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Der Artikel Pasta gehört zur Kategorie: Getreide, Lebensmittel, Italienische Küche, Teigwaren
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Pastaherstellung im Lebensmittellabor Bildherkunft |
Pasta sind italienische Teigwaren (Nudeln) aus Hartweizen in vielen Größen und Formen. Oft wird behauptet, Marco Polo habe das Rezept aus dem Kaiserreich China mitgebracht, was aber nicht stimmt.
Schon seit der griechischen Antike sind Nudelgerichte bekannt, und in etruskischen Gräbern fand man Abbildungen von Geräten zur Nudelherstellung, im 12. Jahrhundert schrieb Al-Idrisi, in Sizilien werden Fäden aus Weizen gekocht, die von Muslimen wie von Christen gleichermaßen gern gegessen werden.
Mit Pasta bezeichnet man im Italienischen auch Teig (z. B. Kuchenteig) im allgemeinen.
Heute gibt es nur noch wenige traditionelle Pastaproduzenten (pastifici) in Italien, der Großteil der Teigwaren wird industriell hergestellt. Man unterscheidet sie in der Größe nach pasta corta (kurze Pasta) und pasta lunga (lange Pasta).
Pasta-Sorten
Bunte Pasta
Ungefärbte Pasta weist, je nach dem ob sie mit oder ohne Eiern zubereitet wurde, unterschiedliche Gelbtöne auf, daneben wird Pasta traditionell mit Zusätzen aus Spinat und Tomaten gefärbt (gemischt landläufig als Pasta tricolore bekannt). Verwendung findet auch die Tinte der Sepia für schwarze Pasta und, als regionale Spezialität Süditaliens, Kakaopulver. Heutzutage finden daneben auch u.a. Extrakte aus roten Rüben Verwendung. Bei den großen Pastaformen werden, so es sich um Pasta fresca (also frischer Pasta) handelt, manchmal auch einzelne Kräuterblätter in den Teig eingearbeitet, etwa Salbei oder Basilikum, deren Struktur und Farbe sich durch den Teig hindurch abzeichnet.Schreibweise
Für die meisten Nudelsorten werden die originalen italienschen Namen verwendet und daher wird auch die italienische Schreibweise beibehalten. Lediglich Makkaroni (ital. Maccheroni) und seit der Rechtschreibrefom auch Spagetti (ital. Spaghetti) sind eingedeutscht.Endungen und ihre Bedeutung
- -elle: breit z. B.: Tagliatelle
- -ette: schmal z. B.: Lasagnette
- -ine/ini: klein z. B.: Spaghettini, Tortellini
- -oni: groß z. B.: Cannelloni, Tortelloni
- -nidi: Enden formen sich zu Nestern
- Rigate: geriffelt
- Lisce: glatt
- Mezze: abgeschnitten/verkürzt
Pasta-Sorten
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- Anelli (Ringe), Anellini (kleine Ringe)
- Agnolotti (runde gefüllte Nudeln)
- Barbine (Nudelnester aus Fadennudeln)
- Bavette (schmale Bandnudeln), Bavettine (kleine, schmale Bandnudeln)
- Bigoli (dicke Spaghetti)
- Bucatini (dünne Hohlnudeln)
- Campanelle (kurze gerollte Röhrennudeln)
- Canalini (dünne Nudel mit Kanalform)
- Cannelloni (dicke Nudelröhren zum Füllen)
- Capellini (lange Fadennudeln, Engelshaar), Capelli D'Angelo (Nudelnester aus Fadennudeln)
- Cappelletti ((gefüllte) Hütchen)
- Casarecce, Castellane (gedrehte Nudeln)
- Cataneselle (leicht gebogene Röhren)
- Cavatelli (Röhrennudeln)
- Cellentani (Locken)
- Chifferi (Hörnchen)
- Chitarrine Caserecce (Bandnudeln, Apfelstrudelförmig aufgerollt)
- Conchiglie (Muschelnudeln)
- Cotelli/Cavatappi (Korkenzieher)
- Creste di Gallo (Hahnenkämme)
- Ditali (Hütchen), Ditalini (Fingerhütchen, sehr kurze Hohlnudeln)
- Eliche (Spiralnudeln)
- Fagottini (kleine gefüllte Teigtäschchen)
- Farfalle (Schmetterlinge), Farfalle Tonde (seitlich runde Farfalle), Farfalle Tricolori (dreifarbige Schmetterlinge), Farfalline (kleine Schmetterlinge), Farfalloni (große Schmetterlinge), Fiocchi Rigati (wie Farfalle, aber ohne Zacken)
- Fettuccine (Bandnudeln)
- Filini (dünne, schmale Suppennudeln)
- Fisarmoniche (gedrehte Nudel mit Wellen)
- Fusilli (Spiralenförmig), Fusilli Bucati Corti, Fusilli Lunghi (lange Spiralnudeln), Fusilli Lunghi Bucati (gedrehte Nudel), Fusilli Napoletani (gedrehte Hohlnudel), Fusilli Spirale
- Garganelli (kurze gerollte Röhrennudeln)
- Gemelli (gedrehte Nudeln)
- Girandole (kleine gedrehte Nudeln)
- Gnocchi (Nockerl), Gnocchetti Sardi (schmale Öhrchen) (Gnocchi sind keine Nudeln im eigentlichen Sinn sondern bestehen aus Kartoffelteig und Mehl)
- Gobetti (kleine, stark gedrehte Nudeln)
- Gramigna (sehr kurze dünne Hohlnudeln)
- Grattini (kleine Klumpen aus Nudelteig)
- Lancette (kleine schmale Schmetterlingsnudel)
- Lasagne (Nudelteigplatten (gibt es auch in Spinatgrün), Lasagnette (Bandnudeln), Lasagnette Caserecce (Bandnudeln, Apfelstrudelförmig aufgerollt)
- Linguine (schmale Bandnudeln)
- Maccheroni (lange Hohlnudeln)
- Mafaldine (Bandnudeln am Rand geriffelt → Reginette)
- Maltagliati (wörtlich: schlecht geschnittene Nudeln)
- Mezzelune (halbmondförmige Nudeln (auch gefüllt))
- Orecchiette (Öhrchen)
- Paglia e Fieno (gelbe und grüne Bandnudeln), Paglia e Fieno Caserecce (gelbe und grüne Bandnudeln, Apfelstrudelförmig aufgerollt)
- Pappardelle (breite Bandnudeln)
- Pasta Integrale (generell für Vollkornnudeln)
- Penne (schräg abgeschnittene Röhren), Penne Lisce (glatte Penne), Penne Rigate (geriffelte Penne), Mezze Penne Rigate (wie Penne, nur kürzer), Pennette (kleine Penne mit kurzer Garzeit)
- Pici, handgemachte Spaghetti aus der Toskana, 24 Min. Kochzeit, mit Enten- oder Wildschweinragout
- Pipe Rigate (stark gebogene, geriffelte Röhren), Pipette Rigate (stark gebogene, kleine geriffelte Röhren)
- Puntine (sehr kleine Suppennudeln)
- Pizzoccheri (Buchweizennudeln)
- Quadretti (viereckige Suppennudeln)
- Ravioli (rechteckige, gefüllte Nudeltaschen)
- Reginette (Bandnudeln am Rand geriffelt → Mafaldine)
- Riccioli (gedrehte Nudeln)
- Rigatoni (dicke, geriffelte Röhren), Mezze Maniche Rigate (wie Rigatoni, nur kurzer)
- Risi (kleine, reiskornförmige Nudeln)
- Risoni (reiskornförmige Nudeln)
- Rotelle/Ruote (Räder)
- Sedani (leichte gebogene, dicke Röhren), Sedanini (leichte gebogene dünne Röhren)
- Sorprese (gedrehte Suppennudeln)
- Spaccatelle (kurze gebogene Nudeln)
- Spaghetti (lange bis extralange Nudeln), Spaghetti alla Chitarra (viereckige Spaghetti), Spaghettini (sehr dünne Spaghetti), Spaghettoni (dicke Spaghetti)
- Stellione (Sternchen)
- Strangozzi, handgemachte Spaghetti aus Umbrien/Marken, 24 Min. Kochzeit
- Stringoli (kurze Nudelröllchen)
- Tagliatelle (Bandnudeln), Taglierini (dünne Bandnudeln)
- Tempestine (sehr kleine runde Nudeln)
- Torchietti (gedrehte Nudeln)
- Tortellini (ringförmige Nudeltaschen), Tortelloni (große, gefüllte Teigtaschen)
- Tortiglioni (gerippte und gedrehte Hohlnudeln)
- Tripolini (lange, breite, gewellte Nudel)
- Trenette (schmale Bandnudeln mit Wellenrand)
- Vermicelli (sehr dünne Spaghetti, Fadennudeln), Vermicellini (sehr, sehr dünne Spaghetti)
- Ziti/Zitoni (dicke, kurze Maccheroni)
Weblinks
- Das „Museo nazionale delle paste alimentari“ in Rom
- Produktionsinfos und Liste aller Pastasorten (englisch)
- http://www.pastaweb.de
- http://www.foodsubs.com/Pas... – Pastaformen (englisch)
- http://www.steinbackofen-sc...
Diskussion der Autoren über den Artikel: Pasta
Ich würde gerne mehrere Bilder zu den einzelnen Nudeln uploaden.
Aber ich müsste dann zu jeder Nudeln eine extra Seite aufmachen, meint ihr das das zuviel ist ?
- Meinst Du einen eigenen Artikel pro Nudelsorte? Das hängt davon ab, was dazu zu schreiben ist. Wenn Du pro Sorte einen Zweizeiler anlegst, könnte der jeweils recht schnell auf den Löschkandidaten landen, aber wenn Du zu einzelnen Sorten einen zwar kurzen, aber runden Artikel schreiben kannst, der auch ein paar nicht-triviale Informationen enthält - warum nicht? Natürlich könnte auch dieser Artikel hier noch ein paar schöne Bilder vertragen. Gruß --Aglarech 16:20, 16. Okt 2004 (CEST)
Ja, für jede Nudeln ein eigner Artikel + Bild. Text; was soll ich da schon groß schreiben können :( Text hab ich dann halt leider keinen, daher wird's wohl gelöscht :( ...aber alle Bilder auf der Hauptseite (Pasta) eintragen bringt auch nix.
- Alle Bilder natürlich nicht, aber ein paar mehr als jetzt passen schon in den Artikel. Den Rest kannst Du ja erstmals auf dieser Diskussionsseite "parken", bis jemand (Du?) einen kurzen Artikel zu der jeweiligen Sorte (zum Beispiel Herkunftsland, Geschichte, kulinarisches "Anwendungsgebiet") geschrieben hat. Gruß --Aglarech 17:13, 16. Okt 2004 (CEST)
Jetzt ist die Seite ganz gut, die Idee mit den eingescannten Teigwaren ist genial, doch noch ein Vorschlag für die weiter Verbreitung diese Art von fotografischen Reproduktion, es wäre nicht schleicht ganz dezent irgendwo ein Maßstab mitzuscannen, oder sonst was von vertrauter Größe, damit man ungefähr die Größenverhältnisse nachvollziehen kann. Gruß Ilja Lorek Ilja_Lorek 16:58, 17. Okt 2004 (CEST)
Noch ein Tip zum "Fotografieren" mit dem Scanner: Auf den Schattenwurf achten. Der sollte im Bild unten sein, weil das dem natürlichen Lichteinfall entspricht. Schatten oben sieht immer merkwürdig aus, bei Gesichtern sogar gruselig. Rainer Zenz 17:45, 17. Okt 2004 (CEST)
ja wie macht man denn das mit dem Scanner, da kann ich am Licht gar nichts ändern, nur den Deckel ev. ein bisschen öffnen! Ilja Lorek Ilja_Lorek 18:01, 17. Okt 2004 (CEST)
- In der Scansoftware die Ausrichtung ändern oder das Bild im Bildbearbeitungsproramm umdrehen. Rainer Zenz 18:34, 17. Okt 2004 (CEST)
Die Italiener und andere Fachleute oder Diejenigen, die sich dafür halten, behaupten übrigens, dass jede Nudelsorte anders schmeckt, auch wenn sie im Prinzip aus dem gleichen Teig und Zutaten gemacht werden. Und in der Tat, sie machen auch aus jede Pasta-Art ein anderes Gericht. Und zu den meisten Sorten gibt es viele Geschichten, wie sie entstanden sind, warum sie so heißen, wie man sie macht, kocht und ißt. Die hübsche Amerikanerin in der Laborschürze und mit der billigen Warenhausschere stört das Pasta-Image. Pasta, das ist kein Laborprodukt, Pasta wird von der Signora täglich mit Gesang, Liebe und Schweiß (manchmal auch mit Tränen) frisch gemacht, der Rest ist nur ein Mensa- oder Kantineessen. Ilja Lorek Ilja_Lorek 18:17, 17. Okt 2004 (CEST)
- Hallo ilja, du hast natürlich recht: Pasta sind das beste Beispiel dafür, dass man Design schmecken kann. Die unterschiedlichen Oberflächen der diversen Paste bewirken auch bei gleicher Zubereitung (Sugo oder Soße) unterschiedliche Geschmackserlebnisse.
Ich hätte noch viel mehr Bilder von den Nudeln (ca.80 ?) Ja das eine Bild is ein bissche blöd geraten, ich hab die Bilder alle nur von der Festplatte genommen :) Ich steuer immer gern wieder mal ein Bild bei, damit das Ding hier prall gefüllt wird.
Mehr Bilder mit einer Gesamtübersicht der Nudeln kommt in den nächsten Tagen. (Suppennudeln + Spaghetti-Arten) --ChiemseeMan 22:47, 18. Okt 2004 (CEST)
Sehr löblich Herr Späth! Gruß Rainer
Zur Nudelübersicht und den Namen für die einzelne Pasta: Zum Beispiel die hier abgebildeten Casarecce nennt man wo anders Esse (vom Querschnitt her, der wie ein "S" aussieht) und in einer anderen Region heissen sie Strozzapreti (erwürgte Priester), wobei unter letzterem Name man auch längliche gedrehte, den süddeutschen Spätzle ähnelnde, Pasta versteht, die in Ligurien aber Trofie genannt und mit Pesto serviert wird, im Gegensatz zu den Marche wo sie mit Wildschweinsauce und in Campobasso mit ... von wegen Übersicht und "jede Pasta hat ihre Sauce". Gruss JB.




