Freie Demokratische Partei

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Abbildung
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Bildherkunft

Basisdaten
Gründungsdatum: 11. Dezember 1948
Gründungsort: Heppenheim
Vorsitzender: Guido Westerwelle
stellvertretende
Vorsitzende:
Rainer Brüderle,
Andreas Pinkwart
Cornelia Pieper
Generalsekretär: Dirk Niebel
Schatzmeister: Hermann Otto Solms
Weitere
Präsidiums-
mitglieder:
Wolfgang Gerhardt,
Sabine Leutheusser-
Schnarrenberger
,
Birgit Homburger,
Philipp Rösler
Ehrenvorsitzende: Walter Scheel,
Hans-Dietrich Genscher,
Otto Graf Lambsdorff
Mitglieder: ca. 67.000
(Stand: Juni 2005)
Frauenanteil: circa 23 %
Staatliche
Parteienfinanzierung:
9.009.112,60 €
(2004)

Parteigliederung: 16 Landesverbände,
485 Kreisverbände,
ca. 3.150 Ortsverbände
Anschrift: Thomas-Dehler-Haus
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
Website: www.fdp.de
E-Mail-Adresse: fdp-point@fdp.de

Die Freie Demokratische Partei (FDP bzw. 19682001 F.D.P.) ist eine liberale Partei in Deutschland.

Inhaltliches Profil

Die gegenwärtigen Leitlinien der FDP sind in den Wiesbadener Grundsätzen verankert.

Wirtschafts- und Sozialpolitik

Die FDP verfolgt von den im Bundestag vertretenen Parteien am stärksten die Idee des Ordoliberalismus, von politischen Gegnern oft auch als Neoliberalismus bezeichnet, wobei er allerdings eine besondere Variante dieser politischen Idee darstellt. In der Globalisierung sieht die Partei vor allem auch Vorteile. Zentrales Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Verbesserung des Investitionsklimas, Abbau von Bürokratie und Reform des Tarifrechts. Die Staatsverschuldung soll reduziert werden, dazu wird ein Abbau von Subventionen angestrebt. In der Steuerpolitik wird ein einfaches Steuerrecht gefordert. Das Modell der Einkommensteuer sieht einen Stufentarif vor. Durch Steuersenkungen soll die Wirtschaft belebt werden, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wird abgelehnt. In der Sozialpolitik wird die Einführung eines Bürgergeldes angestrebt, in dem alle steuerfinanzierten sozialen Hilfen des Staates zusammengefasst werden. Die Sozialversicherungen sollen durch kapitalgedeckte Systeme ergänzt oder ersetzt werden.

Gesellschaftspolitik

Der gemeinsame Nenner ist eine kritische Einstellung zum Staat und zu konservativen sowie egalitären Gesellschaftsentwürfen. Nach dem Motto „So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich!“ versucht die FDP, die Eingriffe des Staates in das Leben des einzelnen so weit wie möglich zu beschränken. Verbindendes Element ist für sie der Gedanke der „Schaffung und Wahrung der Freiheit des Einzelnen“. So trug sie nahezu alle gesellschaftlichen Liberalisierungen mit, die in der Bundesrepublik realisiert wurden.

Innenpolitik

Die FDP lehnt tradionell Gesetze ab, die als Einschränkung von Grundrechten angesehen werden. Umstritten war der Große Lauschangriff: 1995 führte die FDP dazu eine Urabstimmung durch, bei der sich eine Mehrheit von 63,6 % für den "Großen Lauschangriff" aussprach. Als Reaktion darauf trat die damalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) von ihrem Amt zurück. Als 1998 der Bundestag das ermöglichende Gesetz mit den Stimmen der FDP verabschiedete, erhoben mehrere prominente FDP-Mitglieder letztendlich erfolgreich Verfassungsbeschwerde. Die FDP spricht sich gegen eine allzu restriktive Judikative aus. Sie lehnt darüber hinaus auch eine Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten bei Telefon und Internet ab.

Bildungspolitik

Ein Ziel der FDP ist die vorschulische Förderung der Kinder. So soll es ab dem vierten Lebensjahr verbindliche Sprachtests geben um sprachliche Schwächen z.B. von Kindern mit Migrationshintergrund zu erkennen und rechtzeitig vor der Schule in einer sogenannten Startklasse trainieren zu können. Kinderbetreuung soll entsprechend dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, halbtags zwischen dem 3. Lebensjahr und der Einschulung (bzw. der Startklasse ), für Kinder und Eltern kostenlos sein. Schon in der ersten Klasse soll spielerisch mit Fremdsprachenunterricht begonnen werden und fester Bestandteil des Lehrplans werden. Die FDP fordert die Einführung von Ganztagsschulen und das Abitur nach 12 Schuljahren. Außerdem stehen die Liberalen zum gegliederten Schulsystem und lehnen eine „Einheitsschule“ ab, da sie ihrer Meinung nach zu wenig leistungsorientiert und individuelle Förderung nicht ausreichend gewährleistet sei. Die FDP tritt für nachlaufende Studiengebühren zur Finanzierung der Hochschulen ein. Außerdem fordert sie, forschungsfeindliche Gesetze und Verordnungen zu ändern oder abzuschaffen, um damit den Forschungsstandort Deutschland zu sichern. Die Rechtschreibreform lehnt die FDP überwiegend ab. Ihr Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2005 wurde deshalb in der herkömmlichen Rechtschreibung geschrieben.

Europapolitik

Die FDP bezeichnet sich selbst als die Europapartei. Sie will eine politisch integrierte EU mit gemeinsamer Außen- und Sicherheitspolitik. Über den Entwurf einer EU-Verfassung soll in einer Volksabstimmung entschieden werden. Sie tritt für eine politisch handlungsfähige Union ein und spricht sich grundsätzlich für einen Beitritt der Türkei zur EU aus. Die Verhandlungen müssten aber ergebnisoffen geführt werden. Weitere Möglichkeiten als Alternative zur Vollmitgliedschaft sollen bei den Verhandlungen für den Fall, dass am Ende des Verhandlungsprozesses die Türkei den Acquis communautaire nicht voll umgesetzt hat oder die EU nicht in der Lage ist, ein weiteres großes Land als Mitglied aufzunehmen. Die Vertiefung der EU habe Vorrang vor der Erweiterung.

Richtungen

Mitglieder und Anhänger der FDP werden je nach thematischem Schwerpunkt in der Öffentlichkeit gern in Bürgerrechtsliberale und Wirtschaftsliberale eingeteilt. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Gerhart Rudolf Baum und Burkhard Hirsch treten vor allem für Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte ein. Für liberale Prinzipien in der Marktwirtschaft stehen u.a. Otto Graf Lambsdorff, Rainer Brüderle, Carl-Ludwig Thiele und Hermann Otto Solms. Die Einteilung wird oft als Flügelbildung verstanden, wobei von Flügeln aber eher im Zusammenhang mit innerparteilichen Kontroversen um ein bestimmtes Themengebiet gesprochen wird.

Geschichte

Wurzeln des Liberalismus

Die liberale Bewegung setzte sich im Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der Aufklärung für mehr Rechte der unteren Schichten und die nationale Einigung ein. Liberale Gruppen, die zum großen Teil aus Studenten und anderen Intellektuellen bestanden, protestierten für „Einheit und Freiheit“. Darauf folgten Gegenmaßnahmen der reaktionären Kräfte Deutschlands, besonders durch Kanzler Metternich, den die liberale Märzrevolution im Jahr 1848 zum Rücktritt zwang. Ab 1849 jedoch war die Revolution zum größten Teil erschöpft und die Monarchie setzte sich wieder durch, wenn auch das liberale Gedankengut fest verwurzelt blieb und zum Beispiel dem Preußischen König bei der Durchführung seiner Politik bis zu Bismarcks Einspringen Probleme bereitete. Die Deutsche Fortschrittspartei, die sich 1861 gründete, war die erste Partei im heutigen Sinne, mit Parteiprogramm und klaren politischen Zielen. Ihre Nachfolger in der Zeit des Deutschen Kaiserreiches waren die Nationalliberale Partei und die Deutsche Volkspartei sowie später die Fortschrittliche Volkspartei. Ihnen folgten die Deutsche Demokratische Partei/Deutsche Staatspartei und Deutsche Volkspartei in der Weimarer Republik, deren Mitglieder maßgeblich an den Gründungen der liberalen Parteien der Nachkriegszeit beteiligt waren.

Liberale Parteien nach 1945

Im Juli 1945 forcierte die Sowjetunion die Gründung der LDP in der Ostzone. Im September 1945 gründete sich die Hamburger Partei Freier Demokraten (PFD) als erste liberale Partei in den Westzonen. Bei den ersten Bürgerschaftswahlen in Hamburg erreichte die nunmehr FDP genannte Partei am 13. Oktober 1946 18,2 %. Ebenfalls im September 1945 wurde im Südwesten die DVP gegründet, die bei den Landtagswahlen in Württemberg-Baden im November 1946 ähnlich stark abschnitt. Neugründungen liberaler Parteien erfolgten in allen Bundesländern. In Hessen erhielt die FDP durch eine Listenverbindung mit den Heimatvertriebenen, die noch nicht eigenständig kandidieren durften, 1950 mit 31,8 % das beste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte. In den sowjetisch besetzten Gebieten erlangte 1946 die LDP bei den einzigen freien Landtagswahlen zwischen 7,8 % in Groß-Berlin (Ost) und 29,9 % in der Provinz Sachsen (Sachsen-Anhalt). Die LDP (Ost) ging jedoch 1949 als „BlockparteiLDP in die Nationale Front auf.

FDP-Vorgängerorganisationen in der Nachkriegszeit

Brit. Zone: Freie Demokratische Partei (FDP);
Hamburg: Partei Freier Demokraten (PFD) 1945–1946;
Bremen: Bremer Demokratische Volkspartei (BDV) 1945–1952;
Bremen: Freie Demokratische Partei Bremen (FDP) 1946–1947;
SBZ: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945;
SBZ: Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDP) 1945–1951;
SBZ: National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) 1948–1990;
Bayern: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945–1946;
Bayern: Freie Demokratische Partei (FDP);
Hessen: Deutsche Demokratische Partei (DDP) 1945–1946;
Hessen: Liberal-Demokratische Partei Hessen (LDP) 1946–1948;
Hessen-Pfalz: Sozialer Volksbund (SV) 1946–1947;
Rheinland: Liberale Partei des Rheinlands (LP) 1945–1947;
Rheinland-Pfalz: Demokratische Partei (DP) 1947–1948;
Württemberg-Baden: Demokratische Volkspartei (DVP) 1945–1952;
Baden: Demokratische Partei (DP) 1946–1948;
Württemberg-Hohenzollern: Demokratische Volkspartei (DVP) 1946–1952;
Saarland: Demokratische Vereinigung des Saarlands (DVS) 1945–1947;
Saarland: Demokratische Partei Saar (DPS) 1947–1951;
DDR: Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) 1951–1990;
DDR: Bund Freier Demokraten (BFD) 1990;
DDR: Deutsche Forumspartei (DFP) 1990;
DDR: Freie Demokratische Partei (F.D.P.) 1990;
Deutschland: Demokratische Partei Deutschlands (DPD) 1947–1948;

Parteigründung

Am 17. März 1947 wurde in Rothenburg ob der Tauber die Demokratische Partei Deutschlands (DPD) als gesamtdeutsche Partei gegründet. Vorsitzende waren Theodor Heuss und Wilhelm Külz. Aufgrund von Auseinandersetzungen über den politischen Kurs von Külz konnte sich dieses Projekt jedoch nicht dauerhaft durchsetzen.

Die Freie Demokratische Partei wurde am 11. Dezember 1948 in Heppenheim an der Bergstraße als ein Zusammenschluss aller liberalen Parteien der westlichen Besatzungszonen gegründet. Der Name Liberaldemokratische Partei (LDP) konnte sich dabei nicht durchsetzen. Ihr erster Vorsitzender war Theodor Heuss. Der Ort der Parteigründung wurde mit Bedacht gewählt, denn am 10. Oktober 1847 hatten sich bei der Heppenheimer Tagung die gemäßigten Liberalen im Vorfeld der Märzrevolution getroffen.

Bei der Schaffung des Grundgesetzes 1948/49 und dessen Ausgestaltung hatte die FDP stets mehr Anteil als ihre Wahlergebnisse vermuten lassen. So war sie die Hüterin der persönlichen Freiheitsrechte, des parlamentarischen Systems und der sozialen Marktwirtschaft (während alle anderen am Grundgesetz wirkenden Parteien eine eher staatsgelenkte Wirtschaft bevorzugten). In vielen anderen Fragen hatte die FDP alternative oder vermittelnde Lösungen zwischen SPD und CDU vorangebracht und konnte somit oftmals aktiver als andere Parteien Programmpunkte in die Realität umsetzen. Auch war die FDP die Partei, die mit insgesamt 41 Jahren am längsten an der Bundesregierung beteiligt sein sollte.

Bis in die fünfziger Jahre hinein standen einige Landesverbände der FDP rechts von der CDU/CSU, die ihrerseits anfänglich noch Konzepten eines christlichen Sozialismus nachhing. Mit national orientierten Grundwerten wurde um Stimmen auch von Trägern von Staats- und Gesellschaftsfunktionen des dritten Reichs geworben, um auch diese in den neuen Staat zu integrieren.

