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Der Artikel An Anna Blume gehört zur Kategorie: Literarisches Werk, Literatur (19. Jh.), Literatur (Deutsch), Lyrik
An Anna Blume ist ein Merz-Gedicht, das 1919 von Kurt Schwitters (1887-1948) verfasst und sehr aktiv verbreitet wurde. Es existieren mehrere von ihm selbst gedichtete Versionen. Eine davon verbreitete er 1920 als Werbung für seinen neuen Gedichtband an den Litfaßsäulen in Hannover, wo er lebte.
Das Gedicht inspirierte im 20. Jahrhundert zahllose Dichter und Lyriker in der ganzen Welt, ihrerseits Anna-Gedichte schreiben oder in ihren Werken auf sie anzuspielen.
Von Kurt Schwitters erschienen ab 1919 drei Gedichtbände mit "Anna" im Titel:
- Anna Blume. Dichtungen., Paul Steegemann Verlag, Hannover, Band 39/40 der Reihe Die Silbergäule, (1919)
- Elementar. Die Blume Anna. Die neue Blume Anna., von Kurt Merz Schwitters, Gedichtsammlung aus den Jahren 1918-1922, Verlag Der Sturm, Berlin (1922)
- Memoiren Anna Blumes in Bleie. Eine leicht fassliche Methode zur Erlernung des Wahnsinns für jedermann., Von Kurt Merz Schwitters, W. Heinrich Verlag, Freiburg (1922)
Literatur
- Schwitters, Kurt: Anna Blume und ich. - Die gesammelten Anna Blume-Texte. Hrsg. Ernst Schwitters. 204 Seiten, Arche Verlag, Zürich, 1996, ISBN 3716022233
- Schwitters, Kurt: Anna Blume und zurück. Poetische Antworten auf An Anna Blume. Anlässlich der Expo 2000 in Hannover sind Autorinnen und Autoren aus fast allen Teilnehmerländern gebeten worden, Texte einzusenden, die auf Schwitters' Gedicht reagieren. Hrsg. Gerd Weiberg, Klaus Stadtmüller u. Dietrich zur Nedden; 239 Seiten, Wallstein, Göttingen, 2000, ISBN 389244434X
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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff An Anna Blume und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).