Erik Zabel

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Der Artikel Erik Zabel gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, Radsportler (Deutschland), Geboren 1970
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Erik Zabel nach der 2. Etappe der Bayern-Rundfahrt 2004
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Erik Zabel bei der Deutschen Meisterschaft 2005
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Erik (auch genannt „Ete“) Zabel (* 7. Juli 1970 in Berlin) ist der nach Profisiegen gerechnet erfolgreichste deutsche Profi-Radrennfahrer aller Zeiten. Neben Jan Ullrich ist Erik Zabel der beste deutsche Radrennfahrer seiner Generation. In seiner Karriere konnte der Sprintspezialist bisher 194 Siege erzielen und gewann als einziger Radprofi überhaupt sechsmal das Grüne Trikot der Tour de France. Damit ist er einer der besten Radrennfahrer der Welt.

Erik Zabel wuchs im Ostteil Berlins auf. Nach guten Ergebnissen als Amateur wechselte er 1993 ins Profilager zum Team Telekom, bei dessen Nachfolger, dem T-Mobile Team er noch bis Ende 2005 unter Vertrag steht. Ab 2006 startet Zabel für das neue Team Milram.

Zabel ist verheiratet und hat einen Sohn, Rik, der mittlerweile ebenfalls Radrennen in der U13-Klasse fährt. Die Familie lebt in Fröndenberg etwa 20 km östlich von Dortmund.

Fahrerprofil

Zabel gilt neben den Italienern Mario Cipollini und Alessandro Petacchi als einer der besten Sprinter der späten 90er Jahre. Im Gegensatz zu Cipollini hat sich Zabel aber zu einem Allroundfahrer entwickelt, der sich auch bei Klassikern in Szene setzen kann. Zabel wird zu denjenigen Sprintern gezählt, die unter diesen Spezialisten über vergleichsweise gute Bergqualitäten verfügen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass er seine beiden deutschen Meistertitel nicht im Sprint, sondern nach einer längeren Alleinfahrt erzielte. Als Straßen-Profi, der ursprünglich von der Bahn kommt, ist er immer wieder bei den winterlichen Sechstagerennen erfolgreich, wenn der Rennkalender dies zuläßt.

Radsportliche Laufbahn

Jugend und Amateurzeit

Die ersten großen internationalen Erfolge erzielte er bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1987 (Dritter im DDR-Bahnvierer) und 1988 (Fünfter im Punktefahren). Ein Jahr später wurde der 19-Jährige Mitglied der DDR-Nationalmannschaft. Schon 1989 wurde Erik Zabel mit dem TSC Berlin DDR-Meister im 4000-Meter-Mannschaftszeitfahren auf der Bahn. Auch 1990 war Erik Zabel einer der besten DDR-Fahrer, wurde Landesmeister und gewann mit der Ardennen-Rundfahrt sein erstes Mehretappenrennen. Nach der Wende in der DDR wechselte Zabel zu RC Olympia Dortmund unter Hennes Junkermann. Der zweite Platz bei den deutschen Straßenmeisterschaften ebnete ihm 1991 den Weg ins erste gesamtdeutsche WM-Team. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona wurde Erik Zabel Vierter hinter dem bei der Tour 1995 tödlich verunglückten Fabio Casartelli und vor Lance Armstrong (Platz 14).

Profi

1998 und 2003 wurde er Deutscher Meister auf der Straße (Einzel). 1994 konnte er beim Klassiker Paris–Tours seinen ersten großen internationalen Sieg feiern. Ins Rampenlicht der Öffentlichkeit trat Zabel aber erst ein Jahr später, 1995, als er mit zwei Etappensiegen bei der Tour de France seinen Mannschaftskollegen Olaf Ludwig als besten Sprinter des Teams Telekom ablöste.

1996 gewann Zabel erneut zwei Etappen bei dem schwersten und populärsten Radrennen der Welt. Außerdem konnte er sich erstmals das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers der Tour überstreifen, was ihm bis 2001 insgesamt sechsmal in Folge gelingen sollte – ein einsamer Rekord. Mit zwölf Etappensiegen hat sich Zabel außerdem mehr Tageserfolge bei der Tour de France ersprintet als jeder andere deutsche Radrennfahrer.

Bei der Tour de France 2003 wurden Erik Zabel und sein Teamkollege und Freund Rolf Aldag vom Regisseur Pepe Danquart begleitet. Daraus entstand der der Dokumentarfilm Höllentour, der 2004 in die Kinos kam.

