Johann Wolfgang von Goethe

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Der Artikel Johann Wolfgang von Goethe gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, Autor, Dichter, Literatur (Deutsch), Literatur (18. Jh.), Literatur (19. Jh.), Sturm und Drang (Literatur), Weimarer Klassik (Literatur), Drama, Lyrik, Aphorismus, Reiseliteratur, Tagebuch, Illuminat, Freimaurer, Aufklärer, Universalgelehrter, Verwaltungsjurist, Politiker (18. Jh.), Politiker (19. Jh.), Botaniker, Kultur in Frankfurt am Main, Geboren 1749, Gestorben 1832
Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main als J.W. Goethe; † 22. März 1832 in Weimar; auch Göthe) ist als Dichter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik. Als Verfasser von Gedichten, Dramen und Prosa-Werken gilt er als der größte deutsche Dichter und ist eine herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur.

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Johann Wolfgang von Goethe
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Leben

Herkunft und Jugend (1749–1765)

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Goethes Geburtshaus im Großen Hirschgraben
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Goethes Vater, Johann Caspar Goethe (* 1710; † 1782), war im kaiserlichen Rat vertreten. Er ging zunächst auf eine der besten Schulen des Landes, auf das Gymnasium Casimirianum in Coburg, hatte in Leipzig Rechtswissenschaften studiert, am Reichskammergericht in Wetzlar gearbeitet, Reisen nach Rom und Paris unternommen, und sich schließlich in seiner Vaterstadt Frankfurt niedergelassen, wo die Familie in einem geräumigen Haus am Großen Hirschgraben lebte. Er ging dort seinen Neigungen und Interessen nach; so widmete er sich der Zusammenstellung eines Naturalienkabinetts und der Sammlung von Gemälden.

Goethes Mutter Catharina Elisabeth Goethe (* 1731; † 1808) war eine geborene Textor. Die Tochter des Frankfurter Bürgermeisters hatte mit 17 Jahren den damals 38-jährigen Rat Goethe geheiratet.

Außer der am 7. Dezember 1750 geborenen Schwester Cornelia Friderike Christiana starben alle anderen Geschwister früh. 1758 erkrankte Goethe an den Blattern (Pocken).

Goethe wurde von seinem Vater und durch Privatlehrer unterrichtet; auch erhielt er Unterricht im Reiten und Fechten.

Schon früh interessierte er sich für die Literatur, wobei er sein Augenmerk zunächst auf Friedrich Gottlieb Klopstock und Homer richtete. Mit 14 Jahren bewarb er sich bereits um die Mitgliedschaft in der Arkadischen Gesellschaft zu Phylandria. Auch begeisterte er sich für das Theater – so besuchte er während der französischen Besetzung 1759 häufig das französische Theater im Junghof. 1763 erlebte er ein Konzert des damals 7 Jahre alten Mozart.

Am 30. September 1765 verließ er Frankfurt, um in Leipzig das Studium der Rechte aufzunehmen.

Studium und Geniezeit (1765–1775)

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Goethe-Denkmal in Leipzig
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Leipzig (1765–1768)
Von 1765 bis 1768 studierte Goethe in Leipzig. Er hörte dort die Poetikvorlesung von Christian Fürchtegott Gellert und nahm an dessen Stilübungen teil. Auch nahm er Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser, dem Direktor der Leipziger Akademie. Er verliebte sich in Käthchen Schönkopf und besang diese Liebe in heiter-verspielten Versen in der Tradition des Rokoko (Gedichtzyklus Annette).

Auerbachs Keller und die dort beheimatete Sage von Fausts Fassritt 1525 beeindruckten ihn so sehr, dass er später Auerbachs Keller als einzigen konkret existierenden Ort in sein Drama Faust I aufnahm. – Ein Blutsturz zwang ihn, das Studium abzubrechen und am 28. August 1768 nach Frankfurt zurückzukehren.

Frankfurt/Straßburg (1768–1770)
Eine eineinhalbjährige, von manchen Rückfällen unterbrochene Genesungszeit folgte. Während der Rekonvaleszenz wurde er liebevoll von Mutter und Schwester umsorgt. Eine Freundin der Mutter, Susanne von Klettenberg, brachte ihn mit pietistischen Vorstellungen in Berührung.

Im April 1770 verließ er Frankfurt, um dem Wunsch seines Vaters entsprechend in Straßburg sein Studium zu beenden.

In Straßburg lernte er Friederike Brion, eine Pfarrerstochter, kennen. Ihr widmete er einige Gedichte, darunter z. B. „Willkommen und Abschied“, „Sessenheimer Lieder“ und „Heidenröslein“.

Frankfurt und Darmstadt (1771) und dann nach Wetzlar (1772)
Am 31. Aug. 1771 wurde Goethe in Frankfurt als Advokat zugelassen. Damals stand er in Verbindung mit dem Darmstädter Hof, der der Empfindsamkeit huldigte; aus diesem Kreis sind Schlosser und Johann Heinrich Merck hervorzuheben.

Am 10. Mai 1772 ging Goethe zum Abschluss der juristischen Ausbildung als Referendar an das Reichskammergericht in Wetzlar. Er war vom 25. Mai desselben Jahres an Rechtspraktikant am Reichskammergericht. Seine Großtante, Frau Hofrat Susanne Cornelia Lange, die in Wetzlar lebte, vermittelte ihm ein Haus, in dem er zusammen mit Jakob Heinrich Born, einem Bekannten aus der Leipziger Studienzeit und Sohn des Bürgermeisters von Leipzig, wohnte. Nach der unglücklichen Liebe zu Charlotte Buff verließ Goethe Wetzlar am 11. September 1772 wieder.

Er hatte gerade sein Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen und wollte auf Drängen seines Vaters Kenntnisse im Kameralrecht und in der Prozessführung sammeln. Goethes Vater hatte große Pläne mit seinem einzigen Sohn: Sein Ziel war es, ihn zum Schultheißen in Frankfurt zu machen. Daher hatte er seinen Sohn schon früh mit Rechtsbüchern vertraut gemacht und ihn viel auswendig lernen lassen.

Es war nicht so, dass Goethe das Praktikum am Reichskammergericht unwichtig gewesen wäre. Er war durchaus interessiert am Erscheinungsbild des Reichskammergerichtes, da er hoffte, sich daraus ein Bild über die Zustände im Reich machen zu können. Er nahm Veränderungen in der Rechtspraxis wahr und konnte diese als Ganzes überschauen, war sich aber der Lückenhaftigkeit seiner Fachkenntnisse beim Studienabschluss bewusst. Goethe wollte im Sinne von fortschrittlicher, humaner Rechtsprechung und Vollzug und systematisch strukturierten und philosophisch begründeten Gesetzen unter Berücksichtigung von psychischen und sozialen Faktoren arbeiten. Dies lässt sich aus den erhaltenen 28 Akten des Advokaten Goethe ableiten.

Dennoch besuchte er das Reichskammergericht sehr selten und nutzte es kaum als Ausbildungsmöglichkeit. Denn zum einen war er gegenüber der Rechtspraxis skeptisch wegen der Korruption, die er als Ausdruck der zerrütteten Verhältnisse in Deutschland sah. Diese hatte sein Vater schon, als Goethe noch ein Kind war, angeprangert. Zum anderen misstraute er dem Reichskammergericht und den Visitationen zwischen 1767 und 1776. Er glaubte wie viele andere junge Juristen, mit denen er sich im Gasthof »Zum Kronprinzen« traf, nicht, dass diese etwas verbessern könnten. Außerdem behauptet Goethe später, als er Dichtung und Wahrheit niederschreibt, es habe sich schon in seiner Kindheit gezeigt, dass er kaum aus Interesse an den Rechtswissenschaften Jurist werden wollte, sondern vielmehr aus Reiselust.