1949–1969: Der Aufbau Deutschlands

Bei den ersten Wahlen zum Bundestag am 14. August 1949 errang die FDP einen Stimmenanteil von 11,9 % (bei 12 Direktmandaten, vor allem in Baden-Württemberg und Hessen) und erhielt somit 52 von 402 Sitzen. Im Juli des selben Jahres wurde der FDP-Vorsitzende Theodor Heuss vom CDU-Vorsitzenden Konrad Adenauer als erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen und gewählt. 1954 erhielt er bei seiner Wiederwahl mit 871 von 1.018 Stimmen (85,6 %) der Bundesversammlung das bis heute beste Wahlergebnis eines Bundespräsidenten. Die FDP stimmte (zusammen mit der DP) im Bundestag gegen das von CDU und SPD Ende 1950 eingebrachte Entnazifizierungsverfahren. Auf ihrem Bundesparteitag 1951 in München verlangte sie die Freilassung aller „so genannten Kriegsverbrecher“ und begrüßte die Gründung des „Verbands Deutscher Soldaten“ aus ehemaligen Wehrmachts- und SS-Angehörigen, um die Integration der nationalistischen Kräfte in die Demokratie voranzubringen. Die nach Werner Naumann benannte Naumann-Affäre (1953) kennzeichnet den Versuch alter Nationalsozialisten, die Partei zu unterwandern. Daraufhin wurden parteiintern Nazi-Seilschaften aufgedeckt und der Naumann-Kreis wurde aus der Partei ausgeschlossen. Nachdem die Bundes-FDP stets fern rechter Ideologie stand, mussten nun auch die letzten Landesverbände Abstand davon nehmen, und die national gesinnten Mitglieder verließen die Partei. Nach der Bundestagswahl 1953 erhielt die FDP 9,5 % der Zweitstimmen, 10,8 % der Erststimmen (bei 14 Direktmandaten, vor allem in Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Württemberg und Oberfranken) und 48 von 487 Mandaten.

In der zweiten Legislaturperiode des Bundestages gewannen Kräfte der süddeutschen Liberaldemokratie in der Partei an Einfluss. Mit Thomas Dehler übernahm ein Vertreter eines eher linksliberalen Kurses den Partei- und Fraktionsvorsitz. Der ehemalige Justizminister Dehler, der nach 1933 unter der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu leiden hatte, wurde bekannt durch seine rhetorische Schärfe. Generell waren die verschiedenen Landesverbände sehr eigenständig und setzten so von Land zu Land unterschiedliche Akzentuierungen im Ringen um die besten Konzepte innerhalb liberaler Politik.

Als einzige der kleineren Nachkriegsparteien überlebte die FDP trotz vieler Probleme. 1957 erreichte sie noch 7,7 % der Stimmen und ihr bis 1990 in Halle an der Saale letztes Direktmandat, womit sie im Bundestag 41 von 497 Sitzen innehatte. Allerdings schied sie trotzdem aus der Bundesregierung aus, weil die Union die absolute Mehrheit errang. Im Folgenden setzte sich die FDP beispielsweise für eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa ein.

Bereits vor der Wahl war Dehler als Parteivorsitzender abgetreten. Auf dem Bundesparteitag in Berlin Ende Januar 1957 löste ihn Reinhold Maier ab. Dehlers Funktion als Fraktionsvorsitzender übernahm nach der Bundestagswahl mit Erich Mende ein Vertreter eines eher nationalliberalen Kurses. 1960 wurde Mende auch Parteivorsitzender.

Nach der Bundestagswahl 1961 (bei der sie mit 12,8 % ihr bisher bestes bundesweites Ergebnis erzielte) beteiligte sich die FDP nach schwierigen Verhandlungen wiederum an einer Koalition mit der CDU, obwohl man sich vor der Wahl darauf festgelegt hatte, auf keinen Fall weiterhin zusammen mit Adenauer in einer Regierung zu sitzen. Obwohl es gelang, Adenauers Kanzlerschaft nach zwei Jahren zugunsten des Wunschkanzlers Ludwig Erhard zu beenden und Adenauer auch nicht Bundespräsident wurde, hatte sich die FDP als „Umfallerpartei“ bereits in der Presse einen Namen gemacht.

Das Ende von Adenauers Kanzlerschaft läutete die Spiegel-Affäre ein, als deren Folge die FDP ihre Minister aus der Bundesregierung abzog. Zwar wurde die Koalition unter Adenauer 1961 noch einmal erneuert, doch nur ein Jahr später trat er zugunsten Erhards ab. Dies war für Erich Mende wiederum der Anlass, ins Kabinett einzutreten: Er übernahm das Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen.

Nach der Bundestagswahl 1965 erlangte die FDP 9,5 %. Die Koalition mit der CDU zerbrach 1966 an Fragen der Steuererhöhungen und es folgte eine Große Koalition zwischen CDU und SPD. In der Opposition bahnte sich auch ein Kurswechsel an: Die bisherige Außenpolitik und auch die Stellung zu den Ostgebieten wurden diskutiert. Zum neuen Vorsitzenden wählten die Delegierten 1968 Walter Scheel, einen europäisch ausgerichteten Liberalen, der zwar aus dem nationalliberalen Lager kam, aber mit Willi Weyer und Hans-Dietrich Genscher die neue Mitte der Partei anführte. Diese Mitte bemühte sich darum, die FDP koalitionsfähig mit beiden Großparteien zu machen. Dabei näherten sich die Liberalen durch ihre Neuorientierung in der Ost- und Deutschlandpolitik besonders der SPD an.

1969–1982: Gesellschaftliche Veränderungen und Krisen

Am 21. Oktober 1969 begann nach der Bundestagswahl die Periode einer Sozialliberalen Koalition mit der SPD und dem Bundeskanzler Willy Brandt. Walter Scheel war es, der die außenpolitische Wende einleitete. Trotz einer sehr knappen Mehrheit setzten er und Willy Brandt die umstrittene Neue Ostpolitik durch. Diese Politik war innerhalb der FDP durchaus umstritten, zumal dem Eintritt in die Bundesregierung Niederlagen bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland am 14. Juni 1970 folgten. In Hannover und Saarbrücken schied die Partei sogar aus dem Landtag aus.

Nachdem der Bundesparteitag in Bonn nur eine Woche später die Politik der Parteiführung gestützt und Scheel im Amt bestätigt hatte, gründeten Parteirechte um Siegfried Zoglmann am 11. Juli 1970 in Hohensyburg einen „überparteilichen“ Verein namens National-Liberale Aktion – mit dem Ziel, den linksliberalen Kurs der Partei zu beenden und Scheel zu stürzen. Dies gelang jedoch nicht. Zoglmann unterstützte im Oktober 1970 einen Missbilligungsantrag der Opposition gegen Finanzminister Alex Möller; Erich Mende und Heinz Starke verfuhren ebenso. Wenig später erklärten alle drei ihren Austritt aus der FDP; Mende und Starke traten der CDU bei, Zoglmann gründete später die Deutsche Union, die über den Status einer Splitterpartei nicht hinauskam.

Die außenpolitische sowie die gesellschaftspolitische Wende wurden 1971 durch die Freiburger Thesen, die als Rowohlt-Taschenbuch mehrere 100.000-mal verkauft wurden, auf eine theoretische Grundlage gestellt. Walter Scheel war zunächst Außenminister und Vizekanzler, 1974 wurde er dann zweiter liberaler Bundespräsident der Bundesrepublik und machte damit den innerparteilichen Weg für den bisherigen Innenminister Hans-Dietrich Genscher frei.

Von 1969 bis 1974 stützte die FDP Bundeskanzler Willy Brandt, danach regierte sie an der Seite Helmut Schmidts. Bereits am Ende der 70er Jahre schienen die Übereinstimmungen zwischen FDP und SPD nicht mehr für eine Koalition ausreichend zu sein, aber die CDU/CSU-Kanzlerkandidatur von Franz-Josef Strauß 1980 ließ die beiden Parteien noch einmal zusammen in die Bundestagswahl gehen. Die FDP sah jedoch immer mehr die Differenzen zur SPD, vor allem in der Wirtschaftspolitik. In der Haltung zur Frage des NATO-Doppelbeschlusses hatte Kanzler Schmidt seine eigene SPD nicht hinter sich. Auch wurden Widersprüche innerhalb der FDP immer größer.

1982–1998: Wirtschaftliche Neuorientierung und Wiedervereinigung

Am 1. Oktober 1982 wählte die FDP zusammen mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den CDU-Parteivorsitzenden Helmut Kohl zum neuen Bundeskanzler (siehe auch Wende (BRD)). Der Koalitionswechsel hatte heftige interne Auseinandersetzungen zur Folge, so verlor die FDP daraufhin über 20 % ihrer 86.500 Mitglieder, was sich auch bei der Bundestagswahl 1983 (Rückfall von 10,6 % auf 7,0 %) niederschlug. Die Mitglieder liefen zumeist zur SPD, den Grünen und neu gegründeten Splitterparteien, wie der linksliberalen Partei Liberalen Demokraten (LD) über. Unter den austretenden Mitgliedern befand sich auch der damalige FDP-Generalsekretär und heutige EU-Kommissar Günter Verheugen. Beim Parteitag im November 1980 trat der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Uwe Ronneburger gegen Hans-Dietrich Genscher als Parteivorsitzender an. Ronneburger erhielt 186 der abgegebenen Stimmen – rund 45 % – und unterlag damit nur knapp.

Die Jungdemokraten, die traditionelle Jugendorganisation der Liberalen, lösten sich von der FDP und wurden ein parteiunabhängiger linker Jugendverband. Die neue Jugendorganisation Junge Liberale hatte anfangs eine eher wirtschaftsliberale Ausrichtung. In der Zeit der Wiedervereinigung verfolgte die FDP das Ziel eines Sonderwirtschaftsgebiets in der Ex-DDR, konnte sich jedoch gegen die CDU/CSU nicht durchsetzen, da diese eventuelle Stimmenverluste in den fünf neuen Bundesländern bei der Bundestagswahl 1990 verhindern wollte.

Während der politischen Umbrüche 1989/1990 entstanden in der DDR neue liberale Parteien, wie die F.D.P. der DDR oder die Deutsche Forumpartei. Sie bildeten mit der LDPD, die zuvor als Blockpartei an der Seite der SED gewirkt hatte und mit Manfred Gerlach auch den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR stellte, den Bund Freier Demokraten (BFD). Schon vor der Wiedervereinigung Deutschlands vereinigte sich auf einem Vereinigungsparteitag im August 1990 in Hannover die westdeutsche F.D.P. mit den Parteien des BFD und der ehemaligen Blockpartei NDPD zur ersten gesamtdeutschen Partei. Beide Blockparteien bescherten der FDP einen großen, wenn auch nur kurz anhaltenen, Mitgliederzuwachs. In der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wurde die CDU/CSU/FDP-Koalition bestätigt, die FDP bekam 11,0 % der gültigen Stimmen (79 Sitze) und errang (in Halle (Saale)) ihr erstes Direktmandat seit 1957.

In den 90er Jahren versuchten national ausgerichtete Kräfte um Alexander von Stahl die FDP gezielt zu unterwandern. In diesem Zusammenhang trat auch Klaus Rainer Röhl, der der Neuen Rechten zugeordnet wird, in die Partei ein. Heute hat diese Strömung keinerlei Bedeutung mehr.

1998 bis heute

Seit 1998 ist die FDP – nach 29 Jahren ununterbrochen in der Bundesregierung – in der Opposition. Oft wurde der FDP vorgeworfen, eine reine Mehrheitsbeschafferin für andere Parteien zu sein (dieser Vorwurf hätte unter den bisherigen Konstellationen auch für jede andere kleine Bundespartei gegolten). Im Bundestagswahlkampf 2002 trat die FDP daher mit dem „Projekt 18“ an und wollte damit ein eigenständiges Profil auf gleicher Augenhöhe zu den beiden großen Volksparteien schaffen sowie durch einen unkonventionellen Wahlkampf auch jüngere Wähler ansprechen.

Im Verlauf des Wahlkampfs 2002 kam es zu der Möllemann-Affäre, die eine Antisemitismusdebatte auslöste. Die „Grande Dame“ und Präsidentschaftskandidatin der Freien Demokraten Hildegard Hamm-Brücher verließ im September 2002 ihre Partei nach über dreißigjähriger Mitgliedschaft, da sie die Abgrenzung vor allem des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle von den Versuchen Möllemanns, mittels populistischer Äußerungen auf Stimmenfang zu gehen, als unzureichend empfand.

Die Umfragewerte von 10–13 % vor der Wahl konnten nicht in Stimmen umgesetzt werden, da unter anderem die Möllemann-Affäre viele Wähler abschreckte. Trotzdem war das Wahlergebnis besser als bei den Bundestagswahlen 1994 und 1998: Das Erststimmenergebnis von 5,8 % war eines der besten der letzten Bundestagswahlen und damit zum Beispiel höher als das der Grünen, und auch die Zweitstimmen konnten um ein Fünftel auf 7,4 % gesteigert werden.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament im Jahr 2004 errang die FDP mit 6,1 % ihr bestes Europawahlergebnis überhaupt und zog mit der Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin nach zehn Jahren Abstinenz wieder in das Brüsseler Parlament ein. Die sieben FDP-Abgeordneten im Europaparlament gehören der ALDE-Fraktion an, die dort die drittstärkste Fraktion stellt.

Die FDP wurde bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 mit 9,8 % die drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag.