Sein Lieblingsrennen: Mailand-San Remo

1997 triumphierte Zabel erstmals beim berühmten italienischen Frühjahrsklassiker Mailand–San Remo, einem der fünf so genannten „Monumente des Radsports“. Diesen Erfolg konnte er 1998, 2000 und 2001 wiederholen. 2004 vergab er den Sieg in einem denkwürdigen Sprintfinale, als er im Gefühl des sicheren Sieges den Sprint nicht bis zur Ziellinie durchzog und Óscar Freire noch knapp vorbeiziehen ließ.

In den Jahren 2000 und 2001 erreichte Zabel den Höhepunkt seiner Karriere: Neben zahlreichen anderen Siegen gewann er jeweils zwei Weltcuprennen, holte sich den Weltcup-Gesamtsieg (2000) und die Führung in der Weltrangliste (2001). Folgerichtig wurde er 2001 zum deutschen Sportler des Jahres gewählt.

Überzeugende Konstanz

Nach einem durchwachsenen Jahr 2002, in dem er seine Führung in der Weltrangliste zwar verteidigen, aber keine großen Erfolge feiern konnte, meldete sich Zabel 2003 mit seinem zweiten deutschen Meistertitel nach 1998, drei Tageserfolgen bei der Vuelta a España und seinem insgesamt achten Weltcupsieg bei Paris-Tours zurück.

2004 überzeugte er durch einen Etappensieg bei der Ruta del Sol, als Sieger des Rennens Rund um Köln, zwei Etappensiege bei der Friedensfahrt, zwei Etappensiege bei der Bayern-Rundfahrt und den erneuten Gewinn des blauen Trikots des Punktbesten bei der Vuelta a España. Eingerahmt wurde Zabels Saison von zwei zweiten Plätzen, jeweils hinter Óscar Freire: Im März jubelte Zabel bei Mailand-San Remo zu früh und wurde von dem Spanier übersprintet, im Herbst gewann er trotz Durchfall die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Verona.

Seine Konstanz über die Saison hinweg spiegelt sich auch in der Radsport-Weltrangliste wider, deren Führung er zwischen 2001 und 2004 dreimal übernehmen konnte.

Saison 2005

2005 holte er seinen ersten Saisonsieg beim Rennen Rund um den Henninger Turm in Frankfurt und hat damit als erster Radrennfahrer dieses Rennen zum dritten Mal gewonnen. Vom 7. bis 29. Mai nahm er zum ersten mal in seiner Profi-Karriere am Giro d'Italia teil. Allerdings verfehlte er das beim Giro „maglia ciclamino“ (Farbe: alpenveilchen-rot) genannte Trikot der Punktwertung doch recht deutlich.

Obwohl Zabel von Beobachtern 2005 eine gute Form bescheinigt wurde, hatte sich das T-Mobile Team entschlossen, ihn nicht in die Tour de France-Mannschaft zu nehmen, sondern stattdessen ausschließlich auf den Gesamtsieg mit Jan Ullrich zu setzen.

Am 31. Juli 2005 erklärte Zabel am Rande des HEW Cylclassics seinen Weggang vom T-Mobile Team zum Ende des Jahres 2005. Bei der Straßen-Radweltmeisterschaft 2005 in Madrid wurde dann bekannt, dass Zabel ab 2006 an der Seite von Alessandro Petacchi für das neugeschaffene Team Milram (Hauptsponsor Nordmilch) fahren wird. Teamchef wird Gianluigi Stanga (Italien). Das neugeschaffene Team wird die ProTour-Lizenz von Domina Vacanze übernehmen, das Touristikunternehmen wird sich aus der Sponsorenschaft zurückziehen.

Bei der für ihn recht erfolgreich verlaufenen Vuelta, belegte Zabel mehrmals den 2. Platz hinter dem italienischen Sprintstar Alessandro Petacchi. Beim WM-Straßenradrennen am 25. Oktober in Madrid konnten beide nicht den erhofften Erfolg erzielen. Zabels letztes großes Saisonrennen und gleichzeitig letztes Rennen im Magenta-Trikot war Paris-Tours, das er im Spurt gewann – es war gleichzeitig sein dritter Sieg bei diesem Rennen nach 1994 und 2003. Damit ist er der vierte Fahrer, dem dieser dreifache Triumph gelingt (nach Gustave Danneels, Belgien: 1934, 1936 und 1937; Paul Maye, Frankreich: 1941, 1942 und 1945; Guido Reybroeck, Belgien: 1964, 1966 und 1968). Nach dem Ende der Straßensaison gewann Zabel die Sechstagerennen in Dortmund mit Rolf Aldag und in München mit Robert Bartko.

