Gelsenkirchen

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Der Artikel Gelsenkirchen gehört zur Kategorie: Lesenswert, Gelsenkirchen, Ort in Nordrhein-Westfalen, Ruhrgebiet, Fußball-Weltmeisterschaft 2006
Wappen Karte
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen
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Lage der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen in Deutschland
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Leitmotiv: Gelsenkirchen: Herz im Revier voll Kraft und Zauber
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Regionalverband Ruhr
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 104,84 km²
Einwohner: 269.323 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte: 2.569 Einwohner je km²
Höhe: 25-95 m ü. NN
Postleitzahlen: 45801-45899
(alt: 4650 und 4660)
Vorwahl: 0209
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: GE
Gemeindeschlüssel: 05 5 13 000
Stadtgliederung: 5 Stadtbezirke mit
18 Stadtteilen
UN/LOCODE: DE GEK
NUTS-Region:: DEA32 (Gelsenkirchen)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadt Gelsenkirchen
45875 Gelsenkirchen
Offizielle Website: www.gelsenkirchen.de
E-Mail-Adresse: stadt@gelsenkirchen.de
Politik
Oberbürgermeister: Frank Baranowski (SPD)
Schulden: 353,6 Mio. € (31. Dezember 2003)
Bevölkerung (31. Dezember 2002)
Arbeitslosenquote: 23,2 % (31. August 2005)
Ausländeranteil: 13,4 %
Altersstruktur:
0-18 Jahre: 18,11 %
18-65 Jahre: 61,22 %
ab 65 Jahre: 20,67 %

Gelsenkirchen ist eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Münster ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Sie ist Mitglied im Regionalverband Ruhr und des Landschafsverbands Westfalen-Lippe. In Deutschland und darüber hinaus ist Gelsenkirchen vor allem als Heimat des Fußballklubs Schalke 04 bekannt.

Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen. Durch sie wurden umliegende Gemeinden und sogar größere Städte, darunter die ehemalige Großstadt (seit 1926) Buer (seit 1912 Stadtkreis Buer), nach Gelsenkirchen eingegliedert bzw. mit dieser Stadt zusammengelegt. Schon mit der ersten größeren Eingemeindung 1903 überschritt die Einwohnerzahl Gelsenkirchens die 100.000-Grenze und machte sie zur Großstadt. Heute gehört Gelsenkirchen mit seinen rund 269.000 Einwohnern zu den kleineren Großstädten des Landes. Früher hatte Gelsenkirchen auf Grund der vielen Fackeln, über die der Bergbau das Grubengas abfackelte, den Beinamen "Stadt der 1000 Feuer".

Geografie

Gelsenkirchen liegt an den beiden flachen Hängen der breiten Emschermulde mit dem Rhein-Herne-Kanal. Die Kernstadt liegt südlich des Flusses bzw. Kanals, während die Stadtteile Horst und Buer nördlich der Gewässer liegen. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 17 km und in West-Ost-Richtung 11 km. Die Stadtgrenze misst insgesamt eine Länge von 68km. In Gelsenkirchen sind etwa 10% des Stadtgebiets Park- und Freizeitflächen und 25% Wälder und landwirtschaftliche Flächen.

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Stadtpanorama Gelsenkirchen: Von der Arena bis nach Ückendorf
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Nachbargemeinden

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Karte von Gelsenkirchen (mit Stadtteilen)
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Folgende Städte grenzen an die Stadt Gelsenkirchen; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Herne, Bochum, Essen (alles kreisfreie Städte) sowie Gladbeck, Dorsten, Marl und Herten (alle Kreis Recklinghausen).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Gelsenkichens besteht aus 5 Stadtbezirken mit je einer Bezirksvertretung, die sich in Stadtteile unterteilen. Die Stadtbezirke mit zugehörigen Stadtteilen:
  • Gelsenkirchen-Nord: Buer, Scholven, Hassel
  • Gelsenkirchen-Mitte: Altstadt, Schalke, Schalke-Nord, Bismarck, Bulmke-Hüllen, Feldmark, Heßler
  • Gelsenkirchen-West: Horst, Beckhausen
  • Gelsenkirchen-Ost: Erle, Resse, Resser-Mark
  • Gelsenkirchen-Süd: Neustadt, Ückendorf, Rotthausen

Geschichte

Mittelalter und Frühgeschichte

Obwohl der heutige Stadtteil Buer erst 1003 nach Christus als Puira (vermutlich ein verunglücktes Buira) urkundlich zum ersten Mal von Heribert I. erwähnt wurde, gab es auf dem Hügel nördlich der Emscher schon in der Bronzezeit, also mehr als tausend Jahre vor Christus, einige Jagdvölker (Germanische Brukterer?), die dort zwar nicht in Siedlungen, aber in dicht beieinander liegenden Einzelhöfen lebten. Später drangen die Römer in die Region vor. Um 700 n.Chr. wurde die Region von den Sachsen besiedelt. Auch einige weitere Stadtteile, die heute im nördlichen Gelsenkirchen liegen, wurden bereits im frühen Mittelalter erwähnt; einige Bespiele sind Raedese (heute Stadtteil Resse), Middelvic (Middelich; heute zum Stadtteil Resse gehörend) oder Sutheim (Sutum; heute zum Stadtteil Beckhausen gehörend) und Sculven (heute Stadtteil Scholven). Viele Bauernschaften wurden später mit der Bezeichnung iuxta Bure (bei Buer) näher lokalisiert.

Um 1150 taucht zum ersten Mal der Name Gelstenkerken oder Geilistirinkirkin (wohl ein Hinweis auf Vorgängerbauten der Georgskirche) auf. Etwa gleichzeitig wurde im Norden des heutigen Stadtgebiets im Stadtteil Buer die erste Kirche gebaut; diese ecclesia Buron (Kirche zu Buer) wurde 1160 in einem Verzeichnis von Pfarrkirchen des Deutzer Küsters Theodericus aufgelistet. Diese Siedlung gehörte zur Grafschaft Mark. Allerdings lebten in der Frühzeit und im Mittelalter nur wenige Dutzend Menschen in den Siedlungen um die Emschermulde.

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Blick von Buer nach Süden (1955)
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Blick von Buer nach Norden (1955)
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Im Buerschen Stadtwald
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Eine Zechensiedlung
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Die historischen Wagen 96 & 40 der BOGESTRA bei der Wiedereröffnung der Haltestelle Essener Straße
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Wirtschaft im Wandel: früher Zeche Nordstern; heute Hauptverwaltung der THS
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Das WeKa-Karee in der Gelsenkirchener Innenstadt
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Kontraste in der Altstadt
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Industrialisierung

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet in und um Gelsenkirchen nur dünn besiedelt und fast ausschließlich agrarisch geprägt. 1815 ging das heutige Stadtgebiet Gelsenkirchens, nach vorübergehender Zugehörigkeit zum Großherzogtum Berg, an Preußen, das es der Provinz Westfalen angliederte. Während das damalige Gelsenkirchen dem Amt Wattenscheid im Kreis Bochum des Regierungsbezirks Arnsberg zugeordnet wurde, kam das Amt Buer (mit Horst) zum Kreis Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster. Diese Zuordnung zu zwei Regierungsbezirken endete erst 1928.

Nach der Entdeckung der Steinkohle, im Ruhrgebiet liebevoll "Schwarzes Gold" genannt, im Jahre 1840 und der ihr folgenden Industrialisierung wurden 1847 die Köln-Mindener-Eisenbahn und der Gelsenkirchener Hauptbahnhof eröffnet. 1868 wurde Gelsenkirchen Sitz eines eigenen Amtes im Kreis Bochum. Dazu gehörten die Gemeinden Gelsenkirchen, Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Heßler, Bulmke und Hüllen. Friedrich Grillo gründete 1872 in Schalke die "Aktiengesellschaft für Chemische Industrie" und den "Schalker Gruben- und Hüttenverein". Ein Jahr später gründete er, ebenfalls in Schalke, die "Glas- und Spiegel-Manufaktur AG". Nachdem Gelsenkirchen zu einem wichtigem Standort der Schwerindustrie geworden war, erhielt es 1875 das Stadtrecht.

Gelsenkirchen wird Großstadt

1885 wurde Gelsenkirchen, nach der Aufteilung des Kreises Bochum, Sitz eines eigenen Kreises, der bis 1926 bestehen sollte. Dem Kreis Gelsenkirchen gehörten die Städte Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie die Ämter Braubauerschaft (ab 1900 Bismarck), Schalke, Ückendorf, Wanne und Wattenscheid an. Wenige Jahre später, (1896), schied Gelsenkirchen aus dem Kreis Gelsenkirchen aus und wurde kreisfreie Stadt. Horst schied 1891 aus dem Amt Buer aus, das 1911 zur Stadt erhoben und ein Jahr später kreisfrei wurde; es wurde Sitz eines eigenen Amtes. 1924 kam die Landgemeinde Rotthausen, die bis dahin zum Kreis Essen gehört hatte, zum Kreis Gelsenkirchen. Im Jahre 1928 wurden im Zuge der preußischen Gebietsreform die Städte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst mit Wirkung vom 1. April zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer zusammengeschlossen. Seither gehört das gesamte Stadtgebiet zum Regierungsbezirk Münster. 1930 wurde der Name Gelsenkirchen-Buer durch den Rat der Stadt mit Wirkung vom 21. Mai in Gelsenkirchen geändert. Die Stadt beheimatete in der neuen Konstellation nun ca. 340.000 Menschen. Die Bergwerksgesellschaft Hibernia gründete 1935 in Scholven die "Hydrierwerk Scholven AG GE-Buer". 1931 gründete die Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft in Horst die "Gelsenberg-Benzin-AG".

