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Der Artikel Helge Schneider gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, Jazz-Musiker, Schauspieler, Filmregisseur, Geboren 1955
Helge Schneider, geboren am 30. August 1955 in Mülheim an der Ruhr – seinem gegenwärtigen Wohnsitz – ist Schriftsteller, Film- und Theaterregisseur, Unterhaltungskünstler, Drehbuchautor, Komiker, Schauspieler und vom Jazz geprägter Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist (neben Gitarre, Schlagzeug, Trompete, Hammond-Orgel u. v. a. virtuos an Saxophon, Klavier und Vibraphon).
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Helge Schneider Bildherkunft |
Leben
Helge Schneider wurde am 30. August 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren. Bis heute sind seine Werke eng verbunden mit seiner Geburtsstadt und ihrer Umgebung, dem Ruhrgebiet.Schon in Schneiders früher Kindheit wird sein musikalisches Talent, vor allem seine Begabung für das Klavierspiel deutlich:
Mit fünf Jahren beginnt er mit dem Klavier- und mit sieben Jahren mit dem Cellospiel. Ebenso früh zeigen sich seine Ambitionen als Kabarettist: Er will, „[a]uf der Bühne stehen, Clown sein und Musik machen.“
Anfänglich ein guter Schüler, besonders in Latein, verliert Schneider, nachdem er Marihuana zu rauchen begonnen hat, bald jedes Interesse an der schulischen Laufbahn und bricht diese ohne Abschluss ab, um eine Lehre als Bauzeichner zu beginnen.
1972 beginnt er nach einer Sonderbegabtenprüfung das Pianostudium am Duisburger Konservatorium, welches er bald darauf ebenfalls abbricht, weil er sein Hauptanliegen, den Jazz, hier nicht befriedigend praktizieren kann. In der folgenden Zeit versucht er sich erfolglos in verschiedenen Berufen wie Landschaftsgärtner, Dekorateur, Tierpfleger, Bauzeichner und Polsterer.
Ab 1977 ist Helge Scheider ausschließlich künstlerisch tätig:
Er verdient seinen Unterhalt mit verschiedenen Bandprojekten (Schneider/Weiss Duo aka El Snyder & Charly McWhite), Kompositionsaufträgen, als Stummfilmbegleiter und als Schauspieler (u. a. mit Christoph Schlingensief). In diesen Jahren entwickelt er die Grundlagen seines musikalischen Stils und eignet sich große Bühnenerfahrung an.
1985 bis 1991 ist Schneider Ko-Moderator neben Evi Seibert und Reinhold Beckmann in der TV-Musik-Sendung Offshow des WDR, in der er kleine Sketche zeigt und Musiker interviewt. In der Sendung „Queens Palace“ des Hessischen Rundfunks tritt er mit Sketchen auf, teilweise begleitet von Hans-Werner Olm.
1989 veröffentlicht Helge Schneider seinen ersten Tonträger, „Seine größten Erfolge“. Bundesweit bekannt wird er ab 1990 durch seine Auftritte, einer Mischung aus absurden Geschichten und parodistischer Schlager- und Jazzmusik.
1992 gelingt ihm der kommerzielle Durchbruch mit seinem fünften Album, „Guten Tach“. Seitdem erfreut sich seine kabarettistische Kunst an immer größerer Beliebtheit und er veröffentlicht mehrere Filme. Als 1993 sein Stück „Katzeklo“ in die Charts gelangt, macht Schneider endgültig den Sprung vom symptomatisch klammen Außenseiter zum erfolgreichen Entertainer und Künstler.
Bis heute veröffentlichte Schneider mit nahezu ungebrochenem Erfolg viele Alben, Filme und Bücher.
Helge Schneider war mehrere Jahre verheiratet und hat mit drei verschiedenen Frauen insgesamt drei leibliche und ein adoptiertes Kind.
Werk
Die Grundlage von Helge Schneiders Arbeit ist die Improvisation, die bei ihm zum künstlerischen Selbstausdruck und zur Lebenseinstellung wird und die er nach den Grundlagen des Jazz in alle Bereiche der Kunst überträgt. Die Texte seiner Lieder, wie auch die Inhalte seiner Erzählungen sind in keiner Weise festgelegt, sondern entstehen bei jedem Auftritt neu und werden teilweise völlig frei variiert und weiterentwickelt. Teilweise kehren aber improvisiert scheinende Texte immer wieder, wovon man sich überzeugen kann, wenn man mehrere Vorstellungen der gleichen Tournee besucht.Die von ihm praktizierte Form extremen Unsinns fand schnell (vor allem junge) Anhänger, wurde aber genauso Zielscheibe heftiger Kritik. In den Medien und von Vertretern der Kultur-Elite wurde Schneiders Kunst lange Zeit als debile Unkultur und bedauernswerte Zeit-Erscheinung des Humorverfalls bezeichnet und zum Synonym für die Spaßgesellschaft im Deutschland der 90er Jahre.
Heute findet Helge Schneiders Kunst wachsende gesellschaftliche Akzeptanz: Sie ist heute Thema kulturwissenschaftlicher Arbeiten, wird vom Feuilleton zitiert und findet sich im Volksmund wieder. Der Begriff schneideresk bezeichnet assoziationsreichen Unsinn und verrückte Ideen.
Seit er 2003 mit „Mendy - das Wusical“ am Schauspielhaus Bochum eine erste Theaterproduktion geschaffen hat, wird er von vielen Seiten als Nachfolger großer deutschsprachiger Humoristen wie Christian Morgenstern und Ernst Jandl anerkannt.
Musik
Schneiders Bestreben war immer, so viele Instrumente wie möglich zu beherrschen. Von vielen Seiten wird ihm eine außerordentliche Musikalität bescheinigt, sowie die Fähigkeit praktisch jedes Instrument in kürzester Zeit zu lernen und, wenn auch nicht technisch perfekt, so doch authentisch spielen zu können. Schneider ist Jazzmusiker und stark beeinflusst von Künstlern wie Thelonious Monk, Louis Armstrong, Duke Ellington, und Dave Brubeck. Er legte überzeugende Interpretationen von Jazzstandardstücken wie Summertime, Round midnight und Take Five vor. Von Anfang an war ihm die Musik das wichtigste in seinen Shows, den Klamauk und die Erzählungen fügte er hinzu, um „die Leute abzuholen“. Schneider erreicht mit seiner Musik ein Publikum, das sonst kaum mit Jazz in Berührung kommt, und sieht sich selbst ein wenig als Botschafter des Jazz'.
Schneiders Begleitband war lange Zeit „Hardcore“, bestehend aus Buddy Casino (Hammond-Orgel, Klavier) und Peter Thoms (Schlagzeug, Gesang, Tanz). Beide spielten auch Rollen in Schneiders Filmen. 1999 gründete er die Band „Firefuckers“ und machte einen kurzen Ausflug in die Rockmusik. 2004 und 2005 tourte er mit einem Jazztrio, bestehend aus Schlagzeuger Pete York und Bassist Jimmy Woode, die auch als Schauspieler in seinem vierten Film „Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm“ mitwirkten. Doch auch allein ist Schneider regelmäßig in Deutschland unterwegs.
Filme
Zwischen 1993 und 2004 drehte Schneider vier Kinofilme (siehe Filmografie). Sie zeichnen sich durch schrägen Humor, die Darstellung uriger Charaktere und das streckenweise völlige Fehlen von Handlung im klassischen Sinne aus. Wie auch Schneiders Bühnenarbeit wurden die Filme weitestgehend improvisiert und teilweise mit einfachsten Mitteln realisiert. Film-Genres wie der Western oder der Krimi werden von Schneider persifliert und in ein kleinbürgerliches Ruhrgebiets-Ambiente mit autobiograpischen Anteilen übertragen.In den 80er Jahren war Schneider als Musiker und Schauspieler an Filmen von Werner Nekes (Johnny Flash, 1986) und Christoph Schlingensief (Menu Total, 1987, Mutters Maske, 1988 und andere) beteiligt. Vor allem die Zusammenarbeit mit Schlingensief wurde für Schneider zu einer wichtigen stilistischen Inspirationsquelle. Hier erlernte er dramaturgische Techniken, die Darstellung von Typen und übernahm Stimmungsmuster in seine eigenen Filme. Die Düsternis von Schlingensiefs Filmen und seine exzessive, am Theater orientierte Dramatik jedoch ersetzte er durch eine fröhliche, oft gewollt infantile Heimat-Atmosphäre und die augenzwinkernde Darstellung von Ruhrgebiets-Alltag.
Schneiders erste eigene Filmarbeit ist der Kurzfilm "Stangenfieber" (1987), der vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und teilweise mit dem selben Stab wie die Schlingensief-Filme realisiert wurde.
Hörspiele
Von 1979 bis 1984 entstanden Schneiders frühe Hörspiele. Die im Keller seines Freundes Haim Hüttner auf einem Mehrspurgerät aufgenommenen, von Schneider allein gesprochenen Stücke sind atmosphärische Momentaufnahmen, die aus dem rauhen Alltag des Ruhrgebiets schöpfen und diesen bis zur Originalität reproduzieren. Laut Schneider entstand ein Großteil der Dialoge und Charaktere aus auf der Straße aufgeschnappten Satzfetzen und Gesprächen am Nebentisch, die sich dann in nächtlichen Aufnahmen zu improvisierten Sprachexperimenten verbanden.
Auch Radio- und Fernsehsendungen wie Nachrichten, Sportschau und Werbung werden nachempfunden. Die einzelnen Stimmen wurden stets nacheinander aufgenommen, teilweise verfremdet und schließlich auf einer 8-Band-Maschine zusammengeführt. Durch dieses vergleichsweise einfache technische Mittel gelingt Schneider die Illusion einer scheinbar unbegrenzten Menge von unären Charakteren. Latent kommunikationskritische Färbung erhalten die Kleinode durch die technisch bedingte Unhörbarkeit des 'Gesprächspartners', von vielen Medienkritikern wird jedoch gerade diese Arbeitsweise bewusst gelobt. Bis heute greift Schneider auf seinen Alben sowie bei seinen Auftritten gelegentlich auf die Form des Hörspiels zurück.
Romane
Schneiders Romane zeichnen sich durch einen oft unkonventionellen und kreativen Umgang mit Sprache, insbesondere dem „Ruhrpott“-Deutsch, und die Überwindung jeglicher literarischer Konventionen aus.In seinen Kriminal-Romanen ermittelt der Autor selbst als Kommissar Schneider in obskuren Fällen, die durch ihre irrealen Wendungen und oft stark übersteigerte Beschreibung von Gewalt dadaistische Züge annehmen. Wichtig ist Schneider dabei vor allem, Persönlichkeit und Alltag der Hauptfigur zu beschreiben, was er auch in Film (00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter, 1994) und Theater (Aprikose, Banane, Erdbeer - Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur) fortsetzte.
In seinem Buch Eiersalat - Eine Frau geht seinen Weg (1999) nimmt Schneider die Rolle einer Frau an und schreibt ein ins absurde überzogenes, feministisches Pamphlet gegen die Männerwelt.
In Globus Dei, 2005 berichtet Schneider von einer Weltreise, die ihn vom Nordpol nach Patagonien führte, und von der Begegnung mit vielen verschiedenen Kulturen und Menschen.
Theaterproduktionen
Mendy - das Wusical war eine Auftragsarbeit für das Schauspielhaus Bochum und Helge Schneiders erstes Stück für das Theater.
Nach dem Erfolg des Musicals „Mendy - Das Wusical“ am Schauspielhaus Bochum wurde dort am 21. Januar 2005 Helge Schneiders zweite Theaterproduktion uraufgeführt: „Aprikose, Banane, Erdbeer - Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur“, bei der es sich um einen Krimi nach seinem gleichnamigen Kommissar-Schneider Roman handelt. Siehe auch: Artikel in Wikinews
Veröffentlichungen
Diskografie
Alben
- The Last Jazz, 1987
- New York, I am coming, 1990
- Seine größten Erfolge, 1989
- Hörspiele Vol.1, 1991
- Hörspiele Vol.2, 1992
- Guten Tach, 1992
- Es gibt Reis, Baby (2 CDs), 1993
- Die Geschenkkassette (5 CDs), 1993
- Es rappelt im Karton, 1995
- Da Humm (2 CDs), 1997
- Helge 100% live - The Berlin Tapes, 1998
- Martin, sein Vater und die vertraute Stimme (mitwirkend), 1998
- We are the firefuckers, 1999
- Eiersalat in Rock, 1999
- Jazz (& Hardcore), 1999
- Hefte raus - Klassenarbeit! (ltd. Ed.:2 CDs), 2000
- 22 sehr, sehr gute Lieder ("The Best of"), 2003
- Out Of Kaktus!, 2003
- 29 sehr, sehr gute Erzählungen ("The Best Of"), 2004
- Füttern verboten (Livealbum), 2004
Singles
- Ladiladiho, 1992
- Weihnachten bei van den Bergs, 1992
- Katzeklo, 1993
- Es gibt Reis, Baby ,1993
- Katzeklo 'spectaculaire' , 1994
- Klapperstrauß, 1995
- Gartenzaun, 1995
- Sex Machine, 1995
- Fitze Fitze Fatze, 1997
- Bonbon aus Wurst, 1997
- Helges Beitrag zur Wahl 98 'Allein an der Bar' , 1998
- A whiter Shade of Pale , 1999
- Copacabana, 1999
- Ich habe mich vertan, 2000
- Das Mörchen-Lied, 2003
Hörbücher
- Eiersalat - Eine Frau geht seinen Weg, 1999
- Mendy, das Wusical, 2004
- Aprikose, Banane, Erdbeer, 2004
- Globus Dei, 2005
Filmografie
Eigene Filme:
- The Privatier, ???, Kurzfilm, Super8
- Stangenfieber, 1987, Kurzfilm
- Gummimann, 1988 (?), Kurzfilm
- Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem, 1993
- 00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter, 1994
- Praxis Dr. Hasenbein, 1996
- Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm, 2004
Filme (mitwirkend):
- Johnny Flash, 1986, als junger aufstrebender Schlagersänger, Regie: Werner Nekes
- Menu Total, 1987, als der junge Hitler, Regie: Christoph Schlingensief
- Mutters Maske, 1988, als „Martin“ im Remake des Films „Opfergang“ von Veit Harlan, Regie: Christoph Schlingensief
- Manta - Der Film, 1991, als er selbst
- Ebbies Bluff, 1992, als reicher Musikproduzent
- Felidae, 1993, Sprecher des Katers „Jesaja“
- Kleines Arschloch, 1996, Sprecher des Großvaters „Alter Sack“
- Käpt’n Blaubär, 2000, Sprecher des Bösewichts „Prof. Dr. Feinfinger“
- 7 Zwerge - Männer allein im Wald, 2004, als „Der weise Meister Helge“
Literarische Werke
- Guten Tach! Autobiographie, Teil 1, 1992
- Zieh dich aus, du alte Hippe, 1994
- Das scharlachrote Kampfhuhn, 1995
- Der Mörder mit der Strumpfhose, 1996
- Eiersalat - Eine Frau geht seinen Weg, 1999
- Der Scheich mit der Hundehaarallergie, 2001
- Aprikose, Banane, Erdbeer - Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur, 2004
- Globus Dei, 2005
Theaterproduktionen
- Mendy - das Wusical , 2003
- Aprikose, Banane, Erdbeer - Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur, 2005
Auszeichnungen
- 1975 Preisträger beim IKEA-Jazz-Festival
- 1983 Förderpreis des Ruhrkreises für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim an der Ruhr
- 1995 Goldene Schallplatte 1x Gold für „Es gibt Reis, Baby“
- 2000 Deutscher Comedypreis Beste Musik-Comedy
- 2004 Prix Pantheon Sonderpreis Reif und bekloppt
- 2005 Deutscher Comedypreis Ehrenpreis für sein Lebenswerk
Zusammenarbeit
Helge Schneider arbeitete unter anderem mit folgenden Personen zusammen:- Werner Nekes (Regisseur)
- Christoph Schlingensief (Theaterregisseur)
- Andreas Kunze (Schauspieler, Kabarettist)
- Uwe Lyko (Herbert Knebel, Kabarettist)
- Eva Kurowski (Jazzchansonette)
- Helmut Körschgen (Schauspieler)
- Tana Schanzara (Schauspielerin)
- Peter Thoms (Schlagzeuger, Rentner)
- Buddy Casino (Musiker)
- Pete York (Schlagzeuger)
- Jimmy Woode (Bassist)
- Charly Weiß (Schlagzeuger)
- Udo Lindenberg (Sänger)
- Hans-Werner Olm (Kabarettist)
- Sergej Gleitmann (Tänzer)
- Bodo Österling (Teekoch)
- Bratislav Metulski (Schauspieler)
Literatur
- Jörg Seidel: Guten Tach! Helge Schneider und die Philosophie. ISBN 3-88349-494-1
Weblinks
- www.helge-schneider.de Offizielle Homepage
- www.helge-schneider.com/material/helge-bio.pdf Biografie
- www.helge-online.de Offizieller Fan-Klapp
- www.doktor-hasenbein.de Fan-Seite mit lebendigem Forum
- Biographie bei laut.de
- „Helge Schneider für Kinder.“ Theoretischer Artikel über Helge Schneider
- Helge Schneider wird 50 – MP3 Special
Diskussion der Autoren über den Artikel: Helge Schneider
Wo ist Helge Schneider#Musik unter "Werk"? Kann das wer erledigen? Derjenige könnte vieles aus "Leben" verschieben. Der jetzige Zustand ist jedenfalls unhaltbar. --84.60.115.19 16:28, 18. Okt 2005 (CEST)
Herr "Silvio": Es ist ja nett, dass sie mit dem Grund "Rechtschreibung" Fan-Klap in Fan-Klub ändern, nur leider ist das falsch. Deshalb gilt wie immer: Wenn man keine Ahnung hat, ...
Naja, und wenn man bei seinen Filmen "Das kleine Arschloch" schreibt, sollte auch der ohnehin um Meilen genialere "Käpt'n Blaubär" Erwähnung finden (Helge spricht das wahnsinnige Erfinder-Wissenschaftler-Künstler-Genie Professor Dr. Feinfinger).
- "oszillieren" - was heißt das nochmal? Kann man das nicht einfacher ausdrücken?
"oszillieren"= schwingen, pendeln ;)
Hallo, finde den Artikel etwas lasch. Irgentwie zu wenig Information für so viel komödiantische, improvisatorische und vor allem musikalische Begabung.
"ein anerkannter Vibrafoninstrumentalist"?
Sicher richtig, aber so eine fast schon schneidereske Untertreibung und Verzerrung wird seinen instrumentalen Fähigkeiten nicht gerecht. Ich werde mit Vergnügen ergänzen. --Thuringius 11:45, 25. Apr 2005 (CEST)Reclam
Ich bezweifle nach einer Sichtung des Reclam-Programms auf der Internetseite des Verlags die Existenz des „Wusical“-Reclams. Kann das bitte mal jemand anders ebenfalls überprüfen und das dann ggf. entfernen? --Cinymini 01:13, 29. Mai 2005 (CEST)
Ich habe das Buch definitiv einmal gesehen, halte es aber für möglich, daß es kein echtes Reclam, sondern nur so aufgemacht war - klein und gelb eben.--Chef Chef 01:50, 29. Mai 2005 (CEST)
Vielleicht war es dieses hier: Bochumer Stücke . - Bochum : Schauspielhaus. Nr. 20., Mendy - das Wusical : Wusical in 21 Szenen verfertigt in den Jahren 2002/2003 / Text von Helge Schneider und Andrea Schumacher. Musik von Helge Schneider. Erscheinungsjahr: 2003. Ich finde es allerdings bei Amazon.de nicht, dort gibt es nur die CD. --Cinymini 21:05, 29. Mai 2005 (CEST)Ich
Im Bochumer Theater wurde das Heft an den Bücherständen verkauft. Es ist genau wie ein Reclam-Heft aufgemacht, nur der Name Reclam auf dem Cover fehlt. Man hatte sich vorher mit Reclam geeinigt, daß man den Reclam-Look kopieren durfte. Es war/ist nur über das Bochumer Theater zu bekommen, NICHT im Buchhandel. Ich habe selbst ein Exemplar. Ist allerdings eine von Helges schwächeren Leistungen. Auch die Aufführung selbst fand ich ziemlich fad. 80.138.187.88 00:32, 5. Aug 2005 (CEST)
Kategorien
Bis jetzt ist der größte Teil seines Schaffens noch unter der Überschrift "Leben" zusammengefasst. Ich bin der Meinung, dass der Artikel um einiges Übersichtlicher und nachvollziebarer wäre, würde man einzelne Unterkategorien einführen:
- Helge Schmeider als Musiker
- Helge Schneider und der Film
- Helge Schneider als Schriftsteller
- ...
Eine Kategorie "Theaterproduktionen" ist ja schon vorhanden, obwohl diese einen verhältnismäßig kleineren Teil seines Werkes darstellen. Meinungen erwünscht! --82.83.188.181 18:18, 13. Jul 2005 (CEST)
Helge Christ?
In seinem aktuellsten Hörbuch und Roman "Agnus Dei" spricht Helge Schneider viel von christlichen Idealen, Religion und schreibt auch ganz klar, dass er an Jesus glaubt.
Ist nur das "lyrische Ich" oder auch der Author angetan von diesen Idealen? Wären diese Vermutungen erwähnenswert für den Artikel? --Slartidan 16:12, 14. Okt 2005 (CEST)
- In einem Fernseh-Interview wurde er danach gefragt. Er antwortete, dass er keiner bestimmten Religion zugehörig sei, also auch nicht zwangsläufig an Jesus glaubt (Wo genau soll er das geschrieben haben?), sondern vielmehr allgemein "glaubt". Gemeint ist ein natürliches Vertrauen in die Richtigkeit des Universums, sprich: in Gott, ohne irgendeiner religiösen Tradition oder Gruppierung zu folgen. Einfach im Leben stehen. Eine ziemlich moderne Auffassung von Religion wie ich finde.
- Er hat aber vor Erscheinen von "Globus Dei" ("Die Welt Gottes") nie darüber gesprochen und auch jetzt ist es eine eher private Aussage, die sein Werk kaum berührt. Nur falls er es noch mehr thematisiert, sollte es im Artikel stehen. --Pito 11:12, 17. Okt 2005 (CEST)
- Er schreibt in einem der letzen Kapitel, das man ihm wegen irgendwas nicht glauben würde und erwähnt dann, dass vor 2000 Jahrem Jesus auch niemand geglaubt hat. Er glaube ihm aber (oder so ähnlich).
- Ausserdem schreibt er ja andauert von seinem Problem, dass er keinen Sex vor der Ehe haben möchte. (was normalerweise ja ursprung ihn unweltlichen Idealen hat)
- Ist es modern an keinen bestimmten Gott zu glauben? Ja. Mindestens genauso modern aber auch widersprüchlich, finde ich (irgendwas muss ja stimmen). Möchte aber nicht hier in eine Religionsdisskussion abschweifen (das könnt auf meiner Disskussionsseite, wenn ihr wollt). --Slartidan 16:15, 17. Okt 2005 (CEST)
- Solange er es nicht eingehender thematisert, sollte man die mehr oder minder bruchstückhaften Äußerungen nicht zum Gegenstand es Artikels machen. Ich kann mich zwar nur auf das beziehen, was in dieser Diskussion dazu geäußert wurde, aber aus dem Faktum "H. Schneider hat Jesus erwähnt" läßt sich m.E. nur schwer etwas von biographischem Gewicht zaubern. --Thuringius 20:59, 17. Okt 2005 (CEST)