Nach dem Suizid des Gesandtschaftssekretärs Karl Wilhelm Jerusalem Ende Oktober 1772 kehrte Goethe vom 6. bis 10. November 1772 noch einmal für kurze Zeit nach Wetzlar zurück. Jerusalem war ein entfernter Bekannter von Goethe. Sein Suizid war für Goethe der Auslöser, seinen Roman Die Leiden des jungen Werthers zu schreiben. Darin verbindet er die eigenen Erlebnisse mit seiner angebeteten Charlotte Buff mit dem Schicksal Jerusalems, das er in Gesprächen mit Personen, die kurz vor seinem Tod noch mit ihm zu tun gehabt hatten, ergründete. Der Roman wird ein großer Erfolg und gilt als literarische Initialzündung der Empfindsamkeit und der Sturm und Drang-Literatur. 1774 Lahnreise mit seinen Freunden Basedow und Lavater nach Ehrenbreitstein. Im Anblick der Burg Lahneck: Geistesgruß.

Weimar (1775–1805)

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Goethes Wohnhaus in Weimar
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17751776 betreibt Goethe einen intensiven Briefwechsel mit Gräfin Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg, die in dem adeligen Kloster zu Uetersen lebt.

1776 tritt Goethe als Geheimer Legationsrat in den Staatsdienst des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach ein und bekam weitere politische Aufgaben. Er wohnte sechs Jahre in seinem „Gartenhaus“ (Goethes Gartenhaus), das der Herzog ihm schenkte und dessen umliegenden Garten er als Parkgarten selbst plante und gestaltete. Diesen „Garten am Stern“ bezeichnete er später in seinen Tagebüchern als „untern Garten“. Maßgeblich beteiligt war er auch an der Planung des Landschaftsgartens an der Ilm. Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder Laboranten gemacht, ich könnte glücklich sein schreibt er in seinem Tagebuch.

Er lernte die Hofdame Charlotte von Stein kennen. Zehn Jahre lang verband die beiden eine innige Beziehung.

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In dem Goethehäuschen auf dem Kickelhahn bei Ilmenau schrieb Goethe 1780 sein Gedicht „Wanderers Nachtlied“
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1779 wird er zum Geheimrat befördert. Die Entscheidung, das Angebot des acht Jahre jüngeren Herzog Carl August in dem Weimarer Mini-Staat ein wichtiges Amt anzunehmen, war eine für politische Reformtätigkeit. Goethe war innerhalb des Kabinetts verantwortlich für eine wachsende Zahl von Zuständigkeiten. Politik blieb – auch nach seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst – ein Feld, dem er seine stetige Aufmerksamkeit schenkte.

In diesen Jahren begann er sich intensiv mit der Naturwissenschaft zu beschäftigen.

Am 23. Juni 1780 wird er als Lehrling in die Weimarer Freimaurerloge Anna Amalia zu den drei Rosen aufgenommen. Der Meister vom Stuhl, Staatsminister Jakob Friedrich Freiherr von Fritsch, sah Goethe mit Skepsis und übergab daher den Hammer an Johann Christoph Bode. Er dachte sogar wegen Goethes Ernennung zum Geheimrat an Rücktritt von seinem Amt als Staatsminister. Zum Gesellen wird Goethe am 23. Juni 1781 befördert, am 2. März 1782 zum Meister erhoben. Wenige Wochen nach dieser Erhebung musste die Loge Amalia ihre Arbeit einstellen, da es in der Freimaurerei in dieser Zeit zu Zerwürfnissen kam.

Der Herzog vermietete ihm 1782 dann ein Haus am Frauenplan, das er ihm 1792 schließlich schenkte. Hier lebte Goethe bis zu seinem Tod. Auch den Garten am Frauenplan gestaltete der Dichter selbst. (1885, nach dem Tod des letzten Enkels und Erben Goethes, wurde das Haus am Frauenplan zum Nationalmuseum erklärt. Da nach dem Zweiten Weltkrieg sehr viel zerstört wurde, kam Karl Foerster nach Weimar und gestaltete den Garten neu).

Aufnahme in den Illuminatenorden am 11. Februar 1783 unter dem Namen „Abaris“, geworben von Johann Christoph Bode.

1777 Erste Reise in den Harz Am 10. Dezember ist er auf dem Brocken; dies gilt als die erste Winterbesteigung dieses Berges. 1783 erfolgt die zweite Reise in den Harz, im darauffolgenden Jahr 1784 die dritte und letzte Harzreise.

1784 entdeckte er den Zwischenkieferknochen am menschlichen Schädel.

Reise nach Italien (1786–1788)

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Goethe in Italien
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Am 3. September 1786 verließ Goethe fluchtartig die heimischen Gefilde. In Weimar war nur seinem vertrauten Diener und Sekretär Philipp Seidel sein Reiseziel bekannt. Goethe gab sich in Italien unter dem Namen „Filippo Miller“ aus. Die ersten Briefe, welche Goethe nach Hause richtete, waren undatiert. Erst von Rom aus gab er den Nächststehenden Nachricht über seine eigentlichen Entschlüsse und die Absicht, längere Zeit in Italien zu bleiben.

Seinen Aufenthalt in Italien beschreibt Goethe in der Italienischen Reise. In Rom freundete er sich 1786 mit Heinrich Tischbein an, mit dem er 1787 unter anderem nach Neapel reiste. Im selben Jahr entstand auch das berühmte Gemälde Tischbeins, das Goethe als Reisenden in der römischen Campagna zeigt (siehe abgebildetes Detail). Auch Angelika Kauffmann lernte er dort kennen. Goethe beschreibt seinen 15-monatigen Aufenthalt in der „Hauptstadt der Welt“ als Erfüllung eines Lebenstraumes – als „einen zweiten Geburtstag, eine wahre Wiedergeburt“. Er lässt sich als Künstler von der Monumentalität der antiken Bauten inspirieren (Pantheon, Kolosseum, Kaiserthermen u. a.)und studiert antike Skulpturen (Apoll vom Belvedere, Herkules Farnese, Juno Ludovisi u. a.). Darüber hinaus beschäftigt er sich intensiv mit der italienischen Renaissance-Malerei und bewundert neben Michelangelo vor allem Raffael als den Gipfel der abendländischen Kunst und wahren Erneuerer der Antike. In den „Römischen Elegien“ (1795) blickt der Begründer der deutschen Klassik wehmütig auf sein Rom-Erlebnis zurück und äußert den Wunsch einst an der Pyramide des Cestius begraben zu werden. Damit macht er deutlich, dass der Aufenthalt in Rom der entscheidende Anstoß für die Entwicklung einer klassischen deutschen Dichtung war, die an die antike Größe anknüpft.

1788 bis 1805
Etwa ab dem 40. Lebensjahr muss Goethe unbeweglich und steif gewesen sein. Er litt, wie sich später herausstellte, unter schweren Bandscheibenschäden und Verwachsungen mehrerer Brustwirbel.

1795 begann seine Freundschaft mit Schiller, der zuerst als Historieprofessor nach Jena gekommen war. Ihre Freundschaft dauerte bis zu Schillers Tod 1805.

1798 schrieb er die Elegie „Die Metamorphose der Pflanzen“.

Nach 1805

Im Jahr nach Schillers Tod heiratete Goethe Christiane Vulpius, mit der er bereits seit 1789 zusammenlebte und mit der er den gemeinsamen Sohn August hatte.

Am Rande des Erfurter Fürstenkongresses 1808 wurde Goethe von Napoléon I. empfangen, der ihm das Kreuz der Ehrenlegion verlieh.

1814 reiste Goethe in die Rhein- und Maingegenden. 1816 starb seine Frau Christiane. 1817 begann er die „Geschichte seines botanischen Studiums“ „Zeitschrift Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie“ (bis 1824).

Freundschaft mit Kaspar Maria von Sternberg und Karl Friedrich Zelter.

Goethe starb am 22. März 1832. Seine berühmten letzten Worte sollen „Mehr Licht!“ gewesen sein. Er wurde am 26. März in der Fürstengruft bestattet. Seine Grabrede hielt Johann Friedrich Röhr, Generalsuperintendent in Weimar.

Nachkommen

Johann Wolfgang von Goethe und seine Frau Christiane hatten fünf Kinder. Außer August, dem ältesten, wurden alle tot geboren oder starben früh. August hatte drei Kinder: Walther Wolfgang (* 1818), Wolfgang Maximilian (* 1820) und Alma Sedina von Goethe (* 1827). August starb zwei Jahre früher als Goethe selbst in Rom. Seine Frau Ottilie von Goethe gebar nach seinem Tod ein weiteres (nicht von August stammendes) Kind namens Anna Sybille, welches nach einem Jahr starb. Alma starb 1844 mit 16 Jahren, Wolfgang starb 1883 und Walther 1885. Alle waren unverheiratet, und so starben die direkten Nachkommen von Johann Wolfgang von Goethe 1885 aus. Wolfgang und Walther, der 1859 Freiherr wurde, vermachten den Nachlass der Großherzogin Sophie und dem Staat Sachsen-Weimar-Eisenach.

         Friedrich Georg (* 1657) (weitere 8 jüngere Geschwister)
                           |
                     Johann Kaspar G.
               + Katharina Elisabeth Textor
             ______________|________________
            |                |              |
  Johann Wolfgang  Cornelia   weitere früh Gestorbene
  + Christiane Vulpius       |
            |_______________ *
            |               |
         August        vier früh Gestorbene
  + Ottilie von Pogwisch
            |_______________________________
            |                |              |
         Walther         Wolfgang         Alma

(* ) Cornelia hatte zwei Töchter: Luise Maria Anna (1774–1811) und Julie (1777–1793; nur 16 Jahre). Luise hatte mit Ludwig Nicolovius neun Kinder. Vier davon waren früh gestorben oder kinderlos. Die anderen fünf Kinder hatten zahlreiche Nachkommen, wovon heute noch einige leben.

Einzelaspekte des Lebens

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Goethedenkmal am Ilmenauer Marktplatz
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Goethe ist eine faszinierende Persönlichkeit. Grund dafür ist vor allem seine Vielgestaltigkeit: Diese zeigt sich in vielen Aspekten, die sich gegenseitig erhellen. Jeder dieser Aspekte lässt sich oft über Jahrzehnte hindurch verfolgen und bildet gewissermaßen eine eigene Biografie.

Zwei spezielle Aspekte sind seine Beziehungen zu Frauen – und seine Krankheiten. Wobei diese beiden Aspekte einander insofern entgegengesetzt sind, als Frauen häufig die Anfangspunkte einer Entwicklung in Goethes Leben markieren – ein neues Kapitel wird aufgeschlagen -, während die (teilweise schweren) Erkrankungen häufig Endpunkt, Abschluss, aber auch Flucht kennzeichnen.

Lieben, Liebchen und Liebeleien: Goethe und die Frauen

Anna Katharina Schönkopf (auch „Käthchen“ und „Annette“) (1746–1810): Tochter des Zinngießers Christian Gottlieb Schönkopf, bei dessen Familie Goethe während seiner Leipziger Studienzeit den Mittagstisch nahm.

Dort lernt er 1766 das drei Jahre ältere Käthchen kennen und verliebt sich in sie; eine Liebe, die ihn zur Produktion verspielter Lyrik im Stile des Rokoko anregt (unter anderem die sogenannten Annettenlieder). Im Frühjahr 1768 wird die Beziehung gelöst, die – wegen Goethes extremer Eifersucht – von Anfang an unter Belastungen litt.

Während der Zeit der Beziehung entsteht das Stück Die Laune des Verliebten. In diesem Schäferspiel wird ein eifersüchtiger Liebhaber von seiner Eifersucht geheilt, als er erkennt, dass auch er untreu sein kann.

Auch nach dem Ende der Beziehung schrieb Goethe noch einige Zeit – durchaus galante – Briefe an Anna Katharina. Diese heiratete dann 1770 den achtbaren Juristen Dr. Karl Kanne, der später Vizebürgermeister von Leipzig wurde. Interessant ist, dass er den „von“-Titel von Graf Theodorius von Burgschaften verliehen bekam.

Goethes Freunde

Goethes „Widersacher“

Krankheiten

  • 1758: Goethe erkrankt an den Blattern (Pocken), die Narbenspuren der Krankheit bleiben ihm bis ins Alter
  • 1768: Während der Leipziger Studienzeit kommt es zu einer lebensgefährlichen Erkrankung (Halsgeschwulst und Blutsturz, wohl aus einer tuberkulösen Kaverne), die möglicherweise Ausdruck einer seelischen Krise war. Goethe kehrt nach Frankfurt zurück. Es folgt eine eineinhalbjährige Genesungsphase, die von Rückfällen und Depressionen unterbrochen wird.
  • 1801: Er erkrankt an einer Gesichtsrose
  • 1805: Nierensteinleiden mit häufigen Koliken
  • 1823: Erster Herzinfarkt und Herzbeutelentzündung
  • 1830: Erneuter Blutsturz
  • 1832: Erneuter Herzinfarkt mit kardiogenem Schock und Lungenödem

Einzelaspekte des Werkes

Naturwissenschaftliche Arbeiten

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Johann Wolfgang Goethe, Die Solfatara von Pozzuoli (1787)
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In der Weimarer Zeit begann Goethe sich auch naturwissenschaftlich zu beschäftigen, vor allem auf dem Gebiet der Geologie und Botanik. Vor allem in Italien suchte er seine „Urpflanze“. Sein wissenschaftlicher Ansatz als Botaniker: Alles ist Blatt und durch diese Einfachheit wird die größte Mannigfaltigkeit möglich scheint heute allerdings wissenschaftlich widerlegt. Er selbst betrachtete die Farbenlehre als sein naturwissenschaftliches Hauptwerk. Aus physikalischer Sicht gilt seine Farbenlehre heute als wenig naturwissenschaftlich; gerade zu diesem Werk haben sich aber die bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts geäußert. In der Zoologie wurde er bekannt durch die Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschenembryo, dessen Fehlen bis zu diesem Zeitpunkt eines der wichtigsten Argumente gegen die Verwandtschaft des Menschen mit den Affen war.

Zu den naturwissenschaftlichen Spätwerken Goethes gehört die Spiraltendenz der Vegetation (1831), in welcher er aufzeigt, dass Lebendiges dazu tendiert, sich in Spiralen zu entfalten.

Mehr Beachtung als die Einzelergebnisse in Goethes naturwissenschaftlichen Arbeiten fand die den Naturstudien zugrunde liegende Wissenschaftsmethodik (Goetheanismus), die sich, anders als die Naturphilosophie der Romantik, als empirisch (nicht spekulativ) versteht und die im Unterschied zum positivistischen Empirismus den Menschen nicht als externen Beobachter, sondern als innerhalb des Beobachteten und als zu diesem gehörend behandelt.

Galerie

Bild:Kupfer zu J. W. Goethe, Das römische Carneval.jpg|Kupfer zu J. W. Goethe, Das römische Carneval Bild:Die tote Ottilie, der Architekt und Nanny.jpg|Die tote Ottilie, der Architekt und Nanny – Kupferstich zu Goethes Wahlverwandtschaften Bild:Goethes Wohnhaus am Frauenplan, 1828.jpg|Goethes Wohnhaus am Frauenplan (Weimar), 1828 Bild:Johann Friedrich Bury, Johann Wolfgang von Goethe in seinem italienischen Freundeskreis.jpg|Johann Wolfgang von Goethe in seinem italienischen Freundeskreis

Bild:Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809.jpg|Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809 Bild:Louis Ernst Moritz, Johann Wolfgang von Goethes Gartenhaus, 1830.jpg|Louis Ernst Moritz, Johann Wolfgang von Goethes Gartenhaus, 1830 Bild:Johann Wolfgang Goethe, Wartburg mit Mönch und Nonne, 14.12.1807.jpg|Johann Wolfgang Goethe, Wartburg mit Mönch und Nonne,
14. Dezember 1807 Bild:Goethe, Italienische Küstenlandschaft - Aquarellierte Federzeichnung.jpg|Goethe, Italienische Küstenlandschaft – Aquarellierte Federzeichnung Bild:Gartenhaus2.JPG|Goethes Gartenhaus in Weimar

Rezeption

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Goethestatue von Christian Daniel Rauch (1820)
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Hauptartikel: Johann Wolfgang von Goethe: Rezeption

Wie kein anderer wurde Goethe schon zu Lebzeiten als unerreichter und unerreichbarer Gipfel deutscher Dichtung stilisiert, wozu sein eigenes Auftreten im Alter zweifellos beitrug.

Goethe ist einer der berühmtesten Autoren der Weltliteratur. Seine Werke gehören in vielen Ländern zum festen Bestandteil des Literaturunterrichts und wurden vielfach vertont und verfilmt.

Werke

Einzelausgaben zu Lebzeiten (Erstausgaben)

Es war eine der besonderen Eigenarten Goethes, begonnene Dichtungen oft Jahre, manchmal Jahrzehnte liegen zu lassen, bereits gedruckte Werke erheblichen Umarbeitungen zu unterwerfen und manches Fertiggestellte erst nach langer Zeit in den Druck zu geben.

Eine chronologische Liste der Werke ist daher insofern schwierig zu erstellen, da der Zeitraum der Bearbeitung häufig unklar, das Jahr des Erstdrucks aber oft nicht mit der dichterischen Entwicklung Goethes korrespondiert. Die folgende Liste orientiert sich im Zweifelsfall am (vermutlichen) Zeitpunkt der Entstehung.

  • Die Laune des Verliebten (Schäferspiel), verfasst 1768, im Druck 1806
  • Die Mitschuldigen (Lustspiel), begonnen 1769, im Druck 1787
  • Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (Schauspiel), 1773
  • Prometheus (Gedicht), 1774
  • Neueröffnetes moralisch-politisches Puppenspiel, 1774
  • Ein Fastnachtsspiel vom Pater Bray, 1774
  • Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, 1774
  • Götter Helden und Wieland (Farce), 1774
  • Clavigo (Trauerspiel), 1774
  • Geistesgruß (Gedicht), 1774 Burg Lahneck
  • Die Leiden des jungen Werther (Briefroman), 1774, 2. Fassung 1787
  • Egmont (Trauerspiel), begonnen 1775, im Druck 1788
  • Erwin und Elmire (Schauspiel mit Gesang), 1775
  • Wilhelm Meisters theatralische Sendung („Urmeister“, Roman), ab 1776, Im Druck 1911
  • Stella. Ein Schauspiel für Liebende, 1776
  • Iphigenie auf Tauris (Drama), Prosafassung 1779, im Druck 1787
  • Torquato Tasso (Drama), ab 1780, im Druck 1790
  • Über den Zwischenkiefer der Menschen und der Tiere, 1786
  • Römische Elegien, entstanden 1788–90
  • Venezianische Epigramme, 1790
  • Faust. Ein Fragment, 1790
  • Beiträge zur Optik (Abhandlungen, 2 Bde.), 1791/92
  • Der Groß-Cophta (Lustspiel), 1792
  • Der Bürgergeneral (Lustspiel), 1793
  • Reineke Fuchs (Tierepos), 1794
  • In allen guten Stunden (freimaurerisches Bundeslied), 1775
  • Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Rahmenerzählung), 1795
  • Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/96 (Text)
  • Xenien (Gedichte, zusammen mit Friedrich Schiller), 1796
  • Faust. Eine Tragödie (entspricht dem ersten Teil des Faust), ab 1797, im Druck unter diesem Titel zuerst 1808 erschienen
  • Das Leben des Benvenuto Cellini (Aufsatz), 1797
  • Novelle, ab 1797
  • Herrmann und Dorothea (Idylle in Hexametern), 1798
  • Die natürliche Tochter (Trauerspiel), 1804
  • Wilhelm Meisters Wanderjahre (Roman), ab 1807, im Druck 1821, erweiterte Fassung 1829 (Text)
  • Pandora (Festspiel), entstanden 1807/08, im Druck 1817
  • Die Wahlverwandtschaften, 1809 (Text)
  • Zur Farbenlehre (wiss. Abhandlung), 1810
  • Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit (autobiografische Dichtung, 4 Bde.), 1811–33
  • Vom Sänger hat man viel erzählt (freimaurerisches Gedicht zum Dank des Sängers), 1815
  • Wenn die Liebste zum Erwidern (freimaurerisches Gedicht zur Verschwiegenheit), 1816
  • Italienische Reise, 1816/17
  • Die guten Weiber, 1817
  • Über Kunst und Altertum (6 Bde., zusammen mit Johann Heinrich Meyer), 1816–32
  • West-östlicher Divan (Gedichte), 1819
  • Einleitung zu den Trauerreden (freimaurerische Trauerrede zum Ableben des Meisters vom Stuhl Ridel), 1821
  • Kampagne in Frankreich (Bericht), 1822
  • Rede zum brüderlichen Andenken Wielands (freimaurerische Trauerrede), von Goethe vorgetragen am 18. Februar 1830
  • Dem würdigen Bruderfeste: „Fünfzig Jahre sind vorüber“ (poetischer Dank für eine Ehrenurkunde seines fünfzigjährigen Maurerjubiläums), 1830
  • Faust II. (2. Teil des Faust), 1833 (posthum veröffentlicht)
  • Maximen und Reflexionen, 1833 (posthum veröffentlicht)

Ausgaben

  • Karl Eibl, Fotis Jannidis und Marianne Willems (Hg.): Der junge Goethe in seiner Zeit, 2 Bde. mit einer (Windows-)CD-ROM, 1998.

Literatur

  • Karl Otto Conrady: Goethe – Leben und Werk, Artemis Verlag Zürich 1994, 1040 Seiten.
  • Richard Friedenthal: Goethe – sein Leben und seine Zeit, Piper-Verlag München
  • Nicholas Boyle: Goethe. Der Dichter in seiner Zeit. Aus dem Engl. übers. von Holger Fliessbach. Frankfurt am Main: Insel 2004.
    • Bd. 1: 1749–1790. (Insel-Taschenbuch. 3025) ISBN 3-458-34725-9
    • Bd. 2: 1790–1803. (Insel-Taschenbuch. 3050) ISBN 3-458-34750-X
  • Gero von Wilpert: Goethe-Lexikon, Stuttgart 1998, Kröner, ISBN 3-520-40701-9
  • Goethe, Johann Wolfgang, in: Allgemeine Deutsche Biographie, Leipzig, München 1875–1912, Bd. 9, S. 413ff.
  • Wolfram Voigt/Ulrich Sucker, Johann Wolfgang von Goethe, BSB B. G. Teubner Verlagsgesellschaft, Reihe: Biographien hervorragender Naturwissenschaftler, Techniker und Mediziner Band 38, Leipzig 1987
  • Renate Wieland: Schein Kritik Utopie. Zu Goethe und Hegel, München (edition text + kritik) 1992, ISBN 3-88377-419-7
  • Ekkehart Krippendorff: Jefferson und Goethe, Hamburg (Europäische Verlangsanstalt/Rotbuch) 2001, ISBN 3-43450-210-6 (alles was man von Lehrern über den Politiker und kritischen Zeitgenossen G. nicht erfährt!)
  • Ettore Ghibellino: Goethe und Anna Amalia – eine verbotene Liebe, A.J. Denkena-Verlag, Weimar 2003, ISBN 3-936177-02-3
  • Peter Matussek: Goethe zur Einführung, Hamburg: Junius, 2002, 2. Aufl., ISBN 3885069725

Weblinks

Originaltexte

Weitere Links

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Johann Wolfgang von Goethe


Dieser Artikel wurde wegen fortgesetzten Linkspams (siehe unten: Angelfire-Weblink) erneut gesperrt. Änderungswünsche bitte auf dieser Seite vermerken. --Frank Schulenburg 15:06, 28. Nov 2005 (CET)

Fehler in der Schulzeit

Bedauerlicherweise stimmt es nicht, dass Goethe aufs Gymnasium Casimirianum ging, das war sein Vater (lässt sich auch auf der Seite über die Schule (Casimirianum Coburg) nachlesen. Zwar würde es mich sehr freuen, wenn das stimmen würde, weil ich selber auf dieser Schule war, aber es ist eben einfach nicht war :( Watasenia 11:58, 2. Dez 2005 (CET)

Wo wurde Goethe Geheimrat?

Anathema zum Artikel Geheimrat:(Da hat doch tatsächlich jemand den alten Geheimrat Göthe vergessen ;-) - wann und wo wurde Göthe Geheimrat?RobertMichel 20:10, 14. Feb 2004 (CET)

Goethe wurde 1776 in Weimar Geheimer Legationsrat und 1779 Geheimer Rat Igelball 20:15, 14. Feb 2004 (CET)

Goethe war Mitglied der Illuminaten [lat. Erleuchtete] (Geheimbund der 1776 von Adam Weishaupt gegründet wurde.)


Zitat von der Seite http://www.xlibris.de/Autor...

Im Juni desselben Jahres trat Goethe dann formell als Geheimer Legationsrat in den Weimarischen Staatsdienst ein, im September 1779 wurde er Geheimer Rat (25 Jahre später Wirklicher Geheimer Rat, Exzellenz und Staatsminister). Er hat von Anfang an die Regierungsgeschäfte ernster genommen, als man es von einem jungen Dichter erwarten konnte.

Pm 20:16, 14. Feb 2004 (CET)

Mag dies jemand in den Artikel einbauen? :) Gruss RobRobertMichel 20:30, 14. Feb 2004 (CET)
hab es so eben versucht, da muss man sich ja erst mal mit der Gliederung vertraut machen :-) Pm 20:53, 14. Feb 2004 (CET)
  • g* Danke, das ich es nicht schreiben wollte liegt daran, das Literatur nicht mein stärkste Seite ist und dieser Artikel eine gewisse Wichtigkeit besitzt. Gruss RobertMichel 21:01, 14. Feb 2004 (CET)

Stern, Du bittest mich zu begründen, warum ich das angebliche Liebesverhältnis Goethes zur Herzogin Anna Amalie aus dem Artikel gelöscht habe. Du schreibst, ein Autor namens "Ettore Ghibellino" habe schließlich ein solches Liebesverhältnis herausgefunden und dargelegt, dass Goethe - um die Beziehung zur Herzogin zu vertuschen - die Hofdame Charlotte von Stein als Strohfrau benutzt habe. Schließlich habe Goethe aber doch nach Italien fliehen müssen. Nach Weimar habe er nur unter der Auflage der "Entsagung" zurück gedurft. Ja richtig - alle diese Gedanken habe ich aus dem Goethe-Artikel gelöscht... Warum? Ich darf vielleicht für mich in Anspruch nehmen, mit der Forschungsliteratur zu Goethe seit längerer Zeit ein wenig vertraut zu sein. Ich kenne zwar nicht jede einzelne Publikation (das kann keiner!), aber doch die großen Linien. Eine Liebschaft zwischen Goethe und Anna Amalia ist nun nichts, was man geradezu als "communis opinio" der Forschung bezeichnen würde. Es handelt sich bei Signore Ghibellino und seiner Vermutung vielmehr um eine Einzelstimme. Ein Lexikonartikel - finde ich - sollte aber Auskunft geben über das allgemein Anerkannte und nicht (pardon!) Kuriositäten aufwerten. Darum meine Löschung. Aber vielleicht siehst Du das ganz anders? Was erscheint Dir denn an Ghibellinos These so wertvoll und wahrheitswahrscheinlich? Viele Grüße Krido 13:34, 11. Aug 2004 (CEST)

Ich finde es gut, dass Du das nochmal so herausgestellt hast. Die oben zitierte Zeile kam keineswegs von mir, ich war nur zufällig über die Deine Löschung gestolpert. Du hast mir und den anderen Wikipedianer aber eindrucksvoll gezeigt, dass die Passage wirklich nicht in den Artikel zu gehören scheint. Vielen Dank für Deine Bemühung. Stern Stern 21:20, 11. Aug 2004 (CEST)

Farbenlehre

Weiß vielleicht jemand noch etwas genaueres über diese merkwürdige Farbenlehre? Das hätte noch Platz in dem Artikel. Nina 21:49, 23. Aug 2004 (CEST)

Goethe versuchte, alle physischen Farberscheinungen auf ein ähnliches "Urphänomen" wie die von ihm postulierte "Urpflanze" zurückführen zu können. Nach Goethe waren diese "Urfarben" Gelb, Rot und Blau. Alle weiteren Farben schrieb Goethe entweder einem verändertem Lichteinfall oder einer Vermischung der Urfarben zu. Goethes Ansichten auf diesem Gebiet erwiesen sich jedoch als falsch. Er sah alle Farben als gegebene Bestandteile der Natur an, die ihren Ausdruck und ihre Vielfalt durch das Licht erhielten. Newton hingegen belegte die Farben als Teile des Lichtspektrums, welche durch ds Auge in die jeweiligen Farben umgesetzt werden. Trotz dieser falschen Erkenntnisse bezüglich der Farben hatte Goethe mit seiner Farbenlehre einen nicht zu unterschätzenden Erfolg: im Zuge seiner Beschäftigung mit der Farbenwelt entwickelte er eine Zusammenstellung der Komplementärfarben, welche ihm zufolge das "Harmoniebedürfnis des Auges" befriedigten. Diese Zusammenstellung war die Basis für die Farbgebung, die in geographischen Atlanten verwendet wurde und bis heute verwendet wird. [Chris] 14:09, 17.Mai 2005

Das Ziel von Goethes Untersuchung der Farben war ein anderes als das der Physiker, insofern sie Erklärungen der optischen Phänomene außerhalb des Bereichs dieser Phänomene suchen: "Goethe beobachtet die tatsächliche qualitative Welt der sinnlich erscheinenden Farben, und das Ziel seiner Farbenlehre war kein anderes als das, die reiche Mannigfaltigkeit der Farbenwelt auf ein systematisches Ganzes zurückzuführen, so dass uns aus diesem Ganzen jedes Farbenphänomen ebenso verständlich wird, wie es irgend ein Zusammenhang von Raumgrößen aus dem System der Mathematik wird. Goethe wollte in der Physik das Qualitative so stringent behandeln, wie sonst das Quantitative in der Physik behandelt wird, also nach mathematischer Methode. Goethes Methode ist wissenschaftlich, insofern ihre Gesetze (Urphänomene) mit den objektiven, sinnlich wahrgenommenen Phänomenen evident zusammenstimmen." Dieser Absatz ist zitiert aus Peter Heusser (Hrsg.), Goethes Beitrag zur Erneuerung der Naturwissenschaften. Das Buch zur gleichnamigen Ringvorlesung an der Universität Bern zum 250. Geburtsjahr Goethes. Kursiv: aus Rudolf Steiner (Aufsatz) Goethes Recht in der Naturwissenschaft (Gesammelte Aufsätze 1884-1901). -- Michaël 22:43, 21. Mai 2005 (CEST)

Ein paar antisemitische Texte Goethes eingearbeitet

Der Goethe muß durch seinen Antisemitismus gebrandmarkt werden, deswegen werfe ich hiermit den ersten Stein, die Amalekiter werden schon sehen, was sie an diesem Vor-Neo-Nazi gehabt haben. Nepomuk Streiml

Das Thema ist sicherlich legitim, aber die Wortwahl ist völlig daneben und wird sicherlich keinen Bestand haben - ich selbst habe aber keine Lust, mich auf diesem Niveau herumzustreiten. Stefan64 15:35, 25. Aug 2004 (CEST)

Hier nun ein Original-Text von Göte, 1774:

„Das Jahrmarktsvolk zu Plundersweilern Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt. Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren. ... sie haben einen Glauben, der sie berechtigt, die Fremden zu berauben, und der Verwegenheit steh’n deine Völker bloß ... Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr. Er weiß mit leichter Müh’ und ohne viel zu wagen, durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen. Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen, und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt, mit jedem handeln sie nach seiner eignen Art. Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen; der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen. - Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land auf eine oder andere Art mit Israel verwandt, und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: So lang die Ordnung steht, solang hat’s nichts zu hoffen!” Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Weder ist das Thema legitim, noch die Wortwahl. Goethe war kein Antisemit. Nur Halbwisser können so etwas behaupten. In "Plundersweilern" wird die alte Esther-Fabel verarbeitet. Es geht Goethe dabei um das Mißtrauen des Staatsmanns Hamann, aus dessen Mund das obige Zitat ist, gegen jede sich dem Staat gegenüber verschließende gesellschaftliche Erscheinung. Dem ganzen liegt ein grundsätzlicher Konflikt zwischen Staat und Gesellschaft zugrunde, wie er schon bei Sophokles thematisiert wurde. Goethe stellt dabei einen grundsätzlichen Konflikt seiner Epoche dar. Will man ihm das vorwerfen? Dagegen gibt es nicht eine antisemitische Äußerung Goethes, die dieser als Goethe in seiner reinen Überzeugung getan hätte. Man sollte überhaupt niemals Figuren eines Dichters mit dem Dichter verwechseln. Es ist heute unheimlich in Mode, gegen Goethe zu wettern. Ich finde nicht, daß man hinnehmen muß, daß mißgünstige und neidische Philister den Goethe posthum schänden, nur weil dieser sich erdreistete, ein Genie zu sein. Es lebe die Mißgunst des Mittelmaßes!

- Heinrich (27.2.05)

"von" Goethe

Seit wann hieß er denn "von"? Seitdem er Geheimer Rat wurde? Schönen Gruß --Heiko A 09:37, 3. Sep 2004 (CEST)

Steht im Absatz "Lieben, Liebchen und Liebeleien: Goethe und die Frauen"
"Interessant ist, dass er den "von"-Titel von Graf Theodorius von Burgschaften verliehen bekam." Näheres steht aber leider nicht dort. MatthiasWieland 05:17, 8. Dez 2004 (CET)

Er bekam den Titel 1782 mit dem Adelsdiplom von Kaiser Joseph II. verliehen. Über das genaue Datum bin ich mir nicht sicher... einmal heißt es 10. April, dann wieder 3. Juni.. Twixxy 18. Jun 2005

Merkwürdig viele Krankheiten

Hmmm, entweder ist meine Deutschlehrerin nicht auf dem aktuellen Stand, oder ihr irrt euch mit Geothes Krankheiten gewaltig. Sie behauptet nämlich, dass G. außer einer eitrigen Entzündung irgendwo im Kopf nichts gehabt hat. Ich würde deshalb gerne erfahren, woher ihr das alles wisst. Seit ihr Deutschstudenten etc.? --PhilippWeissenbacher 20:36, 2. Dez 2004 (CET)

Nun, es gibt zum Thema (unter anderem) ein gutes Buch von Prof. Dr. med. Frank Nager, einem Schweizer Kardiologen und emeritierten Professor der Universität Zürich: "Goethe. Der heilkundige Dichter". Es ist bei Insel als tb 1672 erschienen, ISBN 3-458-33372-X. --Bagradian 23:02, 2. Dez 2004 (CET)

Hmmm. Und? Was ich eigentlich wissen wollte ist, ob die aufgelisteten Krankheiten nun wahr sind, oder nicht. --PhilippWeissenbacher 16:49, 6. Dez 2004 (CET)

Hat sich schon erledigt. Danke vielmals. --PhilippWeissenbacher 05:06, 18. Dez 2004 (CET)

"Geniezeit"

Was zur Hölle ist eine Geniezeit? Kommt die vor dem Altersstarrsinn? Julian 3:10 20.01.2005

Das ist ein feststehender Begriff in der Diskussion um die Sturm- und Drangzeit; die Stürmer und Dränger verstanden sich als "(Original-)Genies" und Kraftmenschen, als vorbildliche Dichter wurden ungefähr nur Homer und Shakespeare anerkannt. So ungefähr jedenfalls. --Keichwa 19:50, 20. Jan 2005 (CET)


...ist ein Tipfehler, oder? --Eike sauer 19:41, 23. Aug 2004 (CEST)
Wieso? MatthiasWieland 05:48, 8. Dez 2004 (CET)
      • Die ursprüngliche Bedeutung des Genies war beispielsweise der Künstler, der mit allem Phantasievollen, Gefühlvollen und Schöpferischen die Geniezeit ausmachte
[02.10.2005 - 11:32]

Faust I und II - 33 ?

Wieso erscheint Faust II erst ein Jahr nach Goethes Tod? --DarkX2 15:49, 21. Jan 2005 (CET)

Faust II erschien erstmals in der Ausg. letzter Hand, 1833, aus dem Nachlaß. Inwieweit sich das so ergab oder von Goethe geplant war (es war wohl geplant), kann man diskutieren. --Keichwa 16:52, 21. Jan 2005 (CET)

Darüber hat sich Goethe nicht geäußert. Ich möchte einmal folgende Vermutung äußern: Nicht verstanden zu werden, daran hatte sich Goethe seit etwa dreißig Jahren gewöhnt. Aber er ahnte wohl, daß sein Leben alsbald ein Ende nehmen würde. Ich schätze, er hatte einfach keine Lust, auf das dümmliche Echo seinr Zeitgenossen, insonders der Kritik. Was das dümmliche Echo angeht, so kam es natürlich prompt. Nur hatte sich Goethe, es ertragen zu müssen, durch sein Hinscheiden aus der Affaire gezogen. - Heinrich, 16:48, 27. Feb 2005 (CET)

"Faust I. Eine Tragödie" ist doch nie und nimmer der Name von Faust,sondern "Faust- Der Tragödie erster Theil" oder seh ich das falsch?

