Düsseldorf

Toplinks zu diesem Thema:
Theater, Berg, Museum, Schloss, Zeit, Fortuna, Garten, Haus, Hochschule, Ltu, Messe, Nrw, Park, Veranstaltungen, Baseball, Deutschland, Europa, Flughafen, Football, Forum, Oper, Pfalz, Team, Tischtennis, Borussia, Bundesliga, Center, Fachhochschule, Handball, Island


Der Artikel Düsseldorf gehört zur Kategorie: Ort in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Rheinland, Deutsche Landeshauptstadt
Wappen Karte
Abbildung
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Düsseldorf
Bildherkunft

Abbildung
Lage der kreisfreien Stadt Düsseldorf in Deutschland
Bildherkunft

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Kreis: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage:
Höhe: 38 m ü. NN
Fläche: 217,0 km²
Einwohner: 573.585 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte: 2.643 Einwohner je km²
Postleitzahl: 40000 - 40629 (alt: 4000)
Vorwahlen: 0211 (hauptsächlich), 0203 (eigentlich Duisburg), 02104 (eigentlich Mettmann)
Kfz-Kennzeichen: D
Gemeindeschlüssel: 05 1 11 000
UN/LOCODE: DE DUS
NUTS-Region: Düsseldorf (DEA11)
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
mit 49 Stadtteilen
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Marktplatz
40213 Düsseldorf
Website: www.duesseldorf.de
Politik
Oberbürgermeister: Joachim Erwin (CDU)
Schuldenstand: 977,1 Mio. €
(Stand: 31. Dezember 2004)
Bevölkerung (Stand: 31. Dezember 2003)
Arbeitslosenquote: 13,9 %
(Stand: 31. Juli 2005)
Ausländeranteil: 16,8 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 15,3 %
18-65 Jahre: 66,3 %
ab 65 Jahre: 18,4 %

Düsseldorf ist Landeshauptstadt und eine der fünf größten Städte des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie liegt am Niederrhein und ist Sitz der Bezirksregierung Düsseldorf. Außerdem ist die kreisfreie Stadt das größte Oberzentrum des Landes.

Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1882 die 100.000-Grenze und machte Düsseldorf damit zur Großstadt.


Abbildung
Düsseldorf, Rheinpanorama
Bildherkunft

Geografie

Räumliche Lage

Abbildung
Panorama Altstadt
Bildherkunft

Düsseldorf liegt in der mittleren Niederrheinebene überwiegend am rechten Ufer des Rheins auf einer von zahlreichen Rheinarmen durchzogenen Niederterrassenfläche an der Mündung des Flüsschens Düssel, welches der Stadt den Namen gab. Lediglich die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel, Heerdt und Lörick liegen am linken Rheinufer. Die Stadt liegt unweit südlich des Ruhrgebiets und im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr. Der Verdichtungsraum Rhein-Ruhr ist eine Wirtschaftsregion und ein städtischer Ballungsraum im Westen Deutschlands. Er zählt zu den größten Verdichtungsräumen in Europa und ist der größte in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und 10 Kreisen mit zusammen fast 10.000 km² leben rund 11 Millionen Einwohner (Stand 2005).

Der höchst gelegene Punkt im Stadtgebiet (der Sandberg im Stadtteil Hubbelrath) misst 165 m, der niedrigste Punkt (die Mündung des Schwarzbachs in den Rhein bei Wittlaer) 28 m ü. NN.

Stadtgebiet

Das Stadtgebiet Düsseldorfs besteht heute aus 10 Stadtbezirken, die sich in 49 Stadtteile unterteilen. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung, die 19 Mitglieder hat. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Bezirksvertretungen sind zu wichtigen, den Stadtbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die 10 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:

Siehe: Liste der Stadtteile und Stadtbezirke von Düsseldorf

Nachbarstädte

Die Stadt Düsseldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Duisburg sowie die Stadt Ratingen und im Osten an die Städte Mettmann, Erkrath und Hilden, im Süden an die Städte Langenfeld (Rheinland) und Monheim am Rhein (alle Kreis Mettmann) sowie im Westen an die Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch (alle Rhein-Kreis Neuss).

Geschichte

Abbildung
Düsseldorf um 1647
Bildherkunft

Abbildung
Düsseldorf am Rhein um 1900
Bildherkunft

Die erste schriftliche Erwähnung von Dusseldorp stammt aus dem Jahr 1135. Unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa wurde die nördlich von Düsseldorf gelegene Ortschaft Kaiserswerth zum gut befestigten Außenposten umgewandelt. Dort wurde von Soldaten das Treiben auf dem Rhein scharf beobachtet. Kaiserswerth wurde 1929 Stadtteil von Düsseldorf.

Am 14. August 1288 erhielt Düsseldorf von Graf Adolf V. von Berg die Stadtrechte und wurde zur Stadt erhoben. Vorangegangen war eine blutiger Machtkampf zwischen dem Erzbischof von Köln und den Grafen von Berg, der in der Schlacht von Worringen gipfelte, in der die Streitkräfte des Erzbischofs geschlagen wurden. 1385 wurde Düsseldorf die Residenz der Herzöge von Berg. Nach dem Aussterben des jülich-bergischen Regentenstammes 1609 besetzte der spanische General Ambrosio Spinola als kaiserlicher Kommissar 1614 die Stadt.

Nach der Beilegung des Jülich-Klevischen Erbfolgestreits kam Düsseldorf mit dem Herzogtum Jülich-Berg an das Haus Pfalz-Neuburg. Der Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz (von den Düsseldorfern "Jan Wellem" genannt) erwählte Düsseldorf zu seiner Hauptresidenz. In dieser Zeit nahm die Stadt eine beachtliche städtebauliche Entwicklung, ebenfalls unter dem Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz, der Schlösser, Sammlungen, Institute gründete und die Karlstadt anlegen ließ.

Seit 1732 befestigt, war die Stadt im Siebenjährigen Krieg 1757 von den Franzosen besetzt und im Juni 1758 vom Herzog Ferdinand von Braunschweig durch Kapitulation eingenommen, jedoch bald wieder verlassen. Im Jahr 1795 wurde sie nach einem heftigen Bombardement durch Kapitulation den Franzosen übergeben und blieb in deren Besitz, bis sie im Frieden von Lunéville 1801 an Bayern zurückgegeben wurde, worauf die Schleifung der Festungswerke erfolgte.

1806 war Düsseldorf Hauptstadt des Großherzogtums Berg und kam mit diesem 1815 an Preußen. Hier wurde die Stadt 1816 Sitz eines Kreises, die Stadt selbst kreisfrei, jedoch bereits 1820 wieder mit dem Landkreis Düsseldorf vereinigt. Der Aufschwung der Stadt Düsseldorf zu heutiger Größe begann im 19. Jahrhundert. 1872 wurde Düsseldorf erneut kreisfrei. Gegen 1880 bestand Düsseldorf aus sechs Stadtteilen: der Altstadt (dem ursprünglichen Düsseldorf), auf der Nordseite der Düssel, mit engen und unregelmäßigen Straßen, der Karlstadt, an der Südseite der Altstadt (1767 angelegt), der in einiger Entfernung liegenden Neustadt, die 1690-1716 erbaut wurde, der Friedrichsstadt am Südostende, der Königstadt und Pempelfort an der Ostseite.

Am frühen Nachmittag des 8. März 1921 überfliegen französische Erkundungsflugzeuge Düsseldorf und die Nachbarstadt Duisburg. Gegen Mittag rücken französische und belgische Truppen in die beiden Städte ein und besetzen diese. Zwei Jahre später beginnen sie von ihren Brückenköpfen Duisburg und Düsseldorf mit der Besetzung des Ruhrgebiets. Mit Annahme des Dawes-Plans am 1. September 1925 durch die deutsche Regierung wird die Besatzung des Ruhrgebiets und Düsseldorfs beendet.

1929 ging der Landkreis Düsseldorf im neuen Landkreis Düsseldorf-Mettmann auf, der bei der Kreisreform 1975 in Kreis Mettmann umbenannt wurde.

Tabelle: Einwohnerzahlen Düsseldorfs von 1874

Kreise km² Einwohner
Düsseldorf (Stadt) 49 95.458
Düsseldorf (Land) 362 52.994


[Teile der Geschichte Düsseldorfs basieren auf dem Artikel aus Meyers Konversationslexikon von 1888-90.]