Sie ist an Landesregierungen in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt beteiligt. Des Weiteren sitzen aufgrund der letzten Wahlen FDP-Abgeordnete in den Landesparlamenten von Berlin, Bremen, Hessen, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Auf kommunaler Ebene galt die FDP besonders in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren als schwach, so dass sie spöttisch als „Dame ohne Unterleib“ bezeichnet wurde. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts scheint sich jedoch eine Renaissance der Liberalen als Kommunalpartei anzubahnen. So stellt sie auch diverse hauptamtliche Bürgermeister in größeren Städten, unter anderem in Cuxhaven, Dresden, Jena, Pforzheim, Plauen und Wetzlar. Zudem ist sie in den letzten Jahren in viele Kommunalparlamente zurückgekehrt.

Resümee

Die FDP trug bisher am längsten Regierungsverantwortung in der Bundesrepublik Deutschland, nämlich insgesamt 42 Jahre. Die FDP stellte sechs Vizekanzler in insgesamt 14 verschiedenen Kabinetten. Sie stellte mit Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher und Klaus Kinkel drei bundesrepublikanische Außenminister.

Die Außenpolitik der FDP steht ganz in der Tradition der Außenpolitiken Walther Rathenaus und Gustav Stresemanns. Klassische FDP-Ministerressorts waren auch Justiz und Wirtschaft. Die FDP stellte mit Theodor Heuss (1949–1959) und Walter Scheel (1974–1979) zwei Bundespräsidenten.

Struktur

Parteifinanzen

Die FDP verfügte 2002 über Einnahmen von 31,5 Mio. Euro, davon wurden 44 % durch Spenden, 26 % durch staatliche Mittel, 20 % durch Mitgliedsbeiträge und 10 % aus sonstigen Quellen aufgebracht. Zum Vergleich: Bündnis 90/Die Grünen verfügten über 26,3 Mio. Euro und die CSU über 46,1 Mio. Euro.

Wählerschaft

Wahlstatistisch wird die FDP vor allem von schwach konfessionell Gebundenen (gleich große Anteile von Konfessionslosen, Katholiken und Evangelischen), höher Gebildeten gewählt, die einer Beschäftigung nachgehen, häufig selbstständig sind. Unter Landwirten, Rentnern und Gewerkschaftsmitgliedern hat die FDP die niedrigsten Werte. Es dominiert, nur leicht, der männliche Anteil in kleinen und mittelgroßen Städten. Auf dem Lande sowie in Großstädten schneidet die FDP leicht schlechter ab. Wahlentscheidende Themen (Mehrfachnennungen möglich) sind für FDP-Wähler Steuer- und Wirtschaftspolitik (56 %), Arbeitsmarktpolitik (31 %) und soziale Gerechtigkeit (27 %). Umfragen ergeben in der Regel, dass Kompetenzvermutungen für die FDP vorrangig bei der Steuer-, Arbeitsmarkt-, und Bildungspolitik liegen.

Die FDP-Hochburgen sind die Gebiete entlang des Hoch-, Ober-, Mittel- und Niederrheins ohne das Ruhrgebiet, sowie entlang des Flusses Neckar, in der Eifel, in Mittelhessen, das Gebiet zwischen Minden und Oldenburg (Oldenburg), die Gebiete um München, Frankfurt am Main, Hamburg, Halle (Saale), Südsachsen und der Südwesten Berlins.

Wählerstromanalysen ergeben lediglich nennenswerte Wählerströme zwischen der FDP und CDU/CSU und SPD, in relativen Werten auch zwischen Grünen und FDP. Weniger zwischen FDP und PDS (in Ostdeutschland) und so gut wie gar nicht zwischen FDP und Parteien am rechten Rand. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass den FDP-Anhängern politisch-programmatisch in Wirtschaftsfragen die CDU/CSU-Anhänger am nächsten stehen, in gesellschaftspolitischen Fragen jedoch die SPD- und GRÜNEN-Anhänger. Auch hier ergaben sich die größten Differenzen zwischen FDP-Anhängern auf der einen Seite und PDS- und REP-Anhängern auf den anderen Seiten.

Auf der Links-Rechts-Skala von 1–10 ordnen sich die FDP-Anhänger bei dem Wert 5 ein (in Westdeutschland leicht über 5, in Ostdeutschland leicht unter 5).

Gliederung

Die Freie Demokratische Partei gliedert sich in 16 Landesverbände; sie hat rund 67.000 Mitglieder (Stand Juni 2005). Allein auf Nordrhein-Westfalen entfallen hiervon etwa 17.000 Mitglieder. Den höchsten Stand an Mitgliedern wies die Partei 1981 mit 86.500 Mitgliedern sowie, einigungsbedingt, 1991 mit etwa 155.000 Mitgliedern auf.

Die FDP ist Mitglied der Europäischen Liberal-Demokratischen und Reform-Partei und der Liberalen Internationalen. Im EU-Parlament gehört sie der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa an. Diese Fraktion stellt mit 88 Sitzen 12,0 % der EU-Parlamentarier.

Im Saarland führt der FDP-Landesverband den Zusatz Demokratische Partei Saar (FDP/DPS). In Baden-Württemberg hat der Landesverband der FDP den Zusatz Demokratische Volkspartei (FDP/DVP) aus einer 140-jährigen Tradition heraus.

In Berlin gibt es keine Kreisverbände. Stattdessen wird die regionale Parteiarbeit von den Bezirksverbänden übernommen.

Persönlichkeiten

Weitere wichtige Persönlichkeiten aus der FDP finden sich im Portal:Politik und in der Liste der FDP-Mitglied.

Literatur

  • Lothar Albertin: Politischer Liberalismus in der Bundesrepublik. Sammlung Vandenhoeck, Göttingen 1980, ISBN 3-525-01324-8
  • Jürgen Dittberner: FDP - Geschichte, Personen, Organisation, Perspektiven. Eine Einführung, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14050-7.
  • Daniel Elfendahl: Richtungskämpfe im parteipolitischen Liberalismus: Die FDP zwischen 1948 und 1972. Ruhr-Universität, Bochum 2003
  • Karl-Hermann Flach: Noch eine Chance für die Liberalen. Eine Streitschrift. Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-596-22040-8
  • Hans-Dietrich Genscher: Nur ein Ortswechsel? Eine Zwischenbilanz der Berliner Republik. Hohenheim Verlag, 2002, ISBN 3-8985-0074-8
  • Jörg Michael Gutscher: Die Entwicklung der FDP von ihren Anfängen bis 1961. Hain Verlag, Meisenheim am Glan 1967
  • Dieter Hein: Zwischen liberaler Milieupartei und nationaler Sammlungsbewegung. Gründung, Entwicklung und Struktur der Freien Demokratischen Partei 1945–1949. Droste Verlag, Düsseldorf 1985, ISBN 3-7700-5127-0
  • Karl Holl, Günter Trautmann, Hans Vorländer: Sozialer Liberalismus. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1986, ISBN 3-525-01333-7
  • Reinhart Hübsch, Jürgen Frölich: Deutsch-deutscher Liberalismus im Kalten Krieg. Zur Deutschlandpolitik der Liberalen 1945–1970. Potsdam 1997
  • Heino Kaack: Zur Geschichte und Programmatik der Freien Demokratischen Partei. Verlag Anton Hain, Meisenheim am Glan 1976, ISBN 3-445-01380-2
  • Kurt J. Körper: FDP. Bilanz der Jahre 1960 – 1966. Braucht Deutschland eine liberale Partei? Köln 1968.
  • Otto Graf Lambsdorff (Hrsg): Freiheit und soziale Verantwortung. Grundsätze liberaler Sozialpolitik. FAZ Verlag, Frankfurt 2001, ISBN 3-8984-3041-3
  • Dieter Langewiesche: Liberalismus in Deutschland. Suhrkamp, 1988, ISBN 3-518-11286-4
  • Marco Michel: Die Bundestagswahlkämpfe der FDP 1949–2002. Vs Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, ISBN 3-531-14180-5
  • Andreas Morgenstern: Die FDP in der parlamentarischen Opposition 1966–69. Wandel zu einer „Reformpartei“. Tectum-Verlag, 2004, ISBN 3-8288-8670-1
  • Ralph Raico: Die Partei der Freiheit. Studien zur Geschichte des deutschen Liberalismus. Lucius & Lucius, Stuttgart 1999, ISBN 3-8282-0042-7.
  • John Rawls: Politischer Liberalismus. Suhrkamp, 2003, ISBN 3-518-29242-0
  • John Rawls: Die Idee des politischen Liberalismus. Suhrkamp, 1994, ISBN 3-518-28723-0
  • Theo Rütten: Der deutsche Liberalismus 1945 bis 1955. Deutschland- und Gesellschaftspolitik der ost- und westdeutschen Liberalen in der Entstehungsphase der beiden deutschen Staaten. Nomos Verlag, Baden-Baden 1984
  • Walter Scheel, Otto Graf Lambsdorff: Freiheit in Verantwortung, Deutscher Liberalismus seit 1945. Bleicher 1988, ISBN 3-8835-0047-X
  • Mathias Siekmeier: Restauration oder Reform. Die FDP in den sechziger Jahren. Janus Verlag, Köln 1998, ISBN 3-922977-51-0
  • Guido Westerwelle: Neuland. Die Zukunft des deutschen Liberalismus. ECON, München 1999, ISBN 3-612-26658-6
  • Rüdiger Zülch: Von der FDP zur F.D.P. – Die dritte Kraft im deutschen Parteiensystem. Bonn 1973

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Freie Demokratische Partei


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"Neue FDP"

Ich glaube, die "neue fdp" am Ende des Artikels ist tot und kann entfernt werden. --TorsTen 17:01, 18. Apr 2004 (CEST)

Noch zu tun

Ich setze mal eine Agenda für diesen Artikel: in den Geschichtsteil hinein sollte noch
  • die FVP-Abspaltung in den 50ern
  • die Freiburger Thesen und der Linksschwenk in den 60ern
  • generell mehr über die 70er, 80er und 90er Jahre, Wiesbadener Grundsätze etc. --Chef 16:22, 1. Jul 2004 (CEST)

Liberale Schüler

Bei aller Sympathie: weder die Liberalen Schüler Nordrhein-Westfalen (gibt es keinen Bundesverband?) noch über das Portal erreichbare Unterorganisationen gehören hierher. Das ist bei anderen Parteien auch nicht so. Die Biographien von Heuss und Genscher können auf deren wiki-Seiten angebracht werden.--Chef 18:53, 7. Jul 2004 (CEST)
Die Liberalen Schüler sind eindeutig eine Vorfeldorganisation der FDP. Solange es keine Bundes-Homepage gibt, kann die Landeshomepage des Landesverband, der 90% aller liberalen Schüler beherbergt als Link stehen bleiben.

Linksliberal/wirtschaftsliberal

Die Begriffe sind schwammig. Wenn ihr mal in die Literatur schaut, dann sind mit Linksliberalen auch Manchesterliberale gemeint. Das Gegenstück waren die Nationalliberalen, die immer einen Hang zum konservativen Merkantlisismus hatten.

Das Märchen von der sozialen Marktwirtschaft und der FDP

Der Neoliberalismus ist nicht der Vater dieses Kindes, Ludwig Erhard und Franz Oppenheimer waren Wahrheitssuchende

ELDR

Ich habe den Querverweis zur ELDR wieder eingefügt. Die Gründung der ALDE-Fraktion bedeutet nämlich mitnichten das Ende der ELDR als Parteienfamilie. Die ALDE ist lediglich eine Fraktion aus den ELDR-Parteien und einigen weiteren Partnern (z.B. UDF), wird aber außerhalb des Europaparlaments keine eigenständige Organisation sein. ---Mogelzahn 08:07, 27. Jul 2004 (CEST)

Weiterhin habe ich den Hinweis auf eine Mitgliedschaft der FDP in der ALDE wieder in ELDR geändert. Da die ALDE lediglich eine Fraktion des Europaparlaments ist, gehören ihr zwar die sieben FDP-Europaabgeordneten an, die FDP als Partei kann dies aber nicht. Sie gehört der ELDR an!!! --Mogelzahn 08:18, 29. Jul 2004 (CEST)

DP / WAV

das stimmt nicht: die DP ist noch existent und die WAV'ler gingen überall hin, aber nicht zur Union

Diesen Kommentar hab ich rausgenommen, da er sachlich schlichtweg falsch ist. Die WAV ging in die DP auf. Diese wiederum ging später (mit BHE) in die CDU auf. Das Bestehen der heutigen rechtsextremen/rechtspopulistischen Partei "Deutsche Partei - Die Freiheitlichen" (0,2% 2004) ist nur schwerlich so zu bewerten, dass die DP heute noch existent sei. Genauso gut könne man abstreiten, dass die Zentrumspartei in die Union aufgegangen sein...

Genau das bestreite ich auch! Sowohl Zentrum als auch DP bestehen heute noch. Die Masse der DP wechselte im Übrigen nach der Fusion mit dem BHE als GDP nicht zur CDU sondern zur NPD und die WAV von Alfred Loritz versuchte 1955 als DAV zur Bremischen Bürgerschaftswahl zu kandideren, was scheiterte. Diejenigen, die zur DP wechselten, waren Loritz' Gegner, die vor der bayerischen Landtagswahl 1950 die WAV verließen! Nicht umsonst gab es am Ende der 1. Wahlperiode wieder eine WAV-Gruppe im Bundestag. --Mogelzahn 01:24, 2. Aug 2004 (CEST)

Hat da ein CDUler Probleme? ;)

Die heutige Deutsche Partei ist eben NICHT "Rechtsnachfolger" der damaligen Deutschen Partei (wie von Dir in einer Mail an mich behauptet). Die heutige Deutsche Partei wurde 1993 wiedergegründet. Und auch die Zentrumspartei gilt wohl eindeutig als in die CDU aufgegangen. Das zu bestreiten angesichts der 0,0x% bei Wahlen und Verlust von 99,99% der Mitglieder ist lächerlich. Ebenso ist die WAV (als vorrangig bayerische Partei) in die Union aufgegangen, wenn die Mehrzahl der Mitglieder langfristig parteilos oder Unionsmitglieder später wurden; daran ändert auch der Umstand nichts, dass die WAV nicht offiziell mit einer Unionspartei fusionierte. Insgesamt gehst du da zu formalistisch (und dabei auch noch falsch) vor.

