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Der Artikel Deutsche Sprache gehört zur Kategorie: Indogermanisch, Germanisch, Einzelsprache, Deutsche Sprache, Grammatik
Die deutsche Sprache (Hochdeutsch und Niederdeutsch) zählt zur indoeuropäischen Sprachfamilie (in Deutschland abweichend auch indogermanische Sprachfamilie genannt), spezifisch zu den westgermanischen Sprachen.
Geschichte
Hauptartikel: Deutsche Sprachgeschichte
Als hochdeutsche Sprache bezeichnet man zunächst alle germanischen Dialekte, die im frühen Mittelalter an der zweiten oder althochdeutschen Lautverschiebung beteiligt waren (alemannisch, bairisch, ost-, rhein-, mittelfränkisch, ostmitteldeutsch = ober- und mitteldeutsche Mundarten = hochdeutsche Mundarten). Die germanischen Dialekte, die diese zweite germanische Lautverschiebung nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil mitgemacht haben, bezeichnet man seit der frühen Neuzeit als niederdeutsche Sprachen (niedersächsisch und niederfränkisch).
Das Wort „teutsch“ (deutsch) bildete sich dabei innerhalb des Lateinischen aus dem germanischen Wort für „Volk“ (thioda, thiodisk) heraus und bezeichnete die Sprache der nicht lateinisch (und nicht romanisch) sprechenden Bevölkerung. Die ältere Bezeichnung „fränkisch“ für die eigene Sprache traf etwa seit dem 9. Jahrhundert nicht mehr eindeutig zu, nachdem einerseits die westfränkische Oberschicht im späteren Frankreich den romanischen Dialekt der einheimischen Bevölkerung übernommen hatte und andererseits das Ostfrankenreich auch nicht-fränkische Stämme wie die Alemannen, die Bayern, die Thüringer und die (Nieder-)Sachsen umfasste.
Da während des ganzen Mittelalters im Unterschied zu den Nachbarländern in dem Land der Teutschen stark territorial zersplitterte politische Strukturen existierten, entwickelten sich die zum Teil extrem unterschiedlichen deutschen Dialekte (deutsche Mundarten) lange parallel nebeneinander her.
Einen ersten Ansatz zu einem überregionalen Ausgleich der Mundarten hat man teilweise in der mittelhochdeutschen Dichtersprache der höfischen Dichtung um 1200 sehen wollen. In der Tat ist teilweise das Bemühen der Dichter zu erkennen, nur regional verständliches Vokabular und dialektale lautliche Besonderheiten zu vermeiden, um ein überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen; andererseits muss aber die Breitenwirkung der an den Fürstenhöfen tätigen Dichter zu einer Zeit, als nur eine verschwindend geringe Minderheit der Bevölkerung alphabetisiert war und Zugang zu dieser elitären Kunst hatte, als äußerst gering eingeschätzt werden. Der Beginn der neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit gesehen werden.
Während die Standardsprache in den meisten europäischen Ländern aus dem Dialekt der jeweiligen Hauptstadt hervorgegangen ist, stellt die heutige deutsche Hochsprache (Standardsprache) eine Art „Kompromiss“ zwischen den mittel- und oberdeutschen Dialekten südlich der Benrather Linie dar.
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Das heutige deutsche Sprachgebiet nach dem 2. Weltkrieg Bildherkunft |
In Norddeutschland hat sich das Hochdeutsche, vor allem im Gefolge der Reformation als Amts- und Schulsprache gegen das Niederdeutsche (Plattdeutsche/Niedersächsische und Niederfränkische) durchgesetzt. Zur Blütezeit der Hanse fungierte das Niederdeutsche als Verkehrssprache im gesamten Nord- und Ostseeraum. Auch die Niederländische Sprache ist eine niederfränkische und daher niederdeutsche Sprache.
Martin Luther übersetzte 1521 das Neue Testament und 1534 das Alte Testament in die sich damals noch entwickelnde neuhochdeutsche Schriftsprache. Die dort verwendete Sprache in einer ostmitteldeutschen Färbung prägte durch die religiöse Bedeutung Luthers ganze Generationen. Es muss aber angemerkt werden, dass Luthers Bedeutung im Hinblick auf die Entstehung der Neuhochdeutschen Schriftsprache lange Zeit überschätzt wurde. Bereits seit dem 14. Jahrhundert bildete sich allmählich eine immer stärker überregional geprägte Schriftsprache heraus, die man auch als Frühneuhochdeutsch bezeichnet. Die Herausbildung der hochdeutschen Schriftsprache war im 17. Jahrhundert zum Großteil abgeschlossen. Durch die Beseitigung der so genannten Letternhäufelung im 18. Jahrhundert wurde das seitdem in Grundzügen kaum veränderte deutsche Schriftbild abgerundet.
Die Geschichte der deutschen Sprache wird häufig in vier Abschnitte (Sprachstufen) unterteilt:
- 750 – 1050: Althochdeutsch
- 1050 – 1350: Mittelhochdeutsch
- 1350 – 1650: Frühneuhochdeutsch
- ab 1650: Neuhochdeutsch
Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird.
Die deutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer deutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform. Siehe dazu auch Geschichte der deutschen Rechtschreibung.
In der Bundesrepublik Deutschland ist Hochdeutsch:
- nach § 23 Verwaltungsverfahrensgesetz (BVwVfG) als Amtssprache,
- nach § 5 Beurkundungsgesetz als Sprache für notarielle Urkunden,
- nach § 184 Gerichtsverfassungsgesetz als Gerichtssprache festgelegt.
In Österreich ist laut Artikel 8. (1) Bundes-Verfassungsgesetz (BVG) die (hoch-)deutsche Sprache, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.
In Liechtenstein ist Deutsch die alleingültige Amtssprache. Es kennt keine Minderheitensprachen.
Hochdeutsch als Amtssprache (neben anderen Sprachen)
- Belgien (mit Französisch und Niederländisch)
- Luxemburg (mit Luxemburgisch und Französisch)
- Schweiz (63 % deutsch) (auf gesamtstaatlicher Ebene neben Französisch, Italienisch und Rätoromanisch; in 17 von 26 Kantonen alleinige Amtssprache, in 4 weiteren Amtssprache neben anderen Sprachen)
- Italien: nur regional in Südtirol (mit Italienisch und Ladinisch; in anderen Regionen: Aostatal: Französisch; Friaul: Slowenisch jeweils mit Italienisch)
- Dänemark: in Gebieten der deutschen Minderheit (Sønderjylland) (neben Dänisch)
- Namibia (seit Juni 1984 mit Afrikaans und Englisch, seit der Unabhängigkeit Namibias 1990 nicht mehr Amtssprache)
- Russland: Anerkannte Verkehrssprache der deutschstämmigen Bevölkerung in den beiden westsibirischen Nationalkreisen Asowo (Gebiet Omsk) und Halbstadt (Altai-Region).
Deutsch ist zudem eine Amtssprache der Europäischen Union und eine Arbeitssprache der Vereinten Nationen.
Dass Deutsch beinahe Amtssprache der USA geworden wäre, ist ein Gerücht, das auf eine Fehlinterpretation zurückzuführen ist (Mühlenberg-Legende, siehe auch Deutsche Sprache in den USA).
Als Minderheitensprache
- Argentinien 300.000
- Australien 200.000 oder mehr ( 2 Millionen Deutschstämmige)
- Belgien 112.458
- Brasilien (1.900.000)
- Chile (100.000)
- Dänemark 20.000
- Estland 3.460
- Frankreich: von den 1.200.000 potenziell deutschsprachigen Elsässern und Lothringern spricht nur noch ein kleiner Teil den angestammten Dialekt
- Italien 330.000
- Kanada 500.000 oder mehr (2,8 Millionen Deutschstämmige, siehe Auswärtiges Amt).
- Kasachstan 358.000
- Kroatien 11.000
- Lettland 3.780
- Litauen 2.060
- Moldawien 7.300
- Namibia 30.000
- Niederlande 47.775
- Paraguay 200.000
- Polen 170.000
- Rumänien (70.000.)
- Russland: europäischer Teil (75.000), Sibirien (767.300)
- Slowakei 12.000
- Südafrika 300.000-500.000 (100.000 Passdeutsche, 1 Million Deutschstämmige, siehe Auswärtiges Amt).
- Togo
- Tschechien 50.000
- Ukraine 38.000
- Ungarn 145.000
- Vereinigte Staaten von Amerika 6.100.000 , insbes. Pennsylvaniadeitsch s. Kapitel Pennsylvania Dutch
Siehe auch: Deutschsprachige Minderheiten
Als Fremdsprache
Deutsch (Hochdeutsch) wird in vielen Ländern als Fremdsprache gelehrt; in Europa ist es nach Englisch am weitesten verbreitet. Besonders häufig wird Hochdeutsch als Fremdsprache in den Niederlanden, Skandinavien, Baltikum, Slowenien, Kroatien, Polen, Japan, Bosnien und Herzegowina, der romanischen Schweiz, Serbien, Ungarn, Montenegro, Mazedonien und Bulgarien gewählt. Teilweise gilt Deutsch in diesen Ländern als erste Schulfremdsprache und steht damit noch vor dem Englischen. Auch in Weißrussland wird Deutsch oft an Schulen unterrichtet.
In anderen Ländern, so zum Beispiel in Frankreich und den USA, verliert Deutsch zunehmend an Bedeutung gegenüber Spanisch.
In Ostasien (Japan) wurde im 19. und 20. Jahrhundert Deutsch als Medizinsprache verwendet (an Stelle von Latein).
