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Der Artikel Fantasy gehört zur Kategorie: Fantasy, Fiktive Welt, Geekkultur
Fantasy (englisch fantasy = Fantasie) ist eine Literaturgattung und beschreibt eine Spielart der modernen Fantastik. Der Begriff bezieht sich auch auf genrenahe Filme, Spiele, Kunst und Musik.
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Definition
Als modernes Subgenre der Fantastik stellt die Fantasy übernatürliche, märchenhafte und magische Elemente in den Vordergrund. Dabei konstruiert sie keinen Konflikt zwischen diesen fantastischen Elementen und der realen Welt: das Fantastische ist Normalität. Dies geht mitunter so weit, dass die Handlung in eine andere Welt mit eigenen Regeln, Naturgesetzen und Lebewesen beschrieben wird. Meist bedient sich die Fantasy der Motive alter Mythen, Volksmärchen oder Sagen. So tauchen Sagengestalten wie Zwerge, Zauberer oder Trolle auf, aber auch frei erfundene Wesen und mit menschlichen Eigenschaften ausgestattete Tiere. Im Gegensatz zum Science Fiction-Genre, das ebenfalls mit "nicht realen" Elementen operiert, gehören Zauberei und Magie zum Standardrepertoire der Fantasy.
Merkmale der Fantasy
Die in Fantasyromanen, -filmen und -spielen dargestellte Welt orientiert sich in ihren Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen zumeist am europäischen Mittelalter. Sie wird zumeist von stereotypen Völkern bewohnt: Zwerge leben unter der Erde, tragen einen Vollbart, sind meisterhafte Axtkämpfer, Schmiede und Zecher. Elfen bzw. Elben sind androgyne, unsterbliche Wesen und zerfallen in mehrere Völker, meist ein naturverbundenes Waldvolk, ein kulturell hochstehendes und mitunter pervertiertes, böses Volk. Alte Völker von bizarrer Natur lebten vor den Menschen auf der Erde, z.B. Insekten- oder Echsenwesen. Orks sind hässliche, tierhafte Wesen, die auf Krieg und plündern aus sind. Goblins sind kleine, gewitzte Kobolde, die feige, aber zahlreich sind. Weitere Arten von Fantasiewesen (im Jargon Rassen genannt) sind Untote (Zombies, Vampire etc.), Tiermenschen (Kentaur, Satyre etc.) oder Hobbits.
Als klassische Handlungsstruktur dient die Quest. Auch bestimmte Handlungsmuster kehren immer wieder: Ein böser Magier und/oder Dämon bedroht die Ordnung der Fantasiewelt aufgrund von Machtgier und Zerstörungswillen. Er kann nur von gewissen magischen Gegenständen (Ringen, Waffen usw.) aufgehalten werden. Hierbei gilt: je älter der Gegenstand ist, desto mächtiger sind seine Zauberkräfte. Der Held oder die Heldin wird aus einer idyllischen Heimat gerissen, um seine Bestimmung in der Fremde zu finden. Eine Gemeinschaft unterschiedlicher Individuen muss ihre Differenzen beiseite legen, um gegen das Böse bestehen zu können.
Wie jedes Genre hat auch die Fantasy ihre ganz eigenen Stereotypen und Klischees entwickelt. Insbesondere die Spieleindustrie hat das Genre durch Spiele wie Dungeons & Dragons, Warhammer oder Magic: Die Zusammenkunft stark formalisiert. Handlungselemente werden immer wieder verwendet, um den bereits versierten Spielern den Einstieg zu erleichtern und das zu liefern, was sich bewährt hat.
Fantasy als Literaturgenre
Wurzeln
Fantasy schöpft ihre Motive und Erzählstrukturen aus der uralten Literaturform der Sagen und Heldenepen, in denen frühere Kulturen die Geschichten ihrer Götter, Halbgötter und Helden festhielten, etwa Homers Ilias, das Nibelungenlied oder den Sagenkreis um König Arthur. Oft greift moderne Fantasy diese Sagen direkt auf, erzählt sie nach oder adaptiert ihre Handlung. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann die mitteleuropäische Begeisterung für vorzeitliche Epike und schlug sich etwa in den Gesängen des fiktiven Barden Ossian nieder.
