Schweiz

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Schweizerische Eidgenossenschaft
Confédération suisse
Confederazione Svizzera
Confederaziun svizra
Confoederatio Helvetica

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Flagge der Schweiz
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Wappen der Schweiz
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(Details)

Amtssprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch
Hauptstadt Bern (siehe auch Hauptstadtfrage der Schweiz)
Staatsform Demokratie, Bundesstaat
Bundesrat Samuel Schmid
(Bundespräsident 2005)
Moritz Leuenberger
(Bundespräsident 2006)
Pascal Couchepin
Joseph Deiss
Micheline Calmy-Rey
Christoph Blocher
Hans-Rudolf Merz
Fläche 41'285 km²
Einwohnerzahl 7'415'100 (Ende 2004)
Bevölkerungsdichte 179.6 Einwohner pro km²
BIP/Einwohner 52'879 US-$ (2005)
Währung 1 Schweizer Franken = 100 Rappen
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März–Oktober)
Nationalhymne Schweizerpsalm
Nationalfeiertag 1. August
Nationalitätszeichen CH
Internet-TLD .ch
Vorwahl +41

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Lage der Schweiz
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Lage in Europa

Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.

Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Österreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km). Der westliche Nachbar ist Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge.

In Kürze

Die Schweiz ist geprägt von Gebirgen, Seen und Wäldern. Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte) und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden.

Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb heute Nationalfeiertag.

Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seit 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone.

Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7.4 Millionen, davon sind 20.6 % Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82.8 Jahre für Frauen und 77.2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch. 41 % der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 % sind evangelisch-reformiert.

Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union.

Das Landeskennzeichen der Schweiz ist «CH», für Confœderatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

Geografie

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Topografie der Schweiz, Sattelitenbild, September 2002
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Die Schweiz gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite.

38% (14'813 km²) der Schweizer Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Davon sind 30.4% (12'522 km²) Wald. Überbaut sind 5.8% (2418 km²). 25.5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche.

Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.

Geologie

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.

Berge

In der Schweiz gibt es insgesamt 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz. Der im Ausland bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt.

Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe.

Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, und der Piz Palü (3901 m).

In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich tiefer, nicht desto weniger existieren hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2032 m), der Titlis (3238 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Gebirge im Tessin.

Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in Frankreich, es ist der Crêt de la Neige mit 1718 m. Der höchste Schweizer Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1679 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich das Chasseral (1607 m). Weitere Berge sind la Dôle (1677 m), Chasseron (1607 m) und le Suchet (1588 m).

Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz

Seen

Die Schweiz hat aufgrund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten viele Seen. Ein Grossteil sind kleinere Bergseen.

Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas kleiner (23.73 % der Uferlänge auf Schweizer Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 % auf Schweizer Territorium) bildet mit 193 m ü.M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten sich ausschliesslich in der Schweiz befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215.20 km²), der Vierwaldstättersee (113.72 km²) und der Zürichsee (88.17 km²).

Siehe auch: Liste der Seen in der Schweiz

Flüsse

Zwei der drei grössten Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen im Gotthardmassiv. In der Schweiz befinden sich mehrere Wasserscheiden.

Der Rhein fliesst bei Reichenau im Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein zusammen, wobei nur der Vorderrhein tatsächlich dem östlichen Gotthardmassiv entspringt. Der Hinterrhein entspringt im weiter südlich gelegenen Rheinwald, in der Nähe des San Bernhardino-Passes an der Grenze zum Tessin. Der Rhein fliesst von Reichenau in nördlicher Richtung durch das Rheintal und bildet die Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und dem Österreichischen Bundesland Vorarlberg bis in den Bodensee. Bei Konstanz, verlässt er den Bodensee in westlicher Richtung und bildet zu einem grossen Teil die Grenze zu Deutschland (Der grösste Teil des Kantones Schaffhausen und ein Teil des Halbkantons Basel-Stadt befindet sich nördlich des Rheins). Kurz nach Schaffhausen (Neuhausen) befindet sich der grösste Wasserfall Mitteleuropas, der Rheinfall (siehe Bild). Im weiteren Verlauf durchquert er die Stadt Basel und verlässt die Schweiz daraufhin in Richtung Norden bis er schliesslich in die Nordsee mündet.

Die Rhône entspringt auf der westlichen Seite des Gotthardmassivs (Rhônegletscher) und fliesst durch den gesamten Kanton Wallis in den Genfersee. Am westlichen Seeende fliesst die Rhône durch die Stadt Genf, verlässt kurz darauf die Schweiz und mündet ins Mittelmeer.

Mit Ausnahme der Engadiner und Tessiner Gewässer münden alle Gewässer der Schweiz in Rhein oder Rhône. Der Inn entspringt südlich von St. Moritz (Maloja) im Engadin (Graubünden). Er fliesst durch Silser- und Silvaplanersee in Richtung Norden und verlässt die Schweiz bei Vinadi. Er passiert die bekannten Tiroler Städte Landeck und Innsbruck und mündet im bayerischen Passau in die Donau. Der Namensgeber des Kantons Tessin, der Ticino, entspringt im südlichen Gotthardmassiv und fliesst durch die Nordhälfte des Kantons in den Lago Maggiore und verlässt damit die Schweiz. Er mündet schliesslich in den Po.

Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km (die Aare entspringt wie die Rhône im westlichen Gotthardmassiv). Die Rhône hat eine Länge von 264 km innerhalb der Schweiz.

Im nördlichen Gotthardmassiv entspringt zusätzlich der aus der Schweizer Geschichte bekannte Fluss Reuss (Fluss), welcher in den Vierwaldstättersee, durch Luzern und schliesslich zusammen mit der aus Zürich kommenden Limmat in die Aare fliesst. Der wohl bekannteste Fluss des Jura ist der Le Doubs, der in Frankreich entspringt nach Norden fliesst und teils die schweiz/französische Grenze bildet, teils auf Schweizer Boden fliesst. Im Kanton Jura macht der Le Doubs einen Richtungswechsel und fliesst in südwestlicher Richtung in die Saône.

Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz

Klima

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Klimadiagramm Zürich
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Klimadiagramm St. Moritz
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Klimadiagramm Locarno
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Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran.

Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage wie auch durch die geografische Lage.

Während in der Innerschweiz, in den Alpen und im Tessin die durchschnittliche Regenmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im Wallis (Rhônetal) nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 mm/Jahr. Die Regenmenge ist im Sommer mit Ausnahme des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Januar bei 61 mm (jeweils Auswertungen der Jahre 1961–1990).

Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. In der Magadinoebene im Tessin liegt der Durchschnittswert etwa 2 bis 3 °C höher. Im Oberengadin ist es rund 10 °C kälter. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7.5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41.5 °C am 11. August 2003, beziehungsweise in La Brévine mit -41.8 °C (12. Januar 1987).

Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin ein eher seltenes Ereignis ist, war deren Intensität in der Periode 1999–2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.

Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst über mehrere Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Nebel seltener.

Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn und die kalte Bise. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).

Bekannte Formen von Naturkatastrophen in der Schweiz sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.

Flora und Fauna

30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinen- Bannwald und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.

Bevölkerung

Sprachen

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Sprachen in der Schweiz
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Hauptartikel: Sprachen in der Schweiz

Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seit 1999 fest: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.». Im Artikel 701 heisst es zudem: «Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.» Jenisch wurde durch die Ratifizierung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen durch die Schweiz 1997 als als territorial nicht gebundene Sprache der Schweiz anerkannt.

Im Kanton Zürich ist zusätzlich die Gebärdensprache verfassungsmässig anerkannt.

Wegen der oben zitierten Verfassungsbestimmung mit vier anerkannten Landessprachen, nehmen manche Leute irrtümlich an, Schweizer sprächen vier Sprachen, was jedoch nicht der Fall ist. Wirklich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution. Bereits auf Kantons- und Gemeindeebene ist es anders: In den meisten Fällen existiert nur eine Amtssprache. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren.

Mit 63.7 % ist Deutsch (hellgrau) die meistverbreitete Sprache. Die Bevölkerung spricht aber gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte. Französisch wird von 20.4 % (blau) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig die Suisse romande oder Romandie genannt. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden wird Italienisch (rot, Anteil 6.5 %) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (grün), hat einen Anteil von 0.5 % und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen daneben noch deutsch sprechen. Auch die Jenischen haben einen Anteil von 0.5 %, sie leben aber in der ganzen Schweiz verstreut und sprechen alle mindestens eine weitere Landessprache. Durch Zuwanderung bedingt sprechen mittlerweile 9 % der Einwohner andere Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1.5 % am weitesten verbreitet.

Als Fremdsprachen beherrschen die meisten Schweizer eine zweite Landessprache und Englisch.

Siehe auch: Schweizer Sprache

Religionen

Hauptartikel: Religionen in der Schweiz

Von den Schweizer Bürgern sind 41 % katholisch, 40 % reformiert, 2.5 % in Freikirchen, 5.5 % gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 % sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 % römisch-katholisch, 5 % evangelisch-reformiert, 17 % orthodox, 18 % islamisch, und 2 % ohne Bekenntnis.

Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in einigen Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche diesen Status inne. In einigen Westschweizer Kantonen gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind.

Protestantisch dominiert sind der Kanton Bern, Teile von Graubünden und Schaffhausen, Zürich, Basel die meisten Westschweizer Kantone, insbesondere die Calvinstadt Genf. Die Römisch-Katholische Kirche dominiert in den Kantonen Freiburg, Jura, Wallis, Tessin, in den Kantonen der Zentralschweiz und in Teilen der Ostschweiz. Die Christkatholische Kirche ist nur in Teilen der Nordwestschweiz von Bedeutung. Mit 0.33 % ist der Buddhismus in der Schweiz stärker vertreten als in anderen Ländern Europas.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Schweiz

Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten Burgunder und Alamannen das Gebiet der heutigen Schweiz. Bis 746 unterwarfen die Franken beide Völker, deren Territorium Teil des Fränkischen Reiches wurde. Bei der Teilung dieses Reiches kam das Gebiet der Schweiz zum Ostfrankenreich, dem späteren Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ihr Gebiet gehörte dabei grösstenteils zum Stammesherzogtum Schwaben und zum Königreich Burgund. In der frühen deutschen Geschichte spielen Adelsgeschlechter aus der Schweiz wie die Habsburger, Zähringer, Kyburger, Lenzburger und Rudolfinger eine wichtige Rolle. Ausserdem waren die Alpenpässe für die deutsche Herrschaft über Italien von grösster Wichtigkeit. So lässt sich erklären, weshalb die deutschen Herrscher immer ein ganz besonderes Augenmerk auf die Talschaften in den Alpen legten. Die Bewohner der Talschaften der Innerschweiz sahen diese «Reichsunmittelbarkeit» als Privileg.

Die drei «Urkantone» oder «Waldstätte» (Orte) Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang August 1291. Der Legende nach geschah die Beschwörung dieses Bundes auf dem Rütli. Ins breite Bewusstsein der Menschen drang diese Legende mit dem 1804 veröffentlichten Theaterstück «Wilhelm Tell» von Friedrich Schiller. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Datum für die Begründung der alten Eidgenossenschaft und damit als schweizerischer Nationalfeiertag festgelegt. Beim Bündnis von 1291 ging es jedoch weniger um den Schutz vor dem Haus Habsburg, als vielmehr darum, sich für die Unsicherheiten nach der Wahl eines neuen deutschen Königs abzusichern. Tatsächlich folgte ja auf Rudolf eine eher unsichere Zeit mit schnell wechselnden Herrschern.

Das schlechte Verhältnis zwischen den Eidgenossen und dem Herrscherhaus der Habsburger rührt von der deutschen Königswahl vom 25. November 1314 her, als der Wittelsbacher Ludwig der Bayer und der Habsburger Friedrich der Schöne gleichzeitig zum deutschen König gewählt wurden. Die Eidgenossen hielten zu Ludwig dem Bayer. Dies und ein Überfall auf das Kloster Einsiedeln bewog Leopold I. von Österreich 1315 zu einem Kriegszug gegen die Eidgenossen, der in der Schlacht am Morgarten unglücklich für ihn endete. Um ihre Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schlossen sich Luzern, Zürich, Glarus, Zug und Bern im 14. Jahrhundert dem Bund der Waldstätte an. Das resultierende Gebilde wurde als die Acht Alten Orte bezeichnet.

Es folgten weitere Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg: 1386 bei Sempach und 1388 bei Näfels gelang es den Eidgenossen habsburgische Ritterheere zu schlagen. 1415 eroberten sie sogar die habsburgischen Stammlande im Aargau. Zwischen der Stadt Zürich und den übrigen Eidgenossen kam es wegen der Erbschaft der Grafen von Toggenburg zum Alten Zürichkrieg (1436–1450) in dessen Verlauf sich Zürich mit Habsburg verbündete. In der Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurden die habsburgischen Hilfstruppen der Armagnaken zwar nicht geschlagen, sie zogen sich jedoch angesichts der hohen Verluste wieder zurück. Zürich war schliesslich zur Rückkehr in die Eidgenossenschaft gezwungen. Ein weiterer Krieg brachte Habsburg 1460 um den Thurgau, so dass sich Herzog Sigismund von Tirol am 11.6.1474 in der «Ewigen Richtung» gezwungen sah, die alte Eidgenossenschaft als eigenständiges Staatswesen anzuerkennen. 1474 zogen die Eidgenossen auf Wunsch Kaiser Friedrich III. gegen Karl den Kühnen von Burgund und vernichteten den mächtigen burgundischen Staat. Bern und Freiburg expandierten in dieser Zeit ins vormals savoyisch und burgundisch kontrollierte Waadtland, das sie bis 1536 ganz eroberten.

Der militärische Sieg über die Burgunder bestärkte die Eidgenossenschaft in ihrem Willen nach Selbständigkeit. Aus diesem Grund widersetzte sie sich der Reichsreform von Kaiser Maximilian I.. Der Versuch Maximilians, im sogenannten Schwabenkrieg die Eidgenossen gefügig zu machen, endete 1499 im Frieden zu Basel mit der faktischen Unabhängigkeit der Schweiz vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von weiteren Kantonen erweiterte sich die Eidgenossenschaft bis 1513 auf Dreizehn Orte. Dazu kamen weitere Verbündete, die sogenannten zugewandten Orte.

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Entwicklung der Schweizer Eidgenossenschaft 1315-1513
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Die Expansion der Eidgenossenschaft in Richtung Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Eidgenossenschaft in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, Frankreich, Venedig, dem Papst, Spanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Papst Julius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessin und schliesslich sogar von Mailand, über welches sie die Schutzherrschaft ausübten. Nach einer Niederlage gegen Frankreich in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Dominanz über Oberitalien. Der Mythos der Unbesiegbarkeit der Schweizer war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine weitere wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des "Stillsitzens", was man später Neutralitätspolitik nannte. Die Dreizehn Orte schlossen 1521 ein Soldbündnis mit Frankreich ab und erhielten dafür Pensionen, Zoll- und Handelsvergünstigungen und politischen Beistand bei inneren und äusseren Konflikten. Die alte Eidgenossenschaft wurde damit faktisch ein französisches Protektorat.

Die von Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus und führte zu grossen Spannungen zwischen den verschiedenen Kantonen. Nach den religiös begründeten Kappelerkriegen kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und Teile von Graubünden blieben reformiert; die Urkantone, Luzern, Zug, Solothurn und Freiburg blieben katholisch. 1541 setzte Johannes Calvin in Genf die Reformation durch. Trotzdem kam es noch zweimal in den Villmergerkriegen von 1656 und 1712 zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Konfessionsgruppen unter den Orten.

Am 24. Oktober 1648 erreichte die Schweiz im Westfälischen Frieden die völkerrechtliche Anerkennung ihrer Souveränität und löste sich damit vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.

Am 5. Mai 1798 wurde die Alte Eidgenossenschaft von Frankreich besetzt. Im Gebiet der Schweiz wurde daraufhin nach französischem Vorbild eine Helvetische Republik als Zentralstaat errichtet. Die bisherigen Unterschiede zwischen Untertanenlande und herrschenden Städten und Orten wurden aufgehoben. Fünf Jahre später, 1803, verordnete Napoléon Bonaparte in der Mediationsakte der Schweiz jedoch wieder eine Verfassung, welche zum Prinzip des Föderalismus und damit zu autonomen Kantonen zurückkehrte. Die ehemaligen Untertanengebiete und die zugewandten Orte wurden in die neuen Kantone St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin und die Waadt umgewandelt.

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Frauenstimmrecht: Zürcher Abstimmungsplakat von 1920
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1815 wurde die «immer währende Neutralität der Schweiz» durch die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress anerkannt. Eine neue Verfassung, der «Bundesvertrag», stärkte in der so genannten Restauration die Eigenständigkeit der Kantone, so das die Schweiz wieder zu einem Staatenbund wurde.

Streitigkeiten zwischen den liberal-progressiven und den konservativ-katholischen Kantonen führten 1847 zum Sonderbundskrieg. Nach der Niederlage der konservativ-katholischen Kantone wurde die Schweiz in den modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone durch eine neue Bundesverfassung (1848) eingeschränkt. Bern wurde der Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments. Die Bundesverfassung wurde nur zweimal 1874 und 1999 revidiert.

Auf Initiative von Henri Dunant erfolgt 1864 in Genf die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Während der beiden Weltkriege bewahrte die Schweiz offiziell ihre Neutralität, die allgemeine Mobilmachung wurde jedoch angeordnet. Die Schweiz nahm im Zweiten Weltkrieg einerseits Flüchtlinge auf, wies aber zeitweise gezielt Juden an den Grenzen ab. Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg wurde in den 1990er-Jahren im Bergier-Berichtes kritisch aufgearbeitet. Unrühmliche Kapitel der neueren Zeit sind einerseits die Verfolgung der Jenischen zwischen 1926 und 1972 durch das «Hilfswerk» Kinder der Landstrasse und anderseits die sechsstellige Zahl an Verdingkindern, welche zwischen 1800 bis in die 1960er und 1970er-Jahren zu Zwangsarbeit auf Bauernhöfen eingesetzt wurden und häufig misshandelt worden sind.