Nach einer Erhebung der Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache, der u. a. das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut angehören, gab es 2000 die meisten Deutschlerner in:
- Russische Föderation: 4.657.500
- Polen: 2.202.708
- Frankreich: 1.603.813
- Tschechien: 799.071
- Ukraine: 629.742
- Ungarn: 629.472
- Kasachstan: 629.874
- Niederlande: 591.190
- USA: 551.274
Deutsch ist heute die nach Englisch am meisten verwendete Sprache im Internet (gefolgt von Französisch, Japanisch, Spanisch und Chinesisch). Mehr als acht Prozent aller Seiten im Internet sind auf Deutsch. (Internetseiten auf Englisch:Cirka 50 %)
Als Kreolsprache
Im Zuge der Kolonialisierung entstand im heutigen East New Britain das so genannte Unserdeutsch, das weltweit einzige Kreoldeutsch. Diese Sprache ist jedoch mittlerweile fast ausgestorben, da die meisten Sprecher auswanderten. Außerdem haben sich in Papua-Neuguinea bis zu 150 Wörter deutschen Ursprungs in der Sprache Tok Pisin erhalten.
Aussprache
Siehe Aussprache der deutschen Sprache.
Grammatik
Rechtschreibung
Siehe dazu deutsche Rechtschreibung.
Textsammlungen
Beim Projekt Gutenberg-DE gibt es Texte von über 1000 Autoren. Wikisource enthält mehr als 2000 deutschsprachige Werke.
Siehe auch: Deutsche Literatur, Sprichwörter,
Deutschsprachige Schriftsteller: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Dialekte der hochdeutschen Sprache
Die Einteilung der deutschen Dialekte beruht auf Untersuchungen des 19. Jahrhunderts. In gleicher Zeit begann die Herausbildung von Umgangssprachen als einer Art Mischform zwischen Standardsprache und Dialekt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts verdrängen die Umgangssprachen die alten Dialekte.
- Mitteldeutsch
- Westmitteldeutsch (siehe auch: Fränkische Sprache)
- Ostmitteldeutsche Sprache
- Fränkisch im Übergangsbereich zwischen dem Oberdeutschen und Mitteldeutschen (Wird häufig dem Oberdeutschen zugeordnet.)
- Ostfränkisch, umgangssprachlich "Fränkisch"
- Süd-Rheinfränkisch
- Oberdeutsch
- Alemannisch
- Schwäbisch
- Elsässisch
- Niederalemannisch (darunter auch schweizerdeutsche Dialekte)
- Hochalemannisch (darunter auch schweizerdeutsche Dialekte)
- Höchstalemannisch (schweizerdeutsche Dialekte)
- Bairisch
Niederdeutsche Sprachen
Niederdeutsch bzw. die niederdeutschen Sprachen zeigen bedeutende phonologische, morphologische und lexikal-semantische Unterschiede gegenüber den übrigen deutschen Mundarten. Diese Sprachgruppe hat die zweite hochdeutsche Lautverschiebung nicht mitvollzogen.
Das Niedersächsische, das in Deutschland und in den Niederlanden gesprochen wird und gemeinhin in Norddeutschland als Niederdeutsch oder Plattdeutsch (Plattdüütsch) bezeichnet wird (in den Niederlanden als „nedersaksisch”) wird auch als Teil einer niederdeutschen Sprachgruppe aufgefasst.
Mittlerweile hat das Niedersächsische infolge der Sprachencharta des Europarats einen offiziellen Status als Regionalsprache erhalten, weil die Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen Niedersächsisch für einen Schutz gemäß Teil III der Sprachencharta angemeldet haben. Vermutlich kann dennoch sein allmähliches Aussterben nicht aufgehalten werden.
Das Niederfränkische lebt weiter im Niederländischen. Auch die ursprünglichen Dialekte am Niederrhein (Kleve, Wesel, Duisburg, Mülheim an der Ruhr) sowie die alten Mundarten im Ostbergischen gehörten dem niederfränkischen Zweig an. Sie sind seit dem Zweiten Weltkrieg praktisch im Aussterben.
Die Mundarten des Gebietes zwischen der Uerdinger Linie (Ik-/Ich-Linie) und der Benrather Linie (Maken-/Machen-Linie) (Düsseldorf, Mönchengladbach, Krefeld, Neuss) weisen sowohl niederfränkische als auch mittelfränkische Züge auf und sind ein mundartliches Übergangsgebiet zwischen den hochdeutschen und den niederfränkischen Mundarten.
Einflüsse anderer Sprachen auf die deutsche Sprache
Durch ihre zentrale Lage in Europa wurde die deutsche Sprache über die Jahrhunderte durch andere Sprachen beeinflusst. Im Mittelalter und der Zeit davor war es vor allem die lateinische Sprache, aus der sich die deutsche Sprache bediente. So sind viele alltägliche Wörter, vor allem aus Architektur, Religion und Kriegswesen (z. B. Fenster, Keller, Karren, dominieren, Kloster), aus dem Lateinischen entlehnt. Auch die griechische Sprache hat das Deutsche in Religion, Wissenschaft und Philosophie stark beeinflusst (z. B. Philosophie, Physik, Demokratie, Krypta).
Später war es dann vor allem die französische Sprache, die großen Einfluss auf das Deutsche ausübte. Da nach dem Dreißigjährigen Krieg an vielen Höfen französisch gesprochen wurde und selbst preußische Könige diese Sprache besser beherrschten als Deutsch und letzteres, frei nach Voltaire, nur zur Kommunikation mit Soldaten und Pferden gebraucht wurde, kamen vor allem Wörter aus dem vornehmen Bereich in die deutsche Sprache (z. B. Boulevard, Trottoir, Konfitüre).
Auch aus den slawischen Sprachen (z. B. Grenze, Pistole), dem Jiddischen und dem Rotwelsch (z. B. Zoff, meschugge, Mischpoke, Schockse) kamen einige Wörter ins Deutsche, jedoch war der Einfluss dieser Sprachen im Vergleich zu den vorgenannten wesentlich geringer.
In Handel, Botanik und Medizin lassen sich auch einige Einflüsse aus dem Arabischen ausmachen, die verstärkt im Mittelalter beispielsweise durch die Kreuzzüge nach Europa und somit auch nach Deutschland kamen. Aber auch in alltäglichen Begriffen wie Koffer, Benzin oder Limonade lassen sich arabische Einflüsse bzw. Ursprünge nachweisen.
Ab Mitte des 20. Jahrhunderts nahm in Deutschland das Englische zunehmend Einfluss auf die deutsche Sprache (Anglizismen). Diese Entwicklung wird von einigen skeptisch betrachtet. Kritiker bringen vor, es handle sich oftmals (z. B. bei Handy) um Pseudo-Englisch, für das es genügend deutsche Synonyme gebe.
Auch technische Zwänge bei der Synchronisation englischsprachiger Filme üben mittlerweile einen Einfluss auf das Deutsche aus. Um Lippensynchronizität zu gewährleisten, werden Worte und Redewendungen kreiert, die zuvor im Deutschen nicht üblich waren, sich dann aber später in der Umgangssprache durchsetzen (z.B. "Oh mein Gott" statt "Um Gottes Willen" als Übersetzung für "Oh my God"). "Verdeckte" Anglizismen gibt es mittlerweile auch aus anderen Gründen: So ist der heute sehr gebräuchliche Ausdruck "nicht wirklich" die wortwörtliche Übersetzung von "not really" und bedeutet demzufolge soviel wie "eigentlich nicht" – allerdings hat sich der Ausdruck inzwischen verselbständigt.
Eine Sprachpolitik, wie sie unter anderem in Frankreich und Island betrieben wird, um eine Anreicherung der Sprache mit Anglizismen zu unterbinden, findet in Deutschland seit Mitte des 20. Jahrhunderts nicht mehr statt. Gründe hierfür sind möglicherweise in der Sprachpolitik des Nationalsozialismus zu suchen. Andere verwerfen solche Bemühungen unter Verweis auf Joachim Heinrich Campe als Sprachpurismus.
Literatur zu Kontakten der deutschen Sprache
- Johannes Bechert/Wolfgang Wildgen: Einführung in die Sprachkontaktforschung. Darmstadt, Wiss. Buchgesellschaft, 1991
- Csaba Földes: Kontaktdeutsch. Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Tübingen, Verlag Gunter Narr, 2005
- Claudia Maria Riehl: Sprachkontaktforschung. Tübingen, Narr, 2004
Wie das Deutsche in anderen Sprachen heißt
Aufgrund der sehr wechselhaften Geschichte Deutschlands gibt es in den Sprachen der Welt mehr unterschiedliche Formen für den Namen der deutschen Sprache als für die meisten anderen Sprachen der Welt.
Allgemein kann man die Namen der deutschen Sprache aber aufgrund ihrer Herkunft in sechs Gruppen zusammenfassen.
1. Aus dem protogermanischen Wort für Volk:
Anmerkung: In der Vergangenheit war die englische (angelsächsische/ altsächsische) Form ”dutch” für die ”Deutschen der niederen Landen (Niederdeutsche/ Niederländer)” üblich. Heute sind damit nur die (deutschen) Niederländer gemeint, die ihre niederfränkischen/ niedersächsischen Sprachdialekte vormals als „dutsche bzw. düütsche taal” bezeichneten. Das engl. Wort dutch wird daher anstatt mit deutsch nur sinngemäß mit (gemeint) 'Niederländisch' ins Hochdeutsche übersetzt.
| 3. Von den Sachsen abgeleitet:
| |
4. Aus dem slawischen Wort für "stumm":
| 5. Von den Alemannen abgeleitet:
| 6. Bei den baltischen Sprachen: |
Anmerkung: In der Vergangenheit war im Rumänischen die dem Slawischen entlehnte Form nemţeşte üblich, aber heute wird im Rumänischen vorwiegend das Wort germană benutzt. Das ungarische német ist auch aus dem Slawischen entlehnt, ebenso der Name für die deutschen Österreicher im Arabischen, an-Nimsā (النمسا).
