Bochum

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Der Artikel Bochum gehört zur Kategorie: Ort in Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Bochum, Opel
Wappen Karte
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Bochum
Bildherkunft

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Lage der kreisfreien Stadt Bochum in Deutschland
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Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband Ruhr
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 145,4 km²
Einwohner: 386.785 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte: 2.660 Einwohner/km²
Höhe: 103 m ü. NN
Postleitzahlen: 44701–44894 (alt: 4630)
Vorwahlen: 0234 + 02327
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: BO
Gemeindeschlüssel: 05 9 11 000
UN/LOCODE: DE BOM
Stadtgliederung: 6 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Willy-Brandt-Platz 2–8
44777 Bochum
Website: www.bochum.de
E-Mail-Adresse: info@bochum.de
Politik
Oberbürgermeisterin: Ottilie Scholz (SPD)
Schulden: 821 Mio. € (31. Dezember 2002)
Bevölkerung
Arbeitslosenquote: 12,0 % (31. Dezember 2004)
Ausländeranteil: 8,8 % (31. Januar 2005)
Altersstruktur:
0–18 Jahre: 15,9 %
18–65 Jahre: 64,7 %
ab 65 Jahre: 19,4 %

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Die 15.000 kg schwere Gussstahlglocke vor dem Bochumer Rathaus
Bildherkunft

Die Stadt Bochum [] ist das Zentrum des mittleren Ruhrgebiets im Bundesland Nordrhein-Westfalen, zu dem auch die Städte Hattingen, Herne und Witten mit insgesamt 750.000 Einwohnern zählen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg ist eines der vier Oberzentren des Ruhrgebiets und ist mit rund 387.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt des Landes. Bochum ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr.

Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1904 die 100.000-Grenze und machte Bochum zur Großstadt. Die Grenzen der heutigen Stadt Bochum sind die Ergebnisse mehrerer Gebietsreformen, durch die benachbarte Städte, darunter die Mittelstadt Wattenscheid, nach Bochum eingegliedert wurden.

Heute befinden sich in Bochum sechs Hochschulen mit insgesamt etwa 40.000 Studenten, davon etwa 30.000 an der Ruhr-Universität, die damit eine der größten Universitäten Deutschlands ist (siehe Bildung). Überregional bekannt sind das Deutsche Bergbaumuseum, das Schauspielhaus, das Planetarium und das erfolgreichste Musical der Welt, Starlight Express. Ferner gibt es hier verschiedene Bergbauinstitutionen. Nach dem Niedergang des Bergbaus entwickelte sich Bochum zu einer Dienstleistungsmetropole. Hier befinden sich drei Opel-Werke, die auch Zulieferer für alle anderen europäischen GM-Standorte sind, Nokia, Johnson Controls, Krupp sowie die Deutschlandzentrale von Aral/BP.

Der Bochumer Verein schrieb ab 1842 Industriegeschichte, als es dem Unternehmen gelang, Stahl in Formen zu gießen. Das erste Produkt der Firma waren Glocken aus diesem Werkstoff. Eine 15.000 kg schwere Glocke vor dem Bochumer Rathaus erinnert an diese Epoche.

Geografie

Bochum liegt auf dem flachhügeligen „Bochumer Landrücken“ zwischen den Flüssen Ruhr und Emscher an der Grenze zwischen südlicher und nördlicher Ruhrkohlezone. Der höchste Punkt im Stadtgebiet liegt in der Kemnader Straße und misst 196 m ü. NN, der niedrigste Punkt liegt am Blumenkamp in Hordel und misst 43 m ü. NN. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 13,0 km und in West-Ost-Richtung 17,1 km. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 67,2 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte grenzen an die Stadt Bochum (beginnend im Norden im Uhrzeigersinn):
Herne (Kreisfreie Stadt), Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen), Dortmund (Kreisfreie Stadt), Witten und Hattingen (beide Ennepe-Ruhr-Kreis) sowie Essen und Gelsenkirchen (beides kreisfreie Städte)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Bochum besteht aus 6 Stadtbezirken. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Stadtbezirke sind in „statistische Bezirke“ unterteilt. Die meisten hiervon waren früher einmal selbständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch Eingemeindung. Die statistischen Bezirke werden mit einer zweistelligen arabischen Zahl gekennzeichnet.

  • Stadtbezirk Mitte: 10 Grumme, 11 Gleisdreieck, 13 Altenbochum, 14 Südinnenstadt, 15 Kruppwerke, 16 Hamme, 17 Hordel, 18 Hofstede, 19 Riemke
  • Stadtbezirk Wattenscheid: 24 Günnigfeld, 25 Wattenscheid-Mitte, 26 Leithe, 27 Westenfeld, 28 Höntrop, 29 Eppendorf
  • Stadtbezirk Nord: 36 Bergen/Hiltrop, 37 Gerthe, 38 Harpen/Rosenberg, 39 Kornharpen/Voede-Abzweig
  • Stadtbezirk Ost: 46 Laer, 47 Werne, 48 Langendreer, 49 Langendreer-Alter Bahnhof
  • Stadtbezirk Süd: 53 Wiemelhausen/Brenschede, 54 Stiepel, 55 Querenburg
  • Stadtbezirk Südwest: 63 Weitmar-Mitte, 64 Weitmar-Mark, 65 Linden, 66 Dahlhausen

Geschichte und Eingemeindungen

Siehe auch: Geschichte der Stadt Bochum

Religionen

Bochum gehörte seit der Gründung zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Kölner Dompropstes unterstellt. Um 1570 fasste die Reformation Fuß. Doch dauerte es noch bis 1613, als sich die lutherische Gemeinde von der katholischen Gemeinde trennte. Ab 1634 entstand auch eine reformierte Gemeinde. Die Stadt war danach überwiegend protestantisch, doch gab es stets auch Katholiken, die weiterhin zum Erzbistum Köln gehörten. 1821 wurde sie dem Bistum beziehungsweise Erzbistum Paderborn zugeordnet. Bochum wurde Sitz eines Dekanats, das später in die Dekanate Bochum-Mitte, Bochum-Süd und Bochum-Ost unterteilt wurde. 1958 wurde Bochum dem neu gegründeten Bistum Essen angegliedert. Die Pfarrgemeinden Bochums gehören heute zum Stadtdekanat Bochum.

Die protestantischen Gemeinden Bochums kamen mit dem Übergang der Stadt an Preußen zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise dessen westfälischer Provinzialkirche. Bochum wurde Sitz einer Superintendentur, aus welcher der heutige Kirchenkreis Bochum innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen hervorging. Dieser umfasst insgesamt 22 evangelische Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Bochum.

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Bochum gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Freie Evangelische Gemeinden, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) und die Gemeinde Gottes. Auch die Neuapostolische Kirche und die Christengemeinschaft ist in Bochum vertreten. Die Zisterzienser errichteten das Kloster Stiepel.

