Gottfried Achenwall

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Der Artikel Gottfried Achenwall gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, Historiker, Rechtswissenschaftler (18. Jh.), Geboren 1719, Gestorben 1772
Gottfried Achenwall (* 20. Oktober 1719 in Elbing; † 1. Mai 1772 in Göttingen) war ein deutscher Historiker und Jurist.

Achenwall lehrte zunächst als Privatdozent in Marburg und ab 1749 in Göttingen die Fächer Naturrecht, öffentliches Recht, Völkerrecht, Geschichte und Finanzwesen. Er ist Erfinder des Begriffs Statistik. Seine Naturrechtslehrbücher, die er anfangs gemeinsam mit Johann Stephan Pütter, später selbständig, verfasste, erlangten an den protestantischen Universitäten in Deutschland weiteste Verbreitung.

In Göttingen verwendete er im Unterricht als erster Professor die deutsche Sprache, anstatt des bis dahin üblichen Latein.

Literatur

  • Hruschka, Joachim: Das deontologische Sechseck bei Gottfried Achenwall im Jahre 1767; Vandenhoeck und Ruprecht, Hamburg 1986; ISBN 3-525-86222-9
  • Streidl, Paul: Naturrecht, Staatswissenschaften und Politisierung bei Gottfried Achenwall (1719 - 1772); Utz, München 2003; ISBN 3-8316-0216-6

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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gottfried Achenwall und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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