Siehe auch
- Jiddisch
- Rotwelsch
- »BRD-Sprache« und »DDR-Sprache«, Duden als Sprachwächter
- Schweizer Hochdeutsch, Schweizerdeutsch
- Sprachgebrauch in Österreich
- Belgranodeutsch
- Deutschsprachiger Raum
- Institut für Deutsche Sprache
- Gebärdensprache im deutschsprachigen Raum
- Moselromanisch
- Deutsche Sprache in Namibia
- Deutsche Sprache
- Variantenwörterbuch des Deutschen
- Pennsylvania Dutch, Hutterisch, Texasdeutsch
- Riograndenser Hunsrückisch
- Deutsche Redewendungen
- Studentensprache
- Liste deutscher Wörter in anderen Sprachen
- Liste der häufigsten Wörter der deutschen Sprache
Weblinks
- Institut für deutsche Sprache, Mannheim
- Gesellschaft für deutsche Sprache, Wiesbaden
- Wortschatz der deutschen Sprache
- Grimm, Deutsches Wörterbuch
- [news:de.etc.sprache.deutsch Newsgroup zur deutschen Sprache] (de.etc.sprache.deutsch bei Google, FAQs zur Newsgroup)
- Rechtschreibung mit Online-Prüfung, Grammatik, Morphologie und anderes
- woerterbuch.info - Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- Magazin Deutsche Sprachwelt
Eine Übersicht über die Beiträge in Wikipedia zum Thema Sprache bietet das Portal:Sprache.
als:Deutsche Sprache ang:Þéodisc sprǽc ast:Alemán nds:Düütsche Spraak simple:German language
Diskussion der Autoren über den Artikel: Deutsche Sprache
Diverses
Ich fände einen Artikel ganz gut, in dem auf charakterische Unterschiede verschiederner Sprachen eingegangen wird. Sie bestehen nämlich. (siehe z.B. viele Anmerkungen von Schriftstellern, die Übersetzungen kommentieren). So bestehen ja (vielleicht berechtigte) Vorurteile, dass das Deutsche als harte, unemotionale Sprache gilt (nicht nur der Ausprache wegen, sondern aus Grammatik-, Syntax- und Sematikeigenheiten). Ein diesbezüglich vergleichender Artikel wäre ganz interessant. --Rakl123 15:53, 8. Sep 2004 (CEST)- Ja, das Consul-Weiher-Institut für extravagante Linguistik hat das neulich bestätigt, erstmals wurde bei der Untersuchung einer Sprache der Emo-Flash 3000, ein elektronisches Gerät, das die Härte und Emotionalität von Sprachen naturwissenschaftlich messen kann, zum Einsatz gebracht. --Schneehenry 11:12, 5. Apr 2005 (CEST)
Schweizerdeutsch unterscheidet sich deutlich von dem, was in Deutschland gesprochen wird (ok, im Grenzgebiet ist der Übergang fast fliessend). Der Artikel Deutsche Sprache definiert Deutsch so, dass Schweizerdeutsch darin Platz hat (über die zweite Lautverschiebung, die Schweizerdeutsch mitgemacht hat.
Zis
> Das Schweizerdeutsche ist dem Deutschen näher als viele der Sprachen, die in Deutschland gesprochen werden bzw. bis vor kurzem wurden. Man kann eigentlich zwei Definitionen für Deutsche Sprache gelten lassen. In der einen betrachtet man nur das Standard-Deutsche als Deutsche Sprache. Dafür spricht, dass die Sprachen, die sonst darunter subsumiert werden, recht verschieden sind: Alemannisch, Bairisch, Fränkisch, Thüringisch, Sächsisch. Die zweite Möglichkeit ist die zweite Lautverschiebung, wie in dem Artikel geschehen (den ich sehr gut finde).
In beiden Fällen ergibt sich keine eigene Sprache für die Schweiz. Man kann sich nur entscheiden, ob Schweizerdeutsch Teil des Deutschen oder Teil des Alemannischen ist; auch wenn durch die Ideologie des Nationalismus das Schweizerdeutsche trotz aller Beeinflussung durch das Standard-Deutsche sich von den Dialekten auf der anderen Seite wegbewegt. (Die anderen Dialekte sind eben schneller --auf ihrem Weg zum Hochdeutschen--, nähern sich tlw. auch dem Schwäbischen an u.ä.). Dennoch macht es auch heute noch keinen Sinn, Schweizerdeutsch vom Alemannischen in Dtl., Österreich und Frankreich als eigene Sprache zu unterscheiden.
(Trotzdem kann man natürlich einen Artikel darüber schreiben) Jan Hansen
Es macht schon Sinn, weil Schweizerdeutsch als eigene Sprache anerkannt ist. Daß das natürlich mehr ein Politikum ist, ist eine andere Sache. Für Österreichisch gibt es ja auch Bestrebungen, es zu einer eigenen Sprache zu machen. --Rawuza 01:41, 19. Feb 2004 (CET)
- Die Abgrenzung Sprache–Dialekt erfolgt nicht nach in so engem Sinn linguistischen Kriterien. Die Frage ist eher, ob die "kleine" "Sprache" die "große" als Dachsprache anerkennt. Zum Beispiel könnte man sagen, dass Niederländisch und Schweizerdeutsch (jetzt nicht Hochdeutsch in der Schweiz) etwa gleich weit weg vom Hochdeutschen sind. Niederländisch ist kein Dialekt des Deutschen, weil es nicht auf das Deutsche rekurriert, sondern alle Domänen der Sprachverwendung selbst ausfüllt. Schweizerdeutsch dagegen ist in diesem Sinn ein Dialekt, weil es eben nicht geschrieben und nicht in allen Situationen gesprochen wird. (Ein interessanter Fall ist das Luxemburgische, das sich erst ziemlich kürzlich als Sprache im vollen Sinn bestätigt hat.) Das Dachsprachenkriterium ist teilw. stärker als genetisch-linguistische Verwandtschaft, z. B. bei den Dialekten im dt.-ndl. Grenzraum, die je nach Dachsprache als (nieder-)dt. oder ndl. Dialekte gelten, auch wenn die phonet./grammat. usw. Kriterien was anderes sagen.
- Auch die Mundarten in Deutschland und Österreich unterscheiden sich teilweise sehr stark vom Hochdeutschen. Man nennt diese Dialekte trotzdem "Deutsch", weil ihre Sprecher für schriftlichen Ausdruck und in formellen Situationen die hochdeutsche Standardsprache oder eine daran angenäherte Zwischenform verwenden. Damit bezeugen sie, dass sie ihren Dialekt als Variante des Deutschen betrachten. Genau das tun die Deutschschweizer auch. Zeitungen und Bücher werden in der Schweiz in derselben Sprache gedruckt wie in D und A. Bestimmte Leute in der Schweiz scheinen also der Meinung zu sein, dass Deutsch die Standardform der Schweizer Dialekte sei. Falls eines Tages hinreichend viele Deutschschweizer der Meinung sind, dass sie nicht mehr Deutsch sprechen möchten, können sie gerne eine eigene, vom Deutschen verschiedene Standardsprache aufmachen. Die Niederländer haben das vor einigen Jahrhunderten gemacht, die Luxemburger erst vor kurzem. Aber in der Schweiz ist das bisher nicht passiert, deshalb nennen wir die dortigen Mundarten bis auf Weiteres "Deutsch". Anorak 10:15, 20. Aug 2005 (CEST)
Naja, es fehlt auch noch ein Link zu den Dialekten, in denen ja dann auch Alemannisch vorkommt. (bin gerade zu faul mir noch einen schoenen Text dazu auszudenken, aber bald ...).
Ein Artikel ueber das Schweizerdeutsche waere m.E. auf jeden Fall lohnenswert, also nur zu!
Ausserdem gibt es ja auch im Vokabular des Hochdeutschen, dass in de/at/ch verwendet wird, durchaus Unterschiede:
(de-at) Januar - Jänner Kasse - Kassa Zivildienstleistender - Zivildiener
(de-ch) Abteilung - Departement ? - Regenz
(auf der rechten Seite sind jeweils Worte, die in D-Land nicht verwendet werden)
--Zenogantner
Ich habe jetzt mal was geschrieben (ja, ich war nicht eingeloggt), was aber eher unvollständig ist: schwitzerdütsch. Ich hoffe auf weitere Schweizer, die diesen Artikel mit ihrem Wissen und ihren eigenen Dialekten erweitern (wobei ich meines Wissens noch nicht viel Dialektspezifisches geschrieben habe).
--Zis 16:46, 29. Dez 2002 (CET)
Wie sieht es mit dem Status von Deutsch in der Schweiz aus? Der ist ja bestimmt ein anderer als in Belgien u. Italien, wo es eine regionale Amtssprache ist. Welche Sprachen werden bspw. im Parlament gesprochen?
--Zenogantner 03:02, 8. Jan 2003 (CET)
Wo ist eigentlich festgelegt, daß Deutsch in Deutschland die offizielle Amtssprache ist? Ich habe irgendwann mal versucht, das zu recherchieren, war aber erfolglos. Gibt es in Deutschland überhaupt eine offizielle Sprache?
Manni 2. Jun 2003
- "Deutsch als Amtssprache" wurde im Bürgerlichen Gesetzbuch des Deutschen Reiches von 1878 festgelegt.Postmann Michael 21:13, 11. Sep 2004 (CEST)
Das weiß ich zumindest. Deutsch ist Amtssprache, und es gibt ein Gesetz, in dem das steht. Allerdings weiß ich nicht, wo genau.
Auf jeden Fall gab es aufgrunddessen im Land Bremen mal Probleme auf dem Standesamt, weil eine Trauung auf Platt stattfinden sollte, das aber nach deutschem Gesetz nicht erlaubt ist.