Gelsenkirchen zur Zeit des Nationalsozialismus

Während der Zeit der Zeit des Nationalsozialismus war Gelsenkirchen durch seine Lage im Herzen des Ruhrgebiets eines der Zentren der Kriegswirtschaft. In keiner anderen Zeit war die Produktion der Gelsenkirchener Industrie so hoch. Dies brachte zwar einerseits, nach dem Wegrationalisieren vieler Arbeitsplätze in den 20er Jahren, kurzzeitig wieder mehr Arbeitsplätze im Bergbau und in der Schwerindustrie. Andererseits wurde die Stadt dadurch zum Ziel mehrerer schwerer Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg, durch die 3/4 der Stadt zerstört wurden. Noch heute prägen viele ehemalige Hochbunker das Stadtbild. In den Kellern des Hans-Sachs-Hauses und dem Rathaus in Buer sind Luftschutzbunker teilweise noch im Originalzustand erhalten.

Auch in Gelsenkirchen ging im November 1938 die Synagoge im Stadtteil Buer in Flammen auf. Die Synagoge in der Gelsenkirchener Innenstadt wurde ebenfalls zerstört; genau 66 Jahre später wurde dort der Grundstein für eine neue Synagoge gelegt.- Das Institut für Stadtgeschichte unterhält eine Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus".

2005 gab der Gelsenkirchener Fussballverein Schalke 04 eine Studie in Auftrag, um seine Vereinsgeschichte in den Zeiten des dritten Reiches zu beleuchten. Das Ergebnis war, dass der Verein sich zwar den politischen Gegebenheiten angepasst hatte, aber nicht nationalsozialistisch aktiv war.

Nachkriegszeit

Am 17. Dezember 1953 ging die Kokerei Hassel, als Deutschlands erster Kokereineubau nach dem Krieg, in Betrieb. Mit der Einführung der Postleitzahlen erhält 1961 Gelsenkirchen als eine von wenigen Städten zwei Postleitzahlen, Buer die Zahl 466 und Gelsenkirchen die Zahl 465 (beide bis zum 1. Juli 1993 im Gebrauch). Die erste Gesamtschule in NRW wurde 1969 in Gelsenkirchen eröffnet. Die "Scholven-Chemie AG" (ehemals Hydrierwerk Scholven) fusionierte 1975 mit der "Gelsenberg-Benzin-AG" zur "VEBA-Oel AG". Papst Johannes Paul II. zelebrierte 1987 im Parkstadion vor 85.000 Menschen eine Heilige Messe und wurde auf Anfrage Ehrenmitglied des FC Schalke 04. Auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Nordstern fand 1997 die Bundesgartenschau (BUGA) statt. 1999 fand das Finale der 1989 begonnen, Städte-übergreifende IBA Emscher Park statt.

Die Kokerei Hassel produzierte am 29. September 1999 zum letzten Mal Koks. Mit der Stilllegung stellte die letzte Kokerei auf Gelsenkirchener Stadtgebiet ihre Produktion ein. Zuvor war in Gelsenkirchen über 117 Jahre und 12 Tage Koks produziert worden. Im gleichen Jahr nahm die Shell Solar Deutschland AG die Produktion von Fotovoltaik-Anlagen auf. Am 28. April 2000 schloss die Zeche Ewald-Hugo (die letzte Zeche Gelsenkirchens). 3000 Bergleute wurden entlassen. 2003 feierte der Stadtteil Buer sein 1000-jähriges Bestehen. Der FC Schalke 04 feierte am 4. Mai 2004 sein 100jähriges Bestehen. Heute ist Gelsenkirchen ein modernes Wissenschafts-, Dienstleistungs- und Produktionszentrum mit guter Infrastruktur.

Religionen

Gelsenkirchen hatte als Gründung von Essen von Anfang an die gleichen kirchlichen Verhältnisse, wie die Mutterkirche in Essen selbst, d.h. die Kirche gehörte zum Erzbistum Köln und war dem Dekanat Essen unterstellt. Mit dem Übergang an die Grafschaft Mark war der Gelsenkirchener Pfarrer dem Dechanten zu Wattenscheid unterstellt. Die Kirchen in Buer und Horst waren dem Dechanten zu Dortmund zugeordnet. In Gelsenkirchen setzte sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Reformation nach lutherischem Bekenntnis durch, doch konnten die Katholiken noch bis Ende des 19. Jahrhunderts die einzige Kirche der Stadt (St. Georg) mitbenutzen (Simultankirche). Anfang des 17. Jahrhunderts entstand auch eine reformierte Gemeinde. Der Anteil der Protestanten und Katholiken in Gelsenkirchen war relativ ausgewogen. Buer und Horst blieben als Orte des Vests Recklinghausen katholisch. Erst durch Zuzug im 19. Jahrhundert entstanden auch hier evangelische Kirchengemeinden. Doch kam der Anteil an der Gesamtbevölkerung nie über ein Drittel hinaus.

Die evangelischen Kirchengemeinde Gelsenkirchens gehörte bis Ende des 19. Jahrhunderts zur Synode Bochum, doch wurde die Stadt 1892 Sitz eines eigenen Superintendenten bzw. einer Kreissynode für das gesamte Umland. Hieraus entstand später der "Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid", zu dem heute 22 evangelische Kirchengemeinden der Stadt Gelsenkirchen und dem benachbarten Stadtbezirk Wattenscheid der Stadt Bochum innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen gehören.

Die Katholiken in Gelsenkirchen konnten bis Mitte des 19. Jahrhundert zusammen mit den Protestanten die Kirche St. Georg nutzen. Infolge des starken Wachstums der Gemeinde war jedoch der Bau einer eigenen Kirche geboten. So wurde 1845 die Augustinuskirche erbaut Sie war schon bald zu klein war und so entstand zwischen 1874 und 1884 die heutige St. Augustinus-Kirche, die 1904 durch päpstlichen Erlass zur Propsteikirche erhoben wurde.

Im Jahr 1905 waren in Gelsenkirchen 47,3 % der Bewohner evangelisch und 51,2 % katholisch.

Die Propsteikirche wurde Mutterkirche mehrerer anderer katholischer Kirchen der Stadt. Während des 2. Weltkriegs 1944 durch Bomben stark zerstört, wurde die Augustinuskirche 1948 bis 1952 wieder aufgebaut und inzwischen mehrfach restauriert. Die Pfarrgemeinden Gelsenkirchens gehörten ab 1821 zum (Erz-)Bistum Paderborn. Die Stadt wurde Sitz eines Dekanats. Die Pfarrgemeinden in Buer und Horst gehörten ab 1821 zum Bistum Münster. Während Buer Sitz eines eigenen Dekanats wurde, gehörte Horst zum Dekanat Gladbeck. Als 1958 das Bistum Essen gegründet wurde, kamen alle Pfarrgemeinden der Stadt Gelsenkirchen zu diesem neuen Bistum. Sie bilden heute das Stadtdekanat Gelsenkirchen.

Sowohl von der evangelischen wie der katholischen Kirche werden in Gelsenkirchen eine Reihe größerer sozialer Einrichtungen, besonders im Gesundheitswesen, betrieben. Dazu zählen u.a. im Zentrum Buers das katholische St. Marienhospital, im Zentrum Gelsenkirchens die Evangelischen Kliniken und in Ückendorf die Zentrale der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, die dort das Marienhospital unterhält, dazu das St. Vinzenzhaus (Altenpflegeheim) und das St. Josefsheim (Kinderheim) in Gelsenkirchen-Mitte.

Neben den evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden in Gelsenkirchen gibt es christlich-orthodoxe Gemeinden (zu denen vor allem Gastarbeiter und Aussiedler gehören), verschiedene Freikirchen, darunter Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Baptisten), Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten), die Heilsarmee und die zum Mülheimer Verband gehörige Christus-Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Gelsenkirchen vertreten.

Durch die Gemeinschaftsbewegung bildeten sich parallel zu den traditionellen Landeskirchen Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Ortsteilen auch zahlreiche Landeskirchliche Gemeinschaften. Diese Gemeinschaften gehören in der Regel der Evangelischen Landeskirche an und halten neben den kirchlichen Gottesdiensten noch eigene Veranstaltungen ab. Hier sind z. B. die Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaften (ELG) und die Stadtmission zu nennen. Viele dieser Gemeinschaften bestehen bis heute.

In Gelsenkirchen gibt es eine jüdische Gemeinde, die durch den Zuzug einer größeren Zahl aus der Sowjetunion bzw. der Russischen Föderation Ausgewanderter in den letzten Jahren gewachsen ist.

