Floridsdorf hieß zunächst Am Spitz und wurde später nach dem Klosterneuburger Abt Floridus Leeb, der 1786 Liegenschaften des Klosters an 26 Siedlerfamilien abgegeben hatte, benannt. Durch die Industrialisierung, wandelte sich das ursprünglich stark von der Landwirtschaft geprägte Floridsdorf in kurzer Zeit so stark, dass es am 8. Mai1894 mit den Ortschaften Donaufeld, Jedlesee und Neu-Jedlersdorf zur Großgemeinde Floridsdorf zusammengeschlossen wurde. Die Dampftramway und die Nordwestbahn haben ihr Stück zur Industrialisierung beigetragen. Heute zeigt eine Erinnerungsplatte in der Station Floridsdorf, dass am 23. November 1837 mit der Eröffnung des ersten Teilstückes der Kaiser Ferdinand-Nordbahn zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram, das Eisenbahnzeitalter in Österreich begann.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es auch Bestrebungen, Wien reichsunmittelbar zu machen und so vom Kornland Österreich unter der Enns (Niederösterreich) abzutrennen. In diesem Fall wäre Floridsdorf als Hauptstadt Niederösterreichs vorgesehen gewesen.
Wie man in der Abbildung erkennen kann ist das Floridsdorfer Wappen sechsgeteilt. Auf dem Wappenschild wurden die Wappen der früher selbstständigen Gemeinden Floridsdorf, Groß Jedlersdorf, Jedlesee, Leopoldau, Stammersdorf, Strebersdorf zusammen geführt.
Die sechs Wappen werden wie folgt zugeordnet:
Floridsdorf: das Wappen in der Mitte zeigt zweihenkelige Vase mit drei roten Blumen an grünen Stielen zwischen acht grünen Blättern auf silbernem Hintergrund.
Leopoldau: Das linke obere Wappen stellt eine braun bekleideten rechten Arm, fünf goldene Ähren haltend auf blauem Hintergrund dar.
Stammersdorf: Das rechte obere Wappen zeigt einen Laubbaum und drei Nadelbäume auf einer grünen Wiese auf silberem Hintergrund.
Jedlesee: Das linke untere Wappen stellt das golden gekleidete, mit Perlenschnüren und Edelsteinen verzierte gekrönte Gnadenbild der Jungfrau Maria zu Loretto mit dem Jesuskind, beseitet von den roten Buchstaben M und L für "Maria Loretto" auf silbernem Hintergrund dar.
Strebersdorf: Das rechte untere Wappen zeigt einen rotbedachten schwarzgeöffneten Turm mit zwei runden Fensteröffnungen und zwei roten Fähnchen mit goldenem Knauf auf dem Dachfirst auf einer grünen Wiese mit blauem Hintergrund.
Groß Jedlersdorf: Das mittlere untere Wappen zeigt zwei gekreuzte zugeschnürte Säcke auf rotem Hintergrund.
Pfarrkirche zum HI. Karl Borromäus, auch als Wallfahrtskirche Klein-Maria-Taferl bekannt
St. Markus
St. Michael
Sehenswürdigkeiten
Beethoven-Gedenkstätte
Bezirksmuseum Floridsdorf
Pfarrkirche Donaufeld (Der wuchtige neo-frühgotische Backsteinbau ist die dritthöchste Kirche Wiens und war vor der Eingemeindung Floridsdorfs als "Dom Niederösterreichs" geplant worden.)
Diskussion der Autoren über den Artikel: Floridsdorf
Hallo, zu Floridsdorf gehörte bis 30.9.1938 der Ort Ruthendorf. Davon leitet sich möglicherweise der Name des seit 1595 bekundeten Geschlechts der Deutschordensritter Ruthendorf oder von Ruthendorf oder Ruthendorf-Przewoski ab. Wer weiss etwas dazu? Hinweise bitte an fdietlein@web.de.
Herzlichen Dank schon jetzt. 25.7.2005
Wikipedia ist keine Linkliste und kein Adressverzeichnis.
Die Schuladressen sind auch gleichzeitig die Schulnamen und dienen daher die Schulen zu unterscheiden
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium
macht wohl wenig Sinn
mfg Wdvorak
Hab hier die aus dem Beitrag gelöschten Links für etwaige Nachforschungen zusammen gefasst: