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1918
Katastrophen
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 7,3 in Kwangtung in der Provinz Guangdong, China, etwa 10.000 Tote
- 12. Juli: Das Linienschiff „Kawachi“ (Japan) sinkt in der Tokuyama-Bucht nach einer inneren Explosion. Über 500 Tote
- 16. September: Auf dem Monitor „Glatton“ (Großbritannien) kommt es im Hafen von Dover zu Explosionen der Munitionskammern. 77 Tote und zahlreiche Verletzte, das Schiff wurde aus dem Hafen geschleppt und von einem eigenen Zerstörer versenkt
- 9. Oktober: Kollision des als Truppentransporter fahrenden Passagierschiffs „Aquitania“ (Großbritannien) ca. 75 km vor Portland (Großbritannien) mit dem Torpedobootzerstörer „Shaw“ (USA). 12 Tote und 13 Verletzte an Bord des Zerstörers sowie schwerste Beschädigungen der „Shaw“
- 25. Oktober: Das Dampfschiff „Princess Sophia“ (Kanada) strandet auf einem Riff vor Alaska (USA). 398 Tote
- Beginn einer Influenza-Pandemie („Spanische Grippe“). Ca. 500 Mio. Erkrankte und über 20 Mio. Tote. Ende 1919
Politik
- 1. Januar: Felix-Louis Calonder wird Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Russlands neue bolschewistische Regierung wird durch Japan anerkannt
- 8. Januar: der US-amerik. Präsident Wilson verkündet sein 14-Punkte-Programm zur Beendigung des 1. Weltkriegs
- 22. Januar Mychajlo Hruschewskyj Historiker und Politiker in der Ukraine rief die erste autonome Republik aus. Das Land wurde eine selbstständige Volksrepublik: Ukrajinska Narodnja Respublika (UNR)
- 24. Februar: Unabhängigkeitserklärung Estlands
- 3. März: Erster Weltkrieg. Friedensvertrag von Brest-Litowsk zwischen dem Deutschen Reich und Russland
- 21. März: Erster Weltkrieg. Beginn der letzten deutschen Frühjahrsoffensive, die nach großen Anfangserfolgen im Juli abgebrochen werden muss
- 26. Mai: Georgien – Erste Unabhängigkeitserklärung
- 28. Mai: Gründung der unabhängigen Republik Aserbaidschan
- 7. Juli: Monaco und Frankreich schließen den Schutzvertrag
- 8. August: Den Alliierten gelingt es in der Panzerschlacht von Amiens, die deutsche Frontlinie zu durchbrechen („Schwarzer Tag des deutschen Heeres“)
- 15. September: Durchbruch der Entente an der Balkanfront
- 27. September: Erster Weltkrieg. Bulgarien, Verbündeter des Deutschen Reichs, kapituliert
- 29. September: Erster Weltkrieg. General Ludendorff verlangt von der Reichsregierung ultimativ die Abgabe eines Waffenstillstandsgesuchs an die Ententemächte
- 3. Oktober: Prinz Max von Baden wird deutscher Reichskanzler. In seiner Regierung sind erstmals Mitglieder der Mehrheitsparteien des Reichstags vertreten
- 28. Oktober: Gründung der Tschechoslowakei
- 29. Oktober: Der Beschluss der deutschen Marineleitung, in letzter Minute noch eine Entscheidungsschlacht gegen die Royal Navy zu suchen löst den Kieler Matrosenaufstand aus
- 29. Oktober: das kroatische Parlament in Zagreb beschließt die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der österreichisch-ungarischen Monarchie
- 29. Oktober: Gründung von Jugoslawien
- 30. Oktober: Erster Weltkrieg. Unterzeichnung des Waffenstillstands von Mudros, Kapitulation des Osmanischen Reichs
- 4. November: Aus dem Kieler Matrosenaufstand entwickelt sich die Novemberrevolution. In ganz Deutschland entstehen Arbeiter- und Soldatenräte
- 7. November: Abdankung König Ludwigs III. von Bayern
