Griechische Zahlen

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Der Artikel Griechische Zahlen gehört zur Kategorie: Zahlen
Zahlenwerte
Griechisch Wert
Alpha α 1
Beta β 2
Gamma γ 3
Delta δ 4
Epsilon ε 5
Digamma ϝ 6
Zeta ζ 7
Eta η 8
Theta θ 9
Iota ι 10
Kappa κ 20
Lambda λ 30
My μ 40
Ny ν 50
Xi ξ 60
Omikron ο 70
Pi π 80
Qoppa ϟ 90
Rho ρ 100
Sigma σ 200
Tau τ 300
Ypsilon υ 400
Phi φ 500
Chi χ 600
Psi ψ 700
Omega ω 800
Sampi ϡ 900

Griechische Zahlen waren das im Griechenland der klassischen Antike übliche System der Zahlendarstellung. Im heutigen Griechisch wird es vielfach immer noch zur Darstellung von Ordinalzahlen (erster, zweiter, ...) verwendet, während für Kardinalzahlen (eins, zwei, ...) heute normalerweise die arabischen Ziffern üblich sind. Nur wer sich in Griechenland betont traditionell geben will, verwendet zum Teil auch für Kardinalzahlen die griechische Schreibweise.

Das System basiert auf dem griechischen Alphabet.

Das früheste System der Zahlendarstellung war nach dem akrophonen Prinzip entwickelt, d. h. dass der erste (in phonetischem Sinn) Buchstabe einer Ziffer zum Symbol der Ziffer wurde.

Es galt: Ι (einfacher Strich) = 1, Π (von pente) = 5, Δ (von deka) = 10, Η (von hekaton) = 100, Χ (von chilioi) = 1000, und Μ (von myrioi) = 10 000. Die Darstellung der Zahlen aus den einzelnen Ziffern war dem römischen System ähnlich; wie das römische System scheint es sich um eine Angleichung eines älteren Kerbstocksystems an die geschriebene Sprache zu handeln.

Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurde dieses System durch ein quasi-dezimales System ersetzt, das aber auch auf Buchstaben als Ziffern basierte. Jeder Ziffer (1, 2, ..., 9) war ein Buchstabe zugeordnet, ebenso deren zehn- (10, 20, ..., 90) und hundertfachen (100, 200, ..., 900) Werten. Dies erfordert insgesamt 27 Buchstaben. Da das griechische Alphabet aber nur 24 Buchstaben hat, wurde es um drei bereits damals nicht mehr benutzte Buchstaben einer früheren Alphabet-Version erweitert:

  • Digamma (ϝ), wofür man später meist das ähnlich aussehende so genannte Stigma – eine Ligatur aus sigma und Tau –, oder die Wort-End-Form des Sigma (ς) oder auch Sigma-Tau (στ) als zwei getrennte Buchstaben schrieb, als 6
  • Qoppa (ϟ) als 90. Diese Form des Qoppa, das so genannte "numerische Qoppa", sieht ganz anders aus als das so genannte "alphabetische Qoppa". (Hinweis: Das Zeichen sieht ungefähr so aus wie ein Blitz; wenn es wie ein Handspiegel mit Griff aussieht ist der Zeichensatz deines Browsers kaputt.)
  • Sampi (ϡ) als 900

Die Zahlen werden additiv aus den Ziffern gebildet, im Sinne einer Summe. "Nullen" werden ausgelassen. Hinter die Zahl wird ein einfaches Anführungszeichen gesetzt, um die Ziffernfolge von einem Wort oder einer Abkürzung zu unterscheiden.

Auch Zahlen von 1.000 bis 999.999 können dargestellt werden: Hierbei werden die gleichen Ziffern noch einmal für eintausender, zehntausender und hunderttausender verwendet, und zusätzlich ein zweites Anführungszeichen (unten) vorgestellt.

Zum Beispiel wird 666 als χξς‘ (600 + 60 + 6) dargestellt, und 2001, September 11 als ‚βα‘ Σεπτεμβριου ια‘.


Diskussion der Autoren über den Artikel: Griechische Zahlen


Gab es denn eine Null (0)?
Nein, und ist in der Logik dieses Systems auch nicht nötig, siehe das Beispiel mit "2001". -- 84.57.79.215 02:44, 7. Nov 2004 (CET)

Ich sehe bei der 6 und bei der 900 ein Quadrat, habe Windows XP und Unicode. Was ist das Problem?--Harnack 14:28, 26. Nov 2004 (CET)
Das liegt wohl an der Schriftart. Du verwendest wohl den IE, mit Firefox und Opera sollte das Problem entweder nicht existieren, oder du musst deine Schriftarten durch welche austauschen, die Unicode besser unterstützen.


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Griechische Zahlen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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