Entwicklung der Phantastik im 19. Jahrhundert
Im 19. Jahrhundert begannen Autoren wie E. T. A. Hoffmann oder Edgar Allan Poe verstärkt damit, übernatürliche Elemente in ihre Romane und Erzählungen einzubinden. Diese neue Literaturrichtung erwies sich auf dem entstehenden Buchmarkt als verkaufsträchtig, insbesonders der Schauerroman und die Abenteuerliteratur, etwa die Romane von Sir Walter Scott. Auch die Anfänge der Science Fiction, die bis heute in einer engen thematischen, wenn auch nicht inhaltlichen Nähe zur Fantasy steht, finden sich in dieser Zeit. So wäre die heutige Fantasy undenkbar ohne die Vorarbeit von Jules Verne, Herbert George Wells, Lord Dunsany, Mary Shelley (Frankenstein), Bram Stoker (Dracula), Robert Louis Stevenson (Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde), E. R. Eddison (Der Wurm Ouroboros), Mark Twain (Ein Yankee aus Conneticut am Hofe des König Artus) und Oscar Wilde (Das Bildnis des Dorian Gray).
Entstehung im 20. Jahrhundert
Als eigenes Literaturgenre entstand die Fantasy im 20. Jahrhundert. Als ihr Begründer wird oft J. R. R. Tolkien (Der Herr der Ringe) genannt, der mit seinen Werken vor allem in der späten 1960ern einen regelrechten Boom auslöste und von vielen Autoren als Vorbild angeführt wird. Als weitere "Ahnherren" der Fantasy gelten Fritz Leiber (Ffahrd und der Graue Mausling), George MacDonald (Tagjunge und Nachtmädchen), C. S. Lewis (Chroniken von Narnia) und der amerikanische Pulp-Autor Robert E. Howard, dessen Geschichten über Conan den Barbaren ebenso umstritten wie berühmt sind.
Nach dem Tolkien-Boom der 1960er Jahre versuchten sich zahlreiche Autoren in dem Genre, oft in Anlehnung an Tolkien, etwa Marion Zimmer Bradley und Stephen R. Donaldson in den 1970ern, Terry Brooks und Raymond Feist in den 1980ern. Die Entstehung des Fantasy-Rollenspiels in den 1980ern wurde maßgeblich von der Fantasyliteratur beeinflußt; über den Umweg des Rollenspiels fanden wiederum neue junge Leser und Autoren zum Genre. In den 1980ern und 1990ern entwickelten sich parallel zu der klassischen High Fantasy, die von Autoren wie Tad Williams, Robert Jordan und Robin Hobb weitergetragen wurde, neue Subgenres wie die Urban Fantasy oder die Humoristische Fantasy.
Entwicklung im 21. Jahrhundert
Zu Beginn des neuen Jahrhunderts erlebt die Fantasy durch die Herr-der-Ringe-Verfilmung und die Harry Potter-Welle einen neuen Boom. Es wird inzwischen mehr Fantasy veröffentlicht und gelesen. In der High Fantasy zeichnet sich momentan ein Trend zu einer vielschichtigeren Behandlung der Fantasy-Motive ab, etwa durch Verzicht auf Genrekonventionen; als Wegbereiter dieser modernen High Fantasy gelten George R. R. Martin, Steven Erikson und J. V. Jones.
Kritik an der Fantasy
Noch immer leidet die Fantasy unter einem schlechten Image und wird wahlweise als Jugendliteratur belächelt oder als Trivialliteratur abgelehnt - und dies, obwohl sich gelegentlich auch anerkannte Autoren dem Genre zugewandt haben, etwa John Updike (Die Hexen von Eastwick), Haruki Murakami (Wilde Schafsjagd, Hardboiled Wonderland) oder Italo Calvino (Der Ritter, den es nicht gab).
Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass Fantasy oft reine Unterhaltungsliteratur ist und sich durch simple Handlungsmuster und stereotype Charaktere auszeichnet. Die vielgerühmte Komplexität der Fantasy bezieht sich mehr auf Personal, Handlungsstränge und Fortsetzungsbände einer Reihe, weniger auf die Motivation der Protogonisten oder die inhaltliche Tiefe.
