Indra

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Der Artikel Indra gehört zur Kategorie: Indische Gottheit, Hinduismus, Buddhismus
Abbildung
Indra im Jain-Tempel von Delaware (Mount Abu)
Bildherkunft

Indra (Sanskrit, m., इन्द्र) indische Gottheit. In der vorhinduistischen, vedischen Religion ist Indra der höchste, kriegerische Gott des Himmels, des Sturmes und des Regens. Indra ist der Gott der Krieger, der Kshatriya-Kaste. Er hat stark anthropomorphe Züge. Er ist der große Eroberer, trinkt Soma und bringt Materielles zum Blühen, Indra bringt Wohlstand. Andere vedische Götter sind Agni und Varuna.

Indra gilt als der „König der Götter, der in mannigfaltiger Gestalt und Bedeutung in vielen Mythen Indiens erscheint.“ Sein Reittier ist der Riesenelefant Airavata, der himmlische Vorfahr aller indischen Elefanten, „der tiergestaltige Archetypus der regenschenkenden Monsunwolke.“ Seine Waffe ist der Donnerkeil (Vajra). Er wohnt in einem Palast auf der Spitze des Berges Meru, er wird daher auch der „Herr der Himmel (Svargaloka)“ genannt.

Im neueren Hinduismus ist Indra der Regengott, der den östlichen Himmel schützt (woher die Monsunwolken kommen...).

Heute wird Indra auch als europäischer, (paradoxerweise) weiblicher Vorname gebraucht (Indira).

Literatur

Heinrich Zimmer: Indische Mythen und Symbole. Köln: Diederichs, 1981 ISBN 3-424-00693-9



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Indra und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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