Schottland

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Scotland (Englisch/Lowland Scots)
Alba (Gälisch)
Schottland
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Das Andreaskreuz, die Nationalflagge Schottlands
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Das Wappen von Schottland
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The Lion Rampant, die Flagge des schottischen Königs
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(Details) (Details) (Details)

Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II.
Erster Minister Jack McConnell
Hauptstadt Edinburgh
Fläche 78,782 km²
Bevölkerung 5.062.011 (2001)
Bevölkerungsdichte 64 Einwohner pro km²
Währung Pfund Sterling mit eigenen schottischen Noten der Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland (beide Edinburgh) und Clydesdale Bank (Glasgow); Münzen wie in England. Besonderheit: 1-Pfundnote; gibt es in England nicht und wird dort auch nicht akzeptiert. Englische Noten werden in Schottland ohne weiteres angenommen, umgekehrt ist dies trotz rechtlicher Verpflichtung nicht immer der Fall.
Zeitzone UTC, Sommerzeit: +1 UTC
Nationalhymne inoffiziell Scots Wha Hae oder Scotland the Brave
Internet TLD .gb und .uk (keine eigene).
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Lage Schottlands im Vereinigten Königreich
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Schottland (Gälisch: Alba, lat.-kelt.: Caledonia) ist ein Land im Nordwesten Europas und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil auf Großbritannien und mehreren Inselgruppen, nämlich den Shetlandinseln, Orkney und den inneren und äußeren Hebriden.

Geografie

Schottland bildet den nördlichen Teil der Insel Großbritannien und bedeckt etwa ein Drittel der Fläche. Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Grossbritanniens) ist der Ben Nevis, bei Fort William. Er gehört zu den Munros.

Die südlich gelegenen Lowlands sind aufgrund des leichteren Zugangs zu diesen Regionen stärker von England geprägt. So ergaben sich die kulturellen Unterschiede in den beiden Gebieten.

Die bevölkerungsreichste Gegend ist der sogenannte Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

Größte Städte

Stadt Einwohner
5.4.1991
Einwohner
29.4.2001
Glasgow 658.379 629.501
Edinburgh 400.632 430.082
Aberdeen 182.133 184.788
Dundee 157.808 154.674
Paisley 73.925 74.170
East Kilbride 70.579 73.796
Hamilton 49.988 48.546
Cumbernauld 49.507 49.664
Greenock 49.267 45.467
Ayr 47.962 46.431
Kirkcaldy 47.274 46.912
Coatbridge 43.467 41.170
Kilmarnock 43.207 43.588
Livingston 42.178 50.826
Perth 41.724 43.450
Inverness 40.918 40.949
Dunfermline 39.068 39.229
Glenrothes 38.320 38.679
Airdrie 36.842 36.326
Irvine 33.406 33.090
Dumfries 31.936 31.146
Falkirk 31.399 32.379
Motherwell 30.769 30.311
Stirling 29.768 32.673
Wishaw 29.574 28.565
Clydebank 29.171 29.858
Bearsden 27.707 27.967
Bishopbriggs 23.825 23.118
Arbroath 23.680 22.785
Dumbarton 21.797 20.527
Bellshill 21.624 20.705
Renfrew 20.764 20.251
Kirkintilloch 20.624 20.281
Musselburgh 20.261 22.112
Port Glasgow 19.426 16.617
Newton Mearns 19.342 22.637
Elgin 19.338 20.829

Bevölkerung

Die Schotten stammen ethnisch von den Angelsachsen, Kelten und Skandinaviern ab, haben zum Teil aber auch irische Einflüsse.

Sprache

In Schottland werden drei Sprachen gesprochen: Englisch, Schottisch und Gälisch.

Fast alle Schotten sprechen schottisches Standardenglisch. Das Meldeamt nimmt an, dass 30% der Bevölkerung daneben fließend Schottisch sprechen, eine westgermanische, mit dem Englischen verwandte Sprache. Etwas mehr als 1% der Bevölkerung geben als Muttersprache Gälisch an, eine keltische Sprache, ähnlich dem Irischen. Nur auf Eilean Siar gibt es noch eine Gälisch sprachige Mehrheit, was sich auch im offiziellen Gälischen Namen der Insel widerspiegelt. Dennoch beherrschen fast alle Gälisch-Sprecher auch Englisch fließend.

