Norwegen

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Der Artikel Norwegen gehört zur Kategorie: Staat, Norwegen, Monarchie
Kongeriket Norge
Königreich Norwegen
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Flagge Norwegens
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(Details)

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Wappen Norwegens
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(Details)

Amtssprache Norwegisch (Bokmål und Nynorsk), Samisch ist Amtssprache in sechs Kommunen, Finnisch in einer Kommune.
Hauptstadt Oslo
Staatsoberhaupt Harald V.
Premierminister Jens Stoltenberg
Fläche 323.759 km² (66.), ohne Svalbard mit 61.022 km², Jan Mayen mit 377 km² und Bilandet (Nebenländer): Bouvetøya (Bouvetinsel) mit 49 km², Peter I Øy (Peter-I.-Insel) mit 156 km² und Dronning Maud Land (Königin-Maud-Land) mit 2.800.000 km²
Einwohnerzahl 4.631.799 (Stand 1. Oktober 2005) (117.)
Bevölkerungsdichte 14,3 Einwohner pro km² (166.)
BIP/Einwohner 61.852 US-$ (2005)
Währung Norwegische Krone
Zeitzone UTC +1
Nationalhymne Ja, vi elsker dette landet
Nationalfeiertag 17. Mai
Kfz-Kennzeichen N
Internet-TLD .no
Vorwahl +47

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa.

Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

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Satellitenaufnahme Norwegens im Februar 2003
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Hauptartikel: Geographie Norwegens

Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das „Land der Trolle und Fjorde“ macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bei weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab.

Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger.

Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:

Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

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Demografische Entwicklung Norwegens
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Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener).

Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern:

Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %.

(Stand jeweils: 1. Januar 2005)

75 % der Norweger leben in Städten.

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:

Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Lebenserwartung (2001) 79 Jahre
Lebenserwartung (Männer) 76 Jahre
Lebenserwartung (Frauen) 81 Jahre
Säuglingssterblichkeit (2001) 0,4 %
Kindersterblichkeit (2001) 0,4 %
Müttersterblichkeit 9 / 100000 Geb.
Ärzte 2,8 / 1000 Einw.
Krankenhausbetten 14,4 / 1000 Einw.
Zugang zu sauberem Trinkwasser 100 %
Geburtenrate (2004) 11,89 / 1000 Einw.
Sterblichkeit (2004) 9,51 / 1000 Einw.
Bevölkerungswachstum (2004) 0,41 %
Fruchtbarkeit (2004) 1,78 Kinder / Frau
HIV-Infektionsrate (2001) 0,1 %
HIV/AIDS-Infizierte (2001) 1800
Öffentliche Ausgaben für Gesundheit 7 % vom BIP
Öffentliche Ausgaben für Altersversorgung 8,2 % vom BIP
Öffentliche Ausgaben für Bildung und Erziehung 7,7 % vom BIP
Schulpflicht 6 - 16 Jahre
Einschulungsquote (primär) 100 %
Einschulungsquote (sekundär) 96 %

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle. In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen.

Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache.

Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen.

Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens

Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden.

Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt.

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Schweden und Norwegen um 1888
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Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei.

Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines „Europäischen Großwirtschaftsraumes“ unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im „Leichtmetallausbau Norwegen“ besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte („Koppenberg-Plan“) und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien.

Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt.

Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl.

Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

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Nationalversammlung in Eidsvoll 1814
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Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten.

Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene.

Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen.

In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt „Das große Thing“) besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann.

Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig.

In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu „Stortingsregjering“ (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten. Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die „Arbeiderpartiet“ (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V..

In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:

Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige

Parteien

im Storting sind zur Zeit vertreten:
  • Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
  • Høyre (Rechte / Konservative)
  • Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
  • Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
  • Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
  • Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
  • Venstre (Linke / Liberale)

andere kleine Parteien:

  • Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
  • Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
  • Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
  • Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
  • Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
  • Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
  • Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
  • Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
  • Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen / Umweltpartei)

Verwaltungsgliederung

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Verwaltungsgliederung von Norwegen
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Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.

Größte Kommunen

Kommune Provinz Einwohner
1.1.2000
Einwohner
1.10.2005
Oslo Oslo 507.467 536.209
Bergen Hordaland 229.496 241.440
Trondheim Sør-Trøndelag 148.869 157.813
Stavanger Rogaland 108.818 114.936
Bærum Akershus 101.494 105.485
Kristiansand Vest-Agder 72.395 76.749
Fredrikstad Østfold 67.761 70.770
Tromsø Troms 59.145 63.392
Drammen Buskerud 54.816 57.640
Sandnes Rogaland 52.998 58.604
Skien Telemark 49.592 50.759
Asker Akershus 49.284 51.392
Sarpsborg Østfold 47.447 49.998
Bodø Nordland 41.367 44.857
Larvik Vestfold 40.386 41.165
Arendal Aust-Agder 39.446 39.797
Sandefjord Vestfold 39.317 41.521
Ålesund Møre og Romsdal 38.855 40.641
Skedsmo Akershus 38.701 42.951
Karmøy Rogaland 36.971 37.803
Tønsberg Vestfold 34.716 36.873
Porsgrunn Telemark 32.892 33.454
Ringsaker Hedmark 31.622 31.919
Haugesund Rogaland 30.362 31.706
Lørenskog Akershus 29.505 30.869

Wirtschaft

Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone.

Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.

Erdöl

Norwegen ist der weltweit siebtgrößte Förderer und drittgrößte Exporteur von Erdöl. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel. Die hohen Weltmarktpreise für Öl, die starke Förderung und die vergleichsweise kleine Bevölkerung tragen zu Norwegens sehr hohem Pro-Kopf-Einkommen bei. Die Norweger haben jedoch erkannt, dass Ölreserven, die voraussichtlich nur noch einige Jahrzehnte reichen, und das bestehende sehr engmaschige soziale Netz, das teuer ist, gleichzeit aber langfristig gesichert werden soll, eine besondere Strategie für die Zukunbft erfordern, wenn der Wohlstand Norwegens dauerhaft gesichert werden soll. Daher wurde 1990 ein besonderes Investmentkonzept entwickelt: der Ölfonds. In diesem werden die enormen Erträge aus dem Ölexport angelegt. Dies geschieht ausschließlich auf ausländischen Märkten, um ein Überhitzen der inländischen Wirtschaft und eine Aufwertung der norwegischen Krone zu verhindern. Der staatlich geführte Ölfonds soll so eine Rücklage bilden für die Zeit, in der die Ölreserven zur Neige gehen. Bislang wurden 152 Milliarden Euro im norwegischen Ölfonds angelegt (Stand 30. Juni 2005). Dies entspricht einem Betrag von 33.000 Euro pro Norweger. Aufgrund des anhaltend hohen Ölpreises ist zu erwarten, dass sich dieses Vermögen in Zukunft noch stark erhöhen wird.

Tourismus

Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand. Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten. Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo. Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen. Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen

Kultur

Bibliothekswesen

Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.

Literatur

Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung, an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten.

Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.

Auf dem Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen kommt Norwegen auf Platz 1 von 139 Ländern.

Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller

Musik, Theater, bildende Kunst

Die wichtigsten Theaterbühnen sind Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), das Nationaltheatret in Oslo, Den Nationale Scene in Bergen und das Nynorsk-Theater Det Norske Teatret in Oslo.

Der bekannteste norwegische Komponist ist Edvard Grieg.

Zu den bekannteren Rock-/Metalbands Norwegens gehören z. B. Dimmu Borgir, Burzum, Gorgoroth, Immortal, Turbonegro, Gluecifer und Kaizers Orchestra.

Der bekannteste Maler ist Edvard Munch, seine Werke sind größtenteils im Munch-Museum in Oslo zu sehen.

Siehe auch: Liste der norwegischen Beiträge beim Eurovision Song Contest

Sport

Siehe auch: Liste norwegischer Sportler

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Norwegen


Sprache

Etwa 14,5% der Norweger haben Nynorsk als sog. "opplæringsmål" (Unterrichtssprache) in der Grundschule. Entsprechend kann man davon ausgehen, daß ca. 15% der Norweger Nynorsk schreiben, 85% Bokmål. Die Zahlen stammen von "Norsk Språkråd". Andere Schätzungen (Noregs Mållag) gehen von einem Nynorsk-Anteil von ca. 17% aus. Happolati

Noregs Mållag ist eine pro-neunorwegische Interessenorganisation, und ist für ehrliche Informationen nicht bekannt. Riksmålsforbundet (der Gegner) gehen von einem Neunorwegisch-Anteil von 8 % aus.

"No census has been taken of Bokmål vs. Nynorsk users, but 15% of all school children are taught Nynorsk as their first written variety, the rest Bokmål. Many of the Nynorsk children change to Bokmål if they move to a Bokmål milieu later in life (and almost all urban centers are dominated by Bokmål), so the actual proportion using Nynorsk is probably less than 15%. On the other hand, the percentage was around 30 in the 1940s and has since decreased gradually, so we might expect a larger proportion of Nynorsk users among older age groups. It may be reasonably realistic to assume that about 10-12% use Nynorsk, i.e. somewhat less than half a million people." (http://www.sprakrad.no/temp...

"I 2002 hadde 27 % av kommunene (som tilsammen utgjør 12 % av befolkningen) nynorsk som vedtatt målform versus 37 % bokmål, 36 % var nøytrale i forhold til målform. Av 4 549 norskspråklige utgivelser i Norge i 2000 var 8 % på nynorsk og 92 % på bokmål eller riksmål (schriftliche Publikationen: 8 % Neunorwegisch und 92 % St.Norwegisch - Bokmål/Riksmål). Per 1. oktober 2002 hadde 89 679 elever, det vil si 14,7 % av elevene i grunnskolen, nynorsk som hovedmål. De aller fleste av disse bor på Vestlandet, hvor nynorskandelen ligger på 45,24 %. Utenfor Vestlandet var i 2003 nynorskandelen på 2,7 %. Andelen har vært synkende i hele etterkrigstiden, og andelen som har nynorsk som målform i videregående skole er formodentlig endel lavere, selv om eksakte tall ikke finnes. 10-11 % av norske rekrutter oppgir nynorsk som målform, og 11 % får selvangivelsen på nynorsk. 8,46 % av Postbankens kunder oppgir nynorsk som målform." (http://no.wikipedia.org/wik...

Dann sollte man auch den Begriff Landsmål erwähnen.

Fingalo 21:41, 12. Sep 2005 (CEST)

Habe einen Hinweis auf Landsmål in den Artikel eingearbeitet. Happolati 22:28, 12. Sep 2005 (CEST)

Nynorsk ist nicht weniger "Standard-Norwegisch" als Bokmål. Ein entsprechender Hinweis i.Zhg. mit Bokmål ist also Unsinn. Happolati 18:39, 14. Sep 2005 (CEST)

Standardnorwegisch ist die offizielle Übersetzung von Riksmål. "Bokmål" und "Riksmål" bedeutet beide "Standardsprache", also Standard-Norwegisch. Bokmål und Riksmål ist übrigens auch nicht weniger Neunorwegisch als Nynorsk; "Neunorwegisch" ist aber hier eine Name und genau so ist "Standardnorwegisch" auch eine Name.

Okay, wir haben eine etwas unterschiedliche Auffassung von diesen Dingen. Aber wenn Du Noregs Mållag als Interessenorganisation bezeichnest, die nicht fuer ehrliche Informationen bekannt ist und gleichzeitig Riksmålsforbundet als Gegenquelle nennst, ohne auch diese als einseitig zu problematisieren, ist das unserioes.

Die relativ wenigen gesicherten Zahlen, die vorliegen (und die oben teilweise auch genannt werden), werden unterschiedlich interpretiert, und zwar nicht nur von den Interessenorganisationen, sondern auch von den Sprachwissenschaftlern. Bei Nynorsk variieren die Zahlen zwischen 8 oder 9 und 17% Benutzern im Land. Wenn also im deutschen Wikipedia-Artikel 12-15 % genannt werden, ist das ein vernuenftiger Mittelwert.

Aber wenn Du schreibst, dass Standardnorwegisch die "offizielle" (!) Uebersetzung von Bokmål/Riksmål ist, so ist das - sorry to tell - vollkommener Schwachsinn. Zeig mir bitte dieses "offizielle" Dokument! Da bin ich wirklich gespannt, wo Du das finden willst. Du verstehst offenbar Norwegisch, deswegen frage ich mich, wie Du auf diese abenetuerliche Theorie kommen kannst. Nynorsk ist nicht weniger Standardsprache als Bokmål; Riksmål ist nicht mal offizielle Schriftsprache in Norwegen.

Noch etwas: Fuer einen fairen Umgang miteinander waere es korrekt, wenn auch Du Dich anmelden wuerdest hier.

Beste helsing!

Happolati 10:42, 19. Sep 2005 (CEST)

Warum sollen wir andere Angaben als die offizielle Rat für norwegische Sprache benutzen?

“It may be reasonably realistic to assume that about 10-12% use Nynorsk“ (Rat für norwegische Sprache). Das heisst nicht 15 % und gar nicht 17!

Bitte no original research!

Die Neunorwegisch-Organisationen sind übrigens wegen falscher Zahlangaben (Mitglieder) verurteilt. Das ist weil ihre Zahlangaben nicht sehr glaubwürdig sind. Wir sollen uns zu die Norsk språkråd-Zahlen halten.

Es erscheint übrigens kein einziges grosse Zeitung in Neunorwegisch.

"Vi vet at seks til åtte prosent av den voksne norske befolkning [6 bis 8 % der erwachsenen norwegischen Bevölkerung] regner nynorsk som sitt skriftlige uttrykksmiddel" (Finn-Erik Vinje, Professor für norwegische Sprache, Universität Oslo, in Aftenposten heute) 17:09, 24. Sep 2005 (CEST)

findet ihr es nicht langsam ermüdend, euch darum zu zanken, ob es nun 10 oder 15 % nynorsk sprechende menschen gibt?!? mir fielen da noch einige produktivere dinge ein... (z. b. hier die fehlenden artikel hier) --Sjoehest 19:04, 22. Sep 2005 (CEST)

Varia

  1. und noch haben viele Norweger Namen von dieser Zeit, wie "Ødegård" und "Ødemark" (Øde = Öde). - ich vermute ortschaften, nicht menschen?
  2. Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 - gilt das noch? wichtig für nachfolgenden tempus
  3. Durch den Parlamentarier Johan Sverderup, stellte 1889 Stortinget fest, dass die Regierung Vertrauen in der Nationalversammelung haben musste. Trotz Veto des Königs in Stockholm wurde es beschlossen, und seit diesem Jahre, wird Norwegen unter Parlamentarismus regiert. Die gleichwertige Verteiligung der Macht gilt nicht. - hab ich nur teilweise kapiert. probiers nochmal ;) eventuell hilft ein tip auf englisch weiter.

  1. Nein, dreht sich vorwiegend um Menschen. "Gård" heisst Hof, so ursprunglich Bauernhof-Namen, aber heutzutage von Leuten.
  2. Ja, es gilt noch, obwohl einige Änderungen durchgeführt sind. :) (Nationalfeiertag). Das Parlamentarismus ist doch eine Gewohnheit (?), und nicht geschrieben.
  3. OK. Johan Sveredrup, Vertreter der Partei Venstre (Links), äusserte die Wörter "All makt i denne sal" (All Macht in diesem Saal), und war so die Hauptperson in diesem Prozess. Davon kommt er. Was dann tatsächlich passiert ist, ist das die alte Regierung durch Sverderups ersetzt wurde, nach Reichsgericht gegen die alte. Der König Oscar II hatte die Möglichkeit zweimal sein Veto auszunützen, und hat es auch versucht (nicht 100% sicher hier). Aber Ende dieses Prozess ist das es festgestellt wurde, dass die Regierung Vertrauen in Stortinget haben musste. Das Jahr ist doch 1884 (Pardon), in Norwegen ist das ein Jahr man kennt, wegen der Einführung des Parlamentarismus. --Pinkerton

Geschichte

ich hab mal geschummelt und mir ein paar externe quellen angetan:

grund für die verwirrung waren wohl keine sprachprobleme. wenn man mal das norwegische regierungssystem kapiert hat, ergibt dein absatz plötzlich einen sinn ;-)

das problem besteht darin, dass in deutschland der "könig" (bundespräsident, früher der deutsche kaiser) nur klug aussehen muss. das war schon unter skandinaviens lieblingsfeind bismarck so, daher ist der gegensatz zwischen regierung und parlament nicht so offensichtlich. ich hab versucht den absatz durch infos zu ergänzen, die das im deutschsprachigen raum (hoffentlich) verständlicher machen. lies nochmal korrektur.

für sverdrup hab ich die schreibweise benutzt, unter der ich auf deutsch die meisten informationen gefunden hab. keine ahnung, warum es (abgesehen von den umlauten) transskriptionsprobleme aus dem norwegischen gibt.

nebenbei ist mir aufgefallen: im ganzen artikel kommt kein einziger elch und kein wikinger vor. das soll norwegen sein? ;o)

Doch, Sebastian, Harald Hårfagre war ein typischer Wikinger. Aber leider sind die Wahrheit über die Wikinger viel langweiliger als die Legenden. :) Vor allem waren sie tüchtige Navigatoren. Naja, es ist ja gerade beweist (die letzte Zweifel entfernt) dass die Wikinger Amerika erstmal "entdeckt" hatten. Verdient vielliecht ein Satz oder zwei.

Danke für alle Hilfe, aber ich möchte um noch was bitten. Ich weiss nicht was für eine Quelle du gefunden hast, aber ich glaube dass du vielleicht mit Schweden gemischt hat, weil in unserem armen Land, gab es fast kein Adel. Das heisst, dass das Grundgesetz von 1814 erlaubte keine weitere Adelsrechte, und 1821 wurde alle solche rechte entfernt. In Schweden hatten man (und hat man noch formell) eine Vier-geteilte Gesellschaft (Ständer) Bauern - Bürger - Adel - Geistlichen. Norwegen ist doch unterschiedlich von den meisten Europäischen Ländern in dem Sinne das die Bauern immer frei waren (obwohl sehr arm), und nicht im Besitz vom Adel waren. Der Adel hat immer wenig bedeutung gehabt.