Problematisch ist weiterhin, dass Fantasy-Leser und -autoren in der Regel gesellschaftliche, politische oder kulturelle Probleme ausblenden und sich stattdessen in eine archaische, oft hierarchische und zivilisatorisch rückständige Traumwelt flüchten. Dies wird von vielen Kritikern als Eskapismus gedeutet. Es muß allerdings erwähnt werden, dass einige Fantasy-Romane durchaus aktuelle gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und sich der Gesellschaftskritik öffnen, etwa die Artus-Buchreihe von T. H. White.
Untergruppen
Die Fantasyliteratur kann in folgende nicht streng voneinander abgrenzbaren Untergruppen gegliedert werden:
- High Fantasy: Klassische Fantasy, die in einer fiktiven Welt angesiedelt ist, zumeist mittelalterlich geprägt und mit Betonung der Magie; oftmals im Stil Tolkiens gehalten und entsprechend episch. Bekannte Werke: Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien, Memory, Sorrow, Thorn von Tad Williams, Spiel der Götter von Steven Erikson, Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin, Erdsee von Ursula K. Le Guin
- Low Fantasy bzw. Sword and Sorcery: Abenteuer- und Pulp-Literatur, die auf einer fiktiven Welt angesiedelt ist. Bekannte Werke: Conan von Robert E. Howard, Lankhmar-Zyklus von Fritz Leiber
- Fantastik und Urban Fantasy: klarer Realitätsbezug, aber gebrochen durch fantastische Elemente. Bekannte Werke: American Gods von Neil Gaiman, Harry Potter von Joanne K. Rowling
- Kunstmärchen, Märchenromane: Märchenhafte und poetische Fantasy, oft auch modernisierte Märchen. Bekannte Werke: Die unendliche Geschichte von Michael Ende, Blaubarts Zimmer von Angela Carter
- Animal Fantasy: Fantasy im Tierreich, Tieren als Heldenfiguren. Bekannte Werke: Die Wölfe der Zeit von William Horwood, Watership Down von Richard Adams, Gewiefte Wiesel von Garry D. Kilworth
- Science Fantasy: Mischung aus Fantasy- und Science Fiction-Elementen; eine Variante dieser literarischen Richtung ist der Steampunk. Bekannte Werke : Perdido Street Station von China Mieville, Darkover-Zyklus von Marion Zimmer Bradley, Dragonrider-Serie von Anne McCaffrey
- Dark Fantasy: Fantasy mit starkem Horroreinschlag. Bekannte Werke: Der dunkle Turm von Stephen King, Thomas Covenant der Zweifler von Stephen R. Donaldson, Die Saga von Kane von Karl Edward Wagner
- Humoristische Fantasy: parodistischer oder ironischer Umgang mit Fantasymotiven. Bekannte Werke: Zamonien-Zyklus von Walter Moers, Scheibenwelt-Zyklus von Terry Pratchett, Dämonen-Reihe von Robert Asprin.
- Pseudodokumentation: fiktive Sachbücher mit fantastischem Inhalt. Bekannte Werke: Halbritters Tier- und Pflanzenleben von Kurt Halbritter
- Pseudohistorische Fantasy: Neue Auslegung einer Epoche mithilfe der Fantastik. Bekannte Werke: Am Hof des Sonnenkönigs von Vonda N. McIntyre, Dr. Faustus-Trilogie von Kai Meyer
- Social Fantasy: Eine besondere Art der Fantasyliteratur, die deutlich sozial-, gesellschaftskritische Themen sowie mögliche politische Utopien wie den Anarchismus ( besonders bei le Guin) in fantastischem und sciencefiction Gewand behandelt. Als vertretene Autoren sind Ursula Le Guin Marge Piercy, und John Shirley zu nennen. Die Social fantasy versucht dem Image der trivialen und ein wenig schmuddligen fantasy SF Literatur eine visionskräftige, politisch motivierte Literatur entgegenzusetzen.
Film
Auch das Kino hat sich bereits öfters dem Genre zugewandt, wenn auch vergleichsweise seltener als der Science Fiction. Abgesehen von den frühen Märchenfilmen und einer ersten Zeichentrickversion des Herrn der Ringe (1977 verfilmt von dem Regisseur Ralph Bakshi) wurden echte Fantasystoffe erst ab den 1980ern aufgegriffen. Damals entstanden Filmklassiker wie Kampf der Titanen (USA, 1981), Der Drachentöter (USA, 1981), Der dunkle Kristall (USA/GB, 1982), Legende (GB, 1985) und Die Reise ins Labyrinth (GB/USA, 1986). Auffallend ist, dass keine der erfolgreichen Fantasy-Romane verfilmt wurden; Der Herr der Ringe galt nach dem an der Kinokasse gefloppten Bakshi-Film als zu schwieriger Stoff, andere Romane offenbar als zu schlechte Vorlage. Einzige Ausnahme blieb die Verfilmung des Michael-Ende-Buches Die unendliche Geschichte (D/USA, 1984). Mit dem Film Willow von 1988 versuchte Produzent George Lucas seinen SF-Erfolg Star Wars auch im Fantasybereich zu wiederholen, was ihm allerdings verwehrt blieb.
Auch in den 1990ern blieben waschechte Fantasy-Filme selten; größeren Erfolg hatte Dragonheart (USA, 1996). Stattdessen entdeckte das Fernsehen das Genre für sich und kreirte mehrere Fantasy-Serien, etwa Xena, Hercules, Robin Hood und Charmed.
In den 2000ern wagte sich schließlich Regisseur Peter Jackson an die Verfilmung des Herrn der Ringe und erntete mit der Filmtrilogie einen unglaublichen Erfolg an den Kinokassen. Zusammen mit den ebenfalls erfolgreichen Harry Potter-Verfilmungen schuf er damit eine Basis für weitere Verfilmungpläne. So werden demnächst Cornelia Funkes Tintenherz und die Narnia-Reihe von C. S. Lewis den Weg auf die Leinwand finden.
Spiele
Brett- und Rollenspiele
Fantasy diente schon früh als Hintergrund für zahlreiche Brettspiele, Spielbücher und vor allem auch Rollenspiele (Pen-&-Paper-Rollenspiele und Live-Rollenspiele). Gerade im Zuge der Rollenspielwelle in den 1980ern und 1990ern (Dungeons & Dragons, Midgard, Das Schwarze Auge, MERS und Warhammer, später verstärkt genreübergreifende RPGs wie Shadowrun und Welt der Dunkelheit) ergaben sich dabei Wechselwirkungen mit der Fantasyliteratur; einige Autoren fanden über das Rollenspiel zur Fantasy-Literatur und umgekehrt. Zudem wurden einige Rollenspiele literarisch verarbeitet, so daß etwa die Drachenlanze-Romane von Margaret Weis und Tracy Hickman oder die Forgotten Realms-Reihe von R. A. Salvatore entstanden. Besondere Bedeutung erlangten aber auch die Fantasy-Spielbücher, die als Vorläufer des Textadventures gesehen werden müssen; bekannt wurden unter anderm Der einsame Wolf von Joe Dever und die Fighting Fantasy-Reihe von Steve Jackson. In den späten 1990ern drang die Fantasy-Thematik auch in andere Spielbereiche vor, vor allem das Sammelkartenspiel Magic: Die Zusammenkunft feierte Erfolge, zog einige Spieler vom klassischen Rollenspiel ab, eröffnete aber gleichzeitig anderen Personen, die bisher keinen Zugang zur Fantasy hatten, dieses faszinierende Genre. Nach der neuen Fantasy-Welle im Zuge der Tolkien-Verfilmung in den 2000ern wurden Live-Rollenspiele und das klassische Pen&Paper-Rollenspiel mehr und mehr gesellschaftsfähig, auch wenn der Absatz der Rollenspielverlage seit Jahren bröckelt.
Computerspiele
Im Bereich des Computerspiels wurden seit jeher Fantasy-Motive verwendet, wie überhaupt alle fantastischen Genres Eingang in die Computerspielkultur gefunden haben. Vom frühen Textadventure wie etwa Guild of Thieves von der Firma Magnetic Scrolls bishin zu den frühen Rollenspielumsetzungen Ultima von der Firma Origin wurden immer wieder Fantasystoffe aufgegriffen. Mit der computerspieltypischen Quest entstand eine archetypische Erzählstruktur, die wiederum später in die Fantasy-Literatur zurückfand.
In den 1980ern entstanden mehrere berühmte Fantasy-Computerspiele, etwa The Legend of Zelda, Final Fantasy, Dungeon Master, das bereits erwähnte Ultima oder The Bard's Tale, die teilweise bis heute fortgesetzt werden. In den 1990ern gelangten vor allem die Umsetzungen der D&D-Rollenspiele (etwa Champions of Krynn oder Eye of the Beholder) die Fantasy-Parodie Simon the Sorcerer, die Rollenspiele Lands of Lore und die Nordlandtrilogie sowie das Strategiespiel Dungeon Keeper größere Bekanntheit. In den 2000ern ermöglichten eine immer ausgefeiltere Grafik und höhere Rechenleistung der Computer immer detailliertere Welten, so daß heutige Adventures und Rollenspiele einen unglaublichen Umfang erreichen. Als Meilensteine gelten hier die Action-Adventure Diablo und Dungeon Siege, das Strategiespiel Warcraft und die Rollenspiele Baldur's Gate, Neverwinter Nights, Gothic und Morrowind. Die Verfilmungen des Herrn der Ringe und der Harry-Potter-Reihe führten ebenfalls zu Umsetzungen im Computerspielbereich, wie überhaupt eine engere Verzahnung von Literatur, Kino und Computerspiel zu beobachten ist. So wird demnächst das Fantasy-Spiel Dungeon Siege von dem Regisseur Uwe Boll filmisch umgesetzt.
Musik
Mit Filk existiert eine eigene Musikrichtung und -kultur, deren Lieder Geschichten aus und über Fantasy- und Science Fiction-Literatur und -Medien erzählen. Des weiteren findet sich Fantasy besonders im Metal wieder. Obschon der Begriff Fantasy Metal existiert, wird dieser selten verwendet. Gebräuchlicher ist hier der Ausdruck Epic Metal, wobei sich der Epic Metal nicht zwangsweise mit den typischen Fantasy-Elementen beschäftigten muss, sondern beispielsweise auch real stattgefundene historische Schlachten zum inhaltlichen Thema haben kann. Sehr beliebt sind bei Metal-Alben auch Plattencover mit Fantasy-Motiven. Diese werden häufig sogar bei (Metal-) Alben/Bands verwendet, welche sich sonst eigentlich nicht dem Fantasy-Metal verschrieben haben.
Siehe auch
Weblinks
- Fantastic Fiction (engl. Datenbank phantastischer Romane und Erzählungen)
- Definition: http://www.epilog.de/Lexiko...
- Rezensionen zu Fantasy-Romanen: http://www.bibliotheka-phan...
- Rezensionen und Fantasybuchlisten: http://www.fantasybuch24.de
Diskussion der Autoren über den Artikel: Fantasy
Ich würde klassische Mythen nicht als direkten Vorgänger von Fantasy-Literatur hinstellen. Es gibt einige wesentliche Unterschiede:
- Mythen wie z.B. die Edda-Texte waren Ausdruck einer Kosmologie und eines Glaubenssystems, einer lebendigen Religion. Selbst der fanatischste Tolkien-Fan glaubt wohl nicht ernsthaft an die Valar.
- Mythen, besonders die mythologische Geschichte von Städten, Völkern ect. wurde oftmals als echte historische Geschichte betrachtet. Die Aenaeis z.B. war für die alten Römer die Gründungsgeschichte ihres Staates, und auch die alten Griechen betrachteten ihre mythischen Helden als historische Persöhnlichkeiten.
- Mythen dienten (zuvorderst) nicht der Unterhaltung, sondern der Welterklärung und der Einorndung und Festlegung der Rolle des Menschen in dieser. Zudem vermittelten sie oft moralische Standarts.
Mythen als Vorgänger
Genau, deshalb sind sie ja auch Vorläufer. Würden die o.g. Punkte auf Fantasy zutreffen, dann wären Fantasy-Geschichten ja Mythen. Fantasy wurde von Leuten "erfunden", die Mythen mochten, aber i.A. nicht mehr wörtlich an diese glaubten. Tolkien wollte z.B. einen Schöpfungsmythos erzählen, der alle Eigenschaften eines solchen aufwies, außer vielleicht, dass niemand ensthaft an ihn glaubt. --Claen edon 16:13, 14. Sep 2004 (CEST)
Untergruppen der Fantasy
Ich denke die Gruppierung von Fantasy sollte noch detailliert werden. Zum Beispiel fehlt mir das Genre der Epic Fantasy (Adventure) - eine Gruppe findet sich irgendwie und loest eine gemeinsame Aufgabe.Hat jemand weitere Vorschläge?
--Dashel 21:38, 22. Sep 2004 (CEST)
Weiterführende Links
Ich finde der Link auf die Tolkien-Studien genannte Webseite gehört entfernt. Der Inhalt ist nicht besonders toll und für weiterführende Arbeiten wird Geld verlangt. Wenn ein Tolkienspezifischer Link rein soll, dann besser auf die Seiten der Ardapedia ein Schwesterprojekt von Wikipedia: http://ardapedia.herr-der-r...Der Wurm Querrobas
unter 'Fantasybücher' hat jemand ein werk namens 'Der Wurm Querrobas' aufgefuehrt... ich gehe mal davon aus, hier ist 'Der Wurm Ouroboros' von E. R. Eddison gemeint? sollte jemand etwas genaueres zu 'querrobas' wissen, so wuerde mich das wirklich interessieren. andernfalls rege ich eine entsprechende aenderung an.
le.corbeau
"Querrobas" liefert genau einen Googletreffer: diese Diskussion. Höchstwahrscheinlich ist der Ouroboros gemeint. Ich ersetze das mal.--EoltheDarkelf 13:17, 18. Jul 2005 (CEST)
Listenwahn
Ist es wirklich der Sinn dieses Artikels, dass hier jeder sein Lieblingsbuch/Film/Spiel verewigt? Wem nützt eine ellenlange Liste mit grösstenteils rot verlinkten Büchern, die noch nicht einmal grundlegende Infos wie die zugehörigen Autoren bietet? --EoltheDarkelf 13:28, 18. Jul 2005 (CEST)
- wäre ein Kriterium Auflagenhöhe mindestens 10 Millionen. Bei den Spielen "das erste seiner Art" oder auch die Auflage (aber die kennt ja wohl niemand). Persönlich finde ich die Listen unnütz, es fehlen z.B. Werke von George MacDonald, dem Vorbild Tolkiens und C.S. Lewis (der fehlt ja auch im Text!!). Was wirklich wichtig ist, kann im Text platziert werden. - Hergé 13:58, 18. Jul 2005 (CEST)
Hesse und Fantasy
Das Glasperlenspiel von Hesse dem Genre Fantasy zu zuordnen. Gehts noch?
Hat sich erledigt; Hesse ist draußen, andere Autoren drinnen.
Bild
Das von Hans Bug eingestellte Bild erscheint mir nicht wirklich passend. Besser wäre ein Drache o.ä.. Will das bild aber nicht einfach so rauswerfen, ohne andere Meinungen gehört zu haben. 84.188.205.248 19:47, 6. Nov 2005 (CET)
Die gescheiterte Abstimmung als 'lesenswerter Artikel
Keine Ahnung, wer den Artikel vorgeschlagen hat, aber er ist eindeutig noch zu schlecht dafür. Hier mal die Kommentare der Abstimmenden. gerade der von Thomas M. ist, wie ich finde, sehr hilfreich ist, um den Artikel zu verbessern.
Kann man das nicht wieder rausnehmen? Das ist doch Kikifax, zudem alles anonym. Der Artikel ist bei weitem noch nicht lesenswert. Kenwilliams 15:24, 30. Okt 2005 (CET)
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Contra teilweise lesbar, keinesfalls lesenswert. Eher eine Plattform auf der jeder sein Lieblingsspiel oder -film mal promoten darf. Einen SCA (Schnell contra Antrag) würd ich unterstützen. -- Thomas M. 17:02, 30. Okt 2005 (CET)
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Contra sehe es wie Thomas, --Uwe Gille Uwe Gille 17:20, 30. Okt 2005 (CET)
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Neutral ich habe diesen Artikel zwar nicht vorgeschlagen (nur hier eingetragen), aber in der letzten Zeit sehr viel daran gearbeitet, denn er war schlichtweg katastrophal (vergleicht mal mit einer Version vom Frühjahr). Ich selbst finde, dass der Artikel noch verbessert werden kann, würde mich aber über formale Vorschläge und Kritikpunkte aus der Wikipedia-Gemeinschaft freuen. (Der Vorwurf etwa, daß der Artikel nur eine Plattform ist, um sein Lieblingsspiel zu promoten, finde ich etwas hart, da eben dies durch den neuen Artikelaufbau vermieden wurde). Deswegen: alle contra (und pro)-Abstimmer bitte genauer nennen, warum der Artikel als nicht lesenswert empfunden wird. --84.188.214.233 18:16, 30. Okt 2005 (CET) Unterschrift nachgetragen --Jcornelius 06:46, 31. Okt 2005 (CET)

Benutzer Diskussion:Jcornelius
Bildherkunft- Ergänzung: Der Artikel trägt viel Information zusammen und beschreibt vieles was unter dem Namen Fantasy bekannt ist. Darum ist er nicht schlecht. Aber man merkt keine wissenschaftliche Tiefe, keinen echten Überblick, keinen echten Informationsmehrwert. Zunächst muss man die Abgrenzung und das Verhältnis zu Mythen und Märchen besser darstellen. Besonders im Definitions-Abschnitt sind viele unzulässige Verallgemeinerungen und undeutliche Formulierungen. Dann so Klassiker wie King Kong oder "Der Zauberer von Oz" oder die ganze Fantasy-Comic-Kultur. Was ist mit der reichhaltigen japanischen Fantasy-Kultur? Den Punkt Kritik sollte man mMn nicht abgrenzen, man muss ja nichts verteidigen sondern darstellen. Die Untergruppen des Literaturgenres könnte dagegen schnell lesenswert sein, wenn man reinen Fließtext und eine Ordnung da reinbringt. Besonders der Spiele-Bereich ist eine Aufzählung von "was man so kennt" der letzten 20 Jahre und der Film-Bereich könnte noch deutlich umfangreicher sein. Da ich selbst kein Experte bin, kann ich nicht genauer sagen was fehlt, aber man merkt, dass der/die Autor(en) sich Mühe geben, aber kein Expertenwissen darstellen. In vielen Bereichen ist Science-Fiction besser, aber auch der hat die Lesenswert-Abstimmung nicht geschafft. -- Thomas M. 16:10, 31. Okt 2005 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Fantasy und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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Neutral ich habe diesen Artikel zwar nicht vorgeschlagen (nur hier eingetragen), aber in der letzten Zeit sehr viel daran gearbeitet, denn er war schlichtweg katastrophal (vergleicht mal mit einer Version vom Frühjahr). Ich selbst finde, dass der Artikel noch verbessert werden kann, würde mich aber über formale Vorschläge und Kritikpunkte aus der Wikipedia-Gemeinschaft freuen. (Der Vorwurf etwa, daß der Artikel nur eine Plattform ist, um sein Lieblingsspiel zu promoten, finde ich etwas hart, da eben dies durch den neuen Artikelaufbau vermieden wurde). Deswegen: alle contra (und pro)-Abstimmer bitte genauer nennen, warum der Artikel als nicht lesenswert empfunden wird. --84.188.214.233 18:16, 30. Okt 2005 (CET) Unterschrift nachgetragen --Jcornelius
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Contra sehe es wie Thomas, --Uwe Gille Uwe Gille 17:20, 30. Okt 2005 (CET)