Als König James VI den Englischen Thron bestieg, wurde am Schottischen Hof und im Parlament Schottisch (auch bekannt als Lowland Scots oder Lallans, welches genau genommen ein schottischer Dialekt ist) geschrieben und gesprochen.

Sowohl Englisch als auch Schottisch werden vom schottischen Parlament als Amtssprachen anerkannt, beide mit dem selben Respekt, aber nicht mit der selben Wertigkeit. Gälisch wurde offiziell 2005 durch den „Gaelic Language (Scotland) Act” anerkannt. Schottisch wurde offiziell als „regionale Sprache oder Minderheitensprache“ anerkannt auf Basis der Europäischen Charta für Regional- und Minderheitssprachen (the European Charter for Regional or Minority Languages), welche 2001 vom UK ratifiziert wurde und von der Schottischen Exekutive im Partnership Agreement 2003 unterstützt wurde. Das Projekt „Schottisches Wörterbuch“ wird von staatlicher Seite finanziell unterstützt.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Schottlands

  • seit ca. 10.000 v. Chr. erste Zuwanderung über die Landbrücke, welche bis etwa 4.000 v.Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verbindet und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwindet. Die frühesten Einwohner sind mesolitische Jäger und Fischer bzw. ab etwa 4.500 v.Chr. einwandernde neolitische Bauern.
  • 6.000 v. Chr. Früheste archäologische Hinweise auf menschliche Siedlungen und Kultstätten.
  • 82-208 n. Chr. Die Römer marschieren mehrmals in die Region ein, können aber keine dauerhafte Herrschaft aufrichten. Der Hadrianswall wird in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut und wird zur endgültigen Nordgrenze von Römisch-Britannien.
  • 503 Die Skoten, Kelten aus Irland, landen an der Westküste Schottlands.
  • 843 Kenneth Mac Alpin vereint die Skoten und Pikten als eine Nation. Diese keltische Monarchie dauert bis zum Ende der Regentschaft von Macbeth im Jahre 1057.
  • 1057 Malcolm III. tötet Macbeth und wird König. Unter seiner Herrschaft wird der englische Einfluss stark.
  • 1296 Annexion Schottlands durch den englischen König Edward I.
  • 1314 Schlacht von Bannockburn: Die Schotten unter Robert the Bruce schlagen die Engländer, angeführt von Edward II.
  • 1320 Die Declaration of Arbroath wird aufgesetzt. Sie soll den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Der Papst akzeptiert die Erklärung.
  • 1603 James VI. von Schottland, Sohn Maria Stuarts, wird König James I. von England. So werden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England bleiben separate Königreiche unter einem Monarchen.
  • 1692 Beim Massaker von Glencoe werden 38 Mitglieder des MacDonald Clan auf Anordnung der englischen Regierung in einer Strafaktion ermordet. Dieses Ereignis hat sich tief in das schottische Nationalbewusstsein eingebrannt.
  • 1707 Act of Union: Schottland wird formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löst sein Parlament auf und schickt Abgeordnete ins Parlament von Westminster.
  • 1746 Schlacht bei Culloden: Der von Prinz Charles Edward Stuart ("Bonnie Prince Charlie") angeführte letzte schottische Aufstand wird blutig niedergeschlagen.
  • ab 1780 Highland Clearances: Beginn der Vertreibung von Kleinbauern ("Crofters") um Platz für Schafzucht zu schaffen.
  • 1820 Die industrielle Revolution erreicht Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzen die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie.
  • 1975 Das erste Öl wird von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wird ein Erdöl förderndes Land.
  • 1997 Die schottische Bevölkerung stimmt mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs.
  • 1999 Ein neues schottisches Parlament wird gewählt. Es wird in Zukunft über innerschottische Angelegenheiten und Einkommenssteuern entscheiden können.

siehe auch: Prinzen von Schottland

Berühmte Persönlichkeiten

Kultur

Der Dudelsack, die Kilts und der Whisky sind die bekanntesten schottischen Kulturgüter, wobei alle drei keinen schottischen Ursprung haben. Der Whisky wurde zuerst von katholischen Mönchen in Irland gebraut und ist dann im Rahmen von Missionierungen in Schottland gelandet. Der Dudelsack kommt aus Kleinasien und der Kilt wurde zuerst in London getragen. Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis, Harris Tweed und das schottische Clansystem sind dagegen schottischem Urpsrung und auch weitläufig bekannt.