Da hat bestimmt kein CDU'ler Probleme, denn ich bin FDP-Mitglied und ich könnte dir einige FDP'ler nennen, die aus der DP kommen (z.B. Uwe Ronneburger, der aus Protest gegen die Bonner Wende 1982 Anfang 1983 gegen Hans-Dietrich Genscher um den Parteivorsitz kandidierte). Und selbst wenn die DP nicht durchgängig bestanden haben sollte (ich will mich jetzt nicht um Spitzfindigkeiten streiten), so sind zwar beachtliche Teile der DP-Mitglieder -Wähler und -Funktionäre in die CDU gegangen, aber die DP hat sich mit dem GB/BHE zur GDP vereinigt (Ein Teil hat diese Fusion nicht mitgemacht, zB. der LV Bremen und Teile der niedersächsischen DP), die noch 1969 zur Bundestagswahl kandidiert hat auch noch formal besteht. Ein Aufgehen bedeutet eine formale Verschmelzung, daß ist weder bei DP, noch WAV oder Zentrum passiert. DP und Zentrum kandidieren und sind zumindest noch kommunal vorhanden, die WAV ist sanft entschlummert. Deine These oben würde bedeuten, daß man auch behaupten könnte, die KPD sei nach ihrem Verbot in der SPD aufgegangen, weil ihre Wähler (mangels Alternative oder tw. auch aus besserer Einsicht) nach 1956 SPD gewählt haben. In einer Enzyklopädie sollte man im Übrigen formalistisch vorgehen, um sich nicht den Vorwurf der Ungenauigkeit einzuhandeln. --172.176.190.223 21:56, 2. Aug 2004 (CEST) (Mogelzahn, der heute von woanders schreibt und deshalb nicht angemeldet ist.)

Präsidium und Landesvorsitzende

Bei aller Liebe, aber das komplette Präsidium (Wolfgang Gerhardt ist als Fraktionsvorsitzender im übrigen nicht stimmberechtigt) und die Landesvorsitzenden gehören nun wirklich nicht in eine Enzyklopädie. Überlegt mal, ob ihr sie nicht lieber wieder streicht. --Mogelzahn 22:53, 13. Aug 2004 (CEST)

Laut Satzung der FDP ist der Fraktionsvorsitzende gleichberechtigtes Mitglied des Präsidiums, oder habe ich da nicht richtig subsumiert??? Ich wüsste auch nicht, weshalb die Landesvorsitzenden nicht aufgeführt werden sollten. Man könnte gar noch die Bundesminister im Einzelnen aufführen und die Generalsekretäre (wie beim CDU-Artikel). Insgesamt müsste viel mehr bei der Geschichte ergänzt werden (und besser strukturiert).
Am CDU-Artikel schreibe ich nicht. Aber auch da ist so manches drin, was aus meiner Sicht nicht enzyklopädisch ist. Bundesminister unter "weitere wichtige Mitglieder" aufzuführen, halte ich für sehr sinnvoll, deswegen habe ich dort z.B. auch Josef Ertl eingefügt. Langjährige Landesminister gehören auch da hinein, aber eine eigene Rubrik mit dem aktuellen Präsidium und den Landesvorsitzenden halte ich für übertrieben (nicht nur bei der FDP). Statt eine Datenwüste mit vielen Namen zu produzieren, könntest Du doch mal die To-Do-Liste (z.B. was die Abspaltung der FVP angeht) abarbeiten. Ich werde jedenfalls in absehbarer Zeit mal Georg Borttscheller, der 12 Jahre Senator in Bremen war, ergänzen. Dessen bisheriger Einfluß auf die Geschichte der Bundesrepublik und der FDP dürfte den der meisten Mitglieder des derzeitigen Präsidiums (die Ehrenvorsitzenden mal ausgenommen) wohl übersteigen. --Mogelzahn 15:05, 14. Aug 2004 (CEST) PS: Die derzeitigen Präsidiumsmitglieder sollen ja durchaus Artikel haben und können auch unter den weiteren wichtigen Mitgliedern genannt werden, wenn sie nicht wie Westerwelle und Solms schon bei Vorsitz oder Fraktionsvorsitz stehen. PPS: Man kann seine Artikel auch mit vier Tilden unterschreiben. --Mogelzahn 15:05, 14. Aug 2004 (CEST)

Mandatsübersicht

Die Übersichten über die Mandatsverteilungen im Europaparlament und Bundestag gehören aus meiner Sicht zu den Parlamenten und nicht zu den einzelnen Parteien (da gibts schließlich die Übersichten für die eigene Fraktion). Ich habe sie entsprechend verschoben. --Mogelzahn 16:28, 14. Aug 2004 (CEST)

Die Seiten des EU-Parlaments werden bei mir inkorrekt angezeigt (Überlappungen von Tabellen und Text). Ich weiß nicht, seit wann das so ist, aber möglicherweise hängt das mit deinen Änderungen zusammen, vielleicht auch nicht. Könntest du dafür sorgen, dass sie für jedermann korrekt angezeigt werden? Danke. --robertius
Also, ich habe unter verschiedenen Browsern und auch verschiedenen Bildschirmgrößen mal geguckt und kann das Problem nicht nachvollziehen. Bei mir stehen immer links die FDP-Europawahlergebnisse und rechts ist die Grafik. Vielleicht liegt es an Deinen Einstellungen. --Mogelzahn 12:04, 1. Sep 2004 (CEST)

FDP der Schweiz

Auch die Schweiz hat eine (übrigens recht wählerstarke) FDP: http://de.wikipedia.org/wik... Könnte man dies bitte einbeziehen (eventuell vielleicht beide Einträge unter einem gemeinsamen Eintrag verlinken)? --Protagoras 22:13, 28. Sep 2004

Wenn Du FDP eingibst, kommst Du auf eine Begriffsklärungsseite, die Dir beide Parteien anbietet. --Mogelzahn 00:48, 30. Sep 2004 (CEST)
Ok, danke Mogelzahn. Habe nach "fdp" (in kleiner Schreibweise) gesucht und dann wurde ich automatisch zu diesem Eintrag geschickt, was mich als freisinniger Schweizer gestört hat. ;-) --Protagoras 23:34, 30. Sep 2004 (CEST)

Seltsamer Satz

Und die Verbände selbst hatten bis in die sechsiger Jahre hinein einen gewissen Anteil an ehemaligen NSDAP-Mitgliedern. Während hingegen DP, WAV, CDU, CSU und vor allem die SED der DDR sich nur schwerlich lösten von diesen Mitgliedern und dieser Wählerklientel.

???Den zweiten Satz hab ich gelöscht. Was soll das heissen? Bitte deutlicher formulieren.--Griesgram 14:32, 7. Okt 2004 (CEST)

Logo

Wieso ist das Logo gelöscht worden???

Hast du dich schon einmal mit der GNU-FDL beschäftigt, unter deren lizenzrechtlichen Festlegungen der Inhalt der Wikipedia stehen soll? --Alexander Fischer 17:01, 7. Nov 2004 (CET)

Und wieso ist es jetzt wieder drin???

Vorläuferorganisationen

Ich habe die Demokratische Union in Schleswig-Holstein gestrichen, da diese keine Vorläuferorganisation der FDP war, sondern von ihrem Gründer Carl Schröter 1946 in die CDU überführt worden war. Daß einzelne DU-Mitglieder dann statt in die CDU in die FDP eintraten ändert nichts an dieser Tatsache. --172.177.70.156 16:52, 3. Dez 2004 (CET)

Im Lexikon zur Geschichte der Parteien in Europa (Hrg. Frank Wende), 1981 im Kröner Verlag Stuttgart erschienen, ist die Demokratische Union in Schleswig-Holstein jedoch als liberale Landesorganisation der Nachkriegszeit aufgeführt. Seite 104 im Artikel über die FDP. Man könnte sich darauf einigen, dass sie als liberale Partei gegründet wurde, mit dem Ziel, einer liberalen Bundespartei sich anzuschließen, dann jedoch nicht der FDP beitrat, sondern der CDU (die ja auch den Anspruch hat, teilweise liberale Kraft zu sein).

@Unbekannter. Das Parteien-Handbuch von Stöss führt sie im Artikel über die CDU als deren Vorläufer-Organisation auf. Die Wahrheit scheint mir zu sein, daß sie überwiegend von ehemaligen DVP-Mitgliedern (wie Schröter) und einigen wenigen früheren DNVP-Mitgliedern gegründet wurde, mit dem Ziel eine einheitliche bürgerliche Kraft für Liberale und Konservative zu bilden (also ähnlich dem Vaterstädtischen Bund Hamburg von de Chapeaurouge). Dieser Einheitsversuch ist aber wohl insbesondere an der Gretchenfrage ("wie hältst Dus mit der Religion?") gescheitert und diejenigen Kräfte, die sich weiterhin als liberal verstanden haben sind aus der DU ausgeschieden und haben dann mit ehemaligen DDP'lern die FDP gegründet, während die DU die Keimzelle der CDU bildete. --Mogelzahn 16:01, 5. Mai 2005 (CEST)

Änderungen

Ich denke nicht, dass die Farbgebung von Mogelzahn (und anderen) besonders attraktiv ist. Aber das nur am Rande. Wirklich fraglich ist der LD-Abschnitt. Die LD ist mitnichten bis heute eine Splitterpartei, denn sie ist heute gar keine Partei. Daher muss dieser Halbsatz entfernt werden, denke ich.

Ob Du die Farbgebung der Box zur FDP gelungen findest oder nicht ist ohne Interesse. Sie bleibt erhalten, weil sie bei allen Parteien mit Box so gehalten ist. Farben beeinflussen über das Empfinden die Einstellung zu (in diesem Fall) Parteien und dargestellten Inhalten. Das ist in einer Enzyklopädie auszuschließen: hier geht es um Informationen, nicht um Manipulationen. Und der sind durch Farbspielchen Tür und Tor geöffnet. --Unscheinbar 13:55, 3. Feb 2005 (CET)

Bei allen Parteien? Guckfehler deinerseits? Die SPD hat knalliges Rot zum Beispiel. Manipulation geschieht übrigens wohl eher durch Inhalte, nicht über Farben. Wobei ich die Farben dezenter gehalten habe als das vorige Gelb-Blau.

Eigentlich bei allen Parteien, ja. Leider haben wir zur Zeit einen Farb-Vandalen, der die Kästen zum Teil unlesbar gestaltet. Ich bin am ständigen Reverten. Wie gesagt, das hat schon seinen Sinn. Bitte keine Eingriffe in die Farbpalette vornehmen. --Unscheinbar 17:03, 3. Feb 2005 (CET)

Gut. Aber wieso wird ständig der unsinnige Satz über die LD auch reverted?

Leuschner - Link

Mal wird er herausgenommen, dann wieder hineingesetzt. Die Darstellung von Udo Leuschner ist sicherlich nicht neutral, aber sie enthält sehr viele zusätzliche Informationen. Vorschlag: Man schreibt es einfach so hinein -

Meinungen? --Chef 21:37, 25. Mär 2005 (CET) Signatur nachträglich ergänzt von --Hansele Hansele 17:01, 27. Mär 2005 (CEST)

So ähnlich habe ich ihn jetzt erstmal wieder hineingenommen. Ich denke, kritische Töne müssen nicht unbedingt verschwiegen werden - und bei aller Kritik scheint mir Leuschner sachlich zu bleiben. --Hansele Hansele 03:03, 26. Mär 2005 (CET)

Wenn man das "unabhängige", das als Sachaussage überflüssig und als Wertung zu positiv ist (hat einen Anklang von Neutralität, die nun einmal nicht vorhanden ist), herausnimmt, hätte ich zumindest kein Problem. --Chef Chef 19:05, 27. Mär 2005 (CEST)

Ich hatte das "Unabhängige" eigentlich nie als "neutral" sondern als "von der FDP unabhängige" verstanden. Das ist die einzige Quelle, die nicht direkt eine FDP-Quelle und nicht in dieser Weise gebunden ist. --Hansele Hansele 22:44, 27. Mär 2005 (CEST)

Als Historiker muss auch ich Zweifel an der Entscheidung für die Leuschnertexte bekunden. Sie sind in zu vielen Punkten einer Enzyklopädie unwürdig. Wikipedia sollte sich der Objektivität verschreiben und nicht jede (wenn auch, in diesem Falle, recht umfangreiche und daher verlockende) Internet-Kuriosität mitmachen.

