Nürnberg

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Der Artikel Nürnberg gehört zur Kategorie: Ort in Bayern, Nürnberg, Reichsstadt, Rheinischer Städtebund
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Karte Nürnberg in Deutschland
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Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Kreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 186,38 km²
Einwohner: 498.650 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 2.675 Einwohner je km²
Höhe: 302 m ü. NN
Postleitzahlen: 90000 - 90491
Vorwahl: 0911
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: N
Gemeindeschlüssel: 09 5 64 000
UN/LOCODE: DE NUE
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 2
90317 Nürnberg
Offizielle Website: www.nuernberg.de
E-Mail-Adresse: pr@stadt.nuernberg.de
Politik
Oberbürgermeister: Ulrich Maly (SPD)

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Blick auf Nürnberg von der (Alten Veste) (Zirndorf)
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Nürnberg ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Frankens und mit 498.650 Einwohnern (September 2005) hinter München die zweitgrößte Stadt Bayerns. Die kreisfreie Stadt bildet mit den Städten Fürth und Erlangen ein Städtedreieck, welches das Kernland des mittelfränkischen „Großraums“ (Ballungszentrum) bildet und eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern darstellt. Seit dem 28. April 2005 darf die Stadt gemeinsam mit ihrem Umland auch offiziell als Metropolregion Nürnberg bezeichnet werden, eine von 11 Metropolregionen in Deutschland.


Geographie

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Wöhrder See im Mai 2005
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Nürnberg liegt zu beiden Seiten der Pegnitz, eines Flusses, der etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt, nach Eintritt in das Stadtgebiet dieses von Ost nach West auf einer Länge von etwa 14 km durchfließt – wobei der Fluss im Bereich der Altstadt stark kanalisiert ist – und nach Verlassen des Stadtgebiets nur wenige Kilometer nördlich der Innenstadt von Fürth zusammen mit der Rednitz den Fluss Regnitz bildet.

Das Gebiet der Stadt umfasst eine Fläche von 186,6 km². Im Westen ist die Bebauung fast mit der Nachbarstadt Fürth und Zirndorf und im Südwesten mit Stein und Oberasbach zusammengewachsen. Nördlich der Stadt liegt relativ flach das fruchtbare Knoblauchsland, welches zugleich auch die westliche Anflugschneise für den Nürnberger Flughafen bildet, sowie dann vor allen Dingen nach Nordosten hin der Sebalder Reichswald, der sich an wenigen Stellen knapp über 400 m erhebt.

Die nördliche Begrenzung der Altstadt bildet der Burgberg mit der Nürnberger Burg; etwas östlich, ebenfalls auf der Nordseite der Pegnitz, erhebt sich der parkartig gestaltete Rechenberg.

Siehe auch: Nachbargemeinden Nürnbergs

Stadtgliederung

Am 18. Oktober 1995 beschloss die Stadt Nürnberg eine Neueinteilung des Stadtgebietes. Aus den bisherigen 87 Bezirken wurden sieben neue Stadtbezirke gebildet. Diese verwaltungstechnischen Stadtbezirke spielen im Bewusstsein der Bevölkerung kaum eine Rolle, vielmehr orientiert man sich im Alltagsleben an den traditionellen Namen der Stadtteile, die ehedem oft eigenständige Gemeinden bzw. Vorstädte waren (z.B. Erlenstegen, Gostenhof oder St. Johannis).

Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von Nürnberg

Katzwang
Das ehem. Dorf Katzwang wurde am 1. Juli 1972 nach Nürnberg (Stadtbezirk 7 - Außenstadt Süd) eingemeindet.

Kirche, Karner und Friedhofsbefestigung weisen z.T. bedeutende mittelalterliche Bauteile auf.

Siehe auch: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Literatur

  • Günther P. Fehring und Anton Ress: Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar, 2. Aufl. bearb. von Wilhelm Schwemmer, München: Deutscher Kunstverlag 1977 [unver. Nachdruck 1982] (= Bayerische Kunstdenkmale; 10), S.356-361.

Geschichte

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Älteste gedruckte Ansicht Nürnbergs, Schedelsche Weltchronik 1493
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Hauptartikel: Geschichte der Stadt Nürnberg

Mittelalter und beginnende Neuzeit

Die Stadt wurde 1050 als nuorenberc (felsiger Berg) in einer Urkunde von Kaiser Heinrich III. erstmals erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg bald bedeutsam für das Reich, die Siedlung unterhalb der Burg erhielt möglicherweise zur gleichen Zeit das Marktrecht. Mit dem „Großen Freiheitsbrief“ machte Kaiser Friedrich II. Nürnberg 1219 zur freien Reichsstadt. Bis zum Jahr 1427 wurde die Stadt von Burggrafen regiert, bis der letzte Burggraf Friedrich VI. seinen Titel an den „Rat der Stadt Nürnberg“ verkaufte. Von nun an bis zum Übergang an Bayern lagen die politischen Geschicke der Stadt in der Hand dieses Rates.

Kaiser Ludwig der Bayer wählte Nürnberg gern als Aufenthaltsort; ebenso dann Karl IV., der 1356 in Nürnberg die Goldene Bulle erließ. 1423 übergab Kaiser Sigismund die Reichskleinodien der Stadt, wo sie bis Anfang des 19. Jahrhunderts aufgewahrt wurden. Die Jahre zwischen 1470 und 1530 gelten allgemein als die Blütezeit der Stadt. Zwischen 1517 und 1525 festigte sich die Reformation in Nürnberg. 1543 wurde zum letzten Mal ein Reichstag nach Nürnberg einberufen. Philipp Melanchthon gründete in Nürnberg den ersten Vorläufer des Gymnasiums, bis heute besteht die Nachfolgeschule dieser Lateinschule mit dem Melanchthon-Gymnasium Nürnberg fort.

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Nürnberg, Merian-Stich von 1642
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Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges erlebte Nürnberg mit dem „Friedensmahl“ im Jahre 1649 noch einmal ein bedeutendes Ereignis.

Der Übergang an Bayern

Einschneidende Ereignisse spielten sich von 1796 bis 1818 ab, als die Stadt an Bayern kam. Im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 bleibt Nürnberg zunächst weiter unabhängig, bis nach dem Abschluss der sogenannten Rheinbundakte französische Truppen Nürnberg besetzten. Am 15. September 1806 übergab der französische General François-Nicolas Baron de Fririon (1766–1827) schließlich die Stadt auch offiziell an die Armee des neuen Königreichs Bayern. Mit der Auflösung des Rates der Stadt im Jahre 1808 wurde die Unabhängigkeit Nürnbergs beendet. Im Jahre 1818 wurde dann erstmals eine Zivilverwaltung installiert, indem ein Magistrat mit einem Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister an der Spitze eingerichtet wurde. Nürnberg wurde nun endgültig in die Verwaltungsstrukturen Bayerns eingegliedert. g

Jüngere Vergangenheit

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Nürnberg 1858
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Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zu einem der industriellen Zentren in Bayern. So fuhr 1835 die erste Eisenbahn in Deutschland, 1903 wurde der Rangierbahnhof eröffnet und 1909 wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser in der Stadt ergriffen.

Während der Zeit des Dritten Reiches war Nürnberg die 'Stadt der Reichsparteitage' und der Rassengesetze. Im Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der bevorzugten Ziele der Bombardierungen der Alliierten, die am 2. Januar 1945 die Nürnberger Altstadt zerstörten und die Stadt als Ganzes schwer beschädigten. Siehe dazu: Artikel in Wikinews

Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab November 1945, hielten die Siegermächte hier die Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher der nationalsozialistischen Diktatur ab. Beim Wiederaufbau orientierte man sich an den vormaligen Stadtstrukturen, so dass mittelalterliche und vor allen Dingen frühneuzeitliche Zusammenhänge an vielen Plätzen ablesbar sind.

