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Der Artikel Augsburg gehört zur Kategorie: Ort in Bayern, Augsburg, Reichsstadt
| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Bayern | ||||
| Regierungsbezirk: | Schwaben | ||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Fläche: | 146,78 km² | ||||
| Einwohner: | 261.208 (1. Januar 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.880 Einwohner je km² | ||||
| Höhe: | 489 m ü. NN | ||||
| Postleitzahlen: | 86000-86199 (alt 8900) | ||||
| Vorwahl: | 0821 | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | A | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 61 000 | ||||
| Stadtgliederung: | 17 Stadtteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Maximilianstraße 4 86150 Augsburg | ||||
| Webseite: | www.augsburg.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | augsburg@augsburg.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeister: | Paul Wengert (SPD) | ||||
Die Universitätsstadt Augsburg ist eine kreisfreie Stadt im Südwesten Bayerns. Augsburg ist nach Trier die zweitälteste Stadt Deutschlands. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung von Schwaben sowie des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Gegenwärtig hat die Stadt etwa 275.000 Einwohner (Ausländeranteil ca. 16,5%), davon 261.000 mit Hauptwohnsitz in Augsburg. Nach München und Nürnberg steht Augsburg an dritter Stelle unter den Großstädten des Freistaates. Ihr Name geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, die im Jahr 15 vor Christus während der Regierungszeit des römischen Kaisers Augustus als Militärlager gegründet wurde.
Augsburg ist die einzige Stadt Deutschlands, die einen eigenen gesetzlichen Feiertag hat, das Hohe Augsburger Friedensfest am 8. August. Damit hat Augsburg mehr gesetzliche Feiertage als irgendeine andere Region oder Stadt in Deutschland.
Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Augsburg und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Größere Städte nahe Augsburg sind München (etwa 57 km östlich), Nürnberg (etwa 121 km nördlich) und Stuttgart (etwa 133 km nordwestlich). Augsburg wurde im Jahr 1906 mit Überschreiten der Einwohnerzahl von 100.000 zur Großstadt.
Geografie
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Augsburger Rathausplatz Bildherkunft |
Augsburg liegt am Lech, der aus Tirol kommend 150 km südwestlich entspringt und 40 km nördlich in die Donau mündet. Der älteste Teil Augsburgs und sein Süden liegen auf dem nördlichen Ende einer Hochterrasse. Die Terrasse entstand zwischen dem steilen Hügelrand von Friedberg im Osten und den hohen Riedeln des westlichen Hügelrandes, zwischen den Talauen der Alpenflüsse Lech und Wertach, die sich im Norden der Stadt vereinigen.
Im Süden erstreckt sich das Lechfeld, eine posteiszeitliche Schotterebene zwischen den beiden Flüssen.
An Augsburg grenzt der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, ein großes Waldgebiet. Das Stadtgebiet ist auch stark begrünt, wofür Augsburg 1997 den europaweiten Preis als „Grünste und Lebenswerteste Stadt“ erhielt. Augsburg hatte sich auch als Kulturhauptstadt Europas 2010 beworben, für den Wettbewerb wurde aber Regensburg als Vertreter Bayerns nominiert.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen mit ihrem Siedlungskern unmittelbar an den Siedlungskern der Stadt Augsburg und bilden daher mit ihr den Großen Verdichtungsraum Augsburg, im Osten beginnend und dann im Uhrzeigersinn:
Friedberg (Bayern) (Landkreis Aichach-Friedberg), Königsbrunn, Stadtbergen, Neusäß und Gersthofen (alle Landkreis Augsburg).
Weitere Gemeinden, die an das Stadtgebiet von Augsburg grenzen, sind, im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn:
Rehling, Affing, Kissing, Mering und Merching (alle Landkreis Aichach-Friedberg), Bobingen, Gessertshausen und Diedorf (alle Landkreis Augsburg)
Stadtgliederung
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Stadtplan von 1905 Bildherkunft |
Das Stadtgebiet von Augsburg hat eine Gesamtfläche von 147 km2 und ist in 17 Planungsgebiete eingeteilt, welche insgesamt 42 Stadtbezirke bilden. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbständige Gemeinden, die im Laufe diverser Gebietsreformen nach Augsburg eingegliedert wurden, teilweise aber auch um neue Stadtteile, die als Wohngebiete gegründet wurden. Einige Stadtteile haben darüber hinaus räumlich getrennte Siedlungen (Wohnplätze) mit eigenem Namen, die in Klammern hinter dem Stadtteil genannt werden:
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Das Textilviertel umfasst Teile der Innenstadt und Spickel-Herrenbach.
Eine Besonderheit sind die ehemaligen Kasernen- und Wohngebiete der US-amerikanischen Armee, deren Bezeichnungen noch existieren: Sheridan, Reese, Centerville, Cramerton, Supply-Center, Sullivan Heights, Fryar Circle.
Städtische Legenden
Stadtgöttin Cisa
Die Stadtgöttin von Augsburg ist Cisa (dea Ciza). In Randnotizen der aus dem Stift Ursberg stammenden Excerptum ex Gallica Historia (um 1135) wird ausführlich von der römischen Belagerung der von schwäbischen Stämmen zwischen Lech und Wertach errichteten Stadt Cisaris, dem späteren Augsburg berichtet. Die Stadt war demnach nach einem Heiligtum der Göttin Cisa benannt. In dieser Schlacht wurden die Römer vernichtend geschlagen. In der Herausgabe werden die Lokalnamen Kriegshaber von einem Griechen Avar, Hafnerberg von einem Militärpräfekt Habeno (auch: Hebeino) und Pfersee von einem Militärtribunen Verres (auch: Verus) abgeleitet (siehe auch: Ableitung des Namens Pfersee). Der Text des 12. Jahrhunderts erweist sich als diffuse Kompilation mit deutlichem Schwerpunkt auf der für die Sagenforschung nicht ungewöhnlichen phantasievollen Ausdeutung nicht mehr verstandener, wohl veralemannischer Lokalnamen. In der Diskussion blieb allein die Göttin Cisa, sicherlich deswegen, weil Jacob Grimm in seiner Deutschen Mythologie den „Werth der merkwürdigen Überlieferung“ ausdrücklich betonte. Ob man an der Stelle des heutigen Kitzenberges bei der St. Ulrich und Afra eine alemannische Ziuverehrung annehmen kann, ist wissenschaftlich nicht zu belegen. In Augsburg war zumindest seit dem späten Mittelalter ein provinzalrömisches Medusenhaupt bekannt, das in der heutigen Ulrichskirche eingemauert war. Das Medusenhaupt befindet sich heute im Römischen Museum. Eine Darstellung der Cisa ist auf der Wetterfahne des Perlachturms zu sehen.
Der "Stoinerne Ma"
Der "Stoinerne Ma" ("Steinerner Mann") ist eine überlebensgroße Steinfigur an der östlichen Stadtmauer in der Nähe des Galluskirchleins. Sie stellt wohl einen Bäcker mit einem Laib Brot und einem Schild dar. Der Legende nach handelt es sich um einen Bäcker, der während einer langen Belagerung der Stadt aus Sägemehl Brote gebacken und für die Belagerer deutlich sichtbar über die Stadtmauer in den Graben geworfen haben soll. Der Eindruck, in der Stadt gäbe es noch so viel Brot, dass man es über die Mauer werfen könne solle die Belagerer so demoralisiert haben, dass sie die Belagerung abbrachen.
Geschichte
Antike
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Augsburg, Römisches Museum im Dominikanerkloster: Römischer Prunkhelm Bildherkunft |
Augsburg war die größte römische Siedlung nördlich der Alpen. Als Datum der Gründung von Augsburg wird 15 v. Chr. angegeben. In diesem Jahr wurde auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Oberhausen ein Legionslager errichtet, das später auch als ein Nachschubdepot diente. Augsburg ist diesem Gründungsdatum zufolge nach Trier die zweitälteste Stadt Deutschlands.
In Anlehnung an die vor der Zeitenwende entstandenen Lager bildete sich im ersten Jahrhundert die Siedlung Augusta Vindelicorum, die im Jahr 121 n. Chr. das römische Stadtrecht erhielt. Augsburg war ab etwa 95/100 n. Chr. Hauptstadt der römischen Provinz Raetien, die sich bis nach Oberitalien erstreckte. Es ist unbekannt, wann genau Augsburg Provinzhauptstadt wurde, der archäologische Befund deutet darauf hin, dass Kempten im Allgäu (Cambodunum) noch bis ins späte ersten Jahrhundert n. Chr. diese Funktion hatte.
Neuen Forschungen zufolge wurde der Neckar-Odenwald-Limes erst im Jahre 98 n. Chr. unter Kaiser Trajan angelegt, zeitgleich mit dem für dieses Jahr gesicherten (Aus-)Bau der römischen Fernstraße Mainz-Bad Cannstatt-Augsburg. Ein Zusammenhang dieser beiden strategischen Bauprojekte mit der Verlegung der Hauptstadt der Provinz Rätien von Kempten nach Augsburg liegt nahe, ist aber bisher nicht positiv belegt (vgl. Kinzigtalstraße).
Nach der Teilung der römischen Provinz Raetia im Jahr 294 n. Chr. wurde Augsburg Hauptstadt der Provinz Raetia Secunda. Mit dem Ende der römischen Herrschaft um 450 n. Chr. verfiel Augusta Vindelicorum ab dem 5. Jahrhundert.
Schon in der Spätantike war Augsburg Bischofssitz. In die Zeit um 300 fällt die Legende einer der Stadtheiligen, der Heiligen Afra, sowie überlieferungen über einen Bischof Narzissus.
Mittelalter
Etwas südlich der Bischofsstadt bildete sich im 12. Jahrhundert eine Kaufmannssiedlung. Südlich Augsburgs wurde auf dem Lechfeld 955 Geschichte geschrieben, als Kaiser Otto I. - mit Hilfe von Bischof Ulrich von Augsburg - die westwärts strebenden Ungarn besiegte.
Im Jahr 1156 erhielt Augsburg das Stadtrecht durch Kaiser Friedrich Barbarossa. Ab 1251 ist das Recht der Stadt auf Führung eines Siegels und auf Besteuerung ihrer Bürger belegt. König Rudolf von Habsburg verlieh Bischofsstadt und Kaufmannsstadt 1276 die Reichsfreiheit (Freie Reichsstadt). In der Folge wird Augsburg von den Patriziern beherrscht. 1368 Aufstand der Handwerker und Einführung einer Zunftverfassung. Die Zünfte sind bis 1547 an der Stadtregierung beteiligt.
1379 Beitritt Augsburgs zum Schwäbischen Städtebund (dieser zerfällt 1388).
Neuzeit
Hauptartikel: Reichstag zu Augsburg1469-1478 Zunftdiktatur des Ulrich Schwarz, der 1478 hingerichtet wird.
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Augsburg: Der Damenhof im Fuggerschen Stadtpalais Bildherkunft |
Danach war Augsburg vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende der Renaissance ein bedeutendes Zentrum der Wirtschaft und des Handels. Bekannte Namen aus dieser Zeit sind die Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser.
Reformationszeit
Auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 formulierte Philipp Melanchthon mit dem Augsburger Bekenntnis die Bekenntnis- und Gründungsurkunde der Lutherischen Kirche.In der Stadt Augsburg existierte zwischen 1524 und 1573 eine bedeutende Täufergemeinde. Bekannt geworden ist vor allem die Augsburger Märtyrersynode 20. bis 24. August 1527, eine internationale Zusammenkunft von Abgesandten unterschiedlicher Täuferkreise. Die meisten der Synodalen starben später als Märtyrer für ihre Überzeugungen.
Am 22. Juli 1534 wurde vom Großen Rat beschlossen, dass nur vom Rat installierte Prädikanten in der Stadt predigen durften. Der katholische Gottesdienst wurde auf die acht Kirchen der Stifte eingeschränkt. Kleinere Kirchen und Klosterkirchen wurden geschlossen. Mit diesem Religionsmandat nahm der Rat formal die Kirchenhoheit der Stadt in Anspruch.
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Augsburg, Perlachplatz 1550 Bildherkunft |
Im Jahr 1548 veranlasste Kaiser Karl V. eine neue patrizische Stadtverfassung und erließ das Augsburger Interim. Der Augsburger Reichs- und Religionsfrieden 1555 beruhigte auch in der Stadt das Zusammenleben der Bürger.
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Gustav II. Adolf vor den Mauern Augsburgs im Jahre 1632 Bildherkunft |
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Augsburg am 20. April 1632 von der schwedischen Armee eingenommen. An diese Zeit erinnert der Schwedenturm mit dem Standbild des Stoinerner Mo und die Schwedenstiege, als Teile der Augsburger Befestigungsanlage.
Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 führte Augsburg ein paritätisches Regierungs- und Verwaltungssystem ein (Gleichberechtigung und exakte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten). (Siehe Paritätische Reichsstadt)
Augsburg wurde bis zur Besetzung durch bayerische Truppen 1805 durch sieben Patrizierfamilien regiert.
1784/1785 kam es zu Weberunruhen und am 29.01.1794 zum Weberaufstand. Den Hintergrund des Streites bildete die aufkommende Textilindustrie mit ihren Kattunmanufakturen, welche das Weberhandwerk bedrohten.
Moderne
Bereits 1771 entstand mit der Schüleschen Kattunfabrik, errichtet von Johann Heinrich Schüle, die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent.
Durch den Friedensvertrag von Pressburg (26. Dezember 1805) verlor Augsburg, das bereits am 21. Dezember von bayerischen Truppen besetzt worden war, die Reichsfreiheit und fiel an Bayern. Ab 1809 erhielt die Stadt einen eigenen Polizeidirektor. Damit unterstand die Stadt direkt der Kreisverwaltung. Später bezeichnete man solche Städte als "kreisfrei".
1862 entstand das Bezirksamt Augsburg, aus dem später der Landkreis Augsburg hervorging, der bei der Kreisreform 1972 seine heutige Ausdehnung erhielt, als die ehemaligen Landkreise Schwabmünchen und Wertingen mit dem Landkreis Augsburg vereinigt wurden. Augsburg blieb Sitz des Landkreises, die Stadt selbst stets kreisfrei.
Im 19. Jahrhundert erlangte Augsburg noch einmal Bedeutung als Zentrum der Textilindustrie und des Maschinenbaus (MAN = Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg). Mit der Allgemeinen Zeitung von Johann Friedrich Cotta erschien in Augsburg die bedeutendste deutsche Tageszeitung dieser Zeit. Ab 1927 hat die Messerschmitt AG hier ihren Hauptsitz.
Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt die NSDAP in Augsburg 32,3 % der Stimmen. Bis Ende des Jahres waren die SPD, KPD und BVP in Stadtrat ausgeschaltet und nur noch die NSDAP vertreten.
Augsburg erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden. Bei einem verheerenden Bombenangriff der Britischen Luftwaffe in der Nacht vom 25. Februar 1944 wurde große Teile der Augsburger Innenstadt zerstört. Bilanz des Bombardements mit 300.000 Brandbomben: 730 Tote und über 1.300 Verletzte. Danach verließ fast die Hälfte der Bevölkerung die Stadt.
Nach dem Krieg wurde Augsburg bis 1998 zu einem Stützpunkt der US-Armee.
Bundesrepublik Deutschland
Die Altstadt mit ihren bedeutenden Bauten wurde inzwischen weitgehend wieder aufgebaut. Im Rathaus wurde anlässlich der 2000-Jahr-Feier 1985 der große goldene Saal wiederöffnet, dessen Renovierung aber bis 1996 andauerte.
Als Hauptstadt des Regierungsbezirks Schwaben fügte sich die Stadt in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern ein.
Bei der Olympiade in München 1972 fanden in Augsburg die Kanu- und Kajak-Wettbewerbe sowie Handball- und Fußballspiele statt.
