Essen

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Der Artikel Essen gehört zur Kategorie: Essen, Ort in Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Rheinland, Reichsstadt
Wappen Karte
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Essen
Bildherkunft

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Lage der kreisfreien Stadt Essen in Deutschland
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Wahlspruch: Essen, die Einkaufsstadt
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Regionalverband Ruhr
Kreis: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage:
durchschn. Höhenlage: 116 m NN
Fläche: 210,37 km²
Einwohner: 584.632 (1. Oktober 2005)
Bevölkerungsdichte: 2779 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 45001-45359
Vorwahlen: 0201, 02054 (Essen-Kettwig)
Kfz-Kennzeichen: E
Gemeindeschlüssel: 05 1 13 000
UN/LOCODE: DE ESS
Gliederung des
Stadtgebiets:
9 Stadtbezirke mit
50 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Porscheplatz 1
45121 Essen
Webseite: www.essen.de
Politik
Oberbürgermeister: Wolfgang Reiniger (CDU)
Schuldenstand: 1,070342 Mrd. €
(Stand: 31. Dezember 2002)
Bevölkerung (Stand: 31. Dezember 2002)
Arbeitslosenquote: 16,9 % (1. März 2005)
Ausländeranteil: 11,5 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 16,8 %
18-65 Jahre: 62,5 %
ab 65 Jahre: 20,7 %

Essen ist die Stadt im Zentrum des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Die Kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf ist eines der Oberzentren des Landes und zählt mit etwa 590.000 Einwohnern zu den größten deutschen Städten. Je nach Zähldatum und Quelle nimmt sie neben Dortmund und Stuttgart den 6. bis 8. Platz ein. Essen ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr.

Früher eines der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse), hat Essen heute - wiewohl noch immer industriell geprägt - einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Die Stadt ist seit 1958 römisch-katholischer Bischofssitz und seit 1972 Universitätsstadt. Anfang 2003 wurde die Universität Essen mit der Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen vereinigt.

Geografie

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes nördlich des Flusses Ruhr, der zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen und Werden den Baldeneysee bildet. Die mittlere Höhenlage der Stadt beträgt 116 Meter ü. NN. Die höchste Erhebung des Stadtgebiets befindet sich in Heidhausen und beträgt 202,5, die tiefste Stelle in Karnap misst 26,5 Meter ü. NN.

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 21 km und in West-Ost-Richtung 17 km.

Nachbargemeinden

Folgende Städte grenzen an die Stadt Essen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
Gelsenkirchen und Bochum (beides kreisfreie Städte), Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis), Velbert, Heiligenhaus und Ratingen (alle Kreis Mettmann), Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Bottrop (alles kreisfreie Städte) sowie Gladbeck (Kreis Recklinghausen).

Stadtgliederung

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Panorama der Essener Innenstadt vom Tetraeder in Bottrop aus gesehen. Im Hintergrund die Ruhrhöhen.
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Das Stadtgebiet Essens besteht aus 9 Stadtbezirken. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die Stadtbezirke werden mit römischen Zahlen und mit einem besonderen Namen, der teilweise auch aus mehreren Stadtteilnamen besteht, gekennzeichnet. Die 9 Stadtbezirke sind in insgesamt 50 Stadtteile unterteilt. Die meisten der Stadtteile waren früher einmal selbstständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch Eingemeindung. Die Stadtteile werden mit einer zweistelligen arabischen Zahl gekennzeichnet. Siehe auch Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen

Geschichte

Stiftsgründung

Um 850 gründet der spätere Bischof von Hildesheim, Altfrid, ein Damenstift (coenobium Astnide) vermutlich auf eigenem Grund, genannt Astnithi (was möglw. "Gegend im Osten" bedeutet). Aus dieser Bezeichnung wird sich später - über die Latinisierung "Assindia" - der heutige Stadtname Essen herleiten. Als erste Äbtissin setzte er seine Verwandte Gerswit ein (siehe auch: Stift Essen).

Seit etwa 800 (799) gibt es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) vorantreiben soll. Das Damenstift soll vornehmlich die Töchter der sächsischen Adeligen versorgen. Beide, Damenstift und Kloster, stehen bereits im vollständig christianisiertem Umfeld. Um etwa 852 wird mit dem Bau der Stiftskirche begonnen, die 870 fertiggestellt wird. Um das Damenstift herum gibt es bereits vor seiner Errichtung eine Befestigung und einige Gehöfte. Die Kirche wird nach einem Großbrand 946, der auch die Ansiedlung vernichtet, wieder aufgebaut; auf ihren Fundamenten steht heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das erste belegbare urkundliche Datum für Essen ist 898: zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im allgemeinen als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; auch scheinen zum Zeitpunkt der Fälschung keine älteren Dokumente vorgelegen zu haben, wie bis vor einiger Zeit noch angenommen wurde.

Dieses Damenstift (in dem sich zur Feier der Messe Kanoniker aufhielten) war kein Kloster, sondern eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels; geleitet wurde es von einer Äbtissin, diese war als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet.

Eine der bemerkenswertesten dieser Damen ist die Äbtissin Mathilde. Sie ist Enkelin des Kaisers Otto I., und übernimmt die Stiftsleitung ab 971. Vierzig Jahre lenkt sie die Geschicke des Stifts (und der zugehörigen Ländereien), und sie schafft es, den Kirchenschatz um wertvollste Stücke (unter anderem die goldene Madonna, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt) zu bereichern. Nach Mathilde übernimmt Sophia die Stiftsleitung, Tochter Kaiser Ottos II.

1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II., erhält das schon 1003 als Stadt erwähnte Essen das Marktrecht. Zehn Jahre später, 1051, wird das Münster ein weiteres Mal verändert und erweitert: dieser Anbau ist der Ostteil mit Krypta, in dem die drei zuletzt genannten Äbtissinnen bestattet sind.

Das Damenstift, das bis dato nur einflussreicher Landbesitzer war, bekommt 1216 seine Position als Fürstensitz offiziell bestätigt: Kaiser Friedrich II. nennt die damalige Äbtissin in einem Brief Reichsfürstin - was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellt.

1244 marschiert der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden in Essen ein und lässt, gemeinsam mit den Bürgern der Stadt, eine Stadtmauer errichten. Essen wird zur Stadt, erhält ein eigenes Siegel und das Stadtrecht. Die Stiftsdamen sind damit zumindest zeitweise entmachtet, und die Essener Bürger entwicklen ein Bürgerbewusstsein.

König Rudolf bestätigt zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, kann diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft liegt im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt fordert die Selbstverwaltung: 1336 gibt es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauert aber noch über vierzig Jahre, bis 1377, dann gewährt Kaiser Karl IV. der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt - fünf Jahre, nachdem er der damals amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Gegenteil bestätigt hatte.

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhält die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wird nachweislich Silber abgebaut. Kohle in Essen wird zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.

Die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Stift um die Vorherrschaft in der Region halten an bis zur Auflösung des Stiftes 1803. Immer wieder gibt es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauert geschlagene 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entscheidet, die Stadt müsse zwar den Äbtissinen gebührenden Gehorsamb in Gebott und Verbott leisten, dürfe aber trotzdem alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit bleibt die Situation zwischen Stadt und Stift bis zur Säkularisierung ungeklärt und konkurrenzbeladen. 1563 schließt sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre, bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wird evangelisch. Als Kirche dient die Marktkirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt (urspr. St. Gertrudis). Dem katholischen Stift (das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre) bleibt in dieser Situation nichts anderes als zuzuschauen.

Am Ende des 16./ Beginn des 17. Jahrhunderts wird Essen nachweislich Waffenschmiede, ein Titel, mit dem es sich jahrhundertelang identifizieren wird; solange, bis die riesigen Lettern Essen - die Waffenschmiede des Reiches, die dreihundert Jahre später gegenüber dem Hauptbahnhof prangen sollten, nach dem Zweiten Weltkrieg durch Essen - die Einkaufsstadt ersetzt werden. Gegen 1570 prosperiert das Büchsenmacherhandwerk. 1620 produziert die Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die Stadt wird strategisch interessant.

Der Dreißigjährige Krieg

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Essen um 1647
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Im Dreißigjährigen Krieg stehen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur und Vallier holt 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen. 1624 wird ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht das Stift, ist für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1628 klagen die Essener dagegen vor dem Reichskammergericht.

1629 stürmen die Holländer die Stadt. Maria Clara flieht am 4. November dieses Jahres ins katholische Köln. Im Sommer 1631 kommt sie im Gefolge einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim zurück, muss aber schon im September wieder abziehen. Maria Clara stirbt 1644 in Köln.

Insgesamt sind die Essener vom Krieg schwer geschlagen, es kommt immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst.

Auch nach dem Westfälischen Frieden bleiben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verlassen Essen am 9. September 1650.

Industrialisierung

[...] Der Industrielle Friedrich Grillo stiftet der aufstrebenden Stadt 1892 ein Theater und Opernhaus. Das heute noch unter dem Namen Grillo-Theater als Stadttheater fungierende Gebäude wird im neoklassizistischen Stil in der Stadtmitte errichtet und am 16. September 1892 mit einer Aufführung von Gotthold Ephraim Lessings Minna von Barnhelm eingeweiht.

Eingemeindungen

Das Gebiet der heutigen Stadt Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seit 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seit 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig) und zum Herzogtum Berg. Die einzelnen Orte innerhalb des Herzogtums Berg verteilten sich auf folgende Verwaltungen: Kettwig vor der Brücke (Amt Angermund), Fulerum und Haarzopf (Herrschaft Broich) sowie Dilldorf und Voßnacken (Herrschaft Hardenberg). Das Dorf Oefte war zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsabtei Werden strittig. (Burg-)Altendorf, Horst und Königssteele, das vor 1718 nur Steele hieß und bereits seit der Wende des 15. Jahrhundert zum 16. Jahrhundert Stadt war, gehörten zum Landkreis Hörde in der preußischen Grafschaft Mark. In französischer Zeit kam das gesamte Gebiet zum Großherzogtum Berg und 1815 an Preußen. Danach gehörten die Orte zu den Landkreisen Essen, Mettmann und Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf beziehungsweise zum Landkreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese vier Landkreise veränderten sich in den folgenden Jahrzehnten mehrmals, bis sie entweder ganz aufgelöst oder umbenannt und in ihrem Zuschnitt stark verändert wurden. Einen Landkreis Essen gab es zunächst bis 1823, als er mit dem Landkreis Dinslaken zum Landkreis Duisburg vereinigt wurde, und erneut ab 1857. Er umfasste die Städte Essen, Kettwig, Mülheim an der Ruhr, Steele und Werden sowie die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig-Land, Mülheim-Land, Steele-Land, Styrum und Werden-Land. 1873 wird die Stadt Essen ausgekreist und aus dem Landkreis Essen der neue Landkreis Mülheim an der Ruhr gebildet.
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Fürstin Franziska-Christine-Stiftung in Steele
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Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Essen lediglich die alte Reichsstadt beziehungsweise das Reichsstift Essen. Ab 1901 folgten in die stetig wachsende Stadt eine Reihe von Gebietsänderungen: 1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, das erst 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war. 1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausens und erst ab 1900 eigenständig war. Das seit 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg gehörende Huttrop wurde 1908 geschluckt. 1910 ging die Bürgermeisterei Rellinghausen teilweise in Essen auf (jedoch ohne Heisingen, das zunächst selbständige Bürgermeisterei wurde), ebenfalls wurde Fulerum aus der Bürgermeisterei Heißen gelöst und an Essen angegliedert. Die Bürgermeistereien Borbeck, Altenessen und Bredeney wurden 1915 aufgelöst und ihr Gebiet zum Teil nach Essen eingemeindet, aus dem ehemaligen Borbeck ging jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen; Karnap, vorher ein Teil Altenessens, wurde selbstständig. (Bredeney war bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; Unterbredeney kam jedoch 1915 zu Werden; zu Bredeney gehörte seit 1910 der ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Ort Haarzopf.)

Am 1. August 1929 wurde der Landkreis Essen aufgelöst und seine Gemeinden überwiegend in die Stadt Essen eingegliedert. Lediglich die Stadt Kettwig blieb selbständig und wurde dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann angegliedert. Aufgelöst wurden die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte), die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), die Bürgermeisterei Heisingen (ab 1910 selbständige Bürgermeisterei), die Bürgermeisterei Karnap, die Bürgermeisterei Kray (bis 1906 zur Bürgermeisterei Stoppenberg, dann eigene Bürgermeisterei Kray-Leithe und 1921 Umbenennung in Kray), die Bürgermeisterei Kupferdreh (bis 1896 zur Bürgermeisterei Werden-Land, dann eigene Bürgermeisterei; 1899 Eingliederung der Bauernschaft Dilldorf (Bürgermeisterei Hardenberg) und Teilen der Bauernschaften Rodberg und Voßnacken), die Bürgermeisterei Überruhr (1857 als Bürgermeisterei Steele-Land gebildet und 1894 umbenannt), die Bürgermeisterei Werden-Land (1857 gebildet), sowie das Amt Stoppenberg (1874 aus Teilen der Bürgermeisterei Altenessen gebildet; Rotthausen wurde jedoch 1923 nach Gelsenkirchen eingegliedert).

Eine zweite Phase der Stadtvergößerung folgte erst weit nach dem zweiten Weltkrieg, 1970 kam das südlich gelegene Altendorf unter dem heutigen Namen Burgaltendorf (Landkreis Bochum, ab 1885 Landkreis Hattingen, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis) zu Essen, 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) aufgelöst und nach Essen eingemeindet.

Religionen

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Essener Münster; im Hintergrund das Rathaus
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Christentum
Essen gehörte von Anfang an zum Erzbistum Köln und war dem Achidiakonat des Dompropstes unterstellt, welches von der Essener Äbtissin beansprucht wurde. Ein vom Erzbischof investierter Offizial verwaltete das Gebiet des Stiftes und der Stadt. Die Pfarrkirche war ursprünglich die Abteikirche. Später wurde St. Gertrud für den nördlichen Bereich (mit Altenessen und Karnap) und St. Johann für den südlichen Bereich (mit Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Frillendorf, Rüttenscheid und Huttrop) der Stadt Pfarrkirche. Ab 1524 wurde in der Stadt gelegentlich evangelisch gepredigt. Im Jahre 1543 trat ein evangelischer Prediger auf und ab 1560 wurde in der St. Gertrudiskirche auch deutsch gesungen. Auf Beschluss des Rates der Stadt wurde 1563 die Reformation endgültig eingeführt. Die Stadt versuchte damit ihren Status als Freie Reichsstadt zu festigen. Ab 1563 war damit die St. Gertrudiskirche dauerhaft den Protestanten zur Nutzung überlassen worden. Danach nahm die Münsterkirche den Rang der Essener Pfarrkirche für die Katholiken ein. Fortan waren somit in Essen beide Konfessionen nebeneinander vertreten. Das Stift blieb katholisch, die Stadt war evangelisch. Gab es ab 1571 unter den Protestanten zunächst nur eine lutherische Gemeinde, so wurde ab 1655 vom Rat auch eine reformierte Gemeinde anerkannt. Ab 1605 konnte die Gegenreformation teilweise Fuß fassen, was zur Folge hatte, dass die St. Gertrudiskirche teilweise wieder katholisch wurde. Die endgültige Aufgabe der Reichsfreiheit musste die Stadt 1670 zwar anerkennen, doch war dies ohne Folgen für die bisherigen konfessionellen Unterschiede. Bis 1802 wurden die kirchlichen Angelegenheiten vom Rat beziehungsweise vom Stift erledigt. Die reformierte Gemeinde war autonom. Das Verhältnis beider Konfessionen war etwa ausgewogen.

1802 wurde die lutherische Gemeinde Essen dem preußischen Konsistorium der Grafschaft Mark, 1809 dem klevisch-lutherischen Konsistorium des Großherzogtums Berg und ab 1815 der Düsseldorfer Kreissynode zugeteilt. Sie gehörte damit zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise dessen späteren rheinischen Provinzialkirche. Essen wurde Sitz einer Superintendentur, aus dem später der Kirchenkreis Essen hervorging. Dieser wurde später in die drei Kirchenkreise Essen-Mitte, Essen-Nord und Essen-Süd innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt. Zu den drei Kirchenkreisen gehören heute insgesamt 31 Kirchengemeinden. Diese bilden zusammen mit den drei Kirchenkreisen seit 1972 den „Evangelischen Stadtkirchenverband Essen“.

Die katholischen Pfarreien gehörten auch nach 1802 zum Erzbistum Köln. 1958 wurde Essen Sitz eines eigenen Bistums.

