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Der Artikel Frankreich gehört zur Kategorie: Staat, Frankreich, Land in der EU, Mittelmeer
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| Wahlspruch: frz. „Liberté, Egalité, Fraternité“ (dt. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“) | ||||||||
| Amtssprache | Französisch | |||||||
| Hauptstadt | Paris | |||||||
| Staatsform | semipräsidiale Republik | |||||||
| Staatspräsident | Jacques Chirac | |||||||
| Premierminister | Dominique de Villepin | |||||||
| Fläche | 543.965 km² (672.352 km² mit Außengebieten) | |||||||
| Einwohnerzahl | 61.984.000 (Quelle INSEE, Januar 2004) | |||||||
| Bevölkerungsdichte | 110 Einwohner/km² | |||||||
| BIP/Einwohner | 28.635 US-$ (2004) | |||||||
| Währung | Euro (€) | |||||||
| Zeitzone | UTC+1 | |||||||
| Nationalhymne | Marseillaise | |||||||
| Nationalfeiertag | 14. Juli | |||||||
| Kfz-Kennzeichen | F | |||||||
| Internet-TLD | .fr | |||||||
| Vorwahl | +33 | |||||||
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Frankreich (amtlich République française, französische Republik, Kurzform franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Marteen aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.
Geographie
Hauptartikel: Geographie Frankreichs
Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg Europas ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.
Mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern im Großraum Paris (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner.
Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich
Geschichte
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Wappen um 1600 Bildherkunft |
Hauptartikel: Geschichte Frankreichs
Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig Republik.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien, Vietnam und Algerien, nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.
Politik
Politisches System
Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und das Kabinett, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 578 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem indirekt gewählten Senat mit 331 Mitgliedern.Siehe auch: Politisches System Frankreichs, französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium
Aktuelle politische Lage
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Sitzverteilung in der französischen Nationalversammlung 2002–2007 Bildherkunft |
Momentan stellt die Partei UMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Sitzen die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung.
Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seit 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Premierminister wurde Dominique de Villepin eingesetzt.
Seit dem 27. Oktober 2005 wird Frankreich von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Angefangen in der Pariser Banlieue, griffen die Unruhen inzwischen auf viele, über das gesamte Land verteilte, Großstädte wie Lille, Rouen, Nizza oder Marseille über. Auslöser war der Tod zweier Jugendlicher im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, welche sich vor der Polizei in einem Starkstromhaus verstecken wollten. Die Regierung hat zwischenzeitlich den Notstand ausgerufen und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Gebieten Ausgangssperren zu verhängen. Bisher haben die Ausschreitungen einen Menschen das Leben gekostet und viele Schwerverletzte hervorgebracht.
Außen- und Sicherheitspolitik
Frankreich war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Frankreich 1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Dienst stellte. 1968 hatte Frankreich bereits 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. 1968 verlässt Frankreich den militärischen Teil der NATO, bleibt aber im politischen Teil des Bündnisses integriert. In den 1970er Jahren erweiterte Frankreich ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügten über jeweils 16 atomar bestückten Mittelstreckenraketen.In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Frankreich um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Dies führte zu einem Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO und vielen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen.
Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaften in Afrika, wo Frankreich bis heute in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist.
Frankreich ist zudem ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht.
Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 abgeschafft.
Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale
Administrative Gliederung
Frankreich ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), darunter auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jeweils nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974).
Abgesehen davon gibt es
- die Départementskörperschaft (Collectivité départementale, Abk. C.D.) Mayotte (976)
- die Gebietskörperschaft (Collectivité territoriale, Abk. C.T.) Saint-Pierre und Miquelon (SPM)
- die vier Überseeterritorien (Territoires d'outre-mer, Abk. T.O.M.) Französisch Polynesien (P), Neukaledonien (NC), Wallis und Futuna (WF) und die Französischen Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises, T.A.A.F.)
- die Îles éparses und die Insel Clipperton
Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Frankreich erlassene Gesetze gelten in den TOM nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist.
Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)
Demographie
Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Menschen in den Überseegebieten, auf 61,9 Millionen geschätzt. Nach Deutschland nimmt Frankreich in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Frankreich einen Bevölkerungsanteil von 13 %.Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einem Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9. Am Stichtag 1. Januar 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Zeitraum ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken.
2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug.
Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,28 ‰.
Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.
Ethnische Gruppen
- Franzosen
- Bretonen
- Basken
- Italiener (einschließlich Korsen)
- Elsässer/Alemannen, Rheinfranken/Franken
- Flamen (Niederfranken)
- 4,5 Millionen Araber
- Katalanen
- Sinti und Roma
- Juden
- Portugiesen
- Einwanderer verschiedenster Nationen, besonders aus Osteuropa, dem Maghreb und dem restlichen Afrika
Sprachen
Neben der (einzigen) Amtssprache Französisch gibt es zahlreiche einheimische Minderheitssprachen, über deren Sprecherzahlen aber keine auch nur halbwegs gesicherten Daten vorliegen:- Bretonisch,
- Deutsch in den Dialekten
- Elsässisch (Elsass)
- Rheinfränkisch und Moselfränkisch bzw. zusammengefasst als Lothringisch (nördliches und östliches Lothringen),
- Niederfränkisch bzw. Flämisch (Flandern, an der Grenze zu Belgien),
- Baskisch (in den zentralen und östlichen Pyrenäen),
- Katalanisch (im Roussillon),
- Korsisch,
- Italienisch (an der französischen Riviera),
- Okzitanisch (in Südfrankreich) mit dem Dialekt
- Provenzalisch (nur noch wenige Sprecher)
Daneben existieren in Nordfrankreich mehrere enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die teilweise als französische Dialekte angesehen werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.
Da Frankreich einen sehr hohen Anteil an Einwanderern hat, werden selbstverständlich auch deren Muttersprachen im Land gesprochen, beispielsweise das Arabische. Im Unterschied zu den einheimischen Minderheitensprachen konzentrieren sich diese Sprechergemeinden besonders in den großen Städten, sind aber keinem genau abgrenzbarem geographischen Gebiet zuzuordnen.
Religionen
Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Einwohner erhoben werden, beruhen alle Angaben über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Angaben der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, weshalb auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. 85 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Daneben gibt es protestantische und jüdische Minderheiten, die zusammen etwa 3 % ausmachen. 4 % gehören keiner Religion an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch Schätzungen.Bildungswesen
Wie in fast allen europäischen Staaten (Ausnahme: z. B. Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Kinder und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt.
Der Staat bietet folgende Schulformen an:
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Das staatliche Schulsystem in Frankreich Bildherkunft |
- Vorschule: Maternelle
- Grundschule: école élémentaire
- weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
- lycée
- lycée professionnel
- oder CFA für Auszubildende in Betrieben
- Hochschulreife:
- baccalauréat nach insgesamt 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
- baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
- Studium (1. und 2. Jahr):
- Normalweg: DEUG
- Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
- Studium (3. und 4. Jahr):
- Normalweg: licence und maîtrise oder école d'ingenieur oder école de commerce
- Eliteweg: Grande école (ENS, ENA etc.)
- Studium (5. Jahr):
- DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)
Im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence bzw. Bachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg.
Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld
Wirtschaft
Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle.
Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die Schlüsselindustrien, besonders Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle; Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland sein wichtigster Kunde. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen)
Wein steht in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. (Siehe auch: Weinbaugebiete in Frankreich)
- Tourismus (z. B. Logis de France)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 1. Quartal 2004 um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im 4. Quartal 2003 waren es 0,6 Prozentpunkte.
Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt, so arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren.
Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist.
Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004).
Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.
Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)
- Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 111.000 Beschäftigte
- Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte
- PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte
- France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte
- EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte
- Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte
- Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte
- Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 140.000 Beschäftigte
- Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte
- Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte
- Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte
- Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte
- Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte
Kultur
Frankreich leitet seinen Rang in Europa und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich insbesondere über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Musik gefördert. Frankreich verfolgt in der Europäischen Union, der UNESCO und der WTO mit Nachdruck seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann.Landesweite Pflege und Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, wirksam in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Musik oder des Kinos beispielsweise finden lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen entsprechen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt.
Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich
Nationalparks
Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stehen unter strengem Schutz.Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben.
- Naturreservat Cap Sizun
- Regionalpark Armorique
- Naturreservat Les Sept lles
- Naturreservat Cap Frehel
- Naturreservat Pointe d' Arcay
- Naturreservat Golfe du Morbihan
- Regionalpark Briere
- Naturreservat Baie de Bourgneuf
- Naturreservat St. Denis-du-Payre
- Naturreservat Baie de l' Aiguillon
- Naturreservat Banc d' Arguin
- Vogel-Naturreservat Marquenterre
- Naturreservat Vallee de La Grande Pierre et de Vitain
- Naturreservat Le Lac de La Foret d'Orient
- Pyrenäen -Nationalpark
- Regionalpark Vosges du Nord
- Regionalpark Volcans d'Auvergne
- Nationalpark Cevennen
- Naturreservat und Vogelschutzpark Villars-les-Dombes
- Regionalpark Pilat
- Regionalpark Vercors
- Naturreservat Aiguilles Rouges
- Naturreservat Marais du Bout du Lac d' Annecy
- Nationalpark Vanoise
- Nationalpark Ecrins
- Regionalpark Luberon
- Nationalpark Mercantour
- Naturreservat und Regionalpark Camargue
- Nationalpark Port-Cros
- Korsischer Regionalpark
- Scandola Naturreservat
- Korsischer Nationalpark
Sport
Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft. Die so genannte équipe tricolore trägt ihre Heimspiele meist im Stade de France in Saint Denis bei Paris aus (siehe auch: Fußball in Frankreich). Aktuell stellt Olympique Lyon den französischen Fussballmeister.Weitere populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Rugby, Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris).
In Frankreich fanden bereits mehrmals Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992.
Siehe auch: Skigebiete in Frankreich
Medien
Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:- Le Monde und Libération (linksorientiert, Druckauflage 2003 ca. 500.000 bzw. 200.000 Exemplare)
- Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
- Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
- L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
- La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
- L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare und damit die meistgelesene Zeitung überhaupt mit sieben Lesern pro Ausgabe)
Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:
- Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
- L'Express (400.000 Exemplare)
- Le Point (400.000 Exemplare)
- L'événement du Jeudi
Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren.
Bedeutend ist auch das jeweils mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.
Feiertage
| 1. Januar | Neujahr |
| Tag nach Ostern | Ostermontag |
| 1. Mai | Tag der Arbeit/Maifeiertag |
| 8. Mai | Tag des Friedens |
| 7 Wochen nach Ostern | Pfingstmontag |
| 10 Tage vor Pfingsten | Christi Himmelfahrt |
| 14. Juli | Tag des 14. Juli; („Fête nationale“), Jahrestag des Sturms auf die Bastille 1789 |
| 15. August | Maria Himmelfahrt |
| 1. November | Allerheiligen |
| 11. November | Waffenstillstand von Rethondes zur Beendigung des 1. Weltkrieges |
| 25. Dezember | Weihnachtsfeiertag |
Militär
Frankreich hat eine Berufsarmee mit 300.000 Soldaten.
Siehe auch
- Chronologie französischsprachiger Zeitungen und Zeitschriften
- Französische Küche
- Nachrichtendienste Frankreichs
- Liste bedeutender Franzosen
- Liste der Präsidenten Frankreichs
- Die schönsten Dörfer Frankreichs
- Weinbaugebiete in Frankreich
Literatur
- Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
- Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
- Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
- Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3
Weblinks
Portal:Frankreich- Website des französischen Außenministeriums
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Internet-Magazin zu Frankreich
- Frankreich Forum
- Lokalportal für alle französischen Regionen und Städte
- Romanistik im Internet: Kultur, Literatur und Politik
- Landkarten und Stadtpläne von Frankreich
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Frankreich
Gemeinsame Grenze zum Königreich der Niederlande
Niederländische Antillen ungleich Niederlande. Drei Staaten (NL, NLAnt, Aruba), die ein Königreich bilden. Vielleicht vergleichbar Großbritannien, Nordirland, Insel Man usw. Deshalb grenzt F nicht an die NL.