Eingemeindungen
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha |
|---|---|---|
| 1. Juli 1910 | Gemeinde Meringerau | 953,7 |
| 1. Januar 1911 | Gemeinde Pfersee | 345,8 |
| 1. Januar 1911 | Gemeinde Oberhausen | 862,2 |
| 1. Januar 1913 | Stadt Lechhausen | 2794,4 |
| 1. Januar 1913 | Gemeinde Hochzoll (Name bis 1905: Friedbergerau) | 435 |
| 1. April 1916 | Gemeinde Kriegshaber | 5,9 |
| 1. Juli 1972 | Stadt Göggingen | 1079,18 |
| 1. Juli 1972 | Stadt Haunstetten | 1393,16 |
| 1. Juli 1972 | Gemeinde Inningen (inklusive der wenige Tage zuvor per Eilverfahren nach Inningen eingemeindeten Gemeinde Bergheim) | 3383,9 |
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
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Bevölkerungsentwicklung Bildherkunft |
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¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
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Augsburg: Blick vom Perlachturm Richtung Maximilianstrasse (links: Front des Rathauses; im Hintergrund die Basilika St. Ulrich und Afra) Bildherkunft |
Augsburg war wohl schon seit dem 4./5. Jahrhundert Sitz eines Bischofs. Um 738 wurde das Bistum Augsburg erneuert. Ab 1518 fand die Lehre Martin Luthers Anhänger in Augsburg. Die Lehre verbreitete sich immer mehr und führte schließlich zur offiziellen Einführung der Reformation durch den Rat der Stadt im Jahre 1534/37. Es folgte anschließend die Teilnahme der Stadt am Schmalkaldischen Krieg, und 1548 wurde in Augsburg ein Reichstag abgehalten, der die Ausübung der Religion für eine Übergangszeit regelte (Augsburger Interim). Sieben Jahre später (1555) konnte im sog. Augsburger Religionsfrieden die Gleichstellung beider Konfessionen endgültig erreicht werden.
Die katholische Bevölkerung gehörte danach weiterhin zum Bistum Augsburg, das seinerzeit noch dem Erzbistum Mainz zugeordnet war. Nach dem Übergang der Stadt an Bayern verblieb es zunächst noch bei der bisherigen Zuordnung, doch wurde das Bistum Augsburg und mit ihm seine Pfarrgemeinden 1821 dem neu errichteten Erzbistum München und Freising zugeteilt (siehe hierzu auch Liste der Bischöfe von Augsburg).
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ev. Kirche St. Jakob, Mittelpunkt der Jakobervorstadt Bildherkunft |
Die protestantischen Gemeindeglieder erhielten spätestens nach dem Westfälischen Frieden die Kirchen St. Anna, St. Ulrich, Zu den Barfüßern und St. Jakob. Sie unterstanden dem Rat der Stadt. Nach dem Übergang Augsburgs an Bayern wurden die Gemeindeglieder Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Die Stadt wurde danach Sitz eines eigenen Dekanats, das 1827 dem Konsistorialbezirk Bayreuth, ab 1876 dem Konsistorialbezirk Ansbach und seit 1923 dem Kirchenkreis München angehört. Das Dekanat Augsburg umfasst neben den Kirchengemeinden der Stadt Augsburg auch Gemeinden außerhalb des Stadtgebiets.
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Der Herkules-Brunnen inmitten der Maximilianstraße. Gleich gegenüber befindet sich das Schaezler-Palais ... Bildherkunft |
Der Westfälische Frieden von 1648 führte in Augsburg - und daneben in Ravensburg, Biberach und Dinkelsbühl - auch ein paritätisches Regierungs- und Verwaltungssystem ein (endgültige Gleichberechtigung und exakte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten), was bis zur Mediatisierung Bestand haben sollte.
Freikirchliche Gemeinden haben sich nach dem Ende der Täuferbewegung erst wieder im 19. beziehungsweise 20. Jahrhundert in Augsburg konstituiert. Den Anfang machten die Mennoniten, die ab 1870 gottesdienstliche Versammlungen in Augsburg abhielten. 1863 erhielt die Evangelisch-methodistische Kirche die Rechte einer "Privatkirchengesellschaft". Um 1925 nahmen - ausgehend von der Muttergemeinde in München - die Baptisten (heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ihre Arbeit auf. Seit 1968 gibt es in Augsburg auch eine Freie evangelische Gemeinde.
Die Verteilung der Konfessionen zu Anfang des 19. Jahrhunderts betrug etwa 60 % Katholiken und 40 % Protestanten. Dieses Verhältnis veränderte sich insbesondere auch durch Eingliederung von katholischen Vororten zugunsten der Katholiken, so dass der Anteil der protestantischen Bevölkerung um 1950 lediglich noch bei etwa 23 % lag.
Politik
An der Spitze der Stadt Augsburg stand als Vorsitzender des Rates nachweislich seit 1266 der Stadtpfleger, der gelegentlich auch als Bürgermeister bezeichnet war. Beide Bezeichnungen waren teilweise gleichzeitig im Gebrauch. Seit 1548 war die Bezeichnung nur noch Stadtpfleger. Die Stadtpfleger amtierten über mehrere Jahre und wurden ab dann auf Lebenszeit gewählt. Daher gab es auch mehrere Stadtpfleger gleichzeitig. Nach dem Übergang an Bayern wurde in Augsburg ein Magistrat mit 2 Bürgermeistern eingesetzt. Auch nach 1818 gab es einen Magistrat mit 2 Bürgermeistern und zusätzlich ein Kollegium der Gemeindebevollmächtigten. 1919 wurde das Zweikammersystem zugunsten der Einrichtung eines "Stadtrats" aufgegeben. Diesem steht seither der "Erste Bürgermeister" vor, der meist den Titel Oberbürgermeister führt (Siehe hierzu Liste der Oberbürgermeister Augsburgs).
Wappen
Beschreibung: In von Rot und Silber gespaltenem Schild eine grüne Zirbelnuss auf grünem Kapitell. Die Stadtfarben sind rot-grün-weiß.
Bedeutung: Das älteste nachweisbare Stadtsiegel Augsburg aus dem Jahr 1237 zeigt ein zweitürmiges Stadttor mit Zinnenmauer, darüber einen Stern. Im Torbogen steht ein Lebensbaum, ab 1260 eine Traube auf Fuß. Diese deutet wohl auf den Namen der Stadt "Augster" hin, was eine Traubensorte darstellt. Im 15. Jahrhundert wird eine grüne Traube in rot-weißem Schild dargestellt. Der Fund eines Pinienzapfens (wohl die Spitze eines römischen Grabsteins) 1467 ließ aus der Traube eine Zirbelnuss werden. Das Köpfchen auf dem Kapitell ist seit 1521 nachweisbar, die Mauerkrone erst seit 1811. Die Bedeutung dieser Symbole ist nicht geklärt. Die Stadtfarben sind seit 1372 bekannt. Anlässlich der 2000-Jahrfeier wurde das Wappen dem Zeitgeschmack gemäß neu gestaltet.
Der Name der Stadt Augsburg leitet sich von dem römischen Namen der Stadt, Augusta Vindelicorum, ab. Den ersten Teil des Namens, Augusta, trug die Stadt, weil sie auf Befehl von Kaiser Augustus von dessen beiden Söhnen Drusus und Tiberius 15 v. Chr. (zunächst als Römerlager) gegründet wurde. Der zweite Teil, Vindelicorum, war die lateinische Bezeichnung für den Volksstamm der Vindeliker, die damals in diesem Gebiet zwischen Wertach (lateinisch Vinda) und Lech (lateinisch Licus) siedelten.
Die Zirbelnuss war als stilisierter Pinienzapfen auch das Feldzeichen der römischen Legion des hiesigen Römerlagers und wurde daher zum Symbol der späteren römischen Provinzhauptstadt.
Noch heute findet sich die Zirbelnuss auf zahlreichen Gebäuden und in Mauern eingelassen im gesamten Stadtgebiet als Zeichen Augsburgischer Stadtwürde.
Städtepartnerschaften
Augsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:-
Inverness, Schottland (Vereinigtes Königreich), seit 1956
-
Amagasaki (Japan), seit 1959
-
Nagahama (Japan), seit 1959
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Dayton, Bundesstaat Ohio (USA), seit 1964
-
Bourges (Frankreich), seit 1967
-
Liberec (Tschechien), seit 2001
-
Jinan, (Volksrepublik China), seit 2004
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Der 158 Meter hohe, so genannte Hotelturm des Dorint Hotels (im Volksmund aus naheliegenden Gründen auch "Maiskolben" genannt) ist seit 1972 im Stadtbild kaum zu übersehen.
