Joseph Goebbels

Toplinks zu diesem Thema:
Berlin, Zeit, Kinder, Frau, Deutschland, Familie, Ziel, Zeitungen, Garten, Plakate, Suizid, Uhr, Vater, Armee, Baden, Ehe, Finden, Gewalt, Kunst, Republik, Roman, Selbstmord, Veranstaltungen, Verlag, Abitur, Allein, Arbeit, Bank, Bayern, Berufe


Der Artikel Joseph Goebbels gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, Reichsminister (Deutschland), Reichskanzler (Deutschland), NSDAP-Mitglied, Propaganda, Tagebuch, Politiker (3. Reich), Geboren 1897, Gestorben 1945
Abbildung
Goebbels auf dem Berliner Opernplatz, am 10. Mai 1933
Bildherkunft

Abbildung
Goebbels im Berliner Lustgarten, am 1. April 1933
Bildherkunft

Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt, heute ein Stadtteil von Mönchengladbach; † 1. Mai 1945 durch Suizid in Berlin) war einer der einflussreichsten und bedeutendsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Parteiämtern leitete er das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.

Die Hochzeit mit seiner Ehefrau Magda Goebbels fand am 19. Dezember 1931 statt. Die Familie Goebbels galt als nationalsozialistische Vorzeigefamilie.

Die frühen Jahre

Herkunft und Kindheit

Goebbels wurde 1897 in Rheydt (Rheinland) als dritter Sohn von Fritz und Katharina (geb. Odenhausen) geboren. Mit seinen Geschwistern Konrad, Hans und der jüngeren Schwester Maria (verh. Kimmich und spätere Erbin von Goebbels) wuchs er in einem katholischen Elternhaus auf. Sein Vater war zunächst Tagelöhner, Handlungsgehilfe und schließlich Prokurist einer Dochtfabrik, während seine Mutter in ihrer Jugend als Magd arbeitete.

Im Alter von vier Jahren erkrankte Goebbels an einer Knochenmarksentzündung, durch die sein rechter Unterschenkel verkümmerte und sein Klumpfuß entstand. Er war mit ca. 165 cm relativ klein gewachsen. Goebbels deutete die Krankheit rückblickend als „Zeichnung“ durch eine höhere Gewalt, die er Zeit seines Lebens zu kompensieren versucht habe. Bereits im Schulalter habe er versucht, die körperliche Behinderung zu reflektieren und sich in einen Schicksals- und Heldenglauben verloren. Die Behinderung und seine in der Schulumgebung als nicht standesgemäß empfundene Herkunft stachelten seinen Ehrgeiz an. 1917 legte er als Jahrgangsbester sein Abitur ab.

Studium und Berufe

Goebbels wollte auch in den Krieg ziehen, jedoch wurde er wegen seines Klumpfußes als nicht militärdienstgeeignet eingestuft und ihm war damit der Kriegsdienst versperrt. Obwohl Goebbels aufgrund seiner Teilnahme am Jesuiten-Seminar in Kerkrade in den Niederlanden Priester werden wollte, studierte er zunächst Literatur und Philosophie in Bonn, Würzburg, Freiburg und Heidelberg und promovierte schließlich 1921 an der Universität Heidelberg mit einer Dissertation zum Thema Deutsche Romantik. Mit dem Ende des 1. Weltkrieges erlebte er eine Krise, die zu einer zunehmenden Orientierungslosigkeit führte. Seine literarischen Ambitionen fanden bei Verlagen und Zeitungen keine Beachtung. Trotz seines frisch erworbenen Doktorats sah er sich in einer Außenseiterposition. Er setzte sich mit den verschiedenen Ideologien auseinander, allerdings immer unter dem Blickwinkel des „Nationalen“. Da er die Weimarer Republik als Folge des verlorenen Krieges ansah, sympathisierte er „aus der Ferne“ (siehe Erinnerungsblätter Ostern 1919) mit einer deutschen roten Armee, die nach dem misslungenen Kapp-Putsch auf Berlin losmarschierte.

Goebbels bewegte sich, seiner Zeit durchaus entsprechend, zwischen den radikalen Ideologien, die vom Untergang so genannter alter Werte und Erschaffung neuer Gesellschaftssysteme geprägt waren. In jungen nationalkonservativen Kreisen war man von Kriegswirtschafts- und sozialistischen Verwaltungssystemen angetan, wenn auch mit der Einschränkung, dass eine Führerelite über den Rest des Volkes herrschen sollte.

Nachdem ihn 1920 auch seine Freundin Anka Stalherm verlassen hatte, verlor Goebbels gänzlich den Rückhalt. Aus seiner materiellen Not folgerte er, die Geldwirtschaft sei das Übel schlechthin. Bis zu diesem Zeitpunkt war Goebbels kein besonders ausgeprägter Antisemit, obwohl ihn die Tatsache, dass seine neue Freundin Else Janke eine jüdische Mutter hatte, irritierte. Seit 1922 beschäftigte er sich immer mehr mit den Schriften von Oswald Spengler und Houston Stewart Chamberlain.

1923 nahm Goebbels auf Vermittlung seiner damaligen Freundin eine Stelle bei der Dresdner Bank an, die er aber nach neun Monaten im September wieder verlor. Von dieser Zeit an glaubte Goebbels im Kapitalismus eine Verschwörung des Judentums zu sehen.

In dieser Zeit schrieb er auch einen Roman, Michael, für den er allerdings keinen Verleger fand. Er verzichtete auch später, als er die Macht dazu hatte, darauf, die Publikation des Werks zu erzwingen.

Goebbels' Aufstieg

Die Zeit mit Gregor Strasser

Goebbels, der im Rheinland und in Westfalen als Agitator tätig war, wurde Privatsekretär von Gregor Strasser. Mit den Brüdern Strasser gab er ab dem 1. Oktober 1925 die Nationalsozialistischen Briefe heraus.

Kritiker aus dem rechten Lager kritisierten die Sprache Goebbels' als kommunistisch. Goebbels und die Brüder Strasser waren in der Partei Vertreter des "linken" Flügels. Für sie lag das Interesse mehr beim Sozialismus als beim Nationalismus.

Es schien Goebbels zu dieser Zeit auch nicht abwegig, dass Deutschland ein Bündnis mit der Sowjetunion eingehen sollte. So feierte er in seinen Beiträgen Lenin als den "nationalen Befreier" Russlands. Auch sollte Deutschland nicht für den Kapitalismus kämpfen. Trotz dieser Ansichten verstand sich Goebbels nicht als Kommunist.

Zu dieser Zeit ging Goebbels auch auf Distanz zu Adolf Hitler, obwohl er den Parteiführer bisher sehr verehrt hatte. Goebbels wollte nicht akzeptieren, dass Hitler Gelder von Industriellen dankbar entgegennahm. Goebbels wollte den Flügel um die Strasser-Brüder stärken, die Machtzentrale der Partei sollte von München nach Norddeutschland verlegt werden. Hitler sollte nur noch Ehrenvorsitzender der Partei sein und Gregor Strasser Parteiführer.

Hitler kannte und schätzte Goebbels als geschickten Propagandisten und wollte ihn von der Strasser-Fraktion abwerben, was ihm im Nachgang zur Bamberger Führertagung der NSDAP am 14. Februar 1926 auch gelang. Hitler zeigte Goebbels die Abschnitte aus "Mein Kampf", die sich mit Propaganda und Organisation beschäftigten. Goebbels war von diesen Thesen begeistert. Seine alte Verehrung Hitlers erstarkte wieder, und er wurde zum treuen Gefolgsmann.

Erste Auftritte in Berlin

Goebbels wurde nicht gleich zum Propagandaleiter der NSDAP ernannt, erhielt aber den Posten des Gauleiters von Berlin-Brandenburg. Propagandachef wurde zunächst Gregor Strasser.

Berlin war zu dieser Zeit eine Stadt, in der Kommunisten und Sozialdemokraten die Mehrheit hatten. Die Berliner NSDAP war desorganisiert und ihre Anhänger zerstritten und der Einfluss in der Stadt war gering. Goebbels warf zahlreiche Mitglieder aus der Partei mit dem Ziel neue Mitglieder zu werben, die der Partei nutzten.

Bereits seine erste Aktion in Berlin zeigte die Methoden von Joseph Goebbels. Im Berliner Arbeiterbezirk Wedding mietete er einen Saal, der sonst von den Kommunisten genutzt wurde. Die Werbeplakate für die Veranstaltung ahmten die kommunistischen Vorbilder nach. Alle Berliner Mitglieder der NSDAP mussten am 11. Februar 1927 an einem Demonstrationszug durch den Wedding teilnehmen. Damit provozierte er die Berliner Kommunisten, die in ihren Zeitungen "blutige Drohungen" gegen die Veranstaltung der Nationalsozialisten ausstießen.

Am 11. Februar kam es zur von den Nationalsozialisten erwarteten Saalschlacht. Die Kommunisten versuchten die Veranstaltung zu sprengen, in "Reserve" gehaltene SA-Leute stürmten aber dann in den Saal und prügelten auf ihre Gegner ein. Goebbels bewahrte auf dem Podium die Ruhe. Nach der Prügelei ließ er die Tragen mit den verletzten SA-Leuten auf die Bühne bringen. Vor dem Publikum drückte er den Verletzten die Hand. In seiner anschließenden Rede stachelte er die Zuschauer auf. In kurzen, stakkatohaften Sätzen würdigte er die SA-Männer und weckte die Empörung der Zuhörer. Goebbels spielte hier sein ganzes rhetorisches Talent aus. Am nächsten Tag berichteten die Zeitungen über die Saalschlacht. Im Parteibüro wurden über 2.600 Mitglieder-Neueintritte beantragt. 500 Männer wollten der SA beitreten.