Wichtigste Erfolge

Eintagesrennen Erfolge bei Rundfahrten

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Erik Zabel


Artikel im Wikipedia sollen durchaus informativ und ausführlich sein, wo es geboten ist. Sie sollten aber nicht ausschweifen. Bei einem Straßensprinter, der bei den Hochgebirgsetappen im Gruppetto fährt, interessiert nun wirklich niemanden die Zeit und die Platzierung, die er damit erreicht!

Kategoriesierung von Radrennfahrern:

"Bester"

Bei Fahrern wie Wesemann, Aldag, Jens Voig usw., die national eine wichtige Rolle spielen, aber nicht zu den allerbesten in der Welt gehören, empfiehlt es sich, auf Kategorien wie bester zu verzichten.

Im Falle von Ullrich und Zabel ist das anders:

  • Ihre Rolle ist international nicht nur mit anderen Spitzenfahrern, sondern auch mit früheren Fahrern der Weltspitze vergleichbar.
  • Ihre Erfolge sind unbestritten überragend.

In solchen Fällen ist es richtig und auch journalistisch notwendig und geboten, über Prädikate wie "beste" nachzudenken.

Aufgrund seiner historisch nachhaltigen Erfolgsbilanz (über 190 Siege, 6mal grünes Trikot usw.) ist dies bei Zabel der Fall.

Im übrigen würde ich empfehlen, solche Entscheidungen den Usern zu überlassen, die über den notwendigen Überblick in der Radsport-Szene verfügen. Damit erhebe ich nicht für mich und andere einen Alleinvertretungsanspruch, sondern bitte nur um die notwendige Sorgfalt, die manchmal einfach nur in Zurückhaltung besteht. Alfred Grudszus 00:59, 17. Nov 2005 (CET)

Rvt. der Änderung von Denkfabrikant

  • Denkf. änderte, indem er den Satz „Zusammen mit Jan Ullrich steht er an der Spitze der erfolgreichsten deutschen Radrennfahrer.“ löschte. Das ist keine Präzisierung, sondern das Gegenteil. Zur Einordnung eines Fahrers gehört ein Maßstab. Indem man ihn und Ullrich zusammen nennt, wird ausgesagt, daß hinter ihnen erstmal eine Weile nichts kommt. Ich weiß nicht, ob Denkf. nationale und internationale Ranglisten studiert. Wenn er es täte (und darüber hinaus auch die entsprechende Sachkenntnis und Erfahrung im Radsport hätte), wüßte er, daß das so ist und das man es auch mit Fakten belegen kann. Allerdings nicht durch "nackte Fakten", will sagen: eine einzige Zahl wie 193 Siege - obwohl genau die zu den Fakten dazugehören.
  • Denkf. änderte desweiteren, indem er „Somit zählt er zu den besten Radrennfahrern der Welt.“ durch „Zabel gilt als einer der besten Sprintspezialisten seiner Generation.“ ersetzte. Da wird's dann regelrecht falsch. Zabel gehört zwar wegen seiner Sprintsiege zu den besten Radrennfahrern, aber damit beschränkt sich seine Stellung nicht einen der besten Sprinter.
Der Journalismus hat an dieser Stelle die Aufgabe, für den interessierten Leser das weitverzweigte Geflecht von Gesichtspunkten, Standpunkten, objektiven und subjektiven Bewertungen, Statistiken und Ranglisten so zu vereinfachen, daß
  • die Einordnung des Sportlers hinsichtlich seiner Bedeutung und seines Erfolges nachvollziehbar und "objektiv" bleibt
  • der Leser die qualitativen Unterschiede zu anderen Fahrern erkennen und nachvollziehen kann und ihn für sich selbst in sein eigenes "Ranking" einfügen kann.

Das ist nicht immer leicht - aber jeder, den ihr fragt und der was vom Radsport versteht, wird Euch bestätigen, daß es so, wie ich das hier mache, korrekt ist.

Also nochmal meine ganz liebe, nette, herzliche Bitte: Laßt doch bitte die Finger weg von Dingen, von denen ihr nichts versteht!

Gruß Alfred Grudszus 20:44, 17. Nov 2005 (CET)

Antwort Denkfabrikant

Hier äußere ich mich nur zum Inhalt des Konflikts, Alfreds Methoden und seine persönlichen Vorwürfe kommentiere ich nur auf seiner Alfred Grudszus. Also: Die bisherige Version der Einleitung lautet gekürzt so: Zabel nach Profisiegen erfolgreichster deutscher Radrennfahrer aller Zeiten. Zabel mit Ulle an der Spitze der erfolgreichsten deutschen Radrennfahrer. Zabel zählt zu den besten Rennfahrern der Welt.