- 9. November: Die Revolution erreicht Berlin: Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft die Republik aus, kurz darauf proklamiert Karl Liebknecht, der Führer des Spartakusbunds, die Räterepublik. Kaiser Wilhelm II. wird zur Abdankung gezwungen. Das Deutsche Reich wird Republik
- 9.-11. November: Schweizer Generalstreik (Landesstreik), organisiert durch das Oltener Aktionskomitee, unterstützt durch die SPS um sozialpolitische Reformen zu erzwingen
- 11. November: Mit Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens von Compiegne zwischen Deutschland und Frankreich endet der 1. Weltkrieg. Er hat ca. 9 Millionen Tote gefordert
- 11. November: Polen wird unabhängig
- 12. November: Ausrufung der Republik Deutschösterreich
- 12. November: Frauen erlangen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht
- 12. November: Gründung der Bayerischen Volkspartei
- 12. November: Der letzte Adelstitel Deutschlands wird an Kurt von Klefeld verliehen
- 13. November: Friedrich August III. (Sachsen) verzichtet auf Thron und Thronfolge
- 15. November: Stinnes-Legien-Abkommen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland
- 16. November: In Ungarn wird die Republik ausgerufen
- 18. November: Lettland wird unabhängig
- 20. November: Gründung der Deutschen Demokratischen Partei
- 22. November: Großherzog Friedrich II. (Baden) dankt ab und verzichtet auf Thron und Thronfolge
- 28. November: Kaiser Wilhelm II. verzichtet in einer Erklärung auf seine Rechte als König von Preußen und Kaiser des Deutschen Reichs
- 29. November: Der württembergische König Wilhelm II. verzichtet als letzter deutscher Fürst auf die Krone. Wegen der Popularität des „Bürgerkönigs“ lehnt jedoch ein Großteil der Württemberger die neue Republik ab
- 1. Dezember: Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wird gegründet
- 15. Dezember: Gründung der Deutschen Volkspartei
- 16.–20. Dezember: Reichskongress
- 30. Dezember: Die Gründung der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Spartakusbund) wird in Berlin beschlossen
- Litauen wird unabhängig
Wirtschaft
- 1. Januar: Alle Banken in Moskau und Petrograd, Russland, (heute Sankt Petersburg) werden geschlossen
- In der Sowjetunion werden Großindustrie und Eisenbahnen verstaatlicht
Wissenschaft und Technik
- Campbell Thompson entdeckt Reste von Bauten der Könige der 3. Dynastie von Ur in Eridu (siehe 1854 und 1948)
- Walter Schottky beschreibt erstmalig elektronisches Rauschen, insbesondere das thermische Rauschen (auch Johnson-Rauschen) und den Schrot-Effekt, den er vornehmlich für den Strom durch Vakuumröhren analysiert (in: Annalen der Physik 57 (1918),541; 68 (1922), 157)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Operette A Pacsirta (Wo die Lerche singt) von Franz Lehár an der Königlichen Oper in Budapest
- 23. März: Uraufführung der Oper Shanewis or The Robin Woman von Charles Wakefield Cadman an der Metropolitan Opera in New York
- 25. April: Uraufführung der Oper Die Gezeichneten von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 5. Juni: Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München
- 24. November: Uraufführung der Oper Frutta di mare von Hans Huber in Basel
- 8. Dezember - Freimaurer gründen die "Großloge von Wien". Sie waren in der Monarchie in Österreich seit 1795 verboten.
- 14. Dezember: Uraufführung der Oper Il tabarro (Der Mantel) von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 14. Dezember: Uraufführung der Oper Suor Angelica (Schwester Angelica) von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 14. Dezember: Uraufführung der Oper Gianni Schicchi von Giacomo Puccini an der Metropolitan Opera in New York
- 19. Dezember: Uraufführung der Oper Nepřemožení (Die Unüberwundenen) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.Geboren 1918
- 1. Januar: Kenan Evren, türkischer General
- 2. Januar: Gudrun Zapf-von Hesse, deutsche Typografin und Buchbinderin
- 2. Januar: Willi Graf, Mitglied der Widerstandsgruppe Weiße Rose († 1943)
- 4. Januar: Georg Kahn-Ackermann, deutscher Journalist und Politiker
- 6. Januar: Eugen Biser, katholischer Theologe und Religionsphilosoph
- 7. Januar: Constance Cummings John, sierra leonische Frauenrechtlerin, Politikerin und Lehrerin († 2000)
- 8. Januar: Sepp Bradl, österreichischer Schispringer († 1982)
- 13. Januar: Cissy Kraner, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin
- 15. Januar: Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Politiker († 1970)
- 15. Januar: David George Kendall, Autorität auf dem Gebiet der Angewandten Wahrscheinlichkeit und der Datenanalyse
- 15. Januar: Edouard Gagnon, Kardinal
- 16. Januar: Marcelo González Martín, Erzbischof von Toledo und Kardinal († 2004)
- 16. Januar: Nel Benschop, niederländische Dichterin († 2005)
- 16. Januar: Hermann-Josef Weidinger, österreichischer Prämonstratenser-Chorherr und Missionar († 2004)
- 19. Januar: Joseph Marie Anthony Cordeiro, Erzbischof von Karachi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1994)
- 19. Januar: John H. Johnson, US-amerikanischer Medienunternehmer († 2005)
- 22. Januar: Bruno Zevi, italienischer Architekt, Architekturhistoriker, Autor und Universitätsprofessor († 2000)
- 22. Januar: Friedrich Auffarth, Richter am Bundesarbeitsgericht, zuletzt als dessen Vizepräsident († 2004)
- 23. Januar: Gertrude Belle Elion, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger für Medizin († 1999)
- 24. Januar: Gottfried von Einem, Komponist († 1996)
- 26. Januar: Ingrid von Bothmer, deutsche Theater- und Fernsehschauspielerin († 2003)
- 26. Januar: Nicolae Ceauşescu, kommunistischer Politiker und Staatspräsident Rumäniens († 1989)
- 27. Januar: Elmore James, Bluesmusiker († 1963)
- 27. Januar: Thies Christophersen, gehörte der Gruppe der Revisionisten an, die hartnäckig den Holocaust leugnen († 1997)
- 27. Januar: Antonín Mrkos, tschechischer Astronom († 1996)
- 28. Januar: Suzanne Flon, französische Theater- und Filmschauspielerin († 2005)
- 29. Januar: John Forsythe, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 30. Januar: Heinz Rutishauser, Schweizer Mathematiker († 1970)
- 31. Januar: Karl Emerich Krämer, deutscher Schriftsteller († 1987)
- 3. Februar: Gerhard Bassarak, deutscher evangelischer Theologe
- 3. Februar: Helen Stephens, US-amerikanische Leichtathletin († 1994)
- 5. Februar: Kara Karajew, aserbaidschanischer Komponist († 1982)
- 5. Februar: Vincenzo Fagiolo, Erzbischof von Chieti und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 2000)
- 5. Februar: Tim Holt, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1973)
- 6. Februar: Lothar-Günther Buchheim, deutscher Schriftsteller, Maler, Kunstsammler und Verleger
- 12. Februar: Julian Seymour Schwinger, US-amerikanischer Physiker († 1994)
- 14. Februar: Jacob do Bandolim, brasilianischerMandolinist und Komponist († 1969)
- 17. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist († 2001)
- 18. Februar: Sid Abel, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer († 2000)
- 23. Februar: Ernst Hildebrand, deutscher Komponist und Musiker († 1986)
- 25. Februar: Barney Ewell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1996)
- 25. Februar: Robert Riggs, US-amerikanischer Tennisspieler († 1995)
- 26. Februar: Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor († 1985)
- 1. März: Adrian Warburton, britischer Pilot im 2. Weltkrieg († 1944)
- 1. März: Franz Becker, deutscher Fußballspieler
- 1. März: Hermann Biechele, deutscher Politiker und MdB
- 1. März: João Goulart, Präsident Brasiliens von 1961 bis 1964 († 1976)
- 3. März: Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter († 2000)
- 3. März: Arthur Kornberg, US-amerikanischer Biochemiker
- 4. März: Margaret du Pont, ehemalige Tennisspielerin
- 5. März: James Tobin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler († 2002)
- 6. März: Howard McGhee, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1987)
- 7. März: Rolf Thiele, österreichischer Regisseur († 1994)
- 10. März: Günther Rall, Generalleutnant, Jagdflieger und Fliegerass
- 16. März: Frederick Reines, US-amerikanischer Physiker († 1998)
- 17. März: Mercedes McCambridge, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 17. März: Herb Lubalin, US-amerikanischer Typograf und Grafiker († 1981)
- 18. März: Heinz Felfe, SS-Obersturmführer und sowjetischer Spion
- 22. März: Cheddi Jagan, Politiker, Guyana († 1997)
- 23. März: Émile Derlin Henri Zinsou, Präsident von Benin
- 24. März: Gerd Martienzen, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 3. April: Sixten Ehrling, schwedischer Dirigent († 2005)
- 5. April: Hiroshi Ohguri, japanischer Komponist und Hornist († 1982)
- 6. April: Oskar Kusch, deutscher U-Boot-Kommandant im 2. Weltkrieg († 1944)
- 6. April: Hans Hürlimann, Schweizer Politiker († 1994)
- 6. April: Big Walter Horton, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1981)
- 8. April: Heidemarie Hatheyer, österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kaberettistin († 1990)
- 9. April: Jørn Utzon, Architekt, der durch den Bau des Opernhauses in Sydney berühmt wurde
- 12. April: Gustav Lübbe, Mit seinem Bastei-Lübbe Verlag einer der erfolgreichsten deutschen Verleger († 1995)
- 17. April: William Holden, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1981)
- 20. April: Lucian Pulvermacher, Gegenpapst und Oberhaupt der True Catholic Church
- 20. April: Kai Manne Siegbahn, schwedischer Physiker
- 22. April: Solomon Aaron Berson, US-amerikanischer Mediziner († 1972)
- 24. April: Elisabeth Mann Borgese, deutsch-kanadische Meeresrechtlerin und Ökologin († 2002)
- 25. April: Gerard Henri de Vaucouleurs, französisch-amerikanischer Astronom († 1995)
- 25. April: Alain Savary, französischer BildungsPolitiker und Résistant († 1988)
- 26. April: Fanny Blankers-Koen, niederländische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2004)
- 28. April: Karl-Eduard von Schnitzler, deutscher Journalist und Fernsehmoderator († 2001)
