Niedersachsen

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Niedersachsen
Landesflagge Landeswappen
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Landesflagge
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(Details)
Basisdaten
Landeshauptstadt: Hannover
Fläche: 47.619,63 km² (2.)
Einwohner: 8.005.927 (4.) (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner/km² (12.)
Arbeitslosenquote: 9.6 % (2004)
Staatsform: freiheitlicher, republikanischer, demokratischer, sozialer und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichteter Rechtsstaat
Schulden: 5.841 € pro Einwohner (2004)
Schulden gesamt: 46 Mrd. € (2004)
ISO 3166-2: DE-NI
Offizielle Website: www.niedersachsen.de
Politik
Ministerpräsident: Christian Wulff (CDU)
Regierende Parteien: CDU-FDP-Koalition
Sitzverteilung im Landtag
(183 Sitze):
CDU 91
SPD 63
FDP 15
Bündnis 90/Die Grünen 14

letzte Wahl: 2. Februar 2003
nächste Wahl: 2008
Parlamentarische Vertretung
Stimmen im Bundesrat: 6
Karte
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Land Niedersachsen in Deutschland
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Niedersachsen liegt in Norddeutschland und ist flächenmäßig nach Bayern das zweitgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland. Landeshauptstadt ist Hannover.

Geografie

Räumliche Lage

Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und den Unterlauf der Elbe. Ausgenommen hiervon ist das Amt Neuhaus, das rechts der Elbe liegt. Im Südosten wird es durch den Harz, ein deutsches Mittelgebirge, begrenzt. Ein Großteil des Landes gehört zur Norddeutschen Tiefebene. Im Nordosten Niedersachsens erstreckt sich die Lüneburger Heide. Während dort ärmere Sandböden (Heide und Geest) dominieren, finden sich im Osten und Südosten in der Hildesheimer Börde mithin die besten Böden Deutschlands. Unter diesen Voraussetzungen (lehm- und sandhaltigen Böden) ist das Land landwirtschaftlich gut erschlossen.

Die Flüsse Aller, Weser, Ems und Elbe prägen Niedersachsen.

Der höchste Berg ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Für weitere Berge siehe: Liste der Berge und Erhebungen in Niedersachsen

Nachbarländer

Angrenzende Bundesländer sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Kein anderes deutsches Bundesland hat mehr Nachbar-Bundesländer.

Niedersachsen hat eine Außengrenze zu den Niederlanden und Anteil an der deutschen Nordseeküste.

Geschichte

Niedersachsen ist nach dem Zweiten Weltkrieg als Land neu gegründet worden, nachdem es ein Teil der britischen Besatzungszone war. Es entstand aus den ehemaligen Territorien des Königreichs Hannover (1866 bis 1946 preußische Provinz Hannover, 1946 Land Hannover), des Großherzogtums Oldenburg, des Herzogtums Braunschweig und des Fürstentums Schaumburg-Lippe.

Der Name "Niedersachsen" als Regionsbezeichnung ist jedoch schon sehr viel älter; Name und Wappen des neuen Bundeslandes greifen auf den Volksstamm der Sachsen zurück, dessen Siedlungsraum etwa dem heutigen Niedersachsen und einigen angrenzenden Gebieten entsprach. Der Zusatz "Nieder-" stammt bereits aus dem Mittelalter (Niedersächsischer Reichskreis) und unterschied das alte Sachsenland von den später aus dynastischen Gründen "(Ober-)Sachsen" genannten mitteldeutschen Fürstentümern (siehe Freistaat Sachsen).

Geschichtlich besteht eine enge, durch die Personalunion des 18. Jahrhunderts begründete Bindung insbesondere Hannovers an das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das "Lied der Niedersachsen" (Niedersachsenlied) wird als Landeshymne angesehen.

Am 1. Juni 1993 tritt die neue Verfassung des Landes in Kraft, die die "Vorläufige Niedersächsische Verfassung" von 1951 ablöst. Sie ermöglicht erstmals Volksbegehren und Volksentscheide und verankert den Umweltschutz als Staatsgrundsatz.