Jan Hansen 4.2.2004
Für Österreich zumindest, ist das im Bundesverfassungsgesetz, Art. 8, Abs. (1) geregelt: Artikel 8. (1) Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik. --Rawuza 01:41, 19. Feb 2004 (CET)
Mir fehlen hier einige Erklärungen: Inwiefern ist Deutsch indoeuropäisch und nicht indogermanisch? Wer hat das definiert? Ist die Geschichte, die hier steht, vollständig? Was macht die Deutsche Sprache gegenüber anderen aus; was hat sie evtl. Herausragendes oder Besonderes gegenüber anderen Sprachen? Hat deutsche Sprache auch etwas mit Sprachwissenschaft und Geschichte zu tun? Siehe Hochdeutsch
Viele Fragen ... --HansG 15:51, 20. Feb 2004 (CET)
- Indoeuropäisch/Indogermanisch Der Begriff "Indogermanisch" ist älter. In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass die Sprachfamilie größer ist und der Begriff "Indoeuropäisch" das genauer erfasst. Vollständig ist die geschichte nicht. Das ergibt sich bereits aus dem Wesen der Geschichte. Die deutsche Sprache ist eine ganz normale Sprache, sie hebt sich nicht aus anderen Sprachen heraus im Sinne einer Wertung. Besonderheiten aber gibt es. Insbesondere ist es schwierig, den Begriff zu definieren, da man je nach Betrachtungsweise etwas unterschiedliches darunter versteht. (Zum Beispiel: Deutsch=Synonym für Neuhochdeutsch, im Vergleich zu Russisch, Englisch, Indisch -- oder Deutsch als Sprachfamilie/Althochdeutsch/Altniederdeutsch usw. --Hutschi 16:06, 22. Apr 2004 (CEST)
- Indogermanisch und Indoeuropäisch sind Synonyme. Sie bezeichnen die Sprachfamilie, zu der fast alle in Europa gesprochenen Sprachen, sowie die Sprachen des Mittleren Ostens und Indiens gehören. Alle diese Sprachen sind miteinander verwandt und stammen von derselben Ursprache ab. Das ist keine Frage von Definition, sondern von erforschter Sprachgeschichte. Benannt ist die Familie nach ihren östlichsten und westlichsten Vertretern in der Alten Welt. Die östlichsten sind in Indien, das ist klar. "Indogermanisch" ist der ältere Begriff, nach der Logik dass das germanischsprachige Island das westlichste Land dieser Familie sei. Da man aber zu Recht einwenden kann, dass die romanischsprachigen Azoren etwa gleich westlich liegen, und dass auch die Kelten recht weit am westlichen Rand Europas leben, wird heutzutage die Bezeichnung "Indoeuropäisch" bevorzugt. Anorak 10:27, 20. Aug 2005 (CEST)
Deutsch als Minderheitensprache: Ich hab keine Zahlen über Chile, aber dort erscheint mit dem "Kondor" zumindest noch eine deutschsprachige Zeitung [[LINK]]. Weiß jemand mehr? - Joerch 18:03, 23. Feb 2004 (CET)
- Der Begriff "indogermanisch" will eigentlich nur deutlich machen, dass die Ausbreitung dieser Sprachfamilie sich vom Westen (wo die germanischen Sprachen zu Hause sind) bis nach Indien erstreckt.
Folgenden Abschnitt habe ich gelöscht:
- === als Verkehrssprache ===
- In der Schweiz ist eine Tendenz zur vermehrten Benutzung des Englischen als Verkehrssprache zwischen den Landesteilen festzustellen. Hauptgrund ist die Weigerung der Deutschschweizer, sich im Verkehr mit ihren romanischsprachigen Landsleuten des Hochdeutschen zu bedienen.
Gründe für die Löschung:
- Er handelt gar nicht vom Deutschen als Verkehrssprache, sondern von der Verkehrssprache in der Schweiz (welche immer häufiger Englisch ist). Wenn man den Inhalt an die Überschrift anpasst, kann der Abschnitt "Verkehrssprache" natürlich wieder rein.
- Der Abschnitt impliziert, Deutschschweizer würden lieber Englisch als Hochdeutsch sprechen, was natürlich falsch ist. Deutschschweizer sprechen lieber Schweizerdeutsch als Hochdeutsch, wenn sie aber mit einem nichtdeutschprachigen Schweizer Englisch sprechen, dann liegt das daran, dass sie lieber (bzw. besser) Englisch sprechen als die anderen Landessprachen.
Hallo Sonnenwind,
was schrebst du denn da für Zeug? Hochdeutsch südlich der Mainlinie und Niederdeutsch, nördlich der mainlinie!
Thommess, Thommess@saarland.org
> Deutsch (Hochdeutsch) wird in vielen Ländern als Fremdsprache gelernt; in Europa ist es nach Englisch die am zweitweitesten verbreitete.
Vielleicht angeben, welches die am weitesten verbreitete nach Englisch ist. --128.176.21.235 09:15, 18. Mär 2004 (CET)
Zur Diskussion: Der Grammatikteil bezieht sich nur auf Neuhochdeutsch und sollte vielleicht auf die hochdeutsche Seite verschoben werden. Sonst müsste er um die anderen deutschen Grammatiken erweitert werden, was hier den Rahmen sprengte, denke ich. --Hutschi 16:06, 22. Apr 2004 (CEST)
Seit wann gibt es die Bezeichnung "Südgermanische Sprachen" - das ist mir vollkommen neu. --Zenogantner 15:04, 14. Mai 2004 (CEST)
Ob die Bezeichnung "Südgermanischen Sprachen" in der Sprachwissenschaft offiziell verwendet wird, ist mir auch nicht bekannt - aber logisch wäre es schon, denn schließlich gibt es ja auch die Bezeichnung "Nordgermanische Sprachen" -- Kazo 19:08, 15. Juni 2004 (CEST)
- Auch nie gehört - meines Wissens gibt es das nicht (welche Sprachen/Dialekte fallen denn bitte unter das Südgerm.???). --Jonas kork 18:33, 18. Jun 2004 (CEST)
Soweit ich weiß: Südgermanisch = Westgermanisch, aber WG ist der gebräuchlichere Ausdruck.
- Der Begriff "Südgermanen" wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert geschaffen. Dabei ging es in der Tat, ein geografisches Gegenstück zu den "Nord-" und "Ostgermanen" zu schaffen. Als "Südgermanen" galten vor allem die Stämme der "Rhein-Weser-Germanen", eben jener Völerstämme, die heute als "Westgermanen" bezeichnet werden. Der Begriff "Südgermanen" setzte sich jedoch nicht durch - selbst die "allgermanischen" Nationalsozialisten benutzten ihn kaum. Ebensowenig setzte sich die zusammenfassende Bezeichnung der "Goto-Nordischen Sprache" durch, in der die Nord- und Ostgermanen wegen der engeren Abstammung eingefaßt waren. Postmann Michael 19:30, 3. Sep 2004 (CEST)
- Das Germanische wird sprachwissenschaftlich unterteilt in Nord-, Ost- und Westgermanisch. Ostgermanisch (Gotisch & umzu) ist ausgestorben, bleiben Nord- und West-. Die Logik allein verlangt keine vierte Gruppe, wenn es nur drei Äste gibt. :) Allerdings könnte man mit einer gewissen Berechtigung die Westgermanische Gruppe aufteilen in zwei Untergruppen "mit" und "ohne 2. Lautverschiebung". Die Gruppe, die die 2. Lautverschiebung mitgemacht hat, könnte man dann "Südgermanisch" nennen. Das wären dann die deutschen Dialekte südlich der Benrather Linie, einschl. Hochdeutsch. Diese Aufteilung ist aber i.a. wenig üblich. Anorak 10:38, 20. Aug 2005 (CEST)
Wird die deutsche Sprache durch irgendetwas reguliert?
Im Artikel wurde behauptet, dass eine Regulierung der deutschen Sprache wegen der Sprachpolitik der Nationalsozialisten heute nicht statt findet. Meineswissens gab es eine solche Sprachpolitik der Nationalsozialisten in dieser Form jedoch nicht, es wurde sogar der entsprechende Verein verboten (wegen deutschtümelei!!). Da ich einerseits kein Historiker bin und mir andererseits zitierfähige Quellen fehlen ("Oma hat gesagt" reicht wohl nicht...), würde ich die Fachleute um Überprüfung bitten. --Pantau 11:30, 28. Okt 2005 (CEST)
Kurzes e
Abschnitt Aussprache::Vokalsystem: Weshalb sollte es kein kurzes [eː] geben? Wie erklärt sich sonst der Unterschied zwischen Bett und Beet? --Punkt 18:05, 23. Jun 2004 (CEST)
Ein kurzes [e] gibts im (Standard-)Dt. nicht, sondern ein kurzes [E]. Mit der Quantitäts- geht eine Qualitätsänderung einher. Interessanter wäre die Frage, ob es ein /E:/ gibt. Also in meinem Sprachgebrauch gibt es nur ein einziges Minimalpaar: beim Buchstabieren
- Standarddeutsch wird ein langes Schrift-<ä> /E:/ ausgesprochen, also z.B. Wehre vs. wäre --Androl 10:56, 6. Okt 2005 (CEST)
Anmerkungen/Fragen von 217.81.116.93
aus dem artikel hierher verschoben (--Kristjan' 09:20, 29. Aug 2004 (CEST)):Numerus
Fehler: Es gibt einen Bedeutungsunterschied zwischen Worte und Wörter, zumindest laut dem Zwiebelfisch (Spiegel). Leider kann ich mich nicht mehr an den genauen Unterschied erinnern. Der Spiegel-Artikel ist leider inzwischen kostenpflichtig. --217.81.116.93 00:44, 29. Aug 2004 (CEST)
- im text steht doch "wobei die Bedeutung der beiden Plurale sich unterscheidet", stimmt das mit deiner aussage nicht überein oder bin ich noch nicht ganz munter? --Kristjan' 09:20, 29. Aug 2004 (CEST)
Kasus
Der Genitiv wird heute zunehmend durch Konstruktionen mit Präposition und Dativ ersetzt.:
Leserfrage: Welche Belege gibt es für diese Aussage? --217.81.116.93 00:50, 29. Aug 2004 (CEST)
- würde mich auch interessieren - werden solche neuen konstruktionen denn nicht als falsch angesehen? --Kristjan' 09:20, 29. Aug 2004 (CEST)
die Freundin meines Vaters → die Freundin von meinem Vater (umgangssprachlich und in Dialekten auch "meinem Vater seine Freundin")
Leseranmerkung: Diese Bildung ist für einige deutsche Dialekte typisch. So zumindest laut Wikipedia. Es sollte darauf gachtet werden, daß die Artikel untereinander stimmig sind.