- 28. April: Anja Lundholm, Schriftstellerin
- 30. April: Donald McNeill, US-amerikanischer Tennisspieler († 1996)
- 4. Mai: Tanaka Kakuei, 64. und 65. Premierminister Japans († 1993)
- 5. Mai: Dino 7 Cordas, brasilianischer Gitarrist
- 11. Mai: Richard Feynman, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965 († 1988)
- 12. Mai: Alfred Bickel, Schweizer Fußballspieler und -trainer († 1999)
- 14. Mai: Marie Smith, letzte Sprecherin der Eyak-Sprache
- 17. Mai: Birgit Nilsson, schwedische Opernsängerin
- 19. Mai: Abraham Pais, niederländischer Physiker († 2000)
- 20. Mai: Edward B. Lewis, US-amerikanischer Forscher († 2004)
- 28. Mai: Marie-Luise Jahn, Mitglied der Weißen Rose
- 31. Mai: Alf Marholm, deutscher Schauspieler, Hörspiel-, Hörbuch- und Synchronspecher
- 1. Juni: Hans Merkle, deutscher Fußballtrainer
- 1. Juni: Herbert A. Strauss, deutschstämmiger US-amerikanischer Historiker († 2005)
- 6. Juni: Martin Esslin, britischer Theaterwissenschaftler († 2002)
- 8. Juni: Gunther Philipp, österreichischer Schauspieler († 2003)
- 8. Juni: Robert Preston, US-amerikanischer Schauspieler († 1987)
- 12. Juni: Samuel Z. Arkoff, US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur († 2001)
- 13. Juni: Helmut Lent, Flieger der Deutschen Luftwaffe im 2. Weltkrieg († 1944)
- 15. Juni: François Tombalbaye, ehemaliger Präsident des Tschad († 1975)
- 17. Juni: Ajahn Chah, buddhistischer Mönch
- 18. Juni: Franco Modigliani, italienischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 2003)
- 22. Juni: Cicely Saunders, englische Ärztin († 2005)
- 26. Juni: Ingeborg Weber-Kellermann, deutsche Volkskundlerin († 1993)
- 26. Juni: Robert H. Lochner, US-amerikanischer Journalist und Übersetzer († 2003)
- 29. Juni: Ernst Leisi, Schweizer Anglistikprofessor und Autor († 2001)
- 30. Juni: Susan Hayward, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1975)
- 4. Juli: Taufa'ahau Tupou IV., König von Tonga
- 5. Juli: George Rochberg, US-amerikanischer Komponist († 2005)
- 7. Juli: Werner Peters, deutscher Theater-, Film- und Fernsehschauspieler († 1971)
- 9. Juli: Nile Kinnick, US-amerikanischer Footballspieler († 1943)
- 14. Juli: Ingmar Bergman, schwedischer Regisseur
- 14. Juli: Jay W. Forrester, US-amerikanischer Informatiker
- 14. Juli: Arthur Laurents, US-amerikanischer Schriftsteller
- 15. Juli: Bertram Brockhouse, kanadischer Physiker († 2003)
- 17. Juli: Gerhard Reischl, deutscher Politiker
- 17. Juli: Carlos Arana Osorio, guatemaltekischer Politiker († 2003)
- 18. Juli: Nelson Mandela, südafrikanischer Politiker und Anti-Apartheid-Kämpfer, Präsident (1994–1999)
- 18. Juli: Jerome Karle, US-amerikanischer Physikochemiker
- 20. Juli: Liselotte Funcke, deutsche Politikerin
- 20. Juli: Olga Ramos, spanische Chansonsängerin († 2005)
- 25. Juli: Joseph Rovan, französischer Historiker († 2004)
- 28. Juli: Albert George Wilson, US-amerikanischer Astronom
- 31. Juli: Paul Delos Boyer, US-amerikanischer Biochemiker
- 1. August: Artur Brauner, Filmproduzent
- 4. August: Hans Abich, deutscher Filmproduzent und Rundfunkpublizist († 2003)
- 4. August: Claus Holm, Schauspieler († 1996)
- 9. August: Robert Aldrich, US-amerikanischer Regisseur († 1983)
- 11. August: Karl Heinz Jacoby, Weihbischof von Trier († 2005)
- 13. August: Frederick Sanger, Biochemiker
- 15. August: Anton Freiherr von Aretin, deutscher Politiker († 1981)
- 16. August: Jan van Beekum, niederländischer Komponist und Dirigent
- 18. August: Shankar Dayal Sharma, indischer Politiker und Staatspräsident († 1999)
- 18. August: Elsa Morante, italienische Schriftstellerin († 1985)
- 19. August: Hans Pfohe, Gründer der Lucia Strickwarenfabrik († 2004)
- 20. August: Luise Herklotz, deutsche Politikerin
- 24. August: Avery Dulles, Kardinal
- 25. August: Leonard Bernstein, US-amerikanischer Komponist und Dirigent († 1990)
- 31. August - Lucrecia Kasilag, philippinische Komponistin
- 31. August: Alan Jay Lerner, US-amerikanischer Autor und Liedtexter († 1986)
- 3. September: Susi Nicoletti, Kammerschauspielerin († 2005)
- 7. September: Jorge E. Illueca Sibauste, Politiker, Diplomat, 38. Staatspräsident von Panama
- 11. September: Peter Palitzsch, deutscher Theaterregisseur († 2004)
- 13. September: Rosemary Kennedy, Angehörige des Kennedy-Clans († 2005)
- 17. September: Jorge E. Illueca, panamaischer Politiker
- 17. September: Chaim Herzog, Präsident Israels († 1997)
- 22. September: Hans Scholl, deutscher Widerstandskämpfer im Dritten Reiches († 1943)
- 23. September: Salvatore Pappalardo, Erzbischof von Palermo und Kardinal
- 26. September: Harold Gramatges, kubanischer Komponist
- 27. September: Martin Ryle, britischer Radioastronom († 1984)
- 28. September: Willy Ritschard, Schweizer Politiker († 1983)
- 29. September: Harold L. Walters, US-amerikanischer Komponist († 1984)
- 30. September: Giovanni Canestri, Erzbischof von Genua und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 4. Oktober: Berti Capellmann, deutsche Tischtennisspielerin
- 4. Oktober: Kenichi Fukui, japanischer Chemiker († 1998)
- 4. Oktober: Giovanni Cheli, Kardinal
- 7. Oktober: Mimmo Rotella, italienischer Künstler
- 8. Oktober: Jens Christian Skou, dänischer Biophysiker und Mediziner
- 9. Oktober: E. Howard Hunt, CIA Mitarbeiter
- 9. Oktober: Lila Kedrova, russische Schauspielerin († 2000)
- 10. Oktober: Werner Dollinger, deutscher Politiker
- 10. Oktober: Erich Schwertner, deutscher Politiker († 1965)
- 10. Oktober: Jigal Allon, israelischer Politiker der Arbeitspartei († 1980)
- 12. Oktober: Sid Avery, US-amerikanischer Fotograf († 2002)
- 13. Oktober: Colin Pittendrigh, US-amerikanischer Biologe und Mitbegründer der Chronobiologie († 1996)
- 13. Oktober: Robert Walker, US-amerikanischer Schauspieler († 1951)
- 14. Oktober: Thelma Long, australische Tennisspielerin
- 17. Oktober: Rita Hayworth, US-amerikanische Schauspielerin († 1987)
- 19. Oktober: Louis Althusser, französischer Philosoph († 1990)
- 20. Oktober: Werner Maihofer, deutscher Politiker
- 26. Oktober: Eric Ericson, schwedischer Chorleiter und Dirigent
- 27. Oktober: Teresa Wright, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 4. November: Art Carney, US-amerikanischer Filmkomiker und Schauspieler († 2003)
- 7. November: Billy Graham (Evangelist), US-amerikanischer Baptistenpastor
- 8. November: Hermann Zapf, Typograf, Kalligraf, Autor und Lehrer
- 9. November: Choi Hong Hi, südkoreanischer General und Entwickler der Kampfsportart Taekwondo († 2002)
- 9. November: Spiro Theodore Agnew, US-Vizepräsident, Gouverneur von Maryland († 1996)
- 11. November: Jürg Baur, deutscher Komponist
- 14. November: John Bromwich, australischer Tennisspieler († 1999)