Die Volksrechte wurden seit 1848 immer stärker ausgebaut. 1919 wurde das Proporzwahlverfahren für den Nationalrat eingeführt. 1971 wurde in einer Volksabstimmung das Frauenstimmrecht nach jahrzehntelangem Kampf angenommen. Der von der Regierung angestrebte Beitritt zum EWR scheiterte 1992. Die Schweiz trat nach einer positv ausgegangenen Volksabstimmung am 10. September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der Schweiz

Politisches System

Die Schweiz, die weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit bildet, ist ein Bundesstaat. Sie unterscheidet sich von anderen Staaten durch

Gewaltenteilung

Wie in allen anderen Demokratien ist die Staatsgewalt, gestützt auf die Schweizerische Bundesverfassung, in drei Säulen gegliedert:
  • Die Legislative (Bundesversammlung) besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat mit 200 Mitgliedern als Vertreter des Volks sowie dem Ständerat mit 46 Mitgliedern als Vertreter der Kantone. Das schweizerische Parlament ist ein sogenanntes Milizparlament: Die National- und Ständeräte üben ihr Mandat (wenigstens nominell) nebenberuflich aus.
  • Die Exekutive ist der Bundesrat mit der Verwaltung. Er besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern (Kollegialitätsprinzip), den so genannten «Bundesräten» (Ministern), die je einem Departement der Bundesverwaltung vorstehen. Die Bundesräte werden vom Parlament gewählt. Für jeweils ein Jahr wird ein Mitglied des Bundesrates von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Er leitet die Sitzungen des Bundesrates und nimmt repräsentative Aufgaben im In- und Ausland wahr, hat aber keine Vorrechte gegenüber dem Restbundesrat.
  • Die Judikative besteht aus dem Schweizerischen Bundesgericht mit Sitz in Lausanne, dem Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Sitz in Luzern, dem Bundesstrafgericht in Bellinzona und dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Gewählt werden die Bundesrichter, welche meistens einer Partei angehören, von der Bundesversammlung. Das System der Bundesgerichte befindet sich gegenwärtig im Umbau, insbesondere wurden die beiden letztgenannten erstinstanzlichen Gerichte neu geschaffen. Das Strafgericht hat die Arbeit 2004 aufgenommen; das Verwaltungsgericht wird dies voraussichtlich 2007 tun. Ein besonderer Verfassungsgerichtshof wie in anderen Ländern existiert in der Schweiz nicht, doch können alle Gerichte eine (beschränkte) Verfassungsgerichtsbarkeit ausüben.

Siehe auch: Liste der Bundespräsidenten der Schweiz, Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates

Parteien

Hauptartikel: Politische Parteien in der Schweiz

Parteien mit Vertreter im Bundesrat («Bundesratsparteien») sind:

SP, FDP und SVP haben je zwei Sitze, die CVP hat einen. Diese Verteilung ist neu seit Dezember 2003, davor galt die sogenannte Zauberformel.

Von den übrigen Parteien hat die Grüne Partei der Schweiz den grössten Stimmenanteil (2003: 7.4%).

Internationale Organisationen

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UNO-Gebäude Genf
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Die Schweiz ist Mitglied in vielen internationalen Organisationen. Als eines der letzten Länder trat die Schweiz 2002 der UNO bei, ist aber zugleich das erste Land, dessen Volk über den Beitritt abstimmen durfte. Daneben ist die Schweiz in der OSZE, dem Europarat wie auch in der EFTA tätig. Die Schweiz nimmt an der Partnerschaft für den Frieden der NATO teil und ratifizierte das Kyoto-Protokoll. Die Schweiz ist weder Mitglied der Europäischen Union (EU) noch des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR); jedoch bestehen wichtige bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der EU. Ein Beitritt zur NATO stünde im Konflikt zur Neutralität der Schweiz.

Siehe auch: Die Schweiz in den Vereinten Nationen

Politische Strukturen

Kantone

Hauptartikel: Kanton (Schweiz)

Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen (vor der Totalrevision der Bundesverfassung von 1999: 23 Kantone, wovon drei in je zwei Halbkantone gegliedert waren). Die Schweiz weist im europäischen Vergleich einen sehr ausgeprägten Föderalismus auf, der die politische und wirtschaftliche Kleinräumigkeit und Fragmentiertheit der Schweiz verstärkt.

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Schweizer Kantone
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Enklaven und Exklaven

Büsingen am Hochrhein wie auch Campione d'Italia sind Enklaven in der Schweiz:
  • Die deutsche Gemeinde Büsingen ist nördlich des Rheins vom Kanton Schaffhausen umgeben, südlich davon grenzt sie an die Kantone Zürich und Thurgau.
  • Das italienische Campione, bekannt für sein Spielcasino, ist am Luganersee innerhalb des Kantons Tessin.

Weitere Enklaven und Exklaven gehören eher in das Kuriositätenkabinett, so liegt das Suworow-Denkmal in der Schöllenenschlucht in russischem Hoheitsgebiet. Deren Fläche beträgt 563 m². Die Schweiz selbst hat innerhalb Liechtensteins eine Exklave. Beide Gebiete sind allerdings nur einige Quadratmeter gross.

Regionen

Neben den geologischen und den geografischen Regionen definierte das Bundesamt für Statistik für die Schweiz sieben Grossregionen. Diese sind die Ostschweiz, Zürich, die Zentralschweiz, die Nordwestschweiz, die Espace Mittelland, die Région Lémanique wie auch der Ticino.

In der Umgangssprache wird die Zentralschweiz häufig Innerschweiz genannt. Die Region zwischen Bern und Zürich wird auch als Mittelland bezeichnet und der französischsprachige Teil der Schweiz wird als Romandie, Welschschweiz oder Westschweiz bezeichnet.

Siehe auch: Grossregionen der Schweiz

Städte

Die grösste Schweizer Stadt ist Zürich mit rund 342'000 Einwohnern (Stand 2005). Die Agglomeration umfasst 1'080'000 Einwohner. Weitere Grossstädte mit über 100'000 Einwohnern sind Genf, Basel, die Bundesstadt Bern sowie Lausanne. Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittelland sehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäss dünn.

Siehe auch: Liste der Städte und Gemeinden der Schweiz.

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Topografie der Schweiz, Höhenangaben
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Landesverteidigung

Hauptartikel: Schweizer Armee

Die Schweizer Armee ist die bewaffnete Streitmacht der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie besteht aus den Teilstreitkräften Heer und Luftwaffe. Da die Schweiz ein Binnenland ist, verfügt die Armee über keine Marine. Auf den grenzüberschreitenden Seen sind militärische Schnellboote im Einsatz (Motorbootkompanie). Das jährliche Budget beträgt rund 4.6 Milliarden Franken (2004).

Der Auftrag der Armee ist in der Bundesverfassung festgelegt.

  • Raumsicherung und Verteidigung zur Behauptung des Schweizer Territorium
  • Subsidiäre Einsätze zur Existenzsicherung bei Naturkatastrophen oder Grossanlässen
  • Friedensförderung, beispielsweise als unbewaffnete Militärbeobachter für die UNO

Die Besonderheit der schweizerischen Streitkräfte ist ihr Milizsystem. Es gibt insgesamt nur etwa 5% Berufs- und Zeitsoldaten. Alle übrigen Angehörigen der Armee sind Wehrpflichtige im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, in speziellen Fällen bis 50 Jahren.

Militärdienstpflichtig sind alle männlichen Schweizer Bürger. Sie werden in der Regel im Alter von 19 Jahren per Marschbefehl zur militärischen Aushebung aufgeboten. Bei den Frauen geschieht dies auf freiwilliger Basis.

Die meisten bestehen die Aushebung, d. h. sind diensttauglich. Die Dienstuntauglichen müssen – von den Behinderten abgesehen – eine jährliche Militärpflichtersatzsteuer zahlen. Die meisten leisten dann Zivilschutz. Wer aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten will, hat die Möglichkeit, einen Zivildienst (meist eine Form von Sozialarbeit) zu absolvieren. Zur Abschreckung wurde die Dauer des Zivildienstes auf das 1.5-fache des Militärdienstes angesetzt. Eine Dienstverweigerung ist in der Schweiz im Prinzip möglich, jedoch nur mit grossem Aufwand durchzusetzen. Im Verlaufe eines Jahres werden ca. 20'000 junge Schweizer und Schweizerinnen in Rekrutenschulen von 21 Wochen Dauer ausgebildet.

Mit der Reform Armee XXI, angenommen 2003, wird die Mannschaftsstärke von den 400'000 der Armee 95 auf ca. 200'000 Angehörige reduziert. Davon sind 120'000 in aktive Verbände und 80'000 in Reserve-Einheiten eingeteilt.

Weltweit einzigartig ist die Abgabe der persönlichen Waffe an den Wehrmann; Angehörige der Armee bewahren ihre Waffe mit Munition zu Hause auf. So entstand die Redewendung «Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee».

Insgesamt fanden drei Generalmobilmachungen (GMob; auch Kriegsmobilmachung; KMob) zum Schutze der Integrität und der Neutralität der Schweiz statt. Die erste GMob fand anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 statt. Als Reaktion auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und um einen deutschen oder französischen Durchmarsch durch die Schweiz zu verhindern, wurde auf den 3. August 1914 die erneute GMob der Armee beschlossen. Die dritte GMob der Armee fand am 1. September 1939 als Reaktion auf den deutschen Überfall auf Polen statt. Henri Guisan wurde zum General gewählt und entwickelte sich in den Kriegsjahren zur Hauptintegrationsfigur der von den Achsenmächten eingeschlossenen Eidgenossenschaft.

Die Schweizer Armee war im Zweiten Weltkrieg in Luftkämpfe mit der deutschen Luftwaffe verwickelt. Terrestrisch wurde sie auf eigenem Territorium noch nie mit offenen Angriffen feindlicher Kräfte konfrontiert. Nachweislich wurden aber auch B-29 Bomber der USA abgefangen, die sich über österreichischem Territorium glaubten. Trotz mehrmaligen Anfunkens durch die Schweizer Jagdflieger antworteten die Bomberbesatzungen befehlsgemäss nicht und wurden abgeschossen. Auch wurde Schaffhausen irrtümlich von der USAF bombardiert und ein weiterer Bomber der USAF, der seinen Verband verloren hatte, entledigte sich seiner explosiven Ladung über Basel.

Da sich die militärische Bedrohungslage im heutigen Europa für die Schweiz geändert hat, wird die Armee immer wieder in Frage gestellt. Besonders die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) setzt sich seit Jahren erfolglos für eine Abschaffung ein. Zwei Abstimmungen zur Abschaffung der Armee wurden vom Volk bisher jedoch deutlich verworfen. Auch die Frage, ob friedenserhaltende Armee-Einsätze im Ausland mit der Neutralität vereinbar sind, ist umstritten.

Sozialversicherungen

Hauptartikel: Schweizer Sozialpolitik

In der Schweiz existieren mehrere Sozialversicherungen. Diese sind meistens Zwangsversicherungen, das heisst, für die Bewohner besteht eine Versicherungspflicht. Die wichtigsten Sozialversicherungen sind:

Daneben ist für Erwerbstätige eine berufliche Vorsorge, die Pensionskasse, obligatorisch. Diese wird privatwirtschaftlich geregelt und ist Sache des Arbeitgebers. Freiwillig ist dagegen die Private Vorsorge in Form von zum Beispiel Lebensversicherungen. Diese werden steuerlich gefördert. Die staatliche Rentenversicherung, die berufliche Vorsorge wie auch die private Vorsorge werden zusammen als Drei-Säulen-System bezeichnet.

Daneben gibt es die Erwerbsersatzordnung, so dass Militärdienstpflichtige während der Ausübung militärischer Pflichten ein Taggeld bekommen. Obligatorisch ist auch die Arbeitslosenversicherung.

Siehe auch: Sozialversicherung (Schweiz)

Gesundheitswesen

Hauptartikel: Gesundheitswesen Schweiz

In der Schweiz ist jeder Einwohner unabhängig von seiner Nationalität aufgrund des Krankenversicherungsgesetzes verpflichtet, sich bei einer schweizerischen Krankenkasse seiner Wahl für die Behandlungskosten bei Krankheit zu versichern («Grundversicherung», «obligatorische Krankenpflegeversicherung»). Die Krankenkassen sind privatwirtschaftliche Unternehmen. Sie sind gesetzlich verpflichtet, jeden in die Grundversicherung aufzunehmen, der einen entsprechenden Antrag stellt und im Tätigkeitsgebiet der Kasse Wohnsitz hat. Die Zahlung der Prämie (Mitgliederbeitrag) ist Sache des Versicherten. Es handelt sich dabei um eine Kopfprämie, d. h. die Prämie ist einkommensunabhängig, variiert jedoch von Krankenkasse zu Krankenkasse und von Kanton zu Kanton. Einkommensschwachen Personen werden vom Staat individuelle Prämienverbilligungen gewährt.

Die Finanzierung der staatlichen Krankenhäuser erfolgt einerseits durch Einnahmen aus Behandlungen, andererseits durch Zuschüsse der Kantone oder Gemeinden. Die Finanzierung der Privatkrankenhäuser erfolgt dagegen in der Regel nur aus den Behandlungstaxen, die deshalb markant höher sind als bei den staatlichen Krankenhäusern. Die gesetzliche Grundversicherung deckt deswegen die Behandlung in Privatkliniken nicht. Ambulante Behandlungen dagegen werden von der Grundversicherung in der ganzen Schweiz und bei jedem zugelassenen Leistungserbringer gedeckt. Zahnarztbehandlungen werden von den Krankenkassen nicht getragen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Mit den EU-Staaten bestehen Verträge, welche die gegenseitige Übernahme der Behandlung bei Notfällen regeln (Formular E111).

Für Behandlungskosten bei 'Unfällen' ist jeder Angestellte durch das Unfallversicherungsgesetz (UVG) obligatorisch versichert. Es gibt einerseits eine selbstständige Unfallversicherung des öffentlichen Rechts (SUVA), andererseits bieten auch die meisten privaten Versicherungskonzerne Unfallversicherungen nach UVG an. Es ist Sache des Arbeitgebers, alle Angestellten – auch bei Freizeitunfällen – zu versichern. Wer nicht angestellt ist, muss sich selbst gegen Unfall versichern.

Schulsystem

Hauptartikel: Schulsystem in der Schweiz

Kompetenzen

Das Schweizer Schulsystem ist ein komplexes Gebilde. Die Obhut des Schulwesens liegt nicht ausschliesslich beim Bund, sondern ist aufgrund des Föderalismus vorwiegend Sache der Kantone.

Der Bund und die Kantone teilen sich die Verantwortung für das Bildungswesen, wobei die Kantone weitgehende Autonomie haben. Auf Bundesebene definiert ist die Garantie auf freie Schulbildung, der Beginn eines Schuljahres im August und die Sicherstellung der Qualitätsanforderungen. In anderen Bereichen haben die Kantone die alleinige Kompetenz in der obligatorischen Schule.

In den weiterführenden Schulen hat der Bund etwas grössere Kompetenzen. Die Kantone sind jedoch weiterhin für die Ausführung zuständig und ihnen obliegt die Verantwortung.

In der Tertiärstufe sind die Kompetenzen ebenfalls verteilt. Dem Bund obliegt die Regelungskompetenz für die Fachhochschulen (FH) und den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) in Zürich (ETHZ) und Lausanne (EPFL). Bei den Universitäten liegt die Obhut wiederum bei den Kantonen.

Auf Grund dieser Tatsachen gibt es in der Schweiz nicht ein, sondern 26 verschiedene Schulsysteme, da die Schweiz 26 Kantone hat.

Schulbildung

Die Dauer der Primarschule, der Sekundarstufe I sowie die Anzahl der Ebenen (Leistungsniveau) in der Sekundarstufe I variiert von Kanton zu Kanton, insgesamt sind es meist neun Jahre. Es gibt auch grosse Differenzen im Schulstoff. Die Lehrmittel, Schulbücher werden von den Kantonen meistens in eigener Regie erstellt und vertrieben. Nach dem Ende des Obligatoriums sind alle jedoch auf einem ähnlichen Niveau. Nach dem Schulobligatorium hat man die Wahl zwischen einer weiterführenden Schule, die zur Matura führt, oder der Beginn einer Berufsausbildung, einer Lehre. Die Lehre wird begleitet von einem regelmässigen Besuch einer Berufsschule. Freiwillig ist der parallele Besuch einer Berufsmittelschule (BMS), die mit der Berufsmatura abgeschlossen wird. Die meisten Schweizer SchülerInnen wählen den Weg einer Lehre. Über die BMS ist der Zugang für ein Studium an einer Fachhochschule trotzdem möglich. Mit der neuen sogenannten «Passerelle» wird ausserdem, nach Erwerb des Berufsmaturitätszeugnisses (BM-Zeugnis), durch ein zusätzliches Schuljahr und einer Zusatzprüfung, der prüfungsfreie Zugang an eine universitäre Hochschule ermöglicht.

Siehe auch: Liste Schweizer Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen

Verkehr und Transport

Hauptartikel: Transport in der Schweiz

Schienenverkehr

Die Schweiz hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt, obwohl zwei Drittel des Landes in sehr gebirgigem Gelände liegt. Nicht an die Eisenbahn angeschlossene Ortschaften werden generell durch Linienbusse oder Postautos angebunden. Es gibt kaum einen Ort, der nicht dem öffentlichen Verkehr angeschlossen ist. Das Schweizer normalspurige Eisenbahnnetz beträgt 3'652 km, wovon nur 11 km nicht elektrifiziert sind. Die Schmalspurbahnen haben zusammen eine Länge von 1383 km, wovon 30 km nicht elektrifiziert sind (Angaben 2004; UVEK).

Mit einer Strecke von 3'007 km betreibt der ehemalige Staatsbetrieb SBB die meisten Eisenbahnlinien. Er allein befördert jährlich über 300 Millionen Passagiere. An zweiter Stelle folgt die BLS Lötschbergbahn AG mit gerade noch 245 km Streckenkilometern. Daneben gibt es in der Schweiz mit weiteren 49 Bahnunternehmen aussergewöhnlich viele Privateisenbahngesellschaften. Deren Obhut liegt entweder bei den Privaten oder bei den Kantonen. Durchschnittlich unternimmt jede Schweizerin und jeder Schweizer im Durchschnitt 47 Bahnfahrten pro Jahr mit je einer Länge von 42 km.

Neuere Grossprojekte in der Eisenbahnlandschaft sind Bahn 2000 und die NEAT. Ersteres hat den Schwerpunkt bei der Kürzung der Reisezeiten zwischen den Zentren. Im Rahmen des NEAT wird momentan ein neuer Gotthard- wie auch Lötschbergbasistunnel gebohrt. Eine weitere Rolle spielt auch die Verkehrsumlagerung (LSVA).

Durch die Gebirge bedingt, existieren in der Schweiz auch viele Berg-, Standseil- und Luftseilbahnen.

Siehe auch: Geschichte der Schweizer Eisenbahn

Strassenverkehr

Auch wenn in der Schweiz viel in den öffentlichen Verkehr investiert wird, gilt das Schweizer Autobahnnetz als eines der dichtesten der Welt. Der Grossteil der Bevölkerung wohnt weniger als 10 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt.

Neben Autostrassen und Hauptstrassen gibt es auch viele Schweizer Passstrassen.

Die Gesamtlänge aller Strassen beträgt 71'011 km, wovon 1'638 km Autobahnen sind (2003; CIA World Factbook).

Für die Benutzung von Autobahnen und vergleichbaren Strassen (mit weiss-grüner Beschilderung) besteht in der Schweiz Vignetten-Pflicht für Personenkraftwagen, die sog. Nationalstrassenabgabe. Für Lkw hingegen gilt seit dem 1. Januar 2001 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), welche elektronisch erhoben wird und deren Höhe nicht vom Typ der befahrenen Strasse, sondern alleine von der gefahrenen Strecke abhängt. Für manche Einzelbauwerke, wie z.B. Tunnel können jedoch in beiden Fällen gesonderte Mautgebühren erhoben werden.

Schiffverkehr

Der einzige internationale Hafen mit Meeresanbindung befindet sich am Rhein in Basel. 2005 betreiben fünf Reedereien total 22 Schiffe unter Schweizer Flagge in der Hochseeschifffahrt. Dazu kommen noch Häfen der Binnenseen, welche vor allem touristischen Charakter haben.

Flugverkehr

Die Schweiz hat 65 Flugplätze, wovon 23 nicht asphaltiert sind.

Die grössten Flughäfen befinden sich bei Zürich (Flughafen Zürich) und Genf (Aéroport International de Genève). Der drittgrösste Flughafen, der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg, befindet sich auf französischem Boden.

Nach dem Konkurs der Fluggesellschaft Swissair im Oktober 2001 wurde mit staatlicher Hilfe die Swiss International Air Lines AG gegründet. Sie ist heute eine Tochtergesellschaft der Lufthansa.

Wirtschaft

Hauptartikel: Schweizer Wirtschaft

Bruttoinlandprodukt, Exporte und Importe

Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz betrug 2004 444.4 Milliarden Franken, was rund 59'900 Schweizer Franken beziehungsweise 38'600 Euro pro Kopf entspricht.

Der wichtigste Exportpartner der Schweiz ist Deutschland mit einem Anteil von 20.6% (2004) aller Exporte. Danach folgen die USA mit 10.1%, Frankreich mit 8.6%, Italien mit 8.5%, Grossbritannien mit 4.8% sowie Spanien mit 4.1%. Der wichtigste Importpartner ist auch Deutschland mit 33.9%, dann folgen Italien mit 11.7%, Frankreich mit 10.1%, die Niederlande mit 5.2% und Österreich mit 4.4%.

1. Sektor: Landwirtschaft und Rohstoffe

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Weinreben
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Heute arbeiten weniger als fünf Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Dieser Wirtschaftszweig wird vom Bund mit beträchtlichen Mitteln unterstützt (Subventionen bzw. an Auflagen gebundene Direktzahlungen).

Die kleingliedrigen Strukturen, das z. T. ungünstige Gelände, das hohe Lohnniveau und die strengen Vorschriften (Tierhaltung, Landschaftsschutz) wirken sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit aus. Mit zunehmender Öffnung des Agrarmarktes (WTO) gerät die Schweizer Landwirtschaft unter Druck. Der Strukturwandel von vielen Kleinbetrieben in Berg- und Voralpenregionen hin zu wenigen Grossbetrieben im flachen Mittelland hält seit Jahrzehnten an. Allein zwischen 1990 und 2000 ging die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in der Landwirtschaft um rund 32'000 zurück (-24.7%). Die Zahl der Betriebe sank ebenfalls um 24%, während die Nutzfläche kaum abnahm (Bundesamt für Statistik, Agrarberichte des Bundesamts für Landwirtschaft).

In den gebirgigen Regionen dominieren die Viehzucht und Milchwirtschaft. Im Mittelland dagegen liegt der Schwerpunkt bei dem Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau. In der Ostschweiz wie auch im Wallis kommt Obst dazu. Vorwiegend in der Romandie wird Weinbau betrieben.

Siehe auch: Weinbau in der Schweiz

In der Schweiz dominiert in der Landwirtschaft die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt etwa 9% der Produktion und ist stark im Wachsen. Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.

Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt.

Abgebaut werden in der generell rohstoffarmen Schweiz Kies, Kalk, Ton, Granit und Salz.

2. Sektor: Gewerbe und Industrie

Der grösste Teil des Bruttoinlandsproduktes wird im sekundären und tertiären Sektor erwirtschaftet.

Im sekundären Sektor dominieren die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie. Letztere hatte im 19. Jahrhundert eine sehr grosse Bedeutung, heute ist sie eher ein Nebenzweig. Bekannt ist die Schweiz zudem für die Herstellung von Präzisionsinstrumenten und Apparaten sowie für die Chemie/Pharmaindustrie und die Nahrungsmittelherstellung. Immer wichtiger wird auch die Medizintechnik.

3. Sektor: Dienstleistungen

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Die Schweizerische Post als Dienstleistungsbetrieb zählt (noch) zu den grössten Arbeitgebern in der Schweiz (Sihlpost Zürich)
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Der tertiäre Sektor zählt bei weitem die meisten Erwerbstätigen (72%). Dominant sind der Handel, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie das Banken- und das Versicherungswesen.

Seit etwa 150 Jahren ist der Fremdenverkehr ein Hauptwirtschaftszweig in der Schweiz, begünstigt durch die Alpen, die Schönheit des Landes und die zentrale Lage in Europa. Durch geändertes Tourismusverhalten und nicht zuletzt aufgrund des Images als Hochpreisland flaute der Tourismus jedoch ab.

Kultur

Hauptartikel: Kultur der Schweiz

Die Kultur ist von den Nachbarländern beeinflusst, aber über die Jahre hat sich eine eigenständige Kultur entwickelt. Die Aufteilung der Schweiz in mehrere Sprach- und somit auch Kulturregionen macht es schwierig, von einer einheitlichen Schweizer Kultur zu sprechen. Die drei grösseren Sprachregionen werden von den jeweiligen Nachbarländern sowie von den angelsächsischen Ländern stark beeinflusst, während die rätoromanische Kultur keinen «grossen Bruder» hat.

Bräuche

Regionale Bräuche werden von Vereinen in der gesamten Schweiz aufrecht erhalten. Bräuche umfassen vor allem Musik, Tanz, Theater, Dichtung, Schnitzerei und Stickarbeiten. Eine grosse Anzahl von lokalen Bräuchen und Riten steht in Zusammenhang mit den Jahreszeiten (z. B. Basler Fasnacht, Genfer Escalade, Zürcher Sechseläuten).

Eine lange Tradition hat in der Schweiz neben der Musik und den Tänzen die traditionsreiche, heute aber unbedeutende, Textilindustrie. Stickerei findet in der Verzierung von Trachten Verwendung. Die Trachten sind häufig nur an prominenten Punkten bestickt, wie beispielsweise Kragen oder Hut.

Architektur

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Altstadt St. Gallen
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Der Stil der Romanik des 12. Jahrhundert zeigt sich in den Kathedralen von Basel, Sion, Chur, Genf und Lausanne. Dieser opulente Stil findet sich auch in vielen Schlössern und Burgen, die oft gut erhalten sind. Die Kathedralen von Schaffhausen, Zug und Zürich sind im Stil der Gotik, jene von Einsiedeln und St. Gallen im Barock erbaut.

In der Zeit der Renaissance gab es viele Architekten, vor allem aus dem Kanton Tessin, die in Italien und Polen berühmte Gebäude schufen.

Eigenständige Architektur wird in der Schweiz geschätzt. Mario Botta und Le Corbusier sind bekannte Architekten, welche die moderne Architektur mitgeprägt haben. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron (Herzog & de Meuron) aus Basel haben sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit dem Gebäude der Tate Gallery in London einen Namen gemacht.

Das höchste bewohnbare Gebäude der Schweiz ist der Messeturm Basel mit 105 Metern. Das höchste Gebäude jedoch ist der Fernsehturm St. Chrischona mit 250 Metern. Beide befinden sich in Basel.

Bildkunst

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Tinguely-Brunnen vor dem Museum in Basel
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Im 16. Jahrhundert hat der Protestantismus die Bildkunst der Schweiz stark beeinflusst. Erst vor kurzem konnten sich Schweizer Künstler international durchsetzen. Alberto Giacometti wurde international bekannt. Jean Tinguely hat Menschen mit komplexen bewegenden Skulpturen aus Altmetall fasziniert. Paul Klee wird manchmal als der bedeutendste Maler der Schweiz gefeiert.

Musik

Die Schweiz wird nicht gemeinhin als eine der grossen Musiknationen betrachtet. Im 20. Jahrhundert jedoch hat sie eine Anzahl von bekannten Komponisten hervorgebracht. Arthur Honegger, Othmar Schoeck und Frank Martin haben es alle zu internationalem Ruhm gebracht. In Luzern findet jährlich ein internationales Musikfestival statt, das Lucerne Festival. Auch in anderen Orten gibt es ähnliche Veranstaltungen. Das Montreux Jazz Festival ist besonders bekannt. Zudem ist die Schweiz das Land mit den meisten Open-Air-Veranstaltungen der Welt.

Siehe auch: Schweizer Komponisten

Literatur

Hauptartikel: Schweizer Literatur

Da die Schweiz vier Landessprachen besitzt, unterscheidet man oft vier Bereiche: die Literatur der deutschsprachigen, französischsprachigen, italienischsprachigen und rätoromanischen Schweiz. Schon im Mittelalter gab es literarisches Schaffen in verschiedenen Klöstern: Im Kloster Muri entstand um 1250 das älteste deutschsprachige Osterspiel und das erste Weihnachtsspiel etwas später in St. Gallen. Obwohl die deutschsprachige Schweizer Literatur immer im Schatten Deutschlands stand, gibt es trotzdem einige Werke, die im ganzen deutschen Sprachraum bekannt sind, darunter jene von Friedrich Glauser, Johanna Spyri, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Adolf Muschg, Jeremias Gotthelf und Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer.

Geschrieben wird, im Gegensatz zur Musik, wo oft in Mundart gesungen wird, fast aussschliesslich im Schweizer Hochdeutsch.

Wissenschaft

Seit Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim) ist Wissenschaft in der Schweiz von grosser Bedeutung. Paracelsus hat im 16. Jahrhundert das Feld der Chemie in die Medizin gebracht. An der ETH Zürich hat eine grosse Anzahl von Nobelpreisträgern gelehrt, so zum Beispiel der weltbekannte Physiker Albert Einstein.

Freizeit und Sport

Die Nähe zu den Bergen hat das Freizeitverhalten vieler Schweizer beeinflusst. Mit dem Wachstum von Touristenressorts in den Schweizer Bergen wurde die Bevölkerung zu einer Wintersportnation. Nebst Skilaufen, Wandern, Schwimmen, Turnen und Bergsteigen ist Schwingen in vielen Gebieten beliebt. Weitere beliebte Beschäftigungen sind Schiessen und Hornussen. Am meisten verbreitet ist wie in den umliegenden Ländern jedoch Fussball. Sehr beliebt ist auch Eishockey.

Siehe auch: Sport in der Schweiz

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Erstausgabe der NZZ vom 12. Januar 1780
Bildherkunft

Medien

Zeitungen sind meist regional, aber es gibt auch bekannte Zeitungen mit nationaler Verbreitung. Einige der nationalen Zeitungen wie die Neue Zürcher Zeitung sind bekannt für ihre ausführliche Berichterstattung, besonders von internationalen Ereignissen.

Das nationale Fernsehen SRG SSR idée suisse umfasst sechs Kanäle, je zwei für die drei grössten Sprachregionen. Dort sind auch Kanäle aus dem gleichsprachigen Nachbarland beliebt. Amerikanische Filme und Fernsehserien sind in allen Sprachgebieten der Schweiz einflussreich. Im Kino überwiegen die US-amerikanischen Produktionen.

Die aus Deutschland stammenden Sender RTL, Sat1, Kabel 1 und Pro 7 senden jeweils ihr Programm in der deutschsprachigen Schweiz mit eigenen Werbefenstern.

Weitere Themen

Literatur

  • Präsenz Schweiz: Die Schweiz in ihrer Vielfalt (Ausgabe 2005/2006). Kümmerly & Frey 2004, ISBN 3-259-05522-3
  • Jürg Altwegg: Ach, du liebe Schweiz – Essay zur Lage der Nation. Nagel & Kimche 2002, ISBN 3-312-00291-5
  • Hans Bickel, Robert Schläpfer (Hrsg.): Die viersprachige Schweiz. Mit Beiträgen von Walter Haas, Pierre Knecht, Ottavio Lurati, Jachen Curdin Arquint, Ricarda Liver, Werner Carigiet, Bruno Pedretti. Sauerländer, Aarau 2000, ISBN 3-7941-3696-9
  • Peter Bichsel: Des Schweizers Schweiz. Suhrkamp 1997, ISBN 3518392697
  • Thomas Küng: Gebrauchsanweisung für die Schweiz. Piper 2002, ISBN 3-492-27507-9
  • Marc Stampfli, Christian Sonderegger (Hrsg.): Aktuelle Schweiz – Lexikon für Politik, Recht, Wirtschaft, Gesellschaft. Sauerländer, Aarau 2004, ISBN 3-0345-0115-3.
  • René Goscinny, Albert Uderzo: Asterix bei den Schweizern. Delta Verlag 2002, ISBN 3-770-40016-X

Weblinks

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Quellen

Diverses

Ich möchte euch nicht dreinpfuschen, denke aber die Karte aus dem alten englischen Geschichtsatlas sollte man durch die Karte von Sansculotte ersetzen, die im Artikel "Geschichte der Schweiz" zu finden ist. Die englische Karte ist nicht nur schlecht, sondern auch gespickt von Fehlern! --Sidonius 22:15, 25. Okt 2005 (CEST)

Ich bin ja vorsichtig, weil ich die sprachlichen Eigentümlichkeiten der Schweizer(innen) zu wenig kenne, aber in dem Abschnitt

quote / Italienisch (grün; 6.5%) wird im Tessin und vier Südtälern des Graubünden gesprochen. Der Bund fördert die Sprache brutaktiv. / unquote

denke ich doch, dass "brutaktiv" (???) eigentlich PROaktiv heissen sollte - oder?

194.8.197.205 13:25, 11. Mär 2004 (CET)

Das ist keine sprachliche Eigentümlichkeit der Schweizer, sondern eine sprachliche Eigentümlichkeit der Ornithologen. Hier ist das Wort unsinnig; ich habs gelöscht. --Zumbo 22:35, 24. Mär 2004 (CET)

Ich verstehe nicht viel vom Wetter, aber der Abschnitt "Klima" kommt mir etwas seltsam vor. Vielleicht ist es rein sprachlich. Könnte da ein Fachkundiger einen Blick drauf werfen? --Q. Wertz 17:36, 27. Jul 2005 (CEST)

Hauptstadt Bern?

Hm... ist Bundesstadt nicht einfach ein anderes Wort für Hauptstadt, oder Nationale Hauptstadt? Tobias

Hallo ihr Streithähne. Hier hab ich was ganz tolles für euch.

1834 wurde Bern Universitätsstadt und 1848 schweizerische Bundesstadt. Die Stadt ist zugleich Hauptstadt des Kantons Bern. Diese Information ist von den Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft URL: http://www.admin.ch/ch/d/sc...

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Ist Bern wirklich die Hauptstadt der Schweiz und nicht eher die Bundesstadt, da die Schweiz gar keine Hauptstadt kennt? EGABI 12:28, 23. Feb 2004 (CET)

Natürlich ist Bern die Hauptstadt. Wieso sollte die die Schweiz keine Hauptstadt kennen? --Katharina 13:21, 23. Feb 2004 (CET)

Wo ist denn geregelt, dass Bern nicht bloss Bundesstadt, sondern auch Hauptstadt der Schweiz ist? EGABI 18:02, 23. Feb 2004 (CET)

Es steht in keinem amtlichen Beschluss der Satz "Bern ist die Hauptstadt der Schweiz", aber warum sollte es auch nötig sein? Bern ist als Sitz diverser Regierungsstellen festgelegt, und das sollte ja wohl für den Status als Hauptstadt nach jeder vernünftigen Defintion des Wortes reichen. Und was sollte der Bedeutungsunterschied zwischen "Bundesstadt" und "Hauptstadt" sein? --Zumbo 23:07, 24. Mär 2004 (CET)

Soweit ich weiss, ist Bern Kantonshauptort des Kantons Bern sowie Hauptstadt der Schweizerischen Eidgenossenschaft (das schliesst Parlaments- und Regierungssitz ein). Den Begriff "Bundesstadt" habe ich als Schweizer jedenfalls noch nie gehört. Im Gegensatz zu Deutschland hatte die Schweiz nie das Problem der räumlichen Trennung von Hauptstadt und Kernland, weshalb zwischen Hauptstadt und Regierungssitz ("Bundesstadt") kein Unterschied gemacht wurde/wird. Die politischen Zentren der Kantone heissen übrigens nicht "Kantonshauptstädte", sondern Kantonshauptorte, was in Anbetracht der Tatsache, dass die Hälfte von ihnen eher grosse Dörfer sind, gar nicht so abwegig erscheint ;) Der Begriff Hauptstadt ist also Bern vorbehalten. Samwise 23:00, 24. Mär 2004 (CET)

Die Diskussion ob Bern jetzt die Hauptstadt der Schweiz ist oder nicht ist relativ einfach zu beantworten. In der Bundesverfassung wird nirgends von einer Hauptstadt oder Bundesstadt gesprochen, es wird lediglich in Art. 164 Abs. 1 lit. g der Bundesverfassung darauf verwiesen, dass der Sitz der Bundesbehörden durch das Gesetz festgelegt wird. Gestützt auf diesen Artikel hat die Bundesversammlung das "Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz" (RVOG) geschaffen und darin in Art. 58 festgehalten, dass Bern der Amtssitz des Bundesrates und seiner Departemente ist. Der Sitz des Parlamentes ist im Parlamentsgesetz in Art. 32 festgelegt. Die Bundesversammlung tagt normalerweise in Bern, kann aber Ausnahmsweise auch an einem anderen Ort tagen. Der Sitz des Bundesgerichtes ist ja bekanntlich in Lausanne, was ebenfalls gegen die Reklamation von Bern als Hauptstadt spricht.
Der Streit ob die Schweiz eine Hauptstadt haben soll oder nicht ist so alt, wie der Bundesstaat selbst. Bei der Gründung der Schweiz 1848 hatte man sich überlegt, die Stadt Bern aus dem Kanton Bern herauszulösen und gleich wie Washington D.C. zu einer Bundesstadt zu machen. Aus verständlichen Gründen gab es dafür nicht allzuviele Anhänger (v.a. im Kanton Bern) und deshalb erliess der junge Bundesstaat ein Garantiegesetz um die Einrichtungen des Bundes vor dem Zugriff des Kantons Bern zu schützen. Hauptstädte gibt es eigentlich nur in zentralistischen Staaten, da Hauptstädte definitionsgemäss das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum eines Staates sein sollten. Dies trifft sicher auf Paris und London zu, auf Berlin, Washington, Canberra oder Bern ganz sicher nicht (da wird auch kein Berner widersprechen können :-) Letztlich aber nicht zuletzt: Bern ist offiziell nur Sitz des Bundesrates und des Parlamentes, die Bezeichnung Hauptstadt kriegt sie v.a. von Boulevardblättern (Blick, 20min, Facts). Die Bezeichung Bundesstadt ist meiner Meinung nach eine gut schweizerischen Kompromisslösung an mit der alle zufrieden sein können.