Bei einer weiteren Veranstaltung wurde am 4. Mai 1927 ein Pfarrer von SA-Leuten krankenhausreif geschlagen. Der Polizeipräsident von Berlin verbot daraufhin die NSDAP in Berlin. Goebbels war wieder auf den Titelseiten. Er verstand es in den weiteren Wochen, die Partei als Opfer darzustellen.

Er schrieb: "Man begann, uns zu verleumden und zu beschimpfen ... Jetzt schäumte der Gegner vor Wut ... Wer von Euch hätte je geglaubt, dass wir so stark seien." (S. 83-84). Goebbels gründete in diesen Monaten Clubs in der Stadt, um das Parteiverbot zu umgehen. Hier konnte er seine Reden halten. Daraufhin wurde ihm für Preußen Redeverbot erteilt.

Goebbels nutzte die Situation geschickt für sich aus, indem er sich als Held wie als Märtyrer darstellte. Ein gefälschtes Bild, das ihn in Fesseln zeigte, prangte auf der Titelseite des "Völkischen Beobachters". In mehreren Artikeln schrieb er reißerisch, wie er von Kommunisten verfolgt würde.

Geschickt verstand Goebbels es, Opfer in den eigenen Reihen zu glorifizieren, indem er sie zu "Blutzeugen" der Partei machte.

In dieser Zeit lieferte sich Goebbels erbitterte Kämpfe mit dem Berliner Polizeipräsidenten Bernhard Weiß, der immer wieder versuchte, Goebbels, zum Teil mit massivem Polizeieinsatz, in seiner Propagandatätigkeit - bei der es zu Straßen- und Saalschlachten kam, mit teilweise Todesfolgen - zu behindern. Verächtlich titulierte Goebbels ihn als "Isidor Weiß" (Weiß war Jude) und "ViPoPrä" (Vize-Polizei-Präsident).

Der Angriff

Als ein weiteres Presseorgan gründete Goebbels die Zeitung Der Angriff. Eine professionell inszenierte Plakataktion kündigte das Erscheinen des Blattes am 4. Juli 1927 an. Zuerst erschien die Zeitung nur an wenigen Kiosken und Goebbels war mit dem Erscheinungsbild zunächst nicht einverstanden.

Er formte das Blatt zur Arbeiterzeitung um, das gegen die "Ausbeuter" wetterte. Für Gregor Strasser, der die Berliner Arbeiter-Zeitung in Berlin herausgab, war Goebbels' Blatt eine ungeliebte Konkurrenz. Zwischen den Verkäufern der beiden Blätter kam es in der Folgezeit zu handgreiflichen Auseinandersetzungen.

Am 29. Oktober 1927 wurde das Redeverbot für Goebbels aufgehoben. Der Angriff wurde sein Sprachrohr. Goebbels war auf jeder Titelseite mit einem Leitartikel vertreten. Ziel der Zeitung war die Verunglimpfung und Verleumdung politischer Gegner.

Goebbels hatte sich jetzt in Berlin eingelebt, er war "hart" und "kalt" geworden. Mit beißender Ironie und Berliner Jargon attackierte er seine Gegner. Er genoss es, von diesen beleidigt zu werden. Als er einmal als "Oberbandit" bezeichnet wurde, verwandte er diesen Begriff gleich auf einem seiner Plakate, auf denen er sich ankündigte unter: "Heute abend spricht Oberbandit Dr. Goebbels".

Propagandaleiter

Abbildung
Goebbels steht in Uniform auf einem Podest und hält eine Rede, hinter ihm Uniformierte
Bildherkunft

Am 27. April 1930 wurde er von Hitler zum Reichspropagandaleiter der NSDAP ernannt. Er begann nun Massenveranstaltungen zu inszenieren. Begleitet von Garden und Fahnenträgern wurde der Redner der Veranstaltung in den Saal geführt. Da Goebbels nicht bei allen Veranstaltungen als Redner auftreten konnte, organisierte er eine Abteilung für Redner. Diese wurden für ihre Auftritte genau instruiert und gleichzeitig dabei überwacht.

Obwohl Goebbels es geschickt verstand, die Massen zu lenken, verachtete er seine Zuhörer und wunderte sich, wie einfach die Beeinflussung des Menschen war. Neben seinen Propagandaaktionen förderte und leitete er den Terror durch die SA. Er stilisierte die Männer der SA in seinen Zeitungsartikeln als Heroen.

Der Tod von Horst Wessel bot Goebbels eine Gelegenheit, einen Helden zu schaffen. Er organisierte ein prunkvolles Begräbnis, bei dem er die Trauerrede hielt. Dabei verschwieg er die wahren Hintergründe des Todes von Horst Wessel und erschuf eine neue Legende.

Unterwanderung der Demokratie

Goebbels' erklärtes Ziel war es, der NSDAP mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaats an die Macht zu verhelfen, um dann die demokratische Grundordnung außer Kraft zu setzen, wie er in seinem Artikel "Was wollen wir im Reichstag" (in Der Angriff, 30. April 1928, S. 1 f) darlegte:

Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache. ... Uns ist jedes gesetzliche Mittel recht, den Zustand von heute zu revolutionieren. Wenn es uns gelingt, bei diesen Wahlen sechzig bis siebzig Agitatoren und Organisatoren unserer Partei in die verschiedenen Parlamente hineinzustecken, so wird der Staat selbst in Zukunft unseren Kampfapparat ausstatten und besolden. ... Auch Mussolini ging ins Parlament. Trotzdem marschierte er nicht lange darauf mit seinen Schwarzhemden nach Rom. ... Man soll nicht glauben, der Parlamentarismus sei unser Damaskus. ... Wir kommen als Feinde! Wie der Wolf in die Schafherde einbricht, so kommen wir. Jetzt seid Ihr nicht mehr unter Euch! Und so werdet Ihr keine reine Freude an uns haben! (zitiert nach Begründung des Antrags auf Verbot der NPD wegen Verfassungswidrigkeit)

Wahlen

Dem entsprechend mobilisierte Goebbes für die Wahlen am 14. September 1930 die ganze Partei. Er verkündete, dass die Nationalsozialisten 40 Sitze im Reichstag erreichen wollten. Auf über 6.000 Veranstaltungen traten die von Goebbels ausgesuchten Redner auf. Unzählige Plakate erschienen im Land. Die Zeitungen der NSDAP vervielfachten ihre Auflage.

Das Wahlergebnis: 18 Prozent der Stimmen wurden für Hitler abgegeben, und 107 Abgeordnete zogen in den Reichstag. Goebbels' Einfluss wuchs an. Er musste nun nicht mehr um Geld für seine Kampagnen betteln. Zahlreiche Industrielle spendeten jetzt im großen Stil der NSDAP, "Der Angriff" erschien jetzt täglich.

Die Politik des Reichskanzlers Heinrich Brüning trieb der NSDAP weitere Mitglieder zu. Die Millionengrenze wurde überschritten. Goebbels nutzte die Krisensituation, indem er allen alles versprach, wenn die Nationalsozialisten an die Macht kämen. Dass manche Versprechen anderen Zusagen widersprachen, fiel für ihn dabei kaum ins Gewicht: So versprach er den Hausbesitzern steigende Mieteinnahmen, den Mietern sinkende Mieten.

Der Wahlsieg brachte aber noch nicht den gewünschten Einfluss für die NSDAP. Die Wahl des Reichspräsidenten 1932 bot sich für Goebbels dazu an, den Durchbruch zu erringen. Es gelang ihm, Hitler zur Gegenkandidatur gegen Hindenburg zu bewegen.

Goebbels setzte wieder seine Propagandamaschine ein. Plakate und unzählige Redner warben für Hitler. Goebbels selber trat täglich an bis zu drei Orten auf. Die Wahl ging knapp verloren, aber auch Hindenburg verpasste die absolute Mehrheit.

Goebbels wertete die eigenen Fehler des ersten Wahlganges aus. Hitler sollte im nächsten Wahlgang noch häufiger auftreten. Dazu wurde für ihn ein Flugzeug gechartert ('Hitler über Deutschland' hieß der Slogan). Die eigenen Journalisten wurden instruiert, wie sie von den Auftritten Hitlers zu berichten hatten. Hitler gewann zwar Stimmen hinzu, doch Hindenburg blieb auch im zweiten Wahlgang Sieger.

Goebbels organisierte nun mehrere Wahlkämpfe in den deutschen Ländern in der gewohnten Weise. Neu war, dass er dabei den Reichskanzler Brüning zum öffentlichen Rededuell herausforderte. Doch Brüning lehnte ab. Die Kampagnen zeigten deutliche Erfolge in Württemberg, Bayern und Preußen.

Doch Goebbels beschränkte sich nicht nur auf Wahlpropaganda. Er setzte auch auf Provokationen und Terror. So prügelten die NS-Abgeordneten im Reichstag auf die Vertreter der Kommunisten ein, Krawalle wurden angezettelt.

