Belgien

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Der Artikel Belgien gehört zur Kategorie: Staat, Land in der EU, Belgien, Monarchie
Royaume de Belgique (frz.)
Königreich Belgien (dt.)

Koninkrijk België (ndl.)
Flagge Wappen
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Nationalflagge Belgiens
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Wappen Belgiens
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(Details) (Details)
Wahlspruch
Eendracht maakt macht (ndl.)
L'union fait la force (frz.)
Einigkeit macht stark
(gleicher Wahlspruch: Bulgarien, Haiti)
Basisdaten
Amtssprachen Niederländisch, Französisch und Deutsch
Hauptstadt Brüssel
Staatsform parlamentarische Monarchie
König Albert II.
Ministerpräsident Guy Verhofstadt
Fläche 32.545 km²
Einwohnerzahl 10.445.852 (1. Januar 2005)
Bevölkerungsdichte 342 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 29.408 US-$ (2004)
Währung Euro
Zeitzone MEZ (UTC +1)
Nationalhymne La Brabançonne (De Brabançonne)
Kfz-Kennzeichen B
Internet-TLD .be
Vorwahl +32
Lage Belgiens in Europa
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Lage Belgiens in Europa
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Karte Belgiens
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Karte Belgiens
Bildherkunft

Belgien (ndl.: België, franz.: Belgique), offiziell Königreich Belgien (ndl.: Koninkrijk België, franz.: Royaume de Belgique) ist eine föderal organisierte parlamentarische Monarchie in Westeuropa. Es grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden) an die Niederlande, Deutschland, Luxemburg, Frankreich und an die Nordsee. Mit den Niederlanden und Luxemburg zusammen bildet Belgien die Beneluxstaaten.

Geographie

  • Geographisches Zentrum: Nil-Saint-Vincent
  • Höchste Erhebung: Signal de Botrange (694 m) - (im Hohen Venn)
  • Höchst gelegene Ortschaft: Mürringen oder Rocherath (658 m)

Belgien ist ein relativ flaches Land, nur im Südosten gibt es die Ardennen. Die Küstenlinie erstreckt sich auf 72,3 km. 25 Prozent der Landfläche werden für Landwirtschaft genutzt. Ungefähr 85 Prozent aller Belgier leben in Städten. Laut den Berechnungen des Königlichen Belgischen Instituts für Naturwissenschaften hat Belgien eine Fläche von 33.990 km².

Flüsse

Bevölkerung

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Bevölkerungsentwicklung (x1000) 1961–2002
Bildherkunft

Im Vielvölkerstaat Belgien leben französische Wallonen, niederländische Flamen und westdeutsche Mittelfranken (Ripuarische Rheinfranken) zusammen. Die weitere Wohnbevölkerung besteht aus zugewanderten Menschen aus vielen Teilen Europas (insbesondere aus Polen und Italien) und Marokko.

Etwa drei Viertel der Belgier sind Katholiken.

Siehe auch: Liste der Städte in Belgien

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Belgiens

Als Provinz Belgica schon im römischen Reich unter diesem Namen bekannt, erlebte das heutige Gebiet Belgien viele Herrschaften. Es war im Mittelalter Teil des fränkischen Reiches und wurde bei dessen Teilung ebenfalls geteilt; es zerfiel in einzelne Herzogtümer und Grafschaften. Die einzelnen Territorien wurden später vom Haus Burgund regiert, das 1477 von den Habsburgern beerbt wurde. Zunächst regierte der spanische Zweig der Habsburger, danach der Österreichische. 1815, auf dem Wiener Kongress, wurde Belgien den Niederlanden zugesprochen.

1830 kam es zu einem Aufstand, und Belgien wurde unabhängig. Es wurde eine konstitutionelle Monarchie eingerichtet und Leopold von Sachsen-Coburg zum ersten König ernannt. Leopold II., Sohn des ersten Königs, erwarb den Kongo in Afrika, zunächst als Privatbesitz, später als Kolonie, was der königlichen Familie und dem Land Reichtum brachte. Der Kongo wurde auch bekannt durch die dort ausgeübten Verbrechen der belgischen Besatzer. 1960 wurde die Kolonie Kongo in die Unabhängigkeit entlassen.

Im Ersten Weltkrieg wurde das neutrale Land in die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich einbezogen und von den Deutschen zügig eingenommen. In den Stellungskriegen in Belgien wurden einige Städte in Flandern zerstört. Als Ausgleich dafür annektierte Belgien nach dem Krieg die mehrheitlich von Deutschen bewohnten Gebiete der Region um Eupen und Malmedy, die desweiteren eingeforderten Gebiete bis zum Rhein hin wurden dem Staat allerdings nicht übertragen; die vertraglich vereinbarte Volksabstimmung in Eupen-Malmedy wurde vom belgischen Staat nicht durchgeführt. Bis 1922 war es verboten, niederländisch zu sprechen. Im zweiten Weltkrieg verhielt sich das Land anfangs neutral, wurde aber wieder als Durchgangsland nach Frankreich benutzt und besetzt und gelangte so in den Einflussbereich der Hitler-Diktatur des Deutschen Reiches. Bis zur Befreiung durch die Westalliierten hatte es - wie halb Europa - unter der Willkürherrschaft der Nazis und die jüdische Bevölkerung unter ihrer Verfolgung zu leiden; Städte und Landschaften blieben aber weitgehend von Kriegszerstörungen verschont. Lediglich im Osten des Landes, im Gebiet der deutschen Wohnbevölkerung, vor allem um die Stadt Sankt Vith, kam es zu schweren Zerstörungen infolge der Ardennenoffensive im Winter 1944-1945.

Die bereits seit 1944 geplante Zoll- und Wirtschaftseinheit von Belgien, den Niederlanden und Luxemburg wurde im Haager Vertrag am 3. Februar 1958 vereinbart und ist am 1. November 1960 in Kraft getreten (Benelux-Staaten). Belgien gehörte mit zu den Gründerstaaten der EWG und spielt seither eine wichtige Rolle im europäischen Einigungsprozess. Das Land wurde Sitz internationaler Organisationen, wie der NATO und der Europäischen Union.

Siehe auch: Liste der belgischen Ministerpräsidenten, Belgisch-Kongo

Politik

Belgien ist eine bundesstaatlich organisierte parlamentarische Monarchie.

Der Föderalstaat wird aus dem König und 15 vom Parlament betrauten Mitgliedern gebildet (Exekutive), sowie dem Bundesparlament (Legislative). Das Parlament besteht aus der Abgeordnetenkammer mit 150 Mitgliedern und dem Senat mit 71 Mitgliedern. Während die Kammer Entscheidungsgewalt in Haushaltsangelegenheiten und der Vertrauensfrage hat, hat der Senat neben einer Beratungsfunktion Entscheidungsgewalt bei Interessenskonflikten zwischen den regionalen Parlamenten.

Die föderalen Institutionen sind verantwortlich für Justizwesen, Finanzpolitik, innere Sicherheit, Außenpolitik, Landesverteidigung und soziale Sicherheit.

Parteien: (die meisten Parteien sind entweder flämisch/niederländisch oder französisch/wallonisch/deutsch)

  • Ecolo, wallonische Grüne (zurzeit 4 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • Groen!, ehemals Agalev, flämische Grüne
  • VLD, Vlaamse Liberalen en Democraten, flämische Liberale (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • MR, Mouvement Réformateur, oder Partei für Freiheit und Fortschritt, wallonische Liberale (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • Vivant, Bundesweite Liberale
  • CD&V, Christen-demokratisch & Vlaams, flämische Christdemokraten (zurzeit 21 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • CDH, Demokratisches und Humanistisches Zentrum, wallonische Christdemokraten (zurzeit 7 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • SP.a, Sociaal Progressief Alternatief, flämische Sozialisten (zurzeit 23 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • PS, Sozialistische Partei, wallonische Sozialisten (zurzeit 25 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • Vlaams Belang, ehemals Vlaams Blok, flämische Nationalisten (zurzeit 18 Sitze in der Abgeordnetenkammer)
  • FN, Le Front National, wallonische Nationalisten (zurzeit 1 Sitz in der Abgeordnetenkammer)
  • N-VA, Nachfolgeparteie der Volksunie, Bündnis mit CD&V (zurzeit 1 Sitz in der Abgeordnetenkammer)
  • SPIRIT, Nachfolgeparteie der Volksunie, Bündnis mit SP.a

Belgien ist von starker innerer Zerrissenheit vor allem zwischen der flämischen und wallonischen Volksgruppe geprägt. Tendenziell nehmen die Spannungen eher zu und radikale Parteien, die eine Auflösung des Gesamtstaats befürworten, wie etwa das Vlaams Belang, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung.

Siehe auch: Flämisch-wallonischer Konflikt

Politische Gliederung

Hauptartikel: Politische Gliederung Belgiens

Belgien ist seit 1993 ein Bundesstaat, bestehend aus den Regionen Flandern und Wallonien sowie der Hauptstadtregion Brüssel. Darüber hinaus bestehen die drei (Sprach-)Gemeinschaften (Flämische Gemeinschaft, Französische Gemeinschaft Belgiens und Deutschsprachige Gemeinschaft). Regionen und Gemeinschaften haben unterschiedliche Zuständigkeiten und sind territorial nicht deckungsgleich.

Im Einzeln gilt folgendes:

  • Die Flämische Gemeinschaft umfasst die Region Flandern sowie die niederländischsprachigen Institutionen in der Hauptstadtregion Brüssel.
  • Die Deutschsprachige Gemeinschaft umfasst den östlichsten Teil der Region Wallonien.
  • Die Französischsprachige Gemeinschaft umfasst die Region Wallonien im Übrigen sowie die französischsprachigen Institutionen in der Hauptstadtregion Brüssel.

Die Regionen Flandern und Wallonien sind ihrerseits jeweils in fünf Provinzen unterteilt.

Flandern:

Wallonien:

Die unterste Ebene der Selbstverwaltung bilden die 589 Gemeinden.

Infrastruktur

Belgien ist ein wichtiges Transitland zwischen Mitteleuropa und Westeuropa.

Der wichtigste Hafen ist Antwerpen an der Schelde, einer der größten und wichtigsten Seehäfen der Welt.

Der wichtigste Flughafen des Landes ist Zaventem.

Belgien besitzt ein sehr gut ausgebautes Autobahnnetz, welches wie auch alle anderen Straßen in Belgien komplett mit Straßenlaternen ausgestattet und nachts beleuchtet ist.

Die staatliche Eisenbahngesellschaft heißt NMBS/SNCB und betreibt eines der am dichtesten ausgebauten Bahnnetze weltweit.

Belgien besitzt einige Atomkraftwerke. 1999 wurde ein Atomausstieg vom Parlament beschlossen.

Wirtschaft

  • Verteilung der erwerbstätigen Bevölkerung nach Sektoren (2000):
    • Agrarwirtschaft: 2,0 %
    • Industrie: 23,4 %
    • Dienstleistungssektor: 74,6 %

Der Tourismus spielt in Belgien eine große Rolle. Neben den beliebten Ferienbadeorten an der belgischen Nordseeküste (Bredene, De Panne, Nieuwpoort, Oostende u. a.), sind auch die Ardennen eine viel besuchte Urlaubsregion. Von der belgischen Nordseeküste aus kann man viele Tagestouren unternehmen, etwa in die Nachbarländer Frankreich und Niederlande oder Großbritannien. Auch Städtetouren nach (Brüssel, Brügge, Hasselt, Gent, Antwerpen u. a.) sind empfehlenswert.

