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Der Artikel Bing Crosby gehört zur Kategorie: Schauspieler, Popularmusiksänger, Filmschauspieler, Oscarpreisträger (Schauspieler), Golden Globe Award (Ehrenpreis), US-Amerikaner, Mann, Geboren 1903, Gestorben 1977
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Bing Crosby (1942) Bildherkunft |
Harry Lillis "Bing" Crosby (* 3. Mai 1903 in Tacoma, Washington; † 14. Oktober 1977 in Madrid) war ein äußerst populärer US-amerikanischer Sänger und Schauspieler.
Sein größter Hit war die Aufnahme von Irving Berlins Song „White Christmas“, der einer der größten Verkaufserfolge aller Zeiten wurde. Crosby gewann 21 mal Gold, z. B. für „I'll Be Home for Christmas“, „Too-Ra-Lo-Ra-Loo-Ral“ und „Swinging on a Star“. Er trat außerdem in zahlreichen Filmen der 1930er bis 1960er auf. 1954 erhielt die wunderschöne, von Cole Porter komponierte, mit Grace Kelly im Duett gesungene Schnulze „True Love“ aus dem Film „High Society“ („Die oberen Zehntausend“) eine Oscar-Nominierung und wurde zum Evergreen.
Bing Crosby wuchs mit Al Rinker, dem jüngeren Bruder des Sängers Mildred Bailey, auf. Crosby und Rinker nutzten Baileys Verbindungen und traten kurz nach ihrem Schulabschluss den Paul Whiteman's Rhythm Boys bei. National erregte er mit dem populären Whiteman Orchestra Aufsehen, mit welchem er in King of Jazz (1930) sein Filmdebüt hatte. Von da an war er ein gefragter Bühnendarsteller, Radio-Entertainer und ein Künstler mit rekordverdächtigen Plattenverkaufszahlen.
Wegen seiner oft fast schluchzenden Gesangsinterpretationen wird Crosby auch als „Crooner des Jahrhunderts“ bezeichnet.
Crosby war zweimal verheiratet. Da seine zweite Ehefrau, die Schauspielerin Kathryn Grant beträchtlich jünger war als er, hatte er auch in fortgeschrittenem Alter noch Kinder, wodurch die Kinder beider Ehen verschiedenen Generationen angehörten. Nach seinem Tod schrieb sein ältester Sohn aus erster Ehe eine kontrovers diskutierte Biografie, in der er ihn als autokratischen und ausfallenden Vater beschreibt. Zwei seiner Kinder, Lindsay und Dennis, begingen Selbstmord.
Einige Unsicherheit besteht darin, wann Bing Crosby geboren wurde. Die meisten Quellen geben das Jahr seiner Geburt mit 1903 an, jedoch trägt sein Grabstein - auf Anweisung seiner Familie - als Geburtsjahr das Datum 1904.
Bing Crosby - ein begeisterter Golfspieler - starb 1977 nach einer Runde Golf in Spanien, nach der er zusammengebrochen war, an schwerem Herzversagen. Er wurde auf dem Holy Cross Cemetery in Culver City, Kalifornien beigesetzt.
Filmographie (eine Auswahl)
- 1932 - The Big Broadcast - Regie: Frank Tuttle
- 1935 - Mississippi - Regie: A. Edward Sutherland - mit W. C. Fields und Joan Bennett
- 1936 - Anything Goes - Regie: Lewis Milestone - mit Ethel Merman
- 1936 - Rhythm on the Range - Regie: Norman Taurog - mit Frances Farmer
- 1936 - Pennies from Heaven - Regie: Norman Z. McLeod
- 1940 - Rhythm on the River - Regie: Victor Schertzinger
- 1941 - Birth of the Blues - Regie: Victor Schertzinger
- 1942 - Holiday Inn - Regie: Mark Sandrich - mit Fred Astaire
- 1944 - Going My Way (Crosby gewann einen Academy Award -Oscar- als bester Darsteller) - Regie: Leo McCarey
- 1945 - The Bells of St. Mary's - Regie: Leo McCarey - mit Ingrid Bergman
- 1946 - Blue Skies - Regie: Stuart Heisler - mit Fred Astaire
- 1948 - The Emperor Waltz - Regie: Billy Wilder - mit Joan Fontaine
- 1949 - A Connecticut Yankee in King Arthur's Court - Regie: Tay Garnett
- 1954 - White Christmas - Regie: Michael Curtiz - mit Danny Kaye und Rosemary Clooney
- 1954 - Die oberen Zehntausend (High Society) - Regie: Charles Walters - mit Grace Kelly, Frank Sinatra und Louis Armstrong
- 1954 - The Country Girl - Regie: George Seaton - mit Grace Kelly und William Holden
- 1960 - High Time - Regie: Blake Edwards
- 1964 - Robin and the 7 Hoods - Regie: Gordon Douglas - mit Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.
- die Comedy-"Road"-Pictures mit Bob Hope und Dorothy Lamour:
- 1940 - Road to Singapore
- 1941 - Road to Zanzibar
- 1942 - Road to Morocco
- 1946 - Road to Utopia
- 1948 - Road to Rio
- 1952 - Road to Bali
- 1962 - Road to Hong Kong (ohne Dorothy Lamour)
Crosby moderierte von den 1930ern an bis in die 1950er regelmäßig Radiosendungen sowie von 1964-1965 eine Show im Kabelfernsehen. Ferner drehte er zahlreiche Kurzfilme und trat in diversen Fernsehshows auf.
Weblinks
- Most Popular Entertainer of the Twentieth Century - eine statistische Analyse, die sich damit befasst, warum dieser Titel an Bing Crosby gehen sollte
- Über den "Crooner" Bing Crosby
- Bing Crosby Internet Museum - sehr detailreich und informativ (in engl. Sprache)
Diskussion der Autoren über den Artikel: Bing Crosby
Geburtsdatum
Frank Laufenbergs Rock- und Poplexikon gibt den 2.5.1901 als Geburtsdatum an. Wer weiß es genau? — KMJ|
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Benutzer Diskussion:KMJ Bildherkunft |
- Hat sich erledigt. Das genaue Datum ist nicht bekannt. Man ließt 1901, 1903 und 1904. Lesen hilft ;-) — KMJ 23:55, 4. Sep 2004 (CEST)

Benutzer Diskussion:KMJ
Bildherkunft
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Bing Crosby und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
