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Der Artikel Alois Hitler gehört zur Kategorie: Mann, Österreicher, Elternteil berühmter Person, Geboren 1837, Gestorben 1903
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Alois Hitler Bildherkunft |
Alois Hitler (* 7. Juni 1837 als Alois Schicklgruber in Strones, Gemeinde Döllersheim, Bezirk Zwettl, Niederösterreich; † 3. Januar 1903 in Leonding bei Linz) war der Vater Adolf Hitlers.
Leben
Alois Hitler war der uneheliche Sohn der Maria Anna Schicklgruber. Die Vorfahren beider Eltern sollen Kleinbauern gewesen sein. Der Vater des Alois ist nicht zweifelsfrei identifizierbar. Der wohlhabende Bauer Johann Nepomuk Hüttler in Spital und dessen Bruder, der arbeitslose und vagabundierende Müllergeselle Johann Georg Hiedler gelten als möglicher Vater, letzterer mit etwas größerer Wahrscheinlichkeit. Eine dritte Variante, die Alois Hitler als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmannes namens Frankenberger hinstellt, gilt mittlerweile als ausgeschlossen (vgl. Maser, 26ff), sollte aber später Alois' Sohn Adolf noch Kopfzerbrechen bereiten: Adolfs Großmutter hatte im Haushalt Frankenbergers gearbeitet, was diese Gerüchte nährte. Später hatte Frankenberger der Anna Schicklgruber eine Rente gezahlt, was darauf hindeutete, dass sie selbst das Gerücht gestreut hatte, um den Kaufmann damit zu erpressen.Um 1842 gab die Mutter den etwa fünfjährigen Alois zu dem Bauern Nepomuk Hüttler, um heiraten zu können. "Onkel" Nepomuk behandelte das Kind wie seinen Sohn und vererbte ihm später auch einiges. Alois wuchs bei Hüttler bis um 1850 auf. Dann ging er nach Wien in die Schuhmacherlehre und bestand 1854 mit 17 seine Gesellenprüfung. Nach dem Militärdienst meldete er sich 1855 zur K.u.k. Finanzwache, der Zollverwaltung der Donaumonarchie. 1864 erreichte er als Kontroll-Assistent den höchsten Subalternendienstgrad. 1871 wurde er in den gehobenen Dienst befördert und als Controleur nach Braunau am Inn versetzt.
1875 heiratete er die um 14 Jahre ältere Anna Glasl, eine Adoptivtochter eines höheren Zollbeamten. 1876 strebte Alois, unterstützt von "Onkel" Nepomuk, an, in seiner Geburtsgemeinde Döllersheim seinen Namen ändern zu lassen. Als Vater gab er den mittlerweile verstorbenen Johann Georg Hiedler an. Nepomuk Hüttler war einer der drei für diesen Fall geforderten Zeugen für die Vaterschaft. Das Verfahren selbst aber scheint dennoch ungesetzlich gewesen zu sein: Der Pfarrer der Gemeinde änderte das Taufregister, änderte das "unehelich" auf "ehelich" und schrieb den Namen um - dies allerdings falsch, sodass aus dem angestrebten "Hiedler" ein "Hitler" wurde.
Alois Hitlers Ehe mit Anna blieb kinderlos. Schließlich trennte er sich von ihr. Sie starb 1883. Im selben Jahr ehelichte Alois die Gasthausköchin Franziska Matzelsberger (1861-1884), mit der er schon den unehelichen Sohn Alois Jr. (*1882) gezeugt hatte. Franziska starb jedoch schon 1884, kurz nach der Geburt der Tochter Angela, an Tuberkulose.
Am 7. Januar 1885 heiratete Alois Hitler in der dritten Ehe Klara Pölzl, eine Nichte angeheirateten zweiten Grades, weshalb er für diese Verbindung zuvor den kirchlichen Dispens erlangen musste. Klara hatte schon als junges Mädchen im Haushalt Alois' und seiner ersten Frau gearbeitet. Der Ehe entstammten sechs Kinder. Schon vor der Ehe war Gustav gezeugt worden, der während der Ehe am 17. Mai 1885 geboren wurde, allerdings 1887 starb. Es folgten 1886 Ida, die das Jahr 1888 nicht überlebte, dann Adolf 1889 und Edmund 1894, der 1900 verstarb. Zuletzt wurde 1896 Paula geboren. Über das sechste Kind herrscht Unklarheit.
Als "Onkel" Nepomuks Vermögen an den Erben vorbei und noch zu Lebzeiten Nepomuks in Alois' Hände überging, erwarb dieser hintereinander mehrere Häuser: Zuerst ein Gut in Wönharts für 5000 Gulden, nach dessen Wiederverkauf dann das 3,8 ha große Rauscher-Gut in Hafeld bei Lambach. 1892 wurde Alois Hitler in Passau Zollamtsoberoffizial im Range eines Majors. 1895 wurde er Leiter der Zollabteilung der Finanzdirektion Linz, und ging schließlich mit einer jährlichen Pension von 1100 Gulden, was eigentlich einem Direktor entsprochen hätte, in den Ruhestand. Nun erwarb er das Hausanwesen Nr. 61 in Linz-Leonding samt einer 1900 m² großen Wiese, auf der der Pensionist Bienen, Obst und Vieh zog. Als Alois am 3. Januar 1903 im Alter von 65 Jahren verstarb, blieb die Familie in Leonding nur noch wohnen, bis Adolf die Schule beendete. 1905 veräußerte die Ehefrau Klara das Haus und zog in eine Etagenwohnung in Linz. Alois Hitler ist in Leonding bei Linz begraben.
Diskussion der Autoren über den Artikel: Alois Hitler
Was ist das Todesjahr der 2ten Ehefrau? Franziska Matzelsberger (1861-1884), mit der er schon den unehelichen Sohn Alois Jr. (*1882) gezeugt hatte. Franziska starb jedoch auch noch 1883 --Tomx 10:49, 30. Okt 2004 (CEST) Franziska Matzelsberger ist am 10. August 1884 verstorben. --Izzoo 18:07, 22. Jun 2005 (CEST)
Aus der Ahnentafel Hitlers
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Ahnentafel Adolf Hitlers Bildherkunft |
Vielleicht könnte jemand der das kann, beide Elternteile mit Roald Dahl verlinken. Der hat eine Kurzgeschichte ("Genesis und Katastrophe") geschrieben, bei der es um die Geburt Adolf Hitlers geht. Die Mutter fleht im Kreissaal "Bitte, lass dieses Kind überleben!", nachdem sie einige Kinder im frühesten Kindheidsalter verloren hat. Ich weiß zwar nicht wie sinnvoll das ist, ich habe einen entsprechenden Link jedenfalls vermisst. Mario (Gast)
Meines Wissens hat sich Alois Schicklgruber niemals Hitler genannt - erst Adolf hat sich den Namen später angeeignet. Sollte nachrecherchiert werden.