Kultur

Belgische Persönlichkeiten

Siehe auch: Liste bekannter Belgier

Gastronomie

Eine typische belgische Küche gibt es nicht, da sie sehr stark der französischen Küche ähnelt. Es wurde aber eine weltbekannte Erfindungen in Belgien gemacht, die häufig falsch eingeordnet wird: Pommes Frites. Viele Belgier haben Zuhause eine Friteuse stehen und essen meistens mindestens einmal in der Woche Fritten. Die so genannten Brüssel'sche Waffeln oder auch Belgischen Waffeln sind auch sehr typisch für Belgien. Des Weiteren ist Belgien für seine Pralinen bekannt, welche zur Weltspitze gehören. Eine weitere Besonderheit ist das belgische Bier, das im Gegensatz zu deutschem gewöhnlich wesentlich mehr Alkohol enthält und sehr unterschiedlichen Geschmack haben kann. Dieses Bier ist auch im Ausland beliebt.

Sport

Der beliebteste Sport in Belgien ist Fußball. Die 1. belgische Liga ist eine der ältesten der Welt. In den 70 und 80 Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte das belgische Nationalteam (auch: Rote Teufel) zur Internationalen Spitze. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat sich Belgien nicht qualifiziert.

Belgien hat auch einige Berühmtheiten im Radsport hervorgebracht. So gehörten und gehören Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck, Johan Museeuw, Tom Boonen sowie Peter van Petegem zu den besten Fahrradfahrern der Welt.

Comics

Comics sind generell sehr populär in Belgien, es stammen aber auch viele berühmte Comiczeicher und Autoren aus Belgien. Die berühmtesten sind Jean Graton (Michel Vaillant), Morris (Lucky Luke), Hergé (Tim und Struppi), Peyo (Die Schlümpfe und weiteres) und Franquin (Spirou und Fantasio, Gaston und Marsupilami.

In Belgien ist es auch möglich, Comic als Studienrichtung an Kunsthochschulen wie der Königlichen Akademie für bildende Kunst und dem Institut Saint-Luc in Brüssel zu studieren.

Sonstiges

  • Sankt Nikolaus (6. Dezember) ist in manchen Regionen weitaus wichtiger als Weihnachten. In vielen Familien gibt es zu Sankt Nikolaus die Geschenke und zu Weihnachten wird nur zur Messe gegangen.
  • Sommerzeit: vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober, GMT + zwei Stunden.

Bildung

Belgien hat 11 Universitäten: Katholieke Universität Leuven, Universität Gent, Universität Antwerpen, Universität Hasselt, Freie Universität Brussel (niederländisch), Katholieke Universität Brussel (niederländisch), Université Libre de Bruxelles, Facultés Universitaires Saint Louis à Bruxelles, Université de Liège, École Polytechnique de Mons, Facultés Universitaires Notre-Dame de la Paix Namur, Université Catholique de Louvain. Neben den Universitäten existieren in den drei Gemeinschaften zahlreiche Hochschulen (Hautes Ecoles/Hogeschool) und mehrere Kunsthochschulen (Ecoles Supérieures des Arts).

Das Bildungssystem ist in Belgien auf Grund der Autorität der einzelnen Gemeinschaften unterschiedlich, das Hochschulwesen wurde aber im Zuge des Bologna-Prozesses weitgehend auf zwischengemeinschaftlicher und europäischer Ebene vereinheitlicht.

Schule in Flandern

Ab 3 oder 4 Jahren besuchen Kinder normalerweise eine Art Kindergarten mit Vorschule. Ab 6 Jahren gehen die Kinder 6 Jahre auf die Basis Schule. Belgische Schulen sind entweder staatlich oder katholisch, wobei aber die katholischen Schulen auch vom Staat gefördert werden. Es zeigt sich die Tendenz, dass katholische Schulen in der Regel ein höheres Niveau haben als Staatliche. Das trifft aber nicht in jedem Fall zu. Die erste Fremdsprache ist Französisch, welche ab dem fünften Lehrjahr unterrichtet wird. ab dem siebenten Lehrjahr wird der Unterricht dann auf eine der sekundären Schulen genommen. Die Sekundärschulen werden wie folgt unterteilt:
  • ASO (Allgemeiner Sekundärer Unterricht (Onderwijs))
  • KSO (Kunst bildender Sekundärer Unterricht)
  • TSO (Technischer Sekundärer Unterricht)
  • BSO (Beruflicher Sekundärer Unterricht)

