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Der Artikel Irmgard Möller gehört zur Kategorie: Deutscher, Frau, RAF-Mitglied, Geboren 1947
Irmgard Möller (* 13. Mai 1947) war eine deutsche Terroristin der Roten Armee Fraktion.
Die Tochter eines Oberstudienrats studierte Germanistik. 1971 wurde sie Mitglied der Roten Armee Fraktion. Im Juli 1972 nahm die Polizei sie fest. 1976 verurteilte man sie wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Im Mai 1979 wurde sie wegen dreifachen Mordes zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Sie verbüßte 23 Jahre und wurde 1995 aus der JVA Lübeck entlassen. Sie lebt jetzt mit ihrem Lebensgefährten anonym in Süddeutschland.
Möller ist die einzige Überlebende der nie aufgeklärten Stammheimer Todesnacht am 18. Oktober 1977, und einzige Zeugin für diejenigen, die an die Selbstmordtheorie der RAF-Gefangenen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe nicht glauben.
Literatur
- Oliver Tolmein: RAF - Das war für uns Befreiung: Ein Gespräch mit Irmgard Möller über bewaffneten Kampf, Knast und die Linke. Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 2002 (3. Auflage). ISBN 3-89458-149-2
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Irmgard Möller
"Sie verbüßte mit über 23 Jahren Haft am Stück die längste Haftstrafe, die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung in Deutschland je ausgesprochen wurde."
Ausgesprochen wurde bei ihr (genau wie bei den anderen Mitgliedern) lebenslänglich und nicht "nur" 23 Jahre, wie man das hier herauslesen könnte. :-) ... Und was ist mit Rolf Clemens Wagner? Der war doch anscheinend 24 Jahre in Haft. --217.83.26.250 09:46, 18. Nov 2004 (CET)
Kann mir mal jemand erklären, warum die Gerhard-Müller-Geschichte jetzt Rausmußte!? Den vorher erläuterten Punkt kann ich akzeptieren, aber das!?
--SmokezShining 2:46, 06. Apr 2005 (CET)