--217.81.116.93 00:50, 29. Aug 2004 (CEST)
- du kannst gern dazu beitragen --Kristjan' 09:20, 29. Aug 2004 (CEST)
Abschnitt 2.3. ("als Minderheitensprache")
Ich hatte den unnötigen (und noch dazu falschen) Satz bezüglich der Situation in den Niederlanden geändert: Niederlande 47.775 Deutsche und 360.000 Friesen, Friesisch ist eine deutsche Mundart wie Bairisch. Siehe Karte über deutsche Mundarten. --> Niederlande 47.775.
213.20.161.21 hat den Eintrag daraufhin wieder verändert zu: Niederlande 47.775 und 360.000 Friesen.
Ich erbitte eure Meinung hierzu: m.E. gehört ein Eintrag über die Friesen nicht in einen Artikel über Deutsch als Minderheitensprache. Daher plädiere ich dafür, hier nur - wie ich es bereits gemacht hatte - die Zahl der Deutschen aufzuführen. --Leshonai 09:28, 31. Aug 2004 (CEST)
Friesisch ist keinesfalls eine deutsche Mundart wie Bairisch. Es ist eine eigene Sprache. Wenn man dieser Logik folgte, müsste man auch gleich alle Sprecher des Niederländischen und des Englischen etc. zu Sprechern des Deutschen machen. Also: Der Hinweis auf Friesisch hat hier nichts zu suchen. --Seidl 14:40, 31. Aug 2004 (CEST)
Das was Sie hier bringen ist genauso, als erzählen Sie mir Norwegisch ist eine eigene Sprache. Norwegisch, Dänisch und Isländisch kommen von einer einzigen Germanischen Ursprache, nämlich Balmök. Die Friesen gehören eindeutig noch zum Deutschen Sprachraum.
- Stimmt ja alles 10.000-prozentig. Nur ein Detail: Die germanische Ursprache heißt nicht "Balmök", sondern "Meck-Meck". --Seidl 20:13, 2. Sep 2004 (CEST)
- uuiii, ein würdiger vertreter des volkes der dichter und denker :-))) -- Southpark 16:14, 3. Sep 2004 (CEST)
Das Volk der DENKER und DICHTER ist nicht mehr ganz DiCHT!
- Ich fände es auch toll, wenn man in aller Welt so Deutsch sprechen würde, wie die US-Amerikaner und Australier Englisch sprechen. --Dylac 16:19, 3. Sep 2004 (CEST)
Die Engländer sind halt fähiger gewesen ihre Sprache und Kultur zu verbreiten. Demnächst werden das eben andere tun. (Türken, Araber etc.).
- Ich finde es ja schon ein starkes Stück, hier so herumzustänkern und andere Benutzer anzugreifen, während man selbst weiter die schützende Anonymität genießt. Unbekannter Benutzer, an dich ergeht die Bitte, dich zusammenzureißen und vernünftig zu diskutieren. Außerdem wäre es wirklich wünschenswert, wenn du dich gewissermaßen "ausweisen" würdest, damit wir auch wissen, mit wem wir es zu tun haben. --Leshonai 18:06, 3. Sep 2004 (CEST)
IHR SEID MIR HIER KEINEN EINZIGEN EINTRAG MEHR WERT !!! Ihr seid ja hier die Prof.Dr.habil. Dipl. "Experten" und pseudo Intelektuellen.
An den "wohlwollenden Anonymus" und anderen Teilnehmern der Diskussion:
Ein kleiner Auszug aus der germanisch-deutschen Sprachgeschichte:
Die Friesen und deren Sprache galten uneingeschränkt bis ins 15. Jahrhundert als Teil des Deutschen Volkes und auch der Deutschen Sprache. Dannach zerfiel der friesische Sprachraum in die drei bekannten Sprachteile: Westfriesisch, Ostfriesisch und Nordfriesisch. Ostfriesisch ging bis auf die geringen Reste des Saterlandes im Niedersächsischen auf, während sie die übrigen friesischen Sprachen nun auf eigene Faust weiter entwickelten.
Aber, nun kommt der Knackpunkt der Sache, die Friesen haben sich überwiegend immer nur als "Friesen" und nicht als "Deutsche" gefühlt, obschon sie sich selbst stets als Teil der "Deutschen Sprach- und Kulturnation" sahen.
Im weitesten Sinne könnte man die Friesischen Sprachgebiete noch zu den Niederdeutschen Mundarten zählen, was auf älteren Sprachenkarten stets der Fall ist. Das wäre durch die gemeinsame Herkunft der Friesischen und Niederdeutschen Sprache berechtigt.
Deshalb habe ich das Friesische in die Sprachenkarte aufgenommen, gilt aber dort als Nebensprache des Niederdeutschen und weist eine eigene Farbe auf.
Auch das Englische bildete - sprachhistorisch - einen Teil der Altniederdeutschen Sprache; die Unterschiede zwischen "Angelsächsisch" und "Altsächsisch" waren im 5. Jh. minimal und die Sprachträger konnten sich ohne große Schwierigkeiten gegenseitig verstehen. Die eigentliche Sprachtrennung erfolgte mit dem Sieg der Franco-Normannen 1066, als deren französischer Dialekt das Angelsächsische überflutete. (Die "Jüten" Kents werden verschiedentlich zu den Friesen gezählt, da es noch heute eine große Übereinstimmung mit dem Westfriesischen hat: die Bewohner Kents können sich in ihrem Dialekt noch sehr gut mit einem Westfriesen verständigen!)
Im Grunde ist diese Unterscheidung mehr als überflüssig, da es im Deutschen bzw. in seinen Mundarten schier unmöglich ist, eine scharfe Grenze zwischen den verwandten germanischen Sprachen zu ziehen. Allein in Schleswig-Holstein: Wo hört das Niedersächsische auf, wo beginnt das Dänische? In allen bekannten Sprachenkarten ist allein die mundartliche Nordgrenze immer anders angegeben. In der Karte wurde nun versucht, den berühmten Mittelweg zu finden.
So, das war nun meine Ansicht zu diesem - mehr überflüssigen - Diskussions-Thema.
Postmann MichaelPostmann Michael 19:30, 3. Sep 2004 (CEST)
Ich mache mir hier die ARBEIT, um die Seite zu BEREICHERN und dann wird man hier nur DUMM ANGESCHNAUZT von pseudo Intellektuellen. ICH BIN STOCKSTAUER !! gez. Anonymus
- Danke für die Bereicherung. Ich denke, ein solcher "Diskussions"-Beitrag ist die Zeit nicht wert, die man benötigt, um ihn zu entziffern. --Leshonai 19:39, 3. Sep 2004 (CEST)
Ich dachte, wir sind Anonymus keinen einzigen Eintrag mehr wert ?! --Dylac 19:43, 3. Sep 2004 (CEST)
Meinungen können sich ändern und ich denke IHR braucht hier alle zusammen eine richtige ANSAGE SO WIE DIE GESAMTE REPUBLIK MIT IHREN 1.- EURO JOBS !!!!!!!!!!!
Ich RESPEKTIERE Euch ! UND IHR RESPEKTIERT MICH ! AUSSSSSSSSS !!!
Andere Karte
Im Artikel war bis vor kurzem noch eine andere Karte drin. Diese wurde inzwischen ausgetauscht gegen eine Karte, die die Sprachgrenzen seit 1945 zeigt. Auch wenn das richtig ist, wäre ich sehr stark dafür die alte Karte wieder einzufügen, und zwar ergänzend. Denn immerhin ist es Teil der Geschichte der Deutschen Sprache. Zahlreiche Mundarten und Dialekte sind seit Ende des 2. WK verlorengegangen oder stark gefährdet. Ich finde es auch erwähnenswert, daß man dort vielleicht beispielhaft beschreibt und erklärt, wie sehr durch die politische Verschiebung der Grenzen sowie dem "eisernen Vorhang" Einfluß auf die Deutsche Sprache ausgeübt wurde. Was denkt ihr? Sonnenwind 13:37, 31. Aug 2004 (CEST)- Es würde durchaus Sinn machen, beide Karten zum deutschen Sprachgebiet in den Artikel aufzunehmen. --Dylac 13:42, 31. Aug 2004 (CEST)
- Gute Idee! --Seidl 14:40, 31. Aug 2004 (CEST)
Bin dabei eine Karte zu erstellen, die die historischen Sprachgebiete der alten Ostgebiete umfassen wird. Denke, daß ich diese bis Ende der Woche fertig habe. Diese Karte wird in den Artikel Ostgebiete des Deutschen Reiches und hier zu finden sein.
Postmann Michael 03:57, 1. Sep 2004 (CEST)
Schön das zu hören. Ich finde es eine gute Sache zumal ja Deutsch nun wirklich keine kleine unbedeutende Sprache in Europa ist und gerade im östlichen Raum sehr weit verbreitet war! Sonnenwind 07:45, 1. Sep 2004 (CEST)
zur Karte: Mich stört es, dass die Grenzen von Deutschland eingezeichnet sind, aber die von weiteren deutschsprachigen Ländern nicht. Könntest du bitte bei deiner Neuerstellung berücksichtigen? --Thommess 15:42, 1. Sep 2004 (CEST)
Ich denke auch, daß bei einer weiteren Überarbeitung der Sprachenkarte die Landesgrenzen der übrigen Staaten wieder mitberücksichtigt werden. Mal schaun, wann ich es schaffe - geplant waren die Grenzen ursprünglich auf jeden Fall.
