Linz

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Der Artikel Linz gehört zur Kategorie: Oberösterreich, Österreichische Landeshauptstadt, Ort in Oberösterreich, Bezirk in Oberösterreich, Linz
Wappen Karte
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Wappen von Linz
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Österreich Karte (Linz)
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Wahlspruch: Linz. Eine Stadt lebt auf.
Spruch: In Linz beginnt's.
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Bezirk: Statutarstadt
Geografische Lage:
Höhe: 266 m ü. NN
Fläche: 95,98 km²
Einwohner: 188.118 (Stand März 2005)
ca. 271.000 im Ballungsraum
Bevölkerungsdichte: 1957,4 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 4010, 4020, 4030, 4040, 4047
Vorwahl: 0732 (bis 12.5.2009 auch 070)
Kfz-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 40101
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bürgerservice Center, Hauptstraße 1-5, A-4041 Linz
Website: www.linz.at
Politik
Bürgermeister: Franz Dobusch (SPÖ)

Linz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich. Mit 188.118 Einwohnern (Stand: Ende März 2005) ist sie die größte Stadt Oberösterreichs und nach Wien und Graz die drittgrößte Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 95,98 km2. Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk.

Lange Zeit hatte die Stadt den Ruf der Stahlstadt, den sie dem größten Arbeitgeber, der Voestalpine AG-Stahlwerke, zu verdanken hat. Doch durch zahlreiche Initiativen im Kulturbereich, beispielsweise der Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Pflasterspektakels oder auch der Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten ein neues Image zu kreieren und sich als Kulturstadt zu behaupten. Im Jahr 2009 wird Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius Europäische Kulturhauptstadt sein, was diesen Bemühungen nur stark förderlich sein kann.

Geografie

Linz liegt auf beiden Seiten der Donau. Der nördlich der Donau gelegene Stadtteil heißt Urfahr und wurde erst im Jahr 1919 Teil von Linz. Er ist über drei Donaubrücken erschlossen. Umgeben vom Kürnberger Wald, dem fruchtbaren Eferdinger Becken und den sanften Hügeln des Mühlviertels, liegt das Linzer Becken mit der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die Donau durchfließt das Stadtgebiet von Linz stromabwärts in einem nord-ostsüdöstlichen Halbkreis. Die Traun mündet 7 km östlich des Stadtzentrums in die Donau. Das ehemals problematische Umweltimage als Industriestandort hat Linz durch eine diesbezüglich äußerst konsequente Politik abgelegt. Die Stadt, welche mit Namen wie Johannes Kepler, Anton Bruckner und Adalbert Stifter eng verbunden ist, gehört mittlerweile zu den saubersten Landeshauptstädten Österreichs und bietet eine hohe Lebens- und Freizeitqualität.

Stadtteile

Die einzelnen Stadtteile von Linz sind in statistische Bezirke aufgeteilt. Eine Aufteilung des Stadtgebiets in Stadtbezirke als politische Einheiten existiert in Österreich nur in den Städten Wien und Graz:

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Linz vom Pöstlingberg aus
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Alt-Urfahr mit dem Mischkomplex Lentia 2000 im Hintergrund
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  • Innenstadt
Statistische Bezirke: Altstadtviertel, Rathausviertel, Kaplanhofviertel, Neustadtviertel, Volksgartenviertel, Römerberg-Margarethen
  • Waldegg (1873 eingemeindet)
Statistische Bezirke: Freinberg, Froschberg, Keferfeld (1939 eingemeindet), Bindermichl, Spallerhof, Wankmüllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel
  • Lustenau (1873 eingemeindet)
Statistische Bezirke: Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel
Statistische Bezirke: Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub, Kleinmünchen
Statistische Bezirke: Ebelsberg, Wambach, Ufer, Pichling, Posch, Mönchgraben
Statistische Bezirke: Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg
Statistische Bezirke: Pöstlingberg, Bachl-Gründberg
Statistische Bezirke: St. Magdalena, Katzbach, Elmberg

Nachbargemeinden

Linz grenzt im Süden an den Bezirk Linz-Land mit den Gemeinden Leonding, Traun, Ansfelden, St. Florian, Asten und im Norden an den Bezirk Urfahr-Umgebung mit den Gemeinden Puchenau, Gramastetten, Ottensheim, Lichtenberg, Kirchschlag, Altenberg, Engerwitzdorf, Steyregg.

Geschichte

Frühgeschichte

Um 400 v. Chr. entstanden innerhalb des heutigen Stadtgebietes und in näherer Umgebung, entlang der Donau, mehrere keltische Befestigungsanlagen und Siedlungen. Innerhalb der heutigen Stadtgrenzen lagen der Gründberg, im Gebiet des heutigen Urfahr westlich des Haselgrabens, und der Freinberg, westlich des Stadtkerns, als beeindruckende keltische Wallanlagen. Wahrscheinlich trug bereits die Siedlung auf dem Freinberg den keltischen Namen Lentos, was soviel wie biegsam oder gekrümmt bedeutet. Der Name wurde in der Folge auf das spätere römische Kastell übertragen. Die Festung fiel wahrscheinlich mit der weitestgehend friedlichen Eroberung des Königreichs Noricum an Rom.

Antike

Das Kastell Lentia wurde 166 - 180 während der Markomannenkriege gegründet.

Linz wurde zum ersten Mal 410 im römischen Staatshandbuch als „Lentia“ erwähnt. Die Siedlung war somit nach der Biegung der Donau benannt, an der sie sich befand. Zur Sicherung der Verbindung über die Donau legten die Römer Mitte des 1. Jahrhunderts ein Kastell an, das im 2. Jahrhundert durch ein größeres ersetzt wurde. Lentia wurde nach dem 2. Jahrhundert einige Male durch Einfälle der Germanen zerstört, überdauerte aber die Völkerwanderung und hat somit über die Spätantike hinweg Besiedlungskontinuität vorzuweisen.

Mittelalter

Im Frühmittelalter wurde Linz durch das Vordringen des bayerischen Herzogtums nach Osten wieder bedeutsamer. 799 wurde der deutsche Name der Stadt als „Linze“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 806 wird sie zum Markt ernannt. Während der Herrschaft der Karolinger erfüllte Linz Markt- und Zollaufgaben für den Traungau. Bis 1210 unterstand Linz den Baiernherzögen.

Unter den Babenbergern entwickelte sich Linz zur Stadt, bis 1240 erhielt sie einen Stadtrichter und ein Stadtsiegel. Die Linzer Maut war eine der wichtigsten Einnahmequellen der österreichischen Herzöge, wodurch die Stadt Aufschwung nahm. Ebenso war es durch seine Randlage zu Bayern als Ort für Fürstenversammlung interessant. 1335 wurde dort der Erwerb von Kärnten durch die Habsburger abgeschlossen. 1230 wurde der neue Hauptplatz geschaffen.

Seit Ende des 13. Jahrhunderts war Linz Sitz des Landeshauptmanns und so zum Zentralort von Österreich ob der Enns geworden. Friedrich III. wählte die Stadt sogar als Residenzstadt aus und machte sie so von 1489 bis 1493 zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reichs, nachdem Wien von Matthias Corvinius erobert wurde.

Der erste oberösterreichische Landtag wurde 1452 in Wels abgehalten. Der zweite fand schon 1457 auf dem Linzer Schloss statt. 1490 wurde Linz Landeshauptstadt. Während des 15. Jahrhunderts konnten die Linzer Bürger das Recht zur Wahl eines Rates und zur Wahl des Bürgermeisters sowie zur Blutgerichtsbarkeit erlangen. 1497 erhielt Linz das Recht zum Bau einer Brücke über die Donau.

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Der Linzer Pfarrplatz, damals
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Linz um 1830
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Neuzeit

Zur Zeit der Reformation war Linz bis 1600 protestantisch. Während dieser Zeit errichteten die Stände auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters das Landhaus im Stil der Renaissance als Zeichen ihrer Macht. Im Landhaus war später auch die Landschaftsschule untergebracht, an der zwischen 1612 und 1626 Johannes Kepler lehrte. Ab 1600 führten Jesuiten und Kapuziner die Gegenreformation durch. Der dadurch mit ausgelöste Oberösterreichische Bauernkrieg traf 1626 auch die Stadt, als sie unter der Führung Stefan Fadingers neun Wochen lang belagert wurde.

Nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Stadt barockisiert. Wesentlichen Anteil daran hatten neue Klostergründungen von Orden. 1672 gründete Christian Sint die „Wollzeugfabrik“, die erste Textilfabrik Österreichs. Im 18. Jahrhundert wurde diese verstaatlicht; zeitweise arbeiteten dort über 50.000 Menschen.

Im österreichischen Erbfolgekrieg wurde Linz 1741 von bayerischen und französischen Truppen besetzt. Am 3. Mai 1809 kam es bei den Koalitionskriegen in Ebelsberg beim Traunübergang zu einem blutigen Gefecht zwischen Österreichern und Franzosen. Diese Schlacht gab den Anstoß zum Bau einer Befestigungsanlage, die ab 1830 verwirklicht wurde.

1800 brach in der Linzer Altstadt ein Großbrand aus, der die Stadt stark zerstörte.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Dampfschiffahrt auf der Donau eingeführt. Die 1832 von Budweis her errichtete Pferdeeisenbahn war die erste Eisenbahn auf dem Kontinent. Bis 1861 wurde die Stadt durch die Westbahn ("Kaiserin Elisabeth-Bahn") ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg von Wien nach Salzburg beziehungsweise Passau. 1880 wurde in Linz eine Pferdestraßenbahn errichtet. Diese wurde 1897 elektrifiziert. Die Pöstlingbergbahn, die steilste Adhäsionsbahn der Welt, wurde 1898 eröffnet.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste die Industrialisierung auch Linz, wo eine Schiffswerft und eine Lokomotivfabrik errichtet wurden. Auch die Textilindustrie hatte in Linz einen bedeutenden Standort. Bis 1923 wurden zahlreiche ehemalige Vororte eingemeindet, darunter 1919 auch Urfahr am nördlichen Ufer der Donau.

Zeitgeschichte

Zur Zeit des Austrofaschismus begannen am 12. Februar 1934 im Linzer Hotel Schiff (heutiges Central-Kino und Zentrale der SPÖ) die Februarkämpfe. Auslöser war, dass Truppen der Heimwehr im Parteilokal der Sozialdemokraten auf der Linzer Landstraße nach Waffen suchten. Die Sozialdemokraten leisteten bewaffneten Widerstand, der später in einen Bürgerkrieg mündete.

Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich in der Zeit des Nationalsozialismus sollte Linz zu einem Industrie- und Verwaltungszentrum ausgebaut werden.

Bereits 1938 erfolgte die Grundsteinlegung für die "Hermann Göring Werke" zur Herstellung von Eisen und Stahl - nach dem Krieg wurden diese Industrieanlagen in die VOEST überführt. Im Zuge dieser großangelegten Ausbaupläne wurden auch ca. 10.000 Wohnungen errichtet, die bis heute weite Teile des Linzer Stadtbildes prägen.

Hitler, der in Linz zur Schule gegangen war, beabsichtigte, dort auch seinen Ruhestand zu verbringen. Daher hatte er der Stadt eine hervorgehobene Rolle im Deutschen Reich nach dem Krieg zugedacht. Er plante, dort die größte Kunst- und Gemäldegalerie der Welt, eine Prachtstraße und andere Prunkbauten errichten zu lassen (siehe auch: Welthauptstadt Germania). Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs verhinderte die Realisierung dieser Vorhaben.

Zwischen 1944 und 1945 erreichten Linz 22 allierte Luftangriffe, welche 1.679 Todesopfer zur Folge hatten.

Zur Besatzungszeit war Linz bis 1955 entlang der Donau geteilt. Der Norden mit Urfahr war sowjetisch besetzt, der Süden von den USA. 1966 wurde Linz mit der "Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften" zur Universitätsstadt, daraus wurde 1975 die Johannes Kepler Universität Linz.

Ab Ende der 1970er Jahre versuchte Linz, vom Image der grauen und schmutzigen Industriestadt wegzukommen. Im Zuge dessen wurde die Ars Electronica ins Leben gerufen, ein Festival für Computerkunst. Dieses Festival gehört noch immer zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art. 1974 wurde das Brucknerhaus an der Donaulände eröffnet. Durch das Ars Electronica Center und das städtische Lentos-Museum für moderne Kunst ist Linz inzwischen auch als Kulturstadt bedeutend. Diese Bedeutung soll als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2009 weiter unterstrichen werden. 2004 wurde der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumauer Kreuzung, nahe dem Hauptbahnhof und an den Volksgarten angrenzend, beschlossen.

Auch im Bereich des städtischen sozialen Wohnbaues hatte Linz Anfang des 21. Jahrhunderts eine Vorreiterrolle: Zwischen 1999 und 2005 wurden in der solarCity im Stadtteil Ebelsberg rund 1.300 neue Wohnungen mit einer ökologisch durchdachten Infrastruktur errichtet.

Bevölkerung

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 49.635
1880 56.569
1890 65.090
1900 83.356
1910 97.852
1923 107.463
1934 115.338
1951 128.177
1961 195.978
1971 204.889
1981 199.910
1991 203.044
2001 183.504

Religion

  • wichtige Kirchen in Linz: Neuer Dom, Alter Dom, Stadtpfarrkirche, Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg, Pfarrkirche Urfahr, Friedenskirche Urfahr, Martinskirche, Pfarrkirche Ebelsberg.
  • Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
  • Diözese Linz (Bischofssitz)

Söhne und Töchter der Stadt

In Linz geborene Persönlichkeiten
Persönlichkeiten, die mit Linz verbunden sind

Politik

Im Linzer Magistrat sind 2.698 Personen beschäftigt, darunter 196 Berufsfeuerwehrbedienstete und 451 Straßen- und Grünanlagenerhalter.
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Neues Rathaus (fertiggestellt 1985) im Stadtteil Urfahr, direkt an der Nibelungenbrücke gegenüber des Ars Electronica Centers gelegen
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Stadtsenat

Im Stadtsenat vertretene Parteien [LINK]:

Gemeinderat

Im Gemeinderat vertretene Parteien [LINK]:

Bürgermeister

Wappen

Das Stadtwappen von Linz entwickelte sich aus dem Siegelbild, das ab spätestens 1242 Verwendung fand. Dieses Siegelbild zeigte bereits das offene Stadttor begrenzt von zwei zinnenbewehrten Türmen auf Felsgrund. Ab 1288 wurde das Tor auf Wasser stehend dargestellt.

Das Wappen zeigt in rotem Schild über einem silbernen Zwillingswellenbalken zwei silberne, mit drei Zinnen bekrönte Türme. Die Türme schließen ein offenes Tor ein, über dem der rot-weiß-rote Bindenschild Österreichs angebracht ist.

Tor und Türme symbolisieren die mittelalterliche befestigte Stadt. Die Wellenbalken deuten die Lage der Stadt an der Donau an. Der österreichische Bindenschild ist ein Hinweis auf die ehemals landesfürstliche Stadt.

Städtepartnerschaften

Soziales

In Linz gibt es 8 städtische Seniorenheime mit 1249 Betreungsplätzen, 7 private Seniorenheime mit 821 Betreuungsplätzen, 3 Tageszentren für Senioren mit 110 Betreuungsplätzen, 144 betreute Wohnungen, 19 Seniorenklubs, 7 städtische Krabbelstuben mit 212 Betreuungsplätzen, 90 Tagesmütterplätze, 46 städtische Kindergärten mit 3.376 Betreuungsplätzen, 39 private Kindergärten mit 1.911 Betreuungsplätzen, 31 städtische Horte mit 2.880 Betreuungsplätzen, 8 private Horte mit 529 Betreuungsplätzen, 13 Jugendzentren, 3 Jugendinformations- und -beratungsstellen, 3 Streetworkprojekte, 1 Kinder- und Jugendwohnhaus mit 24 Plätzen, 1 Jugendwohngemeinschaft „SISAL“ mit 8 Wohnplätzen, 6 Obdachlosenheime mit 245 Plätzen, 1 Frauenhaus mit 14 Betreuungsplätzen, 1 Mutter-Kind-Haus mit 8 Betreuungsplätzen, 9 private Eltern-Kind-Zentren, 1 städtisches Eltern-Kind-Zentrum in Ebelsberg, 1 Familienzentrum in der Solar City in Pichling, 15 Eltern- und Mutterberatungsstellen, 1 Sozialmarkt „SOMA“ (privat), 5 Sozialstationen, 3 „Kompass“-Sozialberatungsstellen, 120 geförderte Sozialvereine.