Am 14. November 2005 wurde im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Paul Spiegel, der Grundstein für die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum - Herne - Hattingen an der Castroper Straße gelegt. In den offiziellen Grundstein legte Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz neben einer aktuellen Tageszeitung einen silbernen Stadtbarren als Erinnerung an den Tag.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
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Bevölkerungsentwicklung
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Jahr Einwohnerzahlen
1500 etwa 1.000
1650 1.400
1750 1.449
1800 1.636
1843 4.282
1871 21.192
1. Dezember 1890 ¹ 47.601
1. Dezember 1895 ¹ 53.842
1. Dezember 1900 ¹ 65.554
1. Dezember 1905 ¹ 118.464
1. Dezember 1910 ¹ 136.931
8. Oktober 1919 ¹ 142.760
16. Juni 1925 ¹ 211.249

Jahr Einwohnerzahlen
16. Juni 1933 ¹ 314.546
17. Mai 1939 ¹ 305.485
13. September 1950 ¹ 289.804
6. Juni 1961 ¹ 361.382
31. Dezember 1970 343.800
30. Juni 1975 415.600
30. Juni 1980 402.000
30. Juni 1985 383.200
1. Januar 1989 389.087
31. Dezember 1990 396.486
30. Juni 1997 397.400
31. Dezember 2003 387.283
31. Dezember 2004 388.179

Politik

An der Spitze der Stadt stand zunächst der gräfliche Stadtschultheiß der Grafschaft Mark. Doch ist bereits seit 1321 ein Rat nachweisbar, dem 2 Bürgermeister und 6 Ratsmänner („Ratsfreunde“) angehörten. Die Bürgermeister wurden bis 1744 jährlich gewählt. Ab 1731 gab es einen „worthaltenden Bürgermeister“, der die Gesamtleitung der Stadt hatte und einen 2. Bürgermeister, der für Polizeiangelegenheiten und das Marktwesen zuständig war. Daneben gab es 3 Senatoren, für Bau- und Wohnungswesen, für Feuerwesen und für die Kämmerei. Zwischen 1714 und 1765 wurde der Rat von der preußischen Regierung ernannt. Danach wurde er wieder gewählt. In französischer Zeit stand ein Maire, ab 1815 ein Bürgermeister an der Spitze der Stadt. 1843 wurde die Landbürgermeisterei Bochum abgetrennt und in der Stadt die revidierte Städteordnung eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Bochum wurde Verwaltungssitz des NS-Gaus Westfalen-Süd. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein, und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1994 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister

  • 17731817: Georg Friedrich Jacobi, Bürgermeister
  • 18171835: Caspar Heinrich Steelmann, Bürgermeister
  • 18351843: Heinrich von Lüdemann, Bürgermeister
  • 18431873: Maximilian Greve, Bürgermeister
  • 18741876: Richard Karl Adalbert Prüfer, Bürgermeister
  • 18771891: Dr. Carl Bollmann, Oberbürgermeister
  • 18921899: Karl Hahn, Oberbürgermeister
  • 19001925: Fritz Wilhelm Georg Graff, Oberbürgermeister
  • 19251933: Dr. Otto Ruer, Oberbürgermeister
  • 19331943: Dr. Otto Leopold Piclum, Oberbürgermeister
  • 19441945: Friedrich Hesseldieck, Oberbürgermeister
  • 1945: Ferdinand Bahlmann, Oberbürgermeister
  • 19451946: Dr. Franz Geyer, Oberbürgermeister
  • 1946: Tilmann Beckers (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
  • 19461952: Willi Geldmacher, Oberbürgermeister
  • 19521969: Fritz Heinemann, Oberbürgermeister
  • 19691975: Fritz Claus, Oberbürgermeister
  • 19751994: Heinz Eikelbeck (SPD), Oberbürgermeister
  • 19942004: Ernst-Otto Stüber (SPD), Oberbürgermeister
  • 2004 bis heute: Dr. Ottilie Scholz (SPD), Oberbürgermeisterin

Oberstadtdirektoren

  • 1946: Dr. Franz Geyer (von der britischen Militärregierung nicht anerkannt)
  • 19461951: Dr. Franz Schmidt
  • 19521976: Dr. Gerhard Petschelt
  • 19761990: Herbert Jahofer
  • 19901993: Dieter Bongert
  • 19931994: Dr. Burkhard Dreher

Der Rat der Stadt hat derzeit 76 Mitglieder. Diese verteilen sich seit der Kommunalwahl von 2004 wie folgt:

Wappen

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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Bochum
Bildherkunft

Das Wappen der Stadt Bochum zeigt in Blau einen in drei Reihen weiß-rot geschachteten Balken, belegt mit einem stehenden schwarzen Buch mit goldenem Schnitt, silberner Deckelprägung und zwei silbern verzierten schwarzen Schließen. Die Stadtfarben sind blau-weiß. Das heutige Wappen wurde nach der jüngsten Vergrößerung des Stadtgebiets 1975 angenommen, wobei der rot-weiße Balken aus dem alten Wattenscheider Wappen entnommen wurde. Das alte Bochumer Wappen zeigte lediglich das Buch ohne den weiß-roten Balken. Es wurde von einer Stadtmauer gekrönt. Dieses Wappen war 1913 amtlich festgelegt und 1953 durch die Hauptsatzung der Stadt bestätigt worden, wobei es bereits in den Siegelabdrucken aus dem 14. Jahrhundert zu sehen ist. Die Herkunft des Buches als Wappensymbol ist jedoch nicht bekannt. Es wurde gelegentlich auch als "redendes Wappen" bezeichnet, weil man annahm, der Stadtname Bochum komme vom Wort Buch. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Städtepartnerschaften

Bochum unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
  • Sheffield (Vereinigtes Königreich), seit 1950
    • Oviedo (Spanien), seit 1980
      • Donezk (Ukraine), seit 1987
        • Nordhausen (Thüringen), seit 1990
          • Xuzhou (China), seit 1994 (Wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft)

            Bochum ist auch Patenstadt des ehemaligen Landkreises Neidenburg im frühren Ostpreußen.

            Wirtschaft und Infrastruktur

            Verkehr

            Schiene / ÖPNV

            Die Stadt ist über zahlreiche Eisenbahnverbindungen an die umliegenden Städte angeschlossen und hat insgesamt 8 Bahnhöfe. Zudem verkehren mehrere RegionalBahn- und RegionalExpresslinien, sowie zwei S-Bahnlinien (S1 und S3). In der Stadt gibt es eine größtenteils unterirdische Stadtbahn-Linie (U35 von Bochum Hustadt nach Herne Schloss Strünkede), sowie 5 Straßenbahnenlinien, von denen zwei in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch fahren (zwei weitere U-Bahnstrecken im Bau), ebenso wie zahlreiche Buslinien durch die BOGESTRA im Rahmen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) betrieben. Der Hauptbahnhof ist regelmäßiger ICE- und IC-Halt der über das Ruhrgebiet verlaufenden Linien. Er wird derzeit einer umfangreichen Sanierung und Modernisierung unterzogen.

            Straße

            Im Stadtgebiet von Bochum verlaufen drei Bundesautobahnen A 40, A 43 und A 44 sowie eine Stadtautobahn, der Bochumer Ring, die ehemalige NS 7, die heute in ihren Teilabschnitten nach den Bochumer Partnerstädten (Sheffield, Oviedo, Nordhausen, Donezk) benannt ist. Zudem durchqueren etliche Bundesstraßen die Stadt (zum Beispiel die B 51). Derzeit ist eine Verbindung von A44 und A40 über die ehemalige NS 7 geplant, die sogenannte Opel-Spange. Darüberhinaus soll die A 40 bis Essen sechsspurig ausgebaut werden. Diese Pläne sind bereits seit den 1990er Jahren beschlossen, ursprünglich, um eine bessere Anbindung des Opel Werks 1 im Stadtteil Laer an das Verkehrsnetz zu gewährleisten. Nach der Diskussion vom Oktober 2004 über eine mögliche Schließung des Opel-Standortes Bochum, ist der Ausbau momentan wieder fraglich.

            Wasser

            Als eine der wenigen Städte des Ruhrgebiets ist Bochum nicht direkt an das deutsche Bundeswasserstraßennetz angebunden. Eine Anbindung besteht über Herne im Norden an den Rhein-Herne-Kanal. Über die im Süden der Stadt gelegen Ruhr hat man mit kleineren Booten die Möglichkeit über Schleusen an den Rhein zu gelangen. Die Schifffahrt für die Industrie wurde schon lange eingestellt.

            Luft

            Die nächstgelegenen Flughäfen befinden sich in Dortmund, Essen/Mülheim und Düsseldorf und sind über Autobahnen zu erreichen. Zum Flughafen in Düsseldorf besteht über ICE-, IC-, RE- und S-Bahnlinien eine direkte Verbindung. Weitere erreichbare Luftverkehrsanbindungen sind der Konrad-Adenauer-Flughafen in Köln, der Flughafen Niederrhein im Raum Kleve, im Münsterland der Flughafen Münster-Osnabrück sowie der Flughafen Paderborn/Lippstadt im Osten.