Die rund 58 Pfarrgemeinden gehören zum Stadtdekanat Essen, das sich in die Dekanate Essen-Mitte, Essen-Altendorf, Essen-Borbeck, Essen-Heisingen-Kupferdreh, Essen-Rellinghausen, Essen-Steele, Essen-Stoppenberg und Essen-Werden aufteilt. Gemeinsam bilden sie den katholischen Stadtkirchenverband / Gemeindeverband (K. d. ö. R.) (seit 1925) als Träger kirchlicher Aufgaben auf Stadtebene (Familienbildung, Jugendseelsorge, Beratungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit) und als Dienstleister für die Gemeinden. Die Katholische Stadtkirche ist zentral erreichbar im Katholischen Stadthaus (Bernestr. 5 - 45127 Essen). Das Stadtdekanat Essen umfasst etwa ein Viertel der Katholiken und der Gemeinden des Bistums. Die Pfarrgemeinden des heutigen Stadtteils Essen-Kettwig gehören nach wie vor zum Dekanat Ratingen und damit zum Erzbistum Köln.

Mittlerweile wird jedoch die Essener Bistumsstruktur reformiert, und es werden viele Pfarreien zusammengelegt, da die Zahl der Gläubigen sich stetig verringert. So wird zum Beispiel aus dem Dekanat Essen-Mitte St. Michael in den nächsten Jahren zur Filialkirche von St. Bonifatius. Pfarrkirche wird St. Gertrud. Das Bistum gab bekannt, dass bei der Auswahl der Gemeinden, die ganz geschlossen werden sollen, nicht nur Mitgliederzahl und bauliche Substanz, sondern auch Verkehrsanbindung und Alter des Pfarrers berücksichtigt würden.

Auch in den heute zu Essen gehörigen Städten und Gemeinden wurde im 16. Jahrhundert teilweise und sogar fast ausschließlich die Reformation eingeführt. Zum Beispiel wurde in Werden ab 1583 in der Clemenskirche evangelisch gepredigt. Im 17. Jahrhundert entstand auch eine reformierte Gemeinde. Steele wurde ab 1554 evangelisch. Um 1600 war fast ganz Steele protestantisch, wobei danach die Kirche aber von den Lutheranern, den Reformierten und den Katholiken zum Teil unter großen Reibereien gemeinsam genutzt wurde. In Kettwig trat 1609 die ganze Bevölkerung zum reformierten Bekenntnis über.

Neben den evangelischen und katholischen Gemeinden in Essen gibt es auch noch verschiedene Freikirchen, darunter mehrere Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten) und Freie Evangelische Gemeinden (FeG).

Ferner ist in Essen auch die Neuapostolische Kirche vertreten.

Judentum
Der jüdischen Kultusgemeinde gehören 794 Mitglieder an. Sie verfügt über eine Mikwe, einen Friedhof, einen Kindergarten, eine Bibliothek, einen Sportverein (Makkabi) und ein Jugendzentrum. Der Gemeinderabbiner ist orthodoxer Ausrichtung.

Einwohnerentwicklung

Experten gehen davon aus, dass die Bevölkerungszahl bis zum Jahre 2021 um weitere 64.000 Einwohner zurückgehen wird. Die Zahl der 18-50jährigen nimmt ab, die Zahl der über 65jährigen wird größer; neben anderen Städten im Ruhrgebiet ist die Überalterung in Essen im Gegensatz zur restlichen Bundesrepublik wesentlich fortgeschrittener.

Es folgt eine Übersicht mit den Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1822 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

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Bevölkerungsentwicklung
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Jahr Einwohner
1503 3.000
1803 3.480
1822 4.842
1. Dezember 1834 ¹ 5.660
3. Dezember 1849 ¹ 8.813
3. Dezember 1861 ¹ 20.800
3. Dezember 1864 ¹ 31.300
3. Dezember 1867 ¹ 40.700
1. Dezember 1871 ¹ 51.513
1. Dezember 1875 ¹ 54.790
1. Dezember 1880 ¹ 56.944
1. Dezember 1885 ¹ 65.064
1. Dezember 1890 ¹ 78.706
2. Dezember 1895 ¹ 96.128
1. Dezember 1900 ¹ 118.862
1. Dezember 1905 ¹ 231.360
1. Dezember 1910 ¹ 294.653
1. Dezember 1916 ¹ 447.974

Jahr Einwohner
5. Dezember 1917 ¹ 454.792
8. Oktober 1919 ¹ 439.257
16. Juni 1925 ¹ 470.524
16. Juni 1933 ¹ 654.461
17. Mai 1939 ¹ 667.004
29. Oktober 1946 ¹ 524.700
13. September 1950 ¹ 605.411
6. Juni 1961 ¹ 726.550
27. Mai 1970 ¹ 698.434
31. Dezember 1975 677.568
31. Dezember 1980 647.643
30. Juni 1985 627.516
25. Mai 1987 ¹ 623.427
31. Dezember 1990 626.973
31. Dezember 1995 614.861
31. Dezember 2000 595.243
30. September 2005 584.632

¹ Volkszählungsergebnis

Geschichtsvereine

Eine Vielzahl Essener Bürger beschäftigen sich haupt - oder ehrenamtlich mit der Geschichte der Stadt Essen und der Essener Stadtteile. Die meisten von ihnen haben sich zur "Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen" zusammengeschlossen.

Der im Jahre 1880 gegründete Historische Verein für Stadt und Stift Essen e.V. ist einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands.

Politik

Die Verwaltung der Stadt Essen oblag anfangs dem Stift beziehungsweise dessen untergeordneten Beamten. Seit 1335 werden zwei Bürgermeister aus der Mitte des Rates an der Spitze der Stadt erwähnt, wobei einer der beiden zugleich der Rentmeister ist. Ab dem 14. Jahrhundert gewann der Rat zunehmend an Bedeutung. In jener Zeit konnte Essen sogar die Reichsfreiheit erlangen, welche sie später jedoch wieder aufgeben musste. Der Rat wurde jährlich gewählt. Ab 1602 wurde aufgrund einer neuen Kürordnung der Rat indirekt durch 11 Kurherren der Gilden und Ämter gewählt. Zu den 14 Ratsmitgliedern gehörten zwei Bürgermeister und ein Rentmeister. 1804 ersetzte der preußische Staat den Rat durch einen Magistrat. 1807 wurde die großherzoglich-bergische dann preußische Munizipalverfassung eingeführt. Nach Einführung der Städteordnung 1856 gab es einen Bürgermeister und ein Rat. Der Bürgermeister erhielt später den Titel Oberbürgermeister.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.

Oberbürgermeister seit 1868

Oberstadtdirektoren 1946 - 1999

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl vom 26. September 2004 verteilen sich die insgesamt 82 Sitze im Gemeinderat der Stadt Essen wie folgt:
CDU SPD GRÜNE Essener
Bürgerbündnis
FDP REP PDS DKP Essen steht AUF Gesamt
2003 32 28 9 4 3 2 2 1 1 82

Stadtwappen

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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Essen
Bildherkunft

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Hotel Handelshof mit Wappen
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Das Wappen der Stadt Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar: Es besteht aus zwei Schilden und ist somit ein so genanntes Allianzwappen. Diese müssten normalerweise in einem gespaltenen Schild zusammen gefasst werden, nicht so jedoch beim Essener Wappen.

Das Essener Wappen zeigt unter der Fürstenkrone also zwei einzelne Schilde. Im linken Schild findet sich auf goldenem Grund der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Zepter und Reichsapfel. Im rechten Schild auf blauem Grund ein goldenes Richtschwert. Die Krone ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch, sie bezieht sich auf das Fürstentum Essen (eigentlich müsste Essen als Stadt eine Mauer verwenden). Der Doppeladler symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt, das Schwert steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Schwert hingerichtet worden sein sollen.

Das Wappen in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler Emil Doepler gestaltet, und von der Stadt gegen einigen Widerstand von Heraldikern durchgesetzt. Eine Version mit korrekterem Aufbau begrüßt notabene die Besucher, die den Bahnhof in Richtung Stadt verlassen: Das auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof aufgebaute Wappen verwendet einen korrekten gespaltenen Schild und die Mauer anstelle der Krone.

Dem Wappen wurden die gegenwärtigen Stadtfarben Blau und Gelb entnommen.

Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
  • Sunderland (Vereinigtes Königreich), seit 1949
    • Tampere (Finnland), seit 1960
      • Grenoble (Frankreich), seit 1974
        • Nischni Nowgorod (Russische Föderation), seit 1991
          • Tel Aviv-Jaffa (Israel), seit 1991

            Wirtschaft und Infrastruktur

            Ansässige Unternehmen

            Essen ist der Sitz einiger großer deutscher Konzerne: Neben Deutschlands fünft größtem Industrieunternehmen RWE AG (siehe Bild unter Stadtbild) und dessen Tochterunternehmen RWE-Power und RWE Rhein-Ruhr, haben auch sein ehemaliges Tochterunterhmen HOCHTIEF (bis 2004), sowie Aldi-Nord, STEAG, KarstadtQuelle AG, die RAG (Ruhrkohle AG) und Eon-Ruhrgas hier ihre Konzernzentralen. Einer der größten Pressekonzerne Deutschlands, die WAZ-Gruppe, hat in Essen ihren Sitz. Coca-Cola Deutschland war bis 2003 in Essen ansässig, als der Firmensitz nach Berlin verlegt wurde. Der Schuhhändler Deichmann ist in Essen-Borbeck ansässig. Die Degussa AG beheimatet mit der Goldschmidt GmbH in der Mitte Essens ein wichtiges Unternehmen der Chemieindustrie.