Nach einem Bürgerentscheid 1993 wurde das ehemals hannoversche Amt Neuhaus mit den damaligen Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus (Elbe), Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau sowie die Ortsteile Neu Bleckede, Neu Wendischthun und Stiepelse der Gemeinde Teldau und das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm in der Gemeinde Garlitz vom Land Mecklenburg-Vorpommern zum Land Niedersachsen ausgegliedert und als neue Gemeinde Amt Neuhaus dem Landkreis Lüneburg angegliedert.

Zum 1. Januar 2005 wurden die vier Regierungsbezirke, aus denen Niedersachsen bis dato bestand, aufgelöst. Dies waren die Regierungsbezirke Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems.

Politik

Bei den Landtagswahlen am 2. Februar 2003 erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte.

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen seit 1946:

Wahlergebnisse und Landesregierungen seit 1947.

Im Bundesrat hat Niedersachsen sechs Stimmen, die höchst mögliche Anzahl, ebenso wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Verwaltung

Verwaltungsreform

Zum 1. Januar 2005 wurden die bisher existierenden Regierungsbezirke aufgelöst. Mittelfristig (vermutlich 2008) wird in Niedersachsen wohl eine Kreisgebietsreform durchgeführt werden, in deren Verlauf die zum Teil sehr überschuldeten Landkreise zusammengelegt werden. Die Kreisgrenzen werden sich dabei voraussichtlich an den Grenzen der niedersächsischen Landschaftsverbände orientieren. Die Bildung der Region Hannover aus dem Landkreis Hannover und der kreisfreien Stadt galt als "Testlauf" für die Übernahme von Kompetenzen des Kreises durch Gemeinden. Man beabsichtigt vergleichbare Kompetenzverteilungen bei der anstehenden Kreisgebietsreform. Zurzeit bestehen in vielen Gemeinden Fusionspläne mit Nachbargemeinden. Siehe hierzu auch im Artikel über den Landkreis Lüchow-Dannenberg

Verwaltungsgliederung

Landkreise
Niedersachsen besteht zur Zeit aus folgenden Landkreisen (in Klammern die Autokennzeichen):
  1. Ammerland (WST)
    1. Aurich (AUR)
      1. Grafschaft Bentheim (NOH)
        1. Celle (CE)
          1. Cloppenburg (CLP)
            1. Cuxhaven (CUX)
              1. Diepholz (DH)
                1. Emsland (EL)
                  1. Friesland (FRI)
                    1. Gifhorn (GF)
                      1. Goslar (GS)
                        1. Göttingen (GÖ)
                          1. Hameln-Pyrmont (HM)
                            1. Region Hannover (H)
                              1. Harburg (WL)
                                1. Helmstedt (HE)
                                  1. Hildesheim (HI)
                                    1. Holzminden (HOL)
                                      1. Leer (LER)
  1. Lüchow-Dannenberg (DAN)
  2. Lüneburg (LG)
  3. Nienburg (Weser) (NI)
  4. Northeim (NOM)
  5. Oldenburg (OL)
  6. Osnabrück (OS)
  7. Osterholz (OHZ)
  8. Osterode am Harz (OHA)
  9. Peine (PE)
  10. Rotenburg (ROW)
  11. Schaumburg (SHG)
  12. Soltau-Fallingbostel (SFA)
  13. Stade (STD)
  14. Uelzen (UE)
  15. Vechta (VEC)
  16. Verden (VER)
  17. Wesermarsch (BRA)
  18. Wittmund (WTM)
  19. Wolfenbüttel (WF)

Kreisfreie Städte

  1. Braunschweig (BS)
    1. Delmenhorst (DEL)
      1. Emden (EMD)
        1. Oldenburg (Oldb) (OL)
          1. Osnabrück (OS)
            1. Salzgitter (SZ)
              1. Wilhelmshaven (WHV)
                1. Wolfsburg (WOB)
                  Größte Städte
                  Stadt Landkreis Einwohner
                  31.12.2000
                  Einwohner
                  30.6.2005
                  Hannover Region Hannover 515.001 515.772
                  Braunschweig kreisfrei 245.816 245.895
                  Osnabrück kreisfrei 164.101 164.066
                  Oldenburg (Oldenburg) kreisfrei 154.832 158.341
                  Göttingen Göttingen 124.132 121.865
                  Wolfsburg kreisfrei 121.805 121.829
                  Salzgitter kreisfrei 112.302 108.340
                  Hildesheim Hildesheim 103.909 102.767
                  Wilhelmshaven kreisfrei 85.287 83.765
                  Delmenhorst kreisfrei 76.644 76.046
                  Lüneburg Lüneburg 67.398 71.532

                  Stadt Landkreis Einwohner
                  31.12.2000
                  Einwohner
                  30.6.2005
                  Celle Celle 72.127 71.402
                  Garbsen Region Hannover 63.269 62.960
                  Hameln Hameln-Pyrmont 58.807 58.789
                  Wolfenbüttel Wolfenbüttel 54.690 54.537
                  Nordhorn Grafschaft Bentheim 51.968 53.026
                  Cuxhaven Cuxhaven 53.391 52.384
                  Emden kreisfrei 50.963 51.719
                  Lingen (Ems) Emsland 51.684 51.318
                  Langenhagen Region Hannover 49.432 50.613
                  Peine Peine 49.494 49.885

                  weitere Artikel

                  Niedersächsische Europapolitik

                  Wirtschaft

                  Das industrielle Zentrum Niedersachsens befindet sich im Raum Hannover-Braunschweig/Wolfsburg mit mehreren Automobilwerken, darunter dem Hauptwerk von Volkswagen in Wolfsburg, und der in Peine und Salzgitter ansässigen Stahlindustrie. Braunschweig ist außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort.

                  Das Emsland, die Lüneburger Heide und Teile der Küstenregion gehören dagegen seit langem zu den strukturschwachen Räumen. Es gibt inzwischen eine Anzahl von Projekten, um die wirtschaftliche Lage in diesen Gebieten zu verbessern. Dazu gehören:

                  Die Landwirtschaft findet in Niedersachsen sehr unterschiedliche Bedingungen vor. Die Böden in der Hildesheimer Börde und zwischen Harz und Mittellandkanal zeichnen sich durch sehr hohe Bodenzahlen aus und eignen sich besonders für den Anbau von Zuckerrüben und Getreide. In der Lüneburger Heide ist der Boden karg, Hauptprodukte sind Kartoffeln und als Spezialität Spargel. In den Marschgebieten an der Küste dominiert hingegen die Viehzucht.

                  Neben Getreide werden Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank des sandhaltigen Bodens Spargel in Teilen des Landes angebaut. Bekannt ist auch die niedersächsische Grünkohlkultur (in südöstlichen Regionen auch als Braunkohl bekannt). Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden) ein wichtiger Wirtschaftszweig.

                  An der Küste spielt die Hafenwirtschaft eine bedeutende Rolle, während die Bedeutung des Schiffbaus abgenommen hat.

                  In vielen Teilen Niedersachsens gibt es Tourismus, vor allem in den alten Feriengebieten des Harzes, der Lüneburger Heide und der Küstenregion mit ihren Inseln und Seebädern.

                  Die Bundeswehr wird auch künftig ein wichtiger Arbeitgeber in Niedersachsen sein. Mit über 55.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wird Niedersachsen nach der geplanten Bundeswehrreduzierung das Bundesland mit der größten Zahl von Bundeswehrbediensteten sein.

                  An drei Standorten in Niedersachsen finden sich in Betrieb befindliche Atomkraftwerke, bei Lingen, bei Grohnde und bei Nordenham.

                  Wissenschaft

                  Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Göttingen, Braunschweig und Hannover. Kleinere wissenschaftliche Einrichtungen sind die Universität Osnabrück, die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg in Oldenburg, die Technische Universität Clausthal, die Universität Lüneburg und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

                  Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ist die größte Fachhochschule des Landes. Siehe auch: Liste von wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen, Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen, Website des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur

                  Bevölkerung

                  Die historisch angestammte Bevölkerung setzt sich aus Niedersachsen und Friesen zusammen. Hinzu kommt eine vielzahl aus ganz Deutschland zugewanderter Personen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Niedersachsen eines der Hauptansiedlungsgebiete für Heimatvertriebene aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland. Durch die vielen Industriebetriebe im Raum Hannover-Braunschweig-Salzgitter-Wolfsburg entstand während des Wirtschaftswunders ein hoher Bedarf an Arbeitskräften, weswegen man viele Gastarbeiter aus Italien, Spanien und der Türkei anwarb, die häufig in Niedersachsen blieben. Seit dem Ende des kalten Krieges kamen viele Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen ins Land.

                  Sprache

                  In Niedersachsen werden Hochdeutsch, Friesisch (Saterfriesisch) und verschiedene Formen des Plattdeutschen gesprochen. Diese niederdeutschen Sprachformen werden heutzutage im Oldenburger Land, in Ostfriesland, im Emsland, in der Wümmeniederung, der Lüneburger Heide und an der Waterkant (Nordseeküste) verwendet. Dialekte des Ostfälischen werden noch in geringem Maße im Weserbergland, im Braunschweiger Land und im Eichsfeld gesprochen. Die Aussprache des Hochdeutschen in der Umgebung von Hannover gilt allgemein als vorbildlich, weil der Schriftsprache am nächsten (das Plattdeutsche ist dort schon seit längerer Zeit verschwunden). Jedoch besitzt die Sprache auch dort eine ortseigene Färbung. Amtssprachen sind Hochdeutsch und seit der Unterzeichnung der europäischen Sprachencharta auch Plattdeutsch und Saterfriesisch.

                  Besonders lebendig ist das Plattdeutsche noch in Ostfriesland. Plattdeutsch hat sich hier unabhängig von anderen niederdeutschen (genauer: niedersächsischen) Dialekten entwickelt und zeigt große Verbindung mit dem Niederländischen und dem Friesischen, das in Ostfriesland aber seit dem 18. Jahrhundert durch das Niederdeutsche verdrängt wurde. Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch, insgesamt sprechen und verstehen etwa 40% der niedersächsischen Bevölkerung den traditionellen Dialekt ihrer Region, wobei ein starkes Stadt-Land-Gefälle festzustellen ist.

                  Siehe auch: Sprachen und Dialekte in Niedersachsen

                  Küche/Essen

                  Siehe unter Niedersächsische Küche

                  Kunstgeschichte

                  Baugeschichtlich bedeutsam in Niedersachsen war die Epoche der Renaissance, die sich in vielen Bauten im Stil der Weserrenaissance widerspiegelt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Gärten in Herrenhausen (Hannover) - die einzig erhaltenen und nie veränderten Barockgärten der Welt.

                  Tourismus

                  Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind die Nordseeküste, der Harz, Hannover, Braunschweig, Lüneburg, Wolfsburg mit der Autostadt, das Eichsfeld, das Weserbergland und das Leinebergland, Ostfriesland, die Lüneburger Heide, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, der Dümmer, das Alte Land, das Elbetal und die Flüsse Aller, Leine, Hunte, Wümme und Weser. Das Brauchtum umfasst unter anderem das Grünkohlessen und Schützenfeste.

                  Regionen

                  Siehe auch: Niedersächsische Verfassung, Liste der Orte in Niedersachsen

                  Verbände in Niedersachsen

                  Persönlichkeiten

                  Träger der Niedersächsischen Landesmedaille

                  Diese Liste ist nicht vollständig.

                  Söhne und Töchter Niedersachsens

                  Literatur

                  • Fritz Mielert: Du schönes Niedersachsen. (3 Bände; Teil 1: Hannover, Oldenburg, Bremen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Hessen (nördl. Kassel); Teil 2: Lübeck, Mecklenburg, Lauenburg, Vorpommern mit Rügen, Usedom und Wollin; Teil 3: Hamburg, Schleswig-Holstein.). Johann Georg Holzwarth/Carl Schünemann. Bad Rothenfelde/Bremen. 1921 - 1923
                  • Kleine Niedersächsische Literaturgeschichte in drei Bänden Von Dichterfürsten und anderen Poeten. Herausgegeben von Dirck Linck (III), Jürgen Peters (I-III) und Wilhelm Heinrich Pott (I+II). Mit Register und Literaturverzeichnis. Gebunden. 8°.
                  Band I. Zweiunddreißig Portraits von Roswitha von Gandersheim bis Johann Peter Eckermann. 256 Seiten. 38 Abb. ISBN 3927715298 (1993) Band II. Siebenunddreißig Portraits von Stendhal bis Arno Schmidt. 288 Seiten. 40 Abb. ISBN 392771531X (1994) Band III. Fünfundvierzig Portraits von Arno Schmidt bis Hans Pleschinski. Mit Fotografien von Isolde Ohlbaum, Brigitte Friedrich u.a. 336 Seiten. 60 Abb. ISBN 3927715301 (1996) »Geschichten, gesetzt aus Poetenleben, wissenschaftlich fundiert und erzählerisch aufbereitet zu einer Geschichte von Lebenden.« (NDR, Wolfgang Hausmann)

                  Weblinks


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                  Abbildung
                  Deutsche Flagge
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                  Diskussion der Autoren über den Artikel: Niedersachsen


                  Zum Nachdenken:
                  1. Zur Zeit Karls d. Großen war Niedersachsen z. B. von den Ostfahlen besiedelt
                  2. Später wurden heftige Auseinandersetzungen um die Harzburg geführt
                  3. Es ist durchaus fraglich, ob das kath. Eichsfeld sich identitätsverbunden fühlt mit dem ostfriesischen Küstenbewohner --Keichwa 20:56, 9. Feb 2003 (CET)

                  Auch zum Nachdenken:

                  1. Die Bezeichnung "Ostfahlen" oder "Ostfalen" umschreibt (s. Niedersächsische Sprache) eine Region, in der ein niedersächsischer Stamm lebt (es gibt ja auch Oberbayern, Niederbayern und Oberpfälzer), nämlich das südliche Niedersachsen.
                  2. Was hat die Harzburg mit der niedersächsischen Identität zu tun?
                  3. Nach der Zerschlagung des Königreiches Hannover gab es immer wieder Interessengruppen im heutigen Land Niedersachen, die sich für einen (nach dem Krieg verwirklichten) Zusammenschluss der Territorien einsetzten.
                  4. Was hat ein bretonischer Fischer mit einem provenzalischen Weinbauern oder einem Einwohner von Paris zu tun? Nicht viel. Aber trotzdem identifizieren sich alle als Franzosen. Genauso wie die vorhin genannten Oberbayern und Niederbayern als Bayern. Oder Dresdener und Leipziger als Sachsen. Oder Groninger und Rotterdamer als Niederländer. Aus eigener Erfahrung (ich komme aus einem Dorf in der Lüneburger Heide) weiß ich (nicht nur von mir selber), daß diese Identität da ist. Vielleicht nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt, aber das verlangt ja auch keiner.

                  Ach ja, soll ja keiner sagen, dass hier jemand anonym rumtippt: Ich heiße Nikolas und komme aus Scheeßel.

                  Es klingt jedenfalls etwas eigenartig, das Identitätsempfinden am Grünkohlessen festzumachen ;) (Ubrigens, ich habe nichts gegen anonyme Mitarbeiter! Und Meinungsverschiedenheiten sind auch nicht so tragisch.) --Keichwa 22:02, 9. Feb 2003 (CET)

                  Cool bleiben! Wenn der eine diese Identität kennt, der andere nicht, ist das doch normal. Niemand muss hier jemand anderem oder der Allgemeinheit seine Ansicht aufdrängen. Der Artikel ist weg, das Problem auch. Nichts für ungut!
                  -- Marcschlueter 21:32, 9. Feb 2003 (CET)

                  Damit sind nun leider auch etliche Informationen verloren gegangen; Niedersachsens Stärke besteht nun einmal darin, dass landgeschichtlich vielfältig ist. Und die besondere Verhältnis zu England sollte auch nicht unter den Tisch gekehrt werden. Andererseits kann man die identitätsstiftende Weserrenaissance sehr schön in Hessen und besonders in Westfalen nachweisen (und in Bremen) ;) --Keichwa 22:02, 9. Feb 2003 (CET)

                  Naja gut, aber das ist doch kein Argument. Gamsbarthüte und Lederhosen gibt es auch nicht nur in Bayern, sondern auch in Österreich. Und der für Rheinland-Pfalz identitätsstiftende Wein ("Land der Reben und Rüben") wird genauso in Baden-Württemberg angebaut... - Horst 22:24, 9. Feb. 2003 (CET)

                  Vielleicht kann man ja bei "Geschichte" die Verbindung nach England einbauen?

                  Schöne Grüße aus Vechta im Oldenburger Land! Natürlich gibt es eine niedersächsische Identität! Parallel dazu gibt es auch eine Oldenburgische, das stimmt schon. Aber das eine schließt das andere doch nicht aus? Thomas

                  So ich geb jetzt auch nochmal meinen Senf dazu: Hallo Fischköppe! Ca. 70% der niedersächsischen Gesamtbevölkerung lebt eher im südlichen Teil Niedersachsens. Dabei meine ich vor allem den Ballungsraum Hannover, Hildesheim, Braunschweig. Wer nun meint, dass es nur typisch niedersächsisch ist, mit gelben Friesennerz vom Deich zu fallen, einzige Regionen das Ammerland, das Oldenburger Land und das Oldenburger Münsterland sind, der liegt voll daneben. Zu Niedersachsen gehören eben auch die Weserrenaissance und das Mittelgebirge. 207.237.228.9 14:08, 20. Jul 2004 (CEST)

                  Plattdeutsch

                  Ich bin zwar kein Linguist, aber die Sätze "Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch. Weitaus mehr verstehen Plattdeutsch" sind doch sehr eigenartig. Plattdeutsch ist doch gerade die umgangssprachliche Bezeichnung für Nieder- und Mitteldeutsche Dialekte. Da man in Ostfriesland kaum mit mitteldeutschen Dialekten rechnen muss, meint der Begriff Niederdeutsch in Ostfriesland dasselbe wie Plattdeutsch. Was ist also jetzt mit dem Abschnitt gemeint? Stern Stern 18:41, 30. Aug 2004 (CEST)

                  Die EU-Erweiterung ? Chancen für Niedersachsen

                  Niedersachsen profitiert bereits heute von der geplanten Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004. Die Exporte in die mittel- und osteuropäischen Länder haben sich von (umgerechnet) zwei Milliarden Euro im Jahr 1996 auf fast 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2000 gesteigert. Im gleichen Maß erhöhten sich auch die Importe aus diesen Staaten, wobei der wichtigste Handelspartner Polen ist. Durch seine verkehrsgünstige Lage wird Niedersachsen auch künftig stärker von der Erweiterung profitieren als andere Bundesländer. Als erstes Bundesland hat Niedersachsen bereits im November 2001 gemeinsam mit der EU die breit angelegte Informationskampagne Europa wird bunter - Die EU-Erweiterung (http://www.europa-wird-bunt... zu diesem Thema gestartet. Gibt es aktuellere Zahlen? Außerdem ist die Erweiterung schon gewesen! --Devilygirly 19:49, 25. Sep 2004 (CEST)
                  Unglaublich, wie die sonst so aktuelle Wikipedia an dieser Stelle versagt hat. Wenigstens den Satz habe ich mal umformuliert, damit der Artikel nicht so angestaubt aussieht. Aktuelle Informationen kann ich aber leider auch nicht beisteuern :-( Langec Langec 12:04, 2. Apr 2005 (CEST)

                  Veraltete Karte

                  Die Niedersachsenkarte ist veraltet. Das Amt Neuhaus liegt auf dieser Karte noch in Mecklenburg-Vorpommern. Gruß Hanno Meissner 19:59, 19. Apr 2005 (CEST)

                  Das Problem ist sogar noch größer - in allen (!) OpenGeodb-erzeugten Karten ist das leider so. Und das dürfen weit über tausend sein. Werde das mal bei auf der Hilfe-Seite ansprechen. Bei den großen Übersichtskarten werde ich das in den nächsten Tagen ändern. gruss Geograv 21:00, 19. Apr 2005 (CEST)

                  Abschnitt "Judikative"

                  Falls sich irgendwer mit dem Landes- und insbes. dem Verfassungsrecht Bremens auskennt und wie auch bei einigen anderen Artiken einen Abschnitt "Judikative" anlegen möchte, weise ich hiermit schonmal auf die Artikel Niedersächsischer Staatsgerichtshof und Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht hin. Gruß --C.Löser C.Löser 21:28, 5. Dez 2005 (CET)



                  Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Niedersachsen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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