BildherkunftDurch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A 8 Stuttgart-München. Ferner führen die Bundesstraßen B 2, B 10, B 17 und B 300 durch die Stadt. Die B 2 erreicht Augsburg vom Norden autobahnähnlich und geht im Bereich der nördlichen Stadtgrenze in die B 17 (Westtangente) über, die im Stadtgebiet mehrspurig ausgebaut, teilweise tiefergelegt und bis auf zwei Kreuzungen im Bereich Göggingen und Stadtbergen/Pfersee ausschließlich mit Ausfahrten versehen ist. Die B17 verlässt Augsburg Richtung Süden und ist bis auf wenige Kilometer an die A96 autobahnähnlich angebunden.
Bus und Straßenbahn
Den ÖPNV bedienen vier Straßenbahnlinien der Stadtwerke Augsburg und 31 Stadtbusselinien der Stadtwerke Augsburg, Stadtwerke Gersthofen. Daneben bietet die AVV Augsburg Regionalbusse für den
- Raum Mering - Kissing (Linie 100 - 108)
- Raum Aichach - Friedberg (Linie 200 - 250)
- Raum Pöttmes - Aindling (Linie 301 - 323)
- Raum Wertingen - Meitingen (Linie 400 - 420)
- Raum Zusmarshausen - Welden - Aystetten - Neusäß (Linie 500 - 520)
- Raum Dinkelscherben - Gessertshausen (Linie 600 - 641)
- Raum Schwabmünchen - Bobingen - Königsbrunn (Linie 700 - 744) an.
In den vergangenen Jahren wurde das mittlerweile 35,5 km lange Augsburger Straßenbahnnetz durch Neubaustrecken zur Universität (1996), zur nördlichen Stadtgrenze (2001) und zum Klinikum (2002) erweitert. Die Nahverkehrszüge betreibt die Deutsche Bahn. Außerdem werden Taxisammeldienste im Rahmen des ÖPNV angeboten. Die angeschlossenen Unternehmen sind Partner des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV).
Schienenverkehr
Der Augsburger Hauptbahnhof ist ICE und IC-Station an den Strecken München-Stuttgart, München-Hamburg, München-Berlin, München-Frankfurt und München-Dortmund und darüber hinaus Deutschlands ältester Bahnhof, der noch im architektonischen Originalzustand in Betrieb ist. Augsburg ist daneben einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Süddeutschlands. Es liegt an der ICE und IC/EC-Strecke womit europäische Metropolen wie Amsterdam, Paris, Wien und Budapest umsteigefrei erreichbar sind.
Züge des Regionalverkehrs fahren außerdem auf folgenden Linien:
- in Richtung München/Nannhofen, Schmiechen als R1
- in Richtung Aichach, Radersdorf als R2
- in Richtung Donauwörth als R4
- in Richtung Dinkelscherben als R6
- in Richtung Schwabmünchen als R7
- in Richtung Klosterlechfeld als R8
Ab 2008 soll der Regionalverkehr als S-Bahn ähnlicher Schienenverkehr betrieben werden.
Im Eisenbahngüterverkehr ist Augsburg jedoch nach Stilllegung des Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Jedoch entsteht ab 2007 im Norden von Augsburg, auf den Fluren von Augsburg, Gersthofen und Neusäss ein Güterverkehrszentrum. Eine Besonderheit in Augsburg ist die Localbahn, eine quer durch die Stadt verlaufende Eisenbahn, die den großen Industrieunternehmen einen Anschluss an das Eisenbahnnetz verschafft.
Flugverkehr
Im Nordosten der Stadt befindet sich der Flughafen Augsburg. Bei diesem soll die Startabbruchstrecke erweitert und ein neues Terminal mit Vorfeld gebaut werden. Da die Startbahn jedoch nicht verlängert wird und somit nur Passagiermaschinen bis 100 Personen landen dürfen, wurde diskutiert, den Natofliegerhorst Lechfeld für zivile Passagiermaschinen zu öffnen. Aufgrund der hohen zusätzlichen Kosten, die die Bundeswehr für die Verlagerung der Munitionsdepots in Rechnung stellen wollte, ist dieses Vorhaben aufgegeben worden.
Medien
In Augsburg erscheinen als Tageszeitungen bei der Presse Druck- und Verlags GmbH Augsburg die Augsburger Allgemeine und Ihre Heimatzeitungen. Die Augsburger Allgemeine ist die auflagenstärkste Regionalzeitung Deutschlands.
Außerdem gibt es den regionalen Fernsehsender TV Augsburg.
In der Radiolandschaft gibt es zwei Augsburger Lokalsender, Hit Radio RT.1 und Radio Fantasy, die eine eigene Frequenz besitzen und noch diverse weitere mit Kabelfrequenzen. Klassik Radio hat außerdem seinen Hauptsitz in Augsburg. Der Sender Rock Antenne ist terrestrisch auf der Frequenz des ehemaligen Senders Radio Kö zu empfangen.
Bis vor einigen Jahren sendete auch das American Forces Network in Augsburg u.a. auch auf der Mittelwellenfrequenz 1485 kHz. Die hierfür eingesetzte Anlage in unmittelbarer Nähe der B17 ist noch erhalten, aber zur Zeit ohne Funktion.
Ansässige Großunternehmen
- EADS = Luft- und Raumfahrt
- KUKA = Industrieroboter und Schweißanlagen
- MAN = Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg
- NCR = SB-Geräte für den Finanzbereich, Kassensysteme (Retail), Datenbanksysteme
- Siemens = Siemens Technopark
- Fujitsu Siemens Computers = Computerentwicklung und Fertigung
- Osram = Leuchtmittelhersteller
- Böwe Systec = Kuvertiersysteme und Komplettlösungen für Mailrooms
- Kleindienst Solutions = Software- und Hardwareentwicklung & Hardwarefertigung
- Verlagsgruppe Weltbild = größter katholischer Verlag mit Versandhandel
- UPM-Kymmene (ehem. Haindl) = Papierfabrik
- Walter Bau AG = Bau-Management- und Technologie-Konzern (in Insolvenz)
- ArvinMeritor (nach Fusion mit Zeuna-Stärker) = KFZ-Zulieferant (Abgassysteme für PKW, Motorräder und Nutzfahrzeuge)
Traditionsunternehmen
- Brauerei zur Goldenen Gans, seit 1397
- Fürst Fugger Privatbank, 1486 wurde das Handelshaus Fugger erstmals als "Bank" bezeichnet
- Augusta-Brauerei, seit 1488
- Schöppler, Stadtfischer, seit 1650
- Thorbräu, seit 1684
- Schlosser’sche J. A. Buch- und Kunsthandlung, seit 1719
- Rieger & Kranzfelder, Buchhandlung, seit 1731
- Anton Böhm & Sohn, Musikverlag, seit 1803
- Dierig, seit 1805
- Stadtsparkasse Augsburg, gegründet am 2. Februar 1822
- Naegele, Parfümerie, seit 1835
- Siller und Laar, Eisenhandlung, seit 1836
- J.N. Eberle & Cie. GmbH, seit 1836
- Weißenhorn H. & Cie., Möbeltransport, seit 1839
- Kreissparkasse Augsburg, seit 1855
- Hutfabrik Lembert seit 1861
- Pfister Waagen seit 1894
- Möbelspeditions- und Reiseunternehmen Domberger seit 1897
Öffentliche Einrichtungen
In Augsburg haben folgende Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:- Bundesvermögensamt Augsburg
- Finanzamt Augsburg-Land
- Finanzamt Augsburg-Stadt
- Handwerkskammer Schwaben
- Hauptzollamt Augsburg
- Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben
- Justizvollzugsanstalt
- Kreiswehrersatzamt Augsburg
- Landratsamt Augsburg
- Bayerisches Landesamt für Umwelt
- Polizeidirektion Augsburg
- Polizeipräsidium Schwaben
- Regierung von Schwaben
- Stadtjugendring Augsburg KdöR
- Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung
- Deutsche Rentenversicherung Schwaben
- Landwirtschaftliche Sozialversicherung (Berufsgenossenschaft, Alterskasse, Krankenkasse und Pflegekasse) Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben
- Textil- und Bekleidungs-Berufsgenossenschaft
Bildung
- Universität Augsburg; gegründet 1970; die theologische Fakultät hat ihre Tradition in der zwischen 1551 und 1802 in Dillingen bestehenden Philosophisch-Theologischen Hochschule der Augsburger Bischöfe. Philologisch-Historische, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche, Wirtschaftswissenschaftliche, Juristische, Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Theologische Fakultäten, sowie die jüngst errichtete Fakultät für Angewandte Informatik.
