Julius Caesar

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Der Artikel Julius Caesar gehört zur Kategorie: Herrscher, Autor, Antike (Literatur), Literatur (Latein), Politische Literatur, Mann, Militärperson (Römische Republik), Geboren 100 v. Chr., Gestorben 44 v. Chr., Lesenswert

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Gaius Iulius Caesar
Bildherkunft

C. (Gaius) Iulius Caesar (eingedeutscht: Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † (ermordet) 15. März 44 v. Chr. in Rom) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor. Er eroberte Gallien und führte im anschließenden Bürgerkrieg das Ende der Republik herbei, indem er sich zum Alleinherrscher ausrief. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Name wurde zum Titel aller nachfolgenden Herrscher (Caesaren) des römischen Kaiserreichs und in entlehnter Form (Kaiser, Zar) zum Titel der Herrscher im Heiligen Römischen Reich und des Bulgarischen sowie des Russischen Reiches. Caesar war auch der Titel für einen Mitherrscher in der römischen Spätantike und im Byzantinischen Reich.

Leben

Herkunft

C. Iulius Caesar entstammte dem angesehenen altrömischen Patriziergeschlecht der Julier (gens Iulia), das seine Wurzeln auf Askanius-Iulus, den Sohn des trojanischen Adligen Aeneas, zurückführte, welcher der Sage nach Sohn der Göttin Venus war. Auf dem Gipfel seiner Macht, im Jahre 45 v. Chr., ließ Caesar zu Ehren der Venus einen Tempel errichten, um seine Verbindung zu dieser Göttin hervorzuheben.

Caesars Familie war nicht reich, gemessen am Standard des römischen Adels, und nur wenige Mitglieder der Familie hatten sich politisch hervorgetan: In der Frühzeit der römischen Republik im 5. Jahrhundert v. Chr. findet sich in den Konsularlisten, deren Authentizität in der Forschung umstritten ist, häufiger der Name „Iulius“. 451 v. Chr. war ein Gaius Iulius Iullus Mitglied der Decemviri, die den Staat grundlegend umgestalten sollten. Für die folgenden Jahrhunderte sind nur zwei iulische Konsuln, für die Jahre 267 und 157 v. Chr., nachgewiesen. Caesars Vater war 92 v. Chr. Prätor. Einige Verwandte waren Konsuln und Censoren. Caesars Herkunft und Verwandtschaftsverhältnisse waren vorbestimmend für seine Parteinahme in der Zeit der Bürgerkriege. So war sein Onkel der Feldherr Marius, der die Kimbern und Teutonen besiegte und als mehrmaliger Konsul die politische Gruppe der populares (Popularen) im römischen Senat anführte.

Erste Schritte in die Politik

Caesar heiratete 84 v. Chr. Cornelia, die Tochter des Konsuls Lucius Cornelius Cinna, der ebenfalls zu der politischen Gruppe der populares gehörte. Im selben Jahr wurde er auch zum flamen Dialis, dem Oberpriester des Jupiter, bestimmt.

Die Familienverbindung zu Cinna und seine Verwandtschaft mit Marius brachten Caesar in Opposition zur Diktatur Sullas, der die konservative Gruppe der optimates vertrat. Sulla befahl Caesar die Scheidung von Cornelia, doch dieser widersetzte sich und verließ Rom. Auf die Bitte einflussreicher Freunde hin wurde er zwar bald begnadigt, kehrte aber nicht nach Rom zurück.

Stattdessen wurde er mit 19 Jahren Offizier im Stab des Marcus Minucius Thermus, der sullanischer Propraetor und Statthalter der Provinz Asia war. Bei der Belagerung der Stadt Mytilene auf der Insel Lesbos wurde Caesar mit der corona civica („Bürgerkrone“) ausgezeichnet, die demjenigen verliehen wurde, der einem römischen Mitbürger in der Schlacht das Leben gerettet hatte. Um die Belagerung voranzutreiben, wurde Caesar in diplomatischer Mission zu König Nikomedes IV. von Bithynien geschickt.

Erst nach dem Tod Sullas im Jahre 78 v. Chr. wagte Caesar es, nach Rom zurückzukehren und seine politische Karriere weiterzuverfolgen. Er begann, wie damals üblich, als öffentlicher Ankläger und Mitglied der vigintisexviri, der untergeordneten Magistratsbeamten der Republik. Als Ankläger erregte Caesar durch einen Prozess gegen Cn. Cornelius Dolabella (Konsul 81 v. Chr.), einen Anhänger Sullas, große Aufmerksamkeit und bewies damit erneut seine Opposition zum Lager der Sullaner.

Um Anfeindungen der Sullaner aus dem Weg zu gehen, entschloss sich Caesar, Rom erneut zu verlassen. Ungewöhnlich war, dass er sich nicht zu einer militärischen Mission meldete, um sich als Offizier einen Namen zu machen, sondern eine Studienreise nach Rhodos unternahm, wo er bei dem Rhetor Molon seine Redekunst verbessern wollte. Auf dem Weg nach Rhodos geriet Caesar in die Gefangenschaft von Piraten. Angeblich habe er diese aufgefordert, ein höheres Lösegeld für ihn zu fordern, da er weitaus mehr wert sei (so bei Plut. Caes. 2, wonach Caesar die geforderte Summe von 20 Talenten auf 50 Talente erhöht habe; Suet. Caes. 4 berichtet hingegen, dass Caesar zur Zahlung der geforderten Summe von 50 Talenten bereit war). Nach seiner Freilassung organisierte er aber eine private Seestreitmacht, fing die Piraten und ließ sie kreuzigen.

Caesars Aufstieg

Anfang des Jahres 73 v. Chr. wurde Caesar an Stelle seines verstorbenen Verwandten Gaius Aurelius Cotta ins Priesterkollegium der pontifices gewählt. 69 v. Chr. bekleidete er schließlich die Quaestur, die unterste Stufe der politisch bedeutenden Ämter der Römischen Republik.

Als Caesars erste Frau Cornelia 68 v. Chr. starb, heiratete er Pompeia, eine sehr wohlhabende Enkelin Sullas, deren Reichtum er umgehend für seinen politischen Aufstieg nutzte: 65 v. Chr. wurde er zum kurulischen Ädil gewählt; 63 v. Chr. erlangte er das bedeutende Amt des Pontifex maximus, des Oberpriesters. Während der Catilinarischen Verschwörung 63 v. Chr. entging Caesar einer Verurteilung: Obwohl er früher mit Catilina zusammengearbeitet hatte, konnte ihm keine Beteiligung an dessen Verschwörung nachgewiesen werden. Insgesamt bleibt Caesars Rolle in dieser Verschwörung unklar, was auf die unbefriedigende Quellenlage zurückzuführen ist (vgl. v. a. Sallusts Darstellung in der Coniuratio Catilinae, in der die schon eine Generation nach den Ereignissen ganz offensichtliche Verwirrung der Ereigniszusammenhänge und Vertuschung der Beteiligung prominenter Politiker durchaus deutlich wird). Im Jahr 62 v. Chr. wurde er zum Praetor gewählt. Im selben Jahr führte der „Bona-Dea-Skandal“ zur Scheidung von Pompeia.

Statthalter in Spanien, Triumvir und Konsul

Das erste wichtige Amt Caesars außerhalb Roms war die Statthalterschaft (Proprätur) in Spanien. Seine aggressive Kriegsführung gegen die Iberer festigte seinen Ruf als fähiger Stratege und diente ihm zur Sanierung seiner hochverschuldeten Finanzen. Damit besaß er die notwendige Voraussetzung für die Bewerbung um das höchste Staatsamt, das Konsulat.

Viele Senatoren widersetzten sich jedoch Caesars Ambitionen, Konsul zu werden. Daher ging er mit Marcus Licinius Crassus und Gnaeus Pompeius Magnus eine strategische Partnerschaft ein. Alle drei wollten ihre jeweiligen Einflussmöglichkeiten koordinieren: Die von den römischen Geschichtsschreibern als Erstes Triumvirat („Dreimännerherrschaft“), von dem Gelehrten Varro dagegen als „dreiköpfiges Monster“, von dem Historiker Livius als „Verschwörung“ bezeichnete Allianz brachte Geld (Crassus war der reichste Mann Roms), Militär (Pompeius war der erfolgreichste General) und politischen Einfluss (Caesars politische Bekanntheit und Energie) zusammen. Zur Bekräftigung des Bündnisses heiratete Pompeius Caesars Tochter Julia.

Das Triumvirat konnte die Wahl Caesars zum Konsul des Jahres 59 v. Chr. durchsetzen. Seine Amtsführung war im Senat umstritten; eine Strafverfolgung nach Ende seines Konsulats wurde aber durch die mit fünf Jahren ungewöhnlich lange Amtszeit Caesars als Prokonsul in Illyrien und in Gallien (Cis- und Transalpina) verhindert. Vor seinem Amtsantritt heiratete er Calpurnia.

Prokonsul in Gallien

Das Prokonsulat in Gallien bedeutete einen wichtigen Machtgewinn für Caesar. Als Prokonsul konnte er Heere aufstellen, die in dem System der Heeresclientel auf ihn persönlich eingeschworen waren, und obwohl dies nicht zu seinen Pflichten gehörte, begann er seine Eroberungsfeldzüge in Gallien.

Die Verlängerung des Triumvirats 56 v. Chr. in Ravenna und Lucca erreichte das gemeinsame Konsulat Crassus’ und Pompeius’ für das Jahr 55 v. Chr. sowie die Verlängerung von Caesars Prokonsulat um weitere fünf Jahre. So konnte er insgesamt 10 Jahre (58 v. Chr.49 v. Chr.) in Gallien bleiben und die Eroberung des ganzen freien Keltenlandes bis zum Rhein abschließen. Hierbei nutzte Caesar die Zerstrittenheit der gallischen Stämme untereinander aus, die sich nur selten gegen einen gemeinsamen Gegner zusammentaten. Viele Stämme riefen ihn sogar gegen andere Stämme zu Hilfe, wobei sie als Resultat häufig selbst vom ambitionierten Prokonsul erobert wurden.

Für Aufsehen sorgten Caesars zwei Rheinüberquerungen nach Germanien und zwei Überfahrten nach Britannien: Als erster römischer Feldherr führte Caesar Militärexpeditionen in diese den Römern weitgehend unbekannten Regionen durch, verzichtete jedoch auf eine dauerhafte Eroberung Germaniens und Britanniens. Insbesondere die Beschränkung der römischen Okkupationen durch die Rheingrenze und der Verzicht auf die Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens war eine für die weitere europäische Geschichte ungemein bedeutende machtpolitische Entscheidung Caesars.

Man schätzt, dass in den Gallischen Kriegen Caesars eine Million Gallier ihr Leben verloren und eine weitere Million Menschen versklavt wurden. So wurde etwa der Stamm der Helvetier beinahe ganz vernichtet, wie auch andere Stämme. Bei den Kämpfen gegen den König der linksrheinischen Germanen Ariovist gelang es Caesar auch den Einfluss der Germanen in Gallien zurückzudrängen. Caesar berichtete in den Commentarii de bello Gallico selbst über seine Zeit in Gallien. Die Schrift schildert viele interessante Details aus dem besetzten Land, diente aber vor allem der Rechtfertigung seiner Feldzüge. Zudem stellte Caesar erstmalig Gallier und Germanen als zwei verschiedene Völkerschaften heraus und charakterisierte sie einzeln, wobei er als Grenze zwischen beiden Völkerschaften im Wesentlichen den Rhein ansah. Zuvor galten die Germanen noch als ein keltischer Teilstamm. Auch führt er etwa die Stämme der Helveter oder der Bataver ein, die teilweise noch heute den Gebieten in denen sie lebten, den Namen geben.

In Vercingetorix, dem Fürsten der Arverner, erwuchs Caesar ein gefährlicher und ihm militärisch ebenbürtiger Gegner. Erst in der Schlacht bei Alesia im Jahr 52 v. Chr. wurde der gallische Widerstand endgültig gebrochen. Mit diesem Sieg über zahlenmäßig weit überlegene Gegner sicherte Caesar die Herrschaft über Gallien für Jahrhunderte. Vercingetorix, der sich Caesar vor den Mauern von Alesia ergeben hatte, wurde die erbetene Gnade nicht gewährt: er wurde sechs Jahre später, nach Caesars Triumphzug 46 v. Chr., in Rom hingerichtet. Die gewaltige Kriegsbeute und die Tribute der Unterworfenen wurden von Caesar zur Finanzierung seiner Armee und für den politischen Machtkampf in Rom benutzt.

Bürgerkrieg

Im Jahr 53 v. Chr. war Crassus auf einem Feldzug gegen die Parther ums Leben gekommen. Gleichzeitig hatte sich Pompeius dem Senat angenähert, da ihm sein einstiger Juniorpartner Caesar zu mächtig geworden war. Das erste Triumvirat existierte nicht mehr. Caesar hatte am Ende seines Prokonsulats keine politische Basis mehr in Rom und musste fürchten, vom Senat, der auf die militärische Macht und Fähigkeit des Pompeius setzte, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wie Caesar selbst zugab, schritt er, allein um seine dignitas, seine Würde, zu wahren, zum Staatsstreich. Trotz des Verbots, gegen den Willen des Senats Militär nach Italien zu bringen, überquerte er am 10. Januar 49 v. Chr. mit einer Legion von 5.000 Mann den Grenzfluss Rubikon. Bei dieser Gelegenheit soll Caesar den berühmten Ausspruch alea iacta est („der Würfel ist gefallen“) von sich gegeben haben (vgl. Suet. Caes. 32). Vermutlich hat jedoch der gebildete Caesar diesen Ausspruch auf Griechisch getan, es handelt sich nämlich um ein auf den griechischen Komödiendichter Menander zurückgehendes Sprichwort (anerriphtho kybos – „Hoch sei der Würfel geworfen!“) – der dann auch durchaus anders zu interpretieren wäre. Ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, erreichte Caesar Rom; Pompeius und große Teile des Senats flohen nach Griechenland.

Im Jahre 48 v. Chr. wurde Caesar erneut zum Konsul gewählt und zog daraufhin gegen Pompeius, den er in der Schlacht bei Pharsalos in Griechenland schlug. Pompeius floh nach Ägypten, wo er auf Befehl des Königs Ptolemaios XIII. ermordet wurde. Caesar folgte Pompeius und begegnete in Alexandria der jungen Königin Kleopatra, Ptolemaios' Schwester und Mitregentin. Dies war der Beginn einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung, die in der Folgezeit noch für viel Unruhe sorgen sollte.