Eingemeindungen

Hauptartikel: Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl Nürnbergs überschritt um das Jahr 1880 die Grenze von 100.000 Einwohnern und machte die Stadt damit zur fränkischen Großstadt.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

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Bevölkerungsentwicklung
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Jahr Einwohnerzahlen
1397 5.626
1485 36.000
1622 40.250
1827 37.012
1. Dezember 1871 ¹ 83.200
1. Dezember 1890 ¹ 142.590
1. Dezember 1900 ¹ 261.022
1. Dezember 1910 ¹ 333.142
16. Juni 1925 ¹ 392.494
16. Juni 1933 ¹ 410.438
17. Mai 1939 ¹ 401.672
13. September 1950 ¹ 363.224

Jahr Einwohnerzahlen
6. Juni 1961 ¹ 420.711
27. Mai 1970 ¹ 473.555
30. Juni 1975 503.900
30. Juni 1980 483.900
30. Juni 1985 466.100
27. Mai 1987 ¹ 470.943
30. Juni 1997 491.700
2002 493.397
2003 494.400
2004 495.546
2005 496.622

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

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Kath. Elisabethkirche, Südfassade (etwa 2003-12-17)
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Die Bevölkerung Nürnbergs gehörte ursprünglich zum Bistum Eichstätt, ab 1016 wurde das Gebiet nördlich der Pegnitz dem Bistum Bamberg zugeordnet. 1525 führte die Reichsstadt Nürnberg die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Danach blieb sie über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Lediglich das exterritoriale Gebiet der Deutschordensniederlassung blieb katholisch. Nach dem Übergang der Stadt an Bayern 1808 wurde die Bevölkerung Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Im gleichen Jahr wurde das Generaldekanat, 1810 das Dekanat Nürnberg und 1934 der Kirchenkreis Nürnberg errichtet. Die Kirchengemeinden der Stadt Nürnberg gehören heute zum Dekanat Nürnberg, das mit 3 Prodekanaten (Nürnberg-Mitte/Nord, Nürnberg-Ost, Nürnberg-West) geführt wird.

Seit dem 19. Jahrhundert gab es auch für die reformierten Gemeindeglieder eine eigene Gemeinde, die 1853 zusammen den anderen reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode erhielt. 1919 trennten sich die reformierten Gemeinden formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die „Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins“, die sich seit 1949Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern“ nannte und heute Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland (Synodalverband XI) ist.

Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm die Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. Im Jahre 1810 entstand die erste katholische Gemeinde in Nürnberg seit der Reformation. Sie erhielt 1816 die Frauenkirche zur dauerhaften Nutzung. Seither nahm der Anteil der katholischen Bevölkerung ständig zu, und weitere Gemeinden entstanden. Insbesondere wurden auch katholische Vororte nach Nürnberg eingegliedert, so dass das Verhältnis der katholischen Bevölkerung im 20. Jahrhundert etwa 1/3 zu 2/3 war. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören überwiegend zum Dekanat Nürnberg des Erzbistums Bamberg. Die Pfarreien in den südlichen Stadtteilen gehören zum Dekanat Nürnberg-Süd des Bistums Eichstätt.

Politik

Oberbürgermeister ist seit 2002 Ulrich Maly (SPD) (Stand Februar 2004).

Siehe auch: Liste der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Wappen

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Das "große Wappen" auf Pirckheimers Grab
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Das Große Wappen der Stadt Nürnberg zeigt in Blau einen goldenen Adler mit herschauendem, golden gekröntem Königshaupt. Dieses Wappen wurde schon im Siegel von 1220 erwähnt und versinnbildlicht das Reich („Reichsstadt“). Der Kopf wurde zeitweise auch als Frauenkopf dargestellt. In seiner heutigen Form wurde das Große Wappen 1936 verliehen und 1963 vom Stadtrat bestätigt.

Das Kleine Wappen der Stadt Nürnberg zeigt in gespaltenem Schild, vorne in Gold, einen halben, rot gezungten und golden bewehrten schwarzen Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber. Die Schrägteilung ist schon seit 1260 nachweisbar. Der Reichsadler kam ab 1350 hinzu und stellte somit das Rücksiegel dar. Seit 1513 wurde diese Abbildung in den Siegeln der Ämter und Außenbehörden Nürnbergs verwendet, wobei die Zahl der Schrägbalken und die Farbgebung mehrmals variierte. Die heute noch gebräuchliche Form wurde 1936 zusammen mit dem Großen Wappen verliehen. Aus dem kleinen Wappen leitet sich auch die Stadtflagge ab. Sie zeigt die Farben Rot und Weiß ebenfalls in Schrägteilung.

Städtepartnerschaften

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Ansicht von der Burg, 2004
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Nürnberg hat insgesamt 14 Städtepartnerschaften auf der ganzen Welt. Vertreter dieser Städte präsentieren alljährlich eigene Erzeugnisse (Kunsthandwerk, Spezialitäten, Textilien etc.) auf dem Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Industriestruktur der Stadt Nürnberg im Vergleich zum Bund
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Über Standortkompetenzen der europäischen Spitzenklassen verfügt Nürnberg insbesondere in den Bereichen Information und Kommunikation, Energie und Leistungselektronik sowie Verkehr und Logistik. Nürnberg ist noch vor Hamburg der bedeutendste Druckstandort Deutschlands. Im Bereich der Marktforschung ist Nürnberg ebenfalls führend: jeder dritte deutsche Marktforscher arbeitet hier. Des weiteren wurde die Region zur Gateway-Region zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten von der EU definiert.

Im Juli 2000 wurde das Europa-Büro der Stadt Shenzhen in Nürnberg eröffnet.

Messe

Die Messe Nürnberg ist nicht nur einer der bedeutendsten Kongress- bzw. Messestandorte Deutschlands sondern liegt auch weltweit in der Liste der Top 20. Hier findet unter anderen alljährlich die Nürnberger Spielwarenmesse statt.

Verkehr

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Relief vom Eisenbahnbrunnen
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Den ÖPNV bedienen U-Bahn-, S-Bahn, Straßenbahn- und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG), die alle zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg verkehren.

Am 01.01.2006 soll mit der neuen Linie U3 eine vollautomatische U-Bahn in Betrieb genommen werden. Mit der konventionell betreibenen U2 wird es auf dem Abschnitt Rothenburger Straße - Rathenauplatz gemeinsam bedient. Am 12.10.2005 wurde die erste Testfahrt erfolgreich durchgeführt.

Der Nürnberger Hauptbahnhof ist ICE- und IC-Station an der Strecke München-Frankfurt - Ruhrgebiet, München-Hamburg/Berlin, Nürnberg - Stuttgart - Karlsruhe und Frankfurt - Nürnberg - Linz.

Mit dem Flughafen ("Airport Nürnberg"), der im Norden der Stadt liegt, ist Nürnberg auch international angebunden.

Die Stadt liegt verkehrsgünstig am Schnittpunkt wichtiger Bundesautobahnen. Im Südosten des Stadtgebiets kreuzen sich die Autobahnen A 3 Frankfurt-Passau-Wien und die A 9 München-Berlin. Beide Autobahnen werden im Süden der Stadt von der A 6 Stuttgart-Prag gekreuzt. Ferner beginnt südlich der Stadt als Abzweig der A 9 bei Feucht der Frankenschnellweg, die A73 in Richtung Bamberg, deren Fortsetzung über Suhl bis nach Erfurt geplant ist. Durch das Stadtgebiet führen die Bundesstraßen B 2, B 4, B 8 und B 14 in alle Himmelsrichtungen, dabei führt die B 4R in einem großen Ring um die Kernstadt.

Der am westlichen Stadtrand verlaufende Main-Donau-Kanal mit dem bayernhafen Nürnberg im Stadtgebiet beheimatet das größte GVZ in Süddeutschland.

Medien

Zeitungen
In Nürnberg erscheinen folgende Tageszeitungen:
  • Nürnberger Nachrichten, herausgegeben vom Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co.
  • Nürnberger Zeitung, herausgegeben von der Nordbayerische Verlagsgesellschaft mbH.
  • Nürnberger Abendzeitung, herausgegeben vom Verlag „Die Abendzeitung GmbH & Co. 8-Uhr-Blatt KG“.
Wochenzeitungen, Magazine
  • Kicker Sportmagazin, herausgegeben vom Olympia-Verlag.
  • Raumzeit-Zeitung für den Großraum Nürnberg – Fürth – Erlangen.
Stadtmagazine
  • Plärrer, das erste Nürnberger Stadtmagazin, erscheint seit 1978 monatlich. Schwerpunkte sind kulturelles und politisches Leben.
  • Straßenkreuzer, herausgegeben und geschrieben von Obdachlosen. Der Erlös geht Teilweise an den Verkäufer.
  • Doppelpunkt, seit 1984 erscheinendes kostenloses Magazin im DIN-A5-Format mit vielen Terminen und Kleinanzeigen.
  • curt Magazin, monatliches Szene-Magazin im Hosentaschenformat für die jungen Menschen der Stadt, erscheint seit 1997.
  • Prinz, die Nürnberger Ausgabe des überregionalen Hochglanz-Lifestyle-Stadtmagazins.
Presseclub
  • Der Presseclub Nürnberg e.V. ist das zentrale Informations- und Diskussionsforum für Journalisten und Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Nordbayern. Partner des Presseclub Nürnberg e.V. sind der Kommunikationsverband Bayern BWF e. V. Club Nürnberg, der Marketing-Club Nürnberg e. V. und der Bayerische Journalistenverband.
Fernsehen
  • In Nürnberg befindet sich das Studio Franken, das für die Fernseh- und Rundfunkberichterstattung des Bayerischen Rundfunks aus ganz Franken zuständig ist.
  • Ein privates Fernsehprogramm mit regionaler Ausrichtung auf den Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie ganz Mittelfranken ist Franken TV.
  • Seit 2005 werden die Fersehsender digital ausgestrahlt.
Radio
In der Region Nürnberg gibt es ein vielfältiges Angebot an Radiosendern. Die wichtigsten kommerziellen Lokalsender, wie Radio Gong, Hitradio N1, Charivari 98,6 und Radio F, sind im Funkhaus Nürnberg ansässig. Der Radiosender VilRadio 91,0 hat ein Studio im Zentrum der Stadt. Auch die Radiokette Energy hat ein Studio im Business Tower der Nürnberger Versicherung. Daneben gibt es auch einige nichtkommerzielle Sender wie Radio Z oder den Ausbildungskanal AFK max.

Druck

Nürnberg ist ein bedeutender Druckstandort in Deutschland. Im Jahr 2002 sorgten über 6.000 Beschäftigte in 43 Betrieben für einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden EUR. Die größten Druckereien Nürnbergs sind die Firmen maul-belser und die schlott gruppe AG mit ihren Unternehmen "u.e. sebald Tiefdruck" und "heckel Rollenoffset" (gehört seit 1.10.2005 zu Konradin-Druck). Zu den bekanntesten Druckerzeugnissen aus Nürnberg gehören der Quelle-Katalog mit rund 15 Mio. Druckauflage, die c't (ca. 500.000), das Kicker Sportmagazin und die Nürnberger Nachrichten, eine der größten deutschen Regionalzeitungen mit einer Auflage von rund 1.000.000 Exemplaren.

Beschäftigungsstruktur

Wirtschaftszweig sozial-
versicherungs-
pflichtige
Beschäftigte
Anteil an
Gesamt-
beschäftigung
Land- und Forstwirtschaft 1.265 0,5%
Fischerei- und Fischzucht 0 0,0%
Bergbau;Gew. v. Steinen u. Erden 28 0,0%
Verarbeitendes Gewerbe 62.389 23,7%
Baugewerbe 10.128 3,8%
Handel;Inst., Rep.v. Kfz. u. Gebrauchsg. 40.693 15,4%
Gastgewerbe 7.046 2,7%
Verkehr u. Nachrichtenübermittlung 21.520 8,2%
Kredit- u. Versicherungsgewerbe 16.775 6,4%
Dienstleistungen für Unternehmen, Immobilien 49.260 18,7%
Verkehr u. Nachrichtenübermittlung 21.520 8,2%
Öffentl. Verwaltung u. ä. 14.169 5,4%
Öffent. u. private Dienstleistungen (ohne Verwaltung) 37.462 14,2%
Sonstige 2 0,0%
Summe 263.654 100,0%

Quelle: Landesarbeitsamt Bayern, Stand: Juni 2002

Ansässige Unternehmen

Gewerbegebiete/Gewerbeparks

  • Eurocom (im Stadtteil Langwasser gelegen)
  • FrankenCampus
  • Gewerbepark Nürnberg-Feucht
  • Innovations Quartier (früher Hightech Center Nord)
  • Maxtorhof
  • Nordostpark
  • Nürbanum (Südstadt)
  • Süd-West-Park (Gebersdorf)
  • TA-Gelände

Wochenmärkte

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Frauenkirche, davor der Hauptmarkt
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Auf dem Hauptmarkt (vor der Frauenkirche) findet täglich ein Markt mit etwa 20-30 Ständen statt (Gemüse, Blumen, Backwaren, Wurst, Käse etc.).

Auf dem Kobergerplatz in der Nordstadt (Gärten hinter der Veste) findet am Freitag vormittag ein Wochenmarkt statt (etwa 6-8 Verkaufsstände).

Auf dem Palmplatz im Stadtteil St. Johannis findet am Samstag vormittag ein Wochenmarkt statt (etwa 5-7 Verkaufsstände: Obst, Gemüse, Wurst, Käse etc.).

Öffentliche Einrichtungen

Nürnberg ist Sitz folgender staatlicher Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts: sowie:

Bildung und Kultur

  • Arbeitsgemeinschaft Kultur im Großraum Nürnberg - Fürth - Erlangen - Schwabach

Bildung

  • Bildungszentrum der Stadt Nürnberg
  • Staatliche und städtische Schulen

Forschung

Nürnberg beheimatet neben der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, welche die bedeutendste darstellt, noch die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und die Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Eine detaillierte Auflistung aller Bildungs- und Forschungseinrichtungen finden Sie hier: Bildung und Forschung Nürnberg

Museen und Galerien

Nürnberg ist reich an kunst- und kulturgeschichtlichen Museen – viele Kunstobjekte befinden sich heute in den über die Stadt verteilten Museen:

Theater und Konzert

Siehe hierzu: Nürnberger Symphoniker,
Staatstheater Nürnberg,
Meistersingerhalle,
Gostner Hoftheater,
Nürnberger Burgtheater,
Tassilotheater,
Internationale Orgelwoche Nürnberg

Orchester und Chöre

Nürnberger Philharmoniker – Das Orchester wurde 1965 gegründet. Seine Vorläufer waren das 1890 gegründete erste „Philharmonische Orchester Nürnberg“ und das „Städtische Orchester“.

Nürnberger Symphoniker – Das Konzertorchester in der Stadt Nürnberg, gegründet 1946, bietet eine große Bandbreite verschiedener Tätigkeitsfelder: neben den Sinfonie- und Chorkonzerten und den Open Air-Veranstaltungen im Serenadenhof hat es eine lange Tradidtion im Bereich Filmmusik: Es nahm unter anderem die Soundtracks zu „Ben Hur“ und „Quo vadis“ auf und erhielt 1992 den Grammy Award für die Einspielung zu „Die Schöne und das Biest“. Seine Konzerte spielt es in der Meistersingerhalle.

Bibliotheken und Archive

Die Stadtbibliothek Nürnberg umfasst die Bibliothek Egidienplatz (im Pellerhaus), die Zentralbibliothek, mehrere Spezialbibliotheken sowie Stadtteil- und Fahrbibliotheken. Die Direktion sitzt in der Bibliothek Egidienplatz.

Eine Zweigstelle der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg bei den anderen universitären Einrichtungen auf dem Tuchergelände zu finden.

Das Stadtarchiv ist in der Norishalle (Marientorgraben 8) beheimatet.

Stadt des Friedens und der Menschenrechte

Aus der besonderen Rolle, die Nürnberg während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft spielte, ist eine historische Verantwortung für die Menschenrechte erwachsen. Die Stadt fühlt sich daher in besonderem Maß verpflichtet, einen aktiven Beitrag zum Frieden und zur Verwirklichung der Menschenrechte zu leisten.

Folgende Projekte wurden bereits realisiert:

Die Stadt Nürnberg wurde am 10. Dezember 2000 in Paris mit dem UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung ausgezeichnet. Damit würdigte die UNESCO den vorbildlichen Einsatz der Stadt Nürnberg für Frieden und Achtung der Menschenrechte.

Alle ein bzw. zwei Jahre wird der Preis der Stadt Nürnberg an Personen mit herausragenden Leistungen in Kunst und Wissenschaft verliehen. Außerdem findet jährlich die Verleihung des "Nürnberger Menschenrechtspreis" statt.

Literarische und historische Vereinigungen

  • Altnürnberger Landschaft e.V., Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Heimatforschung im Nürnberger Umland
  • Altstadtfreunde Nürnberg e.V.
  • Geschichte Für Alle e.V., Nürnberg
  • Goethe-Gesellschaft Nürnberg e.V.
  • LiteraturClub Nürnberg
  • Literaturhaus Nürnberg e. V.
  • Pegnesischer Blumenorden e.V.
  • Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus
  • Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg e.V.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg

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Der Hof der Burg
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Der „Schöne Brunnen“ in der Totalen
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Der Ehebrunnen vor dem Weißen Turm
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Der Weiße Turm (August 2004)
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Dürerhaus am Platz „Beim Tiergärtnertor“, von NO (um 2003-11-07)
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Stadtbild und Denkmäler

Innerhalb der Stadtmauer der nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Stadt gibt es zahlreiche zum Teil mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauwerke von großen kunst- und kulturhistorischem Wert.

Sehenswert in der Innenstadt sind unter anderem: Die Nürnberger Burg, das Wahrzeichen der Stadt; der Hauptmarkt, wo zu Weihnachten der berühmte Christkindlesmarkt stattfindet, und wo der Schöne Brunnen (bekannt wegen des scheinbar nahtlos ins Gitter des Brunnens eingefügten Messingrings, dem „Goldenen Ring“, an dem alle Touristen drehen sollen, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen), das Rathaus und die Frauenkirche stehen; die Lorenzkirche; St. Sebald; St. Egidien; Heilig-Geist-Spital (liegt direkt an der Pegnitz); der Henkersteg; der Kettensteg; der Weiße Turm mit dem Ehebrunnen; Albrecht-Dürer-Haus. Hinter der Kirche Unserer lieben Frauen steht ein kleiner Brunnen, das Gänsemännchen; er wurde vermutlich 1550 von Pankraz Labenwolf gegossen.

Ebenfalls sehenswert, aber außerhalb der Mauern gelegen, sind z.B.das Planetarium; der Tiergarten; das Reichsparteitagsgelände und die Regiomontanus-Sternwarte. Berühmt sind von den Friedhöfen insbesondere der Johannis- und der Rochusfriedhof in den Vororten. Südlich direkt vor Mauer und Graben befinden sich die monumentalen Bauwerke des Hauptbahnhofs und des Opernhauses – beide sind auch von der Burg aus mit bloßem Auge zu erkennen.

Fernsehturm

Ende der Siebziger wurde in Nürnberg/Schweinau ein Fernsehturm, das sogenannte "Nürnberger Ei", errichtet. Von dort aus wird die Region unter anderem mit den Programmen der überwiegend privaten Rundfunk- und Fernsehsender versorgt.

„Dürer-Weg“

Seit dem 7. August 2004 gibt es den sogenannten „Dürer-Weg“, einen Rundgang auf den Spuren Albrecht Dürers durch seine Heimatstadt. Nach Entrichtung einer Leihgebühr kann man sich von einem Minicomputer begleiten lassen, der einen auf dem Weg durch die Altstadt mit Ton und Bild führt und informiert. Nürnberg ist damit die erste Stadt, die ein audiovisuelles Führungssystem im Freien einsetzt.

Sport und Freizeit

Ab dem 14. Jahrhundert entstanden in Nürnberg sportähnliche Gemeinschaften der Schützen und Fechter. 1434 richtete der Rat auf der Hallerwiese einen Sport-, Spiel-, Fest- und Schützenplatz ein, der als ältester Deutschlands gilt. 162 wurde auf der Hinteren Insel Schütt das Fechthaus errichtet.

Die Geschichte des modernen Sports begann in Nürnberg jedoch wie anderswo auch erst Mitte des 19. Jahrhunderts. 1846 organisierte sich erstmals die Turnbewegung im Turn- und Sportverein 1846 Nürnberg. Der Turnverein Glaishammer war der erste süddeutsche Turnverein, der 1893 den Bruch mit der bürgerlichen Turnbewegung vollzog und der neu entstandenen sozialdemokratischen Arbeitersportbewegung anschloss. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich Nürnberg zum süddeutschen Zentrum des Arbeitersports.

Die Dominanz Nürnberger Arbeitersportvereine in den 1920er und frühen 1930er Jahren war ein Teil von Nürnbergs Entwicklung zu einer Sporthochburg. Die Bedeutung des Nürnberger Fußballs war eine zweite wichtige Komponente. Der 1. FC Nürnberg war der erfolgreichste deutsche Fußballverein dieser Zeit: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927 und 1936 errang er die Deutsche Meisterschaft. Spieler des 1.FC Nürnberg stellten phasenweise die Hälfte der Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Den Ruf als Sporthochburg ergänzten die Erfolge Nürnberger Vereine im Kraftsport, Ringen und besonders auch im Radsport. Allein zwischen 1890 und 1900 waren 52 Radsportvereine gegründet worden. In Nürnberg wurde die erste Radrennbahn Bayerns errichtet, 1912 wurde die noch heute bekannte Radrennbahn Reichelsdorfer Keller eröffnet. Besonders die Steherrennen erfreuten sich großer Popularität.

Nach dem 2. Weltkrieg konnte Nürnberg seinen Ruf als Sporthochburg nur noch in den 1950er und 1960er Jahren aufrecht erhalten. Im Radsport und in der Leichtathletik brachte Nürnberg noch vereinzelt herausragende Sportler hervor. Im Handball dominierten die Frauen des 1. FC Nürnberg in den 60ern. Doch mit dem Abstieg der Fußballherren des 1. FC Nürnberg 1969, unmittelbar nachdem 1968 letztmals die Deutsche Fußballmeisterschaft errungen wurde, vollzog sich auch parallel ein Wandel im Nürnberger Sport.

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Dutzendteich mit Dokuzentrum und Stadion im Mai 2005
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National und international erfolgreich wurden nur noch Randsportarten wie z.B. Faustball beim Turnverein Eibach 1903 betrieben. Viele Sportvereine zogen sich aus dem Leistungssport zurück und widmeten sich dem Breitensport. Der Post SV Nürnberg wurde auf diese Art in den 1980ern zum mitgliederstärksten deutschen Sportverein. Versuche, außer Fußball anderen Leistungssport wieder zu etablieren, endeten mit dem finanziellen Kollaps der Vereine. So musste sich der Turn- und Sportverein 1888 Nürnberg 1990 aus der 2. Handballbundesliga zurückziehen, nachdem er in den 1980ern sogar mehrmals in die 1. Bundesliga aufgestiegen war.

In den 1990ern und seit der Jahrtausendwende gelang es Nürnberger Vereine jedoch, in allen populären Mannschaftssportarten erfolgreich zu arbeiten. So kehrte die Herrenfußballabteilung des 1. FC Nürnberg nach dem zwischenzeitlichen Abstieg in die Drittklassigkeit wieder in die 1. Bundesliga zurück. Die Handballfrauen des 1. FC Nürnberg konnten sogar an ihre erfolgreiche Zeit in den 1960ern anknüpfen und gewannen zuletzt 2005 sowohl den deutschen Pokal wie die Meisterschaft. Im Eishockey konnten sich die Nürnberg Ice Tigers als Spitzenverein in der höchsten Spielklasse etablieren. 2005 gelang schließlich den Herren des RCE Falke Nürnberg der Aufstieg in die Basketball-Bundesliga.

Im Jahr 2006 wird Nürnberg Austragungsort der Fußball Weltmeisterschaft 2006 sein.

Freizeitanlagen

Siehe auch: Freizeit Nürnberg

Regelmäßige Veranstaltungen

Märkte
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Frauenkirche in Nürnberg während des Christkindlesmarkts
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Der Christkindlesmarkt findet in der Vorweihnachtszeit, immer vom Freitag vor dem 1. Advent bis einschließlich 24. Dezember, auf dem Nürnberger Hauptmarkt statt und lockt zahlreiche, auch internationale, Touristen an.

Der Trempelmarkt, Deutschlands größter Flohmarkt (Stand Mai 2004), findet zweimal im Jahr in Nürnberg statt; jeweils am zweiten Wochenende im Mai und im September.

Festivals
Blaue Nacht
Seit 2000 findet jedes Jahr an einem Samstag Mitte Mai die Blaue Nacht statt, eine Kulturnacht mit geöffneten Museen, Kunstprojekten, Performances und Musik in der gesamten Innenstadt.
Klassik Open Air
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Klassik Open Air 2004
Bildherkunft
Das Klassik Open Air, auch „Woodstock der klassischen Musik“ genannt, findet am Luitpoldhain (im Juli und August) statt. An einem Tag spielen die Nürnberger Symphoniker, an dem anderen Nürnberger Philharmoniker. Es ist mit insgesamt rund 100.000 Besuchern jährlich das größte Klassik Open Air in Europa. Der Eintritt ist frei.
Bardentreffen
Seit 1976 wird das Bardentreffen mit zahlreichen kostenlosen Konzerten jährlich am ersten Wochenende der Bayerischen Schulferien an verschiedenen Spielstätten in der Altstadt durchgeführt. Mit ca. 100.000 Besuchern ist es eines der größten Weltmusik- und Liedermacherfestivals weltweit.
Rock im Park
Rock im Park, Ableger des zeitgleich am Nürburgring stattfindenden Festivals Rock am Ring findet alljährlich auf dem Zeppelinfeld (bis 2003 im Frankenstadion) statt und ist mit 40.000-50.000 Besuchern eines der größten Rockfestivals Deutschlands.

Kulinarische Spezialitäten

Als kulinarische Spezialitäten gelten unter anderem: Nürnberger Bratwürste und Nürnberger Rostbratwürste mit Kraut (fränk.: „Nämbercher Broudwärschd“), beide Bezeichnungen und die Herstellung sind durch eine europäische Verordnung geschützt; Nürnberger Lebkuchen; Stadtwurst; Ochsenmaulsalat; Brezeln (Breezn); und das sonntägliche Nationalgericht(„Scheiferla“, „Schäufele“), ein Schweineschulterbraten mit röscher Kruste.

Nachtleben

Die kulturelle Infrastruktur Nürnbergs ist mit anderen Großstädten vergleichbar und weist einzelne besondere Highlights auf. Ein Schwerpunkt des Nachtlebens findet sich in der Altstadt, jedoch nicht so konzentriert wie z. B. in den Nachbarstädten Fürth und Erlangen. Unterhalb der Burg und in der Weißgerbergasse findet sich eine Vielzahl von Kneipen gesäumt von mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Deutschlands größtes Kinocenter, das Cinecittà Nürnberg, mit Europas größtem Imax-Kino ist nicht zuletzt durch seine großen Cafebereich ein beliebter Treffpunkt. Neben Kinocentern gibt es eine Reihe Programmkinos, Diskotheken, Bars und Kneipen sowie Konzerthäuser.

Im Bereich der alternativen Kultur hatte Nürnberg zwei Jahrzehnte mit dem selbstverwalteten Kommunikationszentrum KOMM ein herausragendes Beispiel in diesem Bereich, vergleichbar mit der Roten Flora in Hamburg. Die teilweis unschönen Auswüchse wurden nicht von allen Teilen der Bevölkerung geteilt, weshalb unter der CSU-Regierung (1996-2002) die Selbstverwaltung wieder abgeschafft wurde. Im heutigen K4 finden heute normale Ausstellungen, Lesungen und Konzerte statt. In den Stadtteilen verfügt Nürnberg über ein gutes Netz an Kulturläden. Die alternative Kulturszene verfügt heute mit dem Z-Bau (Teil der ehemaligen „Süd-Kaserne“ bzw. „SS-Kaserne“) über ein weiteres Kulturzentrum.

In den ehemaligen Vereinigten Margarinewerken RESI ist ein Dicothekenzentrum für junge und jung gebliebene Menschen entstanden.

Interessante Pop-Bands und Liedermacher, teilweise mit großem Namen, treten im 'Hirsch' auf

Persönlichkeiten

Der bekannteste Sohn der Stadt Nürnberg ist sicherlich der Maler Albrecht Dürer. Aber auch Persönlichkeiten wie Martin Behaim (Erfinder des ersten Globus), Hans Sachs (Dichter), Peter Henlein (Erfinder der Taschenuhr), Adam Kraft (Bildhauer) sowie Theo Schöller (Speiseeis) stammen aus Nürnberg. Siehe auch Liste der Ehrenbürger von Nürnberg und Söhne und Töchter der Stadt Nürnberg.

Literatur

  • Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hsg.): Stadtlexikon Nürnberg, Verlag W. Tümmels, Nürnberg, 2. verb. Aufl. 2000; auch online bei http://www.stadtarchiv.nuer... als Internetdatenbank.
  • Christoph von Imhoff: Berühmte Nürnberger aus neun Jahrhunderten, Edelmann, Nürnberg, 2000, ISBN 3-8719-1088-0
  • Eugen Kusch: Nürnberg - Lebensbild einer Stadt, Verlag Nürnberger Presse, Nürnberg, 1989, ISBN 3-9207-0179-8
  • Herbert Maas: Nürnberg - Geschichte und Geschichten, Edelmann, Nürnberg, 2001, ISBN 3-8719-1032-5
  • Rainer Mertens: Nürnberg. Die Entdeckung Amerikas und die Folgen. Ein kolonialer Stadtrundgang, Geschichte für Alle e. V./Nürnberg, Nürnberg, 1992, ISBN 3-930699-06-0
  • Ralf Nestmeyer: Nürnberg, Fürth, Erlangen. Ein Reisehandbuch, Michael-Müller-Verlag, Erlangen, 2005, ISBN 3-89953-191-4

  • Bayerisches Städtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte“ – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1971
  • Nürnberg Heute, Schriftenreihe der Stadt; auch online: http://www.nuernberg.de/ver...

Weblinks

nds:Namberch


Diskussion der Autoren über den Artikel: Nürnberg


Diskussion:Nürnberg/Archiv01

Großstädte in Dtl.

Liebe Leute, die Aussage, dass München, Stuttgart und Frankfurt die nächsten Großstädte von Nürnberg-Fürth-Erlangen sind ist einfach falsch. Die nächsten Großstädte sind Ingolstadt, Regensburg, Würzburg... (die haben alle über 100 000 Einwohner). --[Seba] 26. September 2004

Grundsätzlich ja, aber urprünglich hieß das mal "nächst größere Städte", also Städte die tatsächlich größer als Nürnberg sind, und da waren München, Stuttgart und Frankfurt richtig. Später hat dann das mal jemand geändert in "nächst gelegene größere Städte". Dann war es inhaltlich zwar falsch, aber macht das eigentlich Sinn, von einer großen Stadt aus gesehen, "kleinere" zu erwähnen? Man fragt sich doch eher, welche nächst größeren Städte zu finden sind. Aber lassen wir das. Es ist ja jetzt richtig! Martin W. Richter 11:56, 26. Sep 2004 (CEST)

Ja, es ist sinnvoll, nächstgelegene Großstädte in den Artikeln zu nennen. Wer an der Reihenfolge der Städte in Deutschland hinsichtlich der Einwohnerzahl interessiert ist, sollte auf eine Spezialliste zurückgreifen. --Keichwa 10:52, 6. Nov 2004 (CET)
Die Listung habe ich rausgenommen. --Keichwa 19:15, 29. Apr 2005 (CEST)

Nürnberg ist mit Fürth zusammengewachsen. Die Aussage, dass sie nur durch eine Autobahn voneinander getrennt sind ist so nicht wirklich richtig.

Wappen

Wo ist denn das Bild des kleinen Wappen geblieben? --Keichwa 10:52, 6. Nov 2004 (CET)

Im Wikipedia\Löschlogbuch ist zu lesen:

09:57, 7. Nov 2004 Breeze Bild Diskussion:Nuernberg stadt wappen gross.jpg wurde gelöscht (Alter Inhalt: 'Quelle? Ist das Wappen wirklich gemeinfrei oder GNU FDL?--Schubbay 00:09, 6. Okt 2004 (CEST)')

10:05, 6. Nov 2004 Peterlustig Bild nicht gefunden
Bild:Nuernberg stadt wappen gross.jpg
wurde gelöscht (keine Lizenz)

09:38, 6. Nov 2004 Peterlustig Bild nicht gefunden
Bild:Nuernberg stadt wappen klein.jpg
wurde gelöscht (keine Lizenz)
--Habakuk 15:08, 11. Nov 2004 (CET)

Kultur

Ich finde, die Meistersingerhalle als überregionales Konzerthaus sollte zumindest erwähnt werden, z. B. mit dem Theater. Ich weiß leider zu wenig darüber, als daß ich einen Satz dazu schreiben könnte. Ich würde sie zwar finden, könnte aber nicht beschreiben, wo sie ist. Und das Kolosseum? Sollte das besser verschwiegen werden? Vielleicht. Famulus 14:01, 30. Mär 2004 (CEST)

Die Maitreya-Diskussion wird herausgenommen, oder ich werde gerichtlich gegen die Wikipedia-Mafia vorgehen.

Wer hat denn nun die komplette Kultur entfernt (ohne einen Kommentar in der Zusammenfassung)? Eine komplette Entfernung ist keine Lösung. Macht euch bitte die Mühe und faßt die Dinge sinnvoll zusammen. --Keichwa 07:47, 10. Feb 2004 (CET)

Sorry, hatte die Zusammenfassung vergessen. --TomK32 09:47, 10. Feb 2004 (CET)

Verkehr

Warum wurde "Verkehr" umgestellt? Bei allen anderen Städten geht es vom "Großen ins Kleine", also erst die große Verkehrslage der Stadt, dann am Ende der ÖPNV. Warum also hier umgekehrt? "Vom Großen ins Kleine" gilt übrigens für viele Dinge im Leben und macht alles übersichtlicher. Martin W. Richter 18:25, 13. Jan 2004 (CET)

"Vom Kleinen zum Großen" gilt genauso gut für viele Dinge, und letztlich sind es die kleinen Dinge, die das Lebens lebenswert machen. Der ÖPNV kommt für mich grundsätzlich zuerst - wie sind ja hier nicht die Tourismusbeauftragten. --Keichwa 19:39, 13. Jan 2004 (CET)

Schade, dass man sich nicht auf mehrheitliche Darstellungen einigen kann!!! Martin W. Richter 20:22, 13. Jan 2004 (CET)


Städtelinks

Ich habe diese unsinnigen Städtelinks wieder rausgenommen. Bitte die jetzt auch draußen lassen. Das ist ein Artikel zu Nürnberg, nicht zu Bayern. Die Wikipedia ist keine Sammlung interner Referenzen. Ulrich.fuchs 20:00, 28. Jan 2004 (CET)

Die Liste ist bei allen anderen Kreisen und kreisfreien Städten in ganz Deutschland drin. Weshalb soll sie ausgerechnet bei Nürnberg nicht mehr drin bleiben? Das ist eine sehr gute Einrichtung! Man kann von jeder Stadt bzw. von jedem Kreis sofort zu allen anderen innerhalb des Bundeslandes wechseln. Ich werde sie daher immer wieder rein setzen. Bitte akzeptiere mal auch Mehrheiten. Martin W. Richter 21:46, 28. Jan 2004 (CET)

Sie soll gefälligst bei allen raus. Es ist völlig uninteressant, ob man von einer Stadt in einer andere wechseln kann. Wir sind eine Enzyklopädie, Herrgott nochmal, keine Spezialwebseite zu bayerischen Gemeinden. Da würd's Sinn machen, hier nicht. Es ist Unfug, den selben Inhalt in über dreißig Artikel reinzumüllen. Es reicht ein Link auf eine entsprechende Liste. Ich weiß im übrigen nicht wo Du hier eine Mehrheit für das Verbleiben dieses Linkfriedhofes siehst??? Ulrich.fuchs 21:56, 28. Jan 2004 (CET)

Die Listen sind schon einige Wochen bei allen Kreisen drin und das sind immerhin 323 Kreise und ? kreisfreie Städte. Bislang hat sich kaum jemand daran gestört, außer dir und vielleicht noch jemand. Das ist doch eine "schweigende Mehrheit", oder? Ich bin für drin lassen. Aber vielleicht sollte man eine Abstimmung hierzu machen. Martin W. Richter 22:04, 28. Jan 2004 (CET)

Wenn mir diese Listen unterkommen, und insbesondere wenn die Artikel relativ lang sind, lösche ich diese (so u.a. schon geschehen bei Fürth, Bamberg, N und mindestens einer weiteren Stadt - Frankfurt?). Da brauchen wir nicht abzustimmen (ich beteilige mich übrigens nie an diesen inhaltl. Abstimmungen).
Der nächste möchte vielleicht alle Städte und Orte mit "N" oder im Umkreis von 100km unter jedem Artikel haben... --Keichwa 22:16, 28. Jan 2004 (CET)
Schwachsinniger Vergleich!! Martin W. Richter 22:25, 28. Jan 2004 (CET)
Danke, aber was ist daran schwachsinnig? Wenn jemand _alle_ Orte durchgehen will, dann sollte er das sinnigerweise alphabetisch tun (wie im richtigen Lexikon, damit man nichts vergißt) und eine Auflistung der Orte im Umkreis, die auch jenseits des Bundeslandes im Ausland liegen können, ist allemal praktisch (könnte beim Planen einer Fahrradtour helfen). Nochmals deutlich: Das Herbeten der Verwaltungsstrukturen ist nur _eine_ Möglichkeit. --Keichwa 22:57, 28. Jan 2004 (CET)

Also, hier noch eine Stimme aus der schweigenden "Mehrheit": Mich stören die Listen auch. Ein Artikel mit einer solchen Auflistung ist doch vollkommen ausreichend. Wenn jemand Informationen zu einer bestimmten Stadt sucht, will er nicht unbedingt gleich zu den anderen Städten ... und wenn er/sie dort hin will, gibt es genug andere Möglichkeiten, zum jeweiligen Artikel zu kommen.
Ebenso wie Karl halte ich nichts von Abstimmungen darüber.
--Zenogantner 22:31, 28. Jan 2004 (CET)

Mich stört die Liste auch. Ein Verweis auf die Liste der Landkreise reicht völlig. -- TomK32 22:28, 28. Jan 2004 (CET)

Martin W. Richter hat bereits eine Abstimmung gestartet (vielleicht sollte die Diskussion dort fortgesetzt werden): Wikipedia Diskussion:Formatvorlage Stadt#Listen. -- Akl 22:34, 28. Jan 2004 (CET)

Gänse

Wenn wir "Erfolg" haben wollen, sind Bilder bestimmt wichtiger als all die drögen Listen. Gerade in einer Online-Enzyklopädie sind Bilder extrem wichtig. Die Kanadagänse in Fürth sind höchst merkwürdig (einen Storch werde ich wahrscheinlich nicht fotographieren können) und für Nürnberg habe ich auch noch ein Foto von eigenartigen Gänsen aus dem dortigen/hiesigen Stadtpark ;) --Keichwa 20:56, 9. Feb 2004 (CET)
Kanadagänse findest du merkwürdig? Also ich find die ganz normal, wenn auch ein wenig aggressiver als andere Gänse. Kann aber auch dran liegen dass wir welche haben... --TomK32 20:40, 10. Feb 2004 (CET)

Ja, zumindest im 'en'-Artikel (Canada_Goose) ist noch immer nicht bekannt, daß diese Vögel mittlerweile auch in Dtl. angekommen sind. In Fürth sind es durchaus 50 auf einem Haufen - darunter etliche (beringte) Mutanten (mit roten Füßen und/oder Schnäbeln). Die Gänse in N. haben zudem einen Höcker auf dem Schnabel. --Keichwa 21:02, 10. Feb 2004 (CET)
Am Niederrhein gibt es auch haufenweise, soweit ich weiß -- Schusch 21:45, 10. Feb 2004 (CET)

Literatur

Einige in erster Linie die Geschichte betreffende Werke nehme ich hier mal raus:

  • Nürnberg, in: Meyers Konversationslexikon, 4.Aufl. 1888-90, Bd.12, S.282.
  • Martin Schieber: Nürnberg - Eine illustrierte Geschichte der Stadt, Verlag C.H. Beck, München, 2000, ISBN 3-4064-6126-3
  • Helmut Beer u. a.: Nürnberg zu Fuß, 20 Stadtteilrundgänge durch Geschichte und Gegenwart (mit Fürth und Erlangen), VSA-Verlag Hamburg, 1988 ISBN 3-87975-452-7
  • Barbara Fürst (Hsg.): Nürnberg in alten und neuen Reisebeschreibungen, Droste Verlag Düsseldorf, 1990 ISBN 3-7700-0888-X

Metropolregion

Ich nehme das mit der „Metropolregion“ mal raus; Das Schlagwort kann ja meinetwegen fallen, aber einen kompletten Absatz sollten wird darauf hier im N.-Artikel nicht verwenden. --Keichwa 19:13, 29. Apr 2005 (CEST)

Wer entscheidet eigentlich, ob sich eine Region „Metropolregion“ nennen „darf“? Auch wenn sich Nürnberg und Umland „Metropolregion“ nennen „darf“, ist die Stadt glücklicherweise(?) keine Metropole. Ist der Begriff "Metropole" nicht durchaus negativ konnotiert? --Keichwa 04:38, 14. Nov 2005 (CET)

Hm, gute Frage ;-) Meine persönlichen Assoziationen gehen einmal in Richtung "vielfältiges öffentliches und kulturelles Leben und Angebot" und andererseits in Richtung "Moloch" - Die europäische Metropolregion wird in Deutschland auf bundesebene festgelegt. --Habakuk 11:28, 14. Nov 2005 (CET)

Dies entscheidet die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO). Für mich ist Metropolregion positiv behaftet...--markus.t-nbg 08:39, 15. Nov 2005 (CET)

Bilder/Panoramen

Bitte keine verzerrten Panorama-Bilder einstellen. Außerdem ist es wünschenswert, Nürnberg auch aus anderen Richtungen (z.B. von der Alten Veste aus zu sehen). Bilder von der Burg-Freiung gibt es wie Sand am Meer ;) --Keichwa 08:41, 9. Mai 2005 (CEST)

Bei Panorama-Photographie entstehen nunmal Verzerrungen. Daneben ist es auch ein professionelleres Photo als das vorhandene. Dazu behaupte ich, daß der Blick von der alten Veste auf Langwasser nicht wirklich typisch für Nürnberg ist. Das erste Bild für den Beitrag München ist auch die Frauenkirche. Es geht um den Wiedererkennungswert. --Mbickel 12:10, 9. Mai 2005 (CEST)
Ohne Weitwinkel könnte man schon deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Der Wiedererkennungswert spielt nur bei "Product Placement" eine Rolle. Ganz im Gegeteil ist es in der Tradition der französischen Enzyklopädisten wichtig, über die wahren Zusammenhänge aufzuklären und nicht etwas hier als Erfüllungsgehilfen der Tourismusindustrie zu fungieren. Nürnberg ist eben nicht nur die Burg und die Altstadt, sondern zu ganz wesentlichen Teilen auch Langwasser. Das darf durchaus in einem Überblicksbild zum Ausdruck kommen. --Keichwa 18:57, 9. Mai 2005 (CEST)
Wenn du meinst... --Mbickel 23:40, 9. Mai 2005 (CEST)

Einwohnerentwicklung

Endres, S. 246 f. soll sagen, daß M.15.Jh N. etwa 45000 bis 50000 Einwohner aufwies; kann da jemand verifizieren?

  • Endres, Rudolf: Zur Einwohnerzahl und Bevölkerungsstruktur Nürnbergs im 15. und 16. Jahrhundert, in: MVGN 57, 1970, S. 242-271.
--Keichwa 08:02, 10. Mai 2005 (CEST)

Freizeit Nürnberg

Hallo "Nürnberger", zwei Fragen:

  1. Warum ist ausgerechnet (und als einziger) der gar nicht besonders lange Abschnitt Freizeit Nürnberg ausgelagert?
  2. Sollte der nicht - wenn er nicht wieder zurückkommt - in Nürnberg (Freizeit) oder Nürnberg (Freizeiteinrichtungen) verschoben werden?

--He3nry 14:27, 27. Mai 2005 (CEST)

Nürnberger Partei-Tage

Der Artikel gibt viel zu wenig Auskunft über die Zeit des Nationalsozialismus, schließlich war Nürnberg wohl oder übel eine der Städte in dieser Zeit. Auch im Ausland ist "Nuremberg" doch fast nur wegen den Prozessen und der Parteitage bekannt, die hier nur kurz erwähnt werden.

Freundliche Grüße Julian

Siehe Reichsparteitage, Reichsparteitagsgelände, Nürnberger Rassengesetze. Die Artikel sind aber aus Nürnberg verlinkt. --Habakuk 17:01, 12. Jun 2005 (CEST)

Religionen / Geschichte der jüdischen Bevölkerung

Die folgenden Parts habe ich hier erstmal geparkt, zur Bearbeitung. Der von mir kursiv markierte Hauptteil stammt wörtlich von hier. --Mghamburg 17:29, 23. Jun 2005 (CEST)


Jüdische Mitbürger wurden in Nürnberg schon seit Jahrhunderten mit Regulierungen und Progromen drangsaliert. Das erste jüdische Ghetto wo heute der Hauptmarkt ist, entstand dort weil es oft vom Fluss überschwemmt wurde. Als die beiden Teile Nürnberg zusammenwuchsen war das Zentrum Nürnbergs zu wichtig um es den Juden zu überlassen - ein Progrom 1298 started diese unglücklichen Verbrechen in Nürnberg: "Juden waren auf dem Hauptmarkt von Nürnberg zuerst sesshaft, nachdem sie im 13. Jahrhundert aus Angst vor Kreuzzügen hierher flüchteten. Sie unterlagen keiner Ghettobildung. 1296 kam es zum Höhepunkt der Judenentfaltung. Auf dem Gebiet der heutigen Frauenkirche entstand bis dato die erste jüdische Synagoge Nürnbergs.

Den genauen Standpunkt der Synagoge kannte man lange Zeit nicht. Durch Zufall fand man bei Bauarbeiten ein Säulenfundament, auf dem der Davidstern eingeritzt war.

Mit dem Wachstum der jüdischen Gemeinde im Mittelalter kam es vermehrt zu Problemen, die erstmals 1298 in der Ermordung von 628 Juden in Nürnberg gipfelten. In die Geschichte ging diese Greueltat als Rindfleisch - Progrom ein. Grund für die Ermordung und Vertreibung der vielen Unschuldigen war unter anderem die Legende des Hostienfrevels, welche im 13. Jahrhundert entstand. Juden hätten demnach Hostien durchstochen, um aus Hass gegen Christus seinen Leib zu zerstören.

Erst 1313 durften die Juden dann wieder das Nürnberger Stadtrecht erlangen, wofür sie ein erhebliches Schutzgeld zahlen mussten. Dies ging bis ins Jahr 1349 gut, welches sich als Schicksalsjahr für die Juden herausstellen sollte. Die Lage in Nürnberg war durch den 1348 niedergeschlagen Handwerkeraufstand äußerst instabil. Die Stadt selbst war in einer erheblichen Finanznot. Den entscheidenden Anlass für die erneute Vertreibung und Ermordung der Juden brachte Ulman Stromer brachte vom König aus Prag mit.: Die Markturkunde, welche Abrisspläne von Judenhäusern rund um den Hauptmarkt beinhaltete. Es kam zu Zwangsenteignungen der Juden , wogegen diese sich wehrten. Die Ausschreitungen endeten für 562 Juden mit dem Tod. Die jüdische Synagoge wurde abgebrannt und an gleicher Stelle die Frauenkirche errichtet." (Quelle: Katrin Bauer, Sandra Denner (2002): Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Altstadt von Nürnberg, Seminararbeit, Lehrstuhl für Didaktik der Geographie, Nürnberg [LINK]).

1349 - Ende freier Siedlung von Juden in Nürnberg - Ghetto Bildung um heutiger Judengasse 1499 - Endgültige Vertreibung von Juden von Nürnberg - Zerstörung 2. Synagoge

Nach Eingliederung zu Bayern waren Juden wieder ein Faktor in Nürnberg - dank des Wechsels im Klima in deutschen Landen die durch die Französischen Eroberer mitgebracht wurden. 1861 - Bereits 500 jüdische Familien lebten in Nürnberg 1864 - Ein jüdischer Friedhof entstand 1871 - Über 1800 Juden hatten sich in der Stadt niedergelassen 1872 - Der erste Rabbiner kam nach Nürnberg 1874 - Die dritte Nürnberger Synagoge wurde eingeweiht. 1902 - Orthodoxe Synagoge 1910 - Neuer Friedhof an Schnieglinger Strasse 1914-1918 - 178 nürnberger Juden sterben im 1. Weltkrieg für ihr deutsches Vaterland 1933-1945 - Holocaust/Shoa - Entwertung, Entfremdung, Enteignung, Vertreibung und Tötung der Mitbürger jüdischen Glaubens

Nach 1945 wurde die jüdische Gemeinde von der Familie Hamburger wieder aufgebaut. Klein wie sie war blieb sie in einem ehemaligen jüdischen Wohnheim bis in 1980er eine neue Synagoge erbaut wurde.

Seit 1990 hat sich die jüdische Gemeinde verdoppelt und wächst weiter mit der Einwanderung von russischen Juden.


Das alles ist wichtige Information, aber in der Form und als teilweise wortwörtliche Übernahme einer anderen Quelle kann sie nicht stehenbleiben. Vielleicht kann das jemand bearbeiten, mir fehlt momentan die Zeit. --Mghamburg 17:29, 23. Jun 2005 (CEST)
Wenn es eine direkte Übernahme ist, muß der Text wg. URV entfernt werden (ich mache das hiermit); wenn es sich nur um eine Faktenübernahme handelt, ist der Text bitte wiederherzustellen. --Keichwa 18:29, 23. Jun 2005 (CEST)
Theoretisch wäre das sogar zulässig, wenn es ein gekennzeichnetes Zitat ist (was es praktisch war), nur wollen wir ja keine Artikel, die nur aus Zitat bestehen. Hier auf der Diskussionsseite kann man aber durchaus was zitieren, deshalb habe ich den Text wieder reingestellt, das Zitat noch deutlicher gemacht mit direkter Quellenangabe. --Mghamburg 09:21, 24. Jun 2005 (CEST)

Ring am schönen Brunnen

Mir ist der "alte Ring" bekannt gemacht worden als Fruchtbarkeitszauber. Auf die geringe Gefahr hin dass sowas doch funzt wärs vieleicht angebracht, wenn schon "zauberische" Dinge erwähnt werden ("Wunsch erfüllen") dann auch da eine, ähhhhm, Warnung dazuzuschreiben, oder? Quelle: mündliche Überlieferung, nix genaueres hab ich da nicht vorliegen.

Wiki-Noob Bonerichhill

KOMM

Unter Nachtleben ist "das Komm" verlinkt. Unter dem Link hab ich nun nen Artikel eingefügt. Problem dabei: Komm ist nicht die richtige Schreibweise: es hies KOMM. Bei einer Änderung der Schreibweise stimmt der Link dann nicht mehr. Wenn jemand mit Checkung das irgendwie schrauben könnte ? Danke

-- Bonerichhill 06:30, 4. Aug 2005 (CEST)

erledigt. --Habakuk 20:35, 28. Aug 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion, September 2005

noch nicht ganz gelesen, aber den Abschnitt "Skurriles" brauchts nun wirklich nicht. Das ist, wie wenn man in Bayern einen Abschnitt "Ostfriesenwitze" einfügen würde. --Kurt seebauer 19:07, 21. Sep 2005 (CEST)

Ist wohl jetzt draußen. Gut. --Keichwa 05:06, 1. Nov 2005 (CET)

nachdem ich noch mal genauer reingelesen habe, sprachlich noch schlechter als gedacht, grössere Lücken zum Verständnis usw., geändert --Geos 10:16, 23. Sep 2005 (CEST) , warum sind so viele Teilbereiche komplett ausgelagert (Persönlichkeiten, Freizeitanlagen, Ansässige Unternehmen, Politik usw)? [...]Geos 10:01, 23. Sep 2005 (CEST)

Der Abschnitt der Festivals sollte noch weiter ausgebaut werden, auch find ich es fraglich ob jede Veranstallung eine eigene Überschrift benötigt. Die Formatierung der Bilder ist noch zu verbessern.Osiris2000 22:57, 23. Sep 2005 (CEST)

Ich halte Festivals für so wichtig nicht - wir sind ja kein Veranstaltungskalender. --Keichwa 05:06, 1. Nov 2005 (CET)

Der Artikel ist noch zu viel Stückwerk. Im Abschnitt Wirtschaft und Infrastruktur zu viele Listen, die mehr Fragen aufwerfen, als Antworten geben. Nichts zu lesen ist dort über den Strukturwandel, von dem der alte Industriestandort massiv betroffen ist. Die Geschichte spart die Zeitgeschichte mehr oder weniger aus (auch das ausgelagerte Stück), die Politik heilt dies nicht, denn da steht praktisch gar nix drin. --Mghamburg 17:23, 28. Sep 2005 (CEST)

Geschichte / IP-User

Der Abschnitt "Geschichte" wurde seit ca. dem 13. Okt. 2005 von einem IP-User aufgebläht und dabei in eine unschöne Jahreszahlen-Liste umgestrickt, die keinerlei Zusammenhänge mehr erkennen läßt. Ich werde die Geschichte wieder auf die Version von http://de.wikipedia.org/w/i... zurücksetzen. Wenn jemand eine ausführliche Geschichtsdarstellung haben möchte, dann ist der Hauptartikel Geschichte der Stadt Nürnberg die richtige Adresse und wenn jemand eine Chronik schreiben möchte, dann soll meinetwegen Chronik der Stadt Nürnberg angelegt werden. --Keichwa 04:47, 1. Nov 2005 (CET)

"[Bearbeiten]"

Unter "Sport und Freizeit" steht viermal nebeneinander: "[Bearbeiten]", wohingegen dieser Hinweis an anderen Stellen fehlt. Wer kann das reparieren? --84.57.69.121 16:33, 1. Dez 2005 (CET)
Browser-Fenster schmaler machen oder die Textbreite verringern (beides dient der Lesbarkeit und kann jeder Leser selbst machen). Alternativ die Bilder besser verdrahten, "clear" verwenden und Galerien. Oder das Feature in den "Einstellungen" komplett ausschalten. --Keichwa 17:51, 1. Dez 2005 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Nürnberg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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