Griechenland

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Der Artikel Griechenland gehört zur Kategorie: Land in der EU, Staat, Griechenland, Mittelmeer
Ellinikí Dimokratía
Hellenische Republik
Ελληνική Δημοκρατία
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Flagge Griechenlands
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Wappen Griechenlands
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(Details) (Details)

Wahlspruch: Elefthería í thánatos / Ελευθερία ή Θάνατος (griechisch, „Freiheit oder Tod“)
Amtssprache Griechisch
Hauptstadt Athen
Staatsoberhaupt Karolos Papoulias
Regierungschef Kostas Karamanlis
Fläche 131.940 km²
Einwohnerzahl 11.050.000
Bevölkerungsdichte 80,5 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 15.625 US-$ (2004)
Währung Euro
Zeitzone UTC+2
Nationalhymne Imnos pros tin Eleftherian
Kfz-Kennzeichen GR
Internet-TLD .gr
Vorwahl +30
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Lage von Griechenland in Europa
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Karte Griechenlands
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Klimadiagramm Athen
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Topographie Griechenlands
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Griechenland (griechisch früher Ελλάς, Hellás, heute Ελλάδα, Elláda; amtliche Vollform: Hellenische Republik) liegt in Südost-Europa und grenzt an Albanien, Mazedonien (von Griechenland und der EU nicht unter diesem Namen anerkannt, sondern als FYROM bezeichnet), Bulgarien und die Türkei und ist ein Anrainerstaat des Mittelmeers.

Griechenland ist eine parlamentarische Demokratie und hat ein Einkammerparlament mit 300 Abgeordneten, von denen 288 auf vier Jahre gewählt und 12 von den Parteien gestellt werden.

Geographie

Ungefähr ein Viertel der Fläche Griechenlands entfällt auf etwa 9841 Inseln, von denen 167 bewohnt sind. Die größten davon sind:

Siehe auch: Liste griechischer Inseln

Regionen auf dem griechischen Festland:

Die Region Makedonien im Norden Griechenlands ist nicht mit dem selbständigen Staat ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien zu verwechseln.

Siehe auch: Liste der Städte in Griechenland

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Griechenlands

Griechenland ist in 13 Verwaltungsregionen (griech. περιφέρειες/periphéries, Sg. περιφέρεια/periphéria) gegliedert, die wiederum in 51 Präfekturen (griech. νομοί/nomí, Sg. νομός/nomós) untergliedert sind.

Bevölkerung

Neben den Neugriechen bzw. der griechischsprachigen Mehrheitsbevölkerung existieren noch einige sprachliche Minderheiten. Die wichtigsten Minderheitssprachen sind:

Türken und Pomaken sind zusammen als muslimische Minderheit anerkannt und genießen einige besondere Rechte, wie Schulunterricht in türkischer Sprache, Verwendung von Schulbüchern aus der Türkei (gem. bilateraler Vereinbarungen), Koranschulen etc. Sie sind über je 3 Abgeordnete von Nea Dimokratia und PASOK im Parlament vertreten.

Religion

Nominell gehören 95% der Bevölkerung der Griechisch-orthodoxen Kirche an, auf dem größten Teil des Festland dem Autokephalen Orthodoxen Erzbistum von Griechenland mit Sitz in Athen, auf den Inseln und dem Ostzipfel des Festlandes um Thessaloniki dem "Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel" mit Sitz in İstanbul. Die Zahl regelmäßiger Kirchenbesucher ist in Griechenland noch deutlich höher als in den meisten anderen Ländern Europas. Die Orthodoxe Kirche übt auch wesentlichen Einfluss auf das Bildungswesen aus und ihre besondere Stellung als Staatskirche ist in der griechischen Verfassung festgelegt; andererseits untersteht sie teilweise dem Staat, zum Beispiel müssen alle Bischöfe vom Parlament bestätigt werden.

Daneben gibt es unter den Bürgern mindestens 180.000 Muslime (größtenteils türkischer Abstammung), etwa 121.000 katholische Christen des griechischen und des lateinischen Ritus,*[LINK] dann etwa 50.000 Zeugen Jehovas, etwa 30.000 protestantische (meist evangelikale) Christen verschiedener Richtungen, und etwa 5.000 Juden.

Die etwa 700.000 Albaner in Griechenland sind meist nominell Muslime, Katholiken oder Orthodoxe, aber die überwiegende Mehrheit praktiziert ihren Glauben nicht.

Siehe auch: Katholische Kirche in Griechenland

Religionsgeschichte

Zur vorchristlichen Religionsgeschichte siehe Griechische Mythologie

Politik

Innenpolitik

Am 7. März 2004 fand in Griechenland ein Regierungswechsel statt. Die konservative Partei Nea Dimokratia (ND) löste die bisher regierende sozialistische Partei PASOK ab. Am 8. März 2004 beauftragte Staatspräsident Konstantinos Stefanopoulos den Spitzenkandidaten der Konservativen Kostas Karamanlis mit der Regierungsbildung. Schon einen Tag später, am 9. März 2004, stellte er seine neue Regierungsmannschaft vor. Zum neuen Außenminister ernannte er den Diplomaten Petros Molyviatis. Dieser gilt als Fachmann für die Zypernfrage. Die Verhandlungen über die Wiedervereinigung der Insel scheiterten jedoch durch die Ablehnung des Annan-Planes durch die griechischen Zyprioten Ende April 2004.

Die neue griechische Regierung hat 19 Minister, darunter zwei Frauen. Karamanlis erklärte zudem die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele im August 2004 zur Chefsache, da sein Regierungsteam in dieser Hinsicht unter großem Zeit- und Handlungsdruck stand. Die mit Hilfe der UNO geführten Verhandlungen über eine Wiedervereinigung Zyperns scheiterten, weshalb am 1. Mai 2004 nur der griechische Teil der Mittelmeerinsel der Europäische Union beitrat. Die neue Regierung wird nach Presseberichten weiter eine Annäherung mit der Türkei anstreben. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan war einer der ersten Politiker, die Karamanlis zu seinem Sieg gratulierten.

Die beiden größten Parteien Nea Dimokratia und Pasok beherrschen seit 1974 die griechische Politik, daneben spielt auch die kommunistische KKE eine wesentliche Rolle. Die Sitzverteilung im griechischen Parlament, der Vouli ton Ellinon, sieht derzeit wie folgt aus: Nea Dimokratia - 165 PASOK - 117 KKE - 12 SYN - 6

Innenpolitisch steht Griechenland vor zahlreichen Herausforderungen. Diese liegen im wesentlichen in den Bereichen der Haushaltspolitik und der Konsolidierung des immer noch dramatisch defizitären Staatshaushalts und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die trotz des konstanten beachtenswerten Wirtschaftswachstums der letzten Jahre immer noch auf hohem Niveau verharrt bei gleichzeitig massiver Teuerung.

Ein weiteres ungelöstes Problem ist der massive Zuzug, vor allem illegaler als in der Landwirtschaft geschätzter billiger Arbeitskräfte, von Ausländern v.a. aus Albanien, Rumänien und Bulgarien. Mit einer gleichzeitig steigenden Kriminalitätsrate v.a. im Bereich der Eigentumsdelikte -in der Vergangenheit eine quantité negligeable- begünstigt dieses Umfeld vermehrt soziale Spannungen und latent fremdenfeindliche Tendenzen in der Bevölkerung.

Siehe auch: Politische Parteien in Griechenland

Außenpolitik

Der außenpolitische Kurs Griechenlands steht oftmals im Gegensatz zu dem seiner Bündnispartner in EU und NATO. Der Ministerpräsident der 90er Jahre Andreas Papandreou galt mit seinen immer wiederkehrenden nationalistischen Eskapaden als Enfant terrible in der EU. Der in der Bevölkerung tief verwurzelte Anti-Amerikanismus und das schwierige Verhältnis Griechenlands zu seinen Nachbarn sowie tiefe Prägungen aus der Geschichte machen Griechenlands Außenpolitik zu einem komplexen Thema.

Insofern sind die schrittweise Aussöhnung und die immer besser werdenden Beziehungen zum ehemaligen Erzfeind Türkei ein revolutionärer Schritt. Griechenland gilt als einer der größten Befürworter eines EU-Beitritts Ankaras. Auch wenn Griechenlands Position zum Zypern-Konflikt eindeutig ist, so hat die Ablehnung des Annan-Plans das Verhältnis zur Türkei nicht wesentlich belastet. Das Verhältnis zu Albanien, mit dem der faktische Kriegszustand erst 1987 beendet wurde, kann mittlerweile als ausgeglichen betrachtet werden, die Kontakte zu Sofia und Bukarest sind sehr gut. Mit Bulgarien wurde die Eröffnung 3 neuer Grenzübergänge vereinbart.

Die diplomatischen Beziehungen zum nördlichen Nachbarn Mazedonien befinden sich zwar im Ausbau und der Ausblick ist positiv. Das Verhältnis bleibt jedoch wegen des nach wie vor ungelösten Namensstreits belastet, verstärkt wieder nach Anerkennung der Republik Mazedonien durch die USA im November 2004.

Die Beziehungen zu Serbien sind traditionell exzellent. Serbien gilt immer noch als jahrhundertealter einziger Verbündeter, den man auf dem Balkan hat. Die durchweg pro-serbische Haltung im Jugoslawienkrieg und die dezidiert geschlossen ablehnende Haltung gegen das NATO-Bombardement auf Serbien 1999 belasteten jedoch das gespannte Verhältnis zur NATO, auch wenn Griechenland offiziell seine Bündnistreue betont.

Gesundheitswesen

Im griechischen Gesundheitssystem genießen, ähnlich wie in Großbritannien, alle griechischen und ausländischen Bürger, die in Griechenland tätig sind, einen staatlichen Versicherungsschutz. Der Arzt kann wählen zwischen dem Dienst im öffentlichen Bereich oder einer Privatpraxis; beide Varianten zusammen sind nicht möglich. Die Versorgung kann in zwei Kategorien eingeteilt werden:

Die primäre Versorgung der staatlichen Versicherung, wobei hier ungleiche Verhältnisse bei den ärztlichen Dienstleistungen in Städten, städtischen Randgebieten und ländlichen Bezirken bestehen. In den städtischen Zentren ist die primäre staatliche ärztliche Versorgung deutlich besser als auf dem Land, weil es gut organisierte Ärztehäuser gibt, die von den Versicherten aller Bereiche zwecks ihrer Behandlung aufgesucht werden. Die sekundäre private Versorgung, wie man sie gewöhnlich in Privatpraxen sowie den Hauptstädten der Regierungsbezirke und in den Städten der größeren Inseln findet. Die von zahlreichen Touristen in Anspruch genommene ärztliche Versorgung der Inseln wird hauptsächlich von einzelnen, frei praktizierenden Ärzten, von privaten Gesundheitszentren mit meist sehr guter Facharztausstattung, sowie von Landärzten wahrgenommen.

Die staatliche Versorgung ist nicht ganz auf mitteleuropäischem Stand (v.a. spezielle OP-Verfahren betreffend), während die Privatversorgung mitteleuropäischen Standard hat. Teilweise ist sogar in Notfällen kein Vorzeigen des persönlichen Krankenheftes notwendig, wenn der Patient nicht stationär behandelt wird. Dies gilt für alle Personen, die sich in Griechenland aufhalten.

Kultur und Gesellschaft

Griechische Philosophie

Hauptartikel: Philosophie der Antike

Griechische Kunst

Hauptartikel: Kunstgeschichte Griechenlands

Griechische Küche

Hauptartikel: Griechische Küche

Griechische Literatur

Hauptartikel: Griechische Literatur

Griechische Musik

Hauptartikel: Griechische Musik

Griechischer Wein

Hauptartikel: Weinbau in Griechenland

Sport

Adel

Laut Artikel 4 Absatz 7 der griechischen Verfassung werden "griechischen Staatsbürgern (...) Adelstitel oder Rangbezeichnungen weder verliehen noch anerkannt."

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Griechenlands, Antikes Griechenland, Byzantinisches Reich, Griechische Revolution

Das antike Griechenland samt den kleinasiatischen Städten wird als Wiege Europas bezeichnet, insbesondere aufgrund der zivilisatorischen Leistungen (griechischen Philosophie, siehe auch Platon, Aristoteles; Naturwissenschaften, Geschichtsschreibung, die Homer zugeschriebenen Werke etc.). Nachdem Rom Griechenland im Jahre 146 v. Chr. zur römischen Provinz machte, wurde es nach der Reichsteilung 395 Bestandteil des oströmischen bzw. byzantinischen Reiches bis zu dessen Untergang.

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Seeschlacht von Navarino, gemalt von Carneray
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Seit 1453 Teil des Osmanischen Reichs kam es ab 1821 zum großen Volksaufstand. Als einer der wichtigsten geistigen Wegbereiter dieses Volksaufstands gilt Rigas Velestinlis (1757-1798). In der Schlacht von Navarino gelang es einer europäischen Seestreitmacht, über der osmanischen Flotte die Oberhand zu erringen. Durch das Londoner Protokoll vom 3. Februar 1830, vom Osmanischen Reich am 24. April anerkannt, wurde Griechenland zum selbständigen Staat erklärt. Somit war Ioannis Kapodistrias bis zu seiner Ermordung das erste Staatsoberhaupt.

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um 1888
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Im Jahr 1832 wurde dann Prinz Otto von Bayern als Otto I. Griechenlands erster (neuzeitlicher) König. Allerdings umfasste dieser Staat nur den kleineren Teil des heutigen Staatsgebiets. Thessalien wurde 1881, Kreta 1908 erworben. Die meisten Inseln sowie der Norden Epirus und Nordosten Makedonien des heutigen Staates (mit Thessaloniki) kamen erst durch die beiden Balkankriege 1912-1913 an Griechenland, als das geschwächte Osmanische Reich sich dort nicht mehr gegenüber den mit Serbien und zeitweise Bulgarien verbündeten Griechen behaupten konnte.

Nach dem Ersten Weltkrieg versuchte das mit der Entente verbündete Griechenland mit Billigung der Siegermächte (Völkerbundsmandat) die türkische Niederlage zu nutzen, um außer dem von Bulgarien gewonnen Westthrakien auch Osthrakien und das damals mehrheitlich von Griechen bewohnte Gebiet von Smyrna (heute İzmir) unter seine Kontrolle zu bringen. Ziel war die Umsetzung der Megali Idea (Großen Idee), welche vom damaligen Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelos mit dem Ausdruck "Griechenland der zwei Kontinente und fünf Meere" als außenpolitisches Ziel konkretisiert wurde. Doch 1922 endete der Griechisch-Türkische Krieg mit einer verheerenden griechischen Niederlage in der Kleinasiatischen Katastrophe. Im Vertrag von Lausanne 1923 wurde ein radikaler Bevölkerungsaustausch vereinbart: Alle noch in großen Teilen der Türkei verstreut lebenden Griechen (mit Ausnahme der Istanbuler Griechen und einiger Inselgriechen) wurden nach Griechenland vertrieben (etwa 1,5 Mio.), im Gegenzug mussten an die 500.000 meist türkische Muslime Griechenland verlassen, mit Ausnahme der Muslime in Thrakien. Die Flüchtlingsquote in Griechenland nach diesem Krieg betrug ca. 25 %, wesentlich mehr als etwa in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Im Zweiten Weltkrieg lehnte Griechenland unter dem Diktator General Metaxas ein italienisches Ultimatum zur Kapitulation ab. (Der Tag der Ablehnung, der 28. Oktober 1940 wird heute als Nationalfeiertag, der sogenannte "Nein-Tag", begangen, da Metaxas ein Telegramm lediglich mit dem Wort Όχι, also Nein, an Italien gesendet haben soll.) Daraufhin wurde Griechenland von Italien angegriffen, konnte aber die italienischen Truppen schlagen und bis weit hinter die albanische Grenze zurückdrängen. Erst durch das militärische Eingreifen der deutschen Wehrmacht im April-Mai 1941 über Jugoslawien und Bulgarien wurde der griechische Widerstand gebrochen. Italien, Deutschland und Bulgarien errichteten ein hartes Besatzungsregime. Gegen die bald erstarkende Partisanenbewegung griffen die Besatzungsmächte mehrfach kriegsverbrecherisch auf brutale Weise durch: In verschiedenen Orten, unter anderem in Kalavrita und Distomo, wurde als "Vergeltung" für Partisanenüberfälle die jeweilige Dorfbevölkerung von der Wehrmacht oder "Sondereinheiten" ermordet. Die Frage nach einer Entschädigung von deutscher Seite für diese Aktionen ist bis heute immer wieder Gegenstand politischer Diskussion. Der bewaffnete Widerstand ging hauptsächlich von der kommunistisch beeinflussten Volksbefreiungsarmee ELAS aus. Gleichzeitig gab es aber auch rivalisierende royalistische Partisanen, die durch Großbritannien unterstützt wurden. Nach militärischer Intervention Großbritanniens am 5. Dezember 1944 wurde die ELAS entsprechend dem Abkommen von Varkiza vom 12. Februar 1945 entwaffnet und demobilisiert.

Der Zweite Weltkrieg ging in Griechenland quasi direkt in den Griechischen Bürgerkrieg über, der sich bald als Stellvertreterkrieg der beiden politischen Pole entpuppte: Die griechischen Kommunisten, welche die Hauptlast des Partisanenkampfes gegen das Besatzungsregime der deutschen Wehrmacht getragen hatten, versuchten nun, nur halbherzig unterstützt von der Sowjetunion und anfangs auch Jugoslawien (siehe Landkarte mit Umfang jugoslawischer Ansprüche gegen Griechenland:1), die Herrschaft über das befreite Griechenland zu erlangen, stießen jedoch auf vornehmlich royalistische Gegenwehr, welche v.a. von Großbritannien und den USA großzügig unterstützt wurde. Im Gegensatz zu allen anderen osteuropäischen Staaten gelang den Kommunisten die Machtübernahme in Griechenland jedoch nicht: Im auf beiden Seiten mit äußerster Härte, auch gegenüber der Zivilbevölkerung, geführten Bürgerkrieg wurden die kommunistischen Verbände immer mehr nach Nordwesten zurückgedrängt. Das Ende der Unterstützung durch Jugoslawien besiegelte schließlich das Ende ihrer militärischen Macht.

Grund für die spärliche Unterstützung durch die kommunistischen "Bruderstaaten" war ein Geheimabkommen am Rande der Konferenz von Jalta 1945: Churchill und Stalin hatten dort ein Einflussverhältnis von "90% West zu 10% Ost" für Griechenland vereinbart; dies wurde später von vielen griechischen Kommunisten als "sowjetischer Verrat" empfunden, da man lediglich ein Bauernopfer Stalins gewesen sei. Seit dieser Zeit gibt es in Griechenland zwei Kommunistische Parteien (griechisch "KKE" für Κομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας, lat.: Kommunistiko Komma Elladas, dt.: Kommunistische Partei Griechenlands): die damals Desillusionierten bildeten die "Inlands-KKE", die weiterhin linientreuen Stalinisten die "Auslands-KKE".

Im Sinne eines strikten Antikommunismus blieben noch bis in die 1960er Jahre viele bürgerliche Freiheiten eingeschränkt, was die NATO jedoch nicht davon abhielt, Griechenland 1952 aufzunehmen und so strategisch im Westen zu verankern.

1967 ergriff in Reaktion auf Liberalisierungstendenzen ein Militärregime unter Georgios Papadopoulos die Macht, während dessen zahlreiche Oppositionelle eingesperrt, gefoltert, ermordet oder ins Exil getrieben wurden, darunter der Komponist Mikis Theodorakis (sog. Obristenputsch). Das Zypernabenteuer der Junta führte 1974 zum Zusammenbruch der Diktatur und zur Rückkehr zur Demokratie unter Konstantin Karamanlis.

Seit 1981 ist Griechenland Mitglied der EU. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Modernisierung wurde durch die hohen EU-Hilfsgelder (unter anderem für die Landwirtschaft) gefördert, doch der Abstand zu den entwickelteren EU-Staaten blieb bestehen.

Angesichts der Umwälzungen im ehemaligen Jugoslawien ab 1989 versuchte Griechenland eine eigenständige, proserbische außenpolitische Rolle zu spielen, oft in deutlicher Abgrenzung von EU und NATO. Dies zeigte sich in der Namensfrage mit Mazedonien oder im Bosnien- und Kosovokonflikt. Dies lag vor allem an den wirtschaftlichen Interessen Griechenlands in dieser Region (Transitwege), aber auch ideologische Parallelen spielten hierbei eine gewichtige Rolle.

In jüngster Zeit wurden unter der Regierung Simitis Schritte zur Entkrampfung des griechisch-türkischen Verhältnisses, aber auch der Beziehungen zu den Nachbarstaaten auf dem Balkan unternommen, die wirtschaftlich zunehmend interessant werden für den griechischen Außenhandel und für Auslandsinvestitionen.

Siehe auch: Liste der Herrscher von Griechenland, Griechisch-Türkischer Krieg, Türkisch-Griechischer Krieg

Literatur

  • Bötig, Klaus: Griechenland: Festland und Peloponnes, DuMont : Köln 1996, 396 S., ISBN 3-7701-3456-7
  • Müller, Michael (Hrsg.): Griechenland. Reisehandbuch, Michael Müller Verlag : Erlangen, 8. Aufl. 2002, 768 S., ISBN 3-9232-7860-8
  • Steven W. Sowards: Moderne Geschichte des Balkans. Der Balkan im Zeitalter des Nationalismus, BoD 2004, ISBN 3-8334-0977-0

Siehe auch

Weblinks

  • Wiki-Portal Griechenland

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    Flagge der Europäischen Union
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    |TITEL=Mitgliedstaaten der Europäischen Union |INHALT= Belgien | Dänemark | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich | Griechenland | Irland | Italien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Niederlande | Österreich | Polen | Portugal | Schweden | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Ungarn | Vereinigtes Königreich | Zypern

    Beitrittsverträge zum 1.1.2007 unterzeichnet mit: Bulgarien | Rumänien }}

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    Diskussion der Autoren über den Artikel: Griechenland


    Alte Diskussionen

     So, jetzt ist die Seite für's erste gesperrt.

    Zur Erklärung: Dem Link von Mazedonisch folgend landet man auf Mazedonische Sprache wo der Status und die Geschichte der Sprache gut und kurz erklärt wird. -- TomK32 09:53, 3. Jun 2003 (CEST)

    Dem Text nach ist sie "gesprert" und wenn man Aenderungen "einbrigen" will, soll man sich hierher wenden. Das koennte man vielleicht??? (Tschuldigung) Rivi 10:06, 3. Jun 2003 (CEST)
    Stimmit, aber schau mal hier hin, ich bin überarbeitet -- TomK32 10:13, 3. Jun 2003 (CEST)

     Aus welchem Grund ist die Seite gesperrt ?
     Damit ich nicht schreibe "Sprachstatus ungeklärt" ? Oder gibt es andere Gründe!!

    Nur aus diesem und keinem anderen! Ich könnte auch deine IP sperren lassen, aber dein DSL-account von Telekom Austria (richtig geraten?) hat sicher auch eine 24-Stunden Abzwicke wie die TDSL Anschlüsse. -- TomK32 12:11, 3. Jun 2003 (CEST)

     1)Diese Satz könnte ich woanders hin schreiben und wäre passender!
     2) Ich bin der Meinung,noch immer,dass der Satz irgend wo stehen soll als  
     Information wegen der Objektivität.

    Ich hab jetzt bei Mazedonische Sprache einen Halbsatz angehängt der dich zufrieden stellen sollte. Ist auch besser wenn es dort steht. -- TomK32 12:58, 3. Jun 2003 (CEST)

     So es ist Augen wischerei! 

    Und es auf Griechenland zu erwähnen ist überflüssig. -- TomK32 13:09, 3. Jun 2003 (CEST)

    ...schon allein diese wiederholte wage Behauptung wäre ein Grund genug, erkläre uns doch zuerst einmal, was es zu bedeuten mag: Sprachstatus ungeklärt? Im Google finde ich nix darunter, ich habe schon mehrmals danach gefragt und habe bisher keine brauchbare Antwort bekommen! Was ist ein Sprachstatus und wer soll es um Gottes Willen eigentlich klären? Bitte höfflich und sachlich, dass es auch so minderbegabte Wesen, wie ich, begreifen. Hochachtungsvoll! Ilja Lorek

    Meine Frage richtet sich an TomK32 ! danke.

    Was ein Sprachstatus; ist, hab ich mich auch schon gefragt. Mein Wörterbuch definiert Status als rechtlicher Zustand. Spielst du darauf an, dass Mazedonisch in Griechenland und Bulgarien rechtlich nicht anerkannt wird? Dann drück es doch deutlicher aus :-)

    Status ist Zustand (ohne Recht oder Unrecht), ok, doch was ist ein Sprachstatus? und was ungeklärt, WER soll es bitte denn tun? 2000000 Menschen tun es tag-täglich, sie einfach sprechen Mazedonisch, mit ihren Kindern, mit Ihrem Liebsten, mit ihrem Herrgott, soll das Kind etwa zurückrufen: Mama, Dein Sprachstatus ist ungeklärt? - Wo sind wir denn? ilja

    Es ist nicht nur Griechenland und Bulgarien! Alle Staaten die euch als FYROM anerkannt haben! Solang der Name des Staates offen ist, ist der Name der Sprache auch offen .
    Also wirklich, das ist jetzt hanebüchen. Die Basken haben nichtmal 'nen Staat, die erzählen Dir aber was auf baskisch, wenn Du damit ankommst....Rivi 13:21, 3. Jun 2003 (CEST)

    das ist eine komische Logik, der man sich nur zu gerne entzieht, ausserdem habe die meisten europäischen Staaten und EU Mazedonien bereits anerkannt, USA wohl nicht, aber dort gehen die Uhren so wie so irgendwie anders. --- Ilja

    Alle Staaten die euch als FYROM anerkannt haben! - So langsam geht mir ein Licht auf, lieber Graeco-Mazedone. "Wir" sind nicht "euch". Wir sind weder Mazedonen, noch mit Mazedonen verwandt, noch Bürger eines irgendwie genannten slawisch-mazedonischen Staates/Fyroms oder sonstwas. Wir schreiben lediglich an einer Enzyklopädie und versuchen im enzyklopädischen Sinne möglichst neutral zu bleiben. Wenn du dich hier also schikaniert fühlst, dann ist das sicher nicht beabsichtigt.
    PS: Gibt es irgendeinen Trick, wie ich automatisch meinen Namen hinter dem Artikel einfügen lassen kann? -- Gaga
    Ja: Drei Tilden: Rivi und vier Tilden: Rivi 16:28, 3. Jun 2003 (CEST)

    Weblinks


    So Leute, wie sieht es aus? Hat sich die Lage wieder beruhigt? Dann werde ich heute oder morgen die Sperrung wieder aufheben. --Zenogantner 12:09, 9. Jun 2003(CEST)
    Nein, hat sie nicht, aber es gibt einfach zuviele Seiten, um sie alle zu sperren (im Moment ist der Stern von Vergina dran). -- Rivi 12:13, 9. Jun 2003 (CEST)
    Habe ich auch gerade bemerkt, mein Sperr-Finger hat schon gejuckt, nun habe ich es doch gelassen, da ich selbst ein Beteiligter in diesem Konflikt bin, und es wohl etwas billig wäre, einfach die letzte Änderung vorzunehmen und dann zu sperren ... Aber so wie es aussieht, bleibt Griechenland besser auch gesperrt. --Zenogantner 12:22, 9. Jun 2003 (CEST)

    Ich wiederhole noch einmal:Es ist Schwachsinn die Behauptung von Tomk32 dass der Artikel Griechenland gesperrt ist damit ich nicht den Satz Sprachstatus ungeklärt schreiben kann.Die Gründe sind sicher,wenn überhaupt,andere Art.

    Ich hab's nur aus diesem Grund gemacht. Ein Edit-War ist einfach nur nervig und lenkt von wichtigerem ab. Mir ist doch scheißegal wie die Sprache heißt oder wer sie spricht. Mich interessiert nicht ob die einen sie als ordentliche Sprache (das Wort kommt von Sprechen und hängt nicht von irgendwelchen Forschern ab) bezeichnet wird oder nicht! -- TomK32 10:42, 1. Jul 2003 (CEST)

    Überleg einmal wieviele nicht gesperrte Artikel noch gibt wo ich den Satz schreiben könnte!!
    Makedon,Thessaloniki und nicht Korinther. 1.07.2003 vergina

    38136 Seiten davon 19702 ordentliche Artikel. Viel Spass. Während du von Hand arbeiten musst, haben wir Zugriff auf die Datenbank. So schnell kannst du gar nicht arbeiten. -- TomK32 11:24, 1. Jul 2003 (CEST)

    Das verstehst du falsch !Ich schreibe "könnte" nicht "kann" ! Den Satz habe ich niergends geschrieben obwohl ich den Satz schreiben KÖNNTE ! Alles KLAR? Makedon,Thessaloniki und nicht Korinther. 1.07.2003 vergina

    Ich gehe einen Schritt weiter:Ich werde den Satz Sprachstatus ungeklärt in ArtikelGriechenland niemals schreiben !Also ich bin sicher keine "Gefahr".
    Und im Artikel Mazedonische Sprache? --Zenogantner
    Makedon,Thessaloniki und nicht Konther. 1.07.2003 vergina

    Das ist nicht geschützter Artikel.Es geht nur um Griechenland lt TomK32. Makedon,Thessaloniki und nicht Korinther. 1.07.2003 vergina

    Für's erste ist der Schutz wieder aufgehoben. Ich werd morgen die Diskussionsseite mal leeren. -- TomK32 19:12, 1. Jul 2003 (CEST)


    Das Bild ist übrigens aus dem World Factbook der CIA kopiert und mit einem Grafikprogramm nachbearbeitet. Siehe [LINK]. Ob das ausreicht, damit die Rechte daran der GNU-FDL unterstellt werden können, weiss ich nicht. Lothar Kimmeringer 02:15, 16. Aug 2003 (CEST)

    m.W. reicht das, denn in den USA sind Regierungspublikationen Public Domain. Danke für das Bild ;-) --Zenogantner 12:29, 16. Aug 2003 (CEST)

    Gesundheitswesen in Griechenland (Vortrag-Word Dukument)

    Finde das ist als Link ungeeignet. Damit aber die Infos aus der Datei evtl. eingearbeitet werden können, habe ich den URL hier mal hinterlegt. --Zenogantner 12:33, 16. Aug 2003 (CEST)

    Ich stelle das mal mit besonderem Hinweis in den Artikel, so dass man weiß was auf einen zukommt. Ein normaler Link ist es ja tatsächlich nicht und die Infos sind andererseits zu umgangreich um den Artikel damit zu überfrachten. Wiska Bodo 14:10, 15. Sep 2003 (CEST)

    Kann mir jemand sagen, was ein "passiver Sprecher" ist? Ganz sachlich, bitte. --Media lib 14:40, 10. Okt 2003 (CEST)
    • Antwort: Passive Sprecher sind Menschen die eine Sprache verstehen, sie selber aber kaum oder gar nicht verwenden. Und das vor allen Dingen, weil ihnen die nötigen fundierten sprachlichen Grundlagen fehlen. Sie tragen damit nicht zum vitalen Fortleben einer Sprache bei. Außerdem kennen Sie das sicherlich, dass man eine Sprache viel leichter verstehen kann, als sie dann auch selber zu sprechen.


    Was hat eigentlich diese SEO Spamseite "Der Mythos Griechenland über die Jahrhunderte" bei den Weblinks zu suchen?

    Noch eine Frage wegen verwechseln:

    • "Im Norden Griechenlands gibt es eine Region Makedonien.
    Diese ist nicht mit dem selbständigen Staat Mazedonien zu verwechseln."
    • Wie soll man den selbständigen Staat Mazedonien mit der griechischen Region Makedonien nicht verwechseln, solange die Fyromians die Verwechslung bewusst herbeiführen. Vergina 16:49, 10. Okt 2003 (CEST)
    • Jeden Tag gibt sich Radio Skopje in seinem griechischen Propagandasendeprogramm als Radio Μακεδονία aus,bezeichnet den Staat FYROM als Μακεδονία, die Staatsbürger als Μακεδόνες und die eigene bulgarische Sprache als Μακεδονική γλώσσα.
    Vergina 14:42, 11. Sep 2005 (CEST)


    • Wie soll man dich ernstnehmen, wenn du Menschen abwertend als "Fyromians" bezeichnest und dich zweimal im Monat meldest, um immer die selben Anmerkungen zu machen? -- J budissin - J budissin 16:05, 12. Sep 2005 (CEST)

    Ich wollte nur eine kleine Sache anmerken: Es macht keinen Unterschied Makedonien oder Mazedonien zu sagen. Aus dem ursprünglichen "k" wurde bei den Römern ein "c", was aber trotzdem als "k" ausgesprochen wurde. In Deutschland ist dann durch Rechtschreibreformen aus dem "c" ein "z" geworden. Außerdem sprechen die Slawomakedonen ihre Heimat genauso aus wie die Griechen, nämlich Makedonia. Und die forcierte Enstehung der Makedonischen Nation durch Tito nach 1945 ist doch auch eine Tatsache. Tito wollte den Ansprüchen Bulgariens ein für alle mal die Grundlage entziehen.

    Umfang jugoslawischer Ansprüche gegen Griechenland

    Geschrieben von Zenogantner: (pauschale aussage etwas genauer gemacht - tito hat nach seinem bruch mit stalin die grenzen dicht gemacht. vergina, kannst du deinen hass auf jugoslawien in etwas fundiertere beiträge kanalisieren??)

    Ich brauche nicht was zu sagen.Die Landkarte spricht von selber!
    http://www.macedonian-herit...

    Es ist kein Hass von mir !Es ist eine Tatsache dass Jugoslawien eine grosse Rolle im griechischen Bürgerkrieg gespielt hat mit eigenem interesse bezüglich Makedonien.Auf Grund dass Jugoslawien die Grenzen 1948 dicht gemacht hat, sind die Waffen lieferungen an die Rebellen eingestellt worden.Außerdem wurde jeder weitere Unterstützung an die Rebellen eingestellt! Sonst wäre der Krieg noch heute nicht zu Ende.Vergina 10:23, 21. Feb 2004 (CET)