Englischunterricht hat man ab dem zweiten Lehrjahr des sekundären Unterrichts auf einer ASO. Gewöhnlich kann ein Schüler zwischen den folgenden Richtungen wählen: Mathematik, Griechisch, Latein, Wissenschaften. In den späteren Jahren kommen noch weitere Richtungen wie Ekonomie, Handel, Humane Wissenschaften und moderne Sprachen hinzu. Jeder Belgische Schüler der fünften und sechsten Klasse auf einer ASO hat auch mindestens eine Stunde Deutsch pro Woche. Manchmal auch 3. Auf KSO Schulen, die selten bestehen, wenn, dann meistens nur in sehr grossen Städten, hat der Schüler die Auswahl zwischen z.B. Comiczeichnen, Computergrafik etc. Der Schüler nimmt aber dennoch auch an Englisch und Französisch Unterricht sowie Mathematik teil.

Schulpflicht besteht bis 18 Jahre. Sobald man 18 ist kann man die Schule verlassen oder warten, bis man das Diploma (vergleichbar mit dem Abitur) bekommt. Aussnahmen bilden BSO Schulen. Dort kann man schon früher die Schule verlassen und Lehrjahre bei einem Handwerk ausführen.

Umwelt

Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten.

Weitere Themen

Literatur

  • Frank Berge, Alexander Grasse: Belgien - Zerfall oder föderales Zukunftsmodell?. Der flämisch-wallonische Konflikt und die Deutschsprachige Gemeinschaft. Leske und Budrich, Opladen 2003 (Regionalisierung in Europa, Band 3), ISBN 3-8100-3486-X

Weblinks

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Flagge der Europäischen Union
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Belgien


Überarbeiten

Ich habe gerade einen Überarbeiten-Baustein in den Artikel eingefügt, da er mir schon lange ein Dorn im Auge ist. Vollkommen unstrukturiert, kaum informativ (eine ellenlange Auflistung sämtlicher Flüsse bringt wohl niemanden ernsthaft weiter) und vollkommen vernachlässigt. Hat unser direkter Nachbar Belgien denn keinen besseren Eintrag in der Wikipedia verdient? Auf lange Sicht hin hoffe ich natürlich darauf, dass der Artikel einmal exzellent wird, aber fürs Erste würden ja schon mal leichte Verbesserungen ausreichen, um einen Anstoß zu geben. Ich habe heute bereits die Einleitung und die Tabelle überarbeitet, für mehr fehlt mir aber momentan einfach die Zeit. Daher hoffe ich darauf, dass sich Menschen finden, die etwas über Belgien zu sagen haben und das auch tun wollen. Vielleicht wäre es auch ganz angebracht, den Artikel unter Wikipedia:Fokus zu listen, aber das wird sich wohl zeigen. In dem Sinne, viel Spaß beim Verbessern --Shelm23 18:28, 22. Okt 2005 (CEST)

-

Wieso wird die Deutschsprachige Gemeinschaft als eigenständige Region aufgeführt, wenn doch im Text steht, dass sie zu Wallonien gehört? — Matthäus Wander 09:32, 26. Feb 2004 (CET)

Du hast Recht, das ist falsch. Sie ist keine eigenständige Region. So wie ich das verstehe (bin kein Spezialist), gibt es in Belgien drei Regionen (Flandern, Wallonien, Brüssel) und drei Sprachgemeinschaften (die flämische, die wallonische und die deutsche). Die politischen Kompetenzen sind zwischen Regionen und Gemeinschaften aufgeteilt. Wie genau, das weiß ich nicht. --Zenogantner 10:37, 26. Feb 2004 (CET)
So wie du es gesagt hast stimmt es, da gebe ich dir als deutschsprachiger belgier völlig recht.(Marco)