- 15. November: Kurt Kohl, Psychologe († 2002)
- 18. November: Rudolph Schulze, Minister für Post- und Fernmeldewesen der DDR († 1993)
- 19. November: Hendrik Christoffel van de Hulst, niederländischer Astrophysiker († 2000)
- 20. November: Dora Ratjen, deutscher Leichtathlet
- 21. November: Dieter Mauritz, deutscher Tischtennisspieler († 1988)
- 26. November: Patricio Aylwin, chilenischer Politiker
- 27. November: Gerhard Ribbeheger, deutscher Politiker
- 29. November: Madeleine L'Engle, US-amerikanische Schriftstellerin
- 3. Dezember: Hans Paul Bahrdt, deutscher Soziologie († 1994)
- 5. Dezember: Waldemar Grzimek, deutscher Bildhauer († 1984)
- 7. Dezember: Max Merkel, österreichischer Fußballspieler und Trainer
- 10. Dezember: Anatoli Wladimirowitsch Tarassow, sowjetischer Eishockeyspieler und -trainer († 1995)
- 11. Dezember: Alexander Issajewitsch Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
- 13. Dezember: Inge Donnepp, deutsche Politikerin († 2002)
- 14. Dezember: B.K.S. Iyengar, Yoga-Lehrer
- 15. Dezember: Jeff Chandler, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1961)
- 16. Dezember: George Dougthy, britischer Komponist
- 21. Dezember: Kurt Waldheim, österreichischer Politiker, Bundespräsident von Österreich (1986–1992)
- 23. Dezember: Helmut Schmidt, deutscher Politiker, 1974 bis 1982 Bundeskanzler der BRD
- 23. Dezember: Iván Mándy, ungarischer Schriftsteller
- 25. Dezember: Anwar as-Sadat, ägyptischer Staatsmann († 1981)
- 28. Dezember: Hans Schaufuß, deutscher Schauspieler († 1941)
- 30. Dezember: W. Eugene Smith, US-amerikanischer Fotograf
- 31. Dezember: Gunder Hägg, schwedischer Leichtathlet († 2004)
Gestorben 1918
- 6. Januar: Georg Cantor, deutscher Mathematiker (* 1845)
- 8. Januar: Heinrich von Buz, deutscher Techniker und Industrieller (* 1833)
- 10. Januar: August Oetker, Erfinder des gebrauchsfähigen Backpulvers (* 1862)
- 26. Januar: Ludwig Edinger, deutscher Neurologe (* 1855)
- 6. Februar: Gustav Klimt, österreichischer Maler (* 1862)
- 8. März: Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick (* 1870)
- 9. März: Frank Wedekind, deutscher Schriftsteller und Schauspieler (* 1864)
- 23. März: Paul Laband, deutscher Staatsrechtslehrer (* 1838)
- 25. März: Claude Debussy, französischer Komponist (* 1862)
- 27. März: Martin Sheridan, US-amerikanischer Leichtathlet (* 1881)
- 4. April: Hanns von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller (* 1853)
- 9. April: Niko Pirosmani, georgischer Maler (* 1862)
- 11. April: Otto Wagner, österreichischer Architekt (* 1841)
- 20. April: Ferdinand Braun, deutscher Physiker (* 1850)
- 20. April: Hans Breuer, führender Vertreter der Wandervogelbewegung (* 1883)
- 21. April: Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger (* 1892)
- 28. April: Gavrilo Princip, bosnisch-serbischer Nationalist (* 1894)
- 20. Mai: Ferdinand Hodler, Schweizer Maler (* 1853)
- 28. Mai: Richard Aßmann, Meteorologe (* 1845)
- 30. Mai: Georgi Walentinowitsch Plechanow, russischer, menschewistischer Politiker (* 1856)
- 31. Mai: Alexander Mitscherlich (Chemiker), deutscher Chemiker (* 1836)
- 1. Juni: Richard Faltin, finnischer Komponist, Musikprofessor (* 1835)
- 3. Juni: Ramón Maximiliano Valdés, Staatspräsident von Panama (* 1867)
