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Der Artikel Adolf III. von Schaumburg gehört zur Kategorie: Mann, Kurfürst (Köln), Römisch-katholischer Bischof (16. Jh.), Geboren 1511, Gestorben 1556
Graf Adolf III. von Schaumburg, teilweise auch von Schauenburg genannt, (* 1511; † 20. September 1556 in Brühl) war von 1547 bis 1556 Erzbischof des Erzbistums Köln.
Leben
Adolf III. war ein Sohn des Grafen Jobst von Schaumburg und Holstein-Pinneberg.Er studierte in Löwen. Um 1529 wurde er Domherr zu Köln und Mainz, später noch Domdechant in Köln. 1533 wurde er auch als Propst von St. Gereon in Köln erwähnt.
Ebenfalls 1533 wurde er zum Koadjutor des Erzbistums Köln. 1546 wurde er Administrator des Erzbistums und im Jahr 1547 der neue Erzbischof von Köln.
Adolf hob viele Veränderungen seines Vorgängers Hermann V. von Wied wieder auf und verbot die evangelische Predigt in seiner Diözese.
Er verstarb am 20. September 1556 in Brühl und wurde in der Nähe des Chors im Inneren des Kölner Doms beigesetzt.
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Adolf III. von Schaumburg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).