Für mich ist das zuviel des Guten, da hier dreimal in Folge das gleiche etwas anders formuliert wird. Deshalb habe ich den redundanten zweiten Satz gelöscht (evtl. kannst du Jan Ullrich ja in den ersten Satz einbauen). Der dritte Satz ist sehr allgemein formuliert, es erschließt sich daraus nicht, ob Zabel derzeit einer der besten ist (was man z.B. auch über Jens Voigt oder Francisco Mancebo irgendwie sagen könnte) oder doch einer der besten aller Zeiten (was auf Zabel womöglich zutrifft, aber sicher nicht auf Voigt und Mancebo).

Das Problem bei der Frage nach den Besten aller Zeiten - im Unterschied zur Frage nach den Erfolgreichsten aller Zeiten - ist aber, dass man das Können verschiedener Zeiten definitiv nicht vergleichen kann. Niemand kann sagen, ob Fausto Coppi oder Marco Pantani der bessere Kletterer war. Erst recht macht es keinen Sinn, zu fragen, ob nun Pantanis Kletterkünste oder Zabels Sprints "besser" sind. Man kann aber definitiv sagen, dass Coppi wesentlich mehr Erfolge über eine wesentlich längere Zeit feiern konnte als Pantani. Genauso, dass Zabel weitaus mehr Siege als Pantani erreichte, der Pirat aber dafür qualitativ mit zwei großen Rundfahrtsiegen dominierte.

Aus dem Gesagten ergibt sich für mich der Schluss, dass es in einer Enzyklopädie wie der WP (im Gegensatz zum Journalismus, der gerne mit Zuspitzungen arbeitet) am sichersten ist, von "erfolgreich" zu sprechen - gerne auch im Superlativ - aber nicht von "besten". Natürlich gibt es private "Ranglisten der besten Fahrer" (wie z.B. die in diesem Artikel neu verlinkte "Cycling Hall of Fame"), aber objektiv nachprüf- und vergleichbar sind nur die konkreten Erfolgsbilanzen. Und diese Vergleichbarkeit ist besonders gut gewährleistet, wenn man Fahrer eines Typs (Sprinter, Bergfahrer, Klassikerjäger etc.) miteinander vergleicht. Denn der Vergleich eines Sprinters wie Zabel mit einem Allrounder wie Ullrich bringt relativ wenig, da könnte man auch Jens Fiedler oder Dieter Baumann mit Jan Ullrich vergleichen.

Insofern wären meine Vorschläge der Einordnung Zabels: Zabel gilt als einer der besten Sprintspezialisten seiner Generation. ODER Zabel ist einer der erfolgreichsten Sprintspezialisten aller Zeiten. Zur Not alternativ auch: Zabel gilt als einer der erfolgreichsten Radrennfahrer aller Zeiten. Denkfabrikant 15:22, 18. Nov 2005 (CET)

Erwiderung

  • D. schreibt selbst: „evtl. kannst du Jan Ullrich ja in den ersten Satz einbauen“ – damit gibt er zu, daß die Nennung eines weiteren Fahrers um einen Bezugspunkt zu schaffen erstmal berechtigt ist. Natürlich hätte man das dann rein „sprachtechnisch“ in einen Satz packen können, damit wäre aber ein zu starke inhaltliche Vermengung einhergegangen.
  • Da es hier also offenbar Verständnisprobleme gibt, die drei Sätze einfach etwas ausführlicher:
1. In Bezug auf den rein quantitativ messbaren Erfolg ist Zabel mit 194 Siegen eindeutig der „Beste deutsche aller Zeiten“ i.S.v. „der Erfolgreichste“.
2. Zieht man aber qualitative Maßstäbe zusätzlich heran, kann ein Unterschied zwischen Zabel und dem nach Siegen und UCI-Ranking gerechnet wesentlich weniger erfolgreichen J.U. nicht festgestellt werden. Wohl aber weisen beide unter Berücksichtigung beider Maßstäbe einen deutlichen Vorsprung gegenüber allen anderen Deutschen Fahrern auf (zu gut deutsch: „Nach den beiden kommt erstmal eine ganze Weile nichts!“).
3. Ordnet man Zabel mit diesen Erfolgen und mit dieser nationalen Stellung international ein, gehört er zu den besten.
Wenn jemand ein kurze und bessere Formulierung für diese Sachverhalte weis (aber eben genau für diese Sachverhalte!), kann er den Text gerne ändern.
  • D. reduziert im Ergebnis den „Verdienst“ Zabels auf seine Sprintstärke, was einfach falsch ist. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß er seine meisten Siege im Sprint errungen hat. Erstmal braucht man eine bestimmte Allrounder-Konstitution, um bspw. Mailand-San Remo im Spurt zu gewinnen, zum anderen kann Zabel wegen seiner Sprintstärke seine Allrounder-Fähigkeiten garnicht voll zur Anwendung bringen: Jede Kopfgruppe, in der er vertreten wäre, würde sofort von den anderen Mannschaften gnadenlose zurückgeholt werden, weil aus deren Sicht der Sieger dann schon feststünde.
  • Wie einer der besten aller Zeiten nicht auch einer der besten seiner Generation sein kann, muß mir D. dann mal in einer langen Winternacht erklären (ich hoffe, die Wiki-Server gehen dann nicht ganz in die Knie...).