    Landkarten gab es auch schon 2500 Jahren früher wo ist dort Makedonia als Staat zu sehen? Da existiert weder Türkei noch Bulgarien weder Albanien noch... Ja! Persien, Die einzelnen Staaten der griechischsprechende Bevölkerung egal ob Spartaner Athener Korinther Mazedoner Idaker ... Eine Sprache eine Schrift eine Kultur bis es zu eine Hellas wurde hat es lange gedauert selbst als die Römer es erobert haben gab es immer noch das byzantinische reich schaue dir die Landkarte von Byzanz. Wenn jeder Ansprüche stellen würde auf einem Gebiet das er mal als erster eroberte so müßte von Italien bis nach Indien und Africa griechisch sein. Fast jedes Land aus Europa war mal eine Großmacht was ist heute? Das Heute zählt und nicht Phantasien. Wie viel Wörter sind in deiner Muttersprache griechisch? Kaufe dir ein Lexicon aber erschrecke nicht. Dennoch heute ist Griechenland "nichts", nach deine Vorstellungen. Dimitriadis Dimitrios

    Nationalfeiertag

    Unter Nationalfeiertag steht eine andere Begründung des Tages als hier, nämlich "Beginn des Freiheitskampfes gegen das Osmanische Reich, 1821". Das behaupten auch andere Quellen. Was hat es nun auf sich mit der Ablehnung des italienischen Ultimatums? --Langec 11:42, 18. Aug 2004 (CEST)

    Es könnte sein, dass Griechenland mehrere Nationalfeiertage hat: Όχι, Aufstand 1821... - weiß ich aber leider auch nicht genau! Das mit Όχι ist jedenfalls mindestens Legende, aber wohl auch historisch wahr. -- Marilyn.hanson 00:15, 2. Sep 2004 (CEST)
    Hab jetzt endlich mal das Naheliegendste getan und in der Wikipedia nach Nationalfeiertag geschaut, und siehe da:
    • "28. Oktober: Griechenland, Óchi-Tag, Ablehnung des Kapitulations-Ultimatums Mussolinis durch General [zugleich Diktator, Anm. marilyn.hanson] Ioannis Metaxas, 1940" und
    • "25. März: Griechenland, Beginn des Freiheitskampfes gegen das Osmanische Reich, 1821".
  • Bestätigt so auch meine griechische Mutter, -- Marilyn.hanson 02:46, 26. Mär 2005 (CET)
  • Nationalfeiertag

    das OXI wurde gegen Hitler und seine Verbündete ausgesprochen kein Durchlass einer fremden Militärmacht durch griechisches Gebiet koste es was es wolle. (Dimitrios Dimitriadis)

    der oxi tag is der tag an dem Metaxas Italien gesagt hat ,dass die Griechen ihr Land nicht aufgeben,sondern verteidigen werden.


    und ein passiver Sprecher ist ein Mensch ,der eine gewissen Sprache nur versteht, sie aber nicht aktiv sprechen kann

    Minderheitenrechte

    Minderheitssprachen in Griechenland

    In dem Artikel wird erwähnt dass eine der Minderheitssprachen "Makedonisch" ist. Ich habe einige Fragen zu stellen: Erstens, wenn in diesem Artikel aufgeklärt wird,dass Makedonien (Griechische Provinz) und Mazedonien (ehemaliges Bundesland Jugoslawiens) zwei verschiedene Sachen sind, warum schreibt ihr nicht MaZedonisch, als eine der Minderheitssprachen? Zweitens: (Slawo)mak(z)edonisch ist dem Bulgarischen so ähnlich fast identisch würde man sagen. Warum soll da Makedonisch stehen? Drittens: Muss auch eräwhnt werden> Bei den Sprechern in einigen Regionen Makedoniens ist der Begriff "mazedonisch oder makedonisch'" völlig UNbekannt. Von Kastoria bis Drama alle Sprecher bezeichnen ihre Mundart als "entópia" (hiesig). Vielen Dank 80.141.82.251 13:16, 28. Jul 2005 (CEST)

    Lieber 80.141.82.251, kurz zu deinen Punkten:

    1. Auch ich finde, dass man besser "Mazedonisch" schreiben sollte, und werde das jetzt ändern.
    2. Dass das Slawomazedonische dem Bulgarischen sehr ähnlich sei, ist schlicht ein Gerücht. Die beiden Sprachen sind natürlich recht nahe verwandt, aber trotzdem in mancher Hinsicht weiter voneinander entfernt als etwa Tschechisch und Slowakisch (von Kroatisch und Serbisch will ich gar nicht reden).
    3. Dass die örtlichen Bewohner keinen Namen für ihre Sprache haben, gibt es öfter, das sollte uns aber nicht hindern, die übliche wissenschaftliche Bezeichnung zu verwenden.
    Gruß --Tilman Berger 13:41, 28. Jul 2005 (CEST)

    Lieber Tilman

    Wäre es nicht besser, wenn du auch im Artikel Slawomazedonisch anstatt nur Mazedonisch schreiben würdest? Komischerweise der Begriff "mazedonisch" für die Sprache taucht ab 1945 auf. Danke Primus 00:19, 29. Jul 2005 (CEST)

    Hallo Primus, ich habe mir erlaubt, deine Änderung wieder rückgängig zu machen, denn es bringt wirklich nichts "mazedonisch" durch "slawomazedonisch" zu ersetzen und dieses nicht einmal zu verlinken. Im Übrigen verwenden den Ausdruck "slawomazedonisch" nur die Griechen, wenn auch aus nachvollziehbaren Gründen (nämlich zur Abgrenzung zum "Makedonischen" als Dialekt des Griechischen) - und so habe ich es jetzt auch hineingeschrieben. - Ob der Begriff erst ab 1945 auftaucht, weiß ich nicht so recht, ich glaube, er ist schon etwas älter, aber offengestanden hielte ich das Argument, dass es einen Begriff "erst" sechzig Jahre gibt, nicht für ausreichend, um ihn abzulehnen. Gruß --Tilman Berger 06:32, 29. Jul 2005 (CEST)

    Lieber Tilman

    Denke dass die willkürliche Änderung gar keinem hilft. Der Begriff Slawomazedonisch deckt sowohl die wissenschaftliche Herkunft einer Sprache (slavonische Mundart- ich spreche mit Sprachwissenschaftlichen Begriffen) als auch der Bereich ab, wo sie gesprochen wird. Über dein Argument sechzig Jahre(weniger oder mehr) bitte dich darum, einige ältere (ich meine vor 10 Jahre ausgegebene wissenschaftliche Quellen zu recherchieren). Übrigens, der englische Artikel benutzt dazu einen neutralen Begriff. Ebenso, die Tatsache, dass die örtliche Bevölkerung den Begriff "entopia" benutzt, nicht berücksichtig werden kann, finde ich absolut willkürlich, denn jede Wissenschaft sich auf Fakten stützt.

    Mit freundlichen Grüssen Primus 11:28, 29. Jul 2005 (CEST)

    Lieber Tilman,

    Ich versuche den immer noch auf UNO-Ebene, von beiden Seiten akzeptabel, internationalen Namen FYROM einzugeben. Die Frage, welchen Namen das Land in der Zukunft tragen soll, steht offen. Warum darf nicht der Leser seine eigene Meinung selber bilden? Wo ist das Problem, wenn man FYROM eingibt? Beachten Sie bitte, dass der Name FYROM von beiden betroffenen Seiten akzeptabel ist. Mit der Eingabe NUR des Namens "Mazedonien" oder "Makedonien" werden lediglich Prinzipien, wie MEhrstimmigkeit und Demokratie verletzt. Letztendlich, wenn man die andere Meinung hören möchte, ist nur einen "klick" entfernt. Audite et alteram partem.

    Lg 80.141.56.207 16:16, 29. Jul 2005 (CEST)

    Lieber 80.141.56.207, außer ein paar Griechen sind wir uns hier alle einig, dass das Land auf Deutsch Mazedonien heißt und die Tatsache, dass Griechenland es anders nennt und dabei auch die UNO auf seine Seite gebracht hat, nur auf die Seite über Mazedonien und nicht auf die über Griechenland gehört. Ich werde also wieder revertieren und bitte jetzt auch einen Admin um Sperrung der Seite. Gruß --Tilman Berger 16:54, 29. Jul 2005 (CEST)

    Lieber Tilman

    Könnten Sie mir sagen, worauf sich die Einigkeit der deutschen Seite beruht? Bin der Meinung, solange der Name umstritten ist und gar keine Lösung gibt, den Namen FYROM zu verwenden. Vergessen Sie auch nicht dass die Wikipedia eine FREIE Enzyklopädie ist. Ich schlage nicht was nazionalistisches vor sondern eine Tatsache die auch von der anderen Seite akzeptiert wurde.

    Mit freundlichen Grüssen Primus 23:26, 29. Jul 2005 (CEST)

    Die Einigkeit der deutschen Seite beruht darauf, dass das nördliche Nachbarland Griechenlands im deutschen Sprachgebrauch ausschließlich Mazedonien heißt. Umstritten ist der Name Mazedoniens nur zwischen Griechenland und der Republik Mazedonien, und gibt es halt Griechen, die auch den Deutschen die Verwendung des Namens verbieten wollen. Ich kann dich nur nachdrücklich bitten, mit deinen Aktivitäten aufzuhören, außerdem solltest du vielleicht mal mehr auf Genauigkeit beim Einsetzen von Links achten, deine letzte Änderung hat ja nicht einmal wirklich auf FYROM verwiesen. --Tilman Berger 08:38, 30. Jul 2005 (CEST)

    Ich stelle jetzt mal stellvertretend für viele an dieser Mazedonien-FYROM-Diskussion unbeteiligten Benutzer, die nur ab und an verfolgen, wie hier debatiert wird, klar: Für die meisten Deutschen ist der Begriff FYROM unbekannt. In Deutschland heisst das Land Mazedonien. Dies wurde nun auch in diversen Diskussionen klargestellt. Es haben sehr viele Leute KEIN Verständnis mehr dafür, dass dieser Punkt immer wieder versucht wird neu aufzurollen. In der griechischen Wikipedia mag man mit den Begriffen umgehen, wie man es dort für richtig hält, da würde ich mich nie einmischen. Aber in der deutschsprachigen Wikipedia ist es an der Zeit, dass diesen Punkt auch diejenigen Leute hinnehmen, die damit inhaltlich nicht übereinstimmen. Diskutiert wurde darüber nun wirklich lange genug, alle Argumente sind berücksichtigt. Wie ich höre, mehren sich die Stimmen, die das Verhalten der FYROM-Fraktion als Vandalismus betrachten und nunmehr mit Benutzersperrungen reagieren möchten. Ich meine: Das muss doch auch irgendwie anders gehen, also bitte, reisst euch doch etwas zusammen.--Berlin-Jurist 10:55, 30. Jul 2005 (CEST)

    Land in der EU

    Hi, könnte ein Admin bitte die Kategorie Land in der EU hier eintragen. Wenn es diese sehr leicht zu pflegende Kategorie schon gibt, sollte sie auch komplett sein. Alle anderen Länder sind schon drin - nur Griechenland fehlt wegen Sperrung halt noch. (Oder hebt die Sperrung wieder auf - smile) --Jutta234 - Jutta234 10:26, 25. Aug 2005 (CEST)

    Anmerkungen zur Statistik

    Hallo,

    folgende Punkte sind mir aufgefallen:

    - Die Bevölkerungsdichte beträgt pro Kopf 83,9 km², bei einer Einwohnerzahl von 11,1 Millionen (Stand: Januar 2005).

    - Das BIP je Einwohner betrug 2004 18.336 US$.

    Quellen: Bundesagentur für die Aussenwirtschaft; Auswärtiges Amt

    Desweiteren ist Ellada neu-, Ellas altgriechisch. Jedoch werden heute beide Bezeichnungen umgangssprachlich und offiziell verwendet, die einführenden Erklärungen im Artikel ("früher" und "heute") sind deshalb m. E. ungenau.

    Grüße

    --Jordanis 13:01, 26. Aug 2005 (CEST)



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Griechenland und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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