Weblinks im Text

Die Massen von Weblinks im Artikeltext sind gar nicht gut. 4-5 Weblinks in einem extra Block unten am Artikel sind in Ordnung, aber so geht das nicht. --Hansele Hansele 08:36, 15. Apr 2005 (CEST)

Diskussion aus dem Review (April 2005)

Hab nix dagegen, dass eine Graphik zu den FDP-Ergebissen bei der Europawahl drin ist. Nur wäre als Ergänzung dazu ebenso eine Graphik zu den FDP-Ergebnissen der letzten Bundestagswahl sinnvoll. - Antifaschist 666 14:56, 19. Apr 2005 (CEST)

Freie Demokratische Partei, 5. Mai

Dafür, weil: Der Artikel informiert ausführlich über Geschichte, Weltanschauung und Strukturen der FDP. Viele Grafiken und Bilder, die den Artikel abrunden, sind ebenfalls vorhanden.Antifaschist 666 18:55, 5. Mai 2005 (CEST)

  • contra schön bunt ist er. sorry, aber "inhaltliches profil" könnte in seiner oberflächlichkeit und nicht-neutralität auch aus einem fdp-faltblatt stammen. liest denn hier niemand mehr wissenschaftliche literatur zum thema? ein geschichtsteil in dem weder Karl Hermann Flach noch Ralf Dahrendorf vorkommen, tut mir schon irgendwo weh. Wieder nichts zu Finanzen, nichts zum Elektorat, kaum was zur Mitgliedschaft oder inneren Auseinandersetzungen. -- Southpark 16:10, 6. Mai 2005 (CEST)
Hab den Abschnitt "Inhaltliches Profil" jetzt etwas neutraler formuliert. Antifaschist 666 21:11, 6. Mai 2005 (CEST)

contra - also ich will nicht wissen wie diese Formatierung bei anderen Auslösungen als der meinigen aussschaut. Drei Überlappungen bei "1998 bis heute"? Keine Abstände zum Text? Das sollte alles am rechten Rand mit der gleichen breite flüssig von oben nach unten gehen, einheitliche Farbgebung inbegriffen. Abgesehen davon kann dieses Format auch nur von einer Minderheit editiert werden. Die 48er Revolution und die Paulskirche wäre erwähnenswert. Auch bei Liberalismus wird das nur am Rande abgehandelt, was das ganze etwas redundant macht. --Saperaud [@] 04:47, 10. Mai 2005 (CEST) (nachgetragen, sorry)

  • contra; solange Antifaschist666 jegliche Informationen zu Personen und Amtsträgern in irgendwelche Kästen auslagert, statt sie dort im Artikel zu lassen, wo sie hingehören, kann ich dem Artikel das Prädikat "exzellent" nicht geben. Wir wollen doch eine Enzyklopädie und nicht der Focus sein. Daher erwarte ich (nicht nur) für einen exzellenten Artikel einen vernünftig gegliederten Fließtext statt der nunmehr offenkundig bei allen Parteiartikeln geplanten bunten Kästen, die mich schlicht ärgern, weil ich die Informationen nicht mehr dort bekomme, wo ich sie erwarte, nämlich im passenden Kontext. --Mogelzahn 11:58, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Contra - Braucht man wohl nicht groß zu begründen, mir hats das Gähnen ins Gesicht getrieben. Und dabei kann man, wenn man wirklich will, die Geschichte der FDP als Krimi darstellen;-) Kettelring 00:13, 25. Mai 2005 (CEST)
  • Contra - ohne den Text gelesen zu haben, allerdings ist die Farbgebung der Kästchen einfach zu grell und störend. Abgesehen davon, dass sie bei mir (1152x864, normaler Schriftgrad) teilweise nebeneinander stehen und somit das Layout der Seite zerreissen. --Tsui 19:59, 25. Mai 2005 (CEST)

lesenswerte-Diskussion

Pro: OK, auch der war noch nicht ganz reif für "exzellent", aber lesenswert ist er!!Antifaschist 666 00:42, 26. Mai 2005 (CEST)

  • contra: Mit den vielen Leisten und Kästen die sich bei mir überlappen und doppeln sieht das ganze, mit Verlaub, beschissen aus. Das ganze ist zwar eine nette Idee, würfelt aber meiner Meinung nach den Artikel zu sehr auseinander. Bei Vertrauensfrage (Grundgesetz) finde ich den Anteil von Listen und Kästen in Ordnung. Hier ist es eindeutig übertrieben. PS: Gilt auch für viele andere deiner Partei-Artikel. --Leipnizkeks 00:51, 26. Mai 2005 (CEST)
Ich hab die Zeitleisten jetzt n bissel verkleinert und den Abstand zwischen ihnen vergrößert. Ich hoffe, es sieht bei dir nun besser aus!!Antifaschist 666 01:04, 26. Mai 2005 (CEST)
Hat sich leider nicht viel verändert. :/ --Leipnizkeks 15:43, 26. Mai 2005 (CEST)
Hab jetzt den Kasten "Präsidiumsmitglieder gelöscht und die dort enthaltenen Infos in die Basisdaten eingebaut. Ich hoffe, dass es jetzt besser bei dir aussieht!Antifaschist 666 09:22, 27. Mai 2005 (CEST)
  • neutral Jetzt sieht es einigermaßen aus. --Leipnizkeks 20:36, 27. Mai 2005 (CEST)

  • contra auch bei mir werden die gelben Kästen nebeneinander dargestellt. Das sind zu viele und sie sind zu groß. Eine etwas dezentere Farbgebung würde auch nicht schaden. --Kurt seebauer 15:10, 26. Mai 2005 (CEST)
Nachtrag: Die Wahlergebnisse könnte man mit excel/Openoffice o.ä. sehr schön grafisch als Kurve darstellen, der Kasten "Präsidium" ist redundant, da schon in der Faktentabelle am Anfang enthalten. "Stiftungen" "Organisationen" könnte man evtl. in einen eigenen Absatz packen und ein paar Sätze dazu schreiben. --Kurt seebauer 15:16, 26. Mai 2005 (CEST)
Dein Einwand ist inzwischen berücksichtigt und entsprechend korrigiert worden was hältst du jetzt vom Artikel?Antifaschist 666 21:10, 27. Mai 2005 (CEST)
  • contra Ich kann mich nur Leipnizkeks bzgl. der Überlappungen anschließen. Warum kann man die Daten nicht in den Text einbauen? Ich möchte die doch im zugehörigen Kontext lesen und nicht als "Focus-Häppchen" irgendwo dazwischengehauen. Das sieht mir zu sehr nach Infotainment und zu wenig nach Enzyklopädie aus. Auf jedenfall ists nicht lesenswert, weil schon die nebeneinanderstehenden Kästen jeden Lesegenuß verhindern. --Mogelzahn 17:15, 26. Mai 2005 (CEST)
Dein Einwand ist inzwischen berücksichtigt und entsprechend korrigiert worden was hältst du jetzt vom Artikel?Antifaschist 666 21:10, 27. Mai 2005 (CEST)
Immer noch contra. 1) Nehmen die Kästen bei mir immer noch die Hälfte der Breite ein. 2) Warum benötigt man überhaupt die Kästen, das gehört alles für mich in den Fließtext. 3) Besser als vorher empfinde ich allerdings die Darstellung der Wahlergebnisse (auch wenn die bei mir über die volle breite gehen, aber so ist das halt bei so vielen Wahlen). --Mogelzahn 01:52, 28. Mai 2005 (CEST)

  • contra: Lesenswert, vielleicht sogar exzellent ist zwar die Geschichte der Partei, aber zum Inhalt/Programm und zur Struktur steht mir noch viel zu wenig, wenn man berücksichtigt, dass wir es hier mit einer der wichtigsten Parteien Deutschlands zu tun haben. Für ein "Gütesiegel" langts mit da noch nicht.Cordobes 06:18, 30. Mai 2005 (CEST)

und noch was: bei mir tauchen da zwei unterschiedliche Leisten mit unterschiedlichen Bundesvorsitzenden auf.Cordobes 01:24, 31. Mai 2005 (CEST)

  • contra: inhaltlich lesenswert, aber noch immer zu viele unterschiedliche Tabellen in diversen Größen und zu bunten Farben. – Vorschlag: Vielleicht könnte man dort, wo eine Eingliederung der Tabelleninhalte in den Fließtext nicht sinnvoll erscheint, einen Unterartikel anlegen und die Listen auslagern, z.B. "Liste der Vorfeldorganisationen und Stiftungen der FDP". Das würde zu einer stärkeren Übersichtlichkeit führen, aber die Informationen blieben dennoch erhalten.
    Was übrigens auch für andere Artikel gilt: Ich bin ein wenig gespalten, was das Foto des jeweiligen Parteivorsitzenden ganz oben gleich neben dem Parteilogo betrifft. Eigentlich stellt es mE einen zu starken Personenbezug Partei <=> Parteivorsitzender dar, ich fände es weiter unten im Textverlauf schöner. Torinberl 12:58, 31. Mai 2005 (CEST)

F.D.P. (Pünktchen)

F.D.P. leitet zum Artikel weiter. Wäre es nicht vielleicht besser, dort statt eines Redirects hinzuschreiben, dass es sich um die ehemalige Bezeichnung der FDP handelt?

Stand bis vor einigen Wochen drin [LINK]. Da ich keinen Grund für die Herausnahme erkennen kann, habe ich es wieder hinzugefügt.--Chef Chef 16:34, 4. Jun 2005 (CEST)

OK, allerdings dachte ich eigentlich eher daran, die Artikel F.D.P und F.D.P. anzupassen, d.h. dort einen Hinweis anzubringen, dass es sich um eine frühere Bezeichung der FDP handelt, etwa so wie bei Standart, wo auch nicht kommentarlos zu Standard weitergeleitet wird. a.bit 17:03, 4. Jun 2005 (CEST) (P.S.: Sorry für die vergessene Unterschrift oben)

Ja, aber das halte ich für nicht nötig. Man wird ja jetzt weitergeleitet und sieht direkt im ersten Satz, was los ist. Dafür braucht man m.E. keinen Artikel.--Chef Chef 17:13, 4. Jun 2005 (CEST)

OK, sehe ich ein. a.bit 22:01, 4. Jun 2005 (CEST)

Struktur

Das inhaltliche Profil einer Partei beginnt nciht mit den Flügeln sondern mit dem Programm. Ich habe mal die Flügel hinter das Programm gestellt. A.Heidemann 17:57, 9. Jun 2005 (CEST)

Gute Idee -- Sava 20:12, 9. Jun 2005 (CEST)

Bekannte Mitglieder

Macht es wirklich Sinn, diesen Abschnitt derart aufzublähen? Wir haben doch die FDP-Mitglied und so ist dieser Abschnitt wirklich unsinnig, weil er nicht mehr differenziert. --Mogelzahn 10:15, 27. Aug 2005 (CEST)

Letztes Direktmandat vor 1990

Im Artikel heißt es:

Auf dieser Seite steht aber, dass das Direktmandat 1961 geholt wurde. 62.75.177.56 13:39, 12. Sep 2005 (CEST)

Das ist falsch, habe es dort schon mitgeteilt.--Chef Chef 16:06, 12. Sep 2005 (CEST)

Diskussion aus dem Review (August 2005)

Hier fasse ich einige Kritikpunkte, die von anderen Personen geäußert wurden, mal zusammen:

  1. In den Abschnitten Inhalt/Programm und zur Struktur steht noch viel zu wenig, wenn man berücksichtigt, dass es sich hier um eine der wichtigsten Parteien Deutschlands handelt.
  2. Geschichtsteil: Karl-Hermann Flach und Ralf Dahrendorf fehlen
  3. Nichts zu Finanzen, nichts zum Elektorat, kaum was zur Mitgliedschaft oder inneren Auseinandersetzungen.
  4. Die 48er Revolution und die Paulskirche wäre erwähnenswert. Auch bei Liberalismus wird das nur am Rande abgehandelt, was das ganze etwas redundant macht.
  5. Geschichte und Struktur der Landesverbände noch nicht vollständig

Zu 1.: Die Wiesbadener Grundsätze abzutippen ist vielleicht nicht so sinnvoll, wenn man mehr über das Programm lesen möchte, sollte man vielleicht noch einen Artikel zu diesen schreiben, welcher diese zusammenfasst? Der Rest sieht meiner Meinung nach inzwischen ok aus.

Zu 2.: Die betroffenen Personen sind mit eigenem Artikel inzwischen präsent.

Zu 4.: Die FDP ist zwar liberal, sie hat sich aber erst 1948 gegründet, nicht 1848. Der Verweis auf die Märzrevolution reicht für mich schon völlig aus, ist für den Artikel FDP vielleicht sogar nur wenig relevant, weil deswegen die FDP nicht gegründet wurde. (Auch wenn der Gründungsort bedeutsam war, das wird aber bereits im Artikel erwähnt.)