Siehe auch: Chronik der Stadt Düsseldorf

Eingemeindungen

Abbildung
Ansicht von Düsseldorf
Bildherkunft

Abbildung
Rheinufer bei Nacht
Bildherkunft

Folgende Städte und Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen oder Teile von Gemeinden wurden nach Düsseldorf eingegliedert (die Zahlen hinter den Orten geben den Flächenzuwachs in km² wider):

  • am 1.4.1908: Wersten, Teil der Landgemeinde Himmelgeist 3,57
  • am 1.4.1909: Stockum, Teil der Landgemeinde Lohausen 3,72, Rath 14,23, Stadt Gerresheim 5,35, Eller 10,68, Himmelgeist 7,04, Heerdt (einschließlich Wohnplätze Oberkassel, Niederkassel und Oberlörick) 13,52, Teil der Landgemeinde Ludenberg 4,37
  • am 1.8.1929: Stadt Kaiserswerth 3,27, Lohausen 10,57, Benrath (einschließlich Wohnplätze Itter, Holthausen, Hassels, Reisholz, Urdenbach) und Garath zusammen 26,63, Teil von Wittlaer 0,41, Teil von Kalkum 0,91, Teil von Eckamp 0,90, Teil von Schwarzbach 0,70, Teil von Ludenberg 4,44, Teil von Erkrath 0,02, Teil von Büderich 0,01
  • am 1.1.1975: Wittlaer (einschließlich Kalkum) 23,22, Stadt Angermund 8,34, Hubbelrath (mit den Siedlungsbereichen Dorf, Stratenhof, Rotthäuser Weg und Knittkuhl) 12,11, Stadt Monheim (ohne Ortsteil Hitdorf) ¹ 25,81, Teile der Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach 1,71, Ortsteil Unterbach der Gemeinde Erkrath 10,56 und Gebiet Elb der Gemeinde Hilden
  • am 1.1.1980: Teile der Stadt Ratingen 0,48

¹ der Monheimer Stadtteil Hitdorf wurde nach Leverkusen eingegliedert. Aufgrund des Gesetzes über Gebietsänderungen im Neugliederungsraum Düsseldorf wurde Monheim mit Wirkung vom 1. Juli 1976 wieder ausgegliedert und zur eigenständigen Stadt erklärt. Lediglich ein kleiner unbewohnter Teil der Urdenbacher Kämpe verblieb bei Düsseldorf. Der ehemalige Stadtteil Hitdorf verblieb weiterhin bei Leverkusen.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1831 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Abbildung
Einwohnerentwicklung von Düsseldorf
Bildherkunft

Abbildung
Bevölkerungsentwicklung logarithmisch
Bildherkunft
Jahr Einwohner
1632 5.000
1703 8.573
1792 18.794
1831 29.233
3. Dezember 1861 ¹ 37.900
3. Dezember 1864 ¹ 44.300
3. Dezember 1867 ¹ 63.400
1. Dezember 1871 ¹ 69.365
1. Dezember 1875 ¹ 80.695
1. Dezember 1880 ¹ 95.458
1. Dezember 1885 ¹ 115.190
1. Dezember 1890 ¹ 144.642
2. Dezember 1895 ¹ 175.985
1. Dezember 1900 ¹ 213.711
1. Dezember 1905 ¹ 253.274
1. Dezember 1910 ¹ 358.728
1. Dezember 1916 ¹ 354.747

Jahr Einwohner
5. Dezember 1917 ¹ 374.770
8. Oktober 1919 ¹ 407.338
16. Juni 1925 ¹ 432.633
16. Juni 1933 ¹ 498.600
17. Mai 1939 ¹ 541.625
29. Oktober 1946 ¹ 420.900
13. September 1950 ¹ 500.516
6. Juni 1961 ¹ 702.596
27. Mai 1970 ¹ 663.586
31. Dezember 1975 664.336
31. Dezember 1980 590.479
31. Dezember 1985 564.473
25. Mai 1987 ¹ 563.531
31. Dezember 1990 575.794
31. Dezember 1995 571.030
31. Dezember 2000 569.364
31. Mai 2005 573.585

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Düsseldorf gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Domdechanten unterstellt. Obwohl die Reformation mehrheitlich Fuß fassen konnte, verblieben auch weiterhin Katholiken in der Stadt. Sie gehörten dann bis 1627 zum Dekanat Neuss, bevor Düsseldorf selbst Sitz eines Dekanats wurde. Heute gehören alle katholischen Pfarrgemeinden der Stadt zum Stadtdekanat Düsseldorf, das aus den Dekanaten Nord, Mitte/Heerdt, Ost, Süd und Benrath besteht.

Die Reformation konnte sich ab 1527 teilweise durchsetzen. Dies wurde vor allem durch den Reformkatholizismus von Herzog Wilhelm V. begünstigt. Neben dem Psalmengesang wurde auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt in der Stiftskirche St. Lambertus eingeführt. Dies war die Gründung der lutherischen Gemeinde. 1571 gab es wieder einen Umschwung am Hofe, demzufolge die Protestanten unterdrückt wurden. Die lutherische Gemeinde und die 1573 gegründete reformierte Gemeinde trafen sich danach heimlich, bis die Unterdrückung ab 1590 beendet wurde. Ab 1609 konnten die Protestanten zunächst ihre Gottesdienste öffentlich abhalten, die Reformierten in ihrem Predigthaus an der Andreasstraße, die Lutheraner an der Bergerstraße. 1614 setzte unter dem katholischen Herrscher Wolfgang Wilhelm wieder die Unterdrückung ein. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts konnten die Protestanten nur heimlich ihre Gottesdienste abhalten. Dann erhielten sie das Recht der freien Religionsausübung. Die erste überlieferte evangelische Predigt in Düsseldorf im Predigthaus an der Bolkerstraße ist aus dem Jahr 1651 erhalten. 1683 konnte sich die reformierte Gemeinde ihre eigene Kirche erbauen, die 1916 den Namen Neanderkirche erhielt. Der Turm wurde 1687 fertig gestellt. Im gleichen Jahr entstand die lutherische Kirche an der Bergerstraße. Gehörte die protestantische Gemeinde Düsseldorfs zunächst zur kölnischen Klasse, später zur Bergischen Synode (1589), so wurde Düsseldorf 1611 Sitz einer eigenen Klasse (Kirchenverwaltungsbezirk).

Nach dem Übergang an Preußen vereinigten sich 1825 die beiden protestantischen Kirchengemeinden zur "Evangelischen Gemeinde Düsseldorf", die zur Superintendentur Düsseldorf gehörte. Bereits 1815 war Düsseldorf Sitz des preußischen Oberkonsistoriums der Provinz Jülich-Kleve-Berg geworden, doch zog dieses bereits 1816 nach Köln um. 1827 gab es in Düsseldorf eine Synode. Die protestantische Gemeinde Düsseldorf wuchs ständig und weitere Kirchen wurden gebaut, so etwa die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz (1881), die Christuskirche (1899), die Friedenskirche (1899) und die alte Matthäikirche (1899) sowie die Kreuzkirche (1910). 1905 entstand aus Teilen der Gemeinden Urdenbach und Gerresheim die Kirchengemeinde Eller-Wersten. Durch die Eingemeindungen gab es weitere Kirchengemeinden im Stadtgebiet. Am 1. Oktober 1934 wurde der Sitz des Konsistoriums der rheinischen Provinzialkirche Preußens beziehungsweise der Evangelischen Kirche im Rheinland von Koblenz nach Düsseldorf verlegt. 1936 wurde für alle Düsseldorfer evangelischen Gemeinden ein Gesamtverband gegründet. 1948 wurde die Kirchengemeinde Düsseldorf aufgeteilt. Auch in den Außenbezirken gab es Veränderungen in den Kirchengemeinden.

1964 wurde der Kirchenkreis Düsseldorf in die Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Düsseldorf-Nord, Düsseldorf-Ost und Düsseldorf-Süd aufgeteilt, wobei der Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann vor allem Kirchengemeinden außerhalb der Stadt Düsseldorf umfasst. Die 3 Kirchenkreise im Stadtgebiet bilden heuten den Kirchenkreisverband Düsseldorf innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Düsseldorf sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK). Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören noch folgende Düsseldorfer Gemeinden und Kirchen an: Anglikanische Kirche, Apostolische Gemeinschaft, Christliches Zentrum Düsseldorf (Pfingstbewegung), Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), Evangelisch-Methodistische Kirche (Methodisten), Freie Evangelische Gemeinde, Die Heilsarmee, Herrnhuter Brüdergemeine, Jesus-Haus-Gemeinde, Gemeinde der Altkatholiken, Kommission der Orthodoxen Kirche in Düsseldorf – Verband der Gemeinden (Griechisch-Orthodoxe, Russisch-Orthodoxe, Rumänisch-Orthodoxe und Serbisch-Orthodoxe Gemeinde), Koptisch-Orthodoxe Kirche und Ukrainisch-Orthodoxe Gemeinde.

Ferner sind in Düsseldorf auch die Neuapostolische Kirche, die Christengemeinschaft und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) vertreten.

