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| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Köln | ||||
| Landschaftsverband: | Rheinland | ||||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Höhe: | 125-410 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 160,83 km² | ||||
| Einwohner: | 257.250 (31. Mai 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.600 Einwohner/km² | ||||
| Postleitzahlen: | 52062-52080 (alt: 5100) | ||||
| Vorwahl: | 0241 (Süden 02408) | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | AC | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 13 000 | ||||
| Stadtgliederung: | 7 Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 52058 Aachen | ||||
| Website: | www.aachen.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | stadt.aachen@mail.aachen.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeister: | Dr. Jürgen Linden (SPD) | ||||
| Mehrheit im Stadtrat: | SPD-Grüne | ||||
| Schulden: | 618 Mio. € (Stand: 31. Dezember 2002) | ||||
| Arbeitslosenquote: | 16,8 % (31. März 2005) | ||||
| Ausländeranteil: | 17,7 % | ||||
| Altersstruktur | |||||
| 0-18 Jahre | 16,1 % | ||||
| 18-65 Jahre | 67,2 % | ||||
| ab 65 Jahre | 16,7 % | ||||
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Blick vom Lousberg über Aachen mit Dom und Rathaus in der Bildmitte, 2003 Bildherkunft |
Aachen (franz. Aix-la-Chapelle, niederl. Aken, im örtlichen Dialekt, dem Öcher Platt, Oche) ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Köln des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren des Landes.
Aachen liegt direkt in der Euregio Maas-Rhein im Dreiländereck Deutschland–Belgien–Niederlande und in der Nähe des Nationalparks Eifel.
Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1890 die 100.000-Grenze, wodurch Aachen zur Großstadt wurde.
Geographie
Aachen ist die westlichste deutsche Großstadt und zählt zu den Verdichtungsräumen des Landes. Sie liegt direkt an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden, etwa 30 km nördlich des Hohen Venns in einer nur nach Nordosten geöffneten Mulde am Fuß des linksrheinischen Schiefergebirges (Eifel), das südlich der Stadt beginnt.Der höchste Punkt im Stadtgebiet beträgt 410 m ü. NN und liegt im äußersten Südosten der Stadt; der tiefste Punkt beträgt 125 m ü. NN und liegt im Norden der Stadt an der Bundesgrenze. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 87,7 km, davon 23,8 km Grenze zu Belgien und 21,8 km Grenze zu den Niederlanden. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 21,6 km, die größte West-Ost-Ausdehnung 17,2 km.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Aachen. Sie werden im Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Nordwesten:Herzogenrath, Würselen, Eschweiler, Stolberg und Roetgen (alle Kreis Aachen), Raeren und Kelmis in Belgien (Provinz Lüttich in Belgien) sowie Vaals, Wittem, Simpelveld, Heerlen und Kerkrade (alle Provinz Limburg in den Niederlanden).
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet gliedert sich in 7 Stadtbezirke mit je einer eigenen Bezirksvertretung und einem Bezirksvorsteher sowie einem eigenen Bezirksamt. Die Bezirksvertretung wird von der Bevölkerung des Stadtbezirks bei jeder Kommunalwahl gewählt. Die Stadtbezirke sind für statistische Zwecke teilweise in statistische Bezirke unterteilt. Diese haben eine zweistellige Nummer.
Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken
- Aachen-Mitte: 10 Markt, 13 Theater, 14 Lindenplatz, 15 St. Jakob, 16 Westpark, 17 Hanbruch, 18 Hörn, 21 Ponttor, 22 Hansemannplatz, 23 Soers, 24 Jülicher Straße, 25 Kalkofen, 31 Kaiserplatz, 32 Adalbertsteinweg, 33 Panneschopp, 34 Rothe Erde, 35 Trierer Straße, 36 Frankenberg, 37 Forst, 41 Beverau, 42 Burtscheid Kurgarten, 43 Burtscheid Abtei, 46 Burtscheid Steinebrück, 47 Marschiertor, 48 Hangeweiher
- Brand: 51 Brand
- Eilendorf: 52 Eilendorf
- Haaren: 53 Haaren (mit Verlautenheide)
- Kornelimünster/Walheim: 61 Kornelimünster, 62 Oberforstbach, 63 Walheim
- Laurensberg: 64 Vaalserquartier, 65 Laurensberg (siehe auch Vetschau (Aachen))
- Richterich: 66 Richterich (siehe auch Grünental, Huf)
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Stadt Aachen
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Der Altarraum des Aachener Doms Bildherkunft |
Das Gebiet um Aachen wurde schon vor langer Zeit besiedelt. Bereits im Neolithikum (der Jungsteinzeit) zwischen 3000–2500 v. Chr. wurde auf dem Lousberg Feuerstein abgebaut. In der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit war Aachen von Kelten besiedelt, wie Hügelgräber im Aachener Wald beweisen. Nach den Kelten siedelten die Römer an den warmen Quellen. Ein römisches Militärbad ist im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung belegt. Zeugnisse späterer Besiedlung sind fränkische Gräber aus dem 7. Jahrhundert.
Der fränkische König Pippin der Jüngere baute in Aachen einen Hof und sorgte für die erste schriftliche Erwähnung Aachens 765 als Aquis villa. Pippins Sohn Karl, später Karl der Große genannt, erbte das Fränkische Reich und den Aachener Hof, den er zu seiner Residenz wählte und zu einer Kaiserpfalz mit Palast (an dieser Stelle steht heute das Rathaus) und Kapelle, der so genannten Pfalzkapelle, ausbaute (heute der Aachener Dom).
Karls Sohn, Ludwig der Fromme, wurde 813 in Anwesenheit seines Vaters im Obergeschoß der Pfalzkapelle zum Mitkaiser gekrönt. Karl der Große wurde am 28. Januar 814 im Vorhof der Kapelle beigesetzt. Eine weitere Krönung erfolgte Mitte des 9. Jahrhunderts in der Aachener Pfalzkapelle. Lothar I., der älteste Enkel Karls des Großen, krönte sich hier zum Kaiser.
936 lässt sich Otto I. in Aachen zum ostfränkischen König krönen. Aachen bleibt für die nächsten 600 Jahre Krönungsort der deutschen Könige. Bis 1531 werden 31 deutsche Könige im Dom zu Aachen (auch Aachener Münster genannt) gekrönt, letzter ist Ferdinand I.
1165 lässt Friedrich I. Barbarossa Karl den Großen heilig sprechen. Ein Jahr später erhält Aachen Stadtrechte sowie das Markt- und Münzrecht und wird freie Reichsstadt (daher der Adler im Wappen).
1171 wird mit dem Bau des ersten Teils der Stadtmauer begonnen.
1248 fällt Aachen nach sechsmonatiger Belagerung an Wilhelm von Holland, der hier zum König gekrönt wird.
Von 1257 bis 1357 wird der äußere Mauerring angelegt, der erst im 19. Jahrhundert von der städtischen Bebauung überschritten wird.
1258 werden erstmals die Tuchwalker erwähnt. Die Tuchfabrikation war jahrhundertelang der wesentlichste Wirtschaftsfaktor der Stadt.
1330 beginnt der Bau eines Rathauses, das 1349 fertig gestellt wird.
1349 wird die Aachener Heiligtumsfahrt begründet, die seitdem alle sieben Jahre Pilger in die Stadt bringt.
1500 wird Aachen Teil des Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreises.
1520 wird Karl V. zum König gekrönt.
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Aachen um 1647 Bildherkunft |
1601 ergibt eine Zählung eine Einwohnerzahl von 14.171, darunter 2.829 Bürger.
Am 2. Mai 1656 bricht in der Backstube des Bäckers Peter Maw an der Jakobskirche ein Feuer aus, das fast das ganze gotische Aachen zerstört. Sieben Menschen sterben, 4.664 Häuser werden zerstört.
In der Folgezeit baut der aus Lüttich stammende Badearzt Franciscus Blondel Aachen zu einem der modernsten Badeorte Europas aus. In Aachen kursiert seit dieser Zeit der Satz: Was das Feuer zerstört hat, baut das Wasser wieder auf. Der Kurbetrieb wird durch Möglichkeiten zum Müßiggang und der Zerstreuung (Casino, Ballsäle) erweitert. Aachen wird zum Modebad und beherbergt regelmäßig die europäische Prominenz. Dazu zählen Herrscher wie Zar Peter der Große von Russland und der preußische König Friedrich der Große ebenso wie der Komponist Georg Friedrich Händel.
1668 wird der Revolutionskrieg zwischen Spanien und Frankreich mit dem Ersten Aachener Frieden beendet.
1748 findet in Aachen ein Friedenskongress statt, der den Österreichischen Erbfolgekrieg mit dem Zweiten Aachener Frieden beendet.
1794 besetzen die Armeen der Französischen Revolution Aachen und vereinen es mit Frankreich. Zahlreiche Kulturgüter werden nach Paris verschleppt.
1798 wird Aachen Verwaltungssitz des den Niederrhein umfassenden Roerdepartements. Im Jahre 1802 wird Aachen erstmals Bischofssitz. Das Bistum Aachen besteht zunächst bis 1825.
1815 wird Aachen nach dem Wiener Kongress in das Königreich Preußen eingegliedert und 1816 zunächst in der Provinz Jülich-Kleve-Berg Sitz einer preußischen Bezirksregierung und eines Landkreises. Die Stadt selbst wird kreisfrei. Ab 1824 gehört die Stadt mit dem gesamten Regierungsbezirk dann zur Rheinprovinz.
1822 wird mit dem Bau des Theaters und des Elisenbrunnens nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel begonnen. Das Theater wird 1825 eröffnet, der Elisenbrunnen zwei Jahre später eingeweiht.
1830 wird ein Aufruhr der Arbeiterschaft von bewaffneten Bürgern und Soldaten blutig niedergeschlagen. Die Einführung der Dampfkraft, vor allem in der Tuchindustrie, die fortschreitende Mechanisierung und die damit verbundene Arbeitslosigkeit sowie Frauen- und Kinderarbeit bei Niedrigstlöhnen hatten zu den Unruhen geführt.
1841 erfolgt die erste Wohnbebauung außerhalb des alten Stadtwalls. Das Bahnhofsviertel und die Theaterstraße entstehen.
1870 wird die Technische Hochschule als Königlich Rheinisch-Westphälische Polytechnische Schule zu Aachen gegründet.
1897 wird die Stadt Burtscheid eingemeindet. Damit steigt die Einwohnerzahl Aachens auf 126.407.
1918, nach dem Ersten Weltkrieg, fällt das westliche Aachener Hinterland mitsamt dem Kreis Eupen an Belgien. Aachen bleibt elf Jahre lang von belgischen Truppen besetzt.
1930 wird das 1825 aufgelöste Bistum Aachen wieder errichtet und dem Erzbistum Köln als Suffraganbistum unterstellt.
1933 wird die Städteverordnetenversammlung aufgelöst. Die leitenden städtischen und staatlichen Beamten werden durch Mitglieder der NSDAP ersetzt.
1937 findet eine Heiligtumsfahrt mit 800.000 Teilnehmern statt, die als stummer Protest gegen das NS-Regime gewertet wird.
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Zug deutscher Kriegsgefangener durch die Ruinen der Stadt Aachen - Oktober 1944 Bildherkunft |
Im Zweiten Weltkrieg wird Aachen stark beschädigt, 65 % des Wohnraums werden zerstört. Im Juli 1941 erfolgt der erste von fünf Luftangriffen.
1944 wird Aachen zwangsevakuiert und am 21. Oktober 1944 nach sechswöchigem Kampf als erste westdeutsche Stadt von den Alliierten eingenommen. Zu diesem Zeitpunkt zählt die Stadt nur noch 11.139 Einwohner. Die US-Amerikaner setzen als neuen Bürgermeister Franz Oppenhoff ein, der fast fünf Monate später von einer Spezialeinheit der Nazis als Kollaborateur erschossen wird. Nach ihm wird später die Oppenhoffallee benannt. Aachen wird zunächst von amerikanischen, dann britischen und später von belgischen Truppen besetzt.
1946 hat Aachen wieder 100.000 Einwohner. Die Stadt wird dem Land Nordrhein-Westfalen eingegliedert.
Beim Kaffeeschmuggel zwischen Belgien und Deutschland sterben zwischen 1945 und 1953 40 Menschen an der Aachener Kaffeefront.
Erstmalig wird 1950 der Internationale Karlspreis der Stadt Aachen für besondere Verdienste um Einigung und Frieden in Europa verliehen.
Bei der Gebietsreform von 1972 wird das Stadtgebiet Aachens durch die Eingemeindung von Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster, Laurensberg, Richterich und Walheim mehr als verdoppelt, die Einwohnerzahl steigt auf 237.108. Der Kreis Aachen erhält seine heutige Ausdehnung. Der Regierungsbezirk Aachen wird jedoch aufgelöst und dem Regierungsbezirk Köln angegliedert. Im gleichen Jahr feiert das neue Klinikum Aachen Richtfest.
1985 übergibt der damalige Ministerpräsident Johannes Rau das Klinikum offiziell an die RWTH Aachen.
1995 wird Aachens neue Synagoge unter Beteiligung internationaler Ehrengäste eingeweiht.
Ursprung des Stadtnamens
Der Name der Stadt Aachen leitet sich aus dem altgermanischen Wort „Ahha“, sprich „Acha“, ab und bedeutet Wasser. Die mittelalterliche lateinische Ortsbezeichnung „Aquisgranum“ bewahrt die Erinnerung an den römischen Badeort, der auf den keltisch-römischen Heilgott Grannus hinweist. Als Kurstadt darf sich Aachen Bad Aachen nennen, von stadtpolitischer Seite wird dieser Titel kaum verwendet - damit Aachen bei alphabetischen Listen stets vorne erscheint.
Religionen
Das Gebiet der Stadt Aachen gehörte von Anfang an zum Bistum Lüttich beziehungsweise dessen Archidiakonat Hasbanien, Dekanat Maastricht. Im Mittelalter war die Wurm die Grenze zum Erzbistum Köln. Kirchliche Rechte hatte der Herzog von Jülich. Im Jahre 1708 gab es in Aachen 17 Klöster. 1802 wurde Aachen Sitz eines eigenen Bistums, das jedoch 1825 wieder aufgehoben wurde. Danach gehörte das Gebiet zum Erzbistum Köln, bevor 1930 das Bistum Aachen erneut als Suffraganbistum Kölns errichtet wurde. Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zur „Region Aachen-Stadt“. Kathedrale des Bistums Aachen und Hauptkirche der Stadt ist der Aachener Dom.
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Die Ostfassade des Aachener Doms Bildherkunft |
Die Reformation begann in Aachen um 1530. In den Folgejahren ließen sich vor allem protestantische (calvinistische) Tuchmacherfamilien in der Stadt nieder. 1544 wurde die erste Gemeinde gebildet. Jedoch wurde den evangelischen Bewohnern auf Befehl des Kaisers ab 1550 alle öffentlichen Ämter gesperrt. Der Rat der Stadt war jedoch gespalten. 1559 verließen die evangelischen Mitglieder den Rat. Danach wanderten viele Protestanten ab. 1576 konnte dank Unterstützung der Zünfte der Rat wieder mehrheitlich mit Protestanten besetzt werden. In der Folgezeit gab es zunächst eine lutherische und drei reformierte Gemeinden. Die Freiheiten dauerten jedoch nicht lange an, da 1598 die Reichsacht über die Stadt verhängt wurde, infolgedessen der evangelische Rat zurücktrat. Alle Predigthäuser und Schulen wurden geschlossen. Viele Protestanten wurden ausgewiesen. Nach einem Aufstand der Protestanten konnte 1611/1612 vorübergehend wieder ein protestantischer Rat gebildet werden, doch 1614 wurde erneut die Reichsacht verhängt und die Protestanten ausgewiesen, teilweise sogar hingerichtet. Danach war die Zahl der Protestanten sehr gering, jedoch gab es stets evangelische Bewohner, die immer wieder versuchten, Einfluss in der Stadt zu gewinnen. Da sie jedoch keine eigenen Gemeinden bilden konnten, schlossen sich die lutherischen und reformierten Bewohner den Gemeinden in Vaals an.
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Wappen des Bistums Aachen Bildherkunft |
Dort wurde 1736 eine protestantische Kirche errichtet. Nach Einmarsch der Franzosen gewannen die Protestanten allmählich ihre Gleichheitsrechte zu den Katholiken. 1802 erhielten sie die ehemalige Klosterkirche St. Anna für ihre Gottesdienste. Die inzwischen gegründete lutherische und reformierte Gemeinde fusionierte 1837 zur Vereinigten Evangelischen Gemeinde. Nachdem Aachen bereits 1815 preußisch geworden war und 1817 die Evangelische Kirche in Preußen als unierte Kirche gebildet worden war, gehörte die Gemeinde in Aachen zu dieser Kirche beziehungsweise zur rheinischen Provinzialkirche. 1838 wurde Aachen Sitz eines Superintendenten, aus dem später der heutige Kirchenkreis Aachen innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Die Evangelische Kirchengemeinde Aachen gliedert sich in vier Gemeindebereiche (Mitte, Nord, West und Süd) mit jeweils mehreren Pfarrbezirken. Zum Gebiet der Stadt Aachen gehören jedoch noch drei weitere Gemeinden im Südosten: Eilendorf bildet eine eigene Gemeinde, Brand gehört zur Kirchengemeinde Stolberg, die Orte im Bezirk Kornelimünster/Walheim gehören zur Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall. Der Evangelische Kirchenkreis Aachen umfasst jedoch außer den Gemeinden in Stadt und Kreis Aachen auch Eifelgemeinden im Kreis Euskirchen.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Aachen Freikirchen und sonstige religiöse Vereinigungen beziehungsweise Gemeinden, darunter eine Alt-Katholische Gemeinde, Freie Christliche Gemeinden und eine Katholische Koreanische Gemeinde. Ferner sind die Christengemeinschaft, die Zeugen Jehovas, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Neuapostolische Kirche in Aachen vertreten.
Es existieren neben christlichen Einrichtungen islamische und jüdische Einrichtungen: mehrere Moscheen und die Synagoge.
Eingemeindungen
Ehemals selbständige Städte und Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen, die in die Stadt Aachen eingegliedert wurden. Vor der ersten Eingemeindung betrug das Stadtgebiet 3.056 Hektar.
| Datum | Orte | Zuwachs in ha |
| 1. Januar 1897 | Burtscheid | 858,6 |
| 1. April 1906 | Forst | 1.145,7 |
| 1. November 1922 | Sief, Bildchen und Lichtenbusch | 789,1 |
| 1. Januar 1972 | Brand (ohne Randgebiete), Eilendorf, Haaren (ohne Randgebiete), Kornelimünster, Laurensberg, Richterich (ohne Bank und Wilsberg), Walheim, Oberforstbach sowie diverse kleinere Gebiete | 10.595 |
Nach diversen kleineren Grenzänderungen und Neuvermessungen seit 1949 umfasst das Stadtgebiet heute eine Fläche von insgesamt 16.082,9 ha.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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Bevölkerungsentwicklung Bildherkunft |
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Politik
Oberbürgermeister und Rat
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Das Aachener Rathaus von Süden (vom Katschhof aus) Bildherkunft |
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Das Aachener Rathaus von Norden Bildherkunft |
An der Spitze der Stadt Aachen stand zunächst ein königlicher Beamter. 1250 ging die Leitung auf den Rat über, dem ein Bürgermeister vorstand. Mitglieder des Rates waren zunächst nur lebenslänglich amtierende Schöffen. Seit dem 15. Jahrhundert waren auch die Zünfte vertreten. Dies wurde im so genannten Gaffelbrief von 1450, der bis 1794 galt, festgelegt. Jedoch konnten die Zünfte erst 1513 ihre ständige Mitgliedschaft im Rat erreichen. Die Mitgliederzahl schwankte mehrmals. An der Spitze standen meist zwei Bürgermeister, die aber nur ein Jahr amtierten und am 25. Mai ihr Amt wechselten. Die Ratsmitglieder übten neben ihrer Ratsmitgliedschaft meist noch wichtige Sonderämter in der Stadt aus. Nach dem Einmarsch der Franzosen 1794 wurde die Munizipalverfassung eingeführt. Stadtoberhaupt war der Maire. Ihm standen 3 Beigeordnete und ein 30-köpfiger Rat zur Seite. In preußischer Zeit wurde 1815 aus dem Maire der Oberbürgermeister. Eine Neuordnung der städtischen Verfassung wurde erst 1845 mit der rheinischen Gemeindeordnung beziehungsweise 1856 mit der rheinischen Städteordnung eingeführt. Die Stadtverwaltung bestand weiterhin aus dem Oberbürgermeister und dem Rat.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als Stadtverordnete bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1995 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.
Im Aachener Stadtrat sitzen 58 Ratsfrauen und Ratsherren. Der direkt gewählte Oberbürgermeister hat Stimmrecht und leitet die Sitzungen. Derzeit sind im Aachener Rat folgende Parteien vertreten: CDU (22 Mitglieder), SPD (19 Mitglieder), Bündnis 90/Die Grünen (10 Mitglieder), FDP (3 Mitglieder), Linkspartei.PDS (1 Mitglied), ABL (Aachener Bürger Liste, 1 Mitglied), UWG (UWG Bürgerwille Aachen, 1 Mitglied) und G.G.So (1 Mitglied).
Am 26. September 2004 wurde Jürgen Linden für weitere fünf Jahre zum Oberbürgermeister gewählt.
Eine vollständige Aufzählung der Oberbürgermeister seit 1815 und der Oberstadtdirektoren von 1946-1995 findet sich in der Liste der Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren von Aachen.
Wappen
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Aachen Bildherkunft |
Das Wappen der Stadt Aachen zeigt einen nach rechts blickenden, rot bewehrten schwarzen Adler auf goldenem Grund. Die Stadtfarben sind schwarz-gelb. Das Wappen wurde zuletzt am 24. Januar 1980 durch die Hauptsatzung der Stadt Aachen festgelegt, ist aber schon sehr lange im Gebrauch. Der Adler symbolisiert das Reich und bringt so zum Ausdruck, dass die Stadt lange Zeit Krönungsstätte der deutschen Könige war. Alle Reichsstädte, also Städte, die dem Kaiser direkt unterstanden, haben einen schwarzen Adler auf Goldgrund im Wappen.
Partnerstädte
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sowie
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Montebourg (Frankreich), seit 1960 Partnerstadt von Walheim (seit der Eingemeindung 1972 dem Aachener Stadtbezirk Kornelimünster/Walheim übertragen)
Wirtschaft und Infrastruktur
Die bedeutendsten Industriezweige in Aachen sind der Maschinenbau, die Reifenproduktion, die Herstellung von Glühlampen sowie die Produktion von Süßwaren, darunter die weltberühmten Aachener Printen. Daneben gibt es eine Reihe von Forschungsbetrieben und Hochtechnologieunternehmen, oft als Spin-offs der Universität (RWTH Aachen). Auch der Tourismus spielt eine wichtige Rolle (680.000 Übernachtungen in 4000 Betten).
In der Vergangenheit war die Produktion von Nadeln und Tuchen der wichtigste Wirtschaftsfaktor. So waren in Aachen mehrere hundert Nadelfabriken ansässig. An fast allen Bächen waren Tuchfabriken und -färbereien vorhanden. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich ein sehr deutlicher Strukturwandel vollzogen. Die Herstellung von Nadeln und Tuchen wurde nach Fernost verlagert. Die letzte Aachener Nadelfabrik stellte den Betrieb Ende 2004 ein, von den zahlreichen Tuchfabriken ist noch eine Tuchfabrik übrig geblieben. Weitere Bedeutung hatte die Herstellung von Schienenfahrzeugen, Schirmen und Transformatoren. Diese Bereiche sind jedoch stark reduziert oder völlig aufgegeben worden.
Verkehr
Straßenanbindung
Am Autobahnkreuz Aachen treffen sich die Autobahnen A 4, A 44 und A 544. Die A 4 führt nach Köln sowie über den Grenzübergang Vetschau in die Niederlande, die A 44 nach Düsseldorf sowie nach Belgien. Die A 544 verbindet das Kreuz Aachen mit dem Europaplatz im Osten Aachens. Als Europastraße E 40 ist die A 4 von Köln bis zum Aachener Kreuz und ab dort die A 44 Richtung Belgien beschildert. Ferner führen die Bundesstraßen B 1, B 57, B 258 und B 264 durch das Stadtgebiet.Bahn

Die Euregiobahn
BildherkunftNeben dem Hauptbahnhof gibt es die Bahnhöfe Aachen-West und Aachen-Rothe Erde sowie die Haltepunkte Aachen-Schanz und Eilendorf. Der Schnellzug Thalys von Köln nach Paris fährt über Aachen, Lüttich und Brüssel. Auch der ICE International verkehrt auf der Strecke Brüssel, Lüttich, Aachen, Köln. Die Schnellzüge wechseln sich im Stundentakt ab. Aachen nimmt somit eine wichtige Stellung im transeuropäischen Verkehrsnetz ein.
Wichtigere regionale Bahnverbindungen (Stand September 2004):
- RegionalExpress RE1: Aachen–Düren-Köln–Düsseldorf–Duisburg–Essen–Dortmund–Hamm (NRW-Express)
- RegionalExpress RE4: Aachen-Mönchengladbach-Düsseldorf-Wuppertal-Dortmund (Wupper-Express)
- RegionalExpress RE9: Aachen–Düren-Köln–Siegen(–Gießen) (Rhein-Sieg-Express)
- RegionalExpress RE29: Aachen–Lüttich
- RegionalBahn RB33: Aachen–Mönchengladbach–Duisburg (Rhein-Niers-Bahn)
- RegionalBahn RB20: Heerlen–Herzogenrath–Aachen–Eschweiler–Weisweiler/Stolberg (Euregiobahn)
ÖPNV
Im Jahr 1974 wurde die letzte Aachener Straßenbahnlinie stillgelegt. Seitdem beschränkt sich der Stadtverkehr auf Busse. Die Linien fahren innerhalb des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) und ins benachbarte Ausland, wie zum Beispiel nach Heerlen (NL) oder Eupen (B). Es gibt fünf Schnellbusse nach Alsdorf/Aldenhoven/Jülich (Linie SB 11), Heerlen (Linie 44), Eschweiler Bushof (Linie 52), Roetgen/Simmerath (Linie SB 63) und Roetgen/Monschau (Linie 166).Den ÖPNV in der Stadt betreibt die ASEAG (Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs AG) mit insgesamt 60 Buslinien (Stand Juni 2004). Dreh- und Angelpunkt des Aachener Liniennetzes ist der Bushof, abgesehen von vier Ausnahmen wird dieser von sämtlichen Aachener Buslinien angefahren. Um den Hansemannplatz und den Elisenbrunnen linienmäßig zu entlasten, werden aber zur Zeit alternative Linienführungen überprüft.
In Aachen gibt es ein gesondertes Nachtbusnetz. Dieses besteht aus sieben Linien (N1 bis N6 und N13), die in den Nächten auf Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils um 01:45 und 02:45 Uhr vom Elisenbrunnen aus verkehren. Die Linienführung verläuft dabei sternförmig aus der Stadt heraus. Zum Fahrplanwechsel 2006 wird eine neue Nachtlinie N7 eingeführt, welche über Schanz, Hanbruch, Preuswald nach Kelmis (Belgien) fährt. Die erfolgreiche N1 erhält um 03:45 Uhr eine weitere Fahrt.
Der ASEAG wurde seitens der Stadt ein Einsparungsziel vorgegeben, daher ist man zur Zeit bemüht, das Linienangebot stärker dem Bedarf anzupassen. In den letzten Jahren gab es Versuche, wieder eine Stadt- und Straßenbahn einzuführen, das Projekt scheiterte jedoch an den Kosten und wird seit 1999 nicht mehr weiterverfolgt. Als Ersatz fahren seit dem 19. September 2005 zwei Doppelgelenkbusse des Typs Van Hool AGG 300 auf den Linien 5 und 45 im Testbetrieb. Bis 2007 sollen dann, bei erfolgreichem Test, insgesamt 16 Fahrzeuge beschafft werden.