Es folgen noch zwei Feldzüge: In der Entscheidungsschlacht im Afrikanischen Krieg besiegte Caesar am 6. April 46 v. Chr. bei Thapsus in Nordafrika republikanische Senatstruppen unter Metellus Scipio und Cato dem Jüngeren. Im Hispanischen Krieg fiel die Entscheidung im Jahr 45 v. Chr. in der Schlacht bei Munda gegen die Söhne des Pompeius.

Diktatur

Bereits vor dem endgültigen Erlangen der Alleinherrschaft in Rom entfaltete Caesar eine umfangreiche Gesetzestätigkeit (Leges Iuliae), um das römische Staatswesen grundlegend zu reformieren. Er plante eine Kodifizierung und Überarbeitung der Gesetze, die Anlage einer umfangreichen Bibliothek und die Trockenlegung der Pontinischen Sümpfe. Zudem führte er mit dem nach ihm benannten julianischen Kalender einen verbesserten Kalender ein. Schon nach seiner Rückkehr aus Ägypten im Jahre 46 v. Chr. hatte Caesar sich zum Diktator auf 10 Jahre ernennen lassen. Nach seinem letzten militärischen Erfolg in Spanien wurde er vom Senat zum dictator perpetuus (Diktator auf Lebenszeit), ernannt. Insbesondere dieser letzte, nicht verfassungskonforme Titel erweckte den Verdacht, dass Caesar nach der Königswürde greifen wolle. Die Frage, ob Caesar wirklich den Titel eines Königs anstrebte oder sich mit der Diktatur begnügen wollte, beschäftigt die Historiker bis heute. Sicher ist, dass seine Stellung königsgleich war, er aber keinen Weg fand, mit Zustimmung der Römer die Monarchie einzuführen. Wie um den toten Punkt zu überwinden, mutet seine Entscheidung zu einem großen Feldzug nach Osten an, auf dem die Parther unterworfen werden sollten. Inzwischen hatte sich im Senat eine Verschwörergruppe gegen Caesar gebildet.
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Caesars Tod (Historiengemälde aus dem 19. Jahrhundert)
Bildherkunft

Tod

Caesar wurde an den Iden des März (15. März) 44 v. Chr. von den Verschwörern um Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus während einer Senatssitzung erstochen. Dabei soll Caesar auf Griechisch seine berühmten letzten Worte an Brutus, dem er trotz aller politischen Unterschiede eine Art väterlicher Freund gewesen war, gerichtet haben: καὶ σὺ τέκνον (kaì sy téknon, „Auch Du, mein Sohn“). Tatsächlich waren aber seine Verletzungen durch zahlreiche Dolchstiche vermutlich so schwer, dass er überhaupt nichts mehr sagen konnte (vgl. Suet. Caes. 82, der beide Versionen liefert). (Das geläufigere „Et tu, Brute?“ („Auch Du, (oh) Brutus?“) findet sich übrigens erst bei Shakespeare.) Cicero, politisch ein Gegner Caesars, aber an der Verschwörung nicht beteiligt, war Zeuge der Tat und schrieb später in einem Brief an seinen Freund Atticus, dies sei das gerechte Ende eines Tyrannen gewesen (vgl. Cic. Att. 14,4). Den Mord an Caesar bezeichnet man darum auch als Tyrannenmord. Die Verschwörer hatten es versäumt Pläne für die Zeit nach Caesar zu machen und flüchteten überstürzt aus Rom.

Nach Caesar

Dem Tod Caesars folgten weitere innere Wirren und Bürgerkriege, die bis zum Jahr 31 v. Chr. dauern sollten. Marcus Antonius (Caesars Mitkonsul 44 v. Chr.), Caesars Großneffe und (durch Testament) Adoptivsohn Octavian sowie Marcus Aemilius Lepidus bildeten das 2. Triumvirat, dessen Proskriptionslisten viele republikanische Senatoren und Würdenträger, wie etwa Cicero, als Feinde Caesars zum Opfer fielen; ihr Vermögen wurde eingezogen. In der Schlacht bei Philippi besiegten Antonius und Octavian die Verschwörer um Brutus und Cassius.

Anschließend schaltete Octavian seine Mitstreiter als Konkurrenten um die Macht aus und war ab 31 v. Chr. Alleinherrscher in Rom. Er vermied jeden Anschein, eine Monarchie errichten zu wollen, sprach sogar von der „Wiederherstellung der Republik“ und nannte sich bescheiden „princeps“, erster Bürger. Tatsächlich aber behielt er alle wichtigen Schalthebel der Macht in seiner Hand. Unter dem Ehrennamen Augustus, der Erhabene, der ihm vom Senat verliehen wurde, begründete er das Römische Kaiserreich (Prinzipat) und trug die Römische Republik endgültig zu Grabe.

Bereits zu Beginn des 2. Triumvirats wurde Caesar als Divus Julius zum offiziellen Gott erhoben. Octavian bezeichnete sich seitdem als Divi filius („Sohn des Göttlichen“) und weihte den Tempel des Divus Iulius auf dem Forum Romanum 29 v. Chr. ein.

Caesar als Schriftsteller

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Gaius Iulius Caesar
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Caesar verfasste über seinen Feldzug in Gallien in sieben Büchern die Commentarii de bello Gallico, (Kommentare über den Gallischen Krieg), denen die jährlich abgefassten Dienstberichte an den Senat zugrundeliegen. Die Commentarii sind bis heute wegen ihrer einfachen und klaren Sprache (der Wortschatz beschränkt sich auf etwa 1300 Wörter) ein Standardwerk für die Anfangslektüre im schulischen Lateinunterricht. Caesar beschreibt in dem Werk anschaulich die Schlachten und Intrigen während der neun Jahre, in denen er die Heere der gallischen Stämme vernichtete, die Widerstand leisteten. Von Interesse sind zudem die zahlreichen Bemerkungen zu den Lebensverhältnissen der Gallier, Germanen und Britannier. Ein achtes Buch über das letzte Kriegsjahr stammt nicht mehr von Caesar, sondern von Aulus Hirtius.

Lateinschüler lernen häufig den berühmten ersten Satz des Bellum Gallicum auswendig; dieser Satz ist somit zum Allgemeingut der altsprachlich gebildeten Öffentlichkeit geworden. Er lautet: Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae nostra Galli appellantur. In dem Satz beschreibt Caesar das Gallien seiner Zeit: „Gallien ist im ganzen unterteilt in drei Teile, von denen der eine von den Belgiern bewohnt wird, der zweite von den Aquitanern, und der dritte von denen, die in ihrer eigenen Sprache Kelten, in unserer „Gallier“ genannt werden.“

Die Abfassung und Publikation der Commentarii – sie wurden vermutlich nicht jahrweise herausgegeben, sondern als einheitlich verfasstes Gesamtwerk nach Ende seiner Amtszeit in Gallien – dienten vornehmlich der Rechtfertigung von Caesars Feldzügen und damit der Verteidigung seiner Maßnahmen während seiner Amtszeit gegenüber seinen zahlreichen Kritikern im römischen Senat.

Außerdem verfasste Caesar noch ein Werk über die erste Phase des Bürgerkrieges, die Schrift De bello civili. Einige kleinere historische Schriften, die spätere Phasen des Bürgerkriegs behandeln und im Zusammenhang mit dem Bellum civile überliefert sind, stammen nicht von Caesar; die Verfasser dieser sogenannten „kleinen bella“ sind unbekannt.

Alle übrigen Schriften Caesars sind verloren.

Sonstiges

Der Name „Caesar“

Nach dem römischen Schriftsteller Plinius leitet sich der Name „Caesar“ vom Partizip Perfekt des lateinischen Wortes caedere („ausschneiden“), caesus („geschnitten“), ab. Im Kontext des römischen Gesetzes lex regia oder lex caesarea, nach dem schwangeren Frauen, die während der Geburt verstarben, das Kind aus dem Leib geschnitten werden sollte, wird der Name als „der aus dem Mutterleib Geschnittene“ interpretiert. Dies hat allerdings nichts mit einem heutigen Kaiserschnitt zu tun, denn dieser Eingriff hatte weniger das Ziel, das Kind zu retten, als vielmehr es getrennt von der Mutter begraben zu können. Es wäre dann anzunehmen, dass ein früher Vorfahre Gaius Iulius Caesars mit einem solchen Eingriff in Verbindung stand und sich daraus der Name ableitet.

Eine andere These geht davon aus, dass der Name Caesar mit dem verloren gegangenen karthagischen Wort für Elefanten in Zusammenhang steht. Einer von Caesars Vorfahren hat sich demnach in den punischen Kriegen diesen Beinamen verdient. Dafür spricht, dass Caesars Wappentier der Elefant ist, der auch auf den Rückseiten der mit seinem Gesicht geprägten Münzen abgebildet ist.

Beide Etymologien sind umstritten, zu zwei weiteren Erklärungen vgl. Hans Georg Gundel, Art. „Caesar“, in: Der Kleine Pauly 1 (1964) Sp. 996 f.

Das Suffix -ar- ist im lateinischen Namenskontext ansonsten völlig unbekannt. Es ist zudem möglich, dass das gesamte Cognomen „Caesar“ überhaupt nicht lateinischen Ursprunges ist.

Das "C" wurde im Lateinischen zu Caesars Zeit übrigens wie "K" im deutschen [] ausgesprochen, das „ae“ als [], nicht als [] "ä" (ebenso „oe“ als [], nicht als [] "ö"). Daraus ergibt sich die folgende Aussprache des Wortes Caesar: [] „Kaisar“ und nicht wie im Sprachgebrauch üblich [] „Zäsar“. Trotzdem wird diese Ausspracheform in der Geschichtsschreibung beibehalten, weil sie sich eingebürgert hat.

Zur Schreibung des Vornamens als Caius siehe den Artikel Gaius.

Der Titel Caesar

Der Titel Caesar war seit Augustus Teil des Namens und der Titulatur der römischen Herrscher. Seit der Zeit Kaiser Hadrians war Caesar der Titel des Zweiten in der Hierarchie, des designierten Nachfolgers des Augustus titulierten Kaisers.

Leicht variiert wurde er in vielen Sprachen ein Titel des Herrschers. Das deutsche Kaiser und das slawische Zar sind von „Caesar“ abgeleitet.

Caesarchiffre

Die Caesarchiffre ist ein einfaches Text-Verschlüsselungsverfahren, welches von Caesar benutzt worden sein soll. Dabei werden Buchstaben aus dem Klartext durch einen Buchstaben ersetzt, der eine bestimmte Anzahl, zum Beispiel 3, Stellen später im Alphabet steht.

Caesar in den Künsten

Zahlreiche Künstler und Schriftsteller haben Caesar als Thema von Bildern, Dramen und Romanen gewählt.

Am bekanntesten dürfte das Theaterstück William Shakespeares sein, siehe Julius Cäsar.

Georg Friedrich Händel komponierte eine Oper Giulio Cesare.

Von den zahlreichen Romanen, deren Hauptfigur Caesar ist (siehe [LINK]), seien genannt:

  • Bertolt Brecht schrieb einen Fragment gebliebenen Roman Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar (veröffentlicht 1957), in dem er sehr lebendig und eventuell etwas frei am Beispiel der Catilina-Affäre die politischen Intrigen der damaligen Zeit beschreibt.
  • Thornton Wilder verfasste mit The Ides of March (1948; deutsch: Die Iden des März) eine fiktive Quellensammlung, die Caesars Diktatur aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
  • Mirko Jelusich veröffentlichte 1929 den Roman Caesar, in dem die Titelgestalt als stark idealisierte Führergestalt beschrieben wird.
  • In Dante Alighieris Divina Comoedia werden die beiden Verschwörer gegen Caesar, den ersten gottgewollten Kaiser, Brutus und Cassius neben Judas dem Verräter an Jesus im Innersten Kreis der Hölle gequält.

Dem jüngeren Publikum dürfte Caesar vor allem durch die Asterix-Comics von Albert Uderzo und René Goscinny bekannt sein.

Julianischer Kalender

Im Jahre 46 v. Chr. führte Caesar anstelle des alten römischen Mondkalenders den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender ein. Der nach ihm benannte Julianische Kalender galt in den katholischen Ländern bis ins 16. Jahrhundert, als er durch den genaueren Gregorianischen Kalender abgelöst wurde. Die meisten protestantischen Staaten behielten den Julianischen Kalender bis ins 18. Jahrhundert bei, Russland sogar bis 1918.

Juli

Nach Caesars Tod wurde sein Geburtsmonat, der mensis Quintilis, bis zur Reform fünfter Monat des römischen Kalenders, in mensis Iulius, dt. „Juli“, umbenannt.

Zitate

  • In einem Alpendorf hatte Caesar als Feldherr die Erkenntnis verkündet: Lieber hier der Erste sein als in Rom der Zweite.
  • Veni, vidi, vici (Ich kam, ich sah, ich siegte). Ort des Zitates ist umstritten, es wird mit verschiedenen Gegebenheiten in Verbindung gebracht.

Werke

Literatur

Primärquellen

  • Caesars commentarii, siehe oben
  • Die (lateinische) Caesar-Biografie von Sueton
  • Die (griechische) Caesar-Biografie von Plutarch

Sekundärliteratur

  • Ernst Baltrusch: Caesar und Pompeius. Wiss. Buchges., Darmstadt 2004, ISBN 3-534-16490-3.
  • Luciano Canfora: Caesar: der demokratische Diktator. Beck, München 2001, ISBN 3-406-46640-0
  • Martin Jehne: Caesar. Beck, München, 2. Aufl. 2001, ISBN 3-406-41044-8.
  • Manfred Clauss (Hrsg.): Die Römischen Kaiser. 55 historische Porträts von Caesar bis Iustinian, Beck, München 1997, ISBN 3-406-42727-8.
  • Karl Christ: Caesar: Annäherungen an einen Diktator. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38493-5
  • Wolfgang Will: Julius Caesar: eine Bilanz. Kohlhammer, Stuttgart [und anderswo] 1992, ISBN 3-17-009978-7.
  • Christian Meier: Caesar. Siedler, Berlin 1982. 4. Aufl. dtv, München 1997, ISBN 3-423-30593-2.
  • Helga Gesche: Caesar. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976. (Erträge der Forschung 51), ISBN 3-534-05333-8.
  • Matthias Gelzer: Caesar: der Politiker und Staatsmann. Nachdruck der 6. Aufl. Steiner, Wiesbaden 1983, ISBN 3-515-03907-4 (zuerst 1921).

Weblinks

Siehe auch

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Julius Caesar


von Wikipedia Diskussion:Beobachtete Fehler

Es ist bis heute ein Standardwerk im schulischen Lateinunterricht (und daher nicht besonders beliebt). Mit dem nötigen Abstand zur Schule lernt man aber die klare Syntax und die stilistische Schönheit schätzen, von der die Lateinlehrer ihre Schüler zu überzeugen versuchen. den ersten satz würde ich rausnehmen, da caesar heutzutage viel lieber gelesen wird als cicero oder sallust. auserdem ist de bello gallico normalerweise die erste richtige Lektüre die man in der Schule liest, und nicht wenige SChüler empfinden den Wechsel von Schulbuch auf Lektüre als angenehm.

das stimmt

Ich habe mir erlaubt, die doch sehr subjektiven Äußerungen zum Einsatz der "Commentarii" im Schulunterricht zu streichen bzw. zu ändern. Tatsache ist, dass Caesars Commentarii in den Fach-Curricula der Bundesländer als geeignete Anfanslektüre immer noch eine wichtige Position einnehmen. Tatsache ist auch, dass das Latein Caesars - im Gegensatz zu dem Latein anderer Autoren - recht einfach ist (das Lehrbuch-Latein ist häufig auch an Caesars Latein orientiert). Mehr kann und sollte man dazu nicht sagen. Ob seine Sprache "schön" ist und ob ich (sc. als Lateinlehrer) meine Schüler davon zu überzeugen versuche (oder auch nicht - die Caesar-Lektüre verfolgt eigentlich zunächst mal ganz andere Ziele...), ob die Lektüre beliebt oder unbeliebt ist (egal, ob zu Schülerzeiten oder auch später), das gehört ja nun nicht unbedingt in einen um Fakten bemühten Lexikon-Artikel.--Christoph m. 08:30:14, 28. Aug 2005 (CEST)


weil ich in latein demnächst ein referat über julius caesar halten muss, hab ich in unserer stadtbücherei ein buch ausgeliehen und da steht"die besten Gelehrten und Kenner nehmen an, der erste Träger habe diesem Namen erhalten, weil er in der Schlacht einen Elefanten getötet hate, der in der Sprache der Karthager Caesar hieß" ich hab mich dann gewundert, dass das auf dieser seite nicht bemerkt wurde

Klingt ja interessant, auch weil ich mich noch nie gefragt habe, woher das eigentlich stammt. Hab dann mal http://www.carotta.de/forum... gefunden, wo noch ein paar andere Erklärungen (neben "Elefant") stehen. --Vulture 22:58, 19. Sep 2003 (CEST)

Caesar oder Cäsar

Meines Erachtens müsste es auch im Deutschen Caesar und nicht Cäsar heißen. Er sprach sich vermutlich kajsar aus und das ä ist wohl eher durch sonst übliche Wandlung ae -> ä entstanden. Kann ein "Lateiner" mich bestätigen? Stern 20:42, 4. Apr 2004 (CEST)

Ich denke, das ae in Caesar ist nicht anders zu behandeln als andere aes im Lateinischen auch. Richtigerweise müsste es (ganz unabhängig von der Ausprache) im Deutschen stets unverändert als ae geschrieben werden. Aber leider hat es eine Zeit gegeben (so seit Goethe), wo die Umlaute mächtig in Mode kamen. Ich glaube, selbst Goethe schrieb manchmal Göthe. Jedenfalls schrieb er Italiänische Reise und Cäsar usw. Die bekannteren römischen Namen und Wörter sind nun leider in dieser (m.E. hässlichen) Schreibweise gängig geworden. Bei den griechischen Wörtern ist es dasselbe Probleme. Da haben unsere Vorfahren das ai rücksichtlos in ä verwandelt, s. Klytämnestra (schauderhaft). Seltenere Wörter konnten ihre originale Schreibweise retten, z.B. Gaeta, Aelianus, Graecia. Graecia blieb verschont, weil die Deutschen sowieso nur von Hellas sprachen. Ich fürchte, die altmodische und eigentlich falsche Schreibweise Cäsar wird nicht so leicht wieder auszurotten sein. --Mw 21:07, 4. Apr 2004 (CEST)

Außer sechs Jahren Lateinunterricht kann ich da natürlich auch nicht mehr Fachkundigkeit vorweisen als wohl die meisten hier. Allerdings bin ich auch absolut für die Schreibweise Caesar. Im Lateinischen gab es keine Umlaute und um diesem Eigennamen gerecht zu werden sollte er im Original erhalten bleiben. Abgesehen davon, glaube ich gar nicht, dass Cäsar eine so viel größere Verbreitung genießt als Caesar. Andere Meinungen? --Patrick Hanft 18:29, 13. Mai 2004 (CEST)

Man kann sich wahrscheinlich ewig darüber streiten.. Ich persönlich wäre dafür, eine Lösung zu wählen, und diese auch konsequent durchsetzen, es kann ja nicht sein, dass im Artikel ständig die Schreibweise wechselt! --Crux 08:41, 2. Jul 2004 (CEST)

Bin dafuer ;c)), die originalen Schreibweisen einzuhalten, also Caesar, Consuln usw. - Geos 09:57, 2. Jul 2004 (CEST)

Mal zur Info bei Wortschatz Uni-Leipzig hat "Julius Cäsar" Häufigkeitklasse 16, "Julius Caesar" hat 17, d. h. die Ä-Variante ist ungefähr doppelt so häufig - das ist mE nicht genug, um von der originalen Schreibweise abzuweichen. -- Southpark 10:11, 2. Jul 2004 (CEST)

Ja, da habt Ihr schon alle recht, daß die antike Schreibweise Caesar und die Aussprache wohl Kaisar war. Nur leben wir nichtmehr in der Antike sondern in der heutigen Zeit. Wir schreiben einen deutschen Artikel und geben ihm eine deutsche Überschrift. Und nun hat sich halt über die Jahrhunderte im Deutschen die Schreibweise Cäsar entwickelt - und da bin ich auch dafür, daß man sie beibehält. Außer natürlich es handelt sich um jenen Cajus Julius Caesar. --Shekko 12:34, 2. Jul 2004 (CEST)

Mein lieblings Grieche Aeneas steht hier auch nicht unter Äneas (wie hässlich) obwohl die Häufigkeitsstatistig dafür sprechen würde. --Aineias 13:08, 2. Jul 2004 (CEST) (Grichische schreibweise)

Wie wärs, wenn man dafür mal die Meinung eines Altphilogen einholen würde? Wie wird er in der wissenschaftlichen Literatur überwiegend geschrieben? Einfach frei Schnautze zu entscheiden halte ich hier für verfehlt. --Elian 21:51, 3. Jul 2004 (CEST)

Zu Diensten! In der heutigen deutschen Fachliteratur heißt das cognomen: Caesar - und zwar immer. Ich hab hier grad die Biografien von Matthias Gelzer (anno 1941), ein rororo-Bändchen von Hans Oppermann (anno 1968) und die neueste, bahnbrechende Biografie von Luciano Canfora (anno 2001) vor mir, die schreiben alle so. (Persönliche Bemerkung: bei Cäsar dreht sich mir der Magen um; warum nicht gleich Zäsar?) - Etwas anders ist's mit dem nomen gentile: da wird auch mitunter germanisierend Julius geschrieben. Das mag noch angehen. - Beim praenomen gibt's heute nur noch eine Möglichkeit: Gaius. Alles andere ist passé. Gruß, Christian --Seidl 22:09, 3. Jul 2004 (CEST)
Nachtrag: Schau ich in meinem kleinen, einbändigen Brockhaus von 1962, so hat der den Herrn auch unter Caesar verzeichnet. Auch das deutsche Lexikon macht also was anderes als die Wikipedia. Wenn also kein begründeter Widerspruch folgt, werde ich den Titel entsprechend ändern. --Seidl 22:26, 3. Jul 2004 (CEST)
Hui, das ging ja fix :-) Damit wäre der Fall wohl geklärt. --Elian Elian 04:45, 4. Jul 2004 (CEST)

Imho beschränkt sich das Namensproblem nicht auf Caesar, sondern betrifft die meisten alten Römer hier in der Wikipedia. Warum wird z.B. J fast flächendeckend verwendet (Julian etc.), nicht aber beim alten Julius (und doch wieder schon im laufenden Text des Artikels)? K ist ein ähnliches Problem. Habe deshalb Namenskonventionen:Lateinisch angeregt, allerdings keine Resonanz darauf erhalten. -- Carbidfischer 13:57, 17. Jan 2005 (CET)

Aus Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel:

Gaius Iulius Caesar 5. September 2004

aus Wikiprojekt Rom
Artikel war bereits vor kurzem vorgeschlagen, damalige Diskussion hier. --Aglarech 13:37, 6. Sep 2004 (CEST)

  • pro: Warum is der Artikel nicht schon längst exzellent? 217.247.64.94 15:34, 5. Sep 2004 (CEST)
  • abwartend: Dem Artikel fehlen zwar noch einige Bilder und er muss teilw. noch etwas ausgebaut werden, aber er hat durchaus Potential, welches in nächster Zeit umgesetzt werden könnte.
  • contra: der Anfng ist weitgehend ok, aber am Schluss zerfasert das ganze in zusammenhanglose Unterkapitel, die besser in eigenständige Artikel gepackt werden sollten. SteffenG 17:57, 8. Sep 2004 (CEST)
  • contra: Nicht exzellent. Das einzige Bild hat ungeklärten Lizenzstatus. --Zenogantner 02:51, 17. Sep 2004 (CEST)

links

geht das nur mir so, oder sind die links von perseus.mpiwg-berlin.mpg.de alle tot? --Nerezza 12:25, 25. Sep 2004 (CEST)

Etymologie von "Scheich"

Ich bezweifle stark, dass sich der Titel "Scheich" von "Caesar" herleitet, da im Arabischen ein verzweigtes Wortfeld mit den selben drei Wurzelkonsonanten existiert, die alle das gemeinsame Bedeutungsmerkmal "alt" tragen. Der Titel geht also eher auf die verehrungswürdige Weisheit des Alters zurück, und nicht auf eine "kaiserliche" Herrschergewalt. Da Gaius Iulius Caesar ohnehin nicht besonders alt wurde, denke ich nicht, dass sein Name das arabische Wort für "altersweise" geprägt haben wird ...

Mit freundlichen Grüßen,

Bernd Neuner

P.S.: Ähnliche Bedenken habe ich bezüglich der Ableitung von pers. "Schah"; leider bin ich mangels Fachwissen nicht in der Lage, hier weiter nachzuforschen.

Soweit ich weiß, leitet sich das persische "Shah" vom avestischen (altpersischen) "khshathra" ab. Es wäre recht seltsam, wenn die Perser, die unter den Sasaniden ja immerhin verbitterte Feinde der Römer waren, einen römischen Titel angenommen hätten. Ich werde das für's Erste einmal löschen.


Caesarentitel

Sein Name wurde zum Titel aller nachfolgenden Herrscher (Caesaren) des römischen Kaiserreichs und in entlehnter Form (Kaiser, Zar) zum Titel der Herrscher im Heiligen Römischen Reich und des Russischen Reiches. Caesar war auch der Titel für einen Mitherrscher im Byzantinischen Reich.

Das Ende dieses Abschnittes ist etwas unpräzise. Bereits seit Diocletian und der von ihm eingeführten Tetrarchie gab es auch im Römischen Reich die Aufteilung in Augusti und Caesaren.

Zur Vorsorge: Schah hängt entgegen vereinzelten Aussagen NICHT mit Caesar-Kaiser-Zar zusammen.

Siehe auch Tetrarchie oder Alexander Demandts "Geschichte der Spätantike".

Sohn von Cicero?

In dem Artikel steht an einer Stelle Caesar wäre "Sohn des berühmten Dichters Cicero", aber erstens steht weiter hinten, Cicero sei ein Gegner Caesars gewesen und in dem Artikel über Cicero steht nichts über Caesar als Sohn. Oder ist das ein anderer Ciceo? Allerdings heißt es ja "berühmter Dichter". Wie sieht's aus? Steht da Unsinn drin?

Hm, der Satz steht zum Zeitpunkt Deines Eintrags leider schon seit ein paar Stunden so nicht mehr im Artikel. Evtl. hast Du eine alte Version aus einem Proxy-Cache erwischt? Derselbe, der erst Cicero als Sohn titulierte, tauschte kurz darauf diesen gegen Seneca aus. Da aber bei beiden schon die Lebensdaten nicht passen würden, hatte ich den Satz wiederum einige Zeit später herausgenommen. (Siehe Versionen und Kommentar) --StefanAndres 04:11, 3. Feb 2005 (CET)

Exzellenz-Diskussion vom 16. Februar 2005

  • Very interestin', too. --Dauid 18:22, 16. Feb 2005 (CET) nachgetragen von --Leipnizkeks 18:34, 16. Feb 2005 (CET)

Nicht schlecht. Allerdings sind die Bilder doch etwas bescheiden. Da kann man sicherlich noch Farbenfroheres ergänzen. Erwin 22:11, 16. Feb 2005 (CET)

  • abwartend Gar nicht so übel, aber an ein paar Stellen harkt es meines Erachtens. Zunächst einmal würde ich mir einen Überblick wünschen, der (wenigstens in groben Zügen) die Situation der späten römischen Republik darstellt - ja, es scheint durch, aber klarer und prägnanter wäre es mir lieber. Dann das Triumvirat: mal davon abgesehen, ob Caesar wirklich so viel Energie mitbrachte (war es nicht eher Ehrgeiz, ganz so wie bei Pompeius in jungen Jahren?) - was ist denn die "verfassungsrechtliche" Bedeutung des Triumvirats? Warum war Caesars Amtsführung umstritten? Da wird man ziemlich im Regen stehen gelassen. Ich würde mir auch eine Erweiterung in Bezug auf Feldzüge und Bürgerkrieg wünschen. Endlich Diktatur und Tod: da wünsche ich mir doch eine etwas eingehendere Beleuchtung (wenigstens ein paar Worte mehr zum "Staat Caesars", der auf Personen und nicht Institutionen beruhte). Man könnte dazu auch einen Vergleich anstellen: beispielsweise Christian Meiers Caesarbuch und Canfora, Baltrusch oder Jehnes Darstellungen. Vor allem, dies scheint mir hier zu wenig beachtet, war der Ausbruch Caesars aus dem republikanischem Gefüge das Entscheidende: Pompeius unterwarf sich dem, Caesar nicht, sondern er leitete das Ende ein - auch wenn Augustus bezeichnenderweise eher am Modell Pompeius anknüpfte und versuchte den Schein zu wahren. Ansonsten: schön finde ich persönlich zum Beispiel die knappe Darstllung der literarischen Tätigkeit und auch die weitgehend gute Lesbarkeit des Artikels. --Gruß Benowar 12:32, 17. Feb 2005 (CET)

  • Schwierig, schwierig. Trotzdem erstmal contra, obwohl der Artikel schon recht gut ist, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Kleinere Glättungen im Layout, evtl. noch was machen bei der Bebilderung, warum zB nicht alle drei Triumvirn bildlich im Artikel verewigt? Ansonsten macht mir der Teil Sonstiges noch etwas Sorgen. Vielleicht ein besserer Titel, v.a. aber noch die Einzeiler zu ernsthaften Absätzen ausgestalten, evtl. noch eine kleine Einleitung. Auch zur staatsrechtlichen Komponente seiner Herrschaft kann man noch was machen, s.o. Benowar. Damit der Artikel wirklich exzellent wird, würde ich ihn nochmal ins Review schicken.
Noch was zum Titel: Konstantin hat als Lemma auch nicht Flavius Constantius usw., warum heißt Caesar dann nicht einfach als Artikel Julius Caesar? Das ist ein ernstes Problem imho mit der Schreibweise der lateinischen Namen allgemein und mit dem Wählen der Artikelnamen der alten Römer im Besonderen. Aber das scheint irgendwie niemanden ernsthaft zu interessieren. -- Carbidfischer 15:30, 17. Feb 2005 (CET)

Doch, schon, nur setzt sich das irgendwie nicht durch...leider (ist aber auch in anderern Bereichen ähnlich: Beispiel Chosrau oder Chosroes?). --Benowar 15:38, 17. Feb 2005 (CET)

Problematisch jedenfalls. Warum schreiben sich zB alle Konstantine mit K, nur der alte Constantius nicht, aber sein Enkel Konstantius II. schon? Wer II. sagt, muss auch I. sagen. Also Konstantius I.
Aber das ist ein anderes Thema. Machen wir eine Diskussion Namenskonventionen:Lateinisch auf? -- Carbidfischer 15:54, 17. Feb 2005 (CET)

  • Ab in's Review damit, Caesar ist einfach noch nicht soweit für die Kandidatur. -- Carbidfischer 14:44, 2. Mär 2005 (CET)

lesenswerte-Diskussion

  • Pro. Ausführlich, ist schon einmal in der Exzellenzdiskussion durchgefallen. --Micgot 23:58, 21. Mai 2005 (CEST)
  • Pro. Noch nicht exzellent, aber allemal lesenswert. -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 01:35, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Pro. Stefan64 03:02, 22. Mai 2005 (CEST)
  • Pro --Steffen85 09:25, 23. Mai 2005 (CEST)
  • Pro -- Geos 10:22, 23. Mai 2005 (CEST)
  • Pro, klasse. Wirklich lesenswert. BerndB 20:53, 24. Mai 2005 (CEST)
  • Dafür. --Frank Schulenburg 15:40, 25. Mai 2005 (CEST)
  • Pro. Eindeutig lesenswert. Wusste gar nicht, dass Cicero bei der Ermordung Caesars zugegen war. Wieder was dazu gelernt! --Wolfgang1018 00:04, 26. Mai 2005 (CEST)

Caesars Sohn

Im Artikel von Kleopatra VII. sowie im Artikel Ptolemäer wird Caesars Sohn einmal unter dem Namen Ptolemy XV und einmal unter dem Namen Caesarion gefuehrt. Sollte er nicht hier auch erwaent werden? Ausserdem heisst es, das Cleopatra seine Frau wurde. Gibt es einen Grund das unerwaehnt zu lassen? --132.246.41.184 16:14, 8. Jun 2005 (CEST)
Ob Ptolemaios XV., auch Kaisarion/Caesarion genannt, wirklich Caesars Sohn war, lässt sich nicht mit Sicherheit beweisen. Kleopatra war auf jeden Fall nicht Caesars Frau; er blieb bis zu seinem Tod mit Calpurnia verheiratet.--StefanC 23:36, 8. Jun 2005 (CEST)

Zu Caesar und Kleopatra gibt es demnächst - hoffentlich - noch einige Ergänzungen. Auch zum "Fall Caesarion" sollten dann wohl noch Bemerkungen folgen. Natürlich lässt sich Caesars Vaterschaft (genauso wie ALLE Vaterschaften vor Einführung der Gen-Tests) nicht beweisen ("mater semper certa"), allerdings scheinen mir die Zweifel daran aufgrund des Quellenbefundes eher unwahrscheinlich, immerhin ist eine sexuelle Beziehung Kleopatras zu Caesar für den fraglichen Zeitraum doch wohl gesichert und Kleopatra muss daran interessiert gewesen sein, von dem mächtigen römischen General ein Kind zur Sicherung der eigenen Herrschaft zu bekommen; auch Oktavian hielt einen möglichen Machtanspruch Caesarions für so gefährlich, dass er ihn umbringen ließ. ----Christoph m. 09:05:41, 28. Aug 2005 (CEST)

Geburtsdatum

Mich würde interessieren, warum der 13.Juli als fixes Gbeurtsdatum angegeben wird. Stimmt das? Ich dachte immer es scheint in keiner Literatur auf. Wenn ja, nennt bitte die Quellen dazu. Danke

Vgl. zum Geburtsdatum z. B. H.G. Gundel, Art. Caesar (Nr. 12), in: Der Kleine Pauly, Bd. 1 (1964) Sp. 998; Martin Jehne, Caesar, München, 2. Aufl. 2001, S. 121. Dort findet man allerdings keine Verweise auf eine antike Quelle. Man müsste noch einmal in den umfangreichen Artikeln zu C. Iulius Caesar in der RE oder dem Neuen Pauly nachsehen, da sollte ein entsprechender Quellenhinweis vermerkt sein. Ich habe daher das "vermutlich" aus dem Artikel gestrichen, die moderne Caesar-Forschung geht recht einhellig vom 13. Juli 100 v. Chr. (die These Mommsens, 102 v. Chr. als Geburtsjahr anzusetzen, hat sich nicht durchgesetzt) als Geburtsdatum aus. --Christoph m. 04:29:29, 28. Aug 2005 (CEST)

Die obige Frage bezieht sich ja nicht auf das Jahr, sondern auf das Tagesdatum. Bei Macrobius (1, 12, 34: (Quintilis) Iulius appellatus est, quod hoc mense a.d. quartum Idus Quintiles Iulius procreatus sit) ist die Rede vom 4. Tag vor den Iden, was den 12. Juli ergeben würde (Mommsen, Römische Geschichte: "unbezweifelt"). Warum die neuere Fachliteratur daraus den 13. Juli gemacht hat, kann ich im Moment nicht sagen.--StefanC 10:21, 28. Aug 2005 (CEST)

Hallo StefanC, danke für den interessanten Hinweis auf Macrobius. Ich hatte die Frage schon richtig verstanden, habe aber zunächst mal nur zwei Beispiele aus der Literatur angeführt, die eben dieses Datum 13. Juli uneingeschränkt vertreten, da die Anfrage sich ja auf die angeblich fehlende Angabe in der "Literatur" bezog (Oder meint er/sie mit "Literatur" Quellen?). Auch sonst habe ich eigentlich immer dieses Datum (13. Juli) gefunden. Es scheint (abweichend von Macrobius) inschriftliche Belege für den 13. Juli zu geben, Auf dieser Seite kann man dazu lesen: "Gaius Julius Caesar wurde im Jahre 100 vor Christus geboren, am 13. Juli. Das Monatsdatum scheint durch Inschriften gesichert, die Jahreszahl könnte falsch überliefert sein, da Caesar einige seiner Ämter sonst nicht im vorgegebenen Rahmen der Sullanischen Reformen erlangt hätte, die ein Mindestalter verlangten. Mommsen datierte deshalb das Geburtsjahr Caesars auf 102 zurück." Es fehlen allerdings Verweise, um welche Inschriften es sich handelt). Ich werde es morgen mal in der RE nachsehen (Hast du Zugang zum Neuen Pauly? Da sollte es ja auch wohl belegt sein). Den Hinweis auf MOMMSEN gab ich, um zu verdeutlichen, dass es in der Forschungsdiskussion durchaus größere Diskrepanzen gab als den einen Tag bei der Monatsangabe. Gruß -----Christoph m. 23:19:17, 28. Aug 2005 (CEST)

Ich wollte Deinen sinnvollen Hinweis auf den Artikel im Kleinen Pauly auch nicht kritisieren (zumal mir selbst zur Zeit auch nichts Besseres zur Verfügung steht), sondern nur ergänzen. Der ursprüngliche Fragesteller hat sich zwar extra für diese Anfrage einen Account zugelegt (Lakedaimonia), ist aber seitdem abgetaucht. Ich sehe gerade, dass die englische Wikipedia den 12. Juli zumindest als Alternative nennt, leider ebenso ohne Quellenangaben wie Christian Meier, der vom "3. Tag vor den Iden des Quintilis" spricht. Viel Erfolg beim Nachsehen in der RE!--StefanC 23:56, 28. Aug 2005 (CEST)

Ein bisschen konnte ich die Sache jetzt aufklären, siehe Cassius Dio, 56, 18, 5-6: "And they compelled everybody to celebrate his birthday by wearing laurel and by merry-making, passing a law that those who neglected these observances should be accursed in the sight of Jupiter and of Caesar himself, and, in the case of senators or senators' sons, that they should forfeit a million sesterces. (6) Now it happened that the Ludi Apollinares fell on the same day, and they therefore voted that his birthday feast should be celebrated on the previous day, on the ground that there was an oracle of the Sibyl which forbade the holding of a festival on Apollo's day to any god except Apollo." Die ludi Apollinares lagen auf dem 13. Juli (trotz Livius 27, 23: "ante diem tertium nonas Quinctiles", wo "nonas" wohl in "idus" zu korrigieren ist), deswegen die "offizielle" Verschiebung auf den 12., die dann bei Macrobius erscheint. Vermutlich gibt es auch Kalenderinschriften, die den Tag erwähnen.--StefanC 12:26, 29. Aug 2005 (CEST)

Und damit hast du auch genau die Quellenstelle incl. Erläuterung genannt, von der ausgehend auch ZUMPT in einer Studie von 1874 "den 13. Juli als den Tag der Geburt erwiesen hat", wie im RE-Artikel zu lesen ist (den ich heute morgen eingesehen habe). Seitdem scheint dies opinio communis der Forschung geworden zu sein. Nun würde mich nur noch interessieren, ob auch der Neue Pauly bei dieser Version geblieben ist, oder ob dies dort noch einmal neu diskutiert worden ist. Ansonsten sollte man auch bei unserem Artikel bei dem 13. Juli bleiben.--Christoph m. 16:15:16, 29. Aug 2005 (CEST)

Der Tod Caesars

Das Attentat auf Caesar fällt mir doch etwas knapp aus: Doch auch dieser letzte Plan wurde an den Iden des März (15. März) 44 v. Chr. durch das Attentat der Verschwörer um Marcus Junius Brutus vereitelt. - danach noch die letzten Worte.

Dass Caesar im Senat einem gemeinsamen Mordanschlag hoher römischer Würdenträger wurde, scheint nicht besonders erwähnenswert?

--MA5 19:43, 23. Jul 2005 (CEST)

Stimmt ist etwas kurz. Aber die "hohen römischen Würdenträger" wurden überwiegend von Caesar selbst in diese Positionen gebracht, was mindestens genauso zu erwähnen ist.

--Daniel Lange 19:18, 24. Jul 2005 (CEST)

Im Zusammenhang mit einer umfangreichen Bearbeitung des Caesar-Artikels habe ich mir erlaubt, bei den Bemerkungen zu Caesars Tod die obskure "Suizid-These" zu streichen. Soweit ich sehe, gibt es dafür weder in den Quellen, noch in der althistorischen Fachliteratur irgendwelche Grundlagen. Warum sollte im Übrigen eine ansonsten psychisch so stabile und vom Ehrgeiz geprägte Persönlichkeit wie Caesar gerade auf dem Höhepunkt der Macht eine Verschwörung gegen sich intendiert oder gar organisiert haben, um ihr dann zum Opfer zu fallen?? --80.143.199.109 07:47, 28. Aug 2005 (CEST) Leider ist zwischendurch meine Anmeldung verlorengegangen, so dass diese Bemerkung und auch die letzte umfangreiche Bearbeitung nur unter IP erscheinen. Weiß jemand ob, man das noch wieder irgendwie ändern kann (Ersetzen der IP durch Benutzernamen)? --Christoph m. 08:02:45, 28. Aug 2005 (CEST)

Das passiert mir auch manchmal. In die Versionshistorie wirst Du Deinen Nutzernamen aber nicht so einfach bekommen - es sei denn Du änderst nochmal etwas. --MA5 09:54, 28. Aug 2005 (CEST)

Gliederung des Artikels / Kapitelüberschriften

"Caesar als Historiker und Autor" erschien mir denn doch etwas merkwürdig formuliert, da es sich ja nicht um zwei verschiedenartige Dinge handelt: Er berichtet als Autor über historische Ereignisse. Da er andererseits auch Schriften nicht-historischen Inhalts verfasst hat, ist die nun gewählte Überschrift "... als Schriftsteller" passender; ich habe dem deutschen Begriff hier den Vorzug vor dem Fremdwort gegeben, das denn doch zu sehr Assoziationen mit (modernen) Roman-Autoren nach sich ziehen könnte. Die "commentarii" gehören übrigens in ihrer literarischen Einordnung gar nicht zu den historischen Schriften, da sie über wesentliche Elemente, die antike historiographische Schriften aufweisen, nicht verfügen. Caesar ist somit eigentlich kein römischer Geschichsschreiber (wie Sallust, Tacitus und Livius), Seine Commentarii sind statt dessen ein Werk sui generis, nämlich eine literarische Ausformung der jährlich an den Senat zu sendenden Dienstberichte. --Christoph m. 09:00:26, 28. Aug 2005 (CEST)

Bundestagsabgeordneter Caius Julius Caesar

http://www.bundestag.de/mdb... kommt diesmal nicht wieder hinein, falls die CDU in Dresden zuviele Zweitsimmen bekommt. Sie wirbt daher nur für Erststimmen.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Julius Caesar und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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