Ansonsten muss tatsächlich noch was dran gearbeitet werden. Starcalc 14:59, 30. Aug 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion

Pro ich denke, dass der Artikel nun lesenswert ist Antifaschist 666 09:41, 15. Sep 2005 (CEST)
ich würde es für sinnvoll halten, wenn die ganzen Aufzählungen generell ins Portal:Politik ausgelagert werden, z.B. in Form einer Aufzählung "Politiker" mit Unterpunkten zu den einzelnen Parteien. In einen Artikel gehört sowas IMO nicht. --Kurt seebauer 13:32, 15. Sep 2005 (CEST)

Contra Die Programmatik ist für eine Partei, die vielleicht bald in der Regierung sitzt, nicht adequat dargestellt.--Q'Alex 18:21, 15. Sep 2005 (CEST)
Hab die Programmatik jetzt erweitert. Bist du nun zufrieden? Antifaschist 666 11:51, 16. Sep 2005 (CEST)

contra: Erstens sind mir immer noch zuviele Kästen im Artikel, zweitens müssen diese ewig-langen Politikerlisten nicht sein, dafür gibt es die FDP-Mitglied (Kurt Seebauers Vorschlag ist für die absoluten Promis auch O.K.). Die Programmatik ist mir weiterhin zu dünn. --Mogelzahn 00:12, 17. Sep 2005 (CEST)

Hab diese "ewig" lange Liste erheblich gekürzt und die Anzahl der Kästen ebenso. Zufrieden jetzt? Antifaschist 666 11:44, 17. Sep 2005 (CEST)
  • Contra Keine Parteien im Wahlkampf. Außerdem ist der Artikel unvollständig. --Debauchery 10:34, 17. Sep 2005 (CEST)
    Wenn du mir jetzt noch sagen würdest, was genau am Artikel aus deiner Sicht unvollständig ist, dann änder ich das gerne! Antifaschist 666 11:48, 17. Sep 2005 (CEST)
    • Pro. Ich bin längst nicht immer einer Meinung mit AF666, aber diesmal hat er einen gut aufbereiteten, informativen, kurz: lesenswerten Artikel vorgeschlagen. Lob auch für seine schier unerschöpfliche Bereitschaft, Kandidaten noch im laufenden Verfahren im Alleingang aufzupolieren, um das Bapperl zu erringen...--Bordeaux 12:53, 22. Sep 2005 (CEST) Pro informativ und lesenswert schon, auch wenn das Orogrammatische im Verhältnis immer noch recht knapp ist. --Luha 09:37, 21. Sep 2005 (CEST) Pro nach den Änderungen von Antifaschist 666 finde ich den Artikel aufjedenfall Lesenswert! --Kwosch 17:41, 19. Sep 2005 (CEST)

      Alexander von Stahl

      Deine letzte Bearbeitung finde ich gar nicht so schlecht. Der folgende Satz gefällt mir allerdings nicht so ganz:
      • "Stahl ist zwar Mitglied der FDP, vertritt aber u.a. in der Jungen Freiheit eher der Neuen Rechten nahestehende Positionen, die zur Zeit in seiner Partei nicht mehrheitsfähig sind."
      Das mag Deine Meinung sein, aber Du solltest diese Einschätzung nicht als feststehende Tatsache darstellen. Es wäre schön, wenn Du den Satz umformulieren würdest, damit klar wird, daß das eine Vermutung oder persönliche Einschätzung ist. -- Beblawie 00:53, 29. Sep 2005 (CEST)

      Vermutung ist allenfalls der letzte Satzteil. Aber auch nicht wirklich, denn dem dürfte die FDP-Mehrheit heute vorbehaltlos zustimmen. Jesusfreund 00:56, 29. Sep 2005 (CEST)

      Vermutung ist, daß von Stahl "eher der Neuen Rechten nahestehende Positionen" vertritt. -- Beblawie 00:58, 29. Sep 2005 (CEST)

      Woher weißt Du das? Ist es nicht eher so, dass Stahl typische Positionen nicht der FDP, sondern der Jungen Freiheit vertritt, die als Publikationsorgan der Neuen Rechten gelten kann? Gegenbeispiel? Jesusfreund 01:03, 29. Sep 2005 (CEST)

      Ich weiß, daß es eine Vermutung und keine objektiv feststehende Tatsache ist. Ich habe nicht behauptet, daß von Stahl keine Positionen der Neuen Rechten vertritt. Es ist aber unzulässig, von Stahl nur deshalb der Neuen Rechten zuzurechnen, weil er nicht "typische Positionen" der FDP vertritt. -- Beblawie 01:08, 29. Sep 2005 (CEST)

      Bei politischen Positionen steht nie irgendwas "objektiv" fest, das ist eh klar. Aber wenn Du eine inhaltliche Übereinstimmung von Stahl und der Neuen Rechten zugeben musst, kannst Du schonmal Barbs Aussage nicht einfach reverten. Höchstens relativieren, so wie Du es hier - wenig überzeugend - versuchst. Mithin steht fest, dass Du den edit war getrieben hast. Jesusfreund 01:21, 29. Sep 2005 (CEST)

      1. Der Edit-War wird von dem begonnen, der eine von einem anderen Benutzer abgelehnte Änderung von neuem einstellt. 2. Barb hat einen Zusammenhang zwischen dem Wiedererstarken der Nationalliberalen und der Neuen Rechten hergestellt. Wenn die Definition des Artikels Neue Rechte zutreffend ist, dann ist die Neue Rechte explizit gegen den Liberalismus gerichtet. Also können Nationalliberale nicht zur Neuen Rechten gehören (oder es sind keine Nationalliberalen). Natürlich kann es auch sein, daß von Stahl zur Neuen Rechten gehört. Aber dann kann man ihn nicht als Nukleus eines nationalliberalen Wiedererstarkens in der FDP darstellen. Beblawie 01:35, 29. Sep 2005 (CEST)

      1. OH, eine ganz neue Definition von edit war, wie erfinderisch. Barb hat den Zusammenhang anhand mehrfacher Verweise begründet. Wer sinnvolle und begründete Ergänzungen unbegründet ablehnt, beginnt den edit war. Wer das wiederholt tut, treibt ihn.

      2. Das ungeklärte Verhältnis zwischen Nationalismus und Liberalismus wird auch in dem Artikel Nationalliberalismus selber thematisiert. Du kannst Dich also nicht einfach auf eine andere Def berufen, ohne inhaltlich mitzudenken und zu begründen, warum NL und NR nichts miteinander zu tun haben. Auch Gelb und Schwarz können zusammen Braun ergeben.

      3. Wenn von Stahl ein Neuer Rechter sein kann, stimmt Barbs Argument, dass es personelle und positionelle Identitäten gibt zwischen NL und NR und das Erstarken des Einen mit dem Anwachsen des anderen zu tun haben kann (nicht: muss). Dann musst Du bessere Argumente dagegen bringen als nur so zu tun, als hätte sie keine Gründe geboten.

      4. Das nationalliberale Wiedererstarken hattest Du selber im Zusammenhang mit von Stahl nicht bestritten. Um diesen Nebenschauplatz ging es Dir bisher nicht. Lenk also nicht vom Thema ab. Jesusfreund 01:53, 29. Sep 2005 (CEST)

      ad1) Die Ergänzung von Barb war ja nicht sinnvoll und begründet.
      ad2) Das "ungeklärte Verhältnis" von Liberalismus und Nationalismus hat nichts mit der Frage der Zugehörigkeit des Nationalliberalismus oder von einzelnen Nationalliberalen zur Neuen Rechten zu tun. Es ist nicht zulässig, Nationalismus einfach mit der Neuen Rechten gleichzusetzen. Das widerspricht auch der Definition und Beschreibung der Neuen Rechten im Artikel Neue Rechte.
      ad3) Wenn von Stahl ein Neuer Rechter ist, dann stimmt Barb Arguments keineswegs. Denn dann ist er kein Nationalliberaler, wenn man die Definition der Neuen Rechten ernst nimmt.
      ad4) Ich habe den Zusammenhang von Stahls mit dem Wiedererstarken des Nationalliberalismus in der FDP nicht bestritten, weil ich von Stahl bisher als Nationalliberalen (und nicht als Rechten) gesehen habe. Beblawie 02:43, 29. Sep 2005 (CEST)

      Auch Nationalliberal ist ein Oxymoron, da der Liberalimus im Kern auf universalistische Rechte des Individuums (Menschen- und Bürgerrechte) setzt. Nationale universale (weltweit gültige) Bürgerrechte gibt es nicht. Daher bitte keinen Sophismus. Stahl gehört zur Neuen Rechten. Die Bezeichnung dürfte ihn selbst auch garnicht stören. --GS 12:27, 29. Sep 2005 (CEST)

      Es gibt keine weltweit gültigen Bürgerrechte, weil es keine weltweit gültige Bürgerschaft gibt. Bürgerschaft und Bürgerrechte gibt es nur im Staat, der jedoch kein Weltstaat ist. Bürgerrechte können also nur im nationl organisierten Staat verbürgt und verwirklicht werden. Universale Rechte werden demnach partikular verwirklicht, weil das Konzept des Nationalstaats und der damit zusämmenhängenden Idee der Staatsbürgerschaft die Menschen nach ihrer Zugehörigkeit zum Staat bei der Zuerkennung von Rechten entweder ein- oder ausschließt. Weil aber jeder Mensch nach liberalen Vorstellungen Bürger eines (freiheitlichen) Staates sein sollte, wird auch durch das republikanische Konzept des Nationalstaates die Universalität der Menschen- und Bürgerrechte gewahrt. -- Beblawie 13:31, 29. Sep 2005 (CEST)
      Zu Stahl: ich bezweifle, daß sich Stahl zur Neuen Rechten im Sinne der Definition unter Neue Rechte zählt, die ja dort als explizit antiliberal dargestellt wird. Wenn man die Neue Rechte so eng definiert, sollte man nicht allzu großzügig mit der Zuordnung zur Neuen Rechten umgehen. Aber das ist ja die Unaufrichtigkeit, mit der manche ihren politischen Kampf hier führen. Mit dieser Methode kann man jeden noch weiter rechts verorten, als er in Wirklichkeit steht. -- Beblawie 13:39, 29. Sep 2005 (CEST)

      Du gibst hier die Position der Liberalismuskritik wieder, etwa eines Carl Schmitt. Die hat viel für sich, da gebe ich Dir recht, dennoch ist die Vorstellung universaler Rechte eben die Grundidee des Liberalismus. Diese soll jeden Staat transzendieren und der Staatsgewalt eine absolute Schranke setzen. Daher kann die Idee nicht von der (partikularen) Verwirklichung durch Nationalstaaten abhängig sein. Stahl setzt sich seit Jahren mit wachsendem Engagement, zuletzt vor dem BVerfG., für die Junge Freiheit ein und diese wird nunmal der Neuen Rechten zugeordnet. Wo ist das Problem? --GS 16:30, 29. Sep 2005 (CEST)

      Die oben dargestellte Position möchte ich nicht als Liberalismuskritik verstehen, schon gar nicht im Sinne Carl Schmitts. Sie ist eher das Gegenteil der Schmittschen Position. Auch Liberalismus sieht den Staat als Notwendigkeit zur Verwirklichung der Freiheit, ist also nicht anarchistisch orientiert. Ich habe auch nicht geschrieben, daß die Idee der universalen Menschenrechte von der partikularen Verwirklichung durch die Nationalstaaten abhängig ist, sondern nur, daß die Menschenrechte durch den partikulären (National-) Staat verbürgt und verwirklicht werden. Die Idee der universalen Menschenrechte existiert natürlich unabhängig vom Staat, aber sie läßt sich nicht unabhängig vom Staat verwirklichen. Zum Liberalismus gehört auch die Ablehnung einer absolutistischen Staatsgewalt (die von vielen Liberalen besonders gerne betont wird), aber eben auch die Idee, daß zur Verwirklichung von Freiheit und Menschenrechte institutionelle Vorkehrungen notwendig sind. Diese (letztere) Idee vertreten auch diejenigen Liberalen, die eher staatsfeindlich argumentieren, wenn auch mehr pragmatisch, denn würden sie diese Idee explizit ablehnen, würden sie anarchistisch, nicht mehr liberal argumentieren. -- -- Beblawie 17:06, 29. Sep 2005 (CEST)

      Das ist aber (vielleicht ohne es zu wissen) schmittianisch gedacht ;-) Der Liberalismus ist ein metaphysisches System, das auf (quasi) naturrechtliche Prämissen rekurriert, insbesondere auf die Idee universaler Rechte des Individuums. Diese Rechte werden gegen den Staat in Stellung gebracht. Dabei wird immer vorausgesetzt, dass der Staat existiert. Ordnung ist immer etwas Gegebenes. Schmitt dagegen fragt nach den Voraussetzungen für das Bestehen einer Ordnung, die die Herrschaft des Rechts (Rule of Law) erst möglich macht. Das ist der zentrale Unterschied. Daher geht der Liberalismus von einem Primat des Rechts aus, der Neoabsolutismus eines Carl Schmitt von einem Primat der Politik. Das meint Böckenförde wenn er sagt, "der Staat lebe von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann". Das kann man natürlich auch, wie Du es tust, für die Menschenrechte sagen. Damit hat man sich aber schon aus dem metaphysischen System des Liberalismus gelöst. Gruß --GS 17:21, 29. Sep 2005 (CEST)

      Ich will Dir gar nicht durchgehend widersprechen. Aber schmittianisch zu argumentieren (zu analysieren) heißt ja nicht, auch die gleichen Antworten wie Schmitt zu geben. -- Beblawie 02:35, 30. Sep 2005 (CEST)

      Parteiflügel

      Der Abschnitt hat mE keine aktuelle, sondern eine historische Existenzberechtigung. Die Wende 1982 ist ebenso Vergangenheit wie die von-Stahl-Episode. Dass der Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit bei manchen Liberalen wie Leutheusser und Hirsch eher auf Innen- und Justizpolitik, bei anderen auf dem Feld der Wirtschaftspolitik liegt, ist wohl selbstverständlich. Das rechtfertigt keine Einteilung in Flügel, weil sich daraus noch keine innerparteilichen Kontroversen ergeben. -- Sava 12:43, 29. Sep 2005 (CEST)

      Diese Aussage ist richtig! --GS 12:56, 29. Sep 2005 (CEST)

      Ich habe dementsprechend die Nationalliberale in den Abschnitt "Geschiche, 1982–1998" verschoben, die Wende war dort schon erwähnt, sowie den Austritt Hamm-Brüchers nach "1998 bis heute". --Sava 14:42, 29. Sep 2005 (CEST)

      National - liberal - scheißegal?

