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Der Artikel Hausmeerschweinchen gehört zur Kategorie: Haustier, Nagetiere, Heimtier
| Hausmeerschweinchen | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cavia porcellus | ||||||||||||
| (Linnaeus 1758) |
Das Hausmeerschweinchen (Cavia porcellus) ist eine Säugetierart aus der Familie der Meerschweinchen (Caviidae). Meist wird es als eigenständige Art betrachtet, manchmal auch als Unterart des Gemeinen Meerschweinchens (Cavia aperea).
Es wurde bereits um 4000 v. Chr. von den Bewohnern der peruanischen Anden domestiziert. Der ursprüngliche Lebensraum der Meerschweinchen ist die offene Graslandschaft Perus, auf der sie in kleinen Herden Gras oder andere Pflanzen weiden. Auf diesen grasbewachsenen Hochebenen in einer Höhe von ca. 4000 Metern ist die Luft durch die hohe UV-Strahlung beinahe steril. Deswegen sind Meerschweinchen nicht sehr widerstandsfähig gegen Infektionskrankheiten. Bis heute werden in Peru und den Nachbarländern Meerschweinchen als Fleischlieferanten gehalten. Allein in Peru sollen pro Jahr rund 65 Millionen der Tiere verspeist werden. In den letzten Jahren wurden gezielt größere und fettere Rassen gezüchtet, um die Proteinversorgung der unterernährten Landbevölkerung zu verbessern. Die sogenannten Cuys könnten bis zu 4 kg wiegen, sind aber als scheuer und schreckhafter als Hausmeerschweinchen bekannt. Meerschweinchenfleisch gehört zum traditionellen peruanischen Hochzeitsmahl und hat seine Bedeutung in den überlieferten Heilungsritualen. In Europa und Amerika werden Hausmeerschweinchen sehr gerne als Haustiere gehalten, da sie sehr zutraulich werden.
Verhalten/ Charakter
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männliches Glatthaar-Meerschweinchen Bildherkunft |
Meerschweinchen sind als Beutetiere immer fluchtbereit. Daher erschrecken sie leicht bei lauten Geräuschen (besonders plötzlichen Geräusche wie Türenknallen usw.) und Bewegungen in ihrer Nähe. Besonders Annährungen von oben führen zu einer sofortigen Flucht, in Anlehnung an die von oben drohende Gefahr durch Raubvögel. Werden sie z. B. beim Herausheben von oben gegriffen, verfallen sie oft in eine Schreckensstarre, die vom Besitzer irrtümlich als: „Es mag mich doch, es verhält sich ganz lieb und still, wenn ich es herausnehme.“ gedeutet wird. Diese vom Meerschweinchen ungewollten, vom Besitzer gut gemeinten Zuwendungen bedeuten für das Tierchen oft eine extreme Stresssituation. Meerschweinchen sind daher für Kinder eher ungeeignet.
Wenn sie sich wohlfühlen, liegen die Tiere lang ausgestreckt herum, den Kopf auf dem Boden und dösen vor sich hin. Luftsprünge von 10 cm und mehr mit allen Vieren gleichzeitig, das sogenannte „Popcornen“, zeigen Übermut und drücken Freude aus. Bei älteren Tieren werden diese (wohl auch durch das Gewicht) weniger. Trotzdem wird es in einer zufriedenen Gruppe öfters relativ laut und munter hergehen. Entgegen ihres eher plumpen Aussehens im Ruhezustand sind Meerschweinchen alles andere als träge.
Meerschweinchen unterscheiden sich untereinander teilweise sehr. Sowohl beim Fressen, als auch beim Verhalten variiert das Spektrum von scheuer Zurückhaltung bis frechem Anknabbern (nicht Beißen) der Finger ihres Betreuers. Gesunde Tiere haben eine gewisse Neugier ihrer Umgebung gegenüber, wobei insbesondere Veränderungen, die sich nicht bewegen, ausgiebig, wenn auch vorsichtig, begutachtet werden.
Ein großer Unterschied zu Kaninchen und Hamstern ist, dass Meerschweinchen mit Lauten kommunizieren. Sie haben ein weites Spektrum von Lautäußerungen, die sie auch oft und gerne einsetzen. Neben dem ruhigen „Muigen“ oder „Gurren“, gibt es ein unwilliges „Knattern“ z. B. bei ungewohnten Geräuschen, das „Brommseln“ der Böcke beim Balzen bzw. beim Zeigen von Dominanz, das laute Quieken nach Futter, das nur dem Menschen gegenüber gezeigt wird und das geheimnisvolle „Cirpen“, das wie Vogelgezwitscher klingt, oft nur nachts auftritt und als Stressignal gedeutet wird.
Entgegen weit verbreiteten Meinungen ist das Meerschweinchen denkbar ungeeignet als Kuschel- und Schmusetier für Kinder. Vor allem kleinere Kinder können dem filigranen Knochenbau des Tieres ernsten Schaden zufügen. Besser ist es die putzigen, lebenslustigen Tiere in einem, wie unten beschriebenen, abwechslungsreich gestalteten Lebensraum zu beobachten.
