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Der Artikel Alte Pinakothek gehört zur Kategorie: Museum in München, Kunstmuseum in Deutschland, 1836
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Alte Pinakothek München Bildherkunft |
Die Alte Pinakothek ist ein Kunstmuseum in München. Sie stellt Gemälde von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhundert aus und ist eine der bedeutensten Gemäldegalerien der Welt.
Geschichte
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Alte Pinakothek um 1900 Bildherkunft |
Die Geschichte der Alten Pinakothek beginnt bereits mit den Historienbildern die Wilhelm IV. in Auftrag gab. Maximilian I erwarb unter anderem Werke Albrecht Dürers und Maximilian II. während seiner Statthalterschaft in den spanischen Niederlanden zahlreiche Holländer und Flamen. Mit der Vereinigung von Bayern und der Pfalz kamen auch Sammlungen in die Alte Pinakothek, die vor den französischen Revolutionsheeren in Sicherheit gebracht werden mussten, so die Galerien von Mannheim, Düsseldorf und Zweibrücken. König Ludwig I. von Bayern ließ durch Kunstagenten zahlreiche Meisterwerke aufkaufen. Die Kunstwerke waren über verschiedene Schlösser verteilt und konnten vom Volk nicht besichtigt werden. Ludwig I. systematisierte nicht nur die Sammlungstätigkeit, sondern fühlte sich aus dem Ideal der Volksbildung heraus verpflichtet, die Kunstschätze für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So beauftragte er den Architekten Leo von Klenze mit dem Bau eines Museums. Der Grundstein wurde 1826 gelegt, 1836 war das Gebäude fertig. Die Alte Pinakothek war der größte Museumsbau der damaligen Welt und durch den Einsatz von Oberlichtern und der zweckmäßigen Unterbringung von Nordlichtkabinetten für die damalige Zeit bautechnisch wie konzeptionell weit fortgeschritten. So wurde der Bau zum Vorbild für Galerien in Rom, St. Peterburg und Kassel. Obwohl der Eintritt von Anfang an (bis einschließlich 2004) sonntags frei war, zogen es die Münchener zunächst vor, auf dem Rasen vor dem Museum Picknicks zu veranstalten, statt hineinzugehen. Nach starker Beschädigung vor allem des Mittelteils im Zweiten Weltkrieg wurde die Pinakothek 1952 - 1957 durch Hans Döllgast wiederaufgebaut, wobei auch das Haupttreppenhaus von der Barer Straße wegverlegt wurde und nun fast die gesamte nach Süden orientierte Loggia einnimmt. Die Art des Wiederaufbaus, welche, wie auf dem Foto erkennbar ist, die Zerstörung sichtbar läßt, wird in der Öffentlichkeit bis heute zwiespältig beurteilt, wird von Denkmalpflegern jedoch allgemein als eine herausragende Leistung angesehen.
Gegenüber der Alten Pinakothek befindet sich die Neue Pinakothek mit Werken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, erbaut 1975-81. Als drittes Museum komplettiert die Pinakothek der Moderne das Kunstareal mit Werken des 20./21. Jahrhunderts.
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François Boucher, Ruhendes Mädchen (Marie-Louise O'Murphy (1737-1818)) Bildherkunft |
Die Sammlung
- Deutsche Malerei des 14.-17. Jahrhunderts
- Flämische und niederländische Malerei des 14.-17. Jahrhunderts
- Italienische Malerei des 13.-17. Jahrhunderts
- Französische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts
- Spanische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts
Weblinks


