Bergisches Land

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Der Artikel Bergisches Land gehört zur Kategorie: Region in Nordrhein-Westfalen, Historische Landschaft, Rheinland
Das Bergische Land ist eine Region in Deutschland, welche neben dem Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal in Nordrhein-Westfalen auch Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis sowie große Teile des Kreises Mettmann umfasst.

Geographie

Geologisch ist das Bergische Land ein Teil des rechtsrheinischen Schiefergebirges. Die Grenzen des heutigen Bergischen Landes bilden in Norden die Ruhr, im Westen der Rhein und im Süden die Sieg. Die Ostgrenze entspricht im groben der heutigen Grenze des Oberbergischen Kreis zum Märkischen Kreis bzw. im Norden der Grenze Wuppertals und des Kreises Mettmann zu dem Ennepe-Ruhr-Kreis.

Im Gegensatz zur schrofferen Eifel ist es eher lieblich und hat vorwiegend sanfte Hügel. Der Südwesten des Bergischen Landes, der an Köln grenzt, gilt als beliebtes Wohngebiet für die Pendler der umliegenden Großstädte. Der Naturpark Bergisches Land definiert das Gebiet darüber hinaus als Erholungsgebiet. Der Nutscheid am Südrand des Bergischen ist eines der größten Forstgebiete, weitgehend unbewohnt und beliebt bei naturnahen Wanderern.

Die höchster Erhebung des Bergischen Landes ist mit 506 Metern der Unnenberg, der sich auf dem Gebiet der Gemeinde Marienheide direkt an der Grenze zu Gummersbach befindet.

Städte und Gemeinden

(in alphabetischer Reihenfolge)

Zu dem historischen Territorium des Bergischen Landes gehören zusätzlich noch die Städte Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr und Teile von Köln, Duisburg und Oberhausen. Im heutigen Sinne, vor allem im Bewusstsein der Bevölkerung ist diese Zugehörigkeit aber nicht mehr vorhanden.

Siehe auch: Bergische Städte, geordnet nach dem Datum der Stadtwerdung.

Gewässer

Als größtes Fließgewässer durchquert der Fluß Wupper das Bergische Land.

Talsperren

Im Bergischen Land befinden sich viele Talsperren, einige davon gelten auch als Trinkwasserreservoir für die angrenzenden großen Städte und darüber hinaus als Naherholungsgebiete. Im einzelnen sind zu nennen:

Aggertalsperre, Bevertalsperre, Biebersteiner Stausee, Beyenburger Stausee, Bruchertalsperre, Große Dhünntalsperre, Eschbachtalsperre (auch Remscheider Talsperre), Genkeltalsperre, Kerspetalsperre, Lingesetalsperre, Neyetalsperre, Obere Herbringhauser Talsperre, Panzertalsperre (auch Lenneper Talsperre), Ronsdorfer Talsperre, Schevelinger Talsperre, Sengbachtalsperre, Wiehltalsperre, Wuppertalsperre.

Geschichte

Benannt wurde die Region nach den Grafen von Berg - nicht wie oft angenommen wegen der bergigen Landschaft (dann müßte es auch bergiges Land heißen) - deren früherer Stammsitz zunächst Altenberg, dann bis ins 16. Jahrhundert die Freiheit Burg an der Wupper und schließlich Düsseldorf war. Über die Pfalz und Bayern kam das Gebiet 1815 an Preußen und wurde 1822 Teil der Rheinprovinz.

Erich Philipp Ploennies jedoch weist in seiner Topographia Ducatus Montani im Jahre 1715 darauf hin, daß das "Bergische Land" doch von der Landschaftsform her ableitet. Auch liegt die Vermutung nahe, das der "Graf von Berg" ein "Graf vom Berge" war, wie er auch oft genannt wurde, weil er in einem bergigen Land residierte.