Haltung
Einzelhaltung
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weibliches Glatthaar-Meerschweinchen bei der Fellpflege Bildherkunft |
Hausmeerschweinchen dürfen niemals längere Zeit einzeln gehalten werden (Ausnahmen sind z. B. Erkrankungen). Auch die Haltung in der Kombination Meerschweinchen und Kaninchen ist nicht artgerecht, da beide Arten ein völlig abweichendes Sozialverhalten und eine andere Kommunikation besitzen.
Hausmeerschweinchen sind Rudeltiere und dementsprechend wie der Mensch auf Gesellschaft der gleichen Art dringend angewiesen. Alleine gehalten entwickeln sie Verhaltensstörungen und werden schnell langweilig für ihren Halter. Menschen können keinen artgleichen Partner ersetzen.
Gruppenhaltung
Meerschweinchen sind gesellige Tiere, die gern und viel Kontakt mit Artgenossen pflegen. Ihr vielfältiges Verhaltensrepertoire kann besonders gut in Gruppen ab drei Tiere aufwärts beobachtet werden.In der Meerschweinchengruppe herrscht eine Rangordnung, bei der generell das Böckchen die Alpha-Position übernimmt. Beim Hinzusetzen eines neuen Tieres werden in der Regel sämtliche Rangplätze neu ausgehandelt, was zum Herumjagen von Tieren und sogar Beissereien führen kann. Man sollte daher die Tiere sich zunächst auf fremden Terrain kennen lernen lassen, dann zusammen in den neu eingerichteten Käfig setzen und möglichst in Ruhe abwarten. Nur bei blutigen Verletzungen ist es sinnvoll einzugreifen. Verletzungen an den Ohren kommen sehr schnell und häufig vor, sind aber kein Grund die Tiere zu trennen, da sie normalerweise unerheblich sind.
Die Haltung von einem Männchen und einem bis fünf Weibchen gilt als am natürlichsten und einfachsten. Auch die Haltung einer Gruppe von Weibchen kann empfohlen werden. Böckchen können zusammen gehalten werden, wenn viel Platz zur Verfügung steht - eine Garantie auf lebenslange Harmonie kann aber hier nicht gegeben werden. Sollten sich zwei Böckchen nicht mehr verstehen, sollten sie getrennt, kastriert und zu einem oder mehreren Weibchen gesetzt werden.
Sogenannte frühkastrierte Böckchen eignen sich besonders für das Leben in einer Böckchengruppe. Der Vorteil der frühen Kastration im Alter von 2-3 Wochen liegt darin, dass die Wartezeit von üblicherweise 6 Wochen, bevor der Bock mit den Weibchen zusammengesetzt werden kann, entfällt. Eine Frühkastration hat aber auch Nachteile:
1. Das Männchen wird ggf. nie die Alpha-Position einnehmen, da es durch das frühe Kastrieren auch sein männliches Verhalten verliert beziehungsweise nie entwickelt, d.h. es wird zu einem sog. Pseudoweibchen und kann oben genannte Verhaltenstörungen aufweisen. 2. Statistische Erhebungen ergaben, dass 50 % aller Tiere die Frühkastration nicht überleben. Einige erfahrene Meerschweinchnotstationen haben jedoch andere Erfahrungswerte und beführtworten Frühkastrationen. Je älter ein Böckchen wird, desto eher kann es altersbedingt zu Komplikationen, wie Abszessen oder einem Leistenbruch kommen. 3. Kaum ein Tierarzt führt diese Art der Kastration durch.
Unterkunft
Meerschweinchen können problemlos in den üblichen Käfigen mit Kunststoffschale und Drahtgitter gehalten werden. Besser geeignet sind jedoch geräumige Eigenbauten, die eine grössere Fläche und zum Beispiel durch etwa 30cm hohe Plexiglasscheiben einen besseren Ein- und Ausblick sowie einen näheren Kontakt zu den Tieren ermöglichen. Für zwei Tiere sollte der Käfig mindestens eine Grundfläche von 120cm haben, für drei sind 140cm empfehlenswert. Man kann von einem Platzbedarf von etwa 0,5m² pro Tier ausgehen. Generell gilt natürlich: je größer, desto besser.Allerdings sollte der Käfig nie auf dem Boden stehen, da sich Meerschweinchen oft durch das Getrappel der Füße gestört fühlen und dann Angst bekommen. Am Besten stellt man den Käfig etwas erhöht auf Kommoden, kleine Schränke etc..Der Boden des Käfigs sollte mit einer nicht staubenden Streu bedeckt sein, zum Beispiel Holzstreu, Holz- beziehungsweise Strohpellets oder Hanfstreu. Darauf kann eine Schicht Stroh oder Heu gegeben werden, die die Tiere gern zum Verstecken und Spielen nutzen. Ebenfalls kann man über das normale Streu auch noch sog. Überstreu geben, das dann z.B.Waldboden oder Heidelandschaften imitiert.