Der jüdischen Gemeinde Düsseldorf gehören 7319 Mitglieder an.

Politik

An der Spitze der Stadt Düsseldorf standen im 13. Jahrhundert die Schöffen, die bis 1806 die oberste und mächtigste Klasse in der Stadtverwaltung darstellten. Seit 1303 ist ein Bürgermeister genannt, der anfangs ein Schöffe war. Daneben gab es ab 1358 auch einen Rat, der sich teilweise in einen Alten und einen Jungen Rat aufteilte. Die Mitglieder wurden entweder auf Lebenszeit gewählt (Alter Rat), oder aber auch jährlich bestimmt (Junger Rat). Als herzoglicher Vertreter war ferner ein Schultheiß in der Verwaltung der Stadt beteiligt, der den Titel "Amtmann" führte. Etwa seit dem 15. Jahrhundert gab es neben den genannten Gremien auch einen Gemeindeausschuss von 12 Personen ("Zwölfer"), der an der Wahl des Bürgermeisters teilnahm und zu wichtigen Beschlussfassungen herangezogen war, eigentlich aber keine wirkliche Bürgerbeteiligung darstellte. Erst in französische Zeit gab es einen Munizipalrat, ab 1815 einen Gemeinderat mit 30 Mitgliedern. Seit 1856 waren es die "Stadtverordneten", später Ratsherren, deren Gesamtzahl sich mehrmals veränderte. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, der 3 Beigeordnete hatte. Seit preußischer Zeit trug das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister. 1856 wurde die Rheinische Städteordnung eingeführt.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt von den Bürgern gewählt.

Oberbürgermeister/innen seit 1815

Oberstadtdirektoren 1946 - 1999

Stadtrat - Aktuelle Sitzverteilung

CDU SPD GRÜNE FDP PDS REP GRAUE Lemmer-Liste Gesamt
2004 37 25 10 5 2 1 1 1 82

Wappen

Abbildung
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Düsseldorf
Bildherkunft

Abbildung
Wappen Düsseldorf
Bildherkunft
Das ursprüngliche Wappen der Stadt Düsseldorf - nur mit dem Anker - ist zugleich mit der Stadterhebung entstanden. Der Anker weist auf die Beziehung der Stadt und ihrer Bürger zur Rheinschifffahrt hin. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts trat neben dieses einfache Wappen ein zweites, das dem seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf Anordnung des Landesherrn verwendeten Siegel des Düsseldorfer Schöffenkollegiums nachgebildet war. Es zeigt den Bergischen Löwen, das Wappentier der bergischen Herzöge, der den Anker in seinen Pranken hält. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts hatte dieses aufwändig gestaltete Bild das ältere, einfache Stadtwappen endgültig verdrängt. Nach zahlreichen Abwandlungen im 19. und 20. Jahrhundert befreite der Heraldiker Prof. Otto Hupp das Wappen 1938 von späteren Zutaten und gab ihm die heute gebräuchliche Form: Im silbernen Schilde der aufgerichtete, doppelgeschwänzte, blaugekrönte und -bewehrte rote Löwe der Herzöge von Berg, der einen gesenkten blauen Anker in seinen Pranken hält. Die zugehörige Stadtflagge ist rot-weiß belegt mit dem Wappen.

Bei der obigen Darstellung handelt es sich jedoch um das "inoffizielle Wappen", das heißt es ist vereinfacht beziehungsweise in anderer Farbgebung wiedergegeben, da die Stadt Düsseldorf eine Veröffentlichung des "offiziellen Wappens" nicht erlaubte.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Düsseldorf unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
  • Abbildung
    Flag of the United Kingdom.svg
    Bildherkunft
    Reading, Vereinigtes Königreich, seit 1988, doch schon seit 1947 Verbindungen beider Städte
    • Chemnitz, Sachsen, seit 1988
      • Haifa, Israel, seit 1988, seit 1978 bereits freundschaftliche Verbindungen
        • Abbildung
          Flag of Poland.svg
          Bildherkunft
          Warschau, Polen, seit 1989
          • Moskau, Russland, seit 1992
            • Chongqing, Volksrepublik China, seit 2004

              Freundschaftliche Beziehungen bestehen seit den 1970er Jahren auch mit der

              norwegischen Stadt Lillehammer und seit 2003 mit der Hauptstadt der Balearen Palma de Mallorca (Spanien).

              Kultur und Sehenswürdigkeiten

              Abbildung
              Rheinuferpromenade bei Nacht
              Bildherkunft

              Abbildung
              Königsallee mit Kö-Graben
              Bildherkunft

              Abbildung
              Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen
              Bildherkunft

              Abbildung
              WDR, Gehry-Bauten und Teil des Medienhafens
              Bildherkunft

              Abbildung
              Gehrybauten im Medienhafen von Düsseldorf
              Bildherkunft

              Abbildung
              Das Ständehaus am Abend.
              Bildherkunft

              Theater

              Museen und Ausstellungsinstitute

              • Aquazoo-Löbbecke-Museum
              • Filmmuseum
              • Forum NRW
              • Goethe-Museum
              • Heinrich-Heine-Institut
              • Hetjens-Museum (Deutsches Keramik-Museum)
              • Kunsthalle Düsseldorf
              • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen - K20 (Grabbeplatz) und K21 (Ständehaus)
              • Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
              • museum kunst palast
              • Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
              • Schifffahrt-Museum im Schlossturm
              • Senfmuseum
              • Stadtmuseum
              • Stiftung Schloss und Park Benrath - Museum für Europäische Gartenkunst
              • Theatermuseum

              Musik

              Das bedeutendste Konzerthaus der Landeshauptstadt ist die Tonhalle Düsseldorf mit mehr als 200 Veranstaltungen im Jahr. Die Tonhalle ist auch der Sitz der Düsseldorfer Symphoniker, die als Konzertorchester der Landeshauptstadt und als Opernorchester der Deutschen Oper am Rhein fungieren.

              1818 gründete sich der Städt. Musikverein zu Düsseldorf und veranstaltete das erste von vielen Niederrheinischen Musikfesten, die im 19. Jahrhundert, auch durch die Mitwirkung von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, beides Musikdirektoren in Düsseldorf, internationale Bedeutung hatten. Der Städt. Musikverein kann auf eine ungebrochene Geschichte von 1818 bis heute verweisen und gilt als der musikalische Botschafter der Stadt in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas. Die musikhistorisch außerordentliche Geschichte des Musikvereins ist auf dessen Homepage [LINK] auf 300 Seiten eindrucksvoll dokumentiert.

              1995 gründete sich der Jazz in Düsseldorf e.V., welcher im Auftrage des Kulturamtes Jazz-Konzerte [LINK] und andere Veranstaltungen anbietet.

              Ein weiterer bedeutender Klangkörper der Stadt auf dem klassischen Sektor ist der Figuralchor Düsseldorf e.V.

              Auf dem Sektor der Unterhaltungsmusik war Düsseldorf in den 1970er Jahren ein Zentrum der elektronischen Popmusik. International bekannt waren und sind vor allem Kraftwerk, aber auch Neu! und La Düsseldorf.

              Anfang der Achtziger des 20. Jahrhunderts war Düsseldorf neben Berlin und Hamburg Hochburg der deutschen Punk- und NDW-Musik. Die wichtigsten Bands waren Male, Deutsch-Amerikanische Freundschaft, Mittagspause, Fehlfarben, Die Toten Hosen, Der Plan, KFC, Tommi Stumpff, Die Krupps und Nachzehrer.

              Aber auch eine Reihe, teils international bekannte, 80er Jahre Metal Bands stammen aus Düsseldorf, so z. B. Warlock (mit Doro Pesch, die ab 1989 solo unter Doro weiter machte), Stormwind, Warrant, Assassin, als auch aktuelle Bands wie beispielsweise Voodoma.

              Bauwerke

              Die umsatzstärkste Geschäftsstraße und eine der bedeutendsten Einkaufsstraßen Deutschlands ist die Schadowstraße. Wegen ihrer städtebaulichen Anlage und ihrer exklusiven Läden bekannter ist allerdings die Königsallee, kurz "die Kö". In ihrer Mitte verläuft der Stadtgraben, an dessen Nordende sich das Wahrzeichen der Kö, die Tritonengruppe befindet.

              In der Altstadt findet man nur noch vereinzelt sehr alte Häuser, die unter Denkmalschutz stehen. Historische Ortskerne können dagegegen die Stadtteile Kaiserswerth und Gerresheim vorweisen. Der dörfliche Charakter der Ortskerne von Angermund, Kalkum, Oberlörick, Heerdt, Hamm, Himmelgeist und Urdenbach ist weitgehend erhalten geblieben. Nachfolgend werden die bedeutendsten Bauwerke der Stadt (chronologisch nach Baujahren) genannt.

