Geschlechtsorgan

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Der Artikel Geschlechtsorgan gehört zur Kategorie: Geschlechtsorgan, Gynäkologie, Körper und Sexualität, Reproduktionsmedizin, Urologie
Die Geschlechtsorgane (lat. Organa genitalia) oder Genitalien dienen bei Spezies mit mehreren bzw. unterschiedlichen Geschlechtern vornehmlich der unmittelbaren Fortpflanzung. Sie werden deshalb auch als primäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet.

Funktional kann man zwischen den Sexualorganen - Organe, die zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs dienen - und den Reproduktionsorganen unterscheiden. Es werden dementsprechend äußere von inneren Genitalorganen unterschieden. Bei männlichen Individuen kommt noch dazu, dass - als Drittfunktion - der Penis Teil der ableitenden Harnwege ist.

Äußere Geschlechtsorgane in der Embryonalphase

Abbildung
Geschlechtsentwicklung in der Embryonalphase
Bildherkunft

Weibliche Geschlechtsorgane der Säugetiere

Abbildung
Weibliche Geschlechtsorgane des Menschen
Bildherkunft

Die weiblichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia feminina) werden wie folgt eingeteilt:

Äußere Geschlechtsorgane

Vulva oder "Scham" mit den die "Schamspalte" bildenden großen und den Scheidenvorhof umgebenden kleinen Schamlippen und der Klitoris 5.

Innere Geschlechtsorgane

Akzessorische Geschlechtsdrüsen

Männliche Geschlechtsorgane der Säugetiere

Abbildung
Männliche Geschlechtsorgane des Menschen
Bildherkunft

Die folgende Einteilung der männlichen Geschlechtsorgane (Organa genitalia masculina) mag auf den ersten Blick erstaunen: Die Hoden 17 liegen zwar außen, zählen aber dennoch zu den inneren Geschlechtsorganen. Diese Einteilung ist darin begründet, dass die Hoden sich zunächst im Bauchraum entwickeln und erst zur Geburt bei den meisten Säugetieren in den Hodensack 18 wandern ("Hodenabstieg", Descensus testis). Dies liegt daran, dass sich der Fetus zunächst weiblich entwickelt. Die Wirkung des Y-Chromosoms setzt erst einige Wochen nach der ersten Zellteilung an. Bis dahin sind bereits die Grundlagen für die weiblichen Geschlechtsorgane gelegt. Infolge der dann verstärkt ansetzenden Testosteron-Wirkung wandeln sich die Eierstöcke in Hoden und die Klitoris in den Penis um. Anstelle der inneren Scheidenwand entsteht das Skrotum 18.

Äußere Geschlechtsorgane

  • Penis einschließlich der männlichen Harnröhre
  • Skrotum (Hodensack) 18

Innere Geschlechtsorgane

Akzessorische Geschlechtsdrüsen


Diskussion der Autoren über den Artikel: Geschlechtsorgan


Einteilung in äußere und innere Genitalorgane fehlt noch sowie die Begründung für diese Einteilung: Urogenitalleiste und Kloakenfalten, Genitalhöcker, Genitalwülste -- lg Robodoc 23:24, 19. Mai 2004 (CEST)

Ich habe diese unnötige Einschränkung "wo diese Einteilung Sinn macht" gelöscht. In einer Encyklopädie macht so eine Einteilung Sinn, weil es einfach wahr ist.

Die Begründung für diese Einteilung muss ein Arzt nachliefern. Es stellt sich auch die Frage, ob der untere Teil der Vagina nicht ebenfalls zu den inneren Geschlechtsorganen gezählt wird. Aber noch etwas: Wenn sich Ärzte vermutlich weltweit an diese Einteilung halten könnnen, wird diese Einteilung schon auch praktische Gründe haben, nehme ich an.

Findet sich ein Arzt, der diesen knappen Beitrag ergänzen kann? Oder ist das jetzt eine sog. Begriffklaerungsseite? In meinem IE schaut die Seite auf alle Fälle optisch nicht gut aus.

Ich habe mir jetzt einige Seiten zum Thema "Geschlecht" angeschaut. Deshalb doch noch meine Zusammenfassung: Völlig überflüssig wäre es, wenn jetzt einer glauben würde, er müsste schreiben, was man mit diesen Organen alles tun kann. 62.47.30.248 19:16, 21. Mai 2004 (CEST)

Begriffe

Geschlechtsorgan - ? engl

Genitalorgan, Genitalien - genitals, genitalia, genital organs

Fortpflanzungsorgan - ? engl

Reproduktionsorgan - reproductive system

Sexualorgan - sex organ, sexual organ

Alle Redirected: aber ist das richtig?

Eigentlich wäre Genitalien der angemessene Begriff für den Artikel, weil er sich aus der lat.Nomenklatur herleiten lässt und eine gewisse Internationalität hat. "Geschlechtsorgan" ist mE nach der Versuch das engl. "sex organ" einzudeutschen wie auch "reproductive organ" zu "Fortpflanzungsorgan".

Besonders die Praxis der Spezies Mensch macht deutlich wie unabhängig (innere) Reproduktionsorgane und (äussere) Sexualorgane genutzt werden können: Sex ohne Reproduktionserfolg und Reproduktion ohne Sex. Kennt jemand übrigens ein Bsp. aus der Biologie, in dem ungeschlechtliche Lebewesen Reproduktionsorgane ausgebildet haben ohne dass überflüssige Sexualorgane existieren?

Dazu findet man unter dem Begriff Parthenogenese Interessantes.

Hinweise

Ist jemandem aufgefallen, dass in der oberen Graphik "mändlich" steht? Ich darf darauf hinweisen, dass sich alles in diesem Artikel primär auf die menschlichen Geschlechtsorgane bezieht.

--Himmelsfisch 10:53, 13. Jan 2005 (CET)

Auf der einen Seite mändlich (blauer Hintergrund) auf der anderen Seite weiblich (roter Hintergrund) und Gelb für sowol beim mändlichen als auch beim weiblichen Embryo O.K. wo ist das Problem?? Fisch1917 00:32, 15. Jan 2005 (CET)

Beschreibung zu den Ziffern auf den Bildern

Die beiden Bilder zu den weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen sind ja schon recht anschaulich, aber leider fehlen im Text die Verweise auf die einzelnen mit Ziffern bezeichneten Teile der Bilder. Für das Bild der weiblichen Geschlechtsorgane sind die Beschreibungen ja schon auf der Bildbeschreibungsseite vorhanden (da gehören sie auch am ehesten hin), für das männliche Bild fehlen diese aber auch dort. Kann jemand mit dem entsprechenden Fachwissen, dies bitte ergänzen? Außerdem, denke ich, sollte auch der Text, dort wo Begriffe auftauchen, die in den Bildern veranschaulicht sind, auf die entsprechenden Ziffern verweisen. Für die weiblichen Geschlechtsorgane werde ich das anhand der Bildbeschreibungsseite schonmal versuchen und bitte um entprechende Korrekturen, wenn ich mich vertun sollte. --WolleKA 22:35, 25. Mär 2005 (CET)

Ich habe die Legende für die männlichen Geschlechtsorgane ergänzt. --Bühler B%C3%BChler @ 18:03, 9. Apr 2005 (CEST)

Ich habe noch die Ziffern als Verweise auf das Bild zu den männlichen Geschlechtsorganen eingefügt. --WolleKA 21:55, 12. Apr 2005 (CEST)

Uterus entspricht Prostata?

Also dass dich Uterus und Prostata aus der gleichen embyonalen Anlage entwickeln, klingt zwar ganz nett, aber stimmt das auch? Ich habe da so meine Zweifel, da sich die Gebärmutter doch aus dem Müllerschen Gang entwickelt, welcher bei männlichen Embryos verkümmert. Außerdem existieren bei Frauen die Paraurethraldrüsen, welche nach h.M. am ehesten der Prostata entsprechen - und womöglich embryonal sogar mit ihr "verwandt" sind. --RokerHRO 17:28, 6. Apr 2005 (CEST)

Das ist in der Tat falsch, du liegst vollkommen richtig.--Uwe Gille Uwe Gille 10:34, 5. Sep 2005 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Geschlechtsorgan und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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