Dann sind Berlin, Washington (D.C.)!, Canberra, Brasilia, ... (auch?) keine "Hauptstädte"? (Bitte ändern!!)
Also wenn die sind, dann Bern ganz sicher auch (und wenn sich die Statd Bern selber so gar nicht wie möglich offiziell "Hauptstadt" nennen will, ist absolut egal; -> schaut lieber auf die "komische" Situation in Holland (???)). --Alien4 20:50, 3. Dez 2005 (CET)

Diverses 2

Irmgard: Ich weiss nicht, ob Du Dich mit der Minderheitenproblematik (Röstigraben) ebenfalls befassen willst, aber wenn ja, darfst Du Dich gerne bei mir bedienen: http://www.mysunrise.ch/use... respektive direkt hier http://www.mysunrise.ch/use... --Katharina 20:05, 26. Mai 2003 (CEST)

Danke - im Augenblick bin ich gerade (unter anderem) an der Geschichte der Stadt Zürich - für den Kanton und die Schweiz wird auch noch etwas abfallen und dann... und dann... und zwischendurch.... Warum schreibst du nicht selbst zum Thema? :-) --Irmgard 00:18, 27. Mai 2003 (CEST)

Haben wir nicht irgendwo eine bessere Schweizer Karte? Dieses CIA-Bildchen ist doch ein wenig zu ungenau. Über den grossen Teich gesehen mag es wohl genügen. -- Ilja Lorek
Bin ganz Deiner Meinung. Es gibt doch sicher irgendwo eine gute Karte! -- GK 2.11.2004


Ein Schweiz-Experte könnte wohl auch erwähnen, daß die Schweiz ein "neutrales" Land ist. --Keichwa 19:38, 16. Dez 2003 (CET)


Der Artikel sollte dringend noch überarbeitet werden, denn bis jetzt besteht er zu Großteil aus Aufzählungen - was mit einem enzyklopädischen Artikel (Fließtext) wenig zu tun hat. Auch die Anzahl von Unterüberschriften sollte man verringern. Nephelin
Problem: Bruttoinlandsprodukt. Das Bundesamt für Statistik sagt 428 Mia Fr., das CIA Factbook sagt $233.4 billion, beides für 2002. Da stimmt doch was nicht!? Der Dollarkurs ist bei ca. 1.23 Franken -- Stw 15:54, 17. Feb 2004 (CET)
Ich habe einen Abschnitt über Kultur begonnen. Siehe Kultur der Schweiz. Wer hilft mit? Verbesserungen ausdrücklich erwünscht! -- Stw 19:25, 17. Feb 2004 (CET)

Habe einiges angefügt. Verbesserungen erwünscht (dies ist Wikipedia). Kokiri 21:32, 21. Feb 2004 (CET)

Tessin dreisprachig?

Im Text heißt es, nur Graubünden sei dreisprachig. Auf der Karte aber sieht es so aus, als sei auch Tessin dreisprachig. Ist das ein Fehler der Karte oder Textes oder ist offizielle Dreisprachigkeit gemeint, die es im Tessin nicht gibt? Stern 00:01, 13. Jun 2004 (CEST)

Dreisprachig ist das Tessin sicher nicht, aber es gibt - außer den Deutschen Arbeitern in ihren Villen... - im Tessin eine seit dem Mittelalter deutschsprachige Gemeinde: Bosco Gurin TI. Die ist auch auf der Karte ganz im Westen zu erkennen. Ich werde das im Text berichtigen. - Aber wo du die dritte Sprache im Tessin sehen willst, sehe ich nicht... Bitte um Aufklärung. Gruß, Christian --Seidl 00:43, 13. Jun 2004 (CEST)
Ganz am oberen Rand in der Karte sieht es grün aus. Stern 00:51, 13. Jun 2004 (CEST)
Ah ja! Danke! Das ist ein offensichtlicher Fehler in der Karte, denn dort wohnt niemand, geschweige denn ein Rätoromane. Gruß, --Seidl 00:53, 13. Jun 2004 (CEST)

BIP

Wieso ist das Bruttoinlandprodukt in der Kurzinformation 48.049 CHF und im Kapitel "Wirtschaft" 59.000 CHF? Ausserdem, weshalb wird die Währung auf Tausendstel genau angegeben? Für ein Gewohnheitstier wie mich ist es auf jeden Fall verwirrend. Oder handelt es sich am Ende um 48'049.00 CHF?

Nach_komma_stellen heißen wohl so, weil im deutschen ein Komma als Trennzeichen verwendet wird :-) Somit würde ich den Punkt (.) in obigen Zahlen als Tausendertrennzeichen verstehen --Insomnia 17:36, 5. Jul 2004 (CEST)

Naja stimmt nicht immer, für die Schweiz gelten da andere Regeln siehe Schreibweise von Zahlen#Schweiz daher ist die zahl für die Schweiz falsch geschrieben gruss Axji 14:36, 6. Jul 2004 (CEST)

Immer diese Schweizer mit ihren eigenen Regeln :-) Trotzdem sollte man sich wahrscheinlich auf eine Schreibweise einigen, und diese auch in der ganzen deutschsprachigen Wikipedia anweden. Ansonsten wäre wohl eine Aufteilung in deutsch/österreichisch/schweizerisch notwendig, was mir aber nicht wirklich sinnvoll vorkommt. Aber zu dem Thema gibts soweit ich weiß schon mehrere Diskussionen --Insomnia 15:35, 6. Jul 2004 (CEST)

Somit würde ich den Punkt (.) in obigen Zahlen als Tausendertrennzeichen - ich selbst war schon häufig verwirrt. Z.B. bei "7.354 Millionen Euro" schnallte ich erst viel später, dass mit dem Punkt das Tausendertrennzeichen gemeint war, für mich ist das (.) einfach ein Komma. Wäre es "7 534 Millionen", dann wäre es für alle deutschsprachigen Länder klar.

Naja die Leerzeichen als Tausendertrennzeichen wirken schon etwas komisch, vorallem wenn mehrere davon vorkommen (123 456 789). Wie wäre es mit einer Erweiterung der Wikipediasoftware für Zahlen (auch Datumsangaben) mit 1234. Die Formatierung könnte sich dann jeder selbst wie bei den mathematischen Symbolen aussuchen. Ist das zu aufwendig? Läßt sich so etwas durchsetzen? --Insomnia 16:29, 6. Jul 2004 (CEST)

Durchsetzen? Wenn du den Code selbst schreibt, wird es wohl schon angenommen, die Frage ist, werden es die Wikipedianer auch verwenden? Ich bin der Meinung, dass die Wiki-Syntax möglichst einfach gehalten sein sollte, um Nicht-Geeks zum Mitmachen zu ermutigen. Deshalb bin ich gegen Wikiwikiwildwuchs! Bei Daten gibt es allerdings die Möglichkeit, diese je nach Vorlieben anzuzeigen, z.b. "2004-07-06" statt "July 6, 2004". Eventuell könnte man sowas auch für Zahlen machen. Da gibts dann aber Probleme mit anderen Ziffernfolgen, die keine Zahlen im eigentlichen Sinn sind. -- Stw (Stw 17:09, 6. Jul 2004 (CEST)

Ich habe ein paar Nebengipfel (Signalkuppe, Nordend, etc.) wieder aus der Liste der 10 höchsten Berge rausgenommen. Je nach dem, wie man die einzelnen Gipfel des Monte Rosa zählt, könnte man mit ihnen alleine die Top-Ten füllen, und das kann ja nicht der Sinn der Liste sein. --Zumbo 22:31, 8. Jul 2004 (CEST)

Hauptstadt?

Unter Bern behauptet jemand wiederholt, die Schweiz hätte gar keine Hauptstadt... Ist das wie Bielefeld und haben uns unsere LeererInnen verarscht?! Gibt es denn Bern überhaupt?
Was ich eigentlich sagen wollte: Ich bin momentan oft abwesend. Könnte noch jemand Bern beobachten? Danke! --Katharina 15:44, 16. Aug 2004 (CEST)

Für eine Soziologin eine zeimlich schwache Wortwahl. Ich behaupe nicht, sondern ich habe mich informiert. Und wenn Du endlich die Informationsstelle des Bundes anfragen würdest, könntest Du uns allen viel Ärger über deinen Kleingeist sparen. Wie in Deinem Forum schon jemand gesagt hat: Du bist reif für Ferien. Und jetzt schreib endlich der Informationsstelle und höre mit Deiner Rechthaberei auf. Unwissen ist keine Schande. Aber Rechthaberei und sich nicht um Wissen zu bemühen zeugt von einem schwachen Karakter. Oder ist Wikipedia das Forum der Besserwisser? Dann aber: Sehlig sind die geistig Armen.

Lieber Roger, ich finde es schade, dass Du gleich persönlich wirst. Auf der Informationsseite des Bundes, im Kapitel "Die Schweiz in Kürze" steht deutsch und deutlich: Die Hauptstadt ist Bern. So leid es mir um Dich und den Herrn Moser tut: Für mich gelten die offiziellen Informationen auf http://www.admin.ch als verbindlich, und nicht Deine und Herrn Mosers Privatmeinungen und Spitzfindigkeiten.
Einen Diskussionsbeitrag unterschreiben kannst Du übrigens als angemeldeter Benutzer mit . Dann könnte man Deine Diskussionbeiträge besser zuordnen. --Katharina 20:44, 17. Aug 2004 (CEST)

Haupstadt der Schweiz (II)

Da diese Diskussion immer absurder wird (wie sollen wir denn nun der ganzen Welt, inklusive der Bundesverwaltung, dem Bundesrat und allen anderen beibringen, dass die Schweiz keine Hauptstadt hat?), habe ich sie hierher verschoben. --Katharina 17:19, 17. Aug 2004 (CEST)

Weder die Bundesverwaltung, noch Bundeskanzlei noch die Historiker der Schweiz müssen überzeugt werden. Nur die arme Katherina der es so schwer fällt lange gehegtes Unwissen aufzugeben und die Realität anzuerkennen. Arme verstörte Seele. Übrigends: Die Welt hat eine kugelige Form und ist nicht der Mittelpunkt des Universums!!

Liebe Katharina

Die Schweiz hat keine Hauptstadt!

Bern ist "nur" der Sitz der vereinigten Bundesversammlung. Und das seit 1848. Davor wechselte der Sitz zuerst jährlich danach alle zwei Jahre. Was zugegeben, etwas umständlich war. Aus Prestigegründen konnten sich die Stände (Kantone) aber nie auf eine offizielle Hauptstadt einigen. Womit wir armen Schweizer es immer noch nicht zu einer Hauptstadt gebracht haben.

Wikipedia ist somit falsch!

Wenn Du mir schon nicht glaubst, währe es nur anständig, wenn Du Dich bei der Pressestelle der Bundeskanzlei (www.admin.ch) informieren würdest, bevor Du Korrekturen falsch zurückänderst.

Wikipedia lebt und stirbt auch von der korrektheit der Daten darin.

Gruss Roger

Amen.
--Katharina 12:00, 17. Aug 2004 (CEST)

Liebe Katharina

Der Link ist ja ganz nett. Er ist sogar korrekt. Sagt aber nichts anderes, als das Bern die Hauptstadt ist. Aber nicht die Hauptstadt der Schweiz, sondern "nur" (die Berner mögen mir verzeihen) von Bern. Für die Schweiz ist Bern die Bundesstadt. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Wikipedia soll ja Wissen vermitteln. Und nicht Halbwissen, wie es an den Schulen so gerne vermittelt wird. Leider musste ich mich auch schon mit Lehrern herumschlagen, die ihre armen Schüler auf die Verfassung verwiesen haben. Nur eben gerade dort steht explizit nichts von Bern. Schade, nicht? Denn dort müsste es stehen.

Wenn es Dir zu viel Arbeit macht richtig zu recherchieren, kopiere Dir gerne die Antwort der Bundeskanzlei:

Sehr geehrter Herr Frei

Besten Dank für Ihr Mail mit der Anfrage zur "Hauptstadt" unseres Landes. Die Schweiz verfügt über KEINE Hauptstadt, sondern seit 1848 lediglich über eine Bundesstadt. Das ist historisch begründet: Zwischen 1803 und 1847 wechselten die "Hauptstädte" (damals "Vororte der Eidgenossenschaft" genannt) zuerst jedes Jahr und später alle zwei Jahre im Turnus. Als 1848 der Bundesstaat Schweiz entstand, konnten sich die Stände (Kantone) nicht auf eine Hauptstadt einigen, sondern lediglich darauf, dass die Bundesverwaltung an einem Ort permanent anzusiedeln sei. Nach langen Diskussionen, ja Streitereien (Prestige!) fiel schliesslich die Wahl dieser "Bundesstadt" auf Bern - einerseits der Grösse und des Einflusses des Kantons Bern wegen, dann aber auch wegen seiner geografischen Lage und Zweisprachigkeit.

Der Begriff "Hauptstadt" für Bern ist trotzdem nicht ganz falsch, denn Bern ist die Hauptstadt des Kantons Bern. Und das ist offiziell.

Mit besten Wünschen und freundlichen Grüssen

Bundeskanzlei Chancellerie fédérale Cancelleria federale Chanzlia federala

Hansruedi Moser Chef Information und Kommunikation Bundeshaus West 3003 Bern

Tel. +41(0) 31 322 37 63 Fax +41(0) 31 322 37 06 mailto:hansruedi.moser@bk.a... http://www.admin.ch

Schade, dass DU dir nicht so viel Mühe gemacht hast, und noch nicht einmal die von Dir angegebenen Links „richtig“ gelesen hast. ;-( Ich hatte das Glück ein paar Geschichtsvorlesungen zu besuchen und gebe mein Wissen bei Bedarf auch gerne weiter. Wenn dir an der Bildung unserer Jugend auch etwas liegt, dann korrigierst Du den Eintrag selber. Und damit solltet Ihr Euch einmal überlegen, ob es wirklich richtig ist, das jeder mit falschem, schlecht recherchiertem Wissen, dasselbige so ungezwungen verbreiten darf. Da können wir unsere Kinder doch gleich vor CNN oder Fox News setzen.

Und damit, liebe Katharina, AMEN!!

Gruss Roger

Lieber Roger, mögest Du Dir bitte die kleinen, aber feinen Unterschiede zwischen Funktion (Hauptstadt) und Titel/Name (Bundesstadt) zu Gemüte führen. --Katharina 13:50, 17. Aug 2004 (CEST)

 Liebe Katharina

Hat das nicht Herr Moser von der Bundeskanzlei schon gemacht?

Die Stände haben sich 1848 darüber gestritten, welche Stadt Hauptstadt werden soll. Selbstverständlich konnten sich die Kantone nicht auf eine Stadt einigen, welche sich zukünftig die Hauptstadt der Schweiz nennen darf. Oder kannst Du Dir vorstellen, dass Zürich damit einverstanden währe? Deshalb ist die vereinigte Bundesversammlung jedes Jahr umgezogen. Damit sich niemand benachteiligt fühlt. Schliesslich sind wir ja alle gleich berechtigt. Weil das auch den Herren Räten mit der Zeit zu umständlich war, hat man sich für einen ständigen Sitz der vereinigten Bundesversammlung entschlossen. Und das war Bern. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Bundeshaus sogar nur gemietet!!! Vermieter ist der Kanton oder die Stadt Bern. Kleiner Exkurs: Die EU hat zur Zeit das gleiche Problem. Da ziehen der EU Rat auch ständig um. Seit 2002 findet gemäß dem Vertrag von Nizza mindestens eine Tagung (von vier) des Europäischen Rates je Vorsitzperiode in Brüssel statt. Die sind also auch immer mal umgezogen. Deshalb hat man die Akten auch gleich in Kisten auf Paletten gelagert. Nach der Erweiterung der Union sollten eigentlich alle Tagungen des Europäischen Rates in Brüssel stattfinden. Sollten! Lassen wir uns doch mal überraschen! Zurück zur Schweiz. Nur weil Lausanne der Sitz des Bundesgerichtes, also der Judikativen, ist, kommt auch niemand auf die Idee Lausanne als Hauptstadt zu bezeichnen. Bern ist auch nur der Sitz der Legislative. Mehr auch nicht. Sieht man einmal von der sich auf Verwaltung konzentrierten Bundespolizei ab, hat die Schweiz als solches noch nicht einmal eine eigene Exekutive. Währe ja noch schöner, wenn in Chur ein Polizist aus Bern eine Hausdurchsuchung machen könnte. ;-0 Es ist auch niemand auf die Idee gekommen, Lugano als Hauptstadt der Schweiz zu bezeichnen. Obwohl doch kürzlich die Räte dort eine ganze Session abgehalten haben.

Wäre Bern die Hauptstadt, müssten dies die Räte beschliessen. So wie es auch in Deutschland die Regierung beschliessen musste, dass nicht mehr Bonn, sondern Berlin die Hauptstadt sein soll.

Bei uns wahrscheinlich sogar, aufgrund eines Reverendums der Zürcher SVP, der Souverän, also das Volk. Was sie ja aber wie erläutert 1848, damals noch ohne Frauenstimmrecht, nicht gemacht haben. Und das bis heute nicht. Ist es doch schon ein Wunder, das wir uns zum Frauenstimmrecht entschliessen konnten. Übrigens meintest Du in Deiner Bio das Frauenstimmrecht in Appenzell?? ;-)

Und nun zu Deiner Frage des Unterschiedes zwischen Funktion und Titel: Nur weil ein Assistent eine Vorlesung häldt, ist er noch lange kein Professor. Der Titel wird erarbeitet und verliehen. Wie auch noch lange nicht jede Sekretärin die in Wirklichkeit den Laden schmeisst sich Manager nennen darf. Etwas mehr Verständniss für Bern als Hauptstadt der Schweiz hätte ich, wenn alle drei Mächte, Judikative, Legislative und Exekutive in Bern versammelt währen. Aber auch das ist in der Schweiz absichtlich nicht so.