Zur weiteren Einrichtung des Käfigs gehören Futternäpfe, ein Häuschen mit zwei Ausgängen (Fluchtwege), möglichst ohne Fenster (Gefahr des Steckenbleibens), eine Heuraufe und eine Trinkflasche oder eine Wasserschüssel (Wasser muss immer zur Verfügung stehen). Der Vorteil der Wasserschüssel ist die natürlichere Trinkhaltung der Tiere und die bessere Wasserqualität (in der Trinkflasche - besonders im nicht einsehbaren Trinkrohr - können sich Algen oder Bakterien ausbilden). Der Nachteil ist das mögliche Umkippen der Schüssel (die Schüssel sollte auf das mögliche Aufstützen eines Meerschweinchens ohne zu kippen ausgelegt sein - wie auch der Futternapf). Alternativ kann man auch einfach ein (unbehandeltes!) Holzbrett durch die Gitterstäbe der schmalen Käfigseite stecken. Dadurch erhält man auch gleich noch eine erhöhte Aussichtsplattform, auf der sich zuätzlich Futter gut anbieten lässt, welches dort auch nicht so schnell verschmutzt werden kann.
Weitere mögliche Einrichtungsgegenstände sind der Foodball (ein Gitterball zum Aufhängen, kann mit Heu oder Gemüse befüllt werden), Steine, Korkröhren, Stofftunnel, Kuschelrollen, Schlafsäcke und Hängematten. Diese können ganz einfach aus einem kleinen, mit Wäscheklammern oder Häkchen am Käfig befestigten Gästehandtuch selbst gemacht werden.
Auslauf
Meerschweinchen dürfen nie nur im Käfig gehalten werden, sondern brauchen täglich mindestens 1-2 Stunden Auslauf. Dabei sollten Kabel, Chemikalien und Giftpflanzen sicher abgegrenzt werden, um ein Anknabbern zu vermeiden. Nur selten werden die Tiere stubenrein. Man kann versuchen, ihnen einen überdachten Platz (z. B. Pappkarton), der mit einem Handtuch ausgelegt wird, als „Toilette“ anzubieten. Auch Wachstischdecken sowie billige Webteppiche eignen sich als Unterlage für einen Zimmerauslauf. Als Material für die Zäune können beispielsweise Holzpalisaden oder Komponenten von Magic cubes (Gitterschränke) benutzt werden.Außenhaltung
Ist ein wetter- und raubtiersicherer, fester Unterschlupf vorhanden, können Meerschweinchen auch ganzjährig draußen gehalten werden. Eine gut isolierte, zugfreie und trockene Rückzugsmöglichkeit sollte ständig zur Verfügung stehen. Diese Unterkunft muss den Mindestmaßen für Käfige entsprechen, da sie an kalten und regnerischen Tagen als ständige Behausung dienen muss. Die Tiere müssen bereits im Sommer an die Freihaltung gewöhnt werden, ein Wechsel vom kalten Außenstall in die warme Wohnung und andersherum ist unbedingt zu vermeiden. Vorsicht ist geboten, wenn Hunde und Katzen in der Nähe sind - wenn die Meerschweinchen Auslauf haben, ohne durch Gitter zu geschützt werden, können sie leicht von diesen 'geraubt' werden.Ernährung
Meerschweinchen sind Pflanzenfresser, die tierisches Eiweiß nur in sehr geringer Menge benötigen. Frisches sauberes, staubfreies Heu ist die Basis ihrer Ernährung. Zusätzlich brauchen sie täglich ca. 100 g Frischfutter.Futterpflanzen des Meerschweinchens sind:
- Heu, Gras, Löwenzahn, Gänseblümchen, Schafgarbe, Ringelblume, echte Kamille, Malve, Melisse, Giersch, Wegerich, Sonnenblume, Huflattich, Blätter von Mais, Erdbeere, Himbeere
- Gemüse wie Möhren, Gurke, Rote Beete (Achtung: hoher Kalziumgehalt, kann Nieren- und Blasensteinblidung begünstigen), Sellerie mit Grün, Topinambur, Fenchel, Spinatblätter (wenige, da sie Oxalsäure enthalten)
- Zweige von Weide (enthält viel Oxalsäure), Hasel, Pappel, Birke und Obstbäumen (kein Steinobst), Buche, als einzige Nager vertragen Meerschweinchen auch echte Tannengewächse (Thuja und Eibe sind giftig! Weihnachtsbäume oftmals gespritzt) zum Abnutzen der Zähne
- in geringen Mengen Petersilie (entwässert, zu viel kann zu Nieren- und Blasensteinen [Oxalsäure] führen aber enthält viel Vitamin C, nicht schwangeren Tieren verfüttern, da es wehenfördernd wirkt!) Paprika (viel Vitamin C, v.a. gelbe Paprika), Tomaten (Tomaten mit grünen Stellen sind giftig, ebenso wie der Strunk!), Salat (besser als Kopfsalat sind Endivien- und Romanescosalat), Klee (sehr geringe Mengen, hoher Eiweiß- und Kalziumanteil, kann zu Durchfall, Blähungen und Nieren- und Blasensteinen führen), Brokkoli, Chinakohl, Kohlrabi, Grünkohl (geringe Mengen, kann - wenn er ungewohnt ist - zu Durchfall und Blähungen führen) Obst wie Äpfel (ohne Kerngehäuse, die Kerne enthalten Blausäure), Beeren, Weintrauben, Bananen (wenige, da stark zucker- und stärkehaltig),
An Frischfutter, insbesondere Gras im Frühling, bzw. neue Futtersorten sollten die Tiere nur langsam und schrittweise gewöhnt werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Warum kein Brot: gerne wird hartes Brot gefüttert, damit sich die Zähne abnutzen. Da Brot sehr schnell durch den Speichel der Tiere aufgeweicht wird, ist dieser Effekt nur gering. Hingegen ist Brot ein typischer Dickmacher. Die Zähne nützen sich bei Astrinden und trockenem Heu viel effektiver ab.
