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Der Artikel Frankfurt am Main gehört zur Kategorie: Exzellenter Artikel, Ort in Hessen, Frankfurt am Main, Reichsstadt, Ehemalige deutsche Landeshauptstadt, Rheinischer Städtebund
| Wappen | Karte | ||||
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| Wahlspruch: Starck im Recht> | |||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Hessen | ||||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Fläche: | 248,31 km² | ||||
| Einwohner: | 657.126 (Stand: 30. Juni 2005) | ||||
| Ausländeranteil: | 25,5 % (Stand: 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 2.595 Einwohner/km² | ||||
| Arbeitslosenquote: | 10,5 % (Stand:31.08.2005) | ||||
| Höhe: | 112 m ü. NN | ||||
| Postleitzahlen: | 60001 - 60599 (alt: 6000) 65901 - 65936 (alt: 6230) | ||||
| Vorwahlen: | 069, 06109, 06101 | ||||
| Geographische Lage: | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | F | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 12 000 | ||||
| UN/LOCODE: | DE FRA | ||||
| NUTS-Region: | Frankfurt am Main (DE712) | ||||
| Stadtgliederung: | 16 Ortsbezirke, 46 Stadtteile, 118 Stadtbezirke | ||||
| Offizielle Website: | www.frankfurt.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | onlinebuero@frankfurt.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeisterin: | Petra Roth (CDU) | ||||
| Bürgermeister: | Achim Vandreike (SPD) | ||||
| Regierende Parteien: | CDU, SPD, Grüne, FDP | ||||
Frankfurt am Main ist mit 657.126 Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Frankfurt ist heute eine Weltstadt, eine der reichsten Metropolen Europas und eine Literatur- und Kulturmetropole.
Seit 1875 ist Frankfurt Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die städtische Bebauung reicht weit über die eng gezogenen Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main ist mit über 5 Millionen Einwohnern nach Rhein-Ruhr die zweitgrößte deutsche Metropolregion.
Frankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Kontinental-Europas. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne Unterbrechung zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland. Die zentrale Lage von Frankfurt am Main in Europa trug maßgeblich zum Wachstum des Frankfurter Flughafens bei. Dieser ist einer der wichtigsten Passagier- und Frachtumschlagplätze Europas. Von hier aus bekommt man die größte Anzahl internationaler Anschlüsse weltweit.
Wappen
Blasonierung: Das Wappen zeigt in Rot einen golden gekrönten silbernen Adler. Er ist in Gold und Grau bewehrt und bezungt.Bedeutung: Der Adler symbolisiert den ehemaligen Status der Stadt als freie Reichsstadt. In den 1920ern sollte das Wappen durch eine radikal vereinfachte Version ersetzt werden. Oberbürgermeister Ludwig Landmann wollte sich nach dem Zeitgeist richten und setzte sich für diese expressionistische Fassung des Adlers ein. Der Bevölkerung gefiel dieser Vorschlag allerdings nicht, und schnell wurde wieder das alte Wappen eingeführt.
Geographie
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Lage Frankfurts in Hessen Bildherkunft |
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Frankfurt zwischen Stadtwald und Taunushöhen Bildherkunft |
Geographische Lage
Die Stadt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Südwestdeutschland zentral zwischen den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Im Süden verfügt Frankfurt über den größten Stadtwald Deutschlands. Ihren höchsten natürlichen Punkt hat die Stadt an der Berger Warte auf dem Berger Rücken im Stadtteil Seckbach mit 212 m ü. NN. Ihr tiefster Punkt liegt am Mainufer in Sindlingen bei 88 m ü. NN. Die Stadt liegt am nördlichsten Rand der Oberrheinischen Tiefebene, die von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reicht.
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Frankfurt und Nachbargemeinden Bildherkunft |
Nachbargemeinden und Kreise
Frankfurt grenzt im Westen an den Main-Taunus-Kreis (Städte und Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Kelkheim (Taunus), Liederbach am Taunus, Bad Soden am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), im Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Städte Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg v.d. Höhe), im Norden an den Wetteraukreis (Städte Karben und Bad Vilbel), im Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinde Niederdorfelden und Stadt Maintal), im Südosten an die Stadt Offenbach am Main, im Süden an den Kreis Offenbach (Stadt Neu-Isenburg) und im Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Städte Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim und Kelsterbach).Stadtgliederung
Stadtteile und Bezirke
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Eingemeindungen von Frankfurt am Main Bildherkunft |
Die Stadt ist in 46 Ortsteile und diese wiederum in 118 Stadtbezirke aufgeteilt. Der flächengrößte Ortsteil ist Sachsenhausen-Süd. Die meisten Stadtteile sind eingemeindete Vororte oder auch ehemalige Städte (zum Beispiel Höchst). Einige, wie das Nordend, entstanden während des rasanten Wachstums der Stadt in der Gründerzeit. Andere wiederum entstanden aus Siedlungen, die bisher anderen Stadtteilen angehörten, wie beispielsweise Dornbusch und Frankfurter Berg.
Die 46 Ortsteile sind zu 16 Ortsbezirken zusammengefasst, die jeweils einen Ortsbeirat mit einer/m Ortsvorsteher/in als Vorsitzende/n haben.
Eingemeindungen
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus den heutigen Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallusviertel, Westend, Nordend, Ostend und Sachsenhausen. Ab 1877 wurden zahlreiche selbständige Gemeinden in die Stadt Frankfurt eingegliedert.Siehe auch:
Stadtbild
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Panorama von Frankfurt Bildherkunft |
Altstadt und Innenstadt
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Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg Bildherkunft |
Wie bei vielen anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Dies war bedingt durch die enormen Bombenschäden des Krieges und den darauf folgenden "modernen" Wiederaufbau, dem die Stadt ein "autogerechtes" Straßennetz und eine moderne, aber nicht innenstadttypische Altstadtbebauung verdankt. Von der ehemals größten zusammenhängenden Altstadt Deutschlands ist nur noch wenig übrig, von über 4.000 Fachwerkhäusern überlebte nur eines weitgehend unbeschadet, das Haus Wertheym am Fahrtor. Bereits kurz nach 1900 wurden Straßendurchbrüche (Braubachstraße) und der Abriss ganzer Quartiere (Judengasse) durchgeführt. Die Überreste der historischen Altstadt befinden sich rund um dem Römerberg, einem der bekanntesten Stadtplätze der Bundesrepublik. "Altstadt" ist offiziell das Viertel südlich der Zeil, westlich begrenzt durch die Neue Mainzer Straße, östlich durch das Fischerfeld. In der Altstadt befinden sich auch der Frankfurter Kaiserdom und die berühmte Paulskirche. Ein Grafiker, der das alte Frankfurt des 17. Jahrhunderts detailgetreu in Stadtansichten darstellte, war Matthäus Merian.
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Skyline vom Messegelände aus gesehen Bildherkunft |
Die heutige Innenstadt, 1333 als Neustadt gegründet, erlebte im frühen 19. Jahrhundert starke Veränderungen. Die barocken Wallanlagen mit ihren großen Bastionen, die seit dem 17. Jahrhundert die Alt- und die Neustadt umfassten, wurden geschleift und stattdessen ein Anlagenring als ringförmiger Park um die alte Stadt geschaffen. Die Neustadt (außerhalb der alten Stadtmauer des 12. Jahrhunderts, der so genannten Staufermauer) wurde neu bebaut. Der Stadtplaner Georg Heß verfasste ein Statut, in dem geregelt wurde, wie sie aussehen sollte. Er verlangte, dass sich die Bauherren an den Stil des Klassizismus zu halten hätten. Ein Beispiel für den Frankfurter Klassizismus ist zum Beispiel das ehemalige Gebäude der Stadtbibliothek, das als „Literaturhaus“ im Originalzustand wiederaufgebaut worden ist. Seit dem 8. Oktober ist es an der "Schönen Aussicht 2", direkt am Mainufer gelegen, für die Öffentlichkeit zugänglich. Dazu kam das "Wallservitut", in dem festgelegt wurde, dass die in Spazierwege umgewandelten Wallanlagen nicht bebaut werden dürften. Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat (Alte Oper, Schauspielhaus, Hilton-Hotel).
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Sonnenuntergang hinter der Frankfurter Skyline Bildherkunft |
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Roßmarkt mit Blick auf den Goetheplatz und das U60311 Bildherkunft |
Seit den 50er-Jahren etablierte sich Frankfurt als Hochhausstadt. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1960 das erste Frankfurter Gebäude, das an Höhe (120 Meter) den Westturm des Kaiserdoms überbot. Die höchsten Hochhäuser der 70er-Jahre (Plaza Büro Center/ Marriott-Hotel, DG-Bank, Dresdner Bank) waren mit rund 150 Metern Höhe die höchsten der Bundesrepublik, der Messeturm erreichte 1990 257 Meter Höhe und war das höchste Gebäude Europas, bis es sieben Jahre später vom 300 m hohen Turm (inkl. Mast) der Commerzbank-Zentrale übertroffen wurde.
Neben den Hochhäusern sieht man aber immer noch die prächtigen Filialen der Bankhäuser vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch die Kirchengebäude kann man noch zwischen den Bürohochhäusern erkennen. Durch einen Hochhausrahmenplan wurde versucht, urbanen "Wildwuchs" zu vermeiden. Allerdings waren und sind einzelne Ausnahmen möglich, wie zum Beispiel der Neubau der Europäischen Zentralbank im Ostend.
Die radikalste Veränderung außerhalb des Rahmenplans vollzieht Frankfurt im Moment an der Einkaufsstraße Zeil. Dort entsteht derzeit an der Hauptwache auf Europas teuerster Baustelle ein exklusives Einkaufszentrum mit einem Hochhaus-Ensemble auf dem ehemaligen Gelände der Telekom. "FrankfurtHochVier" wird vom niederländischen Projektentwickler MAB vorangetrieben. Dabei soll auch das alte Palais Thurn und Taxis in einem dem Original ähnlichen Zustand neu errichtet und in das moderne Einkaufszentrum mit First Class-Hotel und Büroräumen eingefügt werden.
Gründerzeitliche Bezirke
Das Stadtgebiet wurde außerhalb dieses Ringes kontinuierlich erweitert und so entstanden seit etwa 1830 die Stadtteile Westend, Nordend und Ostend. Nach dem Bau des Hauptbahnhofes entstand in den 1890er Jahren auch das Bahnhofsviertel auf dem Gelände der drei zuvor direkt westlich an den Anlagenring angrenzenden Westbahnhöfe.
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Wohngebiet am Rande der Innenstadt (Westend) Bildherkunft |
Als Wohngebiete wuchsen vor allem die drei erstgenannten enorm. Die Frankfurter Bürger wollten an die frische Luft. Heute lebt gerade mal 1 % der Bevölkerung innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Die Bebauung erfolgte entlang breiter Ausfallstraßen wie der Eschersheimer Landstraße oder der Bockenheimer Landstraße. Üblicherweise wurden vier Stockwerke im Wilhelminischen Gründerzeit-Stil gebaut - und dabei die Gebäude des Klassizismus größtenteils abgerissen und ersetzt. Die um 1890 eingemeindeten Stadtteile wie zum Beispiel Bockenheim und Bornheim wurden in dieses Stadtbild integriert, erhielten neue Straßen und einen Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, konnten aber bis heute ihren eigenen Charakter bewahren. Um die neuen Grenzen der Stadt zu beschreiben, wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts ein zweiter Ring gebaut. Der Alleenring ist heute zu einer stark befahrenen Ringstraße geworden.
Neben den Wallanlagen erhielt die Stadt im 19. Jahrhundert weitere Grünanlagen. Im Stadtteil Nordend-Ost befindet sich zum Beispiel der Bethmann-Park mit seinem chinesischen Garten des Himmlischen Friedens. Im Nordend sind auch der Holzhausenpark und der Günthersburgpark gelegen. Weiter westlich im Stadtteil Westend-Nord liegt der Grüneburgpark, im Ostend der Ostpark.
Höchst und die äußeren Stadtteile
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Durch die Regionalplanung vor Bebauung geschützte Freiflächen im Frankfurter Westen, im Hintergrund der Industriepark Höchst. Bildherkunft |
In den 20er-Jahren folgten große Wohnsiedlungen von Ernst May außerhalb des Alleenrings, die das Neue Frankfurt symbolisieren: Die Römerstadt im Norden bei Heddernheim, die große Siedlung Bornheimer Hang im Osten, die Siedlung am Riedhof und die Heimatsiedlung im Süden sind einige Beispiele.
Das Stadtgebiet wuchs 1928 durch Eingemeindungen weiter. Die Stadt Höchst am Main bereicherte Frankfurt um eine Altstadt, die noch heute sehr gut erhalten ist. Das älteste Gebäude Frankfurts befindet sich ebenfalls dort, die Justinuskirche. Die spätesten Eingemeindungen fanden 1972 und 1978 im Nordosten statt. Diese Stadtteile haben wohl am wenigsten mit dem Frankfurter Kerngebiet gemein (Kalbach, Harheim, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach; dazu im Osten Bergen-Enkheim).
Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Frankfurt am Main
Geschichte
Frankfurt am Main wurde erstmals am 22. Februar 794 in einer Urkunde Karls des Großen für das Regensburger Kloster St. Emmeram erwähnt. In dem in Latein verfassten Dokument heißt es: "...actum super fluvium Moin in loco nuncupante Franconofurd" - "gegeben (ausgestellt) am Flusse Main in einem Orte, genannt Frankfurt." Eine kontinuierliche Besiedlung des Domhügels ist allerdings schon seit jungsteinzeitlicher Zeit nachgewiesen. Am selben Ort entstand in der Folge ein römisches Militärlager und in merowingischer Zeit ein fränkischer Königshof. 843 wurde Frankfurt die zeitweise wichtigste königliche Pfalz der Ostfranken und Ort von Reichstagen. 1220 wurde Frankfurt freie Reichsstadt.
Die Goldene Bulle erklärte Frankfurt ab 1356 zur ständigen Wahlstadt der römischen Könige, nachdem hier schon einige Königswahlen stattfanden. Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, der Letzte war 1792 der Habsburger Franz II..
Nach dem Ende des Heiligen Römischen Reichs trat Frankfurt dem Rheinbund bei und wurde unter dem Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg die Hauptstadt eines kurzlebigen (1810 - 1813) Großherzogtums Frankfurt.
Danach wurde Frankfurt wieder Freie Stadt, diesmal im Deutschen Bund. Dessen Bundestag richtete sich in der Stadt ein. 1848 kam es in den deutschen Staaten zur Märzrevolution. Die einberufene Nationalversammlung tagte in der Frankfurter Paulskirche.
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Stadtansicht um 1900 Bildherkunft |
Im Deutsch-Österreichischen Krieg nahm Frankfurt für Österreich Partei, wurde dem zu Folge 1866 von Preußen annektiert und verlor so endgültig seinen Status als Stadtstaat; es wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet. Als versöhnendes Symbol wurde 1871 in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet.
Unterdes erweiterte Frankfurt seine Grenzen und gemeindete zahlreiche umliegende Orte ein. Damit wurde es schließlich sogar für kurze Zeit Deutschlands flächengrößte Stadt.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 9.000 Juden aus Frankfurt deportiert. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten gezielte britische Luftangriffe fast die komplette Alt- und Innenstadt. Das bis 1944 nahezu geschlossen mittelalterliche Stadtbild - in dieser Form bereits damals einzigartig für eine deutsche Großstadt - ging aber auch im Zuge eines modernen Wiederaufbaus verloren. Weite Teile der einstigen Altstadt werden heute von Betonbauten der 50er-Jahre geprägt, wo sich einstmals ein Gassengewirr zwischen eng beieinander stehendem Fachwerk erstreckte.
Nach Kriegsende richtete die amerikanische Besatzung in der Stadt ihren Hauptsitz ein. Anschließend wurde Frankfurt zum Verwaltungssitz der Trizone. Bei der Wahl zur Bundeshauptstadt unterlag Frankfurt nur knapp und gegen Konrad Adenauers Favoriten Bonn. Ein Parlamentsgebäude war in Frankfurt bereits gebaut worden und beherbergt heute den Hessischen Rundfunk. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stadt erneut zu einer wirtschaftlichen Metropole und wurde 1999 Sitz der Europäischen Zentralbank.
Mehr zur Geschichte der Stadt unter Geschichte von Frankfurt am Main.
Einwohnerentwicklung
Zur Entwicklung der Einwohnerzahl siehe Einwohnerentwicklung von Frankfurt am Main (Tabelle mit Diagramm).Religionen
Als multikulturelle Vielvölkerstadt verfügt Frankfurt über zahlreiche religiöse Gruppierungen, von denen längst nicht alle offiziell registriert sind.Die autochtonen, traditionell vorherrschenden Religionen Frankfurts sind der lutherische Protestantismus und das Judentum.
Obwohl sich die Freie Reichsstadt 1522 der Reformation anschloss, beließ man aufgrund des engen Verhältnisses zum (katholischen) Kaiserhaus der katholischen Gemeinde die volle Glaubensfreiheit. Sie nutzte den Kaiserdom als ihre Gemeindekirche. 1786 wurden auch reformierte Gemeinden zugelassen. Durch die starke Zuwanderung im 19. und 20. Jahrhundert konnten die Katholiken zahlenmäßig nahezu wieder zu den Protestanten aufschließen.
Frankfurts evangelisch-lutherische Gemeinden gehören zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (außer Bergen-Enkheim, das zur evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gehört). Die katholischen Gemeinden gehören zum Bistum Limburg, außer Bergen-Enkheim (Bistum Fulda), und Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach (Bistum Mainz).
Die sehr alte Jüdische Gemeinde Frankfurt ist mit ungefähr 7200 Mitgliedern neben der in Berlin eine der vier großen Gemeinden in der Bundesrepublik.
Mehr Details siehe unter Religionen in Frankfurt am Main.
Politik
Hauptartikel: Politik in Frankfurt am MainDie Satzung von Frankfurt und die Hessische Gemeindeordnung bestimmen heute den konstitutionellen Aufbau der Stadt.
Frankfurt wird zur Zeit von einem Viererbündnis (CDU, SPD, Grüne und FDP) unter Oberbürgermeisterin Petra Roth regiert.
Aktuelle Themen, mit denen sich Magistrat und Stadtverordnete befassen, sind unter anderem der bevorstehende Ausbau des Rhein-Main-Flughafens oder der so genannte Hochhausrahmenplan.
Frankfurt ist seit der Bundestagswahl 2002 in die Wahlkreise 183 und 184 aufgeteilt. Direktmandate bekamen Gregor Amann (SPD) und Erika Steinbach (CDU). Über die Landesliste zogen Hans-Joachim Otto (FDP) und Joschka Fischer (Grüne) in den Bundestag ein.
Siehe auch: Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:
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Ferner besteht zwischen dem Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich) seit 1967 eine Partnerschaft.
Freundschaftsverträge gibt es mit folgenden Städten:
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Wirtschaft und Infrastruktur
Laut einer Rangliste der Universität Liverpool kann Frankfurt als die reichste Stadt Europas (nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) gelten; es folgen Karlsruhe, Paris und dann München.Frankfurt hat mit 922 Arbeitsplätzen auf 1000 Einwohner die höchste Arbeitsplatzdichte Deutschlands. Die hohe Zahl von ca. 600.000 Arbeitsplätzen bei nur etwa 650.000 Einwohnern ergibt sich durch die große Zahl der Pendler, wodurch das BIP pro Kopf der ansässigen Wohnbevölkerung stark gesteigert wird. Deshalb kann man Frankfurt auch nur tagsüber (an Werktagen und Einkaufssamstagen) als Millionenstadt bezeichnen, andererseits schlägt sich der oben genannte statistische Reichtum tatsächlich in den Kassen umliegender Städte und Gemeinden des "Speckgürtels" wie z.B. von Bad Homburg nieder, die von überdurchschnittlichen Steuerzahlungen ihrer in Frankfurt verdienenden Pendler profitieren. Frankfurt hat sogar seit einer großzügigen öffentlichen Baupolitik in den 80er-Jahren unter den CDU-Oberbürgermeistern Walter Wallmann und Wolfram Brück die höchste Pro-Kopf-Verschuldung (ohne Stadtstaaten) Deutschlands.
In einer Rangliste der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität belegt Frankfurt weltweit den fünften Platz. Trotzdem hatte die Stadt 2003 die höchste Kriminalität der deutschen Städte. Diese Statistik wird jedoch dadurch verzerrt, dass Frankfurt tagsüber aufgrund der vielen Pendler eine Millionenstadt ist, die Kriminalitätsrate jedoch nur mit 650.000 Einwohnern errechnet wird. Zudem fließen sämtliche Vergehen am Flughafen (wie Schmuggel etc.) mit in die Statistik ein. Tatsächlich ist Frankfurt daher eine sehr sichere Stadt, was Umfragen zur subjektiven Sicherheit der Bevölkerung auch verdeutlichen. Der Frankfurter Flughafen ist die größte Arbeitsstätte Deutschlands.
Verkehr
Fernverkehr
Die Stadt Frankfurt am Main ist dank ihrer einzigartigen zentralen Lage einer der wichtigsten Verkehrsknoten in Europa.Zum einen kreuzen sich am Frankfurter Kreuz, dem meistbefahrenen Autobahnkreuz Europas, die Autobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck - Weil am Rhein) und A 3 (Arnheim - Passau), zum anderen verfügt die Stadt über den Flughafen Frankfurt, einen der größten Flughäfen der Welt mit 51,1 Millionen Fluggästen im Jahr 2004.
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Der Hauptbahnhof Bildherkunft |
Im Bahnverkehr besitzt Frankfurt mit dem Frankfurter Hauptbahnhof den nach Fahrgästen (etwa 350.000 pro Tag) größten Bahnhof Europas. Seit dem Jahr 2000 ist die ICE-Neubaustrecke nach Köln in Betrieb, die die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf 1 1/4 Stunden verkürzt. Nach Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Brüssel werden die Finanzzentren Frankfurt und London eine direkte Schnellzugverbindung (durch den Kanaltunnel) erhalten. Zudem wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Paris derzeit ausgebaut.
Siehe auch Liste Frankfurter Bahnhöfe
Die Bedeutung im Güterverkehr auf der Schiene ist allerdings zurückgegangen: von den zwei Rangierbahnhöfen ist nur mehr der kleinere in Betrieb (Frankfurt am Main-Ost), während der größere (Frankfurt am Main-Hauptgüterbahnhof) stillgelegt ist und dessen Gelände teilweise von der Frankfurter Messe genutzt wird. Zudem soll auf dem Areal das neue "Europaviertel" entstehen. Jedoch ist Frankfurt weiterhin ein zentraler Logistikstandort und bei der Luftfracht europäischer Marktführer.
In der Binnenschifffahrt ist Frankfurt über den Rhein mit den wichtigen Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden und über den Main-Donau-Kanal mit dem südöstlichen Mitteleuropa verbunden.
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Westhafen mit Wohnhäusern und Anlagesteg, im Hintergrund der Westhafen-Tower Bildherkunft |
Frankfurt besitzt nach der Umwandlung des Westhafens in ein Wohn- und Büroquartier noch den Osthafen.
Nahverkehr
Das Angebot des ÖPNV in Frankfurt und der Region besteht aus dem S-Bahn-Netz, der teilweise zur U-Bahn ausgebauten Stadtbahn, der Straßenbahn, Omnibussen sowie mehreren Vorort- und Regionalbahnen. Den Hauptbahnhof bedienen alle S-Bahnen, fast alle Straßenbahnen und zwei der sieben U-Bahnen. Weitere wichtige Knotenpunkte sind die Hauptwache, wo sich U- und S-Bahn kreuzen (8 S-Bahnen und 5 U-Bahnen), sowie Konstablerwache (8 S-Bahnen, 4 U-Bahnen und eine Straßenbahnlinie). Dieses sind die zwei Stationen, welche unter der Einkaufsmeile Zeil liegen.Das größte Verkehrsunternehmen für die lokalen Verkehrsmittel in der Stadt ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ GmbH übernimmt die Koordination und Bestellung des lokalen Nahverkehrsangebots. Sie ist Partner des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der für die regionalen Verkehre und ein einheitliches Tarifsystem zuständig ist.
Durch zahlreiche Stadtautobahnen (teilweise als BAB, teilweise als autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraßen) kann die Stadtregion als für den Individualverkehr überdurchschnittlich erschlossen betrachtet werden.
Elektronische Kommunikation
Auch für das Internet stellt Frankfurt einen wichtigen Standort dar. Hier befindet sich der größte deutsche Internetknoten DE-CIX und die DeNIC.Siehe auch: Wichtige Straßen und Plätze in Frankfurt am Main, Nahverkehr in Frankfurt am Main
Messe
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Messeturm und Messegelände Bildherkunft |
Handelsmessen haben in Frankfurt eine lange Tradition. Nach neuesten Erkenntnissen war Frankfurt mit der Frankfurter Messe die erste Messestadt der Welt. Schon im Mittelalter konnten Handelsreisende hier ihre Waren anbieten. Mit Leipzig, dem zweiten großen Messestandort im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Leipziger Messe), war Frankfurt durch eine Fernstraße, die Via Regia, verbunden.
Wichtige Messen in Frankfurt sind neben der Frankfurter Buchmesse, der Internationalen Automobilausstellung und der Achema auch die Ambiente Frankfurt, die größte Konsumgütermesse der Welt.
Ansässige Unternehmen
Entgegen einer landläufigen Meinung sind in Frankfurt nicht nur Finanzunternehmen ansässig. In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es so viele international führende Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Hier findet man unter anderem Chemiekonzerne, Werbeagenturen, Softwareunternehmen und Call-Center. Frankfurt galt durch die Hoechst AG jahrelang als "Apotheke der Welt". Der Industriepark Höchst ist einer der drei größten Standorte der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Europa. Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband der Elektrotechnik und Informationstechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE im DIN und VDE) und der Verband der deutschen Automobilhersteller (VDA) siedelten sich in Frankfurt an. Zudem hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der auch die Buchmesse organisiert, seinen Sitz in Frankfurt. Die Arbeitnehmerseite ist in Frankfurt mit dem Hauptsitz der IG Metall und der IG BAU vertreten.
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Zwillingstürme der Deutschen Bank Bildherkunft |
Frankfurt am Main ist aber vor allem als internationaler Finanzstandort und Börsenplatz weltweit bekannt. In der Innenstadt befinden sich die Unternehmenszentralen drei der größten deutschen Banken. Die Deutsche Bank AG liegt in der Mainzer Landstraße in der Nähe der Taunusanlage. Wenige Straßen weiter stadteinwärts kann man die Wolkenkratzer der Commerzbank AG erkennen, von denen der höchste fast 300 Meter in die Höhe ragt. Anders als der Name vermuten lässt, wird auch die Dresdner Bank AG von Frankfurt aus geleitet. Sie gehört jedoch der Allianz AG mit Sitz in München. Ebenso findet sich die größte deutsche Direktbank, die ING-DiBa in Frankfurt. Zudem haben einige bedeutende Privatbanken ihren Hauptsitz in Frankfurt, diese sind das Bankhaus Metzler, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, Bankhaus Delbrück-Bethmann-Maffei und die BHF Bank.
Zu den großen Privatbanken kommen noch die DZ BANK, die Deka die Frankfurter Sparkasse von 1822 sowie die Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) hinzu. Die meisten der beinahe 300 weiteren Banken sind keine inländischen Unternehmen. Mit den von der Deutsche Börse AG betriebenen Handelsplattformen „Frankfurter Wertpapierbörse“ und „XETRA“ ist Frankfurt der zweitgrößte Aktienmarkt Europas und wickelt den Löwenanteil des deutschen Wertpapierhandels ab. Gemessen an der Marktkapitalisierung ist die Deutsche Börse AG die größte Börse der Welt.
Staatliche Einrichtungen und Organisationen
Frankfurt am Main ist eine Bankenmetropole, auch in Bezug auf staatliche Banken. Neben der Deutschen Bundesbank und der KfW Bankengruppe haben auch die Europäische Zentralbank und das deutsche IFC-Büro (die International Finance Corporation ist Teil der Weltbankgruppe) ihren Sitz in Frankfurt.Außerdem ist Frankfurt Sitz der Deutschen Bibliothek, des Hessischen Oberlandesgerichts sowie des Hessischen Landesarbeitsgerichtes und hat ein eigenes Polizeipräsidium und eine Berufsfeuerwehr mit 7 Feuerwachen. Bis zur Auflösung Ende 2003 war Frankfurt zudem Sitz des Bundesdisziplinargerichts.
Frankfurt ist zudem Sitz von 88 Konsulaten. Nur New York und Hamburg haben mehr ausländische Vertretungen, ohne dabei Hauptstadt eines Staates zu sein. China und Russland haben gerade Generalkonsulate in Frankfurt eröffnet.
Medien
Frankfurt, eine der ältesten Zeitungsstädte der Welt, ist Sitz von zwei überregionalen Tageszeitungen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Die liberal-konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung unterhält sowohl Redaktion als auch Verlagshaus in der Nähe der Mainzer Landstraße im Stadtteil Gallusviertel. Die linksliberale Frankfurter Rundschau hingegen hat ihr Verlagshaus mitsamt Redaktion seit Juli 2005 in Sachsenhausen. Zudem erscheint in Frankfurt noch eine bedeutende (konservative) Regionalzeitung, die Frankfurter Neue Presse, im Verlag der Frankfurter Societät in direkter Nachbarschaft zum Verlagshaus der FAZ. In Frankfurt erscheint zudem die neue Tageszeitung NEWS Frankfurt aus dem Handelsblatt-Verlag, die vor allem durch ein neues kleines Format (tabloid rheinisch) und ein modernes Layout auffallen möchte.Neben den Tageszeitungen gibt es in der Frankfurter Medienlandschaft noch einige interessante Magazine. Das Journal Frankfurt ist wohl die bekannteste Zeitschrift der Stadt für Veranstaltungen, Feste und so genannte Insidertipps. Wie auch die FAZ und die FNP hat das Journal Frankfurt seine Redaktion im Frankfurter Gallusviertel. Auf "ökologische Zeitschriften" hat sich der Öko-Test Verlag in der "Grünen-Hochburg" Bockenheim spezialisiert. Am bekanntesten ist darunter wohl die gleichnamige Testzeitschrift. Ebenfalls in Bockenheim befindet sich die Redaktion der Satire-Zeitschrift Titanic.
Frankfurts ältester Rundfunksender war die 1924 gegründete private Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG. Heute ist das Nachfolgeunternehmen, der öffentlich-rechtliche Hessische Rundfunk mit seinem Funkhaus „Am Dornbusch“ eines der wichtigsten Medienunternehmen für Hörfunk und Fernsehen. Hier befinden sich auch die ARD-Sternpunkte, die die Gemeinschaftsprogramme (beispielsweise Das Erste) über ein Hochleistungsnetzwerk auf die einzelnen Sendeanstalten verteilen. Der US-amerikanische Medienkonzern Bloomberg TV hat in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurts Innenstadt sein Deutschlandstudio. Hinzu kommt noch das Regionalstudio der RTL Group. Auch reine Radiosender senden von Frankfurt aus, etwa Main FM. Ein weiterer privater aber nicht kommerzieller Radiosender ist Radio X. Sein Studio ist unweit der Konstablerwache. Der größte private Radiosender der Region, FFH, hat seinen Sitz in der nahe gelegenen Stadt Bad Vilbel.
Ebenfalls in Frankfurt beheimatet ist die Nachrichtenagentur Reuters Deutschland. Sie hat ihre Büros im repräsentativen Messeturm.
Auch der US-amerikanische Soldatensender AFN hatte von August 1945 an sein Hauptquartier in Frankfurt. Im Rahmen der Truppenreduzierung wurde aber auch der AFN-Standort Frankfurt aufgegeben: Seit Oktober 2004 sendet das American Forces' Network sein Europa-Programm aus Mannheim.
Bildung und Forschung
In Frankfurt am Main befinden sich zwei Universitäten sowie mehrere Fachhochschulen. Die bekannteste und älteste Universität der Stadt ist die 1914 gegründete Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ihren vier Standorten Bockenheim, Westend, Riedberg und Uni-Klinik Niederrad. Daneben existiert noch die Privatuniversität Business School of Finance and Management, die ehemalige Hochschule für Bankwirtschaft.Im künstlerischen Bereich verfügt Frankfurt zum einen über die Staatliche Hochschule für bildende Künste, gegründet 1817 von Johann Friedrich Städel, die später in Besitz der Stadt gelangte und 1942 zur staatlichen Kunsthochschule der freien bildenden Künste erhoben wurde. Die andere bekannte Kunsthochschule ist die aus der 1878 gegründeten privaten Stiftung „Dr. Hoch's Konservatorium“ hervorgegangene Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Die 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen gegründete Fachhochschule Frankfurt am Main bietet Studiengänge mit Schwerpunkt in den angewandten Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften.
Eine weitere besondere Einrichtung ist die Philosophisch-theologische Hochschule Sankt Georgen. Die private wissenschaftliche Hochschule in Trägerschaft der Deutschen Provinz der Jesuiten sitzt seit 1950 im Stadtteil Sachsenhausen.
Bis September 2003 gab es auch noch die Bibliotheksschule Frankfurt am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Sie war eine Verwaltungsfachhochschule für den gehobenen Dienst in wissenschaftlichen Bibliotheken. Zum 30. September 2003 stellte sie ihren Betrieb ein.
Des weiteren existieren in der Stadt die Max-Planck-Institute für europäische Rechtsgeschichte (MPIER), Biophysik und Hirnforschung.
Von der Stadt vergebene Auszeichnungen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Altstadt
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Enge Gassen in der Altstadt Bildherkunft |
Drei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg und Paulskirche.
Der Kaiserdom St. Bartholomäus mit seinem markanten spätgotischen Westturm war die Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Vom Dom zum Römer führte der Königsweg, die Prozessionsstrecke der frisch gekrönten Kaiser zum Festbankett im Rathaus. Vor dem Dom befindet sich heute der Historische Garten mit Ausgrabungen aus römischer und karolingischer Zeit.
Der Römerberg ist der zentrale Platz der Altstadt mit dem Rathaus (Römer) aus dem 14. Jahrhundert, der frühgotischen Alten Nikolaikirche und der nach Kriegszerstörung rekonstruierten Häuserzeile auf der Ostseite des Platzes. Zwischen Römerberg und Zeil befindet sich die im 14. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche.
Die Paulskirche ist ein klassizistischer Bau, eröffnet 1789, Ort der Nationalversammlung von 1848/49. Der Paulsplatz ist ein belebter Stadtplatz mit Straßencafés.
Die Großmarkthalle (im Dialekt: Gemieskerch) ist ein funktionales Gebäude von klassischer Schönheit von 1928. Die Kleinmarkthalle Frankfurt (1954) ist zugleich Spezialitätenlokal. Weitere Markthallen.
Mainufer und Mainbrücken
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Nächtliche Skyline, vom Mainufer aus gesehen Bildherkunft |
Citykirchen
Ein lebendiges Bild der Stadtviertel mit ihren bis in die Gegenwart reichenden kirchlichen Hochbauten geben die Rundgänge zu den Hauptkirchen der Altstadt. Zu den Hochfesten des Kirchenjahrs findet in den Citykirchen das traditionelle Frankfurter Stadtgeläut statt.Siehe auch: Historische Kirchen in Alt-Frankfurt
Hochhäuser
siehe Hauptartikel: Hochhäuser in Frankfurt am Main
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Die Frankfurter Skyline Bildherkunft |
Als einzige europäische Großstadt neben Moskau, besitzt Frankfurt eine nennenswerte Anzahl von Hochhäusern im unmittelbaren Stadtzentrum. Bekannt sind der Messeturm und das Commerzbank-Hochhaus als derzeit höchster Wolkenkratzer Europas, die Konzernzentralen von Dresdner Bank und Deutsche Bank oder das Gebäude der Europäischen Zentralbank. Das einzige öffentlich zugängliche Hochhaus der Innenstadt ist der Maintower mit seiner Aussichtsplattform 200 Meter über Straßenniveau. Wegen dieser Skyline wird Frankfurt auch manchmal als Mainhattan bezeichnet - eine Anspielung auf Manhattan in New York City.
