Leingewächse

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Leingewächse
Abbildung
Gemeiner Lein (Linum usitatissimum)
Bildherkunft

Systematik
Überabteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Malpighiales
Familie: Leingewächse

Wissenschaftlicher Name
Linaceae

Die Leingewächse (Linaceae) sind eine Familie der Blütenpflanzen.

Merkmale

Die Leingewächse sind meist Kräuter, z.T. Sträucher, selten Bäume. Die Blätter sind stets ungeteilt und besitzen keine Nebenblätter. Die Kronblätter sind frei und 4- oder 5zählig. Der Fruchtknoten ist oberständig und besteht aus 2 bis 5 Fruchtblättern.

Systematik

Man unterteilt die Linaceae in 2 Unterfamilien, die Linoideae und die Hugonioideae.

Linoideae

Die Linoideae haben meist schmale Blätter und bilden als Frucht eine Kapsel aus. Man unterscheidet 8 Gattungen, die jedoch einer Revision bedürfen:

  • Lein (Linum) (ca. 180 Arten; kosmopolitisch)
  • Hesperolinon (13 Arten; Kalifornien)
  • Anisadenia (2 Arten; Zentralasien)
  • Tirpitzia (2 Arten; China, Südostasien)
  • Cliococca (1 Art (C. selaginoides); Südamerika)
  • Radiola (1 Art (R. linoides); Europa, Nordafrika, Asien)
  • Reinwardtia (1 Art; China, Indien)
  • Sclerolinon (1 Art (S. digynum); Zentral- und Westamerika)

Hugenioideae

Die Hugenioideae besitzen recht breite Blätter und bilden eine Steinfrucht. Man unterscheidet 8 Gattungen, u.a. Hugonia, Hebepetalum, Indorouchera, Philbornea und Roucheria.

Weblinks



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Leingewächse und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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