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Philippinen
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Der Artikel Philippinen gehört zur Kategorie: Staat, Philippinen, Südostasien
Die Republik der Philippinen (Republika ng Pilipinas, englisch Republic of the Philippines; der Name leitet sich ab vom spanischen König Philipp II.) liegt im westlichen Pazifischen Ozean und gehört zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden. Der Archipel, der sich von 5° bis 21° nördlicher Breite und von 117° bis 126° östlicher Länge erstreckt, bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.
Geographie
Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 2.000 bewohnt sind. Nur 11 Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km², die größten sind Luzon, Mindanao, Samar, Negros, Mindoro, Panay und Palawan; nur 1.000 sind größer als 1 km².
Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, u. a. mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, Masbate und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, u. a. bestehend aus der Insel Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo.
Im Kern sind die Inseln die Spitzen über den Meeresspiegel aufragender submariner Gebirgsketten an der Grenze zweier Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Großräumig gesehen sind die Philippinen Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen dieser Lage an der Plattengrenze. Es gibt derzeit etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon - beide auf Luzon gelegen - in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit bis zu -10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde. Als Folge von Seebeben können riesige Flutwellen, die Tsunamis, entstehen.
Das Klima der Philippinen wird vor allem durch die Nähe zum Meer geprägt, kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt. Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und der Einfluss der umgebenden Meere bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von rund 26° C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen im Zusammenhang mit dem Südwest-Monsun vor allem in der Zeit von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste (Davao) ganzjährlich humides Klima herrscht. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen; zwischen 1945 und 2000 wurden die Philippinen von 349 Taifunen überquert oder gestreift.
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Tier- und Pflanzenwelt
Auf den Philippinen gibt es über 5.000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten, sowie 14.000 verschiedene Pflanzen.
Darunter sind auch Wasserbüffel (Carabo), Papageien, Flughörnchen, Delfine, Krokodile, Schlangen, Koboldmaki, Manabo, Schildkröten, Echsen und andere.
Angeblich ist die philippinische Tierwelt der indonesischen sehr ähnlich, da in der Vergangenheit viele malaiische Einwanderer Tiere aus Indonesien mitbrachten.
Es gibt auf der philippinischen Insel Calauit seit 1976 unter anderem auch ein Naturreservat mit 70 Giraffen und zahlreichen anderen afrikanischen Tieren wie Zebras oder Impalas.
Die Insel gehört zu Palawan und man kann sich dort wie in Afrika auf "Safari" begeben.
Bevölkerung
Philippinische Sprachen
Auf den Philippinen werden mehr als 70 Sprachen und Dialekte gesprochen; praktisch jede Region hat ihre eigene Sprache oder Dialekt.
Filipino,basierend auf Tagalog ist, neben Englisch, die Amtssprache der Philippinen. Tagalog wird vorwiegend auf der Insel Luzón gesprochen. Nur etwa 25 % der Filipinos sprechen Tagalog, aber Filipino wird von etwa 80% gesprochen und verstanden.
Cebuano wird vorwiegend in Zentral-Visaya sowie im Norden und Westen Mindanaos gesprochen. Etwa 15 % der Bevölkerung sprechen Cebuano.
Weitere wichtige Regionalsprachen sind:
Ilokano (12 %) und Waray-Waray (9 %)
Spanisch
Spanisch war bis 1898 die Offizielle Sprache der Philippinen und wurde auch von etwa 10 % der Bevölkerung gesprochen. Die meisten die Spanisch sprachen, waren Mestizen oder kamen aus der Oberschicht.
An höheren Schulen wurden meist in Spanisch unterricht, und auch viele Zeitungen erschienen in dieser Sprache.
1901 wurden die Philippinen eine amerikanische Kolonie.
Die Amerikaner führten Englisch als erste Amtssprache ein. So kam es, dass das Spanisch immer mehr an Bedeutung verlor.
Englisch
Englisch kam erstmals 1898 auf die Insel. Durch amerikanischen Einfluss ist Englisch neben dem Pilipino heute die zweite Amtssprache.
Englisch wird von etwa 125.000 Menschen (meist Amerikaner) als Muttersprache gesprochen. Für mehr als 50 % der Philippinier ist Englisch eine wichtige Zweitsprache.
Religion
Katholiken (83 %), Protestanten (10 %), Muslime (5 %), Buddhisten (2 %), Hindus (1 %).
Bei der zumeist katholischen Bevölkerung spielt der Glaube im Alltag eine große Rolle. 80 % der Philippiner praktizieren ihren Glauben.
30 % bezeichnen sich sogar als sehr religiös.
Die Katholische Kirche hat, anders als in vielen anderen Ländern, auf den Philippinen noch einen großen Einfluss auf die Politik und die philippinische Gesellschaft.
Der Buddhismus erreichte die Philippinen erstmals im 13. Jahrhundert durch chinesische Händler und Kaufleute die sich auf den Philippinen niedergelassen hatten. Er war in vorspanischer Zeit vorallem in Luzón verbreitet. Neben den Chinesen gab es auch einige philippinische Buddhisten.
Hinduismus kam vereinzelt im 14. und 15. Jahrhundert durch indonesische Händler auf die Insel, fasste aber nur im Süden Mindanaos und auf den Sulu-Insel Fuß.
Der Islam erreichte die südlichen Philippinen erstmals Ende des 14. Jhd und breitete sich bis zum 16. Jhd auf den ganzen Philippinen aus.
Heute ist er jedoch nur noch in Mindanao verbreitet.
Etwa 4 Mio. Philippinier sind Muslime.
Der Protestantismus erreicht die Philippinen erstmals im Jahr 1898 durch amerikanische Missionare. Sie förderten z.B. die Philippine Independent Church oder die Iglesia ni Cristo
Noch heute sind baptistische Missionare auf den Philippinen im Einsatz; sie verzeichnen vor allem bei animistischen Völkern regen Zulauf.
Demografie
Die Bevölkerung setzt sich in der Mehrheit (90 %) aus Malaiien zusammen, die seit 4000 v. Chr. vorwiegend von Malaysia und Sumatra (Indonesien) ins Land einwanderten. Daneben besteht das Volk aus 2 % Chinesen und Minderheiten von Negritos (Ureinwohner, von denen es etwa 30 verschiedene Stämme gibt). Mestizen machen weitere 2 % der Bevölkerung aus. Neben philipinisch-spanischen (diese leben vorwiegend im Süden Mindanaos und sprechen eine spanische Kreolsprache, nämlich Chavacano), gibt es auch etwa 300.000 chinesische und ca. 20.000 japanische Mestizen.
Im Gegensatz zu Indonesien und Malaysia wo die Malaien im 15. Jdh zum Islam konvertierten, sind die Philippinischen Malaien Christen.
Christliche Malaien machen heute 92 % der Bevölkerung aus.
83 % davon sind Katholisch und 9 % Protestantisch.
Darüberhinaus leben folgende Minderheiten auf den Philippinen:
- 110.000 Amerikaner und Europäer
- 35.000 Indonesier
- 31.000 Araber
- 30.000 Inder und Pakistaner
- 30.000 Japaner und Koreaner
Seit den 80er Jahren sind zudem etwa 70.000 christliche Indonesier, vor allem aus Maluku und Süd-Kalimantan, aufgrund religiöser oder ethnischer Konflikten auf die Philippinen geflohen.