Luftanbindung
Rund 30 km vom Stadtzentrum entfernt liegt in den Niederlanden der Maastricht Aachen Airport, der unter anderem von der KLM angeflogen wird und von Aachen mit einem Shuttle-Bus erreichbar ist. Für kleinere Flugzeuge gibt es den Flugplatz Aachen-Merzbrück, auf dem auch der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 stationiert ist. Die Flughäfen Köln/Bonn (85 km) und Düsseldorf (100 km) können vom Aachener Hauptbahnhof respektive mit den Linien S13 bzw. RE1 erreicht werden. Aufgrund der Zuganbindung wurden auch die bis dahin bestehenden regelmäßigen Busverbindungen („Airport-Aixpress“) zum 31. Oktober 2004 eingestellt.Besonderheiten
Eisenbahnhistorisch hat Aachen zwei Besonderheiten zu bieten: den ältesten noch befahrenen Eisenbahntunnel Deutschlands, den Buschtunnel, sowie das Viadukt in Aachen-Burtscheid. In der Nähe, in Belgien, befindet sich bei Moresnet das berühmte Geultalviadukt, das 2004 saniert wurde. Zu der Beendigung dieser Maßnahmen gab es einen großen Festakt mit Feuerwerk. Auch wurde eine Rundfahrt in Waggons des legendären Orient-Express angeboten.Die traditionsreiche Waggonfabrik Talbot an der Jülicher Straße produzierte bis Anfang der 1990er Jahre Güter- und Personenwaggons, wie etwa doppelstöckige Wagen für die niederländische Staatsbahn oder den Talent. Nach der Übernahme durch den kanadischen Konzern Bombardier (seitdem Talbot-Bombardier) wurde ein Großteil der Fertigung nach Ostdeutschland und Tschechien verlegt. Mittlerweile wird in Aachen der Innenausbau von Personenzügen vorgenommen.
Im Rahmen der Baumaßnahmen zu den Weltreiterspielen 2006 bestehen Pläne zum Bau einer Seilbahn von der Soers auf den Lousberg.
Medien
Aachen ist Sitz eines Studios des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Hier wird das Regionalprogramm „Regio Aachen“ produziert und ausgestrahlt. Das Fernsehmagazin „Lokalzeit aus Aachen“ wird von Bettina Staubitz, Gesa Hollermann und Ralf Raspe moderiert.
Die beiden Tageszeitungen, Aachener Nachrichten (die erste deutsche Nachkriegszeitung) und Aachener Zeitung, erscheinen beide im Aachener Zeitungsverlag. Auch die Redaktionen wurden inzwischen aus wirtschaftlichen Gründen größtenteils zusammengelegt. Außerdem erscheinen in Aachen mehrere monatliche, kostenlose Stadtmagazine: Bad Aachen, Klenkes und Movie.
In Aachen senden zwei Lokalradios, Aachen 100.eins - Die Hitgarantie und 107,8 Antenne AC. Beide Sender hatten sich, erfolglos, vom Mantelprogramm Radio NRW getrennt. Aachen 100.eins übernimmt inzwischen wieder Programme von Radio NRW. Dass eine verhältnismäßig kleine Stadt wie Aachen zwei lokale Radiosender betreibt, liegt an der ursprünglichen Struktur des Lokalfunksystems in NRW, das für jeden Kreis und jede Stadt eine eigene Station vorsah: Die Frequenz UKW 100,1 war dabei für die Stadt Aachen gedacht, die Frequenz 107,8 für den Kreis Aachen.
Durch die Grenznähe sind außerdem deutschsprachige Privatradios aus Ostbelgien (Radio Fantasy Raeren) zu empfangen. Der meistgehörte private Sender der Region ist laut eigenen Angaben 100.5 - Das Hitradio aus Eupen, an dem der Belgische Rundfunk beteiligt ist.
Die international renommierte Nachrichtenagentur Reuters, welche heute in London ihren Hauptsitz hat, wurde von Paul Julius Reuter (aus Kassel) in Aachen gegründet.
Öffentliche Einrichtungen
Aachen ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:
- Handwerkskammer Aachen - Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen
- Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Aachen - Kammerbezirk: Stadt Aachen und Kreise Aachen, Heinsberg, Düren und Euskirchen
- eine Außenstelle des Bundesarchivs in den Gebäuden der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster. Hier befinden sich die meisten noch vorhandenen Personalakten der Wehrmacht.
Bildung und Forschung
- Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) - Die Technische Hochschule Aachen wurde 1870 gegründet und ist eine der ältesten, größten und traditionsreichsten Technischen Hochschulen Europas. Neben den naturwissenschaftlich-technischen Fächern und der Medizin werden auch mehrere Sprachen, diverse Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Architektur angeboten.
- Fachhochschule Aachen - Die Fachhochschule ist eine der größten ihrer Art in Deutschland. In Jülich befindet sich ein weiterer Standort dieser Fachhochschule.
- Abteilung Aachen der Hochschule für Musik Köln
- Katholische Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius Aachen - Die Hochschule geht zurück auf die 1881 gegründete Kirchenmusikschule St. Gregorius, die 2000 in eine Hochschule umgewandelt wurde. Träger dieser Hochschule sind das Erzbistum Köln sowie die Bistümer Aachen, Essen und Trier. Die Hochschule wird voraussichtlich zum 31. März 2007 geschlossen.
- Katholische Fachhochschule - Die Fachhochschule wurde 1971 gegründet, indem mehrere Höhere Fachschulen für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Heilpädagogik und ein Institut für Religionspädagogik zu einer Fachhochschule zusammen gefasst wurden. Neben Aachen befinden sich weitere Abteilungen dieser Fachhochschule in Köln, Münster und Paderborn.
- Volkshochschule Aachen
- Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT)
- Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT)
- Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME seit 2003)
- Staatliches Umweltamt Aachen (StUA)
Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Der Aachener Dom
Dom, Nordfassade
Bildherkunft
Marmorthron Karls des Großen
BildherkunftDer ursprünglich als Pfalzkapelle für Karl den Großen errichtete Aachener Dom ist das Wahrzeichen der Stadt Aachen. Der gewaltige oktogonale Kuppelbau wurde etwa im Jahr 800 vollendet und war der erste dieser Art nördlich der Alpen. Der berühmte Marmorthron Karls des Großen steht noch heute im Obergeschoss des Oktagons, ganze 30 deutsche Könige „besaßen“ ihn in der Zeit zwischen 936 und 1531.
Als ein Meisterwerk gotischer Baukunst gilt der Anbau der monumentalen Chorhalle aus dem Jahr 1414, dessen Fenster mit der stolzen Höhe von 27 Metern die höchsten dieser Bauetappe darstellen und mit ihren über 1000 Quadratmetern Glasfläche dem Bau den Spitznamen „Glashaus von Aachen“ einbrachten. Im Zentrum des Chorpolygons steht der goldene Karlsschrein aus dem Jahr 1215 mit den Gebeinen Karls des Großen.
Hauptsächlich aus der Zeit der Hochgotik stammen die zahlreichen Kapellen, die im Laufe der Jahrhunderte angefügt wurden.
Die Schatzkammer des Aachener Doms gilt als einer der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Neben dem Lotharkreuz (um 1000) und der silbernen, teils vergoldeten Karlsbüste (etwa 1349) wird hier der berühmte Marienschrein ausgestellt. Er wurde 1239 fertig gestellt und beinhaltet die vier großen Aachener Heiligtümer, die seit 1349 alle sieben Jahre zur Heiligtumsfahrt den Pilgern aus aller Welt gezeigt werden.
Das Ensemble aus Dom und Domschatz wurde 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.
Das Aachener Rathaus
Auf den Grundmauern der Palastaula der karolingischen Kaiserpfalz wurde im 14. Jahrhundert von der Aachener Bürgerschaft das gotische Rathaus erbaut. Nur der Granusturm zeugt von der ursprünglichen Bebauung aus der Zeit Karl des Großen.
Im ersten Stockwerk befindet sich der Krönungsfestsaal. Fünf Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel schmücken die Wände, sie zeigen legendäre Szenen aus dem Leben Karls des Großen. Weiterhin sind Kopien der Reichskleinodien (Reichsapfel, Reichskrone, Schwerter) und des Reichsevangeliars, einer Handschrift aus der Schule Karls des Großen, zu sehen.
Im Erdgeschoss zeugen reich ausgestattete Räume vom Glanz der freien Reichsstadt im 17. und 18. Jahrhundert, als das Rathaus zum barocken Stadtschloss umgebaut wurde.
Ans Rathaus angelehnt sind das kleine Holz- und das größere Backsteinhaus, die gemeinsam die uralte Gaststätte „Zum Postwagen“ bilden.
Grashaus
Am Fischmarkt steht das so genannte Grashaus, dessen Fassade vom ältesten Rathaus der Stadt stammt und auf das Jahr 1267 datiert wird. Es diente nach dem Bau des neuen Rathauses erst als Gerichtsstätte, später aber auch als Gefängnis und Richtplatz. 1886 erhielt das Gebäude seine heutige Gestalt mit den drei Spitzbogenfenstern und wurde zum Stadtarchiv umgebaut. In den sieben spitzbogigen Figurennischen finden sich die Standbilder der sieben Kurfürsten, die Ende des 19. Jahrhunderts die verwitterten Originale ersetzten.
Haus Löwenstein
Das Haus Löwenstein am Markt wurde in etwa zur gleichen Zeit errichtet wie das Aachener Rathaus und wurde vermutlich 1345 fertig gestellt. Es ist neben Dom und Rathaus eines der wenigen gotischen Bauwerke, das den großen Stadtbrand von 1656 überstanden hat.
Die ursprüngliche Nutzung des Hauses ist unbekannt. Die noch erhaltenen staufischen Kellergewölbe deuten darauf hin, dass es sich um eine Gaststätte oder ein Weinhaus gehandelt haben könnte. Später diente es jedenfalls wohlhabenden Aachener Bürgern als Wohnhaus, so wohnte im Jahr 1478 Ida von Löwenstein in diesem Gebäude und gab ihm vermutlich seinen Namen.
Eine Besonderheit des heute von der Stadt genutzten Hauses Löwenstein ist auch die Figur des heiligen Nepumuk in der Nische unterhalb des Ecktürmchens. Sie stammt aus dem Jahr 1747 und erinnert an den böhmischen Kleriker Johannes von Nepumuk.
Elisenbrunnen

Elisenbrunnen
Bildherkunft
Marschiertor
Bildherkunft
Der Kreislauf des Geldes
Bildherkunft
Hühnerdieb
BildherkunftAm Friedrich-Wilhelm-Platz finden sich die Wandelhallen des Elisenbrunnens. Der klassizistische Bau des Landesbauinspektors Johann Peter Cremer und des Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel wurde 1827 fertig gestellt und ist neben Rathaus und Dom eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, wurde er 1953 originalgetreu wieder aufgebaut.
Der Elisenbrunnen besteht aus einer offenen Wandelhalle mit Säulenvorbau und jeweils einem Pavillon links und rechts mit mehreren Räumlichkeiten. Aus zwei Trinkbrunnen fließt das warme, stark schwefelhaltige Wasser der Kaiserquelle (74° C). An die Prominenten, die als Kurgäste das Wasser der Kaiserquelle tranken, erinnern steinerne Tafeln in der Halle. Darunter sind unter anderem Peter der Große, Friedrich der Große, Giacomo Casanova und Georg Friedrich Händel.
Mittelalterliche Stadtbefestigung
Von der mächtigen, aus zwei Mauerringen und zahlreichen Türmen bestehenden Stadtbefestigung zeugen noch heute zahlreiche Überbleibsel. Von den ehemals 11 mächtigen Stadttoren sind zwei erhalten geblieben:
Das Ponttor am Ende der Pontstraße ist eines der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Doppeltoranlagen des Rheinlands. Gebaut wurde es in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Teil des äußeren Mauerrings.
Aus dem Jahr 1257 stammt das am Ende der Franzstraße stehende Marschiertor, es gehört zu den mächtigsten noch erhaltenen Stadttoren Westeuropas. In früher Zeit mit seinen Räumlichkeiten als Hauptwaffenplatz genutzt, wurde das Marschiertor im Laufe der Jahrhunderte für die verschiedensten Zwecke in Anspruch genommen: Zeitweise als Rumpelkammer, zwischendurch als Obdachlosenheim, später als Jugendherberge und schließlich auch als HJ-Heim. Heute ist das große Stadttor in der Obhut der Stadtgarde Öcher Penn und wurde in den 60er Jahren aufwendig restauriert.
Weitere erhaltene Bauwerke der alten Stadtbefestigung sind die Marienburg an der Ludwigsallee, der Lange Turm an der Turmstraße, der Lavenstein am Boxgraben, das Pfaffentürmchen in Nähe des Westparks, sowie Reste der alten Stadtmauer an der Pontstraße.
Brunnen & Denkmäler
Vor dem Rathaus befindet sich der Karlsbrunnen, der Karl den Großen mit Reichsapfel und Zepter zeigt. Er ist das älteste noch in Funktion befindliche Brunnendenkmal der Stadt. Die Brunnenschale wurde im Jahr 1620 in Aachen gegossen, die barocke Steinfassung (1735) und die bronzenen Fische (1738) wurden später vom Aachener Stadtbaumeister Johann Josef Couven angefügt.In der Krämerstraße steht der Puppenbrunnen des Aachener Bildhauers Bonifatius Stirnberg aus dem Jahr 1975. Die mit Gelenken ausgestatteten Bronzefiguren laden besonders Kinder zum Spielen ein. Die Figuren symbolisieren typische Figuren des Aachener Lebens: Domherr, Marktfrau, Professor, Reitersmann, Harlekin und Modepuppe.
Der Kreislauf des Geldes liegt an der Ecke Hartmannstraße/Ursulinerstraße und wurde 1977 vom Bildhauer Professor Karl Henning Seemann geschaffen. Die sechs Bronzefiguren am Brunnenrand zeigen den Umgang mit Geld, die Kreiselbewegung des Wassers steht für den beständigen Fluss des Geldes.
Am Holzgraben befindet sich das von Bildhauer Hubert Löneke 1970 geschaffene Klenkes-Denkmal. Der Begriff „Klenkes“ steht für den hochgereckten kleinen Finger, der bei den Aachenern früher als Erkennungszeichen in aller Welt galt. Er geht auf die damals blühende Nadelindustrie zurück, bei der der kleine Finger bei der Endkontrolle dazu genutzt wurde, schadhafte Nadeln mit dem kleinen Finger „uuszeklenke“, also auszuklinken.
Ebenfalls von Hubert Löneke stammt der Türelüre-Lißje-Brunnen von 1967. Er steht an der Ecke Rennbahn/Klappergasse und stellt ein altes Aachener Kinderlied dar, wonach eine Gruppe von drei Jungen ein Mädchen daran hindern die Toilette aufzusuchen, worauf schließlich ein kleines Bächlein durch die Klappergasse fließt.
Es finden sich zahlreiche weitere sehenswerte Brunnen und Denkmäler im gesamten Stadtgebiet, so zum Beispiel der Hühnerdieb auf dem Hühnermarkt, der Wehrhafte Schmied an der Jakobstraße und das Fischpüddelchen am Fischmarkt.
Parkanlagen
Der Elisenpark ist durch seine Lage direkt hinter der Trink- und Wandelhalle des Elisenbrunnens erwähnenswert. Er ist der einzige Park innerhalb des Alleenrings und bietet sich damit für eine Verschnaufpause im Grünen während eines Stadtbummels an.Der Kurpark Monheimsallee liegt im Nordosten den Stadt hinter Kasino Aachen, Quellenhof und Eurogress. Auf dem großzügig angelegten Gelände befindet sich reichlich Raum für sportliche Aktivitäten, ein Grillplatz, die Carolus-Thermen mit Biergarten, das Observatorium und sogar ein kleiner Weinberg mit exakt 99 Weinstöcken. Direkt an den Kurpark grenzt der Farwickpark.
Das zweite Kurzentrum der Stadt ist der Kurpark Burtscheid mit den Kurparkterrassen und Thermalbadehäusern im Zentrum von Burtscheid.
Im Herzen des Frankenberger Viertels mit seiner teilweise erhaltenen alten Architektur befindet sich der Frankenberger Park mit der Burg Frankenberg.

Drehturm Belvedere auf dem Lousberg
BildherkunftDer Park auf dem Lousberg wurde bereits 1807 von der Aachener Bürgerschaft angelegt und ist damit die älteste von Bürgern errichtete Parkanlage Europas. Heute finden sich noch Reste der ursprünglichen Parkbebauung wie der Kerstensche Pavillon, der Obelisk und die verbliebenen Säulen der Belvedere. Aus dem Jahr 1956 stammt der 48 Meter hohe Wasserturm Belvedere mit Drehturm-Restaurant und Blick über die Stadt Aachen.
Im Westen der Stadt befindet sich der Westpark, er wurde 1885 von Textilfabrikanten Lochner angelegt. Damals befand sich dort sogar ein Zoo mit 50 Riesenschlangen, von dem heute allerdings nur ein Weiher geblieben ist. Durch seine Nähe zur TH ist der Westpark besonders bei Studenten sehr beliebt.
Der Kaiser-Friedrich-Park rund um den Hangeweiher liegt im Süden der Stadt. Im Park gibt es einen Bootsverleih, ein Ausflugslokal und einen Spielplatz, direkt angrenzend befinden sich das Schwimm- und Freiluftbad Hangeweiher, eine Tennisplatzanlage, der Park des alten Klinikums und die Volkssternwarte.
Im Drimborner Wäldchen befindet sich der Aachener Tierpark Euregiozoo. Auf 8,9 Hektar Fläche beherbergt er über 1200 Tiere in 210 Arten und Rassen. Besonders reich an heimischen Tieren, bietet der Park aber auch exotische Vögel, asiatische Kamele, Zebras, Antilopen, Straußen, Watussi-Rinder und 70 Arten von Wassergeflügel auf dem 2 Hektar großen See und kleineren Teichen. Auch die Käfige mit verschiedenen Affenarten sind sehr beliebt.
Zahlreiche weitere kleine Parks (so z. B. der Von-Halfern-Park und der Ferberpark) finden sich außerhalb des Zentrums, außerdem erwähnenswert sind das Naherholungsgebiet Aachener Wald mit dem Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande und die beiden Stauseen Diepenbenden und Kupferbach.
Kultur und Sport
Museen
In der Burg Frankenberg, einer bereits im 13. Jahrhundert vor den Toren der Stadt Aachen erbauten Wasserburg, befindet sich das Heimatmuseum der Stadt Aachen. Es dokumentiert den geschichtlichen Werdegang der Stadt, angefangen mit dem Feuersteinbergbau der Jungsteinzeit und der Zeit als römisches Militärbad, über die romanischen Bauten Karls des Großen, der Zeit als Krönungsort deutscher Könige und späterer Kur- und Badestadt bis hin zur Industrialisierung. Der Nebenraum des Hauptgebäudes enthält eine Art Kuriositätenkabinett aus der Museumsgeschichte um 1900, Höhepunkt ist eine ägyptische Mumie (um 1500 v. Chr.), die allerdings erst etwa 2014 wieder zu sehen sein wird. Im Bergfried findet sich eine Sammlung von antiker Keramik und regionalem Kunsthandwerk, weiterhin existiert ein Münzkabinett mit Münzfunden aus Aachen und der Umgebung.
Burg Frankenberg
Bildherkunft
Ludwig Forum für Internationale Kunst
BildherkunftDas Suermondt-Ludwig-Museum ist nach seinen größten Stiftern Barthold Suermondt und dem Ehepaar Irene und Peter Ludwig benannt und wurde bereits 1883 vom Aachener Museumsverein gegründet. Seit 1901 residiert es im Stadtpalais „Villa Cassalette“ in der Wilhelmstraße. Die Sammlung verfügt neben Malerei und Skulpturen des 12. bis 20. Jahrhunderts und Tapisserien und Goldschmiedearbeiten auch über umfangreiche Glasmalerei-Bestände vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Eine Antikensammlung mit dem Hauptthema der attischen Vasenmalerei sowie ein 10.000 Handzeichnungen, Aquarelle und Grafiken umfassendes Kupferstichkabinett mit Meisterwerken unter anderem von Albrecht Dürer, Rembrandt und Francisco de Goya bis hin zu zeitgenössischen Künstlern runden das Angebot ab.
Das Ludwig Forum für Internationale Kunst befindet sich in der ehemaligen Schirmfabrik Emil Bauer in der Jülicher Straße. Das im Bauhaus-Stil vom Aachener Architekten Josef Bachmann entworfene Gebäude wurde 1928 erbaut und im Jahr 1988 von der Stadt Aachen komplett entkernt und umgebaut. Die Basis des 1991 eröffneten Museum bildet die Sammlung moderner Kunst des Ehepaars Irene und Peter Ludwig. Weiterhin bietet das Museum wechselnde Ausstellungen angewandter Kunst, eine Bibliothek für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, eine Restaurierungswerkstatt und den Skulpturenpark in Außenbereich.
Das Couven-Museum im Haus Monheim am Fischmarkt beinhaltet eine bemerkenswerte Möbelsammlung aus Rokoko, frühem Klassizismus, napoleonischem Empirestil und Biedermeier. Das Haus selbst wurde 1662 erbaut und im Jahr 1786 im Auftrag des Apothekers und Aachener Bürgermeisters Andreas Monheim von Jakob Couven, dem Sohn des berühmten Baumeisters Johann Josef Couven, im Rokokostil umgebaut.
Im „Großen Haus von Aachen“ in der Pontstraße, einem der wenigen erhaltenen Aachener Bürgerhäuser aus gotischer Zeit, residiert das Internationale Zeitungsmuseum. Es befasst sich mit der internationalen Pressegeschichte vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.
Weitere Museen sind das Computermuseum der RWTH Aachen, das Zollmuseum Friedrichs in Aachen-Horbach und die Sammlung zeitgenössischer Kunst in der ehemaligen Reichsabtei in Kornelimünster.
Theater

Stadttheater
Bildherkunft- Stadttheater mit Großem Haus, Kammerspielen und Mörgens: Oper, Operette, Schauspiel, Musical, Ballett, Konzerte und Lesungen
- Grenzlandtheater
- Aachener Stadtpuppenbühne „Öcher Schängchen“ (gegr. 1921)
- Mundartbühnen: Alt-Aachener Bühne, Aachener Heimattheater
- mehrere kleine Theater (DasDa Theater, Theater 99, Theater K., Bühne 78 und weitere) sowie verschiedene Kleinkunstbühnen, Kabarett und freie Theatergruppen (Blackout-Theater, Poetischer Anfall, Fliegender Wechsel- Improvisationstheater und weitere)
- Kneipen mit Livemusik
Musik
- Sinfonieorchester Aachen
- Collegium Musicum der RWTH Aachen
- Aachener Studentenorchester
- Musikbunker an der Frankenberger Burg
- Sinfonischer Chor Aachen e.V.
Kammerchöre
- Aachener Bachverein
- Aachener Kammerchor
- Der Junge Chor Aachen
- Madrigalchor Aachen
Weitere Einrichtungen
- Kinos: Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Aachen viele Jahre als Stadt mit den meisten Kinos Deutschlands, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt waren. Aufgrund der Verbreitung des Fernsehens wurden im Laufe der Jahrzehnte viele Kinos geschlossen und auch umgebaut oder gar abgerissen. Die meisten heutigen Kinos in Aachen sind moderne Säle - historische Säle sind (bis auf eine Ausnahme) heute nicht mehr zu finden.
Heute (Stand: Mai 2005) gibt es in Aachen 19 Säle an 5 Spielstätten. Außerdem gibt es regelmäßige Freiluft-Filmvorführungen an verschiedenen Stellen der Stadt und zwei studentische Kinoprojekte an der RWTH (Filmstudio und AStA-Kino) mit wöchentlichen Filmvorführungen.

Eine Aachener Postkartenansicht
Bildherkunft- Eurogress: Internationales Veranstaltungs- und Kongresszentrum, direkt am Stadtpark gelegen.
- Altes Kurhaus im Stadtzentrum mit „Klangbrücke“ und „Ballsaal“: Konzerte, Ausstellungen, etc.
- Kulturzentrum "Barockfabrik"
- Kulturzentrum "Bleiberger Fabrik"
- Öffentliche Bibliothek (Stadtbücherei) mit großer Zentralbibliothek sowie mehreren Ortsteilbüchereien und Bücherbus „Fabian“. Die Bestände sind über einen Onlinekatalog recherchierbar.
- In der denkmalgeschützten Sternwarte am Hangeweiher werden regelmäßig Führungen und öffentliche Himmelsbeobachtungen durchgeführt.
- Minigolf: Es gibt in Aachen mehrere Minigolfplätze: im Stadtpark, am Gut Entenpfuhl im Aachener Wald, am Hotel Buschhausen sowie im Freizeitgelände Walheim.
- Zukunftswerkstatt: In Aachen haben Bürgerbeteiligungs-Prozesse in der Stadtplanung mit Hilfe von Zukunftswerkstätten Tradition. So wurden 1995-96 im Rahmen eines nordrhein-westfälischen Landesprogramms vom städtischen Umweltamt Zukunftswerkstätten zur „Ökologischen Stadt der Zukunft“ beauftragt und im August 2005 vom städtischen Planungsamt die Zukunftswerkstatt „Frankenberger Viertel plus“ begonnen.
Sportstätten
- 5 Schwimmhallen, wovon die Elisabethhalle direkt im Zentrum der Stadt aufgrund ihrer beiden Becken in weitgehend erhaltener Jugendstilarchitektur besonders eindrucksvoll ist
- Freibad „Hangeweiher“
- zahlreiche Sporthallen und Sportplätze für die verschiedensten Sportarten
- Eislaufhalle
- Carolus-Thermen
- Tivoli-Kletterhalle
- Tivoli-Stadion
- Waldstadion
- Ludwig-Kuhnen-Stadion
- Reitstadion des ALRV, in dem jährlich das CHIO Turnier ausgetragen wird
Sport

CHIO Platz in Aachen (2004)
BildherkunftAachener Sportvereine sind in verschiedensten Sportarten erfolgreich:
- Fußball: Alemannia Aachen mit dem Tivoli-Stadion (Fassungsvermögen: 22.500 Zuschauer, davon 3.500 überdachte Sitzplätze und 6.500 überdachte Stehplätze) an der Krefelder Straße. (2. Bundesliga)
- Reitsport: In Aachen findet jährlich der CHIO, das weltgrößte Turnier für Springreiten, Dressur und Wagen fahren statt. Veranstalter ist der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV). 2006 werden die Weltreiterspiele (World Equestrian Games, WEG, in Aachen stattfinden. Das Stadion in der Soers fasst über 50.000 Zuschauer
- Tanzsport: Mit dem Tanzsportclub Schwarz-Gelb stellte Aachen dreimal in Folge – 1996, 1997 und 1998 – den Weltmeister im Formationstanz.
- Tennis: TC Kurhaus Aachen spielt seit 2004 in der Bundesliga und wurde 2005 Deutscher Vizemsister. Der Verband ist TVM (Tennisverband Mittelrhein) und der Tennisbezirk Aachen-Düren-Heinsberg.
- Weitere international erfolgreiche Aachener Sportvereine sind die Aachener Schwimmvereinigung 06 im Schwimmen, das Tanzsportzentrum Aachen im Formationstanz, der SV Neptun im Kunst- und Turmspringen, der Burtscheider Turnverein im Trampolinturnen und der Allgemeine Turnverein Aachen im Rhönradturnen.
Weiterhin finden in Aachen folgende sportlichen Ereignisse regelmäßig statt:
- Der 5555 Meter lange Lousberglauf hat alljährlich mehr als 2000 Teilnehmer. Nach vorheriger Anmeldung ist die Teilnahme für jedermann möglich.
- Jedes Jahr finden an mehreren Abenden über den ganzen Sommer verteilt Skatenights statt, an den Skater, Rollschuhfahrer, etc. auf abgesperrten Straßen durch ganz Aachen und die nähere Umgebung fahren.
- Einmal im Jahr im Dezember findet in Aachen das bekannte Unicup-Eishockeyturnier zwischen den RWTH-Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Medizin statt.
Regelmäßige (Groß-)Ereignisse
- Zwei große Ordensverleihungen gibt es jährlich in Aachen: Der Internationale Karlspreis zu Aachen wird an Christi Himmelfahrt für besondere Verdienste um die Europäische Einigung vergeben. Am Antikriegstag werden Persönlichkeiten, die von „unten her“ dazu beigetragen haben, die Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu verbessern, mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.
- Wie üblich im Rheinland ist natürlich auch der Aachener Karneval ein Großereignis. Dazu gehört der Kinderzug am Karnevalssonntag, der Rosenmontagszug und das wilde Treiben der Damen am Fettdonnerstag. Hervorzuheben ist auch der Orden wider den tierischen Ernst, der sich durchaus als anerkannter Kulturpreis bezeichnen lässt. Er wird an Personen, meist Politiker, vergeben, die sich durch besonderen „Humor im Amt“ ausgezeichnet haben.
- Bereits im Jahr 1413 wird der Öcher Bend, die Aachener Kirmes, das erste Mal erwähnt. Damals noch in der Innenstadt, wird seit 1927 der Bendplatz nahe dem Westbahnhof zwei Mal jährlich (im Frühjahr und im Sommer) zum Rummelplatz umfunktioniert.
- Der Aachener Weihnachtsmarkt findet in der Adventszeit rund um Dom und Rathaus statt und gilt als einer der drei größten und schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Dort werden unter anderem natürlich auch die berühmten Aachener Printen angeboten.
- Über das Jahr verteilt finden zahlreiche Märkte in Aachen statt. Am bekanntesten sind der Europamarkt der Kunsthandwerker in der Innenstadt und der Historische Jahrmarkt in Aachen-Kornelimünster.
- Auch an Musikfestivals wird einiges geboten: Im Rahmen des Aachener Kultursommers spielen renommierte Musiker aus Rock, Pop, Jazz und Klassik auf dem Katschhof zwischen Dom und Rathaus. An einem Samstag im Frühling findet das Jazz-Festival Lust auf Jazz statt. Dabei treten zahlreiche Jazz-Bands auf verschiedenen Bühnen auf oder marschieren durch die Innenstadt.
- Im Frühjahr öffnet alljährlich die Euregio Wirtschaftsschau ihre Tore. Hier wird ortsansässigen Firmen die Möglichkeit gegen, sich in Form einer Verbrauchermesse der Öffentlichkeit vorzustellen.
- Über das Jahr verteilt bieten verschiedene Institutionen einen Tag der offenen Tür. Dazu gehört der Tag des offenen Denkmals, der Tag der Architektur, die Lange Nacht der Museen, die Aachener Nacht der offenen Kirchen und der Theatertag. Die RWTH bietet außerdem die Wissenschaftsnacht und den Dies academicus.
- Aus literarischer Sicht erwähnenswert sind die Aachener Literaturtage und das Aachener Kinder- und Jugendbuchfestival.
Kulinarische Spezialitäten
Die lukullische Spezialität Aachens ist die Printe, ein Honigkuchengebäck mit vielen aromatischen Gewürzen, häufig mit Schokolade überzogen und reich dekoriert. Außer zwischen den verschiedenen Sorten (wie Schokoladenprinten, Honigprinten, Prinzessprinten oder Kräuterprinten) ist grundsätzlich zwischen Hart- und Weichprinten zu unterscheiden. Alle Printensorten sind (je nach Hersteller und Auswahl) als Hart- und Weichprinten beziehungsweise in Zwischenstufen erhältlich.Öcher Lager: Bis in die jüngste Zeit wurde in Aachen ein obergäriges Bier gebraut, das dem Kölner Kölsch verwandt ist. Hierzu gehörte unter anderem die 1989 geschlossene Brauerei Degraa, an die noch einige Brauhäuser erinnern.
Persönlichkeiten

Aachener Alltagspersönlichkeiten - festgehalten in einem Brunnen
BildherkunftDie Stadt Aachen hat im Laufe der Geschichte 15 Personen zu Ehrenbürgern ernannt, diese finden sich in der Liste der Ehrenbürger von Aachen.
Berühmte Persönlichkeiten aus Aachen sind in der Liste der Söhne und Töchter der Stadt Aachen zu finden.
Literatur
- Heinrich Silbergleit: Preußens Städte – Denkschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808. Herausgegeben im Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages. Berlin 1908.
- Erich Keyser (Hrsg.): Rheinisches Städtebuch. Band III. 3. Teilband aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1956.
- Gerhard Curdes: Die Entwicklung des Aachener Stadtraumes – Der Einfluss von Leitbildern und Innovationen auf die Form der Stadt. Dortmund 1999.
- Johanna Kamermans: Euregio Carolus Magnus - Grenzen in Fluss. Aachen 2004. Ein Panorama von Geschichte und Gegenwart der Euregio Maas-Rhein rund um das Städtedreieck Aachen–Lüttich–Maastricht.
- Deutscher Städteatlas; Band: IV; 1 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Aachen, Autor: Michael Schmitt. ISBN 3-89115-031-8; Dortmund-Altenbeken, 1989.
Weblinks
- www.aachen.de Die Webseite der Stadt Aachen
- wikiwikiweb.de/AachenFaq Aachen-FAQ (häufig gestellte Fragen für Neulinge in Aachen), ein Wiki
- Aachen in der WiKoelsch
- Fotogalerien zu Brunnen, Denkmälern und anderem in und um Aachen von Franz-Josef Wirtz
- Aachen gestern und heute
- Portal Stadtgeschichte des Arbeitskreises Denkmalpflege als Wiki
- Google Earth placemark mit offiziellen Image Overlays
Diskussion der Autoren über den Artikel: Aachen
Abbildung Kriegsgefangenenzug
Die Abbildung des Kriegsgefangenenzuges dürfte meiner Meinung nach vom Hohenzollernplatz die heutige Josef-Von-Görres-Str. hinunter Richtung heutiger Europaplatz aufgenommen sein. Die Häuser stehen heute immer noch und sind recht eindeutig zu erkennen. Lennart 23:43, 26. Jul 2004 (CEST)- Hab diese Info mal unter Vorbehalt zum Foto hinzugefügt. --Raphman 00:34, 15. Nov 2004 (CET)
Nur Liste
Dieser Artikel ist auf :Kategorie:Wikipedia:NurListe ((jetzt statt Wikipedia:Nur_Liste]]) zur Beobachtung vorgemerkt. Das erscheint mir etwas zu kritisch. Also, liebe Aachener und Freunde von Aachen: wehrt Euch, löscht es raus oder schreibt fleißig Fließtext. ;~) --Media lib 07:54, 30. Aug 2003 (CEST)Missverständliche Verlinkung
Jemand hat bei der Verlinkung wohl zu viel des Guten getan, wodurch missverständliche Links entstehen. Z.B. bei den jährlichen Ereignissen: da ist neuerdings z.B. beim Weihnachtsmarkt bei "rund um Dom und Rathaus" Dom und Rathaus als Link angelegt. Dann rechnet man natürlich mit einem Link zu Seiten über den Dom bzw. das Rathaus von Aachen, kommt aber nur zu den entsprechenden all. Seiten.Genauso bei den Literaturtagen und Kinder- und Jugenbuchwochen: diese Links führen nicht - wie erwartet - zu Seiten über die entsprechenden Aachener Veranstaltungen, sondern zu den Artikeln Literatur und Jugend
Da sich einzelne Artikel z.B. über die Aachener Literaturtage wohl kaum lohnen, wäre es dann nicht besser, dort keinen Link anzubringen, anstatt solch missverständlicher Links, die nur zu allg. Themen führen. Wenn jemand Informationen zu Literatur allgemein haben möchte, wird er sicher auch den allg. Artikel finden, genauso, wie er auch den Aachen-Artikel gefunden hat.
Ich möchte nicht einfach so diese Links entfernen, sondern dies erst mal zur Diskussion stellen.
Manchmal ist weniger mehr...
Ganz Deiner Meinung, Du kannst die Links guten Gewissens wieder "abschwächen". Martin W. Richter 18:14, 13. Okt 2004 (CEST)
Aquis Granum
Wie heisst denn das originale lateinische Wort für "Schwefelbad", von dem "Aachen" abgeleitet sein soll? – Bronger 09:37, 6. Jan 2004 (CET)- Ich glaube das ist falsch - Aa kommt vom Wasser (wie auch bei vielen Flüssen), woher das "chen" kommt weiß ich nicht. Aber das "Granus" im lateinischen Namen hat nix mit Schwefel zu tun, laut en: war das der Name eines römischen Feldherren. AHoerstemeier 09:48, 7. Jan 2004 (CET)
- Ich habe gelernt, daß Granus oder Grannus ein alter germanischer/keltischer Gott ist. "Aachen" geht ebenfalls zurück auf einen vor-römischen Namen. Schwefel ist Sulphur bzw. ähnlich dazu. Naja, ich habe es vorerst gelöscht. Lieber eine Information weniger als eine falsche. – Bronger 11:07, 7. Jan 2004 (CET)
- Den keltischen Gott kann ich jetzt bestätigen - zufällig habe ich in der Buchhandlung (die Mayersche) ein Buch gesehen welches die Ethymologie der Ortsnamen in der Aachener Region zum Thema hat. Dort ist der Gott als der wahrscheinlichste Namensursprung aufgeführt, der Feldherr war aber auch als alternativer Usprung erwähnt. AHoerstemeier 19:13, 7. Feb 2004 (CET)
Beim Wappen fehlen die Farben (vgl. http://www.ngw.nl/int/dld/a... Schubbay 23:31, 5. Mai 2004 (CEST)
Franz Oppenhoff
Franz Oppenhoff wurde nicht von den Aachenern zum Bürgermeister gewählt, er wurde von den Amerikanern eingesetzt, ganz ohne Wahl. Er wurde nicht "kurz darauf" erschossen, sondern fast fünf Monate später. 212.114.236.196 03:16, 14. Mai 2004 (CEST)Layout ist im Eimer :-(
Siehe Paddy. --Mussklprozz 18:37, 3. Jun 2004 (CEST)
Hilfe nicht bei mir!!! dafuer ist Wikipedia Diskussion:Formatvorlage Stadt da!
- Hast Du schon den Cache geleert und einen Reload versucht? Vielleicht sitzt das alte stylesheet bei Dir noch im Cache? Ansonsten sag nochmal Bescheid. Bei mir sieht es super aus. Kommt mit der neuen Mediawikiversion 1.3 und nennt sich "townBox" ;-) mfg --Paddy 19:18, 3. Jun 2004 (CEST)
- Bescheid. - Hast Du vielleicht einen tollen Bildschirm mit 1280x1024 Auflösung? Meiner macht nämlich nur 1024x768. Und da passen die Tabelle mit den Bildern und die Townbox nicht nebeneinander. Im IE marschieren die Bilder dann nach unten, und es gibt eine riesige Weißfläche. Im Konqueror deckt die Townbox das halbe Marschiertor zu. - Zieh mal die Fenstergröße vom Brauser auf nur 80% Deiner Bildschirmgröße zusammen, dann müsstest Du den Effekt nachvollziehen können? --Mussklprozz 19:33, 3. Jun 2004 (CEST)
- Ich habe es schon einmal auf einem Palm gesehen. Deswegen finde ich es ja im Vergleich zu der alten Tabelle so gut ;-) Ist das auch mit dem Monobook Skin so? Übrigens ich bin Student und habe nur einen einfachen Bildschirm und der ist wohl noch bescheidener als Deiner. Bringt Dich diese Information weiter? --Paddy 21:25, 3. Jun 2004 (CEST)
- Schaust Du in Deiner Euphorie überhaupt noch hin? Ich spreche nicht über die townBox im generellen, sondern über das Layout des Aachen-Artikels im speziellen. Und das war in der von Dir bearbeiteten Version des Artikel nun mal aus dem Leim. Keichwa hat das inzwischen freundlicherweise in Ordnung gebracht. Wenn es unter Linux und unter Windows, in Umgebungen, die unterschiedlicher nicht sein können, nicht hin haut, dann kann das Problem ja wohl kaum bei mir allein liegen, sondern es stimmt grundsätzlich etwas nicht. Ich klebe einen Screenshot hier hin, damit Du siehst, was ich meine. --Mussklprozz 22:25, 3. Jun 2004 (CEST)

Loch im Layout ...
Bildherkunft- Ich habe kein Windows. Das kann ich mir nicht leisten. Ich habe nur Linux und Solaris (bei meiner Diplomarbeit an der Uni). Ich habe die Ursache nicht verstanden :-( Der screenshot hat das klarer gemacht :-) Das Problem sollte aber einem Entwickler erzählt werden. Dafür bin ich nicht zuständig. Das geht enweder an Wikipedia:Beobachtete Fehler, an sourceforge, im IRC #Mediawiki, an Gwicke,... Die townBox ist da. Deswegen möchte ich sie einsetzen. Ein wenig Verständnis trotzdem bitte. Die Version ist noch jung und die Liste der Bugs ist lang. Keichwa hat nichts behoben, da dieser Fehler bei einer anderen konstellation trotzdem auftauchen könnte. Aber erzähle es den Zuständigen, dann kann es gefixt werden. --Paddy 22:53, 3. Jun 2004 (CEST)
Nun, unter Linux ist es auch noch nicht des Eies Gelb. Schau mal, wie schmal die Textspalte am linken Rand unterhalb der townbox und der Bilder weiterläuft. --Mussklprozz 00:23, 4. Jun 2004 (CEST)
Weißes Loch auch unter Linux
Bildherkunft- Hallo, nachdem ich unter Wikipedia:Formatvorlage Stadt/Abstimmung eine Seite für eine demokratische Abstimmung eingestellt habe, hat mich der Administrator Paddy gesperrt (Begründung: Vandalismus). Er war auch maßgeblich an der Designänderung beteiligt. Am 31. 5 hat er das neue Design erstellt (das es Vorgabe der Entwickler sei, ist eine Lüge). Natürlich ohne Abstimmung. Bitte tut Eure Meinung kund... 82.82.102.159 02:30, 4. Jun 2004 (CEST)
- Gut damit kann ich etwas anfangen. Werde es weitermelden an die Zuständigen. Schlaf Gut ;-) --Paddy 01:00, 4. Jun 2004 (CEST)
- gwicke: why not aligning the images with |left| and closing the thing with a ?
- gwicke: then they wrap if the width isn't sufficient
Townbox eingebaut
Mir gefiel der große weiße Raum oben im Artikel zwischen Inhaltverzeichnis und Basisdatenbox nicht so gut. Daher habe ich die alles im Townbox-Format untergebracht. Dies ist zwar durchaus eine umstrittene Gestaltungsform (siehe Wikipedia_Diskussion:Formatvorlage_Stadt), aber mir gefällt sie einfach besser. Zumindest Hannover und Münster (Westfalen) sind genau so formatiert. Die dortigen Diskussionen geben weitere Informationen, was bei dieser Formatvorlage zu beachten ist. Grüße, --Birger Fricke 21:49, 9. Nov 2004 (CET)
- Mir gefällt die Townbox nicht. Gründe: Das Inhaltsverzeichnis ist nicht am gewohnten Platz, damit wird das Prinzip der Gleichmäßigkeit der Bedienung verletzt, also wird die Bedienung erschwert. Zudem muss man scrollen, um überhaupt zur Basisdatentabelle zu kommen, und nochmals scrollen, um diese komplett zu lesen. Anschliessend wieder zurück nach oben um den Text zu lesen. Das heisst auch hier werden höhere Hürden für den Leser geschaffen, um den Inhalt zu erfassen. Ich bin daher dafür die townbox rauszuschmeissen, egal ob man dann das andere Format nimmt oder gar keine Tabelle. Meiner Meinung nach ist gar keine Tabelle besser als diese. Was meint ihr? -- Dishayloo [ +] 20:43, 17. Feb 2005 (CET)
- Die Townbox gehört schon lange verbannt. Wir haben eine gute Formatvorlage für Städte, die sollte man auch hier verwenden (sie war mal am Anfang verwendet worden). Aber einige Benutzer wollen nicht kapieren, dass die Artikel einheitlich aussehen sollten.
- Einige Gründe gegen die alte Tabelle habe ich oben genannt. In der Townbox kann man übrigens durch einen Klick auf "Verbergen" das Inhaltsverzeichnis ausblenden und erreicht damit ohne Scrollen die Basisdaten. Anschließend muss man jedoch scrollen, um diese lange Tabelle vollständig zu lesen, aber das war auch bei der alten Version erforderlich. Unter [LINK] kann sich jeder nochmal ansehen, wie der Artikel früher aussah, ihn mit der aktuellen Version vergleichen und sich eine Meinung bilden.
- Aber vielleicht sollten zukünftig Inhalt und Darstellung komplett trennen und uns sowohl von der alten Tabelle wie auch von der Townbox trennen. Schaut Euch mal den Quellcode von an. Wenn ich es richtig sehe, sind dort die reinen Daten angegeben und das endgültige Aussehen der Basisdaten wird per Style Sheet festgelegt. So könnten: a) alle Artikel einheitlich aussehen und b) kann sich jeder seine private, vom Standard abweichende Darstellung aussuchen. Was meint ihr? Grüße, --Birger Fricke Birger_Fricke 21:27, 17. Feb 2005 (CET)
- Die NY-Box ist auch schick, aber mir geht es nicht um das Aussehen, sondern um die Nutzbarkeit. Die alte Tabelle, auf die Du verwiesen hast, enthält einfach zu viele Informationen, deshalb muss man scrollen, man sollte sich so manches Mal etwas beschränken für eine sinnvolle Tabelle. Eine technische Lösung, die dem Nutzer erlaubt das Aussehen individuell anzupassen ist grundsätzlich zu begrüssen, ebenso die Einheitlichkeit. Die Standardformatierung sollte dabei aber sinnvoll sein. -- Dishayloo [ +] 21:55, 17. Feb 2005 (CET)
- Alle Informationen der alten Tabelle sind genau so in der neuen Townbox drin. Dies ist also kein Argument für oder gegen die Townbox, sondern gegen eine zu umfangreiche Darstellung der Basisdaten. Gerade habe ich eher zufällig die Vorlage:Infobox Deutsche Städte gefunden. Einige weniger wichtige Basisdaten sind dort (vorerst) nicht vorgesehen. Ich war also mal wieder mutig und habe diese Vorlage eingebaut. Insgesamt sieht man auch dieser Vorlage an, dass sie auf der Townbox basiert. Aber der Quellcode ist deutlich verständlicher. Meinungen? --Birger Fricke Birger_Fricke 23:18, 18. Feb 2005 (CET)
- Dasselbe Problem wie mit der Townbox: Das Inhaltsverzeichnis wird an der Seite eingebunden und man muss für die Daten vertikal scrollen, da Beschreibung und Wert jeweils untereinander und nicht nebeneinander stehen, wie in der normalen Box. Damit ist auch die Infobox wertlos und sogar nachteilig. -- Dishayloo [ +] 22:53, 23. Feb 2005 (CET)
Latein
Ulrich.fuchs hat in seinem Demo-PDF den lateinischen Ursprungsnamen mit aquis granum angegeben, nicht mit Aquis grani, wie hier. Kann ein Lateiner das bitte klären? -- Dishayloo [ +] 21:14, 17. Feb 2005 (CET)- Es heißt entweder Aquis Granum oder Aquis Granni. Da scheint wohl nicht ganz sicher. siehe S.5 von hier-- Gruß Sir Gawain | Sir Gawain 20:55, 13. Apr 2005 (CEST)
erster Platz im Lexikon
Ich habe erneut den Halbsatz entfernt, dass Aachen auf den Zusatz Bad verzichtet, da es sonst nicht mehr ganz vorne in Lexika gelistet wird. Gibt es dafür eine stichhaltige Untermauerung? Sonst ist es doch nur eine Vermutung. Vor mir hat bereits Ezrimerchant den Satz entfernt. Ich bitte um einen Beleg für diese Vermutung, damit das drinbleiben kann. -- Dishayloo [ +] 18:14, 9. Mär 2005 (CET)
- Ob es nun wirklich um den Lexikoneintrag geht, weiß ich nicht - aber ich habe schon häufiger gehört, dass Aachen auf das 'Bad' verzichtet, um ganz vorne auf alphabetisch sortierten Listen aufzutauchen. Falls das nicht stimmt, ist es zumindest eine verbreitete 'Urban Legend', die dann wiederum erwähnt werden sollte. :-) --Birger Fricke Birger_Fricke 02:43, 11. Mär 2005 (CET)
- Dem kann ich nur zustimmen ;-). Dass mit dem "Bad Aachen" hab ich auch schon ziemlich oft gehört... Haize 18:12, 11. Mär 2005 (CET)
- ich habe bei kundgebungen zum verkauf des alten-klinikums-parks im letzten oder vorletzten jahr gehört, dass es zwei gründe gibt, warum auf "bad" im lexikon verzichtet wird:
- der alphabetische grund
- allgemein wird diskutiert, ob aachen sich überhaupt "bad" nennen darf, da bestimmte richtilinien bzgl. frischluft, grenzwerten in der luft usw. jahreszeitenabhängig nicht eingehalten werden (können).
- dieser zweite grund ist bei den kundgebungen konkret angesprochen worden, weil durch den verkauf des parks und den geplanten bau eines versicherungsgebäudes auf diesem gelände der "frischluftzustand" von "bad" aachen noch schlimmer wird und aachen dann eventuell komplett auf "bad" verzichten müsste.
- Leider muss ich zugeben, dass ich nicht mehr weiß, ob die argumentation von "profis" oder nur laien vorgetragen wurde, also ob diese info zuverlässig ist. SamusAran 14:23, 29. Sep 2005 (CEST)
Doppelter Artikel
Mir ist beim durchlesen aufgefallen, dass der Artikel irgendwie doppelt drin steht, also der Artikel an und für sich 2x hintereinander. Allerdings mit leicht abgewandelten Formen, so zum Beispiel die Auflistung der Städte in NRW doch nur einmal. Könnte das evtl nochmals jemand checken, evlt habe ich auch irgendeinen Sinn dahinter nicht kapiert. Ich denke es kommt einfach aufgrund einer Überarbeitung oder so zustande
Sehenswürdigkeiten
Seid gegrüßt! Ich würde hier gerne einmal eine Diskussion zu der ellenlangen Liste (angeblicher) Aachener Sehenswürdigkeiten entfachen. Bisher dachte ich immer, als Sehenswürdigkeit würden solche "Objekte" bezeichnet, die quasi als "Publikumsmagnet" auf ortsfremde Personen wirken und sie so in die entsprechende Stadt "locken" würden (siehe auch Sehenswürdigkeit). Aber was sich hier in der Aachener Sehenswürdigkeiten-Liste so alles tummelt, entspricht dem so ganz und gar nicht. Als Öcher behaupte ich mal, dass man mindestens 1/3 der Liste getrost streichen kann. -- Gruß Sir Gawain | Sir Gawain 20:48, 13. Apr 2005 (CEST)
- Mach einfach, der Artikel ist hinterher sicherlich besser :) Schöne Grüsse aus dem Südkreis AC, Ezrimerchant Ezrimerchant 15:10, 16. Apr 2005 (CEST)
- Ich hab mal einen Anfang gemacht, wobei ich auch einige Doppelte rausgenommen habe, die an anderer Stelle beschrieben werden, wie z.B. das Couven-Museum (wird unter "Museen" aufgeführt). --Alkuin 11:04, 18. Apr 2005 (CEST)
- Ich hab' jetzt auch mal Hand angelegt. Allerdings sind einige Einträge derzeit nur auskommentiert. Die Punkte sagten mir auf Anhieb rein gar nichts, aber da ich nicht allwissend bin, hab' ich sie vorsichtshalber mal drin gelassen. Dabei handelt es sich um den hist. Bahndamm in Laurensberg und die Steilrampe von Ronheide. Außerdem derzeit aus anderen Gründen noch auskommentiert: Der Büchel (weil selbst nicht erwähnenswert, aber sich darin ein Hinweis auf den Bahkauv befindet), der Aachener Wald (imho ebensowenig erwähnenswert, darin aber ein Verweis auf die Pionierquelle) und das Karman-Auditorium (Ist das architektonisch was Besonderes?).
Außerdem habe ich die Parks und Grünanlagen in einen eigenen Abschnitt verfrachtet. Ähnliches schwebt mir auch für den Bahkauv vor. z.B. unter einer Überschrift "Aachener Sagen und Legenden". Da könnte man auch gleich die Wolfs-Sage um den Aachener Dom und die Geschichte mit dem Teufel auf dem Lousberg unterbringen. -- Sir Gawain | Sir Gawain 18:21, 18. Apr 2005 (CEST) - Sehr gut! M.E. sind der Bahndamm in Laurensberg und die Steilrampe von Ronheide nur für Eisenbahnhistoriker von Interesse. Ich habe außerdem das 2. Bild vom Marschiertor mal auskommentiert - damit die große Lücke im Artikel verschwindet. Die Idee mit den Sagen und Legenden finde ich gut. Die Lousbergsage steht übrigens schon beim Lousberg-Artikel, die Domsage ist noch nirgends aufgeführt. --Alkuin 08:50, 19. Apr 2005 (CEST)
Also es stand ja viel Müll in der Sehenswürdigkeitenliste (z.B. ist die größe Buchhandlung Deutschlands sicher interessant, aber nicht unbedingt eine Sehenswürdigkeit), aber bei anderen Sachen kann ich nicht verstehen, dass sie gestrichen wurden: z.B. die Frankenburg, die Marienburg (Ehrenmal), der römische Portikus, das Klinikum (das einer der wenigen Vertreter dieser abgeschlossenen Bauepoche darstellt und selbst von außereuropäischen Bauhistorikern und Touristen besucht wird), etc.
Ich habe das Gefühl, dass manche Leute genauso sinnlos wichtige Elemente streichen, wie andere unsinnige Elemente ergänzt haben. Aber das ist wohl das grundsätzliche Problem der Wikipedia: dass jeder seine Meinung was reingehört und was nicht, umsetzen kann und Veränderungen nicht auf Leute beschränkt sind, die Ahnung haben, was Sehenswürdigkeit ist was nicht (wie z.B. Bauhistoriker) und die natürlich auch keine Lust (und Zeit) haben immer wieder denselben Abschnitt zu verbessern. - TOM
Langer Artikel
Mh... wie wärs den Artikel mal in mehrere kleine aufzuteilen bzw. Teile des Artikels in Andere auszulagern. Das fänd ich vor allem bei der Geschichte angebracht, bei Kultur&Sehenswürdigkeiten und auch bei Verkehr/Infrastruktur. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte kanns ja immer noch im Hauptartikel geben. Was meint ihr dazu..?
Obiger Text stammt von Haize. An Haize: Du solltest in Zukunft deinen Text mit deinem Benutzernamen unterschreiben. Das geht ganz einfach, in dem du beim Bearbeiten (zwei Bindestriche und vier Tilden) eingibst. -- Martin Möller 22:59, 18. Jun 2005 (CEST)
- Nicht „kanns“ sondern „solls“. ;) In jedem Falle eine gute Idee. --Blaite 19:50, 18. Jun 2005 (CEST)
- Ganz meine Meinung, wird bei vielen anderen Großstädten auch so gehandhabt. Man könnte, wie ich finde, auch den Teil Religion gut ausgliedern. Allerdings passt mir bis jetzt der Stil des Artikels noch nicht überall, denn er ist teilweise recht unpräzise und "unenzyklopädisch". Ich hoffe ihr versteht ungefähr, was ich meine ... -- Martin Möller 22:59, 18. Jun 2005 (CEST)
Bei anderen Städten habe ich gesehen, dass des öfteren die Listen der Ehrenbürger und berühmten Töchter und Söhne der Stadt ausgelagert werden. Dies fände ich fürs Erste schöner als den hier eh spärlich vorhandenen Fließtext zu entfernen. -- HesseTom 15:23, 28. Okt 2005 (CEST)
- Genau, die Listen mit Persönlichkeiten am Ende des Textes, sowie die Listen der Oberbürgermeister sollten auf jeden Fall ausgegliedert werden.
- Wenn ich es mir recht überlege, kann man jede Hauptüberschrift (bis auf die Geographie) mit allem was dazugehört in eine Extraseite packen und sollte dann eine auf das Wesentliche gekürzte Version des Textes in diesem Hauptartikel anbieten. --EModul 05:28, 30. Okt 2005 (CET)
Meiner Meinung nach sollte das Inhaltsverzeichnis in einem langen Artikel für Ordnung sorgen. Die Listenartikel einzeln aufzuführen ist beim Lesen (für mich) eher hinderlich und belastet durch neue Anfragen auch die Datanbanek mehr. --Icwiener 14:33, 31. Okt 2005 (CET)
- Generell widerspreche ich Dir da nicht. Ich bin aber auch der Meinung, das ein einziger Artikel nicht alles aufnehmen kann, was zu Aachen zu sagen ist. Deshalb gibt es ja auch noch Artikel über einzelne Stadtteile oder Sehenswürdigkeiten. Der Artikel ist also mehr so eine Art Übersicht, die alles zusammenfassen und dabei gut lesbar bleiben sollte. Die Frage ist nun, wo man die Grenze zieht.
- Ich persönlich halte gerade diese Listen nicht für besonders informativ, wen interessiert schon wer in den 70er Jahren in Aachen Bürgermeister war. Gleiches gilt für Ehrenbürger, allenfalls Söhne und Töchter der Stadt sind für mich noch in Ansätzen interessant.
- Mich würde interessieren, ob diese Diskussion irgendwo schon ausgiebig geführt wurde und zu welchem Schluss man letztendlich gekommen ist. Immerhin nutzten laut Liste (Personen) mehr als 30 Städte eine externe Liste für Ehrenbürger. Ähnlich sieht es für Bürgermeister und andere Persönlichkeiten aus. -- HesseTom 15:10, 31. Okt 2005 (CET)
- Auch auf die Gefahr hin hier nur mit mir selbst zu diskutieren, noch ein paar Worte von mir: Meiner Meinung nach sollten die Listen zwar ausgelagert werden, besondere Personen können aber im Hauptartikel genannt werden, dann aber ausführlicher und nicht in Listenform.
- Aus der Oberbürgermeisterliste wäre das sicherlich keiner, nur einer von ihnen hat überhaupt eine Wikipedia-Eintrag.
- Bei den Ehrenbürgern finde ich so direkt auch keinen, da lasse ich aber mit mir reden.
- Bei den berühmte Söhnen und Töchtern der Stadt ist das natürlich schwierig, schließlich sind sie alle bekannt... vielleicht könnte man das aber auf die beschränken, deren Wirken auch einen Einfluss auf Aachen hatte.
- -- HesseTom 18:06, 31. Okt 2005 (CET)
- Noch kurz zur Belastung der Datenbank: Sicherlich wird die Datenbank so stärker belastet. Andererseits verringert sich der Traffic, wenn nur die Information geladen werden, die man wirklich lesen will. Klar, Text spielt nicht wirklich eine Rolle, aber lange Texte haben meist auch viele Bilder. Dabei sollte auch an Modem-User gedacht werden, solch lange Artikel brauchen sicherlich eine kleine Ewigkeit um geladen zu werden, und das selbst wenn man nur eine Kleinigkeit wissen möchte. -- HesseTom 15:19, 31. Okt 2005 (CET)
- Naja, da hat wohl jeder so seine Meinung zu und für jede wird es Pro und Contra geben. Ich würde mir auch manchmal so eine Art Richtlinienkatalog wünschen, in dem Vorschläge gemacht werden, wie man etwas zu behandeln hat. Wie man z.B. zitieren sollte, wie man Wörter in ihrem Sinn hervorhebt, etc. Da ich mich hier noch nciht so viel umgesehen habe, weiss ich nicht, ob es sowas gibt. Aber gut wäre es allemal.
- Und noch ein Hinweis für Übersichtlichkeit: In dem Artikel Antti Hyvärinen ist ein nettes Feature angewandt. --Icwiener 19:17, 31. Okt 2005 (CET)
Wiki-Links
Ist euch schon aufgefallen, dass der Artikel immer blauer wird? Meine persönlichen Favoriten sind ja:
- „410 m ü. NN“
- „Adler im Wappen“ und
- „Industriezweige in Aachen sind Maschinenbau, Reifenproduktion, Herstellung von Glühlampen sowie die Produktion von Süßwaren“.
Selbst an sich korrekte Wiki-Links werden zig-Mal aufgeführt und somit versinnlost – siehe z. B. Abschnitt „wichtigere regionale Verbindungen“.
Zitat aus Wikipedia:Die Lust, blau zu machen:
„Blau ist keine Farbe, sondern ein Zustand. Der Zustand vollkommener Beglückung. Wer träumt nicht davon, dass alles in der Welt erklärbar ist. Betätige dich als Hobbyphilosoph, finde die scharfsinnigsten Begriffsassoziationen und freue dich auf die wütenden Reaktionen der Ordnungsfanatiker, die meinen, zu viel Blau sei nervtötend und eine ästhetische Katastrophe. ;-)“Randbewohner 00:07, 24. Jul 2005 (CEST) (wie ironisch, dass mein Benutzername rot erscheint)
Begründung des Bausteins „Überarbeiten“
- Wer am Artikel Aachen etwas verändert, sollte (bitte!) vorher Wikipedia:Formatvorlage_Stadt durch(!)lesen.
- Wenn er oder sie gerade beim Lesen ist, bitte auch gleich Wikipedia:Typografie lesen – und anwenden.
- Der Abschnitt Geschichte gehört ausgegliedert in einen eigenständigen Artikel.
- Der Artikel enthält viel zu viele sinnlose Listen.
- In den meisten Listen steht nur Blödsinn (Klinikum und M6 als Sehenswürdigkeit?!).
- In den „Regelmäßigen Großereignissen“ geht es um Großereignisse – und nicht um irgendeine Ostereiersuche!
- Unter „Sehenswürdigkeiten“ sollen nur echte Sehenswürdigkeiten, nicht irgendwelcher Kleinkram, stehen.
- Hm, das Klinikum ist gewissermaßen schon eine Sehenswürdigkeit. Immerhin gilt es als ein besonderes Bespiel moderner Architektur (über Schönheit kann man trotzdem streiten :-). War nicht irgendwann zumindest in der Diskussion, es deshalb als Baudenkmal zu schützen? Ansonsten ist es immerhin das perfekte Beispiel dafür, wie Steuergelder mit Händen und Füßen zum Fenster rausgeworfen wurden, denn der Bau verschlang Unsummen mehr als ursprünglich geplant war. Ich meine mich zu erinnern, dass dies damals ein handfester Skandal war. Leider scheint auch der Artikel Klinikum Aachen in dieser Hinsicht einige Lücken aufzuweisen. Aber die M6 ist sicherlich keine Sehenswürdigkeit. Grüße, --Birger Fricke Birger_Fricke 01:36, 9. Sep 2005 (CEST)
- Der Begriff Sehenswürdigkeit ist natürlich in weiten Grenzen dehnbar. Aber auch das Klinikum ist definitiv keine Sehenswürdigkeit, jedenfalls nicht, wenn wir uns auf den Artikel Sehenswürdigkeit als Maßstab einigen können. Es gibt zwischen Bau- und Kulturdenkmal nun doch einen gewaltigen Unterschied, und in touristische Programme wird es jedenfalls nicht einbezogen. Aber Klinikum hin oder her – selbst wenn es unter Sehenswürdigkeiten stehenbleibt, ist dort immer noch genug aufgeführt, was da einfach nichts zu suchen hat. -- Martin Möller 15:29, 9. Sep 2005 (CEST)
- Dann schreib doch mal kurz, was alles raus soll. So kann an dieser Stelle kurz diskutiert werden, welcher Maßstab angelegt wird. Grüße, --Birger Fricke Birger_Fricke 16:35, 9. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe einfach mal selbst Hand angelegt (Sei mutig!) und die Sehenswürdigkeiten gekürzt. Teile, die ich für eventuell diskussionswürdig halte, habe ich auskommentiert stehengelassen. Das Gleiche müsste noch bei den Großereignissen und an einigen anderen Stellen passieren. Was wir noch machen müssen: Listen in Text umwandeln und den Stil des gesamten Artikels um 3 m anheben. -- Martin Möller 15:05, 11. Sep 2005 (CEST)
- Man könnte auch mal die Links überarbeiten. z.B. hat da der Link zum Musikbunker nichts verloren, da könnte man jeden Club verlinken
bend-zeile
Werberische Zeile über den Bend!
- stimmt, das war nicht normal. ich habe das mal gekuerzt.
in
- Armin Laschet, Europaabgeordneter der für Nordrhein-Westfalen
- Jürgen Linden, deutscher Politiker und Oberbürgermeister der Stadt Aachen
- Leo Löwenstein, deutscher Physiker und Chemiker
- Paul Lovens, deutscher Musiker der Freien Musik-Szene mit eigenem Label
- Ewald Mataré, deutscher Maler und Bildhauer
- Geog Macco, deutscher Maler
- Ludwig Mies van der Rohe, Architekt
- Michael Newrzella, deutscher GSG-9-Beamter
- Dorothee Oberlinger, deutsche Blockflötistin
- Franz Oppenhoff, Oberbürgermeister von Aachen
- Ludwig Pastor, katholischer Historiker
- Henri Victor Regnault, französischer Physiker und Chemiker
- Dirk Reinartz, deutscher Fotograf
- Alfred von Reumont, deutscher Staatsmann und Historiker
- Robert Ritter, nationalsozialistischer Rassetheoretiker
- Günter Rosenke, hauptamtlicher Landrat des Kreises Euskirchen
- Franziska Schervier, Persönlichkeit der caritativ-sozialen Bewegung
- Ulla Schmidt, deutsche Politikerin, Bundesministerin für Gesundheit
- Silke Andrea Schuemmer, deutsche Schriftstellerin, Kunsthistorikerin und freie Journalistin
- Gert Scobel, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- Otto Spülbeck, katholischer Theologe und Bischof des Bistums Meißen
- Hermann Joseph Sträter, Weihbischof in Köln und Aachen
- Ludwig Strauss, deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- Kajo Wasserhövel, langjähriger Büroleiter von Franz Müntefering
- Peter Wels, deutscher Architekt
- Wilhelm Worringer, deutscher Kunsthistoriker
- ... und bitte vorher die Unwichtigen aussortieren! -- Martin Möller 15:24, 29. Sep 2005 (CEST)
Großereignisse ausmisten
Hier mal meine Vorschläge fuer Ereignisse, die IMO nicht in der Liste enthalten sein sollten:
- Europamarkt der Kunsthandwerker
- Historischer Jahrmarkt in Aachen-Kornelimünster
- Theatertag
- Tag der Architektur
- Aachener Kinder- und Jugendbuchwochen
- Aachener Literaturtage
- Leselust: Freiluft-Lesungen auf dem Lousberg
- Aachener Musikfest
- Lust auf Jazz
- Stadtfest
- Ostereiersuche
- Burtscheider Bänkeltage
- Weinfest
- Trödelmärkte
Man kann evtl. ein paar Einträge in anderen Bereich unterbringen, aber für mich sind das alles keine erwähnenswerten Großereignisse. -- Divbyzero 22:14, 13. Okt 2005 (CEST)
- Ich stimme voll und ganz zu, die oben genannten Ereignisse sind sicherlich keine Großereignisse. Weg damit! -- HesseTom 11:26, 27. Okt 2005 (CEST)
Leider scheint sich keiner für die Großereignisse zu interessieren. Meiner Meinung nach sollten auch folgende Einträge entfernt werden:
- Tag des offenen Denkmals
- Lange Nacht der Museen
- Nacht der offenen Kirchen
- Aachener Skate-Nights
- Ich bitte darum! Es wäre außerdem nett, wenn du auch nach der Änderung den Artikel im Auge behalten könntest, sonst steht der ganze Mist bald wieder da. -- Martin Möller 17:06, 29. Okt 2005 (CEST)
- Nicht alle Ereignisse sind Großereignisse, doch irgendwie zeichnen die vielen Feste die Stadt Aachen aus. Die Lange Nacht der Museen findet bereits seit 2000 regelmäßig statt und findet eine Menge Anklang. Evtl. lassen sich ja manche Veranstaltungen zusammenfassen (z.B. Weinfest, Lust auf Jazz, Stadtfest, Kultursommer, ...). Der Kunsthandwerkermarkt ist mMn ziemlich groß und hat eine gewisse regionale Bedeutung.
- Wie wichtig sind dagegen die Ostereiersuche oder die Trödelmärkte? Ob man den Öcher Bend nennen muss, weiß ich jetzt auch nicht. Schließlich hat jede Stadt ihren Jahrmarkt, oder? Die Skate-Nights sollte man kürzen und unter Sport nennen. --EModul 05:17, 30. Okt 2005 (CET)
Erste Ausmistung Großereignisse
So, ich habe jetzt mal zugeschlagen und die Großereignisse etwas ausgemistet. Eigentlich ist mir die List immer noch zu lang...Die nicht mehr gelisteten Ereignisse habe ich auskommentiert und hinten angehängt, eventuell können einige noch gruppiert und ähnlich wie beim Punkt "Tag der offenen Tür" zusammengefasst werden. Vorstellbar wäre auch eine Auslagerung, in der dann alle Ereignisse gelistet werden können.
Die Sportevents Lousberglauf und Skatenights werde ich unter Sport wieder einfügen.
So, jetzt können wir weiter diskutieren. Welche Ereignisse gehören wieder rein und welche müssen noch raus?
-- HesseTom 03:03, 1. Nov 2005 (CET)
Veranstaltungskalender
Habe die Sätze über den Veranstaltungskalender gelöscht, da es in meinen Augen für eine Enzyklopädie nicht relevant ist. --Nobikles 14:03, 22. Okt 2005 (CEST)
Revert & Erstes Bild
Ich habe die Änderungen im Layout des Artikels und vor allem der Tabelle mit den Stadtdaten wieder rückgängig gemacht (siehe Bsmuc64). Dabei fiel mir aber auf, dass das erste Bild des Artikels wirklich sehr ungeschickt positioniert ist. Vielleicht findet dafür jemand eine Lösung, mir ist auf die Schnelle nichts gutes eingefallen -- HesseTom 10:30, 27. Okt 2005 (CEST)- Ich hab das Bild jetzt mal verschoben, Gründe: Es zerhackt den kurzen Einführungstext und verhindert den schnellen Zugriff auf das Inhaltsverzeichnis. -- HesseTom 09:49, 31. Okt 2005 (CET)
Auslagerungen
Ich bin mir nicht sicher ob es sinnvoll ist, Einzelteile aus dem Artikel in eigene Artikel auszulagern. z.B. ist die Ehrenbürgerliste allein ziemlich uninteressant und wenn man diese Art Dezentralisierung für jede Stadt betreibt, wird's ganz schön voll. --Icwiener 09:24, 31. Okt 2005 (CET)
- Weiter oben in der Diskussion wurde angemerkt, dass der Artikel Aachen um einiges zu lang ist und fast nur aus Listen besteht. Ich habe daraufhin vorgeschlagen, wenigstens schon mal die Persönlichkeiten auszulagern, da dies bei den meisten größeren Städten Deutschlands so gemacht wurde. Daraufhin kamen zwei positive Antworten, aber keine Gegenstimmen. Ich bin aber durchaus für weitere Argumente offen.
- Zu Deinen Argumenten: Sicherlich ist eine "Dezentralisierung" nicht immer sinnvoll. Das Problem besteht darin, dass wir nur zwei Möglichkeiten haben: Entweder der Artikel Aachen wird immer länger und unübersichtlicher, oder wir leben damit, das auch solche Listen Wikipedia bevölkern. Ich stimme definitiv für den ordentlichen Artikel. -- HesseTom 10:06, 31. Okt 2005 (CET)
- siehe oben --Icwiener 14:34, 31. Okt 2005 (CET)
Liste der Parks
Vielleicht geht es nur mir so, aber ich finde die Liste der Parks absolut albern. Das es über einige von ihnen eigene Artikel gibt, finde ich noch erstaunlicher. Erfüllt sowas oder sowas überhaupt die Relevanzkriterien der Wikipedia? Die meisten Parks sind ganz davon abgesehen auch echt winzig. Und wenn schon eine Liste, dann wenigstens eine etwas genauere Erklärung dazu, was hab ich von der Info, dass es in Aachen einen Park im Gillesbachtal gibt?Interessant sind meines Erachtens höchstens folgende Parks:
- Stadtpark, der größte Park in Aachen
- Elisengarten, nur weil zentral
- Lousberg, groß, tolle Aussicht, Turm
- Westpark, nicht so klein, recht stadtnah
- Kaiser-Friedrich-Park, aber nur wegen des Hangeweihers
- Vielleicht noch der Von-Halfern-Parks wegen seines alten Bewuches
- Burtscheider Kurpark, aber nur im Artikel über Burtscheid
Ich hoffe auf ein paar Beiträge dazu, und das möglichst nicht erst, wenn ich die anderen gelöscht habe... ;-) -- HesseTom 18:23, 31. Okt 2005 (CET)
- Erledigt! -- HesseTom 13:23, 3. Nov 2005 (CET)
- Ach ja, ich werde demnächst Löschanträge für die unsinnigen Parkartikel stellen. Es geht um folgende Artikel:
- Kaiser-Friedrich-Park - ist jetzt im Kapitel Parks enthalten
- Von-Halfern-Park - keine Relevanz
- Salvatorberg - bisher nur ein Satz, kaum relevant
- Einwände? -- HesseTom 13:31, 3. Nov 2005 (CET)
- Beim Artikel über den Von-Halfern-Park wird die Relevanz nicht deutlich, da entscheidende Informationen fehlen. Über die dort vorhandene Vielfalt verschiedener Baumarten und die Geschichte des Parkes könnte man viel mehr schreiben. Anstatt also diese Artikel einfach zu löschen: Wie wär's, wenn der Abschnitt im Hauptartikel über Aachen stärker gekürzt würde und wir zusätzlich einen Übersichtsartikel Parks in Aachen erstellen würden, der auch ansonsten zu löschenden Infos zusammenfasst? Auch über die im Hauptartikel genannten Parks lässt sich noch einiges mehr sagen, was den Rahmen dort sprengen würde (Veranstaltungen, Kurkonzerte, Open-Air-Kino, ...) und in einem getrennten Übersichtsartikel besser aufgehoben wäre. So hätte man einen einzelnen Artikel für die gesamte Thematik. Meinungen dazu? --Birger Fricke Birger_Fricke 14:52, 5. Nov 2005 (CET)
- Hallo Birger! Grundsätzlich keine schlechte Idee, ich denke man müsste noch nicht mal unbedingt das Kapitel im Hauptartikel kürzen. Ich sehe das eigentlich bei den meisten Kapiteln hier so: Im Hauptartikel sollten nur die wichtigsten Dinge genannt werden, in einem extra Artikel kann das gesamte Thema dann ausführlicher angepackt werden.
- Die einzelnen Artikel, wie der über den Von-Halfern-Park, könnten dann einfach einen Redirect bekommen, der auf den Artikel über Aachener Parkanlagen führt.
- Aber: Für mich hat das Thema Parks in Aachen im Moment keine sonderlich hohe Priorität. Im Hauptartikel Aachen ist noch viel zu tun und auch weiterführende Artikel wie der über den Aachener Dom benötigen noch einiges an Arbeit. Allerdings habe ich natürlich nichts dagegen, wenn sich trotzdem jemand um die Parkanlagen kümmert! -- HesseTom 16:37, 5. Nov 2005 (CET)
- Burg Frankenberg ist sehenswert, steht aber schon unter Museum. Wenn Eintrag unter Bauwerke, dann richtig mit Fließtext und näherer Erklärung.
- Römischer Portikus im Hof? Meines erachtens eh ein Witz, sehr unspektakulär und noch dazu ein Nachbau. Wenn, dann ganzer Absatz über römische Bauwerke in Aachen, das sind nur leider nicht viele.
- Die beiden Stauseen kenne ich noch nicht mal, liegen die wirklich im Stadtgebiet?
- Über die Großerereignisse können wir noch mal reden, aber ist das Weinfest in Aachen wirklich erwähnenswert? Wo Aachen so eine typische Weinstadt ist...
- Hallo HesseTom
- Ich hatte noch Bauwerke als Liste angeführt, weil ich hoffte, jemand würde diese dann noch in einen Fließtext packen. Da es ja auch sonst noch viele Listen gibt, dachte ich, das sei in Ordnung.
- Die beiden Stauseen werden zwar im Moment saniert und sind ansonsten aber beliebte Ausflugsziele. Und ja, sie sind noch auf Stadtgebiet! Ich hatte sie ja auch nicht einzeln aufgeführt (das wäre echt zu übertrieben, sondern nur in dem Satz über den Wald ergänzt.
- Großereignisse: Gut, vielleicht ist das Weinfest echt unnötig zu erwähnen. Aber bei den Aachener Literaturtagen und dem Aachener Kinder- und Jugendbuchfestival finde ich es schon etwas schade, da diese in Fachkreisen nicht unbekannt sind. Ist natürlich nicht mit einem Ereigniss wie den beiden deutschen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig vergleichbar, aber für eine Stadt dieser Größe absolut erwähnenswert.
- Achja, ich habe jetzt noch den Frankenberger Park erwähnt, und dort auch die Burg Frankenberg erwähnt. Diese beiden verdienen einen eigenen Absatz bei den Parks, ich hoffe, da ergänzt jemand noch mehr. Außerdem habe ich den Absatz über die kleineren Parks etwas umformuliert, denn sie liegen nicht in Vororten. Ist zwar beides nicht mehr gerade das Zentrum, aber nur weil sie am Rand liegen, sind es ja keine Vororte. Der Ferberpark liegt mitten in Burtscheid nicht weit vom Burtscheider Kurpark (und dahinter kommt noch Siegel und Steinebrück, was auch beides keine Vororte sind, also Burtscheid erst recht nicht).
- Länge des Artikels: Will nicht Wikipedia gerade nicht nur einen knappen Überblick wie übliche Lexika schaffen, sondern breiter und tiefer informieren. Man muss ja nicht alles lesen, sondern nur Absätze, die einen interessieren, dafür ist ja die Aufteilung in Absätze. Ich verstehe den Grundgedanken, hoffe aber, dass nicht zu viel der Kürze geopfert wird.
- Zur Anmeldung: ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wie das geht. Da ich eh nur kleine Sachen hier machen wollte, sah ich da auch keinen so großen Bedarf.
- Achja, Danke für die Arbeit, die Listen in Fließtext umzuwandeln, finde ich echt gut. Ich hoffe, dass Du vielleicht auch noch die Stauseen und die beiden Literaturfeste einbaust. Auf Weinfest, Stadtfest, Bänkeltage, etc. kann ich notfalls verzichten.
- Tim, 27.11.05
- Hallo Tim!
- Danke für die Antwort, ich hab mir die Änderungen noch mal angeschaut, bin heute etwas weniger genervt (Wikistress) als neulich...
- Die Stauseen habe ich wieder eingefügt, nur weil ich sie nicht kenne heisst das ja nicht sie wären nicht erwähnenswert.
- Ein Abschnitt über die Literaturfeste unter Großereignisse ist für mich okay. Gibt es nicht auch noch die Literaturlesungen auf dem Lousberg? Die drei Sachen könnte man dann ja in einem Punkt nennen.
- Frankenbergpark und Ferberpark gehen in Ordnung.
- Mit der Länge des Artikels ist das so eine Sache: Die Artikel sollen schließlich interessant und gut lesbar sein. Daher plädiere ich dafür, die Länge des Artikels Aachen in Grenzen zu halten, wirklich kurz ist er ja so schon nicht. Bei Bedarf können Artikel angelegt werden, die sich mit einzelnen Themen intensiver befassen. Unter dem jeweiligen Kapitel im Hauptartikel kann dann ein Hinweis auf diesen Artikel erfolgen. Bei den meisten Städten ist dies zumindest bei der Geschichte so realisiert. Ich verstehe durchaus Deine Bedenken, denke aber nicht dass die Gefahr besteht, der Artikel könnte auf Dauer ernsthaft zu kurz werden.
- Anmeldung ist ganz einfach und in wenigen Sekunden erledigt. Einfach oben rechts den Link "Anmelden oder neues Benutzerkonto erstellen" anklicken, Benutzernamen und Passwort eingeben, fertig. Aber natürlich wird keiner gezwungen sich anzumelden, es ist dann nur einfacher nachzuvollziehen wer welche Änderung gemacht hat.
- Auch wenn sich das nicht unbedingt so angehört hat, ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag.
- Gruß, HesseTom 09:45, 29. Nov 2005 (CET)
- Hallo HesseTom!
- Die beiden Literaturfestivals habe ich dann wieder eingefügt. Bei den Lesungen auf dem Lousberg bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie nicht Teil der Literaturtage sind, also nicht noch mal extra erwähnt werden müssen, deshalb lasse ich das mal.
- Anmeldung werde ich demnächst mal machen, habe im Moment wenig Zeit.
- Gruß, Tim | 29.11.2005
- PS: Ich habe auch noch ein paar Sachen zu den Brunnen und Denkmälern ergänzt. Ein Absatz über den Türrelüssje-Brunnen, weil er eine nette Geschichte hat und einen Absatz, wo ich noch beispielhaft anhand dreier Denkmäler, die direkt im historischen Zentrum liegen (also auch für Touristen interessant sind), auf weitere Denkmäler und Brunnen hingewiesen habe.
- Das mit der Weinstadt Aachen ist allerdings eine interessante Sache, die vielleicht DOCH Erwähnung verdient. Und zwar gibt es im Kurpark tatsächlich einen "Weinberg". Selbiger gehört dem AKV und beinhaltet aus - ich glaube - steuerlichen Gründen nur 99 Weinstöcke. Die Weinstöcke sind ein Geschenk der KG Heuschreck aus Trier. Jedes Jahr werden unter großem Brimborium die Trauben geerntet, dann nach Trier gekarrt, dort gekeltert und zu Wein verarbeitet, der dann unter noch größerem Brimborium mit AKV-Etiketten versehen wird und an "Honoratioren", Sponsoren etc. verschenkt wird. Tatsächlich wird Aachen damit soweit ich weiß die nördlichste Weinanbaustadt Deutschlands. Was auch immer das wert ist.... (Anmerkung: ich stamme aus Trier, wohne in Aachen und mit der offiziell-bürokratischen Karnevalstümelei in Aachen konnte ich mich noch nie anfreunden). --Pmkpmk 17:41, 1. Dez 2005 (CET)
- Ich hatte den "Weinberg" im Absatz über den Kurpark Monheimsallee bereits erwähnt. Eventuell könnte man da noch ein paar Worte zu dieser Geschichte hinzufügen. Nörlichste Weinanbaustadt Deutschland ist doch ein weiterer toller Superlativ, vorausgesetzt die Aussage stimmt... --HesseTom 14:48, 4. Dez 2005 (CET)
- OK, hab' mal Quellen recherchiert: http://www.akv.de/verein/ve... - das mit dem nördlichsten stimmt jedoch doch nicht - der liegt in Hamburg(!) http://www.taz.de/pt/2005/0... --Pmkpmk 20:43, 4. Dez 2005 (CET)
- Türe-Lüre-Lißje
- Türre-Lürre-Lüssje
- Türre-Lürre-Lisje
- Türelüre-Lißche
- Türelüre-Lißje
- Ich sprech zwar ken Öcher Platt, aber im Eschweiler Platt (das ist recht nah dran) ist wohl die letzte Version richtig: Die ü's sind recht lang, und j ist besser als ch.
- Alex 15:49, 1. Dez 2005 (CET)
- Also ich habe mal einen alten Aachener gefragt und laut ihm ist das "j" statt "ch" richtig. Aber r sagte, es sei auf jeden Fall Lüssje und nicht nicht Lisje oder Lißje. (Was sich durch die "ü"-Wiederholung wohl auch besser anhört. Ich habe auch mal auf einer alten Schallplatte nachgesehen, die von der Sparkasse mal in den 70ern als Jubiläumsplatte rausgegeben wurde. Dort steht Türelüre-Lüssje. Ich werde mal weiter recherchieren...
- Tim, 4.12.05
Rücknahme der Änderungen von 213.102.99.128
Ich habe eben die meisten Änderungen der obigen IP rückgängig machen müssen. Schade, weil es konstruktive Arbeit war, deswegen ein paar Worte an den Autor:Wie Du in den anderen Diskussionsbeiträgen erkennen kannst, versuche ich gerade den Artikel Aachen etwas in Ordnung zu bringen. Dazu gehört nicht nur die Umwandlung der nichtssagenden Listen in Fließtext, sondern auch die Länge des gesamten Artikels im Rahmen zu halten. Daher sind z. B. einige Großereignisse nicht genannt, weil sie nicht bedeutend genug sind. Auch das wurde oben diskutiert. Und jedes Mal, wenn ich ein Kapitel gerade aufgeräumt habe, knallt wieder jemand eine Liste dahinter...
Zu Deinen Änderungen im Einzelnen:
Wenn es unbedingt sein muss, wäre vielleicht das Anlegen von Listen ein Möglichkeit, um alles unter zu bringen: Liste der Sehenswürdigkeiten, Liste der Großereignisse, usw. Meinungen dazu?
So, ich hoffe ich habe Dich jetzt nicht komplett vergrault, Deine Mitarbeit ist natürlich trotzdem gerne gesehen. Mir tut das auch immer etwas weh, solche Arbeit wieder kaputt zu machen. Ach ja, schaff Dir doch mal eine Benutzernamen an, das würde die Diskussion etwas vereinfachen. Gruß, HesseTom 13:32, 25. Nov 2005 (CET)
Geschichte der Stadt Aachen
Ich habe mich in den letzten Wochen mal ein wenig mit der Geschichte Aachens auseinandergesetzt. Eigentlich war das Ergebnis für den Artikel Aachen selbst gedacht, ist dafür aber etwas zu lang geworden, obwohl ich noch nicht mal wirklich fertig bin. Also gibt es jetzt einen eigenen Artikel über die Geschichte, und demnächst folgt eine kurze Zusammenfassung für die Hauptseite. Habe den alten Text hierfür erst mal drin gelassen. -- HesseTom 13:41, 25. Nov 2005 (CET)Türelüre-Lißje-Brunnen
Ich bin gerade am Rätseln wie dieser Brunnen wohl am besten geschrieben wird. Im Netz und verschiedenen Kulturführern tauchen folgende Schreibweisen auf:Stadtwappen
Augiasstallputzer schreibt zu seiner letzten Änderung von 17:23, 4. Dez 2005: Übertragung eines manuellen Edits unter meinem PortalBot-Account, Version vom 13:31, Dez 1., 2005 : Richtiges Wappen eingefügt.Okay, er hat anscheinend am 1. Dezember das Wappen umgestellt. Nicht als Bot, sondern manuell. Aber warum? Kann jemand den Sinn darin erkennen? Ich fand das alte Bild nämlich besser. Ich werde ihn auch noch selber fragen, er scheint aber die nächsten Tage abwesend zu sein... --HesseTom 01:45, 5. Dez 2005 (CET)