              Burgen und Schlösser
              • Ruine der Kaiserpfalz, Kaiserswerth, erbaut 1174 bis 1184, 1702 von französischen Truppen im spanischen Erbfolgekrieg zerstört
              • Schlossturm, Wahrzeichen der Stadt, gehörte zum Schloss, erbaut 13., 16. und 19.Jh., 1872 bis auf dem Turm durch Brand zerstört
              • Schloss Eller, erbaut 14.Jh., 1826 und 1902
              • Burg Angermund, erbaut 14.Jh.
              • Schloss Benrath, erbaut 17. und 18.Jh.
              • Schloss Kalkum, erbaut 18.Jh., 1810 bis 1812
              • Schloss Mickeln, Himmelgeist, erbaut 1843
              Historische Kirchen
              • Altstadt und Karlstadt:
                • St. Lambertus (kath.), Stiftsplatz 1, Basilika im gotischen Baustil, erbaut 1288 - 1394, Kirchweihe 13. Juli 1394
                • Kreuzherrenkirche, Ursulinengasse 6, erbaut 1445 bis 1455
                • St. Andreas (kath.), Andreasstraße 10, barocke Kirche, erbaut 1622 bis 1629,
                • Ev. Lutherkirche, Altstadt, Berger Straße 18b, erbaut 1683 bis 1687, erste Kirche der lutherischen Gemeinde
                • Neanderkirche, Altstadt, Bolkerstraße 36, erbaut 1683 bis 1687, erste Kirche der reformierten Gemeinde
                • St. Maximilian (kath.) "Maxkirche", Schulstraße 11-15 und Citadellstraße 2, erbaut 1735 bis 1743
              • Übriges Stadtgebiet:
                • Alt St. Martin (kath.), Bilk, erbaut Ende 12. Jahrhundert, Älteste Kirche im Stadtgebiet
                • St. Suitbertus (kath.), Kaiserswerth, erbaut 11. bis 13. Jahrhundert
                • St. Nikolaus (kath.), Himmelgeist, erbaut 11. bis 13. Jahrhundert
                • Stiftskirche St. Magaretha (kath.) und Stiftsgebäude, Gerresheim, erbaut 1220 bis 1240
                • Ev. Johanneskirche, Stadtmitte, erbaut 1875 bis 1881, geografischer Mittelpunkt der Stadt
              Sonstige historische Gebäude (vor 1950)
              • Rathaus aus dem Jahre 1573, Altstadt
              • Marktplatz (1695) mit Jan-Wellem-Denkmal (1825), Altstadt
              • Ratinger Tor, Altstadt, erbaut 1811 bis 1815
              • Ständehaus, Unterbilk, erbaut 1876 bis 1880, 1949 bis 1988 Landtagsgebäude, heute Kunstsammlung NRW K21
              • Kaufhaus Kaufhof (ehem. L. Tietz), 1906 bis 1908
              • (ehem.) Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke AG, Vodafone-Ufer, 1912
              • Wilhelm-Marx-Haus, Stadtmitte, erbaut 1922 bis 1924, gilt als erstes "richtiges" Hochhaus Deutschlands
              • Ensemble um den Ehrenhof (NRW-Forum, ehem. Kunstpalast, Tonhalle), Pempelfort, erbaut 1925 bis 1926 für die Ausstellung Gesolei
              • Hauptbahnhof, 1920er/30er-Jahre
              Moderne und postmoderne Gebäude
              • Mannesmann-Hochhaus, Karlsstadt, erbaut 1956 bis 1958
              • Thyssen-Haus oder Dreischeibenhaus, Stadtmitte, erbaut 1957 bis 1960
              • Düsseldorfer Schauspielhaus, Stadtmitte, erbaut 1965 bis 1970
              • Kuppelgewächshaus im Botanischen Garten Düsseldorf
              • Medienhafen und Rheinpark Bilk in Unterbilk
                • Rheinturm, fertig gestellt 1982, höchstes (240,5 m) Wahrzeichen der Stadt
                • Landtag von Nordrhein-Westfalen, erbaut 1980 bis 1988
                • Stadttor, erbaut 1992 bis 1998
                • Neuer Zollhof, die "Gehry-Bauten", erbaut 1996 bis 1999, Gebäude
                • "Monkey's Island" ("Affeninsel"): künstlich angelegte Strandlandschaft mit spanischem Flair und Strandrestaurant
              • Victoria-Turm, erbaut 1994 bis 1997
              • ARAG-Turm, Mörsenbroich, erbaut 1998 bis 2000
              • LTU Arena, Stockum, erbaut 2002 bis 2004 auf dem Gelände des Rheinstadions (erbaut 1968 bis 1975)
              Düsseldorfer Brückenfamilie
              • Hammer Eisenbahnbrücke, 1870 erbaut, 1912 ersetzt, 1945 zerstört, teilweise wieder aufgebaut, 1987 durch Neubau ersetzt, Bahnverbindung Düsseldorf-Neuss (nicht für Fußgänger und Radfahrer)
              • Oberkasseler Brücke, 1898 fertig gestellt, 1925 erweitert, 1945 zerstört, ab 1948 Behelfsbrücke, 1973 ersetzt, Verbindung von der Altstadt nach Oberkassel
              • Südbrücke, erbaut 1929, zerstört 1945, Neubau 1950 bis 1951, Verbindung von Düsseldorf-Hamm nach Neuss.
              • Theodor-Heuss-Brücke, wurde früher auch Nordbrücke genannt, erbaut 1953 - 1957, Verbindung von Golzheim nach Niederkassel
              • Rheinkniebrücke, erbaut 1965 - 1969, Verbindung von der Friedrichsstadt nach Oberkassel
              • Fleher Brücke, erbaut 1976 - 1979, Verbindung von Bilk nach Neuss-Uedesheim im Verlauf der Autobahn A 46
              • Flughafenbrücke, erbaut 1998 - 2002, Verbindung von Stockum (Messe, LTU Arena) nach Meerbusch im Verlauf der Autobahn A 44

              Einkaufszentren

              • AirportArkaden
              • Kö-Center
              • Kö-Galerie
              • Schadow-Arkaden
              • Sevens Center
              • Stilwerk

              Parks

              Abbildung
              Botanischer Garten mit Kuppelgewächshaus
              Bildherkunft
              • Park Elbroich / Heyepark
              • Rheinpark Bilk
              • Rheinpark Golzheim
              • Schlosspark Benrath
              • Schlosspark Eller
              • Schlosspark Garath
              • Schlosspark Mickeln
              • Südpark
              • Volksgarten
              • Zoopark

              Freizeit und Sport

              Gastronomie
              Abbildung
              Biergarten Untere Rheinwerft
              Bildherkunft

              Abbildung
              Bolkerstraße in der Altstadt
              Bildherkunft

              Die Düsseldorfer Altstadt wird wegen der vielen Kneipen als die "längste Theke der Welt" bezeichnet. Die Formulierung geht auf den Werbeschaffenden Carl Schweik in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zurück. Neben der Altbierkneipe Uerige sind die Brauhäuser "Im Füchschen", "Im Goldenen Kessel", "Brauerei Schlösser", und der "Goldene Ring" am Burgplatz bekannt. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Teil der Altstadt, im Norden begrenzt von der Ratinger Straße, im Westen von der Rheinpromenade, im Osten von der Heinrich-Heine-Allee und im Süden vom Karlsplatz. Konkurrenz bekommt sie durch den modernen Medienhafen mit den architektonisch bedeutsamen Gehry-Bauten, den interessanten Clubs und Diskotheken, in denen oft auch Prominente auftauchen, und dem im Sommer geöffneten neuen künstlich angelegten Sandstrand Monkey's Island.

              Beliebt in gastronomischer Hinsicht ist auch die linke Rheinseite mit den Stadtteilen Oberkassel und Niederkassel. In Bilk hat sich in den letzten Jahrzehnten zaghaft eine studentische Kneipenkultur entwickelt. In den genannten Vergnügungszentren und in den zahlreichen Kneipen der Stadtteile wird in erster Linie das obergärige Altbier ausgeschenkt. Alle Kneipen bieten aber auch Pils, oft sogar aus dem Fass, an. Kölsch wird man zwar meistens vergeblich suchen, aber es gibt trotzdem Gaststätten, die dieses Bier ausschenken. Eine beliebte Flaniermeile ist die Königsallee (). "Sehen und gesehen werden" heißt hier das Motto. Die zahlreichen Straßencafes des Boulevards laden zudem zum Verweilen ein.

              Brauchtum
              Abbildung
              Größte Kirmes am Rhein
              Bildherkunft

              Die wichtigsten Bestandteile des Düsseldorfer Brauchtums sind der Karneval mit dem Rosenmontagszug als Höhepunkt, die Schützenfeste in den Stadtteilen und im Juli das große Düsseldorfer Schützenfest mit der größten Kirmes am Rhein. Eine alte Tradition ist auch das Radschlagen. Für "Eene Penning" führten die Düsseldorfer Radschläger ihre Kunst vor. Weniger touristisch und wirtschaftlich bedeutsam aber für die Kinder Düsseldorfs um so wichtiger sind die Martinsumzüge in der Altstadt und in den Stadtteilen. Zu Ehren des Heiligen Martin von Tours ziehen sie in der ersten November-Hälfte mit selbst gebastelten Laternen singend hinter einem den Hl. Martin darstellenden Reiter her. Im Anschluss an die Umzüge "gripschen" sie Süßigkeiten in Geschäften und an Haustüren als Gegenleistung für ein Ständchen. Neben den Karnevals- und Schützenvereinen pflegt der Heimatverein der Düsseldorfer Jonges im besonderen Maße Brauchtum und Tradition.

              Sport
              Fußball
              Bekanntestes sportliches Aushängeschild ist der Traditionsverein Fortuna Düsseldorf. Die Fortuna war einmal deutscher Fußballmeister 1933, hat zweimal den DFB-Pokal gewonnen 1979,1980. Sie hat es 1979 bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger geschafft (und verloren). Obwohl sich die Fortuna momentan in einem sportlichen Tief befindet, ist sie neben dem bekanntesten auch der beliebteste Düsseldorfer Verein. Heimspielstätte des Vereins ist die neue LTU Arena neben der Düsseldorfer Messe.
              Eishockey
              Fast genauso bekannt wie die Fortuna ist der Eishockeyverein DEG METRO STARS. Als achtfacher Deutscher Meister seit 1967 gehört die DEG wohl zu den erfolgreichsten Clubs in Deutschland. Das Eisstadion an der Brehmstraße ist weit über die Grenzen von Düsseldorf hinaus bekannt. Das gilt auch für die Fans, die bis in die 90er Jahre als die Besten der Welt gehandelt wurden. Zurzeit wird ein neues Stadion gebaut der so genannte Eis-Dome in Rath an der Theodorstraße. Dieser wird bereits zur Saison 2006/2007 fertig gestellt sein.
              Tischtennis
              Nicht zu vergessen ist der Tischtennisverein Borussia Düsseldorf, der zuletzt 2003 Deutscher Meister wurde und neben 20 nationalen Meistertiteln auch 17-facher Deutscher Pokalsieger war, sechs Mal den Europapokal der Landesmeister und zwei Mal den ETTU-Pokal und 2000 die Champions League im Tischtennis gewann. Hinzu kommt ein 3. Platz bei der ersten Weltmeisterschaft für Vereinsmannschaften. Die Borussia darf daher als erfolgreichster Düsseldorfer Sportverein angesehen werden.
              Handball
              Insbesondere seitdem die HSG Düsseldorf im Jahr 2004 den Aufstieg in die Handball-Bundesliga geschafft hat, ist auch diese Sportart wieder populär. ´
              American Football
              ======Düsseldorf Panther====== Zu den erfolgreichen Traditionsvereinen Düsseldorfs darf man auch die Düsseldorf Panther zählen, die seit ihrer Gründung 1978 6 Mal die deutsche Meisterschaft der German Football League gewannen und als das älteste noch existierende deutsche American Football Team gelten.

              ======Rhein Fire====== Zu den neueren sportlichen Attraktionen gehört die Mannschaft von Rhein Fire. Nach einem kurzen Gastspiel in der Arena auf Schalke kehrt Rhein Fire mit der Saison 2005 wieder zurück nach Düsseldorf. In der neueröffneten LTU Arena spielt das Düsseldorfer Team wieder mit um die World Bowl der NFL Europe.

              Baseball
              Der bekannteste Baseball Verein der Stadt sind die Düsseldorf Senators. Als ehemaliges Bundesliga-Team und mehrfacher deutsche Juniorenmeister haben sie die besten Zeiten allerdings bereits hinter sich gelassen. In der Zwischenzeit spielt man nur noch fünftklassig (Landesliga). Der wahrscheinlich bekannteste ehemalige Spieler der Senators ist das deutsche Baseball-Urgestein Torsten Abels, der inzwischen nur noch als Trainer der Wuppertal Stingrays aktiv ist. Neben den Senators sind in Düsseldorf noch die Düsseldorf Bandits aktiv.
              Tanzsport
              Die Stadt Düsseldorf hat auch einen bekannten Tanzclub. Den TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß. Speziell im Formationstanzsport gehört der TD mit mehreren Deutschen-, Europa- und Weltmeistertiteln zu den Top10 der deutschen Tanzsportclubs. Die letzten Erfolge war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2002 und der Vizeweltmeistertitel 2002.

              Regelmäßige Veranstaltungen

              • Mai
                • Düsseldorf-Marathon, auch METRO Group Marathon Düsseldorf, vormals Rhein-Marathon
                • Schützenfeste mit Kirmes in fast allen Stadtteilen
                • Maler- und Töpfermarkt
                • CSD Düsseldorf
                • Japantag mit großen japanischen Feuerwerk

              • September
                • Maler- und Töpfermarkt
                • Internationaler Kö-Lauf - Deutschlands größter City-Lauf
                • Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf

              • November
                • St.-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
                • Martinslauf in Düsseldorf-Hassels - Größter Volkslauf in Düsseldorf
                • Beginn der Karnevalszeit - Hoppeditz-Erwachen am 11.11. um 11.11 Uhr.

              • Dezember
                • Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Altstadt, auf der Schadowstraße, dem Schadowplatz, der Nordstraße und in einigen anderen Stadtteilen
                • Vodafone - Kö on Ice

              Wirtschaft und Infrastruktur

              Abbildung
              Schadow-Arkaden in Düsseldorf
              Bildherkunft

              Abbildung
              Rheinkniebrücke
              Bildherkunft

              Düsseldorf ist eine äußerst wirtschaftsstarke Stadt im Herzen den Ballungsraumes Rhein-Ruhr. In Sachen Produktivität und Wachstumsprognosen belegt die Stadt deutschlandweit Platz 1. Bedeutende Faktoren sind neben der zentralen Lage im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Deutschlands auch der drittgrößte Flughafen Deutschlands Düsseldorf International sowie die Messe Düsseldorf mit 25 weltweit führenden Messen.

              Düsseldorf ist führender Standort in den Branchen Werbung, europäisches Patentwesen, Telekommunikation und Unternehmensberatung sowie Deutschlands "Stadt der Mode". Hier findet sich mit der "Collections Premieren Düsseldorf" (CPD) die größte Modemesse der Welt. Düsseldorf ist nach Frankfurt die zweitgrößte Banken- und Börsenstadt (Börse Düsseldorf). Zahlreiche internationale Firmen haben hier ihren Sitz (Metro, ThyssenKrupp, E.ON, L'Oréal, Henkel), und die größte japanische Kolonie in Kontinental-Europa macht Düsseldorf zum "Nippon am Rhein".

              Verkehr

              Neben dem Flughafen Düsseldorf, der zu den größten internationalen Flughäfen Deutschlands gehört, ist Düsseldorf auch an das Wasserstraßennetz durch einen Rheinhafen angebunden.

              Das Stadtgebiet Düsseldorfs ist von folgenden Bundesautobahnen umgeben beziehungsweise wird teilweise von diesen geschnitten: Im Norden die Bundesautobahn A 44 Mönchengladbach-Bochum, im Süden die A 46 Heinsberg-Hagen und die A 59 vom Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd in Richtung Leverkusen, im Westen die A 57 Köln-Krefeld und im Osten die A 3 Köln-Oberhausen. Ferner führen die Bundesstraßen B 1, B 7, B 8, B 228 und B 326 durch die Stadt.

              Düsseldorf verfügt über die ICE-Fernbahnhöfe Hauptbahnhof und Flughafen, den Regionalbahnhof Benrath sowie 22 S-Bahn-Stationen. Im Eisenbahngüterverkehr ist Düsseldorf jedoch nach Stilllegung und Abbruch seines Rangierbahnhofes Düsseldorf-Derendorf kein Eisenbahnknoten mehr, der größte Güterbahnhof des gesamten Düsseldorfer Eisenbahnkomplexes ist heute im Bahnhof des benachbarten Neuss. Des Weiteren verfügt die Stadt über ein dichtes Netz an Stadtbahnen, Straßenbahnen- und Bus-Linien. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt wird durch die Rheinbahn, die Regiobahn und die Deutsche Bahn betrieben. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen. Bei Fahrten in Richtung Leverkusen und Köln gilt seit dem 1. Februar 2005 der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg als Übergangstarif.

