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Der Artikel Ella Adaïewsky gehört zur Kategorie: Frau, Russe, Pianist, Russischer Komponist, Geboren 1846, Gestorben 1926
Ella Adaïewsky (* 29. Januar 1846 in St. Petersburg; † 26. Juli 1926 in Bonn, bekannt auch unter ihrem Geburtsnamen Elisabeth (von) Schultz bzw. Elisabeth (von) Schultz-Adaïewsky und dem Pseudonym Bertramin) war eine russische Pianistin und Komponistin.
Adaïewsky studierte in St. Petersburg bei Adolf Henselt, Nicolas von Martinoff und ab 1864 am Konservatorium bei Alexander Dreyschock, Alexander Famintzin, Nikolaus Zaremba, Ignaz Vojácek und Anton Rubinstein. Sie unternahm Konzertreisen als Pianistin und ließ sich 1882 in Venedig nieder. 1909 übersiedelte sie auf Einladung der Freifrau Franziska von Loë nach Neuwied.
Adaïewsky schrieb Klavierkonzerte, Vokalmusik (u.a. Chöre für den russisch-orthodoxen Gottesdienst) und zwei Opern. Außerdem gab sie eine Sammlung italienischer Tanzlieder heraus und publizierte über Volksmusik und Musik im antiken Griechenland.
Ihr Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof in Bonn.
Werke
- Die Tochter des Bojaren, Oper, 1873
- Die Morgenröte der Freiheit, Oper, 1877
- Griechische Sonate für Klarinette und Klavier, 1880
- 24 Präludien für Singstimme und Klavier, 1903-07
Literatur
- Renate Hüsken: Ella Adaïewsky (1846-1926). Pianistin – Komponistin – Musikwissenschaftlerin. Dohr, Köln 2005, ISBN 3-936655-18-9
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