            Essen war lange Zeit Krupp-Stadt; einst war das Werksgelände der Firma Krupp größer als das restliche Stadtgebiet. Diese Zeiten sind seit dem Zweiten Weltkrieg vorbei, und seit der Fusion mit Thyssen ist die Firma Krupp nur noch mit einigen wenigen Tochterfirmen in Essen beheimatet. Im Zuge der wirtschaftspolitischen Profilierungsbestrebungen, die sich gegenwärtig viele Städte auf die Fahne geschrieben haben, setzt Essen den Fokus statt auf Schwerindustrie auf die Bereiche Energie; die hier ansässige RWE, RAG und Eon-Ruhrgas mit ihren diversen Töchtern legen dies auch nahe.

            Die Messe Essen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, neben einigen kleineren Messen haben sich hier vor allem eine auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messe (E-WORLD - ENERGY & WATER) sowie die Jugendmesse YOU etabliert, die als Europas größte Jugendmesse in der Regel etwa 300.000 meist jugendliche Besucher anzieht. Ebenso zieht die Weltmesse des Pferdesports, die Equitana, seit Jahren zahlreiche Besucher an. Erwähnenswert ist ebenfalls die Essener Motorshow.

            Medien

            In Essen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio. Hier werden die Regionalprogramme für das mittlere Ruhrgebiet produziert und ausgestrahlt. Beide regionalen Zeitungen, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und Neue Ruhr-Zeitung (NRZ) werden vom WAZ-Konzern verlegt.

            Bildungseinrichtungen

            Älteste höhere Bildungseinrichtung ist die Folkwang-Hochschule Essen. Sie wurde 1927 als Folkwang-Schule für Musik gegründet. 1929 wurde die Folkwangschule für Gestaltung integriert, seit 1972 ein Fachbereich der Universität-Gesamthochschule Essen. Die Folkwang-Hochschule erhielt 1962 den Rang einer Musikhochschule. 1972 wurde diese mit den Konservatorien in Essen und Duisburg zur Staatlichen Hochschule für Musik Ruhr zusammen gefasst. Seither hat die Folkwang-Hochschule Essen auch eine Abteilung in Duisburg.

            1972 wurde die Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, in welche die Pädagogische Hochschule, mehrere Ingenieurschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Wirtschaft sowie das Klinikum Essen integriert wurden. 2003 fusionierte diese mit der Universität Duisburg zur heutigen Universität Duisburg-Essen. Die Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) nahm 1994/95 ihren Studienbetrieb auf. Sie wurde als Fachhochschule für Berufstätige von Institutionen der unternehmerischen Wirtschaft ins Leben gerufen.

            Weitere Organisationen

            Essen ist Sitz des Bistums Essen, der Universität Duisburg-Essen, der Industrie- und Handelskammer Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen, dem Regionalverband Ruhr, dem Ruhrverband sowie der Landesanstalt für Immissionsschutz Nordrhein-Westfalen, weiterhin des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft sowie der Deutschen Kommunistischen Partei DKP.

            Verkehr

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            Essener Hauptbahnhof an der Freiheit
            Bildherkunft

            In Essen gibt es 3.227 Straßen mit einer Gesamtlänge von 1.595 km.

            Essen verfügt mit dem

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            S-Bahn-Logo.svg
            Bildherkunft
            Hauptbahnhof über einen ICE-Fernbahnhof und Regionalbahnhof. Hinzu kommen die Regionalbahnhöfe Altenessen, Borbeck, Steele, Kupferdreh und Kray-Süd sowie 22 S-Bahn-Stationen.

            Im Eisenbahngüterverkehr ist Essen jedoch nach Stilllegung des östlich vom Hauptbahnhof gelegenen Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Von Hartmut Mehdorn wurde kürzlich eine Verlegung des Hauptbahnhofes in den Bereich des heutigen Westbahnhofes ins Gespräch gebracht, da dieser mehr räumliche Ausdehnungsmöglichkeiten besitzt als der heutige, sehr enge Hauptbahnhof.

            Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedient die EVAG (Essener Verkehrs AG) mit derzeit (2003) 48 Omnibuslinien (Gesamtlänge 459 km), 7 Straßenbahnlinien (Gesamtlänge 83 km) und 3 Stadtbahnlinien (Gesamtlänge 29 km). Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr zu benutzen.

            Stadtbild

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            RWE-Turm
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            Alte Synagoge
            Bildherkunft

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            Markt Margarethenhöhe
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            Zeche Zollverein
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            Aalto-Theater (Opernhaus)
            Bildherkunft

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            Saalbau Essen
            Bildherkunft

            Die Stadt verfügt über zahlreiche Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angefangen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (Ingenhoven, Overdiek und Partner). Viele Gebäude aus dem ersten Drittel des Zwanzigsten Jahrhunderts bestimmen das Bild der Innenstadt (Bahnhofsvorplatz mit Haus der Technik (ehem. Börse), Handelshof, Eickhaus, alte Sparkasse und Hauptpost sowie im Innenstadtbereich Deutschlandhaus, Steinhaus, Derendorfhaus, Lichtburg, Baedekerhaus, Blumhaus, Warenhaus Karstadt (ehem. Althoff)). Diese Gebäude sind von bekannten, größtenteils aus Süddeutschland stammenden Architekten (im Umfeld der Essener Kunstgewerbeschule bzw. der Essener Raumkunstgruppe) entworfen worden.

            Glanzstück der Innenstadt ist der Burgplatz mit Johanneskirche, Atrium, Münster, Domschatzkammer, Bischofspalais, VHS und dem Blick auf die Alte Synagoge und die altkatholische Kirche.

            Viele alte Wohn- und Geschäftshäuser sind nach dem Krieg durch 50er- und 60er-Jahre Architektur auf dem Grundriss der mittelalterlichen Stadt in höherer Bauweise erneuert worden.

            Essen hat vor allem im Süden der Stadt städtebaulich agiert. Es sind zahlreiche geplante Stadtteile entstanden (Moltkeviertel, Margarethenhöhe, Altenhof I und II, große teile Frohnhausens u.v.m.). Ferner wurde die Stadt mit einem zweiten Innenstadtring mit repräsentativer Architektur ausgestattet (z.B. Erlöserkirche, Glückauf-Haus, Steag-Zentrale, Pfarrkirche St. Engelbert, Gebäude der Emschergenossenschaft, KVR-Gebäude, Ruhrhaus und die Auferstehungskirche an der Friedrich-, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Kurfürstenstraße).

            Was weiterhin auffällt, ist die an vielen Stellen durchgehende Gebäudehöhe von zwei Stockwerken und die Anlage von weiten grünen Innenhöfen. Dies geht auf das Wirken von Robert Schmidt (1869-1932), Beigeordneter der Stadt Essen, zurück. Damit wurde ein bauliches Gegenstück zur Berliner Mietskasernenarchitektur im Ruhrgebiet durchgesetzt.

            Die Stadt ist durch sehr viel Baumbestand und Wälder sowie im Süden durch eine hügelige Landschaft (Ruhrberge/Baldeneysee) geprägt.

            Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.

            Im Norden der Stadt befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur. Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbe zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz kontrovers diskutiert werden. Bereits dort angesiedelt sind das red dot design museum (auch Design-Museum / Zentrum NRW), das im Aufbau befindliche, sehenswerte Museum Zollverein, sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte; das Ruhrlandmuseum Essen soll in einiger Zeit hier als Ruhrmuseum seine neue Heimat finden.

            Im Zentrum der Stadt finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert, das Münster (welches in Teilen bis ins 11. Jahrhundert zurückgeht und als Wahrzeichen der Stadt gilt), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete, und 2003 renovierte Lichtburg. Außerdem ist dort der markante gläserne Eingang des Neubaus der VHS zu sehen. Im Domschatz des Münsters befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur des christlichen Abendlandes. Gegenüber dem Bahnhof steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwurf des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus.

            Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge (die bei ihrer Eröffnung 1913 noch "Neue Synagoge" hieß): In der Reichspogromnacht ausgebrannt, wurde sie danach nicht mehr von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute). Nach wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient sie heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen.

            Zum Süden der Stadt hin liegt das Folkwang-Museum, das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand. Mit 70 ha ist er eine der größeren innerstädtischen Parkanlagen Europas und beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener.

            Noch weiter südlich liegt oberhalb des 1931-1933 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Ausstellung der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.

            In direkter Nachbarschaft zum Grugapark befindet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.

            Einen starken Kontrast zum restlichen Stadtbild weisen die beiden an der Ruhr gelegenen südlichen Stadtteile Kettwig und Werden auf. Sie besitzen beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist. Im Stadtteil Kettwig befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mülheim und Essen anlegen.

            Ein weiteres markantes Bauwerk in Essen ist der 157,5 Meter hohe, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche, Fernmeldeturm.

            Siehe auch : Liste der Sehenswürdigkeiten in Essen

            Kunst- und Kulturleben

            Essen verfügt, unter einem einheitlichen Dach organisiert in der Theater und Philharmonie Essen (TuP), über eines der vier philharmonischen Orchester Nordrhein-Westfalens (mit dem Saalbau als Aufführungsort), eine Oper (Aalto-Theater), und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen. Weiterhin existiert in Essen ein Boulevardtheater, das Colosseum Theater für Musicals, ein Varieté, und mit der 1928 errichteten und 2003 aufwändig restaurierten Lichtburg der größten Kinosaal wie auch das älteste noch in Betrieb befindliche Kinos Deutschlands, das zunehmend wieder als Premierenkino auflebt. Das Museum Folkwang besitzt eine bedeutende Kunstsammlung mit den Schwerpunkten Romantik, Impressionismus und Expressionismus. Weitere Museen sind: das natur- und kulturhistorische Ruhrlandmuseum, das Deutsche Plakatmuseum und die Villa Hügel mit der historischen Sammlung der Familie Krupp und regelmäßigen Kunstausstellungen. Die Folkwang-Hochschule im Stadtteil Werden ist eine der ersten Adressen für die Ausbildungen in den Bereichen Musik, Tanz und Schauspiel in Deutschland.

            Bürgervereine

            In vielen Essener Stadtteilen gibt es Heimat-, Bürger- und Verkehrsvereine. Achtzehn solcher Vereine haben sich zusammengeschlossen im „Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen e.V.“.

            Sport

            Der wichtigste Fußballverein Essens ist Rot-Weiss Essen - der Helmut Rahn hervorgebracht hat. Lange Zeit war RWE nicht im Profifußball vertreten; in der Saison 2003/04 schaffte Rot-Weiss Essen jedoch den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Allerdings stiegen die Essener in der darauffolgenden nach einer 1:3 Niederlage am 33.Spieltag gegen LR Ahlen wieder ab. In der Abstiegsaison lag der Zuschauerschnitt bei 15.000 pro Heimspiel.

            Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball. Nach dem Gewinn des Europapokal verlor der Verein die Lizenz für die Bundesliga und tritt seit 2005 in der Regionaliga an.

            Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und ist seit 1994 durch den Verein ESC Moskitos Essen e.V. in der deutschen Bundesliga bzw. Profiliga vertreten. Zur Zeit spielt der Verein in der 2. Eishockey-Bundesliga.

            Ebenfalls von größerer Bedeutung ist Schwarz-Weiß Essen, dessen Fußballabteilung 1959 deutscher Pokalsieger wurde und heute in der Oberliga Nordrhein spielt.

            Größtes Laufereignis ist der „Karstadt RuhrMarathon“, der 2004 und 2005 sein Ziel in Essen hatte. Daneben findet seit 1963 Deutschlands ältester ununterbrochen durchgeführter Marathon "Rund um den Baldeneysee" statt.

            In der Stadt existieren drei Golfsclubs im Stadtgebiet, der GC Essen-Heidhausen ( 27 Löcher ), die Golfriege Etuf (9 Löcher) und der GC Haus Oefte ( 18 Löcher). Alle drei Clubs veranstallten regelmässig Turniere.

            Persönlichkeiten

            Ehrenbürger

            Die Stadt Essen verleiht kein Ehrenbürgerrecht im herkömmlichen Sinne. Sie hat jedoch als besondere Auszeichnung den Ehrenring, welchen Sie an Persönlichkeiten verleiht, die sich um die Stadt in hervorragendem Maße verdient gemacht haben. Daneben werden seit 1966 Ehrenplaketten als Anerkennung besonderer Verdienste um die Stadt verliehen. Träger des Ehrenrings der Stadt Essen sind bisher Gustav Heinemann, Oberbürgermeister und später Bundespräsident, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Industrieller, Wilhelm Nieswandt, Oberbürgermeister, Hans Toussaint, Oberbürgermeister, Berthold Beitz, Unternehmer, Franz Kardinal Hengsbach, römisch-katholischer Bischof von Essen, sowie Horst Katzor, Oberbürgermeister, Michael Bockmühl, Unternehmer aus Essen.

            Söhne und Töchter der Stadt

            Literatur

            • Rheinisches Städtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956
            • Ulrich Borsdorf (Hrsg.): Essen - Geschichte einer Stadt. Pomp Verlag, Bottrop / Essen 2002, ISBN 3-89355-236-7.
            • Sigrid Schneider: Ansichtssachen. Bilder von Essen. Pomp Verlag, Bottrop / Essen 2002, ISBN 3-89355-237-5.
            • Helga Mohaupt: Kleine Geschichte Essens - Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-118-3.
            • Ute Küppers-Braun: Macht in Frauenhand - 1000 Jahre Herrschaft adeliger Frauen in Essen. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-106X.
            • Deutscher Städteatlas; Band: IV; 6 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Essen, Autor: Heinz-K. Junk. ISBN 3-89115-036-9; Dortmund-Altenbeken, 1989.

            Weblinks


            nds:Essen simple:Essen


            Diskussion der Autoren über den Artikel: Essen


            Einwohnerzahl

            Zum Streit ob zweitgrößte oder drittgrößte Stadt in NRW (neben Dortmund): Ist doch eigentlich ziemlich wurscht, das liegt etwa 1000 Einwohner auseinander, das fluktuiert wahrscheinlich innerhalb eines jeden Vierteljahres. Ulrich.fuchs 20:11, 11. Jun 2003 (CEST)


            Ist "Essen, die Einkaufsstadt" wirklich der Wahlspruch? Für mich gibt es zwichen Wahlsprüchen und Werbeslogans doch einen gewissen Unterschied. --Steffen Löwe Gera 19:23, 19. Feb 2004 (CET)


            Da die öde Architektur angesprochen wurde - zwei Linktipps (ich kann nicht garantieren, wie lange sie gültig bleiben - der erste wohl länger):

            ->Ein Forum der Stadt Essen (gemeinsam mit einem Radiosender); Unterforum zur Stadtgestaltung

            -> APH-Forum zur Stadt Essen

            Yopohari 09:11, 22. Jul 2004 (CEST)

            Lagekoordinaten der Stadt

            Die angegebene nördliche Breite kann nicht stimmen! Leider habe ich zur Zeit keine geeignete Karte habe um diesen Eintrag korrigieren zu können, Vielleicht kann dies ein anderer Leser überprüfen. Eine Breite von ca. 50° Nord müsste es etwa sein

            An sonsten steht auch für einen gebürtigen Essener noch was neues drin.

            mfG ULMO

            Die offizielle Seite der Stadt Essen gibt die Koordinaten so an, wie momentan auch hier angegeben. Der Stadtverwaltung müsste man doch vertrauen können, nicht? 05.05.2005

            Geschichte der Stadt

            Hallo, ich finde den geschichtlichen Teil - soweit fertiggestellt - verbesserungswürdig. Die Fakten kann ich nicht beurteilen, aber der Stil mit seinen vielen Wertungen ist nicht neutral und, sorry, zu flapsig. Hier und da scheint sich auch Phantasie einzuschleichen. Formulierungen wie die gehören m.E. nicht hierhin:

            "Die Kirche wird selbstverständlich sofort wieder aufgebaut" (warum selbstverständlich?)

            "..., was aber nicht allen in den Kram passt."

            "und die Essener Bürger nutzen die Zeit, um so etwas wie ein "Bürgerbewusstsein" zu entwickeln." (Was ist damit gemeint, wie ist es belegt?)

            "Das Gezänk ob nun die Stadt oder das Stift in der Gegend die Hosen anhat, hält an," (flapsig und wertend)

            "und man sich trefflich weiter gegenseitig beharken konnte" (warum trefflich?)