            Ansässige Unternehmen

            Medien

            Zeitungen
            In Bochum befindet sich die NRW-Redaktion der Tageszeitung "taz". Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung "WAZ" und die Ruhr Nachrichten erscheinen mit eigenen Lokalausgaben. Außerdem erscheint Mittwochs und Samstag das kostenlose Lokalblatt "Stadtspiegel". Eine Alleinstellung hat die kostenlose "Langendreerer Dorfpostille", die 1981 im Zuge soziokultureller Zeitschriftengründungen (1976 "Guckloch" später in "Prinz" umbenannt, 1978 "Marabo", 1982 "Terminal", 1983 "Coolibri") ins Leben gerufen wurde. Sie realisiert noch heute ihr urspüngliches Konzept einer politischen Gegenöffentlichkeit bezogen auf einen begrenzten lokalen Raum.
            Hörfunk
            Seit 1990 sendet "Radio 98.5" (ehemals Ruhrwelle Bochum) ein lokales Radioprogramm in Kooperation mit Radio NRW in Oberhausen. Chefredakteurin ist Andrea Donat. Für den Bereich Sport zuständig ist Michael Ragsch. Moderatoren der Frühsendung "Hallo Wach" sind Alexander Brauer und Ansgar Borgmann. Kultcharakter hat Fußball-Reporter Günther Pohl ("Tooor im Ruhrstadion") erlangt.

            Seit 1997 sendet "CT das radio" (erstes Campusradio auf eigener Frequenz in NRW) ein lokales Radioprogramm auf der Frequenz 90 MHz. Zuvor war "Radio c.t." ein Programmelement im Bürgerfunk der Ruhrwelle gewesen.

            Onlinezeitungen
            Mein-Bochum beschäftigt sich fast ausschließlich mit Lokalpolitik, während Bo-Alternativ auch kulturelle Themen aufgreift und verschiedene Serviceseiten anbietet. Stud.rub.de hingegen legt den Schwerpunkt auf studentische Interessen, dort sind vor allem Terminhinweise für Party, Spaß und Kultur zu finden.

            Öffentliche Einrichtungen

            siehe auch: St. Josefs-Hospital Bochum-Linden

            Bildung

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            Audi Max der Ruhr-Universität Bochum
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            Fachhochschule Bochum
            Bildherkunft

            In Bochum befinden sich die folgenden sechs Hochschulen:

            Daneben gibt es in Bochum mehrere Hauptschulen, Realschulen (Hans-Böckler Realschule uvm.), 11 Gymnasien (Albert-Einstein-Schule, Goethe-Schule Bochum, Graf-Engelbert-Schule, Gymnasium am Ostring, Heinrich-von-Kleist-Schule, Hellweg-Schule, Hildegardis-Schule, Lessing-Schule, Märkische Schule, Schiller-Schule und Theodor-Körner-Schule) und 4 Gesamtschulen (z.B. Erich Kästner-Schule, Heinrich-Böll-Gesamtschule, Maria Sibylla Merian-Gesamtschule und Willy-Brandt-Gesamtschule Bochum). Das Louis-Baare-Berufskolleg wird von über 3.000 Schülern besucht.

            Kultur und Sehenswürdigkeiten

            Theater

            Bochum verfügt über 19 Theater (Comödie Bochum, Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinz-Regent-Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Thealozzi-Kulturhaus, Theater der Gezeiten im Theaterhaus Ecce Homo, Theater Thespis, Varieté Et cetera, Waldbühne Höntrop)

            Schauspielhaus Bochum: In einem 1908 gebauten ehemaligen Varietétheater eröffnete 1915 das städtische Theater. Während des Ersten Weltkriegs gastierte dort die städtische Bühne aus Düsseldorf. Schon bald machte sich das Theater als Shakespeare-Bühne einen Namen. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, entstand auf den alten Fundamenten bis 1954 das heutige Bochumer Schauspielhaus, das auch architektonisch bemerkenswert ist (Architekt: Gerhard Graubner). Siehe auch: Schauspielhaus Bochum.

            Das Theater in Bochum ist nicht zuletzt wegen seiner Intendanten berühmt.

            1. Saladin Schmitt (19191949)
            2. Hans Schalla (19491972)
            3. Peter Zadek (19721979)
            4. Claus Peymann (19791986)
            5. Frank-Patrick Steckel (19861995)
            6. Leander Haußmann (19952000)
            7. Matthias Hartmann (20002005)
            8. Elmar Goerden (ab 2005)

            Starlight Express: Seit 1988 ist er ein Publikumsmagnet in Bochum. Siehe auch: Starlight Express

            Jahrhunderthalle: Die Jahrhunderthalle ist eine der Hauptspielstätten der RuhrTriennale. Siehe auch: Jahrhunderthalle.

            Museen

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            Deutsches Bergbaumuseum
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            Die Stadt Bochum beherbergt 12 Museen: Bauernhausmuseum bei Haus Kemnade, Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum Dahlhausen, Heimatmuseum Helfs Hof, Kunstsammlungen und Antikenmuseum der Ruhr-Universität, Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum - Kunstsammlung, Schulmuseum, Situation Kunst, Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps) Westfälisches Industriemuseum.

            Museum Bochum - Kunstsammlung: Das Museum Bochum wurde 1960 in der Villa Marckhoff eröffnet. 1983 fand mit einem Neubau der dänischen Architekten Bo und Wohlert eine Erweiterung statt. Die Sammlung umfasst zum einem deutsche Kunst nach 1945 und zum anderen internationale Kunst des 20. Jahrhunderts. Siehe auch: Museum Bochum - Kunstsammlung und Stadtpark Bochum.

            Deutsches Bergbau-Museum: Das Deutsche Bergbau-Museum wurde im Jahre 1930 von der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und der Stadt Bochum gegründet. Es ist zudem das Zentrum der Montangeschichtsforschung in Deutschland. Der 1974 von der Dortmunder Zeche "Germania" hierher translozierte Förderturm über dem Museum ist mittlerweile zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt geworden. Es besteht für Besucher die Möglichkeit von zwei Aussichtsplattformen in 50 m und in 62 m Höhe einen Blick über die Stadt zu werfen. In 20 Hallen werden zahlreiche Objekte aus der Bergbaugeschichte ausgestellt. Unter dem Museum befindet sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 das Anschauungsbergwerk. Auf einer Strecke von 2,5 km wird die Technik des Steinkohlen- und Eisenerzbergbaus bis in die neueste Zeit dargestellt. Siehe auch: Deutsches Bergbaumuseum.

            Musik

            Das 1919 gegründete Orchester der Stadt Bochum hat sich im Laufe seiner Geschichte zu einem der wichtigsten Konzertklangkörper im Westen Deutschlands entwickelt. Seit 1994 wirkt Steven Sloane als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker.

            Kino

            Bochum besitzt derzeit 9 Kinos, unter anderem:

            Bauwerke

            Siehe auch: Liste der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet

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            Bochumer Rathaus
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            Rathaus: Mit dem Bau des Rathauses wurde 1926 begonnen. Im Jahr 1927 erfolgte die Grundsteinlegung und am 20. Mai 1931 die Eröffnung. Das Gebäude besitzt einen weitgehend symmetrischen Grundriss. In der Symmetrieachse des Ratshofes liegt der Saalbau mit Nebenhöfen an beiden Seiten. Die Außenseite ist schlicht gehalten und das Eingangsportal sowie der zweistöckige Vorbau an der rechten Front sind die einzigen Fassaden-Schmuckelemente. Der Sockel des Gebäudes besteht aus hartem Granitstein, für die Fassade wurde Muschelkalk verwendet und für das Dach Schiefer. In den Fluren und Repräsentationsräumen kamen Marmor, Bronze und dunkle Holztäfelungen zum Einsatz. Der Rathausbau kostete die für damalige Verhältnisse große Summe von 9,25 Millionen Reichsmark. Siehe auch: Rathaus Bochum.

