Rotterdam

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Der Artikel Rotterdam gehört zur Kategorie: Rotterdam, Ort mit Seehafen
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Straße = A4, A13, A15, A16, A20 | Vorwahl = 010 | Postleitzahl = 3000-3099 | website = www.rotterdam.nl | }} Rotterdam ist nach Amsterdam die zweitgrößte Stadt in den Niederlanden und besitzt verkehrstechnisch große Bedeutung durch den zweitgrößten Seehafen der Welt. Sie liegt im Mittel zwei Meter unter Normalnull.

Neben Amsterdam und Den Haag ist Rotterdam eines der kulturellen Zentren der Niederlande. Rotterdam verfügt über eine Universität, mehrere Fachhochschulen, eine Musikhochschule und eine Kunstakademie.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Rotterdams, welche sich über 11 Stadtteile verteilt, ist sehr gemischt. Offiziell ist nur etwas mehr als die Hälfte der Bewohner autochthon. Die größten allochthonen Bevölkerungsgruppen sind Einwanderer aus den ehemaligen niederländischen Kolonien (vor allem aus Suriname und den Niederländischen Antillen) sowie Gastarbeiter aus der Türkei, Marokko und Kap Verde (Zahlen vom Januar 2004: Gesamtbevölkerung: 599.859, Autochthone 318.672, Surinamesen 52.377, Türken 43.550, Marokkaner 34.281, Antillianer/Arubaner 20.390, europäische Mittelmeer-Anrainerstaaten 18.127, Kapverdier 14.919, übrige Allochthone 97.543). Etwa 6.000 Rotterdamer sind Deutsche oder deutscher Abstammung. Viele von ihnen kamen entweder als Gastarbeiter (nach dem 2. Weltkrieg und in den 90er Jahren, als in den Niederlanden viele Arbeitskräfte gesucht wurden) oder als Studenten, um an einer der Rotterdamer Hochschulen zu studieren.

Geschichte

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Rotterdam nach der Zerstörung
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  • 1230 gegründet, entwickelte sich die Stadt ab 1340 mit dem Erhalt der Stadtrechte zu einer reichen Handelsstadt.
  • 1866 wurde der Vorhafen Hoek van Holland angelegt.
  • Im Zweiten Weltkrieg (1940) wurde Rotterdam bei einem deutschen Luftangriff auf die Verteidigungstruppen in Rotterdam und den darauf folgenden Bränden schwer zerstört. Die Stadt wurde im Anschluß modern wiederaufgebaut.
  • 1972 wurde die Universität gegründet, nachdem Rotterdam eine der größten westlichen Städte ohne Universität gewesen war.
  • 1985 ist der Hafenbetrieb weitgehend auf Gebiete am Nieuwe Waterweg und an der Maasvlakte vor Rotterdam ausgelagert. Für die zentrumsnahen Hafengebiete werden neue Konzepte zur Integration ins Stadtbild gesucht (vgl. Sehenswürdigkeiten: Kop van Zuid).

Geographie

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Historische Karte (um 1888)
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Rotterdam liegt im Westen der Niederlande in der Provinz Südholland an der Mündung von Maas und Rhein in die Nordsee und gehört zum Ballungsraum Randstad. Zur engeren Stadtregion Rotterdams zählen große Nachbarstädte wie Schiedam, Vlaardingen und Dordrecht.

Wirtschaft und Verkehr

Rotterdam hat den zweitgrößten Seehafen der Welt, der im Jahr 2004 einen Güterumschlag von 354 Mio. Tonnen hatte und zu dem u.a. auch Europoort gehört. Durch den Hafen wurde Rotterdam auch wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, wozu auch der Rangierbahnhof Kijfhoek zwischen den Nachbarorten Barendrecht und Zwijndrecht gehört.

Seit 1968 besitzt Rotterdam eine U-Bahn. Der sonstige ÖPNV wird unter anderem von der Rotterdamsche Electrische Tramway, der Straßenbahn von Rotterdam durchgeführt.

Rotterdam verfügt auch über einen Flughafen.

Sehenswürdigkeiten

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Kop van Zuid
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Kubushäuser
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Höchstes Gebäude Rotterdams: „Nationale Nederlanden“
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Altes Rotterdam

  • Provenierswijk - letzter Rest des Rotterdam der Vorkriegszeit, zentral gelegen hinter dem Hauptbahnhof
  • Laurenskerk (Lorenzkirche)
  • historisch Delfshaven alter Stadtteil mit Hafen, als Vorhafen der Stadt Delft gegründet und mit dieser durch einen Kanal verbunden (Delftse Schie).
  • Café New York im Gebäude der ehemaligen Holland-Amerikalijn (hier starteten viele Amerika-Auswanderer)

Architektur

  • Nederlands Architectuur Instituut - mit Museum, sehr umfangreiche Architektursammlung
  • Kop van Zuid - Städtisches Entwicklungsgebiet auf bisherigem Hafengelände auf dem der Innenstadt gegenüberliegenden Flussufer.
  • Kubushäuser - originelle Siedlung von auf jeweils einer Spitze stehenden würfelförmigen Einzelhäusern
  • Erasmusbrug - Brücke über die Nieuwe Maas und Symbol für das moderne Rotterdam
  • Willemsbrug - Die Golden Gate Bridge von Rotterdam gilt als das alte Gegenstück zur Erasmusbrug
  • Nationale Nederlanden Gebouw - Verwaltungsgebäude der Finanzgruppe "Nationale Nederlanden", höchstes Gebäude der Niederlande

Kunst

  • Museum Boijmans van Beuningen - Bedeutende Kunstsammlung aller Epochen
  • Kunsthalle (wechselnde Ausstellungen)
  • Witte de With (zeitgenössische Kunst)
  • tent (zeitgenössische Kunst)

Verschiedenes

  • Diergaarde Blijdorp - großer zoologischer Garten mit eindrucksvollem Aquarium
  • Wereldmuseum - Völkerkundemuseum
  • Euromast - Fernsehturm von Rotterdam
  • Holland Casino - für Spielernaturen
  • Maeslantkering Der Maeslant-Sturmflutwehr der zu den Deltawerken gehört.

Kultur

Ein internationaler Begriff im europäischen Chorleben ist der Rotterdams Jongenskoor.

Festivals und Events

  • Dunya-Festival - größtes Weltmusikfestival, jährlich, meistens ein Wochenende Ende Mai, weit über 100.000 Besucher
  • Internationales Filmfestival Rotterdam, jährlich Ende Januar, Anfang Februar
  • Karibischer Sommerkarneval

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Rotterdam


Einwohnerzahlen

im niederländischen gilt derjenige als allochton, der selbst im Ausland geboren wurde oder von dem mindestens ein Elternteil im Ausland geboren wurde (somit ist also ein großer Teil der Königsfamilie auch allochton). den Begriff "allochton" sollte man auch in dem Artikel erhalten, die deutschen Wörter "Ausländer" oder "Einwanderer" bedeuten ja etwas anderes. offizielle Zahlen januar 2004:

Bevolking Totaal 599.859 Autochtonen 318.672 Surinamers 52.377 Turken 43.550 Marokkanen 34.281 Antillianen/Arubanen 20.390 Noord-mediterranen 18.127 Kaapverdianen 14.919 Overige allochtonen 97.543

Dazu kommen (wahrscheinlich) einige 10000 Illegale. Rechnet man die "Ausländer" der 3. Generation hinzu (die alle als "autochton" gelten), die kulturell oft aber voll in die jeweilige Gemeinschaft integriert sind (und deshalb im deutschen in der Regel als "Ausländer" angesehen würden), verändern sich die Zahlen noch einmal.

Der Behauptung von wikimax, "allochton" würde im deutschen nur geologisch und biologisch verwandt stimme ich nicht zu; mir ist das Wort geläufig, selbst mein Fremdwörterlexikon sieht "allochthon" als generellen Gegensatz zu "autochthon", was auch auf Menschen bezogen wird. 212.238.215.149 01:03, 21. Jul 2004 (CEST)

Ich selbst habe mit dem Wort 'allochthon' keine Probleme, nachdem der Duden jedoch nur auf die biologische und geologische Bedeutung verweist, dachte ich es wäre besser, das Wort herauszunehmen. Wenn es hier allgemein verstanden wird, ist das natürlich auch in Ordnung.
Was die Zahlen betrifft, so ist das Wörtchen 'offiziell' wohl der springende Punkt. Wenn schon offizielle Zahlen des Bestuursdiensts bekannt sind, sollten diese -meine ich- auch verwendet werden. Dass Rotterdam viele "illegale" Einwohner hat ist sicherlich richtig, aber Schätzungen dazu und zu anderen Aspekten, die die Bevökerungszahlen beeinflussen würden, sollten auch als solche dargestellt werden. (Man könnte ja z.B. die Erklärung hier oben etwas gestrafft in den Artikel übernehmen.)
--Wikimax 23:28, 16. Aug 2004 (CEST)

Layout an deutsche Städte angleichen

Hi! Könnte man nicht die selbe Tabelle für die Basisdaten wie bei z.B. Stuttgart verwenden. Damit wäre es einheitlicher! Gruß Igrimm12 00:03, 18. Dez 2004 (CET)

Hallo Igrimm12!
Als ich die Tabelle für die Basisdaten eingefügt habe, habe ich den damaligen Berlin-Artikel als Vorlage verwendet. Dieser hat sich mittlerweile offensichtlich verändert (entspricht aber auch nicht 100% dem Aussehen des Stuttgart-Artikels).
Für Rotterdam (und damit auch für Den Haag, Leiden, Delft, Middelburg usw.) sprechen meiner Meinung nach aber zwei Gründe für das alte Layout:
Zum einen würde die Spalte "Wappen" bei den niederländischen Städten wohl immer leer bleiben, da eine Erlaubnis zur kommerziellen Nutzung der Stadtwappen nur im Einzelfall gegeben wird (damit ist Wikipedia nicht als Nutzer, sondern als Quelle betroffen).
Zum anderen fand ich gerade das, was du hier geändert hast immer recht schön: Dass das Inhaltsverzeichnis nämlich nicht den ganzen Bildschirm zumüllt. Bei kleinen Artikeln ist das nicht so tragisch, aber z.B. bei Stuttgart finde ich es schon recht nervig, wenn statt des Artikels erstmal nur eine Spalte mit viel weiss daneben erscheint. (Und wenn man auf "verbergen" drückt, dann zerhaut man sich bei manchen Browsern das ganze Layout des Artikels)
Wie wäre es denn mit einer Mischung aus beidem? Optische Angleichung an Stuttgart (graue Balken etc.) - aber ohne die Spalte Wappen und dafür die Karte über die gesamte Breite (wie gehabt)? (Und vielleicht den Inhalt wieder an die Seite??)
Gruß --Wikimax 11:09, 18. Dez 2004 (CET)
P.S.: Amsterdam wäre vielleicht eine gute Vorlage...


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Rotterdam und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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