Anglesey

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Der Artikel Anglesey gehört zur Kategorie: Waliser Grafschaft, Unitary Authority (Wales), Insel (Großbritannien)
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Lage von Anglesey in Wales
Bildherkunft

Anglesey (englisch für Insel der Angeln, walisisch Ynys Môn; auch Anglesea) ist eine britische Insel vor der Nordwest-Küste von Wales in der Irischen See und eine gleichnamige Grafschaft.

  • Fläche: 712 km²
  • Einwohner: 68.500
  • Hauptstadt: Llangefni

Die Mehrheit der Einwohner spricht die Walisische Sprache.

Die Landschaft ist von Hügeln geprägt. Vorwiegend werden Rinder und Schweine gezüchtet. Über die Menaistraße führen zwei Brücken, welche die Insel mit Großbritannien verbinden. Eine Straße führt auch zum Hafen Holyhead, von dort verkehrt eine Fähre nach Dublin und Dun Laoghaire (gespr. dun Liery) in Irland.

Früher war Anglesey ein wichtiger Anzugspunkt für Druiden, weshalb sie auch "Insel der Druiden" genannt wurde. Um 60 zerstörten die Römer unter Gaius Suetonius Paulinus das dortige Heiligtum, um so den anhaltenden und durch die Priesterschaft geförderten Widerstand der keltischen Bevölkerung zu brechen. Sie nannten die Insel Mona, wie sie auch früher genannt wurde. Die Engländer fügten Anglesey im 13. Jahrhundert zu ihrem Königreich hinzu.

Anglesey ist ein beliebtes Touristenziel. Auf der Insel befindet sich mit Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch außerdem der Ort mit dem längsten Ortsnamen Europas.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Anglesey und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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