Weiterhin sind islamische Glaubensgemeinschaften vertreten. Im Stadtteil Hassel gibt es seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts eine klassische Moschee, inzwischen existieren in Gelsenkirchene mehrere Moscheen. Die islamischen Glaubensgemeinschaften sind durch die zugezogenen, vor allem türkischen Gastarbeiterfamilien (in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts) allmählich entstanden.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Gelsenkirchens hat sich wie folgt entwickelt:

  • Eingemeindung 1903:
    • Bismarck (bis 1900 Braubauerschaft) - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke, Kreis Bochum und ab 1887 eigenes Amt im inzwischen neu gegründeten Kreis Gelsenkirchen
    • Schalke - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 eigenes Amt, das 1885 zum Kreis Gelsenkirchen kommt
    • Heßler - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen
    • Bulmke - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum, ab 1877 zum Amt Schalke alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, ab 1887 Bulmke zum Amt Braubauerschaft/Bismarck
    • Hüllen - bis 1868 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann zum Amt Gelsenkirchen, Kreis Bochum und 1877 zum Amt Schalke, alle 1885 Kreis Gelsenkirchen, 1887 Hüllen zum Amt Braubauerschaft/Bismarck
    • Ückendorf - bis 1876 zum Amt Wattenscheid, Kreis Bochum, dann eigenes Amt, das ab 1885 zum Kreis Gelsenkirchen kam
  • Eingemeindung 1924 Rotthausen - bis 1873 zur Bürgermeisterei Altenessen, Kreis Duisburg, dann zur Bürgermeisterei Stoppenberg, Kreis Essen und ab 1906 eigene Bürgermeisterei im Kreis Essen
  • Eingemeindung 1926 Teile von Röhlinghausen und Wanne
  • 1928 (1. April) Zusammenlegung der kreisfreien Städte Gelsenkirchen und Buer mit dem Amt Horst (bis 1891 zum Amt Buer gehörig, dann eigenes Amt) zur neuen kreisfreien Stadt Gelsenkirchen-Buer
  • 1930 (21. Mai) Änderung des Stadtnamens in Gelsenkirchen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind entweder Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

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Bevölkerungsentwicklung
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Jahr Einwohnerzahlen
1798 ca. 350
1838 505
1871 7.825
1875 11.295
1. Dezember 1890 ¹ 28.057
1. Dezember 1895 ¹ 31.582
1. Dezember 1900 ¹ 36.937
1903 138.000
1. Dezember 1905 ¹ 147.005
1. Dezember 1910 ¹ 169.513
1914 175.000
8. Oktober 1919 ¹ 168.557
16. Juni 1925 ¹ 208.512
1928 340.077

Jahr Einwohnerzahlen
16. Juni 1933 ¹ 332.545
17. Mai 1939 ¹ 317.568
1945 160.000
13. September 1950 ¹ 315.460
1959 391.745
6. Juni 1961 ¹ 382.689
31. Dezember 1970 347.100
30. Juni 1975 325.400
30. Juni 1980 305.600
30. Juni 1985 286.500
1. Januar 1989 287.255
30. Juni 1997 287.800
31. Dezember 2003 272.445
31. Dezember 2004 270.107

¹ Volkszählungsergebnis

Politik

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Blick auf Gelsenkirchen
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Blick auf Gelsenkirchen
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Bahnhofscenter Gelsenkirchen
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An der Spitze des Dorfes Gelsenkirchen standen 1608 zwei Bürgermeister, die von den Eingesessenen gewählt wurden. Während der Zeit der französischen Besetzung 1807 bis 1813 bildete Gelsenkirchen mit dem benachbarten Wattenscheid eine gemeinsame Munizipalität bzw. ab 1815 das Amt Wattenscheid im Kreis Bochum. Der dortige Amtmann war daher auch für Gelsenkirchen zuständig. 1868 wurde Gelsenkirchen eigene Amtsstadt und 1875 erhielt das Amt die Stadtrechte. An der Spitze stand danach der Bürgermeister, der nach Erlangung der Kreisfreiheit 1896 den Titel Oberbürgermeister erhielt.

Buer und Horst wurden bis 1891 unter dem gemeinsamen Amt Buer verwaltet, dann gab es ein eigenständiges Amt Horst. Jedes Amt wurde von einem Amtmann geleitet. Nach Erlangung der Stadtrechte in Buer 1911 stand an der Spitze Buers ebenfalls ein Bürgermeister, später Oberbürgermeister. Die Stadt Gelsenkirchen-Buer bzw. die neue Stadt Gelsenkirchen (ab 1928) wurde von einem Oberbürgermeister geleitet.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister und Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren

Gemeinderat Dem Rat der Stadt Gelsenkirchen gehören derzeit 66 Mitglieder an. Nach der Kommunalwahl 2004 ergibt sich folgende Sitzverteilung:

PDS und das Wahlbündnis AUF Gelsenkirchen sowie REP und WIR bilden jeweils eine Fraktion.

Der Rat der Stadt tagt in der Regel alle 6 Wochen. Hinzu kommen zahlreiche Ausschüsse.

Wappen

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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen
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Blasonierung: Das Stadtwappen Gelsenkirchens ist geviert von Schwarz und Silber. Im linken Obereck eine silberne Kirche und im rechten Untereck Schlägel und Eisen. Im rechten Obereck eine bewurzelte grüne Linde und im linken Untereck ein linksgewendeter roter Löwe vor 5 blauen Querbalken.

Die Kirche stammt aus dem alten Gelsenkirchener Stadtwappen, Schlägel und Eisen stehen für die große Bedeutung des Steinkohlenbau und der Eisenindustrie. Die Linde stammt aus dem Buerschen Stadtwappen, der rote Löwe aus dem Familienwappen der Herren von Horst.

Das Wappen wurde der Stadt im Jahre 1928 verliehen.

Städtepartnerschaften

Gelsenkirchen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
  • Newcastle upon Tyne (Vereinigtes Königreich), seit 1948
    • Zenica (Bosnien und Herzegowina), seit 1969
      • Schachty (Russland), seit 1989
        • Allenstein (Polen), seit 1992
          • Cottbus (Brandenburg), seit 1995
            • Büküçekmece (Türkei), seit 2004

              Wirtschaft und Infrastruktur

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              Karte von Gelsenkirchen
              Bildherkunft

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              Haltestelle Buerer Straße im Stadtteil Horst
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              Die Line 383 am Kreisverkehr am Nordsternpark
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              Umbau des Hauptbahnhofes
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              Gelsenkirchen versucht sich vor allem als Zentrum für Solartechnologie zu profilieren. Die Firma Shell Solar Deutschland GmbH produziert in Gelsenkirchen-Rotthausen Solarzellen, die Firma Scheuten Solar Technology hat deren dortige Solarmodulproduktion übernommen. Ferner sind folgende Unternehmen zu nennen: THS GmbH, Gelsenwasser, e.on, bp Gelsenkirchen GmbH, Shell Solar Deutschland GmbH, Hygieneinstitut des Ruhrgebiets und Pilkington. Gelsenkirchen ist laut einer Studie ([LINK]) der Bertelsmann Stiftung, nach Leipzig, Karlsruhe und Bremen, Deutschlands 4. unternehmensfreundlichste Stadt.

              Verkehr

              Gelsenkirchen liegt an den Bundesautobahnen A 2, A 40, A 42 und A 52 sowie an den Bundesstraßen B 224, B 226 und B 227. Der Gelsenkirchener Hauptbahnhof liegt am Schnittpunkt der Bahnstrecken Oberhausen-Gelsenkirchen-Herne-Dortmund und Essen-Gelsenkirchen-Recklinghausen-Münster. Mit Wasserwegen ist die Stadt über den Rhein-Herne-Kanal verbunden, an dem ein Industrie- und Handelshafen liegt. Der Hafen Gelsenkirchen ist mit einem Jahresumschlag von 2 Millionen Tonnen (2 Milliarden Kilogramm) und einer Wasserfläche von rund 120 ha Wasserfläche einer der größten und wichtigsten Kanalhäfen Deutschlands und ist zudem an das Schienennetz der DB Netz AG angebunden.

              Den Nahverkehr in Gelsenkirchen bedienen Straßenbahnen und Busse der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG BOGESTRA, sowie im Norden Gelsenkirchens die Vestische Straßenbahnen GmbH (das Unternehmen heißt zwar Vestische Straßenbahnen GmbH, betreibt heute aber nur noch Omnibusse). Ferner verkehren in den Randgebieten der Stadt sowie auf einigen CE- und SB-Linien Busse und Straßenbahnen der STOAG, EVAG sowie des BVR. Die Linien fahren alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Es verkehren 3 Straßenbahnlinien, eine Stadtbahnlinie sowie ca. 50 Buslinien in Gelsenkirchen. Etwa neunzig Prozent der Gelsenkichener U-Bahn-Tunnel sind, auf Grund ihrer speziellen Bauweise, Senkungs und Erdbeben sicher. Die Senkungssicherheit war der ausschließliche Grund für die neu entwickelte Bauweise, die Bergschäden, die vor allem durch nicht (ordentlich) verfüllte Schächte des Raubbergbaus entstehen, vorbeugen soll. Der Nachteil dieser Bauweise liegt jedoch bei den Kosten, die etwa doppelt so hoch sind wie für einen Standardtunnel.

              Medien

              Gelsenkirchen ist Sitz des 1987 gegründeten Verbands Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V. (VLR), der die Interessen der Veranstaltergemeinschaften im nordrhein-westfälischen Lokalfunk vertritt.

              In Gelsenkirchen-Buer ist auf der Hochstraße der Radiosender REL Radio Emscher-Lippe beheimatet.

              An Tageszeitungen erscheint die "Buersche Zeitung", von der die die in Dortmund erscheinenden "Ruhr-Nachrichten" den Lokalteil übernehmen. Ferner berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" WAZ und das Lokalradio REL - Mein Radio! über das regionale Geschehen.

              Weiterhin erscheint kostenlos der "Stadtspiegel Gelsenkirchen" einmal wöchentlich, sowie die monatlichen bzw. unregelmäßigen lokalen Ausgaben der "Familienpost" und des "Beckhausener Kuriers".

              Sonstiges

              Anlässlich der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wird die Verkehrsinfrastruktur in Gelsenkirchen zur VELTINS-Arena ausgebaut. So wird der Gelsenkirchener Hauptbahnhof seit Anfang 2005 großzügig umgebaut mit geplanter Fertigstellung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Das DB-Reisezentrum wird deutlich näher zu den Bahnsteigen gelegt, das alte Reisezentrum abgerissen und dort ein neuer bahnhofsnaher Taxistand gebaut. Zudem erhalten das Bahnhofscenter sowie die Bahnhofspassage eine komplette Überdachung mit einer Fotovoltaikanlage. Weiterhin wird zu jedem Bahnsteig ein Aufzug gebaut, und es wird ein Blindenleitsystem (weiße Bodenplatten mit Rillen) in den Bahnhof integriert, sodass der Bahnhof barrierefrei sein wird. Im U-Bahnhof werden die Bahnsteige abgesenkt, und die Stromversorgung der Linie 302 soll zudem so ausgebaut werden, dass sie von zwei aneinander gekoppelten Fahrzeugen (Doppeltraktion) befahren werden kann. Die Straßenbahn-Haltestelle "VELTINS-Arena" soll durch eine großzügige Überdachung den Charakter eines Bahnhofs erhalten.

              Die Bauarbeiten im unmittelbaren Bahnhofsumfeld und an der Infrastruktur von und zur Arena sollen durch ein Redesign der Gelsenkirchener Einkaufspassage - der Bahnhofsstraße - ergänzt werden. Weitere Großbauprojekte sind unter anderem die Komplettsanierung der Uferstraße (wichtige Ost-West-Verbindung parallel zum Rhein-Herne-Kanal), die neue Anschlussstelle der A 42 mit der zukünftigen Bezeichnung "Gelsenkirchen-Schalke", sowie weitere Baumaßnahmen, wie Verlängerung von Abbiegespuren.

              Bildung

              In Gelsenkirchen gibt es 51 Grundschulen ( 36 Gemeinschaftsgrundschulen, 12 katholische Grundschulen, 3 evangelische Grundschulen), 8 Hauptschulen, 6 Realschulen, 7 Gymnasien und 4 Gesamtschulen, wobei hier die evangelische Gesamtschule Bismarck, als einzige Gesamtschule der Westfälischen Landeskirche, besondere Erwähnung verdient. Die 1992 gegründete Fachhochschule Gelsenkirchen hat Abteilungen in Bocholt und Recklinghausen mit folgenden Fachbereichen: Wirtschaft, Informatik, physikalische Technik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Versorgungs- und Entsorgungstechnik. In Gelsenkirchen befindet sich außerdem einer von sieben Standorten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Fachbereiche: Kommunaler Verwaltungsdienst, Polizeivollzugsdienst, Modellstudiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre). Ferner gibt es eine Volkshochschule, sowie eine Stadtbibliothek mit drei Zweigstellen in den Stadtteilen Horst, Buer und Erle mit mehr als 100.000 Büchern, Filmen und CDs.

              Kultur und Sehenswürdigkeiten

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              Rasterkarte von Gelsenkirchen
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              Zwei Eisbären in der ZOOM Erlebniswelt (Karte L/14)
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              Das Ruhrgebiet mit Tetraeder im Deutschlandexpress (Karte D/16)
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              Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG
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              Gelsenkirchener Altstadt (Karte K/19)
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              Schloss Horst (Karte D/14)
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              Rosen im Nordsternpark (Karte D/16)
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              Himmelsleiter
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              Innenansicht der Arena (Karte H/11)
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              Brücke im Nordsternpark (Karte E/17)
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              Sportfest im Jahnstadion (Karte G/17)
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              Besondere kulturelle Einrichtungen sind das ZOOM (ehemals Ruhr Zoo), der Wissenschaftspark Rheinelbe, das Sport-Paradies, die "Kaue" (sozio-kulturelles Zentrum) und das Kulturzentrum "die Flora". Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Nordstern (BUGA 97) befindet sich die Modellbahndauerausstellung Der Deutschlandexpress, diese war bis 2001 die größte digitale Dreileiter-Modellbahnanlage der Welt, heute ist nur das Miniatur-Wunderland in Hamburg größer.

              Theater

              Museen

              • Städtisches Museum (Kunst des 20. Jahrhunderts: dt. Expressionismus, Kinetische Kunst, Sammlung Anton Stankowski)
              • Motorradmuseum (Private Sammlung von ca. 50 Oldtimern)
              • Kleines Museum in Schüngelbergsiedlung (Sammlung über Bergbau in Gelsenkirchen bzw. der Zeche Hugo)
              • Schalke-Museum in der Veltins-Arena (Vereinsgeschichte)

              Galerien

              • Galerie Kabuth
              • Galerie Patricia Ferdinand-Ude (ausgezeichnet mit der Banane von Thomas Baumgärtel)
              • Labor Independent
              • Die Werkstatt
              • Atelier Antenne

              Bauwerke

              Zu den charakteristischsten Gebäuden der Stadt zählt das Hans-Sachs-Haus. Das 1927 von Alfred Fischer erbaute Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäude ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Das Hans-Sachs-Haus beherbergt das Rathaus und einen Konzertsaal mit der größten Konzertsaal-Orgel Deutschlands, einer Walcker-Orgel mit 92 Registern. In den Fluren des Hauses befindet sich das erste Farbleitsystem der Welt. Das Vorhaben, das Hans-Sachs-Haus denkmalgerecht zu sanieren, krankt derzeit an der finanziellen Lage der Stadt Gelsenkirchen. Die für 2007 vorgesehene Wiedereröffnung ist fraglich, selbst ein Abriss-Szenario steht im Raum.

              Das von Werner Ruhnau von 1956-1959 erbaute Musiktheater im Revier ist eines der bedeutendsten Bauwerke der deutschen Nachkriegsarchitektur. Besonders bei Nacht strahlt das an der Florastraße gelegene MiR einen besonderen Flair aus. Im MiR werden vor allem Musicals, Ballett und Musiktheaterstücke aufgeführt. Im Foyer des MiR befinden sich große blaue Schwammreliefs des französischen Künstlers Yves Klein. Im angegliederten kleinen Haus befindet sich eine frühe kinetische Arbeit von Jean Tinguely.

              Der Architekt Josef Franke prägte in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts das Stadtbild Gelsenkirchens mit mehreren repräsentativen Bauten, die man dem Backstein-Expressionismus zurechnet. Hierzu gehören unter anderem das Ricarda-Huch-Gymnasium (früher Lyzeum Aloysianum), das Wohn- und Geschäftshaus "Ring-Eck", das Straßenbahndepot und die Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf. Frankes Wohnhaus aus dem Jahr 1909 steht in der Robert-Koch-Straße.

              Als weitere Beispiele für den in Gelsenkirchen weit verbreiteten Backstein-Expressionismus sind das 1925 erbaute Finanzamt Süd, das 1920 erbaute Volkshaus Rotthausen und das Hans-Sachs-Haus (s.o.) zu nennen.

              Das bekannteste und größte Bauwerk in Gelsenkirchen ist die 2001 erbaute Veltins Arena (ehemalige Arena AufSchalke). Die Heimspielstätte des FC Schalke 04 bietet bei nationalen Fußballspielen 61.524 Gästen Platz, bei internationalen Spielen allerdings gibt es auf Grund des Stehplatzverbotes lediglich 53.574 Plätze in der Arena. Bei Konzerten hat die Arena sogar eine Kapazität von 78.437 Zuschauern. Das offizielle 5-Sterne Stadion der FIFA ist von vielen, selbst weit entfernten Punkten im Ruhrgebiet aus zu sehen.

              In direkter Nachbarschaft der Veltins Arena befindet sich der Vorgänger - das Parkstadion. Es wurde 1973 als Nachfolger der Glückauf-Kampfbahn, die sich allerdings noch im Stadtteil Schalke befand, eröffnet und war ein Jahr später ein Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 1974. Nach dem Abriss von einigen Teilen der Tribüne werden nun zur FIFA WM 2006 ein Hotel sowie ein Reha-Zentrum gebaut.

              Der mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnete Wissenschaftspark wurde 1995 anlässlich der IBA errichtet. Die 300 Meter lange Glasfassade steht im rechten Winkel zu den angeschlossenen Bürogebäuden. In der Glashalle befindet sich eine Arbeit des Lichtkünstlers Dan Flavin. Auf dem Dach des Wissenschaftsparks ist eine der größten Dach-Fotovoltaikanlagen errichtet. Ähnlich futuristisch wie der Wissenschaftspark präsentiert sich das Institut für Kanalisationstechnik, welches sich ebenfalls im Stadtteil Ückendorf befindet.

              Die Wasserburg Haus Lüttinghof wurde 1308 zum Schutze des Vests Recklinhausen errichtet. Der Name des Wasserburg ist auf die Familie Luttekenhove zurückzuführen, die es als Lehen erhielt. Das von 1988 bis 1991 aufwendig restaurierte Haus Lüttinghof liegt in einem Naturschutzgebiet im Norden von Gelsenkirchen.

              Das bedeutendste Renaissance-Schloss des nord-westdeutschen Raumes ist Schloss Horst. Zwar wurde schon um 1282 ein erster Bau errichtet, aber der eigentliche Bau, der heute nach Restaurierung als Standesamt dient, wurde in der Frührenaissance von 1556 - 1578 gebaut. Neben den restaurierten Teilen entstand entstand auch eine große Glashalle, die den Innnenhof des Schlosses überspannt.

              Das Schloss Berge, früher auch Haus Berge genannt, steht im Stadtteil Buer auf der Südseite des Buerschen Berges. Erbaut wurde es als Wasserburg zum Schutze des heutigen Gelsenkirchener Stadtteils Erle, wurde aber in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im späten Barockstil zum Schloss umgestaltet.

              Die Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG befindet sich direkt an der Kurt-Schumacher-Straße, der Hauptverkehrsachse Gelsenkirchens, in der Nähe der Veltins Arena. Im Zuge der Erweiterung der Hauptverwaltung wurde um das neue Verwaltungsgebäude ein enormes Wasserbassin angelegt.

              Das WEKA-Karrée (früher nur Westfalen-Kaufhaus) in der Innenstadt wurde 1912 von den Düsseldorfer Architekten Walter Klose und Georg Schäfer als Kaufpalast des Warenhaus-Unternehmens Gebr. Alsberg AG erbaut (erweitert 1928). Heute beheimatet das WEKA-Karrée u.a. Sitz des VRR, Blutspendezentrum Gelsenkirchen, sowie verschiedene Einzelhandelsgeschäfte.

              Zwar weniger ästhetisch, aber dafür umso höher sind die Schornsteine des Steinkohlekraftwerk Gelsenkirchen-Scholven. Diese sind mit einer Höhe von 302 Metern die zweithöchsten Schornsteine in Deutschland und das höchste Bauwerk in Gelsenkirchen.

              Den höchsten Schornstein hat mit einer Höhe von 337 Metern das ebenfalls auf Gelsenkirchener Stadtgebiet gelegene Kraftwerk Westerholt.

              Weitere bemerkenswerte Bauwerke in Gelsenkirchen

              • Amtshaus bzw. Rathaus Buer (erbaut 1911)
              • Amtsgericht Buer
              • Polizeiwache Buer (erbaut 1926)
              • Markthalle Buer (erbaut 1998)
              • Städtische Bleckkirche in Bismarck
              • Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal
              • Hallenbäder in Horst, Buer, Schalke und Erle (Sport Paradies)
              Industriekulturelle Bauwerke und Baudenkmäler

              Gelsenkirchen gehörte vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu den größten Städten mit einer überwiegend montanen Wirtschaft. Aus dieser Zeit sind viele Industrieanlagen der Montanwirtschaft erhalten geblieben. Einige der Anlagen wurden restauriert und zum großen Teil umfunktioniert.

              Einige Paradebeispiele für die Umnutzung alter Zechenanlagen sind die Schachthalle der Zeche Nordstern, die heute nach umfassender Restauration unter Anderem die Hauptverwaltung der THS GmbH beheimatet, die Maschinenhalle des Schachtes Oberschuir der ehem. Zeche Consolidation im Stadtteil Feldmark ist regelmäßig Ort für Ausstellungen aller Art, die restaurierte Bergbausiedlung Schüngelberg in Buer an der Halde Rungenberg oder das Consol-Theater, das im Lüftermaschinengebäude der Zeche Consolidation beheimatet ist.

              • Doppel-Malakoffanlage der Zeche Holland 1/2
              • Fördergerüst der Zeche Consolidation in Bismarck, letzter Doppelbock in Fachwerkbauweise Westfalens
              • Fördergerüst, Förderturm und Kaue der Zeche Nordstern im Nordsternpark
              • Förderturm mit Maschinenhalle der Zeche Hugo in Buer

              Parks

              Gelsenkirchen hat neben kleineren Wäldern, wie dem Buerschem Stadtwald, der wie der Name schon sagt sich im Stadtteil Buer befindet, auch einige Parks. Der in Gelsenkirchen Horst, nördlich vom Rhein-Herne-Kanal gelegene Nordsternpark und seine Fortsetzung der Landschaftspark Heßler, der südlich des Kanals im Stadtteil Heßler liegt, war 1997 Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau und ist nicht zu letzt wegen des großen Spielplatzes, dem Deutschlandexpress und des Klettergartens ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel. Im süd-westlich gelegenen Revierpark Nienhausen finden viele alljährliche Veranstaltungen wie das Sommerfest oder im Forum die Mineralienbörse statt. Ferner sind im Revierpark ein Minigolfplatz, ein Freibad, mehrere Spielplätze, das Aktivarium (Therme) sowie weitere Einrichtungen beheimatet. Im Zentrum Gelsenkirchens liegt der etwa 22ha große Stadtgarten, der 1897 unter dem Namen Kaiser-Wilhelm-Park angelegt wurde. In diesem sind unter anderem ein großer Enten- und Schwäneteich sowie weitläufige Wiesen zu finden. Der mit ca. 6ha eher kleine Bulmker Park im Stadtteil Bulmke-Hüllen, der sich auch noch relativ nah am Stadtzentrum befindet, besticht durch seine Einfachheit. Dort ist nur ein See mit umherführenden Fußweg zu finden. Ferner sind noch der Landschaftspark Emscherbruch und der Skulpturenwald Rheinelbe zu nennen. Auf halbem Weg zwischen der [Arena AufSchalke] und der Buerer Innenstadt befindet sich die Parkanlage Schloss Berge. Im Schlosspark, dessen zentraler Punkt ein großer See ist, findet jährlich ein großes Sommerfest statt, dieses hatte 2003 mehr als eine halbe Millionen Besucher.

              Insgesamt ist etwa ein drittel der Fläche von Gelsenkirchen (das sind ca. 35km²) Grünfläche.

              Sport

              Der bekannteste Sportverein aus Gelsenkirchen ist der FC Schalke 04 (voller Name seit 1928: FC Gelsenkirchen Schalke 04), dessen Spielstätte die VELTINS-Arena (ehemalige Arena AufSchalke) ist, die auch durch viele Konzerte, Musicals, Opern und andere Events bekannt ist. Bis 1998 gab es den heute konkursen Eishockeyverein Schalker-Haie. In Gelsenkirchen gibt es auch mehrere Basketballvereine; einige von diesen sind City-Basket-Gelsenkirchen (CBG), Hassel, Bulmke-Hüllen und die Basketballabteilung von Schalke 04.

              In Gelsenkirchen gibt es in jedem Stadtteil mindestens eine städtische Sportanlage mit einem Asche- oder Rasenfußballplatz und einer Laufbahn. Zu jedem dieser Sportplätze gehört meistens auch ein Fußballverein. Einige sind der STV Horst-Emscher (Emscherhusaren), der SC Hassel 1919, der SSV Buer, der SUS Beckhausen 05, der RWW Bismarck 1925 e. V. und der ETuS Gelsenkirchen 34. Insgesamt hat Gelsenkirchen ca. 70 Fußballvereine mit etwa 10.000 Mitgliedern. Ferner hat Gelsenkirchen eine Trabrennbahn im Stadtteil Feldmark in direkter Nähe des Revierpark Nienhausen und hatte eine Galopprennbahn im Stadtteil Horst, die aber schon vor einigen Jahren geschlossen wurde. Außerdem existiert eine Windhundrennbahn in Gelsenkirchen. Des Weiteren gibt es Freibäder in Heßler (Jahnstadion), das Sportparadies in Erle , in welchem man im Winter nur dessen 3 Hallenschwimmbecken nutzen kann, und im Revierpark Nienhausen (Feldmark). Neben diesen Freibädern gibt es auch Hallenbäder im Zentrum (Zentralbad), in Horst, in Erle (Sportparadies; beinhaltet auch Kegelbahnen und Schießstände), sowie in Buer.

              Regelmäßige Veranstaltungen

              In Gelsenkirchen gibt es, vor allem im Frühling und Sommer, viele Veranstaltungen. Das Sommerfest Schloss Berge lockte durch sein Musikprogramm und nicht zuletzt durch das jährliche Feuerwerk 2003 mehr als 500.000 Besucher an. Auch das Sommerfest im Revierpark Nienhausen (Stadtteil Feldmark) hat jedes Jahr zehntausende Besucher, und bietet ein abwechslungsreiches Liveprogramm, Spielmöglichkeiten für Kinder, sowie ebenfalls ein Feuerwerk. Ferner sind noch das Schlossparkfest am Schloss Horst, das Buersche City Fest und Buer Live zu nennen.

              Neben den Festen gibt es auch viele sportliche Veranstaltungen, wie den Karstadt-Ruhrmarathon, dessen "Come-together-Point" (der Punkt, an dem die zwei Marathonstrecken zusammen kamen) 2005 in Gelsenkirchen lag. Auch die Ruhr-Olympiade, eine weitere regionale Sportveranstaltung im Ruhrgebiet, erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit bei Teilnehmern und Zuschauern. Weitere Sportverantstaltungen sind der Emscher-Nacht-Triathlon im Nordsternpark, die Buersche Radnacht sowie der Biathlon in der Veltins-Arena, für den jährlich mehrere dutzend Tonnen Schnee u.a. vom Alpincenter Bottrop herangefahren werden.

              Überregionale bekannt sind die Jazztage Gelsenkirchen. Als weitere musikalische Veranstaltungen ist die Buersche Musiknacht, die mehrmals im Jahr stattfindet und die Gespaña, ein jährlich stattfindendes spanisches Kulturfest, zu nennen. Im Jahr 2003 veranstaltete das Metal-Magazin "Rock Hard" anlässlich seines 20. Jubiläums an Pfingsten ein Rockfestival im Amphitheater mit hochkarätigen Headlinern wie z.B. Blind Guardian. Aufgrund des großen Erfolges wurde das "Rock Hard Festival" im nächsten Jahr wiederholt und ist seit dem zu einem überregionalen Ereignis in Sachen Hardrock und Metal geworden.

              Disco und Nightlife

              Discotheken und Nachtleben sind in Gelsenkirchen fast über das gesamte Stadtgebiet zu finden. Einige Diskotheken in Gelsenkirchen sind die "Alte Hütte" (größte Discothek in Gelsenkirchen; Ortsteil Resse), der "Apfelbaum" (Ortsteil Erle), sowie die "Fledermaus" Discothek in der Altstadt. Die "Kaue", die sich in Teilen der Gebäude der ehemaligen Zeche Wilhelmine-Victoria in Gelsenkirchen Heßler befindet, ist regelmäßig Gastgeber für Kabarett, Konzerte und andere Veranstaltungen. Des Weiteren gibt es den in einem mittelalterlichem Barrock-Ambiente gestalteten Tanzclub Venetian im Alten Schlachthof, sowie die ebenfalls bekannten Kneipen im Stadtteil Buer gelegenen Kronski und Fliegenpils, die gelegentlich DJs für Discoabende engagieren.

              Filmschauplatz Gelsenkirchen

              Gelsenkirchen wurde immer wieder zur Location für Filmregisseure. Hier eine Auswahl von Filmen, für die Szenen in Gelsenkirchen gedreht wurden:

              Persönlichkeiten

              Ehrenbürger

              Die Stadt Gelsenkirchen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum):

              Söhne und Töchter der Stadt

              Folgende Persönlichkeiten sind in Gelsenkirchen geboren:

              Literatur

              • Westfälisches Städtebuch; Band III 2. Teilband aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1954
              • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 – 1945, hrsg. von Walther Hubatsch, Band 8: Westfalen. Marburg an der Lahn, 1980
              • 125 Jahre StadtGEschichten(n) Gelsenkirchen, Autor Jürgen Boebers-Süeßmann, hrsg. Buchhandlung Minerva, Gelsenkirchen, 2001, ISBN 3-921052-82-3
              • Und das ist unsere Geschichte - Gelsenkirchener Lesebuch, hrsg. Hartmut Hering, Michael Klaus, Asso Verlag, 1995, ISBN 3-921541-29-8
              • Chronik Buer. Die Stadtgeschichte in 20 Folgen (WAZ)
              • GELSENKIRCHEN wie es früher war; hrsg. von Heinz-Jürgen Priamus; Wartberg Verlag; 2. Auflage 1996; ISBN 3-86134-185-9

              Sonstiges

              Anekdote: Auf die Frage des schwedischen Königs "Wo liegt denn Gelsenkirchen?" antwortet Ernst Kuzorra "Anne Grenzstraße (Straße im Stadtteil Schalke)!"

              • Bergbaubehörde
              • Stadtteilarchiv Rotthausen e.V., Mozartstraße 9, 45884 Gelsenkirchen

              Weblinks


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              Diskussion der Autoren über den Artikel: Gelsenkirchen


              Verbessern

              Die Geschichte GEs sollte mal etwas aufgestock werden und die Listen sollten verschwinden... Neben der Geschichte Gelsenkirchens vorallem auch die Bauwerke. Ich habe mit den Parks mal den Anfang gemacht.

              MfG Marc Schuelper

              • Geschichte ist fürs erste fertig; wer noch lust hat etwas zu verbessern (hoffe habe nicht alzu viele Fehler gemacht) tut das ;-)
              • Ach ja, das da oben sollte eigentlich nicht so, naja, sagen wir mal "motzig" klingen wie es vielleicht aussieht. sry . Trotzdem wäre es schön sich jemand für die Bauwerke "erbarmen" könnte, da ich meistens fast nur das umwandeln kann was da steht und kaum etwas hinzufügen kann...
              Marc Schuelper 9:50, 7. Aug 2005 (CEST)

              • Hallo, liebe Gelsenkirkis,
              Marc und die anderen haben recht: hier besteht dringend Handlungsbedarf. Der kulturelle Teil ist zu mager, die Discos viel zu breit ausgewalzt und so manch kommunal-gestelzter Beitrag gehört auch nicht hierher. Ich werde mir mal Rotthausen, das Volkshaus Rotthausen, den für GE so wichtigen Architekten Alfred Fischer, den Revierpark Nienhausen vorknöpfen und allgemeine Ergänzungen zu Themen wie Geschichte, Persönlichkeiten, Bauwerke etc. beisteuern. Das wird schon noch! In dem von mir wesentlich ausgebauten Artikel Bude seht ihr übrigens ein schönes Büdchen aus Gelsenkirchen-Rotthausen. Liebe Grüße--Coolgretchen 20:58, 10. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Ein freudiges "Hallo" an alle Mitwikipedianer! Ich freue sehr darüber, dass sich hier wieder was tut undder Artikel durch die fleißige Arbeit von uns allen der Artikel immer besser und volständiger wird! Trotzdem denke ich, dass wir noch einiges tun müssen um unser oder zu mindest mein Ziel, die Aufnahme in die exzellenten Artikel, zu erreichen. Ich denke aber, dass das machbar ist, oder?! (Wie oft verwende ich heute "dass") Punkte die (vielleicht) noch ergänzt/verbessert werden sollten/können:

              • Geschichte
              • Bildung (evt. auch einfach nur wichtige Eckdaten zur Bildung in Gelsenkirchen)
              • Kultur (evt. Informationen vom Stadtmarketing)
              Und noch viel Spaß beim Bearbeiten, Ergänzen und Verbessern! Marc Schuelper 18:45, 26. Aug 2005 (CEST)

              Auch meiner Meinung nach muss die Geschichte dringend überarbeitet werden. Die Brukterer sind wie alle Germanen ziemlich sicher nicht identisch mit den Siedlern der Bronzezeit, wahrscheinlich gehen da nicht nur Jahrhunderte, sondern Jahrtausende durcheinander. Über die anderen Fraglichkeiten sach ich ma nix. -- Markosch 23:06, 5. Okt 2005 (CEST)

              Bildung

              Habe diesen Eintrag im Absatz "Bildung" entfernt:

              "ehh sorry, an der FH BO ABt GE hab ich ab 1979 Nachrichtentechnik studiert. Und so viel ich weiss ist die aus einer Bergbau FH oder was auch immer entstanden. Das fiel mir jetzt nur auf hier. Korrigiert das bitte :)) also meinen Beitrag ich habs nur schnell so hingeschrieben :) kann man eleganter fassen ich weiss , ich wollt nur drauf hinweisen."

              Die ehemalige Bergbau-Fachhochschule in Bochum, seit 1995 Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola (http://www.tfh-bochum.net), bietet auch heute noch einen Studiengang Geoingenieurwesen und Bergbau an. Einen Hinweis auf einen Standort oder eine Abteilung Gelsenkirchen habe ich auf der Homepage der TFH jedoch nicht entdeckt. Mir ist nur bekannt, dass es in Gelsenkirchen eine Bergberufsschule gab, die aber seit geraumer Zeit geschlossen ist. Vielleicht hat jemand bessere Informationen?

              VG Thomas

              Gelsenkirchen, 28. Juni

              • Ausführlicher und meiner Ansicht nach guter Artikel. Habe selbst ein paar Bilder und ein wenig Text beigesteuert. Daher keine weitern Anmerkungen.
              • contra Der Geschichtsteil sollte in Fließtext umgewandelt und deutlich erweitert werden. Außerdem hat es zu viele Listen. --Voyager 17:53, 28. Jun 2005 (CEST)
              • contra, auch wenn ich außem Pütt kom, weissichet ja nich, ob dat Kuzorra-Wort von wegen Gelsenkirchen liegt bei Schalke schon in dä Einleitung muss. Auch die Wendung des "Abfackelns" kommt - zumindest mal für die Einleitung, etwas flapsig daher. Und vor allem: die einzig richtig ausformulierten Teile sind Religion, Politik und teils Wirtschaft - ansonsten hagelt es weitgehend Listen. Auch die Stellung der Bilder finde ich schlecht - ellenlang nix und dann massiv hintereinander weg gegen Ende. Andererseits kann man sicher was draus machen - wie das geht, haben einige Leute bei ähnlicher (etwas besserer) Ausgangslage gerade im review mit der Elbe vorgeführt (siehe etwas höher). Also m.E. ein klarer Review-Kandidat (wenn sich ein Bearbeitungsteam findet). --Lienhard Schulz 18:15, 28. Jun 2005 (CEST)
              • contra zu wenig zur Geschichte, allgemein mehr infos, auch zu den Stadtteilen! Dick Tracy 23:05, 28. Jun 2005 (CEST)
              • contra "Mittelalter" ist indiskutabel, ansonsten wie die mehr oder minder geschätzten Vorredner --Historiograf 1. Jul 2005 18:48 (CEST)

              • contra Gibt es in Gelsenkirchen nicht auch andere Sportvereine, irgendwie werden nur Fußballvereine erwähnt.

              Dem Artikel (und denen, die ihn lesen) täte eine Straffung sehr gut.

              Dazu sind in der Diskussion schon eine Reihe von Hinweisen gegeben (zB Listen), die mir richtig scheinen. Ein weiteres Beispiel: der Abschnitt über die Bezirksvertretungen verträgt eine gründliche Kürzung. Das ist weitgehend Wiedergabe der NRW-Kommunalverfassung, gültig für alle kreisfreien Städte, nichts Spezifisches für Gelsenkirchen.

              Auch die Kirchengeschichte verträgt ganz sicher eine Straffung. Übrigens zu "Geilistirinkirken", da gibt das Buch "Kirchen gaben der Stadt den Namen" präzisere Auskunft.

              Das dürfte getrost ausgeglichen werden durch eine gewisse Erweiterung bei den Bauwerken (als Beispiel: die Hl. Kreuz Kirche mit dem bloßen Namen sagt nur ganz wenigen etwas. Wenn da der Name des Baumeisters Joseph Franke und die Tatsache bemerkt würde, daß sie eine der ganz wenigen Kirchbauten des Backsteinexpressionismus ist, gäbe das für einen nicht Ortskundigen etwas her.)

              Deutlich unterbelichtet ist der Bildungsbereich. Die Fachhochschule ist doch ein "Muß" in der Darstellung. Auch das Schulwesen (die einzige Gesamtschule der Westf. Landeskirche steht in Bismarck!) verdient einen Satz. Und schließlich dürften vielleicht noch ein paar Ergänzungen in den Abschnitt "Literatur" kommen.

              Dem eifrigen Bearbeiter Marc Schuelper wünsche ich viel Freude und Erfolg.--80.136.249.15 18:48, 10. Jul 2005 (CEST)

              Da war ich wieder aus der Anmeldung geflutscht, wollte aber gar nicht so beinahe-anonym sein.--Ulula 18:50, 10. Jul 2005 (CEST)

              Weblinks

              Bitte beachten, daß Artikel in Wikipedia in der Regel maximal 5 Weblinks haben sollen. Bitte Wikipedia:Weblinks beachten. -- Kju 00:03, 17. Aug 2005 (CEST)

                • Kannst du mal deine Auswahl begründen, das ist mehr als willkürlich und absurd.--Coolgretchen 20:45, 18. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Siehe Wikipedia:Weblinks. Bei maximal fünf Links bleibt nicht viel, und ich habe es auf öffentliche Einrichtungen und wichtiges (Feuerwehr) reduziert. Das THW hätte man vielleicht auch streichen sollen, ja. Guck doch mal bei anderen Städten, da ist i.d.R. auch nur der Link zur Stadt und ein zwei weitere Links. Wikipedia ist keine Linksammlung, hier ist kein Platz für Links zu irgendwelchen Firmen, privaten Webseiten. Es war sogar ein astreiner Werbelink zu einer Diskothek dabei. Offenbar hat hier überhaupt keiner aufgepasst, was da für Links reingekommen sind.

