20. Jahrhundert

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Das 20. Jahrhundert begann am 1. Januar 1901. Allerdings erließ der damalige Kaiser Wilhelm II. ein Dekret, welches in Deutschland den Beginn des neuen Jahrhundert auf den 1. Januar 1900 legte. Das 20. Jahrhundert zählt zur Epoche der Neuzeit und endete am 31. Dezember 2000.

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Siehe auch

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Diskussion der Autoren über den Artikel: 20. Jahrhundert


Deutschland-DDR-Bundesrepublik Deutschland

Beim Bearbeiten von 1980 ist mir aufgefallen, dass Deutschland von den 50er bis 80er Jahren durchgehend - im Gegensatz zu DDR- als Synonym für Bundesrepublik Deutschland verwendet wird (z.B. 22. Juli 1983 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen). Gibts dafür irgendeine allgemeine Übung, Konvention oder Abstimmung? Sonst würde ich Deutschland nach und nach auf Bundesrepublik Deutschland umstellen. Thorbjoern 11:23, 13. Apr 2005 (CEST)

Verbreitung des Buddhismus in der westlichen Welt

Ob die Verbreitung des Buddhismus in der westlichen Welt ab dem Ende der Sechziger Jahre keine Erwähnung wert ist, möchte ich bezweifeln. Schließlich war Europa in den letzten 1000 Jahren ausschließlich christlich geprägt. Bezüglich des tibetischen Buddhismus kann man bald schon sagen, dass er annähernd so viele Anhänger im Westen hat, wie in Tibet vor der chinesischen Eroberung und Kulturrevolution. Kulturhistorich ist das ein sehr bedeutendes Ereignis, dessen Dimensionen ungefähr mit der beginnenden Christianisierung Zentraleuropas gleichgesetzt werden kann. Daraus folgten für Germanien/Deutschland 1000 Jahre christliche Religions- und Kulturgeschichte. Schaut man nach Tibet (im Vergleich) so begann mit der Einführung des Buddhismus in Tibet im 8. Jahrhundert eine 12 Jahrhunderte dauernde buddhistische Religions -und Kulturgeschichte. Auf den ersten Blick mag der Eintrag neben dem 1. und 2. Weltkrieg vielleicht wenig "bedeutend" erscheinen. Im historischen Zusammenhang kann man die Bedeutung nicht hoch genug einschätzen. --Die 12 Tenma 8. Jul 2005 20:38 (CEST)

Ja, das mag durchaus sein, sagt aber angesichts der geringen Bevölkerungszahl Tibets nicht wirklich viel. In jedem Fall sollen in der Liste nur Ereignisse von weltbewegender Bedeutung aufgeführt sein, und das ist die Ausbreitung des Buddhismus für Nichtbuddhisten nicht. Würden wir alle Ereignisse des 20. Jahrhunderts mit mindestens dieser Bedeutung aufnehmen, würde die Liste hunderte von Einträgen lang – das geht nicht, dann hätte sie überhaupt keinen Informationswert mehr.
Der Vergleich mit der Christianisierung greift nicht, weil deren Bedeutung sich erst aus den folgenden Jahrhunderten ergibt – wenn der Buddhismus sich ebenso ausbreite, dann können wir das Ereignis geren aufnehmen, aber nicht im voraus auf Verdacht.
Das ist nicht persönlich gemeint und auch keine Wertaussage über den Buddhismus als Weltanschauung, aber die Liste muß einfach auf die ganz großen Ereignisse beschränkt bleiben. --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 20:48 (CEST)

Warum hätte ein 100 Einträge langer Artikel zum 20.Jahrhundert keinen Informationswert mehr? Ganz im Gegenteil. Er wäre im Informationsgehalt um so bedeutender. Wie schon gesagt, die dicken Einträge zum 20. Jahrhundert machen den Artikel nicht unbedingt aus. Wenn man auch Tendenzen in ihren Anfängen erkennt, ist der Artikel sehr zeitgerecht und informativ.
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:04 (CEST)
Nein, er hätte keine Informationswert mehr, weil eine Liste der wichtigsten Ereignisse, die hunderte von Einträgen hat, eben nicht mehr nur die wichtigsten aufführt. --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 21:14 (CEST)
Kann man doch gut aufspalten in Kriege/Ost-Westkonflikt/Mauerfall und Folgen/Kulturhistorie, schön übersichtlich und informativ, dabei kann man Kulturhistorie meinetwegen gerne am Schluß nennen ;-)
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:22 (CEST)