Gesundheitswesen

In Linz gibt es 9 Krankenhäuser und 170 Fachärzte sowie 37 Apotheken.

  • Allgemeines Krankenhaus (AKH) mit 989 Betten und insgesamt 2.249 Mitarbeitern
  • Unfallkrankenhaus (UKH) mit 155 Betten
  • Landesnervenklinik Wagner-Jauregg mit 816 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen Brüder v. Vinzenz von St.Paul mit 344 Betten
  • Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit 713 Betten
  • Landes-Frauen- und Kinderklinik mit 270 Betten
  • Krankenhaus der Elisabethinen mit 537 Betten
  • Diakonissen-Krankenhaus mit 119 Betten
  • Tagesklinik Linz mit 14 Betten

Bildung

  • Öffentliche Pflichtschulen: insgesamt 11.844 Schüler (Schuljahr 2004/2005)
  • private Pflichtschulen: insgesamt 699 Schüler (Schuljahr 2004/2005)
    • 2 Volks- und 2 Hauptschulen
  • 15 Allgemeinbildende höhere Schulen mit 9.755 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
  • 10 Berufsbildende mittlere und höhere Schulen mit 3.259 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
  • 9 Pädagogische Akademien mit 3.560 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
  • 2 Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik mit 785 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
  • 10 Berufsschulen mit 10.200 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
Universitäten und Fachhochschulen
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Anton Bruckner Privatuniversität für Musik, Schauspiel und Tanz
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Erwachsenenbildung
  • Volkshochschule mit 24.994 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
  • Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) mit 41.726 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
  • Berufsförderungsinstitut (BFI) 18.936 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)

Tourismus

Die Linzer Hotellerie verfügt über 5.103 Betten - 2.037 davon in den 11 Vier-Sterne-Hotels. Ebensoviele Hotels gibt es im drei-Sterne-Bereich, welcher über 1.463 Betten verfügt. Zudem gibt es 8 zwei- und ein-Stern-Hotels mit 365 Betten, sowie 1 Jugendherberge mit 208 Betten und 22 sonstige Unterkünfte mit 1.030 Betten. Fünf-Sterne-Hotels gibt es keine. 2004 zählte Linz 647.482 Übernachtungen. Insgesamt gibt es 544 Gastronomie- und Gaststättenbetriebe.

Sehenswürdigkeiten

  • Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg: Wahrzeichen und Wallfahrtskirche hoch über Linz auf 537 m Seehöhe, erbaut 1738 bis 1774.
  • Pöstlingbergbahn: Steilste zahnradlose Bergbahn der Welt (Adhäsionsbahn mit 10,5 % Steigung), erbaut 1898. Endstation in einem Turm des Festungsgürtels um 1830.
  • Grottenbahn: Eröffnet 1906 in einem ehemaligen Befestigungsturm der Festung am Pöstlingberg. Rundbahn in einem Kleinbahnzug sowie Schauräume lassen Einblicke in die Kindermärchenwelt zu.
  • Neuer Dom: Größte Kirche Österreichs (fasst 20 000 Personen); nach dem Stephansdom der zweithöchste Kirchturm Österreichs (Turmhöhe: 134,8 m). Neugotischer Sandsteinbau mit unvollendeten Details, errichtet 1862 bis 1924.
  • Alter Dom: Kirche (Jesuitenkirche) aus 1669 mit zwei Türmen (bis 1805 mit Zwiebelhelmen).
  • Landhaus: Italienischer Frührenaissancebau aus dem Jahr 1564. Planetenbrunnen, errichtet 1648.
  • Hauptplatz: Größter Stadtplatz an der Donau mit der Dreifaltigkeitssäule aus 1728 und dem Alten Rathaus.
  • Die Landstraße bildet die städtebauliche Hauptachse von Linz, an der sich viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten befinden (z. B. die Ursulinenkirche und die Karmeliterkirche). Sie ist die Einkaufsstraße mit der drittgrößten Besucherfrequenz in Österreich.
  • Stadtpfarrkirche: Spätromanische Anlage, die 1648 barockisiert wurde. Das Herz und die Eingeweide des 1493 verstorbenen Kaisers Friedrich III. wurden hier beigesetzt.
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Das Linzer Schloss
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  • Linzer Schloss: Das Linzer Schloss ist an der Stelle des früheren römischen Castells Lentia entstanden. Die erste bekannte Erwähnung stammt von 799. Unter Kaiser Friedrich III. wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut und diente ihm von 1489 bis 1493 als Residenz. Auch sein Sohn, Maximilian I. hielt sich öfter in Linz und im Schloss auf.
    Während der bayrischen Pfandherrrschaft 1620 bis 1628 residierte Graf Adam von Herberstein als Statthalter im Schloss. 1783 übersiedelte der Landeshauptmann mit seinen Ämtern in das Landhaus.
    Seit 1966 ist hier das Schlossmuseum mit historischen und volkskundlichen Sammlungen untergebracht. Im Schlosshof finden gelegentlich Open-Air-Veranstaltungen statt.
  • Martinskirche: Wurde 799 erstmals urkundlich erwähnt und galt zeitweise als älteste erhaltene Kirche Österreichs. Die Forschungen der letzten 25 Jahre haben allerdings ergeben, dass dies nicht haltbar ist. 1978 wurde ein karolingischer Zentralbau ergraben, der heutige Grundriss ergibt sich aus einem Umbau wahrscheinlich im 10. oder 11. Jahrhundert

Kultur

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Brucknerhaus
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Das bekannteste Linzer Kulturereignis ist die jährliche statt findende Klangwolke im Rahmen des Brucknerfestes. Auch die Ars Electronica hat sich rasch zu einem Aushängeschild der Kulturstadt, als welche Linz sich gerne positioniert, entwickelt. Zudem bereichern neben dem seit 1987 jährlich statt findenden internationalen Straßenkunst-Fest Pflasterspektakel oder dem Musikfestival Linz-Fest auch noch zahlreiche feste Institutionen das Linzer Kulturgeschehen. Bekannt ist auch das Bruckner Orchester Linz - ein Symphonie- und Opernorchester.

In Linz gibt es 31 Galerien, 12 Volkshäuser (278.343 Besucher (2004)), 1 Vereinszentrum (20.817 Besucher (2004)) sowie 4 „Bildungshäuser“. Alle Kulturangebote der Stadt zusammen erreichten 2004 730.478 Besucher.

Veranstaltungen

  • Pflasterspektakel: 200.000 Besucher (2004)
  • Klangwolke: 113.000 Besucher (2004)
  • Ars Electronica Festival 34.000 Besucher (2004)
  • LinzFest: zweitägige Veranstaltung im Donaupark mit mehreren Bühnen und breit gefächertem Musikangebot sowie Unterhaltungsangebote für Kinder. Erreicht 25.000 Besucher (2004)
  • Internationales Brucknerfest: 10.897 Besucher (2004)
  • Kinderklangwolke: 7.000 Besucher (2004)
  • Urfahraner Märkte im Frühjahr und Herbst: je rund 500.000 Besucher

Kultureinrichtungen

Museen
  • Ars Electronica Center (Museum der Zukunft): Museum für Elektronische Kunst in Urfahr am Brückenkopf der Nibelungenbrücke. 64.000 Besucher (2004)
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Lentos bei Nacht
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  • Lentos: 2003 eröffnetes Museum an der Donaulände für moderne und klassische Kunst. Wegen der klaren Architektur in der Bevölkerung nicht unumstritten. 81.000 Besucher (2004)
  • Stadtmuseum Nordico: 18.129 Besucher (2004)
  • Zahnmuseum: 1.426 Besucher (2004)
  • Haus der Architektur: 7.000 Besucher (2004)
  • Landesmuseum:
    • Francisco Carolinum/Landesgalerie: 25.000 Besucher (2004)
    • Schlossmuseum: 56.000 Besucher (2004)
    • Biologiezentrum Linz-Dornach: 30.000 Besucher (2004)
    • Adalbert Stifter Haus (Haus der Literatur) an der Donaulände
  • Architekturforum Oberösterreich: 4.500 Besucher (2004)
  • Cowboy-Museum (April bis Juni geöffnet): 2.100 Besucher (2004)
Bibliotheken
Derzeit wird neben dem Hauptbahnhof der „Wissensturm“ - in welchen die Linzer Hauptbibliothek umsiedeln wird - gebaut.