- 10. Juni: Arrigo Boito, italienischer Schriftsteller und Komponist (* 1842)
- 12. Juni: Michail Alexandrowitsch Romanow, russischer Großfürst (* 1878)
- 21. Juni: Hermann Essig, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker (* 1878)
- 26. Juni: Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller (* 1843)
- 29. Juni: Adrien Lachenal, Schweizer Politiker (* 1849)
- 3. Juli: Mehmed V., Sultan des Osmanischen Reichs (* 1844)
- 16. Juli: Nikolaus II. von Russland, Zar von Russland (1894–1917) (* 1868)
- 16. Juli: Alexandra von Hessen-Darmstadt, Ehefrau von Zar Nikolaus II. (* 1872)
- 16. Juli: Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter von Zar Nikolaus II. (* 1895)
- 16. Juli: Tatjana Nikolajewna Romanowa, Tochter von Zar Nikolaus II. (* 1897)
- 16. Juli: Maria Nikolajewna Romanowa, Tochter von Zar Nikolaus II. (* 1895)
- 16. Juli: Anastasia Nikolajewna Romanowa, Tochter von Zar Nikolaus II. (* 1901)
- 16. Juli: Alexej Nikolajewitsch Romanow, Sohn von Zar Nikolaus II., Zarewitsch von Russland (* 1904)
- 15. August: Heinrich Köselitz, deutscher Schriftsteller und Komponist (* 1854)
- 22. August: Korbinian Brodmann, Mediziner (* 1868)
- 29. August: Max Dauthendey, deutscher Maler und Dichter (* 1867)
- 10. September: Carl Peters, deutscher Kolonialpolitiker (* 1856)
- 22. September: Wilhelm Viëtor, deutscher Sprachwissenschaftler und Neuphilologe (* 1850)
- 28. September: Eduard von Keyserling (Impressionist), deutscher Schriftsteller und Dramatiker (* 1855)
- 28. September: Georg Simmel, deutscher Soziologe und Kulturphilosoph (* 1858)
- 2. Oktober: Christian Otto Mohr, deutscher Ingenieur und Baurat (* 1835)
- 9. Oktober: Hanns Braun, deutscher Leichtathlet (* 1886)
- 10. Oktober: Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin (* 1838)
- 13. Oktober: Gerrit Engelke, deutscher Arbeiterdichter (* 1890)
- 18. Oktober: Koloman Moser, österreichischer Maler, Grafiker und Kunsthandwerker (* 1868)
- 24. Oktober: Daniel Burley Woolfall, britischer Präsident der FIFA (* 1852)
- 31. Oktober: Egon Schiele, österreichischer Maler (* 1890)
- 9. November: Guillaume Apollinaire, französischer Dichter, Schriftsteller und Kritiker (* 1880)
- 9. November: Albert Ballin, deutscher Reeder (* 1857)
- 11. November: Victor Adler, österreichischer Politiker (* 1852)
- 13. November: Paul Wieczorek, erster Kommandeur der Volksmarinedivision
- 24. November: Alexander Schnütgen, deutscher Theologe und Kunstsammler (* 1843)
- 2. Dezember: Edmond Rostand, französischer Dramatiker (* 1868)
- 14. Dezember: Sidónio Pais, portugiesischer Putschist, später Präsident (* 1872)
- 27. Dezember: Carl Schlechter, österreichischer Schachspieler (* 1874)
Nobelpreise
Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, Literatur oder Frieden wurden nicht verliehen.Weblinks
- http://www.dhm.de/lemo/html... (Lebendiges virtuelles Museum Online)
nap:1918
ast:1918 csb:1918 nds:1918 scn:1918 simple:1918
Diskussion der Autoren über den Artikel: 1918
lokale Ereigenisse in württemberg raus, ist aber Gründung der Bayerischen Volkspartei nicht auch ein lokales Ereigniss?
Ich finde, diese "lokalen Ereignisse" in Württemberg wichtig und erwähnenswert, da es sogar gewalttätige Übergriffe in Stuttgart gab.
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff 1918 und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).