              Siehe auch Liste Düsseldorfer Bahnhöfe

              Medien

              In Düsseldorf befinden sich Studios des öffentlich-rechtlichen Westdeutschen Rundfunks (WDR) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) (Landesstudio Düsseldorf). Aus Düsseldorf kommen außerdem die Programme von NBC Giga und QVC.

              Die Stadt ist auch Sitz des 1990 gegründeten Verbands der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen e.V. (BGNRW), welcher die Interessen von 43 Betriebsgesellschaften des nordrhein-westfälischen Lokalfunks vertritt. Dieser Verband ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) mit Sitz in München. In Düsseldorf ist die private Rundfunkstation Antenne Düsseldorf mit Rahmenprogramm von Radio NRW ansässig.

              Als Tageszeitungen erscheinen in Düsseldorf die Westdeutsche Zeitung und die Rheinische Post sowie eine Lokalausgabe des Express und der in Essen erscheinenden Neuen Rhein/Neue Ruhr-Zeitung.

              Wöchentlich erscheint das Düsseldorfer Amtsblatt und die Anzeigenblätter "Düsseldorfer Anzeiger" und "Rheinbote".

              Öffentliche Einrichtungen

              Die Stadt Düsseldorf ist Sitz folgender Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts:

              Bildung und Forschung

              Persönlichkeiten

              Ehrungen

              Die Stadt Düsseldorf vergibt neben dem Ehrenbürgerrecht noch andere Ehrungen und Auszeichnungen. So verleiht sie seit 1972 alle drei beziehungsweise seit 1981 alle zwei Jahre den Heinrich-Heine-Preis an "Persönlichkeiten, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte der Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnisse von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten". Die Preisverleihung findet am 13. Dezember, dem Geburtstag des Dichters, statt. Bisherige Preisträger siehe den Artikel Heinrich-Heine-Preis. Vorgänger war der Immermann-Preis.

              Weitere Auszeichnungen sind der "Große Ehrenring", der "Jan-Wellem-Ring" und die "Verdienstplakette".

              Siehe auch: Ehrenbürger von Düsseldorf, Söhne und Töchter der Stadt Düsseldorf

              Literatur

              • Rheinisches Städtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956

              • Düsseldorf Geschichte von den Ursprüngen bis ins 20. Jahrhundert; Band 3: "Die Industrie- und Verwaltungsstadt (20. Jahrhundert)", hrsg. von Hugo Weidenhaupt, Schwann Verlag Düsseldorf, 1989

              Weblinks


              nds:Düsseldörp


              Diskussion der Autoren über den Artikel: Düsseldorf


              Könnte jemand, der sehr gut Englisch spricht, den original-Artikel aus dem englischen Wikipedia 1:1 übersetzen?

              URV

              ich habe mal direkt bei der Geschichtswerkstatt Düsseldorf nachgefragt, ob es sich um eine URV handelt - der Benutzer antwortet auf seinen Diskussionsseiten nicht ... -- Schusch 23:14, 5. Apr 2004 (CEST)

              Moment, das war keine URV - ich krame mal in meinen EMails ... (hab ich doch glatt vergessen, bzw. dieser Geschichtswerkstattler hat das hier nicht eingetragen) -- Schusch 16:58, 25. Jul 2004 (CEST)
              hm, der wollte diese Info nachtragen - werde ich noch mal anmahnen - kannst du evtl. die Links auf die ausgelagerten Artikel hier hinterlassen, Jed bzw. mwr (sorry:)? Er wollte die Texte auf jeden Fall unter GFDL stellen, wenn ich das richtig interpretiere -- Schusch 17:04, 25. Jul 2004 (CEST)

              Ok, wenn das in Ordnung geht, dann kann man die von mir ausgelagerten Artikel zu Wilhelm Marx, Albert Mooren, Graf Adolf V. von Berg, Heinrich Lueg und Leo Statz stehen lassen, sie müssten aber dringend überarbeitet werden! Darf man das? Oder macht das die Geschichtswerkstatt? Martin W. Richter 17:05, 25. Jul 2004 (CEST)

              äh, na klar, wir sind ein Wiki ... :-) oder was spräche dagegen? Solange die nix weiter erklärt haben, können wir das wohl machen, eine lose Zusage, daß der Text bei uns nicht gelöscht werden soll, habe ich - und reverten können wir im Notfall ja noch immer. Die EMail geht heute noch raus ... -- Schusch

              OK vielleicht später mal, jetzt möchte ich erst den Düsseldorfer Hauptartikel vervollständigen. Martin W. Richter 17:20, 25. Jul 2004 (CEST)

              so, ich habe von ihm (dem Menschen der Geschichtswerkstatt) eine Mail erhalten - und ihm nun zum dritten Mal eine Aufforderung geschickt, die Erklärung in die jeweiligen Artikel zu setzen - jetzt hab ichs im Detail vorgegeben mit Links und Erklärungen und vorformuliertem Text und ich hoffe es funktioniert jetzt ... :-) -- Schusch 21:53, 4. Aug 2004 (CEST)

              Mediawiki Version 1.3

              ... bietet jetzt das feature einer Townbox. Da sie eine breite Anhängerschaft hat sollte sie nach Möglichkeit auch genutzt werden. Diskusionen unter Wikipedia Diskussion:Formatvorlage Stadt. --Paddy 03:05, 2. Jun 2004 (CEST)

              Die regionale Zugehörigkeit

              Hat jemand was dagegen, zu erwähnen, die Stadt wird der Metropolregion Rhein-Ruhr bzw. der Rheinschiene zugerechnet? :-) AN 18:14, 16. Aug 2004 (CEST)

              Warum sollte hier jemand was dagegen haben, es ist doch eine weitere Info. Man könnte dies entsprechend im Eingangssatz einarbeite, ggf. auch bei Wirtschaft (?). Martin W. Richter 18:18, 16. Aug 2004 (CEST)

              Ich mag keine volle Anarchie - jetzt hätte ich es ergänzt, aber ich kriege Warnungen wegen des Umfangs des Artikels (35 KB) - könnte es mit dem Microsoft IExplorer Ver. 6 Probleme geben? Die Sorge ist groß, nach dem Speichern wird die Hälfte des Artikels zerheddert... AN 18:25, 16. Aug 2004 (CEST)

              Ich habe was dagegen. Ich wüsste nicht, wo klar definiert ist, welche Städte dazugehören sollen, und um was es sich genau handeln soll. Die obigen Artikel beziehen sich offensichtlich auf ein Buch, von dem nicht einmal klar wird, was es überhaupt behandelt. Was für einen Nutzen sollte so eine Info haben? Man könnte dann auch schreiben, dass Düsseldorf im Verdichtungsraum Rhein-Ruhr oder in der Region "Rhein-Maas" liegt, etc.

              Die obigen Artikel nutzen u.a. ein Buch als Quelle, was auf keinen Fall sowas wie eine Buchrezension bedeutet. Sie haben natürlich Recht, daß man alternativ die Zugehörigkeit zum Verdichtungsraum Rhein-Ruhr erwähnen könnte - zur Region "Rhein-Maas" nur dann, wenn es irgendwelche Quellen und Belege dafür gibt (auch wenn "nur" einige Bücher und Weblinks...) AN 18:37, 16. Aug 2004 (CEST)
              Das Problem ist, dass die verschiedensten Personen, Institutionen, etc. mit unterschiedlichster Motivation nach Belieben Regionen kreieren und versuchen, dort irgendwelche Gemeinsamkeiten zu finden. Diese Kreationen werden in den meisten Fällen nicht sonderlich bekannt und haben außerhalb des jeweiligen Kontextes keinen Nutzen. Dass ein Autor zu irgendeinem Zweck eine Region definiert reicht also nicht aus, damit sich die Bevölkerung dieser Region tatsächlich zugehörig führt. Desweiteren kann man endlose Diskussionen darüber führen, welche Städte nun zur jeweiligen Region gehören sollen. Da es dazu keine objektivierbaren Kriterien und keine offizielle Institution gibt, bleibt dies dem persönlichen Geschmack überlassen. Und Geschmäcker sind verschieden.