Um die Hochhäuser bauleitplanerisch zu reglementieren, wurde in Franfurt ein Hochhausrahmenplan aufgestellt, der festschreibt, wo und wie Hochhäuser gebaut werden dürfen. Der Architekt Jochem Jourdan hat den Auftrag erhalten diesen Plan zu überarbeiten.
Sachsenhausen
Die erhaltene Altstadt von Sachsenhausen auf der südlichen Mainseite war in den 70er-Jahren ein beliebtes Ausgeh- und Kneipenviertel, seine Attraktivität hatte nach Ansicht vieler aber durch übermäßige Kommerzialisierung gelitten. Besonders der schmerzhafte Besucherrückgang nach dem Wegfall der amerikanischen Militärstandorte machte dem Viertel zu schaffen. Leerstand und Verfall waren seit dem nicht mehr zu übersehen. Es gibt allerdings noch einige traditionelle und teilweise sehr alte Apfelwein-Kneipen. Die Stadt bemüht sich seit einiger Zeit das Viertel wieder voran zu bringen. Dieses Projekt zeigt mit der Renovierung einiger Gebäude bereits erste Erfolge. Ziel ist es neben Kneipen auch kleine Geschäfte und Ateliers zu etablieren um das Viertel auch tagsüber stärker zu beleben.Die Altbauten im nördlichen Sachsenhausen rund um den Schweizer Platz sind eines der beliebtesten Wohnviertel Frankfurts und dementsprechend teuer. Hier stimmt die gewachsene Mischung aus Einzelhandel und Gastronomie. Neben typischen Apfelweinlokalen wie dem Wagner und dem Gemalten Haus finden sich moderne Cocktailbars. Weiter im Süden finden sich Villenviertel wie der Lerchesberg, der in den 60er-Jahren entstand.
Hauptbahnhof und Bahnhofsviertel
Der Hauptbahnhof, eröffnet 1888, ist nach der Anzahle Gleise und am Passagieraufkommen gemessen der größte seiner Art in Europa. Die riesige fünfschiffigen Bahnsteighalle, deren Tragewerk und Dach zur Zeit (Ende 2005) fast vollständig restauriert in neuem Glanz erscheinen, das stilgleich erhaltene Empfangsgebäude und das unüberschaubare Gewirr über- und unterirdischer Anlagen macht ein beeindruckendes Bauwerk aus, das eine Sehenswürdigkeit für sich ist.Das Bahnhofsviertel ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Dort befinden sich in einer ganz eigenen Mischung unzählige Geschäfte und Restaurants verschiedenster Art aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Das Bahnhofsviertel lebt 24 Stunden am Tag, nicht nur wegen des Rotlicht-Milieus, das sich um den Bahnhof ausbreitet. Das Viertel kann auch als ein Musterbeispiel für urbane Gegensätze angesehen werden, die so eine internationale Endstation mit sich bringt. Bettler, Alkoholiker und Junkies sind dort neben den Strömen angestellter Berufspendler ebenso gegenwärtig wie Banker im feinen Zwirn, internationale Messegäste und Tagestouristen vom Lande. Die Kaiserstraße, auf die der Besucher direkt vom Haupteingang des Hauptbahnhofs aus blickt, ist ein städtischer Boulevard, auf dem Reichtum und Elend, multikultureller Einzelhandel, moderne Bankhochhäuser und Rotlichtbetriebe in gründerzeitlichen Altbauten in nächster Nachbarschaft zu beobachten sind.
Weiteres siehe unter Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main.
Kultur
Museen
Die Stadt bietet ein vielfältiges kulturelles Programm. Dazu zählt die einzigartige Museumslandschaft, die sich auf beiden Seiten des Mains angesiedelt hat.Das Museumsufer auf der Sachsenhäuser Mainseite umfasst bekannte Häuser wie das Städel (Gemälde), das Liebieghaus (Skulpturen), das Museum für Kommunikation, das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum, das Museum für Weltkulturen und das Museum für Angewandte Kunst. Das Museumsuferfest findet alljährlich an den Ufern statt und lädt die Besucher ein, sich mehr mit dem kulturellen Angebot auseinander zu setzen.
Auf der Altstadtseite des Mains befinden sich das Jüdische Museum, das Museum für Vor- und Frühgeschichte, das Historische Museum (Stadtgeschichte), die Kunsthalle Schirn und das weltberühmte Museum für Moderne Kunst (MMK), in dem alle bedeutenden Künstler der Moderne vertreten sind (Picasso, Warhol, Beuys, etc.)
Im Westend liegt außerdem das bedeutende Naturmuseum Senckenberg, in dem unter anderen Fossilienfunde aus der Grube Messel bei Darmstadt zu sehen, das Original eines Sauriers mit erhaltenen Hautresten und diverse große Saurierskelette.
Im Nordend ist die EXPLORA, einem Museum für optische und andere Täuschungen. Dort sind viele Anaglyphenbilder, Stereobildpaare, SIRDs, Hologramme und andere Formen der optischen Wahrnehmung zu sehen.
Oper, Konzerthäuser und Bühnen
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Alte Oper Bildherkunft |
Neben den zahlreichen Museen existiert in Frankfurt ein erstklassiges Opernhaus, die Oper Frankfurt, die heute zu den weltweit besten Häusern zählt und das mehrmals (zuletzt im Jahr 2003) die Auszeichnung Opernhaus des Jahres erhielt. Im Opern- und Schauspielhaus Frankfurt sind beide Bühnen vereint. Die Alte Oper, eröffnet 1881, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und wurde 1981 als Konzerthaus wiedereröffnet. Die Alte Oper ist heute, neben dem Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, eines der wichtigen Musikzentren in Europa. Weitere bedeutende Konzerthäuser sind die Jahrhunderthalle in Unterliederbach und die Festhalle in Bockenheim. Ein weltweit bekanntes Forum für zeitgenössische Musik ist das 1980 gegründete Ensemble Modern im Frankfurter Ostend.
Neben dem Tigerpalast, dem Stalburg-Theater, dem Gallustheater, dem Fritz-Rémond-Theater und dem English Theatre finden sich im Bereich Kabarett und Kleinkunst das Neue Theater im Stadtteil Höchst, das TiTS-Theater sowie Die Dramatische Bühne im Café Exzess.
Das Ballett Frankfurt und das Theater am Turm (TAT) mussten im Jahr 2004 schließen, jedoch das berühmte Forsythe-Ballet kann man in der Metropole noch erleben. Ein besonderes Kindertheater hatte Frankfurt mit dem Klappmaul-Puppentheater.
Buchmesse
Die seit dem 15. Jahrhundert stattfindende Frankfurter Buchmesse ist nicht nur ein wirtschaftliches (als größte Buchmesse der Welt), sondern auch ein bedeutendes kulturelles Ereignis. Während der alljährlichen Messe finden in Frankfurt zahlreiche Begleitveranstaltungen statt, als Höhepunkt die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche.
Weitere kulturelle Einrichtungen siehe unter Kultur in Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche Einrichtungen siehe Abschnitt Bildung und Forschung.
Dialekt
Die Frankfurter Stadtmundart in ihrer ursprünglichen Form ist einer der Hessisch-Nassauischen Dialekte und zählt deswegen zu den Rheinfränkischen Dialekten. Die eng verwandten Dialekte, die im Rhein-Main-Gebiet gesprochen werden, decken nur einen kleinen Raum ab. Im restlichen Hessen wird merkbar anders gesprochen. Noch bis mindestens in die 1980er-Jahren hinein konnte man bei älteren Einwohnern deutlich unterscheiden, ob sie aus der ursprünglichen Kernstadt stammten oder zum Beispiel aus den nördlichen, eingemeindeten Stadtteilen. Es gibt ferner zahlreiche Berichte darüber, dass die Einwohner der Altstadt am Sprachklang hören konnten, ob jemand aus Bornheim stammte oder aus Bockenheim.Wie in vielen anderen Großstädten vermischte sich die Frankfurter Stadtmundart, vor allem infolge der Bevölkerungsverschiebungen nach der vollständigen Zerstörung der Frankfurter Altstadt im 2. Weltkrieg, mit benachbarten Varianten und aufgrund der intensiveren Hörfunk- und Fernsehnutzung seit den 1950er-Jahren auch mit dem Hochdeutschen, wodurch ein Regiolekt entstand, der häufig als Neuhessisch oder selbstironisch als RMV-Deutsch (RMV = Rhein-/Main-Verkehrsverbund) bezeichnet wird.
Skurriles
Wie zwischen Köln und Düsseldorf besteht auch seit jeher zwischen Frankfurt und Offenbach am Main eine gutnachbarliche Feindschaft, die ihren Ausdruck in zahlreichen Frankfurt-Offenbach-Witzen findet.Doch damit nicht genug: Es gibt auch noch eine Unterteilung in Sachsenhausen ("Dribbe" oder "Dribb' de Bach") und Frankfurt ("Hibbe" oder "Hibb' de Bach"). Diese Unterteilung stammt noch aus der Zeit, als der Main eine Zoll-Grenze darstellte. Echte Frankfurter oder Sachsenhausener meinen, dass sie einander am Dialekt unterscheiden können (s.o.)!
Sport
Frankfurt am Main ist Heimat zahlreicher bekannter Sportvereine:
- Eintracht Frankfurt (Fußball Männer, 1. Bundesliga)
- FSV Frankfurt (Fußball Männer, Oberliga Hessen und Frauen, Bundesliga)
- 1. FFC Frankfurt (Fußball Frauen, Bundesliga)
- Frankfurt Lions (Eishockey, DEL)
- Frankfurt Galaxy (American Football, NFL Europe)
- Skyliners Frankfurt (Basketball, Bundesliga)
- SG Wallau-Massenheim (Handball, früher Handball-Bundesliga, seit 2005 Handball-Regionalliga-Südwest)
- Turngemeinde Bornheim (Breitensport, größter Sportverein Hessens)
- FTG-Frankfurt mit über 98 Sportangeboten
- TSG Nordwest 1898 Frankfurt/M e.V.
Bedeutende, jährlich stattfindende, sportliche Ereignisse sind
- EuroCity-Marathon (Stadtmarathon)
- Rund um den Henninger-Turm (Straßenradrennen)
- Ironman Germany (Triathlon)
Die wichtigsten Sportstätten der Stadt sind
- die Commerzbank-Arena (Fußball), Spielort der WM 2006, dann allerdings unter dem Namen "FIFA WM-Stadion Frankfurt am Main", da die Commerzbank kein offizieller Sponsor der FIFA ist.
- das Stadion am Bornheimer Hang (Fußball und Leichtathletik)
- die Ballsporthalle Frankfurt am Main (Basketball, Handball)
- die Eissporthalle Frankfurt (Eishockey)
- die Galopprennbahn Niederrad (Pferderennen)
Frankfurt ist außerdem Sitz der wichtigsten deutschen Sportverbände, u.a.:
- Deutscher Sportbund (DSB)
- Nationales Olympisches Komitee (NOK)
- Deutscher Fußballbund (DFB)
- Deutscher Turnerbund (DTB)
Näheres siehe: Sport in Frankfurt am Main
Regelmäßige Veranstaltungen
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Wäldchestag Bildherkunft |
Die Frankfurter Bürger gelten als sehr gesellig. Aus diesem Grund ist die Zahl der Veranstaltungen relativ hoch. Zu den wichtigsten gehört zweifelsohne die Dippemess', die in Frankfurt gleich zweimal gefeiert wird. Einmal im Frühling, für gewöhnlich von April bis Mai und dann noch einmal im Herbst, genauer im September. Ebenfalls bekannt ist der Wäldchestag, der immer am Dienstag nach Pfingsten im Frankfurter Stadtwald stattfindet. Das alljährliche Musikfestival Sound of Frankfurt ist vor allem bei jüngeren Menschen sehr beliebt. Mit 500.000 Besuchern erreichte das Freiluftkonzert 2003 einen neuen Rekord. Ein besonderes Ereignis ist in Frankfurt das Museumsuferfest. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Musik und Kultur lockt es jeden Herbst an den Wochenenden bis zu 3.000.000 Kulturinteressierte an. Beliebt sind zudem die "Nacht der Museen" und die "Nacht der Clubs". Zu den genannten Festen feiern einzelne Stadtteile noch Eigene wie das Höchster Schlossfest.