Fragen zu den Sprachen:
- Sind die nordfranzösischen Sprachen wirklich welche? Oder sind das eher Dialekte? Wo sind die Unterschiede zum Akademie-Französisch? Gibt es eine literarische Tradition?
- Was ist der Unterschied zwischen Provencal und Okzitanisch? Oder wie ist das eine dem anderen zugeordnet?
--Zenogantner
- ich sehe das anders: die Niederlande besteht aus den drei Teilen: NL-Antillen, Aruba und eben den Niederlanden in Europa.
- So steht es auch im Artikel Niederländische Antillen: "1954 wurde den Niederländischen Antillen vollständige Autonomie in Bezug auf interne Angelegenheiten gewährt. Für Außenpolitik und Verteidigung sind jedoch weiterhin die Niederlande zuständig." Das sagt schonmal aus, dass sie vor 1954 voll integrierter Bestandteil der Niederlande waren und nur jetzt Autonomiestatus bekommen haben. Das ist ähnlich wie mit Südtirol von Italien, oder das Baskenland... Die Insel Man dagegen hingegen, oder die Kanalinseln haben überhaupt nichts mit dem Vereinigten Königreich zu tun, sondern sind der britischen Krone unterstellt...
- Ich denke mal es unumstritten, dass eine Grenze zum Königreich der Niederlande besteht.
- Ich denke dies sollte durchaus nochmal diskutiert werden --Thommess Thommess 22:05, 31. Jan 2005 (CET)
zu den Sprachen:
- Die Unterscheidung zwischen den Langues d'oil (hier: Oil-Sprachen) und Langue d'oc (Provencal/Okzitanisch) ist eine recht alte. Ob es sich dabei um Dialekte handelt, ist linguistisch nicht immer einfach zu entscheiden (ich bin selbst kein Linguist, deshalb überlasse ich die Entscheidung anderen).
- Meinte hier die Oil-Sprachen. Das ist mir naemlich nur als eine Oil-Sprache (naemlich Franzoesisch) bekannt. --zeno
- Regierungsamtlich werden sie (sogar das keltische Bretonisch oder das Elsässerdeutsch) wie Dialekte behandelt. Das ist allerdings nicht linguistisch, sondern mit der frz. Sprachdoktrin begründet. In Belgien haben einige der Oil-Sprachen/Dialekte (Wallon, Picard) das (meines Wissens allerdings noch nicht umgesetzte) Versprechen der Verwendung als Behördensprachen erhalten. Das spräche für eine Behandlung der Oil-Sprachen als Sprache.
- Auch in Frankreich gewinnen Regionalsprachen wie das Gallo, eine Oil-Sprache, mittlerweile an Bedeutung.CarstenK 15:58, 11. Nov 2003 (CET)
laut französischer wikipedia sind die oil-sprachen dialekte, die alle zu den galloromanischen sprachen gehören, darunter auch das wallonische u.a. nordfranzösischen varietäten. das standardfranzösisch hat sich ja auch mehr oder weniger aus dem damaligen sprachgebraucht des pariser dialektes weiterentwickelt und wurde dann gefestigt. die südlichen varianten wie etwa okzitanisch oder provencalisch sind eine eigene romanische sprachfamilie, zu denen beispielsweise auch die sprache im aosta-tal italiens gehört. davon abgesehen existiert in frankreich sowieso viel weniger eine dialekt-kultur wie es in deutschland üblich ist, die abweichungen von der standardsprache sind geringer und die "echten" regionalsprachen wiederum unterscheiden sich sehr stark vom hochfranzösischen. worin das begründet ist, sollte ein experte mal genauer erläutern. bisher hat sich dazu überraschenderweise noch gar kein linguist hier geäußert. das sind wie gesagt nur angaben aus der anderen wikipedia, die dort recht übersichtich aufgeführt sind unter "langues romanes". einfach mal nachschauen, ob ich mich auch nicht geirrt habe :-)
--pikku
ich habe die Erwähnung der Wahlen vom März 2004 entfernt, da sie im konkreten Zusammenhang missverstänlich ist. 2004 fanden keine Wahlen zur Nationalversammlung statt, sondern nur zu den Regionalräten, die allenfalls indirekt Einfluss auf die Zentralregierung haben. Moi
Hallo zu den Sprachen: ich finde, es sollte oben im Text noch "Elsässisch" hinzugefügt werden. Soweit ich weiß, wird im Elsass entweder französisch oder elsässisch gesprochen. Deutsch auch verstanden, aber seltener gesprochen. Und es heißt nicht "elsässerdeutsch", sondern einfach elsässisch/alsacien.