Genauso müssen die Zähne durch ständiges Nagen, am besten von Heu und ungespritzten Zweigen, abgeschliffen werden. Dieser Effekt tritt bei der Verfütterung von Heupellets nicht auf, da sie bereits stark zerkleinerte Heuanteile enthalten. Bei Hausmeerschweinchen treten recht häufig Kieferprobleme auf, die das Fressen für sie schmerzhaft bis unmöglich machen - sie kauen dann langsam und gebremst, manchmal spucken sie infolgedessen die Nahrung wieder aus. Diese Probleme verschwinden teilweise wieder, aber leider kann es auch vorkommen, dass sie dauerhaft sind und das Meerschweinchen infolgedessen verhungert.
Die Funktion des Darmes kann nur aufrechterhalten werden, wenn regelmäßig Futter „nachgeschoben“ wird (zur Darmfunktion, siehe weiter unten unter Erkrankungen). Stellt ein Meerschweinchen das Fressen ein, kann sich außerdem durch die nachwachsenden Backenzähne eine Zahnbrücke über der Zunge oder Zahnspitzen bilden, die die Nahrungsaufnahme erschwert oder unmöglich macht und zum Tod des Tieres führen kann. Daher ist bei Nahrungsverweigerung schon nach ein bis spätestens zwei Tagen ein Tierarzt aufzusuchen.
Ungeeignet sind Milchprodukte und insbesondere Honig.
Zu achten ist auf einen ausreichenden Vitamin C-Gehalt der Nahrung. Meerschweinchen entwickeln bei Vitamin-C-Mangel Skorbut. Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte. Es ist in Grünfutter enthalten, besonders in Zitrusfrüchten, Paprika, Löwenzahn und Petersilie. Je nach Alter benötigt ein Meerschweinchen 5- 20 mg Vitamin C pro Tag. Vitamin C sollte man nur im Ausnahmefall in das Futter oder Wasser geben, da es schnell verfällt und der Verbrauch nicht kontrolliert werden kann.
Eine weitere Besonderheit ist das lebenswichtige Fressen des so genannten Blinddarmkotes. Diese relativ weichen Kotballen werden ausgeschieden und gleich wieder aufgenommen, weil sie wichtige Bakterien enthalten, welche der Aufrechterhaltung der Darmflora dienen. Daneben deckt der Blinddarmkot den gesamten Vitamin-B-Bedarf und Großteile des Vitamin-K-Bedarfs der Tiere ab.
Erkrankungen
- Die häufigsten Erkrankungen von Meerschweinchen hängen mit der Nahrungsverwertung zusammen. Meerschweinchen haben ein relativ komplexes Verdauungssystem mit recht langer Verweildauer der Nahrung im Darm. Da sie keine Wiederkäuer sind, aber in freier Wildbahn hauptsächlich auf das relativ nährstoffarme Gras angewiesen sind, haben sie im Darm eine empfindliche Bakterienflora, die schon bei Nahrungsumstellungen Probleme machen kann. Meerschweinchen haben einen Stopfmagen und kaum Darmperistaltik, nur wenn Futter (das aus diesem Grunde auch sehr faserreich sein muss) aufgenommen wird, wird der Nahrungsbrei im Verdauungstrakt weitergeschoben. Diese anatomische Eigenschaft führt dazu, dass sich das Krankheitsbild eines Meerschweinchens, das nicht frisst, mitunter drastisch verschlimmert.
- Blähungen sind sehr ernst zu nehmen, da sie innerhalb von Stunden zum Tode führen können. Der Tierarzt ist in diesem Falle der passende Ansprechpartner.
- Oft und zum Teil in Verbindung mit der Verdauung treten auch Zahnfehlstellungen auf, so dass die Zähne (Schneidezähne und Backenzähne) regelmäßig gekürzt werden müssen, da das Tier schlimmstenfalls nicht mehr fressen kann (Brückenbildung). (Die Zähne wachsen bei Nagern permanent nach und werden normaler Weise durch die Abnutzung auf Länge gehalten, da sie sehr viel weicher sind, als die von Raubtieren und Menschen. Dies geschieht z. B. durch das Kauen von Heu, Birkenzweigen oder Astrinden).
- Probleme mit der Nahrung können beim Meerschweinchen schnell lebensbedrohlich werden, weil sie innerhalb weniger Tage schnell an Gewicht verlieren. Weiter ist ihr Körper nicht in der Lage Vitamin C selbst zu produzieren, was in kürzester Zeit zum Problem werden kann. Nimmt der Körpern nicht genügend Vitamin C auf kann es zu einer Mangelerscheinung (Hypovitaminose) kommen.
- Ähnlich verbreitet sind Krallenfehlstellungen, zum Teil verursacht durch unnatürlich weniges Abwetzen im Käfig, die man auch selbst schneiden kann. Dabei muss man aber aufpassen, dass man nicht in die Blutgefäße schneidet, die die Krallen versorgen. Besonders bei dunklen Krallen wird man ggf. nur nach der Erfahrung urteilen können. Wenn es doch passieren sollte, dann die Krallenspitzen mit einer Wunddesinfektion behandeln, damit keine Entzündungen auftreten. Ungeschnittene, eingerollte Krallen können zu Ballenabszessen führen, welche operativ entfernt werden müssen.
- Ein anderer wichtiger Punkt sind Parasiten. Es ist kaum möglich, ein Meerschweinchen über seine gesamte Lebensdauer frei von Haarlingen zu halten. Das sind kleine Tiere, die sich im Fell bewegen und sich von den Haarschuppen ernähren. Meist hilft ein Puder oder Spray (beides beim Tierarzt oder im Zoofachhandel erhältlich, letzteres ist allerdings nicht zu empfehlen).
- Schlimmer als Haarlinge, aber auch mit einer Pour-On-Lösung (z.B. Stronghold) bekämpfbar, sind Milben (v.a. Grabmilben), die sich in der Haut festsetzen und dort Blut saugen. Erkennbar sind sie als kleine weiße Punkte, besonders hinter/an den Ohrmuscheln, am Bauch oder dem After. Auch wenn sich das Fell des Meerschweinchens extrem leicht mitsammt Hautschuppen von Hand entfernen lässt, ist dies ein eindeutiger Hinweis auf einen Milbenbefall.
- Durch die relativ weit hervorstehenden Augäpfel sind Meerschweine auch anfällig für Bindehautentzündung. Diese sollten nicht mit Kamille behandelt werden, da diese die Bindehaut noch weiter reizt und die Schleimhäute des Auges austrocknet. Zum Reinigen der Augen kann bei Bedarf Wasser oder physiologische Kochsalzlösung benutzt werden. Es sollte hierzu ein Tierarzt konsultiert werden, der dann bei gegebenem Fall eine Vitamin A-haltige Augensalbe, sowie eine antibiotikahaltige Augensalbe verschreibt. Kommt es zu einer Entzündung der verletzten Stelle, kann das Tier erblinden oder das Auge verlieren.
- Vor allem bei Satin-Meerschweinchen tritt seit längerer Zeit Osteodystrophie auf. Bei Osteodystrophie handelt es sich um eine Krankheit, bei der Knochensubstanz ab- und an anderen Stellen (v.a. am Becken und Kiefer) wieder angelagert wird. Osteodystrophie gilt nach momentanem Wissenstand als nicht heilbar. Auch die Gabe von Kalzium ändert am Krankheitsbild nichts. Nicht jedes Satin-Meerschweinchen erkrankt automatisch an Osteodystrophie, jedoch können schon einjährige Tiere davon betroffen sein. Symptome der Karnkheit sind unter anderem: "Hoppeln", starker Speichelfluss, und Apathie. Bei einem Verdacht auf Osteodystrophie sollte der Tierarzt Röntgenaufnahmen des Beckens und des Schädels von oben und der Seite machen. An diesen Stellen sind Anlagerungen am schnellsten sichtbar.Ein Meerschweinchen im fortgeschrittenem Stadium der Krankheit sollte vom Tierarzt eingeschläfert werden, um dem Tier nicht unnötige Schmerzen zu bereiten. Aus diesen Gründen ist im Moment von der Zucht mit Satintieren abzuraten, allein schon weil nicht bekannt ist, ob nur eine oder alle Zuchtlinien betroffen sind. Für diese Grundlagenforschung fehlt es jedoch an Geldern.