Das Clansystem, vor allem in den Highlands, stellt eine schottische Besonderheit dar. Ein paar der bekanntesten Clans sind:

  • MacGregor
  • Stewart
  • MacDonald
  • MacLeod
  • Robertson
  • Campbell
  • MacKenzie

Regelmäßig finden die so genannten "highland games" (Hochlandspiele) statt.

Es gibt keine offizielle Nationalhymne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland der schottischen Band The Corries zu hören.

Religion

siehe auch:
Volkszählung vom Jahre 2001:
Religion Prozent der Bevölkerung
Church of Scotland 42 %
ORB 28 %
römisch-katholisch 16 %
andere Christen 7 %
Islam 0.8 %
Buddhismus 0.1 %
Sikhismus 0.1 %
Judentum 0.1 %
Hinduismus 0.1 %
Andere Religionen 0.5 %
keine Antwort 5 %

Schulsystem

siehe Schulsystem im Vereinigten Königreich

Wirtschaft

Schottland ist neben Irland das Zentrum der Whisky-Industrie. Die zweite dort gewonnene Flüssigkeit ist das Nordsee-Öl; das Zentrum der Erdölförderung ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei längst abgelöst. Hauptexportprodukt ist allerdings Computer Software. Als Beispiel ist z.B. Rockstar North zu nennen, welche ihre Büros in Edinburgh haben.

Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland, wie im Rest des Vereinigten Königreiches, in Pfund Sterling bezahlt - allerdings dürfen die drei großen schottischen Banken Bank von Schottland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also vier verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert.

Politik und Verwaltung

Schottland wird von einem "Ersten Minister" (vergleichbar einem deutschen Ministerpräsidenten) regiert. Seinen Amtssitz hat er in Edinburgh, wo auch das schottische Parlament seinen Sitz hat.

Siehe auch:

Literatur

  • Markus Hilpert/Bernhard Kräußlich (Hrsg.), Schottland : eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, 252 S., ISBN 3-923273-55-X

Weblinks

als:Schottland ang:Scotland ast:Escocia sco:Scotland simple:Scotland


Diskussion der Autoren über den Artikel: Schottland


"Das Clansystem, vor allem in den Highlands, stellt eine schottische Besonderheit dar, welche viele Ähnlichkeiten mit dem System der Amerikanischen Indianer Stämme aufweist."

Zum einen gehört das eher unter einen Artikel Schotten (Volk), zum anderen ist die Parallele zu den Indianern eher seltsam, findet ihr nicht? Zum einen gibt es "die Indianer" nicht, sondern eine Reihe verschiedener Sprach- und Kulturkreise, zum anderen sind die meisten Indianer-Völker nicht so hierarchisch organisiert wie die Klans, und zudem haben einige Clans zwar angestammte Territorien, leben aber ansonsten wie normale Familien weltweit nebeneinander.

Als Amtssprachen werden in dem Artikel folgende genannt: Englisch, schottisches Gälisch, Schottisch. Was ist mit Schottisch gemeint: Scots? Ist das wirklich eine Amtssprache in Schottland?

Scots ist von der britischen Regierung als separate Sprache anerkannt. Dasselbe gilt fur die Europäische Charta von Regionalen und Minderheitssprachen. Siehe auch . --Aglarech 14:04, 17. Nov 2003 (CET)

Aus der englischen Wikipedia: British government now accepts Scots as a language and has recognised it under the European Charter for Regional and Minority Languages. Gibt es Bestrebungen Scots zur Amtssprache zu machen? Wo kann man das nachlesen? CarstenK 14:18, 17. Nov 2003 (CET)
O.K., ich habe jetzt noch mal in der englischen Wikipedia nachgefragt, und das Ergebnis ist, dass es im Vereinigten Königreich gar keine Amtssprachen im engeren Sinne gibt. De facto ist allerdings Englisch Amtssprache, weder Gaelic noch Scots werden in administrativen Dokumenten gebraucht. Insofern lag ich da wirklich falsch. (Das ändert allerdings nichts daran, dass Scots eine anerkannte Sprache ist.) Ich werde deshalb auch Gaelic aus den Amtssprachen herausnehmen - es wird von weniger Menschen gesprochen als Scots und die Tatsache, dass es finanziell geförderte Programme z. B. im Rundfunk gibt, machen es noch nicht zur Amtssprache. --Aglarech 15:40, 18. Nov 2003 (CET)
Dann wäre es wohl besser, wenn wir Englisch als Amtssprache auch löschen und stattdessen so etwas wie Verwaltungssprache einFügen. Oder wie siehst du das? Dürfen Gälisch und Scots als Verwaltungssprache genutzt werden? Sehr sympatisch übrigens der Gedanke, dass sich nicht eine Sprache als "von Amts wegen" über die anderen erhebt ;-) bemerkt CarstenK 16:41, 18. Nov 2003 (CET)
Naja, wenn alle amtlichen Dokumente auf Englisch sind, dann ist es die Amtssprache. Viele Länder haben das nicht gesetzlich festgelegt, aber es ergibt sich über den alltäglichen Gebrauch. --Zenogantner 16:55, 18. Nov 2003 (CET)

Nach der Auskunft, die ich bekommen habe, müssen Gerichtsdokumente und auch amtliche Formulare auf Englisch ausgefüllt werden (auch wenn es anscheinend kein Gesetz gibt, dass Englisch formal festschreibt). Damit ist Englisch wohl de facto, wenn auch nicht der Form nach Amtssprache. Zusätzlich noch das Wort Verwaltungssprache einzuführen finde ich persönlich nicht so sinnvoll. Grundsätzlich finde ich es für eine Enzyklopädie interessanter, die Sprachen aufzuführen, die auch tatsächlich gesprochen werden (in nennenswertem Umfang), aber die Entscheidung für die Amtssprache als Eintrag in den Boxen ist wohl irreversibel gefallen.--Aglarech 17:47, 18. Nov 2003 (CET)

Diesbezüglich wurde nie eine Entscheidung getroffen (meines Wissens), sie wäre auch nicht irreversibel, und schon gar nicht bindend. Siehe Wikipedia:Empfehlungen. Ich weiß, dass in letzter Zeit die Unsitte aufgekommen ist, über alles Entscheidungen zu treffen und Abstimmungen zu machen - aber wirklich bindend ist das alles nicht. Schließlich ist heißt es ja Wikipedia. --Zenogantner 17:52, 18. Nov 2003 (CET)
PS: Im Sinne der Einheitlichkeit kann man ja die Amtssprache eintragen, und die anderen Sprachen im Text nennen.

Im Prinzip hast Du sicher recht damit, wenn Du sagst, dass es keine bindenden Entscheidungen gibt. Aber wenn ich richtig sehe, dass bisher alle Länderartikel mit entsprechender Box die Amtssprache aufführen, muss man schon sehr idealistisch sein, um das alles jetzt wieder ändern zu wollen. Denn unterschiedliche Formate für denselben Artikeltyp wird ja am Ende auch niemand wollen. Das habe ich gemeint, als ich oben von irreversibel sprach. Daher ist Dein pragmatischer Vorschlag, die Amtssprache einzutragen und die anderen im Text zu erwähnen wohl das Beste.--Aglarech 21:48, 18. Nov 2003 (CET)

Da Schottland ja eigentlich nur eine Art "Bundesland" des Vereinigten Königreiches ist (auch wenn mich jetzt viele Schotten nicht mehr mögen), halte ich die Problematik für ziemlich nebensächlich. Sicher hat Meck-Pomm auch eine Amtssprache, nämlich deutsch. Aber die wird ja auch nirgendwo erwähnt (wäre meiner Meinung nach auch überflüssig). - Horst

Von mir aus kann es so bleiben. --Aglarech 22:27, 18. Nov 2003 (CET)

>>>:Aus der englischen Wikipedia: British government now accepts Scots as a language and has recognised it under the European Charter for Regional and Minority Languages.'<<< Der Eintrag in der englischen Wiki ist schlicht und ergreifend Unsinn. Unter die EU Charta fällt lediglich Scottish Gaelic. Des weiteren: Es gibt in unserem Begriffsverständnis keine "Amtssprache". Allgemeine Verkehrssprache ist Englisch, Parlamentssprachen sind Englisch und Scottish Gaelic. Außerdem: Es gibt eine Gaelic Language Bill (in Kraft seit 2003/4) nach der alle amtlichen Verlautbarungen etc. neben englisch zwangsweise in gaelic publiziert werden müssen, so wie z.B. auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk verpflichtet ist, ein gaelisches Vollprogramm zu bieten (aber kein Programm in SCOTS!!!)

Gaelic Football

Sie spielen ,,Gaelic football in Irland, nicht Schottland (nicht so viel!)... shinty ist der schottische spiel

Lowland Scots

Bitte, "Lowland" Scots oder Lowland-Schottisch (Plattschottisch?). Wir haben ZWEI Sprache in dieser Land.

Wappen

Irgendwie sieht dieses "Wappen von Schottland" dem der Vereinigten Königreiche ziemlich ähnlich, oder? Die folgende Version halte ich für schottischer: Wappen von Schottland 80.143.159.254 13:37, 3. Jan 2005 (CET)

Recht hast Du. Das auf der verlinkten Webseite ist das Schottische, das andere das des Vereinigten Königreiches. --Adomnan 15:07, 3. Jan 2005 (CET)

Beide Wappen sind reine Phantasieprodukte! Seit wann steht denn in einem schottischen Wappen, das mit den Schildhaltern die Banner von England und Schottland zeigt, das schottische Banner in nachrangiger Position??? Zu den Achievements of Her Majesty Queen Elizabeth als "schottische Königin" siehe u.a. hier: http://www.schottlandportal... ... oder schaut auf der Seite des Lord Lion King nach. Jedenfalls es unterscheidet sich sowohl hinsichtlich der Position der Schildhalter und Banner als auch hinsichtlich der Aufteilung des eigentlichen Wappenschildes sehr wohl vom entsprechenden englischen Wappen.

Seitenansicht

Bin ich der einzige, auf dessen Rechner die Seite furchtbar aussieht, mit der Tabelle über dem Inhaltsverzeichnis und dem Textanfang? Ich würde das ja versuchen zu korrigieren, aber wenn es sonst niemanden zu stören scheint... --TDLacoste 14:17, 21. Feb 2005 (CET)

Hat sich erledigt, war wohl ein Browser-Problem. --TDLacoste 14:48, 28. Feb 2005 (CET)

Domain @ Adomnan

Die Domain .gb wird definiert nicht verwendet. Siehe: http://www.iana.org/root-wh... Die Domain steht auf "reserved" und als Registrar ist auch niemand genannt, so kann diese TLD unmöglich benutzbar sein. Ich will keinen Editwar anstiften, nur kriegt man leicht den Eindruck dass .gb auch einfach so verwendet werden kann. Ich weiß nicht wonach du gesucht hast, aber ich konnte nirgendswo eine .gb Domain finden.

Versuch doch mal google [LINK] und Du wirst viele Domains gelistet finden. Vielleicht sind auch einige davon disconnected. Eine Militärseite, die ich irgendwo in meinen Links habe, und gerade nicht finde ist nur über .gb zu erreichen. Wie auch immer. --Adomnan 11:29, 11. Apr 2005 (CEST)
P.S.: Ich lese die IANA-Seite so, dass .gb für der Vereinigte Königreich reserviert ist (und damit das einzige Land ist dass zwei domains hat), wenn nur .uk genutzt wird ist das halt so, heißt aber nicht, dass dieses Domain nicht für Schottland existiert. Die Schotten hätten viel lieber .sc (leider schon Seychellen) oder ähnliches. Vielleicht wird ja mal .sco genehmigt.


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Schottland und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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