zu den Sportarten: es fehlt das Pétanque-Spiel! - Dieses Spiel hat zwar keine internationale Bedeutung wie der erwähnte Fußball und der Radsport, aber national ist es viel verbreiteter. Oder ist Pétanque keine Sportart?:) Daniela
Karte
Es ist zwar schön, dass bei der neuen Karte Französisch-Guayana dabei ist, aber sollte der Ausschnitt nicht besser direkt in der Ecke sein, vor allem so, dass die Grenzen des Kernlandes weiterhin frei sichtbar sind. --Tzzzpfff 12:42, 11. Mai 2004 (CEST)- Ich habe dies versucht. Das Problem ist, dass die Ecken schon besetzt sind: links durch Spanien und rechts durch Korsika. Wenn ichs über Spanien mache, ist Spanien ganz verschwunden, ebenso Korsika. Dann lieber in den Atlantik.
- Die oberen Ecken passen meiner Meinung nicht für einen Kartenausschnitt. Die einzige Überlegung wäre, den Ausschnitt weiter nach links zu versetzen. --Grüße --Thommess 15:12, 11. Mai 2004 (CEST)
Zum Unterschied Okzitanisch/Provençal:
Man bezeichnet als Okzitanisch alle südfranzösischen Dialekte (ausser dem Gaskonischen), und Provençal ist eine davon. Dennoch ist der Unterschied sehr umstritten, und der jetzige Trésor dóu Félibrige hat als Untertitel "embrassant les divers dialectes de la langue-d'oc moderne", d.h. "die diversen Dialekte berücksichtigend". Hier sei noch hinzugefügt, dass die Provence und die "eigentliche" Occitanie im Südosten bzw. Südwesten Frankreichs sind.
Bevölkerung
Was soll denn das sein (Indochinesisch? Latein mit Teutonisch?) Hier hat jemand doch tatsächlich jemand aus dem CIA-Faktbook wörtlich abgeschrieben! (Siehe Versionen) Abgesehen davon, dass das vermutlich eine URV war, ist das ganze ethnologisch gesehen, na ja, sagen wir mal äußerst ungenau. Dieser Abschnitt bedarf dringend einer sachkundigen Überarbeitung! --Dundak 08:00, 7. Aug 2004 (CEST) Ach ja, und wo gibt's eigentlich Slawen in Frankreich? Vielleicht muss man ja nicht jeden Quark aus dem Netz abschreiben! --Dundak 08:09, 7. Aug 2004 (CEST)- 100 Punkte. - Hatte ich extra so reingesetzt, hörte sich gut an, das Thema fehlte und im CIA-Faktbook stand totat was anderes bei den Germanen.
Hi Dundak Indochina war ja mal eine Kolonie der Franzosen. Also Asiaten aus Kambodscha, Laos und Vietnam. Zitat: Die Zahl der Immigranten infolge der expandierenden Wirtschaftsentwicklung und der Kolonialkriege in Algerien und Indochina von 1,8 Millionen im Jahre 1954 auf 3,4 Millionen im Jahre 1975. - Die in jüngster Zeit Immigrierten nehmen statistisch gesehen einen vergleichsweise geringen Raum ein, jedoch nimmt die Zuwanderung aus Südostasien und der Türkei stetig zu. Vor allem aber sind die Einwanderungszahlen aus den subsaharischen Ländern Westafrikas seit 1990 kontinuierlich gestiegen; sie machen fast ein Zehntel der eingewanderten Bevölkerung aus. siehe auch; [LINK] Kommen also noch Westafrikaner mit in die Statistik. Schwarzafrikaner weniger.
Moin Dundak, Mit Slaven müssen die polnischen Einwanderer, bzw. Einwanderer aus Osteuropa gemeint sein. Mit Latein soll wohl mehr der südländische Typ gemeint sein, also Spanische und Italienische Einwanderer. Rolling Thunder
Hi Rolling Thunder, sicher gibt es den einen oder anderen eingewanderten Slawen, es ist doch aber nicht so, dass sie deswegen als ethnische Gruppe von irgendwelcher Relevanz wären. Ich kenne z.B. einige Rumänen, die in Paris leben, ohne dass deine zitierte Quelle auch die Rumänen getrennt ausweisen würde. Und dein CIA-Handbook disqualifiziert sich in ethnologischer Hinsicht ziemlich durch Termini wie "teutonic" (siehe mein Beitrag weiter oben) --Dundak 12:05, 8. Aug 2004 (CEST)
- Eine alte Immigration aus Polen gibt es in Frankreich bis dem zweiten Weltkrieg. Überhaupt sind die Polen im Norden eingezogen, da es Arbeit in der Kohlindustrie gab.
Im Text steht, 91% der Bevölkerung wären Franzosen und direkt darunter wird eine Abgrenzung zu Bretonen, Korsen, Arabern etc gemacht. Das kann ja wohl nicht ganz stimmen - wenn ich Elsässer, Lothringer, Juden, Normannen (weshalb werden letztere nicht aufgeführt?), Basken und die vorher genannten zusammenzähle, komme ich auf eine Zahl jenseits der 20%--Tuck2
Erweiterung
Meint ihr man könnte noch eine kleine Zusammenfassung zur französischen Geschichte erstellen; vielleicht wäre es sinnvoll auch bei anderen Themen sich in kurzer Form noch einmal darüber auszulassen anstatt sofort auf die eigentliche Hauptseite zu verweisen.
Antarktis
In der Antarktis soll meines Wissens momentan kein Staat Staatsgebiet beanspruchen können, insofern dürfte Frankreich in der Antarktis tätig sein, aber kein Gebiet dort zum Staatsgebiet zählen dürfen??
Freundlichen Gruß BerndB 00:04, 6. Sep 2004 (CEST)
- Tut es aber doch - siehe Französische Süd- und Antarktisgebiete. 1001 13:11, 6. Sep 2004 (CEST)
- Ja, soweit hast Du recht: es sind Inseln (!!) in der Antarktis-Nähe, soweit oki doki. :-) Mein Wissen war nur, dass auf dem antarktischen Kontinent nach bislang eingehaltenen internat. Verträgen kein Staat territoriale Ansprüche geltend machen solle. Das ist - so scheint´s auch - ein Auslaufmodell: zu gierig sind die sog. Großmächte nach den Naturschätzen unterm ewigen Eis.
- Die Antarktis also - der "Wiki"-Kontinent? Gemeinsames Vermächtnis der Menschheit an die Enkel und Ur-Ur-Enkel? So soll´s wohl nicht mehr lange sein... ;-((
- Freundlichen Gruß BerndB 14:57, 6. Sep 2004 (CEST)
Frankreich versus Französische Republik
Der offizielle Name des Staates lautet "Französische Republik". Müsste daher nicht eine Weiterleitung von Frankreich auf Französische Republik erfolgen und nicht umgekehrt? -- Sciurus 23:19, 7. Nov 2004 (CET)
Frankreich hiess nicht immer "Französische Republik". Ausserdem ist "Frankreich" der bei weitem öfter gebräuchliche Name für das Land. Die politische Natur des Landes (die Staatsform) ist nur ein Aspekt, wenn auch der erstgenannte in einem Wiki-Artikel. In dem Artikel wird ja auch auf französische Kultur, Geografie, Geschichte usw. eingegangen (und niemand würde dies die "Kultur der französischen Republik" nennen). Eine in anderen Artikeln auch gebrauchte Wendung ist:
Frankreich (offiziell/eigentlich: Französische Republik) ist ein demokratischer Staat in Westeuropa. (...)
--Benzh 18:43, 13. Feb 2005 (CET)
Französische Landschaftsnamen
Existiert in der Wikipedia eigentlich eine Liste der traditionellen französischen Landschaftsnamen wie Brie, Bigorre, Cevennes, Perigord? --Philipendula 14:18, 12. Nov 2004 (CET)
- Es existiert der Artikel Historische Provinzen Frankreichs. Die Liste dort sollte eigentlich nur diejenigen Territorien enthalten, die vor 1789 einen eigenen Rechtsstatus hatten bzw. eigene Verwaltungseinheiten bildeten. In der ersten Tabelle dort sind aber vermutlich auch andere Landschaftsnamen enthalten, da ich die Namen aus fr.wikipedia und en.wikipedia übernommen habe und in den dortigen Artikeln leider zwischen rein geographischen traditionellen Landschaftsnamen und ehemals politisch relevanten Territorien nicht unterschieden wird. 1001 16:55, 25. Nov 2004 (CET)
noch mal Sprachen
Ich hab so meine Probleme mit dem Satz:
"Außerdem ist anzumerken, dass viele Franzosen generell Schwierigkeiten mit Fremdsprachen haben."
Was ist denn das für eine Aussage? Ich finde, der Satz gehört hier nicht rein. -- Dominik
- Stimmt, denn sonst müsste man ihn z.B. in den Artikel Deutschland in umformulierter Form auch reinschreiben. 1001 19:29, 8. Dez 2004 (CET)
- So, ich habe diesen problematischen Satz entfernt. Sollange niemand eine Quelle vorweisen kann diese Aussage als Fakt darstellen kann, bleibt dieser Satz gelöscht. -- Freedomsaver 21:47, 8. Dez 2004 (CET)
- der satz musste raus, auf jeden fall. aber ich bin mit dem sprachen-absatz in der momentanen form auch nicht so zufrieden. da gab es meines wissens früher mal eine bessere version, die man nach den zahlreichen veränderungen wohl schwer wiederfinden wird. die franzosen machen sich ja selbst gern einen kopf drum, welchen stellenwert nun genau welche sprache/dialekt/idiom haben soll. nachdem ich mich mittlerweile an der uni mit dem thema beschäftigt habe, bin ich der meinung, man sollte die oil-sprachen wirklich nicht mehr als eigene sprachen aufführen. da kann man sich vielleicht ein wenig an das in frankreich verbreitete "parler régional" anlehnen und es einfach "regionale varietäten" nennen? soweit ich erfahren habe ist man sich wohl selbst unter den gerne mal zerstrittenen linguisten einig, dass die langue d'oc eine eigene sprache ausmachen, die langues d'oil aber nicht.
Die Angaben zu den Sprecherzahlen halte ich für stark übertrieben: jeweils eine Million Sprecher für Bretonisch und Deutsch? Das Elsass hat gerade mal 1,7 Millionen Einwohner, und ich habe noch keine Quelle gefunden, in der dem Bretonischen mehr als 300000 aktive Sprecher zugeschrieben wurden.
- Das stimmt wohl so, wie du sagst. Die Franzosen erheben natürlich keine Sprecherzahlen, da das der Doktrin von der Unteilbarkeit der Republik widerspräche, und die Zahl der Bretonischsprecher geht ohnehin langsam gegen Null, wenn man die Leute berücksichtigt, die Bretonisch als Muttersprache haben und es geläufig verwenden. --Seidl 11:48, 7. Okt 2005 (CEST)
wie kommt denn polnisch in die liste der sprachen in frankreich? meines wissens ist es keine der einheimischen sprachen, die in der französischen charta zum schutz der "langues de France" aufgeführt ist. trotz der historischen verbindungen zu polen bleibt das polnische doch eine einwanderersprache. oder hab ich was verpasst? Pikku 14:03, 27. Nov 2005 (CET)
ich habs mal vorerst wieder rausgenommen, weil es meiner meinung nach nicht in die reihe der sprachen gehört, die in frankreich beheimatet sind. falls mir da etwas entgangen ist, lasse ich mich gern eines besseren belehren, bis dahin ist es wohl besser, wir behalten die klare trennung zwischen einwanderersprachen und einheimischen sprachen. Pikku 19:11, 5. Dez 2005 (CET)
Schulsystem
Die Bezeichnung "Abitur" für das Baccalauréat ist nicht korrekt. Abitur und Bac sind die deutsche bzw. französischen Zeugnisse der Hochschulreife (oder Reifezeugnis). Ich rate dazu, einen dieser beiden Begriffe zu verwenden, auch in anderen Länderartikeln. --Benzh 18:50, 13. Feb 2005 (CET)
- Absolut. Dem kann ich nur zustimmen. Eine einfache Übersetzung hakt etwas, wenn man sachlich beschreiben möchte, vor allem, da das Bac zwar dem Abitur entspricht, aber keineswegs eine Form des Abiturs ist. Es ist also ein Fehler, in der Beschreibungsebene. Sonst müsste im Artikel von Deutschland auch "Abitur: Abitur" stehen, was ja sehr seltsam anmutet. Ich finde den Vorschlag von Benzh sehr gut. --Dr. Kyohei Yam 13:47, 5. Mär 2005 (CET)
- Ich hab mal versucht, diese Schwierigkeiten mit der Formulierung zu umgehen. Der Begriff "Hochschulreife" ist wohl ein günstiger Oberbegriff, der die für Deutschland spezifische Bezeichnung Abitur vermeidet, und die Bezeichnung "baccalauréat" ist trotzdem drin. Im Übrigen sollte man vielleicht mal ein bisschen genauer beschreiben (collège und lycée) und die Rechtschreibung im Abschnitt zu überprüfen, ich glaube einige Wörter sind noch unpräzise. Was haltet ihr davon? - Die Landkarte find ich übrigens immer noch unvorteilhaft, da kam irgendwie noch nichts Konstruktives zustande. Pikku 20:59, 5. Mär 2005 (CET)
- Ich habe das Schulsystem etwas korrigiert, denn "weiterführende Schule: collège und lycée" klingt für mich so, als ob es 2 verschiedene Möglichkeiten gäbe, zwischen denen man wählen müsste (wie in Deutschland: Haupt- und Realschule oder Gymnasium). Des weiteren gibt es nicht nur das baccalauréat als solches, sondern auch das baccalauréat professionnel, welches erst nach 13 Schuljahren erreicht werden kann bei vorherigem Besuch des lycée professionnel (welchem in Frankreich eine sehr viel größere Bedeuting zukommt, als in Deutschland). Das CFA (Centre de formations des apprentis) gehört in Frankreich auch zur Sekundarstufe II (enseignement secondaire), sollte daher auch erwähnt werden. Der Satz "DESS oder DEA, dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)" ist für mich auch missverständlich. Ich verstehe darunter, dass das DESS oder das DEA zur Doktorarbeit berechtigt. Doch nur das DEA berechtigt hierzu. Des weiteren habe ich den Hinweis zur Umstellung auf das LMD-System aktualisiert. -- Mifrank 03:13, 2. Mai 2005 (CEST)
Karten
Habe mal die Lagekarte in ihrer Größe belassen und die Restkarten verkleinert. Manchmal denk ich, diese 'Templates' sind bald größer, als der eigentliche Artikel. Auch beeinträchtigt das Daruntersetzen einer weiteren Karte oft den Text und spaltet ihn.
Die verkleinerten Karten mit den Details kann man ohne Probleme per Mausklick erreichen. Bei Nichtgefallen bitte revert. Nergal 7. Jul 2005 14:40 (CEST)
Muselmanen in Frankreich :
Heute, es gibt + 10 % von Muselmanen in Frankreich (mit 6 millionen muselmanen). Ein Franzose, 9. Dienstag, August 2005.
Was ist ein Muselmane? 84.191.46.140 23:09, 26. Nov 2005 (CET)
- => Muselmann 84.191.46.140 23:12, 26. Nov 2005 (CET)