Vor der Macht

Teile dieses Abschnitts sind möglicherweise sachlich falsch. Siehe auf der Diskussionsseite dieses Artikels.

Am 31. Juli 1932 errangen die Nationalsozialisten einen weiteren Sieg - die NSDAP stellte 230 Abgeordnete im Reichstag. Doch die Stimmen für die NSDAP gingen in den folgenden Wahlen in den Ländern zurück. Die Partei geriet in finanzielle Schwierigkeiten. Gregor Strasser wollte diesen Abschwung dadurch auffangen, indem er Hitler zu Koalitionen mit anderen Parteien riet. Doch Goebbels war strikt dagegen. Er konnte Hitler davon überzeugen, dass Zusammenarbeit mit anderen Parteien nicht in Frage kam.

Natürlich gab es auch Ausnahmen. Während eines Streiks in Berlin 1932 kooperierten die Nazis mit der KPD, um ihren Stand in der Arbeiterschaft nicht zu gefährden. Es gibt ein Bild aus dieser Zeit, das Goebbels mit Walter Ulbricht zusammen auf der Rednertribüne zeigt. Gerade dies führte aber bei den konservativen Mitläufern zu großen Stimmenverlusten bei der Reichstagswahl im November 1932.

Goebbels wollte den Abwärtstrend der Partei abwenden. Die Gelegenheit bot ihm die Wahl zum Landtag von Lippe-Detmold. Obwohl das Land unbedeutend war, organisierte Goebbels eine große Wahlkampagne. Die gesamte Führung trat hier an, vor oft nur wenigen Zuhörern.

Der Wahlerfolg war groß und ebenso das publizistische Echo. Am 30. Januar 1933 erreichten Hitler und seine Anhänger ihr Ziel: Hitler wurde vom Reichspräsidenten Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Hitler nahm die Paraden der SA in Berlin ab, hinter ihm stand Joseph Goebbels. Er schrieb in sein Tagebuch: "Das neue Reich ist erstanden ... Wir sind am Ziel. Die deutsche Revolution beginnt." Er sagte allerdings auch "Hier wird man uns nur als Leichen wieder heraustragen".

An der Macht

Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda

Am 13. März 1933 wurde Goebbels zum Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda ernannt. Literatur, Presse, Theater, Rundfunk, Bildende Kunst und Filmkunst unterstanden fortan der Kontrolle seines Ministeriums; für die Presse gab es allerdings einen Reichpresseleiter, den er nur indirekt beeinflussen konnte. Auch die täglich stattfindende Reichspressekonferenz verlief nach seinen detaillierten Anweisungen. Reichspropagandaämter und der Sicherheitsdienst (SD) der SS berichteten dem Ministerium über die Einhaltung der Richtlinien und die Stimmung in der Bevölkerung.

Goebbels wußte sehr genau die Macht des Hörfunks - als für damalige Verhältnisse neben der Zeitung wichtigstes Kommunikationsmedium - einzuschätzen. Zwar war bereits 1932 von der Regierung Franz von Papen die Verstaatlichung des Rundfunks aus ähnlichen Gründen durchgesetzt worden, aber nie vorher hatte eine Regierung so effizient die Gleichschaltung von Presse, Funk und Film betrieben.

Ab 1933 wurde der Volksempfänger (von der Bevölkerung auch "Goebbelsschnauze" genannt) hergestellt, damit 'des Führers Stimme' auch im entlegensten Winkel zu hören sei. Mit einem Preis von 76 Reichsmark war dieser für jedermann erschwinglich.

Auch der Film war ein wichtiges Instrument zur Beeinflussung der Bevölkerung. Zwar waren drei Viertel der im Dritten Reich gedrehten Filme Komödien, es gab aber auch antisemitische Hetzfilme wie z.B Jud Süß oder Der ewige Jude. Goebbels nahm oft persönlich Einfluss auf die Gestaltung von Drehbüchern. Filme konnten ohne seine Genehmigung nicht mehr gedreht werden. Er war allerdings klug genug, Unterhaltungsfilme zu fördern, die nicht doktrinär waren; selbst der Briefträger sagte in diesen Filmen noch 'Grüß Gott'.

Über eine weit verzweigte Machtstruktur trieb Goebbels die Gleichschaltung der Medien voran. So gelang es ihm 1937, Alfred Hugenberg zum Verkauf der Universum-Film AG (Ufa) zu zwingen und damit eine der größten Filmgesellschaften in Staatsbesitz zu bringen.

Die von Goebbels gegründete Reichskulturkammer regelte den Zugang zu allen künstlerischen Berufen. Viele jüdische Vertreter aller Kultursparten wurden aus ihren Berufen verbannt. Goebbels initiierte auch die berühmt-berüchtigte Ausstellung Entartete Kunst und ließ hierzu die Werke zahlreicher jüdischer und moderner Künstler beschlagnahmen. Insgesamt bereitete er ideologisch-propagandistisch den Holocaust (die Shoa) vor.

Im August 1938 scheiterte Goebbels Ehe mit Magda, die er im Dezember 1931 geheiratet hatte, beinahe wegen seiner zahlreichen Affären, unter anderem mit der tschechischen Schauspielerin Lida Baarova. Erst durch Hitlers Intervention ließ sich die propagandistische "Katastrophe" abwenden.

Goebbels und die Juden

Goebbels' Verhältnis zu den Juden ist nicht ohne Widersprüche und offene Fragen. Anfangs fehlt in seinem Leben jede Art von "Schlüsselerlebnis", das ihn zum Antisemitismus geführt hätte. Zwar finden sich in seinen Tagebüchern, bevor er in der rechten Szene aktiv wurde, vereinzelt judenfeindliche Sätze, doch mit der späteren Haßpropaganda, die auf die völlige Vernichtung der Juden zielte, hatte dies noch nichts zu tun.

Es ist daher nicht unumstritten, ob Goebbels jemals selbst erklärter Antisemit gewesen ist. Zwar wußte Goebbels von Hitlers Vernichtungsplänen von Anfang an. Auch die späteren Beschlüsse der Wannseekonferenz konnten seinem Ministerium und ihm persönlich freilich nicht verborgen geblieben sein. Es ist aber in seinen Tagebüchern, Schriften und Reden nicht eindeutig auszumachen, welche eigene Ansicht er zur Endlösung vertrat - eine eigene Meinung hatte Goebbels sowieso eher selten.

Einige Historiker (Barth) meinen, Goebbels habe sich später tatsächlich die Rassen- und Judenwahnlehre Hitlers zu eigen gemacht, andere gehen davon aus, dass er aus rein opportunistischen und taktischen Gründen alle judenfeindlichen Positionen Hitlers unreflektiert übernahm und nach außen hin vertrat, um sich ihm einerseits anzudienen und sich andererseits mit Krawallparolen Gehör zu verschaffen. Beispielsweise waren seine Tiraden gegen den jüdisch-stämmigen Vizepräsidenten der Berliner Polizei, Bernhard Weiß, den er in seinem Hetzblatt Der Angriff als Isidor karikierte, nicht von persönlichem Hass Weiß gegenüber geprägt, sondern nur Teil seiner technokratisch kühl kalkulierenden Propagandamaschine. Er verstand es hervorragend, die Klischees über "die Juden" für die NSDAP zu propagandistischen Zwecken zu nutzen, ob er sie wirklich selbst vertrat ist bis heute Gegenstand kontroverser historischer Forschungen.

Ähnliche Widersprüchlichkeiten finden sich auch im Rahmen seiner Hassparolen gegenüber den "Privilegierten" und "Intellektuellen" der Weimarer Republik. Auch gegen diese hatte er persönlich überhaupt nichts, vielmehr wollte er aufgrund seines Minderwertigkeitskomplexes immer genau diesem privilegierten intellektuellen Personenkreis angehören, heiratete 'standesgemäß' und ließ sich gerne mit "Herr Doktor" anreden.

Goebbels und die "Reichskristallnacht"

Die Pogrome in der "Reichskristallnacht" am 9./10. November 1938 wurden von Goebbels initiiert; vorher hatte er sich allerdings bei Hitler rückversichert. Eines seiner Motive war vermutlich, sich nach seiner Eheaffäre bei Hitler wieder beliebt zu machen. Am Abend des 9. November wurde in München des Hitlerputschversuchs von 1923 gedacht. Goebbels hielt eine antisemitische Hetzrede, in der er die Juden für den zwei Tage zuvor geschehenen Anschlag auf Ernst Eduard vom Rath verantwortlich machte. Er verwies auf Pogrome, die in Magdeburg-Anhalt und Kurhessen bereits stattgefundenen hatten und gab zu verstehen, dass die Partei antijüdische Aktionen nicht behindern werde. Dies wurde wie geplant von den anwesenden Gauleitern und SA-Führern als Aufforderung zu Aktionen verstanden und entsprechende Befehle wurden an die örtlichen Dienststellen gegeben.

Die Aktionen waren in Partei und Sicherheitsapparat nicht unumstritten; vor allem die Geheime Staatspolizei (Gestapo) und der Sicherheitsdienst (SD) kritisierten sie und zogen systematische verborgene Entrechtung dem öffentlichen Pogrom vor. Möglicherweise hielt sich Goebbels deswegen mit der direkten Organisation der Pogrome zurück und konnte sie so auch als Akt des "Volkszorns" ausgeben. Am Tag nach der "Reichskristallnacht" schrieb er in sein Tagebuch:

"Ich trage dem Führer die Angelegenheit vor. Er bestimmt: Demonstrationen weiterlaufen lassen. Polizei zurückziehen. Die Juden sollen einmal den Volkszorn zu verspüren bekommen. Das ist richtig. Ich gebe gleich entsprechende Anweisungen an Polizei und Partei..."

Zweiter Weltkrieg

Der Krieg 1939 begeisterte ihn keinesfalls; er wusste, dass dieser Krieg unpopulär war, und fürchtete die Niederlage. "Gnade Gott uns, wenn wir diesen Krieg verlieren", soll er bei der Nachricht vom Kriegseintritt Englands gesagt haben. Dementsprechend bot er seine volle Fähigkeit und Kraft auf, um für Führer und Volk (wie er es sah) den Sieg dennoch zu erringen.

Sicherung des Wehrwillens

Sofort nach Kriegsbeginn verbot die "Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen" das Abhören ausländischer Sender.

Wer Nachrichten", die geeignet sind, die Widerstandskraft des deutschen Volkes zu gefährden, vorsätzlich verbreitet, wird mit Zuchthaus, in besonders schweren Fällen mit dem Tode bestraft".
Ab 1940 war Goebbels Herausgeber der Wochenzeitschrift Das Reich. Als deren Leitartikler, mit Reden vor Parteiversammlungen und im Rundfunk unternahm er in Wort und Schrift, was immer ihm möglich war, um den Glauben an den Endsieg und den Willen dazu aufrechtzuerhalten. Als entscheidend verkündete er Beweggründe geistiger Art, wie er sie aus der Sicht des Nationalsozialismus vortrug: die weltgeschichtliche Sendung des Führers, die wirtschaftliche, militärische und vor allem kulturelle Überlegenheit des deutschen Volkes.
Vereitelung des Putschs vom 20. Juli 1944
Goebbels hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Putschversuch der Militärs vom 20. Juli 1944 fehlschlug. Major Otto Ernst Remer hatte den Auftrag, Goebbels zu verhaften. Goebbels bewog Remer, mit Hitler zu telefonieren. Hitler lebte noch, dem Auftrag der Putschisten fehlte die Voraussetzung, und Remer kehrte seine Möglichkeiten gegen die Putschisten. Goebbels sorgte dafür, dass der Berliner Rundfunk in der Hand der Regierung blieb und meldete, dass der Putsch fehlgeschlagen war. Der Rundfunk kündigte eine Rede des Führers an, und Hitlers bekannte Stimme bewies der Bevölkerung, dass er lebte und die Macht behalten hatte.
Der "Totale Krieg"

Die Bombenangriffe der überlegenen alliierten Luftstreitkräfte hatten in vielen Städten des Reiches ganze Wohngebiete zerstört; unter der Zivilbevölkerung waren Tote und Verletzte zu beklagen. Die Luftangriffe weckten Empörung, weniger gegen die eigene Regierung als gegen die Angreifer. Staatliche und Partei-Dienststellen konnten die Schäden weder verhindern noch vermindern, suchten aber im Zeichen der Volksgemeinschaft unverzüglich solidarische Hilfe zu organisieren, wenn das möglich war (Verteilen von Lebensmitteln in den getroffenen Stadtteilen, Zuweisen von Ersatz-Unterkünften und Ähnliches). Die vom Propagandaministerium gesteuerten Medien, insbesondere die deutsche Wochenschau, lenkten die Aufmerksamkeit beharrlich auf solche Leistungen der staatlichen Vorsorge. Goebbels selbst suchte fleißig Schadensgebiete auf, ließ sich von Betroffenen berichten und sprach ihnen zu, selbstverständlich mit der Absicht, den Willen zum Sieg über die Angreifer und das Vertrauen in die Führung zu festigen. Das Wort "Soforthilfe" soll damals von Goebbels geprägt worden sein.

Am 31. Januar und 2. Februar 1943 hatten sich die in Stalingrad eingeschlossenen deutschen Streitkräfte der sowjetischen Übermacht ergeben. Nun konnte die militärische Schwäche der deutschen Wehrmacht trotz allen verbalen Beschönigungen ("Frontbegradigung") gerade aufmerksamen Volksgenossen nicht mehr verborgen bleiben, der Glaube an den Sieg war in Gefahr. In dieser Lage hielt Goebbels es für möglich und für geboten, zu Empörung, Solidarität, Vertrauen und Siegeswille aufzurufen, nicht mehr nur gegen die Luftangriffe (so hatte er die erwünschte Reaktion bisher beobachtet), sondern allgemein gegen den Feind überhaupt. Ansprechen und innerlich bewegen wollte er nicht nur die von Luftangriffen örtlich betroffenen Menschen, sondern das gesamte deutsche Volk.

Ebenso wie Hitler war Goebbels überzeugt, über Erfolg oder Misserfolg geschichtlichen Geschehens entscheide am allermeisten die Wirkung des gesprochenen Wortes, der politischen Rede. Nach dem Rückschlag in Stalingrad sollte nun eine rhetorische Tat in Deutschland Mut und Entschlossenheit zum Sieg wieder unerschütterlich aufrichten und festigen (kein Zitat, aber die damalige Sprechweise). Im Verlauf einer politischen Kundgebung sollte (wie Goebbels es sah) die Versammlung ganz Deutschland repräsentieren, die Anwesenden sollten dem Aufruf zum totalen Krieg zustimmen und so den Willen des Volkes verbindlich festlegen. Hass und Jubel der aufgeregten Menge müsste (so stellte Goebbels sich das wohl vor) die selbe Wirkung und Geltung haben wie ein formaler Reichstagsbeschluss, wie eine demokratische Volksabstimmung.

Goebbels hat diese bis dahin unerhörte Fortentwicklung der politischen Willensbildung sorgfältig vorbereitet. Die Teilnehmer wurden namentlich ausgewählt und kurzfristig einberufen, einzelne auch ehrenvoll abgeholt und herbeigefahren. Regimetreue Volks- und Parteigenossen in genügender Zahl saßen zwischen den übrigen Teilnehmern, um an den richtigen Stellen den Beifall in Gang zu bringen. Fotografen und Kameraleute erhielten die Weisung, hauptsächlich prominente Gesichter und Zeichen der Zustimmung ins Bild zu nehmen. Die Kundgebung fand am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast statt und wurde vom Rundfunk ausgestrahlt; an den folgenden Tagen verkündeten Printmedien und Wochenschau das Ereignis im ganzen Reich.

Es dauerte aber noch ein volles Jahr und fünf Monate, bis Hitler auch formal den totalen Krieg befahl. Erst nach dem Attentat vom 20. Juli 1944, freilich noch an diesem Tage, beauftragte Hitler zunächst Reichsleiter Martin Bormann mit allen "zur Herbeiführung eines totalen Kriegseinsatzes notwendigen Anordnungen" in der NSDAP, deren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden. Am 25. Juli 1944 wurde Hermann Göring beauftragt, das "gesamte öffentliche Leben den Erfordernissen der totalen Kriegsführung in jeder Beziehung anzupassen". Erst jetzt wurde Goebbels "Generalbevollmächtigter für den totalen Kriegseinsatz".

Suizid

In den letzten Kriegstagen, im April 1945 bezog Goebbels mit seiner Familie mehrere Räume im Vorbunker des Bunkers unter der Reichskanzlei, des sogenannten "Führerbunkers". Goebbels war am 29. April 1945 Trauzeuge, als Hitler kurz vor dem eigenen Suizid Eva Braun heiratete. Hitler bestimmte seinen Propagandaminister im so genannten Politischen Testament zu seinem Nachfolger als Reichskanzler. Goebbels hingegen diktierte kurz danach um 5:30 Uhr folgenden "Zusatz zum Testament Adolf Hitlers":
Der Führer hat mir den Befehl gegeben, im Falle des Zusammenbruchs der Verteidigung die Reichshauptstadt Berlin zu verlassen und als führendes Mitglied an einer von ihm ernannten Regierung teilzunehmen. Zum erstenmal in meinem Leben muß ich mich kategorisch weigern, einem Befehl des Führers Folge zu leisten. Meine Frau und meine Kinder schließen sich dieser Weigerung an. Im anderen Falle würde ich mir selbst (...) für mein ganzes ferneres Leben als ein ehrloser Abtrünnling und gemeiner Schuft vorkommen, der mit der Achtung vor sich selbst auch die Achtung seines Volkes verlöre, die die Voraussetzung eines weiteren Dienstes meiner Person an der Zukunftsgestaltung der Deutschen Nation und des Deutschen Reiches bilden müßte.
Dieser Zusatz ergeht sich des weiteren in Ankündigungen des Ehepaars Goebbels, dem beiderseits bis zum letzten Moment geliebten "Führer" in den Tod folgen zu wollen und aus diesem Anlass auch die eigenen Kinder umzubringen. (Joseph Goebbels. Tagebücher 1945. Die letzten Aufzeichnungen, Hamburg 1977, S. 539 f.)

Am 1. Mai 1945 gegen 22 Uhr töteten sich Goebbels und seine Frau Magda mit Blausäure. Entgegen anderslautenden Gerüchten sind weder Magda noch Joseph Goebbels erschossen worden. Das belegen die Obduktionsergebnisse der nur unvollständig verbrannten Leichen, durchgeführt durch die Rote Armee. Kurz zuvor hatte der SS-Arzt Helmut Kunz auf beider Veranlassung ihre sechs Kinder betäubt, die dann von Magda Goebbels und Hitlers Leibarzt Ludwig Stumpfegger mit Blausäurekapseln ermordet wurden. Die Leichen des Ehepaars Goebbels wurden am Morgen des 2. Mai im Garten der Reichskanzlei unvollständig verbrannt. Gegen 17 Uhr betraten sowjetische Offiziere den Garten der Reichskanzlei und entdeckten die Leichen von Goebbels und seiner Frau nur wenige Meter vom Notausgang des Führerbunkers entfernt. Im Untersuchungsbericht heißt es:

Die Leiche des Mannes war von niedrigem Wuchs, der Fuß des rechten Beines (Klumpfuß) steckte in halbgekrümmter Stellung, in einer angekohlten Metallprothese; darauf lagen die Überreste einer verkohlten Parteiuniform der NSDAP und eines angesengten Goldenen Parteiabzeichens; bei der verkohlten Leiche der Frau wurde ein angesengtes goldenes Zigarettenetui entdeckt; auf der Leiche ein Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP und eine angesengte goldene Brosche. Zu Häupten der beiden Leichen lagen zwei Walther-Pistolen Nr. 1 (aus Quelle: Das Erste, Informationen - Joseph Goebbels)

Goebbels-Tagebücher

Goebbels führte seit Oktober 1923 regelmäßig Tagebuch, das von Dr. Elke Fröhlich im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte seit 1992 in zwei Teilen postum veröffentlicht wird. Grundlage der Edition sind die 1992 von Elke Fröhlich in Moskauer Archiven aufgefundenen Glasplatten, eine frühe Form von Mikrofiches, mit den Tagebuch-Texten von Joseph Goebbels. Der handgeschriebene Tagebuchteil war bis dahin nur fragmentarisch bekannt und veröffentlicht worden (zuerst unter dem Titel "Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Sämtliche Fragmente", 1987). Die neue Edition der Tagebücher von Joseph Goebbels, herausgegeben von Elke Fröhlich im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte und mit Unterstützung des Staatlichen Archivdienstes Russlands, ist faktisch eine Gesamtausgabe, denn sie enthält alle aufgefundenen Tagebuchtexte, fast 98% des von Goebbels geschriebenen und diktierten Tagebuchmaterials.

Die Familie Goebbels

Joseph und Magda Goebbels hatten zusammen sechs Kinder, Helga († 12), Hildegard († 11), Helmut († 9), Hedwig († 8), Holdine († 7), Heidrun († 4). Der Öffentlichkeit waren die Kinder als Helga, Hilde, Helmut, Hedda, Holde und Heide bekannt. Magda Goebbels wünschte das "H" als Anfangsbuchstaben des Namens "Hitler", als Namensbeginn für ihre Kinder. Allerdings hatte auch ihr bereits 1921 geborener Sohn aus erster Ehe Harald Quandt einen mit "H" beginnenden Namen getragen.

Medienwirksam stilisierte Goebbels seine Familie zur idealen nationalen Vorzeigefamilie. Die Familie wurde ein wichtiger Teil seiner Propaganda. Die Kinder Helga, Hilde und Helmut wurden im August 1938 vor die Kameras der UFA gestellt, um die medienwirksame Versöhnung des Ehepaares Goebbels zu präsentieren. "Ob denn der Vater nun wieder lieb wäre," fragte Magda ihre Töchter, was diese selbstverständlich bejahten.

Goebbels ließ seine Kinder ohne deren Wissen 1939 in einem Film auftreten, der die Euthanasie Behinderter propagieren sollte. Die Goebbels-Kinder werden dort als positiver Kontrast zu "abstoßenden" Behinderten gezeigt.

Allein 1942 sah man die Goebbels-Kinder 34 mal in den Wochenschauen, in denen sie jedesmal das familiäre Idyll präsentierten. So sangen sie dem Vater zu seinem 45. Geburtstag ein Ständchen, halfen ihrer Mutter beim Wäsche aufhängen, oder spielten ganz einfach im Garten.

1942/1943, als Goebbels kaum noch Kriegserfolge melden konnte, setzte er fast vollständig auf Durchhalteparolen und Familien-Propaganda. So schickte er seine Frau Magda Ende 1944 noch zusammen mit den beiden ältesten Töchtern in ein Kriegslazarett, wo sie für die Wochenschau Verwundete pflegen sollten. Für die Töchter, erst 12 und 10 Jahre alt, war es ein Schock, Verwundete sehen zu müssen, die zum Teil verstümmelt waren. Daraufhin verzichtete Goebbels auf solche Propaganda. Wenige Stunden nach Hitlers Selbstmord tötete Magda Goebbels die gemeinsamen Kinder im Führerbunker. Kurze Zeit später nahmen er und seine Frau Blausäurekapseln und entzogen sich mit ihrem Selbstmord einer Gerichtsverhandlung über ihre Mitschuld am Holocaust und am 2. Weltkrieg.

Veröffentlichungen

  • "Wilhelm Schütz als Dramatiker" (Doktorarbeit)
  • "Michael" (Roman)
  • "Der Wanderer" (Theaterstück)
  • "Kampf um Berlin"
  • "Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei"
  • "Das eherne Herz"
  • "Die Zeit ohne Beispiel"
  • Der steile Aufstieg

Nachleben

In dem Film Der Untergang wurde Goebbels 2004 von Ulrich Matthes verkörpert. Der um Authentizität bemühte Film schildert die letzten Tage des Dritten Reiches aus der Perspektive der nationalsozialistischen Führungsschicht.

Der Dokumentarfilm „Das Goebbels-Experiment“ von Lutz Hachmeister und Michael Kloft, welcher auf der Berlinale 2005 vorgestellt wurde und im wesentlichen auf den Tagebüchern von Goebbels basiert, zeigt in Filmaufnahmen, wie sich Joseph Goebbels von seinen Anfängen in den 20er Jahren bis zum Tod neu inszenierte und wandelte.

Vergleiche mit Goebbels

Aufgrund ihrer rhetorischen Fähigkeiten als Propagandisten wurden verschiedene Politiker in Vergleichen mit Goebbels beschimpft und verunglimpft:

Siehe auch

Literatur

  • Elke Fröhlich [Hrsg.]: Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Teil I Aufzeichnungen 1923-1941. K. G. Saur, München, 1997. ISBN 3-598-23730-8
  • Elke Fröhlich [Hrsg.]: Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Teil II Diktate 1941–1945. K. G. Saur, München, 1995. ISBN 3-598-21920-2
  • Lutz Hachmeister, Michael Kloft (Hrsg.): Das Goebbels-Experiment. DVA, München 2005, ISBN 3-421-05879-2
  • Helmut Heiber: Joseph Goebbels. Berlin 1962
  • Stefan Lehnberg: Mein Eid. Der fabelhafte Tod des Joseph Goebbels. Theaterstück
  • Kai Michel: Vom Poeten zum Demagogen. Die schriftstellerischen Versuche Joseph Goebbels'. Böhlau, Weimar/Köln 1999, ISBN 3-412-15598-5
  • Ralf Georg Reuth: Goebbels. Eine Biographie. Neuausgabe. Piper, München 1995, ISBN 3-492-12023-7
  • Curt Riess: Goebbels. Dämon der Macht. Biographie. Neuauflage. Universitas Verlag, München 1989, ISBN 3-8004-1211-X (Original: Baden-Baden 1950)
  • Joachim C. Fest: Joseph Goebbels oder "Canaille Mensch" in ders.: Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft (11. Auflage). Piper, München und Zürich 1993, ISBN 3-492-11842-9, S. 119-139
  • Christoph Waldecker: Rheydt 1815-1974. In: Wolfgang Löhr (Hrsg.): Loca Desiderata. Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Band 3/1. Rheinland-Verlag, Köln 2003, S. 241-372, ISBN 3-7927-1888-X (Mit einem Kapitel zu Goebbels)
  • Dieter Wunderlich: Goebbels und Göring. Eine Doppelbiografie. Regensburg 2002, ISBN 3-7917-1787-1 (Leseproben)
  • Siegfried Becker: Ein Nachlaß im Streit. Anmerkungen zu den Prozessen über die Tagebücher von Joseph Goebbels, in: Friedrich P. Kahlenberg (Hg.): Aus der Arbeit der Archive. Beiträge zum Archivwesen, zur Quellenkunde und zur Geschichte. Festschrift für Hans Booms, Boppard a. Rh. 1989, S. 270-286 (ISBN 3-7646-1892-2).
  • Hans Günter Hockerts: Die Edition der Goebbels-Tagebücher, in: Horst Möller/Udo Wengst (Hg.): 50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz, München 1999, S. 249-264 (ISBN 3-486-56460-9).
  • Bernd Sösemann: Die Tagesaufzeichnungen des Joseph Goebbels und ihre unzulänglichen Veröffentlichungen, in: Publizistik 37 (1992), S. 213-244.
  • Bernd Sösemann: Inszenierungen für die Nachwelt. Editionswissenschaftliche und textkritische Untersuchungen zu Joseph Goebbels' Erinnerungen, diaristischen Notizen und täglichen Diktaten, in: Lothar Gall (Hg.): Neuerscheinungen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. (HZ-Sonderheft 16), München et al. 1992, S. 1-45 (ISBN 3-486-64446-7).

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Joseph Goebbels


Spätestens Anfang 1943 wusste er ganz genau, was mit den Juden im Osten geschah. Skrupel bereitete ihm das nicht. - puh! hat er euch das erzählt? dieser Artikel ist wie jeder andere Nationalsozialistische Artikel in WP eine Hetze und entspricht nur halb der Wahrheit.

Der eingefügte Text erscheint mit Genehmigung von meinebibliothek.de, einer privaten Internetseite.


moin, ich heiße jörg und arbeite gerade an einem roman, für den ich dringend eine ton- oder filmaufnahme der sportpalast-rede von goebbels benötige. offenbar ist das sogar im internet gar nicht so einfach, da aufgrund von zensur- oder urheberrechtlichen(!?) gründen keine wirklich brauchbaren dateien verfügbar sind. kann evtl. jemand einen link posten, der am besten die gesamte rede abdeckt? ihr könnt mir auch mailen: derwassermann@gmx.de danke

Es würde sich lohnen, den Text um einen Abschnitt über Goebbels' kommunistische(!) Anfänge (Kreissekretär in Wuppertal?) zu ergänzen. Zum einen machte ihn diese Vergangenheit erpreßbar (vgl. Memoiren von Werner Egk, Die Zeit wartet nicht), zum anderen zeigt es den wetterwendischen, machtbesessenen Charakter des Mannes.

Wenn ich mich recht entsinne, behandelte seine literaturwissenschaftliche Dissertation einen jüdischen(!) Autor. Auch das wäre eine Recherche wert. Ich habe die genauen Daten leider nicht selbst verfügbar.

Ich hab nun versuch mit einer genaueren Beschreibung von Goebbels Jugend und seiner Auseinandersetzung mit der Politik etwas zu beleuchten. Die Legendenbildung (teils auch durch die Gegenpropaganda) ist bei Goebbels geradezu sagenhaft. Ich habe beim Artikel in erster Linie auf die Tagebücher und Erinnerungsblätter von G. (Piper Verlag)zurück gegriffen. Rusbeck 00:59 30. Jun 2004

Die Bildunterschrift "Goebbels steht in Uniform auf einem Podest und hält eine Rede, hinter ihm Uniformierte" ist ja wohl schon eher Satire, hat da jemand genauere Informationen zu dem Foto ? Werde mich selber auch mal umsehen.. --Cor 16:04, 11. Dez 2004 (CET)

Kleine Änderung

Bei allem Verständnis, aber der Satz: "So macht er seine Kinder schon in frühster Kindheit zu Mitschuldigen am Tod von Tausenden." ist Unsinn.

Man kann sagen, dass er seine Kinder nationalsozialistisch erzogen hat und sie auch mßbraucht hat. "Schuld" hatten diese Kinder sicher keine daran. Sie waren letztendlich auch seine Mordopfer. Rusbeck

Waren die Goebbels-Kinder wirklich 12,11,9,8,7 und 4 Jahre? Ich kann das nirgends wo nach lesen?

Doch, das waren sie. Lies mal seine Tagebücher! --Maxl 01:47, 5. Apr 2005 (CEST)

Goebbels war kein Reichskanzler

In mehreren Wikipedia-Artikeln werden Goebbels wie auch nachfolgend Schwerin von Krosigk zu Unrecht als "Reichskanzler" gefeiert. Um diesem Unfug endlich ein Ende zu bereiten, habe ich mir erlaubt, ein längeres (sicher zu langes!), offenbar unbekanntes Goebbels-Zitat einzufügen. Vielleicht kann man das so lange stehenlassen, bitte schön, bis die "Reichskanzler"-Fans keine reverts mehr machen. Wäre hilfreich! Peter Witte 18:11, 8. Sep 2004 (CEST)

Ich habe mir mal erlaubt, "Propagandaminister" mit einzufügen, da man unter diesem Stichwort deutlich mehr findet, als unter "Reichspropagandaleiter". Letzterer Begriff ist mir übrigens noch nie untergekommen, aber vielleicht gab es ihn ja doch. --172.176.33.219 17:35, 18. Mär 2005 (CET)

Sowohl Goebbel als auch Schwerin v. Krosigk werden meiner Meinung nach zu Recht in der Liste der Reichskanzler geführt. Hitler bedachte Goebbels in seinem Testament mit diesem Titel, so unverfassungsmäßig das auch gewesen sein mag und so handlungsunfähig Goebbels auch war, also war er ca. 40 Stunden lang, bis er seinem Leben selbst ein Ende setzte, Reichskanzler, und daher steht er auch zu Recht in der Liste. Lutz Graf Schwerin v. Krosigk war "Leitender Minister der geschäftsführenden Reichsregierung". Das war im Prinzip auch nichts anderes als Reichskanzler. Darum steht er, der genauso handlungsunfähig wie Goebbels war, mit dem gleichen Recht in der Liste der Reichskanzler, auch wenn sein Titel offiziell anders lautete. --Maxl 01:45, 5. Apr 2005 (CEST)

Mmh, ich hatte die Diskussion und den Beitrag von Maxl wohl nicht korrekt zu Ende gelesen. Habe daher die Kategorie:Reichskanzler gelöscht. War das zu viel des Eifers? -- MathePeter 14:51, 17. Aug 2005 (CEST)

Suizid (1.4.)

Ich glaube nicht das sich die Kinder freiwillig dieser "Weigerung" angeschlossen haben, viel mehr wurden sie von ihren Eltern dazu gezwungen. Dies kann man auch im Film "Der Untergang" sehen, wo sich die Älteste Tochter, die 12-jährige Helga weigert, das "Medikament" zu trinken. Ich nehme an, das wird auch in Wirklichkeit so gewesen sein.

Die Kinder wurden doch gar nicht gefragt. Ihnen wurde vorgegaukelt, dass sie ein Bonbon bekommen würden. Sie wussten nie, dass sie sterben sollten. --Maxl 23:39, 12. Apr 2005 (CEST)

naja wenn es im film "der untergang" zu sehen ist, ist es bestimmt richtig - denn alles was im fernsehen und kino gezeigt wird ist wahr!

Der Film "Der Untergang" ist meiner Meinung nach gefährlicher fiktionaler Schulfunk; wie gefährlich bezeugt die zu oberst stehende Meinung, die einen Spielfilm als historischen Beleg ansieht .... keiner weiß wirklich, was im Bunker vorgefallen ist; und wieviel z.B. Speer gelogen bzw. sich selbst in die Tasche gelogen hat ist doch gerade in der Diskussion nach der z.T. sehr fragwürdigen Breloer-Dokumentation "Speer und Er" deutlich geworden. (H. 29. Mai 2005)

  • Ich glaube solche Details fallen unter künstlerische Freiheit des Regisseurs. Gab es Zeugen für dies alles? Nein. In Erinnerungen' schreibt Speer, zB. auch dass Magda sehr damit zu kämpfen hatte Tage vor der Tat und nicht so skrupellos war wie im Film (wenn ich mich recht entsinne). DarkoneDarkone 12:24, 10. Mai 2005 (CEST)

Nein, gerade diese Szenen entspringen nicht der "künstlerischen Freiheit". Wir wissen heute sogar äußerst genau, was dort unten im einzelnen vorgefallen ist: Allein die Russen haben mehrmals die wichtigstens Begebenheiten von den wirklichen "Hauptdarstellern" (soweit es sie noch gab und sie ihrer habhaft werden konnten) theatermäßig nachspielen lassen und auf ihre Plausibilität geprüft. Im Besonderen: Die Älteste hatte wirklich den Braten gerochen und sich mit Gewalt gegen das Schlafmittel gewehrt. Dies ist durch die Obduktion der Kinder belegt worden (auch wenn diese von russischen Pathologen durchgeführt wurden, gelten die Berichte bis heute als sehr seriös und glaubwürdig). Weitere bizarre Details sind von Augenzeugen im Bunker in "Die Katakombe" beschrieben (z. Bsp. Magdas Patience nach dem Kindermord). Lieber H: Man darf natürlich Spielfilme nicht per se als historischen Beweis benutzen. Das heißt aber nicht, daß alles, was in Filmen dargestellt wird nicht stimmt. Der Autor hat sich gerade hier um sehr große Detailtreue bemüht um genau diese Diskussion nicht aufkommen zu lassen. Strafrechtler, 12.11.2005 20:50 CET

Promotion

Ich denke, Goebbels hat an der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg promoviert. Die Promotion trägt den Titel: "Wilhelm v. Schütz als Dramatiker: ein Beitrag zur Geschichte des Dramas der Romantischen Schule" und sollte im Jahr 1922 erschienen sein.

Gruß Mohr

Diese Information habe ich auch, zumal mir an der Uni Heidelberg sein Stammplatz in den nach wie vor erhaltenen Hörsäalen gezeigt wurde. Die Leute dort am Germanistischen Seminar werden das nicht erfunden haben? Gruß :)

Ich meine auch, dass er in Heidelberg war - also ändern? (In welchem Hörsaal war das denn?) --Hirrrsch 18:28, 30. Jun 2005 (CEST)

dhm.de schreibt er hätte in Bonn promoviert! [LINK] --Hirrrsch 18:30, 30. Jun 2005 (CEST)

Größe

Weiß jemand, wie groß Goebbels war? Im imdb wird er mít 5 Fuß 5 Zoll geführt (das wäre knapp 1,66 m). Auf vielen Bildern wirkt Goebbels jedoch wesentlich kleiner, so dass ich den Eindruck habe, dass er wohl kaum größer als 1,50 m gewesen sein könnte. Hat jemand Informationen hierzu? Die Größe fehlt im Artikel noch. --Maxl 01:44, 5. Apr 2005 (CEST

Offenbar weiß niemand etwas. Schade; ich hatte erhofft, dass jemand neue Informationen hat. --Maxl 00:05, 2. Mai 2005 (CEST)
Ich meine, dass Goebbels doch etwa 1,65 m groß war. Er wirkt auf Bildern mit Hitler immer etwa einen halben Kopf kleiner, was bei Hitlers von etwa 1,80 m hinkommen würde --Ppmp3 23:23, 2. Okt 2005 (CEST)

Goebbels' Geschwister

Mich würde interessieren, was aus Konrad, Hans und Maria Goebbels geworden ist

Aus dem Artikel geht "nur" hervor, dass seine Schwester sein Erbe antrat - was impliziert, dass seine Brüder bereits 1945 tot waren (oder?).--Brunswyk 10:11, 22. Apr 2005 (CEST)

Gute Frage! Hoffentlich weiß da jemand etwas! --Maxl 00:06, 2. Mai 2005 (CEST)

Wie kam Goebbels zu Tode?

Im oberen Teil wird ausführlich erläutert, seine Frau und er hätten sich nicht erschossen, sondern mit Zyankali vergiftet. Etwas weiter unten wird dann erklärt, er hätte seine Frau und dann sich selbst erschossen ...?

Ralf Georg Reuth schreibt, dass sicher ist, dass Cyanverbindungen im Blut von Magda und Joseph Goebbels gefunden wurden, dass sie sich also mit Zyankali vergifteten, und zwar wohl mit den gleichen Kapseln, die sie auch den Kindern gegeben hatten. Das mit dem Erschießen waren Hitler und Eva. --Maxl 18:10, 12. Mai 2005 (CEST)

Also das Internet bringt da auch keine Klarheit:
http://www.dieterwunderlich... sagt:

Kurz nach 22 Uhr steigen Joseph und Magda Goebbels sorgfältig gekleidet die Wendeltreppe hinauf. Sie sprechen kein Wort. Im Freien zerbeißen sie Zyankali-Ampullen, und ein SS-Offizier schießt beiden in den Hinterkopf. Dann werden die Leichen angezündet.

http://www.daserste.de/goeb... sagt:

"Die Leiche des Mannes war von niedrigem Wuchs, der Fuß des rechten Beines steckte in halbgekrümmter Stellung (Klumpfuß) in einer angekohlten Metallprothese; darauf lagen die Überreste einer verkohlten Parteiuniform der NSDAP und eines angesengten Goldenen Parteiabzeichens; bei der verkohlten Leiche der Frau wurde ein angesengtes goldenes Zigarettenetui entdeckt; auf der Leiche ein Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP und eine angesengte goldene Brosche. Zu Häupten der beiden Leichen lagen zwei Walther-Pistolen Nr. 1."

http://www.erft.de/schulen/... sagt:

Dabei ließ Goebbels seine sechs Kinder von einem Arzt vergiften und erschoß sich selbst. Seine Frau Magda Goebbels vergiftete sich mitZyankali.

http://www.moreorless.au.co... sagt:

Goebbels has his six children, aged four to 12, poisoned with lethal injections by an SS dentist. He then has himself and his wife Magda shot by an SS orderly.

http://www.multied.com/bio/... sagt:

As the war's end approached and Russian troops arrived in Berlin, Goebbels poisoned his six children, and then he and his wife shot themselves.

http://homepages.compuserve... sagt:

Goebbels läßt seine 6 Kinder mit einer Injektion töten, bevor er und seine Frau Magda Selbstmord begehen, er erschießt sich, sie nimmt Gift.

Die Bücher, die ich zu Hause habe legen sich da nicht fest und sprechen von Selbstmord (soviel ist schon mal sicher) Hat da jemand ne Buchquelle parat, die da Klärung bringen kann. Ansonsten schlage ich vor einfach zu schreiben, dass die genauen Umstände unklar sind (was ja auch offensichtlich der Fall ist). Gruß --Guido Arnold 23:26, 17. Mai 2005 (CEST)
Ich sag mal, was hier nicht stimmt, sind 1. "lethal injections", die die Kinder bekommen haben sollen (nach den meisten Quellen, die ich kenne, wurden ihnen Cyankali-Kapseln im Mund zerdrückt) und dass er und seine Frau sich erschossen haben sollen. Offensichtlich sind die englischen Quellen ungenauer als die deutschen. --Maxl 23:52, 17. Mai 2005 (CEST)

Diskussion aus dem [Wikipedia:Review|Review]] (April-Mai)

Ein guter Artikel über eine zentrale Figur während der Zeit des Nationalsozialismus. Mwka 08:19, 5. Apr 2005 (CEST)

#Pro guter Artikel Gavin.C [[Benutzer Diskussion:Gavin.C|- [§] -]] 21:12, 6. Apr 2005 (CEST)

Was Pro? Wir sind hier beim Review nicht bei den exzellentkandidaten... Grüße, John N. John N. 21:16, 6. Apr 2005 (CEST)

gut, aber nicht exzellent. über goebbels politische vorstellungen wird kaum etwas gesagt. sein prägendes verhältnis zu hitler kommt in einem einzigen nebensatz vor, die diadochenkämpfe im umfeld hitlers gar nichts. seine durchhalteparolen zu kriegsende bekommen durch den "persönlichen mut" noch irgendwas heldenhaftes; sein antisemitismus wird nicht mal erwähnt. -- Southpark 01:20, 9. Apr 2005 (CEST)

Nur kurz überflogen: Die Bildunterschrift sollte überarbeitet werden. Eine detaillierte Beschreibung des Bildinhalts ist nicht sinnvoll. Besser: Göbbels bei einer Rede vor SA-Leuten. (Sieht zumindest nach SA aus...) Ferner könnte die Entwicklung des körperlich gehandicapten, eher unscheinbaren Mannes hin zum Propagandachef etwas induktiver geschrieben sein. Die Rede im Sportpalast kommt für ihre hohe Bedeutung für den weiteren Kriegsverlauf mit einem Satz deutlich zu kurz. Nicht mal die genaue zeitliche Einordnung ist zu finden. --Trainspotter 00:45, 12. Apr 2005 (CEST)

Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, sondern nur einmal den Abschnitt Studium überflogen. Dort fällt mir auf, dass nur von seiner Studienzeit an der MLU in München gesprochen wird. Auf der Seite http://www.frankfurter-verb... wir aber davon gesprochen, dass Joseph Goebbels am 22.5.1917 in die Unitas Sigfridia zu Bonn eingetreten ist. Dort ist er dann im WS 1918/1919 ausgetreten. Des weiteren ist eine Mitgliedschaft in der Unitas Freiburg und in der Unitas Würzburg erwähnt: "Er ist seinem drohenden Ausschluß in Freiburg durch einen Ortswechsel zum Unitas-Verein Würzburg zuvorgekommen.". Quellen: Verbandszeitung Unitas Jg 59 S. 209: "Unitas Würzburg ... Nachtrag zum WS 18/19: Herr Göbbels ausausgetreten." und Unitas-Handbuch Band I (Hg.: W. Burr) S. 376 ff. Könnte dieser Abschnitt also nicht bitte überarbeitet werden, da es ja schon interessant ist, wenn jemand zuerst in Bonn, dann in Freiburg, dann in Würzburg und dann wohl in München studiert und zudem auch noch in drei von vier Fällen einem katholischen Studentenverein (Studentenverbindung) beigetreten ist und später dem NS-Regime angehörte. Grüße! --ALE! 08:58, 14. Apr 2005 (CEST)

Hallo ALE!, sehe gerade Deine Anmerkung und kann mich dem nur anschließen. Beim Lesen des Artikels fehlte mir auch die Mitgliefschaft in der Unitas Sigfridia Bonn [LINK]. --Tsui 00:06, 5. Mai 2005 (CEST)
Was der Dörp da schreibt, ist mit Vorsicht zu genießen. In Bonn gab und gibt es keine "Unitas Sigfridia"; es gibt eine katholische Burschenschaft "Sigfridia"; und es gibt drei Verbindungen, die zur "Unitas" gehören ("Rhenania", "Stolzenfels" und "Salia"; keine dieser vier Verbindungen will jemals von einem Mitglied J.G. gehört haben.

Noch etwas: Eine Rückenmarkentzündung mag zur Verkürzung des Beins geführt haben; daß sie aber einen Klumpfuß bewirkt haben soll, erscheint mir aus medizinischer Sicht höchst zweifelhaft. Nicht, daß ich das für besonders wichtig hielte; aber es scheint mir doch zu zeigen, wie unkritisch hier aller mögliche Kram irgendwoher abgeschrieben wird - kein guter Artikel.

Vergleiche mit Goebbels

Es wurden oftmals Vergleiche mit Goebbels angestellt, um andere Politiker zu verunglimpfen. Ich bin der Meinung, daß auch Helmut Kohl sich gegenüber Michail Gorbatschow in einer solchen abfälligen Weise geäußert hat 1986? Kann das jemand überprüfen? MathePeter 14:29, 17. Aug 2005 (CEST)

Gefunden und eingearbeitet http://www.dhm.de/lemo/html... -- MathePeter 14:43, 17. Aug 2005 (CEST)

Ditto hat doch auch Helmut Schmidt MdB (SPD) Heiner Geißler MdB (CDU) einen neuen Goebbels genannt, und Helmut Kohl MdB (CDU) hat dann später gegenüber Helmut Schmidt MdB (SPD) sehr polterig reagiert. Nur wann und wo? Wenn man aber auch nicht alles gleich schriftlich festhält! ;-( --Fiege 00:04, 24. Sep 2005 (CEST)

Aber das war doch nicht international! Binnendeutsch ist ein bisschen Grobheit doch Bundestaquette, oder nicht?--Fiege 00:04, 24. Sep 2005 (CEST)

Den Putsch vereiteln

Die folgenden Sätze

"indem er im Rundfunk das Mißlingen des Anschlags meldete und natürlich propagandistisch ausschlachtete. Daraufhin wurde Goebbels von Hitler zum "Reichsbevollmächtigten für den totalen Kriegseinsatz" ernannt.

habe ich weggelassen, weil mir der Zusammenhang nicht ganz so unmittelbar vorkommt. Klärung ist wohl noch angebracht.

Aus ähnlichem Grunde habe ich im Absatz davor "Den Wehrwillen sichern" das Gerücht von der Wunderwaffe weggelassen. Ist eine offizielle Bekanntgabe belegt? Wohl kaum, weil Entwicklung von Waffen doch in allen Armeen streng geheim ist.--Fiege 13:44, 23. Sep 2005 (CEST)

Den totalen Krieg ausrufen und leiten

Die folgenden Sätze im bisherigen Wiki-Text enthalten viel Seelenschau. Darum halte ich es für gerechtfertigt, sie herauszunehmen.

Im Unterschied zu den meisten anderen Nazis, die sich nach der Niederlage von Stalingrad in der Bevölkerung rar machten, wollte sich Goebbels nicht verstecken. Im Gegenteil, die Niederlagen animierten ihn sogar dazu sich fast täglich der Öffentlichkeit zu stellen. Die persönlichen Leiden der Opfer interessierten ihn dagegen nicht. Eigentlich galt diese Rede ((gemeint ist die Sportpalastrede)) seinem Führer, der jedoch keine zeit fand, sie sich anzuhören. Seit Stalingrad hatte Goebbels ihn beschworen, nun endlich den totalen Krieg zu führen, was Hitler jedoch ablehnte.

--Fiege 21:59, 26. Sep 2005 (CEST)

Meine Darstellung stütze ich hauptsächlich auf das Nachschlagewerk

Studt, Christoph. Das Dritte Reich in Daten. Becksche Reihe 1495. München: Beck, 2002. ISBN 3 406 47635 X
ferner auf die
Brockhaus-Enzyklopädie (7) 1969
und
Drews, Berta. Wohin des Wegs. München: Langen/Müller: 1986. ISBN 3-7844-2098-2.
--Fiege 01:56, 27. Sep 2005 (CEST)

moin, ich heiße jörg und arbeite gerade an einem roman, für den ich dringend eine ton- oder filmaufnahme der sportpalast-rede von goebbels benötige. offenbar ist das sogar im internet gar nicht so einfach, da aufgrund von zensur- oder urheberrechtlichen(!?) gründen keine wirklich brauchbaren dateien verfügbar sind. kann evtl. jemand einen link posten, der am besten die gesamte rede abdeckt? ihr könnt mir auch mailen: derwassermann@gmx.de danke

Goebbels USA-Aufenthalt

Hallo, ich hab mal irgendwo gelesen, dass Goebbels Anfang der 30er in den USA war und die dortigen Marketing-Konzept von Coca Cola etc. ihn sehr beeindruckt haben. Weis da jemand was genaueres? --Ppmp3 14:39, 3. Okt 2005 (CEST)

Bei Spiegel Online gab es im Juli dieses Jahres mal einen Bericht über die Marketingstrategien Goebbels'; in diesem Zusammenhang wurde meines Wissens nach auch Coca-Cola erwähnt, die zu Beginn des Nazi-Regimes beachtliche wirtschaftliche Kontakte zum Regime hatten, Der.Mohr

entschuldige...es war im Februar 2005 und die Ausgabe 7/2005 hier der Link: http://www.spiegel.de/spieg... und http://www.spiegel.de/spieg...

Lesenswert-Diskussion Oktober 2005

Pro – der Abschnitt nach 1933 ist mittlerweile ganz gut ausgebaut und ich finde den Artikel allemal lesenswert. Richardfabi 01:32, 29. Okt 2005 (CEST)
  • abwartend Meines Erachtens muss der Artikel sprachlich noch einmal durchgearbeitet werden. Zuviel Erzählstil anstatt Information. Manche Punkte werden unvermittelt und ohne Zusammenhang in den Raum gestellt. Ansonsten Tendenz zum Pro. --Luha 15:59, 29. Okt 2005 (CEST)
  • Contra. Zu großer Schwerpunkt auf Ereignissen und beinahe anekdotischem (Saalschlacht usw.) und zu wenig auf ideologischer Entwicklung und politischer Rolle. Und immer wieder "Schlußfolgerungen" dieses Stils: 1923 nahm Goebbels auf Vermittlung seiner damaligen Freundin eine Stelle bei der Dresdner Bank an, die er aber nach neun Monaten im September wieder verlor. Von dieser Zeit an glaubte Goebbels im Kapitalismus eine Verschwörung des Judentums zu sehen. Das ist dann doch ein bißchen arg wenig Erklärung. Stellenweise ganz gut, aber nicht Prädikat lesenswert. Netzrack.N 15:10, 2. Nov 2005 (CET)

    Tagebücher

    die komplette Liste der Tagebücher und ihrer HerausgeberInnen macht in dieser Form meines Erachtens keinen Sinn (viel zu lang und dem Lemma nicht entsprechend). Ich werde sie in die Literaturliste einbauen --MAK MAK 15:27, 5. Nov 2005 (CET)
    zudem wortgleich kopiert von: [LINK] tsts :-( --MAK MAK 15:28, 5. Nov 2005 (CET)

    Hallo Mak,

    Es ist gut, das du die Liste rausgenommen hast. Ich hatte sie damals eingefügt weil kritisiert wurde, dass die Edition der Tagebücher nicht drin ist, so ist es aber, denke ich besser. Richardfabi 22:29, 5. Nov 2005 (CET)

    Bild zu Propagandaleiter

    Wie oben schon mal erwähnt, sollte die Bildunterschrift geändert werden. Daß er auf nem Podest steht is' klar. Sind das SA-Uniformen im Hintergrund? Kennt jemand dieses Reiterdenkmal? Die Fassaden sehen nach Berlin aus, aber das Denkmal kenne ich in Berlin nicht (wenn's überhaupt noch steht)...

    Strafrechtler 12:12, 14. Nov 2005 (CET)

    Der Abschnitt "Vor der Macht" enthält den Passus:

    "Natürlich gab es auch Ausnahmen. Während eines Streiks in Berlin 1932 kooperierten die Nazis mit der KPD, um ihren Stand in der Arbeiterschaft nicht zu gefährden. Es gibt ein Bild aus dieser Zeit, das Goebbels mit Walter Ulbricht zusammen auf der Rednertribüne zeigt. Gerade dies führte aber bei den konservativen Mitläufern zu großen Stimmenverlusten bei der Reichstagswahl im November 1932."

    Für dieses Foto hätte ich gern einen Beleg, einfach so etwas zu behaupten, ohne Quellen angeben zu können, halte ich für unseriös.

    Ehrlich gesagt, das bezweifle ich auch, dass die NSDAP jemals mit dem Hauptfeind KPD zusammen gearbeitet hat. Mich würde einmal interessieren, aus welcher Quelle diese Information kommt. Ich habe viel über die NS-Zeit gelesen, unter anderem 2 Biographien Goebbels', aber das ist mir noch nie untergekommen. --Maxl 21:52, 6. Dez 2005 (CET)

    Eingetragen hat das IP 212.9.184.28 im September [LINK]. Ich bin auch skeptisch was die Info angeht. --MAK MAK 21:58, 6. Dez 2005 (CET)

    Ich wollte den Abschnitt als "in der Diskussion" markieren, hab aber leider nicht das entsprechende Ding, was man da reinsetzen muss, gefunden. Vielleicht kann das jemand anders machen. --Maxl 22:02, 6. Dez 2005 (CET)

    Hier spricht das DHM in Berlin von der Veranstaltung: "Der kommunistische Reichstagsabgeordnete Walter Ulbricht und der Gauleiter der NSDAP von Berlin, Joseph Goebbels, agierten bei einer Massenkundgebung nebeneinander auf der Rednertribüne." --MAK MAK 10:35, 7. Dez 2005 (CET)

    Bei Google gibt es noch einige Verweise mehr! --MAK MAK 10:38, 7. Dez 2005 (CET)



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Joseph Goebbels und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten