Musiktheorie

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Musiktheorie (gr. theoria, Betrachtung, Erkenntnis, Untersuchung) - befasst sich seit der Antike mit den Gestaltungsformen musikalischer Materie, mit deren physikalischer Grundbeschaffenheit sowie mit der Bedeutung und der Wirkungsweise von Musik.

Im heutigen Verständnis umfasst Musiktheorie als Tonsatzlehre die satztechnische, also durch eigenes Schreiben von Musik vorgenommene Aneignung der stilistischen Vielfalt der Kompositionsgeschichte, z.B. durch Kontrapunkt, Generalbass, Harmonielehre oder Zwölftontechnik.

In der Kompositionslehre bezeichnet man als Satz die Art und Weise, wie ein Musikwerk gesetzt wurde, welches Verhältnis die Stimmen einer Komposition zueinander haben, das heißt ob es ein- oder mehrstimmig ist, welche Form der Komposition zugrundeliegt, usw.
Man unterscheidet vor allem homo- oder polyphoner Satz, Vokal- oder Orchestersatz usw.

Zur Polyphonie gehören noch:

Darüber hinaus verhilft die Musiktheorie aber auch zu einem durch Analyse gewonnenen Zugang zum Bau und zur Wirkung der Musik, etwa mit Hilfe der Stufentheorie oder der Funktionstheorie. Unter diesen beiden Grundaspekten können auch folgende Disziplinen Bestandteil musiktheoretischer Fragestellungen sein.

Siehe auch



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Musiktheorie und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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