Hinter der Auseinandersetzung steht aber auch Grundsatz-Streit: Während ich sage, „Wikipedia-Arbeit“ ist Journalistische Arbeit, bestenfalls Populär-Wissenschaft oder „Science-Journalismus“, hält die im Moment bestimmende Minderheit in der Wikipedia an dem überzogenen Anspruch, eine Enzyklopädie zu schaffen fest. Der zweite Grundwiderspruch: Während Redundanz für diese Wikipedianer automatisch „löschen“ bedeutet, gehört Redundanz für mich zum selbstverständlichen Umgang mit Sprache – selbstverständlich jeweils im zweckentsprechendem Umfang und adäquater und effizienter Form.

Gruß Alfred Grudszus 19:37, 18. Nov 2005 (CET)

Verschoben: Erik Zabel (von Benutzer-Dis hierher verschoben)

Welche "Dis" meinst du denn? Gab's darüber etwa schon eine Diskussion? Ich finde "einer der besten" ist POV (auch wenn es wahr ist), "einer der erfolgreichsten" ist neutral und objektiv nachprüfbar.--Thomas S. QS-Mach mit! 00:48, 17. Nov 2005 (CET)

Unter einer "Dis" versteht man in der Wikipedia im Allgemeinen und im Vermerk „Zusammenfassung und Quellen“ im Besonderen die jeweilige Diskussionsseite zum betreffenden Artikel, also allg.:
Diskussion: oder (Bsp.) Diskussion:Erik_Zabel im Einzelfall.

Gruß
Alfred Grudszus 01:05, 17. Nov 2005 (CET)
Klar, aber als ich die Frage stellte, war die Diskussionsseite noch relativ leer. Übrigens ist "neu geschaffen" die korrekte Rechtschreibung, vgl. [LINK].--Thomas S. QS-Mach mit! 01:07, 17. Nov 2005 (CET)

Die Diskussion hatten wir schon mehrfach. Die ndR schafft durch die Trennung von Zusatz und Verb neue Wörter, dies ist einer der Gründe, warum sie abzulehnen ist. In der Wikipedia ist es Konsens, daß die ndR Orientierung ist, aber nicht verbindliche Leitlinie. Ebenfalls ist es Konsens, daß Wort-Neuschöpfungen nicht in die Wikipedia gehören. Halte dich also bitte an die Leitlinien und unterlasse einen erneuten Revert! Gruß Alfred Grudszus 01:12, 17. Nov 2005 (CET)
Wikipedia ist keine Plattform um Sinn und Unsinn der ndR zu diskutieren. Die Entwicklung ist nun mal nicht mehr aufzuhalten. Aber dir geht es möglicherweise gar nicht um die ndR, oder? Offensichtlich bist du an einer Normalisierung unserer WP-Beziehung nicht interessiert und revertest meine Edits aus Prinzip. Schade, ich wollte dir die Hand reichen und hatte auf Versöhnung gehofft. P.S. Auf Edit-Wars lasse ich mich grundsätzlich nicht ein, schon gar nicht wegen solcher Kleinigkeiten. In der Hinsicht brauchst du also keine Sorge zu haben.--Thomas S. QS-Mach mit! 01:25, 17. Nov 2005 (CET)
Re @ T.S.: Es geht hier nicht um Sinn und Unsinn, sondern um Regeln. Alfred Grudszus 01:31, 17. Nov 2005 (CET)

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Erik Zabel und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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