            Ich bin nicht für sprödes Amtsdeutsch, aber dieser Artikel sollte neu geschrieben werden.

            Gruß, Malungu

            recht hast du, ist jetzt behoben ... Denisoliver 15:22, 16. Mär 2004 (CET)

            Lexikon oder Meckerecke?

            Leute, wenn Ihr eure eigene Stadt hässlich findet, dürft ihr das zwar gerne sagen - es muss aber eigentlich nicht unbedingt auf diesen Seiten sein! Und wenn es doch unbedingt sein muss, dann schreibt es wenigstens in entsprechender Form! ("Ich finde..." statt "Essen ist...") Entnervte Grüße, Richard131 (aus Bochum!)

            Das hat nichts mit meckern zu tun - sondern mit Tatsachenfeststellung. Wenn man meckern würde, müsste man sagen, dass die Essener sogar noch stolz auf ihre Langweilereien sind... ;-) Ulrich.fuchs 22:59, 4. Apr 2004 (CEST)

            Tatsachen, ach ja??? Meine Tatsachen sehen offensichtlich anders aus - und meine Erwartungen bei der Benutzung von wikipedia sind offensichtlich auch andere...

            Wieder einiges zurückgesetzt, weil Tatsachen rausfielen. Es ist nunmal so, dass die Architektur Essens eine provinizielle ist - was eine gewisse Tradition hat. Aber es ist durchaus einer Stadtpolitik zu verdanken, dass eines der schönsten Jugendstilhäuser der Innenstadt (der Ritter) - im Erdgeschoss nur eine weiße Plastikfassade hat - in anderen Städten wäre der Denkmalschutz den Eigentümern längst aufs Dach gerückzt. Gleiches gilt bei den Neubauten. Es ist nunmal Politik hier, dass die Wünsche der Handelstreibenden gegenüber dem Stadtbild erstmal Vorrang haben. Und dass muss im Artikel schon erwähnt werden, weil das Essener Stadtbild dadurch schon ein relativ typisches ist. Ulrich.fuchs 23:14, 4. Apr 2004 (CEST)
            Nachtrag: Wenn Du neben den erwähnten architektonisch interessanten Dingen noch ein paar aufführen kannst, nur zu: Der Artikel kann da schon noch was vertragen; die Schwierigkeit liegt aber in der Tat darin, noch welche zu finden (vgl. dagegen z.B. Würzburg, das war 1945 ähnlich hinüber)- und eben das ist das Bezeichnende, dass durchaus reingehört. Ulrich.fuchs 23:19, 4. Apr 2004 (CEST)

            bilder

            @denisoliver: Kannst Du mir mal sagen, was das soll? Der text ist ein einziges durcheinander es gibt keine einzige Linie, an der er mal länger als 2 cm ausgerichtet ist - das ist absolut unmöglich so! Hast Du mal in Diskussion:Nürnberg gekuckt? Genauso sieht der Artikel hier jetzt auch aus! Ulrich.fuchs 20:11, 20. Apr 2004 (CEST)

            bei mir ist er einwandfrei, mit ie und firefox und in beiden styles. sicher, daß es nicht an deiner software liegt ? die bilder sind unmittelbar an die texte geknüpft, welche sie illustrieren sollen und erscheinen in einem lockeren layout, wie es sich für korrekten satz gehört (ist doch kein tabellenprogramm hier). mit dem wahrhaft kranken nürnbergsatz hat das hier nichts zu tun. nur die einzüge habe ich bei der reverterei jetzt nicht sauber hingekriegt. Denisoliver 20:19, 20. Apr 2004 (CEST)

            siehe auch hier und hier. Denisoliver 20:33, 20. Apr 2004 (CEST)

            "Nur" die Einzüge sind nicht sauber ist gut: Genau die Einzüge sind das Problem. Die eine Zeile, die unter dem Synagogenbild nach links schießt - das geht so nicht, das kann niemand vernünftig lesen. Das Auge braucht beim lesen eine durchgehende Linie am linken Textrand, damit es beim Zeilenwechsel weiß, wo's hinmuss - das ist das kleine ABC des Textsatzes. Links muss der Artikel auf weiten Strecken bündig sein, und auch rechts darf der Text nicht mal auf nur zwei cm zwischen zwei Bildern durchflutschen. Da Du nicht weißt, wie die Leute Ihre Schriftarten eingestellt haben (ich hab bspw. eine sehr kleine Schrift), kannst Du nicht davon ausgehen, dass die Bilder in den Absätzen landen, wo Du sie gerade siehst. Die einzige Möglichkeit, viele Bilder sauber formatiert zu haben, ist, sie geschlossen in eine Tabelle zu packen. Als Alternative können wir die Bilder auch ganz aus dem Artikel löschen, besonders bezeichnend für Essen sind sie eh nicht. Aber so gehts echt nicht. Ulrich.fuchs 20:40, 20. Apr 2004 (CEST)

            wenn jemand eine extreme konfiguration hat, kannst er im netz mE kaum überall tighte layouts erwarten, solche bizzarerien können hier nicht per se berücksichtigt werden. kannst Du nicht davon ausgehen, dass die Bilder in den Absätzen landen, wo Du sie gerade siehst doch, kann ich. weil ich sie genau an die textstücke binde. die tabelle hingegen läßt keinen raum zwischen den bildern, das ist reine farbwüste. das einzige was ich korrekt fände, wäre alle bilder mit right an den rechten rand zu legen, ich dreh das mal als beispiel, vielleicht können wir uns darauf einigen. die tabelle aber beleidigt das auge und kommt wirklich nicht in frage. Denisoliver 20:59, 20. Apr 2004 (CEST)

            hm das geht nicht, die bilder passen dann nicht mehr... wenn man eines der "langen" bilder rauswirft (ich hab mal kettwig-altstadt genommen), dann passt es. Denisoliver 21:03, 20. Apr 2004 (CEST)
            Watte mal - wieso beleidigt die Tabelle das Auge? Kriegst Du da etwa Rahmen um die Bilderkes gemalt oder so? Mein Screenshot-Programm ist grade kaputt, sonst würde ich was hochladen: Bei mir stehen die Bilder einfach sauber rechts untereinander, der Text links daneben... Ulrich.fuchs 22:09, 20. Apr 2004 (CEST)
            ja, das "die Bilder einfach sauber rechts untereinander" stehen, ist m.E. genau das problem. denn a) sind die bilder dann nicht mehr in der nähe des textes den sie illustrieren sollen, und b) hat man dann so ein türmchen aus bildern ohne irgendwelche zwischenräume, in dem die einzelnen bilder einfach untergehen. extrem schäbig. schau mal, wie es jetzt ist, das müßte so gehen.Denisoliver 08:15, 21. Apr 2004 (CEST)
            Dass die Bilder den Text illustrieren (an passender Stelle stehen) klappt eh nicht - wenn Du jetzt bspw ein Bild von Zollverein einbauen willst, hats Du wieder ein Problem. Deshalb: Bilder im Block zusammenfassen - ganz unabhängig vom Text. Ulrich.fuchs 08:31, 21. Apr 2004 (CEST)
            ?? passt doch, die bilder sind am text festgemacht. BTW: "Tabellen sind ein gutes Mittel, um gleichartige Informationen übersichtlich zu gestalten. Jedoch sollte man Tabellen nicht als grafisches Gestaltungsmittel einsetzen, sondern nur dann benutzen, wenn zwischen Tabellenzellen und ihren Zeilen und Spalten semantische Beziehungen bestehen." Denisoliver 08:45, 21. Apr 2004 (CEST)

            Warum endet die Geschichte der Stadt 1650? Marriex 07:56, 12. Mai 2004 (CEST)

            Weil ich noch nicht weiter gekommen bin ;-) Ulrich.fuchs 08:30, 12. Mai 2004 (CEST)


            Mal eine Frage zu dem Wappen: Im Artikel wird der Eindruck erweckt, nur Essen habe ein Wappen mit dieser "heraldischen" Besonderheit. Ich fand allerdings gerade unter http://fotw.vexillum.com/fl... den Hinweis, daß auch die Stadt Brandenburg ein solches Wappen habe. Könnte das vielleicht jemand, der sich damit auskennt, überprüfen? (Ich will da nicht rumpfuschen.) Toto 08:02, 10. Jun 2004 (CEST)

            Namensherkunft der Stadt Essen

            Im Artikel steht, daas der Name Essen von Esse kommt.

            - Ich habe in der Schule gelernt, dass sich der Name von Assindia ableitet. - Laut eigener Beschreibung auf www.essen.de kommt der Name von Astnide.

            Ich möchte vorschlage vor den Hinweis aus Essen = Esse zu löschen, und entweder die Deutung der Stadt Essen selbst zu übernehmen, oder bis zur Klärung beide Beschreibungen zu übernehmen.


            Ich habe es mal entsprechend verändert. Es gibt verschiedene Erklärungen für den Namen, aber ein Bezug zu "Esse" gibt es definitiv nicht. "Assindia" ist einfach die lateinische Version und erklärt somit nichts. --Toto 07:18, 13. Jul 2004 (CEST)
            "Esse" ist definitiv volksetymologischer Quatsch. Sicher ist die Herkunft aus "Astnide"->"Assindia"->"Essen", wobei meiner INformation nach Astnide "Eschengegend" heißt; das mit dem Osten erscheint mir eher fraglich. Ich nehm das trotzdem mal mit rein. Übrigens gibts schon unter "Geschichte" einen entsprechenden Absatz. Ulrich.fuchs 11:48, 13. Jul 2004 (CEST)
            Hatte ich ganz übersehen, daß es unter "Geschichte" einen entsprechenden Abschnitt gab, wollte nur die falsche Volksetymololgie (übrigens auch unter Esse zu finden) korrigieren. - Zur Frage "Esche" oder "Osten" nur so viel: Etymologie ist häufig eine sehr unsichere Sache, und der aktuelle "Forschungsstand" (den sich auch die Stadt Essen auf Ihrer Homepage zu eigen macht), ist halt die "Ost"-Variante. --Toto 19:09, 13. Jul 2004 (CEST)

            In den Mölmschem Ssinter Mätes (Mülheimer Sankt Martins) Lied heißt es : Hie van do noo Äässe, hoal n en fette Blässe (Von hier nach Essen eine fette Kuh holen). Das Niederfränkische Äässe könnte auf Astnide – Assindia deuten.


            Sieht gut aus!

            Die Herkunft und Bedeutung des Ortsnamens Essen ist bis heute nicht geklärt (s. Essener Beiträge Band 100 und 103, Paul Derks, Die Siedlungsnamen der Stadt Essen). Ob aus 'Astnithi', die älteste überlieferte Namensform, aus dem sprachlich 'Essende' wurde, vielleicht auch Gegend im Osten bedeutet, ist möglich aber nicht sicher. goldjunge 8.8.2005

            ÖPNV

            Soll ich die wichtigsten Schienenpersonennahverkehr-Linien auflisten - genauso wie bisher für Aachen und Mülheim an der Ruhr (S. dort, wie es aussieht...)? Yopohari 09:11, 22. Jul 2004 (CEST)

            Übersichtlichkeit

            Es sollte lieber der Benutzer Ulrich Fuchs seine Finger von der Tastatur lassen. Seine unübersichtlichen Zusammenfassungen sind auf keinen Fall "produktiv", was er fordert. Er hat offensichtlich noch nichts von Auslagerung gehört, falls der Artikel etwa zu lang wäre. Also lieber was wirklich Pruduktives ergänzen und nicht immer kürzen, streichen, löschen .... !! Er gehört eben zu den unbelehrbaren, wenig hilfreichen Benutzern. Aber ihm immer hinterher zu putzen, das ist mir zu blöde. Martin W. Richter 16:07, 16. Sep 2004 (CEST)
            Du bist ja sowas von merkbefreit, Mann. Kuck mal in die Historie, wer den Artikel geschrieben hat, bevor Du mir mit "produktivem Ergänzen" kommst. Wenn Du hier mal soviel Text geschrieben hast wie ich, kannst Du wieder kommen. Ich hab jedenfalls keine Lust, diesen Artikel von Euch Listenfetischisten und Nullinfoverbreitern kaputtmachen zu lassen. Tobt Euch woanders aus, es gibt genug thüringische Kuhkäffer, in denen ihr rummüllen könnt, hier nicht. - Ulrich.fuchs 16:21, 16. Sep 2004 (CEST)

            Es ist ja schön, dass du so viel am Artikel gearbeitet hast, aber deshalb kannst du ihn noch lange nicht für dich "vereinnahmen". Und die Informationen bei der früheren Version ist allemal größer, als bei deiner Kurzform. Ich habe übrigens bei anderen Städten einiges geschrieben, daher möchte ich nicht aufrechnen, wer von uns beiden mehr geschrieben hat, das ist auch überhaupt nicht wichtig, wieviel mal schreibt. Hauptsache ist, dass es übersichtlich und informativ ist. Mich wegen der Listen als "Nullinfoverbreiter" zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück, aber was kann man auch von dir anderes erwarten. Beenden wir die Diskussion, ich wende mich lieber wieder wichtigeren Dingen zu. Martin W. Richter 19:41, 16. Sep 2004 (CEST)

            für den umgangston den ihr euch hier alle beide leistet und der offensichtlich gegen alle regeln der netikette wie des schlichten anstands verstösst (und komme mir bitte jetzt keiner mit infantilem "der hat aber angefangen"-gesülze), gehört ihr alle beide virtuell abgewatscht. wie kann man sich nur so gehen lassen ? wie können zwei nachweislich produktive und intelligente erwachsene männer so sehr die contenance verlieren und sich so peinlich danebenbenehmen, ohne schwer volltrunken zu sein (das einzige denkbare legitimat das ich wüsste ...). uli möchte ich an seine kürzlichen worte von "diesem Kindergarten hier" erinnern (nicht dass sich martin besser benähme, aber er hat sich nicht zuvor so exponiert), das hier ist wohl das, wovon du schriebst. zumindest ist es die selbe klasse. also reisst euch bitte mal etwas zusammen. Denisoliver 21:18, 16. Sep 2004 (CEST)

            Eingemeindungen

            Uli hat mal wieder eine sehr übersichtliche Auflistung (er hasst nämlich Listen, leider!!) in Fließtext umgewandelt. Grundsätzlich ist das ja in Ordnung, aber doch nicht um jeden Preis!!! Bei kleineren Listen mag das ja schön und gut sein, aber nicht bei großen, die viele Informationen beinhalten. Was wir jetzt haben ist ein endloser, unübersichtlicher "Brei", der sich sehr schlecht liest und jede Übersichtlichkeit ging verloren. Der Artikel hat dadurch an Qualität verloren. Martin W. Richter 09:51, 9. Okt 2004 (CEST)
            Erstens wird man in der Regel wird man einen Artikel wie diesen ausdrucken, wenn man damit arbeiten will. Insofern muss der Platz nach rechts rüber genutzt werden. Zweitens ist die Auflistung der Eingemeindungen mit den jeweiligen vorherigen Zugehörigkeiten eine Spezialinformationen, die man nur in den seltensten Fällen wirklich brauchen wird. Wenn ja, wird man kein Problem haben, sich durch die drei Abschnitte zu lesen. Wenn nein, dann ist es günstig, wenn man nicht mit einer (dann) völlig uninteressanten Liste konfrontiert wird, die 1/4 der gesamten Artikellänge beansprucht und über die man mühsam wegscrollen muss. Sehr viel sinnvoller von der Ergonomie ist es, mit einem Blick sehen zu können: Aha, bis 1900 war nix, dann erste Welle von Eingemeindungen, 1929 Kreis aufgelöst, zweite Welle, nach 1970 dritte Welle. Das kann man beim Querlesen erkennen, während man mal eben über die drei kurze Absätze rollt. - Ulrich.fuchs 10:20, 9. Okt 2004 (CEST)

            Essen-Artikel

            Ich habe mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass, vieles von der egomanischen Nörgelei (z.B. am Stadtbild) inzwischen weggefallen ist. Trotzdem kenne ich wenige Städte-Artikel, wo sich ein paar Heimathirsche zum Nachteil für ihre Stadt und wikipedia derart beharken. Leute, macht doch jeder eine eigene Essen-Homepage - ausserhalb von wikipedia! Oder denkt noch mal ganz in Ruhe über den Unterschied zwischen Lexikon und Feuilleton nach... U.B., Ruhrgebiet

            Bildergalerie Essen

            Siehe Bild (Essen). -- Simplicius Simplicius 19:12, 13. Aug 2005 (CEST)

            Sport

            In der Beschreibung der Moskitos sollten besser konkrete Jahresangaben als "in der vergangenen Saison " bzw. "vor drei Saisons" stehen. Kann das jemand übernehmen? --Sborchert 16:23, 21. Apr 2005 (CEST)

            Durch den bereits vorhandenen Verweis auf den Artikel ESC Moskitos Essen, der alle diese Angaben korrekt enhält, sind doch genauere Angaben hier überflüssig. Ich schlage vor, einen Satz wie "Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und ist seit 1994 durch den Verein ESC Moskitos Essen in der deutschen Bundesliga bzw. Profiliga vertreten." -- Calle2003 15:56, 1. Aug 2005 (CEST)

            Ansich sehr gelungen der Artikel, aber einiges stört doch. Zum einen gehört so etwas wie "Essen ist mittlerweile kleiner als Dortmund" nicht in einen solchen Artikel. A) interessiert das niemanden wirklich und B) ist das _umstritten_ und desweiteren schwankt die Einwohnerzahl fast schon monatlich dermaßen, dass man dies jedes mal ändern müsste - bitte rausnehmen.

            außerdem gibt es mittlerweile aktuellere zahlen


            die goldene madonna ich meine mich dunkel zu erinnern, das diese vor monaten/jahren gestohlen wurde? nicht schlagen wenns nicht stimmt, kann sein, dass ich das verwechsel *g*
            Die wird restauriert. --Baikonur 15:11, 4. Mai 2005 (CEST)

            ansonsten: keep up the good work

            Meine Information ist die, dass die goldene Madonna mittlerweile wieder in eine Domkapelle zurückgekehrt ist. 05.05.2005

            schrumpfende Stadt

            Der Satz "Essen ist - gemessen an den Einwohnerzahlen - die am stärksten schrumpfende Stadt Deutschlands" ist völliger Unsinn. Auf was soll denn das bezogen sein? In den letzten 15 Jahren ist z.B. die Einwohnerzahl von Hoyerswerda um ca. 35 % zurückgegangen. Und man könnte nicht nur ein paar sondern mindestens 50 Städte in Ostdeutschland aufzählen, wo die Bevölkerung viel stärker schrumpft. Selbst wenn man eine große Zeitspanne von z.B. 1961 bis heute ansetzt kommt man nicht auf diese Zahlen und es gibt zig Städte die mehr Einwohnerverluste haben (z.B. Görlitz oder Johanngeorgenstadt). Selbst bei den ganz großen Städten trifft das nicht zu, bei diesen langen Zeiträumen - z.B. hatte Leipzig vor dem Krieg 750.000 Einwohner und heute trotz massiver Eingemeindungen in den letzten Jahren weniger als 500.000. Auf allen regionalplanerischen Karten ist Essen zwar als Schrumpfungsgebiet ausgewiesen, aber fast der gesamte Osten steht immer schlechter da. Auch die Prognosen für die Zukunft sagen für Städte wie Hoyerswerda deutlich größere Bevölkerungsverluste voraus. Selbst wenn man geschrieben hätte "westdeutsche schrumpfende Stadt" möchte ich die Aussage noch stark anzweifeln - ich denke Städte wie Pirmasens oder Völklingen haben prozentual mehr verloren (da bin ich mir allerdings nicht sicher). -- ?

            Zustimmung! Abgesehen davon ist die demografische Entwicklung kein Problem, das für Essen spezifisch wäre. Des weiteren halte ich die Erwähnung des Essener Bürger Bündnis (eine politische Fraktion im Rat) an dieser Stelle für unangebracht. Genauso gut (oder schlecht) könnte man die Grünen/Bündnis 90 in allen Artikeln zum Thema Umweltschutz erwähnen. Mein Vorschlag: Den Text im Absatz ab "Essen ist - gemessen an den Einwohnerzahlen - die am stärksten schrumpfende Stadt Deutschlands" löschen. -- Calle2003 16:13, 1. Aug 2005 (CEST)

            Wer ändert auf der "Essen"-Seite andauernd die Einwohnerzahl für den 1. Juli 2005? Das ist alles Quatsch, Essen hatte am 1.7.05 nicht 585.129 Einwohner nach dem Melderegister, sondern 584.675 (siehe http://www.essen.de/Deutsch... ). Außerdem ist die amtliche Einwohnerzahl von 586.481 (angeblich 30.6.05) erstunken und erlogen. Diese liegt nämlich erst im Oktober oder Dezember dieses Jahres vor (siehe www.lds.nrw.de), weil sie vom Landesamt zeitverschoben festgestellt wird. Wer dort die Einwohnerzahl eigenhändig fortschreibt, der solls lassen- das gleiche gilt für die "Dortmund"-Seite! -- ?

            Es gibt viele Regionen (auf de Ebene Landkreise, kreisfreie Städte) im Osten ("blühende Landschaften"), die zum Beispiel in den letzten 5 Jahren spürbar Einwohner verloren haben, ansonsten sind im Westen vor allem der Kern des Ruhrgebiets und das Saarland betroffen. Das Eiermeiern, ob nun Dortmund mehr Einwohner hat, oder dass keine Stadt so viele Einwohner verlöre wie Essen, finde ich etwas albern. Für die letztere Aussage braucht man schon eine genaue Angabe, für welchen Zeitraum man das meint und eine bundesweite Statistik, die das belegt. Und natürlich ist der Ausdruck "schrumpfende Stadt" etwas kurzsichtig, wenn man zum Beispiel die vermietete Wohnfläche betrachtet, sieht es anders aus. Es hat mit den gestiegenen Wohnstandards zu tun und mit einer Auslagerung der Bevölkerung in die Umgebung (Suburbanisierung). Genauso interessant ist zum Beispiel der Aspekt "Anzahl der Arbeitsplätze". -- Simplicius Simplicius 19:10, 13. Aug 2005 (CEST)

            Bezirke

            Die Liste der Bezirke ist im Artikel Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen, der hier auch als Referenz angegeben ist. Die Liste der Stadtteile ist dort auch korrekt, im Gegensatz zur Liste in diesem Artikel (z. B. fehlten Bedingrade und Bochold). Und wenn dann noch Schönebeck und Schonnebeck durcheinander geworfen werden... --Calle2003 10:00, 13. Aug 2005 (CEST)

            Religionen

            Kommentar aus dem Kapitel Religionen hierhin verschoben:

            Angaben zum Buddhismus, Islam und evtl. Judentum wären hier noch nachzutragen.

            --Raymond 09:39, 19. Sep 2005 (CEST)

            Angaben zum Atheismus ja dann eigentlich auch. -- Simplicius Simplicius 14:20, 19. Sep 2005 (CEST)

            Lesenswert-Diskussion, Oktober 2005

            Schöner und umfangreicher Stadtartikel

            • pro --Zahnstein 15:01, 26. Okt 2005 (CEST)
            • contra Threedots Threedots 19:08, 26. Okt 2005 (CEST)
            Begründung:
            Einleitung: Entweder man kürzt sie radikal oder man baut sie zu einem richtigen Überblick aus. Der erste Satz im zweiten Teil der Einleitung ist wohl durch den Schwurbel-Wolf gedreht worden.
            Geschichte: Der Abschnitt fängt nicht bei der Stiftsgründung an, sondern mit "Geschichtsvereinen", der eigentlich mit "Bürgervereine" zusammenführt werden sollte. "Stiftsgründung" bleibt auch die einzige Überschrift für fast 1000 unbebilderte Jahre. Der Abschnitt "Industrialisierung" liegt brach, keine Erwähnung von Krupp oder wie die Zechen von Süd nach Nord wanderten... - das ist nicht tragbar.
            Politik: man kann streiten ob Politikgeschichte nicht besser im Abschnitt "Geschichte" aufgehoben wäre. Die horizontale Tabelle zur Darstellung des Gemeinderats (heißt der nicht eigentlich Stadtrat?) find ich sehr unschön.
            Wirtschaft und Infrastruktur: Im Abschnitt "Bildungseinrichtungen" sind die Jahreszahlen anstelle der Hochschulen verlinkt. Der erste Satz im Abschnitt "Stadtbild" klingt wie aus einem schlechten Werbeprospekt, danach fehlen auch hier Wikilinks. Dann wiederholt sich der Burgplatz (nun mit Wikilinks). Stilistisch ist auch der Abschnitt "Sport" nicht schön zu lesen.

            Contra Die Geschichte nach dem 30 jährigen Krieg ist ein Witz. Der Artikel sollte auf Strukturierung hin überprüft werden. Etwas möchte man schon über die versteckten Essener Bürger erfahren. --Luha 19:24, 26. Okt 2005 (CEST)

            Contra Wie Luha fehlen mir da etliche Jahre der Geschichte und Angaben über die Bevölkerungsstruktur. --Geiserich77 09:24, 27. Okt 2005 (CEST)

            Reichsunmittelbarkeit

            Der Artikel widerspricht sich. Wann erlangte Essen denn nun die Reichsunmittelbarkeit? 1377 oder erst 20 Jahre nach 1563? --moldy

            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Essen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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