Wirtschaft

Auf Basis der zur Verfügung stehenden Wasserenergie, hoher Niederschlag und starkes Gefälle zum nahen Rhein hin, war die Kleineisenindustrie die Grundlage der frühzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung des Bergischen Landes, wo fast jeder Ort sich auf die Produktion eines speziellen Produktes spezialisiert hat. So ist Velbert das Zentrum der Schloss-Industrie. Maschinenbau und Metallverarbeitung bestimmen das Leben in der "Werkzeugstadt" Remscheid. Rund 440 Millionen Euro, das sind 44 Prozent des gesamten Jahresumsatzes der Republik, werden in der Schneidwaren- und Besteckindustrie der Stadt Solingen erwirtschaftet. Dagegen waren das Tal der Wupper von Radevormwald aus Wupper abwärts, Wuppertal selbst, sowie der Osten von Remscheid stärker von der Textilindustrie geprägt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Berühmt

Persönlichkeiten

Sonstiges

Kulinarische Spezialitäten

  • Als Spezialität gilt die Bergische Kaffeetafel, die man nicht mit Bergischen Waffeln verwechseln darf, wenn letztere zur Kaffeetafel auch dazu gehören. Die Kaffeetafel ist eine sehr umfangreiche Mahlzeit, die man in den meisten Gaststätten sogar vorbestellen muss. Neben den Waffeln mit Kirschen, Vanilleeis und Milchreis gehören diverse Sorten Brot, Zwieback, Wurst, Honig, Quark, Butter, Burger Brezeln und Apfelkraut dazu und nicht zu vergessen ist der Kaffee aus der so genannten Dröppelminna, einer Zinnkanne mit Hahn, ähnlich dem für Tee gedachten Samowar.

  • Der Bergische Pillekuchen ist ein Kartoffelpuffer in Pfannkuchengröße, der mit Apfelmus serviert wird.

  • Kottenbutter ist ein mit Wurst und Zwiebelringen belegtes Schwarzbrot, das als kleine Zwischenmahlzeit gegessen wird. Früher nahmen im Bergischen Land die Schmiede die Kottenbutter als Frühstücksbrot mit zur Arbeit in die als "Kotten" bezeichneten Schmieden.

Weitere Bergische Begriffe

  • Das kleine Küchenmesser wird im Oberbergischen auch als "Klööschen" (wobei das "sch" wie in "bisschen" getrennt gesprochen wird), im Solinger Raum dagegen als "Zöppken" bezeichnet.
  • Den Salat (als Sammelbegriff für alle Salate) bezeichnet man im Bergischen als "Schloot", wobei das "o" wie der Anfangsbuchstabe im Vornamen "Otto" ausgesprochen wird.
  • Die Kartoffeln bezeichnet man als Erdäppel, was dann verkürzt zu "Ärpel" wird. Der Kartoffelsalat wird demnach als "Ärpelschloot" bezeichnet.

Weitere Informationsquellen

Literatur

  • Herbert Nicke, Bergisches Fachwerk. Ein Streifzug durch Architektur und Geschichte des rechtsrheinischen Fachwerkbaus, Martina Galunder-Verlag: Wiehl 1996, ISBN 3-931251-10-1
  • Herbert Nicke, Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg, Martina Galunder-Verlag: Wiehl 1998, ISBN 3-931251-36-5
  • Gero Karthaus, "Oberbergische Lebensräume. Die Pflanzen- und Tierwelt der wertvollsten Biotope im Oberbergischen Kreis."Gummersbach 1988, Verlag Gronenberg, ISBN 3-88265-149-0
  • Gero Karthaus, "Natur vor der Haustür. Leben mit Landschaft, Pflanzen und Tieren in oberbergischen Dörfern früher und heute." 1993, erhältl. bei Martina-Galunder Verlag, ISBN 3-88913-148-4

Wikipedia

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Bergisches Land


Vielleicht kann jemand, der sich im Bergischen Land auskennt, noch einen Hinweis auf den Nutscheid einfügen. --Henward 14:41, 26. Jul 2005 (CEST)
  • Erledigt - paßt das so unter Geografie? --Purodha 12:43, 31. Jul 2005 (CEST)

Es sollten nicht die Städte Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr vergessen werden. Auch der Duisburger Süden und Oberhausen Altstaden gehörten zum Bergischen Land. So mit reichte das Bergische Land im Norden bis über die Ruhr.