Zucht
Da sich Meerschweinchen sehr schnell vermehren, sollte man, wenn man keine Junge haben will, Männchen und Weibchen getrennt halten oder sterilisieren/kastrieren.Die Geschlechtsreife bei Meerschweinchen unterliegt großen Schwankungen. Bei Weibchen gibt es die so genannte Frühreife schon ab 3 bis 4 Wochen. Um gesundheitliche Störungen auszuschliessen, sollte ein Weibchen keinesfalls vor Erreichen des 4. Lebensmonats und einem Gewicht von 700 g gedeckt werden. Bei Böcken liegt die Geschlechtsreife bei etwa 4-6 Wochen nach der Geburt bzw. ca. 300 g Gewicht. Es gibt allerdings auch Frühentwickler, die schon mit 2 Wochen, bzw. 250 g decken konnten.
Das Weibchen darf bei der ersten Deckung nicht älter als 9 bis 10 Monate sein, da sich ab diesem Alter die Beckenknochen verhärten und es zu Geburtskomplikationen kommen kann. Es sollte mindestens 700 g, aber nicht mehr als 1100 g wiegen und muss gesund sein. Das Böckchen muss mindestens 6 Monate alt und natürlich ebenfalls gesund sein.
Das Weibchen ist alle 14-18 Tage 24 Stunden lang brünstig. Wenn der Deckakt mit dem Männchen erfolgreich war, putzen sich beide Tiere ausgiebig. Nachdem die Jungen sich in durchschnittlich 68 Tagen vollentwickelt haben (Tragdauer kann zwischen 68 und 72 Tage schwanken), bringt sie das Muttertier innerhalb einer viertel bis halben Stunde zur Welt. Die Jungen sind Nestflüchter, wiegen zwischen 60-120 g, haben bereits ein Fell (bei langhaarigen Rassen ist es noch kürzer), offene Augen, können laufen und knabbern bereits wenige Stunden nach der Geburt am Heu, an Obst und Gemüse. Stirbt die Mutter bei der Geburt, brauchen die Kleinen dennoch Milch zum überleben. Man kann sie einer anderen Mutter geben - manchmal säugt sie die fremden Jungen mit. Sonst muß man die Jungen alle 2 Stunden (auch nachts!) mit Katzenaufzuchtmilch und einer Spritze (ohne Nadel) füttern.
Direkt nach der Geburt der Jungen ist die Meerschweinchendame wieder empfangsbereit, weshalb unkastrierte Männchen dann nicht im Käfig sein sollten, um ein sofortiges Nachdecken zu vermeiden. Beim ersten Wurf sind es selten mehr als 1 bis 2 Junge. Bei den weiteren Würfen sind es meist 3 oder 4 Junge, es können aber auch bis zu 7 möglich sein. Diese werden dann 3 Wochen von der Mutter gesäugt, bis sie mit 4-5 Wochen (und einem Mindestgewicht von 250 g) abgegeben werden können. Allerdings sollte man auch beachten, dass die Jungtiere nicht mehr bei der Mutter saugen um späteren Verhaltensstörungen entgegenzuwirken. Wer züchten möchte, sollte sich vorher ein paar grundlegende Kenntnisse in der Genetik und den Rassen zulegen. Außerdem sollte man sich vorher überlegen, wie das Böckchen in den Zuchtpausen der Weibchen untergebracht sein soll und wohin die Jungtiere gehen sollen. Am besten sucht man sich einen erfahrenen Züchter, der einen berät.
Rassen
Das Hausmeerschweinchen ist im Gegensatz zu den grau- bis rotbraunen eher kurzhaarigen Wildrassen in den verschiedensten Farben, Felllängen und -strukturen zu finden. Generell gibt es nahezu beliebige Kombinationen aus Farben, Felllänge und Wirbeln. Dazu kommt noch eine unterschiedliche Haarstruktur (drahtig bis samtweich, sowie lockig).In den vergangenen Jahren sind durch gezielte Zucht viele Rassen entstanden, die noch in vielen Farben auftreten.
Kurzhaarrassen:
- Das Glatthaar-Meerschweinchen hat kurzes, glattes Fell und ist sicher die häufigste Rasse.
- Das Rosetten-Meerschweinchen zeigt überall am Körper Wirbel, die die kurzen Haare abstehen lassen. Der Rassestandard schreibt mind. 8 symmetrisch angeordnete Wirbel an bestimmten Körperstellen vor.
- Das American oder English Crested besitzt kurzes, glattes Fell und eine Krone auf dem Kopf, wobei diese bei American Cresteds immer weiß ist.
- Der Rex ist eine Meerschweinchenrasse mit drahtigem, rauhen, aufrecht stehendem kurzen Fell. Eine sehr ähnliche Rasse ist das Teddymeerschweinchen. ( am besten unterscheidet man beide Rassen an der Bauchbehaarung. )
- Das Ridgeback ist ein Glatthaar-Meerschweinchen, bei dem die Rückenhaare gegen den Strich wachsen. Sie werden nach Selektion aus Rosetten- und Glatthaar-Meerschweinchen gezüchtet.
