Bamberg

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Der Artikel Bamberg gehört zur Kategorie: Ort in Bayern, Weltkulturerbe in Deutschland, Bamberg
Wappen Karte

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Deutschlandkarte, Position von Bamberg hervorgehoben
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Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 54,58 km²
Einwohner: 71.014 (31.12.2004)
Bevölkerungsdichte: 1.296 Einwohner je km²
Höhe: 230 - 386 m ü. NN
Postleitzahlen: 96001 - 96052
Vorwahl: 0951
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindekennzahl: 09 4 61 000

Adresse der
Stadtverwaltung:
Maximiliansplatz 3
96047 Bamberg
Website: www.stadt.bamberg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@stadt.bamberg.de
Politik
Oberbürgermeister: Herbert Lauer

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken. Bamberg ist Universitäts-, Erzbistums-, Bier- und Verwaltungsstadt. Die sehenswerte Altstadt ist als größter unversehrt erhaltener historischer Stadtkern in Deutschland seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Bamberg hat sich in der bayerischen Vorauswahl um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 nicht durchsetzen können.

Geografie

Die altehrwürdige fränkische Kaiser- und Bischofsstadt erstreckt sich über die fruchtbare Talaue der hier in zwei Armen geteilten Regnitz, die 7 km nördlich des Stadtzentrums in den Main mündet.

Geschichte

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Alte Hofhaltung
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Im Jahre 902 wurde zum ersten Mal ein "Castrum Babenberch" auf dem heutigen Domberg genannt. Es gehörte dem ostfränkischen Geschlecht der Babenberger, die das Lehen 903 in einer blutigen Fehde mit den rheinfränkischen Konradinern verloren. Bei dieser Fehde starben die letzten Babenberger, zwei Brüder. Die Besitzungen fielen an den König und blieben bis 973 Königsgut. Kaiser Otto II. schenkte das Castrum seinem Vetter, dem Herzog von Bayern, Heinrich dem Zänker.

1007 erfolgte die Gründung des Bistums durch Kaiser Heinrich II., dem Sohn Heinrichs des Zänkers und im gleichen Jahr ließ er den ersten Dom errichten, der aber zweimal abbrannte und durch den heutigen (aus dem 13. Jahrhundert) ersetzt wurde. Ein Aufstand der Bürger im 16. Jahrhundert gegen die fürstbischöfliche Macht blieb erfolglos. Unter den Fürstbischöfen Lothar Franz und Friedrich Carl von Schönborn erlebte die Stadt eine hohe kulturelle barocke Blüte.

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Neue Residenz
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Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt sehr durch die Schweden, im Siebenjährigen Krieg durch die Preußen und im 19. Jahrhundert durch französische Truppen.

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Der Dom zu Bamberg
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Stadt und Stift wurden im Frieden von Lunéville dem Kurfürstentum Bayern als Kompensation für den Verlust der Pfalz an Frankreich in Aussicht gestellt. Noch vor der endgültigen Fixierung im Reichsdeputationshauptschluss begann Bayern am 2. September 1802 das Territorium des Hochstifts militärisch zu besetzen und erklärte das Gebiet am 29. November endgültig zu einer bayerischen Provinz. Fürstbischof Franz von Buseck trat zurück und besiegelte damit das Ende der Selbständigkeit Bambergs.

Am 25. und 26. Mai 1854 hielten acht deutsche Mittelstaaten (Bayern, Sachsen, Hannover, Württemberg, Baden, Kurhessen, Hessen-Darmstadt und Nassau) in Bamberg eine Konferenz hinsichtlich ihrer Stellung zu den beiden Großmächten Österreich und Preußen in der orientalischen Angelegenheit ab.

Bamberg wurde in den letzten Jahrzehnten von Bayreuth als größte oberfränkische Stadt abgelöst.

Geschichte als Universitätsstadt

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Bamberg um 1900
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Die 1647 gegründete Universität wurde 1803 aufgehoben, bestand aber weiter als "Philosophisch-Theologische Hochschule". Erweitert durch alle universitären Fakultäten nahm sie im Wintersemester 1946/47 den Lehrbetrieb auf in der Hoffnung, sich zur 4. bayerischen Landesuniversität entwickeln zu können. Energischer Initiator war der Rektor Adam Krafft. Er berief namhafte Professoren, die bisher in Königsberg oder Breslau gelehrt hatten oder Richter vom Reichsgericht Leipzig. Viele der aus dem Krieg heimgekommenen Soldaten begannen hier ihr Studium, das von Semester zu Semester erweitert wurde. Juristen z. B. konnten hier bis zum Ersten Staatsexamen studieren, das erstmals im Sommer 1950 in den Räumen des OLG Bamberg abgenommen wurde. Die Ausbaupläne zerschlugen sich dann, Regensburg wurde die 4. bayerische Landesuniversität. 1972 als Gesamthochschule wiedergegründet und 1979 zur Universität erhoben. Die nach ihren Gründern benannte Otto-Friedrich-Universität Bamberg beherbergt geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultäten sowie eine Fakultät für "Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik".

Die wichtigsten Bamberger Bischöfe

(siehe Gesamtliste unter Liste der Erzbischöfe von Bamberg)

  • Der 1. Bischof von Bamberg war Eberhard, der Kanzler Heinrichs II. (1007-1040).
  • Der 2. Bischof von Bamberg, Suidger, wurde dem Willen Kaiser Heinrichs III. entsprechend am 24. Dezember 1046 von der römischen Geistlichkeit und dem Volk von Rom zum Papst gewählt. Er nahm den Namen Klemens II. an. Schon am 9. Oktober 1047 starb er. Seinem Willen entsprechend wurde er in seinem geliebten Bamberg beigesetzt. Er ist der einzige Papst, der nördlich der Alpen, im Bamberger Dom, begraben ist.
  • Bischof Gunther (1057-1065) stammte aus der Kanzlei Heinrichs III. und spielt ein gewichtige Rolle in der deutschen Literaturgeschichte (Ezzo (Dichter), Heldenepik).
  • Der 6. Bischof, Hermann, beförderte die Stiftung der Benediktinerabtei Banz durch die Gräfin Alberada (1071), gründete 1073 das Augustinerstift St. Jakob zu Bamberg, wurde später wegen Simonie und Verschwendung beim Papst angeklagt und 1075 abgesetzt.
  • Sein Nachfolger Rupert (gestorben 1102) wurde, weil er sich 1076 auf der Reichsversammlung zu Worms gegen Papst Gregor VII. erklärte, mit dem Bann belegt, später aber losgesprochen und wieder eingesetzt.
  • Der 8. Bischof, Otto II. von Mistelbach, wurde der berühmte "Apostel der Pommern" 1124, starb 1139 und wurde 1189 heilig gesprochen.
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Otto der Heilige
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Von nun an wurden die Bischöfe vom Domkapitel gewählt, obgleich die Kaiser bis 1398 das Ernennungsrecht beanspruchten.