Zweitens, konntest du auch die Passage mit "offiziell gesprochen" umschreiben? Ich glaube dass man spricht nicht eine Sprache mehr oder weniger offiziell, was gilt ist dass die Behörden regional Saami und Finnisch benutzen in offiziellen Zusammenhangen (Typisch Schilder, Ortsnamen).

Johan Sverderup stimmt. Soll auch ganz richtig ausgesprochen werden, nach normalen Deutscher Aussprache (glaube ich) :). Die genaue Schreibweise wurde benutzt für seine Taufe. Eine kleine Anekdote, doch. Seine Partei heisst "Links" (Venstre, sie besteht noch). Die Parteien in Norwegen hat auch entstanden rundt um die Einführung vom Parlementarismus. Und die Namen Links und Rechts (Venstre und Høyre) kamen von der tatsächlichen Plassierung der Abgeordneten in Stortinget. Die erste links-radikale Partei (in traditioneller Bedeutung) war Arbeiderpartiet (von 1887). Venstre ist eine "bürgerliche" Partei, und regiert heute zusammen mit den koservativen. --Pinkerton

aber ich glaube dass du vielleicht mit Schweden gemischt hast - korrekt, so weit ich es verstanden habe, hatte wärend der schwedischen union das königshaus den daumen auf der regierung. wenn das so nicht stehen bleiben kann, müsste noch mal geklärt werden, wer vor dem parlamentarismus die regierung gestellt hat (und ich hab mich gerade gefreut, weil ich geglaubt hab, ich hätte es kapiert ;). die quellen stehen jetzt am artikelende, hatte ich beim ersten mal vergessen.

noch etwas: sag mal ein anderes wort für "nachrichtenskandal". haben bei den volksabstimmungen schwedische zeitungen die politik in die irre geführt oder haben schwedische spione mist gebaut?

  1. Ich versuche mit zwei Sitaten deier Quelle: (Merry Christmas, btw :). Erstmal, Der Parlamentarismus führte zur Auflösung des ursprünglichen Gewaltenteilungsprinzips, und somit konnte der König seine Ratgeber nicht mehr frei wählen. Kabinettsmitglieder waren jetzt zu Politikern geworden, und es waren nicht mehr die Beamten der Krone, die regierten. . Hier steht es dass man von einem System mit drei Gewälte auf dem selben Ebene gegangen ist, zu einem System, in dem Stortinget alle Macht hat. Das Prinzip von Montesquieu wurde verlasst. Zweitens, zeigt dieses Sitat wie das Parlamentarismus-System wirkt in der Praxis: Der Parlamentarismus ist eine Lenkungsform, bei der das Parlament (Storting) die Kontrolle über die vollziehende Gewalt - die Regierung - hat. Die Regierung ist dem Storting Rechenschaft schuldig und von seinem Vertrauen abhängig. Die Beziehung zwischen Storting und Regierung wird von einer Reihe von konstitutionellen Formen reguliert. Eine Nichtbeachtung der Formen hat politische Konsequenzen - zum Beispiel die, daß ein Kabinett oder ein Minister zurücktreten muß. Davon steht zwar nichts im Grundgesetz, das Prinzip aber ist eine Folge von politischer Praxis und wird als ebenso bindend betrachtet. Es handelt sich mit anderen Worten um konstitutionelles Gewohnheitsrecht. Also vorm Parlamentarismus durfte der König selbst seine Beräter zu wählen, aber danach nicht.
  2. Vielleicht nich seriös genug für die Wikipedia, meine Quelle hier ist der schwedische Autor Jan Guillou. Er schreibt vom schwedischen Nachrichtensdienst, den von vielen Skandalen geprägt ist. Aber es wird behauptet dass Norwegen eine Volksabstimmung zu erlauben die grösste Skandale war. (Schweden war viel mächtiger). Die "Spionen" sagten dass "sie werden *nie* ja sagen", aber so wurde es ja nicht.

1) entspricht eigentlich schon im wesentlichen der aktuellen version. 2) hab ich gerade mit zwei worten reingepfriemelt. sollte ausreichen.

deine nachträge folgen noch, sind auf den ersten blick gut verständlich. da bruacht wohl nur die grammatik nen klaps. der quisling-absatz scheint mir etwas mager. in deutschland wird quisling neben petain (vichy-regierung in frankreich) häufig zitiert, obwohl ungarn oder das henlein-regime in der tschechei (und die machtkämpfe zwischen hitler und den protektoraten) vermutlich wirklich spannender sind.

dir auch schöne feiertage

Ja, die aktuelle Version ist gut, finde ich auch. Was dann Quisling betrefft...sein Name ist ja auf Englisch (und auch Deutsch vielleicht?) einbedeutend mit Veräter geworden. Sein Sünde war das er Hitler traf, in 1938, und hat ihm gezeigt wo die norwegische Verteidigungsinstallationen waren, usw. Ich habe sehr viel über Quisling gelesen, weil er eine wichtige Figur ist in unserer Geschichte. Er war das beste Kadett von der norwegischen Kriegsakademie in seiner Zeit, er war Verteidungsminister für die Bauernpartei, er versuchte eine nationale sammlungspartei aufzubauen, und er war sehr intelligent, und er wurde erschossen nach dem Krieg (juridisch sehr Zweifelhaft). Ich wollte vielleicht ein bisschen Vorsichtig sein. Auf die norwegische Bühne sind alle Elemente seines Lebens interessant. Auf die Weltbühne, sind aber weniger interessant, er war ja mehr patetisch als mächtig. Was erwähnt werden soll, ist meiner Meinung nach, 1) das sein Name zum Synonym für Verräter geworden ist, und 2) das er einen Putsch über die Rundfunk durchgeführt hat. Er war glaube ich die erste in der Welt, und sehr sehr Frech. Man diskutiert viel in Norwegen noch, wie er Zugang zum tatsächlichen Mikrofon schaffen konnte, er hatte damals keine Macht. Im deutschen Perspektiv ist vielliecht auch interessant das es eine Konflikt gab zwischen ihm und Terboven gab. Das Land wurde am meisten von der Wehrmacht direkt regiert, obwohl er ab 1942 "Ministerpresident" wurde mit mehreren Rechten. Terbovens Bunker ist gerade als Meseum geöffnet in Oslo.

Aber wie mit den anderen Absätzen kann es ja erweitert werden. Vielleicht ist die Zeit reif für eine Zusammenfassung und eine eigene "Geschichte Norwegens" Artikel?


ein paar fiese formulierungen waren ja doch drin ;) das meiste sollte aber fertig sein. zwei sachen brauchen noch arbeit:
  • aus dem absatz 1. weltkrieg ist der letzte satz zu vage und kann alles mögliche heißen:
Die Raten waren sehr gut, und über die zynische Spekulation mit den Seefahrern, ist viel geschrieben. ((Nordahl Grieg).
wer hat mit den seefahrern spekuliert und weshalb?
  • mit dem begriff pari-politik kann ich nix anfangen, läßt sich auch auf deutsch nicht nachgooglen. ausgleichs-politik, gleichheits-politik? was steckt dahinter?


Ja, die Sätze über den ersten Weltkrieg waren schon zu schnell geschrieben (sorry). Nordahl Grieg war Schriftsteller, und kommunist (starb 1943 in Kleinmachnow), und schrieb ein Schauspiel über zynische Reeder die in Versicherungen und die Leben der Seeleute spekulierten. Ich werde nächste Woche gute Zeit haben, und kann es selbst verbessern. Sowohl als Reeder als Seefahrer konnte man gut verdienen (die Raten) auf der Nordsee, aber nur die Seeleute müssten die Torpedos furchten.

Pari-Politik ist ein VWL-Begriff direkt vom norwegischen übersetzt (finde es sehr plausibel das es ähnlich auf Deutsch ist, gibt nicht in normalen Wörterbüchern). Nach dem ersten Weltkrieg gab es drei verschieden Hauptrichtungen der Geld-Politik Europas. Grossbritannien und Norwegen, wollten ihre Währungen zurück zu Pari mit dem früheren Gold-Standard haben. Dann musste man eine sehr kontraktive Geldpolitik haben (hoche Zinsen um die Währung zu stärken). Daneben hatte man die Länder die devaluierten (Schweden und die Niederlanden, glaube ich), und drittens die Länder die neue Währungen einführten (Österreich, Deutschland). Was ich geschrieben habe war ein bisschen zu kurz, aber Norwegen hat dann die Pari-Alternative gewählt. Das war biz 1925 sehr schwierig, aber hat wahrscheinlich die Dreiziger-Jahren einfacher gemacht. (Hmm...schon ein Jahr seitdem ich bei der Uni war, merke ich :). Diese Sektion kann ich auch selbst verbessern, ehe du die Sprache korrigierst.

Frage: Ich suchte nach dem Begriff wie auf Englisch unrestricted submwarine warfare, weil das hat viel zu sagen im Bezug auf WK1 generell (deshalb kam die USA mit, Lusitania), und auch auf die norwegische Rolle. Ich glaube irgendeine Erklärung von Deutschland kam, oder so.


Frage: Was sollen die Geschichte-Artikel heissen? Es gibt "Geschichte Deutschlands", und "Polnische Geschichte", vielleicht Zeit für eine Konvention?

Noch mehr Konventionen?! So langsam nähert sich die Wikipedia dem deutschen Steuerrecht. Und wenn ein Artikel bald nur noch aus Verweisen und Überschriften besteht, kann man dann noch von Artikel sprechen? Nephelin

Das "Land der tausend Seen" macht dem Namen alle Ehre: unzählige - meist fischreiche - Flüsse und Seen zieren die Landschaft. Ist mit der Bezeichnung 'Land der tausend Seen' nicht Finland gemeint ?! Für Norwegen habe ich diese Bezeichnung noch nie gehört.

selbstverständlich ist finnland das seen-land. (wieder ein beispiel, wie gern die nordischen länder verwechselt werden, was ich schon bei vielen deutschen beobachtet habe und ziemlich schade finde) soweit ich weiß, sind wirklich große seen in norwegen sehr rar gesät - logischerweise, weil aufgrund der oberflächenstruktur der berge und täler das wasser ja nun mal sehr schnell abfließt. sollte geändert werden, und statt der seen vielleicht eher die wasserfälle genannt werden, die ja landesweit touristische und wirtschaftliche (elektrizität) bedeutung haben. Pikku 19:25, 20. Dez 2004 (CET)

ich hab das mit dem "land der tausend seen" mal geändert und versucht, die formulierungen des vorautors nicht komplett zu zerstören. kann aber sein, dass es so ein bisschen zu nach werbeprospekt klingt. meinungen und änderungsvorschläge? Pikku 23:04, 23. Jan 2005 (CET)

Reichseinigung unter Harald I.

Auch hier wird die Ansicht verbreitet, Harals Schönhaar habe Norwegen geeint. Das ist aber eine von skandinavischen Historikern heute nicht mehr vertreten Ansicht. Seine unmittelbare Herrschaft dürfte sich nur auf Südwest-Norwegen erstreckt haben und über Bergen nicht hinausgekommen sein. Ich habe im Geschichtsforum dazu längere Ausführungen gemacht http://www.geschichtsforum.... und http://www.geschichtsforum....

Meine Infos stammen aus Aschehougs Norgeshistorie.

Fingalo

Jetzt staht auch unter "Geschichte Norwegens", allerdings überarbeitet.

Fingalo 15:19, 22. Jun 2005 (CEST)

Geographie

"Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchen unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsschen die Oberflächentruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab."

Diese Beschreibung ist nicht enzyklopädisch. Nich das ganze Reich sind "Bergen und Fjorde". Die meisten Leute leben im flachen und kontinentalen Oslo-Gebiet, wo die Natur ist dem Natur in Südschweden ähnlich. "Das Land der Trolle und Fjorde" klingen in norwegischen Ohren wirklich nicht gut, sondern herabsetzend und dumm.

Ich fände es auch gut, wenn sich ein Geograph oder Geologe dieses Abschnitts mal annehmen könnte, denn bislang ist das bestenfalls Ferienkatalog-Lyrik ("die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein"). Danke schon mal im voraus.

Happolati 10:22, 24. Nov 2005 (CEST)

Hei,

das Land wird nun mal International als das Land der "Trolle und Fjorde" gesehen und letztendlich auch von den Nordmaenner unterstuezt. Daher finde ich das nicht herabsetzend und besonders nicht dumm. Aber du hast Recht, das man etwas mehr auf die Besiedlungsraeume eingehen sollte.

hilsen

--Noreg 17:17, 4. Dez 2005 (CET)

Wirtschaft

Ich war überrascht, dass im Artikel zu Norwegen nur ein kümmerlicher Satz über das Erdöl zu finden war, dass doch die Wirtschaft des Landes prägt... ich habe Daten aus der Wikipedia hinzugefügt... allerdings verlangt der Wirtschaftsabsatz noch eine deutliche Bearbeitung ... was ist mit Unternehmen, was wird in Norwegen noch produziert??? --Romanist 18:48, 16. Mai 2005 (CEST)

Schiffe (Aker, Kværner), Aluminium und Dünger (Norsk Hydro), Gas (u.a. Statoil - größte und teilstaatliche Firma), Wasserkraft/Energie, Fisch, Holz.

was komplett anderes

äh... kann es sein das Norwegen kein Staatswappen besitzt? Nur eine Flagge?

nach kurzem googlen: doch hier http://immobilien.immonet.d... klingt natürlich blöd wegen der Immobiliensache aber evtl. könnte man doch mal anfragen wie das mit der GNU-Lizenz aussieht. Die haben auch noch mehr Wappen und Flaggen

klar besitzt norwegen auch ein wappen. wenn du mal die wiki-seiten in anderen sprachen ansiehst, wirst du es finden. hat sich nur noch keiner die arbeit gemacht, es in die deutsche wiki hochzuladen oder in die wiki commons einzuspeisen...Sjoehest 15:38, 12. Jun 2005 (CEST)

Linkomanie

Eben sehe ich, dass im Norwegenartikel "Bibliothekswesen" jede Menge Links eingefügt worden sind. Ich finde, dass Links grundsätzlich das Schriftbild stören und daher nur dort eingesetzt werden sollten, wo man glaubt, dass der Leser weitere Informationen benötigt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand der diesen Artikel liest, neugierig darauf ist, was eine elektronische Zeitschrift, eine öffentliche Bibliothek, eine Schulbiblothek usw. eigentlich ist. Ich verweise auf Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel 2.4.

Nur Eins finde ich noch schlimmer als zu viel Links, das sind zu wenige. Zum Beispiel Bibliotheksgesetzt. Glaubts du wirklich das jeder weiß was das ist? Und glaubts du wirklich, das jeder Benutzer genau weiß was eine wissenschaftliche oder eine öffentliche Bibliothek ist? Wenn nicht ist der Link sinnvoll und daher notwendig (ich beziehe mich hier auf Wikipedia:Verlinken 1.4). Nichts ist lästiger in einem System wie Wikipedia wenn man ein Begriff, den man nicht kennt nicht anklicken kann, sonder copy und paste bentzen muss. Und das Links rot sind heißt auf keinen Fall das man sie entfernt. Personen und Institute wie das Norwegischen Staatlichen Zentrum für Archive, Bibliotheken und Museen solten immer verlinkt sein. Dies ist bei weitem noch keine Linkomanie! --PatrickD 22:03, 29. Jun 2005 (CEST)

Wer etwas über Norwegen lesen will, dem genügt eine allgemeine Vorstellung über Bibliotheken. Dass jemand hier liest und "wissenschaftliche Bibliothek" für eine Theke, hält, wo sich bibelfeste Akademiker besaufen können, halte ich für ausgeschlossen. Nur, wenn norwegische wissenschaftliche Bibliotheken etwas anderes sind, als man sich so vorstellt, dann ist ein Link zu einem entsprechenden Artikel angebracht. So habe ich es beim Begriff "König" im Artikel über Harald Hårfagre gemacht und unter dem Lemma König auch gleich die Besonderheiten ausgeführt. Aber Artikel, in denen es nur so von farbigen Wörtern wimmelt, nerven einfach. Im Norwegenartikel könnte man schon im Abschnitt "Georgraphie" jede Menge von solcher Schrottlinks unterbringen: Romantiker, Meerwasser, Landschaft, Fabelwesen usw. Man muss sich schon mal überlegen, wo eine Präzisierung durch einen Link sinnvoll ist. Ich halte ohnehin eine Reihe der Links im gesamten Artikel für überflüssig. Schon der Link Königreich gibt beim Anklicken keine präzisere Vorstellung davon, was in dieser Hinsicht Norwegen ist. Ein typisches Beispiel ist der Link Fernleihe in dem Artikel. Wer klickt den an? Wahrscheinlich jemand, der ein norwegisches Buch per Fernleihe bestellen möchte und wissen will, wie das geht. Und was erfährt er, wenn er klickt? Probiers aus und versetze dich in die Lage, dessen der das nun wissen wollte. Wie oft ist mir schon passiert, dass ich in einem Artikel sowas spezielles wissen wollte und nach einem Klick auf den Link Geschichte und Etymologie des Begriffes und allgemeinen Schmonzes serviert bekam. Nach ein paar mal kriegt man echt einen dicken Hals!

Fingalo 22:52, 29. Jun 2005 (CEST)

in relation zum gesamten artikel kommt mir dieser abschnitt sowieso ein bisschen zu lang vor. man gewinnt den eindruck, die norweger bauten ihr gesamtes kultursystem ausschließlich auf bibliotheken auf. vielleicht sollte man davon was auslagern? es ehrt ja den/die autor(en), dass sie so genau auskunft geben können, aber diese ausführlichkeit gewinnt wohl erst dann einen sinn, wenn der ganze artikel so in die tiefe geht. ansonsten wird er bloß übersprungen, weil man eine solche masse im hauptartikel eines landes ja nicht direkt sucht. vielleicht in den artikel kultur norwegens? was meint ihr? Pikku
Das ist nun wirklich kein Argument, nur weil die anderen Literaturanteile nicht genug ausformuliert sind das Bibliothekswesen auszulagern. Eine Bildschirmseite ist meine Meinung noch nicht genug für die Auslagerung. Wenn dir die anderen Teile zu klein sind schreib einfach mehr... Ich finde der solange das Teil nicht länger ist macht es keinen Sinn auszulagern-- PatrickD 22:03, 29. Jun 2005 (CEST)

Da hast Du zwar nicht Unrecht. Trotzdem ist er übergewichtet. Denn es gibt in Norwegen nicht nur Bibliotheken, sondern auch Abfalldeponien, Kanalisationen, Wasserversorgungsanlagen, vielleicht auch Dachdeckergenossenschaften, Krankenhäuser, Rettungsdienste und Verkehrs- und Kriminalpolizisten mit ihrer gesamten Organisation und technischen Ausstattung. Schlussendlich kann ich staßenweise jedes Haus beschreiben. Wenn das alles in Untertiteln und Unteruntertiteln abgehandelt würde, würde durch Überinformation keine vernünftige Information mehr ankommen. Und ausgerechnet das Bibliothekswesen in einer deutschen Wikipedia Lesern ausführlich zu servieren, die wahrscheinlich niemals eine solche Bibliothk aufsuchen weden, weil sie die meisten Bücher nicht finden oder lesen können, und noch ein Gesetz anzuführen, dass nicht einmal deutsche Bibliotheksbenutzer in Deutschland interessiert (und dann noch ohne Fundstelle, so dass einer, der sich nun wirklich dafür interessiert, auch nicht schlauer wird!), halte ich schon für übertrieben.

Fingalo 22:52, 29. Jun 2005 (CEST)

Das Bibliothekswesen in Norwegen ist etwas ganz besonderes, immerhin gilt es als ein der besten der Welt. also nicht mit den Abfalldeponien u Krankenhäusern zu Vergleichen zu vergleichen. Die Berkung das es als ein der betsen der Welt gilt ist deswegen nicht im Artikel da es in gewisser Weise POV ist außerdem kann sich sowas ja auch ändern. Das Bibliotheksgesetz ist deswegen noch nicht beschriben da es dies in Deutschland nicht gibt. ine Möglichekit wäre das das Norwege Bibliothekssystem gearde wegen dem Gesetzt so wichtig ist. PatrickD 23:48, 29. Jun 2005 (CEST)

letztendlich gehts ja auch nicht darum, welcher umfang in zeilen genau nun genug ist für eine auslagerung. offensichtlich hast du das fachwissen dazu, also kannst du auch einen artikel über bibliotheken in norwegen schreiben, der eine eigene seite verdient. schließlich liegt es dir am herzen. trotzdem ändert das nichts daran, dass durch dieses große volumen der artikel schwerer lesbar ist. erstens weil man extrem viel überspringen und überlesen muss, wenn man an eine andere stelle zu einem allgemeinen thema will, das weiter unten steht. und zweitens weil die norwegen-seite nun einmal einen überblick über das land geben soll, in dem alle wichtigen bereiche übersichtlich erwähnt werden und nicht bis ins detail ausgeführt sind. eben deshalb gibt es ja die umfangreicheren einträge zb. über politik oder geschichte, und wenn du möchtest auch kultur. schau dir einfach deinen beitrag nochmal an und überlege kritisch, was ein durchschnittsleser von dieser seite erwartet. damit vermeidest du, dass andere an deinem werk herumkürzen und du hast die gestaltungsfreiheit für dein persönliches projekt Bibliothekswesen in Norwegen oder so ähnlich. mange hilsner fra berlin og god natt Pikku 23:35, 29. Jun 2005 (CEST)

Da irst du dich leider, ich weiß überhaupt nichts über das Bibliothekwesen in Norwegen, der Absatz ist auch nicht von mir, außer das es als eines der besten weltweit sein soll. Habe nur mehr Links gesetzt. (siehe dazu weiter oben) Aber aus diesem Grund gehört etwas über das Bibliothekswesen auf jeden Fall in den Artikel.

Zu meiner Rechtfertigung über den Artikel über das Bibliothekswesen in Norwegen, denn ich bin die Autorin: das ganze war Aufgabenstellung im Rahmen eines Seminars über die Bibliotheken des Auslands im Studiengang Informationswissenschaften / Bibliothekswesen. Im Vergleich dazu kann man sich auch die Artikel bsp. über Luxemburg, Irland, Portugal etc. angucken. Ich finde es, ehrlich gesagt, etwas enttäuschend, daß der Artikel derart gekürzt wurde. Ein wenig Mühe habe ich schon investiert und ich finde, daß das Thema wesentlich mehr beinhaltet, als die derzeitige Version. Vielleicht war er auch etwas zu lang, das mag sein, rechtfertigt aber auch nicht ein fast völliges Verschwinden eines Artikel. Und ich beobachte auch an mir, daß ich mich oftmals einfach durch die links klicke, um einfach nur so mir gewisse Begrifflichkeiten durchzulesen oder auch neue Denkanstöße zu bekommen. Dafür ist doch wikipedia auch gedacht: Informationen erhalten und dazu zu lernen. Aber bevor ich es vergesse: lobenswert finde ich es schon, einen eigenen Artikel über das "Bibliothekswesen" zu gestalten, finde es aber auch ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen.

wie gesagt, das problem liegt einfach darin, dass damit ein einzelner punkt sehr aufgebläht wurde, obwohl die seite ja als überblick gedacht ist. (auf den seiten von luxemburg, portugal und irland erscheint es mir ähnlich.) und an den hauptartikel übers bibliothekswesen gerät man schließlich normalerweise über den link auf der länderseite, wenn man mehr wissen will, so dass man den zusammenhang daher schon hat. natürlich kannst du den bib-artikel auch weiter ausbauen, damit er dir nicht so herausgerissen erscheint. was die fleißarbeit angeht: wir alle investieren zeit und geduld in wikipedia. aber die idee liegt ja darin, dass jeder verbesserungen anregen kann, so dass es manchmal vorkommt, dass arbeit rückgängig gemacht wird. das ist schade und tut im einzelfall leid, wie bei dir, wo viel fachwissen investiert wurde, aber es gehört zum geist des projekts als nebenerscheinung dazu. gerade deshalb ist es doch gut, dass es nun den artikel für das thema gibt. zuletzt nochmal die freundliche empfehlung, deine beiträge zu signieren (mit viermal ~ ), denn das erleichtert uns allen die einordnung der diskussionsbeiträge und positionen. Pikku 5. Jul 2005 13:27 (CEST)

NS-Verbrechen in Norwegen

Telavåg wäre irgendwo geeignet einzubinden als Beispiel der NS-Verbrechen. -- Unabhängiger Wikipedianer 16:07, 21. Jul 2005 (CEST)

Laß mich raten! Du hast den Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegel gelesen. Sjoehest 17:23, 21. Jul 2005 (CEST)

Werde dran denken, wenn ich in der Geschichte Norwegens an diese Zeit komme. Fingalo 16:36, 21. Jul 2005 (CEST)

Religion

Hallo irre ich mich oder nennt sich die Staatsreligion in Norwegen offiziell Norwegisch reformierte Kirche? Nurgut

Die Religion heißt offiziell (gemäß Grundgesetz) "evangelisch-lutherisch". Die Staatskirche heißt offiziell "Norwegische Kirche".

BIP

Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten <- Genau geht's nicht? Soweit ich weiss, hat es das zweithöchste. Wäre nett wenn das jemand nachtragen könnte.

Bilder

findet ihr nicht, dass der artikel nun langsam ausreichend unselektiv bebildert ist? die gallerie ist so unsortiert wie es nur geht. ich bin dafür die bilder unter verweis auf auszulagern und wirklich nur noch in den text passende, den text illustrierende fotos einzubauen... --Sjoehest 07:07, 21. Sep 2005 (CEST)

Edit-War

Ich bin dafür dien artikel mal eine Zeit zu Sperren, damit dieser Edit-War aufhört, der keinem was bringt und vollkommen lächerlich ist... --Sjoehest 20:12, 24. Sep 2005 (CEST)
Dabei widersprechen sie sich nicht einmal wirklich. Dass Nynorsk im Alltag praktisch kaum Verwendung findet, dürfte ja unstreitig sein.

Aadne Utvik hält es immerhin für erforderlich, im Vorwort zum Buch "Augvaldssaga og Avaldsnes" (1995) zu begründen, warum es auf Nynorsk geschrieben wurde:
"Portrettene og delvis det historiske spillet er skrevet på nynorsk. Denne målformen er valgt for å kunne gi det historiske stoffet ekstra kraft og troverdighet, og i tilleg en spesiell atmosfære av noe som er sterkt forankret i en bygdekultur."
Das schreibt man nicht, wenn man eine allgemein übliche Sprache verwendet.

Ich denke, man sollte die Beurteilungen der Sprachen hier überhaupt weglassen und die Begriffe zu eigenen Artikeln ausgliedern. Dazu sollte man die beiden Artikel im Nynorsk-Wikipedia und im Bokmål-Wikipedia zusammenführen. Die Norweger wissen wohl am besten über ihre Sprache Bescheid.

Fingalo 10:26, 25. Sep 2005 (CEST)

Ich sehe grade, dass unter Norwegische Sprache alles gesagt ist. Daher hier erst recht löschen!

Fingalo 10:31, 25. Sep 2005 (CEST)

So, die Seite ist auf mein Betreiben hin fürs erste gesperrt.
Nun sollte man sich auf einen Text einigen. Ich denke mal, dass die umstrittenen Prozentzahlen von allen Seiten mehr oder weniger geraten sind. Von einer präzisen Erhebung habe ich jedenfalls noch nichts gehört. Nur unstreitig ist ja wohl, dass es weniger als 20 % sind, die Nynorsk als Schriftsprache benutzen.
Wie wäre es, wenn man die Unsicherheit klar zum Ausdruck bringt? "Nynorsk wird von weniger als 20 % der Norweger als Schriftsprache benutzt. Die Schätzungen differieren dabei erheblich und gehen von 7 % bis 17 % aus." Das könnte doch jeder von den Kontrahenten unterschreiben, oder?
Fingalo 13:27, 5. Okt 2005 (CEST)

Hei,
ich finde auch, daß eine Einigung dringend angeraten ist. Wie Fingalo schon schrieb (und worauf ich schon früher hinwies), gibt es in der Tat keine genaue Erhebung darüber, wieviele Menschen Bokmål und wieviele Nynorsk schreiben. Es gibt zwar einige Parameter (wie z.B. der Prozentsatz derjenigen, die Nynorsk als "opplæringsmål" = Unterrichtssprache haben), aber diese Zahlen werden von den norwegischen Sprachwissenschaftlern, auch innerhalb des "Norsk Språkråd", durchaus unterschiedlich bewertet. Gerade zur Zeit tobt in Norwegen wieder einmal ein kleiner Krieg um diese Frage, da demnächst die Sprachquotenregelung im öffentlichen Rundfunk neu geregelt wird. Erst gestern sprach Prof. Dag Gundersen über dieses Thema im staatlichen Rundfunk (NRK), wo er sagte, daß er den Anteil der Nynorskschreibenden auf ca. 15% schätze. Andere seriöse Quellen gehen von 10 bis 12% aus, in extremen Fällen liest man 8 bzw. 17%. Da diese Frage also bis zu einem gewissen Grad interpretationsbedürftig ist, habe ich als Kompromiss 10 bis 15% vorgeschlagen. Damit müßte jeder leben können. Die von Fingalo vorgeschlagene Sprachregelung ("unter 20%") finde ich aber auch in Ordnung.
All die übrigen Änderungen, die Benutzer 83.109.xy (und andere IPs) immer wieder vornimmt, sind unangebracht und unsachlich. Reflektionen über den Nutzen von Nynorsk-Unterricht gehören in keinen Lexikonartikel. Ganz abgesehen davon sind diese Einlassungen ideologisch sehr einseitig, denn genauso gut könnte man erwähnen, daß die Schulkinder in der Fjordgegend den Bokmål-Unterricht völlig nutzlos finden - aber welchen Sinn sollte das haben?
Ganz und gar falsch ist es aber, Bokmål als "Standardsprache" zu bezeichnen. Es handelt sich dabei auch keinesfalls um die "offizielle" Übersetzung von "Bokmål". Für entsprechende Behauptungen wird Benutzer 83.109.xy keine seriöse Quelle nennen können (er hat auch nicht einmal den Versuch unternommen). Zur Erinnerung: Bokmål und Nynorsk sind die beiden (einzigen) offiziellen Sprachen Norwegens - die eine ist nicht mehr Standard als die andere. Riksmål hat keinerlei offiziellen Charakter und braucht in einem allgemeinen Artikel über Norwegen dementsprechend nicht genannt zu werden. Im Artikel Norwegische Sprache kann/sollte auf die historische Bedeutung von Riksmål natürlich eingegangen werden. Wiederum Dag Gundersen hat übrigens unlängst darauf hingewiesen, daß manche Riksmål-Formen ("efter", "nu") nicht den Normen der Rechtschreibung entsprechen und deshalb als fehlerhaft gelten müssen. (siehe hier: http://www2.hivolda.no/jpv/...

Noch ein paar Worte zum Diskussionsstil. Ich finde es schon reichlich unverschämt, daß ein Benutzer ohne eigene Anmeldung/ohne eigenen Nick (83.109.xy u.a. IPs) hier jeden, der nicht seiner Meinung ist, unter Vandalismus-Verdacht stellt, wie er es in den letzten Wochen permanent tut. Eine offene Institution wie Wikipedia dient der Diskussion, nicht der plumpen und unhöflichen Rechthaberei.
Happolati 15:20, 5. Okt 2005 (CEST)

Wir haben noch nicht deine Quelle für 15 % Neunorwegischsprecher gesehen!. Deine Reverts unter verschiedene IPs und Nicks gelten als Vandalismus, wenn es endlich festgestellt ist, dass die Zahl sich zwischen 10 und 12 % befindet. Warum sollen wir andere Prozentzahlen als die Rat für norwegische Sprache benutzen? "It may be reasonably realistic to assume that about 10-12% use Nynorsk, i.e. somewhat less than half a million people." (Offizielle Rat für norwegische Sprache: http://www.sprakrad.no/temp... "Weniger als 20 %" ist Unsinn wenn die seriöse Zahl ist 10-12 %. "Weniger als 12 %" wäre dann besser.

Riksmål als "fehlerhaft" zu bezeichnen schaust dass du ein extremer Nynorskanhänger bist. Die Verweis auf eine sehr obskure und extreme pro-neunorwegische Webseite [LINK] als "Beweis" ist lächerlich. Traditioneller St.Norwegisch (norw. Riksmål) ist eine durch die Norwegische Akademie normierte Sprache mit eigener Rechtsschreibung und Wörterbücher (Norsk Riksmålsordbok, Riksmålsordlisten) und wird von u.a. die grösste norwegische Zeitung (Aftenposten) benutzt. (Efter und nu ist korrektes norwegisch [LINK] [LINK], gilt aber als etwas konservatives Trad. St.Norwegisch.) Im Gegenteil erscheint keine grosse norwegische Zeitung in Neunorwegisch. In die Artikel "Norwegen" sollen wir die Sprache in Norwegen beschreiben. Wenn Riksmål nicht gehört da, gehört auch nicht Nynorsk da. Riksmål ist weiter verbreitet als Nynorsk.

The Norwegian Academy for Language and Literature (Det Norske Akademi for Sprog og Litteratur) was founded in 1953 by several notable Norwegian authors and poets, among them Arnulf Øverland, Sigurd Hoel, A. H. Winsnes, Cora Sandel and Francis Bull, who disagreed with the official language policy aiming to merge the traditional Norwegian standard language with Nynorsk (Neo-Norwegian, invented by Ivar Aasen in the 19th century), and who protested against the state discrimination against the traditional Norwegian standard language Riksmål, which was the de facto standard language of Norway, used by all important newspapers and by the majority of the population.

They regulate what is now the unofficial form Riksmål (Traditional Standard Norwegian), a more conservative and Danish-near form of Norwegian than the official Bokmål, and among other things publish dictionaries and support the publishing of literature in Riksmål.

The Academy has 44 members, who are specialists in areas like Nordic, German, English and French language and literature, history, philosophy, law, political science, poetry etc. The President of the Academy is the conservative politician Lars Roar Langslet, who is former Norwegian Minister of Culture, and the Presidium also consists of John Ole Askedal, Professor of German, Tor Guttu, Associate Professor of Nordic languages and deputy chairman of the Riksmål Society, as well as Nils Heyerdahl, theatre director.

The Norwegian Academy for Language and Literature is represented in the Norwegian Language Council (Språkrådet), which regulates the official Bokmål and Nynorsk languages.

In 1981, the Academy merged with Riksmålsvernet, founded 1919.

Scheinbar kannst Du nicht mal richtig Englisch? In dem Artikel, den Du hier zitierst, steht, daß Riksmål das traditionelle (!) Standardnorwegisch war (!). Das war vor der Herausbildung der norwegischen Zweisprachigkeit (bokmål - nynorsk) im 19. Jahrhundert! Und da kann es noch so sehr ein Riksmålsordbok geben - Faktum ist nun mal, daß diese Sprache keinerlei offizielle Autorität hat. Und Fakt ist auch, daß Formen wie "efter", "nu" etc. inzwischen als fehlerhaftes Norwegisch gelten. Nicht mal die konservative "Aftenposten" benutzt diese Formen mehr - wie diese Zeitung überhaupt immer mehr vom Riksmål abrückt und ein moderates Bokmål schreibt. (Wann hast Du das letzte Mal "Aftenposten" gelesen? Vor 10 Jahren?) Frech finde ich, daß Du Dich über eine Autorität wie Dag Gundersen einfach so hinwegsetzt - aber scheinbar hast Du es nötig, Tatsachen zu ignorieren, um Deine "Argumentation" aufrecht erhalten zu können? (Nebenbei: Gundersen ist KEIN Nynorsk-Mann! Du kannst das selbst im Internet recherchieren.) Das "Nynorskordboka" wird, falls es Dich interessiert, von Norsk Språkråd herausgegeben!

Es ist keineswegs "endlich festgestellt" (Du meinst wohl so etwas ähnliches wie "bewiesen"?), daß Nynorsk von 10-12% der Norweger geschrieben wird. Diese Zahl wird von EINZELNEN Autoritäten innerhalb des Språkråd ANGENOMMEN - genauso wie Professor Gundersen (eine meiner Quellen) 15% ANNIMMT (siehe mein um Differenzierung bemühter Text oben). Daraus habe ich den Kompromissvorschlag 10 bis 15% abgeleitet. Du jedoch bist völlig unbeweglich und starr in Deiner Haltung, ignorierst selbst Fakten. Noch etwas: Ich schreibe selbst Bokmål, bin keineswegs ein extremer Nynorsk-Anhänger. Und ich bin auch nicht identisch mit Seidl, Fingalo, Sjoehest, Tischlampe und anderen Usern, die Deine Texte in letzter Zeit revidiert haben. Aber das ist nur eine Deiner vielen Irrümer.

Happolati 18:16, 5. Okt 2005 (CEST)

In dem Artikel, den ich sitiert hatte, steht dass Riksmål die dominerende Sprache in Norwegen war in die 50er Jahren (wenn die Akademie gegründet wurde), wie also auch in die letzten 400 Jahren.

Hier geht es nicht um "offiziellen Status", sondern um Tatsachen. Die Artikel muss Tatsachen beschreiben. Riksmål ist eine tatsächliche Sprache, und sogar auch die am weitesten verbreitete Form des Norwegischen. Ein sehr grosser Anteil der norwegischen Literatur wird in Riksmål verfasst, heute wie in die Vergangenheit (alle (3) norwegische Nobelpreisträger für Literatur hat Riksmål geschrieben) und es erscheint grosse Zeitungen in Riksmål. Es erscheint nicht grosse Zeitungen in Nynorsk.

"Efter" und "nu" ist im Übrigen korrektes norwegisch weil es korrektes Riksmål ist - es ist aber nicht korrektes Bokmål oder Nynorsk. Abgesehen davon: Du kannst seit 20 Jahren in Riksmål auch "etter" und "nå" schreiben. Die "Aftenposten" erscheint in Riksmål, ich lese "Aftenposten" täglich und habe selbst mit der Redaktionssekretär gesprochen und er hat mir versichert, dass "Aftenposten" die Riksmålsnormierung der Norwegischen Akademie verwenden und auch in die Zukunft verwenden will.

Was soll das? Erst besetzen sie unser Land, und dann verfälschen sie Tatsachen über Norwegen (wie Prozentzahlen) und greifen in eine interne Kontrovers ein auf der Seite von Neunorwegisch gegen die Mehrheit der Norwegischssprecher?

Jetzt wird es ja immer absurder! Riksmål ist keine offizielle Sprache in Norwegen, auch wenn es Dich schwer zu wurmen scheint. Riksmål ist sprachgeschichtlich bedeutam, ganz ohne Zweifel, ist aber heute eher ein antiquiertes Kuriosum. Nynorsk dagegen - ich schreibe das noch einmal, weil Du es so gerne hörst - ist offizielle Sprache in Norwegen. So einfach ist das. Ich habe beruflich und privat ziemlich viel mit norwegischen Schriftstellern zu tun. Die hoffen alle (!), daß sie nie den "Riksmålsprisen" bekommen werden, weil sie es ein bißchen peinlich finden. Und vor allem, weil sie kein Riksmål schreiben, auch wenn die Donatoren das amüsanterweise anders sehen. Nenn mir doch mal nur fünf bis zehn anerkannte norwegische Schriftsteller unter 65, die Riksmål schreiben. Ingvar Ambjørnsen und Lars Saabye Christensen, die diesen komischen Preis gewonnen haben, schreiben jedenfalls definitiv nicht Riksmål. Einige der bedeutendsten Autoren heute schreiben dagegen Nynorsk, z.B. Kjartan Fløgstad, Einar Økland, Ragnar Hovland, Frode Grytten, Eldrid Lunden (die alle auch ins Deutsche übersetzt worden sind). Und warum bringst Du plötzlich die Okkupation ins Spiel? Wenn schon unsachlich, dann auch richtig?

Happolati 19:17, 5. Okt 2005 (CEST)

Nynorsk ist hier die Kuriosum. Nynorsk wird nur in 8 % der norwegischen Publikationen verwendet und keine grosse Zeitung erscheint in Nynorsk. Auf Riksmål erscheint grosse Zeitungen und drei Riksmålsschriftsteller hat den Literaturnobelpreis gewonnen (aber keine Nynorsk-Schriftsteller!). Ich kann dir gern einige Riksmålsschriftsteller nennen: Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Knut Hamsun, Sigrid Undset, Sigurd Hoel, André Bjerke, Aksel Sandemose, Claes Gill , Jens Bjørneboe, Inger Hagerup, Arnulf Øverland, Ebba Haslund. Jüngere Schriftsteller: Ingvar Ambjørnsen, Ketil Bjørnstad, Lars Saabye Christensen.

Dass du eine der wichtigsten norwegischen Literaturpreisen als "komisch" beschimpfst, zeigt deine ringe Respekt für Norwegen und dass du ein Fanatiker bist!

Ich habe auf die Okkupation hingewiesen, weil während die deutsche Besatzung wurde in Norwegen Riksmål brutal unterdrückt und viele Nynorsk-Formen wie "veg", "heim", "no" (St.Norwegisch: vei, hjem, nu/nå) zwangsmässig in die (nationalsozialistische) norwegische Rechtsschreibung von 1942 eingeführt. Diese Nynorsk-Formen waren dann obligatorisch in alle Zeitungen, und Riksmål wurde praktisch verboten! Auch damals waren die Deutschen auf der Seite von Nynorsk gegen die Mehrheit der Norweger. Die norwegischen Nationalsozialisten sahen nähmlich Neunorwegisch als mehr "national" als St.Norwegisch, die auch heute von neunorwegischsprachigen Nationalisten aggressiv als "un-national" und "dänisch-norwegisch" beschimpft wird. Meine Sprache ist nicht un-national, sondern die übliche Form des Norwegischen!

Ibsen etc. haben Riksmål geschrieben, da hast Du recht. Vielleicht könnte man auch sagen, sie haben Dänisch geschrieben, denn Ibsen, Bjørnson, Lie etc. hatten ja alle einen dänischen Verleger, und wegen des größeren Marktes wollten diese und andere Autoren auch in Dänemark verstanden werden. - Ich meinte aber AKTUELLE Autoren, nicht welche aus dem 19. Jh. oder Ausnahmen wie Øverland und Hoel (gute Autoren ansonsten).

Erzähl mal dem Ingvar Ambjørnsen, daß er Riksmål schreibt. Der lacht sich tot! :-) Ein Wort wie "dophue" ist klassisches Riksmål, was? :-)

So, das war es jetzt von meiner Seite. Du willst scheinbar nicht diskutieren, sondern rechthaben.

Happolati 19:47, 5. Okt 2005 (CEST)

Vielleicht können wir auf norwegisch fortsetzen. Es ist schwierig norwegischer Sprache auf deutsch zu diskutieren: Jeg har allerede nevnt en rekke forfattere fra det tyvende århundre. Flertallet av kjente norske forfattere i det tyvende århundre skrev på riksmål. Alle norske nobelprisvinnere i litteratur (alle 20. århundre) gjorde det. Du vil finne svært få norske forfattere som skrev på samnorsk, og nynorskforfatterne utgjør en minoritet som svarer til nynorskens utbredelse. Som nevnt: 8 % av alle publikasjoner er på nynorsk.

Riksmål er ikke navnet på noen endelig målform, men på det til enhver tid gjeldende standardspråket. I "Hva er riksmål?" heter det: «Riksmålet er den moderne normalform av det nedarvede skriftspråk, og det tale- og lesespråk som er knyttet til det.» Forskjellen mellom riksmål og samnorsk (bokmål) er at riksmålet bygger på tradisjonen og på en naturlig og fri språkutvikling, ikke på statlig dirigering og kontroll av språket. Riksmålet normeres etter det språket som er ibruk i aviser, i litteratur osv., ikke etter hvordan myndighetene ønsker at språket skal bli. Derfor har også riksmålet seiret på alle fronter, og dagens "bokmål" er idag praktisk talt identisk med riksmål.

Muntlige former kan også godt brukes i riksmål der det passer, alt etter hvilken stil man velger. I en roman kan kan godt skrive "dophue" på riksmål. En av forrige århundres mange store riksmålsforfattere, Johan Bojer, brukte folkemålsformer fra Nord-Norge i utpreget grad i sine bøker. Riksmålsforbundets litteraturpris, som du finner komisk, deles ut "for fremragende behandling av riksmålet".

Ich kann auch den Sinn des %-Streits nicht erkennen. Was ergibt sich aus den Zahlen 7, 10, 15 oder 17 % anderes als "ganz kleine Minderheit"? Welche Erkenntnis ergibt sich daraus, wie klein diese Minderheit nun genau ist?

Ich möchte mal darauf hinweisen, dass in beiden norwegischen wikipedias 10 - 15 % genannt werden. Ich sehe nicht ein, dass in der deutschen Wikipedia der Streit um die richtigen Prozentzahlen ausgetragen werden muss.

Die eifrigen IP-Adressen sollen ihr Edit-War in der norwegischen Wikipedia austragen. Ich schlage vor, dass wir deren Zahlen einfach übernehmen. Damit hat sich's. Das sollen die Norweger unter sich ausmachen.

Fingalo 20:10, 5. Okt 2005 (CEST)

Dann guckst du http://no.wikipedia.org/wik...

Zitat: "Det er vanskelig å si hvor stor del av Norges befolkning som bruker nynorsk som sitt hovedmål, men et estimat ligger på rundt 10-12 % [1]. I St.meld. 48 2002-2003 slås det fast det at «nynorsk i aukande grad har vorte et vestlandsspråk».

I 2002 hadde 27 % av kommunene (som tilsammen utgjør 12 % av befolkningen) nynorsk som vedtatt målform versus 37 % bokmål, 36 % var nøytrale i forhold til målform. Av 4 549 norskspråklige utgivelser i Norge i 2000 var 8 % på nynorsk og 92 % på bokmål eller riksmål. Per 1. oktober 2002 hadde 89 679 elever, det vil si 14,7 % av elevene i grunnskolen, nynorsk som hovedmål. De aller fleste av disse bor på Vestlandet, hvor nynorskandelen ligger på 45,24 %. Utenfor Vestlandet var i 2003 nynorskandelen på 2,7 %. Andelen har vært synkende i hele etterkrigstiden, og andelen som har nynorsk som målform i videregående skole er formodentlig endel lavere, selv om eksakte tall ikke finnes. 10-11 % av norske rekrutter oppgir nynorsk som målform, og 11 % får selvangivelsen på nynorsk. 8,46 % av Postbankens kunder oppgir nynorsk som målform.

Nynorskens stilling i samfunnet er tildels en årsak til, og tildels et resultat av myndighetenes språkpolitikk. En forklaring på at nynorsken er på vikende front kan også søkes i urbaniseringen og moderniseringen av det norske samfunnet etter 1950."

Nein ich gucke den Hauptartikel:http://no.wikipedia.org/wik...

2. Nynorsk, før 1929 kalt landsmål, er den ene av to offisielle skriftnormer for norsk. Den andre er bokmål. Nynorsk og bokmål er etter likestillingsvedtaket av 15. mai 1885 og lov om målbruk i offentleg teneste av 1980 likestilt som offisielle språk. Nynorsk brukes i dag av mellom 10 og 15 prosent av befolkningen.

Und solange das dort steht, meine ich, sollte man das hierher übernehmen.

Fingalo 11:29, 6. Okt 2005 (CEST)

Noch ein (möglicherweise letztes) Wort an den User mit der IP 83.109.xy: Du benutzt meiner Meinung nach zwei verschiedene Definitionen von Riksmål - und hältst Dich immer gerade an die, die Du für Deine aktuellen Behauptungen am besten gebrauchen kannst. Einerseits ist Riksmål für Dich so etwas ähnliches wie eine dritte Größe in der norwegischen Sprachlandschaft und mindestens so wichtig wie Nynorsk und Bokmål. Hier betonst Du also die Differenz-Qualitäten von Riksmål, behauptest, daß diese Sprache eigenstaendig, bedeutsam etc. ist. Wenn Du aber davon redest, daß Riksmål an allen Fronten gesiegt habe (wie oben geschehen), kannst Du kaum umhin, Riksmål als fast identisch mit Bokmål zu bezeichnen. Nur dann machen Deine Behauptungen vom "Sieg" dieser Sprachform Sinn, denn es ist ja in der Tat nicht zu leugnen, daß Nynorsk immer mehr an Terrain verliert, Bokmål sich dagegen immer stärker ausbreitet.

Diese doppelgleisige Definition von Riksmål ist unsauber. Denn wenn Riksmål inzwischen kaum noch vom (konservativen) Bokmål zu unterscheiden ist, dann kann man ja R. - und gleichzeitig Riksmålsforbundet, Riksmålsprisen etc. - ein für alle mal aufgeben. Falls es doch noch ein originäres, vom Bokmål zu unterscheidendes Riksmål geben sollte, dann in der überlebten Form, die noch "efter", "nu" und ähnliche Programmwörter benutzt. Diese Sprachform ist kaum noch aktuell und wird nur noch von einem sehr geringen Prozentsatz der Norweger benutzt. Selbst "Aftenposten" benutzt diese Form nicht mehr und erscheint heute in einer Sprache, die von einem leicht konservativen Bokmål nicht zu unterscheiden ist. Wie man es dreht und wendet: Riksmål spielt keine gewichtige Rolle mehr im heutigen Norwegen; es hat seine historische Rolle ausgespielt.

Noch etwas ganz anderes. Du hast mehrfach behauptet, daß die norwegischen Nazis während der Okkupationszeit Riksmål praktisch verboten haben. Nun, nun - das ist wieder mal eine Wahrheit mit Modifikationen. Schau Dir doch mal die Bücher und die gedruckten Reden vom "Führer" Vidkun Quisling an! Er stammte, wie Du sicher weißt, aus Vest-Telemark, einer Gegend also, in der überwiegend Nynorsk geschrieben wird. Quisling selbst aber schrieb ein beinhartes Riksmål! Von einem Verbot kann also beim besten Willen nicht die Rede sein. Und die von Dir geliebte Zeitung "Aftenposten", ein Hort der Riksmålsbewegung - glaubst Du, daß das ein Widerstandsblatt war in der damaligen Zeit? Das Gegenteil ist der Fall, das wirst auch Du wissen!

Ich empfehle Dir in diesem Zusammenhang das Buch "Brennbart" von Kjartan Fløgstad (Gyldendal, 2004), der bekanntlich zu den anerkanntesten Autoren in Norwegen zählt. Er dokumentiert in seinem Buch, daß Riksmålsforbundet mit Nasjonal Samling eng zusammengearbeitet hat - vor allem mit dem Ziel, die Rechtschreibreform von 1938 rückgängig zu machen. Gleichzeitig tritt er den Mythen entgegen, daß es eine Kooperation zwischen Nasjonal Samling und der Nynorskbewegung gab. Und es handelt sich bei Fløgstad nicht nur um Behauptungen - er nennt auch Quellen, Namen und bringt Belege. Viele Sprachwissenschaftler (z.B. Lars Vikør) haben ihm inzwischen recht gegeben.

For min del kan du gjerne svare/skrive på norsk, men da kan de fleste brukere her ikke følge med. Da möglichst viele der Diskussion folgen können sollten, schreibe ich lieber weiterhin auf deutsch.

Happolati 14:10, 9. Okt 2005 (CEST)

Extreme Neunorwegisch-Propagandisten wie Kjartan Fløgstad und sein Geschichtsrevisionismus interessiert mich nicht. Lese du eher "NS, riksmålet og nynorsken" von Prof. Finn-Erik Vinje hier: http://www.dagbladet.no/kul... Neunorwegisch war die Lieblingssprache der norwegischen Nazis. "aldri - hverken før eller siden - har nynorskandelen i skolen vært større enn i 1943-44"

Parteien

Es ist Wahl gewesen, und Kystpartiet ist heute nicht im Storting. Außerdem ist Kystpartiet ganz klein...

Könnte bitte ein Admin den neuen Regierungschef Jens Stoltenberg in die Tabelle eintragen? --Alexander Fischer 21:57, 17. Okt 2005 (CEST)

Weblinks

Bitte bei Gelegenheit hinzufügen. Danke --WIKImaniac 15:23, 18. Okt 2005 (CEST)

Man sollte auch das norwegische Wappen hier neben die Flagge hinzufügen. Image:Norwegian COA redyellow.250px.png

Fingalo 15:35, 20. Okt 2005 (CEST)

Layout

Ich bin in layouttechnischen Dingen leider nicht sehr bewandert; momentan fällt mir aber auf, daß zwischen den Abschnitten "Bevölkerung" und "Einwohnerzahl" ein großes Loch klafft. Kann man das irgendwie ändern - oder läßt sich das nicht anders machen?

Happolati 14:17, 23. Nov 2005 (CEST)

Das ist auch browser- und auflösungsabhängig. Ich habe mal die historische Karte in den Geschichtsabschnitt geschoben und das Satellitenbild wiki-konform an den rechten Rand gerückt. Leider ragen jetzt das Satellitenbild und das Bevölkerungsdiagramm zumindest bei mir in den jeweils nächsten Abschnitt hinein, da die Informationsbox nach unten hin etwas üppig ist. Lösen könnte man das z.B., indem man den Geographie- und den Bevölkerungsabschnitt textlich ausbaute. --Alexander Fischer 15:25, 23. Nov 2005 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Norwegen und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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