- Der US-Teddy ist eine Meerschweinchenrasse mit ähnlicher Fellstruktur wie der Rex, jedoch sind die Haare feiner gewellt. (ist genetisch nicht mit dem Rex verwant )
- Der Ch-Teddy ist eine eigene Mutation mit ca. 6 cm langem, vom Körper abstehenden Fell. Eine Krone wird toleriert; Körperwirbel jedoch nicht.
Langhaarrassen:
- Das Angora ist ein langhaariges Rosettenmeerschweinchen. Die Rasse ist noch nicht offiziell Anerkannt, jedoch auf dem Weg dazu.
- Ein Peruaner ist ein Meerschweinchen mit langem, glatten Fell, was durch zwei Wirbel auf dem Po wie "nach vorn gekämmt" aussieht. Bei allen langhaarigen Rassen wird empfohlen, das Fell der Tiere auf Bodenlänge zu stutzen, um die Pflege zu erleichtern und ein Verschmutzen des Fells zu verhindern.
- Das Sheltie ist ein Meerschweinchen mit langem, glatten Fell.
- Das Coronet ist ein Meerschweinchen mit langem, glatten Fell wie bei einem Sheltie und einer Krone auf dem Kopf.
- Das Alpaka ist ein Peruaner mit langem, lockigen Fell.
- Der Texel ist ein Sheltie mit langem, lockigen Fell .
- Das Merino ist ein Coronet mit langem, lockigen Fell.
- Das Mohair ist ein Angora mit langem, lockigen Fell.
- Das Sheba Mini Yak ist eine australische Rasse. Sie entstanden aus australischen Shelties und Rosetten-Meerschweinchen. Die Haare sind eher harsch und nur halblang.
- Das Lunkarya stammt aus Schweden und hat lange Locken, die dominant vererbt werden (im Gegensatz zu den anderen Lockentieren, bei denen die Lockung rezessiv ist)
Literatur
- Ilse Hamel, Das Meerschweinchen als Patient, Emke Verlag, 2002, ISBN 3-8304100-2-6
- Ruth Morgenegg, Artgerechte Haltung, ein Grundrecht auch für Meerschweinchen, Kaufmann Verlag, 2003, ISBN 3-9522661-0-8
- Norbert Sachser, Sozialphysiologische Untersuchungen an Hausmeerschweinchen, Paul Parey Verlag, 1994, ISBN 3-8263-2649-0
Weblinks
- Tipps und Forum bei Meerschwein.de
- Tipps für die Haltung
- Haltung, Ernährung, Gesundheit
- Online Meerschweinchen Ratgeber
- Meerschweinforum bei www.dashaustierforum.de
- Online Meerschweinchen Info
- Informationen rund um das Meerschwein
- Vermittlung von Meerschweinchen
simple:Guinea pig
Diskussion der Autoren über den Artikel: Hausmeerschweinchen
Sehen Meerschweinchen tatsächlich so schlecht wie im Artikel angedeutet?! Ich habe schon mehrfach gelesen, dass sie recht gut sehen und sogar Farben unterscheiden können (Versuche mit verschiedenfarbigen Futternäpfen und dergleichen). Ist also die schlechte Sehfähigkeit tatsächlich Stand der Dinge? -- Carbidfischer 11:37, 29. Dez 2004 (CET)
Bin eher versehentlich auf die Artikel zum Meerschweinchen usw. gestossen. Sehr irritierend ist, daß man über die Worte Meerschweinchen oder Meerschwein auf dem qualitativ schlechten Artikel Meerschweinchen. Dagegen ist der Artikel Gemeines Meerschweinchen das genaue Gegenteil und sehr informativ, wenn auch noch mehr Sachlichkeit und weniger in Emotionen in den Text gehören.
Ich möchte anregen, daß die Verweise via Meerschwein und Meerschweinchen auf den Artikel Gemeines Meerschweinchen gerichtet werden. Der Artikel Meerschweinchen kann entfallen.
Jemand mit taxanomischen Verständis sollte sich über die beiden Artikel Meerschweinchenverwandte und Eigentliche Meerschweinchen hermachen und diese sinnvoll verbinden bzw. zusammenfassen. Evtl. kann der Artikel Eigentliche Meerschweinchen auch in den Artikel Gemeines Meerschweinchen eingearbeitet werden.
Wie sicher bist Du Dir mit dem Blinddarmkot? Habe das bei meinen nicht beobachtet und meine auch, gelesen zu haben, eine Haltung Meersau mit Zwergkaninchen sei problematisch, weil die Meerwutz dann in Gefahr ist, den Blinddarmkot des Zwergkanins zu futtern.
--Dingo 02:22, 18. Mär 2004 (CET)
Meerschweinchen müssen ihren Blinddarmkot selbst fressen und dürfen NIEMALS mit kaninchen zusammen gehalten werden! Dies sind zwei unterschiedliche Tierarten und sie können überhaupt nichts miteinander anfangen. Sie sprechen verschiedene Sprachen. Wer würde es schon toll finden seon ganzes Leben lang mit einem Affen eingesperrt zu sein?
