Faido

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Faido (deutsch: Pfaid (veraltet)) ist eine politische Gemeinde und Hauptort des Circolo di Faido und des Distretto di Leventina im Kanton Tessin in der Schweiz.

Geschichte

Faido befindet sich im Valle Leventina am Fluss Ticino. Der Ort wurde 1171 als Faedo erwähnt.

1639 hatte Faido 255 Einwohner, 1850 704, 1950 1'173 und 2002 1'522 Einwohner.

Im Frühjahr 2004 haben die Einwohner von Faido die Fusion ihrer Gemeinde mit Chiggiogna, Osco, Mairengo, Calpiogna, Campello, Rossura, Calonico, Anzonico, Cavagnago und Sobrio in einer Volksabstimmung angenommen. Da aber die meisten Gemeinden das Fusionsbegehren verworfen haben wird die neue Gemeinde zunächst nur aus Faido, Chiggiogna, Rossura und Calonico gebildet. Am 5. Juni 2005 wurde die neue Fusionsvorlage in einer Volksabstimmung angenommen.

Wirtschaft

Faido ist vorwiegend durch die Gotthardbahn, die Gotthardautobahn und deren Baustellen geprägt. Faido war 1889 die erste Tessiner Gemeinde, welches elektrisches Licht einführte.

Literatur

  • Kurt Held: Der Trommler von Faido (Jugendroman)

Weblinks



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Faido und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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