Oh Mann, was haben unsere freundlichen Nachbarn doch für eine undurchschaubare Verwaltungsgliederung ;-) Ich hab ein wenig recherchiert und versucht Region<->Gemeinschaft mal klar zu stellen. Kann aber auch sein, dass ich da irgendwas durcheinander geschmissen kann. Einige Infos habe ich löschen müssen, da ich sie nicht genau einordnen konnte. Vielleicht wird mir beim Anblick des Diffs aber auch alles klar :) — Matthäus Wander 00:33, 27. Feb 2004 (CET)

Wäre es nicht sinnvoller, Politik und politische Gliederung zusammen in einem Absatz zu erläutern? Hatte ich eigentlich schon umgestellt, ist aber aus mir unverständlichen Gründen rückgängig gemacht worden. Horst
Der Absatz würde zu lang, muss also auf jedenfall untergliedert werden; bei anderen Ländern gibt es auch einen eigenen Abschnitt 'Verwaltungsgliederung' o.ä. Aber die beiden Abshnitte sollten natürlich hintereinander stehen. 1001 18:14, 9. Jun 2004 (CEST)

Comics, pommes frites und Jean-Claude van Damme

Als ich letztens in Belgien war, wurden 3 Dinge wiederholt klargestellt, auf die die Belgier wohl sehr stolz sind und oftmals falsch zugeordnet werden: 1. Die berühmten Comics (Tim und Struppi, Lucky Luke, ...) stammen aus Belgien, ist im Artikel angedeuted 2. Die pommes frites sind eine belgische Erfindung, werden aber im Artikel nicht erwähnt. Könnten z.B. als typische belgisch/Brüsseler Spezialität - Miesmuscheln + pommes frites + Bier - eingeflochten werden. Weitere Spezialitäten: Konfiserien/Chocolatiers (Neuhaus, Godiva, ...), Sirup aus Birnen, Äpfeln und Datteln (kommt aus Lüttich), Bier (dunkles Leffe mit mehr als 6% Alkoholgehalt) aus Kirschen (Kriek) und Himbeeren (Framboise) 3. Jean-Claude van Damme ist Belgier, deshalb habe ich diesen Namen als Actionfilm-Held bei den berühmten Persönlichkeiten hinzugefügt.

Gruß FS

Der "Sirop de Liège" erinnert allerdings nur entfernt an deutschen Sirup. Es ist eher eine Art - ziemlich festes - Gelée. Und wo wir schon bei Spezialitäten sind: Wo bleiben die belgischen Waffeln?

Matomasi

Ja genau es wird viel zu wenig über die echten Berühmtheiten belgiens wie den Waffeln, Fritten, Pralinen, Bier, Van Damme, usw...Einfach nur unvollständig der Text. (Marco)

Geographie

Landesgröße

in Wikipedia Niederländisch steht, dass forscher eine andere grösse berechnet haben, als wir im moment hier stehen haben. Das wären nämlich dann: 33.990 km². Nun frag ich mich, wie wir da verfahren. Ich schreib es aber auf jeden fall schon mal in den Artikel, ob es dann auch in die Tabelle kommen soll. Ist euch überlassen. --Knorck 16:57, 14. Nov 2005 (CET)

Mühringen

Mürringen darf sich also mit 649,5 Metern als das langsamste Dorf Belgiens bezeichnen! Das klingt zwar interessant, jedoch frage ich mich, wie die eigentlich subjektive Langsamkeit nun mit Metern gemessen werden kann! Wer weiß Rat? --Rujadd 4. Jul 2005 18:50 (CEST)

Ich weiß auch nicht, was es bedeutet. Es könnte das längste Dorf gemeint sein, dafür ist es allerdings etwas kurz. Soll es jemand wieder einfügen, der Ahnung hat. Gruß, J budissin - J budissin 4. Jul 2005 20:30 (CEST)

Es ist das am höchsten gelegene Dorf Belgiens wobei die Meterzahl dann auch stimmen kann ;-)! Das "langsamste" Dorf wird wohl ein Scherzkeks aus Belgien eingebaut haben, da wir Ostbelgier die Mürringer ähnlich wie in Deutschland die Ostfriesen oder in der Schweiz die Berner als träge oder deppenhaft verbildlichen. Die meisten bekannten Ostfriesenwitze werden bei uns in Mürringerwitze umgedichtet... (Hannibal)
Ja genau ich als Ostbelgier gehe auch davon aus dass sich da jemand einen scherz erlaubt hat, "langsamstes dorf" ist natürlich totaler schwachsinn.(Marco)

Größe

Die Größe Belgiens wird im CIA Factbook und in der englischen Version dieses Eintrags mit 30528 qkm angegeben. Kann das geändert werden? Hilla 15:55, 24. Jul 2005 (CEST)

Ich ändere das jetzt in 30528 qkm. So ist es im CIA Factbook und in vielen anderen Quellen angegeben. CIA Factbook Hilla 20:30, 27. Jul 2005 (CEST)

Also das CIA Factbook ist mit Vorsicht zu genießen! (Die haben noch 2003 als Landeswährung von Italien die Lira angeführt!!! Unter www.belgium.be (Föderale Portalseite) werden 32.545 km² als Größe angeführt! Und ich nehm mal an, dass die Belgier wissen wie Groß ihr Land ist... ;) --Revell 09:09, 9 November 2005 (CET)

Kann es sein, dass die Bevölkerungsdichte nicht mehr stimmt? Ich kommt auf 320/km²... aber vielleicht wird das a irgentwie anders berechnet. ;)

Hilfe

Belgien ist bestimmt ein schönes Land aber ich muss im Sozialkundeunterricht ein Vortrag über Verhältnisse in Belgien, die sich die Deutschen abgucken könnten halten. Hat jemand brauchbare (!) Tipps? Vielen Dank!

[Lach]!! Nein!!! Wüsste nicht was! Ausser vielleicht unser Schulsystem und kostenlosem Kindergarten. Aber da gibt es auch noch bessere! Siehe Frankreich und Schweden ;-) (Hannibal)

Nationalfarben Belgiens

Weiß jemand etwas über die Bedeutung und deren Entstehung der Nationalfarben Belgiens?

Vielen Dank. Felix

Ja, Felix. Das Schild vom Alt-Herzogtum Brabant von dem unser Emblem entstanden ist, stellt einen goldene Löwe (Gelb) dar auf Kontext des Sabels (Schwarz), mit Greifern und Zähne der Kehle (Rot). Und seit Mann bei Erwähnen der Farben für Waffeschilder (in Belgien irgendwie) immer anfangt mit das Feld (= der Kontext) und dann die Stücke (= dargestellte Gegenstände), war es vollständig logisch das Schwarz am Stock (der Kontext) zu platzen, dann das Gelb (der Löwe) und schließlich das Rot (Greifer und Zähne).

Sabel (Schwarz): Farbe des Bodens und des Strahles. Symbol der Willensstärke, Arbeitslust, Ausdauer, Mut.
Gold (Gelb): Farbe der Sonne, sowie diese des Edelstein Topaz. Einfluß der Farbe: Verstand, Blick, Tugend und Herrlichkeit.
Kehle (Rot): Farbe der Planet Mars und des Edelstein Rubin. Mars ist ein Krieggott, also Beweis von Verdienstlichkeit für das Vaterland.

Tom-Timmy

Wahlrecht?

Hallo! Ist es wahr, dass in Belgien die Pflicht besteht, wählen zu gehen? Ich habe dieses letztens in einem Gespräch gehört undwäre für eine Aufklärung dankbar.

tschüss

ja das ist richtig. ab 18 Jahren besteht sie. Ob nun für alles oder allein für die federale Regierung kann ich nicht sagen. --Knorck 15:13, 23. Nov 2005 (CET)

Sprachen

Mir fehlen hier Informationen zu den Sprachen. Jahrelang hörte man in den deutschen Nachrichten vom Sprachenstreit in Belgien. Ist das zu kontrovers um hier aufgeführt zu werden? --KaPe 13:04, 10. Dez 2005 (CET)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Belgien und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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