              Die NRW-Landesregierung ist etwas mehr als ein Autor... ;-) Ach ja - da gab es zum Jahresanfang einen, der auch noch eine "RheinCity" erfunden hat (die 4 Metropolen der Rheinschiene): Kein Geringerer als der OB Erwin! (Beleg dafür)
              Die offizielle Webseite der Stadt erfindet übrigens noch eine Region: "Region Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein"
              Niederrhein gibt's in der Wikipedia - aber ohne eine weitergehende Aufteilung. AN 18:52, 16. Aug 2004 (CEST)

              Genau das meine ich: Der Düsseldorfer OB erfindet eine Region "RheinCity", der Duisburger könnte "RheinRuhrCity" kreieren, der Gladbacher wäre vermutlich eher für "NiederrheinCity". Dahinter stecken meist Ansätze von Marketing-Strategien. Solange diese Kreationen aber keine praktischen Auswirkungen haben (es also keinen tatsächlichen Zusammenschluß von Städten unter der jeweiligen Bezeichnung gibt), sind die Bezeichnungen recht irrelevant.
              Hier noch ein Link zur "Euregio Rhein-Maas" (ohne Düsseldorf, könnte sich aber noch anschliessen): http://www.euregio-rmn.de/

              Toll - setzen Sie jetzt das Ruhrgebiet auf die Liste der Löschkandidaten? ;-) (Einen Zusammenschluss der Städte gibt's ja nicht obwohl auch öfters darüber geredet wird: Stichwort Ruhrstadt...).
              Es wird allerdings gar keine Zusammenschlüsse in diesem Sinne mehr geben - dies haben die Kommunal- und Landespolitiker vor ein paar Jahren vereinbart. Der Schock wegen Wattenscheid (einst eine Stadt mit ca. 80 Tsd. EW, 1975 nach Bochum eingemeindet) sitzt noch tief. Was es gibt, sind Fälle der lockeren Zusammenarbeit - und dabei werden recht viele Bezeichnungen der Region verwendet. Spricht etwas dagegen, die 2-3 häufigsten zu erwähnen - vielleicht auch mit Hinweisen, bei welchen Gelegenheiten es verwendet wurde? (Und zwar: Solche, wo Düsseldorf auch mal wirklich dabei war? ;-) ) AN 19:53, 16. Aug 2004 (CEST)

              Mit "Zusammenschluß" meinte ich keine kommunalen Eingemeindungen, sondern Abkommen welcher Art auch immer, die aus den rein theoretischen Überlegungen eine "real existierende" Region machen, wie z.B. obige Euregio. Allgemein bekannte Regionenbezeichnungen zähle ich auch dazu (z.B. Niederrhein).
              Zur Rheinschiene: Diese beschränkt sich nicht auf NRW. Auch die Schienenverbindung Basel-Rotterdam wird so genannt, und auch eine Region, der sämtliche am Rhein liegenden Städte angehörigen (siehe z.B. http://www.bpb.de/popup_dru... oder Suche mit beliebiger Suchmaschine). Da ergibt sich die Frage, ob man in alle Artikel zu Städten von Basel bis Rotterdam schreiben sollte, dass sie zur Region "Rheinschiene" gehören.
              Die bekanntesten Regionen, zu denen man Düsseldorf zählen könnte, sind wohl Niederrhein (historisch) und Rhein-Ruhr (was man auch immer im Einzelfall darunter verstehen möchte).

              Die Tatsache, dass man 10 Mio Leute mit einer Fahrzeit von 1 Stunde vom Zentrum (teilweise mit Strassenbahn und S-Bahn) um sich hat, spricht für eine deutliche metropolische Verdichtung, die in Los Angeles als Stadt bezeichnet (und zugegebenermassen auch regiert) wird. Angesichts der Tatsache, dass man von Ddorf aus nach Bochum für den Abend fährt und dass Hunderttausende von Menschen jeden Tag mehrere Großkommunen durchqueren, um zur Arbeit zu kommen, wofür benötigt man da eine offizielle Zusammenarbeit der Stadtverwaltungen, um eine Rhein-Ruhr-Metropole zu postulieren? Dagegen haben Basel, Düsseldorf und Rotterdam nur gemeinsam, dass sie den gleichen Fluss verschmutzen. Stimmer 23:34, 7. Sep 2004 (CEST)

              Wappen

              Das offizielle Wappen der Stadt Düsseldorf wurde zur Verwendung in der Wikipedia nicht genehmigt. Die Stadt Düsseldorf stellt stattdessen das inoffizielle "Wappen für Jedermann" zur Verfügung. Ich habe das Wappen daher ausgetauscht, und das offizielle gelöscht. --Beyer Beyer 13:15, 2. Aug 2004 (CEST)

              Die Erläuterung des Wappens habe ich als Textspende von der Stadt Düsseldorf bekommen. Es handelt sich also nicht um eine Vereletzung des Urheberrechts.

              Zitat: Das "Wappen für Jedermann" ist frei zugänglich und unterliegt keinerlei urheberrechtlichen Ansprüchen; das Gleiche gilt selbstverständlich auch für die Erläuterung des Wappens.

              --Beyer Beyer 10:46, 5. Aug 2004 (CEST)

              Shadow vs. Schadow

              Ich finde Shadow-Straße ja nett und angesichts der britischen Tradition in Düsseldorf sogar passend. Der Platz und die Straße und die Arkaden heissen aber nach einem Wilhelm von Schadow. Ich habe es geändert, wo ich es konnte, die Bildunterschrift der Schadow-Arkaden hat sich mir versperrt. Stimmer 23:41, 7. Sep 2004 (CEST)

              Hallo Stimmer, das war ein überraschender Flüchtigkeitsfehler von mir, wo doch wusste, nach wem die Straße benannt ist. Die Bildunterschrift habe ich jetzt auch geändert. --Wiegels 03:04, 8. Sep 2004 (CEST)

              Sohn der Stadt?

              • Wendolin WeberLink-Text, * 5 August 1957 in Duesseldorf, Kaufmann und Mitbegruender der Selbsthilfeorganisation Schimpf und SchandeLink-Text, seit 1992 politisch VerfolgterLink-Text des Nachkriegs Deutschland. Dies wurde u.a.auch durch den Verfassungsschutz bestaetigt, das er sich nichts hatte zu Schulden kommen lassen. Hierzu hoeren Sie bitte das Verfassungschutz-AudioLink-Text ueber die "Denkpause" hinweg bis zu Ende an. Weitere Informationen finden Sie unter Link-Text Darum geht es eigentlich ...

              Diesen Eintrag habe ich aus verschiedenen Gründen aus dem Abschnitt "Söhne und Töchter der Stadt" heraus genommen:

              1. Aus dem Text geht nicht hervor, wofür dieser Mann berühmt sein soll.
              2. Die Formulierung ist als Eintrag unbrauchbar.
              3. Die Verweise zeigen auf leere Seiten, besitzen kein Impressum oder helfen in der Sache nicht weiter.
              4. Als Düsseldorfer ist mir dieser Name völlig unbekannt.
              Wer kennt "Wendolin Weber" und kann einen Grund nennen, warum er in die Liste der "Söhne und Töchter der Stadt Düsseldorf" aufgenommen werden sollte? --Wiegels 11:18, 20. Okt 2004 (CEST)

              Nach dem, was ich den Links und Folgelinks des Beitrags entnehmen konnte, ist er vor Jahren Opfer eines Verwaltungshandelns geworden (Details waren auf Grund des unübersichtlichen Aufbaus seines 'Dokumentationszentrums' so schnell nicht auffindbar). Jedenfalls ist er seit damals auf einem 'Rachefeldzug' über alle Ebenen (-> 'Presse-Index', über 10.000 Einträge bei Google....), der nun auch die Wikipedia (Artikel Düsseldorf, Neuss) erfasst hat. - Nb 23:13, 20. Okt 2004 (CEST)

              Als politisch verfolgter und von der Justiz nicht geschuetzter Buerger find ich sollte er schon einen Eintrag bekommen, genau wie andere Verfolgte der Vergangenheit bekamen. Dies insbesondere, als Mahnung, dass solche Dinge, die die Vernichtung von Menschen bedeuten bzw. die Ausrottung ganzer Familien representieren nie wieder geschehen. Sein Kampf isr erwaehnenswert. Ich habe genau wie viele andere Menschen mich fuer ihn eingesetzt. Hierzu moechte ich nur auf einige wenige links verweisen. http://neuss.cjb.net/bueche... http://neuss.cjb.net/bueche... dieses Schreiben stammt von mir. Herr Ufermann von der Diakonie Rheydt hat sich ebenfalls fuer ihn und seine Familie eingesetzt. http://neuss.cjb.net/bueche... Herr Heinrich Ahlke, ein honoriger Ministerialbeamter ebenso wie der Alterspraesident des Bundestages Werner Vogel ( Die Gruenen ) haben sich fuer Herrn Weber eingesetzt und seinen guten Leumund bestaetigt.http://neuss.cjb.net/bueche... Hierzu gaebe es eine Vielzahl weiterer Dokumente anzufuehren. Was ich hier nicht machen moechte. Jedoch moechte ich auf einige Urteile/Dokumente zu Gunsten von Herrn Weber verweisen. http://neuss.cjb.net/bueche... Dieses letzte Urteil, dass von den Taetern gegen ihn erwirkt wurde, bescheinigt ausdruecklich das er und seine Familie 13 Jahre lang als unbescholtener Mensch politisch verfolgt wurde und wie die Verhandlung und die Gutachten ergaben, aufgrund der unglaublichen Uebergriffe " Staatlicher " Organe, heute traumatisiert ist.