  • Der 15. Bischof, Graf Ekbert von Andechs (1203-1237), war Gegner König Philipps und kam 1208 in Verdacht, mit Otto VIII. von Wittelsbach bei der Ermordung Philipps einverstanden gewesen zu sein. Er flüchtete sich zu seinem Schwager, König Andreas von Ungarn, wurde seiner bischöflichen Würde entsetzt, geächtet und erst 1214 wieder eingesetzt.
  • Sein zweiter Nachfolger, Poppo, Sohn des Markgrafen Berchtold III. von Istrien, wurde 1242 wegen Vergeudung der Kirchengüter und anderer Vergehen vom Kaiser Friedrich II. entsetzt.
  • Der 18. Bischof, Heinrich von Schmiedefeld (1242-1258), erlangte zuerst besondere Hoheitsrechte und von Kaiser Friedrich II. den Titel eines Fürstbischofs.
  • Der 30. Bischof, Lambert von Brunn (1374 bis 1398), Kanzler Kaisers Karls IV., führte neue Abgaben ein, namentlich den Bierpfennig, der noch nach Jahrhunderten der Lambertiner hieß.
  • Friedrich von Aufseß (1421-1431) legte teils wegen des Hussitenkriegs, teils wegen der Begünstigung der Bamberger Bürger durch Kaiser Sigismund 1431 die Regierung nieder und starb 1440.
  • Philipp, Graf von Henneberg (1475-1487), vertrieb die Juden aus Bamberg und sammelte große Schätze, die seinem Nachfolger
  • Heinrich III., Groß von Trockau (1487-1501), in seinen Kämpfen gegen den Markgrafen Kasimir von Brandenburg sehr zu statten kamen.
  • Der 39. Bischof, Georg III., Erbschenk von Limburg (1505-1522), ließ 1507 durch Johann von Schwarzenberg die berühmte Bamberger Halsgerichtsordnung herausgeben, war vertrauter Ratgeber des Kaisers Maximilian I., besonders 1518 auf dem Reichstag zu Augsburg, korrespondierte mit berühmten Gelehrten und selbst mit Martin Luther und verbot die Bekanntmachung der päpstlichen Bulle gegen Letzteren.
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Bamberger Kaiserdom
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  • Der 46. Bischof, Ernst von Mengersdorf (1583-1591), gründete 1586 das ernestinische Priesterhaus und das Gymnasium illustre und erbaute das Residenzschloss Geyerswörth.
  • Johann Gottfried von Aschhausen (1609-1622) rief 1610 die Jesuiten nach Bamberg, verfolgte die Protestanten und wurde 1612 Fürstbischof von Würzburg.
  • Johann Georg II., Fuchs von Dornheim (1623-1633), verfolgte die Protestanten und floh 1631 vor den Schweden nach Kärnten, wo er starb. *Auch Franz von Hatzfeld (1633-1642), zugleich Fürstbischof von Würzburg, musste flüchten; Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar bemächtigte sich des Landes und wollte aus den beiden Fürstentümern Bamberg und Würzburg ein Herzogtum Franken bilden, was sein früher Tod vereitelte.
  • Melchior Otto, Voit von Salzburg (1642-1653), verwandelte 1648 das Gymnasium illustre in eine Universität, die heutige Otto-Friedrich-Universität.
  • Lothar Franz, Graf von Schönborn (1693-1729), zugleich Koadjutor und Erzbischof von Mainz, leistete in den Kriegen jener Zeit Österreich wichtige Dienste gegen Frankreich, erbaute von 1702 an die jetzige Residenz zu Bamberg, 1711-1719 die Schlösser Pommersfelden und Gaibach und versah dieselben mit Gemäldegalerien.
  • Friedrich Carl, Graf von Schönborn (1729-1746), zugleich Fürstbischof von Würzburg, gab der Universität 1735 eine medizinische und juristische Fakultät.
  • Der letzte Fürstbischof von Bamberg, Christoph Franz von Buseck (1795-1805), floh 1796 vor den Franzosen nach Prag und 1799 nach Saalfeld. Nach seiner zweiten Rückkehr ließ er (1800) seinen Neffen, den
  • Fürstbischof Georg Karl von Fechenbach zu Wg, zum Koadjutor und Nachfolger bestellen. Aber schon 1802 wurde das Hochstift säkularisiert und dem Kurfürsten von Bayern übergeben.

Infolge des Konkordats von 1817 trat später an die Stelle des ehemaligen Bischofs von Bamberg ein Erzbischof, dessen Diözese den nördlichen Teil von Bayern umfasste, und welchem die Bischöfe von Würzburg, Eichstätt und Speyer untergeordnet waren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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St. Michael vom Rosengarten aus
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Konzert- und Kongresshalle
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Pfarrrkirche St. Martin
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Alte Hofhaltung
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St. Gangolf
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St. Michael
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Theater

  • E.T.A.-Hoffmann-Theater
  • Chapeau Claque
  • Brentano-Theater
  • Bamberger Marionettentheater Loose

Museen

  • Historisches Museum, Domplatz 7
  • Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4 a
  • Sammlung Ludwig, Obere Brücke 4
  • Neue Residenz mit Staatsgalerie
  • Bamberger Krippenmuseum
  • Fränkisches Brauereimuseum
  • Diözesanmuseum
  • E.T.A.-Hoffmann-Haus
  • Feuerwehrmuseum
  • Gärtner- und Häckermuseum
  • Missionsmuseum, Missionshaus Bug
  • Museum der Kommunikations- und Bürogeschichte
  • Museum für Frühislamische Kunst
  • Naturkunde-Museum
  • Polizeigeschichtliche Sammlung Bayern

Bibliotheken

  • Staatsbibliothek Bamberg mit einer Sammlung von über 1000 mittelalterlichen Handschriften, darunter die Bamberger Apokalypse
  • Universitätsbibliothek Bamberg
  • Stadtbücherei Bamberg

Archive

  • Staatsarchiv Bamberg
  • Stadtarchiv Bamberg
  • Archiv des Erzbistums Bamberg

Musik

Bauwerke

Tausend Jahre Baukunst prägen das schöne und unverwechselbare Stadtbild. Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Die gesamte Altstadt Bambergs bietet ein einzigartiges Bild. Überragt vom Kaiserdom stellt die Stadt ein denkmalgeschütztes Ensemble-Kunstwerk zwischen Mittelalter und bürgerlichem Barock dar.

1993 wurde die Altstadt in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In der Begründung heißt es, Bamberg repräsentiert in einzigartiger Weise die auf einer Grundstruktur des Frühmittelalters entwickelte mitteleuropäische Stadt. Das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst die drei historischen Stadtzentren, Berg,- Insel-, und Gärtnerstadt mit einer Gesamtfläche von circa 140 ha. Umfangreiche Aktivitäten im Bereich der Denkmalpflege haben zu einem guten Restaurierungszustand geführt. Seit Juli 2005 hat die Stadt Bamberg ein eigenes Dokumentationszentrum Welterbe als Koordinierungs- und Anlaufstelle zu allen Belangen des UNESCO-Welterbes eingerichtet.

Liste der Sehenswürdigeiten:

Darüber hinaus gibt es weit über 1000 Einzeldenkmäler.

Parks

  • Stadtpark Hain

Sport

Bamberg ist Deutscher Basketball-Meister 2005 und Vizemeister 1993 2003 und 2004, ebenso Deutscher Pokalsieger im Basketball 1992 sowie deutscher Vizemeister im Unterwasser-Rugby 2004.

Der SKC Victoria ist 8-facher deutscher Meister im Kegeln der Männer, 5-mal Pokalsieger des DKBC, 4-mal Weltpokalsieger, 3-mal Europapokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger. Die Damen der SKC Victoria sind 4-mal deutscher Meister, 2-mal Pokalsieger, 1-mal Europapokalsieger, 2-mal Weltpokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger.

Die Schachspieler vom SC 1868 Bamberg waren 3-mal Deutscher Meister (1966, 1976, 1977) und einmal Deutscher Pokalsieger (1983/84).