Das ist immer das Problem mit den historischen Landschaftsbezeichnungen. In der Tat spielt Düsseldorf eine wichtige Rolle in der Bergischen Geschichte. Das Problem ist aber: Kein Düsseldorfer käme auf die Idee, sich als Stadt im Bergischen Land zu bezeichnen. Was sagen Düsseldorfer dazu? Viele Grüße --Taube Nuss 17:22, 10. Jun 2005 (CEST)

Desweiteren gehört Haan(rheinl) noch zum Bergischen Land, es ist zwar die äusserste Grenze, aber noch zugehörig, auch vom lsebstverständniss, zumindet vieler Haaner. Sage ich, als Haaner ;) --Urdar 16:33, 12. Jul 2005 (CEST)

Städte und Gemeinden - Bergischen Land. Vielleicht sollte man das Land zwischen Wupper und Ruhr, Rhein und Deilbach zum Niederbergischen Land zählen. Es klingt doch wie Ausgrenzung, das wir Düsseldorfer, von wo aus das Bergische Land aud Regiert wurde, keine Bergischen sind. Niederrheiner auch nicht. Kölner schon gar nicht. Man sollte es mir Mengenlehre probieren, sowohl als auch. Düsseldorfer, Rheinländer und auch Bergischene.

Ich als Solinger würde maximal Haan noch als Bergisch ansehen, Düsseldorf oder Mülheim keinesfalls. Das Bergische Land erhielt den Namen vom Grafen von Berg. So heißt heute sein ehemaliges Einflußgebiet das "Bergische Land" Keinesfalls kommt der Name von der Geländeform, die im Wuppertal-Solingen-Remscheid als hügelig bzw. bergig bezeichnet werden kann. Eine der Residenzen des Grafen von Berg ist "Schloß Burg an der Wupper", das heute ein äußerer Stadtteil von Solingen ist. Gruß Calle

@Calle ist schon klar, aber eben drum gehören die südlichen Enden Duisburgs, Oberhausens usw. klar zum Bergischen Land.

Ich vermisse unter den Orten und Gemeinden des Bergischen:
  • Altenberg (keine eigene Gemeinde?)
  • Much (wenn Keine widerspricht, werde ichs nachtragen) (Erledigt)
  • Lohmar (gehört vielleicht zu Rösrath?) und
  • Ruppichterroth - wobei ich bei Ruppichterroth unsicher bin über den Grenzverlauf - imho südlich des Nutscheid oder im südlicheren Gebiet des Nutscheid, also gehörte Ruppichterroth noch zum Bergischen.

Ich bezweifle etwas, daß Siegburg bergisch ist:
  1. liegt teilweise jenseits der Sieg und aus Sicht des originalen Rheinisch-Bergischen "hinter" Troisdorf, das bestimmt nicht Bergisch war.
  2. saß der exilierte Kölner Erzbischof Anno (ein Schwabe) dort nach seiner Vertreibung aus Köln und seine Nachfolger afaik ebenfalls, bis die nach Bonn(?) gingen, also müßte Siegburg eigentlich zumindesten damals kurkölnisch gewesen sein. Kurköln reichte ein ganzes Stück siegaufwärts - so habe ich im westlichen Nutscheid, zwischen Bröltal (Süd) mitten im Wald eine ganze Reihe kurköllnischer Grenzsteine gefunden, per Erinnerung grob zwischen Bödingen (Nord) und Litterscheid (Süd), Fußhollen (Nord) und Balenbach (Süd) bei Borauel (Süd) in West-Ost-Richtung verlaufend. Natürlich ist damit nicht gesagt, daß diese Grenze immer festgeschrieben blieb und Siegburg nicht auch mal zum Gebiet des Grafen vom Berg gehörte.

Angregungen:
  • Ich wünsche mir, daß jemand Kompetentes einen Abschnitt über das Bergische Lied schreibt. Ich kann kaum mehr sagen, als daß es es gibt und kenne aus Kindheitserinnerungen Melodiebruchstücke.
  • Ebenso hätte ich gerne etwas Ausführliches über das typische Bergische Haus … unten brauner Bruchstein, darauf weiß-schwarzes Fachwerk, meißt grüne Läden (oder ganz selten weiß-rote), Blauschieferdach, Wetterseite verschiefert, Steintreppe zur Eingangstür, … usw. Das ist schon wieder alles, was ich beitragen kann, imho etwas zu mager.

Schönen Gruß --Purodha 05:57, 17. Jul 2005 (CEST)

Siegburg würde ich auch keinesfalls dazu zählen. Ich wohne direkt nebenan in Sankt Augustin und hier in der Gegend würde niemand auf die Idee kommen, sich irgendwie mit dem Bergischen Land in Verbindung zu setzen, man gehört zur Rhein-Sieg-Region und im Prinzip noch zum klassischen Rheinland bzw. zur Köln-Bonner Bucht. Bei Much und Lohmar bin ich mir nicht ganz sicher, da die schon etwas abgelegener sind, glaube aber, dass es sich für sie ebenso verhält. Für Rhein-Sieg-Kreisler allgemein ist das Bergische Land "irgendwo da oben", nicht bei sich selbst. Traitor 13:07, 22. Jul 2005 (CEST)

Das ist immer das Problem: gefühltes vs. historisches Bergisch-Sein. Historisch ist selbst der heutige Kölner Stadtteil Mülheim dem Bergischen Land zugehörig - er hat dort sogar eine sehr wichtige Funktion als Hafen und Handelsplatz inne gehabt. Noch heute gibt es geschichtliche Spuren, etwa bei dem auffälligen Anteil von Protestanten in der Bevölkerung. Ich wäre aus diesem Grund eher dafür, die historische Zugehörigkeit als alleiniges Kriterium zu bewerten. Zu Siegburg kann ich allerdings aus dem Stegreif nichts sagen. Hat irgendjemand Zugang zu historischen Karten?--Bordeaux 15:17, 22. Jul 2005 (CEST)

Historisch kenne ich mich nicht aus. Da das aber für einen Großteil der Bevölkerung zutrifft, würde ich es für sinnvoller erachten, in "Bergisches Land als heutige kulturelle Region" und "Bergisches Land als historische Region" zu diversifizieren. Bzw. primär als zum Bergischen Land die Orte zu nennen, die sich ihm heute zugehörig fühlen, und zu erwähnen, dass die historische Ausbreitung einmal eine stark abweichende war. Traitor 15:32, 22. Jul 2005 (CEST)
Ich sehe das ähnlich wit Traitor, Das Gebit um Köln, ist, wenn überhaupt, nach der Schlacht von Worringen in Bergisches Einflussgebiet Geraten, jedoch Kulturhistorisch nicht vom Bergischen Land beinflusst worden, sondern Vielmehr vom Erzbistum Köln, genau wie Düsseldorf Kulturhistorisch vielmehr Rheinland ist, auch wenn es durch Graf Adolf V. von Berg seine Stadtrechte Erhalten hat. Schliesslich ist durch ihn ja auch Köln zur reichsfreien Stadt geworden, und niemand will wohl behaupten, Koln sei bergisch, oder?
Ich vermute dieses "Historische" Mühlheim betreffend komtm einfach daher, das die Grafen von berg unterstüzer der Kölner Bevölkerung gegen den Erzbischof waren, und das dadurch aus Protestantische dort leben. --Urdar 16:53, 22. Jul 2005 (CEST)
Ihr habt recht, der Ansatz mit den "2 Regionen" überzeugt mich. Da das Kapitel zur Geschichte bisher noch ziemlich dünn ist, könnte man das dort ja ganz gut unterbringen. Dann kann man sogar - vielleicht in einem Sonderkapitel? - den Umstand erläutern, dass das Rheinland sich kulturell weitgehend nicht als bergisch empfindet. Dem ungeübten Auge muss es ja reichlich merkwürdig erscheinen, dass die 550 Jahre zwischen Worringen und Preußen so gar nicht reichen wollten, den Rheinländern bergische Identität zu vermitteln...--Bordeaux 17:20, 22. Jul 2005 (CEST) PS.: Wenn ich demnächst Zeit habe, kann ich mal einen Entwurf beisteuern.
Ok, guter Plan. Ich warte dann mal auf den Entwurf ;) Traitor 14:37, 23. Jul 2005 (CEST)
DTO zu Traitor. Merkmal ist z.b. der Typisch BergischeSchieferbau (Bergischer Barrock) welcher mir im Rheinland so überhaupt nicht bekannt ist, sehr wohl aber in Haan und Solingen. --Urdar 14:43, 23. Jul 2005 (CEST)

Ja genau. Deswegen war ich mir ja auch bei Lohmar unsicher, das kommt mir nämlich (historisch, 'gefühlt') wie ein Grenzort vor, der noch zum Bergischen zählt. Das mit den "Zwei Regionen" finde ich einen guten Ansatz. Ich habe reichlich bergische Vorfahren, für die war Mühlheim am Rhein (damals noch nicht zu Köln eingemeindet) jedenfalls noch nicht wirklich "weg aus der Region" wenn z.B. jemand dorthin heiratete. Allerdings eine Verbindung auf die andere Rheinseite wäre wohl so empfunden worden.
Bei Much gibt es keine Zweifel. Die Mucher empfinden sich als Bergische, und wie gesagt, die Kurkölnische Grenze, die ich selber gesehen habe, verläuft weit südlich von Much. (Was nicht ausschließen soll, daß vielleicht ein paar unbedeutende Waldzipfel zum heutigen Gemeindegebiet zählen, die mal nicht unter bergischer Herrschaft standen. Das wäre allerdings erst einer der beiden jüngsten NRW-Gemeindereformen zu verdanken gewesen und für uns sicher belanglos). Siehe auch das Mucher Wappen.
Wo bringt man denn Jürgen Bartsch aus Langenberg unter? Wohl nicht unter Persönlichkeiten. Vielleicht nur im Artikel Langenberg? Oder Überschrift in Bekannte Personen oder … Namen ändern? --Purodha 12:43, 31. Jul 2005 (CEST)

Zu Lohmar habe ich eine indirekte Information gefunden. In http://ourworld.compuserve.... heißt es unter Oberbergische Beamtenfamilien IV: in der Überschrift: … IN DEN BERGISCHEN ÄMTERN WINDECK UND PORZ, daraus muß man wohl schließen, daß das Herzogtum Berg zwischen 1600 Und 1760 dort, wie weiter nördlich auch, bis an den Rhein reicht. Also ist es naheliegend, doch nicht sicher, daß auch Lohmar noch bergisch war. Da müßte man auch noch mal nach der Historie von Seelscheid suchen (zwischenzeitlich von einer ignoranten Landesregierung mit Neunkirchen zusammengelegt) das ja seinen Namen einem Glaubenskonflikt nach der Reformation verdankt. Das könnte auch ein Hinweis auf die Zugehörigkeit zum freieren Bergischen bzw. zum äutoritärer katholischen Kurköln sein.
(Im Kurkölnischen haben z.B. noch recht spät Hexenverbrennungen stattgefunden (übrigens weit über das von Rom gutgeheißene Maß hinaus und vielfach aus rein wirtschaftlichen Motiven. Ältere reiche (alleinstehende) Frauen und Männer wurden so beiseitegeschafft, damit man deren Besitz einziehen konnte. Hitler und sein Kumpane haben daraus Lehren für ihre Judenverfolgung abgeleitet) Aus dem Bergischen ist mir nichts dergleichen bekannt, auch nicht aus Limburg, Geldern oder Kleve). --Purodha 15:05, 31. Jul 2005 (CEST)

zu dem "düsseldorfer sind Bergischesland": Nein! Düsseldorf hat nie übers Bergisches Land regiert, das sit grober unfug. Der Graf von berg hat nachd er Schlacht von Worringen in der Lüneburger Heide Düsseldorf das Stadtrecht gegeben, weil sie für ihn gekämpft haben (mald avon abgesehen das das nur bauernw aren damals die einfach dem ruf zu den waffen des grafen gefaolgt sind) also Wurde von dem heuigen Solingen Burg aus Über DÜSSELDORF regiert, mal davon abgesehend as immernoch a) düsseldorf plattland und b) es rheinisch geprägt ist die Grenze ist nunmal Haan, welches ja sogar zum Solinegr Industriegebit zählt
Urdar 19:18, 20. Okt 2005 (CEST)

Bergische Kaffeetafel

Die Beschreibung dieses Gerichts ist meines Erachtens nicht ganz korrekt, denn Eis und Kirschen sind bestenfalls eine moderne Variante, traditionell gibt es lediglich Milchreis zu den Waffeln. -Gerdthiele 07:24, 21. Sep 2005 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Bergisches Land und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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