              Wikipedia sagt, maximal fünf Links. Ich habe die jetzigen Links für die sinnvollsten gehalten. Das ist hier ein Wiki, wenn Du eine Gegenmeinung hast, ändere es, oder stelle es hier zur Diskussion. Aber wie gesagt, maximal fünf Links, nicht wieder so eine ungepflegte Sammlung mit Links zweifelhafter Qualität. Wikipedia:Weblinks ist da eindeutig. -- Kju 23:22, 18. Aug 2005 (CEST)

              Ich meinte auch nicht die Menge (da hast du recht), sondern die Auswahl - und die Discos machen mir auch Bauchschmerzen. Aber Feuerwehr und THW gibt es doch überall, die sind nicht GE-spezifisch. Na, da kommen wir sicher noch auf einen brauchbaren Konsens.--Coolgretchen 20:57, 19. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Im Prinzip hast Du recht, Feuerwehr, THW und auch die Fachhochschule (die ist auf ihrer eigenen Wikipedia-Seite verlinkt) sollten auch rausfliegen. Von den alten Links sehe ich aber keinen, der wieder rein sollte. -- Kju 23:25, 19. Aug 2005 (CEST)

              Ich hab die jetzt kurzerhand auch rausgenommen, und stattdessen einen Link zur Kategorie Gelsenkirchen im DMOZ-Projekt gesetzt. Damit ist eigentlich alles abgedeckt. Nen Stadtplan wäre noch schön, aber da gibts nur Kommerzkram. Den Geodatenserver des Regionalverbandes Ruhr kann man leider nicht direkt verlinken. -- Kju 23:38, 19. Aug 2005 (CEST)

              Kju, das hast du, finde ich prima gelöst. Wenn nur alle so mitdenken würden, wäre es um die wiki-Qualität besser bestellt (nur mal so sag). Schönes Wochenende--Coolgretchen 13:47, 20. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Aber erst meckern, und schlimmer noch, mir Vandalismus vorwerfen... -- Kju 00:00, 22. Aug 2005 (CEST)

              Du bist wohl einer, der nie freundlich reagieren kann, oder? Offenbar kann man mit dir nur so kommunizieren, wie ich es am Anfang getan habe; mein erster Eindruck war also doch richtig.... Und dass du den Link Hans-Sachs-Haus rausgenommen hast, finde ich wiederum mehr als arrogant. Und: UNBEGRÜNDETES LÖSCHEN IST VANDALISMUS. Ich musste dich ja erst deutlich darauf hinweisen, bevor du dich überhaupt bequemt hast, deine Handlung zu begründen, sonst hättest du lustig so weitergemacht. So nicht, mein Lieber.--Coolgretchen 20:07, 27. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Es erscheint mir sinnlos, mit Dir weiter zu diskutieren. Ob jemand der anderen Teilnehmern mehrfach Vandalismus vorwirft (so ein Unsinn) über Freundlichkeit dozieren sollte, bleibt unklar. Hier wäre eher eine Entschuldigung Deinerseits angebracht gewesen. Daß ich mich über diesen Vorwurf beschwere, ist wohl kaum "unfreundlich" sondern vielmehr gerechtfertigt. Du kannst hier nicht einfach losziehen, und andere Teilnehmer derart beleidigen.

              Wo ich nach der (vollkommen korrekten) Streichung der Weblinks noch "lustig so weiter" hätte machen sollen, lässt sich wohl auch nicht begründen, denn es gab ja nichts weiter zu streichen. Ich habe jetzt mehrfach auf die Richtlinien zu Weblinks hingewiesen, und auch für das (nach meiner Meinung nur mäßig interessante) Hans-Sachs-Haus kann keine Ausnahme gelten, sonst sinds die Tage wieder 20 Links. Wenn Du statt destruktivem Beleidigen etwas sinnvolles tun willst, dann kannst Du den Link ja bei DMOZ eintragen. Übrigens: Wer schreit hat unrecht, und man muß hier auch nichts begründen und es ist dann trotzdem kein Vandalismus (wobei natürlich eine Erklärung ggf. sinnvoll sein kann, aber das ist ja hier bereits hinreichend genug begründet gewesen).

              Wenn Du ein Problem mit mir hast: Wikipedia:Vermittlungsausschuss. Vielleicht wird Dir dann auch mal von anderen Teilnehmern erklärt, wie unmöglich Du Dich hier benimmst (ohne es offenbar selber zu bemerken). -- Kju 12:50, 28. Aug 2005 (CEST)

              Es wird von jedem Wikipedianer erwartet, dass er Streichungen begründet, und ich tue dies. Tut tust es erst nach Anfrage. Ansonsten ist für mich die Diskussion mit dir hier beendet.--Coolgretchen 13:46, 28. Aug 2005 (CEST)

              Es wird auch von jedem Wikipedianer erwartet, daß er sich benimmt und keine anderen Teilnehmer beleidigt. Wie ich zwischenzeitlich erfahren habe, zeigst Du Dich ja nicht nur hier derart herablassend, sondern hast auch zuvor schon andere Teilnehmer beleidigt (z.B. des Antisemitismus bezichtigt). Passt ins Bild. -- Kju 08:58, 29. Aug 2005 (CEST)

              Das hast du nicht "erfahren", wie du etwas hochtrabend anmerkst, sondern schlicht und einfach auf meiner Disku-Seite gelesen, wo es für jeden offen lesbar steht. Eines hast du allerdings voll erfasst, für rechtsradikales bzw. völkisches Gedankengut habe ich eine ganz feine Nase, das sei hier einmal völlig allgemein gesprochen klar gemacht. Schönen Tag noch.--Coolgretchen 10:27, 29. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Anekdote

              Die Anekdote Ernst Kuzorra betreffend ist so nicht ganz richtig, denn er wurde damals gefragt wo denn das besagte Schalke liegen würde. Auf diese Frage antwortete er damals angeblich mit: " Anne Grenzstraße eure Majestät"

              Ich schlage vor, die Anekdote rauszunehmen. Sie ist an dieser Stelle m.E. sowieso falsch, und wenn ihre Authentizät nicht geklärt ist, dann sollte sie raus. -- Kju 14:58, 27. Aug 2005 (CEST)
              würde auch sagen entweder in sonstiges oder raus --Marc Schuelper 22:38, 24. Sep 2005 (CEST)

              Rat der Stadt

              Meines Erachtens gehört die Sitzverteilung nach einer Kommunalwahl nicht in ein Lexikon, da dies eine mobile Größe ist, die nach der nächsten Wahl wieder verändert ist; ich wäre daher für entfernen. Der Hinweis auf die MLPD gehört nicht hierher, da sie im Rat nicht als solche in Erscheinung tritt. --Coolgretchen 20:24, 27. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              ich denke schon, dass auch solche veränderliche werte (wozu genauso einwohner-, arbeitslosenzahlen oder die regierende partei gehören) erwähnt werden sollten. aber hinweis auf mlpd gehört wirklich nicht dahin. andere sache sollen wir den wittke als bau und verkehrminister von nrw in die liste der söhne und töchter aufnehmen? 22:45, 27. Aug 2005 (CEST) Marc Schuelper

                • Vielleicht hast du recht: Und wer weiß, ob die wikipedia bei der nächsten Kommunalwahl noch existiert, zumindest in dieser traumhaften Form (seufz). Mit dem Wittke hast du recht, und so, wie der Gas gibt, schafft er es vielleicht nach Berlin (grins). Mach mal.--Coolgretchen 22:58, 27. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              • so jetz is er drin :)
                P.S.: gibts sons eigentlich keinen bekannten aus GE, der noch nicht in der liste ist?
                23:35, 27. Aug 2005 (CEST) Marc Schuelper

              Persönlichkeiten

              Da wäre noch Heinrich Maria Denneborg, bekannter deutscher Kinderbuchautor (Das Eselchen Grisella, Jan und das Wildpferd) und Puppenspieler. Träger des Deutschen Kinderbuchpreises (1958) und des japanischen Jugendbuchpreises (1966). Er ist in GE geboren, hat lange in der Künstlersiedlung Halfmannshof gelebt und ist eigentlich recht bekannt. In der Stadtbibliothek gibt es ein Lexikon in Lose-Blatt-Form (ganz hinten bei den Zeitschriften) über Kinderbuchautoren, da steht eine Menge über ihn drin. Habe den auch auf meiner Liste, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen. --Coolgretchen 10:40, 29. Aug 2005 (CEST)coolgretchen

              Vorbereitung für Review in der Aufnahme der exellenten Artikel

              Hi, nach der (leider nicht erfolgreichen) Bewerbung für die Aufnahme in die exellenten Artikel im Juni hat sich nun schon einiges getan. Vergleich Wir sollten nun vielleicht noch einmal sammeln was noch zu tun ist. Ich fange mal an: (bitte einfach die Liste weiterführen und Namen hinter den Stichpunkt setzen)
              • Fliestext fertig stellen - Bauwerk
              • Geschichte ergänzen (vorallem 'Heute') 20:10, 30. Aug 2005 Marc Schuelper

              Hallöchen, Marc, was bitte genau meinst du mit Heute?

              alles nach 1945 22:00, 1. Sep 2005 Marc Schuelper

              • Alle Artikel müssten klarere Strukturen haben. Beispiel Bauwerke und Parks, die sollten zunächst stickwortartig gegliedert werden, die nährere Info sollte dann in die jeweiligen Links, wenn sie wichti genug sind. Sollte man beim HSH nicht erwähnen, dass der Abriss droht?