Vereine

  • Bamberger Rudergesellschaft BRG (Rudern)
  • BRK-Bereitschaft Bamberg 3 Sanitätsdienst
  • BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Bamberg (Wasserrettung)
  • GHP Bamberg (Basketball)
  • LG Bamberg (Leichtathletik)
  • 1. FC 01 Bamberg (Fußball)
  • Bamberger Faltboot-Club (Kajak, Kanadier, Faltboot, Kanusport, Wildwasser)
  • Malteser Bamberg (Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, ...)
  • Postsportverein 1928 e.V. (verschiedene Sportarten]
  • SC 1868 Bamberg e.V. (Schach)
  • SG Bamberg (Schwimmen)
  • Schwimmverein Bamberg e.V. (Schwimmen)
  • WSV Neptun Bamberg e.V. (Schwimmen)
  • SKC Victoria 1947 Bamberg e.V. (Kegeln)
  • Tauchclub Bamberg (Tauchen)
  • Unterwasserrugby Team Bamberg (Unterwasser Rugby)
  • Aikikai Bamberg e.V. (Aikido)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Juni: Hegel-Woche
  • Ende Juni/Juli: Calderón-Festspiele (Freilichtaufführungen des E.T.A.-Hoffmann-Theaters), Alte Hofhaltung
  • Juli: Altstadtfest der Otto-Friedrich-Universität am ersten Freitag im Juli
  • Juli/August: Bamberger Antiquitätenwoche
  • August: Sandkirchweih (fränk.: Sandkerwa) am letzten vollen Wochenende im August
  • 1. Advent – 6. Januar: Bamberger Krippenweg
  • Alle ungeraden Jahre im Mai: Weltkulturerbelauf mit ca. 10.000 Teilnehmern

Kulinarische Spezialitäten

Bier

In der Bierstadt Bamberg gibt es heute noch neun traditionelle, eigenständige Privatbrauereien und eine Gasthausbrauerei (Ambräusianum), die für eine einzigartige Biervielfalt sorgen (siehe auch oberfränkische Brauereien). Eine besondere Spezialität ist dabei das Bamberger Rauchbier, das von den beiden Brauereien Spezial und Schlenkerla gebraut wird und seinen rauchigen Geschmack durch die Verwendung von geräuchertem Malz erhält.

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Postkarte zur Erinnerung an den Bierkrieg 1907
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Im Jahre 1907 gab es in Bamberg den so genannten Bierkrieg, bei dem durch einen Boykott der Bevölkerung die Brauereien dazu gezwungen wurden die Bierpreiserhöhung von 10 auf 11 Pfennig wieder rückgängig zu machen.

Infrastruktur

Verkehr

Das wirtschaftlich stärkste Zentrum Oberfrankens (hoher Dienstleistungsanteil) ist auch das größte Tourismuszentrum in Oberfranken. Bamberg ist mit einem Binnenhafen am Main-Donau-Kanal (Regnitz), zwei Autobahnen (A 70/E48 und A 73) und einem ICE-Bahnhof ins Verkehrsnetz eingebunden.

Schienenverkehr
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Wasserwege, Autobahnen und Eisenbahngleise
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Im Fernverkehr liegt Bamberg an der Nord-Süd-Strecke Leipzig - Nürnberg und wird sowohl von ICE- als auch von EC/IC-Zügen angefahren. Drei wichtige Nahverkehrsstrecken berühren Bamberg:

Autobahnen
Bundesstraßen
Bundeswasserstraße
Flugplatz
  • Flugplatz Bamberg-Breitenau

Wirtschaft

Die größten Arbeitgeber der Stadt Bamberg sind die Robert Bosch GmbH, die Universität Bamberg, die Brose KG, und die Wieland Electric GmbH.

Bamberg ist Teil der Bierregion Franken, die mit über 300 Brauereien die höchste Brauereiendichte weltweit aufweist (eine Brauerei je 5.500 Einwohner). Gleichzeitig liegt es auf der Grenze zwischen Wein- und Bierfranken.

  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte: 47.700
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Klein Venedig
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Altes Rathaus
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Bildung

Gymnasien

  1. Franz-Ludwig-Gymnasium
  2. E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium
  3. Clavius-Gymnasium
  4. Institut der englischen Fräulein
  5. Eichendorff-Gymnasium
  6. Dientzenhofer-Gymnasium
  7. Kaiser-Heinrich-Gymnasium
  8. Theresianum

Sonstige Schulen

  • 2 Realschulen, 1 Wirtschaftschule, Volks- und Förderschulen
  • 5 Berufliche Schulen
  • 10 Privatschulen
  • Volkshochschule Bamberg
  • Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz)
  • Erzbischöfliches Abendgymnasium für Berufstätige
  • KEB - Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Bamberg e. V.
  • 9 Berufliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsstellen
  • Städtische Musikschule

Bibliotheken

  • Stadtbücherei
  • Stadtarchiv
  • Staatsbibliothek Bamberg

Internate

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Berthold Maria Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Bundeswehroffizier
  • August von Wassermann, deutscher Immunologe und Bakteriologe
  • Oscar Wassermann, deutscher Bankier und Wirtschaftsfachmann, 1869-1934, aus alteingessesener Bankiersfamilie (Privatbank Wassermann mit Stammhaus in Bamberg), seit 1912 bei der Deutschen Bank, dort 1923 - 1933 Vorstandsprecher

Weitere Persönlichkeiten

  • Johannes Junius (* 1573 in Niederwehbach), Bürgermeister 1614, 1617, 1621, 1624-1628, Ratsherr 1608-1613, 1615-1616, 1618-1620, 1622-1623 wurde im August 1628 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem er in einem verzweifelten Brief (Junius-Brief vom 28. Juli 1628) seine Unschuld beteuert hatte - nach tagelanger Folter bekannte auch er weitere Hexenmeister.
  • Georg Wilhelm Friedrich Hegel arbeitete als Zeitungsredakteur in Bamberg und veröffentlichte hier die Phänomenologie des Geistes,
  • E. T. A. Hoffmann war im 19. Jahrhundert am Hoftheater als Kapellmeister tätig,
  • Thomas Dehler (1897-1967), liberaler Politiker, ab 1926 Rechtsanwalt in Bamberg, 1945 Landrat, später Generalstaatsanwalt, 1947 Oberlandesgerichtspräsident
  • Wilhelm Emil Messerschmitt (1898-1978), deutscher Flugzeugkonstrukteur. Er gründete die "Flugzeugbau Messerschmitt GmbH" in Bamberg.
  • Ida Noddack-Tacke, Chemikerin und Mitentdeckerin des Elements Rhenium, arbeitete ab 1956 am Staatlichen Forschungsinstitut für Geochemie, dem heutigen Internationalem Künsterhaus Villa Concordia.
  • Hans Wollschläger, Schriftsteller, lebte und arbeitete viele Jahre in Bamberg.
  • Paul Maar, Kinderbuch- und Theaterautor, lebt in Bamberg.
  • Helmut Pfleger, bekannter Schachspieler und Buchautor, ehem. Spieler des SC 1868 Bamberg
  • Lothar Schmid, bekannter Schachgroßmeister und Verleger

Siehe auch

Andere Orte mit dem Namen Bamberg

Personen mit Namen Bamberg

Personen mit Namen Bamberger, siehe Bamberger.

Sonstiges mit dem Namen Bamberg

  • Bamberg (Marskrater)

Literatur

  • Wolfgang Wußmann: Bamberg-Lexikon, Bamberg 1996 ISBN 3-928591-38-x
  • Robert Suckale u. a. (Hsg.): Bamberg. Ein Führer zur Kunstgeschichte der Stadt für Bamberger und Zugereiste, Bamberg 1993 ISBN 3-926946-03-2
  • Karin Dengler-Schreiber: Bamberg für alte und neue Freunde. Ein Führer durch die Stadt, Bamberg 2002 ISBN 3-89889-014-7

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Bamberg


Beim Bearbeiten des Artikels bitte auch die Vorlage beachten: Wikipedia:Formatvorlage Stadt :) --Keichwa 18:42, 19. Aug 2003 (CEST)

Formatvorlage

Ja, vielleicht gestaltet das ja jemand anders gemäß der Vorlage um... :-) Ich werde mich aber demnächst daran halten. Maha

Diese Links nehme ich raus; wikipedia ist keine Link-Sammlung:

  • www.bamberg.info/
  • www.bamberg-guide.de/
  • www.guide-bamberg.de/
  • bamberg.gay-web.de/

Bitte immer einen Kommentar hinzufügen, warum gerade dieser oder jener Link aufgenommen werden soll. --Keichwa 05:05, 27. Aug 2003 (CEST)

Inzwischen haben sich wieder ein haufen Weblinks angesammelt, die über den ganzen Artikel verteilt sind. Eigentlich lt. Handbuch ja unerwünscht. Alle zu löschen wäre aber auch recht hart, oder? Was meint ihr dazu?--Otaku 22:03, 19. Apr 2004 (CEST)

wir können damit nicht unendlich zeit vertun. ich bin für großzügiges entfernen der links. nur solche, die offensichtlich nützlich sind, sollten erhalten bleiben (z.B. homepages von institutionen); veranstaltungskalender, touristische angebote, panorama-bilder etc. können unbedenklich entfernt werden.

Ich habe mir 2 der von --Keichwa entfernten Links angesehen. Im Gegensatz zu www.bamberg-guide.de/ finde ich die Seiten www.guide-bamberg.de/ sehr informativ mit vielen historischen und kunsthistorischen Fakten und guten Bildern. Ich wäre deshalb sehr dafür, diesen Link wieder aufzunehmen. Da auch die Umgebung von Bamberg behandelt wird, könnte man den Link auch in Landkreis Bamberg aufnehmen. Ich bitte um Eure Meinung. Schubay 20:27, 21. Apr 2004 (CEST)

Ich habe gerade wieder Weblinks entfernt, die ich problemlos über www.bamberg.de wiedergefunden habe. Die haben dort auch ausführliche Linklisten zu Bamberg, also brauchen wir hier eigentlich keine pflegen. Evtl. könnte man auch guide-bamberg.de und bamberg-guide.de streichen, da diese ebenfalls über www.bamberg.de problemlos zu finden sind. Meinungen dazu? --Otaku 00:36, 23. Apr 2004 (CEST)

Ich halte es für sehr zweckmäßig, bei einer Aufzählung (z. B. Museen, Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten) hinter jedem Eintrag einen Link zu der entsprechenden informativsten Webseite zu setzen, allerdings platzsparend in der verkürzten numerischen Form. Wenn ich nähere Informationen zu einem bestimmten Eintrag suche, komme ich dann mit nur einem Mausklick zu der speziellen Seite. Gehe ich dagegen über die Homepage der Stadt, muß ich 3-4 mal klicken und dabei noch suchen, wo die betreffende Seite versteckt ist. So sind beispielsweise die Museen der Stadt Bamberg unter "Kultur und Kunst", das Naturkundemuseum unter "Bildung und Wissenschaft" zu finden. Die anderen Museen sind dort überhaupt nicht verlinkt, obwohl sehr informative Seiten bestehen. Siehe auch Bayreuth. Schubay 19:57, 23. Apr 2004 (CEST)

Design

Das akuelle Design (schmale Seitenleiste rechts) finde ich unübersichtlich, da man viel scrollen muss. Beim alten Design hatte man die wichtigsten Stadt-Daten auf einer Seite. Einen Vorteil bringt es höchstens für kleine Bildschirmauflösungen. Ich würde eine Rückkehr zur offiziellen Wikipedia:Formatvorlage_Stadt befürworten --Otaku 11:16, 4. Jul 2004 (CEST)

Sehe ich genauso! --ALE! 12:47, 4. Jul 2004 (CEST)

Es war nur ein Vorschlag. Und war als solcher deklariert. --Paddy 15:45, 4. Jul 2004 (CEST)

Ist schon ok ... deshalb posten wir ja auch die Meinungen dazu ... Zumindest hab' ich den Aufruf im Kommentar so verstanden --Otaku 15:56, 4. Jul 2004 (CEST)

Soll das Inhaltsverzeichnis raus? Das geht einfach --Paddy 16:36, 4. Jul 2004 (CEST)

Was spricht denn gegen die Formatvorlage, also mit Inhaltsverzeichnis und allem drum und dran? --Otaku 16:43, 4. Jul 2004 (CEST)

Das zwar an einem besseren Vorschlag gearbeitet wird, das aber sehr lange braucht. In der Abstimmung waren sich die meißten einig, dass die Farbe stört und das das Design zu breit ist. Da die townBox exitstiert könnte man sie übergangsweise nutzen. --Paddy 17:13, 4. Jul 2004 (CEST)

Bischöfe

Sollte man die Liste der Bischöfe nicht nach Erzbistum Bamberg verschieben und mit der dortigen Liste zusammnführen?

Amalar 11:29, 17. Nov 2004 (CET)

Von mir aus gerne, ich hatte schon lange ein ungutes Gefühl, dass diese etwas überdimensionierte Liste im Artikel Bamberg steht. --Schubbay 11:43, 17. Nov 2004 (CET)

Weblinks

Auch hier wurde die Anzahl der externen Links den Richtlinien angepasst, siehe Wikipedia:Verlinken, Wikipedia:Formatvorlage_Stadt und Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist. Die Brauerreiliste hat wohl wenig mit der Stadt zu tun. Für weitere Fragen stehe ich gerne Rede und Antwort. Grüße --Ncnever 12:40, 26. Apr 2005 (CEST)

Och so ganz würde ich die Brauereiliste nicht streichen. In Bamberg spielen diese Brauereien doch eine zentrale Rolle. Die Weblinks kann man ja weglassen. Ein Vorschlag wäre der, den ich gleich wieder revertiert habe. In der History ist er zu finden. Könnte man sich darauf einigen? --Otaku 13:22, 26. Apr 2005 (CEST)

Wie wäre es, wenn man in der Liste von Brauereien die Brauereien aus Bamberg zusammenfast und von Bamberg auf die entsprechende Stelle in der Liste verweist? --Reichl 15:45, 26. Apr 2005 (CEST)
Ich mag Listen nicht :) Aber wenn die Autoren der Liste da keine Probleme sehen - ein Wikilink in Bamberg ist ok - man darf ja erwähnen, dass es viele Brauerreien gibt z.b. unter Ansässige Unternehmen könnte man ein zwei Sätze zu Brauerreibetrieben verlieren. Die einzelnen Biersorten könnten eventuell auch einen wikilink vertragen. Weblinks - auch in Listen - sind imo schlechter Stil. Grüßle --Ncnever 19:55, 26. Apr 2005 (CEST)

Ich hab mal eine Wikilink auf die Sektion Oberfranken in der Liste von Brauereien eingetragen. Für's erste. --Otaku 17:04, 7. Mai 2005 (CEST)

Wappen

Hat eigentlich jemand schon mal bei der Stadt Bamberg nach dem Wappen gefragt? Falls nein, so kann ich das gerne tun oder ein Foto von einem Wappen in der Stadt einstellen. --Reichl 15:28, 26. Apr 2005 (CEST)

Pfadfinder

Habe unter "Weitere Persönlichkeiten" den Punkt

  • Alexander Lion, gründete gemeinsam mit Maximilian Bayer die deutsche Pfadfinderbewegung
mal rausgenommen. Soweit ich das recherchiert habe, hat Alexander Lion Baden Powell's Buch übersetzt, die erste deutsche Pfadfindergruppe wurde jedoch von Steinmetz gegründet. Insofern hat Lion nicht viel mit Bamberg zu tun, außer, dass er evtl. mal zu Besuch dort war. --Otaku 09:48, 29. Jun 2005 (CEST)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Bamberg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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