Also: Die Schweiz hat dank seines Föderalstaates keine Hauptstadt. Sondern eine sehr liebenswürdige Stadt die unserer Legislativen ein sehr schönes Dach über dem Kopf zu Verfügung stellt. Wollten wir eine Hauptstadt haben, müssten die Räte, oder das Volk dies beschliessen. Oder wir haben eben 26 Hauptstädte und Hauptorte eines Föderalstaates. Wie auch Bern die Hauptstadt vom Kanton Bern ist. Und da sind wir beim Schlüssel des Verständnisses: Föderalismus!!

Herzliche Grüsse vom Bodensee Roger

Wieviel Sturheit braucht es, um die Formulierung auf dieser Seite (absichtlich?) misszuverstehen? Die Hauptstadt ist Bern. Und die Rede ist auf dieser Seite ausschliesslich von der Schweiz, nicht vom Kanton Bern. Natürlich ist "Hauptstadt" hier nur eine Funktion und kein Titel. Aber in 99% der Fälle, in denen dieses Wort gebraucht wird, ist auch die Funktion gemeint. Aus dem Artikel Hauptstadt: Die Hauptstadt ist der Sitz der Vertretung des Souveräns eines Staates (Demokratie: Parlament, Monarchie: Residenz). Deshalb: Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. --Zumbo 19:22, 17. Aug 2004 (CEST)

Könnt oder wollt Ihr die offizielle Stellungnahme der Informationsstelle nicht akzeptieren? Glaubt Ihr alles was auf dem Internet steht? Erkundigt Euch richtig, oder bleibt so dumm wie ihr seid. Lies doch einmal die Protokolle von 1848. Vieleicht diskutieren wir dann auf dem gleichen Niveau. Wikipedia ist genau soviel Wert wie es kostet. Und wer am meisten Zeit hat vor dem Computer zu sitzen und rechthaberisch zu argumentieren behält Recht? Ohne richtige Argumente ausser einer Bemerkung auf einer Internetseite die besagt, das Bern die Bundesstadt ist, was im übrigen auch richtig ist, und nicht das sie auch die Hauptstadt ist. Was sie nie war, nicht ist und erst sein wird, wenn das beschlossen, verabschiedet und in der Verfassung niedergeschrieben wird. Aber solange ungebildete Möchtegernhistoriker in Wikipedia schreiben dürfen: Und tschüss. Roger.

Doch noch ein Nachtrag nach der Verschiebung hierher: Ich habe eben gesehen, dass dieses Thema schon im Februar diskutiert wurde. Da hat es sogar noch eine bessere Begründung als meine Ausführungen. Solange es nicht in der Bundesvervassung steht, gibt es keine rechtliche Grundlage Bern als Hauptstadt der Schweiz zu bezeichnen. Alles andere ist wirklich Blick Niveau. Solange niemand eine legitimation für Bern als Hauptstadt aufzeigen kann, ist Bern auch nicht die Hauptstad der Schweiz. Ich verstehe das viele Schweizer genau so viel Mühe mit dieser Tatsache haben wie ich, als ich mich vor acht Jahren das erste mal in die Materie eingearbeitet habe. All jenen die mir gegenüber mit Recht kritisch sind, sollte das Mail vom Chef Information (siehe oben) helfen. Wer es immer noch nicht glaubt: ruft dort an. Diese Stelle ist dafür da. Euch Schweizern noch einmal: Ihr seit in diesem Staat der Souverän! Sollten wir nicht auch stolz sein, keinen zentaralistisch geführten Staat zu haben. Bräuchten wir Schweizer überhaupt eine Hauptstadt. Und wenn ja: weshalb nicht Genf? Weshalb nicht Lugano? Es ist mir egal ob erwachsene Menschen etwas glauben wenn man es ihnen schlüssig erklährt. Was mich wirklich nervt, ist wenn unseren Kindern etwas falsches beigebracht wird, nur weil einer dem anderen abschreibt ohne sich um die Fakten zu bemühen. Haben wir nicht die Pflicht unseren Kindern die Wahrheit beizubringen? In diesem Sinne: gäben wir uns doch etwas mehr Mühe. Roger!

Und du Katherin, alle anderen müssen das nicht lesen, nervst in dieser Beziehung besonders. Wenn du dich als Gralshüterin aufspielst und andere Mitgestalter dieser Seite dazu aufrufst berechtigte Korrekturen abzuwürgen weil sie dir nicht gefallen. Als Soziologin solltest du es besser wissen. Wir sind das Produkt unserer Vergangenheit. In deinem Fall von 1848. Erhebe dich von deinem Monitor und schau zum Fenster raus. Der Horizont ist weiter weg als du denkst.

Streitet gefälligst auf euren Benutzerseiten weiter. --Filzstift 21:24, 17. Aug 2004 (CEST)

Egal wie lange deine Tiraden hier noch werden, sie ändern nichts an dieser Bedeutung des deutschen Wortes "Hauptstadt". Lies mal den Artikel Hauptstadt und erkläre mir dann, warum Bern nicht dieser Definition entsprechen soll. Oder aber warum die Definition falsch sein soll. Die Wortwahl eines Beschlusses aus dem Jahre 1848 ändert auch nichts an den Faken. Sonst wäre die Behauptung "Die Schweiz ist ein Staat in Europa" falsch, da kein Staat namens "Schweiz" existiert, sondern nur einer namens "Schweizerische Eidgenossenschaft".

Noch eine Frage: Wo ist die Bezeichnung "Bundesstadt" festgeschrieben? Ich finde nur "Bundessitz" und "Sitz der Bundesversammlung". --Zumbo 00:04, 18. Aug 2004 (CEST)

Hauptstadt: Sitz der Regierung! Soweit einverstanden? Aber wo ist in der Eidgenossenschaft festgelegt, dass Bern der ständige Sitz der Regierung ist? NIRGENDS. Schade um dein Argument.

Aha, wir kommen der Sache langsam näher. Hier ist es festgelegt: [LINK]. --Zumbo 00:54, 18. Aug 2004 (CEST)

Das wird den Anonymus kaum zufrieden stellen. Denn in deinem Link geht es ja "nur" um den Sitz des Parlaments... Außerdem frage ich ernsthaft, ob es wirklich nötig ist, sich hier in endlose Diskussionen mit Leuten zu verstricken, die nicht mal den Mut haben, sich ein Benutzerkonto einzurichten - und im Übrigen ja allen Vernunftargumenten gegenüber unzugänglich sind. Der Beschluss der Bundesversammlung von 1848 heißt ja de facto nichts weiter, als dass Bern Hauptstadt ist; gleichgültig, ob der Begriff in der Definition, die der Anonymus erwartet, in dem Beschluss verwendet ist oder nicht. Ich frag mich, was der Vandalismus soll. Anti-Bern-Reflex? Gruß Seidl 01:15, 18. Aug 2004 (CEST)

aus erster hand weiss ich, dass im moment verhandlungen zwischen stadt bern, kanton bern und der eidgenossenschaft geführt werden, um den "bundesstadt-status" von der stadt bern rechtlich festzulegen. es geht da um viel geld... --Chm 18:50, 18. Aug 2004 (CEST)
Wurde auch langsam Zeit. Hier ein eidgenössischer Kompromiss, damit Anonümchen wieder ruhig schlafen kann: Hauptstadtfrage der Schweiz. Fazit: Die Schweiz hat zwar keine Hauptstadt, aber Bern ist trotzdem die Hauptstadt der Schweiz. Wer schreibt den Artikel darüber, dass es die Schweiz nicht gibt? --Katharina 11:31, 19. Aug 2004 (CEST)
Meines Wissens existiert die Schweiz doch gar nicht, sondern ist bloß ein "virtuelles Land". Quelle: Fleischlego, Freiburg. ;-)

Möchte bemerken, dass bei den Niederlanden klar zwischen Regierungssitz (Den Haag) und Hauptstadt (Amsterdam) unterschieden wird. --Stefanwege 19:26, 16. Sep 2004 (CEST)

Erstmals vielen Dank für die äusserst amüsante Unterhaltung. Intellektuell betrachtet ist natürlich Roger weit voraus. Doch leider lebt der Mensch mit Vereinfachungen. Dazu gehören simple Denkmuster wie zum Beispiel: Jedes Land muss eine Hauptstadt haben! Was sollen dann sonst unsere Kinder in der Briefträgergeographie mühselig auswendig lernen? Bern hat sich bei allen simplen Gemüter als vermeindtliche "Hauptstadt der Schweiz" durchgesetzt, und die simplen Gemüter sind ja gerade in der Schweiz souverän. Gäbe es eine Volksabstimmung würde Bern gewinnen, genauso wie wir "Gesundheit" sagen wenn einer niesst. Es ist halt so, wir wurden so erzogen, wen interessiert die Wirklichkeit? Dabei ist doch niessen so was Schönes ;-) --Prodenter - 02.01.2005

Wenn hier argumentiert wird, dass "Hauptstadt" Funktion und nicht Titel sei, müssten Zürich ('heimliche' Haupstadt, wirtschaftliches Zentrum, grösste Stadt ect.) oder Genf (international bekannteste Stadt, Sitz der UNO in Europa, Sitz der WTO ect.)in dieser Rubrik stehen. Was ich als Berner zwar nicht toll finde, was aber der Realität entspricht. Dann können wir auch gleich soweit gehen und die Haupstadt von Brasilien mit Rio de Janeiro angeben (wer kennt schon Brasilia?) Roger hat schon recht, die Schweiz hat nun mal keine Hauptstadt. Punkt. Dann muss man halt vom Schema wie der Artikel zu einem Land in Wiki aussieht, abweichen. Kompromissvorschlag: Unter Hauptstadt bleibt Bern, dafür kommt untendran ein Link "Lies hier, warum die Schweiz eigentlich keine Hauptstadt" oder so ähnlich. Klickt man drauf, erhält man kurz erklärt, wie das so war bis 1848 und danach und das Bern eben in Tat und Wahrheit Bundes- und nicht Hauptstadt ist. Dafür wäre ein Bruchteil der Arbeitszeit nötig, die für diese Diskussion eingesetzt wurde. So, und jetzt bin ich aber gespannt, wie die Diskussion unter "Landeshymne" aussieht :-) 02.09.05 soev

Anmerkung

" Im Kino besteht beinahe das gesamte Programm aus amerikanischen Produktionen."

Sorry aber das stimmt jetzt überhaupt nicht. Schau Dir doch das Kinoprogramm (der STädte) noch etwas genauer an...

gruss

Matt

National- oder Landessprache

@Seidl: welche Ausgabe der BV hast Du denn? Ich habe dieses offizielle, grüne Büchlein des Bundes, gedruckt 1993 und dort steht "Landessprache" (nicht Nationalsprache) sowie "offizielle Sprache" (nicht Amtssprache) bei Art. 116. --Katharina 13:19, 2. Sep 2004 (CEST)

Artikel 4 der BV von 1999 regelt die Landessprache, Artikel 70 die Amtssprache. Beides ist noch definiert. Quelle: [LINK]. Alles klar? ;) --Filzstift 14:02, 2. Sep 2004 (CEST)
Bitte lies, worum es uns geht: um die BV 1874! --Seidl 14:12, 2. Sep 2004 (CEST)

Ich hatte meine Formulierung mal in der Zentralbibliothek Zürich aus einer ebenfalls offiziellen Fassung des Bundes abgeschrieben (momentan nicht überprüfbar, da die ZB wegen Revision geschlossen ist) und jetzt beim Überprüfen sowohl in dem populärwissenschaftlichen Buch "Die Schweiz" (Ex Libris 1976, S. 450) wie auch im Netz wiedergefunden, z.B. unter [www./verfassungen.de/ch/ch74]. Vielleicht rührt unsere Diskrepanz von einer Neuformulierung des Sprachenartikels im Jahre 1996 her, vgl. [www.kultur-schweiz.admin.ch/ kultges/files/d_charta2bericht_121202.pdf] auf S. 66 oder [www.ofj.admin.ch/themen/bvreform/bv-alt-d.pdf]. Aber wenn du sagst, dein Büchlein stamme von 1993... *seufz*. Die Frage ist also, ob man Artikel 116 BV in der Form, wie er 1938 angenommen worden war, zitiert, oder in der letzten Fassung von 1996, die freilich nur 3 Jahre lang gültig war. --Seidl 14:12, 2. Sep 2004 (CEST)

Und der Rest?

Die verbleibenden 8% teilen sich auf in Juden, Orthodoxe, Muslime, Hindus, Buddhisten, und etwa 50 andere religiöse Gruppierungen. Müssen wir die wirklich alle aufzählen? --Katharina 21:47, 6. Okt 2004 (CEST)

Hoffentlich, das sind auch Menschen.
Da keiner dieser Religionen in der Schweiz Staatsreligionen sind, sollten sie nicht aufgezählt werden! Nur die Römisch-Katholischen, die Protestanten und die Christkatholischen sollten erwähnt sein, denn nur das Christentum ist Staatsreligion. Meine Meinung; MfG -- CdaMVvWgS 23:33, 6. Okt 2004 (CEST)
Muss denn etwas Staatsreligion sein, um erwähnt zu werden??
Nein, wir müssen sie selbverständlich nicht aufzählen. Aber mit "Staatsreligionen" hat das auch nichts zu tun. (Das gibts nämlich gar nicht.) Aufgezählt werden sollten alle grösseren Gruppen, das ist ein Kapital über die Bevölkerungsstruktur, nicht über die rechtliche Stellung der Religionsgemeinschaften.
Aber es gibt mehr Muslime als Christkatholische in der Schweiz. Und mit "Staatsreligion" meine ich die "Landeskirche", denn die Röm.-Katholische, die Protestantische und die Christkatholische Kirche sind die drei Landeskirchen, die erwähnt sein sollten. Vor allem die Christkatholische! MfG -- CdaMVvWgS 12:04, 7. Okt 2004 (CEST)
Mach dich bitte zuerst kundig! Es gibt in der Schweiz weder Staatsreligionen noch Landeskirchen. Landeskirchen gibt es höchstens auf Kantonsebene - und auch dies nicht in allen. --Seidl 12:19, 7. Okt 2004 (CEST)
Wir leben in einem Staat, in dem eine Trennung zwischen Kirche und Staat besteht. Diese Trennung ist die Grundlage für eine möglichst ungestörte Wohlfahrt in der modernen Welt. Nicht? Zwar wird die absolute Trennung kaum überall durchgesetzt, siehe: (Präambel der BV: Im Namen Gottes… oder die Vereidigung nach Prozessführungen und so weiter). Es gibt also ad definitio keine Staats oder Landesreligionen, nicht einmal Landeskirchen im offiziellen Sinne, auch nicht auf Kantonsebene. Eine Ausnahme bildet Freiburg, mit dem Bundesverfassungswidrigen Kantonsverfassungsartikel. Der fliegt aber schon in der nächsten Revision raus. (oder war die schon am 1.1. raus? Keine Ahnung…, naja, grüsse, Christian (sikkd) (aus grund von technischen Problemen nicht in der Lage zu signieren oder einzuloggen…

Geschichte

  • Die Schweiz geht auf einen im 16. Jahrhundert entstandenen Staatenbund aus Kantonen zurück. Der Bundesbrief von 1291 war bloss ein Beistandspakt und wurde erst im 19. Jahrhundert als Ursprung der Eidgenossenschaft festgesesetzt. Er reiht sich ein in verschiedene andere Bündnisse, die zu dieser Zeit geschlossen wurden. Der berühmte Rütlischwur ist ein Geschichtsmythos.
Aus dem Artikel entfernt, weil es 1. so nicht richtig ist und 2. es einen eigenen Artikel Geschichte der Schweiz gibt. --Quo 19:30, 8. Okt 2004 (CEST)
  • erg: Das 16. Jahrhundert stimmt definitiv nicht. Der Bund der 8 Orte ist (durch den Beitritt Berns) gut belegt und ist unbestreitbar einer der Vorläufer der heutigen Schweiz. Wann ein eigentlicher Staatenbund (definiere Staat und Bund in den Jahrhunderten 13 - 18) entstanden ist, ist eine ganz andere Frage. --Quo 23:55, 8. Okt 2004 (CEST)

siehe auch im Historischen Lexikon der Schweiz [LINK] --193.47.104.38 11:47, 24. Mär 2005 (CET)

Kantone

Warum streicht jemand immer wieder die Angaben über die Grösse und die Bevölkerungszahl weg? Und behauptet tatsachenwidrig, dass die Kantone "eine grosse Autonomie" hätten? Wikipedia sollte doch möglichst objektiv sein und nicht Hurrapatriotismus betreiben! 24.10.2004 GK

Ist es denn objektiv, zu schreiben, die Schweiz sei "noch" nicht Mitglied der EU? Und es wird nicht von "jemandem" herausgestrichen, sondern da kommt "jemand" und schreibt Müll rein und alle möglichen anderen müssen es dann wieder rausnehmen. --81.62.54.181 15:36, 24. Okt 2004 (CEST)

Quo's Kompromissformulierung halte ich nicht für gut. Wir müssen an die Leser denken, die mit den Verhältnissen in der CH nicht vertraut sind. Und eigene Regional-Parlamente und -Regierungen leisten sich nun mal viele Staaten, auch wenn diese Parlamente und Regierungen de facto machtlos sind und nur Placebo-Funktion haben, man vergleiche die Bundesländer in Deutschland und Österreich bzw. die Regionen in Frankreich. In diesem Sinne: zurück zur ursprünglichen Formulierung, denn die ist der Wahrheit näher als der Kompromiss. Und überhaupt bin ich gern bereit, mit einem daher gelaufenen Anonymus einen Edit-war zu führen, solang der nicht mal bereit und fähig ist, sich ein ordentliches Konto einzurichten und seine Argumente hier zu diskutieren. --Seidl 20:04, 24. Okt 2004 (CEST)

Was herrscht denn hier für ein hässiger und arroganter Ton? Ich zitiere aus der offiziellen Wikipedia-"Hilfe"(s. Spalte links):
""Was hat es mit der Anmeldung auf sich? Die Anmeldung ist kein Muss, jeder kann Artikel anlegen oder bearbeiten. Du kannst jedoch dann deine persönlichen Einstellungen speichern, und anstelle deiner IP-Nummer wird dein Name oder Spitzname angezeigt. Und es führt zu einer Benutzerseite im Projekt unter diesem Namen. Rufe die Anmeldeseite auf, um dort Deinen eigenen Benutzernamen festzulegen."" Also: wird nun jeder, der sich nicht anmeldet, als hergelaufener Anonymus diskreditiert? Geht es um die Sache oder ist hier eine Leberwurst beleidigt?-- 25.10.2004 GK
Ja, ja: Lieber nicht alles lesen, was geschrieben wurde, und stattdessen beleidigt spielen... Ich stelle fest, dass du nicht den Mut oder die Fähigkeit hast, deine Argumente für die ständigen Reverts hier auch zu begründen. Das meinte ich gerade mit "daher gelaufenem Anonymus". Eine Diskussion kann nur mit mindestens 2 Leuten stattfinden. Wenn du hier schreibst, warum du findest, etwas im Artikel müsse so oder so sein, dann wirst du von allen aufrichtige Dialogbereitschaft erfahren. Aber das hast du ja bislang leider nicht getan. Und das sieht dann eben sehr nach Rechthaberei aus. --Seidl 21:54, 25. Okt 2004 (CEST)

Ich halte mich an die offiziellen, weltweit gültigen Wikipedia-Regeln, die wohl auch für Dich gelten. Ich zitiere im Wortlaut:
"Lies Artikel und verbessere sie! Wann immer du etwas findest, von dem du erkennst, dass es korrigiert oder sonstwie verbessert werden könnte, tu es einfach! Auch jede noch so kleine Verbesserung ist eine Verbesserung der Wikipedia insgesamt und kommt allen Nachfolgenden zugute. Es ist dafür keine Anmeldung, Erlaubnis oder dergleichen nötig. Alle Seiten der Wikipedia sind entstanden, weil irgendjemand den Text eingetippt oder geändert hat. Klicke einfach auf den Link 'Seite bearbeiten' und verbessere den Text im Eingabefeld. Du wirst sehen: es funktioniert."

Leider gehen die Links aus der Vorlage der Geschichte in Firefox nicht.

Um Dir aber eine Freude zu machen, werde ich ab und zu die Korrekturen begründen, soweit das überhaupt nötig ist! 25.10.2004 GK

Jura und Religion

Dass die Abspaltung des Juras ihren Grund hauptsächlich in der Konfession habe, kann ich so nicht stehen lassen. Anti-protestantische und pro-katholische Argumentation gab es bei den Separatisten kaum, sondern vor allem anti-bernische und anti-deutsche. Die Separatistenbewegung hat auch im reformierten Jura ihre Wurzeln (wenn auch keine Mehrheit). Und es sei daran erinnert, dass der prominenteste separatistische Hardliner, Roland Béguelin, ein Protestant ist, während die antiseparatistische Hardlinerin Geneviève Aubry katholisch ist. --Zumbo 22:41, 24. Okt 2004 (CEST)
Wenn du einen Blick in die Geschichte wirfst, dann erkennst du, dass der ursprüngliche Hauptgrund durchaus religiös war; gerade das bernische Verhalten im Kulturkampf hat hier viel böses Blut gemacht. Und es schleckt auch keine Geiß weg, dass die Südjurassier bis heute nichts davon wissen wollen, "wiedervereinigt" zu werden. Allein dies entlarvt schon die Argumentation der Nordjurassier. Ich gebe dir zu, dass die meisten von denen vielleicht unterdessen den ursprünglichen Grund vergessen bzw. verdrängt haben bzw., was ja leicht nachvollziehbar ist, das ursprüngliche Feindbild "Protestanten = bernische (deutschsprachige) Obrigkeit" umdefiniert und vereinfacht haben zu "Feinde = Berner = deutschsprachige. Es fragt sich, wieviel davon im Übersichtsartikel über die Schweiz stehen soll. Gruß --Seidl 23:21, 24. Okt 2004 (CEST)
Deine Argumentation hat 2 Fehler:
1. ist eine solche "Tiefengeschichte" nicht wissenschaftlich, sondern rein spekulativ. Du behauptest, dass die wahren Antriebe nicht mal den Akteuren bekannt waren. Wie konnten das dann Antriebe sein? Tiefenpsychologie/Kollektives Unbewusstes?? Versteh mich nicht falsch - ich bin solchen Zusammenhängen gegenüber durchaus aufgeschlossen, aber als Geschichte sollte man das nicht verkaufen, höchstens als Meditationes über Geschichte oder dann eben Tiefenpsychologie.
Lies bitte genau, was ich geschrieben habe. Ich habe explizit gemutmaßt, erkennbar am "vielleicht". Und diese Mutmaßung natürlich nicht in den Artikel selbst geschrieben. --Seidl 21:38, 25. Okt 2004 (CEST)

2. hast Du die These "religiöser Gegensatz" gleich selbst umgeworfen. Laut deiner "Kulturkampfthese" geht es darum, dass sich ein Teil der Jurassier von den Bernern ungerecht behandelt fühlt. Der Kulturkampf mag auf der Berner Seite mit Religion zu tun gehabt haben, wenn aber die Jurassier ihren Widerstand gegen die Berner Obrigkeit nicht als religiös ansehen, sollte man das ihnen auch nicht unterschieben.
Mit Grüssen - Martin --83.76.176.229 12:04, 25. Okt 2004 (CEST)
Hier verstehe ich nicht, was du meinst. Ich habe mich doch mit dem "Kulturkampf" deutlich auf die Lage im 19. Jh. bezogen. Womit soll denn der Kulturkampf zu tun gehabt haben, wenn nicht mit antiklerikalem Kampf? - Und, wenn man einen religiösen Background hinter der Anti-Bern-Stimmung leugnet, frage ich: Warum haben dann die 3 südjurassischen Bezirke, die genau so französischsprachig sind wie der Norden, sich immer gegen die Abtrennung gesträubt? Offenbar haben die Erfahrungen im Kulturkampf halt doch traumatisierend gewirkt. Wie auch nicht, wenn einer frommen Landbevölkerung die Priester die Priester abgesetzt und z.T. des Landes verwiesen und christkatholische, also für papsttreue Katholiken damals häretische Priester an deren Stelle gesetzt werden? Gruß --Seidl 21:38, 25. Okt 2004 (CEST)
Also.... ich meinte folgendes: Der Kulturkampf war sehr wohl ein antiklerikaler Kampf, aber das heisst noch nicht, dass der Kampf der Jurassier proklerikal sein muss. Nur die nordjurassischen Bezirke haben die traumatischen Erfahrungen mit der Zentralgewalt in Bern gemacht. Ihr Kampf lässt sich auf ein Zentrum-Peripherie-Problem reduzieren. Ihr Widerstand, der sich nicht religiös definiert, ist nicht auf den religiösen Gegensatz, sondern auf die Angriffe aus Bern zurückzuführen. Gruss Martin --62.203.53.205 15:50, 28. Okt 2004 (CEST)

Benutzer:212.254.97.144

Könnte man diesen Benutzer nicht mal sperren? Er geht seit Tagen mit der gleichen IP-Adresse ins Netz und macht Unfug-Änderungen. --81.62.48.75 14:36, 29. Okt 2004 (CEST)

Von Unfug-Änderungen kann keine Rede sein. Ich habe die Seite Schweiz mit Zusatzinformationen ergänzt, was sie auch dringend nötig hat, und verschiedene Irrtümer berichtigt. Es bleibt aber noch viel zu tun, dass sie nicht wie ein Schulheftli Staatsbürgerkunde aussieht und einzelne Mitarbeiter ihr politisches oder religiöses Süppchen kochen (s. Blocher, Uriella usw.). Zensur widerspricht absolut den Wikipedia-Grundsätzen. Was hast Du bisher zu dieser Seite beigetragen ausser Motzen? GK 29.10.2004
Wenn du bei Uriella bzw. Blocher wirklich den Eindruck von politischer oder religiöser Unausgewogenheit hast, dann steht es dir ja frei, Änderungen anzubringen. Davon kann aber vorderhand nicht die Rede sein. Wie nennt man dann so eine Haltung, die nichts ändert, aber herumschimpft? Erraten: "Motzen". --Seidl 14:35, 30. Okt 2004 (CEST)
Da kann ich lange Änderungen (bei den "Persönlichkeiten der Schweiz") anbringen, wenn sie jedesmal innert Stunden wieder annulliert werden! -- GK 2.11.2004
Ob du Änderungen bei den betreffenden Personenartikeln anbringst oder nicht, hat doch gar nichts damit zu tun, dass du ihren Namen im Übersichtsartikel tilgst. Meinst du also, dass Blocher keine wichtige Person ist und dass man seine Existenz verleugnen müsse? Wenn du ein Problem mit ihm hast - und mit Uriella -, dann kannst du dich gerne in deinem Sinne + solange das objektiv bleibt, in den entsprechenden Artikeln äußern. --Seidl 09:36, 2. Nov 2004 (CET)

Benutzer GK hat sich soeben selbst qualifiziert, indem er ein eigenes Zitat in den Artikel Prognose eingefügt hat. Sein Name ist Gerhard Kocher, er ist ein Gesundheitsökonom mit besonderen Selbstdarstellungsbedürfnissen (Biographie siehe hier). Entsprechend oft ist er auch in Artikeln auf dem Internet anzutreffen. Ausserdem hat er seine Zitate in mehrere Wikipediaartikel eingefügt (Schaut mal nach!]).
Manchmal macht er durchaus gute Ergänzungen. Aber vielen seinen Änderungen muss man hinterherspringen, weil sie entweder sachlich oder sprachlich falsch sind oder einfach nur deplaziert.
Also lieber Gerhard, ich bitte Dich, Ergänzungen zuerst zu hinterfragen, dann zu überlegen, ob sie dort hingehören, wo du sie reinschreibst, dann sie einigermassen verständlich zu formulieren und erst dann sie endgültig reinzuschreiben. Und ob es angebracht ist, eigene Zitate in die Wikipedia zu schreiben, würde ich mir mal überlegen.
Vielen Dank! Martin --213.3.34.124 19:34, 6. Nov 2004 (CET)

Kleine Ergänzung: Achtung, er kennt sogar den Sinn des Lebens. Er hat sein Zitat im Artikel Sinn des Lebens zwischen Adorno und Montaigne eingefügt...
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Es ist schon seltsam: da trägt man aktiv zur Verbesserung und zur Ergänzung der Wikipedia bei und wird von Leuten angepflaumt, die offenbar die offiziellen Grundsätze der Wikipedia nicht kennen oder sich als Chefs einzelner Stichwörter aufführen.

Ich zitiere hier einige dieser Grundsätze aus der Wikipedia-Hilfe: "Wikis funktionieren nur, wenn die Leute mutig sind. Zieh los, mach diese und jene Änderung, korrigiere den Rechtschreibfehler, füge jenen Aspekt hinzu, präzisiere die Sprache und so weiter und so fort. Das ist in Ordnung! Es ist genau das, was alle erwarten. Verblüffenderweise funktioniert es, auch wenn ein gewisses Maß an Höflichkeit vonnöten ist. Du wirst schon sehen... - Sapere aude!

Geschrieben werden die Artikel von den Wikipedianern gemeinschaftlich - eine gemeinsame Leistung all derjenigen, die hier Artikel geschrieben, verbessert und erweitert haben. (Auch du kannst einer von ihnen werden Wikipedia:Erste Schritte.) Es gibt also keine "Autorschaft" oder "Oberhoheit" über einen Artikel - jeder kann, darf und soll ohne Rückfragen alles und jedes ändern. Allerdings empfiehlt es sich, gravierende Änderungen zumindest auf der Diskussionsseite zu begründen und gegebenenfalls dort mit anderen Autoren zu diskutieren.

Die anarchische Seite der Wikipedia besteht darin, dass jeder ohne Anmeldung, also auch anonym, Seiten in der Wikipedia ändern kann. Dies ist ein Merkmal der Wiki-Software… Was hat es mit der Anmeldung auf sich? Die Anmeldung ist kein Muss, jeder kann Artikel anlegen oder bearbeiten. Du kannst jedoch dann deine persönlichen Einstellungen speichern, und anstelle deiner IP-Nummer wird dein Name oder Spitzname angezeigt. Und es führt zu einer Benutzerseite im Projekt unter diesem Namen. Rufe die Anmeldeseite auf, um dort Deinen eigenen Benutzernamen festzulegen.

Generally, most of us think we should be bold in updating pages. Virtually no one behaves as though previous authors need to be consulted before making changes; if we thought that, we'd make little progress. Quite the contrary: some Wikipedians think you should not beat around the bush at all—simply change a page immediately if you see a problem, rather than waiting to discuss changes that you believe need to be made. Discussion becomes the last resort. An intermediate viewpoint accords that dialogue should be respected, but at the same time a minor tweak should be accepted. In this view, to edit radically or not will often depend on the context—which seems reasonable enough." (Schluss Zitate)

Ich schlage vor, dass wir uns daran halten. Zu Martin: sage doch, was sachlich oder sprachlich falsch oder deplaziert oder unverständlich sein soll. Und warum soll man nicht eigene Zitate einfügen (und übrigens auch Zitate anderer Autoren) und mit einem sehr kurzen biografischen Eintrag auf die Quelle, das Buch, hinweisen? (Falls du auch Aphorismen schreibt, würde ich sie jedenfalls gerne auf den entsprechenden Seiten lesen.) Bei einem Zitat ist es wichtig zu wissen, welcher Nationalität der Autor ist und ob er Zeitgenosse oder vor 400 Jahren gestorben ist. Dass du das als Selbstdarstellung abqualifizierst, qualifiziert dich selbst, ebenfalls das Gemotze wegen dem Sinn des Lebens. Es handelt sich um Aphorismen (s. Beitrag Aphorismus in Wikipedia) und nicht um eigene Meinungen. In Aphorismen- und Zitatensammlungen sind nun mal Shakespeare und Häberli, Aristoteles und Bünzli aufgeführt. Wenn man 878 Aphorismen schreibt und in zwei Auflagen herausgibt, werden sie mit der Zeit immer mehr zitiert und weiterzitiert. Wahrscheinlich auch, weil sie nicht allzu schlecht sind…

Also: Konzentrieren wir uns doch auf die Verbesserung und Ergänzung des Stichwortes Schweiz. Da gibt es noch viele Lücken, Fehler und Lächerlichkeiten zu beheben. Die Qualitätsoffensive Schweiz enthält genug gute Anregungen. GK 8.11.2004

Diskussion aus dem Review

Ich habe den Artikel Schweiz hier als Ergänzung zur Wikipedia:Qualitätsoffensive/Schweiz auf Review gesetzt. --ALE! 16:36, 4. Okt 2004 (CEST)

  • Kaum Text, vielzuviele Listen.
  • Bisher dachte ich, der statistische Anhang käme am Ende eines Textes nicht am Anfang.
  • "Geschichte" ist eine grande catastrophe.
  • Kultur anscheinend nicht vorhanden.
  • Alles was zur Bevölkerung da steht, ist der Ausländeranteil, die Konfessionsaufteilung und das Pro-Kopf-Einkommen.
  • Dafür ist der höchste Berg mindestens dreimal erwähnt.
  • -- Southpark 16:01, 11. Okt 2004 (CEST)

Was ich vermisse:

  • Klimadiagramm! So wie in Polen (da ich nach Polen in die Ferien gehe, wollte ich die Temperaturen im Januar vergleichen. --198.240.212.30 09:38, 20. Dez 2004 (CET)

Habe einige Punkte ausgeschmerzt --Filzstift Filzstift 07:22, 15. Feb 2005 (CET)

Mögliche Ergänzungen

  • Regionen: es existiert neben den inoffiziellen eine offizielle Regionale Gliederung der Schweiz des Bundesamtes für Statistik.
    • Habs nun getan, die inoffiziellen werden jetzt einfach beiläufig erwähnt --Filzstift Filzstift 20:13, 29. Nov 2004 (CET)
  • Mitgliedschaft in Internationalen Organisationen: Eine Zusammenstellung wäre nützlich.
  • Wirtschaft: Qualität bedenklich. Anstelle detaillierter BIP-Unterpositionen wäre ein Hinweis auf die Quelle aktueller BIP Daten einfacher und aktueller.
  • -- Xenomorph 21:36, 27. Nov 2004 (CEST)

    • Erläuterungen zur Verwahrungsinitiative im Zusammenhang mit den schweizer Volksrechten Prodenter 23:25, 2. Jan 2005 (CET)

Bevor ein Edit-War losgeht...

Der Artikel Schweiz ist eine grande catastrophe. Dies muss man nicht noch durch eine Liste hoher Bauwerke toppen. Es gibt weitaus wichtigeres. So fehlt ein Abriss über die Schweizer Kultur wie auch Schweizer Persönlichkeiten. Zudem benötigt die Geschichte auch Ergänzungen. Wenn schon unbedingt geografische Rekorde aufgelistet werden sollen, dann schon eher Seen und Flüsse denn als Bauwerke (Berge sind schon übervertreten). Es geht hier um die Relevanz. --Filzstift Filzstift 07:30, 14. Feb 2005 (CET)
Da geb ich Dir Recht, der Artikel gefällt mir, so wie er momentan ist, gar nicht und repräsentiert die Schweiz auch nicht ebenbürtig. Aber wer kann und will schon den Artikel mal auseinanderreissen und neu konzipieren, ohne dass er dabei angefallen oder reverted wird... -- CdaMVvWgS 07:50, 14. Feb 2005 (CET)
Habe mal den Artikel total umgekrempelt (Elimination von Listen und Auflistungen). Die Türme sind jetzt auch drauf ;). Ich hoffe, dies ist für dich auch zufriedenstellend. --Filzstift Filzstift 11:52, 14. Feb 2005 (CET)
Ja! Jetzt siehts m. E. schon viel strukturierter und übersichtlicher aus. Jetzt noch ein paar Bilder und etwas mehr Text, und wir können den Artikel in den Review stellen. PS: es wäre für mich auch ohne die Türme zufriedenstellend; ich denke nur, die Auflistung einiger nationaler Superlativen (wie das höchste Gebäude, den höchsten Berg oder die größte Stadt) gehört halt bei jedem Nationen-Artikel dazu. MfG -- CdaMVvWgS 14:09, 14. Feb 2005 (CET)
Danke, habe noch ein paar Bilder hinzugefügt (auch wenn ich dieses oder jenes Bild noch vermisse und einige hier nicht gerade als exzellent bezeichnet werden können). Beim Text selbst sehe ich weiterhin Verbesserungspotenzial. Einen Review wäre jetzt - da gehe ich mit dir einig - etwas verfrüht. --Filzstift Filzstift 16:19, 14. Feb 2005 (CET)

Seitenumbau

Hallo 80.133.99.102, was soll das mit dem Seitenumbau eigentlich werden? --Philipendula 18:50, 2. Mär 2005 (CET)

Mal wieder die Hauptstadtfrage...

Ganz kurz und bündig: habe in der Infobox "Hauptstadt" in "Bundesstadt" abgeändert, denn der Begriff "Hauptstadt" führt nur zu Diskussionen. Bei "Bundesstadt" dagegen gibt es keine Zweifel. --Filzstift Filzstift 07:20, 15. Mär 2005 (CET)

Bern ist aber de facto Hauptstadt ("Sitz der Vertretung des Souveräns eines Staates"), auch wenn sie sich nicht so nennen wollen. Da in einer Enzyklopädie Tatsachen stehen, ist die Lösung, so wie sie in vorherigen Diskussionen entstanden ist zu bevorzugen. Nach der allgemeinen Definition entspricht Bern einer Hauptstadt, daher sollte in der Infobox auch "Hauptstadt Bern" stehen. Die Probleme in der Schweiz mit dem Begriff Hauptstadt sind im Artikel Hauptstadtfrage der Schweiz ausgelagert und sollten nicht auf andere Artikel (Schweiz, Bern ...) verteilt werden. --Philipd 14:20, 15. Mär 2005 (CET)

Ich bin eher für die Lösung von Filzstift. In dieser Hinsicht mache ich mal richtig auf kleinkarierten "Dipflischysser"-Schweizer: In der Bundesverfassung steht nur Bundesstadt und nirgends Hauptstadt, auch wenn bei Bern die Hauptstadtdefinition zutreffen soll; das spielt keine Rolle. Deshalb habe ich es wieder in "Bundesstadt" geändert und ein Gänsefüsschen (wie bei Nauru) hingemacht. Ich hoffe, mit dieser Lösung ist jeder zufrieden. MfG -- CdaMVvWgS 17:21, 15. Mär 2005 (CET)
So wie du es gemacht hast, gefällt es mir am besten (dank Fussnote) --Filzstift Filzstift 19:00, 15. Mär 2005 (CET)

Ich weiß gar nicht, wieso das hier überhaupt diskutiert wird, da weiter oben schon umfassen alle Argumente aufgelistet sind und eine gut Lösung gefunden wurde. So wie es jetzt ist wird das Problem auf mehrere Artike verteilt und nicht zentral erfasst. Ausserdem ist der Vorschlag mit der Fußnote noch unübersichtlicher. Eine Fußnote ist ein Verweis auf eine extra Information, diese enthält aber wieder einen Verweis, diesmal als Link (also ein Verweis auf einen Verweis). Und die Fußnote muss der Leser auch noch selbst suchen, wie in einer Papier-Enzykolpädie - das ist alles andere als Benutzerfreundlich.
Auch wenn man "Apfel in Schokolade" als "Birne Helene" bezeichnet, wird aus dem Apfel noch lange keine Birne. Es ist hier zu unterscheiden zwischen einer Definition und einer Bezeichnung. --Philipd 19:18, 15. Mär 2005 (CET)

Ich finde die Begründung von CdaMVvWgS abstrus. Wenn auf eine Stadt die Definition einer Hauptstadt zutrifft, dann ist sie eine Hauptstadt. "Bundesstadt" und "Hauptstadt" sind hier synonym. Es gibt kein Gebot, nur die Wortwahl der Bundesverfassung zu benutzen, nicht mal der Bund selber tut das: [LINK]. Zwecks Benutzerfreundlichkeit habe ich die alte Version wiederhergestellt. Die Infoboxes sollen möglichst einheitlich sein, damit man dort schnell Informationen nachschauen kann. Und wenn jemand dort nachschaut, stellt der sich etwa die Frage "Welches ist denn die Bundesstadt der Schweiz?" --Zumbo 19:38, 15. Mär 2005 (CET)

Ich bestreite nicht, dass Bern aufgrund der Definition einer Hauptstadt entspricht, und dies ist sie de facto ja auch; aber in einer Enzyklopädie muss meiner Meinung nach das aufgeführt werden, was der offiziellen und rechtlichen Wirklichkeit entspricht, und die besagt, dass die Schweiz den Begriff offiziell und rechtlich den Begriff "Hauptstadt" nicht kennt, sondern dafür den Begriff "Bundesstadt". Selbst die admin.ch-Seite spricht nicht von der "schweizerischen Hauptstadt", sondern von der "schweizerischen Bundesstadt".
Die Fussnotenlösung finde ich absolut in Ordnung. Für den Durchschnittsbenutzer steht da "Bundesstadt" statt "Hauptstadt", da sieht er: aha, eine Fussnote, scrollt die Tabelle runter und liest den Hinweis und klickt bei Interesse auf den Link zur Hauptstadtfrage der Schweiz. Punkt. Was ist daran so unübersichtlich?
P.S. Ich habe überhaupt nicht die Lust, die ganze Sache in einem weiteren so genannten "Meinungsbild" auszustreiten, da ich sowieso finde, es sollte, nachdem ich die Fussnote gesetzt habe, alles klar sein. MfG -- CdaMVvWgS 19:49, 15. Mär 2005 (CET)
Du schreibst:"..in einer Enzyklopädie muss meiner Meinung nach das aufgeführt werden, was der offiziellen und rechtlichen Wirklichkeit entspricht.." und genau dafür ist ja der Artikel Hauptstadtfrage der Schweiz, also wo ist das Problem? Die Wikipedia wir nicht nur von Schweizern gelesen, daher sollte in allen anderen Artikel die allgemeine Definition verwendet werden, und dort immer direkt (nicht noch über Fußnoten) auf die spezielle Situation in der Schweiz verwiesen werden. --Philipd 20:07, 15. Mär 2005 (CET)
Nun gut, dann lassen wir halt die "Hauptstadt", auch wenn es in meinen Augen nicht den offiziellen Tatsachen entspricht. Es gibt sowieso Wichtigeres zu erledigen, als über eine lapidare Bezeichnung immer und immer wieder zu diskutieren. MfG -- CdaMVvWgS 21:56, 15. Mär 2005 (CET)

Review?

Ok, lassen wir diese blöden Meinungsverschiedenheiten um die Hauptstadt.

Ich würd gern den Artikel in den Review stecken. Doch bevor ich dies tue, wäre es sicher toll, wenn ein Fachmann noch etwas über die Flora und Fauna der Schweiz beschreiben könnte. Bin da - gelinde gesagt - überfordert. --Filzstift Filzstift 07:49, 16. Mär 2005 (CET)

Eisenbahnnetz

Der Artikel sagt zur Zeit: Das Schweizer normalspurige Eisenbahnnetz beträgt 3483 km, wovon bloss 11 km nicht elektrifiziert sind. Die Schmalspurbahnen haben zusammen eine Länge von 1050 km (1004 km mit 1000 mm Schienenbreite und 46 km mit 800 mm Breite), wovon 30 km nicht elektrifiziert sind (Angaben 2003; CIA World Factbook).

3483 km Normalspur und 1050 km Schmalspur ergeben 4533 km. Das Schweizer Bundesamt für Statistik gibt jedoch auf seiner Website für 2001 ein Schienennetz von 5053 km an. Zwischen 2001 und 2003 wurden in der Schweiz praktisch keine Bahnlinien eingestellt, nur ganz kurze Stichstrecken, vielleicht 50 km oder so, niemals jedoch die 500 km dieser Differenz. Woher also kommt die Differenz?

Dazu kommt noch, dass mit den Angaben zur Schmalspur etwas nicht ganz stimmen kann, da von 1004 km mit 1000 mm Schienenbreite und 46 km mit 800 mm Breite, insgesamt 1050 km, die Rede ist - die Waldenburgerbahn jedoch hat keine von beiden Spurweiten, sondern 750 mm. Müssen ihre 13 km jetzt noch dazugeschlagen werden? Oder sind sie in den 46 km mit 800 mm Breite "mitgemeint"? Gestumblindi 00:51, 19. Mär 2005 (CET)

Gestumblindi 00:51, 19. Mär 2005 (CET)

Auf folgender Seite des UVEK [http://www.uvek.admin.ch/v...] 13:54, 19. Mär 2005 (CET)

Säntis

Also, in Berge (ein Untertitel von Geogaphie) steht :...der Säntis (2502 m) im Appenzellerland. Jedoch ist die Gemeinde Wildhaus im Toggenburg, das Toggenburg in St.Gallen. Die Grenze Der Gemeine Wildhaus (und somit auch die Grenze der Kantone) geht genau über die Spitze des Säntis. Jedoch kommt die Bahn von der Appenzeller Seite aus. Aber der Säntis steht sicher nicht ganz im Appenzellerland. Also muss stehen :der Säntis (2502 m) auf der Grenze des Appenzellerlandes und des Kantons St.Gallens.
Done --Filzstift Filzstift 15:20, 12. Apr 2005 (CEST)

Confederazione Svizzera / Confederazione Elvetica

Jemand hat diese Änderung gemacht. Vermutlich hat er/sie dies von :it:Svizzera abgeschaut. Eine Google-Suche nach "Confederazione Elvetica" verweist auf das italienische Portal von admin.ch. Die Suche nach "Confederazione Svizzera" verweist auf die gleiche Seite, der Titel lautet dort trotzdem "Confederazione Elvetica" (auf der Seite in admin.ch finde ich den Wortlaut aber nicht).

Ich habe es trotzdem revertet, da die Bundesverfassung der Schweiz in italienischer Sprache es als "Confederazione Svizzera" bezeichnet (Quelle). Höchst verwirrend, das Ganze. --Filzstift Filzstift 15:17, 19. Apr 2005 (CEST)

Also da ist doch gar nichts "verwirrend": 1) Der offizielle Name der Schweiz lautet auf Deutsch "Schweizerische Eidgenossenschaft" und auf Italienisch, wie du richtig die BV zitierst, "Confederazione Svizzera"; 2) das italienische Portal von admin.ch [LINK] zeigt zuoberst "Confoederatio Helvetica" - das ist aber Latein - und darunter "Confederazione Svizzera". Es ist völlig klar, dass "Confederazione Elvetica" eine inoffizielle Benennung ist und an dieser Stelle des Wikipedia-Artikels nichts zu suchen hat. Der Revert ist deshalb gerechtfertigt. --Seidl 15:57, 19. Apr 2005 (CEST)

Heisst es "Schweizerische Eidgenossenschaft" oder "Helvetische Eidgenossenschaft"...?! Auf italienisch natürlich "Confederazione svizzera", da "Helvetien" die lateinische Landesbezeichnung der Römer ist. Wer nennt Frankreich schon "Gallische Republik" oder Irland "Hibernische Republik"...? MfG -- CdaMVvWgS 16:02, 19. Apr 2005 (CEST)

Wobei, die (halb-)offizielle sprachneutrale Bezeichnung der Schweiz ist "Confoederatio Helvetica". Siehe auch im historischen Lexikon. Also doch was helvetisches. PS: habe es in der it-Wikipedia angepasst --Filzstift Filzstift 16:05, 19. Apr 2005 (CEST)
Bitte, Filzstift, bring nicht die Sprachen durcheinander. Die Confoederatio Helvetica ist die (neu-)lateinische Bezeichnung. Dabei musste man auf Helveticus zurückgreifen, da aus römischer Zeit das Wort Schwyz o.ä. noch nicht überliefert ist, sondern nur der Stammesname der Helvetier. --Seidl 16:28, 19. Apr 2005 (CEST)

P.S. Noch was zu admin.ch:Was offizielle Bezeichnungen angeht, ist admin.ch sowieso erbärmlich (siehe auch Hauptstadt vs. Bundesstadt). Dieser Seite ist nicht mehr zu trauen... -- CdaMVvWgS 16:02, 19. Apr 2005 (CEST)
Das hat vielleicht weniger etwas mit der Qualität der Seite zu tun als damit, dass deine Auffassung von dem, was Haupt- und Bundesstadt ist, einfach völlig quer in der Landschaft steht. --Seidl 16:28, 19. Apr 2005 (CEST)

Exklave vs. Exterritoriales Gebiet

Seid ihr sicher, dass es sich beim Suworow-Denkmal in der Schöllenen um eine russische Mini-Exklave à la Kaliningrad handelt? Ist das nicht viel eher ein exterritoriales Gebiet? Castel Gandolfo ist auch keine Exklave des Vatikans in Italien. --Weiacher Geschichte(n) 12:42, 10. Mai 2005 (CEST)
In mehreren Quellen steht, dass es eine Exklave sei; aber eben, es sind keine offiziellen Quellen (auf admin.ch gibt es einige Erwähnungen dieses Denkmals, scheint ein Wallfahrtsort für russische Militärs zu sein; aber über den Territorialstatus steht nichts). Werde mal schauen, wen man mit dieser Frage anklopfen könnte bzw. weiss jemand eine geeignete Stelle? Damit wir es ein für allemal abgeklärt haben :-) --Filzstift Filzstift 14:44, 10. Mai 2005 (CEST)
Ich glaube, dass dieses Denkmal einen ähnlichen Status wie ein russisches Konsulat oder eine Botschaft hat. So eine Art Exterritorialität. Wie es darum genau steht müsste das EDA eigentlich wissen. --Weiacher Geschichte(n) 17:44, 10. Mai 2005 (CEST)
okay, werde bei denen mal anklopfen --Filzstift Filzstift 19:55, 10. Mai 2005 (CEST)
Mail abgeschickt. --Filzstift Filzstift 07:37, 11. Mai 2005 (CEST)
Keine Reaktion seitens der EDA bis heute (über Gründe will ich nicht spekulieren). Weiss jemand zufällig eine gute Mailadresse, wo man fragen könnte :( --Filzstift Filzstift 10:34, 16. Jun 2005 (CEST)

Wappen der Schweiz

Hat die Schweiz kein Staatswappen, so wie andere Staaten auch? Oder ist das schon wieder eine "schweizerische Extrawurst", zusätzlich zur Flaggenform und Hauptstadtfrage? MfG -- CdaMVvWgS 19:53, 15. Mai 2005 (CEST)

Natürlich hat die Schweiz auch ein Wappen. Es gibt den Bundesbeschluss betreffend das eidgenössische Wappen vom 12. Dezember 1889 [LINK]. Der Artikel 1 lautet: Das Wappen der Eidgenossenschaft ist im roten Felde ein aufrechtes, freistehendes weisses Kreuz, dessen unter sich gleiche Arme je einen Sechstel länger als breit sind. Wappen und Fahne sind also weitgehend identisch (Bei der Fahne ist noch die Form der Fahne festgelegt, beim Wappen kann es ein Siegel oder eine Schildform oder ... sein. --Hasli 21:03, 15. Mai 2005 (CEST)

Verdient das vielleicht nicht einen Artikel unter Wappen der Schweiz? Ich meinte nämlich, das Schweizer Wappen öfters in Schildform gesehen zu haben... MfG -- CdaMVvWgS 21:48, 15. Mai 2005 (CEST)

Das Schweizerkreuz ist doch das Wappen..., oder? Jedenfalls sah ich noch nie was anderes... --Filzstift Filzstift 23:40, 15. Mai 2005 (CEST)

Das schon. Aber es wäre ja möglich gewesen, dass der Gesetzgeber noch genauere Angaben macht, welche Form der Wappenschild hat (unten gerundet oder zugespitzt oder was weiß ich). Wie der Link zeigt, den Hasli angegeben hat, ist das offensichtlich nicht der Fall. Es kann also jeder den Schild so formen, wie er will, bloß die Form des Kreuzes ist fix. --Seidl 23:45, 15. Mai 2005 (CEST)

Übrigens: die mazedonische Wikipedia führt ein Wappen der Schweiz: mk: Image:Switzerland CoA.png. Vielleicht könnte man das auf die Commons laden...? MfG -- CdaMVvWgS 07:14, 17. Jun 2005 (CEST)

Wettbewerbsfähigkeit

[LINK] > Mit diesem Abschnitt wird ein regelrechter Tanz durchgeführt. Ich bin der Meinung, dass diese Rangliste irrelevant ist. Begründung: es gibt sicher 100 Statistiken dazu, einer anders als der andere. (wenn ich nur an die vielen Statistiken zur schönsten/wohlhabendsten/familienfreundlichsten... Städten denke) --Filzstift Filzstift 07:16, 24. Mai 2005 (CEST)
Dir unterläuft ein kleiner Denkfehler in der Begründung: Du sagst nämlich, es gibt sicher 100 Statistiken dazu - wissen tust du das aber nicht. Eine bloße Vermutung als Grund für eine Tilgung scheint mir nicht ausreichend. --Seidl 11:51, 24. Mai 2005 (CEST)

ok, Ich gebe mich klein bei

aber:
aus swisspolitics.org, angegeben Quelle: Instituts für Management-Entwicklung

  • Wettbewerbsfähigkeit neu auf Rang 8
  • Bei den ausländischen Investitionen in der Schweiz belegt die Schweiz Rang 12
  • Bei der Kompetenz der Angestellten belegt die Schweiz Rang 13
  • bei der Sicherheit und der Lebensqualität (...) den vierten Rang.
Ist Wettbewerbsfähigkeit wichtiger als Kompetenz, Sicherheit oder Lebensqualität? Dies ist subjektiv. D.h. um allen gerecht zu werden müsste entweder alles aufgelistet werden oder gar nichts.

Ich bin daher für die Platzierung dieser Angaben unter Schweizer Wirtschaft, um den Artikel Schweiz nicht mit solchen Listen aufzublähen (was ich nun tue). Hoffe, dies ist ein guter Konsens.

Was mich verwirrt. Im Artikel stand, dass 35 Länder untersucht wurden. Auf [LINK] ([LINK]) dagegen finde ich über 100 Länder??? --Filzstift Filzstift 13:59, 24. Mai 2005 (CEST)

Zudem bezweifle ich die Seriösität, denn was hat Bayern (Rang 18) nebst Deutschland (Rang 23) in der Liste zu suchen? Ein Freistaat ist noch lange kein souveräner Staat... Nahm daher jetzt [LINK] als Basis. --Filzstift Filzstift 14:01, 24. Mai 2005 (CEST)

Hmmmmm. Da müsste man zunächst mal sehen, wie sie ihre Kriterien ermittelt haben. Wenn es welche gibt, für die in Deutschland der Gesamtstaat zuständig ist (etwa im Bereich Steuern), dann hättest du mit deinen Vorbehalten Recht. Überprüf doch das mal. (Wohl verstanden: an mir soll's ja nicht liegen, wenn die Liste ganz rausfliegt. Ich fand nur deine ursprüngliche Vermutung zu schwach.) Gruß, --Seidl 14:08, 24. Mai 2005 (CEST)

Adel

Wurde nach der Unabhängigkeit (also spätestens 1648) in der Schweiz auch die Vorrechte des Adels und Leibeigenschaft usw. aufgelöst? Wenn nein, wann passierte das? --Hannes2 19:40, 11. Jun 2005 (CEST)

Aus den Kandidaten der Lesenswerten Artikeln

Herzlichen Dank noch an allen Mitarbeitern! --Filzstift Filzstift 11:37, 21. Jun 2005 (CEST)

Schweiz

Die Hürde zu den exzellenten Artikeln schafft dieser nicht. Der Artikel behandelt jedoch fast alle wichtigen Themen über diesen Staat. IMHO müsste einzig Flora und Fauna noch ergänzt werden. Nichtdestotrotz würde ich es doch für "lesenswert" finden. Keine Stimme meinerseits, da einer der Hauptautoren. --Filzstift Filzstift 10:22, 16. Jun 2005 (CEST)
  • pro mich überzeugt der ArtikelAntifaschist 666 14:43, 16. Jun 2005 (CEST)
  • pro absolut lesenswert - sagt der Schweiz-Fan --Presse03 15:37, 16. Jun 2005 (CEST)
  • abwartend (neutral):eine Beurteilung ist schwierig, da der Artkel auf viele andere Artikel verweist (z.B. Kultur der Schweiz) aber unter Geographie könnte der Bereich Ausdehnung in Fließtext umgewandelt, der Bereich Geologie sowie Flora und Fauna erweitert werden. Auch zur aktuellen Politik finde ich wenig. --Atamari 22:55, 17. Jun 2005 (CEST)
Zum Thema "Ausdehnung", da gehe ich mit dir einverstanden. Aber bei Flora und Fauna wie auch bei der Geologie würde ich dir doch mal empfehlen, die Kriterien für "Lesenswerte Artikel" mal genauer anzuschauen (ich ging nämlich davon aus, dass im Gegensatz bei exzellenten Artikeln wenige Bereiche "mangelhaft" sein dürfen) - oder irre ich mich da? --Filzstift Filzstift 01:01, 19. Jun 2005 (CEST)
Ich gehe mal davon aus, dass es eine Menge Benutzer hier aus der Schweiz sind, und dadurch mehr Material zusammen kommen kann als bei einem Artikel über Timbuktu. Gerade das ist für mich mit ein Argument, welches Potential wurde aus einem Artikel heraus geholt. --Atamari 17:44, 21. Jun 2005 (CEST)
  • Immer noch unausgewogen! --62.203.68.131 00:33, 18. Jun 2005 (CEST)
  • pro --212.114.176.113 Unterschrift nachgetragen --Atamari 12:39, 19. Jun 2005 (CEST)
  • pro -- Wladyslaw Sojka 13:03, 19. Jun 2005 (CEST)
  • pro Ein schöner Artikel. Ein paar Bilder unterschreiten leider Briefmarkengröße (200 px dürfen schon sein, finde ich). Ich würde mir allerdings wünschen, in der deutschsprachigen Wikipedia zu allen drei Staaten Exzellente Artikel zu haben... findet ihr nicht ;-)? --Magadan Magadan 14:40, 20. Jun 2005 (CEST)
  • contra Der Beitrag hat immer noch schwere Mängel: 1)Kap. 3 und 5 sollten vereinigt werden, nicht unterbrochen durch Kap. 4.- 2)Kap. 2.2: es ist falsch, Berge, Seen und Flüsse unter Geologie aufzuführen.- 3) Kap. 3.2: lächerlich/peinlich.- 4)Unter Kap. 3 wurde ausgerechnet die wichtigste Struktur vergessen: der Bund (und übrigens auch die Gemeinden).- 5) Sozialversicherungen und das Gesundheitswesen sind unter Wirtschaft aufgeführt!!- 6)Kap. 7.1 sollte Schienenverkehr oder Eisenbahnen heissen.- 7) Kap. 8: Schulsystem und Wissenschaft gehören nicht unter Kultur, sondern sind eigenständiges Kapitel.- 8)Kap. 9.9: Radio existiert wohl nicht?
Filzstift: warum sollten einige Kapitel mehr "grauenhaft" sein? Sie sind viel leserfreundlicher als die seltsamen Unterordnungen des bestehenden Kapitels. -- P.R. 11:21 22. Jun 2005

Also meine Stellungsnahme (ich möchte ja auch, dass es besser wird; danke für die Kritik noch):

  • es ist falsch, Berge, Seen und Flüsse unter Geologie aufzuführen > stimmt, hatte jemand wohl falsch gegliedert. Wurde jetzt verbessert.
  • Kap. 3 (Bevölkerung) und 5 (Politik) sollten vereinigt werden, nicht unterbrochen durch Kap. 4 (Politische Struktur) > was hat Bevölkerung mit Politik zu tun?
  • Unter Kap. 3 (Bevölkerung) wurde ausgerechnet die wichtigste Struktur vergessen: der Bund (und übrigens auch die Gemeinden). > Würde doch unter "Politische Struktur" gehören, oder?
  • Sozialversicherungen und das Gesundheitswesen sind unter Wirtschaft aufgeführt!! > habe es jetzt mal unter Politik > Sozialpolitik untergeordnet, bin aber damit auch nicht sooo glücklich.
  • Kap. 7.1 sollte Schienenverkehr oder Eisenbahnen heissen > Postauto ist kein schienengebundenes Verkehrsmittel und schon gar keine Eisenbahn.
  • Kap. 8: Schulsystem und Wissenschaft gehören nicht unter Kultur, sondern sind eigenständiges Kapitel. > Schule unter Sozialpolitik reingetan, Wissenschaft: eigenständig machen?
  • Radio existiert wohl nicht? > ok, könnte man noch was reinschreiben. --Filzstift Filzstift 11:50, 22. Jun 2005 (CEST)

Auf ch-portal fehlt Schweizerdeutsch/Alemannisch

verschoben nach Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Schweiz --Filzstift Filzstift 7. Jul 2005 07:31 (CEST)

Kantone

Hallo zusammen. Warum wurde eigentlich Vorarlberg nicht als Kanton angenommen? Habe gelesen weil man skeptisch war einen weiteren deutsch-sprachigen katholischen Kanton zu anektieren. Das kann doch nicht der einzige Grund gewesen sein. Dann hätte ich noch eine Frage wägen Savoyen, ich habe mal irgendwo gehört, das die Schweiz anspruch auf Savoyen gehapt hatte, ich glaube im 18. oder 19. Jahrhundert, musste aber einen Anschluss Savoyen an Frankreich hinnehmen. Kennt da jemand genauere Hintergründe? Tobi

Das Wort Schweiz ?

Was bedeutet eigentlich der Name Schweiz bzw. Schwyz? Ist das ein allemannisches oder gar keltisches Wort und bedeutet übersetzt was ..? Hat der Name etwas gemein mit dem Wort schwitzen? Wäre interessant zu wissen, denn der Begriff wird schließlich auch anderswo verwendet, Bspl. sächsische Schweiz, Schweitzer, usw.!
Da der Name der Gemeinde Schwyz weder aus dem Alemannischen noch aus dem Latein erklären lässt, muss er aus der Zeit stammen, bevor die Gegend von den Römern besiedelt wurde. Alle weiteren Mutmassungen über die Bedeutung des Wortes sind reine Spekulation. Der Gemeindename Schwyz wurde früh auf den ganzen Kanton übertragen; der Kanton Schwyz gab schliesslich der Schweiz ihren Namen (siehe [LINK]). [LINK].
Pflege es gelegentlich in den Schweiz-Artikel ein. Gruss, --Poolpage 21:14, 14. Sep 2005 (CEST)
Damit ist die Frage aber nicht beantwortet, denn es ist ein durchaus wichtiges Thema. Der lateinische Name von Schwyz war Suitia. Obiges Zitat ist auch sehr oberflächliche Informationen (warum lässt es sich nicht aus ... erklären?). MfG -- CdaMVvWgS 21:24, 14. Sep 2005 (CEST)
Doch, die Frage ist beantwortet. Ich halte fest: Das von dir zitierte "Suitia" (woher hast du das?) findet sich in keinem Dokument aus römischer Zeit, kann also höchstens aus dem Mittelalter stammen und ist dann, wie z.B. Haunia für Kopenhagen usw., nicht ein authentisches lateinisches Wort aus römischer Zeit, sondern eine moderne Latinisierung, damit man den Namen in lateinischen Urkunden verwenden konnte. Auch der von dir beanstandete Satz ist doch klar: Wer behauptet, der Name Schwyz sei deutsch, muss ein deutsches Wort finden, an das er dieses Schwyz anknüpfen kann. Man findet aber keines. Also kann der Name nicht deutscher Herkunft sein. Infolgedessen muss der Name älter sein. Vor den Alemannen waren die Römer in der Gegend. Nur: Aus im Latein gibt es kein Wort, das man irgendwie mit Schwyz in Verbindung bringen könnte. Folglich muss der Name noch älter sein, also aus vorrömischer Zeit stammen. Nur: Alle Hypothesen, aus welcher Sprache in vorrömischer Zeit der Name stammt, können aus heutiger Sicht nicht beantwortet werden, weil wir zuwenig über diese Zeit wissen. --Seidl 22:50, 14. Sep 2005 (CEST)

Irgendwo las ich mal, dass vor dem 16./17. Jahrhundert der Begriff "Schweiz", wenn es sich auf die ganze Eidgenossenschaft bezog, von Ausländern als Schimpfwort verwendet wurde; dieses jedoch so eingebürgert hatte, so dass es 1803 amtlich übernommen wurde. Da ich jedoch die Quelle nicht mehr weiss - geschwiege davon ob es korrekt ist - , dies lieber nicht in den Artikel einpflegen ;)--Filzstift Filzstift 22:53, 14. Sep 2005 (CEST)
Hmmmm. Das wäre mit dem Schimpfwort wäre mir neu. Kann es sein, dass du das Wort Kuhschweizer meinst, das im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit eindeutig abwertend gebraucht wurde, und zwar nicht wegen den vielen Schweizer Kühen - das war nichts für die Schweiz Typisches, denn damals war ja ganz Europa agrarisch -, sondern weil man den Alphirten Sodomie unterstellt hat...? --Seidl 23:02, 14. Sep 2005 (CEST)
Demnach soll das Wort "Schweizer" im Mittelalter etwa das gleiche wie das berühmte Vulgärwort mit f bedeutet haben. Wäre mal eine ganz neue Etymologiegeschichte der Schweiz. Man müsste ansonsten mal in den lokalen Geschichtsbüchern des Kantons Schwyz nachblättern, oder einen Lokalhistoriker fragen. Die Quelle für "mein" Suitia findet sich übrigens hier. MfG -- CdaMVvWgS 23:26, 14. Sep 2005 (CEST)
Bei der von dir erwähnten Quelle für "Suitia" würd ich schon sehr vorsichtig sein. Viele lateinsiche Bezeichnungen wurden erst in der Neuzeit vergeben (z.B. Kirchenlatein, Neulatein). --Filzstift Filzstift 08:48, 15. Sep 2005 (CEST)
Entschuldigen schon, aber jetzt wird's absurd: Als Quelle für einen Begriff wird die Wikipedia zitiert... Wie Filzstift und ich dir schon zu sagen versuchten: Es muss sich hier um einen mittel- oder neulateinischen Begriff handeln, der überhaupt nichts zur Erklärung des Namens Schwyz beiträgt. Oder willst du Schaffhausen aus Probatopolis erklären? Und offenbar hast du meine Äußerung zu den Kuhschweizern auch sehr selektiv wahrgenommen: Es ging darin nicht um die Erklärung des Wortes Schweiz, sondern um die Zusammensetzung Kuhschweizer. OK? --Seidl 12:46, 15. Sep 2005 (CEST)

Hat nicht mal jemand von "Kuhschweizern" und "Sauschwaben" gesprochen?: Kuhschweizer schauen die Frauen zu den "Säuen", Sauschwaben die Frauen zu den Kühen. Und war das dann auch sicher ernst gemeint gewesen? --Alien4 21:19, 3. Dez 2005 (CET)

Tut hier nichts zur Sache (Schweiz als Schimpfwort ist ein ganz anderes Thema), aber falls es jemanden interessiert: u.a. (Kuh-)"Schwyzer" oder auch "Chuefigger" als Schimpfwort für die Eidgenossen im Zusammenhang mit der "Verschwyzerung" (welch Kontrast zum heutigen "Modewort" "Verausländerung") Basels um 1500: hier und hier --Filzstift Filzstift 13:58, 15. Sep 2005 (CEST)

Zur Etymologie des Wortes Schweiz noch eine Ergänzung: Dass es von "Schwyz" kommt, steht wohl ausser Debatte. Angeblich soll im Historischen Lexikon der Schweiz folgendes stehen (in der Online-Ausgabe existiert der entsprechende Artikel noch nicht):

Laut "Bahlow" geht "Schwiz" zurück auf eine Bedeutung "Schweiß, Sumpf" (vgl. "Swites" (970) und "schwitzen").
Quelle hier unter "S".

Besagter Hans Bahlow war ein deutscher Namensforscher, dessen Werke, wie meine Internetrecherche ergab, manchmal angezweifelt werden. --Filzstift Filzstift 14:10, 15. Sep 2005 (CEST)

Diese Erklärung ist wertlos. Daran stimmt ja gar nichts: Sachlich müsste man mindestens eine Parallele finden, wo das Wort Schweiß im Sinne von "Sumpf" gebraucht wird und auch der scheinbare Parallelismus der Laute (schw bzw. ts) stimmt nur ganz ungefähr. Darum wird die Hypothese in der modernen Forschung zu Recht nicht mal mehr erwähnt. Wenn das aber im Historischen Lexikon drinsteht (als alleinige Erklärung), dann kann das nur heißen, dass die Bearbeiter keinen Schimmer von Namenserklärung haben. --Seidl 14:23, 15. Sep 2005 (CEST)
Ohne mich darin auszukennen hatte ich schon fast vermutet, dass diese Erklärung aus der Luft gegriffen war. Die Schweizer müssen sich wohl damit abfinden, dass man nie erfahren wird, woher das Wort "Schwyz" kommt. --Filzstift Filzstift 15:51, 15. Sep 2005 (CEST)

Dann ist es eben vaskonischen Ursprungs, aber die Idee mit dem schwitzen ist ja wohl sowas von absurd. Schliesslich kann ein menschliches Verb nicht wirklich auf eine Ortschaft übertragen werden. Ausserdem spricht man "Schwyz" auch vollkommen anders aus. Und der Einwand mit der Beleidigung ist ebenfalls fehl am platze. Oder gab das Schimpfwort "stinkender Franzose" Frankreich etwa den Namen? Im Grunde kann man alles beleidgend Verwenden.--80.218.10.121 16:38, 24. Okt 2005 (CEST)


Seit wann heisst sie warum "Schweiz" / "Schweizerische Eidgenossenschaft" / "Suisse" / "Svizzera" / ... (vielleicht (aus einem guten(!) Grund?) von früher übernommen ("Inner...schweiz"?), als schon vor der "Helvetia", Schwyz für die "ganze" Schweiz verwendet wurde)? --Alien4 21:13, 3. Dez 2005 (CET)

Kapitel über Energieversorgung?

Es fehlt leider noch ein Kapitel zu diesem Thema. Kann es jemand schreiben - ich bin da keine Fachperson. -- Tom 8. Okt 2005

Hat die Schweiz ein Motto???

In der englischsprachigen Wikipedia wird unter "Switzerland" behauptet, das offizielle Motto der Schweiz sei "Einer für alle, alle für einen". Stimmt dies? Wenn nicht, bitte löschen. Danke. W. Tell 2.11.2005
Das ist wohl eher das Motto der "Drei Musketiere" ;-) --Tschubby 18:33, 2. Nov 2005 (CET)

Das ist natürlich korrekt - wer mal ins Bundeshaus geht, der sehe an die Decke in der Eingangshalle: Unus pro omnibus - omnes pro uno. Das ist aber nicht das offizielle Motto, wie in den USA (e pluribus unum) wo der Spruch - soweit ich weiss - Teil des Wappens ist. Man kann das also schon so stehen lassen. Ich würde aber die lateinische Form bevorzugen. --Sidonius 13:25, 3. Nov 2005 (CET)

Ich muss dir leider widersprechen: Das "Unus pro omnibus" etc. darf nur stehenbleiben, wenn man die von dir erwähnten Tatsachen auch in den Artikel schreibt. Alles andere leistet nur der Verbreitung von Irrtümern Vorschub. Die Schweiz hat nun mal, wie du selbst sagst, kein Nationalmotto wie z.B. Frankreich Liberté, Egalité, Fraternité. Es genügt ja nicht, dass im Bundeshaus wo was draufsteht. Sonst könnte man auch den Spruch Hominum confusione et Dei providentia Helvetia regitur nehmen; der ist doch noch viel bekannter. Also wenn schon, dann ganzen Artikel reinstellen, der die Frage klar beantwortet. --Seidl 13:59, 3. Nov 2005 (CET)
Ich würde das ja gerne korrigieren, finde aber auf der englischen Seite über die Schweiz kein entsprechende Behauptung. Entweder wurde das schon gelöscht oder ich bin blind. Nach der History wurde jedenfalls schon seit einigen Tagen nichts mehr verändert. Vielleicht kann W. Tell das ja selber korrigieren.--Sidonius 17:35, 3. Nov 2005 (CET)
Danke. Auf der englischen Seite steht unter der Fahne "Motto". Bis gestern war das Motto selbst abgedruckt, seit heute heisst es "none". Wenn man auf "none" drückt, kommt die alphabetische Liste der Mottos, und dort ist es immer noch drin. W. Tell 3.11.2005.
Das ominöse Motto ist nun weg. W. Tell 15.11.2005

revert grund

ich bin der meinung, dass der satz: Andy Hug war einer der grössten Sportler und er steht für das Kämpferbild der Schweiz. die neutralität des artikels verletzt. es kann nicht sein, das die wiki zum kondolenzbuch von fans wird. --Erwin E aus U 04:16, 19. Nov 2005 (CET)

Die anderen Beiträge des Benutzers habe ich entweder aus dem gleichen Grund ( ) oder wegen Vandalismus rückgängig gemacht. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 04:19, 19. Nov 2005 (CET)
Nachtrag: Wegen Bearbeitungskonflikten sieht man meine Reverts nicht. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 04:23, 19. Nov 2005 (CET)

Der kulturelle Käse

Welcher Scherzbold hat wohl ins Kapitel "Kultur" ausgerechnet eine Käsefotografie gesetzt? So ein Käse! L. Frei, 28.11.2005

Ist doch alles Käse, oder? ;) --Filzstift Filzstift 21:54, 28. Nov 2005 (CET)

Wirtschaft / Konsum / ... -> ... Wikipedia?

"(Wo?) Kann man -> in der Schweiz ( -> sehr gerne (Region) Zürich) noch eine simple (sehr gerne auch preiswerte) Blech-Suppenkelle finden ( -> ohne (Plastik-, ...)Zilinder-, ... -griff, mit "kugelrundem" (Schöpf-)Löffel(...teil) (Laffe?) - ob aufhängbar oder nicht, ist egal)?" --Alien4 22:02, 3. Dez 2005 (CET)

Kultur, Musik

Der Abschnitt Musik ist sehr kurz gehalten. Was ist mit "Ländler, Jodeln, Alphorn etc"?

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Schweiz und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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