Der Artikel Malmedy-Massaker gehört zur Kategorie: 1944, Kriegsverbrechen des Nationalsozialismus
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Tote nach dem Malmedy-Massaker Bildherkunft |
Am 17. Dezember 1944, einen Tag nach Eröffnung der Ardennen-Offensive, traf bei Malmedy die Kampfgruppe Peiper auf das 285. US-Artillerie-Beobachtungsbataillon und nahm nach kurzem Kampf etwa 150 Soldaten gefangen. Die US-Soldaten wurden entwaffnet und auf eine Wiese geschickt. Kurz darauf eröffnete ein einzelner SS-Schütze einer nachfolgenden Einheit das Feuer auf die Gefangenen, weitere Soldaten fielen mit Maschinenwaffen ein. Der Grund hierfür ist unbekannt, ein Befehl irgendeines SS-Führers existierte nicht. Als Folge wurden (unterschiedlich) 72–84 Tote gezählt.
Im Mai 1946 fand der Malmedy-Prozess in Dachau statt. Eine Gedenkstätte am Ort des Geschehens in Malmedy-Baugnez erinnert an die ermordeten Soldaten.
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Malmedy-Massaker
Diskussion
Soweit ich weiß, hat sich ein Teil der Gefangenen wiederbewaffnet und wollte fliehen. Deshalb wurde geschossen. Kann das jemand bestätigen? Salomonschatzberg 10:33, 24. Aug 2004 (CEST)
- Ich habe in diesem Jahr eine TV-Reportage über die Ardennen-Offensive gesehen, in der Folgendes berichtet wurde: Da die deutschen Truppen wenig Sprit gehabt hatten, sollte eine Spezialeinheit der SS einen großen Benzinlager der US-Army erobern. Unterwegs war sie in Malmedy - einer der überlebenden US-Soldaten hat erzählt, es ging darum, daß die Gefangenen den Vormarsch verlangsamt hätten (BTW: Es ist den Amis sowieso gelungen, den Lager in der letzten Minute anzuzünden und die Benzinvorräte zu vernichten). AN 10:38, 24. Aug 2004 (CEST)
- Laut HistoryNet fand ein Fluchtversuch von ungefähr 61 überlebenden Gefangnenen statt, nachdem die deutschen Truppen das Feuer an der Kreuzung Baugnez bei Malmédy eröffnet hatten und ein Grossteil der deutschen Einheit schon weitergezogen waren. 15 Personen wurden getötet, 3 starben später und einer gilt als verschollen. Knetzel 11:08, 24. Aug 2004 (CEST)
- Im Artikel ist aber von ca. 80 Toten die Rede => die meisten hat man offenbar bereits früher getötet (dann wundert natürlich nicht, daß einige sich retten wollten!). Ich glaube nicht, daß man hier die Ursache (Massenmord) mit der Wirkung (ein Fluchtversuch) umdrehen kann. AN 11:50, 24. Aug 2004 (CEST)
- Ursache und Wirkung sollten natürlich nie verwechselt werden. Aber so wie das eine Mutmassungen sind, sind das die anderen auch, eine Diskussion aufgrund Meinungen und Einstellungen ist meiner M. nach nicht zielführend. Wir sollten uns an Belegen halten... Denkt sich so --Cienfuegos 18:32, 21. Okt 2004 (CEST)
Es gibt sogar US-Quellen, die belegen, daß sämtliche behauptete Fakten beim Malmedy-Prozeß Betrug waren. Unterlagen dazu dürften in den Congressional Records auch heute noch für Interessierte zu finden sein. Hier ein Auszug eines US-Berichtenden auf deutsch zur Thematik:
"Die Klagen über ungehöriges Verhalten eines Teiles der amerikanischen Armee-Offiziere und der von der Armee beschäftigten Zivilisten bei der Erlangung von Aussagen und Geständnissen von den Angeklagten waren in ihrer ganzen Art so beunruhigend, daß der damalige Staatssekretär des Armeeministeriums, Kenneth Royall, zwei hervorragende Richter - Richter Edward van Roden von Pennsylvanien und Richter Gordon Simpson von Texas - zu einer Europareise veranlaßte. Sie sollten die ganzen ihm vorgebrachten Klagen und Gegenklagen untersuchen und ihm hierüber berichten. Nach dieser Prüfung machte der van Roden-Simpson-Ausschuß einen Bericht, der wohl am besten mit den Worten des Richters van Roden zusammengefaßt wird: ,Aus der Führung dieser Prozesse kann unmöglich ermittelt werden, ob die Männer, die gehängt werden sollen, schuldig oder unschuldig sind.’ Die beiden zivilen Richter, die zur Führung dieses Ausschusses aus der Überzeugung heraus gewählt waren, daß sie das Problem in einer objektiven und unbeeinflußten Weise anpacken würden, brachten eine schmutzige Geschichte zurück; eine Geschichte, wonach amerikanische Ermittler die Beschuldigten durch Schlagen, Fußtritte und sonstige körperliche Mißhandlungen folterten, daß sie Scheinverfahren abhielten, und daß sie drohten, die Familien der Angeklagten zu benachteiligen, um die Angeklagten zur Unterzeichnung von Geständnissen zu veranlassen, die von Angehörigen dieses Ermittlungsstabes diktiert waren." ...
Mehr von US-Amerikanern aus US-Quellenmaterial, wenn man es für möglich hält, daß die hiesige Darstellung dringend der Überarbeitung bedarf, bezüglich Wahrhaftigkeit und Detailanreicherung, wieso wohl wurde keiner gehängt!, einer der behaupteten "Täter" beging übrigens Selbstmord, weil er nicht Kameraden beschuldigen wollte, um selber womöglich als Kronzeuge davonkommen zu können. Irgendwer will die ganze Wahrheit zu Malmedy auf keinen Fall, auch nicht diskutiert, haben. Darf man womögliche US-Verbrechen etwa nicht hinterfragen?
(Mein Quellenmaterial ist frei im Internet zu finden, macht sich sonst wohl kaum jemand etwas Mühe dazu leider.)
--Herr Sparbier 01:22, 30. Dez 2004 (CET)
Uh, das scheint ja alles ziemlich umstritten zu sein. Wenn man etwas nicht mit sicherheit weiß, sollte es auch so im Artikel stehen. Bsp: Anstatt zu schreiben 70-80 Tote, sollte dann auch hinzu "andere Quellen sprechen von ganz anderen Geschehnissen..[..].. die genaue Warheit wird wohl unbekannt bleiben". Damit wäre dann auch ein edit-krieg mehr oder weniger beigelegt. Zur Sperrung: Wieso wurde gerade mit diese Version gesperrt? Das wirkt evtl etwas parteiisch...--StYxXx StYxXx 17:44, 1. Nov 2005 (CET)
Seitensperrung
Da eine IP wiederholt eine abgelehnte Änderung einpflegt (Revanchismus, fürchte ich) und augenscheinlich nicht zu stoppen ist habe ich den Artikel vorläufig gesperrt. --Unscheinbar 07:15, 3. Jan 2005 (CET)Rechtshinweis?
Ist der Rechtshinweis wirklich notwendig? Ich fand nichts, was ich damit in Verbindung bringen würde. Hinzugekommen ist er bei [dieser Veränderung].
- Nein, der Hinweis macht in diesem Artikel keinen Sinn. Ich habe ihn soeben entfernt. --Avatar 17:00, 19. Mai 2005 (CEST)
Hab mir die Mühe gemacht, Herrn Sparbiers Version nachzuprüfen. Er ist mit Abstand der beste Rechercheur hier. Es ist alles nachvollziehbar und die Zusammenhänge ergeben einen klaren Sinn, für den, der zwischen den Zeilen unserer Guantanamo-Spezialisten zu lesen versteht. Überall haben sie betrogen, die US-Kerle, damals, bei den Deutschen, bei den Japanern, Vietnam, sie logen sich da rein!, Tongking-Betrug, Kambodscha, Grenada, einfach überall, bis jüngst in ihr Heroin-Depot Afghanistan, wo die Deutschen inzwischen Schmiere stehen, wenn der reife Mohn geerntet wird, für die Junkies der USA. Mich kotzt diese Verlogenheit an. 81.173.167.203 00:03, 3. Okt 2005 (CEST)
Details
Die momentane Darstellung "auf ein Feld getrieben, dann Feuer eröffnet" im Artikel widerspricht der Darstellung in einem Beitrag des ZDF (Link): Alfred Tombs, damals britischer Soldat, erinnert sich: "Wir wurden auf ein Feld getrieben und dann in eine Hütte. Und dann riefen sie die ersten fünf raus und erschossen sie. Dann wieder fünf erschossen. Die Kameraden wurden unruhig und dann sah ich, dass einer der Deutschen eine Handgranate aus dem Stiefel zog und sie in die Hütte warf." Grüsse, Simplicius Simplicius 12:43, 14. Nov 2005 (CET)