            Brunnen und Glocken: Weitere Elemente des Innenhofs sind der Glockenturm und die aus Travertin und Bronze hergestellten Brunnen. Einer ist Fortuna gewidmet und mit symboltragenden Putten verziert: Ehering und Pantoffel stehen für Eheglück, der Apfel symbolisiert Fruchtbarkeit, das leere Portemonnaie Optimismus und Seifenblasen die Illusion.

            Das Glockenspiel besteht aus 28 Gussstahlglocken mit einem Gesamtgewicht von 2.300 Kilogramm, jede zwischen 375 und 4 Kilogramm. Es handelt sich dabei um das erste aus Gussstahl hergestellte Glockenspiel der Welt. Die Glocke vor dem Rathaus war 1867 als größte von vier Glocken eine Attraktion auf der Weltausstellung in Paris. Gegossen wurde sie vom Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation AG. Sie stand bis 1979 als Denkmal auf dem Werksgelände. Die Firma Krupp übereignete sie 1979 der Stadt. Bei einem Durchmesser von 3,13 Metern hat sie ein Gewicht von 15.000 Kilogramm. Da sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurde, kann sie nicht mehr geläutet werden.

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            Propsteikirche
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            Propsteikirche St. Peter und Paul: Die Propsteikirche ist die älteste Kirche Bochums. Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Karl dem Großen auf dem Gelände ein Reichshof angelegt und seitdem mehrfach umgebaut. Im Innern der Propsteikirche sind zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zu sehen. Hervorzuheben sind der romanische Taufstein aus der Zeit um 1175, der Reliquienschrein der Heiligen Perpetua und ihrer Sklavin Felicitas, sowie der Hochaltar mit seiner Christusfigur aus dem Jahr 1352. Siehe auch: Propsteikirche St. Peter und Paul.

            Pauluskirche: Protestanten und Katholiken hatten sich nach der Reformation zunächst lange und nicht immer einvernehmlich die einzige Kirche Bochums, die heutige katholische Propsteikirche, geteilt. 1655 begann die lutherische Gemeinde mit Bau eines eigenen Gotteshauses. Das schlichte Renaissancegebäude wurde bis 1659 mit Spenden aus Holland, Schweden, Kurland und Dänemark errichtet. Ihren Namen erhielt die Pauluskirche erst nach 1874, als die Christuskirche am Rathaus gebaut worden war. Die Pauluskirche brannte infolge eines Bombenangriffs am 12. Juni 1943 bis auf die Außenmauern nieder, wurde aber nach dem Krieg wieder aufgebaut, dabei erhielt das Gebäude sein heutiges, einer mittelalterlichen Dorfkirche entsprechendes Aussehen. Um die Pauluskirche im Stadtbild besser zur Wirkung zu bringen, wurde ihr Turm 1949 erhöht, ein kleiner Platz geschaffen und die unmittelbare Nachbarbebauung niedrig gehalten. Die modernen Fenster im Altarraum, um 1960 geschaffen vom Bochumer Künstler K. Willy Heyer, zeigen die drei Stationen der Wandlung des Saulus zum Paulus, dem Namenspatron der Kirche. 1974 wurde der Innenraum erneut nach Plänen von Kurt Peter Kremer umgestaltet.

            Das Mahnmal des Friedens neben der Kirche , die sogenannte »Trauernde Alte«, stammt von dem Kölner Bildhauer Gerhard Marcks. Es soll an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und an den Bombenangriff auf Bochum am 4. November 1944 erinnern. Das Denkmal wurde 1955 enthüllt und ist aus Basaltlava gehauen. Dargestellt ist eine alte Frau, die – wohl vergeblich – nach jemandem ausschaut hält.

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            Christuskirche
            Bildherkunft

            Christuskirche: Die Christuskirche (errichtet 1877-1878) wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört. Der Architekt Dieter Oesterlen fügte in den 1950er Jahren einen modernen Kirchenneubau hinzu. Siehe auch: Christuskirche Bochum.

            Marienkirche: Mit ihrem ungefähr 70 Meter hohen neugotischen Spitzhelm dominiert die Kirche (erbaut von 1868 bis 1872), die sich unmittelbar an den Stadtkern anschließende Stadterweiterung nach Westen. Im Mai 2000 wurde kirchenintern bekannt, dass die Verantwortlichen der Gremien der St. Marien-Kirche Bochum-Mitte, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat unter Pfarrer Gerhard Schürmann (Pfarrei St. Meinolphus & Mauritius), den Abriss des altehrwürdigen Gotteshauses beschlossen hatten. Das letzte Hochamt in der Pfarrkirche fand am 22. September 2002 statt. Seitdem steht das Gebäude leer, die wertvollen Wandmosaiken der Turmnischen wurden einfach abgeschlagen und sind dabei zum größten Teil zerbrochen, die farbigen Glasfenster wurde ausgebaut. Das weitere Schicksal der Kirche ist ungewiss.

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            Zeiss-Planetarium
            Bildherkunft

            Planetarium: Das Planetarium befindet sich in an der Castroper Straße in Bochum. Das Gebäude hat einen Durchmesser von rund 20 Metern und eine Projektionsfläche von etwa 600 m². Kernstück der Anlage ist der Planetar. Das erste Gerät dieser Art in Europa hat im April 2000 in Bochum seinen Dienst angetreten. Das Planetarium bietet mehrere unterschiedliche Programme an, auch speziell für Schulklassen. Siehe auch: Zeiss Planetarium Bochum.

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            Sternwarte, das "Cap Kaminski"
            Bildherkunft

            Sternwarte: Die Sternwarte im Stadtteil Sundern bietet freitags zwischen 19:30 und 21:30 die Möglichkeit zur Sternbeobachtung. Hierfür stehen zahlreiche Teleskope zur Verfügung. Siehe auch: Sternwarte Bochum.

            Jahrhunderthalle: Die "Jahrhunderthalle" wurde als Ausstellungshalle des Bochumer Vereins für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung 1902 gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet. Sie wurde mehrfach erweitert, der Name Jahrhunderthalle bezeichnet heute das gesamte Bauwerk, das sich über eine Fläche von 8900 m² erstreckt. Seit ihrer Sanierung wird die Halle für Veranstaltungen genutzt, wie etwa die RuhrTriennale. Mittlerweile ist sie das Zentrum des neuen Westparks. Der Westpark wurde im ersten Bauabschnitt 1999 eröffnet und soll bis Ende 2006 fertiggestellt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft der Jahrhunderthalle soll in Kürze das Konzerthaus der Bochumer Symphoniker nach einem Entwurf von Thomas van den Valentyn entstehen. Siehe auch: Jahrhunderthalle.

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            Kuhhirte
            Bildherkunft

            Kuhhirten-Denkmal: Das zwischen Propsteikirche St. Peter und Paul und Pauluskirche stehende Denkmal zeigt Fritz Kortebusch mit seinem Hund, den letzten Kuhhirten von Bochum, der das Vieh der Bürger auf die Vöde (städtisches Weideland) trieb. Die Originalfigur von 1908 wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. 1962 wurde eine Neufassung angefertigt. Siehe auch: Fritz Kortebusch.

            Kemnader See: Dieser Stausee an der Ruhr dient vorwiegend der Wasserwirtschaft und der Naherholung. Siehe auch: Kemnader See.

            Wasserburg Haus Kemnade: Die Wasserburg wurde im 17. Jahrhundert an der Ruhr erbaut. In ihr befindet sich die Musikinstrumentensammlung Hans und Hede Grumbt mit mehr als 500 Instrumenten und Spieluhren. Ebenfalls in der Burg zu sehen ist die Ostasiatika-Sammlung von Kurt Ehrich. Östlich der Burg befindet sich in einem Fachwerkhaus das Bauernhausmuseum. Das Gebäude aus dem Jahr 1800 wurde im Zuge von Renovierungsarbeiten erst Anfang der 1970er Jahre hier wieder aufgebaut. Es zeigt bäuerliches Kulturgut aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Siehe auch: Haus Kemnade.

            Stiepeler Dorfkirche Um 1008 wurde eine kleine Saalkirche erbaut. Der Bau wurde von Gräfin Imma von Stiepel, einer Verwandten von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde, veranlasst. Zwischen 1130 und 1170 wurde die alte Kirche durch eine romanische Basilika ersetzt. Von dieser Kirche sind heute noch der Turm und das Mittel- und Querschiff erhalten. Von 1150 bis 1200 wurden zahlreiche romanische Wand- und Deckenmalereien im Innenraum der Kirche angefertigt. Siehe auch: Stiepeler Dorfkirche.

            Ruhr-Park: Der Ruhr-Park wurde im November 1964 eröffnet und in mehreren Bauabschnitten auf gegenwärtig etwa 126.000 m² erweitert. Er war das erste Einkaufszentrum dieser Art in Deutschland. Siehe auch:: Ruhr-Park.

            Ruhrstadion: Das Ruhrstadion ist das Stadion des VfL Bochum. Es wurde zwischen März 1976 und Juli 1979 erbaut und mit einem Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 eingeweiht. Es verfügt über 32.645 Zuschauerplätze, davon 16.756 Sitzplätze. Siehe auch: Ruhrstadion.

            Eisenbahnmuseum Dahlhausen: Das Eisenbahnmuseum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Betriebswerkes Bochum-Dahlhausen. Die Anlage wurde 1916-1918 errichtet. Da Ende der 1960er Jahre die Kohleförderung im südlichen Ruhrgebiet unrentabel wurde und die Zechen schlossen, somit auch der Bahnbetrieb in diesem Bereich zurückging, wurde das Betriebswerk überflüssig. Es wurde am 1. August 1969 als selbständige Dienststelle geschlossen und teilweise zurückgebaut. Die Güterwagenausbesserung wurde 1982 eingestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e.V. konnte die Anlagen ab dem Jahr 1968 schrittweise wieder in den Betriebszustand zurückversetzen und das Museum in der heutigen Form aufbauen. Siehe auch: Eisenbahnmuseum Dahlhausen.

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            Der Haupteingang des Friedhofes
            Bildherkunft

            Hauptfriedhof Freigrafendamm: Der im Stadtteil Altenbochum liegende Friedhof ist der größte der Stadt. Er wurde in den 20er Jahre gärtnerisch geplant, wobei die Bauwerke im Eingangsbereich erst zwischen 1935 und 1939 fertig gestellt wurden. Die dabei entstanden Gebäude wie das Eingangstor, die große und die kleine Trauerhalle sowie das Krematorium geben am deutlichsten den Baustil des Nationalsozialismus wieder. Im zweiten Weltkrieg nutzte das Regime die Gebäude als Kulisse für die zentralen Trauerfeiern für die im Bombenkrieg umgekommen Bochumer Einwohner. Neben der Zivilbevölkerung und einer Reihe deutscher Soldaten wurden auf dem Friedhof insgesamt 1.720 Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion beerdigt, die im Krieg in erster Linie in der Rüstungsindustrie eingesetzt waren. An sie erinnert heute ein Mahnmal in Lateinischer und Kyrillischer Schrift.

            Sport

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            Das Löwendenkmal
            Bildherkunft

            Überregionale Bedeutung im Sport hält Bochum durch die Fußballmannschaften des VfL Bochum und der SG Wattenscheid 09, die Handballerinnen von Teutonia Riemke, die Leichtathleten und Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid 01 sowie die American Football Mannschaften Bochum Cadets und Bochum Miners.

            Gastronomie

            Das Bermudadreieck ist mit 60 gastronomischen Betrieben das wichtigste Kneipenzentrum des Ruhrgebiets. Über drei Millionen Gäste besuchen die Kneipenmeile pro Jahr. Im Sommer kommen bis zu 30.000 Gäste pro Tag, bei großen Ereignissen wie dem Festival Bochum Total, das jährlich am ersten Wochenende der nordrhein-westfälischen Sommerferien stattfindet, kommen bis zu 400.000 Besucher pro Tag. Bochum ist Standort vieler Diskotheken, zum Beispiel dem Kulturzentrum Bahnhof Langendreer.

            Regelmäßige Veranstaltungen

            • April: Bochumer Orgeltage
            • April: Bochumer Maiabendfest(letztes Aprilwochenende)
            • Mai: Figurentheater der Nationen (Fidena)
            • Juli: Rubissimo - Sommerfest der Ruhr-Universität
            • Juni: Ruhrgebiets-Amateurtheatertreffen
            • Juni: Kemnade international
            • Juli: Bochum Total (am ersten Wochenende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen)
            • Juli/August: Sparkassen Giro Bochum (zwei Wochen nach Abschluss der Tour de France)
            • Oktober: Oktobermarkt
            • November: Kinder- und Jugendtheatertage
            • Dezember: Weihnachtsmarkt

            Persönlichkeiten

            Ehrenbürger

            Die Stadt Bochum hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (Auflistung chronologisch nach Verleihung):

            • 1846: Johannes Kämper, Lehrer
            • 1876: Hermann Schultz, Justizrat und Rechtsanwalt
            • 1885: Otto von Bismarck, Reichskanzler
            • 1887: Louis Baare, Geheimer Kommerzienrat und Stadtverordneter
            • 1904: Hermann Pieper, Bergrat und Bergwerksdirektor
            • 1917: Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und späterer Reichspräsident
            • 1925: Fritz Graff, Oberbürgermeister
            • 1933: Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler (1984 offiziell vom Rat der Stadt wieder aberkannt)
            • 1933: Josef Wagner, Gauleiter der NSDAP
            • 1944: Saladin Schmitt, Generalintendant
            • 1962: Dr. jur. Karl Bawitzki, Stadtverordneter
            • 1965: Dr. jur. Franz Geyer, Oberbürgermeister
            • 1969: Fritz Heinemann, Oberbürgermeister
            • 1975: Fritz Claus, Oberbürgermeister
            • 1976: Dr. Gerhard Petschelt, Oberstadtdirektor

            Söhne und Töchter der Stadt

            Darüber hinaus sind die folgenden Personen untrennbar mit Bochum verbunden, sie sind aber anderenorts geboren:

            Literatur

            • Westfälisches Städtebuch; Band III 2. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954

            • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 – 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980.

            • Bochum, hrsg. Jochen V. Wagner und Monika Viborni. ISBN 383131036X, 2003.

            • Bochum, Stern des Ruhrgebiets, hrsg. von Th. Sprenger und H. Schmitz. ISBN 3922785794, 2003.

            • Westfälischer Städteatlas; Band: VIII; 1 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht.

            • Stadtmappe Bochum, Autor: Heinrich Schoppmeyer. ISBN 3-89115-168-3; Dortmund-Altenbeken, 2004.

            Weblinks


            nds:Baukem


            Diskussion der Autoren über den Artikel: Bochum


            Ehrenbürger

            Ich habe Wagner und Hitler wieder in die Liste der Bochumer Ehrenbürger aufgenommen. Auch wenn es heute für die Stadt schandvoll sein mag, daß Wagner und Hitler Ehrenbürger sind, bei Hitler wurde die Ehrenbürgerschaft erst fast 40 Jahre nach seinem Sturz (1984) wieder aberkannt, bei Wagner bis heute nicht, so muß auch dieser negative Punkt erwähnt werden. Meine persönliche Meinung ist, die gehört zwar hierher, aber nicht in den Artikel, daß die viel größere Schande die Tatsache ist, daß diese Ehrenbürgerschaften erst anno 84 bzw. gar nicht aberkannt wurden. Trotzdem bin ich der Meinung, daß diese dunkle Seite hier reingehört. --StH 11:09, 22. Jan 2005 (CET)

            Totaler Blödsinn. Hitler war überall Ehrenbürger und ist es z.B. in Braunschweig heute noch. Dann müsste man den bei jeder Stadt aufführen, was aber nicht getan wird. Daher delete. -- 25. Jan 2005 (CET)

            Ich finde schon das die Tatsache das Hitler Ehrenbürger war und erst 84 aberkannt wurde hier rein gehört. Hitler war doch nicht in jeder Stadt Ehrenbürger, oder???

            Es geht hier nur um Fakten. Hitlers Titel als Ehrenbürger und seine Aberkennung sind nun mal Fakten, ebenso wie Wagner. Schlussfolgerungen kann man schliesslich nur ziehen, wenn man auch Informationen hat. -- Simplicius Simplicius 19:37, 21. Mär 2005 (CET)

            Persönlichkeiten

            J. Schröder (Komödie Bochum) müsste erwähnt werden. Er ist ebenso "kultig" wie Herbi und lebt in Bochum.

            Jetzt seh ich gerade, dass Herbert Grönemeyer schonmal von der Seite genommen wurde. wie seht Ihr das - sollten Menschen in der Kategorie "Persönlichkeiten" ausschliesslich jene sein, die dort geboren wurden?

            Naja, ich hab ihn reingenommen, weil er sich als Bochumer sieht. Meine Meinung. -- Stahlkocher 18:10, 1. Mär 2004 (CET)

            ich find's ok so, wie's jetzt ist - sowohl Persönlichkeiten, die in einem Ort geboren wurden, als auch jene, die dort leben/ arbeiten oder sonst einen wichtigen Bezug haben, mit Angabe des Geburtsortes Lille 18:54, 1. Mär 2004 (CET)

            Für mich ist das auch o.k. - Carl Arnold Kortum ist übrigens auch kein gebürtiger Bochumer. Und bei der Gelegenheit: Wie stehts denn eigentlich mit Tana Schanzara?? --Richard131 03:57, 9. Apr 2004 (CEST)

            Nicht jeder Bochumer Bürger ist auch ein Bochumer Junge, aber Herbert Grönemeyer, Tana Schanzara, Carl Arnold Kortum usw. sind oder waren doch typische Bochumer Persönlichkeiten. Das darf man halt mal differenzieren. --Simplicius

            Wie würdet Ihr hierfür eine zweite Bochumer Persönlichkeit sehen? -- Simplicius Simplicius 19:40, 21. Mär 2005 (CET)

            ich vermisse Fritz Husemann, trau mich nur noch nicht hier etwas zu ändern --Mike D 16:45, 22. Jul 2005 (CEST)

            Sehenswürdigkeiten

            Ich bastele an einer Liste der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet und auch an entsprechenden Beiträgen. Es entsteht dadurch leider wohl auch etwas Redundanz. Wäre da nicht eine Kürzung und eine generelle Auslagerung der entsprechenden Informationen von der Seite über Bochum auf diese Einzelbeiträge sinnvoll? --Simplicius

            Hallo Simplicius, in gewissen Grenzen gebe ich dir recht. Allerdings wäre ein Artikel Planetarium (Bochum) wohl doch etwas über das Ziel hinausgeschossen. Beim Bergbaumuseum mag das noch angehen. Ist eben Geschmackssache. Vielleicht kann man die Sachen in Bochum tatsächlich etwas abkürzen und die bedeutenden Unterpunkte in eigene Artikel packen. Eine Beschreibung sollte jedoch auf alle Fälle auf der Seite Bochum bleiben. IMHO. -- Stahlkocher 17:42, 5. Mai 2004 (CEST)

            Fidena fehlt

            Wo ist die FIDENA bzw. das Internationale Puppentheater (www.fidena.de) ??? Nur ganz kurz unter Theater erwähnt?
            Gibts dann nicht noch einen Klavierbauer (Thürmersaal), der auch immer Konzerte gibt?
            Vielleicht noch ein Verweis auf die Zeche Knirps?
            Steven Sloane als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker wäre vielleicht auch noch erwähnenswert.
            Und dann gibt es da noch die Privatbrauerei Moritz Fiege, die man auch noch erwähnen könnte.
            Und neben Opel gibts noch Nokia im Norden der Stadt. -- ????Yu Kei 00:40, 1. Jul 2005 (CEST)

            Muss man noch dran arbeiten, stimmt. -- Simplicius 13:34, 22. Jul 2004 (CEST)

            Ich versuche mal, die Anregungen als wikilinks auszudrücken.
            Folgende Artikel bzw. Weiterleitungen haben wir jetzt schon erreicht:
          • Die Zeit fliegt immer schnell dahin. -- Simplicius Simplicius 13:28, 26. Mai 2005 (CEST)
          • ÖPNV

            Die S-Bahn S3 tangiert Bochum nur (ein Halt in Bochum-Dahlhausen) - und zur U35 hätten die Autoren des Artikels U-Bahn eine andere Meinung, ob es eine U-Bahn oder eine Stadtbahn ist.
            Wichtiger: Sollte ich die wichtigsten SPNV-Linien auflisten - genauso wie bereits unter Aachen und Mülheim an der Ruhr? Yopohari 08:49, 22. Jul 2004 (CEST)

            Ach so: Was heisst "Schiene" als Zuordnung - ich schwöre, ich habe in Bochum auch städtische Linienbusse gesehen... ;-) (Die im Artikel übersehen wurden!). Wenn es mir erlaubt wird, werde ich es entsprechend ergänzen... Yopohari

            Die S-Bahn S3 verbindet Dahlhausen gleichermassen mit Essen wie mit Hattingen, es ist also mehr eine Sekante als eine Tangente (der dritte Fall ist glaube ich die Passante).
            Ich will damit jetzt nicht sagen, dass ich diese S-Bahn nur häufig benutze oder weniger, denn der eigene Interessenhorizont ist ja nur ein Motivation, aber nicht der Maßstab.
            Was mich vielmehr berührt ist ja, dass eine Enzyklopädie eine Wissenssammlung ist, und wenn sich jemand schon bemüht, solche Informationen zusammenzutragen, dann tritt man ihm sehr persönlich auf die Füsse, wenn man die löscht.
            Am schlimmsten finde ich da die Hinweise "du kannst das doch in der der History nachlesen". Deswegen finde ich auch gut, dass hier mal gefragt wird.
            Also ich bin für das Bleiben der S3, aus sachlichen Gründen. -- Simplicius 13:19, 22. Jul 2004 (CEST)

            Ich würde sie ungefähr so erwähnen wie in Mülheim an der Ruhr: Andere Städte verlinkt, fett Bochum-Dahlhausen (damit niemand denkt, er könne damit die Innenstadt erreichen!). Sonst: fett Bochum. Vorwiegend ging es mir allerdings nicht darum, "alles wegzulöschen", sondern geordnet auch was einfügen: Zumindest RE1, RE6, RE16, RB40 sollten rein - und S1/S3 so dargestellt wie in Aachen und Mülheim an der Ruhr wie auch S-Bahn Rhein-Ruhr (Hat es sich denn jemand angeschaut?)
            Wenn es keine große Widerstände gäbe, würde ich zumindest die Städte der "Hauptachse" von Duisburg bis Dortmund so ergänzen (aber zuvor fragen, just damit es keiner später löscht!). Yopohari 18:09, 22. Jul 2004 (CEST)

            Achso, in Sachen Schienenbus: Die Nokia-Bahn ist so etwas Ähnliches, von Bochum nach Gelsenkirchen, an Nokia (Firma) vorbei. -- Simplicius 16:22, 8. Okt 2004 (CEST)

            Siehe nun auch: Nokia-Bahn -- Simplicius Simplicius 01:34, 29. Jan 2005 (CET)

            Politik

            Wieso wurden die Stadtoberhäupter 1946 von den Besatzungstruppen nicht anerkannt?

            Die Namen und Amtszeiten der Stadtoberhäupter wurden mir von der Stadt Bochum vor einiger Zeit mitgeteilt. Weshalb die 1946 genannten Personen von der Militärregierung nicht anerkannt wurden hat man mir leider nicht mitgeteilt. Nur soviel kann ich sagen:

            Dr. Franz Geyer war bereits seit 1.7.1945 Oberbürgermeister. Offensichtlich wollte er Oberstadtdirektor werden, jedenfalls wurde er als solcher am 1.3.1946 "eingesetzt". Möglicherweise wurde er vom Gemeinderat gewählt. Gleichzeitig wurde Tilmann Beckers als "neuer" Oberbürgermeister eingesetzt. Beide waren aber nur bis 8.3.1946, also nur eine Woche, "im Amt". Dann wurde bereits Willi Geldmacher als neuer Oberbürgermeister gewählt (?), der dann bis 1952 amtierte. Einen (neuen) Oberstadtdirektor bekam Bochum aber erst am 22.3.1946 mit Dr. Franz Schmidt, der bis 1951 amtierte. Dies alles geschah aber wohl vor der offiziellen Einführung der zweigleisigen Verwaltungsspitze in der britischen Zone, denn im gesamten Deutschen Reich galt bis 1945/46 noch die Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 (in Kraft getreten am 1.4.1935), die nach dem Zweiten Weltkrieg von den einzelnen Militärregierungen in geänderter Form zunächst weitergalt, bis sie durch eigene Gemeindeordnungen ersetzt wurde. Für die britische Besatzungszone wurde sie aber erst durch die "Verordnung Nr. 21 der Militärregierung vom 1. April 1946" geändert bzw. neu gefasst, also nach dem "Ämterwechsel" vom Februar 1946. Daher gibt es für mich hierzu keine eindeutige Erklärung hierfür. Vielleicht könnte die Stadtverwaltung bzw. das Bochumer Stadtarchiv hier näheres mitteilen. Martin W. Richter 19:09, 17. Sep 2004 (CEST)

            Einleitung

            Ich finde die einleitende Formulierung etwas komisch: "Die Stadt Bochum ist das Zentrum des mittleren Ruhrgebiets im Bundesland Nordrhein-Westfalen, zu dem die Städte Hattingen, Herne und Witten mit einer Gesamteinwohnerzahl von 750.000 gehören." Gibt es wirklich eine politische Einheit namens Mittleres Ruhrgebiet? Und warum gehören nicht noch andere Städte dazu, wie Castrop oder Recklinghausen. Als einleitende Informationen finde ich es unpassend, etwas weiter wäre passender. Zumal beim Herne-Artikel nichts vom Mittleren Ruhrgebiet steht, Witten und Hattingen dort dem südlichen zugrechnet werden. -- IP

            Es gibt schon eine gewisse Grenze der genannten Einheit. Ob sie nun "mittleres Ruhrgebiet" heißt oder nicht, das weiß ich nicht genau. Die Abgrenzung kommt jedoch aus der Regionalplanung. Danach ist Bochum neben Hagen und Dortmund eines der Oberzentren im Regierungsbezirk Arnsberg. Und in NRW sind die Regierungsbezirke für die Regionalplanung zuständen. Den Oberzentren sind ein oder mehrere Mittelzentren zugeordnet. Die genannten Städte Castrop-Rauxel oder Recklinghausen sind anderen Oberzentren zugeordnet, weil sie nicht zum Regierungsbezirk Arnsberg gehören. "Mittleres Ruhrgebiet" stimmt insoweit, weil es etwa in der Mitte liegt, wenn man die 4 Oberzentren Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund betrachtet. Daher ist die Formulierung schon richtig. Ob sie wirklich an dieser Stelle stehen muss, darüber kann man sich streiten. Aber wo würde sie besser hinpassen? Ich finde man kann sie schon so belassen. Martin W. Richter 20:12, 2. Dez 2004 (CET)

            Siehe auch: Region Mittleres Ruhrgebiet. -- Simplicius Simplicius 19:49, 21. Mär 2005 (CET)

            Ich habe die Zahl der Studierenden auf 40.000 reduziert. Wer mag, darf gerne nachrechnen: 30.000 Ruhr-Universität, 4.500 FH, 2.000 EFH und 1.250 TFH plus Studiengang Schauspiel (<50) und FH des Bundes (? Studierende). --Thiloma 10:40, 22. Nov 2005 (CET)

            Dank Studiengebühren wird man wohl noch öfters nach unten korrigieren dürfen. -- Simplicius 12:43, 22. Nov 2005 (CET)

            Exzellent?

            Der Artikel sieht ja schon richtig pralle aus. Hat der wohl Chancen bei den Exzellenten? -- Stahlkocher 20:37, 29. Sep 2004 (CEST)

            Tja, warum nicht. Versuchen können wir es ja mal. An einigen Stellen sollte man den Artikel aber noch mal vorher korrekturlesen. -- Simplicius 16:20, 8. Okt 2004 (CEST)

            Umstellung Einleitung

            Der erste Satz lass sich ür mich so, dass die anderen Städte nicht zum Zentrum des Ruhrgebiets gehörten sondern zu Bochum. Habe es deshlab etwas umgestellt. Einige Sätze sind noch zu kompliziert. Yu Kei 00:02, 3. Dez 2004 (CET)

            Wappen

            Wieso wird das Stadtwappen immer wieder rausgenommen? Stefan2810

            Weil das Bild nun ein Löschkandidat ist. Solange sollte er aus Artikeln entfernt werden. Das wird hier eigentlich immer so gehandhabt. --Blaite 00:34, 29. Dez 2004 (CET)

            Okay, ich habe was auf der Diskussionsseite diesbezüglich geschrieben. Stefan2810

            Die Diskussion über Wappen in Wikipedia:Wappen ist reichlich konfus, da hier einige Nichtjuristen ihre Meinung durchsetzen wollen.
            Nach meiner ganz persönlichen Auffassung sähe es so aus:
            1. Man würde die Genehmigung der Stadt Bochum benötigen, um das Wappen in der Wikipedia abzubilden.
            2. Fragwürdig wäre dann noch eine Deklaration in diesem Falle als "gemeinfrei" da unser Wappen echt uralt ist, ebenso der Märkische Balken. Denn: Wer immer die Abbildung öffentlich verwendet, wird sich selbst eine Genehmigung holen müssen. Ob man eine Genehmigung benötigt, steht hier gar nicht zur Debatte, da die Kommunen darauf bestehen. Die Rechtsgrundlagen liegen hier in § 12 BGB Namensrecht und in der Gemeindeverordnung NRW.
            3. Gelöst wird dies von den Städten (z. B. Düsseldorft) vor allem durch folgende Variante: man entwirft ein zweites Wappen, dass nicht der offiziellen Fassung des Stadtwappens als Hoheitszeichen entspricht, im Kern aber so aussieht. Die wird dann zur Illustration für Dritte angeboten.
            Ich werde demnächst mal ein Auskunftsersuchen an die Stadt und an das Innenministerium senden. -- Simplicius Simplicius 20:00, 21. Mär 2005 (CET)

            Bilder aus Bochum

            Mittlerweile existieren weit über 100 Artikel über Themen aus Bochum, dazu sind auch viele Bilder bereit gestellt worden von den Benutzern Markus Schweiß, Stahlkocher und anderen! Wie gehen wir mit diesem Pool um?

            a) Einsortieren in Bildergalerie Bochum (Wikipedia:Liste der Bilder/Orte/Europa/Deutschland/Nordrhein-Westfalen/Bochum)?
            b) Einsortieren in Bild aus Bochum? Nachteil: keine Verweise auf Artikel
            c) beides?
            Ein Hinweis noch: Wer etwas in Commons hochlädt, kann eine direkte Kategorie setzen. Ich habe dort die Kategorie angelegt (siehe hier). -- Simplicius Simplicius 20:06, 21. Mär 2005 (CET)
            Ich hab meine auf den Commons mal neu eingeordnet. -- Stahlkocher 22:02, 21. Mär 2005 (CET)
            Gute Idee, die könnte man ja dann teilweise auch bei dazugehörigen Artikeln verlinken (z.B. Hauptverwaltung der Bundesknappschaft - Bomin-Haus). --Erlando 01:20, 16. Apr 2005 (CEST)

            Seht jetzt mal nach auf Simplicius/Archiv/Bildergalerie Bochum - da wird auch wieder auf die zugehörigen Artikel gelinkt. -- Simplicius Simplicius 17:24, 20. Aug 2005 (CEST)

            Bo-Alternativ

            Ich kann mir nicht vorstellen, daß es dem Sinn der Wikipedia entspricht hier Werbung für antidemokratische Projekte zu machen. Unter anderem hier im Eintrag über Bochum wird Bo-Alternativ, eine bekannte linksextreme Internetseite genannt, die zu zahlreichen vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremen Gruppen verlinkt.

            Ich bin für die Entfernung extremer Seiten.

            Du bist mir ein Vogel... Seit Tagen versuchst du, auf Ruhr-Universität Bochum plumpeste Werbung für RCDS, irgendeinen WiWi-Haufen und Corporationen zu machen und jetzt meckerst du über Werbung (!) für antidemokratische (?) Projekte?

            Zur Klärung: www.bo-alternativ.de informiert über das politische und kulturelle Geschehen in Bochum - im Teilen besser und in Teilen schlechter als die anderen lokalen Medien. Und nochwas: Nur weil der Verfassungsschutz irgendwelche Gruppen beobachtet, sind diese nicht verboten und Links dahin auch nicht. Scherben, 31.3., 18:54 (pacific time)

            Die Links sind klar einseitig politisch motiviert und haben einer Enzyklopädie nichts verloren..--Marko wiki 13:34, 15. Apr 2005 (CEST)

            Bitte? WAZ und Ruhr-Nachrichten z. B. sind auch politisch motiviert, die könnten wir auch gerne verlinken. Nochmal: bo-alternativ ist ein unabhängiges Projekt, das über politische, kulturelle und soziale Themen in Bochum berichtet. Warum sollte das nicht verlinkt werden? Scherben 20:24, 15. Apr 2005 (CEST)

            Weil es den Begriff Bochum nicht weiterführend erläutert. -- Stahlkocher 09:55, 16. Apr 2005 (CEST)

            Natürlich tut es das. Eine Stadt ist mehr als Zahlen und Geschichte, das kulturelle und politische Leben macht eine Stadt aus. Ansonsten bräuchte man auch Wikipedia in diesem Ausmaß nicht, man könnte sich auf den bloßen Satz "Bochum ist eine Stadt im Ruhrgebiet" zur Begriffserklärung beschränken. Scherben 11:39, 16. Apr 2005 (CEST)

            Schreib doch einen (viele?) Artikel zum Thema und mach dann einen Wikilink drauf. Weblink-Spamming (vielleicht etwas übertrieben) ist gerade meine Wunde stelle. Sei so gut und lass auch nochmal Wikipedia:Verlinken#Weblinks (Externe Links) auf dich wirken. -- Stahlkocher 11:54, 16. Apr 2005 (CEST)

            Das würde ich glatt machen, nur: Der Artikel kann gar nicht so ausführlich werden, als daß nicht die erstbeste Nase einen Löschantrag stellt. Das ist doch das Hauptproblem: Wenn ich den Link zu einem unkommerziellen Nachrichtenprojekt setzen möchte, dann ist es ein Umweg, erst einen kurzen Wikipedia-Eintrag "bo-alternativ ist ein unkommerzielles Nachrichtenprojekt" zu verfassen und dann darüber die Seite zu verlinken. Im übrigen sehe ich gar nicht, inwieweit die Tipps zum Verlinken der Praxis, lokale Nachrichten zu verlinken, widersprechen. Im Gegenteil: Nachrichten sind im besten Sinne weiterführende Infos - und noch dazu tagesaktuell. Scherben 12:45, 16. Apr 2005 (CEST)

            Ich dachte die Sache wäre geklärt. Es wurde sich mehrheitlich gg. die politischen Links ausgesprochen..

            Bitte? Benutzt du eine andere Mathematik als ich? Du sprichst die gegen "politische Links" aus und ich erkläre dir, daß das keine politischen Links sind, sondern Informationen und Erklärungen zu Bochum. Da sehe ich keine Mehrheit, sondern ein klares Remis. Diskussionskultur heißt auch, daß man auf Argumente eingeht und die nicht blöd wegwischt. Im übrigen hat jemand diese Links eingefügt, der sich was dabei gedacht hat (hast du den mitgezählt?) - ich schätze, es ging ihm/ihr dabei um aktuelle Informationen zu Bochum. --Scherben 20:10, 27. Apr 2005 (CEST)

            Ich zähle 3 (Absatzinitiator, Stahlkocher & Marko_wiki) zu 1 (Scherben). Mag sein das dies eine andere Mathematik ist als deine, aber ich denke letztere ist noch immer die weiter verbreitete Variante des Zählens. Zu "..daß man auf Argumente eingeht und die nicht blöd wegwischt.." und "..es ging ihm/ihr dabei um aktuelle Informationen zu Bochum.." - Ja, es wurde in den Posts zuvor schon darauf eingegangen, falls nicht genug, einfach hier noch mal Wikipedia:Verlinken#Weblinks (Externe Links) lesen.. --Marko wiki 17:03, 28. Apr 2005 (CEST)

            a) der "Absatzinitiator" hatte wohl ein generelles Problem mit Bo-Alternativ, was auf den Abschnitt "Medien" bezogen war. b) Stahlkocher ging es ebenfalls nicht um politische Links, wir diskutierten über die gesamte Linkleiste. c) Nett, daß du nochmal denselben Link zu Wikipedia:Verlinken#Weblinks (Externe Links) setzt, nur: Warum sich dessen Inhalt gegen aktuelle Informationen aus einer Stadt wendet, wird mir auch beim zweiten Lesen nicht klar. d) Selbst wenn ich dir (gönnerhaft wie ich bin ;-) deine drei Löschbefürworter anerkenne, steht's immer noch drei zu drei. Was passiert dann eigentlich? --Scherben 00:37, 29. Apr 2005 (CEST)

            Ich persönlich fände es auch besser, wenn die Links drin bleiben würden. --Erlando 22:37, 27. Apr 2005 (CEST)

            bo-alternativ.de hat die Menschen als Zielgruppe, die sich als links definieren, aber trotzdem ist es letztendlich ein Stadtmagazin und eine Informationsquelle wie die Lokalradios auch. -- Simplicius Simplicius 08:41, 29. Apr 2005 (CEST)

            Bilder besser gleich in Commons hochladen...

            Hallo, hier noch mal der Aufruf, Euch in Commons anzumelden und Bilder dort einzustellen.

            • Die Upload-Möglichkeit gibt es hier: Special:Upload
            • Kategorien für Städte findet ihr hier: Category:Cities in Germany usw.
            • als Lizenzen bieten sich dort an: , und
            • die eigenen Bilder kann man gut auf seiner dortigen Benutzerseite verwalten mit




            • es sind Dateigrößen von bis zu 8 MB erlaubt

            Damit stehen diese Bilder für Artikel in allen Sprachen direkt zur Verfügung. Eingebunden werden die Bilder hier in der deutschsprachigen ganz normal mit dem Vorsatz "Bild:" statt "Image:". Beim nachträglichen Hochladen in Commons kann man hier die Löschung mit beantragen-- Simplicius Simplicius 13:35, 25. Apr 2005 (CEST)

            Warum eigentlich kein Direktlink auf Zeitungen?

            Gerade auf die den Wikipedia-Eintrag taz könnte man doch direkt verlinken. Der Link auf Tageszeitung (als Gattungsbegriff) verwirrt da meiner Meinung nach eher... --Erlando 12:55, 17. Mai 2005 (CEST)

            Klar, natürlich linken wir auf die WP-Artikel der Zeitungen. Da ist wohl was falsch gelaufen. -- Simplicius Simplicius 14:44, 17. Mai 2005 (CEST)


            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Bochum und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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