--Bediki 15:31, 8. Mär 2005 (CET)

Da sich keiner beteiligt,hab ich das einfach geändert! Bediki

Besser wäre es gewesen, du hättest nachgeforscht. Der falsche Titel wird seit "02:11, 3 Jun 2004 Ifrost" genannt; davor lautete der Titel korrekt: Faust. Eine Tragödie; mit der Erläuterung: "(1. Teil des Faust), ab 1797, im Druck 1808". -- "20:26, 16 Jun 2003 WolfgangRieger (Werkliste)" hat den korrekten gelistet (wohl nach Brockhaus?). --Keichwa 21:54, 4. Apr 2005 (CEST)

Weblinks

Warum wird wikiquote und wikisource immer wieder ans Ende verschoben? Es sieht irgendwie albern aus. Erst zahlreiche Leerzeilen und dann rechtbündig diese zwei Kästen... --Keichwa 16:52, 21. Jan 2005 (CET)
Mal was anderes, soviele Links sind nicht gut! Wir sollten aussortieren, welche Links relevant und welche unwichtig sind. Ich schlage vor rauszunehmen:

Weitere Vorschläge bitte hier posten!

Der dritte Link ist falsch, er müsste so lauten: Literarischer Reiseführer zu Goethe Den dazugehörigen Txt finde nicht schlecht, ich mach den Link wieder rein. Richardfabi 22:02, 10. Mai 2005 (CEST)

Der Artikel ist so umfassend und gut, dass man ihn als Anwärter für exzellente Artikel vorschlagen kann. Einer der wenigen Mängel sind die vielen Weblinks. Bei einem exzellenten Artikel brauchen wir nur die besten Links von den Besten und nicht irgendwelche Nebenlinks, wie z.B. :*Goethe und dem eigenen Charakter mehr Größe verleihen.
--Jonathan Hornung 12:16, 19. Mai 2005 (CEST)

Goethes Bildnis

Warum hat man so ein schlechtes Bild für diesen Goethe-Artikel ausgewählt ? Es gibt so viele schöne und freie Bilder von Goethe, also bitte -- ersetzen !

Wenn kein anderer sich gnädig findet, so werde ich mich erbarmen, keine Frage.

Hans Rosenthal (hans.rosenthal AT t-online.de -- ersetze AT durch @ )

Weblinks - Diskussion & Abstimmung

Da wir eindeutig zu viele unwichtige & schlechte Weblinks im Artikel haben stelle ich hier jeden Link zur Abstimmung. Bitte Pro oder Contra darunter schreiben mit Begründung. Bei 3 gleichen Stimmen über einen Weblinks ist ihn bestimmt, ob er rausgenommen wird, oder drin bleibt!

Pro - Gute Recherchemöglichkeit --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Pro - Absolut empfehlenswert! --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Pro - Gut Übersicht über seine Bilder --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Nicht enzyklopädierelevant --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Dafür gibt es Wikiquote!! --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Nicht enzyklopädierelevant --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Was sollen diese 4 Zeilen dem User bitteschön bringen? --Jonathan Hornung 11:20, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Seite läd nicht richtig (AOL) -- Schlurcher Schlurcher 11:48, 16. Jul 2005 (CEST)
Contra Nicht enzyklopädierelevant --Jonathan Hornung 11:28, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Keine wichtigen Informationen, welche man nicht schon aus den anderen Links bekommt.
Contra Der Link schließt alle offenen Browserfenster (beim Firefox) und ist ein lächerlicher Popup mit max. 160 Zeichen! --Jonathan Hornung 11:28, 26. Mai 2005 (CEST)
Contra Ist bereits alles HIER drin: Kommentierte Goethe-Galerie --Jonathan Hornung 11:28, 26. Mai 2005 (CEST)

Was bedeutet dieser Satz?

"Die Entscheidung, das Angebot des acht Jahre jüngeren Herzog Carl August in dem Weimarer Mini-Staat ein wichtiges Amt anzunehmen, war eine für politische Reformtätigkeit."

Kann das mal einer umformulieren, damit ich es verstehe.?

"Die Entscheidung Goethes, das Angebot des acht Jahre jüngeren Herzogs Carl August anzunehmen, in dem Weimarer Mini-Staat ein wichtiges Amt zu übernehmen (anzutreten), war eine Entscheidung für politische Reformtätigkeit." -- Michaël 21:32, 30. Aug 2005 (CEST)

Angelfire-Weblink

Hallo Anonymus, der du seit Wochen den Weblink in den Artikel hineinzudrücken versuchst und dabei auch vor andauernden Editwars und üblem Mobbing nicht zurückschreckst (ich denke, dass es dem Opfer juristisch gesehen durchaus möglich wäre, eine Strafanzeige gegen dich zu stellen):

Bitte begreife doch, dass dieser Link auf die Werbeseite für ein Buch den Wikipedia-Konventionen widerspricht und deswegen entfernt wurde (und weiterhin entfernt werden wird). Vielleicht hätte man dich etwas eher darauf hinweise sollen - die Regeln für Literaturangaben finden sich unter Wikipedia:Literatur, Zitat von dort: Zusätzliche externe Links sind nur erwünscht, wenn sie zum Volltext oder in besonderen Fällen auf eine Website führen, die wesentliche Mehrinformationen bietet (das heißt, nicht nur einfache Verlagsseiten). Die von dir verlinkte Seite enthält offensichtlich keinen Volltext, sondern nur einen besseren Klappentext, und erfüllt auch für sich genommen nicht die Anforderungen von Wikipedia:Weblinks - es dürfte sich wohl eher nicht um eine der fünf informativsten Seiten über Goethe im ganzen Internet handeln.

Ein Eintrag bei den Literaturangaben ohne Weblink wäre eine andere Sache gewesen, aber auch da musst du dir (bei allem Respekt vor der Eremitenpresse) die Frage gefallen lassen, ob es sich bei dem Werk tatsächlich um eines der zentralen, in der Fachwelt maßgeblichen und richtungsweisenden Werke (aus Wikipedia:Literatur) handelt - angesichts des Ozeans von zwei Jahrhunderten Goethe-Sekundärliteratur einigermaßen zweifelhaft, zumal selbst die auf der Webseite stolz präsentierte Rezension des Kölner Stadt-Anzeigers das Opus nur eine nette Schrulle nennt.

Darf ich mich übrigens erkundigen, ob du in irgendeiner Weise mit Autor, Grafiker oder Verlag in Verbindung stehst oder wo ansonsten dein Eifer in dieser Sache herrührt? grüße, Hoch auf einem Baum 05:56, 26. Okt 2005 (CEST)

  • @all: Statt den Artikel ständig zu reverten und zu schützen empfehle ich mal das folgende: meta:Talk:Spam blacklist. MfG. --BLueFiSH ✉ 19:38, 5. Dez 2005 (CET)
Auf die Blacklist kann man nur Domains setzen, nicht einzelne URLs. grüße, Hoch auf einem Baum 21:38, 5. Dez 2005 (CET)
Doch, klar kannst du da einzelne URLs draufsetzen! :-) Ist auch schon bereits der Fall, z.B: lycos\.nl/pierre141. Kann es sein, dass Elian da die Rechte hat, oder ist das dort ein anderer Elian? Gruß --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 21:44, 5. Dez 2005 (CET)
Hmm, spricht von hosts inside URLS that match regexes defined in specified files (nicht "URLS that match ..."); aber du hast recht, die Liste enthält mittlerweise auch Subpages sowie generelle Stopwörter, alse scheint das zu funktionieren. grüße, Hoch auf einem Baum 21:59, 5. Dez 2005 (CET)

Einen Antrag gibt es dort schon länger: m:Talk:Spam_blacklist#www.angelfire.com.2Fpoetry.2Fseidel.2F.--Gunther 21:47, 5. Dez 2005 (CET)

Ungleichgewicht

Die erste Lebenshälfte kommt im Lebenslauf gemessen nach Bildschirmseiten im Vergleich zur weiten zu kurz. So entsteht ein schiefer Blick auf Goethes Leben. Hier besteht Verbesserungsbedarf. Stern Stern 01:10, 27. Okt 2005 (CEST)

Ja, das wurde vor einigen Monaten bzw. Jahren schon bemerkt ;) Aber unsere Experten haben sich dadurch nicht davon abbringen lassen, daß dieser Artikel "lesenswert" ist. Man kann den Rest einfach aus Meyers Konv.-Lex. nehmen, wo ja auch der Anfang herkommt... --Keichwa 03:55, 27. Okt 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion - Abwahl Oktober 2005, 5-Contra-Regel

Ich bitte um Abwahl. Die Gründe für die Abwahl ergeben sich aus der alten Abstimmung aus formalen (3:3) und inhaltlichen Gründen:


Alte Diskussion:

  • Pro. An vielen Stellen ausführlich geschrieben. --Micgot 23:52, 21. Mai 2005 (CEST)
  • Contra - Christiane Vulpius wird mit keinem Wort erwähnt! ; das Leben nach 1788 ist ein Scherz: z.B. 1795 begann seine Freundschaft mit Schiller, der erst als Historieprofessor nach Jena gekommen ist. Ihre Freundschaft dauert bis zu Schillers Tod 1805. (das ist alles über Schiller!), ... - Peterwuttke Peterwuttke 00:08, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Contra: Leider fehlt die Hauptstelle, an der man über Goethe ausführlich schreiben müßte: Seine Leistung! Sein Werk! --Sigune 12:51, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Pro: Umfassende Informationen --Jonathan Hornung 13:33, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Pro: Sehr reichhaltige Informationen. Kleine Einschränkung. Am Stil des Artikels kann noch gefeilt werden: entweder durchgängiges Imperfekt, oder aber Präsens. Das ist mal so, mal so im Artikel..leicht unschön fürs Sprachgefühl. BerndB 20:39, 24. Mai 2005 (CEST)
  • contra: Biographisches ist, vor allem nach seiner Zeit Wetzlar zu knapp. Zum Werk sollte schon auch noch was stehen. Richardfabi 22:06, 25. Mai 2005 (CEST)

Lesenswert? Der Artikel ist relativ lang, aber gänzlich ohne Sinn und Verstand zusammengeschustert.--Keichwa 04:01, 30. Okt 2005 (CET)
Ich finde gerade diese Regelung: "Bei allfälligen Contra-Stimmen gilt: Der Artikel muss mindestens drei Pro-Stimmen mehr als Contra-Stimmen erhalten, um als lesenswert gelten zu können." Also... --Keichwa 04:24, 30. Okt 2005 (CET)

  • Für Abwahl bzw. Nichtwiederwahl, was wohl contra heisst. Grund: "Null Inhalt" zu seinem literarischen Werk, für das er ja einigermaßen bekannt ist, daher wirkt der Rest eher überdimensioniert. Der logisch zum Artikel gehörende Teil Johann Wolfgang von Goethe: Rezeption ist dünn. --He3nry 09:15, 30. Okt 2005 (CET)
Ja, wichtig ist, daß man "Abwahl" (bzw. "Behalten") sagt. --Keichwa 09:35, 30. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. Abgesehen von den bereits genannten Punkten (nichts zum Werk, stilistische Schwächen, Biographie wird zum Ende hin immer löcheriger) fehlt auch eine angemessene Bibliographie (Gesamtausgaben?) und die Weblinks sind unsortiert. --Keichwa 09:35, 30. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. Fünf schmale Zeilen für die Zeit von "1788 bis 1805"? Das ist ja wohl ein Witz...--Q'Alex 11:07, 30. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. Nach der aktuellen Formulierung der Wahlregelung wäre der Artikel gar nicht erst angenommen worden. --Sigune 16:41, 30. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. Der Goethe-Artikel ist eher eines unserer Sorgenkinder denn lesenswert. -- Manu 17:00, 30. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. schon die sinnlos wechselnde Zeitenfolge spricht dagegen. --Gerbil 23:13, 31. Okt 2005 (CET)
  • Abwahl. Das ist ein fürchterlicher Artikel. Seine Krankheiten haben fast mehr Raum bekommen als sein Werk. Aber nicht einmal als Artikel "Goethes Leben" wäre er lesenswert. Und solch phrasenhafte und nichtige Passagen wie Goethe ist eine faszinierende Persönlichkeit. Grund dafür ist vor allem seine Vielgestaltigkeit: Diese zeigt sich in vielen Aspekten, die sich gegenseitig erhellen. Jeder dieser Aspekte lässt sich oft über Jahrzehnte hindurch verfolgen und bildet gewissermaßen eine eigene Biografie. sind allein schon ein Grund für die Abwahl. Recht denen, die damals mit "Contra" gestimmt haben. Netzrack.N 12:54, 1. Nov 2005 (CET)

  • Abwahl: Es ist keine Frage, das der Artikel mehr eine Baustelle ist, als lesenswert. Aber wie wollen wir das ändern? Das Jammern hat doch keinen Zweck. Gruß -- Andreas Werle 18:12, 1. Nov 2005 (CET)
Es macht nichts, daß ein Artikel eine Baustelle ist. Fatal wird's nur, wenn Baustellenartikel als "lesenswert" ausgelobt werden. Es wirft ein bezeichnendes Licht auf die WP, daß ein derartig unfertiger Artikel höhere Weihen bekommen konnte. Schlaglichtartig wird da deutlich, daß der Nebeneffekt der WP als Kommunikationsplattform der bedeutsame Teil unseres Tuns hier ist. --Keichwa 18:33, 1. Nov 2005 (CET)

Änderungswünsche

Schreibfehler: Die Lahnreise hat Goethe 1794 mit Basedow und Lavater unternommen - nicht mit Lavatter - Es handelt sich um Johann Caspar Lavater, der auch schon in Wikipedia behandelt ist.
Danke für den Hinweis. Die Verweise auf Basedow und Lavater habe ich soeben korrigiert. --Frank Schulenburg 13:05, 14. Nov 2005 (CET)

  • Zwei Typos im Artikel: (Reise nach Italien (1786–1788)) Damit macht er deutlich, dass der Aufenhalt (Aufenthalt) in Rom der entscheidene (entscheidende) Anstoß für die Entwicklung... -Bomberman 21:30, 19. Nov 2005 (CET)
Erledigt. Danke für den Hinweis. --Frank Schulenburg 22:04, 19. Nov 2005 (CET)

  • das wort 'Urpflanze' könnte man mit dem artikel Urpflanze verlinken.. 84.149.216.167 13:32, 1. Dez 2005 (CET)
Erledigt. grüße, Hoch auf einem Baum 15:06, 1. Dez 2005 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Johann Wolfgang von Goethe und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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