Postmann Michael 21:19, 1. Sep 2004 (CEST)
Vokalsystem
In diesem Artikel werden 15 Vokalphoneme im Deutschen genannt, im Artikel IPA finden sich für 21 Voklaphoneme Beispiele aus der deutschen Sprache. Ist eine der beiden Angaben "richtiger"? Oder sollte man dazuschreiben, dass es verschiedene Möglichkeiten zu differnzieren und damit zu zählen gibt? -- Pjacobi 16:23, 6. Sep 2004 (CEST)
Hallo Spazzo! Das Beispiel "Telefon" (mit kurzen [e]) habe ich mit Absicht rausgenommen, da es in mehrerlei Hinsicht nicht stimmig ist: (1) "Telefon" wird üblicherweise auf der ersten Silbe betont und hat daher dort ein langes [e:] - besser wäre also als Beispiel z.B. "Telepathie". (2) Die kurzen aber geschlossenen Vokale kommen nur in nicht-betonten Silben vor. Wenn man sie nennen wollte, müsste man sie für alle Vokalpaare (außer "a" und "ä") aufzählen! Allerdings geht es an dieser Stelle ja um die Aufzählung der Vokalfoneme - die kurzen geschlossenen Vokale sind aber nur stellungsbedingte Varianten (Allofone) der langen geschlossenen Vokale (eben in nicht-betonten Silben). Die Frage ist, ob an dieser Stelle zusätzlich zu den Fonemen auch deren Varianten genannt werden sollten. Wenn ja, dann sollte das auch deutlich gemacht werden. --Martin Beesk 13:32, 23. Jan 2005 (CET)
Widersprüche
Der Abschnitt "Dialekte der hochdeutschen Sprache" und nebenstehende Karte stimmen nicht überein.--Acf 21:32, 12. Sep 2004 (CEST)- Stimmt. Da hat sie auch nichts zu suchen. Karte ist nun weiter oben angesiedelt. Postmann Michael 21:47, 12. Sep 2004 (CEST)
120 Millionen Muttersprachler?
Woher stammt eigentlich diese Zahl? Wenn ich mir die Zahlen für Europa anschaue, kommt man gerade mal über 90 Mio. Und *wo* sollen die restlichen 30 Mio. leben? In Togo? Sind da nicht eher "Deutschstämmige" gemeint? --Seidl 08:44, 14. Sep 2004 (CEST)- Diese Sprecherzahl wird in diversen Webseiten und Lexikas verbreitet. Es handelt sich aber vielfach um die Deutschen bzw. Deutschstämmige weltweit. In der Allgemeinliteratur geht man von einer Sprecherzahl zwischen 90 (Mutter- und Haussprache) und 100 Millionen (Zweitsprache) aus. Zahl im Artikel wurde angepaßt. Postmann Michael 18:41, 14. Sep 2004 (CEST)
- Danke! --Seidl 18:42, 14. Sep 2004 (CEST)
Einflüsse fremder Sprachen auf die deutsche Sprache
Zitat von der Artikelseite: "Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann besonders in Deutschland infolge der wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung unter Führung der USA ein wachsender Einfluss des Englischen auf die deutsche Sprache, indem deutschsprachige Wörter durch Anglizismen ersetzt werden sowie teilweise die interne Konzernsprache in manchen deutschen Konzernen und die in manchen Bereichen wie Fitnesscenter, Tourismus oder Freizeitgestaltung sowie in der Werbung benützte Sprache von Deutsch auf Englisch umgestellt wird. Diese Entwicklung ist umstritten, da nach wie vor ein großer Teil der Bevölkerung Deutschlands – insbesondere der älteren Generation, in den neuen Ländern und eingewanderte Personen – die englische Sprache nicht beherrscht."
- Insbesondere sollte dieser Artikels umgestellt werden, und zwar auf richtiges Deutsch. Außerdem ist es nicht eine Frage des Beherrschens einer Fremdsprache, ob man seine Muttersprache zugunsten einer anderen aufgibt.
- --Hanson59 23:28, 3. Nov 2004 (CET)
Amtssprache in Namibia ?
In diesem Artikel steht, dass Deutsch Amtssprache Namibias wäre. Im Artikel Namibia wird jedoch darauf verwiesen, dass ausschließlich Englisch Amtssprache und Deutsch lediglich Verkehrssprache sei. Welche Information ist richtig? Welchen Status hat die deutsche Sprache in Namibia?- Die Homepage von Namibia gibt nur Englisch als Amtssprache an und Afrikaans als Verkehrssprache. -- DasJan 00:44, 18. Feb 2005 (CET)
Richtig ist, dass Deutsch bis kurze Zeit nach der Unabhängigkeit 1990 auch noch Amtssprache war.Das hat sich aber inzwischen geändert: Englisch ist zur alleinigen Amtssprache erklärt worden, obwohl durchaus nicht von der Mehrheit gesprochen. Das vermutlich dahinter stehende Ziel ist, die Vielzahl der im Lande verbreiteten Sprachen - deshalb Verkehrssprachen - allmählich zu Gunsten einer einheitlichen, von allen auch verstandenen Sprache abzubauen.Letztlich hat das auch etwas mit der Schule zu tun: Namibia leidet unter einem eklatanten Mangel an Lehrern und Lehrmittel. Die Fortführung der bisherigen Sprachenvielfalt würde dieses Problem noch potenzieren, da dann für jede Sprachgruppe Lehrer und Lernmittel vorgehalten werden müssten. Angesichts einer Gesamtbevölkerung von 1,7 Millionen und ca. 15 Verkehrssprachen einfach nicht darstellbar. --Joli 12:47, 18. Feb 2005 (CET)
Konsonantencluster (Konsonantenhäufung)
In dem Artikel wird der Eindruck erweckt, dass sich das Deutsche im Besonderen durch so genannte Konsonantenhäufungen auszeichnet. Das ist so nicht richtig. Vielmehr ist diese Eigenschaft allen germanischen Sprachen eigen. Die Rede ist sogar von "komplexen" Konsonantenhäufungen. Unter "komplex" stellt man sich allerdings etwas anderes vor wie z. B. das tschechische "prazdniny" oder "dvanactka". Von solcher Komplexität ist das Deutsche weit entfernt. Im Gegenteil: die Konsonantenhäufungen des Deutschen folgen der Regel, wonach sich die einzelnen Konsonanten nach dem Grad der Schallfülle anordnen. Von allen Sprachen, in denen Konsonanten aufeinandertreffen, zeichnet sich das Deutsche wie eben auch die anderen germanischen Sprache dadurch aus, dass sie Konsonantenhäufungen benutzt, die sprachökonomischen Gesichtspunkten folgt. Die Konsonantenhäufung ist meines Erachtens für das Deutsche nicht sehr relevant. Offensichtlich will hier jemand nur sein Thema unterbringen. --Spazzo 14:17, 14. Feb 2005 (CET)
Friesisch
Es gibt ja auch friesische Wörter die Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben. Ein Beispiel ist das "Moi Moin" (Guten Tag), deutsch etwas verunklart als Verdopplung moin moin Eingang in den Duden gefunden.
Deutsch im Internet
Gibnt es irgendwelche empririschen Befunde über die Bedeutung der deutschen Sprache im Internet? Wie viele Seiten deutschsprachig sind usw.?
wegen + Personalpronomen
Es heisst im Text:
Personalpronomen stehen nach "wegen" generell im Dativ (wegen dir statt wegen deiner...).
Ich halte diese Form jedoch für Umgangssprache. In der Formsprache sollte stattdessen "meinetwegen", "deinetwegen", "seinet/ihretwegen", "unsretwegen" und "ihret/euretwegen" Verwendung finden. -- Rueschi 22:03, 17. Feb 2005 (CET)
Bairische Phonetik
Wir sind zwar in Deutschland, wo der Lokalpatriotismus eh Blüten treibt, aber der Hinweis darauf, dass die Dialekte andere oder sogar mehr Vokalphoneme als die Standardsprache hat, ist wohl in einer Enzyklopädie fehl am Platze. Eigentlich müsste der Hinweis raus, zumal er vielleicht auch sachlich falsch ist. --Spazzo 23:08, 17. Feb 2005 (CET)- Wenn du was weißt, schreib es. --Brummfuss 23:37, 17. Feb 2005 (CET)
- Hier gehört vielleicht ein Verweis auf die deutschen Dialekt, also "siehe auch:....".
Ich hab mir mal erlaubt, Spazzos Kommentar aus dem Text zu nehmen und hier hin zustellen, damit man darüber diskutieren kann. --Brummfuss 23:42, 17. Feb 2005 (CET)
(Überblick) Hier geht es aber nicht ums Bairische, sondern ums Hochdeutsche. Konsequenterweise müsstest du bei allen Absätzen einen Kommentar dazu abgeben, wie es jeweils um das Bairische steht.
Hallo Spazzo! Irgendwie ist die Strategie ja seltsam - natürlich hast du sie nicht erfunden: Einerseits werden die verschiedenen oberdeutschen Dialekte als Teil der hochdeutschen Sprache vereinnahmt (Aus Kapitel Geschichte: Als hochdeutsche Sprache bezeichnet man zunächst alle germanischen Dialekte, die im frühen Mittelalter an der zweiten oder althochdeutschen Lautverschiebung beteiligt waren ..), andererseits soll dann aber kein Hinweis auf Besonderheiten dieser Dialekte statthaft sein. Ich denk halt: Wenn sie Teil der deutschen Sprache sind, dann soll auch in einem Artikel über die deutsche Sprache auf die bairischen, alemannischen etc. Dialekte eingegangen werden - zumindest in Form solch kurzer Sätze, wie ich ihn am Nachmittag beim Vokalsystem eingefügt habe. Oder sie sind nicht Teil der deutschen Sprache. Dann sind sie eigene Sprachen und es müsste der Einleitungsabsatz geändert werden - abgesehen von politischen Folgerungen, die sich daraus auch ergegen könnten.
Falls du nicht glaubst, dass die bairischen Dialekte so viele Vokalphoneme haben sollen, kann ich das noch gern weiter erläutern. (Ein Problem ist es für mich leider, die Unterschiede schriftlich wiederzugeben. In der Lautschrift bin ich nicht sattelfest genug.) Ich habe gerade eine Zusammenstellung der Vokalphoneme meines heimatlichen (ost-mittelbairischen) Dialekts gemacht und komme auf 28 Monophthonge und mehr als ein Dutzend Diphthonge. In anderen bairischen Dialekten gibt's noch zusätzliche, die in meiner Heimat nicht vorkommen. Das ist doch wohl wirklich „wesentlich mehr“ als in der Standardsprache. --213.33.98.140 00:25, 18. Feb 2005 (CET)
Grammatik integrieren
Hallo, ich habe im Artikel Aussprache der deutschen Sprache ein Kapitel "Grammatik" entdeckt, das dort wohl nicht hin gehört. Wer hat Lust, ihn hier zu integrieren und dann dort heraus zu nehmen? --Wiegels 18:38, 19. Feb 2005 (CET)
- Das habe ich jetzt selber erledigt. Weil das Kapitel drüben keine wesentlichen Bestandteile enthielt, die hier fehlen, habe ich es dort einfach entfernt. Dem Wortlaut nach hatten beide den selben Ursprung, wobei die andere Version wesentlich weniger weiter entwickelt war als das Kapitel hier. --Wiegels 01:20, 8. Mär 2005 (CET)
Aus dem Review
- Nachdem jetzt die Vietnamesische Sprache und das Schweizerdeutsch in die Abstimmung gegangen sind gibt es hier gar keinen Sprachartikel mehr, deshalb erdreiste ich mich mal, diesen hier einzustellen in der Hoffnung, dass er davon profitiert und sich jemand gemüßigt fühlt, eingehende Kritiken auch umzusetzen. -- Achim Raschka 00:03, 3. Feb 2005 (CET)
- traut sich niemand. erstmal ein paar sachen: die karte mag mir nicht richtig gefallen, insbesondere da Friesisch unter "deutsche Mundart" geführt wird. Das "Niederdeutsche" da unreflektiert einzuschließen finde ich auch problematisch, erst recht, wenn die Niederlande und Belgien dann gleich mit eingedeutscht werden. Die "Amtssprache" sollte vielleicht noch die Bemerkung haben, dass das in einigen Ländern (iwe zB Belgien) auch nur regional gilt, ich fände es auch seltsam, wenn dänisch oder friesisch ohne Differenzierung als offizielle deutsche Amtssprachen geführt wären. Die Konsonantenaussprache fehlt vollkommen. Wenigstens ein Verweis auf deutsche Literatur oder aktuelle Sprachentwicklung (zB durch Medien) würde nicht schaden. Und warum fehlt bei "Einflüsse fremder Sprachen auf die deutsche Sprache" sowohl griechisch als auch Latein? -- Southpark 15:27, 19. Feb 2005 (CET)
Aussprache des Diphthongs ei
Der Diphthong "ei" wird nicht wie ein a in Schwamm plus i gesprochen, sondern wie ein a in Lack plus i. Das a in Schwamm ist dunkel, das im Diphthong aber hell (wie in Lack). Vielleicht könnte man überhaupt Beispiele für helles und dunkles A bringen, mit so schönen Ausnahmen wie "Hand" dunkel und "Handschuh" hell. --84.154.105.253 22:38, 29. Mär 2005 (CEST)
Wie kommst Du auf die Idee, dass das "a" in Schwammm anders ausgesprochen würde als das "a" in Lack? Zwischen Handschuh und Hand gibt es keinerlei Unterschiede in der Aussprache des "a", es sei denn du bist ein Alien. Wie kommt man nur auf solch einen Schwachsinn? Und selbst wenn der Schwachsinn stimmen sollte, dann gäbe es auch einen Unterschied zwischen "Schwein" und "Leim", einmal ei mit dunklem a und das andere Mal mit hellem a. Der Unterschied, wenn es ihn überhaupt noch gibt, zwischen hellem und dunklem a besteht in der Opposition Rate-Ratte: langes a ist dunkel, kurzes hell. Aber die meisten Hochdeutsch Sprechenden machen keinen Unterschied mehr. ---Spazzo 23:43, 29. Mär 2005 (CEST)
- Lieber Spazzo, 84.154.105.253 muss kein Alien sein, um solche Aussagen machen zu können. Es reicht, wenn er Süddeutscher ist. So gibt es im Bairischen tatsächlich einen Unterschied zwischen dem a in Hand und dem in Handschuh. Ein Dialektsprecher spricht daher auch im Hochdeutschen das a dementsprechend aus - wenn dies auch meist unbewusst geschieht.
- Wahr ist allerdings, dass diese Unterschiede im heutigen Hochdeutsch eigentlich nicht mehr existieren. Beide a's sind Allophone, implizieren also keinerlei Bedeutungsunterschied. Dennoch kann die Konsonantenumgebung zu leicht unterschiedlicher Realisierung des a führen. -- Leshonai 09:30, 30. Mär 2005 (CEST)
Jede Lautumgebung hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität eines Lautes. Das der Artikel sich allerdings auf das Bairische beziehen sollte, hatte ich nicht gewusst. Vielleicht sollten wir ihn verschieben in einen anderen Namensraum. vielleicht Bairisch? ... ---Spazzo 22:45, 30. Mär 2005 (CEST)
Im Übrigen wird der Diphthong allgemein eher als "ae" (nicht "ä") ausgesprochen, d.h. der zweite Vokalklang ist kein richtiges /i/ --Jonas kork 20:20, 30. Mär 2005 (CEST)
Und auch das "au" wird wie "ao", oder wie es im Artikel heißt: au: der zentrierende Diphthong setzt mit einem [a] wie in Schwamm ein, und gleitet in Richtung auf das deutsche [ u ], wobei die Lippen von neutraler zu leichter Rundung übergehen. Beispiel: Haus. ai: der zentrierende Diphthong setzt mit einem [a] wie in Schwamm ein, und gleitet in Richtung auf das deutsche [i], das jedoch selten erreicht wird. Beispiel: Heim. ---Spazzo 09:15, 31. Mär 2005 (CEST)
- Ich persönlich kenne nur ein a, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das a in Schwamm durch das w davor etwas nach hinten verlagert wird. Ich mache dagegen tatsächlich einen Unterschied zwischen "Schwein" [Svain] und "Leim" [laem], wie Spazzo anmerkte ;-) das liegt hier an dem n und dem m (ich komme aus dem Schwäbischen) Einen noch größeren, bedeutungsunterscheidenden Unterschied gibt es bei Schwaben jedoch zum Beispiel zwischen schl[ae]fen (~, schleifte, geschleift) und schl[ɜi]fen (~, schliff, geschliffen) oder zwischen [iç vaes] (ich weiß, von wissen) vs. [vɜis] (Weiße Farbe) --Androl 11:14, 6. Okt 2005 (CEST)
Partitiv
Der Eintrag zum Kasus Partitiv stand seit 8.2.05. unangefochten hier drin, deswegen habe ich mit dem Löschen zunächst gezögert. Aber es macht einfach keinen Sinn. Zum einen steht der Wikilink Partitiv in diametralem Widerspruch zur Definition hier; zum anderen leuchtet mir die Systematik nicht ein: Wenn jede Sonderfunktion eines Kasus einen eigenen Kasus bildet, dann haben wir auch einen Kasus der Ausdehnung (heißt der Extensivus?) wie in zwei Meter lang, einen Monat Urlaub machen, usw. Der genitivus partitivus ist doch eine recht gebräuchliche Funktion des Genitivs, wie auch z. B. im Lateinischen. A propos: Fürs Lateinische ergäbe sich eine Liste von mindestens 10 Kasus, wenn man die Funktionen des Ablativs aufdröselt. Das tut aber, soweit ich sehe, keine Schulgrammatik. Weil ich gerade dabei bin: Eigentlich halte ich auch den Vokativ für lateinische, nicht deutsche Grammatik. T.a.k. 00:56, 2. Apr 2005 (CEST)
Wiktionarylink auf "deutsch"?
Bitte beachten: keine Weblinks mehr anhängen, sondern ggf. austauschen. Die Zahl der Links soll nicht weiter steigen; siehe auch Wikipedia:Verlinken. Danke, Unscheinbar
Gilt das auch für einen zusätzlichen Wiktionarylink auf "deutsch" (kleingeschrieben!)? --Gluon Gluon 22:48, 2. Apr 2005 (CEST)
Elsaß
Müsste unter den Minderheitensprachen nicht auch noch das Elsaß auftauchen. Deutsch ist da zwar keineswegs so verbreitet wie in Südtirol etc. aber auch noch nicht völlig ausgestorben. Kaffeefan 15:03, 22. Apr 2005 (CEST)
- Frankreich ist erwähnt. Anorak 10:42, 20. Aug 2005 (CEST)
Da fehlt ein Wort
"Das Niedersächsische, in Deutschland gemeinhin als Niederdeutsch bezeichnet, wird daher von mitunter als Teil einer niederdeutschen Sprachgruppe aufgefasst." --Steffen Löwe Gera 21:36, 20. Mai 2005 (CEST)Artikel vor Namen
Gehört zwar nicht ganz hierhin, aber kann bitte mal jemand ein Auge auf den Ich bin ein Berliner Artikel werfen? Dort hält gerade ein Urban Myth aus Amerika Einzug, dass Kennedys Ausspruch grammatikalisch falsch wäre (siehe dazu auch den entsprechenden Artikel in der englischen Wikipedia). Bin kein Germanist, sonst hätte ich es selber gemacht - vielleicht stimmt's ja sogar ;-) -- Semiliki 00:37, 29. Mai 2005 (CEST)
Deutsche Grammatik
Ich habe gerade ein wenig in diesen Artikel reingelesen, und habe den Eindruck, daß die Grammatik deutlich länger ist als der Rest. Vielleicht sollte man diesen Teil ebenso wie die Aussprache auslagern? Silberchen Silberchen 16:30, 14. Jul 2005 (CEST)
- Genau das gleiche wollt ich auch grade Vorschlagen - der Abschnitt ist sehr lang, und wenn die Englische Grammatik einen eigenen Artikel kriegt, warum nich auch die Deutsche Grammatik. --Trickstar 14:24, 4. Sep 2005 (CEST)
German-origin words in Tagalog
Check this out: :tl:Wikang_Aleman. Do the words in the list near the bottom of the page really come from German?
- I answered on the Tagalog-Page :tl:Wikang_Aleman. Silberchen Silberchen 21:16, 21. Aug 2005 (CEST)
Gliederung des Artikels
Ich habe zwei Fälle von Gliederitis beseitigt. (Unter Gliederitis verstehe ein "Über-Gliederung", bspw. indem die Zahl der Gliederungsebenen durch immer neue Differenzierungen eines Unterabschnitts in die Höhe getrieben wird, oder Differenzierungen eingeführt werden, die gar keine sind, weil nämlich nur ein Gliederungspunkt auftaucht, das ist dann die typische Reihenfolge: 1. ... 2. Formen der Gliederitis 2.1 Formen inhaltlich falscher Gliederitis 2.2 Formen formal falscher Gliederitis 2.2.1 Entsprechung von Form und Inhalt 3. ...)
Vor allem sollte vermieden werden über die 4. Gliederungsebene hinaus zu gehen, weil die Wiki-Software dann Überschriften vergibt, deren Schrifttyp kleine als der des Abschnittstextes sind.
--Alfred Grudszus 12:11, 5. Sep 2005 (CEST)
Doppeltes Perfekt
Zitat: Doppeltes Perfekt ("Ich habe ihm geschrieben gehabt"), Doppeltes Plusquamperfekt ("Ich hatte ihm geschrieben gehabt") und Futur III ("ich werde ihm geschrieben gehabt haben"); das Doppelte Perfekt ist im Süden des deutschen Sprachraums entstanden, um Vorzeitigkeit auszudrücken, wenn im Perfekt erzählt wird.Gibt es sowas wirklich? Tut mir leid, aber sowas habe ich jedenfalls noch nie gehört, und ich lebe schon seit 25j hier in DE. Das hört sich aber ziemlich krass an. Da hat wohl jemand zuviel klingonisch gehört. Ich kenne nur als gewöhliche Alltagsdeutschformen "habe (heute morgen) geschrieben", "schrieb (letzte Woche)" und "hatte (zuvor) geschrieben" und "werde geschrieben haben". Dabei kenn ich die letztere Form aber fast nur im Schriftdeutsch, umgangssprachlich eher selten außer in Kombinationen mit "wohl" (z.B. Morgen wird er wohl geschrieben haben.)
Gruß chico-ms
- Ich weiß nicht, wo in DE du lebst und mit was für Leuten du verkehrst, aber das "doppelte" Perfekt ist in der gesprochenen Sprache zumindest des Südens gut verankert und durchaus zu hören. --Seidl 12:53, 15. Sep 2005 (CEST)
- und man kann perfekt II und plusquamperfekt II nicht nur hören, sondern auch lesen, z.b. bei heimito von doderer: "aber die sache [...] hatte der doctor preindl dem baron gegnüber schon früher einmal erwähnt gehabt" (aus: die merowinger). darüberhinaus gibt es eine ganze reihe wissenschaftlicher veröffentlichungen zum thema. --Bärski 11:33, 16. Sep 2005 (CEST)
- Ich lebe in Norddeutschland, und das könnte die Erklärung sein. Im Artikel steht zwar "das Doppelte Perfekt ist im Süden des deutschen Sprachraums entstanden" , aber ich dachte, man wollte sagen, dass es heute in ganz Deutschland im Alltagsdeutsch vorkäme, denn es wird als normale Form unter "Verbformen" aufgelistet. Aber hier ist das doppelte Perfekt offenbar wirklich nicht gebräuchlich und klingt irgendwie absolut komisch bzw. unverständlich. Es ist definitiv keine "gesamtdeutsche" normale Form, glaubt es mir, es ist Dialekt. Da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, sondern ich sie erst im Alter von 15 Jahren quasi auf der Straße erlernte, als ich hierhin kam, übernahm ich aber damals auch nur ausschließlich die hier regional in unserem gemütlichen Stadtviertel gebräuchlichen Ausdrucksweisen. Ich habe Deutsch also mit norddeutschem Akzent und norddeutscher Grammatik erlernt. Aber wenn man nicht Muttersprachler ist, dann fallen einem Abweichungen, wie die Dialekte des Südens, auch viel stärker auf. Mit den Süddialekten habe ich auch noch stets Verständnisprobleme. (Mit Platt auch, aber das gibt es eh fast nicht mehr.) Gruss Chico-MS
- das perfekt II wird in der tat als auf süddeutschland beschränkt angesehen, während das plusquamperfekt II auch als im standarddeutschen attestiert gilt (vgl. thieroff: das finite verb im deutschen, 1992). und glaub mir: dialektale varianten fallen auch muttersprachlern auf... --Bärski 21:24, 17. Sep 2005 (CEST)
Jiddisch
Jiddisch hat sich aus dem Deutschen entwickelt und ist vom Hebräischen beeinflusst, nicht umgekehrt. Habe den Punkt wieder entfernt. --Androl 12:08, 28. Okt 2005 (CEST)
Zahlen von Deutschsprecher
Ich übersetze zur Zeit diese Artikel über die deutsche Sprache ins Walisisch. Ich möchte wissen, woher die Zahlen von Deutsch als Minderheitssprache Sprecher stammen, und auch für welche Jahr die Zahlen gelten. Entschuldigen Sie bitte die grammatische Fehler. - 'Lloffiwr' 80.189.166.73 11:44, 30. Okt 2005 (CET)
@Benutzer 80.189.166.73.: Ich würde noch mit der Übersetzung warten, da der Artikel noch nicht vollständig ist und weiter der Überarbeitung und Ergänzung bedarf.
Ergänzung
Ich habe den Artikel ergänzt und zwischen Hoch- und Niederdeutsch unterschieden; außerdem habe ich das niederdeutsche Wort dutch eingefügt und mit nachfolgender Anmerkung versehen (ich hoffe, es ist verständlich formuliert):„Anmerkung: In der Vergangenheit war die englische (angelsächsische/ altsächsische) Form ”dutch” für die ”Deutschen der niederen Landen (Niederdeutsche/ Niederländer)” üblich. Heute sind damit nur die (deutschen) Niederländer gemeint, die ihre niederfränkischen/ niedersächsischen Sprachdialekte vormals als „dutsche bzw. düütsche taal” bezeichneten. Das engl. Wort dutch wird daher anstatt mit deutsch nur sinngemäß mit (gemeint) 'Niederländisch' ins Hochdeutsche übersetzt.” 80.143.196.109 09:35, 2. Dez 2005 (CET)
zur Karte
Wenn man schon auf der Karte die deutschen Mundarten in Nieder-, Mittel- und Oberdeutsch farblich unterscheidet, muß man zwangsläufig auch die Niederlande und Belgien mit einbeziehen. In den ländlichen Gebieten sprechen die Menschen untereinander genauso oft noch ihre niedersächsischen bzw. niederfränkischen Dialekte wie in Deutschland und für die Dialektsprecher auf beiden Seiten ist dies eine gemeinsame Sprache(n). ... und die Amtssprache Niederländisch kann ein niederdeutscher Dialektsprecher (oder Dialektversteher) auch ohne niedrländischen Sprachkurs noch einigermaßen verstehen; der Unterschied des Niedersächsichen zum Niederländischen ist wesentlich geringer als zum Beispiel vom Hochdeutschen zum Schwyzerdütsch. Ansonsten muß man die Karte in einer Farbe darstellen für das Verbreitungsgebiet des Hochdeutschen als Standartsprache.- Das mit den Dialekten ist in der Tat ein Problem. Allerdings: Wenn man das Verbreitungsgebiet des "Hochdeutschen als Standardsprache" kartografiert, stellt sich die Frage, ob da die Deutschschweiz auch noch dazu gehört. Denn Hochdeutsch als Standardsprache wird hier ja nicht gesprochen, sondern fast nur geschrieben. --Seidl 16:14, 30. Okt 2005 (CET)
@Benutzer:Seidl: In der Schweiz ist Hochdeutsch die Amts- und Schriftsprache, wie in Dtschl., Österr., usw., Schweizerdeutsche Dialekte sind im weitesten Sinne nur Umgangssprachen, eben nur intensiver als in anderen deutschen Dialekträumen u. (fast) jeder spricht auch Hochdeutsch als Standardsprache - anders in den Niederlanden, wo eben Hochdeutsch keine Amts- und Schriftsprache ist, sondern Niederdeutsch in Form des Niederfränkischen/ Niederländischen. Mit den dort umgangssprachlich (noch) gesprochenen verschiedenen niederdeutschen (niederländischen) Dialekten (niederfränkische/ niedersächsische Dialektformen) verhält es sich so wie in Deutschland: sie sterben allmählich aus. .. Hochdeutsch lernen die NL erst in der Schule, so wie früher im (niederdeutschen) Norddeutschland. Für die rein Hochdeutsch gewöhnte Person, sind alle (nd. und hochdt.) Dialekte gleich schwer zu verstehen. Also warum nicht eine Karte, wo das Verbreitungsgebiet des Hochdeutschen als Amts- und Schulsprache, dargestellt ist? Das wäre der gesamte deutsche Sprachraum, außer den Niederlanden und Flandern in B.-- 80.143.225.111 10:01, 2. Dez 2005 (CET)