              • Sonstiges überdenken: Bei Bergbaubehörde komme ich zum Link Bergbau, das ja nicht direkt was mit dieser Behörde zu tun hat. Das Hygieneinstitut ist überregional von Bedeutung, das Stadtteilarchiv nicht.

              • Ach ja, da fällt mir noch ein: Gehört das Wappen nicht eher zur Geschichte? Ich habe im Moment leider nicht soviel Zeit, aber ich mache mich mal an die Parks ran, da gibt es so einen schönen kleinen in Ückendorf an der Bochumer Straße.

              • Neuer Abschnitt "Kunstwerke": das blaue Schwammrelief von Yves Klein im MiR, die Kunstpfade in Buer und in Ückendorf - wäre auch eine Idee.--Coolgretchen 21:30, 30. Aug 2005 (CEST)Grüße coolgretchen

              So, jo, is wohl doch noch einiges zu tun.. habe soeben eine karte von gelsenkirchen freihand am pc nachgezeichnet und online gestellt. man könnte die gleiche karte doch auch in einer zweiten version mit gelsenkirchener sehenswürdigkeiten erstellen. sprich immer das wo etwas ist, wie z.b. die arena oder hsh eine makierung und unten die legende, was haltet ihr davon? 21:22, 6. Sep 2005 Marc Schuelper

              ach ja hier ist das bild [LINK]21:25, 6. Sep 2005 Marc Schuelper

              änderung: zu meinen vorschalg mit den sights, ich habe nun noch die straßen eingeziechnet so gut es ging und noch eine dritte fassung mit raster [LINK], so kann man dann immer den punkt angeben, wo sich etwas befindet (auf etwa 0,5km² genau). ich habe das mal bei den bildern in 'Kultur und Sehenswürdigkeiten' gemacht. sagt einfach was ihr davon haltet! ich denke ist es ist eigentlich ganz praktisch um zu zeigen wo sich das jeweilige bauwerk/sehenswürdigkeit befindet. 20:20, 8. Sep 2005 Marc Schuelper

              Änderungen

              Es sind nun fast alle vorgeschlagenen Änderungen vorgenommen worden. Nur Sonstiges bereitet mit noch ein wenig Sorgen. Ich denke wir sollten Sonstiges löschen und das Hygieneinstitut irgendwo bei bei wirtschaft und infrastruktur eingliedern, bergbaubehörde und stadtteilarchiv müssen meiner Meinung nur am Rande oder garnicht erwähnt werden. Eventuell könnte man aber das ISG (institut für stadtgeschichte) noch einbauen. Sagt mal was ihr dazu meint! Ach ja, was auch noch evtentuell verbessert werden sollte sind die noch übrigen Listen im Kulturteil --Marc Schuelper 22:36, 24. Sep 2005 (CEST)

              Discos und Nightlife wichtiger als Geschichte?

              Es gibt wohl kaum einen Stadt-Artikel in der wikipedia, der so ausführlich auf das Disco-leben eingeht. Das hat aber in einem Lexikon nichts zu suchen, da diese rein kommerziellen Lokalitäten jederzeit schließen und verschwinden können. Gleichzeitg ist der Geschichtsteil sehr rudimentär und zum teil auch falsch oder halbwahr (z.b. Mittelalter). Wenn das ein exzellenter Artikel werden soll, kann das so nicht bleiben - die Discos müssen raus, sonst wird das nie was. Außerdem müsste man dann auch alle Hotels, Kneipen, Restaurants und Imbissbuden aufzählen. (An der Geschichte recherchiere ich gerade und werde was nachliefern, ok?).--Coolgretchen 09:58, 12. Sep 2005 (CEST)coolgretchen

              Hi, ich denke auch nightlife noch etwas kürzen (habe schon etwas gestrafft). geschichte im mittelalter (vorallem 13. - 18 Jh) sollte noch etwas ergänzt werden, also wer was weiß - ran an die tastatur! frühe geschichte hab ich anhand der buer chronik der waz ergänzt --Marc Schuelper 16:25, 12. Sep 2005 (CEST)

              ergänzung: disco ist nun gekürzt. dürfte jetzt in ordnung sein --Marc Schuelper 17:15, 12. Sep 2005 (CEST)

              Lesenswert-Diskussion

              Gelsenkirchen ist eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Münster ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen. Sie ist Mitglied im Regionalverband Ruhr. In Deutschland und darüber hinaus ist Gelsenkirchen vor allem als Heimat des Fußballklubs Schalke 04 bekannt

              Pro Antifaschist 666 10:56, 21. Sep 2005 (CEST)

              Neutral Artikel wurde seit vorsclag für exell. Artikel im Juni (wenn ich nicht irre) noch einmal deutlich verbessert und ergänzt. Bleiber aber neutral weil ich viel an dem artikel mitgearbeitet habe --Marc Schuelper 15:25, 21. Sep 2005 (CEST)

              Pro. Der ist doch sehr gut geworden. Mittelfristig gebe ich ihm gute Chancen auf Exzellenz.--Bordeaux 18:05, 21. Sep 2005 (CEST)

              Pro Threedots Threedots 20:51, 21. Sep 2005 (CEST)

              Na, dann hat sich die mühe von uns gelsenkirchen bearbeitern wohl doch bezahlt gemacht. *freu* naja, wie gesagt wäre ich nicht einer der haupteditoren des Gelsenkirchen artikels in den letzten 4 Monaten, hätt ich auch für pro gestimmt --Marc Schuelper 21:57, 21. Sep 2005 (CEST)

              • Anmerkung: Leitmotiv ist was anderes. Wie wärs mit Motto oder Wahlspruch?--217.83.14.60 22:39, 21. Sep 2005 (CEST)

              Pro Sehr gut zu lesen, viele Details und schöne Fotos. Definitiv lesenswert. Was mir aber noch aufgefallen ist: An 2 oder 3 Stellen ist es noch holperig, ein Wikilink ist nicht richtig definiert (Arena AufSchalke) und Geschichte während des Nationalsozialismus ist etwas kurz. Aber bis zu einem exzellenten Artikel kann man das wohl noch beheben. :) --NickKnatterton 14:03, 22. Sep 2005 (CEST)

              • im Großen und Ganzen Pro --Kapitän Nemo 15:26, 23. Sep 2005 (CEST)

                Warum ist Gelsenkirchen kein Oberzentrum, sondern ein Mittelzentrum? 84.61.22.207 13:32, 11. Okt 2005 (CEST)

                Frag ich mich auch; liegt aber vielleicht daran, dass "nebenan" Essen und Bochum sind!? --Marc Schuelper 21:47, 15. Okt 2005 (CEST)

                überarbeiten

                Nachmal einer diese ellenlangen weisen Flecken raus --StillesGrinsen 08:16, 3. Dez 2005 (CET)
                Hallo. Ich sehe keine "ellenlangen weisen Flecken". Ich nehme an bei dir funktioniert wegen den Bildern etwas mit dem Layout nicht. Welchen Browser benutzt du denn? Eigentlich sollte die Darstellung ja in allen gängigen Browsern funktionieren. Da wären genaue Angaben wo weiße Flecken auftreten oder ein Screenshot hilfreich. gruß Threedots Threedots 10:05, 3. Dez 2005 (CET)
                Ich kann Threedots da nur zustimmen, ich sehe weder mit IE, noch mit Opera, nocht Mozilla Firefox welche.
                --Marc Schuelper 14:30, 3. Dez 2005 (CET)
                Tja, die bilder stehen nicht am richtigen Platz.habe Konqueror bei
                  • Suse 9.3 +Knoppix 3.4 ausprobiert.Fehler aber nur bei Gelsenkirchen!--StillesGrinsen 18:53, 3. Dez 2005 (CET)
                Auch bei meinem Konqueror 3.1.4 unter SuSE 9.0 ist die Darstellung hässlich. 2 mal scheint es riesige je etwa zwei Bildschirmseiten lange Lücken zu geben: einmal vor dem Abschnitt "Industrialisierung" und dann direkt unter der Überschrift "Kultur und Sehenswürdigkeiten". Allerings befindet sich unten eine horizontale Scrollbar, durch die werden rechts die Bilder sichtbar. Liegt also wahrscheinlich am '. Allerdings liegt es nicht an der XML-Syntax, sondern an der "fehlerhaften" Interpretation / Darstellung des Konquerors. Zweifelsfrei ärgerlich, aber ob wir dies bei diesem Nischenbrowser (er wird wohl von den meisten KDE-Usern - mich eingschlossen - mehr als Dateimanager benutzt, zum surfen ist der Firefox komfortabler) beachten müssen, mag ich nicht entscheiden. gruß Threedots Threedots 02:18, 5. Dez 2005 (CET)

                ok ich denke dann sollte man das in dem fall vielleicht drüber hinwegsehen und eher die programmierer des browser darauf hinweisen. denn in allen windows browsern wird die seite ja fehlerfrei angezeigt. ich würde daher vorschlagen den bearbeitungshinweis zu löschen, denn ohne die float angabe kann man die bilder, zumindest nicht in der anzahl, vernünftig einbinden. --Marc Schuelper 21:41, 5. Dez 2005 (CET)

                Marc, verlangt - im Abschnitt Verkehr - die neue Rechtschreibung die Schreibweise "Senkungs und Erdbeben sicher"? Ich finde sie ziemlich schrecklich und hätte herkömmlich "senkungs- und erdbebensicher" geschrieben. Aber als Altschreiber halte ich mich lieber zurück.--Ulula 09:04, 11. Dez 2005 (CET)



                Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gelsenkirchen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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