Es ist Quatsch, dass Meerschweinchen nicht mit Kaninchen zusammen gehalten werden sollen. Es ist nur schlecht, EINZELNE Tiere zusammen zu halten. Sie brauchen jeweils Artgenossen. Aber eine gemeinsame Haltung von mehreren Meerschweinchen und mehreren Kaninchen (immer mindestens zwei) ist völlig okay. Viele kuscheln sogar zusammen, wenn's kalt wird!
In den verschiedensten Büchern steht,das sich Meerschweinchen und Kaninchen vertragen,und diese Meinung kann ich nur bestätigen. Die Unterbringung der Tiere mass natürlich groß genug sein und beide Tiere müssen sich auch mal zurückziehen können.
Von Sabine Strothmann: Nun möchte ich mich als Meerschweinchenzüchterin auch einmal zu Wort melden. Vielerseits wurde mir berichtet, dass Kaninchen oft mit Eintritt in die Geschlechtsreife sozial "umspringen" d.h. sie werden den Meerschweinchen und oft auch ihrem Futtergeber gegenüber aggressiv. Dies wurde häufig bei den kleingezüchteten Kaninchenrassen beobachtet. Wobei die Stallkaninchen dieses aggressive Verhalten nicht so häufig zeigten. Auch zeigen Kaninchen, die von Geburt an mit Meerschweinchen groß werden, deutlich weniger Aggresionen. Es ist, wenn überhaupt, nur ratsam, wie oben erwähnt, von jeder Art jeweils 2 Tiere zu halten und das Platzangebot muß großzügig sein. Ein Freilauf mit Versteckmöglichkeiten ist sehr anzuraten. Denn man muß sich vorstellen: Ein Kaninchenbock der ständig ein kleines Meerschweinchen rammelt und dieses sich nicht verstecken und zurückziehen kann, das kann und will ich nicht aktzeptieren und ein gesunder Menschenverstand kann dies nicht dulden. Außerdem ist es für ein Rudeltier, was ein Meerschweinchen nun einmal ist, von unglaublicher Wichtigkeit einen Artgenossen zu haben. Gerade Meerschweinchen unterhalten sich mit vielen verschiedenen Lauten und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Wenn man sich mit Meerschweinchen und deren Verhaltensweisen etwas beschäftigt und mit versch. Züchtern in Kontakt tritt, wird meine Aussage hier bestätigt sehen. Gerade Bücher über Meerschweinchen, die es so vielerlei im Zoohandel gibt, sagen kaum aus, was hunderte Züchter über Meerschweinchen wissen und erzählen wollen. Und gerade im Bereich der Meerschweinchen gibt es noch einen langen Weg der Aufklärung. Z.B. wenn es darum geht ob man Meerschweinchenböcke zusammen halten kann, was für Ansprüche hegen Meerschweinchen... Wichtig ist nur, dass das ernsthafte Interesse am Wohlergehen des Tieres vorhanden sein muß. Und das kann nicht vorhanden sein, wenn jemand seinem persönlichen Wunsch nachgeht und sich sagt: " Ich kann mich gar nicht entscheiden zwischen Meerschweinchen und Kaninchen. Sie sind beide so putzig. Ich nehme von jedem eins. " So ist es die schönste Lösung des Tierliebhabers- aber ist sie auch eine vernünftige Lösung für diese beiden Tierarten?
Vielleicht ein Schritt zu einem exzellenten Artikel.--Jmoellenhoff 19:02, 30. Jan 2005 (CET)
Weblinks
Ich habe mal einige (hauptsächlich "Fan-Seiten") rausgeschmissen. Ehe jetzt das Gejammer losgeht, bitte mal dies hier durchlesen. Welche Links wirklich unverzichtbar sind, kann und sollte natürlich diskutiert werden. Stefan64 13:47, 5. Aug 2005 (CEST)- Hallo Stefan, ich würde den Verweis auf Rezepte zur Zubereitung gern wieder reinnehmen. Das stützt den nicht allgemein bekannten Fakt, dass diese Tiere als Fleischlieferanten genutzt werden. Grüße--Kalumet 13:57, 5. Aug 2005 (CEST)
- Mach das. Ich bin schliesslich nicht der Meerschweinchen-Guru ;-) Mir ging es lediglich darum, ein Ausufern der Linkliste zu verhindern. Gruss, Stefan64 18:21, 5. Aug 2005 (CEST)
Trockenfutter
"Das handelsübliche Trockenfutter, egal ob Pellets oder Körnermischungen, enthält Getreide, welches nicht zum natürlichen Nahrungsspektrum der Tiere gehört, und deshalb nicht gefüttert werden sollte." -> Dafür denke ich gibt es keine Grundlage. HAlte ich für persönliche Meinung, Hab ich noch nie eine Quelle zu gesehen, und Beweis durch Experiment: Meine haben es immer lange Jahre überlebt. --Qwqchris 12:59, 16. Aug 2005 (CEST)