Malaiische Völker
Auf den Philippinen gibt es zahlreiche malaiische Völker. Die Philippinen sind genauso wie Indonesien ein Vielvölkerstaat.
Die größte Gruppe unter den malaiischen Völker sind die Tagalogs, welche auf der Insel Luzon leben. Sie machen 30 % der Bevölkerung aus und ihre Sprache, das Tagalog, bildet die Grundlage für das Filipino.
Filipino ist, neben Englisch, die Amtssprache der Philippinen.
Des Weiteren gibt es noch die Ilokanos, die Pangasináns, die Kampampangans, die Bicolano, die Hiligaynons, die Sugboanons, die Waraynons, die Masbatenyos und die Butuanons. Die Tausug, und die Maranaos, die vorwiegend im Süden Mindanaos und auf den Sulu-Inseln leben, sind, im Gegensatz zu den anderen malaiischen Völkern, überwiegend muslimisch.
Bis in die 70er Jahre spielte der Islam in Ländern wie Indonesien, Malaysia oder Philippinen kaum eine Rolle. 1968 praktizierten nur
knapp 20 % der philippinischen Muslime den Islam.
Seitdem erfuhr er jedoch einen Aufschwung. Viele philippinischen Muslime wie auch ihre Malaysischen und Indonesischen Nachbarn wurden konservativer und nahmen die islamischen Regeln ernster. Viele muslimische Filipinos fühlten sich zudem eher zu Malaysia zugehörig als zu den überwiegend katholischen Philippinen. Zahlreiche Muslime wanderten nach Malaysia aus.
Ethnische Minderheiten
Etwa 10 Prozent, also gut 6 Millionen, der philippinischen Bevölkerung sind Mitglieder eines so genannten Stammes, von denen es etwa 30 gibt. Diese ethnischen Minderheiten leben über den gesamten Inselstaat verstreut und ernähren sich als Jäger, Sammler und Ackerbauern. Trotz mangelnder Hygiene und steinzeitlicher Lebensweise einiger Gruppen ist das Bewusstsein der westlich orientierten Filipinos auf Erhaltung dieser Völker in den letzten Jahren gewachsen.
Außerdem wird in sechs Gruppen unterschieden:
- Negrito, zu denen die Aeta, Agtâ, Ayta, Ati und Ata zählen. Diese Stämme bevölkern ausschließlich die Inseln Negros und Panay, außerdem ganz Süd- und Mittelluzon und weite Teile Nordluzons. Diese Völker sind die Überreste der philippinischen Ureinwohnern. Negritos bedeutet "kleine Neger", was im Hinblick darauf, dass helle Haut ein Schönheitsideal ist, eine recht geringschätzige und abwertende Bezeichnung darstellt.
- zu den Bergstämmen Luzons (Igorot) gehören die Apayao, Tingguian, Kalinga, Bontok, Kankanai, Ifugao, Ibaloy und die I-wak. Sie leben in Nordluzon an den Hängen der 2.022 bis 2.702 Meter hohen Berge und erbauten die legendären Reisterrassen.
- die Mangyan leben auf Mindoro in sieben Stämmen, Iraya, Alangan, Batangan, Tadyawan, Buhid, Hanunoo und Ratagnon, hauptsächlich im Landesinneren der Insel.
- die Insel Palawan beherbergt drei Stämme der Palawanvölker, die Tagbanua, die Batak und die Tau´t Batu.
- ebenfalls zu den Bergstämmen zählen die Mamanwa, Manobo, Manobo Bilit, Manobo Tasaday, Mandaya, Mansaka, T´boli und die Subanun, diese Völker leben aber nur in den Bergen Mindanaos.
- während die vorherigen Völker vornehmlich Animisten sind, leben im Süden der Philippinen auch muslimische Volksstämme, die Maranao, Magindanao, Samal, Yakan, Badjao, Tausug und die Jama Mapun. Sie bevölkern das Sulu-Archipel, den Süden Mindanaos, die Schildkröteninseln und die Inseln südlich von Palawan.
Armut
Armut ist in den Philippinen ein großes Problem, schätzungsweise 40 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. In allen Großstädten (Manila, Davao City usw.) gibt es ausdehnte Slums.
Allein in Manila gibt es etwa 60.000 Straßenkinder, von denen viele vollkommen auf sich allein gestellt sind.
Nicht wenige Mädchen müssen ihr Geld durch Prostitution verdienen, andere verdienen ihr Geld als Schuhputzer, Autowäscher oder Müllsammler. Häufig müssen sie einen Teil ihres Verdienstes an Zwischenhändler abgeben oder als Schutzgeld an Banden bezahlen.
- Siehe auch: [LINK] - Klaus Polak über Slums in den Philippinen.
Geschichte
Seit prähistorischer Zeit bewohnen Negritos oder auch Aetas genannt, als ursprünglichste Bevölkerung die Philippinen. Um 25.000 v. Chr., zu einer Zeit als die Einwanderung noch über Landbrücken möglich war, wanderten austronesische Stämme ins Land.
Ab ca. 2000 v. Chr kamen die ersten ethnischen Malaien von Indonesien (Java, Sulawesi,Sumatra) und Malaysia nach Mindanao und den Sulu-Inseln und breiteten sich im Laufe der Jahrhunderte über die gesamten Philippinen aus.
1380 fasste der Islam auf den südlichen Philippinen Fuß, es entstanden verschiedene Sultanate, darunter das einflussreiche Sultanat von Jolo. Um 1500 erreichte er Luzón. Um 1530 wird
May Nilad gegründet. Die Gegend war bereits seit Jahrhunderten besiedelt, doch erst die Rajahs gaben dem Ort einen Namen.
Als die Spanier 1565 die Philippinen als ihre Kolonie beanspruchten und es somit zu Neuspanien angliederten, waren bereits weite Teile der Philippinen durch malaiische Rajahs islamisiert. Allerdings vermittelten diese eine tolerante Form des Islams. Animistische Praktiken waren auch bei islamisierten Filipinos verbreitet.
May Nilad (das spätere Manila) war ein muslimisches Dorf mit etwa 10.000 Einwohnern als die Spanier es 1571 eroberten.
Sie zwangen den muslimischen Rajah Sulayman zum Katholizismus zu konvertieren. Zwei weitere Rajahs von May Nilad, Rajah Lakandula und Rajah Matanda konvertierten unter dem Druck der Spanier ebenfalls zum Christentum.
Den Spaniern gelang es schnell auch die muslimische Bevölkerung zum Christentum zu bekehren, da der Islam in der Gesellschaft noch nicht gefestigt war.
100 Jahre später war der Islam meist auf die südlichen Philippínen beschränkt.
Die Moslems, von den Spaniern Moros genannt, konnten im Süden von den Kolonialherrren jedoch nie völlig unterworfen werden. Nach Meinung von philippinischen Historikern wären die Philippinen, ohne die Ankunft der Spanier Mitte des 16. Jahrhunderts, vollständig islamisiert worden, wie es heute in Indonesien oder Malaysia der Fall ist.
Mehr unter: Geschichte der Philippinen
Politik
Die Philippinen sind seit dem 4. Juli 1946 ein unabhängiger Staat. Mit der Wahl von Ferdinand E. Marcos zum Präsidenten im Jahr 1965 beginnt eine Zeit der Diktatur, die erst im Februar 1986 beendet wird, nachdem sich auch Militärs dem Volkswiderstand gegen Marcos anschließen und dieser schließlich das Land verlässt. Am 11. Februar 1987 tritt eine neue Verfassung in Kraft und seit 1987 sind die Philippinen eine Präsidialrepublik. Der Präsident hat weitreichende exekutive Befugnisse. Er beruft das Kabinett ein. Das Parlament besteht aus Repräsentantenhaus und Senat.
Die Philippinen sind Mitglied im Sicherheitsrat der UNO, UN, ASEAN, APEC und der Unión Latino.
Terrorismus
Landesweit betrachtet ist die christliche Religion (etwa 84 % katholisch und 9 % protestantisch) auf den Philippinen am weitesten verbreitet. Etwa 5 % der Bevölkerung sind Moslems. Verglichen mit den anderen Landesteilen ist der Anteil an Moslems unter der Bevölkerung auf Mindanao besonders hoch (knapp ein Drittel muslimisch). Einzig auf den Sulu-Inseln stellen Muslime mit über 85 % die Mehrheit der Einwohner. Vor allem im Süden Mindanaos kommt es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Rebellen der nationalistischen MNLF (Moro National Liberation Front), der islamistischen MILF (Moro Islamic Liberation Front) und Regierungstruppen. Die MNLF setzt sich für einen autonomen Moslem-Staat ein, der aus den Inseln Mindanao, Palawan, Basilan und dem Sulu-Archipel bestehen soll. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen kommt es auch immer wieder zu terroristischen Angriffen, wie etwa den Bombenanschlägen auf den internationalen Flughafen in Davao im Frühjahr 2003 sowie auf ein Hafenterminal in Davao etwa zur selben Zeit. Beide Anschläge forderten mehrere Todesopfer. Aufgrund dieser Gefährdungssituation wurden u. a. vom Auswärtigen Amt in der Vergangenheit mehrmals Reisewarnungen für die Philippinen herausgegeben und es wurde insbesondere von Reisen nach Mindanao abgeraten. Es handelt sich nur oberflächlich betrachtet um einen Religionskonflikt. Eine der zugrundeliegenden Ursachen ist beispielsweise das von den Vereinigten Staaten durchgesetzte Landgesetz von 1903, das Christen gestattete, bis zu 23 ha Land zu besitzen, während der Landbesitz für muslimische und nichtchristliche Eingeborene auf 10 ha begrenzt war. Dieses Gesetz bildete nur einen Baustein einer andauernden systematischen Enteignungs- und Diskriminierungskampagne, die letztlich zu einem der größten vergessenen Kriege unserer Zeit führte: der Bürgerkrieg auf Mindanao forderte bis 2002 nach Angaben der Weltbank mindestens 120.000 Opfer, die Mehrzahl von ihnen muslimische Zivilisten. Zahlreiche Versuche zu ernsthaften Friedensabschlüssen zu gelangen scheiterten bisher, unter anderem an einer fehlenden langfristigen Perspektive für die Region, die einen fairen Interessenausgleich aller Beteiligten und Betroffenen bietet.
Verwaltungsgliederung
Die Philippinen sind hierarchisch wie folgt aufgebaut: Die unterste Verwaltungsebene ist das Barangay. Barangays bilden Städte und Stadtgemeinden. Die nächsthöhere Ebene sind die 79 Provinzen (Stand 2002) des Landes. Diese wiederum sind in 17 Bezirke gruppiert, um die Verwaltung zu vereinfachen. Jede Provinz wird von einem Gouverneur und einem Vizegouverneur geleitet; wohingegen jeder Stadt und Stadtgemeinde jeweils ein Bürgermeister und ein Stadtrat vorsteht.
Die meisten Regierungsbüros der Bezirke besitzen ein Regionalamt, um die einzelnen Provinzen zu unterstützen. Mit Ausnahme der autonomen moslemischen Bezirke Mindanao und Cordillera besitzen die Bezirke aber keine eigene Regierung wie die Provinzen und Städte.
Bezirke
- Ilocos Region (Bezirk I)
- Cagayan Valley (Bezirk II)
- Central Luzon (Bezirk III)
- CALABARZON (Bezirk IV-A) ¹
- MIMAROPA (Bezirk IV-B) ¹
- Bicol Region (Bezirk V)
- Western Visayas (Bezirk VI)
- Central Visayas (Bezirk VII)
- Eastern Visayas (Bezirk VIII)
- Zamboanga Peninsula (Bezirk IX)
- Northern Mindanao (Bezirk X)
- Davao Region (Bezirk XI)
- SOCCSKSARGEN (Bezirk XII) ¹
- Caraga (Bezirk XIII)
- Autonomer moslemischer Bezirk Mindanao (engl. ARMM)
- Regierungsbezirk Cordillera (engl. CAR)
- National Capital Region (NCR) (Metro Manila)
¹ Die Bezeichnungen sind Abkürzungen, welche den Namen der Verfassungsprovinz oder -stadt tragen.
Wirtschaft
- Währung: 1 Philippinischer Peso = 100 Centavos
- 1 € = 68,10 Philippinische Peso (Stand 28. Juli 2005)
- BSP: 77,25 Milliarden Euro (2004)
Die Philippinen gehören zu den, aus europäischer Sicht gesehenen, ärmeren Ländern. Es herrscht ein starker wirtschaftlicher Gegensatz zwischen einer kleinen reichen Oberschicht und der breiten Bevölkerungsmehrheit. In Manila etwa gibt es einerseits die saubere und sichere Wolkenkratzerstadt von Makati mit zahlreichen internationalen Unternehmen, auf der anderen Seite aber auch viele ausgedehnte Slums ohne ausreichende Wasser- und Stromversorgung. Weiterhin lässt sich ein deutliches Nord-Süd-Gefälle im Einkommen feststellen. Während auf der Hauptinsel Luzon (im Norden ) eine exportorientierte Industrie (vor allem im Bereich der Textil- und Elektronikindustrie) präsent ist, herrscht im südlichen Mindanao weitgehend die Landwirtschaft (Reisanbau) vor. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA und Japan. Exportgüter sind vor allem Elektronik, Maschinen und Transportmittel. Etwa 7 Millionen Filipinos (ca. 6 % der Bevölkerung) arbeiten ständig im Ausland, philippinische Frauen besonders häufig in Hongkong, Singapur und arabischen Ländern, vor allem als Haus- oder Kindermädchen aber auch in einfachen Tätigkeiten, etwa als Kassiererin.
Aufgrund der guten Ausbildung und guter Englischkenntnisse finden sich philippinische Auswanderer in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Europa (Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland) gut zurecht. Sie arbeiten häufig im Gesundheitswesen, meistens als Techniker/-innen und Technolog/-innen, aber auch als Mediziner/-innen und Krankenpfleger/-innen sowie als Erzieher/-innen, Hauspersonal und in der Gastronomie. Philippinische Männer sind auf großen Kreuzfahrtschiffen weltweit zu finden, hauptsächlich in Wäschereien, als Musiker oder als Dienstpersonal. Auf Frachtschiffen dienen sie als Besatzungsmitglieder oder auch als Schiffsmeister und -offiziere. Da viele gutausgebildete Filipinos ins Ausland ziehen, leidet die einheimische Wirtschaft unter dem Verlust von Fachkräften (brain drain), auch der Heiratsmarkt wird dadurch ausgetrocknet. Andererseits kommen durch die Auslandstätigkeit Devisen ins Land.
Die Regierung erwägt die Wiedereinführung einer 5-prozentigen Einkommenssteuer für alle im Ausland beschäftigten Filipinos, um Geld in den Staatshaushalt fließen zu lassen. Dieses Vorhaben stößt jedoch auf großen Widerstand der Betroffenen.
Das Verkehrswesen des Inselstaates basiert überwiegend auf Schifffahrt, Luftfahrt und Straßenverkehr. Das Eisenbahnwesen ist wenig entwickelt und besteht im Wesentlichen aus einer einzigen Staatsbahnstrecke der Philippine National Railways (PNR). In Manila wurde in jüngster Zeit begonnen, ein modernes Stadtbahnsystem aufzubauen.
Kultur
Spanische Namen
Die Filipinos, aber auch die Inseln, Landesteile und Ortschaften tragen als Folge der rund 330 Jahre dauernden spanischen Kolonialherrschaft zumeist spanische Namen. Bis 1849 hatten die meisten Filipinos nur einen Vornamen; einige benannten sich auch nach katholischen Heiligen (z.B San Pedro, del Pilar, San Buenaventura).
Am 21.11.1849 erließ der spanische Generalgouverneur Narciso Claveria y Zaldua ein Dekret, das für alle Filipinos Familiennamen obligatorisch macht. Zu diesem Zweck wird an alle Provinzgouverneure eine alphabetische Liste spanischer Namen verteilt. Die Provinzgouverneure senden an die Gemeindepfarrer je einen Ausschnitt aus dieser Liste. Die älteste Person jeder Familie konnte dann für die ganze Familie aus dieser Unterliste einen Namen für seine Familie aussuchen. Da durch dieses System Orte nur Namen bekamen, die mit einem bestimmten Buchstaben begannen, kann man aus vielen Namen die lokale Herkunft erkennen. Die Liste, auf die alle philippinischen Familiennamen zurückgehen, ist als Claveria Liste bekannt. Der Sinn des Dekretes war eine Vereinfachung der Verwaltung, Steuereinnahme und Volkszählung.
Obwohl die Spanier rund 330 Jahre die Insel beherrschten, konnte sich die spanische Sprache nie durchsetzen; anders als in Mittel- und Südamerika setze man auf den Philippinen weniger auf die Vermischung zweier Kulturen, sondern war eher am Handel interessiert. Daher sprechen weniger als 5.000 Filipinos Spanisch als Muttersprache, allerdings sprechen etwa 230.000 Filipinos Chabacano, eine spanische Kreolsprache.
Für viele alltägliche Begriffe, unter anderem Zeit und Zahlenangaben, Bezeichnungen von Hausabteilen, Haushalts- und Kleidungsartikeln und Fahrzeugteilen, spanische Namen oder Wörter benutzt. Auch diese wurden teilweise umgewandelt oder entfremdet, erinnern jedoch immer noch sehr an die spanischen Begriffe. Zum Beispiel bedeutet das Wort "siempre" im spanischen "immer, ewig", auf den Philippinen wird dieses Wort eher für "natürlich, na klar" verwendet. Es existieren teilweise eigene Tagalog-Ausdrücke für die oben genannten Begriffe, diese werden jedoch aus ästhetischen Gründen (spanische Begriffe klingen schöner) kaum verwendet. Es sind jedoch Bemühungen im Gange, in Anlehnung an den Nationalhelden und Literaten José Protasio Rizal, die historisch überlieferte Sprache wiederzubeleben. Von Spaniern gegründete Schulen wie Colegio de San Juan de Letran, Univ. de Santo Tomas, Colegio de Santa Catalina und anderen Organisationen, wie z. B. Circulo Cervantino und Casino Español lehren noch spanisch und kommunizieren auch in dieser Sprache.
Philippinische Küche
Essen
Etwa 60 bis 70 % der philippinischen Gerichte stammen von spanischen Gerichten ab. Fisch und Meeresfrüchte sind die Grundnahrungsmittel der Philippinen. Garnelen, Krabben und Langusten jedoch sind teuren und exklusiven Gerichten vorbehalten. Als Arme-Leute-Essen gelten Muscheln und Schnecken, diese werden aber auch als Delikatesse in guten Restaurants serviert. Reis ist Bestandteil jeder Mahlzeit.
Schweinefleisch wird, außer in den islamischen Regionen, gerne gegessen. Als Nationalgericht gilt Adobo, dieses besteht entweder aus Schweinefleisch, Rindfleisch, Geflügel, Fisch oder Gemüse, welches gedünstet wird. Dazu kommen noch Essig, Knoblauch, Zwiebeln und je nach Region Sojasoße oder Kokosmilch. Für feierliche Anlässe wird meist geröstetes Spanferkel mit Lebersoße serviert, in den Philippinen bekannt unter den Namen Lechon mit Sarsa. Andere populäre Speisen sind Fleisch- oder Fischspieße Inihaw (gegrillt) oder auch an der Luft getrocknetes und gesalzenes Rindfleisch (Tapa), welches gebraten oder gegrillt und mit Nipapalm-Essig gewürzt wird. Die Speisen sind nicht so stark gewürzt wie in anderen asiatischen Ländern. Ausser in der Provinz Bicol, dort wird gerne scharf gegessen (Bicol Express). Chinesischen Ursprungs sind mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen (Siopao). Eine der wenigen philippinischen Suppen auf den Philippinen heißt Sinigang (eine säuerliche Suppe mit Gemüse und Fleisch). An Geburtstagen werden lange Nudeln (Pansit), die ein langes Leben symbolisieren sollen, serviert. Beliebt bei Kindergeburtstagen: Spaghetti mit Meatballs.
Aufgrund der spanischen Kolonisation wird Essbesteck beim Essen verwendet. Die traditionellen Zwischenmahlzeiten - z. B. Reis auf Bananenblättern - werden mit der rechten Hand gegessen.
Getränke
Hauptgetränk zu den Mahlzeiten ist klares Wasser, dies wird aber immer mehr von Softdrinks verdrängt. Eine sehr große Biermarke ist San Miguel (Auch wenn die beiden Brauereien den gleichen Namen haben: Das philippinische Bier "San Miguel" hat nichts mit der spanischen Biermarke San Miguel zu tun). Teurer Importwein wird meist nur von der wohlhabenden Bevölkerung getrunken. Andere stark alkoholische Getränke sind Tuba, der vergorene Saft der Kokospalme, Basi- und Lambanog-Schnäpse, die aus Reis oder Palmen hergestellt werden und milder Rum aus Zuckerrohr.
Kaffee wird überwiegend als Fertigkaffee getrunken.
Philippinische Feste
Auf den Philippinen gibt es jährlich viele Feste u.a das Barrio Fiesta. Jede Gegend hat ihre eigenen Feste die häufig mit Paraden und Feuerwerken zu Ehren des/der Lokalen Heiligen begangen werden.
In vorspanischer Zeit kamen viele hindustische und buddhistische Elemente auf die Philippinen, da die Philippinen sowohl dem Sri Vijaya Reich als auch dem späteren Majapahit-Reich angeschlossen waren.In Folge der 333 Jahre dauernden Kolonisation durch die Spanier flossen auch viele spanische und mexikanische Traditionen in die Kultur mit ein und nach 1898 kamen zusätzlich noch amerikanische Einflüsse auf die Insel.
Etwa 60 % der philippinischen Traditionen und Bräuche haben trotz der jahrhundertelangen Fremdherrschaft ihren Ursprung in vorspanischer Zeit.
Ein großes Fest gibt es in der Stadt Davao, es heißt Kadayawan und geht eine Woche, dort treten in den Shoppingmalls berühmte philippinische Stars und Sänger auf und am Wochenende gibt es eine große Parade mit festlich geschmückten Festwagen. Am Ende wird von einer Jury der schönste Festwagen gewählt.
Philippinische Mythologie
Die philippinische Mythologie ist eine Sammlung von Geschichten über magische Wesen und Geschöpfe. Trotz starker Verwestlichung und Christianisierung glauben viele Philippiner immer noch an die Existenz solcher Wesen, besonders in den Provinzen. Es gibt auch Berichte von Sichtungen, die aber oft unbestätigt blieben.
Da das Land aus vielen Inseln besteht und von vielen ethnischen Gruppen bewohnt wird, ist die philippinische Mythologie sehr zersplittert. Es gibt jedoch Gemeinsamkeiten unter diesen Gruppen wie den Glauben an Himmel (Kaluwalhatian oder Kalangitan), Hölle (Kasanaan) und die menschliche Seele (kaluluwa).
- Aswang, die wohl berühmteste mythologische Gestalt der Philippinen, ist ein Leichen fressender Ghul und kann – wie der europäische Werwolf – die Gestalt eines Tieres annehmen.
- Tagsüber nehmen Aswangs die Gestalt eines Menschen oder eines Tieres (meist einer Fledermaus oder eines Schweins) an. Nachts erscheinen sie bei Vollmond um Mitternacht, um Jagd auf nichts ahnende schlafende Menschen zu machen. Besonders populär ist der Mythos des Aswang in Capiz und in Duenas, Iloilo.
- Dila ist die Zunge eines Geistes. Dilas dringen durch den Bambusfußboden ländlicher Häuser ein und lecken bestimmte Menschen zu Tode.
- Diwatas oder Feen sollen in großen Bäumen wie Akazien und Baletes leben. Sie sind die Schutzgeister der Natur und bringen Segen oder Verderben über die, die Wäldern und Bergen wohl tun oder schaden. Eine berühmte solche Diwata ist Maria Makiling, die Wächterin des Mount Makiling in der Provinz Laguna. Engkantos (auch Encantos geschrieben) oder männliche Feen leben hauptsächlich im Meer. Unter philippinischen Fischern ist es Brauch nach einem guten Fang Fleisch und andere Delikatessen als Opfer für die Engkantos ins Meer zu werfen.
- In anderen Landesteilen entsprechen Diwatas den griechischen Göttern und Göttinnen. Zu den bekanntesten Diwatas gehören: Bathala (auch bekannt als Kabunian, Malayari und Lumawig), Herrscher des Himmels; Amanikable, Herrscher über die Meere; Dian Masalanta, Göttin der Liebe; Apolake (oder Adlaw), Sonnengott; Mayari (oder in anderen Gebieten Bulan), Mondgöttin; Tala, Göttin der Sterne; und Anitan, Wächter der Blitze.
- Dwende ist das spanische Wort für Zwerg. Dwendes leben häufig in Häusern oder auf Bäumen in ländlichen Gebieten. Je nachdem, wie man sie behandelt, bringen sie Unheil oder Glück. Philippiner lassen oft Speisen auf dem Fußboden zurück, damit die Dwendes, die das Haus bewohnen (oder, wie sie sagen, beschützen) nicht beleidigt sind, sondern dem Haus Segen bringen. Es gibt auch Dwendes, die in Ameisenhügeln leben, und wenn man an einen Ameisenhügel kommt, bittet man um ihre Erlaubnis vorbei gehen zu dürfen.
- Kapre, ein großer und dunkler Riese, bewohnt Wälder. Kapres rauchen Tabak, weshalb Philippiner in ländlichen Gebieten sehr empfindlich auf Tabakrauch sind.
- Eine Manananggal ist eine Zauberin, die ihren Körper in zwei Teile teilen kann. Am Rücken trägt sie Fledermausflügel. Kopf und Oberkörper durchstreifen das Land und fressen bettlägerige und kranke Menschen. Wird die untere Hälfte ihres Körpers mit Asche und Salz bestreut, kann ihr Kopf nicht zurückkehren und sie wird endgültig vernichtet. Manchmal wird sie mit einem Aswang verwechselt oder gleichgestellt.
- Mangkukulam ist eine Hexe. Auf den Visayas wird sie Mambabarang genannt.
- Matruculan dringt in das Haus einer Jungfrau ein und schwängert sie. Nach einer anderen Version tötet der Matruculan eine werdende Mutter, öffnet ihren Leib und frisst den Fötus. Zur Abwehr durchschneidet der Ehemann während der Wehen die Luft mit seiner Axt. Der Glaube an Matruculan ist heute nicht so weit verbreitet wie in der spanischen Zeit.
- Multo, das Wort für Geist in Tagalog, kommt vom spanischen muerto, d.h. Tod. Philippiner glauben, dass ein Multo, oft der Geist eines verstorbenen Verwandten, sie regelmäßig besucht. Das Wort für den Besuch eines Multo heißt minumulto oder dinadalaw. Wiedergeborene Christen unter den Philippiner halten die Multos für böse Geister, die Katholiken hingegen als wohlwollend.
- Der Nuno sa Punso bewohnt kleine Hügel im Boden. Deshalb sagen Philippiner „makikiraan lang po“ ("Entschuldigung bitte"), wenn sie an einem Buckel im Boden vorbei gehen, um den Nuno nicht zu beleidigen. Oft werden sie mit den Dwende durcheinander gebracht.
- Putol na Kamay leben häufig in Briefkästen oder Schränken in ländlichen Häusern. Der Name bedeutet „abgeschnittene Hand“.
- Santelmo, oder Santo Elmo, ist ein Feuerball, der vor allem in den Bergen der Sierra Madre von Dutzenden Philippiner gesehen wurde. Wissenschaftlich wurden die Erscheinungen als elektrische Felder erklärt, die sich von Leitungen gelöst hatten. Berichte über Sichtungen gab es jedoch schon in der spanischen Ära (16. bis 19. Jahrhundert).
- Sirena ist eine Meerjungfrau. Vor allem Fischer aus den Städten am Pazifik berichteten oft von Sirenas am Strand. Siyokoy ist das männliche Gegenstück der Sirena. Er hat eine braune geschuppte Haut ähnlich der der Fische und Kiemenschlitze.
- Ein Tikbalang ist ein Wesen mit dem Kopf eines Pferdes und dem Körper eines Menschen.
- Nach dem Glauben der Philippiner ist ein Tiyanak der Nachkomme einer Frau und eines Dämons (vergleiche Wechselbalg). Ein Tiyanak kann auch ein abgetriebener Fötus sein, der zum Leben erwacht und Unglück über die Mutter bringt. Er wird als haarlos mit roter Haut und glühenden Augen beschrieben.
Sehenswürdigkeiten
Auf den Philippinen gibt es 30 gut erhaltende Tempel aus der Srivijaya- und Majapahit-Zeit die zwischen 700 und 1400 erbaut wurden. Auf Luzón befinden sich die berühmten Reisterrassen von Banaue und Batad sowie die Vulkane Mt. Pinatabu und Mt. Mayon (der einmal als der schönste Vulkan der Welt gesehen wurde). Bemerkenswert sind auch die vielen Strände, die die Küsten der Philippinen bieten.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören auch hier zum Weltkulurerbe, wie die Barockkirchen in Manila und Intramuros Paoay und Miagao oder das Korallenriff Tubbataha. Des Weiteren befinden sich auch sehenswerte Nationalparks in dem Land, wie der Puerto-Princesa Subterranean River National Park in dem sich der längste unterirdische Fluss der Welt befindet, sowie der Quezon National Forest Park oder der Hundred Islands National Park und die historische Kolonialstadt Vigan.Auf Bohol gibt es auch die so genannten "chocolate hills".Der Name kommt von einer philippimischen Süßigkeit an die die Hügel erinnern.Man kann auch eine Tour mit dem Reisebus machen,die sie zu einem der über 100 Hügel führt.
Sonstiges
Die Philippinen sind eines der wenigen Länder, in denen Ehescheidungen verboten sind. Aus diesem Grund lassen sich viele philippinische Ehepaare auf der Dominikanische Republik scheiden. Ehebruch steht ebenfalls unter Strafe.
Literatur
- Eduard Brachetto: Philippinen. Paradies im permanenten Entwicklungsnotstand. 2003, ISBN 3-0344-0167-1.
- Rolf Hanisch: Philippinen. Aktuelle Länderkunde. 1989
- Gisela M. Reiterer: Die Philippinen. Kontinuität und Wandel. Sonderzahl 1997, ISBN 3-85449-112-3.
- F. Jagor: Reisen in den Philippinen - Gekürzte Wiedergabe der inzwischen schon klassischen Originalausgabe aus dem Jahre 1873, ISBN 3-9800154-8-3
- Domingo A. Madulid: Apictorial guide to the noteworthy plants of Palawan. - Palawan Tropical Forestry Protection Programm (in partnership with European Union), ISBN 971-92544-1-6
- Ronald van de Vooren: Philippine Diving - Ausführlicher Tauchführer in Englisch für Apo-Island, Bohol, Cebu und Siquijor, ISSN 016561511-7
- Harry Sichrovsky: Der Revolutionär von Leitmeritz. Ferdinand Blumentritt und der philippinische Freiheitskampf. ÖBV, Wien 1983 ISBN 3-215-04989-9
- Jens Peters: Philippinen Reise-Handbuch - Umfassenster deutschsprachiger Philippinen-Reiseführer, ISBN 3-92382130-1
Weblinks
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Philippinen
Hat die NPA 1999 allein 90.000 Menschen getötet? Oder in der gesamten Zeit ihres Bestehens? Sollte geklärt werden -- Mawa 03:25, 25. Mär 2004 (CET)
Daß jemand im 21. Jahrhundert noch von "Naturvölkern" redet, ist schon mehr als peinlich.
- Hallo Anonyme/r: was ist nach Deiner Meinung unrecht an dem Begriff.Es gibt ganze Organisationen, die sich mit den noch existenten Naturvölkern befassen und deren Überleben in der heutigen Zeit sichern wollen.---Zaungast 18:51, 29. Okt 2004 (CEST)
Zahlenmaterial // Naturvölker
1. Zahlenwiderspruch
Oben wird die Einwohnerzahl der Philippinen mit 84,5 Mio angegeben. In den Ausführungen zu den Naturvölkern sind 10% etwas über 6 Mio.
2. Zu den Naturvölkern
Die für die Naturvölker unterstellte "mangelnde Hygenie" und "steinzeitliche Lebensweise" stellt eine unzulässige Generalisierung dar.
wbethge
WIRTSCHAFT
<
Das sollte ein wenig anders formuliert werden ;)
- Einen Großteil kann ich nicht nachvollziehen. Die Philippinen haben um die 85 Millionen Einwohner und davon schätze ich vielleicht, dass 15 Millionen im Ausland sind. Besser ist die Formulierung, "ein vergleichsweiser großer Prozentsatz/Teil der Philippiner leben und arbeiten im Ausland." -ThorstenS 08:32:40, 4. Aug 2005 (CEST)
Noch viel besser ist die Formulierung: "ein vergleichsweise grosser......."
Und wo wir schon mal dabei sind: "der Prozentsatz/der Teil" ist doch wohl Einzahl. Daher sollten auch die Verben entsprechend gebeugt werden..."lebt/arbeitet".....
Wobei ich denke, dass du ein Penner bist, der nicht autofahren kann! Geh bitte sterben!
- Es steht dir völlig frei, selbst den Satz, auch im Hauptartikel, besser zu formulieren. Beleidigungen sind hier fehl am Platz. -ThorstenS 20:14:02, 5. Aug 2005 (CEST)
Zur Sache: Von den knapp 88(!!) Millionen leben 7 Millionen im Ausland. Das sind nach Adam Riese, wohl aber nicht nach Toshi-san, etwa 6%.
Zum Sextouristen: Vorzuschlagen, dass ich den Hauptartikel gefaelligst selbst korrigieren koenne, ist eine Frechheit. Falls ich dies taete, kaemen doch sofort die Ratten aus den Loechern und wuerden kurzerhand die urspruengliche Version wiederherstellen.
Zu den autofahrerischen Faehigkeiten des Toshis: Siehe oben.......
- Ich habe erstmal deine Änderungen meiner letzten Antwort rückgängig gemacht. Der Satz mag sprachlich nicht perfekt sein, aber bei fremden Änderungen besteht die Gefahr des Verfälschens, unterlass das bitte in Zukunft, ich lösche deine Beleidungen hier auch nicht, aus dem gleichen Grund.
- Zu den Zahlen, ich freue mich, dass diese genannt werden. Könntest du mir noch kurz mitteilen, aus welcher Quelle diese sind und wie aktuell, dann kann man diese Zahlen in nächster Zeit im Hauptartikel einarbeiten. Ich sehe auch, dass du wohl gerne Sätze sprachlich verbesserst, warum nutzt du nicht diese Fähigkeit und hilfst auch bei den anderen Artikeln mit, diese in dieser Hinsicht zu verbessern? Ob nun deine schlechten Erfahrungen mit Wikipedia gerechtfertigt sind, kann ich dir nicht sagen, da du unter dieser IP erst 2 Tage aktiv bist. Ich kann daher deine Aussage: Falls ich dies taete, kaemen doch sofort die Ratten aus den Loechern und wuerden kurzerhand die urspruengliche Version wiederherstellen. nicht nachvollziehen. Ich habe bisher nichts an deinen Änderungen (abgesehen von den Beleidigungen hier) auszusetzen. Du solltest nur mal deine Tastatureinstellungen anpassen, damit du die Umlaute nicht immer umschreiben musst. -ThorstenS 09:46:50, 6. Aug 2005 (CEST)
Zu den Zahlenangaben: Ich bezog sie aus dem "CIA-Worldbook", welches im Allgemeinen als zuverlaessig gilt.
Zweitens: Dein Posting war wirklich so sachlich und nett, dass sogar ich mich schaeme, dir eine solch daemliche Antwort gegeben zu habe.
Bezueglich der Umlaute: Leider ist das Tastaturdesign meines Notebooks nur fuer skandinavische Verhaeltnisse tauglich. Obwohl ich mich eigentlich zu sehr schaeme, als hier jemals wieder zu posten, wuerde ich in zukuenftigen Beitraegen mein Textverarbeitungsprogram um Umlaute bemuehen....
Mit freundlichem Gruss,
Ric.
Naturvölker
=
Hallo wbethge, Du hast Recht ich habe die Aussage relativiert.
Zu den Zahlen, die akutelle Bevölkerungszahl ist höher als die meiner Quelle, ob die Naturvölker heute noch 10% der Gesamtbevölkerung ausmacht ist unbekannt, wie sollen wir bei der Angabe verfahren? Stand? Rausnehmen? Aktuelle Quellen suchen?...
Mit freundlichem Gruß dreckige-lache
Präsidialrepublik
Die Philippinen waren schon vor 1987 eine Präsidialrepublik amerikanischen Zuschnitts.
W.Bethge
Link Batak
Achtung! Der Link Batak unter Ethnien für zu den Batak nach Sumatra. Da ich mir selber nicht im Klaren bin ob es sich hier um eine zufällige Namensgleichheit handelt (eine ziemliche Distanz ohne dass ich jemals von Batak z.B. auf Borneo gehört habe), habe ich den Link noch belassen. --Nikswieweg 19:42, 4. Aug 2005 (CEST)
Fläche des Landes
Bei dem Wert von 300.000 km² handelt es sich nicht um einen geschätzten Wert. Dieser Wert ist das Ergebnis einer genauen Vermessung. Eine Angabe von 299.999 km² wäre zu klein, eine von 300.001 km² zu groß ! Die runde Zahl ist purer Zufall und ist exakt.
Dufo 22:04, 4. Aug 2005 (CEST)
Allerlei
Der Hinweis auf sprachliche Schnitzer im Text ist nicht ganz unberechtigt. Sie scheinen insbesondere dann aufzutauchen, wenn der Hauptautor in Eigenformulierungen geht. Einige Beispiele:
Rubrik: Ethnische Minderheiten: (a) „… sind Mitglieder eines sogenannten Stammes, von denen es dreißig gibt.. „ - (b) „ … Bewusstsein auf Erhaltung „
Rubrik: Wirtschaft: „… beschäftigenten Philippiner“
Rubrik: Verwaltung:“ …. und einen Stadtrat vorsteht“
Sachliche Kritik:
Zum Nord-Südgefälle der Einkommen: Unbestritten werden in Manila die höchsten Tariflöhne (zum Teil nur auf dem Papier) gezahlt. Aber nur ein kleinerer Teil der Slumbewohner von Manila dürfte diese beziehen. Wahrscheinlich findet man auch in Cebu oder Davao höhere Einkommen vor als in den nördlichen Bergprovinzen der Philippinen. Die Einkommensunterschiede richten sich stärker nach dem Verstädterungsgrad aus und weniger nach der Nord-Süd-Lokation.
Durcschnitt heißt: alle zusammenzahlen und durch Gesamtheit dividieren -- Binter 20:13, 31. Aug 2005 (CEST)
Zu den Auslandsarbeitern: Aussage: „7 Mio arbeiten ständig im Ausland“. Hier sollte man differenzieren: 3,4 Mio. habe eine befristete Arbeitserlaubnis; 2,9 Mio. habe eine permanente, nicht an einen Arbeitsplatz gebundene Arbeitserlaubnis; 1,5 Mio. residieren nach philippinischen Regierungsangaben illegal im Ausland (hohe Dunkelziffer) - Quelle: Stock Estimate of Overseas Filipinos (Dec. 2003), www.poea.gov.ph/docs/ofwStock2003.doc
Philippinische Küche: Aussage: „60 – 70 Prozent der Speisen stammen von spanischen Gerichten ab“. Das mag ich nicht glauben, denn dazu sind die Vegetationszonen doch zu unterschiedlich. Konsultiert man die einschlägigen Seiten im Reiseführer von Peters (Speisen und Getränke) sind auch spanische Namensgebungen eher die Ausnahme.
Exportgüter: Aussage: „Hauptexportgüter sind Maschinen und Transportmittel (?)“ – Der Fischer-Weltatlas 2005 hat folgende Rangreihung: 66,3 % Elektronik (davon 46,6 % Halbleiter), 6,3 % Kleidung, 1,4 % Ölerzeugnisse, 1,1 % Kokosnussöl. Diese Rangreihung erscheint zumindest mir plausibler.
Im CIA-World-Fact-Book 2005 tauchen unter Exports-Commodities an zweiter Stelle zwar auch „Maschinery and transport equipment“ auf. An erster Stelle rangiert aber wie im Fischer-Weltatlas „Electronic equipment“. Das sollte dem Leser nicht unterschlagen werden.
Philippiner, Filipinos, Filipinas
Da meine Änderung abermals verändert wurde hier ein Statement. Dieses lasse ich eine gewisse Zeit in der Diskussion. Sollte sich die Mehrheit anschließen werde ich die entsprechenden Einträge, wenn nicht spezifisch zwischen männlichen und weiblichen Philippiner i.S. speziell der philippinischen Sprache unterschieden werden soll, ändern.
Filipinos (männl.) und Filipinas (weibl.) so bezeichnen sich die Einheimischen im tagalog und cebuano (soweit mir bekannt ist) selber. Mein uralter Duden weist diese Schreibweise als korrekt aus - wie sieht es im neuen aus? Egal. Die Enzyklopädie Wikipedia hat sich darauf geeinigt möglichst die deutschen Begriffe (wenn es konkurriende gibt) zu verwenden (so statt Pandan Island = Pandan Insel).
Der deutsche Begriff lautet Philippiner (männl.+weibl.) nach einer neuesten und qualitativ hochwerten Quelle.
- Bastian Sick, S. 65: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Spiegel Online, KiWi Paperback, 15. Auflage 2005, ISBN 3-462-03448-0.
- Der aktuellsten Duden, den ich zur Hand habe, ist die 21. Auflage von 1996. Dort steht Philippiner, wie auch Filipina/Filipino (diese allerdings mit dem Vermerk ). Für mich ist die Form Filipino eine ausländische Schreibweise und da die dt. Bezeichnung "Philippiner" existert und auch von offizieller Seite (Auswärtige Amt, Verzeichnis der Staatennamen für den amtlichen Gebrauch (mit Bezeichnung der Einwohner),pdf) gebraucht wird, bin ich für die Verwendung dieser Form (Philippiner) in Wikipedia. Als Vergleich könnte ich auch anbieten, dass wir "Engländer" und nicht die Eigenbezeichnung "Englishman" benutzen. -ThorstenS 21:39:12, 9. Aug 2005 (CEST)
- Danke Toshi für deine Meinung, inzwischen habe nach Meinungsbildung in den Philippinen gefragt und mehrere private E-Mails von Philippinern und sog. Expats (Expatriachts) bekommen, die sich im deutschen Sprachgebrauch als solche (bzw. ihre Ehepartner) bezeichnen. Einer meinte sogar, dass die "spanische Form" einigen Teilen der Bevölkerung gar nicht passt, wodurch vielfältige Unterordnungen erst recht entstanden sind - aber das ist ja nicht das Problem der Wiki. Entschuldigung, ich hatte oben das: --Nikswieweg 01:01, 10. Aug 2005 (CEST) vergessen.
- Ich schlage vor, die amtliche, formale und deutsche Form "Philippiner" und ihre Deklinationen (z.B. Philippinerin, Philippinerinnen) zu benutzen. Schon der deutsch sprechende und schreibende Nationalheld der Philippinen Jose Rizal benutzte diese Form im ausgehenden 19. Jahrhundert. Der urspruenglich aus dem spanischen kommende Stamm "Filipino" ist ob seines in der deutschen (nicht: philippinischen) Umgangssprache gelegentlich auch abschaetzenden Nutzung fuer eine Enzyklopaedie abzulehnen. Blumentritt
- klar, die Begriffe Philippinerin bzw. Philippiner sind korrektes Deutsch und die Sachlage auch eindeutig -- Binter 20:58, 10. Okt 2005 (CEST)
Der Name Filipino ist eigentlich fast nur unter der muslimischen Minderheit unbeliebt, weil die spanischen Kolonialherren die Muslime versklaven wollte.
Viele Filipinos sind für diese Bezeichnung in zahlreichen Kriegen gestorben und sind stolz darauf sich so zu nennen.
- Nichts dagegen, dass sie sich so nennen, nur in der Übersetzung ins Deutsche werden sie dann Philippiner ganannt (vgl.: Engländer bezeichnen sich selbst als "Englisch(wo)man"). Wenn du noch nachweisen kannst, woher deine Informationen stammen, kann das im Artikel eingebaut werden. -ThorstenS 17:02, 8. Nov 2005 (CET)
Ja das habe ich schon verstanden. Das war nur so eine Information. Vielleicht kann man das, wie von Dir erwähnt einbauen. Das weiss ich weil ich zu ca. ein viertel von dort stamme. Und mir das ein Verwandter gesagt hat.
Man kann ja recherchieren. Das steht bestimmt irgendwo im WWW. Von mir aus gesehen ist das für viele bestimmt interessant...
Lesenswert-Diskussion
Überwiegend pro. Nur die philippinische Mythologie, die bei den Philipinier auch heute noch eine große Rolle spielt sollte noch bearbeitet werden.
Gast, 10:45, 28.August 2004 (CEST)
- noch
Contra - der Artikel ist noch zu unfertig, Mythologie und Musik fehlen ganz, die Geschichte muss noch von einer Liste in Fließtext (vielleicht ausgelagerter Artikel?) umgearbeitet werden. Sechmet Sechmet 16:30, 29. Aug 2005 (CEST)
Mythogie der Philippinen
Kritik:
(a) Der Beitrag über die (!) philippinische Mythologie nimmt in einer – eher kurz angelegten -Landesdarstellung der Philippinen einen viel zu breiten Raum ein. Man könnte den Eindruck gewinnen, die Philippinen wären primär ein Spukland. Hier ist der Autor über das Ziel hinausgeschossen.
(b) Die philippinische Mythologie ist viel zu vielgestaltig, als das man sie auf dieser Seite auch nur annähernd darstellen könnte.
(c) Es werden hier gar keine mythologischen Figuren vorgestellt. Mythen beziehen sich auf graue Vorzeiten („die Zeit vor der Zeit“ – wie eine Mythologiedefinition bemerkt). Bezugsgegenstände sind primär die Erschaffung von Welt, Kosmos, Menschen, Tieren. Was hier vorgestellt wird, sind vor allem übernatürliche Spukgestalten aus phantastischen Erzählungen, die sich auch auf die Gegenwart beziehen können.
(d) Aswangs (Vampire) können viele Gestalten annehmen. Die Standardfigur („Aswang Woman“) ist tagsüber vom Erscheinungsbild her eine ganz normale Frau. Nachts erscheint sie aber zumeist als ältere Frau mit lange, ungekämmten Haar, langen Fingernägeln, blutunterlaufenen Augen und einer schwarzen, langen Zunge. Manchmal wird ausgeführt, dass sie vor ihrem nächtlichen Flug nur mit der oberen Körperhälfte ausführt. Über den Hauskamin der Opfer führt sie ihre lange Zunge ein und - pardon - saugt dann die Eingeweide ihrer Opfer (vor allem Schwangere und Kinder) aus.
(e) Nicht ganz einsichtig ist die Behauptung, die Filipinos seien wegen dem „Black Kapre“ in ländlichen Gebieten „sehr empfindlich auf Tabakrauch“. Die Behauptung setzt eine weit verbreitete Kapre-Gläubigkeit voraus und hätte doch viele Nichtraucher zur Folge. Auf den Philippinen wird jedoch generell sehr viel geraucht.
(f) Zum Teil weitergehende Informationen finden sich hier:
http://bethge.freepage.de/c...
http://bethge.freepage.de/s...
W.Bethge
Weitere Korrekturen sind mal wieder angesagt
a.) Der Artikel spricht von 83 % malaiischen Katholiken. Nach meinem Wissen gibt es keine Konfessionsstatistik, die nach rassischer Zugehörigkeit aufgebrochen ist. Das wäre ja auch bei der rassischen Durchmischung etwas schwierig. Die genannte Prozentzahl bezieht sich schlicht auf die Gesamtbevölkerung.
b.) Es ist von „70 verschiedenen Sprachen und Dialekten“ die Rede. Peters zählt sogar 80 verschiedene Sprachen – die Zahl der Dialekte kann man wahrscheinlich gar nicht benennen.
c.) „5000 verschiedene Tiere“ sollen die Philippinen bevölkern. Ganz offensichtlich sind dabei nicht die 25.000 Insektenarten enthalten. Ansonsten: 230 Arten Säugetiere // 500 Vogelarten // 200 Reptilienarten // 2000 Fischarten (Quelle: Schäfer, S. 20).
d.) Von 14.000 Pflanz- und Pilzarten geht auch Gaulke aus, räumt aber ein, dass die Inventarisierung gerade erst begonnen hat.
wbethge
Exzellenz-Diskussion 30.9.-13.10.2005
- neutral === Benutzer 80.128.122.81 , 15:59, 30. Sep 2005 (CEST)
- contra - Das reicht noch nicht mal für die lesenswerten Artikel. Kein Wort zu Kunst, Musik und Literatur, der Geschichtsabschnitt verweist nur auf den Hauptartikel, unter Tourismus findet man nur eine konfuse Auflistung von Stichpunkten, der Bereich Politik beschäftigt sich fast ausschließlich mit der "Moslemproblematik", von Bergen, Flüssen und Seen lese ich in dem Artikel auch nichts, dasselbe gilt für das Schul- und Bildungssystem. -- Manu 17:38, 30. Sep 2005 (CEST)