In den Jahren 2003, 2004 und 2005 hat das Down-Sportlerfestival in Frankfurt stattgefunden und auch für 2006 ist die Veranstaltung, bei der sich mehrere hundert Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) in verschiedenen Wettbewerbssportarten messen können, in Frankfurt geplant (13. Mai 2006).
Kulinarische Spezialitäten
Persönlichkeiten
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Johann Wolfgang Goethe ist in Frankfurt geboren Bildherkunft |
Prominente Bewohner und Söhne und Töchter der Stadt sind in der Liste der Persönlichkeiten der Stadt Frankfurt am Main aufgeführt, Ehrenbürger in der Liste der Ehrenbürger von Frankfurt am Main. Auch liegen viele bekannte Persönlichkeiten auf dem Hauptfriedhof Frankfurt und anderen Frankfurter Friedhöfen.
Literatur
Geschichte
- Hessisches Städtebuch; Band IV 1. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1957
- Ludwig Börne, "Juden in der freien Stadt Frankfurt", 1820, Sämtliche Schriften, Bd. II, Düsseldorf 1964
- Lothar Gall (Hg.), FFM 1200. Traditionen und Perspektiven einer Stadt, Sigmaringen 1994 (Katalog zur 1200-Jahrfeier 1994 mit wissenschaftlichen Aufsätzen)
- Waldemar Kramer (Hg.), Frankfurt Chronik, Frankfurt am Main 1964
- Walter Gerteis, Das unbekannte Frankfurt, 3 Bde. Frankfurt am Main 1960-1963 (populäre, essayistisch-anektodische Stadtgeschichte)
- Ernst Mack, Von der Steinzeit zur Stauferstadt. Die frühe Geschichte von Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 1994
- Armin Schmid, Frankfurt im Feuersturm. Die Geschichte der Stadt im Zweiten Weltkrieg, Societäts Verlag Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7973-0420-X
- Hans-Otto Schembs, Spaziergang durch die Frankfurter Geschichte, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-7829-0530-X
Architektur
- Heinz Ulrich Krauß, Frankfurt am Main. Daten, Schlaglichter, Baugeschehen, Frankfurt am Main 1997 (Chronik mit Schwerpunkt auf Architektur und Baugeschichte)
- Dieter Bartetzko, Frankfurts hohe Häuser, Frankfurt am Main und Leipzig 2001 (Darstellung des Hochhausbaus in Frankfurt)
- Ulf Jonak, Die Frankfurter Skyline, Frankfurt am Main und New York 1997 (Kritische Betrachtung des Hochhausbaus)
- Heinz Schohmann, Frankfurt am Main und Umgebung. Von der Pfalzsiedlung zum Bankenzentrum, Köln 2003 (Dumont Kunstreiseführer mit Schwerpunkt Architektur)
- Hugo Müller-Vogg, Hochhäuser in Frankfurt, Frankfurt am Main 1999 (Vorstellung aller Hochhäuser in Frankfurt)
Verschiedenes
- Marco Polo-Führer Frankfurt, Mairs Geographischer Verlag, 5. Auflage, Ostfildern 2001 (Reiseführer)
- Barbara M. Henke, Thomas Kirn u. Ruth Rieger, Edition Die deutschen Städte - Frankfurt. Verlag C. J. Bucher, München 1994 ISBN 3-7658-0873-3
- Elisabeth Ehrhorn, Carmen Sorgler u. Renate Schildheuer, (S)Turmspitzen, Societätsverlag ISBN 3-7973-0618-0
- Christian Setzepfandt, Geheimnisvolles Frankfurt am Main. Wartberg Verlag ISBN 3-8313-1347-4
- Martin Mosebach: Mein Frankfurt. Mit Photographien von Barbara Klemm. Frankfurt am Main: Insel 2002. (Insel-Taschenbuch, 2871) ISBN 3-458-34571-X
Eine thematische Sammlung der Artikel rund um Frankfurt am Main findet sich im Portal:Frankfurt Rhein-Main.
Weblinks
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als:Frankfurt am Main nds:Frankfort an'n Main
Diskussion der Autoren über den Artikel: Frankfurt am Main
Für ältere Diskussionen, siehe Archiv
Links
Hallo.
Der Link "S-Bahn Frankfurt" (http://de.wikipedia.org/wik... unter "Weitere Abbildungen" existiert nicht.
Ich würde bei den Weblinks die Überschrift "Webcams" mit "Bilder" ersetzen und den Link "Aktuelle Bilder - von der Skyline bis zu den Verkehrsknotenpunkten" streichen, bzw durch einen Link auf "http://www.frankfurt.de/sis... ersetzen. Dieser scheint mir infotmativer, als nur die Webcams. Was sagt ihr dazu?
- Ich finde diese Lösung nicht optimal, weil es für den Benutzer u.U. ein Klick mehr bis zur gewünschten Webcam bedeutet. Allerdings kann ich auch Dein Argument nachvollziehen, so daß ich vorschlage, noch weitere Meinungen abzuwarten.
Vor längerer Zeit bin ich über "http://de.wikipedia.org/wik... auf interessante Links mit Bildern gestoßen (siehe unten). Ab Version "06:57, 3. Apr 2005" sind die nicht mehr da. Warum wurden die denn entfernt?
- Frankfurt in Fotos Private Website mit allgemeinen Informationen und Fotos
- Bilder aus Frankfurt
- Frankfurt360.de 360°-Panoramabilder aus Frankfurt am Main, mit Sound und in Fullscreen
- Frankfurt StadtPanoramen - Interaktive 360° Panoramen - auch in großen Bildformaten
- Das Goldene Buch Hisotrische Bilder der Altstadt
- Hinweis: Hier gab es schon einmal eine Diskussion zu einer der aufgelisteten Seiten. Falls in den Commons schon Bilder vorhanden sind, dann ist aus meiner Sicht eine Verlinkung auf andere Bildquellen unnötig. Das ist eine Online Enzyklopädie und nicht eine Version der Gelben Seiten für private Webpages. --DeBugger 22:10, 24. Apr 2005 (CEST)
Ich habe den Weblink auf die Heimatsiedlung von Ernst May wiederhergestellt. Mir ist nicht klar, warum der entfernt wurde. Ernst May und seine Architektur sind für Frankfurt von großer Bedeutung. Die angesprochene Seite
- Ich bin der Meinung, dass die Seite "www.may-siedlung.de/" gut ist, aber nicht direkt passt und auch nicht so wichtig ist. Ich bin selbst Frankfurter und habe noch nie was von Ernst May oder der Siedlung gehört. Das ist halt sehr speziell. (Die anderen Bilderseiten von oben passe besser, weil sie nicht so speziell sind) Da die Seite ja sowieso so groß ist, habe ich den Link gestrichen, genause wie den, der Rundschau (die Webcam ist schon seit Wochen offline).
- Warten wir auf andere Meinungen. Ich persönlich erwarte von einem Lexikon immer auch über Allgemeinplätze hinausgehende Informationen. Und im Bereich Architektur hat May (nicht zuletzt auch aufgrund seiner Tätigkeit als Stadtbaurat in Frankfurt) Wegweisendes geleistet. Schon allein die Tatsache, daß er nicht so populär ist, rechtfertigt aus meiner Sicht seine Erwähnung. Im übrigen ist E. May sogar eine eigene Kategorie im ODP gewidmet
, was seine Bedeutung unterstreicht. --Keuner 00:26, 28. Apr 2005 (CEST)
- Hallo Benutzer:Keuner: Weblinks sollten sparsam und gut ausgewählt gesetzt werden ... zur Bedeutung von May hast Du natürlich völlig recht, deswegen gibt es hier den Artikel Ernst May und siehe da, mit dem von Dir gewünschten Weblink ... ok? ... Hafenbar 00:32, 28. Apr 2005 (CEST)
Hallo. Ich bin der Webmaster von www.frankfurtm.de . Ich finde das Löschen meiner Internetseite unter Links in den letzten Wochen ungerechtfertigt. Einige Gründe hierfür:
1. Was kann ich den dafür, wenn jemand mit meiner Adresse rumspammt. Das ist genauso, wie wenn ich mal wieder eine E-Mail bekomme, ich hätte mich irgendwo angemeldet, obwohl ich das nie getan habe. 2. Es wurde bemängelt, dass die Internetseite mit Overlay- Werbung arbeitet. Das ist nur der Fall, wenn man einen Popupblocker aktiviert hat. Die Lösung: Blocker ausschalten. Dann verschwindet die Werbung im Hintergrund. 3. "...es ziemlich viele Bilderseiten zu dem Thema im Netz gibt" . Dann wäre es doch gut, wenigstens eine davon zu verlinken. 4. Wer etwas haben will, kann dafür doch auch etwas geben. Wer sich die Bilder auf meiner Seite anschaut und damit einen erheblichen Traffic verursacht, kann doch als Gegenleistung ein Werbefenster anschauen, oder? Selbst die offizielle Seite der Stadt Frankfurt am Main blendet Werbebanner ein. 5. Eine andere Lösung wäre eine ausreichende Spende (eine Spende, die die Kosten deckt) an mich, dann kann ich die Werbung entfernen. 6. In den Wikipedia- Regeln steht: "Bevorzuge Websites ohne oder mit wenig Werbung". frankfurtm.de hat wenig Werbung -> Verlinkung erlaubt.)
- Es gibt offensichtlich eine Mehrheit an Wikipedianern, die - im Gegensatz zu Dir - der Meinung sind, der Link bereichere den Artikel nicht. Statt Dich dafür zu rechtferigen, daß Deine Seite werbefinanziert ist, solltest Du versuchen, abweichende Meinungen zu akzeptieren anstatt auf Deiner Sicht der Dinge insistieren. Ich _persönlich_ bin im übrigen auch der Meinung, daß die in den Artikel integrierten Fotos zusammen mit dem Link auf Wikipedia Commons ein ausreichendes Spektrum an Fotos der Stadt bieten. Im übrigen verweise ich auf diese Diskussion. Dem ist aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen. Und falls Du es noch nicht wissen solltest: Links in der deutschen Wikipedia bringen Dir als Webmaster - glücklicherweise - keinerlei suchmaschinentechnischen Nutzen, da alle Links mit rel="nofollow" versehen sind. --Keuner 19:50, 14. Jul 2005 (CEST)
- "... der Link bereichere den Artikel nicht" - Warum denn nicht? Das soll bitte auch begründet werden. In der ganzen Diskussion wurde das Entfernen von dem Link auf meine Seite nicht mit einem schlagkräftigen Argument gerechtfertigt. "... eine Mehrheit an Wikipedianern" ist der Ansicht, dass ein Link auf meine Seite, Wikipedia nicht bereichert. Aha, drei (vielleicht ist das auch alles eine Person?) Wikipedianer sind der Meinung, dass der Link weg soll. 3 Wikipedianer gegen die Millionen Wikipedia- User, die sich über den Link noch nicht beschwert haben? - Was ist dann das, bitteschön, für ein Verhältnis. Ich habe auch schon mehrere Mails von Leuten bekommen, die meine Seite über Wikipedia gefunden haben und von denen ich ein positives Feedback bekommen habe. Und deshalb, genau deshalb und nicht, weil mir das irgendeinen "suchmaschinentechnischen Nutzen" bringen soll, füge ich den Link wieder hinzu.
- ("Im übrigen verweise ich auf diese Diskussion. Dem ist aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen." - Genau, auf diese Diskussion beziehe ich mich in meiner Argumentation oben. )
- Du musst doch einsehen, dass das mit der Werbung enorm nervig ist. Ja, ich habe einen Popup-Blocker, so wie alle anderen Firefox-Benutzer wohl auch, weil ich keine Werbung und will und weil ich sie sowieso ohne auch nur einen Blick darauf zu werfen wegklicken würde. Nun schau dir doch zum Beispiel mal diese Seite an. Kommt (fast) ganz ohne Werbung aus (naja, die Pizzeriaseite kann man schon fast vernachlässigen) und hat von (fast) jeder noch so kleinen Straße der Stadt ein Bild. Auch diese Seite ist aus irgendwelchen Gründen gelöscht. Wir können hier einfach nicht alles listen, sondern nur das Beste. Ich kann nicht beurteilen, welche Seite nun die Beste ist, oder ob wir überhaupt Bilderseiten verlinken müssen. Wir könnten jetzt von mir aus eine Abstimmung machen. Melkom Melkom 16:40, 15. Jul 2005 (CEST)
- Ja, die Seite, die du als Beispiel genommen hast, finde ich auch super. Wenn du dann länger auf dieser Seite bist, musst du eine Nummer eingeben. So versucht diese Seite den Traffic zu bremsen. Ich habe eine Idee für einen Kompromiss zur Verlinkung meiner Seite: Ich habe bei meinem "Werbesponsor" die Möglichkeit gesehen, die "Overlay- Werbung" auszuschalten. Die Werbung erscheint dann nur im Popup. Der wird dann z.B. bei dir (und anderen Usern mit Blockern) geblockt. So habe ich zwar weniger Werbeeinblendungen, aber wenn dafür der Link von Wikipedia auf meine Seite bestehen bliebe, fände ich das ok. - "Overlay- Werbung" auszuschalten. Die Werbung wird nur noch bei Usern angezeigt, die das erlauben.
- Unter unserem Artikel stehen genug Weblinks. Und es gibt genug Webseiten, die, wie unser Projekt, nichtkommerziell betrieben sind und sehr gute Informationen liefern. Da brauchen wir keine Links auf Websites, die mich belehren, dass ich gefälligst meinen Popup-Blocker auszuschalten habe. --Magadan Magadan 22:48, 15. Jul 2005 (CEST)
- Aber kein Link zu einer Seite mit Fotos. - www.frankfurtm.de ist nichtkommerziell. - siehe oben ("Overlay- Werbung" auszuschalten. Die Werbung wird nur noch bei Usern angezeigt, die das erlauben.)
- Üblicherweise unterschreiben hier übriegens User am Ende Ihres Beitrags. Ich hab unter commons:Frankfurt am Main, Germany über 100 Bilder gefunden. Deine Seite bietet auser der Werbung nichts, was auch dort werbefrei zu sehen ist. Ich hab übriegens auch eine Webseite, die ich NICHT über Wikipedia verlinke. Das geht also auch und ist der Regelfall. --Heidas (Heidas) 06:56, 16. Jul 2005 (CEST)
- "Deine Seite bietet auser der Werbung nichts, was auch dort werbefrei zu sehen ist." - 1. Die Webung wird nur eingeblendet, wenn du Popups erlaubt hast. 2. die Fotos von www.frankfurtm.de haben einen ganz anderen Stiel und die Bildersammlung ist viel umfangreicher. "Ich hab übriegens auch eine Webseite, die ich NICHT über Wikipedia verlinke."- Ich weiß ja nicht, was auf deiner Homepage steht, aber wenn du da nur von deinem Privatleben erzählst, bietet sich auch keine Möglichkeit die Seite irgendwie zu verlinken. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, solltest du vielleicht auf der passenden Seite ein Link setzen, der dann Wikipedia bereichern könnte, weil deine Seite mehr Hintergrundinformationen enthält (?) -- der, der www.frankfurtm.de wieder hinzufügt.
Vermittlung
Der Webmaster von www.frankfurtm.de hat mich gebeten, in dem Streit zu vermitteln. Erstmal ein Aufruf an alle: Bitte strukturiert die Disku. so, dass man später auch noch nachvollziehen kann, wer was geschrieben hat. Habe nun mal die ganze Sache etwas eingerückt, bitte seht nach, ob ich Fehler gemacht habe, korrigiert sie und haltet euch nächstens dran.Nun zur Sache: Zuerst sollte der Edit-War eingestellt werden, falls dies nicht gelingt, werde ich oder ein anderer Admin die Seite leider sperren müssen, und das wäre schade und der Disku. nicht dienlich. Ich habe mir mal die Seite www.frankfurtm.de angesehen. Ich finde sie ehrlich gesagt ganz gut gemacht. Da ich hier unter Linux arbeite, bekam ich wg. FireFox nur die werbefreie Version, wie die mit Werbung ist kann ich daher nicht beurteilen.
Natürlich sollte die Wikipedia auch die Verbreitung von freien Fotos fördern, daher haben wir ja auch einen commons-Baustein im Artikel und die Bilder sind wirklich gut teilweise. Ob jedoch alle Motive, die unter www.frankfurtm.de zu finden sind, auch auf commons stehen, kann ich nicht sagen, wage es aber zu bezweifeln.
Ein anderes Problem ist die Auswahl: Wenn wir eine Seite aufnehmen, wollen auch andere Seiten und wir sind nicht die Gelben Seiten, wie oben bereits vermerkt wurde.
Ich schlage daher den folgenden Kompromiss vor: Die Seite www.frankfurtm.de wird wieder aufgenommen und zwar solange, bis andere Internet-Seiten auch aufgenommen werden wollen. Dann sollte entweder geprüft werden, ob eine der Seiten besser ist und diese dann anstelle von www.frankfurtm.de eingefügt werden, oder alle gelöscht werden. Auf KEINEN Fall dürfen wir ein Linkverzeichniss werden! Platz ist mom. auch da, weil ich dieses "Frankfurt bei Nacht "-Wiki entfernt habe, weil es nicht erreichbar ist. Die Parteien sollen nun ihre Argument darlegen. Viel Spass und Erfolg :-). --DaB. 14:25, 16. Jul 2005 (CEST)
Zur Vermittlung
Ich bin mit dem Kompromissvorschlag einverstanden.DaB. hat geschrieben: "Da ich hier unter Linux arbeite, bekam ich wg. FireFox nur die werbefreie Version, wie die mit Werbung ist kann ich daher nicht beurteilen." Da möchte ich noch hinzufügen, dass auch im neusten IE die Webung nicht mehr angezeigt wird, da dieser ebenfalls Popups blockt. Bei Usern, die keinen Popupblocker benutzen oder bei denen der Blocker nicht in den Browser integriert ist, öffnet sich ein Popup, welches jedoch sofort im Hintergrund verschwindet. - Also nicht störend.
Was ich jedoch auch nicht verstehe, ist, dass die Seite frankfurterbilder.de entfernt worden ist. Diese Seite bietet eine umfangreiche Bildersammlung und stellt zu frankfurtm.de keine Konkurrenz dar, da die Fotos aus einem anderen Gesichtspunkt aufgenommen sind. Sie zeigen eher den Alltag und frankfurtm.de eher das, was Touristen sehen möchten oder fotografieren würden. --webmaster of www.frankfurtm.de
- Ich halte von dem Kompromiß wenig - und zwar aus folgenden beiden Gründen:
- 1. Der Webmaster der betreffenden Seite versucht seit mehreren Wochen hartnäckig und auf verschiedenen Seiten, einen Link auf sein Projekt unterzubringen. Die Art und Weise, wie dies bisher geschehen ist und wie auf gegenteilige Meinungen reagiert wurde, zeugt von wenig Einsicht. Wikipedia ist ein demokratisches Projekt. In der vorangegangenen Diskussion gab es eine Pro-Stimme - die des webmasters der betreffenden Seite - sowie mehrere ablehnende Meinungen anderer Wikipedianer. Wenn sich der Webmaster in seiner Argumentation darauf beruft, daß die schweigende Mehrheit die Aufnahme des Links offensichtlich billige (da sie schweigt) und daraus eine Mehrheit für seine Position ableitet, ist das nur schwer nachzuvollziehen. Aufgrund dieses Verhaltens neige ich dazu, den Link wieder zu entfernen.
- 2. Wenn im Vermittlungsvorschlag davon die Rede ist "bis andere Internet-Seiten auch aufgenommen werden wollen", erweckt dies den Eindruck, die Wikipedia sei ein Linkverzeichnis, in das "man" sich eintragen könne, wenn man glaubt, seine Seite sei gut genug. Der Normalfall sollte aber ein anderer sein: die Bearbeiter eines Artikels finden einen wertvollen Inhalt, von dem sie glauben, er bereichere den Artikel inhaltlich und nehmen ihn auf. Zumindest im Moment habe ich den Eindruck, daß diejenigen, die bisher am meisten Mühe in diesen Artikel investiert haben (Melkom, Magadan) diese Meinung hinsichtlich der zur Diskussion stehenden Seite nicht teilen.
- Mein Gegenvorschlag: in dieser Diskussion mehr Stimmen hinsichtlich Aufnahme (resp. Beibehaltung) oder Ablehnung eines Links auf frankfurtm.de sammeln und dann die Mehrheitsmeinung umsetzen. Ich selbst votiere gegen die Aufnahme des Links. --Keuner 18:27, 16. Jul 2005 (CEST)
- Kurze Anmerkung: Wikipedia ist KEINE Demokratie, Abstimmungen gibt's es hier nicht, nur Meinungsbilder und Kompromisse. Über inhaltliche Sachen sollte man auch nicht meinungsbilden ;-). --DaB. 19:34, 16. Jul 2005 (CEST)
- "Wikipedia ist KEINE Demokratie, Abstimmungen gibt's es hier nicht": Dann sollte es doch kein Problem darstellen, wenn ich den Link aufgrund der bisher zu dem Thema geäußerten Meinungen wieder lösche, denn einen Kompromiß im Sinne von "ein bißchen schwanger" gibt es nicht. Entweder die Seite wird verlinkt - oder eben nicht. ;-) --Keuner 20:05, 16. Jul 2005 (CEST)
- 1. "Der Webmaster der betreffenden Seite versucht seit mehreren Wochen hartnäckig und auf verschiedenen Seiten, einen Link auf sein Projekt unterzubringen." - Das ist eine Unterstellung. Ich will nur eine Verlinkung von der Frankfurt Seite und habe meine Seite auch nur hier eingetragen.
- 2. "... wie auf gegenteilige Meinungen reagiert wurde, zeugt von wenig Einsicht." - Ich habe sachlich argumentiert, warum die Seite aufgenommen werden soll. (Siehe diese Diskussionsseite) Den Argumenten konnte nichts entgegengesetzt werden. Das einzig mögliche Gegenargument (mit der Werbung) habe ich entwertet, indem ich die "Overlay-Werbung" entfernt habe.
- 3. "Wikipedia ist ein demokratisches Projekt." - Auch die Mehrheit muss ihre Meinung begründen und darf nicht gegen Regeln verstoßen.
- 4. "Zumindest im Moment habe ich den Eindruck, daß diejenigen, die bisher am meisten Mühe in diesen Artikel investiert haben (Melkom, Magadan) diese Meinung hinsichtlich der zur Diskussion stehenden Seite nicht teilen." - Vergleich: Ich zahle mehr Steuern als du, also hat meine Stimme bei Wahlen mehr Gewicht, weil ich das meiste Geld zahle und daher bestimmen sollte, was mit dem Geld passiert? - Sicher nicht.
- 5. Du hast wieder nicht begründet, warum die Seite nicht aufgenommen werden soll. Dann nenne doch mal mindestens 3 gute Gründe, warum die Seite nicht aufgenommen werden soll. Und bitte nicht schon wieder einen, den ich oben in der Diskussion schon wiederlegt habe.-- wm of www.frankfurtm.de
- Warum nur erinnert mich Deine Argumentation ständig an die meines dreizehnjährigen Sohnes, wenn er seinen Willen nicht bekommt? ;-) --Keuner 20:38, 16. Jul 2005 (CEST)
- Was soll das? Sachlich bleiben!-- wm of www.frankfurtm.de
- Also, wenn mein Name hier schon auftaucht, muss ich wohl auch was sagen. Ich kann es ja durchaus verstehen, wenn ein Webmaster, der viel Arbeit in sein Projekt gesteckt hat, das auch honoriert haben will. Man muss dem Webmaster ja auch zugute halten, dass er die Overlay-Werbung entfernt hat. Nun sehe ich aber das Hauptproblem darin, dass das Viele von sich sagen könnten, aber die Meisten hatten bisher, so muss ich wohl sagen, einfach nicht die
DreistigkeitHartnäckigkeit ihre Seite immer wieder zu verlinken. Denn es gab schon einige Seiten, die von der Liste geflogen sind. Anders gesagt: Es ist eine hübsche Seite, ja, aber es gibt davon viele. Und was heißt „Begründen“? Nenne drei Gründe... ...warum Opel schönere Autos baut als VW, ...warum die roten Gummibärchen besser schmecken als die gelben, ...warum sich Leute Klingeltöne für viel Geld kaufen... Melkom Melkom 20:43, 16. Jul 2005 (CEST)
- Ich kann mich hier nur anschließen. Zu einem Kompromiss gehört aus meiner Sicht, dass man ein Interesse an der Weiterentwicklung von Wikipedia hat und man um den richtigen Weg streitet. Das hatte ich hier bisher nicht erkennen können, da es ausschließlich um einen Link auf die eigene Seite ging. Wie diese Diskussion Heidas zeigt, gab es vor kurzem eine ähnliche Diskussion um den gleichen Link mit einem sehr ähnlichen Argumentationsmuster. Inwieweit es die gleiche Person ist, mag jeder für sich entscheiden. Meine persönliche Meinung ist, hier verdiente der Webmaster bei jedem Klick auf den Link Geld und plazierte daher auf möglichst vielen Seiten den Link. Zuletzt waren alle Hochhäuser Frankfurts damit verlinkt. Ich bin aber unabhängig von dieser Untersellung noch immer für Löschen, wg. des hier nicht geltenden Gelbe Seiten Prinzip. Andere müssen erst Weltmeister werden, bevor sie hier erwähnt werden, also soll nicht jede private Hompage verlinkt werden. --Heidas (Heidas) 21:01, 16. Jul 2005 (CEST)
- Die Webseite setzt übriegens ein Cookie mit dem Domänennamen www.euros4click.de. Könnte Dein Unterstellung bestätigen. --DeBugger 21:10, 16. Jul 2005 (CEST)
- 1. "da es ausschließlich um einen Link auf die eigene Seite ging." - Guck doch mal was ich oben geschrieben habe: "Was ich jedoch auch nicht verstehe, ist, dass die Seite frankfurterbilder.de entfernt worden ist."
- 2. "Inwieweit es die gleiche Person ist, mag jeder für sich entscheiden.", "Zuletzt waren alle Hochhäuser Frankfurts damit verlinkt"- Ich habe oben doch schon gesagt, dass ich damit nichts zu tun habe.
- 3. "Meine persönliche Meinung ist, hier verdiente der Webmaster bei jedem Klick auf den Link Geld und plazierte daher auf möglichst vielen Seiten den Link" und "Die Webseite setzt übriegens ein Cookie mit dem Domänennamen www.euros4click.de. Könnte Dein Unterstellung bestätigen." - Ich verdiene kein Geld mit irgendeinem Klick auf den Link. (Das habe ich oben auch schoneinmal geschrieben.) Jedoch ist die Seite werbefinanziert (Einblendung der Popups und der jetzt entfrernten "Overlay-Werbung"). (Genauso wie zum Beispiel auf der offiziellen Frankfurthomepage Banner eingebunden sind.) Das Geld, das durch die Werbung "hereinkommt", reicht lange nicht, um die Traffickosten zu decken. www.euros4click.de ist mein "Sponsor" und das Cookie ist dazu da, dass die Werbung bei einer Person nicht mehrfach eingeblendet wird. -- wm of www.frankfurtm.de
Alternativer Vermittlungsvorschlag
Da der erste Vermittlungsvorschlag nur vom "wm of www.frankfurtm.de" akzeptiert wurde, aber mehrere ihren Unmut geäußert haben, möchte ich ein alternativen Vorschlag machen. Alle Links auf privaten Bildersammlungen werden hier entfernt. Statt dessen wird ein Link auf ein Open Directory aufgenommen, wo das Bekanntmachen privater Webseite über Frankfurt explizit gewünscht ist: Weiterhin sollte darauf verzichtet werden, den umstritten Link vor einer hier erfolgten Einigung wieder einzustellen oder zu löschen. Diese Vorgehensweise ist nicht konstruktiv. --Heidas (Heidas) 19:37, 18. Jul 2005 (CEST)- Heidas hat völlig Recht. Ich bin mit seinem "alternativen Vermittlungsvorschlag" einverstanden. Ich habe einen Link von der Wikipediaseite auf das "Open Directory Project" gesetzt und meine Seite hier nicht wieder hinzugefügt. mfg -- webmaster of www.frankfurtm.de
- Alles klar. Da beide Seiten einverstanden zu sein scheinen, habe ich den Vorschlag mal umgesetzt. Danke an Heidas für den Vorschlag. Viel Erfolg noch weiterhin an alle :-). --DaB. 09:27, 19. Jul 2005 (CEST)
- Ich hatte den Vorschlag dahingehend verstanden, daß er sich zunächst wohl auf Bilder-Seiten bezog. Aber man kann mit einem Verweis auf dmoz natürlich die meisten Weblinks ersetzen. Allerdings fehlt dann die Qualitätsselektion, wie sie vorher durch die Berabeitzer des Wikipedia-Artikels stattgefunden hat. Einer Zahl von vorher unter 10 Links steht jetzt eine Menge von etwa 1.300 im dmoz-Verzeichnis Frankfurt am Main gegenüber. Möglicherweise wäre es doch nicht verkehrt, nochmal etwas intensiver darüber nachzudenken. Konsequenterweise sollte aber auch der Link auf Frankfurt.de entfernt werden, denn auch diese Seite ist in dmoz gelistet. --Keuner 09:59, 19. Jul 2005 (CEST)
- Frankfurt.de sollte bleiben, dass ist die "offizielle" Seite der Stadt Frankfurt. Alle anderen Seiten waren nur Beiwerk, deswegen habe ich sie gleich mitentfernt, damit es erst gar kein Geschrei gibt, was wir nun brauchen und was nicht ;-). --DaB. 15:07, 19. Jul 2005 (CEST)
- Die "offizielle" Seite der Stadt Frankfurt sollte auf jeden Fall erhalten werden. -- webmaster of www.frankfurtm.de
- Wieso - auch diese Seite ist in dmoz gelistet. Warum also sollte diese Seite anders behandelt werden? --212.121.153.12 17:44, 19. Jul 2005 (CEST)
Hinzufügen neuer Weblinks
Da das Thema Weblinks hier bisweilen ja etwas "kontrovers" diskutiert wurde, möchte ich im Vorfeld ein Meinungsbild einholen, ob eine Listung des sog. "Kartenservers" des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt / Rhein-Main unter http://pvfrm.alta4gis.de/vi... für sinnvoll erachtet und gewünscht wird. Ich persönlich halte die Möglichkeit, unter den unterschiedlichen Darstellungen (u.a. Luftaufnahmen) und Zoomgrößen wechseln zu können, für äußerst interessant. Gibt es andere Meinungen dazu?
- An den habe ich auch schon gedacht. Von mir aus sehr gerne. --Magadan Magadan 11:50, 7. Aug 2005 (CEST)
- Dann mache ich das mal... --Keuner 13:50, 7. Aug 2005 (CEST)
- Hmm - daß sich hier so die Gemüter erhitzen, ist für einen "exzellenten" Artikel mehr als peinlich.
- Ich bin gegen die Beibehaltung dieses Links. Wir haben schon einen Verweis zum Open Directory Project. Dort kann man diese Seite auch finden (unter "Verwaltung"). Außerder gibt es dort unter "Karten und Bilder" auch noch andere Internetseiten, auf denen Karten zu finden sind. -- John
- Dieser Argumentation kann ich nicht folgen. Konsequent zu Ende gedacht, wären externe Links dann in jedem Artikel überflüssig; man wüßte ja nur einen Link auf die entsprechende dmoz-Kategorie setzen. Natürlich ergänzen sich die Projekte von Wikipedia und dmoz gut, aber der Ansatz ist doch ein gänzlich anderer. Ich persönlich halte wenig bis nichts von generischen Verweisen auf dmoz. Sehr gute Links können und müssen meiner Meinung nach in der Wikipedia aufgeführt werden. Nur offensichtlich fehlt es an der einen oder anderen Stelle noch an der nötigen Abgeklärtheit um das - und vielleicht auch die Tatsache, daß die eigenen Seite diesen Anspruch nicht erfüllt - zu akzeptieren. --Keuner 08:39, 18. Aug 2005 (CEST)
- Da hier ja jetzt doch Seiten, die auch im dmoz stehen, von Wikipedia verlinkt werden- was ich begrüße- möchte ich noch mal um eine Aufnahme meiner Seite bitten. Es sind etliche neue Bilder hinzugekommen. Darunter auch welche vom Rosen und Lichterfest 05, vom Radrennen um den Henninger Turm 05 und der Parade der Kulturen 05. Schon diese Fotos sind bestimmt nicht auf commons zu finden. Ich denke eine Verlinkung würde den Artikel wirklich sinnvoll ergänzen. Außerdem habe ich gerade gesehen, dass Wikipedia Spenden braucht. Ich könnte ja indirekt als Sponsor tätig werden, indem ich die überschüssigen Einnahmen, durch die Werbung auf meiner Page, an Wikipedia spenden. Mit freundlichen Grüßen -- webmaster of www.frankfurtm.de
- > Ich könnte ja indirekt als Sponsor tätig werden
- Das hinterläßt einen faden Beigeschmack und könnte - bei einer Listung Deiner Seite - den einen oder anderen Webmaster zu dem Fehlschluß verleiten, Verlinkungen in der Wikipedia seien "käuflich". --84.176.79.50 11:24, 23. Aug 2005 (CEST)
- Nein, oben wurde kritisiert, ich wolle den Link nur, um durch die Werbung auf meiner Seite Geld zu verdienen. Ich habe ja schon gesagt, dass dies nicht der Fall ist. Und jetzt bin ich halt noch weitergegangen und habe gesagt, ich werde das Geld, dass möglicherweise als Gewinn "reinkommen" könnte, an Wikipedia spenden. -- webmaster of www.frankfurtm.de
- Ich finde das Angebot von dem Internetseitenbetreiber durchaus annehmbar. Wir sollten auf jeden Fall Internetseiten von hier verlinken. Ich kann nicht verstehen, warum diese und auch die anderen Websites (immer wieder) entfernt wurden. Inhaltlich sind die doch super. -- Frankfurtda
- Frankfurtda: Dein erster Wikipedia-Beitrag - und dann gleich in einer kontrovers geführten Diskussion? Interessant! ;-)
- @ unbekannter User: Das ist nicht mein erster Wikipedia-Beitrag. Das ist mein erste Beitrag mit einem registrierten Namen. Da hast du recht. Aber was willst du damit sagen? Ich glaube ihr habt hier Paranoia. Langsam kann ich den webmaster von frankfurtm.de verstehen. Aber vor was habt ihr Angst? 5 gute Seiten von hier zu verlinken? Oder wollt ihr nicht, dass jemand anderes an "eurem Artikel" arbeitet? -- Frankfurtda 12:57, 26. Aug 2005 (CEST)
- Ich habe alle Weblinks, die hier aufgezählt wurden, zum letzten Mal hinzugefügt. Wenn es hier jetzt weiterhin Diskussionen über die Weblinks geben sollte, wäre vielleicht ein Meinungsbild angebracht. --Frankfurtda 19:37, 3. Sep 2005 (CEST) edit: --Frankfurtda 20:41, 3. Sep 2005 (CEST)
Entfernen der Literatur - Liste
Bis jetzt wurde hier ausführlich darüber diskutiert, ob / welche Weblinks auf dieser Seite stehen sollten. Nun sollte, wenn ihr hier so genau seid, auch die Literatur - Liste gekürzt bzw. komplett entfernt werden. Alles, was gegen die Weblinks spricht, kann auch gegen die Literatur - Liste verwendet werden.
- Man kann Diskussionsbeiträge mit
"unterschreiben, dabei wird dann automatisch Dein Benutzername/IP-Adresse und ein Zeitstempel eingesetzt, das wäre sehr nett. Welche Literaturangaben stören Dich? --Magadan Magadan 13:25, 24. Aug 2005 (CEST)
Seitengröße - Ladezeit
Durch das beständige Hinzufügen von Bildern, welches ich auch optischen Gründen durchaus nachvollziehen kann, ist die Seite mittlerweile auf ca. 400 KB aufgeblasen (Check über webmasterplan.com). Damit ist die Seite vür einen User ohne Breitbandverbindung schlicht und ergreifend nicht mehr nutzbar (Ladezeit mit ISDN ca. 50 Sekunden). Ich plädiere ganz entschieden dafür, bei allem Bestreben nach schönen und inhaltsreichen Seiten auch die Nutzbarkeit nicht aus den Augen zu verlieren und eine größere Zahl an Abbildungen aus dem Artikel zu entfernen. Es wäre schön, wenn sich durch ein paar Kommentare zu meinem Vorschlag ein Meinungsbild herauskristallisieren würde, welches dann als Grundlage für ein ladezeitmäßiges "Abspecken" der Seite dienen könnte. --Keuner 12:41, 21. Sep 2005 (CEST)
- 400 KB sind für einen User ohne Breitbandverbindung schon eine Menge. Da sind die Bilder erst nach mehreren Sekunden geladen, aber der Text wird ja schon vorher angezeigt. Also doch nicht so schlimm, oder? Weiterhin möchte ich hier noch mal kritisieren, dass Weblinks einfach entfernt werden. --Frankfurtda 18:30, 21. Sep 2005 (CEST)
- "Weiterhin möchte ich hier noch mal kritisieren, dass Weblinks einfach entfernt werden" - das kann man auch andersherum sehen. Am 03.09. hast Du noch gesagt "Ich habe alle Weblinks, die hier aufgezählt wurden, zum letzten Mal hinzugefügt" - und am 19.09. hast Du sie schon wieder eingefügt. Im übrigen scheint hier offensichtlich ein Konsens zu bestehen, daß die angesprochenen Links keine Bereicherung für den Artikel darstellen (sonst wären sie nicht mehrfach - von unterschiedlichen Personen - wieder gelöscht worden). Bitte akzeptiere das - auch wenn es Dir als Ersteller einer der betroffenen Seiten schwerfallen mag. --Keuner 19:18, 21. Sep 2005 (CEST)
- Die Bilder im Frankfurt-Artikel sind sehr unterschiedlich groß, da gibt es sicher noch Komprimierungsmöglichkeiten. Unabhängig davon finde ich, daß der Frankfurt-Artikel mittlerweile fast im Photo-Wettbewerb "Mein schönstes Skyline-Bild" antreten kann. Es gibt deren mittlerweile sechs (wenn man das Panorama mitrechnet), plus ca. drei Hochhaus-Einzelbilder. Für einen Enzyklopädie-Artikel würden m.E. zwei bis drei genügen. Andere Aspekte kommen dafür eher zu kurz, z.B. Frankfurter Persönlichkeiten oder historische Bilder. Vielleicht läßt sich ja mal eine Vorlage Frankfurt-Bild des Tages erstellen, um die Bilder automatisch zu rotieren? Eventuell sogar noch für unterschiedliche Kategorien, z.B. Skyline-Bild des Tages? --Flibbertigibbet 19:37, 21. Sep 2005 (CEST)
- Das denke ich auch. Frankfurt besteht nicht nur aus Hochhäusern. Ich würde das Thema gern noch mal im Forum (Wikipedia:WikiProjekt Frankfurt am Main) diskutieren, da der Artikel sowieso einen „Frühjahrsputz“ nötig hätte. Rotierende Bilder wären ja mit Vorlagen kein Problem. Melkom Melkom 17:10, 22. Sep 2005 (CEST)
- Rotierende Bilder sind aus meiner Sicht eine gute und praktikable Idee. --Keuner 22:28, 22. Sep 2005 (CEST)
- "Du noch gesagt "Ich habe alle Weblinks, die hier aufgezählt wurden, zum letzten Mal hinzugefügt"". Ja, Keuner, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe geschrieben: "...zum letzten Mal hinzugefügt. Wenn es hier jetzt weiterhin Diskussionen über die Weblinks geben sollte, wäre vielleicht ein Meinungsbild angebracht." Aber wenn man hier alles mind. 2 x schreiben muss, bis so Leute wie du was mitbekommen, steht es um Wikipedia schlecht. --Frankfurtda 21:09, 30. Sep 2005 (CEST)
Postleitzahlen
@brubacker, sicher das die PLZs schon mit 60001 anfangen? --Melkom
- Ja, 60001 ist die erste Postleitzahl für Postfächer (PF 100101–100165 im Postamt 1) und 65901 entsprechend in Höchst (PF 800101–800180 im Postamt 80). Und in der Wikipedia soll eben m. W. der gesamte Postleitzahlenbereich und nicht nur die Postleitzahlen für die Straßenzustellung dastehen. --Brubacker 20:11, 11. Okt 2005 (CEST)
- Hmm, dem stehe ich kritisch gegenüber. Dann müsste man ja in allen kleinen Städten mit eigentlich nur einer einzigen Privatkunden-PLZ auf einmal auch einen Bereich angeben, denn die haben ja (fast) alle auch noch Postfach- und Großempfänger-PLZen. --Cmdr Cmdr 22:23, 11. Okt 2005 (CEST)
- Genauso ist es und das wird auch in vielen Artikeln bereits so gehandhabt. Bear 22:30, 11. Okt 2005 (CEST)
Mißglückte Formulierungen (#Wirtschaft und Infrastruktur)
Versuchte grade, beim Querlesen 2 Kalauer zu entfernen. Der erste ist nicht schwer:
- "Frankfurt ist tagsüber ... Millionenstadt, die sich nachts wieder zusammenzieht." Ich stelle mir da so ein Gebilde vor, das vom Rand her (Stadtwald, Bad Vilbel, Höchst) im Dunkeln schrumpft - hoffentlich fällt niemand raus und tut sich weh oder erschrickt gar heftig, weil er morgens in Offenbach aufwacht, weil sich wegen Schrumpfung die Stadtgrenzen verbogen haben! - oder ich sehe bildlich vor mir, dass die Stadt Frankfurt nachts aussieht wie ein riesiger Regenwurm, wenn sie sich zusammenzieht - Regenwürmer mag ich nun mal nicht! Kalauer hingegen durchaus mal gerne, wenn sie nicht grade in einer Enzyklopädie auftauchen. (ich hoffe, ich bin nicht zu intolerant gewesen, habe diese schiefe Bild der sich zusammenziehenden Stadt mal ersatzlos gestrichen)
- "In einer..Rangliste der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität belegt Frankfurt weltweit als einzige deutsche Stadt den fünften Platz." Ja wieviele sollen denn nach Meinung des Autors den 5. Platz belegen, und das auch noch aus einzige, und nur aus Deutschland gar!? Ich hoffe, dass weltweit nicht noch mehr Städte den 5. Platz belegen, denn nach meiner Erfahrung belegt meistens ein Einziger den 5. Platz, außer es ist ein geteilter Platz!? Oder war gemeint: als einzige bewertete deutsche Stadt? Dann wäre die Rangliste unbrauchbar...oder als einzige deutsche Stadt, die in dieser eventuell nach der Auswertung beschränkten Liste erscheint..was sonst war denn nu' gemeint ?? (oder war's nur ein menschlich-allzumenschlicher Schreibfehler ?)
Ganz leicht ratlos (ob dieses immens unwichtigen Problems): ich hätt's ja gerne selber korrigiert, aber können dürfen hab' ich mich nicht trauen wollen. FotoFux 11:47, 31. Okt 2005 (CET)
- Ich meine mich dunkel zu entsinnen, mal geschrieben zu haben, dass sich tagsüber >1 Mio Menschen in der Stadt aufhalten (EW + Pendlerüberschuss + Studenten, Azubis, Shopper, Touristen, etc pp), aber so habe ich das bestimmt nicht geschrieben. Ich würde auch nicht wollen, dass jemand nach 22 Uhr in eine sich zwischen Ober- und Unterliederbach sich plötzlich auftuende Spalte fällt.
- Außerdem ist's ja auch eher so, dass tagsüber, bzw. Fr/Sa abends der Speckgürtel in die Innenstadt hineinquillt... das wäre auch ein schönes Bild.
- Also, trau Dich... it's a wiki :-) -- vielleicht fällt Dir bezgl der Nur-tagsüber-Millionenstadt ja noch eine intelligente Formulierung ein (mir leider gerade nicht).
- Die komische Studie kann man, glaube ich, ersatzlos rauskicken, solche Studien gibt's zu Dutzenden, und ohne detaillierte Beschreibung der Methodik, der genauen Fragestellung und des Kandidatenfelds sagen die überhaupt nichts aus (was ein Käseblatt wie die FNP vielleicht nicht stört, uns aber schon).
- Grüße --Magadan Magadan 18:38, 29. Nov 2005 (CET)
Weltstadt?
Komme zwar aus der Nähe von Frankfurt (Aschaffenburg), aber der Begriff Weltstadt scheint mir für die Metropole am Main doch ein wenig zu bombastisch. Sicher mag das in wirtschaftlicher HInsicht zutreffen, kulturell und politisch ist es jedoch eher ein kleines Licht, ohne hier jemanden zu nahe zu treten :-). Zumindest im Vergleich mit Paris und London. Es sei denn die Stadt Frankfurt wird in den Ballungsraum einbezogen und letzterer wird der Bewertung eingezogen. Kann mir jedenfalls sonst nicht erklären wie Frankfurt hier laut http://de.wikipedia.org/wik... 10 Punkte bekommen soll. Politisch und kulturell ist da doch Berlin mit seinen 3,5 Millionen zu 0,7 Millionen doch wesentlich bedeutender.
- Hallo... Du hast mit dem meisten recht...
- ich denke schon, daß im allgemeinen immer die Regionen verglichen werden - das Zahlenverhältnis zwischen Kernstadt und Region ist z.B. in Paris oder Brüssel noch krasser als in Frankfurt & Rh-M.
- Frankfurt erreicht in manchen Kriterien ohne Frage globale Bedeutung. In anderen dagegen gar nicht. Mit anderen Worten: in einigen Dingen konkurriert Frankfurt mit London und Paris, in anderen mit Hannover und Nürnberg (nicht nur im Fußball...).
- in solchen Studien wie der im Artikel Weltstadt zitierten werden i.A. Kriterien wie hoch spezialisierte unternehmensbezogene Dienstleistungen, internationale Flugverbindungen oder die Anzahl wichtiger Konzernzentralen sehr hoch bewertet; die Anzahl der guten Programmkinos oder der Kneipen, die nach 1 Uhr nachts noch geöffnet haben wird dagegen sträflich vernachlässigt. Wenn man so mißt, ist Frankfurt tatsächlich führend in Deutschland (und Berlin in manchen Dingen eher mit Nürnberg in einer Liga...).
- Diese Studien kommen vor allem aus der Stadtsoziologie und den Wirtschaftswissenschaften. Die Wahrnehmung des Normalmenschen, des Bewohners oder des Touristen ist dagegen ganz anders. Ohne Frage ist Berlin kulturell oder in der Medienpräsenz konkurrenzlos.
- ist der Artikel Weltstadt derart grottenschlecht und von solchem Unsinn durchzogen, daß ich am liebsten einen Löschantrag stellen würde. Nimm ihn am besten nicht so ernst.
- Und schließlich, wie Du schon sagstest, "Weltstädte" sind Paris oder London; in Europa kommt da höchstens noch Moskau dazu, das war's. Wenn man in Deutschland eine Weltstadt haben möchte, müßte man Frankfurt und Berlin zusammenschieben, die würden sich ganz gut ergänzen...
- Grüße --Magadan Magadan 00:17, 7. Dez 2005 (CET)