              Herr Weber ist ein Sohn der Stadt Duesseldorf, da er dort geboren wurde. Somit hat er das Recht seine und die Geschichte seiner Familie den Buergern von Duesseldorf und darueber hinaus und Menschen zur Kenntnis zu bringen als Mahnung fuer kuenftige Generationen und als gelebter Widerstand gegen Willkuer. Hiess es nach dem Krieg nicht: " Die Vernichtung von Menschen soll nie wieder statt finden? " Oder gilt dies nur fuer juedische Mitmenschen und die Vernichtung deutscher Familien ist irrelevant?

              Das bis zum heutigen Tag, die Wiederbeschaffung ( Wiedergutmachung/Schadensersatz ) z.B. der Altersversorgung seiner Mutter,nicht stattgefunden hat, ist skandaloes Sie hat als eine der Truemmerfrauen,mit ihren Haenden Deutschland wieder aufgebaut. Ist dies der Dank? Entgegen der durch ein Deutsches Gericht festgesetzten Anordnungen die Stadt Neuss und das Land NRW als Taeter der Vernichtung dieser Familie zu verklagen, http://neuss.cjb.net/tews-w... wurde bis zum heutigen Tag alles Vertuscht und ueber mehr als ein Jahrzehnt, Steuergelder verbraten und Menschen der Vernichtung ausgesetzt. Es wurden Sachverhalte verdreht, von ihren so vermeintlichen " Beruehmten Leuten der Stadt ", die aber in ihrem Lexikon als Beruehmtheiten erscheinen. Menschrechtsbeaufter Hermann Groehe, der keinen Finger fuer Menschen in Not ruehrt, sondern wenn er angeschrieben wird, diese Schreiben faschmaennisch entsorgt, naemlich in den Papierkorb wirft, werden gefeiert. Menschen die sich fuer die Rechte, die uns alle angehen,einsetzten, werden nicht erwaehnt, da sie keine Beruehmtheit durch Vertuschung und ( Staats)Gewalt erlangt haben.Somit haben diese Opfer auch keinen Eintrag verdient und sind nicht erwaehnenswert und dem Vergessen preisgegeben. Hier wiederholt sich die Vergangenheit, obwohl dies nie wieder geschehen sollte. Das sei uns alle eine Mahnung. Karin Dollendorf

              HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA

              hallo, gibt es vielleicht einen düsseldorfer mit lust und laune, der diesen artikel HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA noch mal überfliegen könnte? vielleicht hat jemand ein passendes photo. grüße --Carroy 13:34, 9. Apr 2005 (CEST)

              Außerchristliche Religionen

              Vielleicht habe ich ja etwas überlesen, aber ich erwartete im Abschnitt 'Religionen' auch etwas über die jüdische Gemeinde in Düsseldorf zu erfahren. Bei der Gelegenheit: Moslems gibts doch bestimmt auch hier. Wie haben die sich organisiert? Miastko 22:20, 15. Mai 2005 (CEST)

              Liste der Einkaufszentren

              Mal ehrlich das kann doch raus oder? Es gibt keine weitere Seite hinter irgendeinem der genannten Einkaufszentren, und wer braucht sowas auch? Aragorn05 13:48, 10. Aug 2005 (CEST)

              Ich bin ganz Deiner Meinung. Raus damit! --ThomasMielke ThomasMielke 14:04, 10. Aug 2005 (CEST)

              Religion: Missing info

              There is no information on how many Catholics and Protestants who live in the city.

              Schürreskarren-Rennen?

              Was soll das sein? Habe ich noch nie was von gehört. Und das verlinkte Lemma existiert nicht. Kann also erstmal wieder raus, oder? --ThomasMielke ThomasMielke 16:17, 24. Aug 2005 (CEST)

              Das Schürreskarren-Rennen findet zum Erntedankfest in Düsseldorf-Urdenbach statt. Es ist dort eine Tradition. Es handelt sich um ein Schubkarren-Rennen zwischen Aue-Bauern, die ihre Schubkarren mit ihrer Ernte gefüllt und auch schön geschmückt haben.

              Nicht alles, was man nicht kennt, sollte man löschen!

              www.duesseldorf.de / Weblinks

              Hallo Zusammen!

              Ich weiß, dass das hier eigentlich eine Grundsatzdiskussion ist, aber warum soll www.duesseldorf.de nicht mehr in den Weblinks stehen? Nur weil sie auch im Infokasten steht? Das ist IMHO doch Haarspalterei, dass der Link dann doppelt vorhanden ist (gilt im übrigen auch für diverse interne Wikilinks). Der Infokasten ist ja nun mal kein Fließtext. Immerhin ist www.duesseldorf.de der wichtigste und logischerweise auch offiziellste Link überhaupt.

              Als „normaler“ Leser gibt es wohl verschiedene Gewohnheiten, sich mit einem Artikel über eine Stadt zu informieren. Eine ist sicherlich nur das Lesen der Infobox für die wichtigsten Eckdaten – inkl. Website. Ein anderer ist aber sicher das ausführliche Lesen des gesamten Artikels bis nach unten zu Literatur und Weblinks, sodass man sich im Anschluss mittels der Weblinks weiter informieren kann. Also gehört dort doch wohl auch die Website hin, oder? --ThomasMielke ThomasMielke 00:28, 22. Okt 2005 (CEST)

              das Konzept wird nun schon seit gut einem Monat durchgeführt. Wieso sollte Dusseldorf eine Ausnahme sein?--Cyper 00:33, 22. Okt 2005 (CEST)

              Dann gib mir doch mal bitte ein paar Hinweise, wo darüber diskutiert/entschieden wird/wurde. --ThomasMielke ThomasMielke 00:56, 22. Okt 2005 (CEST)

              Pkt 7.5 Jede URL nur 1x verlinken. Bei viele Ortsartikeln, die den Weblink im Kasten haben ist mir aufgefallen, dass die unten unter den Weblinks ein Hinweis "Weblink zu offizellen seite-siehe Kasten" steht. Noch besser haben sehr viele kleine Gemeinden gelöst, dort ist der Weblink gleich richtig unten eingeordnet und nicht im Kasten untergebracht. Dann gibts auch keine Verwirrungen. Eine eindeutige Meinung Weblink unten oder oben gibt es scheinbar nicht. Die Vertreter des Infokastens verteidigen ihre Lösung natürlich und man bekommt böse kommentare wenn man den link aus dem Kasten entfernt und nicht aus der Linkliste. Es ist halt ein Wiki. Ich denke der link gehört unten an die erste Position. Dort würde man ihn auch zerst vermuten. Hadhuey 11:18, 22. Okt 2005 (CEST)

              Das ist grundsätzlich auch meine Meinung. Ein Weblink gehört in erster Linie in die Weblinks. Den Punkt 7.5. „Ein Weblink zur Internetpräsenz ist üblich.“ interpretiere ich übrigens anders:
              Ein Link zur Internetpräsenz „http://www.duesseldorf.de“ reicht aus. Weitere Links wie „http://www.duesseldorf.de/t... oder „http://www.duesseldorf.de/s... sind unnötig, da diese ja über die Hauptadresse abrufbar sind.
              (Eine URL ist übrigens eine explizte Internetseite. Eine Internetpräsenz ist in der Regel die Gesamtheit aller Internetseiten unter einer Domain-Adresse. D.h. eine URL ist nur ein Teil einer Internetpräsenz.)
              Wenn also der Link „http://www.duesseldorf.de“ einmal in der Infobox und einmal in den Weblinks steht, sollte das keinen stören. Wenn ich dann noch auf den Absatz „Häufigkeit der Verweise“ zu rate ziehe („Bei längeren Texten kann er jedoch, sofern es für das Verständnis spezieller Absätze oder Sachverhalte sinnvoll ist, auch in der entsprechenden Passage noch einmal verlinkt werden.“), dann ergibt sich für mich, dass es dennoch sinnvoll ist, den Link in diesem Fall an beiden Stellen zu belassen.
              Wie sagt man so schön: „Viele Wege führen nach Rom“. --ThomasMielke ThomasMielke 13:36, 22. Okt 2005 (CEST)

              erster Sportverein in DS

              Von den Zuschauerzahlen liegt doch Eishockey klar vor Fußball, also warum ist hier die Reihenfolge umgekehrt?

              Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Düsseldorf und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten