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Der Artikel Hagen gehört zur Kategorie: Ort in Nordrhein-Westfalen, Hagen, Ruhrgebiet
| Wappen | Karte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
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| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||||
| Landschaftsverband: | Westfalen-Lippe | ||||
| Regionalverband: | Regionalverband Ruhr | ||||
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Fläche: | 160,4 km² | ||||
| Einwohner: | 200 365 (31. August 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.249 Einwohner/km² | ||||
| Höhe: | 106 m ü. NN | ||||
| Postleitzahl: | 58000 bis 58139 | ||||
| Vorwahlen: | 02331 | ||||
| 02334 (HA-Hohenlimburg) | |||||
| 02337 (HA-Dahl) | |||||
| Geografische Lage: | (Rathaus) | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HA | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 14 000 | ||||
| UN/LOCODE: | DE HAG | ||||
| Stadtgliederung: | 5 Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstraße 11 58095 Hagen | ||||
| Website: | www.hagen.de | ||||
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-hagen.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeister: | Peter Demnitz (SPD) | ||||
| Schulden: | 369 Mio. € (31. Dezember 2002) | ||||
| Bevölkerung | |||||
| Arbeitslosenquote: | 13,7 % (30. Juni 2005) | ||||
| Ausländeranteil: | 13,9 % | ||||
| Altersstruktur: | |||||
| 0-18 Jahre: | 19,5 % | ||||
| 18-64 Jahre: | 60,2 % | ||||
| ab 65 Jahre: | 20,3 % | ||||
Hagen ist eine kreisfreie Großstadt im östlichen Ruhrgebiet und gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen der Bundesrepublik Deutschland.
Die Stadt ist Mitglied im Regionalverband Ruhr und ist in der Landesplanung als Oberzentrum ausgewiesen. Seit 1848 ist Hagen ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt - unter anderem zählen die Bahnanlagen in HA-Vorhalle zu den größten Rangierbahnhöfen Europas. Hagen ist Amts- und Landgerichtsitz sowie Sitz mehrerer überregionaler Institute, Behörden und Verwaltungsstellen. In der Stadt befindet sich die einzige Fernuniversität Deutschlands - mit über 43.000 Studenten die größte Universität des Ruhrgebiets und eine der größten in Deutschland (siehe Liste deutscher Hochschulen).
Geografie und Geologie
Allgemeine Geografie
Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd Richtung 17,1 und in West-Ost Richtung 15,5 km. Die Stadtgrenze von 89,7 km setzt sich zusammen aus 3,3 km zu Dortmund, 9 km zum Kreis Unna, 56,6 km zum Ennepe-Ruhr-Kreis und 20,8 km zum Märkischen Kreis. Der Höhenunterschied vom tiefsten Punkt an der Ruhr bei Vorhalle (86 m ü.N.N.) zum höchsten Punkt östlich von Bölling (438 m ü.N.N.) 7°33'48"E, 51°17'30"N beträgt 352 m.
Die Fläche von 160,4 km² ist in etwa so groß wie das Fürstentum Liechtenstein mit 160 km².
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Friedrich-Ebert-Platz mit Rathausturm und Volme-Galerie Bildherkunft |
42 % des Hagener Stadtgebietes setzen sich aus Wald zusammen, mehr als in jeder anderen NRW-Großstadt. Die vier Flüsse erstrecken sich in Hagen über eine Länge von 52,2 km. Ruhr 11,5 km, Lenne 13,1 km, Volme 21,3 km und Ennepe 6,3 km. Die größten Steigungen ( über 20% ) innerhalb des Stadtgebietes:
- Treppenstraße in Altenhagen mit 28 %
- Böhmerstraße in der Stadtmitte mit 27 %
- Ewaldstraße 27%, Tunnel- und Rehstraße 26 % in Wehringhausen
- Kleiststraße 23 % in Eppenhausen
- Boeler Straße 21 % in Altenhagen
- Elfriedenhöhe 20 % in der Stadtmitte
Geologie und Paläontologie
Der Raum Hagen gilt seit dem frühen 19. Jahrhundert als eine klassische Fundregion der Paläontologie und Archäologie.
Im Stadtgebiet stehen verschiedene Gesteine und Ablagerungen vom Devon bis zum Karbonan. In Karsthöhlen und -spalten des Massenkalkes haben sich Meeres- und Landablagerungen aus der Kreidezeit und des Tertiär sowie aus dem Holozän erhalten. Noch heute ist der Raum Hagen einer der wichtigsten Fundorte für Fossilien aus dem mittleren und oberen Devon und unteren Karbon. Zahlreiche bekannte Fundstellen, die noch in den 1980er Jahren zugänglich waren, wurden jedoch bis heute überbaut oder sind zugeschüttet worden.
In Hagen-Ambrock im Volmetal wurden Reste von Landpflanzen aus dem mittleren Devon entdeckt. Der breite Massenkalkzug mit Dolomit - Reste eines devonischen Korallenriffs - zwischen Schwelm und Balve führte seit dem frühen 19. Jahrhundert zu einem intensiven Abbau in Steinbrüchen.
Die frühere Ziegeleigrube Hagen-Vorhalle ist der weltweit wichtigste Fundort von 315 Millionen Jahre alten Insekten und anderen Fossilien, darunter Urlibellen mit Flügelspannweiten von 40 cm und Riesentausendfüßler, aus dem flözleeren Oberkarbon. Der Steinbruch Hagen-Vorhalle stellt ein bedeutendes Geotop dar, das Weltgeltung für die paläontologische Forschung hat. Wesentliche Funde aus dem Steinbruch sowie aus der gesamten Region sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen zu sehen.
Aber auch andere Fossilienfundstellen mit Tier- und Pflanzenresten aus dem Paläozoikum bis zum Mesozoikum lieferten wichtige Beiträge zur Forschung. In der Umgebung von Hagen fanden sich z.B. die Knochen von Sauriern und frühen Säugetieren sowie Pflanzen aus der Kreidezeit.
Auf den Hochflächen von Emst, Dahl und Hohenlimburg haben sich Ablagerungen von frühen Flussterrassen der Lenne und Ruhr aus dem Tertiär erhalten. In Spaltenfüllungen des Massenkalkes bei Emst und Hohenlimburg fanden sich Haizähne, Landschnecken und Knochen von Säuge- und Meerestieren aus dem Tertiär.
Klima
Klimadaten im langjährigen Mittel (1956-2004):| Monat | Temperatur | Niederschlag |
|---|---|---|
| Januar | 1,7 °C | 93,2 mm |
| Februar | 2,5 °C | 79,8 mm |
| März | 5,7 °C | 79,1 mm |
| April | 9,0° C | 64,3 mm |
| Mai | 13,4° C | 69,8 mm |
| Juni | 16,1° C | 85,2 mm |
| Juli | 17,8° C | 88,2 mm |
| August | 18,0° C | 81,9 mm |
| September | 14,9° C | 75,1 mm |
| Oktober | 10,6° C | 79,1 mm |
| November | 5,5° C | 84,5 mm |
| Dezember | 2,6° C | 101,2 mm |
Stadtgliederung
Hagen gliedert sich in fünf Stadtbezirke (Daten 31. Mai 2004):- Mitte (20,5 km² - 81.311 Einwohner)
- Mittelstadt (2,7 km² - 21.748 E.)
- Altenhagen (4,4 km² - 19.024 E.)
- Hagener Hochschulviertel (3,5 km² - 12.832 E.)
- Emst (4,3 km² - 11.151 E.)
- Wehringhausen (5,6 km² - 16.609 E.)
- Nord (29,6 km² - 39.147 Einwohner)
- Haspe (22,2 km² - 30.938 Einwohner)
- Haspe-Ost (14,7 km² - 17.921 E.)
- Haspe-West (7,5 km² - 13.017 E.)
- Eilpe/Dahl (51,1 km² - 17.644 Einwohner)
- Hohenlimburg (37,0 km² - 32.228 Einwohner)
- Lennetal (14,3 km² - 5.035 E.)
- Hohenlimburg (22,7 km² - 27.193 E.)
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte von Hagen
Im Jahre 775 wurde die nahe der Hagener Stadtgrenze zu Dortmund über der Ruhr-Lennemündung gelegene "sächsische" Hohensyburg (Sigiburg) durch Truppen Kaiser Karl der Große erobert. Mit der Überlieferung dieser Eroberung in den "Annales Laureshamenses" (Lorscher Annalen) tritt der Raum Hagen in die Geschichtsschreibung.
Im Mittelalter war das Dorf und Kirchspiel Hagen relativ unbedeutend und stand politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich weit hinter den märkischen Stadtgründungen im Umland sowie in der benachbarten Grafschaft Limburg. Erst durch die Gründung einer Klingenschmiedsiedlung (Alte Riege) in Hagen-Eilpe 1661, und mehrere mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke und Schmieden auf der so genannten Ennepestrasse erlangte Hagen eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung.
Ein Brand zerstörte 1724 einen Großteil der Gebäude. Die mit Hilfe des preußischen Staatsverwaltung wiederaufgebaute Stadt Hagen besitzt seit dem 3. September 1746 Stadtrechte. Seit 1817 ist Hagen Sitz eines Amtes und eines Kreises innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg. 1837 wurde die revidierte Städteordnung und ein Magistrat eingeführt. Im Zuge der Industrialisierung wurde Hagen 1848 an das Bergisch-Märkische Eisenbahnnetz angeschlossen und entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt.
Während der Kaiserzeit 1871-1914 erlebte Hagen eine Blütezeit. Durch die Urbanisierung und Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zum Oberzentrum für die gesamte Region. Im Jahr 1887 schied Hagen verwaltungsrechtlich aus dem Kreis Hagen aus und wurde eine kreisfreie Stadt. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1928 die 100.000-Grenze und machte Hagen damit zur Großstadt. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wurde in der "Battle of the Ruhr" die Hagener Innenstadt total zerstört.
Die durch den raschen Wiederaufbau nach Kriegsende entstandenen "Bausünden" werden seit den 1990er Jahren unter anderem durch die Volmegalerie, die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und den Neubau des Rathausverwaltungstraktes behoben.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Einwohner |
| 1722 | 675 |
| 1746 | 1.765 |
| 1765 | 1.372 |
| 1797 | 1.756 |
| 1804 | 2.050 |
| 1816 | 2.555 |
| Jahr | Einwohner |
| 1828 | 3.644 |
| 1834 | 4.077 |
| 1843 | 5.692 |
| 1855 | 8.204 |
| 1864 | 12.240 |
| 1875 | 24.218 |
| Jahr | Einwohner |
| 1885 | 29.614 |
| 1895 | 41.833 |
| 1905 | 77.567 |
| 1915 | 94.229 |
| 1925 | 99.736 |
| 1935 | 147.916 |
| Jahr | Einwohner |
| 1945 | 124.831 |
| 1955 | 178.904 |
| 1965 | 204.114 |
| 1975 | 229.669 |
| 1985 | 209.014 |
| 1990 | 214.449 |
| Jahr | Einwohner |
| 1995 | 214.317 |
| 2003 | 202.209 |
| 2004 | 201.171 |
Politik
Oberbürgermeister- 1888-1900: August Prentzel
- 1901-1927: Willi Cuno, (FVP, ab 1918: DDP)
- 1927-1929: Alfred Finke (DDP)
- 1929-1933: Dr. Cuno Raabe (Zentrum, ab 1945: CDU)
- 1933-1945: Heinrich Vetter (NSDAP)
- 1945: Dr. Werner Dönneweg (NSDAP, kommissarisch vom 18. April 1945-18. Mai 1945)
- 1945-1946: Ewald Sasse (CDU, ab 18. Mai 1945 zunächst kommissarisch, später hauptamtlich)
- 1946-1956: Fritz Steinhoff (SPD, von 1956-1958 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen)
- 1956-1963: Helmut Turck (SPD)
- 1963-1964: Fritz Steinhoff (SPD)
- 1964-1971: Lothar Wrede (SPD)
- 1971-1989: Rudolf Loskand (SPD)
- 1989: Renate Löchter (SPD)
- 1989-1999: Dietmar Thieser (SPD)
- 1999-2004: Wilfried Horn (CDU)
- 2004-heute: Peter Demnitz (SPD)
Seit 1996 ist der Oberbürgermeister wieder der hauptamtliche Leiter der Verwaltung.
Stadtrat
- CDU - 22 Sitze
- SPD - 21 Sitze + 1 Sitz des OB
- GRÜNE - 4 Sitze
- FDP - 3 Sitze
- Bürger für Hagen - 3 Sitze
- Linkspartei - 2 Sitze
- REP - 2 Sitze
- Hagen Aktiv - 1 Sitz
Stadtwappen und Stadtname
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Hagen Bildherkunft |
Das Hagener Stadtwappen ziert eine stilisierte Eiche auf blauem Grund (Ausführliche Informationen).
Der Ursprung des Namens Hagen ist nicht genau bekannt. Von Namens- und Heimatforschern werden oft abenteuerliche Theorien und Spekulationen vorgebracht. Der Flurname Hagen bezeichnete im ausgehenden Mittelalter einen niedrigen Erdwall mit Pfählen, oft durch Weidengeflecht verbunden, um ein Gehöft vor Eindringlingen zu schützen und das Fortlaufen des Viehs zu verhindern. Manchmal trat an Stelle der Pfähle lebendes Buschwerk, der Hagedorn mit der Hagerose und den Hagebutten. Hier in seinem Hagen saß der Bauer geschützt und sicher, es war ihm behaglich. Er hegte seinen Besitz, und wer ihm ins Gehege kam, dem konnte leicht unbehaglich werden.
Städtepartnerschaften Hagen unterhält mit folgenden Städte Städtepartnerschaften:
-
1955 Lyck im ehemaligen Ostpreußen, seit 1945 polnisch (17. Juni 1955 Patenschaft)
-
1960 Liévin in Frankreich
-
1963 Kouvola in Finnland
-
1965 Montluçon in Frankreich
-
1967 Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Berlin
- 1975 Bruck an der Mur in Österreich (seit 1974 von Hohenlimburg)
Flag of Austria.svg
Bildherkunft-
1985 Smolensk in Russland
-
1997 Modi'in in Israel
Kultur und Freizeit
Öffentliche Kultureinrichtungen

Karl-Ernst-Osthaus-Museum (2005-04-08)
BildherkunftAls Oberzentrum besitzt Hagen eine Anzahl von bundesweit bedeutenden Kultureinrichtungen:
- Theater Hagen (hauptsächlich Oper, Operette,Tanztheater und anderes Musiktheater, sowie Gastspiele und ein Schauspiel pro Saison in Eigenproduktion
- Historisches Centrum Hagen im Stadtteil Eilpe; Stadtmuseum, Stadtarchiv, Westfälisches Musik- und Literaturarchiv
- Wasserschloss Werdringen Museum für Ur- und Frühgeschichte im Stadtteil Vorhalle; überregional bedeutende Sammlung und Ausstellung zur Paläontologie und Archäologie
- Karl-Ernst-Osthaus-Museum liegt in der Stadtmitte und beherbergt moderne und zeitgenössische Kunst; von Karl Ernst Osthaus gegründet. Das Gebäude wurde um 1900 in Neorenaissanceformen errichtet und die Inneneinrichtung bis 1902 von Henry van de Velde geschaffen. Im 2. Weltkrieg stark beschädigt.
- Hohenhof - Museum des Hagener Impulses
- Westfälisches Freilichtmuseum. Landesmuseum für Handwerk und Technik (Stadtteil Eilpe, im Mäckingerbachtal)
- Kultopia (ehemaliges Jugendzentrum, heute städtische Einrichtung mit eher kommerziellen Konzert- und Kulturveranstaltungen)
- GEPLANT: Emil Schumacher-Museum - Geplant ist die Errichtung eines Museums, das eine breite Werkschau des Künstlers Emil Schumacher bietet. Ein am 7. Dezember 2004 in Hagen konstituierter Förderverein setzt sich für das Museum in Schumachers Heimatstadt ein. Das Projekt soll durch öffentliche Mittel und Sponsorengelder finanziert werden.
Freie Kulturzentren und sonstige Kultureinrichtungen
- AllerWeltHaus im Zentrum (Treffpunkt "Café Mundial", Weltladen, Mediothek, Feste, Vorträge, Publikationen, Schularbeit)
- Hasper Hammer in Haspe (Kabarett, Konzerte, Theatergruppe und -gastspiele, Feste)
- Kulturzentrum Pelmke in Wehringhausen (Stadtteil-Café, Programmkino, Konzerte, Kleinkunst,Workshops)
- Tor 2 in Eilpe (Kleinkunst, Konzerte und Tanzveranstaltungen)
- Werkhof in Hohenlimburg (Konzerte, Kleinkunst, Feste, überbetriebliche Ausbildung)
- Volkssternwarte Hagen
- Märchenwald (Hohenlimburg)
- Planetenmodell Hagen (über das Stadtgebiet verteilt)
Bauwerke und Naturdenkmäler

Johanniskirche von Osten (2005-04-08)
BildherkunftIn Hagen sind zahlreiche Natur- und Bodendenkmäler sowie historische Baudenkmäler vorhanden (seit dem Mittelalter):
- Haus Harkorten (Haspe, vormaliger Sitz der zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert bedeutenden Kaufmanns- und Unternehmerfamilie Harkort, Geburtshaus von Friedrich Harkort)
- Hohenhof mit Jugendstilsiedlung (Wohnsitz von Karl Ernst Osthaus und geplantes Zentrum der "Gartenstadt Emst", heute ein öffentliches Museum)
- Lange Riege - Fachwerk-Arbeitersiedlung von 1665 (Eilpe, Wohnbauten für Klingenschmiede)
- mehrere große Türme aus dem 19. Jahrhundert (Freiherr-vom-Stein-Turm, Kaiser-Friedrich-Turm, Eugen-Richter-Turm, Bismarckturm)
- Schloss Hohenlimburg (Hohenlimburg, Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit einem privaten Schlossmuseum zur höfischen Wohnkultur)
- Wasserschloss Werdringen (Vorhalle, Wasserburg im Ruhrtal aus dem 13. Jahrhundert)
- Die beiden ältesten Bäume Hagens sind zwei 1000-jährige Linden, die Rumscheider Femelinde (Gerichtslinde) in Dahl und die Priorlinde in Priorei.
- zahlreiche Jugendstilbauten
- Johanniskirche mit einem polygonalem Chor und einer Langhaushalle von 1748-50 sowie einem im historistischem Westabschluß von 1903. Am Außenbau sind einige stark verwitterte Grabplatten (18.Jh.?) aufgestellt.
Siehe auch: gesprengtes Sparkassenhochhaus "Langer Oskar"
Parks

Volkspark mit Brunnen (2005-04-08)
BildherkunftHagen ist eingebettet in eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft, daneben gibt es im innerstädtischen Bereich den Volkspark und den Ferdinand-David-Park im Stadtzentrum sowie den Stadtgarten innenstadtnah oberhalb des Fichte-Gymnasiums. Ein kleinerer Park im oberen Altenhagener Bereich ist der Funckepark, der den Namen der bekannten SPD-Politikerin Lieselotte Funcke trägt, die aus Hagen stammt. Nicht zu vergessen sind auch die großzügigen parkähnlichen Anlagen rund um den Ischelandbereich, die unter anderem zu einem der Freibäder und zu mehreren Kleingartenanlagen führen.
Sport
- Basketball:
- Phoenix Hagen (2. Bundesliga)
- BBV Hagen e.V. (1. Regionalliga West)
- Hagen ist Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB)
- Faustball:
- TSV Hagen 1860 (Erfolge im Feld: 10 x Deutscher Meister, 7 x Europapokalsieger, 3 x Weltpokalsieger, Erfolge im der Halle: 7 x Deutscher Meister, 12 Europapokalsiege in Serie)
- Fußball (keine höherklassigen Vereine, die am höchstklassigst spielenden und bekanntesten Hagener Vereine sind):
- SSV Hagen (Verbandsliga Westfalen 2)
- SV Hohenlimburg (Landesliga Gruppe 2)
- Hasper SV (Landesliga Gruppe 2)
- SpVg Hagen 1911 (Landesliga Gruppe 2)
- Handball:
- HC Hagen Süd (Kreisliga) - http://www.hagen-sued.de
- VfL Eintracht Hagen (Regionalliga Nord)
- TuS Volmetal (Verbandsliga)
- Post SV Hagen
- American Football: Hagen Bullets (Oberliga) [LINK]
- Sportkegeln: Blau Gold Hagen (NRW-Liga)
- Motodrom (Selbecke)
- Nordic-Walking: LG Haspe
- Segelflug: Aero Club Hagen
- Tennis: RW Hagen (Verbandsliga)
- Triathlon: Tri-Team-Hagen (2. Bundesliga)
- Volleyball: TV Hasperbach
- Wasserball: SV Hohenlimburg (Frauen-Bundesliga)
Freizeit

Hasper Kirmeszug Juni 2005
Bildherkunft- Baden (Freibad Hengstey, Freibad Hestert, Freibad Ischeland, Wellenbad Hohenlimburg, Willy-Weyer-Hallenbad, Hallenbad Hohenlimburg)
- Events
- "Europawochen" im Mai (Fest, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Symposien mit integrativem Bezug auf Europa)
- Stadtfest "Hagen blüht auf" (an einem Wochenende im Jahr finden hierbei zahlreiche Veranstaltungen wie Livemusik und Modenschau im gesamten City-Bereich statt, der gesamte Fugängerzonen-Bereich ist zudem gefüllt mit Verkaufsständen verschiedenster Art)
- "Springe-Fest" (Jährlich 3 Tage Essen, Trinken, Livemusik und Open-Air-Kino auf dem Hagener Marktplatz am Rande der City)
- "Ferienmaus" (Sommerferien-Mitmachaktionen für daheimgebliebene Kinder)
- Hasper Kirmes (mit Festwagen-Umzug)
- LKW-Oldtimer-Treffen
- "Muschelsalat" im Sommer (anspruchsvolle Konzert- und Theater-Gastspiele an diversen Orten im Stadtgebiet)
- "Urlaubskorb" im Sommer (Offene-Tür-Angebote und Führungen bei ortsansässigen Betrieben und Einrichtungen)
- Oldtimerrally mit anschließendem Korso durch die Innenstadt an Pfingsten
- eine Vielzahl von Clubs, Partys, Diskotheken und Biergärten
- Ischeland-Stadion (für Sport- und Musik-Großveranstaltungen, 18.000 Zuschauer fassend)
- Stadthalle (Spitzname "Gewächshaus" - aufgrund ihrer beeindruckenden Glasfassade; hier finden diverse Musik-, Show- und sonstige Veranstaltungen und Ausstellungen statt)
- Karneval in Hagen: Die Stadt ist eine Karnevals-Hochburg. Neben dem Rosenmontags-Umzug in der Hagener Innenstadt, veranstaltet der Hagener Stadtteil Boele in jedem Jahr bereits Sonntags einen traditionellen Festwagen-Umzug. Beide Umzüge locken jedes Jahr abertausende Besucher aus dem Umland an.
Infrastruktur und Wirtschaft
Verkehr
Schienen- und Busverkehr

Hauptbahnhof
BildherkunftDer Hauptbahnhof ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Deutschland und ein ebenfalls wichtiger Fern-, Regional- und S-Bahnhof im östlichen Ruhrgebiet. Im Bereich des Güterverkehrs zählt der Rangierbahnhof Hagen-Vorhalle zu den größten in Europa. Hagen kann als Eisenbahnstadt bezeichnet werden, aufgrund der zahlreichen Montanunternehmen konnte in fast jedem Ortsteil Hagens ein eigener Bahnhof erhalten bleiben.
Im Schienenpersonenfern- und nahverkehr verkehren eine Reihe von Fern-, RegionalExpress- und S-Bahn-Linien. Hervorzuheben sind hier die ICE-Verbindungen nach Berlin und Basel, die RegionalExpress-Linien nach Aachen, Siegen und Venlo. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW GmbH. Siehe auch: S-Bahn Rhein-RuhrS-Bahn-Logo.svg
Bildherkunft
Aber auch die seit 2005 im Linienverkehr verkehrende Museumsbahn Ruhrtal-Bahn zwischen Hagen und dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen ist im besonderen Maße zu erwähnen.
Im Straßenpersonennahverkehr verfügt Hagen über ein ausgedehntes Netz von 41 Städteschnellbus- und Stadtbuslinien. Es bestehen u.a. Verbindungen nach Dortmund, Witten, Schwerte oder Gevelsberg.Der Hagener Stadtteil Haspe war Ausgangspunkt der Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld, die während ihres Betriebes als Straßenbahn durch das städtische Nahverkehrsunternehmen Hagener Straßenbahn AG als schönste Straßenbahnstrecke Deutschlands galt.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Straßen
Die Autobahnen legen 32,7 km zurück. A 1/E 37 (Hansalinie) 10,7 km, A 45/E 41 (Sauerlandlinie) 14,8 km, A 46 7,2 km. Über folgende Anschlußstellen verfügen die Autobahnen auf Hagener Stadtgebiet: Hagen-Nord, Hagen-West (A1); Hagen-Süd (A45); Hagen-Hohenlimburg, Hagen-Elsey (A46).Durch das Hagener Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B7, B54 und B226 mit einer Gesamtstrecke von 41,0 km.
Flugverkehr
Hagens Flugplatz (Sonderlandeplatz) bei Hof Wahl liegt ca. 1 km nördlich der Hasper Talsperre. Pläne für einen Verkehrsflughafen in Hagen-Emst mussten von der Stadtverwaltung bereits in den 1930er Jahren aufgegeben werden.Öffentliche Einrichtungen
- Hagen ist seit 1844 Sitz der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK). Der Kammerbezirk, einer der ältesten im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen, umfasst die kreisfreie Stadt Hagen sowie den Ennepe-Ruhr-Kreis und den Märkischen Kreis.
- Straßen.NRW - Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Hagen mit fünf Straßenmeistereien zur Betreuung des Straßennetzes in den kreisfreien Städten Hagen, Hamm sowie den Kreisen Unna, Ennepe-Ruhr-Kreis und Märkischer Kreis.
Bildung und Forschung
Die Stadt beherbergt die FernUniversität in Hagen, den Standort Hagen der Fachhochschule Südwestfalen (Hauptsitz ist in Iserlohn) und die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Studienort Hagen der Abteilung Gelsenkirchen. In Hagen sind alle Schulformen vorhanden. Die Weiterbildung wird im Wesentlichen von der Volkshochschule Hagen und dem Rahel-Varnhagen-Kolleg bestritten. Außerdem ist in Hagen das Deutsche Institut für publizistische Bildungsarbeit, kurz Journalisten-Zentrum Haus Busch ansässig. Hier lassen sich Journalisten aus dem ganzen Bundesgebiet aus- und weiterbilden.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- Dr. h.c. Liselotte Funcke (1918 in Hagen), Ehrenbürgerin seit 2002, Politikerin (FDP), MdL, NRW-Wirtschaftsministerin, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (1969-1979)
- Paul von Hindenburg (* 1847; † 1934), Ehrenbürger seit 1933, deutscher Generalfeldmarschall und zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik
- Prof. Dr. h.c. Emil Schumacher (* 1912 in Hagen; † 1999), bekannter Maler des Informel
- Fritz Steinhoff (*1897; 1969 in Hagen), ehemaliger Ministerpräsident des Landes NRW (1956-1958) und Oberbürgermeister von Hagen
- Theodor Springmann sen. (* 1840; † 1927), bedeutender Industrieller in Hagen
- Prof. Dr. h.c. Christian Rohlfs (* 1849; † 1938 in Hagen), Ehrenbürger seit 1924, Wegbereiter des Expressionismus
Söhne und Töchter der Stadt
Politik und Wirtschaft
- Friedrich Harkort (* 1793; † 1880), Industriepionier, Innovator des Verkehrswesens ("Vater des Ruhrgebiets") und Politiker (Deutsche Fortschrittspartei), MdR, MdL (Preußen)
- Gustav Harkort (* 1795; † 1865), Unternehmer, Bankier und Eisenbahnpionier
- Karl Ernst Osthaus (* 1874; † 1921), Bankier, Wegbereiter des Hagener Impulses, Mäzen und Initiator der Museumsreformbewegung. Nach ihm ist ein das Hagener Karl-Ernst-Osthaus-Museum benannt.
- Eugen Richter (*1838; † 1906), Politiker (Deutsche Fortschrittspartei), Nachfolger von Friedrich Harkort als Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Hagen-Schwelm (1874-1906), nach Eugen Richter ist ein 1911 errichteter Turm in Hagen benannt.
- Karl Halle (*1819; † 1895), Musiker, 1877 in den britischen Adelsstand erhoben. Die Verleihung des Doktortitels durch die Universität Edinburgh und die Berufung zum Leiter der Königlichen Musikschule seiner Wahlheimat Manchester folgten.
- Oscar Funcke (*1885; † 1965), Fabrikant und Politiker (DVP, FDP), MdB
- Carl Brandt, Zwiebackfabrikant
- Georg von Detten (* 9. September 1887; † 1. Juli 1934 in Berlin), Politiker (NSDAP), MdR (1933-1934) (ermordet im Zusammenhang mit dem "Röhm-Putsch")
- Dr. Hans Nieland (* 1900; † 1976), Politiker (NSDAP), MdR, Landrat (Hagen), Regierungspräsident (Münster), Oberbürgermeister von Dresden (1940-1945)
- Hugo Paul (* 1905; † 1962); Politiker, (KPD), MdR, MdB, MdL (NRW)
- Fritz Steinhoff (* 1897; † 1969), Politiker (SPD), MdL (NRW), Ministerpräsident des Landes NRW (1956-1958) und Oberbürgermeister von Hagen
- Baldur Springmann (* 1912; † 2003); Politiker (Bündnis 90/Die Grünen; ÖDP) und Schriftsteller
- Arthur Axmann (* 1913; † 1996), Politiker (NSDAP), Reichsjugendführer (1940-1945)
- Dr. h.c. Liselotte Funcke (* 20. Juli 1918), Politikerin (FDP), MdB, MdL (NRW), NRW-Wirtschaftsministerin, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (1969-1979), Ehrenbürgerin der Stadt Hagen (seit 2002)
- Georg von Vincke (* 1811; † 1875), Politiker, Landrat des Kreises Hagen, Abgeordneter des Wahlkreises Hagen in der Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (1848/49).
- Dr. h.c. Willi Weyer (*1917; † 1987), Politiker (FDP, MdB, MdL (Nordrhein-Westfalen), Stadtverordneter und Vizebürgermeister in Hagen (1948-1954), Wiederaufbauminister (NRW, 1954-1956, Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident (NRW, 1956-1958), Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident (NRW, 1962-1975), Präsident des Deutschen Sportbundes (1965-1986)
- Jürgen Hubbert (* 1939), Professor und Vorstandsmitglied bei der DaimlerChrysler AG in Stuttgart
- Friedrich von Basse (* 1893 in Hagen - † ?) Beteiligter am Hitlerattentat vom 20. Juli, Oberbürgermeister in Weißenfels und der Lutherstadt Wittenberg, Dozent an den Universitäten Leipzig und Halle
Kunst und Musik
- Erwin Hegemann (* 1924 - † 1999), Maler, Grafiker, Bildhauer
- Barbara Morgenstern (* 1971), Musikerin
- Inga Humpe (* 1956), Popmusikerin
- Annette Humpe (* 1950), Sängerin, Musikproduzentin
- Karl Halle, alias Sir Charles Hallé (* 1819; † 1895), Pianist, Komponist und Orchesterleiter
- Heinrich Holthaus (* 1903), Bildhauer
- Lutz Eikelmann (* 1967), Jazzmusiker
- Michael Burkat, DJ und Produzent, Gründer des Labels Compressed, lebt in Castrop-Rauxel
- Mousse T. (Mustafa Gündogdu) (* 1966), DJ, Musiker, Remixer und Produzent, Gründer des Labels Peppermint Jam, lebt in Hannover
- Nena (Gabriele Susanne Kerner) (* 1960), berühmte deutsche NDW-Popmusikerin (99 Luftballons) - lebt in Berlin (Wahlheimat)
- Heinrich Hawick (* 1906 - † gefallen 1945 bei Wünstorf), Künstler
- Alfred Dörner (*1906 - †1971), Goldschmied und Metallgestalter (u.a. goldene Kugel für das Sonnenzimmer des Ratskellers (Mittelpunkt des Hagener Planetensystems))
- Ernst Meister (* 1911; † 1979), Lyriker, Hörspielautor, Erzähler und Theaterautor
- Emil Schumacher (* 1912; † 1999), Maler (Informel)
- Paul Gerhardt (* 1912; † 1975), Maler, Kunst am Bau (u.a. Sgraffiti Volksschule Bergstr., Betonglasfenster Henry van de Velde-Schule, Betonrelief Ev. Gemeindehaus Frankstr.)
- Carl Baumann (* 1912; † 1996), Maler und Bildhauer
- Herbert Reinecker (* 1914), Schriftsteller und Drehbuchautor (u.a. Edgar Wallace: Der Hexer, Der Kommissar, Derrick, Polizeiinspektion 1, Jakob und Adele, Siska, uvm.)
- Helwig Pütter (*1920; † 2003), Kunstmaler
- Carlo Ross (* 1928; † 2004), Schriftsteller und Überlebender des Holocaust
- Ingrid Kötter (* 1934), Kindergeschichtenschreiberin für das Vorschulprogramm des NDR, Drehbuchautorin für Fernsehserien in ARD und ZDF (Feuerrotes Spielmobil, Denkste, Neues aus Uhlenbusch)
- Horst Becking (* 1937), Maler
- Prof. Dr. Roland Koch (*1959), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Professor in Hildesheim
- Ariane Krampe (* 1961), TV-Produzentin (u.a. Soko, Rosamunde Pilcher, etc.)
Wissenschaft und Forschung
- Dr. med. Paul Alsbery (Alsberg) (* 7. Juli 1882 in Hagen; † 2. Februar 1965 in Lugano, Italien), deutscher Schriftsteller, Arzt
- Prof. Dr. Michael Binnewies (* 21. Januar 1947), Chemiker (Lehrstuhl für Anorganische Chemie an der Universität Hannover)
- Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (* 1958), Theologin und Pastorin (Institut für Katholische Theologie an der Universität Osnabrück)
- Prof. Dr. Wolfgang Bonß (* 1952), Professor für allgemeine Soziologie an der Universität der Bundeswehr in München
- Prof. Dr. Meinolf Dierkes (* 1941), Wirtschaftswissenschaftler (Technische Universität zu Berlin), Präsident des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB, 1980-1987), Direktor am WZB
- Prof. Dr. Hermann Jakobs (* 1930), Historiker (em. Prof. Historisches Seminar der Universität Heidelberg)
- Professor Dr. Jürgen Herget, Geograph (Professor für Physische Geographie am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
- Prof. Dr. rer. pol. habil. Dr. phil. Karl-Rudolf Korte (* 1958), Politikwissenschaftler (Institut für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen)
- Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing E.h. Hans-Georg Retzko (* 1928), Ingenieurwissenschaftler (Technische Universität Darmstadt)
- Prof. Dr. Herbert Shenkman (Schenkmann) (* 20. Dezember 1923), Schriftsteller und Historiker, lebt seit der Flucht vor den Nationalsozialisten in den USA
Sport
- Dr. Thomas Wessinghage (* 1952), Leichtathlet (Europameister über 5000 m), Arzt
- Dirk Schachtsiek (* 1965), Weltfaustballer des Jahrhunderts, zahlreiche Deutsche Meisterschaften sowie internationale Erfolge im Feld- und Hallenfaustball; u.a. 4 x Weltmeister, 3 x Europameister sowie Worldgames Sieger; insgesamt 21 nationale Titelgewinne
Sonstiges
- Anneliese Fleyenschmidt, Moderatorin und Reporterin
Weblinks
- Offizielle Seite der Stadt
- Historisches Centrum Hagen
- Museum für Ur- und Frühgeschichte
- Interaktive Stadtpläne, Luftbilder u.a., offizielles Angebot der Stadt Hagen
- Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen - Landkarten, Luftbilder, Historische Karten, Katasterauskünfte
- Paläontologischer und archäologischer virtueller Rundgang durch die Geschichte der Region
- Heinrich Heine im Jahre 1844 über Hagen
nds:Hagen
Diskussion der Autoren über den Artikel: Hagen
Formatvorlage, "Kreisfreie Großstadt" u.a.
Es gibt eine gute Formatvorlage für Städte, die alles Wesentliche übersichtlich aufzeigt. Diese wurde auch hier verwendet. Es wurde von der früheren Version nichts gelöscht. In die Basistabelle gehören nicht so viele Dinge, wie z.B. Länge der Stadtgrenze, niedrigster u. höchster Punkt im Stadtgebiet etc. Die Tabelle wird sonst viel zu lang. Die Angaben kann man gut unter "Geografie" nennen. Dort sind sie sehr gut aufgehoben. Ich werde dem Artikel demnächst noch einiges beisteuern. Martin W. Richter 20:45, 3. Sep 2004 (CEST)Was soll jetzt besser sein? Die vorherige Version war nicht wahllos geändert und was war daran falsch? Jetzt ist einiges z.T. doppelt genannt und zum anderen wurde wichtiges bzw. interessantes gelöscht! Musste das sein? Martin W. Richter 23:26, 3. Sep 2004 (CEST)
- Nochwas: Es gibt keine "kreisfreie Großstadt", so ein unsinniger Begriff habe ich noch nie gehört!!
Hallo Martin,
erstmal finde ich es gut, dass du dich engagiert Artikel über Städte und Gemeinden annimmst.
Allerdings sind mir da als langjähriger Hagener da doch einige Dinge bei dem Artikel aufgefallen, weßhalb ich wieder einiges ändern musste:
- Es sind einige Dinge durch deinen Umbau nun doppelt vorhanden gewesen (wie z.B. die Grenzen zu anderen Gebietskörperschaften (teilweise sogar falsch)).
- Dinge die inhaltlich zu Wappen und möglicher Namensursprung gehören sind plötzlich an anderen Stellen zu finden.
- Eine kurze Liste der Eingemeindungen, mit Link auf die Stadtteilartikel, reicht völlig aus, um den ganzen Artikel nicht zu überladen. Die weitergehenden Informationen (wie z.B. ...welche Ortsteile wurden in den eingemeindeten Stadtteil bereits vor der Eingemeindung eingemeidet...) gehören in den Geschichtsverlauf der jeweiligen Stadtteil-Seiten - Dies wurde von mir bereits vorgenommen und wird ggf. noch ergänzt.
- Die Formatvorlage ist grundsätzlich in Ordnung, diese muss allerdings nicht immer 100% übertragen werden. Wichtig ist die Struktur als Wiedererkennungsmerkmal zu haben. Deswegen habe ich die Rangfolge von Punkten an sich nicht geändert, einige Überschriften allerdings wurden aber doch modifiziert.
Grüße MythozZ
P.S.: kreisfreie Großstadt ist in diesem Falle auch keine eigenständiger Begriff sondern eine Verkettung. Da es z.B. auch Großstädte gibt, welche eben nicht den Status einer kreisfreien Stadt haben (wie z.B. Iserlohn}).
- Hallo MythozZ, auf Deine Ausführungen möchte ich wie folgt antworten:
- Wenn es den zusammengezogenen von dir kreierten Begriff "kreisfreie Großstadt" nicht gibt, dann sollte er auch nicht verwendet werden. Ich hatte dies bei meiner Einleitung entsprechend sinnvoll umschrieben. Ich hatte drin, dass Hagen eine kreisfreie Stadt ist und dass sie seit 1928 Großstadt ist, ohne diesen unsinnigen Begriff zu verwenden.
- Der Satz "Hier münden die Flüsse Lenne, Volme und Ennepe in die Ruhr." gehört eindeutig zur Geografie und sollte dort als einleitender Satz stehen. Im Prinzip steht er schon in veränderter Form drin und kann daher in der Einleitung gestrichen werden.
- Die Grenzen zu anderen Gebietskörperschaften seien doppelt vorhanden! Wo? Sie sind überhaupt nicht mehr vorhanden! Lediglich die Kreise werden genannt, nicht aber die benachbarten Gemeinden. Angeblich waren die Angaben teilweise falsch! In diesem Punkt hast du recht, ich hatte mich bei einigen Gemeinden geirrt, das kann man aber gut berichtigen.
- Die Erklärung des Namens gehört eigentlich zur Geschichte (erste urkundl. Erwähnung, Namensherkunft etc.) Zum Wappen passt es hier nur zufällig, weil offensichtlich das Wappen mit dem Namen der Stadt was zu tun hat. Daher könnte dies meinetwegen dort auch bleiben (allerdings "sucht" man es hier eigentlich nicht).
- Die Informationen zu den eingemeindeten Orten ist nicht zu lang gewesen. Es mag sein, dass diese Infos z.T. in den einzelnen Stadtteil-Artikeln stehen (dort gehören sie sicher auch hin), allerdings wäre die kurze Übersicht im Hauptartikel wesentlich informativer, wenn diese drin bliebe (zumal jetzt noch entsprechende Angaben in den Stadtteil-Artikeln fehlen, wie du bemerkst und diese ggf. von dir noch ergänzt werden). Im Übrigen ist mir beim Anklicken einzelner Stadtteile (habe nur ein paar angeschaut) aufgefallen, dass sich auch Fehler eingeschlichen haben. So ist z.B. Delstern nicht 1876 sondern erst 1901 eingemeindet worden. Ich weiß nicht, wo du deine Infos her hast.
- Der Einleitungssatz bei Einwohnerentwicklung (Hagen ist seit 1928 Großstadt) könnte entfernt werden, wenn man meinen Vorschlag von oben, die Haupteinleitung anders zu fassen, aufnimmt.
- Die Formatvorlage ist sicher nicht "streng" und lässt auch Freiraum in der Gliederung, wie du richtig feststellst. Jedoch sollten die Hauptüberschriften und deren Reihenfolge beibehalten werden, um wenigstens ein einigermaßen einheitliches Erscheinungsbild bei den Städte-Artikeln zu haben. (Bsp: Geografie gehört immer an den Anfang eines Artikels und nicht an den Schluss.) Dies war vor meiner "Aktion" leider nicht gegeben.
- Iserlohn ist "amtlich" immer noch keine Großstadt. Sie wird zwar als solche von verschiedenen Seiten angesehen, hat aber offiziell die Einwohnergrenze von 100.000 nicht überschritten. Es werden hin und wieder weitere Wohnsitze von Einwohnern dazugezählt (also die "wohnberechtigte Bevölkerung") und dann kommt man natürlich schon drüber. Siehe hierzu die unterschiedlichen Begriffsbestimmungen im Artikel Bevölkerung.
- Gruß
- Martin
- P.S. So viel "Widerstand" beim Bearbeiten von Großstadt-Artikeln hatte ich bislang noch nicht. Ich werde daher (vorerst) bei Hagen nicht weiterarbeiten. Mach du weiter! Du weißt es ja als alter Hagener sicher besser.
@ mwr & MythozZ: Hallo ihr beiden,
Das Wunderbare an wikipedia ist ja, dass unterschiedliche Aussagen zu einem Thema auf Dauer zu einer Aussage verschmolzen werden. Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen, wie diese Aussagen dann formuliert sind, und natürlich können wir darüber monatelang streiten. Aber wir sollten das Wesentliche nicht aus dem Auge verlieren!! Ich fände es traurig, wenn jemand, der Ahnung zum Thema Hagen in Westfalen hat, aus Verärgerung mit seinem Wissen aussteigt. Vielleicht könnt ihr beiden behutsam die Hagen-Seite Schritt für Schritt soweit verändern, bis ihr zu einem akzeptablen Kompromiss kommt, - in Einklang mit den Tausenden anderer Hagen-BearbeiterInnen ;-) --Meister 14:28, 5. Sep 2004 (CEST)
Söhne und Töchter, "Adoptierte"
Wenn die überschrift schon drin steht (und sie ist sinnvoll), dann sollte hier auch richtig aufgelistet werden: Söhne und Töchter sind nur Personen, die in Hagen geboren sind. Alle anderen sind allenfalls Personen, die sonst irgendwie mit Hagen in Verbindung stehen. Söhne und Töchter können sie, sofern sie nicht in Hagen geboren sind, nie werden. Daher: Entweder die Liste richtig überarbeiten oder die Überschrift löschen (was aber nicht gut wäre). Martin W. Richter 17:48, 6. Sep 2004 (CEST)
- Hallo mwr,
- Du hast Recht, Söhne und Töchter ist eine schöne Überschrift, auf die sollten wir nicht verzichten.
- Aber heißt das, dass wir eine berühmte Tochter, die zwar zufällig nicht in Hagen geboren ist, aber hier 60 Jahre gelebt hat und den Nobelpreis bekommen hat (nur ein fiktives Beispiel), deshalb aus der Galerie streichen? Ich finde, nein.
- Es gibt doch adoptierte Söhne und Töchter, die zwar nicht in eine Familie hineingeboren werden, aber mit leichter Verspätung an Kindes statt in eine Familie aufgenommen werden und auch rechtlich den selbstgemachten Kindern gleichgestellt sind.
- Also: Ich denke, wir sollten auch adoptierte Söhne und Töchter der Stadt Hagen als solche anerkennen und ihre Bedeutung unter der Überschrift Hagen in Westfalen ehren.
- Meister 22:05, 6. Sep 2004 (CEST)
- Dafür gibt es aber dann eine Überschrift etwa "Sonstige mit Hagen verbundene Persönlichkeiten" oder wie man das nennen könnte. Martin W. Richter 22:48, 6. Sep 2004 (CEST)
Hallo Martin,
Zu aller erst: nein, ich weiß nicht "alles" besser, ich bin auch als Hagener nicht perfekt und möchte mit dir hier auch keinen Krieg anfangen - dies ist nicht meine Art und würde dem Artikel nur schaden.
Ich war bei meiner ersten Änderung leider ein wenig zu hastig und habe dort die Reihenfolge gemäß Formatvorlage ein wenig durcheinander gebracht. Habe also nichts gegen deine eingebrachte Änderung der Überschriften-Reihenfolge - weil korrekt - höchstens vielleicht was gegen starre Überschiften, da (siehe Stadtwappen und Stadtname) manchmal auch individuelle Lösungen erforderlich sind.
Gebietskörperschaften: Hier meinte ich auch die entsprechneden Landkreise, da diese als gemeinsame, oberste kommunale Verwaltungsinstanz, entsprechende Aufgaben der kreisangehörigen Städte und Gemeinden übernehmen die äquivalent zu denen einer kreisfreien Stadt sind. Aber auch hier bin ich kompromissbereit.
Eingemeindete Orte: Ich finde es allerdings wesentlich übersichtlicher nur die Ortsnamen als Wikilink sowie das entsprechende Jahr der Eingemeindung in einer kurzen, prägnanten Auflistung aufzuführen und den Rest in die Geschichte der entsprechenden Stadtteile zu verschieben. Denn die Info, dass HA-Westerbauer schon vor der Eingemeindung von HA-Haspe zur damaligen Stadt Haspe gehörte, gehört eindeutig auf "Haspe". Zu der Unübersichtlichkeit kam noch dazu, dass hierdurch der Wikipedia Artikel größer als 32 kb groß wurde - Eine Größe, wo man sich Gedanken über eine weitere dezentralisierung machen muss.
Fehler auf den Stadtteilseiten: Ist mir auch aufgefallen - wird nach und nach korrigiert. Danke für die Info.
Iserlohn: Iserlohn hat offiziell die 100.000er Marke überschritten (101.977 E (Stand: 31. Dezember 2003)) - siehe [www.iserlohn.de]. Sollte also in dem Sinne schon "amtlich" sein - schließlich wird der Titel "Großstadt" nicht verliehen, sondern er ergibt sich automatisch aus der Überschreitung der 100.000 E Marke. Korrigier mich, wenn ich falsch liegen sollte.
"kreisfreie Großstadt": Wie gesagt: Es ist eine erklärende Verkettung von Begriffen - kein eigenständiger Begriff. Genauso wie "tropfender Wasserhahn" oder "tonnenschwerer Felsbrocken" eigenständige Begriffe sind. Und da es, wie bereits beschrieben, auch kreisangehörige Großstädte gibt - wie z.B. Recklinghausen, Siegen, Neuss oder Hildesheim, finde ich diese gewählte Wortkombination nicht "unsinnig", sondern im Gegenteil sehr Informativ und dadurch entsprechend angemessen.
Ich hoffe, dass wir vielleicht in Zukunft doch noch miteinander an dem Artikel arbeiten können. Denn, wenn ich eins bestimmt nicht wollte, war es, dich aus dem Artikel zu vertreiben.
Viele Grüße aus Hagen! MythozZ 22:57, 7. Sep 2004 (CEST)
P.S.: Meine Kritik bitte nie persönlich sondern immer nur konstruktiv auffassen.
- Ich habe zu allen Punkten bereits ausführlich Stellung genommen, wenn Du meine Ausführungen nochmals liest. Ich möchte mich nicht wiederholen. Nur noch zu Iserlohn. Die Stadt verwendet offensichtlich einen "falschen" Bevölkerungsbegriff (vgl. hierzu Bevölkerung), um damit über 100.000 Einwohner zu kommen. Das Statistische Landesamt NRW (u. auch das Statistische Bundesamt) haben "amtlich" noch keine 100.000 Einwohner "ermittelt". Martin W. Richter 14:28, 8. Sep 2004 (CEST)
Überarbeitung sowie Bilder hochladen
Der gesamte Artikel Hagen strotze vor inhaltlicher und fachlicher Fehler. Er wurde deshalb vollständig überarbeitet und neu gegliedert. Ich hoffe, dass er in dieser Form übersichtlicher und besser nutzbar ist.
Wie können eigentlich Fotografien und Abbildungen eingefügt werden. Ich habe das versucht, aber ich kann die Bilder in kein Verzeichnis speichern.
Roland von Hagen --217.81.246.5 11:15, 28. Nov 2004 (CET)
- Danke für deine Mitarbeit!
- Aber bitte, bitte, bitte benutze doch den Vorschau-Button und speichere nicht jede Änbderung einzeln ab!! Dies wird in der Versions-History extrem unübersichtlich!
- Bilder kannst du nur registrierter Benutzer hochladen.
- Grüße! MythozZ
"Hagen in Westfalen" vs. "Hagen (Westfalen)" vs. "Hagen"
Der Artikel gehört m.E. nach Hagen, da so der offizielle Name lautet. Wenn ein Namenszusatz nötig wäre, dann müsste das nach den Namenskonventionen eher "Hagen (Westfalen)" sein. --Jofi 01:13, 4. Dez 2004 (CET)
- Ack. Ich persönlich bin ja eigentlich für „Stadt Hagen“, aber das kriegt man ja nicht durchgesetzt. --Blaite 12:22, 11. Dez 2004 (CET)
- Ne, "Stadt Hagen" ist nicht gut, könnte zu schnell mit Stadthagen verwechselt werden, außerdem sagt das ja niemand ;-) Einer Verschiebung nach "Hagen (Westfalen)" steht m.E. aber nichts im Wege - außer der Arbeit, die ganzen Redirects anschließend anzupassen. --Bdk 04:10, 4. Jan 2005 (CET)
Wie z.B. bei Fürth sollte die bedeutendste Ortschaft namens »Hagen«, also die mit dem Autokennzeichen HA, den Artikelnamen »Hagen« bekommen. Ich bitte um entsprechende Verschiebung. --Keichwa 18:25, 11. Apr 2005 (CEST)
- So, Verschiebung erledigt, die bisher unter dem Lemma "Hagen" befindliche BKL ist jetzt unter Hagen (Begriffsklärung) abgelegt und die Stadt liegt endlich unter ihrem korrekten Namen. Die Redirects werden noch korrigiert. --Bdk 02:46, 15. Mai 2005 (CEST)
Kürzung der Liste der "Persönlichkeiten"?
Gerade bei einer Großstadt gehört nicht jede Laienband und jeder Professor erwähnt. Ein guter Ansatz ist die Frage, ob die betreffende Person selber einen Enzyklopädieeintrag "verdient" hat. Je mehr Personen aufgelistet werden, desto mehr kommen von weiteren Besuchern hinzu: Jeder der sieht, dass sein Nachbar in der Liste steht, will auch drin stehen. --Jofi 11:37, 11. Dez 2004 (CET)
- Schwachsinn, beim Löschen der Personen unter "Wissenschaft" sind einige wirklich hochrangige und international bedeutende Söhne und Töchter der Stadt, darunter auch emigrierte Juden usw., gelöscht worden. Herzlichen Dank für dieses Beispiel engstirniger Provinzialität. --62.226.64.163 21:01, 13. Dez 2004 (CET)
- Dann setze sie doch wieder ein. -- Meister 08:25, 22. Dez 2004 (CET)
- "Engstirnige Provinzialität" ist es wohl eher, wenn man glaubt, dass fast jeder Mitbewohner seines Heimatortes gleich eine Persönlichkeit ist. Mit "Joy Of Colour" steht in der Liste z.B. eine Band, die es nach eigenen Angaben bisher auf 2 Demo-Tapes gebracht hat. Wenn niemand von denen, die sich bei den Personen auskennen, Überflüssiges aus der Liste löschen will, dann werde ich das wohl machen müssen. Dabei werde ich mich an den Google-Treffern orientieren, und ich habe schon einige "Persönlichkeiten" getroffen, die auf deutlich weniger als 100 Treffer kommen. --Jofi 23:14, 16. Dez 2004 (CET)
Mit der Band "Joy of Colour" mag das ja so sein, aber unter "Wissenschaft und Forschung" stehen ausgewählte Persönlichkeiten, die in Ihrem Fach als Kapazitäten gelten bzw. gegolten haben. Das hat mit "Provinzialität" nichts zu tun, da Hagen weitaus mehr "Profs" und Wissenschaftler zu bieten hat. Enttäuschend ist allerdings die Situation unter "Sport", da muss es doch noch einige andere überregional bedeutende Sportlerinnen und Sportler aus Hagen geben. >die sich bei den Personen auskennen< - bei demjenigen, der die Wissenschaftler gelöscht hatte, waren die Kenntnisse allerdings mehr als rudimentär. Dann sollte man doch die Finger davon lassen und es so lassen wie es ist, im Vertrauen darauf, dass da jemand am Werke war, der genau weiss, was er getan hat. --62.226.74.252 09:39, 17. Dez 2004
- Soweit ich das sehe waren es mehrere, die die Liste erweitert haben. Für Leser, die sich dafür interessieren, was für bekannte(!) Leute aus Hagen kommen, ist die Liste unpraktisch, da man unter den vielen unbekannten Namen die bekannten kaum finden. Die Liste ist derzeit länger als die von Berlin oder Hamburg.
- Ich kann z.B. bei folgenden Personen nicht feststellen, was sie so bedeutend macht, dass sie als Persönlichkeit in einer Enzyklopädie erwähnt werden sollten: Sybille Herwig, Marcus Fleischer, Joy Of Colour, Airman, Sigrid Krefting, Paul Alsbery (Alsberg), Herbert Shenkman (Schenkmann).
- Die Änderung von "Meister" war wohl eher ein Versehen. Er hat den halben Artikel gelöscht, nicht nur die Persönlichkeiten. --Jofi 11:31, 17. Dez 2004 (CET)
- Was beweist, dass Hagen bedeutender ist als Hamburg und Berlin!!!! --62.226.74.252 15:20, 17. Dez 2004 (CET)
- Die Änderungen von "Meister" waren weniger ein Versehen als systembedingt. Da die Hagen-Seite inzwischen viel zu lang geworden ist, kürzt mein Rechner die Seite von sich aus (ohne dass ich es unbedingt merke). Auch das also ein Grund, die Hagen-Seite zu straffen. Mein Vorschlag: Die übermäßig lange "Geschichte" auf eine eigene Seite auslagern [wiki/Geschichte_von_Hagen_(Westfalen)], und auch die "Söhne und Töchter" auslagern.
- Den jetzt von einem User angefangenen Umbau der "Söhne und Töchter" nach Jahresdaten finde ich sehr unpraktisch. Wer interessiert sich schon für Personen und sieht unter Jahresdaten nach? --Meister 09:11, 21. Dez 2004 (CET)
- Die Anordnung nach Geburtsjahren halte ich auch nicht für sinnvoll, einen eigenen Artikel für die "Persönlichkeiten" aber auch nicht. Wenn dein Browser die Seiten beim Bearbeiten kürzt, dann klicke doch abschnittsweise auf "bearbeiten". Dann sollten die Probleme nicht mehr auftreten. --Jofi 00:39, 22. Dez 2004 (CET)
- (1) Wenn ich die Daten in der Eingangstabelle ändern möchte (Bev.zahl etc), geht dies nur, wenn ich den ganzen Artikel 'bearbeite'.
- (2) Mein Rechner blendet folgenden wiki-Text ein: "Achtung, dieser Text überschreitet mit 42 kB die empfohlene Datenhöchstmenge für einen Wiki-Artikel. Ein Datenumfang von mehr als 32 kB kann von manchen Rechnern nicht geladen werden." Das Problem ist also nicht allein mein Problem, sondern das Problem haben auch andere User. -- Meister 08:22, 22. Dez 2004 (CET)
Die "Söhne und Töchter" in Hagen sind die unübersichtlichste Darstellung aller Städteseiten bei wikipedia. Im Übrigen enthält die Liste Personen, die zwar in Hagen gewirkt haben, aber nicht dort geboren und somit niemals Söhne oder Töchter der Stadt Hagen sein können. Die Liste müsste daher dringend ausgemistet werden. "Adoptierte" kann man nicht gelten lassen, denn sonst würden viele Städte den einen oder anderen "adoptieren". Ein unangemeldeter Benutzer hatte vor wenigen Tagen versucht, die Unübersichtlichkeit etwas zu verbesseren (Geburtsjahr an den Anfang). Aber das wurde ja leider wieder rückgängig gemacht. Dass man damit aber sofort sieht, ob z.B. ein Sohn der Stadt ein "rundes" Jubiläum feiern kann, hat man missachtet und lieber das Chaos wieder hergestellt. Einige wenige Benutzer scheinen die Hagener Seite "gepachtet" zu haben. Schade, bei anderen Städten funktioniert das doch auch!! -- 217.230.6.37 09:20, 29. Dez 2004 (CET)
- In der Tat erscheint diese Liste merkwürdig dominant in Bezug auf den restlichen Artikel. Ohne überhaupt einzelne Personen da rauszunehmen, habe ich aber immerhin schon die Formatierung und die Angaben so zusammengeschrumpft, dass sie nur noch etwas mehr als halb so lang ist. M.E. ist es weder nötig noch sinnvoll, exakte Tag.Monat.Jahr- und Geburtsort- und Sterbeorts-Angaben hier zu nennen, wenn das alles in den bestehenden Personenartikeln nachgelesen werden kann. Unverlinkte Jahresangaben reichen in der Liste da völlig aus (wer klickt eigentlich mal Jahreszahl-Artikel an?). Gleichfalls habe ich alle weiteren (allesamt bereits in den Personenartikeln eigebauten) Verlinkungen von z.B. Parteien entlinkt, auch textlixh besteht hier noch Kürzungspotential, nicht jede Funktion muss genannt werden, die wichtigsten reichen aus. Ansonsten stelle ich mal die Profs zur Disposition, entweder sie sind als "Koryphäen in ihrem Fachgebiet" eigene Artikel wert oder sie dürften von mir aus wieder von der Liste runter. Auch die Relevanz solcher Einträge wie "Airman" und "Michael Burkat" erschließen sich mir bei den jetzigen Angaben nicht. Doppelnennungen, die durch die Ehrenbürger-Untergliederung enstanden sind, bergen auch noch die Möglichkeit eines "siehe oben". --Bdk 07:48, 4. Jan 2005 (CET)
Auslagerung der Hagener Geschichte
Ich würde vorschlagen, die ausführliche Geschichte Hagens auf eine eigene Seite auszulagern und stattdessen auf der eigentlichen Hagen-Seite eine kurze, prägnate sprich ausführliche Geschichtsabhandlung zu belassen. --MythozZ 18:01, 25. Dez 2004 (CET)
- @Meister
- Sehr gut aufgebaut!
- Ich habe allerdings die "Bergbau- und Stahlgeschichte" sowie die "wirtschaftliche Geschichte" wieder mit in die Hauptseite aufgenommen, da diese nicht unter "politisch und historisch" einzuordnen ist. Mehr sollte es allerdings auch nicht werden.
- Ich denke, als nächstes sollten wir uns an die "Persönlichkeiten" setzen. --MythozZ 20:00, 26. Dez 2004 (CET)
- WAS IST DAS DENN FÜR EINE UNQUALIFIZIERTE BEGRÜNDUNG??? Die Wirtschaftsgeschichte, und damit auch der Bergbau, gehören NATÜRLICH auf die Seite Geschichte, auch wenn Sie diese Seite als "sekundär" ansehen. Die gesamte Geschichte einer Stadt ist bedeutsam, nicht nur die Wirtschaftsgeschichte, die zwar die vergangenen 150-200 Jahre geprägt hat, aber eben nur ein kleiner Teil ist. Übrigens passt "Bergbau- und Stahlgeschichte" sowie "wirtschaftliche Geschichte" sehr gut zur politischen und historischen Entwicklung, oder haben Sie in der Schule nicht aufgepasst. Es gibt wichtige Wechselwirkungen, ohne die beide Bereiche überhaupt nicht existieren könnten. Also bleibt es besser so wie gehabt, oder aber die Geschichtsseite wird wieder in die Hauptseite integriert. --84.135.203.202 10:43, 31. Dez 2004 (CET)
- Danke für den "freundlichen" Hinweis. Auch ich bin jetzt der Meinung, daß man alles so lassen sollte wie es ist bzw. war. --
MythozZ 16:55, 01. Jan 2005 (CET)84.135.200.3 16:59, 1. Jan 2005 (CET) (Signatur korrigiert: --Bdk 01:08, 10. Jan 2005 (CET))
- Warum bitte wird hier unter meinem Namen manipuliert??
- Die vorherige, vermeintlich von mir geschriebene, Antwort "Das ich jetzt auch der Meinung bin" stammt NICHT von mir!!
- Mein lieber 84.135.203.202 es wäre schön, wenn wir hier sachlich bleiben könnten. Meiner Meinung nach ist die Bergbau- und Stahlgeschichte nicht "nur ein kleiner Teil", da Hagen ohne, eben dieser Geschichte, wie andere Ruhrgebietsstädte auch, in der heutigen Form nicht existieren würde - auch wenn diese Teil einer Gesamtgeschichte ist.
- Natürlich darf es keine Doppelbelegungen auf zwei Seiten geben. Daher werde ich mir in dieser Richtung eine andere Lösung überlegen.
- --MythozZ 00:11, 10. Jan 2005 (CET)
- P.S.: Kleiner Tipp am Rande: Wer GROß SCHREIBT, hat nicht zwangsläufig automatisch Recht. Desweiteren fänd ich es schöner, wenn ich nicht mehr mit einer "IP-Nummer" diskutieren müsste.
- Der in der Tat gefakte Edit ist hier einsehbar. Gruß. --Bdk 01:08, 10. Jan 2005 (CET)
Eine mögliche Lösung wäre es m.E. die komplette Geschichtsabteilung tatsächlich ausgelagert zu lassen (wie bereits halbherzig geschehen), dann aber einen neu formulierten und zusammengefassten Teil, der alle wesentlichen Themen anspricht, im Artikel stehen zu lassen (ack @ MythozZ). Wort- oder gar abschnittsgleiche Doppelungen (wie momentan noch) sind hingegen wenig sinnvoll (bitte einfach mal entsprechende Großstadtartikel mit Geschichtsunterartikel vergleichen). Wichtig beim zwischen den Artikeln Hin- und Herkopieren ist aber immer noch die Angabe in der Zusammenfassung "Abschnitt ausgelagert aus dem Artikel Hagen in Westfalen". So wie das jetzt bei der Neuanlage des Geschichtsartikels geschehen ist, verletzt es leider die GNU-FDL und es schaut aus, als hätte Meister den kompletten Text selbst verfasst. Bitte demnächst dran denken. Danke. --Bdk 07:48, 4. Jan 2005 (CET)
- Da sage noch jemand, die Hagener identifizieren sich nicht mit ihrer Stadt ;-)!!
- Klar, kein Thema ... obwohl sich Bdk immer noch mit kleinem "k" und "Benutzer" davor schreibt ;-) --Bdk 18:50, 5. Jan 2005 (CET)
Hindenburg entfernt
Diesen Herrn habe ich hier entfernt, da er, nachdem er via Ermächtigungsgesetz zum Steigbügelhalter der Nazis geworden war, 1933 in vielen Städten Ehrenbürger wurde.--Coolgretchen 16:17, 1. Sep 2005 (CEST)coolgretchen- Man kann "den Herrn" aber nicht einfach so entfernen! Er ist nun mal Ehrenbürger, ob einem das passt oder nicht! Geschichte lässt sich nicht verändern. Eine Enzyklopädie sollte Fakten vollständig wiedergeben. Bear 16:50, 1. Sep 2005 (CEST)
- Für mich stellt sich da eher die Frage, ob noch immer Ehrenbürger ist! Adolf Hitler ist in Hagen, wie in vielen anderen Städten auch, 1933 ebenfalls zum Ehrenbürger ernannt worden. Nach dem Untergang des Dritten Reichs wurde dies allerdings wieder annuliert. Passierte dies auch Hindenburg? Wenn ja, ist er tatsächlich kein Ehrenbürger (mehr). Dies gilt es zu recherchieren. --MythozZ 00:06, 2. Sep 2005 (CEST)
- So sehe ich das auch. Wenn Hitler ebenfalls Ehrenbürger war und dieses Recht nach dem 2. Weltkrieg durch die Stadt enzogen wurde, dann ist er nicht mehr Ehrenbürger. Viele Städte machen sich das aber sehr einfach: Sie sagen, das Ehrenbürgerrecht erlischt mit dem Tod, hat als quasi keine Bedeutung mehr, daher muss es auch nicht formell aufgehoben werden. Andere Städte haben aber das Ehrenbürgerrecht einiger Nazigrößen förmlich wieder aufgehoben. Das wäre das "ehrlichste", aber davor scheuen sich eben manche. Wenn im Falle Hindenburgs kein Aufhebungsbeschluss gefasst wurde (für Hitler ist dies offensichtlich geschehen), dann ist er auf alle Fälle noch Ehrenbürger. Aber selbst bei "aufgehobenen" Ehrenbürgern sollten diese Personen stets genannt werden. Dann eben mit einem entsprechenden Zusatz "Ehrenbürgerrecht wurde am ... durch den Stadtrat wieder entzogen". Dies würde im Falle Hitler wohl auch für Hagen gelten. Soviel Offenheit und Durchsichtigkeit sollte eine Enzyklopädie schon haben. Bear 10:01, 2. Sep 2005 (CEST)
Die Ehrenbürgeschaften durch die Nazis werden heute nicht mehr genannt, außerdem war Hindenburg 1933/34 in vielen Städten Ehrenbürger und hat keine persönliche Beziehung zu Hagen, daher gehört das nicht hierher - es sei denn man erarbeitet unter dem Lemma der Hagener Geschichte einmal ganz gründlich die besonders frühe und fleißige Anbiederung der Stadt Hagen an den Nationalsozialismus.--Coolgretchen 10:27, 2. Sep 2005 (CEST)coolgretchen
- Das hat mit der Anbiederung gar nichts zu tun und auch nicht mit der Verbindung Hindenburgs mit der Stadt Hagen (die er nicht unbedingt gehabt haben muss). Wenn Hindenburg Ehrenbürger war, dann war er das! Und wenn er bei 1000 Städten Ehrenbürger war, dann muss er 1000 mal aufgeführt werden. Alles andere wäre eine Verdrehung der Geschichte oder bestenfalls eine stümperhafte Wiedergabe! Bear 10:42, 2. Sep 2005 (CEST)
Bevor man Hindenburg entfernt und sich wieder als Denkmalstürzer betätigt, sollte man den folgenden Artikel eines Historikers speziell über die Hagener Ehrenbürger lesen. Dann versteht man vielleicht, warum eine "Steigbügelhalter" wie Hindenburg genannt und nicht verschwiegen werden sollte
Blank, Ralf: Ehrenbürger im "Dritten Reich". Der Hagener "Ehrenbürgerbrief" für Adolf Hitler, in: Westfälische Forschungen 53 (2003).
Katrin
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Hagen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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1997 Modi'in in Israel
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1985 Smolensk in Russland
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1967 Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Berlin
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1965 Montluçon in Frankreich
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1963 Kouvola in Finnland
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1960 Liévin in Frankreich