Einfluß unterschiedlicher Kulturen während des 20.Jahrhunderts

Zustehen will ich den zahlenmässigen Vergleich, aber es ist langsam an der Zeit auf die kulturelle Vielschichtigkeit, die sich nach dem Ende des zweiten Weltkriegs (generell) entwickelt hat einzugehen. Europa ist eben nicht mehr homogen christlich geprägt. Auch wenn Buddhismus als Beispiel in Sachen Verbreitung nicht in vorderster Linie steht, so gibt es deutlichere Einflüsse von islamischer (nahezu überall in Zentraleuropa) und hinduistischer Seite (insbesondere in GB), die sich kulturell derzeit stärker ausprägen.
Exkurs: Ein krasses Beispiel:
Wie kommen sonst die 7/7 oder 9/11 Attentäter zur Ausübung ihres unseligen Handwerks in Zentraleuropa und Amerika!? Bei den 9/11 Attentätern handelte es sich um fanatische Islamisten mit deutlich europäisch geprägtem Bildungshintergrund (einige hatten in Zentraleuropa noch im 20.Jahrhundert studiert). Diese Personen sind oder waren Bürger Europas des 20.Jahrhunderts.
Kulturhistorisch bewegen wir uns in einer äußerst interessanten Übergangsphase, die es wert ist in ihren Anfängen (20.Jahrhundert) aufzunehmen, da sie auch zeitgeschichtlich auf die Weltpolitik des 21. Jahrhundertsgroßen Einfluß haben und möglicherweise auch die Weltpolitik der kommenden Jahrhunderte stark beeinflussen werden.
Exkurs Ende:
Ich bin also dafür, zumindest einen Satz bezüglich kultureller Vielschichtigkeit in der Bevölkerungsstruktur während des 20.Jahrhunderts aufzunehmen. Darin haben von mir aus gerne alle kulturellen Einflüsse platz, die annähernd bedeutsam sind.
Dazu eine Frage: Ist eine Einweihung des Dalai Lama mit mehr als 10.000 Teilnehmern in Deutschland ein als kulturell-historisch bedeutsames Ereignis aufzufassen?
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:04 (CEST)

Die Übergangsperiode mag sein, aber wir werden erst später merken, ob nun die Ausdehnung des Buddhismus oder die Ausdehnung von Scientology das welterschütternde Ereignis war – oder vielleicht doch die Überwindung jahrtausendealten Aberglaubens durch die Ausbreitung des Agnostizismus? Es spricht eine Menge dafür, daß zum Beispiel dieses Phänomen wesentlich bedeutender ist als die Ausbreitung des Buddhismus. --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 21:14 (CEST)
Angesichts von schätzungsweise 10.000 Scinetology-Anhängern aber ca. 100.000 Buddhisten in D nicht unbedingt.
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:18 (CEST)

Was hat die Zahl der Scientology-Anhänger mit der Bedeutung des Agnostizismus zu tun? --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 21:20 (CEST)
Agnostizismus interessiert mich hier nur ganz, ganz am Rande.--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:41 (CEST)

Mag ja sein, aber der Artikel soll ja nun nicht deine Interessen widerspiegeln. --Skriptor Skriptor 22:02, 9. Jul 2005 (CEST)

Nochmals zur Ergänzung:
Die Auswirkungen des islamischen besser genau: islamistischen kulturellen Einflusses in Europa kann man bei den 7/7 Attentaten deutlich wahrnehmen.
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:18 (CEST)

Und was hat das mit dem Buddhismus zu tun? --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 21:20 (CEST)

Wenig, es geht mir momentan eher um die Einflüsse unterschiedlicher Kulturen im 20. Jahrhundert generell :-)
Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:25 (CEST)

Und andererseits gibt es die globale kulturelle Vereinheitlichung… --Skriptor Skriptor 8. Jul 2005 21:31 (CEST)

Ja genau, die fehlt im Artikel auch! Sind möglicherweise kulturhistorische Stümper am Werk!
--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:35 (CEST)

Vielleicht sollte man beide Phänomene einmal kulturelle Vermischung und kulturelle Vereinheitlichung in einem 3-Zeiler (Auf Versform können wir verzichten) verarbeiten!?--Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:37 (CEST)

Ach so nur verschoben. --Die 12 Tenma 8. Jul 2005 21:48 (CEST)

Interreligiöser Austausch im 20. Jahrhundert

Natürlich würd ich als Buddhist auch gerne den Buddhismus hier erwähnt sehen. Allerdings sehe ich die Verbreitung zum einen nicht erst am Ende der 60er Jahre (Theosophen und andere schon Ende des 19. Jahrhundert), zum andern ist es richtig es für ein Lexikon etwas allgemeiner und globaler zu sehen. Selbstverständlich haben sich hier auch andere Religionen verbreitet sowie sich die hier ansässige zentrale Religion, oft mit unschönen Mitteln, in anderen Ländern verbreitet hat.

Es wäre Stoff für einen weiteren Artikel der "Auswirkungen der Globalisierung und der Kolonialisierung im 19. und 20. Jahrhundert" oder so ähnlich heißen müsste. Wenn in früheren Jahrhunderten der Buddhismus hier Einfluss genommen hat, dann war er als Buddhismus gar nicht mehr zu erkennen bis er hier war. Erst auch durch die Mobilität der neuen Zeit ist es zu einem echten Austausch gekommen.

Übrigens hat der Begriff Tibet bis zu einer Anfrage der Grünen im Jahre 1985 keine Erwähnung im deutschen Bundestag gefunden. Die Hilferufe des jungen Dalai Lama und seiner Exilregierung in den 50er Jahren fand hier schlicht keine Beachtung. --Herzbert 22:28, 9. Jul 2005 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff 20. Jahrhundert und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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