  • Hautpbibliothek und 12 Zweigstellen: 1.014.122 Entlehnungen (2004)
  • Landesbibliothek: 69.158 Entlehnungen (2004)
Theater
*Neues Musiktheater: Geplantes Musikhaus im Linzer Zentrum am Gelände des jetzigen UKH - Baubeginn um 2007.
  • Landestheater: Großes Haus (130.373 Besucher (2004)) und Kammerspiele (78.427 Besucher (2004)), sowie Ursulinenhof (u\hof, 16.596 Besucher (2004)) und Eisenhand-Theater (8.315 Besucher (2004))
  • Theater Phönix: Fassungsvermögen von bis zu 270 Besuchern (22.834 Besucher (2004))
  • Kellertheater (6.590 Besucher (2004))
andere Veranstaltungsorte
  • Brucknerhaus: Konzert- und Kongresshaus an der Donaulände, 1973 eröffnet, seit 1974 Schauplatz des Brucknerfestes, nach Anton Bruckner benannt. Wurde 2004 von 162.195 Personen besucht.
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Der Linzer Kulturverein und Veranstaltungsort Stadtwerkstatt
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  • Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum für Pop-, aber auch viel alternative Musik (Reggae, Hip Hop, Metal, Drum'n'Bass...), Tanz, Aktions- und Kleinkunst; Sehr vielfältiges Programm; Das größte Veranstaltungszentrum in Linz. 68.317 Besucher (2004)
  • Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel: Am 27. April 1990 eröffnet, 25.831 Besucher (2004)
  • Stadtwerkstatt: 1979 gegründete, unabhängige Kulturvereinigung; In ihrer Heimstätte in der Kirchengasse 4 im Stadtteil Urfahr befindet sich auch das Café Strom sowie ein Veranstaltungssaal für oft international besetzte alternative Musikveranstaltungen, aber auch Lesungen u.ä. 19.000 Besucher (2004)
  • Kliemsteinhaus, besser bekannt als Salzamt: Im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Gebäudes finden neben Lesungen und Ausstellungen gelegentlich Veranstaltungen für elektronische Musik statt.
  • Club Tunnel: Veranstaltet meist Partys der verschiedensten Techno- und/oder Drum'n'Bass-Stilrichtungen
  • Cultur-Café Smaragd: Lokal mit kleiner Bühne im Kellergewölbe, auf der neben regionalen Jazz-, Pop- und Rockbands auch internationale Größen zu hören sind.
  • Landeskulturzentrum Ursulinenhof: 183.511 Besucher (2004)
  • KAPU: 10.000 Besucher (2004)
  • Kulturzentrum Hof: 37.297 Besucher (2004)
  • Musikpavillon im Donaupark: 3.520 Besucher (2004)
  • Alte Welt: Konzerte und Kleinkunst
  • OK - Zentrum für Gegenwartskunst: 16.375 Besucher (2004)

Kulturvereinigungen

Neben der bereits oben erwähnten Stadtwerkstatt existieren noch zahlreiche weitere Kulturvereinigungen wie zum Beispiel:
  • quitch: Im August 2004 hat sich die Kunst- und Kulturinitiative qujOchÖ zusammen mit befreundeten KünstlerInnen an der Linzer Kulturmeile angesiedelt, wo dieses Kollektiv Labor, Werkplatz und Atelier als Grundlage für kontinuierliche und professionelle Kunst- und Kulturarbeit vorfindet.
  • Medea - Initiative für Kunst & Medien: 1998 wurde Medea In Linz gegründet. Neben dem Offenen Atelier beheimatet Medea die KünstlerInnengruppe XX, das Absurde Orchester und bis 2005 die interkulturelle Medienwerkstatt Pangea. Jährlich findet eine große Gruppenausstellung statt. Das Offene Atelier begibt sich regelmäßig auf Tournee (On Tour). Der AktivistInnen-, KünstlerInnen-, und TheoretikerInnenkreis von MEDEA umfasst etwa 20-30 Personen.

Parks und Erholungsgebiete

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Donaulände von Osten fotografiert
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  • Botanischer Garten (auch Gugl oder "Botanik"): auf dem Froschberg, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Beliebter Treffpunkt von Linzer Jugendlichen, günstiger Eintritt.
  • Donaulände oder "Lände": öffentlicher Park an der Donau zwischen Lentos und Brucknerhaus. Im Sommer beliebter Treffpunkt der Linzer Jugend. Schauplatz der Linzer Klangwolke.
  • Freinberg: öffentlicher Park, von Familien und Joggern sehr gut besucht. Schönste Wohngegend von Linz.
  • Wasserwald: großer Park im Süden von Linz. Wird von Hundebesitzern und Joggern regelmäßig besucht.

Sport

In Linz gibt es 302 Sportvereine. 224 davon sind in den drei großen Dachverbänden ASKÖ (108 Vereine mit rund 48.500 Mitgliedern), UNION (67 Vereine mit rund 40.500 Mitgliedern) und ASVÖ (49 Vereine mit rund 19.000 Mitgliedern) eingegliedert.

Sportveranstaltungen:

  • CSIO-Reitsportturnier: 12.000 Besucher (2004))
  • Gugl-Meeting: Leichtathletik-Wettkampf im Linzer „Gugl“-Stadion mit 10.000 Besuchern (2004))
  • Generali Ladies Open: Tennisturnier mit 28.000 Besuchern (2004))
  • Linz Marathon: 50.000 Teilnehmer (2004))

Wirtschaft

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Die Sparkasse Oberösterreich-Zentrale in Linz-Urfahr
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Linz ist der größte Wirtschaftsstandort im oberösterreichischen Zentralraum, der zu den drei stärksten in ganz Österreich zählt. Rund 157.000 Menschen (2001) sind in der Stadt beschäftigt. Das sind fast doppelt so viele, wie in Linz Berufstätige wohnhaft sind, weshalb Linz massive Pendlerverkehrsströme bewältigen muss. In Linz siedelten sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute bedeutende Unternehmen, wie die Voestalpine AG (entstanden aus den Hermann-Göring-Werken) oder die Chemie Linz an. Weitere Unternehmen aus der Metall-, Papier- und chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ebenso ist Linz Standort für Niederlassungen aus der Lebensmittel- (Haribo, Spitz KG) und Versandhausbranche (Quelle).

Regelmäßiger Schauplatz für Kongresse, Messen und Ausstellungen ist das 1994 eröffnete, in moderner Architektur gestaltete Design Center.

Verkehr

Straße

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Verkehrsknotenpunkt Hinsenkampplatz in Urfahr, kurz vor der Nibelungenbrücke, einem Nadelöhr zwischen Linz-Zentrum und nördlich der Donau gelegenen Vororten
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Die Stadt Linz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Neben der im Süden vom Stadtgebiet verlaufenden A1 Westautobahn Wien - Salzburg, verläuft die A7 Mühlkreisautobahn, die zusammen mit der geplanten S10, der Mühlviertler Schnellstraße, eine wichtige Verkehrsverbindung in die Tschechische Republik darstellt, durch das Stadtgebiet. Im Stadtgebiet von Ansfelden, südwestlich von Linz gelegen zweigt die A25 Welser Autobahn ab, die in die A8 Innkreisautobahn mündet, welche bis zur Staatsgrenze bei Passau führt.

Wichtige Innerstädtische Durchzugsstraßen:

  • Wiener Straße (Nord-Süd)
  • Dinghoferstraße (Nord-Süd)
  • Humboldtstraße (Nord-Süd)
  • Salzburger Straße (Ost-West)
  • Bad Leonfeldner Straße (Nord-Süd)
  • Waldeggstraße/Kellergasse/Sandgasse/Hopfengasse/Kapuzinerstraße ("Westumfahrung", Nord-Süd)
  • Kremstal Bundesstraße (Ost-West)
Abbildung
Auf der Nibelungenbrücke an einem Dezembertag
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Wichtige Verkehrsbauwerke:

  • Nibelungenbrücke: erbaut 1938
  • Römerbergtunnel: eröffnet 1967
  • Voest-Brücke: eröffnet 1972
  • Mona-Lisa-Tunnel und Umfahrung Ebelsberg: eröffnet 2000
  • Bindermichl Autobahneinhausung: eröffnet 2005
  • 4. Linzer Donaubrücke: geplant für 2010-2012

Eisenbahn

Die ab 1825 errichtete und 1832 eröffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Gmunden über Linz nach Budweis war die erste Bahnstrecke auf dem europäischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt.

Linz wurde 1852 an die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn angeschlossen und wurde ein wesentlicher Knotenpunkt für den Verkehr nach Bayern und Salzburg. Neben dem Hauptbahnhof am damaligen Südende der Stadt wurde 1880 zusätzlich der Central-Frachten- und Rangierbahnhof für den Güterverkehr errichtet.

Der ursprüngliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1945 und 1950 neu aufgebaut. Zwischen 2000 und 2004 wurde er im zuge der Bahnhofsoffensive der ÖBB durch ein neues Bahnhofsgebäude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt.

Linzer Bahnhöfe (Personenverkehr):

  • Linz Hauptbahnhof
  • Mühlkreisbahnhof (1888 errichtet)
  • Lokalbahnhof (Aufgelassen am 8.November 2005)

Luftverkehr

In Hörsching befindet sich der Blue Danube Airport Linz mit Linienverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt am Main, Wien, Salzburg, Graz und Zürich. Eine tägliche Billigflugverbindung mit Ryanair gibt es nach London. Zusätzlich bestehen noch einige Charterverbindungen nach Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Spanien, Tunesien, Türkei. Der Flughafen hat eine gewisse Bedeutung als Standort für Luftfracht-Speditionen. In Linz ist die einzige österreichische Cargoairline Amerer Air beheimatet. Die Flotte umfasst Lockheed L-188 Electra, Fokker F-27 Mk500 und Piper PA32 Turbo Lance.

Schiffsverkehr

Linz ist der größte Hafenplatz an der oberen Donau. Rund 3,5 Mio. t Güter werden im öffentlichen Linzer Hafen und im voestalpine-Werkshafen Jahr für Jahr umgeschlagen. Damit ist Linz der größte Hafenstandort Österreichs, wobei das Angebot durch den nahegelegenen Hafen Enns noch zusätzlich erhöht wird. Durch gezielte Investitionen hat sich der Hafen Linz in den letzten Jahren zu einem hochmodernen logistischen Dienstleistungszentrum entwickelt. Auf dem rund 150 ha großen Areal, davon 45 ha Wasserfläche, bietet der Hafen Linz modernste Einrichtungen zum effizienten Transport und zur sicheren Lagerung von Gütern und Handelswaren. Durch die Kombination verschiedenster Transportwege und Transportmittel werden alle Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Termintreue erfüllt. Eine großangelegte Umgestaltung, die dem Linzer Handelshafen eine weitere Kapazitätserhöhung bringen wird, ist z. Zt. in Planung.

Öffentlicher Nahverkehr

Die Linz Linien (ehemals ESG, heute Linz AG) bieten zahlreiche Bus- und drei Straßenbahnlinien in Linz an. Bereits 1880 wurde die erste Pferdetramway in Linz eingeführt, 1914 wurde die Straßenbahnlinie M in Betrieb genommen. Seit 1929 gibt es eine durchgehende Straßenbahnverbindung durch die Linzer Innenstadt, die bis 1977 kontinuierlich bis Auhof verlängert wurde. Seit 2003 fährt die Straßenbahn unter der Linie 2 in den Stadtteil Ebelsberg, die seit September 2005 auch zur solarCity fährt. Weitere Straßenbahnlinien sind in Planung (nach Wegscheid/Traun und Ansfelden). Zwischen Linz und Eferding verkehrt seit 1912 die Linzer Lokalbahn (LILO), der "Gurkerl-Express". Eine City-S-Bahn vom Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Linz-Urfahr (Mühlkreisbahnhof) ist für spätestens 2012 geplant.

Mit 5. Dezember 2004 ging die Nahverkehrsdrehscheibe-Linz in Betrieb. Kernstück ist eine unterirdische Straßenbahntrasse zwischen den Stationen Bulgariplatz und Goethekreuzung (1,9 km Länge), die am 31. August 2004 eröffnet wurde. Dadurch wurde eine direkte Anbindung des neugebauten Hauptbahnhofes verwirklicht. Die Planung dieser Linienvariante geht auf das Jahr 1976 zurück; 2001 wurde nach langem Hin und Her mit dem Bau begonnen, welcher im Jahr 2004 - drei Monate früher als geplant - abgeschlossen wurde. Neben dem Bahnhof entstand auch das neue Busterminal, welches einen zentralen Punkt für die Busse in die Umlandgemeinden und Städte darstellt.

Radverkehr

Linz liegt am beliebten Donauradweg Passau - Wien (=R1).

Der Radverkehrsanteil (s.a. Modal Split) in Linz ist mit 5 % vergleichsweise niedrig (z.B. Salzburg: 18 %, Graz 13 %, Münster (Westfalen) 38 %, Stand 2004). Radwege enden oft gerade dort, wo sie die Verkehrssituation am notwendigsten erfordern würde, immer noch sind zahlreiche Einbahnen für Radfahrer nicht geöffnet und bedingen damit erhebliche Umwege, und manche Stadtteile sind überhaupt nur auf stark befahrenen Straßen erreichbar bzw. befahrbar. Die Initiative Fahrrad (Oberösterreichischer Tocherverein der ARGUS) fordert daher eine mehrjährige Schwerpunktaktion zum Ausbau des Linzer Radwegnetzes. Ein Teil dieser Schwerpunktaktion könnte die Errichtung eines Stegs für Fußgänger und Radfahrer über den Linzer Hauptbahnhof sein. Hauptbremse an dem Projekt ist die ÖBB.

Siehe auch

  • Portal Oberösterreich

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Linz


Quellen

Postleitzahl

Hallo Anonym, seit wann gibt es in Linz eine PLZ 4049a --Karl Gruber 20:23, 5. Sep 2004 (CEST)


Ich würde sagen 4010 bis 4046 ist okay, zumindest laut herold.at: Mikegr 01:01, 6. Sep 2004 (CEST)
  • Postamt 4010 Linz Donau, A-4020 Linz, Domg 1
  • Postamt 4013 Linz Donau, A-4020 Linz, Bismarckstr 2
  • Postamt 4014 Linz Donau, A-4020 Linz, Stifterstr 22
  • Postamt 4015 Linz Donau, A-4020 Linz, Volksfeststr 2
  • Postamt 4017 Linz Donau, A-4020 Linz, Derfflingerstr 2
  • Postamt 4018 Linz Donau, A-4020 Linz, Franckstr 29
  • Postamt 4020 Linz Donau, A-4020 Linz, Bahnhofpl 11
  • Postamt 4022 Linz Donau, A-4020 Linz, Leharstr 21
  • Postamt 4023 Linz Donau, A-4023 Linz, Wiener Str 226
  • Postamt 4024 Linz Donau, A-4024 Linz, Vierthalerstr 16
  • Postamt 4025 Linz Donau, A-4020 Linz, Landwiedstr 65
  • Postamt 4026 Linz Donau, A-4026 Linz, Stadlerstr 8
  • Postamt 4029 Linz Donau, A-4020 Linz, Einsteinstr 5/EKZ
  • Postamt 4030 Linz Donau, A-4030 Linz, Denkstr 37
  • Postamt 4033 Linz-Ebelsberg, A-4030 Linz, Marktmühlg 3
  • Postamt 4034 Linz Donau, A-4034 Linz, Dieselstr 4
  • Postamt 4040 Linz Donau, A-4040 Linz, Schmiedeg 14
  • Postamt 4044 Linz Donau, A-4040 Linz, Gründbergschleife
  • Postamt 4045 Linz-Steg, A-4040 Linz, Freistädter Str 226b
  • Postamt 4046 Linz Donau, A-4046 Linz, Johann W Klein-Str 23


Kann mir das wer erklären?

Bezirk
Statutarstadt

Was ist bitte Statutarstadt? --Faux 19:51, 9. Sep 2004 (CEST)

was genau ist dir im Artikel Statutarstadt unklar? --Stefan h Stefan h 20:09, 9. Sep 2004 (CEST)


Wer zum Kuckuck ist Egmont Colerus? Bitte nicht nur einen Verweis eintragen, sondern auch gleich einen Artikel dazu schreiben! DerSchim 11:27, 4. Okt 2004 (CEST)

Das nenn ich flott ;-) DerSchim 11:16, 5. Okt 2004 (CEST)


Ist das Bild des Donaugeländes nicht von Norden fotographiert? Sonst müsste doch das Sonnenlicht von Norden kommen, oder? Wenn im Hintergrund das Lentos zu sehen ist, bin ich mir sogar relativ sicher. --Osch 10:47, 21. Okt 2004 (CEST)

Wie wär's mit dem goldenen Mittelweg, die Donau fließt in dem Bereich fast genau nach Nord-Osten. Mal schauen, was Ak1 dazu meint. -- DerSchim 12:42, 21. Okt 2004 (CEST)

--

also ... ziemlich genau aus Nordwest fotografiert (Pöstlingberg). --

Hallo Unbekannt, ich denke wir reden hier von unterschiedlichen Fotos... ;-) -- DerSchim 10:37, 25. Okt 2004 (CEST)

Sehe ich es nun richtig? Es ist gegen die Fließrichtung der Donau fotographiert (Richtung Pöstlingberg, Richtung Lentos). Somit von NO nach SW. Richtig? --Osch 21:55, 26. Okt 2004 (CEST)

Ja, richtig. -- DerSchim 12:08, 27. Okt 2004 (CEST)

Basisdaten doppelt

Meiner Meinung nach ist der Punkt 5.1 doppelt, da alle Infos auch schon ganz am Anfang des Artikels vorhanden sind.

Ja, sowie auch viele andere Dinge wie Geographie, Wappen, Geschichte, Universitäten und Fachhochschulen, Soziales usw. Dieses "Problem" existiert schon seit mehreren Versionen. -- Stefan Anzinger 80.122.46.30 08:17, 18. Jan 2005 (CET)

Punkt 2.1 städtische Bezirke

Ich habe die Bezeichnung "städtischer Bezirk" auf "Stadtteil" und die Bezeichung "Stadtteil" auf "Ortschaften" geändert. Begründung: Der Begriff "städtischer Bezirk" trifft meiner Meinung nach auf die Bundeshauptstadt Wien zu, da diese nicht nur Stadt- sondern auch Bundesland ist. Linz hingegen ist jedoch lediglich Landeshaupt- und Statutarstadt, somit ist der Begriff "städtischer Bezirk" in diesem Zusammenhang IMHO ein wenig irreführend. --Dergreg: 12:55, 29. Mär 2005 (CEST)

Hallo Dergreg, das stimmt leider nicht. Auch in Graz gibt es Stadtbezirke. In der Linzer Stadtverfassung, ist der Stadtverfassung ist der Bezirk verankert, unabhängig von beispielsweise Katastralgemeinden. gruß Karl Gruber 13:07, 29. Mär 2005 (CEST)
Ich finde eher den von dir gewählten Ausdruck Ortschaft als irreführend, und bin dafür, wenn lt. Stadtverfassung der Bezirk verankert ist, für eine Rückkehr zur früheren Version. --Geiserich77 13:26, 29. Mär 2005 (CEST)
Oh, na wenn dem so ist, dass es in der Stadtverfassung so steht, dann stell ich mal die vorherige Version wieder her, grüße auch --Dergreg: 13:32, 29. Mär 2005 (CEST)

Sollte man St. Peter (Linz), St. Magdalena und Kleinmünchen nicht eher in den Artikel integrieren, anstatt sie als drei-Zeilen-Stubs zu belassen? auf Urfahr und Ebelsberg kann man ja weiter verlinken. --Mezzofortist Mezzofortist 14:55, 4. Apr 2005 (CEST)

Hallo mezzofortist, Ebelsberg war bis vor kurzem auch nur ein relativ kurzer und unformatiger Artikel. Kommt Zeit, kommt Format, kommt Inhalt ;-)Dergreg: 18:05, 4. Apr 2005 (CEST)

Ich habe heute eine Mail aus dem Archiv der Stadt Linz erhalten. Die Bezeichnung "Stadtteil" war leider etwas unglücklich gewählt: Von der städtischen Dienststelle Stadtforschung Linz eingeführte Begriffe wie "Stadtteile" und "Statistische Bezirke" werden in der Enzyklopädie sinnwidrig abgeändert. Was in Wikipedia "Städtische Bezirke" genannt wird, heißt in Linz "Stadtteile", hingegen nennt Wikipedia "Stadtteile", was Stadtforschung Linz als "Statistische Bezirke" bezeichnet. Es sollten doch die in Linz gebräuchlichen Bezeichnungen verwendet werden.. Vor der Aufzählung hab ich nochmal versucht, das klarzumachen. Die Aufzählung der Bezirke war überdies nicht ganz richtig. --Nd 13:59, 14. Apr 2005 (CEST)

Martinskirche als älteste ursprünglich erhaltene Kirche in Österreich

Dazu habe ich folgende Auskunft erhalten: Dieser Satz ist nach den Forschungen der letzten 25 Jahre nicht mehr haltbar. 1978 wurde ein karolingischer Zentralbau ergraben, der heutige Grundriss ergibt sich aus einem Umbau wahrscheinlich im 10. oder 11. Jahrhundert.. Der entsprechende Teil wurde deshalb von mir gelöscht. --Nd 13:59, 14. Apr 2005 (CEST)

Steht schon wieder da ( 00:30, 4. Mai 2005 83.164.24.38 ). Kannst Du direkt im Artikel den aktuellen Stand der Forschung kurz beschreiben, damit es nicht nach ein paar Wochen wieder auftaucht? --NeoUrfahraner 09:23, 4. Mai 2005 (CEST)

weblink www.linz09.info/ec

Wie seht ihr das mit dem Link? Für mich steht der Charakter der Werbung im Vordergrund. Nachdem Wikipedia keine Werbeplattform ist und Weblinks in Ortsartikeln weitere Informationen zu speziellen Bereichen bringen sollten - für mich die Seite diesen Anspruch nicht erfüllt - wäre ich dafür den Link erneut herauszunehmen. Die Information, die mich im besonderen etwas stutzig macht: [LINK], besonders der Abschnitt "Wer betreibt das Portal Kulturhauptstadt Linz 2009 (...)" - darum: link entfernen. Schöne Grüße Dergreg: 23:21, 27. Jun 2005 (CEST)

Der Kopf ist Rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können ;-) Nach Mailkontakt zu Dankaschroeder und einigen Erläuterungen zur Plattform sieht für mich die Sache konkreter und auch anders aus. Da es sich bei der besprochenen Webseite meinen Informationen nach wohl nicht um eine Werbeplattform handelt revidiere ich meine Einschätzung und plädiere entgegen dem 27. Juni darauf, diesen Link doch zu behalten. Schöne Grüße Dergreg: 11:52, 30. Jun 2005 (CEST)

weblink www.linz09.info/ec

Dergred ist Linzer Soziologe und da seine Identität für mich nicht geklärt ist, ist nicht auszuschließen, dass er, bzw. sein Netzwerk durch die Streichung des Links profitiert. business & culture ist ein gem. Verein der u.a. eine unabhängige Plattform für Kulturtreibende und Unternehmen zur Kulturhauptstadt betreibt. Damit soll allen die Möglichkeit geboten werden, sich unter dieser Adresse zu äußern und für künstlerische Positionen zu werben. Auch Unternehmen sind eingeladen. Die Plattform finanziert sich ausschließlich über Eigenleistung des Netzwerks, Förderungen, Sponsorenerträge und Spende - und geringfügige Einnahmen durch Werbung. business & culture ist gemeinnützig und daher nicht gewinnorientiert.
Über Wikipedia wird auf zahlreiche Seiten verwiesen, die ebenfalls Werbung für Sponsoren betreiben. Vereine finanzieren sich entsprechend.
Solange Dergreg`s Motive nicht gänzlich transparent gemacht sind, gehe ich eher davon aus, dass es sich um einen Versuch handelt eine offene Plattform zu zensurieren. Dankaschroeder: 09:23, 28. Jun 2005 (CEST)

Ich bin weder Soziologe (sondern Student der), noch wohn ich in Linz (sondern wo anders), Identitäten sind im Netz grundsätzlich fragwürdig, weder ich noch mein Netzwerk profitieren daraus wenn ein Link in einem der zigtausend Artikeln der Wiki gelöscht wird. Wikipedia soll trotzdem nicht zu einer Linksammlung ausarten, ist ja nicht das Branchenverzeichnis. Meine Zweifel begründen sich auf die Punkte 7.2 und 7.4 in Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist. Ergänzend dazu die Hinweise in Wikipedia:Verlinken. Freundlichen gruß, Dergreg: 10:48, 28. Jun 2005 (CEST)

Das mit den fragwürdigen Identitäten im Netz schafft ja manchmal das Problem ;-) Nochmal: Du kommentierst www.linz09.info als kommerzielles Medium, obwohl dies rein reichtlich für einen eingetragenen gemeinnützigen Verein ausgeschlossen ist (zu überprüfen bei der Bundespolizeidirektion Linz). Andererseits stößt du dich nicht daran, dass z.B. der Posthof mit sieben Gewerbeanmeldungen als GesmbH in der Linkliste aufscheint. Ich kann nur wiederholen, dass deine Motive nicht klar sind. Nichts wie ungut, lg Dankaschroeder: 15:49, 28. Jun 2005 (CEST)

Google Earth

Kann mal jemand die Gegrafischen Daten so machen,das man sie einfach bei Googel earth einfügen kann?

48° 18' 11" N, 14° 17' 26" E

Gruss. --- Wie wärs, wenn du sie einfach ins Suchfeld einträgst? --Faux 18:29, 21. Aug 2005 (CEST)

Das Linzer Schloss

Passt der Abschnitt "Das Linzer Schloss" nicht besser in das Kapitel "Sehenswürdigkeiten" als ins Kapitel "Geschichte"? --NeoUrfahraner 16:57, 29. Aug 2005 (CEST)
Ich war so frei und habe die beiden Einträge zum Linzer Schloss unter "Sehenswürdigkeiten" zusammengefasst. --Dralon 19:03, 30. Aug 2005 (CEST)
Ist in meinem Sinn; Danke --NeoUrfahraner 08:13, 31. Aug 2005 (CEST)

Söhne und Töchter der Stadt

Wer sollte denn hier aufgelistet werden? Anton Bruckner wurde in Ansfelden geboren, Johannes Kepler wurde in Weil der Stadt geboren, Adalbert Stifter wurde in Oberplan geboren, usw. Da könnten wir ja auch gleich Mozart dazunehmen, der war immerhin auch drei Wochen lang hier... :-) --Vesta 16:31, 11. Okt 2005 (CEST)
Vielleicht schaut ihr euch das einfach von Graz ab. Dort gibt es einen Abschnitt "Söhne und Töchter der Stadt", wo die wichtigsten in Graz geborenen vorkommen und eine externe Liste Liste der Söhne und Töchter der Stadt Graz - egal ob sie mehr als nur ihren Geburtstag in Graz verbracht haben oder nicht - und zusätzlich einen Abschnitt "Persönlichkeiten, die mit Graz verbunden sind", wo die auswärts geborenen angeführt sind. --Robert Kropf 16:51, 11. Okt 2005 (CEST)
"Söhne und Töchter der Stadt" ist in der Tat unklar. Der Vorschlag von Robert gefällt mir gut, wobei ich "Söhne und Töchter der Stadt" zur Klarheit in "Persönlichkeiten, die in Linz geboren sind" umbenennen würde und einen Abschnitt "Persönlichkeiten, die mit Linz verbunden sind" machen würde, wo eben die auswärts geborenen angeführt sind. Ob die Abschnitte im Artikel eingebaut oder eine externe Liste sind, ist vorerst nebensächlich. --NeoUrfahraner 10:32, 12. Okt 2005 (CEST)
Ich würde dem Geburtsort einer Person nicht so viel Gewicht zumessen. Wichtig für eine Nennung ist meiner Ansicht die Bedeutung der Person für Linz und auch umgekehrt - war die Stadt (zumindest zeitweilig) ein Lebensmittelpunkt, wurden hier bedeutende Werke geschaffen, Karriereschritte gemacht, etc.
Ich versteh einfach nicht, was z. B. der Herr van Staa hier zu suchen hat. Kindheit in Bad Leonfelden, Schule in Wels, seither in Innsbruck - was rechtfertigt eine Eintragung im Artikel Linz?!?
Seit es üblich ist, Kinder in Krankenhäusern zu bekommen, ist wohl die Hälfte der Menschen im Umkreis von 30 km in Linz geboren, aber was hat der Standort der Landesfrauenklinik mit der Bedeutung einer Persönlichkeit zu tun?
Mein Vorschlag daher: Verzichten wir auf alle, deren Bezug zu Linz sich auf die Geburtsurkunde beschränkt.
-- DerSchim 13:20, 12. Okt 2005 (CEST)

Wie wird das in den anderen Stadt-Artikeln in der Wikipedia gehandhabt? --NeoUrfahraner 14:32, 13. Okt 2005 (CEST)

Wenn wir "auf alle verzichten wir auf alle, deren Bezug zu Linz sich auf die Geburtsurkunde beschränkt", sollte der Abschnitt meiner Ansicht nach aber auch nicht mehr "Söhne und Töchter" heissen. Eine Einteilung in "Persönlichkeiten, die in Linz geboren sind" (="Söhne und Töchter") und in "Persönlichkeiten, die mit Linz verbunden sind", halt ich für durchaus sinnvoll.
Siehe z.B. auch Söhne und Töchter der Stadt München: Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in München geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in München hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Viele sind nach ihrer Geburt oder später von München weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Personen, die nicht in München geboren wurden, aber in Verbindung mit der Stadt stehen, sind im Abschnitt Sonstige Persönlichkeiten aufgeführt. --Vesta 16:35, 13. Okt 2005 (CEST)

Ohne ein Ergebnis vorweg nehmen zu wollen: ich habe die Liste jetzt einmal geteilt, damit weitere Persönlichkeiten richtig eingeordnet werden. --NeoUrfahraner 18:10, 13. Okt 2005 (CEST)

Die Einteilung in "geboren" und "Bezug" ist auch in der Vorlage Formatvorlage Stadt vorgesehen. Ich find's unglücklich, im Prinzip kann ich aber damit leben. Ich würde halt bei den "geborenen" um Mäßigung bitten... ;-) -- DerSchim 08:24, 14. Okt 2005 (CEST)

Wer soll die Familie der angeblichen Reichsgrafen Thianich-Winkler sein? Weder in den Standeserhöhungen für das deutsche Reich und die Erblande, noch im Gotha und dem GHdA, im Siebmacher (also auch nicht landständisch) oder sonstwo ist diese Familie aufgelistet. Das High Life - Gesellschaftskalender für die k. k. Monarchie 1905 - 1915 kennt weder in Linz noch sonstwo ein einziges Familienmitglied. Im Wurzbach, der auch kleinere Lichter kennt, findet sich selbstverständlich ebenfalls kein Eintrag. Einen General Gf. Thianich-Winkler sucht man ebenfalls vergeblich und die angebliche Bautätigkeit betrifft möglicherweise "subalterne" Bauten, sicherlich aber nicht jene, die mit Adelsfreiheiten ausgestattet sind - denn dann würde in der entsprechenden Literatur ein Hinweis zu finden sein. Rittermann

Vielen Dank für den Hinweis, Rittermann! Bei dieser "Persönlichkeit" könnte es sich tatsächlich um eine äußerst raffinierte Form der Sabotage handeln! Bearbeitungen im MKV wurden rückgängig gemacht, womit auch die Einträge bei Politikern bezüglich Burschenschaften in Frage zu stellen sind. Eingetragen wurde Th.-Winkler am 1. Juli 2005 von 212.241.109.214, einer Linzer IP-Adresse (LIWEST-Kunde). Das Gebäude "Landstraße 15" - welches der Graf dazumals gebaut haben soll - verfügt tatsächlich über eine Einwohnerin mit diesem Namen, und die Th.-Winkl.-Privatstiftung befindet sich ebenfalls in diesem Gebäude! Das ist aber schon alles was Google an Informationen hergibt! Vielleicht ist T.-W. kein Adelsgeschlecht, sondern nur "sowas ähnliches"? Ich weiß es nicht! Man müsste mal nachfragen gehn, was dran ist! -- Otto Normalverbraucher 19:21, 29. Nov 2005 (CET)

Kurz zu meinem Wissenshintergrund: Ich bin seit 15 Jahren Mitglied der "Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler"" in Wien und beschäftige mich hauptsächlich mit Elitenforschung 1860 - 1938, wobei wir in unserem "Arbeitskreis" vor allem die unbekannten (sprich nicht veröffentlichten) Familien berücksichtigen. In der Regel trifft man auf diese über Einheiratungen etc. in etwas bekanntere Familien, wobei wir hier die Partezettelsammlung des "Adler" (rd. 200.000 Stk.) auswerten. Eine Familie T.-W. ist uns bislang nicht untergekommen. Noch interessanter ist der angebliche Titel "k. k. Reichspostmeister" des offensichtlich unterbeschäftigten Generals. Im hl. röm. Reich dt. Nation gab es den "General-Reichspostmeister". Gegen die Neuverleihung dieses Titels hätten wohl die Fürsten Thurn & Taxis etwas dagegen gehabt, die diesen Titel bis zum Ende des dt. Reiches innehatten. Und einen k. k. Reichspostmeister gab es ebensowenig, wie es einen k. k. Reichsrat gab. Denn schließlich war Ungarn (der königliche Teil des k. k.) ein autonomer Staat mit großteils eigener Verwaltung und Gesetzgebung. Ich denke mal, dass man das "Reichs-" weglassen kann und der Wahrheit damit weit näher kommt. Einzig die T.-W. Privatstiftung existiert wirklich, allerdings erst seit November 2001. Möglicherweise wollte ein Mitglied dieser Familie die historisch wenig relevante Familienchronik etwas schönen und hat ein bisserl zu tief in den Schminktopf gegriffen, Beispiele ähnlicher Art sind mir auch von einigen Prominenten bekannt.

Habe T.-W. gänzlich aus dem Artikel entfernt. Hatte ohnehin schon starke Bedenken, da auch das Linzer Stadtarchiv zu diesem angeblich so bedeutsamen Adelsgeschlecht absolut nichts wusste, und das Internet nur Informationen zur Stiftung und einer betagten, mit einem Jubiläum bedachten, Dame, parat hatte. Da du scheinbar äußerst fachkundig in diesem Gebiet zu sein scheinst, und ebenfalls absolut keinen Hinweis auf die Existenz dieser Adelsfamilie hast, hat die Beweislast nun eindeutig auf die Gegenseite gewechselt. PS: Unterschreiben kannst du mit . Dann wird automatisch deine Name und das Datum zu deinem Kommentar hinzugefügt. Dies ist allgemein erwünscht, da sonst Kommentare bald nur noch sehr schwer zugeordnet werden können. -- Otto Normalverbraucher 23:52, 2. Dez 2005 (CET)

Nachdem ja bei der lesenswert Diskussion vor allem das listenhafte kritisiert wurde (auch von mir) sollte man dies dringend umbauen. Was haltet ihr davon, diese "Liste" in einen jederzeit erweiterbaren Artikel so wie sie ist auszulagern, und die "wichtigsten" Personen in Fliueßtext einzubauen? --Geiserich77 13:48, 1. Dez 2005 (CET)

Den Vorschlag finde ich gut - wie hier bereits erwähnt gibt es ja analoge Lösungen z.B. für Graz und München. --NeoUrfahraner 14:02, 1. Dez 2005 (CET)

Bildbreite

Hallo, nachdem in letzter Zeit viel an den Bildbreiten gedreht wird, ein kleiner Hinweis: Die Einstellung "thumb" ohne Angabe von Pixeln hat ihre Berechtigung, es kann nämlich jeder (angemeldete) Benutzer in seinen Einstellungen einstellen, wie breit Thumb-Bilder angezeigt werden sollen. Damit ist dann jeder zufrieden. lg -- DerSchim 14:17, 24. Okt 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion November 2005 (5-Contra-Regel)

Ein Artikel über die Landeshauptstadt von Oberösterreich. Pro, -- Halloween Sig nachgetragen Kenwilliams QS - Mach mit! 20:52, 26. Nov 2005 (CET)
  • Pro --Karl Gruber 23:09, 26. Nov 2005 (CET)
    • Pro --Wirthi 00:45, 27. Nov 2005 (CET)
      • Contra Nicht mehr als Hausmannskost. Inhaltlich vermutlich korrekt, aber ausserordentlich „listig“ und sprachlich herzzerreissend dröge. --Bottomline 10:52, 27. Nov 2005 (CET)
        • Pro -- /.\ dergreg: 14:49, 27. Nov 2005 (CET)
          • Pro -- Hoagman 16:10, 27. Nov 2005 (CET)
            • Klar Contra Zuviele Listen und Statistiken. Kapitel wie Soziales sind grausam. Eine Hotelstatistik klärt nicht über die Bedeutung des Tourismus auf. Insgesamt bei weitem nicht lesenswert. --Jpetersen 16:22, 27. Nov 2005 (CET)
            • Als Linzer leider noch Contra - zu viele Listen. --Geiserich77 19:28, 27. Nov 2005 (CET)
              • Contra - Zu listenhaft, auch für Lesenswert --Schlendrian Schlendrian 20:48, 27. Nov 2005 (CET)
                • Neutral - einige Abschnitt sind eindeutig zu kurz.
                    • Religion - reine Stichwortsammlung
                    • Politik - die SPÖ stellt die Mehrheit, aber was sie konkret damit macht bleibt unklar.
                    • Verkehr - Bus- und Obuslinien fehlen.
                    • --Kapitän Nemo 22:25, 27. Nov 2005 (CET)
                  • Contra - einige Abschnitte sind gut und lesenswert, muss mich aber Kapitän Nemo bzgl der Abschnitte Religion und Politik anschließen. Eine ausführlichere Behandlung wäre wünschenswert. Der Abschnitt Soziales müsste m.E. auch noch überarbeitet werden. Gugganij 22:34, 27. Nov 2005 (CET)
                    • Als Mitverantwortlicher für zahlreiche dieser "listigen" "knallharten Fakten" (Statistiken, Tabellen, Aufzählungen, etc.) aber auch für so manchen Absatz muss ich ehrlicherweise leider auch für Contra stimmen. Bin zwar auch "Quasi-Linzer", weshalb ich weiß dass noch so manches fehlt, aber auch der Text ist qualitativ an manchen Stellen nicht gerade das was ich mir als lesenswert wünschen würde. Manchmal ist gleich garkein Text vorhanden. Ich hatte mir das halt so vorgestellt, ich stell die Statistiken und Daten rein, und jemand anderer dichtet einen anregenden Absatz dazu :-D Leider hat sich bisher keiner gefunden - zumindest nicht zu jedem Abschnitt. Und dazu, dass noch so manches fehlt. Also da wär mal Geschichte - vor allem die Zeit des Nationalsozialismus. Da müsste man sich halt mal ordentlich reinhängen und aus vertrauenswürdigen Quellen einen nicht zu kurzen und nicht zu langen Abschnitt zimmern. Und wie gesagt, einigen Abschnitten fehlt noch Text. Natürlich könnte man meinen, hätte ich die ganzen Zahlen nicht reingestellt, würde auch kein Text fehlen, aber Text muss sowieso rein - auch wenn keine Zahlen da wären. Vielmehr wollte ich mal einen Anfang machen - also dass überhaupt mal was da ist.
                      Schön dass der Artikel nominiert wurde, das beweist vielleicht, dass in den letzten Monaten wirklich einiges weiter gegangen ist (ich kann mich noch an einen sehr traurigen, noch viel "listigeren" Linz-Artikel erinnern!). Aber ich glaube wir sind "erst" mittendrin, und bis zum lesenswert, wird es "in Linz" wohl noch ein bisschen dauern. Wien hat es schon geschafft, da ging alles etwas schneller (vor allem seit dem Portal:Wien ;-) und wohl auch aufgrund der 8 mal höheren Einwohnerzahl = mehr Wiener in der Wiki) - aber Linz kommt auch noch! Ganz sicher :-D -- Otto Normalverbraucher 01:33, 28. Nov 2005 (CET)


                    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Linz und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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