      Leser sollen etwas von Zuordnungen und Einordnungen haben, also sollten diese inhaltlich erläutert werden. M.E. ist der Artikel noch insgesamt recht stubbig, sowohl was die Programmatik der FDP als auch was ihre Geschichte angeht. Ich kenne mich da zuwenig aus, daher einfach die Fragen:
      • Was wollten denn die Nationalliberalen in den 60gern, später in den 90gern inhaltlich?
      • Wo genau liegen da Grenzen, Berührungen oder Überschneidungen zur Neuen Rechten?
      • Wenn man Einzelpersonen in der FDP der Neuen Rechten zuordnen kann (muss?), stimmt dann Beblawies Alternative "entweder nationalliberal oder rechts"? Kann sich Beides nicht doch partiell decken in der Zielrichtung?
      • Wie wichtig diese Tendenzen für die Gesamtlinie der FDP waren und sind, ist dann eine andere - für mich nicht die primäre - Frage.

      Aktuell ist für mich nach wie vor die Frage, ob der Möllemann-Kurs in der FDP "überwunden" ist. Wie verhält sich z.B. der "Rechtspopulismus", der "Israelkritik" "enttabuisiert", zum Nationalliberalismus und zur Neuen Rechten? Für Hamm-Brücher war Möllemann diesbezüglich ein Rechter; weil sie keine klare Abgrenzung der Parteispitze (Westerwelle) von seinem Populismus sah, trat sie aus. Westerwelle hat sich von Möllemanns Positionen nie klar distanziert. Wenn das kein Zeichen für eine Strömung ist, weiß ich nicht was es dann wäre. Jesusfreund 12:54, 29. Sep 2005 (CEST)

      Hallo Jesusfreund, es gab nur einen Unterwanderungsversuch in den 90ern. jede andere Aussage würde das Phänomen weit überbewerten. Eine inhaltiche Schnittmenge zur Neuen Rechten kann es nicht geben, da diese nicht zuletzt auch antikapitalistisch und national ausgerichtet ist, was beides liberalen Prinzipiem widerspricht. FDP ist vor allem eine Wirtschaftspartei. Möllemann ist da sowenig repräsentativ wie Lafontaine für die PDS. --GS 13:32, 29. Sep 2005 (CEST)

      Die Möllemann-"Strömung" ist mit dem Ableben von Möllemann Geschichte. Dass sich Westerwelle - aus strategischen Gründen, wegen des vorangegangenen Wahlerfolgs Möllemanns in NRW - nicht klar von ihm distanziert hat, ist sicherlich kritikwürdig, und hat ja neben Hamm-Brücher noch andere Liberale verstört. Aber dieser Versuch in Populismus war doch eindeutig das Werk einer Person, das keine Spuren in der Programmatik hinterlassen hat. Von einer Strömung kann man hier definitiv nicht reden. Abgesehen davon hat sich die FDP auf dem letzten Bundesparteitag wieder klar den Bürgerrechten zugewendet, siehe Beschlüsse zum Grossen Lauschangriff, gegen den sie auch im Bundestag votiert hat, etc. -- Sava 13:59, 29. Sep 2005 (CEST)

      Ich denke, das Hauptproblem ist weiterhin die unklare Definition von "Nationalliberalismus", ein Begriff, der eigentlich - GS hat oben darauf hingewiesen - ein Oxymoron ist. Vielleicht unfreiwillig, aber dankbarerweise hat Beblawie oben in seiner Antwort darauf versucht, eine konsistente Deutung des Begriffs zu geben - inwieweit die schlüssig ist, sei mal dahingestellt. Aber der Artikel dazu sollte ausgebaut werden. Dann: Es ist vielleicht grundsätzlich verfehlt oder zumindest kritikabel, solche Begriffe auf Positionen anzuwenden, die im Grunde so individuell verschieden sind, daß sie sich einer Kategorisierung entziehen - welche Position hatten z.B. Möllemann und von Stahl gemeinsam? Soweit ich weiß, keine einzige, waren auch immer persönliche Gegner. Begriffe wie "nationalliberal" oder "Neue Rechte" verdecken eher die inhaltlichen Positionen als sie dem Leser klarzumachen. Es ist daher ganz richtig von Jesusfreund, zuerst zu fragen, was denn diese Leute überhaupt wollten (ich muß zugeben, so genau weiß ich das auch nicht). Man müßte mindestens im Artikel zu von Stahl schon herausstellen, was denn seine Idee von Politik ist. Danach kann man dann auf Überschneidungen zu einem "Nationalliberalismus" laut Definition X oder "Neuer Rechter" in Punkt Y hinweisen, wobei der Artikel Neue Rechte glücklicherweise schon weiter ist als Nationalliberalismus.
      Zu den anderen Punkten stimme ich den Vorrednern zu, daß es so etwas wie eine Möllemann-Strömung nicht gibt und eigentlich auch nicht gegeben hat. Es gab die Person mit ihrem in der Partei weitgehend unbekannten und, wo bekannt, unbeliebten spiritus rector Fritz Goergen; Möllemann hatte am Anfang seiner Äußerungen einen großen Vorschuß an der Basis - die folglich bei der ersten Kritik in eine natürlich Verteidigungshaltung ging, wodurch vielleicht der Eindruck einer "Strömung" entstand; und Möllemann hat es dann geschafft, diesen Vorschuß in wenigen Monaten völlig zu verspielen. Selbst die wenigen, namen- und völlig einflußlosen Einzelpersonen, die es nach der Wahl 2002 so eben geschafft haben, innerhalb der Partei ein wenig Lärm zu schlagen, sind verschwunden. Wie sich Rechtspopulismus und angebliche "Enttabuisierung" von Israel-Kritik zur Neuen Rechten verhält, ist daher ein interessantes Thema, hat aber nur am Rande mit der FDP zu tun und sollte daher auch nicht in diesem Artikel behandelt werden. Es gibt übrigens keinen Artikel Rechtspopulismus, nur einen wenig brauchbaren Populismus.
      Was freilich im Artikel noch fehlt, sind die Leute, deren Austritt zum Mißtrauensvotum 1972 führte. Man tut gut, sie nicht mit der Nazi-Unterwanderung Anfang der 50er zu vermischen, und auch, sie nicht a priori als "rechte" oder "nationalliberale" zu bezeichnen, aus den genannten Gründen. Es waren, soweit ich weiß, im wesentlichen Leute, die den gesellschaftlichen Umbruch der 60er nicht mehr mitmachen konnten oder Gegner der Ostpolitik (eher aus persönlichen denn aus festen ideologischen Gründen), die es auch in der SPD gab. Man sollte sie aber m.E. wegen ihrer geschichtlichen Bdeutung erwähnen.--Chef Chef 16:19, 29. Sep 2005 (CEST)
      Also zumindest auf Siegfried Zoglmann, einen ehemaligen Gebietsführer der HJ, trifft diese Charakterisierung durchaus zu. Er gründete dann auch 1970 die "National-Liberale (sic!) Aktion" als Plattform der Partei-Rechten und trat später gemeinsam mit Erich Mende und Heinz Starke zur Union über. Richtig ist, dass dies alles Fakten sind, die dem Artikel noch fehlen (es ist ja merkwürdigerweise nichtmal Erich Mende namentlich erwähnt, wenn ich das richtig gesehen habe). Wenn ich in den nächsten Tagen ein bisschen Zeit habe, pflege ich das mal ein. --Scooter 23:07, 29. Sep 2005 (CEST)

      Und was ganz anderes

      Was ist denn das :Bild:FDP-2005.jpg für ein schreckliches Bild? Ich meine, die Wahlkreiskarte ist ja interessant - auch wenn der Autor, was Dresden angeht, offenbar in die Zukunft schauen kann. Aber das Bild darunter, das unseligerweise damit verbunden ist? Erstens ist es nicht ausgeschlossen, daß sich die Nachkommastelle 2005 noch ändert. Aber wichtiger: Man sieht gar nichts! Diese Winkelemente! Diese Farben! Das ist doch gräßlich, oder sehe nur ich das so?--Chef Chef 16:30, 29. Sep 2005 (CEST)

      Ich stimme Dir zu, solche Darstellungen verursachen bei mir akuten Augenkrebs ... --Mogelzahn 16:44, 29. Sep 2005 (CEST)
      Ist denn der Dresdner Wahlkreis, in dem noch nicht gewählt wurde, auf dieser Karte überhaupt zu erkennen? -- Beblawie 02:38, 30. Sep 2005 (CEST)

      Link

      Hab leider im Moment viel anderes zu tun, bis später nur mal ein netter kleiner Link: http://www.nationalliberal-... Und eine Diskussion zu dem Thema: http://www.politikforum.de/... http://www.politikforum.de/... Noch ein Link: http://www.heise.de/tp/r4/a... --Barb 22:35, 29. Sep 2005 (CEST) Noch was hübsches, von einer "seriösen" Seite http://www.stern.de/politik... --Barb 22:59, 29. Sep 2005 (CEST)

      Was hat nun dieser hübsche Bericht aus dem Stern mit der FDP und den Nationaliberalen zu tun? -- Beblawie 02:36, 30. Sep 2005 (CEST)

      Position zur Aufnahme der Türkei in die EU

      Zum sich anbahnenden Edit-War in dieser Frage, empfehle ich einfach mal das Quellenstudium. Zitat aus dem Bundestagswahlprogramm 2005 der FDP, Seite 46:
      "Für die Türkei gilt erst recht, daß Alternativen zur Vollmitgliedschaft in den im Oktober 2005 beginnenden und mehr als ein Jahrzehnt andauernden Verhandlungen vorgreiflich mitgedacht werden müssen. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei müssen also ergebnisoffen geführt werden. Erst gegen Ende des Verhandlungsprozesses wird man bewerten können, ob die Türkei den "acquis communautaire" voll umgesetzt hat und ob die EU in der Lage ist, ein weiteres großes Land als Mitglied aufzunehmen." Von einer Volksabstimmung ist dort (auch im Weiteren) nicht die Rede. Diese wird ausschließlich für die EU-Verfassung gefordert (s. Seite 45 des Wahlprogramms). --Mogelzahn 11:44, 13. Okt 2005 (CEST)

      Vielen Dank für das Zitat aus dem Wahlprogramm. Ich verstehe nicht, warum Theodar eine Position in den Artikel bringen will, die mit der Beschlußlage der FDP nicht übereinstimmt. Die Aussage des Wahlprogramms bedeutet auch, daß die FDP grundsätzlich für den Beitritt eintritt, diesen - im Einklang mit den EU-Beschlüssen - aber nur an strikte Bedingungen geknüpft wissen will. Von der EU-Politik weicht die FDP nur insofern ab, wie auch andere Möglichkeiten als der Beitritt schon während den Verhandlungen "vorgreiflich mitgedacht werden müssen". -- Beblawie 12:11, 13. Okt 2005 (CEST)

      frühere inhaltliche Positionen

      Frühere inhaltliche Positionen (hier: Lauschangriff) gehören meines Erachtens nicht in Inhaltliches Profil, sondern in den jeweiligen Zeitabschnitt von Geschichte. Ansonsten müßte man z.B. unter Wirtschafts- und Sozialpolitik auch angeben, daß die FDP sich in den Freiburger Thesen für einen erheblichen Ausbau der Mitbestimmung ausgesprochen hat. Ich habe den Hinweis der IP daher mal reverted. --Mogelzahn 15:35, 10 November 2005 (CET)

      Nationalliberaler Flügel

      ...steht hier wortwörtlich im FAZ-Artikel. --Barb 17:11, 10. Nov 2005 (CET)

      Lesenswert-Diskussion

      Die Freie Demokratische Partei (FDP bzw. 1968–2001 F.D.P.) ist eine liberale Partei in Deutschland.

      • Pro Antifaschist 666 17:20, 14. Nov 2005 (CET)
        • Pro --Philipp Lensing 17:34, 14. Nov 2005 (CET)
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            • kontra - "Siehe auch" hat in einem Inhaltsverzeichnis nichts verloren. --Keichwa 21:04, 14. Nov 2005 (CET)
              • Hab ich auch entfernt. Zufrieden jetzt? Antifaschist 666 21:22, 14. Nov 2005 (CET)
                • Einfach auskommentieren kann ja wohl kaum die Lösung sein, oder? --FritzG 00:08, 15. Nov 2005 (CET)
            • Pro - solider Artikel. --Kapitän Nemo 21:59, 14. Nov 2005 (CET)
              • pro - informativ und ausreichende Balance zwischen fokussiert und vollständig. --Pischdi Pischdi 23:34, 14. Nov 2005 (CET)
              • Pro, auf jeden Fall! Noch die Anmerkung, In der Kapitelüberschrift 2.4. heißt es „Deutschlands“, wo mbMn der Klarheit halber besser „der Bundesrepublik“ stünde. Ist aber eher 'ne Kleinigkeit. --Bottomline 00:00, 15. Nov 2005 (CET)
                • Pro.--Bordeaux 10:22, 15. Nov 2005 (CET)
                  • pro --Jpetersen 15:04, 15. Nov 2005 (CET)
                  • Pro schließe mich an Zollstock 17:45, 15. Nov 2005 (CET)
                    • Contra: Nachkriegsvorgängerparteien nur als Liste, zu kurze Einleitung, Liberalismus ist POV, da eigentlich Neoliberalismus (Aussage Westerwelles bestätigt dies wortwörtlich), fast nur Geschichte, kaum Politik und innerer Aufbau. --Debauchery 17:08, 16. Nov 2005 (CET)

                      Die Liste ist absolut ok so. Sonst würde das auf Grund der Vielzahl der Parteien ausufern. "Neoliberalismus" wird genannt: "Die FDP verfolgt von den im Bundestag vertretenen Parteien am stärksten die Idee des Wirtschaftsliberalismus, von politischen Gegnern oft auch als Neoliberalismus bezeichnet." Der Begriff neoliberal wäre sogar falsch am Platz, da die FDP eine ordoliberale Partei ist, welches eine Abgrenzung z.B. zur Chicagoer Schule ist. Zollstock 14:20, 17. Nov 2005 (CET)
                      Ich zitiere mal für einen Laien in Sachen Liberalismus: "Außerhalb des deutschen Sprachraums war die ordoliberale Variante des Neoliberalismus nie sehr bekannt, dort und mittlerweile auch hier werden mit Neoliberalismus vor allem die Ideen des Monetarismus der Chicagoer Schule mit ihrem bekanntesten Vertreter Milton Friedman verbunden." Es wäre also höchst fatal, die FDP als neoliberal zu bezeichnen. Es macht aber nichts, das du die begrifflichen Unterschiede nicht kennst und in dem Artikel unbedingt den polemischen, in Deutschland negative angehauchten Begriff "Neoliberalismus" verwenden möchtest. Ich stehe gerne zur Verfügung, falls du weitere Probleme in der begrifflichen Abgrenzung hast. Zollstock 14:29, 17. Nov 2005 (CET)

                      • Contra: Dem einsamen Rufer im Walde, meinem Vorredner Debauchery, gebe ich völlig Recht. Ferner nicht "lesenswert" aus folgendem Grund: Eingangs heißt es beispielsweise: Zentrales Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Verbesserung des Investitionsklimas, Abbau von Bürokratie und Reform des Tarifrechts. Wo steht das so? Woher weiß ich, dass es sich nicht nur um eine Interpretation der Autoren handelt? Bei derartigen (angeblichen) zentralen Inhalten halte ich nachschlagbare Belege und/oder Zitate für unerlässlich. Dazu glänzt der Beitrag mit Stilblüten: Ab 1849 jedoch war die Revolution zum größten Teil erschöpft. Arme erschöpfte Revolution - dass sich Revolutionen "erschöpfen" können, ist mir ziemlich neu. Dass in einem Beitrag über die FDP kein einziges Mal der Begriff "Papa Heuß" vorkommt, der bestens den Stellenwert der Partei in der Wirtschaftswunderzeit charakterisiert, zeigt, was dieser Beitrag ist: ein lebloses, zudem unbelegtes Sammelsurium von Daten. Haben eigentlich die ganzen pro-Stimmer den Beitrag richtig gelesen oder nur mal so auf die Schnelle die Länge bewundert? --Panter Rei 14:04, 17. Nov 2005 (CET)

                        Contra - Wenn zu dieser wichtigen politischen Partei unter dem Titel "Gesellschaftspolitik" und "Innenpolitik" nur jeweils 3-4 Zeilen (durch daneben eingerückte größere Bilder auf 7 - 9 aufgestockt) erscheinen, fühle ich mich ungeachtet sonstiger "lesenswertigkeiten" schon mal verschaukelt und kann den Rest nicht ernst nehmen. -- WHell 15:13, 17. Nov 2005 (CET)
                        Zu Vergleich die SPD: Dort findet sich unter inhaltliches Profil nur ein Satz: "Die SPD hat in ihrer Geschichte bereits mehrere programmatische Wandel vollzogen. War ihr Programm anfangs marxistisch geprägt, so wandelte sie sich mit dem 1959 verabschiedeten Godesberger Programm in eine Volkspartei. Das aktuelle Parteiprogramm, das so genannte Berliner Programm, wurde im Jahr 1989 verabschiedet." Da ist es doch bei der FDP recht beachtlich. Aber ich nehme das als Anregung, den SPD Artikel zur Wieder wahl zu stellen. Zollstock 15:47, 17. Nov 2005 (CET)

                        Mangelhafte Ausführungen bei anderen Artikeln als Rechtfertigung für positive Bewertungen eines schlappen Artikels ranziehen ? Na ja, ist wohl Ansichtssache ..... -- WHell 15:53, 17. Nov 2005 (CET)
                        Ich habe den Artikel der SPD ja auch hier zur Wahl gestellt. Dies ist wichtig, um zu sehen, von wem die Contra-Stimmen hier aus puren politischen Gründen abgegeben werden oder aus inhaltlichen Gründen. Zollstock 16:30, 17. Nov 2005 (CET)
                        Ach je, hat sich der Kleine verplappert? Den Artikel zur SPD hatte der liebe Antifaschist 666 zur Wahl gestellt - ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Unser Kleiner wird doch hier nicht mit zwei Stimmen hausieren gehen? Da mir das zu dämlich wäre, erspare ich mir jedes weitere Wort. --Panter Rei 16:55, 17. Nov 2005 (CET)

                        Wie kommst du auf die absurde Idee, Antifaschist hätte ihn zur Wahl gestellt? Das habe ich heute gemacht. Also unterlasse deine Unterstellungen bitte. Zollstock 22:07, 17. Nov 2005 (CET)

                        • Pro Ausführlicher Politartikel.--Berlin-Jurist 18:18, 17. Nov 2005 (CET)
                          • contra - "Die FDP lehnt zahlreiche in den letzten Jahren erlassene Gesetze ab, die als Einschränkung von Grundrechten angesehen werden, wie z. B. den sogenannten „Großen Lauschangriff“." vs. "1995 führte die FDP dazu eine Urabstimmung durch, bei der sich eine Mehrheit von 63,6 % für den "Großen Lauschangriff" aussprach. Als Reaktion darauf trat Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von ihrem Amt als Bundesministerin zurück." (hier).--Janneman 19:07, 17. Nov 2005 (CET) jetzt egal--Janneman 17:06, 18. Nov 2005 (CET)
                          Die Kritik von Janneman war berechtigt. Ich habe den entsprechenden Artikelabschnitt demzufolge geändert.--Berlin-Jurist 21:09, 17. Nov 2005 (CET)

                          Pro Der Artikel ist schon ausgewogen. Es gibt in der FDP durchaus noch noch Leute, die sich an Dahrendorf/Flach/Maihofer (fehlen im Artikel) orientieren, auch wenn in der Parteispitze und in der Presse der Wirtschaftsliberalismus sehr stark betont ist. Aber es soll ja der Artikel bewertet werden. --Luha 11:10, 18. Nov 2005 (CET)

                          @Unscheinbar

                          Du ist immer noch nicht begründet, warum Du ständig revertierst. -- Ceterum censeo 02:21, 21. Nov 2005 (CET)

                          Falsch. Und das weißt Du sehr genau. --Unscheinbar 02:22, 21. Nov 2005 (CET)

                          ich lese immer nur: "Unscheinbar K (Änderungen von Benutzer:Ceterum3 rückgängig gemacht und letzte Version von Benutzer:Unscheinbar wiederhergestellt)" Das ist aber keine Begründung. Wiederholte Reverts ohne Begründung sind nichts anderes als Vandalismus. -- Ceterum4 02:52, 21. Nov 2005 (CET)

                          Flügel

                          • Hier wird die Existenz von Flügeln bestritten, zwar sind wohl viele Linksliberale ausgetreten, aber der Artikel [LINK] Zitat:"Ein Liberaler aus Berlin gibt sich selbstbewusst: „Der linke Flügel in der Partei ist größer, als die derzeitige Führungsclique um Westerwelle es wahrhaben will.“ " macht z.B. deutlich, dass es auch in jüngster Zeit unterschiedliche Ansichten gab (Jamaika-Koalition), verlinken würde ich auch den Freiburger Kreis, Gruß --Zaphiro 01:11, 23. Nov 2005 (CET)

                          Ich bin Linksliberaler und kann bestätigen, dass es in der FDP zahlreiche Linksliberale gibt. Allerdings wird unter linksliberal heute nicht mehr das verstanden, was man früher darunter verstand. Grund dafür ist die veränderte politische Lage sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Konflicktlinien. Der Linksliberalismus hat sich mitgewandelt, wie sich auch andere Positionen in der FDP der heutigen Situation angepasst haben, so daß neue innerparteiliche Bündnisse entstanden sind. Das ist vielen Außenstehenden, besonders denen anderer Parteien, aber nicht gekannt. Botswana 01:12, 24. Nov 2005 (CET)

                          Eine interessante Information: Du bist linksliberal und kennst Dich im Innenleben der Partei aus. Darauf haben wir gewartet, damit der Artikel das bisher fehlende Insiderwissen weitergeben kann. Erläutere bitte
                          • was man früher unter linksliberal verstand,
                          • was man heute darunter versteht,
                          • inwiefern die politische Lage sich geändert hat,
                          • welche gesellschaftlichen Konfliktlinien heute die FDP bestimmen,
                          • welche innerparteilichen Bündnisse neu sind,
                          • welche Parteien die FDP falsch einschätzen und worin genau,
                          • welche Passagen im Artikel geändert werden sollen,
                          • wie und warum,
                          • welche Passagen im Artikel ergänzt werden sollen,
                          • wie und warum,
                          • welche Personen welche der heutigen Flügel oder Bündnisse in der FDP repräsentieren,
                          • welche Themen diese vertreten,
                          • Quellen dazu,
                          • Zitate dazu,
                          • Erläuterung, wie sich diese Angaben zu den bereits vorhandenen Quellen verhalten.
                        • Ich denke, dass diese Recherche für dich als Insider sehr leicht möglich ist und freue mich, dass du in den folgenden zwei Stunden deiner befristeten Sperre diese Arbeit und Mühe in die Konkretion deines Beitrags investieren wirst, um deine Sachkenntnis und konstruktive Hilfsbereitschaft unter Beweis zu stellen. Jesusfreund 01:28, 24. Nov 2005 (CET)
                        • In der Tat bin ich in der FDP und kenne mich auch mit den Strukturen dort aus. Zunächst bitte ich aber mal um eine Begründung, warum ich wegen obiger Aussage gesperrt wurde. Botswana 11:58, 24. Nov 2005 (CET)
                          Wenn man - bewertet auf Basis der Edits in der Wikipedia - politisch rechts steht, dann ist das in Ordnung, es gibt Meinungsfreiheit - obwohl man sich dann darum bemühen sollte, in die Artikel keinen POV einzustreuen. Wenn man sich dann allerdings als Linksliberaler bezeichnet, dann sollte man sich nicht wundern, wenn sich andere Benutzer mehr als veralbert vorkommen.--Berlin-Jurist 12:13, 24. Nov 2005 (CET)

                          Den Beitrag eines gesperrten Benutzers, der deshalb zu Recht gelöscht wurde, als Eigenbeitrag zu zitieren ist eine klare Manipulation der Diskussion. Ich habe es dennoch stehen lassen und so darauf reagiert, als sei es tatsächlich deine Meinung, Botswana, linksliberal zu sein, obwohl hier alle wissen, dass du dich nicht so gezeigt hast.
                          Denn in jedem Falle geht es um Artikelverbesserung: Die Nachfragen sind also völlig ernst gemeint. Schon absurd, wenn die Fixierung auf POV und Forumgelaber so stark ist, dass Du gar nicht mehr merkst, dass dein Beitrag auch zur Diskussion um den Artikel führen könnte und Du mitarbeiten musst, um deine Aussagen zu belegen. Sonst sind sie nämlich nur Schall und Rauch. Jesusfreund 12:25, 24. Nov 2005 (CET)

                          @Jesusfreund:Dein Beitrag ist nichts anderes als ein Trollbeitrag, der nur der Provokation dienen soll. Verbunden ist das noch mit dem Hohn auf den gesperrten Benutzer, der meinen Text, wenn auch verändert, wieder eingestellt hat. Es ging hier um die Frage, ob es in der FDP Flügel gibt, im besonderen, ob es einen linksliberalen Flügel gibt. Sicher gibt es auch heute noch Linksliberale in der FDP. Aber deren Ansichten sind nicht unbedingt diejenigen, die mal vor 20, 30 oder 40 Jahren vertreten wurden. Sie entsprechen auch oft nicht denen der Linksliberalen, häufig auch bei den Jungdemokraten aktiv, die zur SPD oder zu den Grünen gegangen sind. Die Bezeichnung linksliberal dient auch immer der Abgrenzung von den anderen Positionen in der FDP. Auch diese haben sich verändert. Weiteres werde ich noch schreiben, falls man mich läßt. -- Axa603 15:29, 24. Nov 2005 (CET)
                          ich nochmal: also ich als Nichtinsider möchte gerne eine sachliche Diskussion, wie und ob es einen links- oder auch nationalliberalen Flügel in der FDP (noch) gibt, gerne auch Insiderinfos, wenn diese neutral und sachlich sind, wenn man den sicher polemischen Artikel [LINK] oder das Buch Skandal FDP liest sicher kaum, der obrig verlinkte Artikel spricht aber eine andere Sprache, der WP-Artikel sollte zwar nicht umfangreich auf diese Thematik eingehen, dennoch habe ich so meine Zweifel, das die FDP eine Eitel-Sonnenschein-Partei ist, wie es hier vermittelt werden soll--Zaphiro 15:59, 24. Nov 2005 (CET)

                          Weblink

                          • da der Artikel noch immer gesperrt ist, kann jem. den Link der Bpb (Bundeszentrale für politische Bildung) hineinnehmen [LINK]--Zaphiro 13:56, 30. Nov 2005 (CET)


                          Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Freie Demokratische Partei und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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