- Fachhochschule Augsburg; gegründet 1971; diese Hochschule geht zurück auf die 1710 gegründete Reichsstädtische Kunstakademie, die im 19. Jahrhundert mit einer polytechnischen Lehranstalt zur Polytechnischen Schule zusammengeschlossen wurde.
Freizeit- und Sportanlagen
- Rosenaustadion (FC Augsburg)
- Curt-Frenzel-Stadion (Eisstadion: AEV/Augsburger Panther)
- Sporthalle (Schauplatz olympischer Wettbewerbe bei der Olympiade 1972)
- Olympia-Kanustrecke am Eiskanal
- Sportanlage Süd (TSV Schwaben Augsburg - Großes Sportfeld am westlichen Rand des Siebentischwaldes mit vielen Sportplätzen, Laufwegen)
- Die Städtischen Frei- und Hallenbäder (deren Bestand lange Zeit unsicher war, die nun aber wohl erhalten bleiben werden)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kultur und Sehenswürdigkeiten in Augsburg
Persönlichkeiten
Diese Liste beinhaltet nur die allerwichtigsten Persönlichkeiten, die im Zusammenhang mit Augsburg stehen. Im Folgenden wird noch auf eine Detailiertere Liste verwiesen.
- St. Afra war frühchristliche Heilige und Märtyrerin
- St. Ulrich war Bischof und Heiliger
- Hans Holbein der Ältere war Maler
- Jakob Fugger der Reiche war Kaufmann und Bankier
- Hans Burgkmair der Ältere war Maler
- Bartolomäus Welser V. war Kaufmann und Bankier
- Hans Holbein der Jüngere war Maler
- Adriaen de Vries war Bildhauer, schuf einige der Augsburger Prachtbrunnen
- Elias Holl war Baumeister
- Leopold Mozart war Komponist und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart
- Johann Heinrich Edler von Schüle war deutscher Kaufmann, Erfinder, Techniker, Chemiker und Kattunfabrikant mit europäischer Bedeutung.
- Friedrich List Nationalökonom schrieb in Augsburg sein wichtigstes Werk
- Rudolf Diesel entwickelte in Augsburg den Dieselmotor.
- Bertolt Brecht war Schriftsteller ("Die Dreigroschenoper", "Mutter Courage und ihre Kinder")
- Jürgen Möllemann war Politiker (FDP) und Bundesminister für Wirtschaft (1991 bis 1993).
- Kurt F. Viermetz ist Aufsichtsratschef der Deutschen Börse, Bankier, Mäzen im Bereich der Kunst, Kultur und Wissenschaft
Ehrenbürger
Siehe Liste der Ehrenbürger von Augsburg.
Söhne und Töchter der Stadt
Siehe Liste Persönlichkeiten (Augsburg).
Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Augsburg
Siehe Liste Persönlichkeiten (Augsburg).
Literatur
- Wolfgang Zorn: Augsburg: Geschichte einer europäischen Stadt; von den Anfängen bis zur Gegenwart, Augsburg, 2001 ISBN 3-89639-319-7
- Bayerisches Städtebuch; Band V 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. Aus: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1974
- Augsburger Stadtlexikon / hrsg. von Günther Grünsteudel … - 2., völlig neu bearb. und erheblich erw. Aufl. - Augsburg: Perlach-Verlag, 1998. - 997 S. : Ill.; 28 cm. - ISBN 3-922769-28-4 (Info im Web)
- Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Weblinks
- Stadt Augsburg
- Stadtplan
- Historic Highlights of Germany - Augsburg (mit Bildergalerie)
- Tourismusinformation der Region Augsburg und Umgebung
- Augsburg im Open Directory Project (Linksammlung)
als:Augsburg
Diskussion der Autoren über den Artikel: Augsburg
Zum Punkt Religionen: ist das Absicht, daß kein Wort über die jüdische Gemeinde in dem Artikel zu finden ist ? Wenn nicht, könnte der Autor ja einige Zeilen anfügen. Sonst wirkts schon etwas merkwürdig.Vielen Dank für die Aufmerksamkeit (18.11.04)
- Sie haben schon das System von Wikipedia begriffen? Einfach selber dazufügen, einen speziellen Autor für jeden Artikel gibt es in Wikipedia nicht! Dick Tracy 12:17, 18. Nov 2004 (CET)
Hallo, mal gucken, ob dies jemand liest! Ich habe massenweise selbstaufgenommene Digitalfotos von Augsburg! Ich denke, hier fehlt ein Foto, aber welches? Einige sind auf meiner HP [LINK] zu finden, mittlerweile habe ich aber weitere (ohne stürzende Linien)
Ich würde das Rathaus mit dem Perlachturm vorschlagen, aber ich bitte andere um Vorschläge!
man könnte im Abschnitt 'Religion' noch auf die Besonderheit verweisen, daß Augsburg(wie Ravensburg, Biberach und Dinkelsbühl) gemäß den Statuten des Westfälischen Friedens bis zum Ende des Ancien Regimes paritätisch von Protestanten und Katholiken regiert und verwaltet wurde
Hallo, ganz nett deine Bilder. Selbstverständlich gehören einige zum Augsburg-Artikel. Das Rathaus mit Perlachturm ganz sicher. Vielleicht auch noch der Dom, die St. Afra-Kirche u. evtl. ein bekanntes Stadttor. Wenn du sie einbauen möchtest, schau mal bei Artikel Nürnberg nach. Dort sind schon viele Fotos (auch auf einer separaten Seite) hochgeladen. Und dort gab es auch lange Diskussionen, welche Fotos und wo diese plaziert werden sollten. Man hat sie dann ausgelagert, weil es zu viele waren. Den Religionsartikel könnte man ergänzen. Willst du das nicht übernehmen? Nur Mut! Martin W. Richter 19:16, 25. Feb 2004 (CET)
Die Einwohnerzahl wurde geändert. Wie kann es aber sein, dass nur ein Tag später die Stadt plätzlich ca. 25.000 !!! Einwohner mehr hat. Irgendwas muss da durcheinander gekommen sein. Die Einwohnerzahlen sollten schon genauer angegeben werden. Ich vermute, dass bei der höheren Zahl auch die Nebenwohnsitze mitgerechnet wurde. Ein leidiges Problem bei allen Einwohnerangaben. Die alte Zahl war die amtliche Fortschreibung des Statistischen Bundesamtes. Man sollte sich bei den Angaben der Zahlen auf diese einigen und nicht immer eigene Fortschreibungen einfügen. Dadurch werden Vergleiche von Städten immer schwieriger und ungenauer. Daher sollte die dringend die alte Zahl wieder eingefügt werden, es sei denn beim Statistischen Bundesamt liegt schon eine aktuellere Zahl vor. Martin W. Richter 19:53, 18. Mär 2004 (CET)
Hab mich auch gewundert, daß Augsburg auf einmal fast 300.000 Einwohner haben soll. Deshalb auf http://www.augsburg.de nachgesehen und die Einwohnerzahl nach unten korrigiert. Siehe Veröffentlichung der Stadt Augsburg unter http://www.augsburg.de/Seit...
Waren 1972 in der Sporthalle wirklich olympische Wettbewerbe? Ich denke, das trifft nur für den Eiskanal zu. Bu-Lee 23:10, 03. Mai 2004 (CEST)
Laut http://www.augsburg.de/Seit... haben auch Handball- und Fußballspiele in Augsburg stattgefunden.
Soweit ich (als Hochzoller) weiß, ist Hochzoll in Hochzoll-Nord und Hochzoll-Süd unterteilt, ich weis aber nicht, ob diese Unterteilung offiziell ist, oder ob sie nur dazu dient, uns von "denen da oben" abzugrenzen...
-- Roman Thiele 14:48, 13. Jun 2004 (CEST)
Wenn schon das Stadtwappen auf den aktuellen Stand gebracht werden muß, dann sollte auch auf eine "offizielle" Seite der Stadt Augsburg verlinkt werden und nicht auf eine kommerzielle (?). Bu-Lee 02:05, 06. Sept. 2004 (CEST)
Medien
""Außerdem gibt es den Regionalsender TV Augsburg, der bayernweit der erfolgreichste Regional-TV-Sender ist und höhere Einschaltquoten als beispielsweise TV München erzielt.""
Ist das überhaupt richtig? Dick Tracy 17:22, 4. Nov 2004 (CET)
- Zweifel sind in der Tat angebracht, tv.münchen behauptet auf [LINK] mit 211 000 Sehern täglich die Nr. 1 in Bayern zu sein. Dieser Funkanalyse nach belegt TV Augsburg 2004 sogar nur mehr Platz 4. Ich habe den Satz rausgenommen. --Neitram 11:46, 5. Nov 2004 (CET)
Naja, TV Augsburg hat eine enorme Reichweite in Bayrisch-Schwaben, nur zeigen die eben keine Spielfilme und auch die Sendezeit ist recht beschränkt, also sollte man die Behauptung wohl wirklich erst einmal ausklammern. --Spielkind 03:19, 15. Nov 2004 (CET)
Also im Allgäu, das bekanntlich auch zum Regierungsbezirk Schwaben gehört, gibt es TV Allgäu und kein TV Augsburg. Und im Prinzip ist es eine halbstündige eher schlechte Berichterstattung pro Tag. Dick Tracy 18:03, 15. Nov 2004 (CET)
Haindl
Da Wiki leider einige Tage zu spät entstand und die sehr umfangreiche und aussagekräftige Webseite der Firma Haindl leider gelöscht ist, hab ich mal einen Link aufgetrieben, der das Nachforschen erleichtern dürfte. Jedenfalls hat dieses traditionsreiche Augsburger Unternehmen eine sehr interessante Geschichte, die es wert ist genau rekonstruiert und aufgearbeitet zu werden. [LINK]
- Naja ganz verschwunden ist die Seite auch wieder nicht. Auf [LINK] sind verschiedene alte Versionen noch gespeichert --Sideshowbob 11:31, 30. Jan 2005 (CET)
- Danke für den Tip, leider scheint das Archiv sehr lückenhaft zu sein, ich hoffe nur, dass es gelingt die äuserst interessante Geschichte von Haindl und den anderen zum Haindlkonzern gehörenden Firmen zu rekonstruieren.
Stadtteilgeschichte
Wer kann Details zu Augsburger Stadtteilen geben, da diese früher oft eigene Städte waren, müssten sie eine sehr interessante Geschichte haben. 80.132.4.76
Localbahn
Infos zur Augsburger Localbahn gesucht. Rechtschreibung? Laut [LINK] schreibt man Localbahn mit "C" nicht mit "K", zumindest lautet der Firmenname "Augsburger Localbahn GmbH". 80.132.5.68
Die Augsburger Localbahn schreibt sich mit "C" - ist also korrekt so. Weitere Infos finden sich im Buch "Augsburger Localbahn" - gibts auch in der Stadtbücherei. (Ich glaube Brigitte Settele Verlag) --Befana 11:32, 11. Dez 2005 (CET)
Vergessene Sehenswürdigkeiten
Viele Sehenswürdigkeiten von Augsburg sind unter Verschluß, so z.B. die "gegenläufige Wendeltreppe" des Zimmerrermeisters "Kaspar Walter" im alten Wasserturm am Roten Tor, andere sind längst abgerissen, wie etwa das "Frauentor", das zwischen Fischertor und Dom stand, das "Lechhauser Schlößle", die "Hochablaßgaststätte" oder das Schloß am Wittelsbacher Park, wo heute der Hotelturm steht, um nur einige Beispiele anzuführen. Es wäre sehr toll, wenn irgend jemand Infos zu diesen vergessenen Sehenswürdigkeiten oder gar Bilder auftreiben und in Wikipedia stellen könnte. Auch Bilder vom alten Hochablaß oder dem alten Kuhsee wären toll. Auch die sehr interessante Augsburger Industriegeschichte wäre eine eigene Seite wert. 80.132.15.83 18:14, 14. Mär 2005 (CET)
Weblinks
Auch hier wurde die Anzahl der externen Links den Richlinien angepasst, siehe Wikipedia:Verlinken. Wer noch diskutieren will - bitte! mfg --ncnever, Ncnever 02:39, 23. Apr 2005 (CEST)
- Hallo ncnever, ich halte Deine Entlinkungsaktionen u.a. auch bei anderen Städteartikeln für reichlich übertrieben. Ich war so frei und habe schon mal einen Revert durchgeführt. Die Begrenzung der Weblinks auf z.B. 5 ist gerade bei Großstädten sachlich nicht zu begründen. Bei einer kleinen Ortschaft wie Kottgeisering scheint mir eine Begrenzung der Weblinks eher angebracht, vielmehr dürfte hier die Schwierigkeit bestehen, überhaupt z.B. 5 passende wirklich gute Weblinks zu finden. -- Refomicus 13:12, 23. Apr 2005 (CEST)
- Ich finde aber, dass es viel zu viele links sind, Hallo? wir sind nicht google! Eine überprüfung solcher massenhaften links ist schlichtweg nicht möglich. Darum sollten solche die Links generell aus dem Artikel verschwinden. Hierzu gibt es aber auch schon rege Diskussion in Wikipedia. Deshalb raus damit. Dick Tracy 14:36, 23. Apr 2005 (CEST)
Wikipedia ist keine Linksammlung! Daher die Richtline von etwa 5 Links. Es sollen nur Weblinks angebracht werden, die das Thema vertiefen, d.h. die weiterführende Infos zum Lemma enthalten. Das ist bei den Weblinks zu jeder Schule sicherlich nicht der Fall, oder was erfahre ich dort wesentliches über den Ort Augsburg? - In der Regel sollte bei Ortsartikeln der Weblink auf die Homepage des Ortes ausreichen. Hier findet man dann die weiteren Links auf Schulen, Museen ... Ich setze das wieder auf die "entlinkte Version" zurück. -- Tsor 14:51, 23. Apr 2005 (CEST)
@Tsor: WP ist faktisch eine Linksammlung die um Weblinks ergänzt wird. Du scheinst mir hier nur deine persöncliche Meinung durchsetzen zu wollen. Du täuscht hier absichtlich die Leser der Diskussion. Schäm dich. Die Weblinks beziehen sich nämlich nicht außschließlich auf Schulen. Was soll denn deine unsachliche Argumentation? Du bist unglaubwürdig. Ich habe mir daher erlaubt einen Revert zu machen, da ich Deine Argumentaton nicht wirklich ernst nehmen kann. Im übrigen gilt: Wikipedia:Ignoriere_alle_Regeln-- Refomicus 15:31, 23. Apr 2005 (CEST)
- mic was soll das? bleib mal sachlich und werd nicht unhöflich! Viele deiner eben vorgehaltenen Verunglimpfungen kannst du auch auf dich beziehen. Was sollen solche Sprüche, ie "Schäm dich!" Dick Tracy 15:39, 23. Apr 2005 (CEST)
- Da hast Du Recht: "Schäm dich" ist ein dummer Spruch. Sorry. Schäme mich selbst. Werde künftig sachlicher schreiben. -- Refomicus 18:22, 23. Apr 2005 (CEST)
- @mic: Hast Du die Pünktchen hinter "Schulen, Museen" gesehen? Was bringt die Seite [LINK] an weitergehenden Infos für Ausgburg? Bitte beachte Wikipedia:Verlinken. - Wikipedia:Ignoriere_alle_Regeln ist nicht gleichbedeutend mit "Breche alle Regeln". - Bitte warte die Diskussion auf Wikipedia Diskussion:Verlinken ab. -- Tsor 15:47, 23. Apr 2005 (CEST)
- @Lieber Tsor: Die Pünktchen hinter "Schulen, Museen" habe ich übersehen - weiter oben in Deinem Beitrag steht "Schulen" ohne Pünktchen. Darauf bezog sich mein Beitrag. Sollte ich Dich persönlich agegriffen haben, bitte ich Dich, mir das nachzusehen. Gerne werde ich meine Auffassung zur Anzahl der Weblinks auf der Seite Wikipedia Diskussion:Verlinken nochmal ausführlich sachlich darlegen. Ich bitte Dich bis zur abschließenden Diskussion von einem weiteren Revert abzusehen, da ich der Meinung bin, erst zu diskutieren und dann eine entsprechende Änderung vorzunehmen. Die Änderungen würden ja nicht nur Augsburg sonderen grundsätzlich alle Ortsartikel betreffen. Herzliche Grüße. -- Refomicus 18:42, 23. Apr 2005 (CEST)
ncnever & Tsor... macht es Sinn z.B. wie Artikel Dortmund für jeden Stadtteil einen eigenen Artikel zu schreiben, auch wenn es nur ein 3 Zeiler ist, und dann dort den link zu setzen?? Ein Artikel über eine Stadt ist was anderes als z.B einer über eine Person/Denkmal/Fluss usw. Ein Benutzer der etwas über eine Stadt erfahren möchte, möchte bestimmt auch gleich z.B. bei "Theater" durch den entsprechenden Link weitere Infos darüber bekommen (Anfahrt/Kartenresevierung usw.). Daher ist die Breschränkung auf 5 links Quatsch! Mann wir sind im Internet, warum beschränkt ihr euch selbst und nutzt es nicht?? -- 80.144.38.214 Beitrag dieser IP von Diskussion:Lüdenscheid hierher verlagert -- Tsor 16:13, 23. Apr 2005 (CEST)
@alle: Die 5-Weblink-Regelung ist insbesondere bei Städteartikeln umstritten. Ich habe den Artikel zunächst nochmal auf den alten Stand gebracht, da dies die Diskussionsgrundlage sein soll. Erst ändern und hinterher diskutieren ist sicherlich der falsche Weg. -- Refomicus 18:18, 23. Apr 2005 (CEST)
weblinks auf Portale
Brauchen wir links auf Portale wie http://www.unser-augsburg.d... http://www.jugendinformatio... http://www.neue-szene.de ??
Das sind alles kommerzielle Seiten, mit nicht wirklich viel Hintergrundinformationen zur Stadt. Was mich dabei aber viel mehr nervt sind die Werbungen und Anzeigen. Andereseits schliesst man Foren aus (aufgrund der unübersichtlichkeit und der entsprechenden Werbung) andereseits ermöglicht man kommerziellen Seiten die Möglichkeit mit Hilfe von wikipedia einen größeren Markt anzusprechen! Nach meiner ANsicht muss das raus. Dafür gibts google. Dick Tracy 12:34, 24. Apr 2005 (CEST)
@Dick Tracy
Stellungnahme:
www.Unser-Augsburg.de ist NICHT kommerziell, sondern wird von mir privat in harter Arbeit, einiges an Geldeinsatz und noch mehr Zeiteinsatz erstellt und gepflegt. Dies steht auch eindeutig im Impressum.
Um die Kosten wenigstens um ein (nicht auf ein) Minimum zu dämpfen, baue ich vereinzelt Werbebanner von Werbeanbietern ein. Auch über jede Reise im sog. "Reiseportal", die über Unser-Augsburg.de gebucht wird, freue ich mich! Denn mit den paar Euro Erlös kann ich mir wieder ein neues Script für das Stadtportal leisten - KEINEN Porsche für mich!
Ausserdem, wenn man richtig recherchiert, wird man feststellen, dass die sogenannte Werbung, lediglich auf kostenlose Angebote (z.B. Kleinanzeigen, Firmeneintrag usw.) von Unser-Augsburg.de selbst verweist.
Ich verwehre mich also absolut dagegen, mit www.neue-szene.de & Co in einen Topf geworfen zu werden!
Und um irgendwelchen Unterstellungen, auf Wikipedia Werbung betreiben zu wollen, entgegen zu wirken, werde ich den Link auf www.Unser-Augsburg.de anschließend an diese Stellungnahme persönlich entfernen. Auch wenn ich diesen bestimmt nicht selbst auf Wikipedia eingebaut habe.
Auf die ca. 4 Klicks im Monat kann ich gerne verzichten.
Schönen Tag noch
Persönlichkeiten nicht komplett ausgliedern!
Ist denn hier wirklich niemand in der Lage, eine maximal 10 Persönlichkeiten umfassende Auswahl derjenigen bekannten Persönlichkeiten vorzuschlagen, die auch in den Artikel selbst gehören? Ein Stadtartikel ohne Erwähnung von B. Brecht ist einfach nur ridikül (die Existenz des Brechthauses unter Museen sagt noch nix.) --Historiograf 14:27, 26. Jun 2005 (CEST)
- Je nach Interessengebiet dessen, der sich Informiert, sind andere Persönlichkeiten bekannt. Dereine interessiert sich eben für Literatur und seiner Meinung nach darf auf keinen Fall Brecht fehlen, der andere interessiert sich für das Bankwesen und kann auf Kurt Viermetz nicht verzichten. Bei einer Stadt wie Augsburg mit ihrer langen und teilweise sehr bedeutenden Geschichte ist es schwierig, eine relativ kurze Liste herauszupicken. 62.217.57.66 13:52, 10. Dez 2005 (CET)
Stadtmetzg
Hallo - die Augsburger Stadtmetzg heißt nun mal so - es ist ein Eigenname für ein historisches Gebäude, so wie "Perlachturm" o.ä. Der Ausdruck "Stadtmetzgerei" ist nicht zutreffend, und wird auch nicht verwendet (vgl. Suchfunktion Website Augsburg, o.ä.), Fleischerei oder Verkauf findet dort längst nicht mehr statt. In der Bildunterschrift sollte m.E. wieder "Stadtmetzg" stehen, möglicherweise mit entprechendem Zusatz, z.B. "Georgsbrunnen vor der Stadtmetzg, der ehemaligen Fleischerhalle" o.ä.). Der Zusatz ist aber nicht wirklich nötig, wie ich finde. Ich wollte das hier erst mal zur Diskussion stellen, falls Dick Tracy noch mitliest - wenn kein Widerspruch kommt, ändere ich es bei Gelegenheit selbst. --Inza 12:59, 15. Okt 2005 (CEST)
Nunmehr geändert, da keine Stellungnahmen zum Thema kamen--Inza 15:53, 30. Okt 2005 (CET)
Exzellenz-Diskussion
Gut strukturierte Seite über Augsburg Dick Tracy 22:50, 19. Nov 2005 (CET)
Pro Schöner Artikel, allerdings sieht mir das letzte Drittel des Beitrags (ab den Unternehmen) zu unaufgeräumt aus. Das ist aber auch die einzige Einschränkung. Pinkman 11:26 20. Nov. 2005 (CET)- contra zu einwohnern/sozialstruktur steht fast gar nichts. wirtschaft/geographie/politik bleiben oberflächlich bzw- listenhaft, geschichte findet im 20. jahrhundert fast nicht statt und die gesamte nazizeit erstreckt sich mal wieder nur auf die bombenangriffe. -- Southpark 12:08, 20. Nov 2005 (CET)
- Ich habe ein paar Informationen zur Geschichte im 20ten Jahrhunder hinzugefügt. Das ist nocht nicht wirklich viel, aber hoffentlich ein Fortschritt 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
-
Contra Ich kann mich Southpark nur anschließen. --Luha 17:06, 20. Nov 2005 (CET)
-
Contra - das typische Bild bei (guten) Stadtartikeln: Der erste Teil ist gut, aber das letzte Drittel (hier unternehmen, öff. Einrichtungen) ist listenhaft. Damit kann der Artikel nicht exzellent werden --Schlendrian Schlendrian 17:14, 20. Nov 2005 (CET)
- contra. Geschichte endet 1945. Kultur und Sehenswürdigkeiten komplett ausgelagert, viele Listen. So würde ich noch nicht einmal für Lesenswert stimmen. --Jpetersen 19:06, 21. Nov 2005 (CET)
- Zur Geschichte im 19./20. Jh. haben sich ja schon andere geäußert. Generell ist der Verlauf seit dem Mittelalter nur recht stichwortartig dargestellt.
- Der Geschichtsabschnitt beginnt mit "Die Stadtgöttin von Augsburg ist Cisa." Häh?
- Habe ich aus der Geschichte genommen und in den neuen Abschnitt "Städtische Legenden" eingefügt. Dazu kam jetzt noch eine weitere Legende - der Stoinerne Ma. 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
- Gut, allerdings würde ich die Legenden weiter hinten einfügen. Und die Tatsache, dass die Gegend schon vor den Römern besiedelt war, kann ja ruhig in Geschichte drin bleiben. Mich stört aber weiterhin, dass es heißt "Die Stadtgöttin von Augsburg ist [Präsens!] Cisa." Ich dachte, die Augsburger wären mehrheitlich evangelisch oder katholisch? Der Stoinerne Mo taucht im Artikel zweimal auf, einmal als Mo und einmal als Ma. Einmal hat er angeblich die Belagerer zum Abbruch gebracht, dann heißt es, dass er etwas mit der Eroberung durch die Schweden zu tun hat. Da passt was nicht zusammen. (Eine ähnliche Legende gibt es übrigens in Crailsheim.) -- Ssch 09:09, 8. Dez 2005 (CET)
- Das Problem mit "Mo" vs. "Ma" liegt daran, dass das Wort im Augsburger Dialekt mit einem Zwischenlaut zwischen o und a gesprochen wird. So gesehen wäre "Må" die richtiger Schreibweise. Die Geschichte ist nicht ganz klar, das mit den Belagerern ist aus meiner Erinnerung aus dem Buch "Sagenhaftes Augsburg". Es ist denkbar, dass ich das falsch erinnert habe, oder auch die Variante im Buch sehr - aehm - künstlerisch frei ist. Über die Lage des Legenden-Abschnitts im Artikel habe ich keine weitere Meinung. Meintwegen kann er auch weiter unten stehen. Inhaltlich habe ich den Cisa-Abschnitt nicht geändert - das steht dann noch aus für den nächsten, der sich berufen fühlt - ebenso wie weitere Legenden über und aus der Stadt :-) 62.217.57.66 17:44, 9. Dez 2005 (CET)
- Eine Erwähnung von St. Afra wäre nicht unangebracht.
- Die steht zwar schon in der Liste der augsburger Persönlichkeiten, aber ich habe noch einen kurzen Absatz dazu bei der Geschichte in der Antike geschrieben. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
- Zum Verhältnis zwischen Bistum und (Reichs-)Stadt erfährt man nichts, obwohl dieses Verhältnis für die Stadt sicher nicht unbedeutend war. Es wird nicht einmal explizit gesagt, ob Augsburg nun der Reformation beitrat oder nicht (korrigiere: Es wird im Abschnitt Religion erwähnt, gehört aber auch unter Geschichte.)
- Apropos Freie Reichsstadt: lt. verlinktem Artikel war Augsburg "freie Stadt" und nicht "Reichsstadt", das geht in dem Artikel nicht klar hervor.
- Augsburg war freie und Reichsstadt.
- Wenn man den Artikel Freie Reichsstadt zuende liest, löstsich das Rätsel auch auf. 134.60.237.14 09:20, 7. Dez 2005 (CET)
Schade finde ich, dass die Sehenswürdigkeiten in einen eigenen Artikel ausgelagert sind, wo sie in unübersichtlichen Listen und zerrissen in einzelne Artikel herumliegen. Zumindest sollte es einleitenden Fließtext geben, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten herausstellt und dann auf die detaillierteren Einzelartikel verweist. -- Ssch 10:46, 22. Nov 2005 (CET)
- Gerade der Eindruck, dass die Listen wenig erbaulich waren, hat dazu geführt dass das ausgelagert wurde. Im Stadtartikel wäre allerdings tatsächlich ein kurzer Text mit wenigstens den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sinnvoll. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
- Contra allein schon für den etwas wirr formulierten Abschnitt "Wappen". Wird das gezeigte grundscheußliche Wappen in der Tabelle oben wirklich so verwenedet? Seit wann (Jahreszahl, keine ominöse "2000-Jahr-Feier"). Wenn ja, was ist mit dem Kapitell und dem Engelsköpfchen passiert? Wurde die Blasonierung tatsächlich abgeändert, wann und warum? Die Stadt Augsburg selbst ist ja wie viele deutschen Städte derart geschichtsvergessen, dass sie ein hässliches Logo mit dem Buchstaben "A" anstatt eines Wappens auf ihrer Internetseite allgegenwärtig verwendet. Von Wappen dort keine Rede, auch nicht unter "Stadtrecht". --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 13:36, 25. Nov 2005 (CET)
-
Pro Es gibt zwar noch ein paar bereits angesprochene Kleinigkeiten zu verbessern, aber ansonsten ist er exzellent.
- P.S. Das Wappen ist keineswegs "grundscheußlich"! -- Chaddy Chaddy 19:58, 27. Nov 2005 (CET)
- zur Info: das geflügelte 'a' wurde als Logo für die Kulturhauptstadt-Bewerbung entworfen und wird seitdem allgemein von der Stadt verwendet. 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
- Ob das Wappen nun scheußlich ist, oder nicht, es ist das Wappen der Stadt Augsburg und deshalb an dieser Stelle richtig. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
Aha. Toll, dass keine meiner Fragen beantwortet wurde. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 20:06, 8. Dez 2005 (CET)
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Pro bis auf die unheimlich vielen Wikilinks gefällt mir das, besonders der letze (bemängelte) Teil. Listen und Aufzählungen sind oft übersichtlicher als ellenlanger Text. Ralf Roletschek
10:41, 29. Nov 2005 (CET)
Contra. Dass das Kapitel zur Geschichte unvollständig und teils verwirrend ist, reicht ja eigentlich schon. Zu den Listen: Hier scheint sich ein Richtungskonflikt anzubahnen, den man vielleicht an geeigneter Stelle ausdiskutiert, bevor sich die Fronten verhärten. Keinesfalls aber möchte ich das Wirtschaftskapitel einer wirtschaftlich über Jahrhunderte so bedeutenden Stadt wie Augsburg auf eine Liste von ortsansässigen Unternehmen reduziert wissen.--Bordeaux 13:31, 29. Nov 2005 (CET)-
Contra - Schöner Artikel, doch er ist noch sehr lückenhaft und deswegen höchstens lesenswert und nicht exzellent. Was bei der Geschichte der Stadt fehlt sind, die Daten 1917 (Augsburg erhält elektrisches Licht) und 1982 (Fertigstellung des Zentralklinikums). Erst jetzt habe ich ein Fehler bei den Städtepartnerschaften entdeckt. Vor der Stadt Jinan, die zur Volksrepublik China gehört, wurde eine amerikanische Flagge eingesetzt. Bei "Bildung" könnte man auch allgemeinbildende Schulen auflisten.Halloween 20:04, 7. Dez 2005 (CET)
- Wenn die Lücken etwas konkreter benannt werden, kann man auch versuchen, sie zu beheben. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen: mir fehlt bei den Religionen die Geschichte der Juden in Augsburg. Leider weiß ich selber nicht genug darüber, sonst hätte ich schon lange etwas geschrieben. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
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Contra zu viele Lücken. --Zenogantner 18:21, 8. Dez 2005 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Augsburg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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Contra - Schöner Artikel, doch er ist noch sehr lückenhaft und deswegen höchstens lesenswert und nicht exzellent. Was bei der Geschichte der Stadt fehlt sind, die Daten 1917 (Augsburg erhält elektrisches Licht) und 1982 (Fertigstellung des Zentralklinikums). Erst jetzt habe ich ein Fehler bei den Städtepartnerschaften entdeckt. Vor der Stadt Jinan, die zur Volksrepublik China gehört, wurde eine amerikanische Flagge eingesetzt. Bei "Bildung" könnte man auch allgemeinbildende Schulen auflisten.Halloween 20:04, 7. Dez 2005 (CET)
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Contra - das typische Bild bei (guten) Stadtartikeln: Der erste Teil ist gut, aber das letzte Drittel (hier unternehmen, öff. Einrichtungen) ist listenhaft. Damit kann der Artikel nicht exzellent werden --Schlendrian Schlendrian 17:14, 20. Nov 2005 (CET)
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Jinan, (Volksrepublik China), seit 2004
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Liberec (Tschechien), seit 2001
-
Bourges (Frankreich), seit 1967
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Dayton, Bundesstaat Ohio (USA), seit 1964
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Nagahama (Japan), seit 1959
-
Amagasaki (Japan), seit 1959












